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marabu
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Ein frohes Neues Jahr

Ich wünsche allen viel Glück in zwischenmenschlichen Beziehungen und Gesundheit. Beides kann man ja nicht kaufen.

Ach ja, hier geht's doch vor allem um Geld?

"Geld ist der Mist des Teufels, aber ein wunderbarer Dünger" - Teresa von Avila 1515 - 1582.

refoh
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sarastro hat am 31.12.2018 21

sarastro hat am 31.12.2018 21:11 geschrieben:

 Falls die Affen viele Pfeile auf das Börsentableau werfen, ist die Häufigkeit der getroffenen Aktien gleichmäßig über alle Aktien verteilt.

Viel schlimmer als Affen!

Vor 2008, vor dem Subprime-Finanzdesaster, haben die Hexenmeister der grossen US-Ratingagenturen aus Ramsch TripleA-Produkte gemacht. Da waren hochdotierte Analysten am Werk. Die Fehlleistung war 100%ig! Die AIG, der Versicherer von CDS (Credit Default Swaps) hat im Jahr 2008 einen Verlust von 11 Milliarden verbucht.

marabu
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Entschuldige, Kroko!

Du hattest in der Tat recht! ein Systemfehler war's anscheinend.

Krokodil
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Das war auch auf Finanzen.ch

Das war auch auf Finanzen.ch zu sehen. Ich habe selbstverständlich meine Euro-Schatulle genommen und am SBB-Schalter sofort in Franken gewechselt.
Aber passt dann auf, heute wurden  auf den Banken die Depotauszüge 2018 erstellt, da hat sich dieser Nonsens wohl auch eingeschlichen. Ihr müsst dann mehr Steuern bezahlen!

marabu
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Ist doch nicht etwa 1. April?

Krokodil hat am 01.01.2019 15:57 geschrieben:

Hallo, gehört nicht hierhin, aber ich habe gesehen, dass sowohl auf Teletext  wie auch z.B. auf Cash.ch der Euro gegenüber dem Schweizer Franken über Nacht um 13 Prozent gestiegen ist. 
Notiert gegenwärtig bei 1.28. Ist wohl Nonsens aber wieso kann sich sowas über Stunden halten?

Bei Teletext sitzt wohl einer alkoholisiert am Steuer! Oder hast Du etwa Seltsames geraucht?

 

ursinho007
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Gold und Goldaktien

marabu hat am 05.01.2019 10:09 geschrieben:

Wer diversifizieren will, sollte in Edelmetalle und in einige Emerging Markets setzen. (Schauen, wer recht hat, Sarastro)   Smile

Wenn man die weltweite Schuldensituation anschaut, dürfte eine krasse Entwertung des Papiergeldes  nicht mehr in allzu weiter Ferne liegen. Da Gold in der gesamten Menschheitsgeschichte immer ein sicherer Wert war, sollte man jetzt einen grösseren Teil seines Vermögens in physisches Gold und (etwas risikoreicher aber grösserer Hebel) Goldaktien investieren. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte das Gold zuhause lagern, denn bei einem Kollaps könnte der Goldbezug aus dem Bankdepot gesperrt sein.

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

marabu
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Börseneinstieg?

Vom Börseneinstieg zur Schockstarre? Schade dass wir vom Thema abgekommen sind. Dabei gäbe es einiges, das sich fruchtbar diskutieren liesse. Ein Problem allerdings sehe ich im Umstand, dass es eben kein "richtig oder "falsch geben kann, dass man im Nebel wandert und keiner richtig weiss, wohin man kommt.

Inzwischen aber ist der Wasserstand in unseren Seen wieder gestiegen, das einst zentrale Thema "Newron eingetrocknet. Dafür dominieren jetzt AMS, Evolva und anderer Kleinkram. Abwesend sind alle SMI Titel, die bekanntesten Small Caps oder internationale ausländische Konzerne.

Ich hatte mir vorgestellt, unbefangen "Weiterbildung" anhand des aktuellen wirtschaftlichen und politischen Geschehens machen zu können, Fehlentscheidungen oder falsche Überlegungen vorurteilslos, d.h. unpersönlich diskutieren zu können. Ein Thread für Börsen"Einsteiger" eben. Und ein bisschen bleiben wir das schliesslich immer - oder wir würden unendlich reich...

Richtig oder wahr?  

Sarastro?

