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Sandoz erhält US-Zulassung

Sandoz erhält US-Zulassung für Therapie gegen Drogenmissbrauch

Die Novartis-Tochter Sandoz hat von der US-Gesundheitsbehörde FDA die Zulassung für eine digitale therapeutische Behandlung erhalten. Sie kommt bei erwachsenen Patienten im Bereich des Opiatmissbrauchs zum Einsatz.

11.12.2018 06:59

Sandoz hat in Zusammenarbeit mit Pear Therapeutics für die "reSET-O"-Behandlung die Zulassung von der US-Gesundheitsbehörde FDA erhalten.

Im Rahmen der im vergangenen April abgeschlossenen Kooperation mit der auf digitale Therapien spezialisierten Pear Therapeutics, werde Sandoz die Vermarktung von "reSET-O "übernehmen, teilte die Firma am Montagabend mit. Nachdem bereits die Behandlungsmethode "reSET" im November eingeführt wurde, soll die Einführung von "reSET-O" am US-Markt in den kommenden Tagen erfolgen.

Die "reSET-O"-Therapie basiert auf einer Reihe von interaktiven Therapielektionen. Jede Lektion bestehe aus einer kognitiven verhaltenstherapeutischen Komponente und weiteren Lernübungen, so die Mitteilung. Die Therapie-Lerninhalte werden in erster Linie per Text oder Audio vermittelt und können Videos, Animationen und Grafiken beinhalten.

(AWP)

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Novartis erhält EU-Zulassung

Novartis erhält EU-Zulassung für Asthma-Spritze

Novartis hat für seine vorgefüllte Spritze mit dem Asthma-Mittel Xolair die Zulassung in der EU erhalten.

13.12.2018 07:41

Die Europäische Kommission gestattet, dass Patienten, die an schwerem allergischem Asthma (SAA) oder chronischer spontaner Urtikaria (CSU) leiden, sich diese biologische Spritze selbst verabreichen.

Wie Novartis in der Mitteilung vom Donnerstag weiter erklärte, handelt es sich dabei um die erste Spritze dieser Art, die zur Selbstverabreichung in der EU zugelassen ist. Die Entscheidung untermauere die langfristige Sicherheit und Wirksamkeit von Xolair.

Mit dieser Spritze biete Novartis Patienten, die an dieser Form von Asthma oder Nesselsucht leiden, eine grössere Flexibilität, ihre Behandlung an ihr Leben anzupassen.

(AWP)

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Novartis-Tochter Alcon kauft

Novartis-Tochter Alcon kauft zu - Insulin-Partnerschaft bei Sandoz

Die beiden Novartis-Töchter Alcon und Sandoz stärken ihre Geschäfte mit Zukäufen und Kollaborationen.

19.12.2018 07:39

So hat die Augensparte Alcon am Mittwoch die Übernahme von Tear Film Innovations angekündigt. Angaben zum Preis wurden aber nicht gemacht. Die Generika-Sparte Sandoz wiederum ist eine Partnerschaft für Insulin-Biosimilars eingegangen. Alcon erweitert laut Mitteilung mit der Übernahme das Portfolio um Lösungen für Patienten, die an trockenen Augen leiden. So biete das iLux-Gerät von Tear Film eine innovative, individuell anpassbare Behandlung der Meibomian Drüsenfehlfunktion, einer der häufigsten Ursachen für trockene Augen.

Alcon will diese Technologie Anfang 2019 in den USA und Kanada weiter verfügbar machen. Das Gerät hatte im Dezember 2017 die sogenannte 510(k)-Freigabe durch die US-Gesundheitsbehörde FDA erhalten und war im Mai 2018 auf dem Markt eingeführt worden.

Sandoz geht Insulin-Partnerschaft ein

Die Generikatochter Sandoz wiederum will auf die zu erwartende steigende Zahl von Diabetes-Erkrankungen reagieren. Hierzu sei ein Kommerzialisierungs- und Liefervertrag mit Gan & Lee für Insulin-Biosimilars abgeschlossen worden, teilte die Tochter ebenfalls am Mittwoch mit.

Die Vereinbarung umfasse Biosimilar-Insuline in der frühen und klinischen Entwicklung für die drei umsatzstärksten Markeninsuline: Glargin, Lispro und Aspart. Gan & Lee ist laut Mitteilung ein führender Insulinanbieter mit Hauptsitz in China. Er verfüge über mehr als 20 Jahre Erfahrung mit Insulinen und Produktionskapazitäten bei attraktiven Herstellungskostenstrukturen.

Wie Sandoz weiter mitteilt, leiden über 400 Millionen Menschen weltweit an Diabetes. Es wird erwartet, dass die Menge an Insulin, die allein zur Behandlung von Typ-2-Diabetes benötigt werde, bis zum Jahr 2030 um mehr als 20 Prozent steigen wird.

(AWP)

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Novartis-Chef plädiert für

Novartis-Chef plädiert für neue Preismodelle

Novartis-Chef Vas Narasimhan hat seinen Ruf nach neuen Ansätzen in der Preisgestaltung seiner Branche erneut bekräftigt. Im Interview mit dem "Handelsblatt" betonte der seit Februar amtierende Konzernlenker erneut, dass die Gesundheitssysteme vor dem Hintergrund neuartiger Therapien umdenken müssen.

19.12.2018 08:49

Man müsse aufhören, nur auf absolute Preise zu schauen, erklärte der Manager in dem Gespräch. Vielmehr gehe es um die Bewertung des Behandlungserfolges. Novartis steht derzeit einerseits mit seiner personalisierten Zelltherapie Kymriah im Fokus, aber auch mit seiner Genersatztherapie bei der erblich bedingten Muskelerkrankung SMA.

Die Zelltherapie Kymriah soll in der Schweiz möglicherweise 370'000 Franken kosten. Zugelassen ist die Therapie hierzulande zur Behandlung von Kindern und Erwachsenen mit bestimmten Formen von Blutkrebs. Zu den herausragenden Merkmalen bei Kymriah gehört laut Novartis, dass die Patienten nur einmalig behandelt werden müssen, die Wahrscheinlichkeit, dass sie danach geheilt sind, aber sehr hoch ist.

Für die Genersatztherapie mit dem Produktkandidaten AVX-101 könnte der Wert für diese einmalige Behandlung sogar im Millionenbereich liegen, hatte Novartis selbst an einem seiner jüngsten Forschungs- und Entwicklungstage erklärt. Hier steht der Preis aber noch nicht fest. Die genannte Grössenordnung bezieht sich auf den Wert, den eine solche Therapie für Patienten und Gesundheitssysteme haben könnte.

Am morgigen Donnerstag wird das unabhängige Institute for Clinical and Economic Review (ICER) aus Boston eine Einschätzung für diese Therapie vorlegen. Sie dürfte als eine Art Richtschnur genutzt werden, auch wenn das Institut keine direkten Preisvorschläge machen wird.

Wie Narasimhan im Interview mit dem Handelsblatt betonte, bieten Therapieansätze wie AVX-101 einen echten Durchbruch. Sein Unternehmen plane Angebote, die die Bezahlung einer solchen Therapie etwa stufenweise über Jahre verteile. Auch eine Rückerstattung sei denkbar, sollte das Mittel nicht wirken. "Bei einer lebensrettenden Therapie können sich die Gesundheitssysteme schwerlich komplett verweigern", so der Manager. "Wir müssen hier gemeinsam neue Wege finden."

hr/kw

(AWP)

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Novartis erhält EU-Zulassung

Novartis erhält EU-Zulassung für erweiterte Indikation für Kisqali

Novartis hat von der EU-Kommission grünes Licht für die erweiterte Zulassung seines Krebsmittels Kisqali erhalten.

21.12.2018 07:41

Künftig sei das Mittel zur Erstlinien-Behandlung von Frauen mit einer bestimmten Form von Brustkrebs in Kombination mit Fulvestrant zugelassen. Konkret sei Kisqali nun als endokrine Erstlinien-Therapie zugelassen sowie zur weiteren Behandlung von Frauen, die bereits zuvor einer Therapie unterzogen worden waren, die auf die Hormonaktivität Einfluss nimmt.

(AWP)

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«Therapiedurchbruch» für

«Therapiedurchbruch» für Novartis

Novartis hat von der US-Gesundheitsbehörde FDA den Status Therapiedurchbruch für seinen Produktkandidaten Crizanlizumab erhalten. Das Produkt soll bei einer erblichen Erkrankung der roten Blutkörperchen helfen.

08.01.2019 08:05

Der Produktkandidat Crizanlizumab (SEG101) wird bei Erwachsenen zur Vorbeugung von Schmerzkrisen eingesetzt, die an der Sichelzellenanämie leiden, einer erblichen Erkrankung der roten Blutkörperchen.

Wie es in der Medienmitteilung vom Dienstag hiess, gewährt die Behörde diesen Status für Behandlungen, die eine schwere oder lebensbedrohliche Krankheit oder einen lebensbedrohlichen Zustand behandeln und eine wesentliche Verbesserung gegenüber bestehenden Therapien aufweisen.

Im Falle von Crizanlizumab habe die Behörde ihre Entscheidung auf Basis der Ergebnisse der Phase-II-Studie SUSTAIN getroffen. Sie hatte gezeigt, dass mehr Patienten keine vaso-okklusiven Krisen (VOC) hatten, wenn sie mit Crizanlizumab statt mit einem Placebo behandelt wurden (37,5% vs. 12,2%).

(AWP)

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Sandoz und Pear Therapeutics

Sandoz und Pear Therapeutics lancieren Therapie gegen Opiatmissbrauch

Die Novartis-Tochter Sandoz hat in Zusammenarbeit mit Pear Therapeutics eine digitale therapeutische-Behandlung lanciert.

08.01.2019 06:51

Die "reSET-O"Behandlung kommt bei erwachsenen Patienten im Bereich des Opiatmissbrauchs zum Einsatz.

Die beiden Unternehmen hatten im Dezember grünes Licht von der US-Gesundheitsbehörde FDA erhalten. Die "reSET-O"-Therapie basiert auf einer Reihe von interaktiven Therapielektionen. Jede Lektion bestehe aus einer kognitiven verhaltenstherapeutischen Komponente und weiteren Lernübungen, hiess es in einer Medienmitteilung vom Dienstag. Die Therapie-Lerninhalte werden in erster Linie per Text oder Audio vermittelt und können Videos, Animationen und Grafiken beinhalten.

(AWP)

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Novartis: Cosentyx führt bei

Novartis: Cosentyx führt bei Psoriasis zu Verbesserung der Lebensqualität

Der Pharmakonzern Novartis hat an einem Dermatologie-Kongress Daten zu Cosentyx bei der Behandlung von Psoriasis vorgestellt. Die zusammengefasste Analyse aus vier Phase-III Studien habe ergeben, dass die Behandlung mit Cosentyx bereits nach vier Wochen zu einer Verbesserung der Lebensqualität der Patienten führen könne, wie es in einer Medienmitteilung vom Montag heisst.