Domtom01
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Sorglos-Aktie?

Das war die UBS früher einmal: Eine Aktie, die man "blind" halten konnte. Und das könnte sie wieder werden. Die Zahlen und der Trend haben mich nicht enttäuscht, weshalb ich hier mal wieder eingestiegen bin. Ob es mehr als ein Zock wird, entscheidet sich an der Frage, ob der Widerstand bei 14.- nachhaltig genommen werden kann. Sollte dies gelingen, wandert der Titel in das Depot der Kinder, und ich vergesse sie. Mag ja ohnehin nicht sehr die Bank-Aktien.

Gegen Zensur (auch die von cash.ch) und für das Recht der freien Meinungsäusserung

Gluxi
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marabu hat am 22.01.2019 06

marabu hat am 22.01.2019 06:43 geschrieben:

Inzwischen aber ist der Wasserstand in unseren Seen wieder gestiegen, das einst zentrale Thema "Newron eingetrocknet. Dafür dominieren jetzt AMS, Evolva und anderer Kleinkram. Abwesend sind alle SMI Titel, die bekanntesten Small Caps oder internationale ausländische Konzerne.

Naja, AMS ist definitiv kein Kleinkram. AMS ist Bestandteil vom SLI.

https://www.six-group.com/exchanges/indices/data_centre/shares/sli_de.html

marabu
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Entschuldige!

Gluxi hat am 22.01.2019 14:18 geschrieben:

marabu hat am 22.01.2019 06:43 geschrieben:

Inzwischen aber ist der Wasserstand in unseren Seen wieder gestiegen, das einst zentrale Thema "Newron eingetrocknet. Dafür dominieren jetzt AMS, Evolva und anderer Kleinkram. Abwesend sind alle SMI Titel, die bekanntesten Small Caps oder internationale ausländische Konzerne.

Naja, AMS ist definitiv kein Kleinkram. AMS ist Bestandteil vom SLI.

https://www.six-group.com/exchanges/indices/data_centre/shares/sli_de.html

Ist ganz klar! Wohl etwas zu schnell aus der Tastatur gefallen...  Help

marabu
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Sarastro - entschwunden in der Unterwelt?
marabu
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marabu hat am 26.01.2019 14

marabu hat am 26.01.2019 14:57 geschrieben:

https://www.youtube.com/watch?v=3c5kl4JzmJ8

oder vielleicht passender zur Börsenstimmung?

https://www.youtube.com/watch?v=_AqBmcJuxLQ

 

 

 

 

brancusi-serrat
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Vielleicht

Vielleicht ist eben auch wahr:  

"Der Krieg ist der Vater aller Dinge",

so schrecklich das tönt.

Dann erst findet nämlich Umdenken/Neuerungen statt in der Gesellschaft, den Nationen, beim einzelnen Menschen.

Domtom01
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Wie wäre es mit Buchtipps?

Es kann ja sein, dass unter uns noch alte Buch-Leser sind. Mein Vorschlag wäre: Jeder, der möchte, macht einen Buchvorschlag. Es sollte allgemeinen verständlich sein, also keine Dissertationen oder Lehrbücher, dennoch über Blick-Niveau stehen.

Sollte dieser Vorschlag Interesse wecken, könnte man auch eine kurze Inhaltsangabe machen. Ich meine wirklich kurz. Dann zeigt es sich nämlich, ob es was taugt. 

Ein weiterer Vorteil des Lesens: Man wird nicht abgelenkt. 

Gegen Zensur (auch die von cash.ch) und für das Recht der freien Meinungsäusserung

marabu
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@Sarastro: Die Welt ist vielfältig, in jeder Beziehung

Always Look on the Bright Side of Life

Monty Python

Some things in life are bad,
They can really make you mad,
Other things just make you swear and curse,
When you're chewing life's gristle,
Don't grumble,
Give a whistle
And this'll help things turn out for the best.
And...

Always look on the bright side of life.
[whistle]
Always look on the light side of life.
[whistle]

If life seems jolly rotten,
There's something you've forgotten,
And that's to laugh and smile and dance and sing.
When you're feeling in the dumps,
Don't be silly chumps.
Just purse your lips and whistle.
That's the thing.
And...

Always look on the bright side of life.
[whistle]
Always look on the right side of life,
[whistle]

For life is quite absurd
And death's the final word.
You must always face the curtain with a bow.
Forget about your sin.