28.01.2019 15:37

Die Daten wurden am "Annual Maui Derm" vorgelegt. Dabei flossen die Ergebnisse aus den Studien Erasure, Fixture, Feature und Juncture in die Analyse ein. Die Patienten mit schwerer bis mittlerer Psoriasis hätten laut einer Umfrage Verbesserungen bei der Beweglichkeit, Selbstversorgung und den allgemeinen Aktivitäten festgestellt, so die Meldung.

yr/uh

(AWP)

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Novartis wächst dank starker

Novartis wächst dank starker Pharmasparte

Novartis hat mit seinen Zahlen für das Geschäftsjahr 2018 Wort gehalten und ist im mittleren einstelligen Prozentbereich gewachsen.

Aktualisiert um 07:46

CC BY-NC-ND 2.0

Dabei hat der Pharmakonzern vor allem von der guten Entwicklung der Wachstumstreiber profitiert. Die Aktionäre werden mit einer um 5 Rappen auf 2,85 Franken erhöhten Dividende am Erfolg beteiligt. Für 2019 hat sich der Konzern weiteres Wachstum zum Ziel gesetzt.

Den Nettoumsatz für 2018 beziffert Novartis 2018 auf 51,9 Milliarden US-Dollar - ein Plus von 6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Zu konstanten Wechselkursen (kWk) ergab sich ein Anstieg um 5 Prozent, teilte Novartis am Mittwoch mit. Hierzu steuerte die Pharmasparte Innovative Medicines mit 34,9 Milliarden (+8 Prozent; +8 Prozent kWk) den Löwenanteil bei. Das gute Abschneiden begründet der Konzern vor allem mit dem Absatz von Cosentyx und weiteren Produkten, die den Blockbusterstatus erlangten.

Die anderen beiden Sparten Sandoz und Alcon entwickelten sich dagegen uneinheitlich. Für die Augensparte Alcon stehen Erlöse von 7,1 Milliarden US-Dollar zu Buche - ein Plus von 6 Prozent (+5 Prozent kWk). Die Generikasparte Sandoz meldet dagegen Umsätze in Höhe von 9,9 Milliarden, was einem Rückgang von 2 Prozent (-3 Prozent kWk) entspricht. Hier habe sich der Preisdruck auf dem US-Markt weiter negativ bemerkbar gemacht, heisst es dazu in der Mitteilung.

Wachstum im Aussicht gestellt

Den Kern-Betriebsgewinn für das abgelaufene Jahr weist Novartis mit 13,8 Milliarden (+8 Prozent; +8 Prozent kWk). Den Anstieg führt Novartis vor allem auf die gestiegenen Umsätze und höhere Bruttomargen zurück. Der Kern-Reingewinn verbesserte sich um 5 Prozent auf 11,9 Milliarden.

Mit den vorgelegten Zahlen hat der Konzern die durchschnittlichen Schätzungen der von AWP befragten Analysten überwiegend erfüllt. Bei Umsatz und Kern-Ebit liegen die Resultate aber unter der Prognose.

Beim Ausblick auf das Geschäftsjahr 2019 stellt Novartis für den Gruppenumsatz ein Plus im mittleren einstelligen Prozentbereich in Aussicht. Das operative Kernergebnis soll im mittleren bis hohen Prozentbereich steigen. Zur geplanten Abspaltung der Augensparte Alcon heisst es in der Mitteilung, diese soll im ersten Halbjahr stattfinden. Damit bestätigt der Konzern seinen bisherigen Zeitplan.

Mit einem Plus von etwas mehr als zwei Prozent haben Novartis-Aktien 2018 zu den Spitzenwerten gehört. Gerade im Verlauf des turbulenten vierten Quartals waren es immer wieder die Aktien von Novartis und Konkurrent Roche, die von Anlegern wegen ihrer defensiven Natur gesucht waren. Mit dem Start des neuen Jahres und dem zuletzt guten Lauf war diese Eigenschaft weniger gefragt. Entsprechend steht für den bisherigen Jahresverlauf ein unterdurchschnittliches Plus von knapp 2 Prozent zu Buche. Der SMI hat seit Jahresbeginn dagegen knapp 6 Prozent hinzugewonnen.

(cash/AWP)

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Roche vs. Novartis: Der

Roche vs. Novartis: Der grosse Zahlenvergleich

Roche blickt auf ein starkes viertes Quartal zurück und strotzt für 2019 nur so von Zuversicht. cash zeigt, wie der Basler Pharmakonzern im Vergleich zum ewigen Rivalen Novartis abschneidet.

31.01.2019 08:17

Von Lorenz Burkhalter

Die Hauptsitze von Novartis und Roche in Basel liegen nicht weit voneinander entfernt. Beim Augenmedikament Lucentis arbeiten die beiden Rivalen sogar zusammen. Allerdings könnten die beiden Medikamentenhersteller unterschiedlicher kaum sein.

Dass beide Unternehmen eine unterschiedliche Strategie verfolgen, spiegelt sich auch in den Jahresergebnissen wider. 24 Stunden nach Novartis legt am frühen Donnerstagmorgen auch Roche den Zahlenkranz für das vergangene Jahr vor.

Anders als der Rivale tags zuvor wartet Roche mit einem ansprechenden und über den Analystenerwartungen liegenden Jahresergebnis auf. Dasselbe gilt für die Zielvorgaben für 2019. Im vorbörslichen Handel von Julius Bär wird der Genussschein von Roche denn auch um 1,2 Prozent höher auf einen Mittelkurs von 260,50 Franken gestellt.

Aus aktuellem Anlass stellt cash.ch die beiden Zahlenkränze einander nach gleichen Gesichtspunkten gegenüber:

Umsatzentwicklung

Roche erzielte im vergangenen Jahr einen um 7 Prozent höheren Umsatz. Dabei wuchsen die beiden Geschäftsbereiche Pharma und Diagnostik im Gleichschritt.