**********************************************************************************************************************************************

Was fokussierst Du dich auf die Dummköpfe, deren es immer unzählige gab, genau so wie auch andere, wertvolle Menschen?

Ich schätzte Deine Beiträge sehr. Auch hast Du Wissen und Kenntnisse in Bereichen, die andere, wie auch ich, nicht vorweisen können. Umgekehrt natürlich gilt dasselbe. Deshalb scheint mir ein Dialog wertvoll. Nur so kann man seinen eigenen Horizont erweitern.

Ich habe auch schon gedacht, dieses Forum links liegen zu lassen. Andererseits aber gibt es doch etliche Hundert, wenn nicht mehr, "Nur-Leser" auf diesem Forum.

Eines jedoch habe ich nicht verstanden: Weshalb hast Du Dich mit gewissen Leuten in "sinnlose Diskussionen" über wenig bedeutende Titel eingelassen?

Schöne Zeit noch und gutes Investing!

Mr. Stock Exchange
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Momentan wohl eher Börsenausstieg...

DJ, Nasdaq, DAX und SMI YTD (50 Tage) plus 10-12% - Risiko/Ertrags-Chancen (ausser bei vielleicht ein paar wenigen Aktien) sind spätestens jetzt sehr unvorteilhaft/schlech. Die amerikanischen Märkte steigen jeden Tag aufgrund von 'Trade-Deal-Hopes', fundamentale Begründungen gibt es nicht. Der Peak ist bald erreicht, spätestens dann wohl, wenn Trump irgendwas von 'achievement of great great deal' twittert, aufgrund dessen viele nochmals blind Aktien kaufen ohne zu wissen was eigentlich genau Sache ist. Danach und bald darauf macht sich Ernüchterung bereit und die Party ist vorübergehend vorbei, Q1-Results im April/Mai werden den Downtrend bestätigen. Ich würde momentan 60-80% des Portfolios vekaufen und nach einer grösseren Korrektur (wir durchbrechen die Dezember 2018 lows) wieder einsteigen.

Prosperous trades @ all !!

 

 

 

Kapitalist
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Das ist jetzt aber so traurig

Das ist jetzt aber so traurig dass uns Sarastro verlässt und alle seine Fans im Stich lässt. Cray 2

Mich würde nur noch interessieren wie Dich Deine zahlreichen Fans per PN (persönliche Nachricht) erreicht haben, wenn Du diese Funktion schon seit langem blockiert hast? Scratch one-s head

 

Besser reich und gesund als arm und krank!

Xeno72
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Fluch und Segen europäischer Bankaktien für den Investoren

sarastro hat am 15.05.2019 19:33 geschrieben:

 

Mein Tipp für Börseneinsteiger: Keine europäischen Großbankaktien ins Depot nehmen (und höchstens die garantierten CHF 100’000 als Cash bei einer Bank stehen lassen). In einem Jahr könnte es in Europas Bankenlandschaft spannend werden.

Ich bin nicht gerade als Crashprophet bekannt, und nerve die Crashpropheten jeweils auch noch (aber nicht nur) damit, dass ich ihnen sage (empirisch bestens belegt), dass sich nie so leicht sehr viel Geld verdienen lässt wie ab dem ungfähren Ende eines Crashs (braucht aber Nerven wie Drahtseile). "Ein Crash ist aus Sicht eines guten Investors einfach nur geil" (sinngemäss nach Dirk Müller). Das im Voraus.

Ich halte aber in der Tat besonders europäische Banken für Problembären. Mir sind nur zwei Reaktionsmöglichkeiten bekannt, wie Unternehmen auf den Kollaps ihres Kerngeschäfts reagieren können: Entweder sie machen etwas anderes oder etwas grundlegend anders ("passen sich an"), oder sie sterben. Ich sehe da recht schwarz. Es läuft aber eigentlich nie so ab, dass am Tag X alle pleite gehen. Eher schon werden Pleiten mit Fusionen kombiniert, bekränzt mit Rettungen durch Staaten und Ähnlichem. Dass das für die Aktionäre mehrheitlich lustig wird, schliesse ich aus.

Lg X.

P.S.: Ich lese Sarastro gerne, auch wenn ich nicht alles unterschreiben würde (aber vieles).