Novartis steigerte den Jahresumsatz um 6 Prozent. Das Pharmageschäft wuchs sogar um 8 Prozent. Allerdings sei erwähnt, dass der Gesundheitskonzern aus Basel in Dollar Rechnung ablegt. In Franken betrachtet lägen diese Wachstumsraten wohl etwas tiefer. Roche rapportiert hingegen in Franken.

Punkt für Roche

 

Schlüsselmedikamente

Während bei Roche das von Nachahmerpräparaten bedrohte Krebsmedikament Rituxan im Schlussquartal für Beobachter überraschend eine stabile Absatzentwicklung aufwies, wuchsen die beiden zukünftigen Wachstumsträger Ocrevus und Tecentriq kräftig. Die drei Präparate Rituxan, Avastin und Herceptin sind bei den Baslern weiterhin für gut einen Drittel des Jahresumsatzes verantwortlich. In den USA werden im laufenden Jahr auch Avastin und Herceptin den Patentschutz verlieren.

Auf das vierte Quartal bezogen schnitten die wichtigsten Medikamente von Novartis unerwartet gut ab. Mit dem Psoriasispräparat Cosentyx setzte das Unternehmen gut 806 Millionen Dollar ab. Das sind 30 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. Das umsatzstärkste Medikament bleibt Gilenya gegen Multiple Sklerose mit einem im Jahresvergleich leicht höheren Quartalsumsatz von 836 Millionen Dollar. Den stärksten Zuwachs erzielte das Herzmedikament Entresto mit einem um 72 Prozent höheren Umsatz von 318 Millionen Dollar.

Punkte für Roche und Novartis

 

Gewinnentwicklung

Novartis steigerte den operativen Kerngewinn um 8 Prozent auf 13,82 Milliarden Dollar. Diese Zahl ist um Abschreibungen auf immateriellen Vermögenswerten, den Einfluss akquisitionsbedingter Faktoren und andere wesentliche Sonderpositionen bereinigt.

Roche steht Novartis in Nichts nach und steigert den operativen Kerngewinn ebenfalls um 8 Prozent. Der Kern-Gewinn je Aktie stieg sogar um 18 Prozent, der Unternehmenssteuerreform der US-Regierung sei Dank.

Da Novartis in Dollar Rechnung legt, dürfte der operative Kerngewinn in Franken betrachtet weniger als 8 Prozent gewachsen sein.

Punkt für Roche

 

Ziele für 2019

Nach Vollzug der geplanten Abspaltung der US-Tochtergesellschaft Alcon strebt Novartis ein Wachstum beim Nettoumsatz im mittleren einstelligen Prozentbereich sowie einen im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich liegenden Zuwachs beim operativen Kerngewinn an. Beides zu konstanten Wechselkursen. Damit werden die Analystenerwartungen beim operativen Kerngewinn um gut 5 Prozent verfehlt.

Roche wartet mit einem für Beobachter überraschend starken Ausblick auf. Trotz einer drohenden Umsatzerosion bei Schlüsselmedikamenten wie Rituxan, Avastin und Herceptin will der Pharma- und Diagnostikkonzern sowohl den Umsatz als auch den Kerngewinn je Aktie im mittleren einstelligen Prozentbereich steigern.

Punkt für Novartis

 

Dividenden und Aktienrückkäufe

Novartis erhöht die Jahresdividende zwar nur um 5 Rappen auf 2,90 Franken je Aktie. Gleichzeitig will der Gesundheitskonzern jedoch über die nächsten vier Jahre für bis zu 10 Milliarden Franken eigene Aktien zurückkaufen.

Roche hingegen greift zumindest bei der Dividende etwas tiefer in die Tasche. Ausgeschüttet werden 8,70 Franken je Titel, nach 8,30 Franken im Vorjahr. Damit errechnet sich beim Genussschein eine Rendite von 3,4 Prozent. Die Novartis-Aktie rentiert allerdings genauso viel.

Punkte für Roche und Novartis

 

Entschädigungen der Konzernchefs

Wie der Medienmitteilung entnommen werden kann, erhält Severin Schwan für 2018 eine Entschädigung von 11,8 Millionen Franken. Das ist gar etwas mehr als im Jahr zuvor. Schwan gilt als einer der bestbezahlten Firmenlenker in der Schweiz.

Novartis-Chef Vas Narasimhan erhält für sein erstes Amtsjahr geradezu bescheiden anmutende 6,68 Millionen Franken. Sein Vorgänger Joe Jimenez spielte hingegen in einer ähnlichen Liga wie Schwan.

Punkt Novartis (aus Sicht der Aktionäre)

 

Novartis-Aktie vs. Genussschein von Roche

Seit Jahresbeginn hat die Aktie von Novartis gerademal 2 Prozent an Boden gutgemacht. Im 12-Monats-Vergleich errechnet sich sogar nur ein Plus von 1,6 Prozent. Der Genussschein von Roche notiert hingegen um fast 6 Prozent über dem Stand von Anfang Januar. Mit einem Plus von 12 Prozent fällt auch die Zwischenbilanz der letzten 12 Monate deutlich besser aus.

Punkt für Roche

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marabu
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Roche und Novartis

Bin bei beiden Pharmariesen schon einige Jahre dabei. Ein sicheres Ruhekissen!

gertrud
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sum of the parts

Ich schätze mal, dass die Novartis Aktionäre im 2019 etwa 10% Performance "geschenkt" bekommen.
Wenn die Summe von Novartis und Alcon mehr wert ist als Novartis heute an BöKap hat. Und das ist sehr wahrscheinlich.

Also, folgende Rechnung: Altaktionäre kriegen pro 5 NOVN eine Alcon im Wert von schätz ich 50 CHF. Rechnerisch also ein Abgang von 10 CHF pro Aktie, von dem ich glaube, dass er rasch wieder aufgeholt wird.

Und wenn in Alcon - was ja eigentlich eine amerikanische Firma ist - noch etwas HiTech flavor kommt, liegt noch mehr drin.

marabu
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@Gertrud

Deine Argumentation überzeugt mich. Ich habe bereits gestern aufgestockt.

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Novartis gründet zusammen mit

Novartis gründet zusammen mit Blackstone neues Unternehmen

Der Pharmakonzern Novartis hat zusammen mit der US-Investmentgesellschaft Blackstone Life Science das Unternehmen Anthos Therapeutics zur Entwicklung innovativer Medikamente für Herz-Kreislauf-Erkrankungen gegründet.

27.02.2019 06:44

Wie Blackstone am Mittwoch mitteilte, steuert Novartis hierzu seinen Produktkandidaten MAA868 bei. Anthos soll ein neues biopharmazeutisches Unternehmen werden, das sich auf die Entwicklung von zielgerichteten Therapien der nächsten Generation für Hochrisikopatienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen konzentriert.

Im Rahmen der Zusammenarbeit liefert Novartis seinen Antikörper MAA868, der gegen die Faktoren XI und XIa gerichtet ist - Schlüsselkomponenten des intrinsischen Koagulationsweges. Es bestehe ein großer medizinischer Bedarf für die nächste Generation von antithrombotischen Therapien bei Patienten, die derzeit von herkömmlichen Antikoagulanzien unterversorgt werden, heisst es in der Mitteilung. MAA868 habe das Potenzial, eine Vielzahl von Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit minimalem oder keinem Blutungsrisiko innerhalb eines neuen lang wirksamen Behandlungsparadigmas zu verhindern.

Derweil werden die von Blackstone Life Sciences verwalteten Fonds Anthos 250 Millionen Dollar zur Verfügung stellen und die Entwicklung der Produkte kontrollieren. Novartis wird den Angaben zufolge eine Minderheitsbeteiligung an Anthos behalten.

(AWP)

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Novartis-Daten zu Cosentyx

Novartis-Daten zu Cosentyx untermauern Wirksamkeit bei Psoriasis in China

Novartis präsentiert neue Daten zu seinem Schuppenflechtemittel Cosentyx. Wie der Konzern am Montag mitteilte, bestätigten die Daten erstmals in China die schnelle Reaktion und hohe Wirksamkeit des Mittels bei Psoriasis-Patienten.

04.03.2019 08:22

Die Daten aus der Phase-III-Studie zeigten, dass nahezu neun von zehn Patienten, die das Mittel erhielten, in den ersten 16 Behandlungswochen eine klare oder fast reine Haut erreichten (87%), wobei eine schnelle Linderung bereits in Woche 3 zu beobachten gewesen sei. In der Studie wurden 441 chinesische Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis behandelt.

Novartis wird die Daten den Angaben zufolge auf der Jahrestagung der American Academy of Dermatology (AAD) 2019 in Washingtonvorstellen.

hr/jr

(AWP)

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Sandoz-Chef Richard Francis

Sandoz-Chef Richard Francis tritt zurück

Bei der Novartis-Tochter Sandoz kommt es zu einem Führungswechsel. Nach fünf Jahren an der Spitze des Generikaherstellers tritt Richard Francis Ende März zurück.

14.03.2019 07:46

Richard Francis, der den Posten bei dem Generikahersteller seit fünf Jahren innehatte, trete am 31. März 2019 von seinem Posten und aus der Geschäftsleitung von Novartis zurück, teilte der Pharmakonzern am Donnerstag mit. Francesco Balestrieri, der derzeit bei Sandoz der Region Europa vorsteht, werde interimistisch Francis' Posten übernehmen.

Francis begründete seinen Rücktritt damit, dass bei Sandoz ein bedeutender Transformationsprozess bevorstehe, bei dem es sich um eine mehrjährige Reise handle, für die er sich nicht verpflichten könne. "Ich habe deshalb beschlossen, dass jetzt der richtige Zeitpunkt für einen Rücktritt ist", wird Francis in der Mitteilung zitiert.

(AWP)

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Novartis-Tochter Alcon

Novartis-Tochter Alcon übernimmt amerikanische Power Vision

Die Novartis-Tochter Alcon hat die Übernahme des US-Unternehmens PowerVision bekanntgegeben.

18.03.2019 07:41

Den Preis bezifferte das Unternehmen in einer Medienmitteilung vom Montag auf 285 Millionen US-Dollar. Zusätzliche Zahlungen könnten auf Grundlage bestimmter regulatorischer und kommerzieller Meilensteine ab 2023 folgen.

Mit der Übernahme untermauere Alcon das Engagement im Bereich der Interokularlinsen. Die Akquisition werde dem Unternehmen helfen, Wachstum und Innovation in diesem Bereich weiter voranzutreiben.

Power Vision wurde den Angaben zufolge gegründet, um flüssigkeitsbasierte, aufnahmefähige Intraokularlinsen für Patienten mit Kataraktoperationen zu entwickeln. Weiter hiess es, die flüssigkeitsbasierte Intraokularlinse nutze die natürliche Anpassungsfähigkeit des Auges, um Nah- und Zwischensehen zu ermöglichen, zusätzlich zum Fern-Sehen, das üblicherweise durch einfache IOLs ermöglicht wird.

Das Linsendesign von Power Vision nutzt demnach die natürliche Anpassungsfähigkeit des Auges, um Flüssigkeit in die Intraokularlinse zu transportieren. Die Linse werde in den Kapselsack des Auges implantiert.

Gleichzeitig stellt Alcon heraus, dass sich an seinem finanziellen Ausblick für 2023, der an den Capital Markets Days im vierten Quartal 2018 gegeben wurde, nichts ändere.