Kapitalist
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@Sarastro

Sorry, aber wenn jemand von der Börse keine grosse Ahnung hat, dann bist es ja wohl Du! Mosking

Die Börsen schwanken relativ regelmässig von Hochs zu Tiefs, rund alle vier Jahre gibt es einen Crash. Wobei der Konjunkturverlauf bei den meisten Titeln eine Rolle spielt.

Die Kunst der erfolgreichen Börsenanlage besteht darin Titel möglichst billig zu kaufen und möglichst teuer zu verkaufen! Ich agiere jetzt seit gut 40 Jahren an der Börse und habe in dieser Zeit einiges erlebt.

Ich beschränke mich auf mein Gedächtnis was Höchst- und Tiefkurse in einigen Aktien betrifft.

Zürich stieg einmal auf über 1'000.- und fiel dann bis auf 170.-, UBS stzieg auf 90.- und fiel dann unter 10.-, Neweron fiel von 56.- auf 1.60 und stieg dann wieder bis auf 35.- und notiert aktuell bei rund 8.- und wenn die zwei Medikamente (Sarizutan und Evenamide) die noch in der Pipeline sind zugelassen werden kann die Aktie auf über 100.- steigen.

Wesentlich ist dass man im richtigen Moment die aussichtstreichen Titel findet

Besser reich und gesund als arm und krank!

Xeno72
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Strategiefrage

Die völlig widersprechenden Auffassungen von sarastro und Kapitalist sind strategiebedingt (auf die offenbar bewährte Feindschaft der beiden gehe ich nicht ein; das ist recht unterhaltsam, aber ich bin dafür etwas zu alt).

sarastro vertritt eine Buy-and-Hold-Strategie, und innerhalb dieser hat er schlicht Recht. Wer Aktien langfristig (jedenfalls über 5, eher aber über 10 Jahre) halten will, fährt am besten, wenn er indexnahe Titel kauft. Es ist sogar schwierig die relevanten Indizes eindeutig zu übertreffen; das schaffen nämlich keineswegs so viele, zumal nicht über viele Jahre.

Kapitalist dagegen vertritt eine Tradingstrategie, und dann spielen fundamentale Faktoren nur eine geringe oder keine Rolle. Dort sind tatsächlich volatilere Titel besonders erfolgsversprechend, allerdings auch nur hinreichend liquide. Volatile illiquide Titel sind die schwierigsten.

Für Börseneinstieg, und so heisst der Thread, was zu respektieren ist, ist sarastros Strategie um Welten besser. Die weitaus meisten Trader (über 80 Prozent!) scheitern als Einsteiger kläglich. Das hat viele Gründe, ich nennen den wichtigsten: Trading ist in der Reinform gar keine Anlagestrategie, sondern eine (komplexe) Erwerbsarbeit. Die weitaus meisten Einsteiger sind aber "normal" erwerbstätig und haben in keiner Weise genügend Zeit zum Traden. Dann ist das Fiasko nahezu sicher.

Eine Differenzierung aber doch noch: Buy-and Hold und extremes Trading (Daytrading etwa) sind natürlich die extremen Ausprägungen. Es gibt alles dazwischen, und Strategien dazwischen sind keineswegs schlecht. Der Entscheid, welcher Schwerpunkt gewählt wird, sollte der Anlagehorizont geben. Ist der zum Beispiel ("nur") 3 bis 5 Jahre, muss auch ein Einsteiger ganz klar Tradingelemente einbauen, denn sonst investiert er im dümmsten Fall unmittelbar vor einem Crash, und es kann knapp werden, ihn in 3 Jahren zu kompensieren (in 5 Jahren ist es seit 1954 in den meisten Märkten gelungen, das sei auch mal gesagt). Dazu gehören Ausstiegsszenarien, die ein "reiner" Buy-and-Hold-Anleger ignorieren kann und vor allem soll.

Es gibt für den Anleger (nicht den Trader) noch andere Faktoren als indexnahe Qualität, insbesondere Diversifizierung. Das ist aber ein anders Thema.