(AWP)

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Novartis plant Alcon

Novartis plant Alcon-Abspaltung am 9. April

Die Novartis-Augenpflegesparte Alcon soll am 9. April an die Börse gehen.

22.03.2019 07:31

Die Abspaltung der Augensparte Alcon vom Pharmakonzern Novartis nimmt Gestalt an: Wie der Konzern am Freitag mitteilte, soll der Spin-Off am 09. April erfolgen. Wie bereits zuvor kommuniziert, sollen Novartis-Aktionäre für fünf Novartis-Aktien einen Alcon-Anteil erhalten.

Am 09. April soll Alcon dann sowohl an der SIX Swiss Exchange als auch der New York Stock Exchange gelistet werden. In den US strebe man eine sogenannte Form 20-F-Registrierung an, während Alcon in der Schweiz mit dem ersten Handelstag in die wichtigsten Schweizer SMI- und SPI-Indizes aufgenommen wird.

Wie es in der Mitteilung weiter heisst, wurde die Bonität von Alcon von Agenturen wie Moody's und S&P Global Ratings als Investment Grade eingestuft. Tatsächlich hat Moody's erst am Freitagmorgen mitgeteilt, Alcon in einer Ersteinstufung mit "Baa2" zu bewerten. Der Ausblick lautet "stabil". Das Rating spiegelt laut Moody's die führende Positionen Alcons bei Augenpflegeprodukten sowie die soliden Kreditkennzahlen des Unternehmens wider. S&P bewertet Alcon mit "BBB".

Darüber hinaus hat sich Alcon eine Fremdfinanzierung über 3,5 Milliarden US-Dollar gesichert, wie es weiter heisst.

(AWP/cash)

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Novartis soll Stimmgeheimnis

Novartis soll Stimmgeheimnis der Aktionäre ignorieren

Dem Pharmakonzern Novartis könnten rechtliche Folgen wegen seiner Praxis bei der Stimmrechts-Auszählung drohen.

27.03.2019 07:38

Wie die Fernsehsendung "Rundschau" von SRF am Mittwochabend berichten wird, konnte sie dem Konzern mit einem GPS-Tracker nachweisen, dass er die Stimmen seiner Aktionäre im Unternehmen auszählen lässt.

Die Daten der GPS-Sender belegten, dass Novartis die Wahlzettel von Aktionären damit nicht an den Stimmrechtsvertreter leitet, wie es auf der Internetseite des SRF heisst. Zudem erfahre der Verwaltungsratspräsident vorab die Ergebnisse der Auszählung. "Die Beschlüsse der Generalversammlung könnten deshalb vor Gericht angefochten werden", heisst es in dem Bericht weiter.

Weiter zitiert SRF eine schriftliche Stellungnahme vom Basler Anwalt Peter Andreas Zahn, dem gewählten unabhängigen Stimmrechtsvertreter für die Generalversammlung: "Die Verarbeitung von über 30'000 eingehenden Briefen erfordert einen grossen logistischen Aufwand, der die Kapazität einer Anwaltskanzlei sprengt."

Der Pharmakonzern selbst habe der "Rundschau" geschrieben: "Wichtig ist uns festzuhalten, dass unser Vorgehen geltendem Recht entspricht." Eine Anfrage von AWP zu dem Beitrag wurde bislang von Novartis noch nicht beantwortet.

(AWP)

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Novartis erhält in USA

Novartis erhält in USA Zulassung für Multiple-Sklerose-Medikament

Novartis kann einen Zulassungserfolg verbuchen

Aktualisiert um 07:29

Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat Novartis für sein Mittel Mayzent (Siponimod) die Zulassung erteilt. Mayzent ist laut Medienmitteilung vom Mittwoch das erste oral Medikament zur Behandlung von sekundär progressiver Multipler Sklerose.

Zugelassen ist das Mittel zur Behandlung von Erwachsenen mit schubförmigen Formen der Multiplen Sklerose, darunter die sekundäre progressive Multiple Sklerose (SPMS) mit aktiver Erkrankung, die schubförmig remittierende Multiple Sklerose (RRMS) und das klinisch isolierte Syndrom (CIS). Dieses "klinisch isolierte Syndrom" gilt in den meisten Fällen als Vorbote einer Multiplen Sklerose.

Bei der SPMS wiederum handelt es sich den Angaben zufolge um eine lähmende Form der Multiplen Sklerose, die durch eine progressive und irreversible neurologische Behinderung gekennzeichnet ist. Mayzent ist die erste und einzige Behandlung, die seit über 15 Jahren speziell für diese Patienten zugelassen ist.

Mayzent wird voraussichtlich in etwa einer Woche in den USA verfügbar sein. Die Patienten benötigen keine Erstdosisbeobachtung (FDO, Herzüberwachung bei Einleitung), es sei denn, sie haben bestimmte Vorerkrankungen des Herzens.

(AWP/Reuters)

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Novartis mit Übernahme in den

Novartis mit Übernahme in den USA

Novartis ergänzt sein Portfolio um eine Übernahme in den USA. Der Pharmakonzern übernimmt entzündungshemmende Programme von IFM Tre.

01.04.2019 07:47

Mit dem Zukauf von IFM Tre erhalte Novartis ein klinisches und zwei präklinische Programme für das NLRP3-Inflammasom, eine Schlüsselkomponente des angeborenen Immunsystems, teilte der Konzern am Montag mit.

IFM Tre ist ein Tochterunternehmen von IFM Therapeutics. Im Zuge der Vereinbarung wird Novartis eine Vorauszahlung von 310 Millionen US-Dollar leisten, geht aus einer separaten Mitteilung des US-Unternehmens hervor. Weitere mögliche Meilensteinzahlung könnten sich dann auf bis zu 1,27 Milliarden US-Dollar summieren.

Der NLRP3-Pfad spielt laut Novartis eine entscheidende Rolle für das angeborene Immunsystem des Körpers und dient als Gefahrensensor für Krankheitserreger wie Bakterien und Viren sowie für endogene Signale von Gewebeschäden oder Stoffwechselstörungen. Bei Aktivierung löst NLRP3 eine entzündliche Reaktion aus, indem es einen Multi-Protein-Komplex zusammensetzt.

Beide Parteien gehen den Mitteilungen zufolge davon aus, dass die Transaktion noch im zweiten Quartal 2019 abgeschlossen wird.

(AWP)

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Novartis erhält Zulassung für

Novartis erhält Zulassung für Schuppenflechtemittel Cosentyx in China

Novartis hat in China die Zulassung für sein Schuppenflechtemittel Cosentyx erhalten. Wie der Konzern am Dienstag mitteilte, hat die chinesische Gesundheitsbehörde NMPA das Mittel zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Schuppenflechte zugelassen.

02.04.2019 07:33

Damit ist Cosentyx den Angaben zufolge das erste in China zugelassene biologische Mittel, das speziell das Interleukin-17A hemmt. Es ist laut Novartis an der Entzündung von Psoriasis (PsO), psoriatischer Arthritis (PsA) und Morbus Bechterew (AS) beteiligt.

Eine Phase-III-Studie mit Schuppenflechte-Patienten in China habe bereits in Woche 3 ein nachhaltiges Sicherheitsprofil und einen schnellen Heilungsbeginn mit Cosentyx gezeigt.

hr/ra

(AWP)

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Novartis-Tochter Avexis

Novartis-Tochter Avexis investiert weiter in die Produktion

Die auf Gentherapien spezialisierte Novartis-Tochter Avexis investiert weiter in die Produktion. Das US-Unternehmen, welches Novartis im vergangenen Jahr übernommen hatte, will auf dem Longmont-Campus im US-Bundesstaat Colorado eine "weit fortgeschrittene" Gentherapie-Produktionsstätte übernehmen.

01.04.2019 22:31

Mit diesem Zukauf will Avexis die Produktionskapazitäten im Bereich seltener genetischer Krankheiten, wie etwa für die Herstellung der Genersatz-Therapie Zolgensma (ehemals AVXS-101) für die Behandlung der erblich bedingten Muskelkrankheit SMA, ausbauen, wie es in der am Montagabend publizierten Mitteilung hiess.

Derzeit verfüge Avexis bereits über eine voll funktionsfähige, hochmoderne Produktionsstätte in Illinois und baut an einer Anlage in North Carolina, die 2020 in Betrieb gehen soll. Zudem sollen die Kapazitäten am Standort in San Diego ausgebaut werden.

Die Produktionsstätte am Longmont Campus besteht indessen aus beinahe 700'000 Quadratmetern Fläche und umfasst nebst der Produktion biologischer Arzneimittel auch Büros, Labors und Lagerflächen. Avexis will die rund 150 Mitarbeitenden weiterbeschäftigen und bereits in kurzer Frist neue Jobs schaffen.

Nach Eröffnung des vierten US-Standorts werde man bis Ende 2019 voraussichtlich insgesamt mehr als 1'000 Arbeitsplätze schaffen, hiess es weiter.

mk/

(AWP)

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Novartis muss sich in USA

Novartis muss sich in USA Schmiergeld-Vorwürfen stellen

Der Pharmakonzern Novartis muss sich einem US-Gericht zufolge Vorwürfen stellen, Schmiergelder in Millionenhöhe an Ärzte gezahlt zu haben.

01.04.2019 19:35

CC BY-NC-ND 2.0

Bundesbezirksrichter Paul Gardephe wies zudem einen Antrag von Novartis ab, eine Berücksichtigung von mutmaßlichen Beweisen der Regierung zu untersagen.

Ein Novartis-Sprecher zeigte sich enttäuscht. Das Unternehmen kann einen Vergleich suchen, sonst würde es zu einem Gerichtsverfahren kommen.

(Reuters)

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Vorankündigung Spin-off

am 9.4. erhält man für 5 Novartis eine Alcon

Allfällige Fraktionen werden in Bar abgegolten

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

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Sandoz reicht Krebstherapie

Sandoz reicht Krebstherapie bei US-Behörde neu ein

Die Novartis-Tochter Sandoz hat den Zulassungsantrag für das Biosimilar Pegfilgrastrim bei der US-Gesundheitsbehörde FDA neu eingereicht. Das Mittel wird in der Krebstherapie eingesetzt.

03.04.2019 08:00

Damit werde auf das vollständige Anwortschreiben der FDA vom Juni 2016 reagiert, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Beim neuen Antrag würden Daten aus zwei zusätzlichen Studien mitgeliefert.

Pegfilgrastim wird in der Krebstherapie eingesetzt. Es ist ein langwirksamer Wirkstoff, durch den das Risiko von Infektionen bei Patienten reduziert werden kann, die aufgrund einer Chemotherapie über eine geringe Zahl weisser Blutkörper verfügen. Im November 2018 hatte Sandoz die EU-Zulassung für den Wirkstoff erhalten.

(AWP)

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Die Novartis-Deals von 50

Die Novartis-Deals von 50 Milliarden Dollar waren nur der Anfang

Vas Narasimhan will weiter an einem fundamentalen Umbau von Novartis arbeiten. Die nötige Feuerkraft dazu hat er.

07.04.2019 18:25

Narasimhan hat im ersten Jahr an der Spitze des Pharma-Giganten Transaktionen im Wert von mehr als 50 Milliarden Dollar arrangiert. Der jüngste Chef bei den Pharmariesen plant jährlich mehr als 10 Milliarden Dollar für Übernahmen auszugeben und ist auf der Suche nach Partnerschaften für die Entwicklung von zukunftsweisenden Gentherapien. Er erwägt angesichts von Spekulationen über das Schicksal des gesamten Generika-Geschäfts auch den Verkauf von Sandoz-Vermögenswerten in Asien und den Schwellenmärkten .