Zum Schluss noch eine Bemerkung zu den "Spassaktien", die hier immer überaus viele Posts generieren: Das ist zunächst mal in allen mir bekannten Börsenforen so (natürlich kenne ich nicht alle). Es hat viele Gründe, einer sei erwähnt: Es gibt auch rein spekulative Aktionen an der Börse, und die sorgen für viel Lärm in Foren. sarastro wird das nicht ändern können. Wer daran interessiert ist mitzumischen, was nicht verboten ist, muss ganz diszipliniert einen nur kleinen Teil des Anlagevermögens dafür reservieren (höchstens 10%, konservativer nur 5%). Dann kann man in grober statistischer Interpretation von sarastros, übrigens griffiger, Statistik darauf hoffen unter den 20 kuriosen Titeln zumindest auch die 2 zu finden, die mit den allerbesten Bluechips mithalten (also eine Chance 1 zu 10 gegen die Spekulation). Ich habe jetzt sarastros Auswahl bewusst für repräsentativ genommen, was natürlich diskutabel ist.

Lg X.

Kapitalist
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xeno

Grundsätzlich will ich Dir nicht widersprechen, aber die Renditen die Sarastro in seiner Statistik seit 2006 ausweist sind dann schon sehr mager.

Zudem stehen wir aktuell wohl näher an einem Crash als auch schon, vor allem mit diesem US-Präsidenten. Für einen Börseneinstieg mit indexgewichteten Aktien scheint mir der aktuelle Zeitpunkt schon sehr ungünstig, da droht wohl für längere Zeit dass das Depot im Minus ist, wenn schon dann sollte man für diese Strategie wohl besser den Crash abwarten.

 

Besser reich und gesund als arm und krank!

marabu
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@Sarastro

Habe Dir am 19. 5. eine PN geschickt.

Gruss m.

Domtom01
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Stimmt! Aber

damit können die Banken kein Geld machen. Deshalb "braucht" man aktiv geführte Fonds..., also die Banken brauchen sie.

Und was man nicht vergessen sollte: So zu investieren ist zu leicht! Das Ego hat so keinen Spass! Die Mehrheit will doch selbst für den Erfolg verantwortlich sein, statt passiv (und erfolgreich!) zu investieren.

Deinen Kommentar kannst du dir wahrscheinlich sparen, denn es interessiert die Mehrheit gar nicht. Sagen "ja, ja..." und denken was ganz anderes.

Auch wenn du noch so Recht hast!  Ist so!... und eigentlich weisst du es auch. Du kannst die Leute nicht bekehren, nicht überzeugen.

Gegen Zensur (auch die von cash.ch) und für das Recht der freien Meinungsäusserung

Elias
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Man soll das eine tun und das andere nicht lassen

Ich mache beides

ETF und meine Stillhalter-Dividenden-Strategie

Wenn man die Erträge aus den ETF wieder in die ETF reinvestiert, kann es mit den ETF eigentlich nicht schief gehen.

Bei den Aktien läuft es mal auf der einen Bank besser als auf er anderen. Je nachdem, ob eine Option ausgeübt wird oder nicht. Manchmal werde ich zum Glück gezwungen, ein anderes Mal werde ich zum langfristigen Anleger. Die Dividenden sind dann das Schmerzensgeld.

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Domtom01
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Danke für die Aufbereitung

Selten , nein nie(!) habe ich hier in diesem Forum eine solche Fülle an Fundamentaldaten und Informationen von einem Mitglied gesehen. Allein dafür gebührt dir grosser Dank (zumindest von meiner Seite).

Die Frage, warum du dir diese Mühe machst und das Ergebnis hier einstellst, will ich gar nicht erst aufwerfen, es sind die bekannten Perlen vor die ...werfen.

Besonders auffällig ist der Niedergang der Börsenkurse bei den Banken. Diese Entwicklung ist auch im Ausland zu beobachten. Hoffentlich ist das kein Vorbote für eine aufziehende Finanzkrise.

Finanzkrise und Verwerfungen aufgrund neuer Technologien, Verschiebungen der Geldmächte.

Man beachte am rechten unteren Ende der Liste die vernichtende Performance der Lieblingsaktien vieler Cash-Poster. Es stellt sich schon die Frage, wie kompetent solche Vielfachposter sind. Wer den bekannten Pushern von Cash folgt, erleidet mit deren Empfehlungen empfindliche Verluste. Das Cash-Forum liefert ein völlig schiefes Bild der Aktienmärkte und darf deshalb nicht ernst genommen werden, wenn man nicht zu den Verlierern der Börse gehören will.

So ist es! Als Trader gibt es manchmal Gelegenheiten, doch hast du mit deiner Feststellung zu 100% Recht! Seriös geht anders!

Gegen Zensur (auch die von cash.ch) und für das Recht der freien Meinungsäusserung

marabu
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Sarastro's Post vom 12. Januar

Lieber Sarastro

Ich habe darüber nachgedacht, was Du mit diesem Beitrag bewirken willst? Sprachlich und inhaltlich gut, habe ich deine früheren Beiträge mit Interesse gelesen. Nun aber hier?

Es scheint, dass Du den zahlreichen Kleinanlegern einen Spiegel vorhalten willst. Die Untersuchung der Universität Basel zum Anlageerfolg der genannten Gruppe ist nicht die Einzige, welche zu diesem Thema vorliegt und sie scheint wohl zuzutreffen. Bereits die teilweise fragwürdigen Unternehmen, welche im Fokus des Interesses stehen, weisen darauf hin. Bluechips national oder weltweit werden nicht diskutiert. Dort kann man in der Regel auch nicht in wenigen Monaten zweistellige Verluste oder gehoffte Gewinne einfahren. Und dass es auch hier einige Glückliche gibt, ist nicht anzuzweifeln. 

Was bezweckt also dein Beitrag? Willst du Neulinge warnen? Sie auf deine Anlagestrategie führen? Die meisten Menschen brauchen das Geld jetzt, d.h. mehr davon möglichst bald. Und somit gibt es nur wenige Möglichkeiten: Lotto spielen, das reale oder Online Casino besuchen oder auf riskante Aktien setzen. 

Fortsetzung Teil 2:

Ich glaube, dass hier die Leute, welche grosse Gewinne in Bezug auf ihr eingesetztes Kapital suchen, es wohl "richtig" machen. Es ist ein Gambling, bei dem die Gewinnchancen höher als beim Lotteriespiel sind, ebenso aber auch die eingefahrenen Verluste. Da rede ich aus eigenen, vor der Jahrtausendwende zurückliegenden Erfahrungen. 

Man merkt nach einigen grösseren Verlusten mit der Zeit selbst, dass dieser Weg falsch ist. Und wer sein Kapital selbst erarbeiten musste, denkt dann plötzlich darüber nach, wie viele geleistete Arbeitsstunden da in Luft aufgegangen sind.

Ich bin mit meiner Anlagestrategie zufrieden, um es mal einfach auszudrücken. Meine Investments habe ich teilweise hier veröffentlicht (SMI-Titel, zur Zt. wieder deren zwei, ferner Royal Dutch als einzige Position unter Berücksichtigung der Dividenden leicht negativ; HSBC;  Alibaba, die ich kürzlich wegen Gewinnmitnahmen deutlich reduziert habe; Xiaomi, die ich vor einigen Wochen aufgestockt habe und jetzt zunehmend grün strahlen, allein heute wieder + 4,2%!; Ping An; CCB; dann die russischen Aktien Gazprom und Sberbank, beide erfreulich trotz dem momentanen Rückgang ersteren wegen Verzögerung der North Stream II). Zum ganzen einige Prozent in Gold, dies allerdings seit Februar vorigen Jahres.

An zu grosse Diversifikation glaube ich persönlich nicht. So sind die Einzelpositionen teilweise über 10% des Depotwertes. Jeder hat eben seine Nische, in der er sich bewegt und sicher fühlt.

Hat man Erfolg, so gibt es keinen Grund, die Strategie zu ändern.  

Nachtrag 15.1.2020: Heute Gewinnmitnahmen weltweit. Wird vernünftigerweise in den nächsten Tagen andauern.

Xiaomi nach Gewinnmitnahmen gestern heute wieder plus 4,97%. Habe eine kleine Tranche verkauft.

marabu
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Kompliment! Eine grosse Fleissarbeit.

Lieber Sarastro

Zuerst gebührt dir für deine grosse Arbeit Anerkennung. Verglichen zu dem leider oft in kleinliche Streitigkeiten ausartendem "Gepupse" (Man verzeihe mir diesen Ausdruck...) in vielen Beiträgen von Usern, welche sich in der Regel mit zwei, drei kleinkapitalisierten Unternehmen herumschlagen, ist dies zweifellos ein Fixstern im Forum Cash.

Vermutlich verhallt dein Beitrag aber hier ins Leere. Ich nehme wohl zurecht an, dass viele Leser sich nicht bis zum Schluss deines Beitrages durchlesen können oder wollen. Denn manch' einer wird sich an den Kopf gestossen fühlen.

Zitat: " Für kleine Anlagebeträge (d.h. Depots mit weniger als 1 Mio. CHF Anlagevermögen) empfehle ich für eine ausreichende Diversifikation einen marktbreiten ETF. Aufgrund meiner neuesten Berechnungen muss ich diese Empfehlung revidieren, da die Aktienindices in vielen Ländern eine ungenügende Performance aufweisen".

Allein diese Aussage impliziert, dass die meisten Spekulanten oder Anleger (?) in diesem Forum einiges falsch machen. Bei einigen Tausend oder Zehntausend Franken rechtfertigen sich also nur ETF's. Es gibt zweifellos ein paar Anleger mit einem Depotwert über einer Million hier, aber ich behaupte mal trocken, dass diese an einer Hand aufgezählt werden können. Ich schreibe im obigen Beitrag oben ja, dass diese Leute es "richtig" machen. Richtig insofern, dass sie hoffen, auf diejenigen Titel zu setzen, welche ihrer Meinung nach zukünftig eine hohe Performance aufweisen werden. Ist es dann Zufall oder das richtige Gespür, das zum Erfolg führt? Natürlich, du sagst, dich interessieren nur die Anleger. Aber wie viele sind es denn in deinem Sinne? Braucht's da noch ein Forum?

Über die inhaltliche Richtigkeit deiner Angaben zweifle ich nicht. Aber fundamental - und darauf gehst du leider nicht ein, ist die Frage: Lässt sich die Vergangenheit auf die Zukunft projizieren?  Wäre dem so, dann würden wir in einer völlig statischen Welt leben! Die weltweite Dynamik der wirtschaftlichen  Entwicklung nur schon der vergangenen 30 Jahre ist beeindruckend. Ich bin fest davon überzeugt, dass die Zukunft in Asien liegt, und nicht in Nordamerika oder Europa. Darüber sind sich bekanntlich viele Fachleute einig. Diese Aussage hier aber in einem kleinen Beitrag wie diesem zu begründen, wäre zu komplex. Einige Andeutungen habe ich in früheren Postings gemacht. Darum nur Stichworte: Gesellschaftspolitische Entwicklung, Sättigung einer wohlstandsverwöhnten Generation, intellektuelle Neugier und materieller Hunger, Leistungsbereitschaft, etc.

Wie wurden die heute bekannten grossen Börsengurus reich? Soros durch eine Währungsspekulation gegen das britische Pfund. Kostolany wurde schon reich geboren und baute sein Vermögen durch gezielte Investitionen auf. Und Warren Buffet? Zitat aus einem Beitrag von GeVestor  

"Zudem ist häufig vom inneren Wert einer Aktie die Rede. Dieser kann und sollte vom tatsächlichen Aktienkurs abweichen. Es heißt also: Aktien eines Unternehmens guter Qualität zu einem günstigen Preis kaufen.

Auch sollten Unternehmen ihre Stärke unter Beweis gestellt haben. Marktführer, deren Gewinne über Jahre hinweg stetig gestiegen sind, gelten generell als attraktiv.

Buffett empfiehlt zudem, Investments zu konzentrieren. Von ihm stammt das Zitat: „Wenn Sie über einen Harem mit vierzig Frauen verfügen, lernen Sie keine richtig kennen."

Jeder versucht, seinen Weg an der Börse zu finden. Hat er Erfolg, dann kann dies auch eine Frage des Glücks, aber andererseits auch des Geschicks sein.

Ich ziehe mein persönliches Ding weiter durch. Teilweise "Wellensurfen", teilweise konservativ längerfristig (für mich > 24 Monate), teilweise spekulativ (weil ich ja nicht endgültig weiss, ob "mein" Unternehmen schlussendlich auch Erfolg hat. Aber alles immer nur in grosskapitalisierten Werten.

Meine Titel sind von obigen Beiträgen bekannt. Zur Ergänzung: Neu wieder Nestlé (defensive Ausrichtung). Dann heute nach Börsenschluss in Hong Kong  meine "Trouvaille" Xiaomi + 8,35%! Zudem Ping An mit  +4.3%.

Und last but not least: "What goes up comes down", und umgekehrt!    https://www.4investors.de/nachrichten/boerse.php?sektion=stock&ID=139066...

 

En schöne Tag no wünscht

Marabu 

 

marabu
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Was hilft mir die Statistik...

... wenn ich in mein Depot eine bestimmte Anzahl Titel, ausgewählt nach Branchen und Regionen, unter Berücksichtigung aktueller wirtschaftspolitischer, marktpsychologischer und geostrategischer Faktoren aufnehme? Und wenn ich den Markt beobachte und entsprechende Anpassungen vornehme?

Auf eine Beantwortung dieser Frage bin ich gespannt!

marabu
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Eine Antwort?

Bin nächste Zeit abwesend und deshalb vorerst nur kurz:

Eigentlich nur eine Wiederholung der Statistik. Leider gehst du nicht auf meine spezifischen Einwände ein. Reduziert könnte ich kurz antworten und sagen:  Überlassen wir die ganze Anlageproblematik der künstlichen Intelligenz! 

Ich komme später darauf zurück.

Elias
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Aus 1'000 wurden 35’335 Franken

Wer vor zehn Jahren 1000 Franken in Schweizer Aktien investiert hat, konnte das Geld bis Ende 2019 fast verdreifachen. Und wer bereits vor 40 Jahren eingestiegen ist, hat aus 1000 Franken mittlerweile 35’335 Franken gemacht. Die Berechnungen basieren auf historischen Durchschnittszinsen und -renditen und gehen davon aus, dass sämtliche Dividenden jeweils erneut investiert wurden. Weitere Beispiele siehst du in der Bildstrecke oben.

Jahrelange Durststrecken

Trotz der positiven Gesamtentwicklung musste der Schweizer Aktienmarkt aber auch jahrelange Durststrecken überwinden. «Im schlimmsten Fall kann es auch einmal länger als zehn Jahre dauern, bis Sie wieder aus der Verlustzone herauskommen», wird Benjamin Manz, Geschäftsführer von Moneyland.ch, in einer Mitteilung zitiert.

Wer zum Beispiel 2001, kurz vor dem Platzen der Dotcom-Blase, 1000 Franken in Schweizer Aktien investiert hat, war auch 2011 noch im Minus – im Depot waren dann noch 951 Franken. Das ist besonders unangenehm, wenn man bedenkt, dass man mit 1000 Franken auf dem Sparkonto in diesem Zeitraum rund 77 Franken dazugespart hätte.

Früh einsteigen lohnt sich

Worauf kommt es an, wenn man an der Börse möglichst viel Ertrag erzielen will? Auf den Anlagehorizont und die Risikobereitschaft, wie Migros-Bank-Chefökonom Christoph Sax sagt: «Wie lange kann ich auf das Geld verzichten und kann ich zwischenzeitliche Kursverluste tragen?» Bei langem Anlagehorizont und hoher Risikobereitschaft würde Sax auf Strategiefonds oder breit gestreute Aktienfonds setzen. Setze man hingegen auf Einzeltitel, seien die Kursschwankungen des investierten Vermögens in der Regel höher. Sax’ Tipp: «Wer früh zu investieren beginnt, kann langfristig Vermögen aufbauen.» Er empfiehlt darum einen Fondssparplan. Damit kann man jeden Monat einen fixen Betrag in Strategiefonds einzahlen.

Insgesamt lohnt sich die Börse aber wesentlich mehr als das Sparkonto. Innert der letzten zwanzig Jahre hatte man mit durchschnittlichen Bankzinsen bei 1000 Franken einen Ertrag von rund 115 Franken. An der Schweizer Börse wäre der Ertrag mit 1548 Franken mehr als zehnmal so gross gewesen.

Inflation frisst Erträge weg

Noch stärker zeigt sich der Unterschied, wenn man die Inflation berücksichtigt. Denn über 80 Jahre gesehen, hätte man aus 1000 Franken auf dem Sparkonto 6899 Franken machen können. Um die Inflation bereinigt ist man mit 910 Franken allerdings gar im Minus.

Im gleichen Zeitraum kommt man an der Börse auf 676’245 Franken. Rechnet man die Inflation mit ein, ist es da zwar ebenfalls wesentlich weniger: 88’838 Franken. Die Bilanz ist damit im Gegensatz zum Sparkonto aber immer noch klar positiv.

 

https://www.20min.ch/story/1000-franken-an-der-boerse-wurden-zu-35335-franken-144965899449

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

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