Seine ersten Schachzüge - die Abspaltung der Alcon-Augenheilsparte, der Verkauf einer Beteiligung an einem Consumer-Healthcare-Joint-Venture sowie drei wichtige Akquisitionen - haben bei dem nach Marktwert grössten Medikamentenhersteller in Europa zu massiven Veränderungen geführt. Seit er Anfang letzten Jahres den Spitzenjob übernahm, hat Narasimhan den Fokus von Novartis geschärft, um bei der Entwicklung von innovativen Medikamenten besser gegenüber AstraZeneca, Roche und anderen Rivalen zu konkurrieren.

"Wir müssen uns auf die nächste Innovationswelle konzentrieren", sagte Narasimhan, 42, in einem Bloomberg-Interview in der Unternehmenszentrale in Basel. "Um langfristig erfolgreich zu sein, müssen wir im Auge behalten, was die nächsten grossen Felder sein werden." Der Erfolgsdruck nimmt zu. Novartis benötigt neue Produkte, wie das experimentelle Gentherapeutikum Zolgensma, da die auslaufenden Patente auf Blockbuster wie das Krebsmedikament Gleevec und das Multiple-Sklerose-Mittel Gilenya den Umsatz voraussichtlich belasten werden. Der Druck von Versicherern und Regierungen zur Begrenzung von Preissteigerungen und die eskalierenden Kosten für die Medikamentenentwicklung bereiten der gesamten Branche Probleme.

Auf der Suche nach Gentherapien

Der CEO wird hauptsächlich an seiner Fähigkeit gemessen werden, lebensverbessernde Behandlungen für Patienten zu bringen. Mayzent, ein Mittel gegen Multiple-Sklerose, wurde im vergangenen Monat genehmigt und der Pharmahersteller rechnet mit zwei weiteren grossen Zulassungen im ersten Halbjahr 2019, sagte der CEO. Bei Zolgensma, einem Mittel gegen eine Muskelerkrankung bei Kindern, und einem Brustkrebsmedikament stehen noch Entscheidungen aus.

Novartis ist auch auf der Suche nach Medikamenten ausserhalb des Unternehmens, um seine Pipeline zu verstärken. Narasimhan möchte jedes Jahr rund 5 Prozent des Marktwerts von Novartis für Transaktionen ausgeben. Mit mehreren vielversprechenden Gentherapien, die sich bereits in der Entwicklung befinden, sucht er nach mehr Möglichkeiten wie Zolgensma, das im vergangenen Jahr durch die 8,7 Milliarden Dollar schwere Übernahme von Avexis zu Novartis kam.

Novartis suche nach etwas, das einen transformativen Effekt haben könne oder wertvolle neue Technologien mitbringe, sagte Narasimhan zu Bloomberg. AveXis hat in dieser Woche seine Produktionskapazitäten in der Gentherapie durch den Kauf einer Anlage in Colorado erweitert. Dieses Netzwerk mache Novartis zu einem guten Partner für kleinere Unternehmen in dem Bereich, sagte Narasimhan.

Konkurrenten sind Novartis in den Bereich Gentherapie gefolgt. So gab Biogen im letzten Monat den Kauf von Nightstar Therapeutics bekannt, und Pfizer hat eine Zusammenarbeit mit Vivet Therapeutics bei einer seltenen Lebererkrankung. Roche hat den Erwerb von Spark Therapeutics für 4,8 Milliarden Dollar angekündigt.

Börsengang von Sandoz?

Indes hat Sandoz mit Preiserosion und hartem Wettbewerb für Generika in den USA zu kämpfen. Narasimhan, ein amerikanischer Arzt, der vor 14 Jahren zu Novartis kam, erwägt den Rückzug aus einigen Ländern in Asien und Schwellenländern. Das Unternehmen will seine Leistung verbessern und schlanker werden. Das Unternehmen will Sandoz Unabhängigkeit gewähren und der Tochtergesellschaft ermöglichen zu einem "autonomen Unternehmen" innerhalb des breiteren Konzerns zu werden, sagte er.

"Unser Fokus ist wirklich, es zu einem führenden Generikahersteller zu machen, vielleicht zu dem führenden Generikahersteller", sagte Narasimhan. Nachdem sich Konkurrenten aus dem Bereich zurückziehen, wollen wir uns umso stärker auf das Sandoz-Kerngeschäft konzentrieren, sagte er.

Die Bemühungen zu einer Neuausrichtung von Sandoz, dessen CEO im vergangenen Monat zurückgetreten ist, haben Fragen bezüglich der Strategie des Bereichs aufgeworfen. Novartis arbeite an der internen Trennung von Sandoz, die den Weg für einen Börsengang, eine Abspaltung oder einen Verkauf in der Zukunft ebnen könnte, sagen mit den Überlegungen vertraute Personen. Das Unternehmen ziehe verschiedene Optionen in Betracht, es sei aber noch keine Entscheidung getroffen worden und Novartis könnte beschliessen, die Sparte zu behalten, hiess es weiter. Narasimhan sagte, dass das Unternehmen diese Alternativen derzeit nicht in Betracht ziehe. "Im Moment haben wir nicht die Absicht, uns von diesem Geschäftsfeld zu trennen oder es zu verkaufen", sagte er. "Wir wollen es jedoch optimal positionieren, um erfolgreich zu sein, und dann werden wir die Lage natürlich beurteilen."

(Bloomberg)

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Novartis verspricht weiter

Novartis verspricht weiter steigende Dividende

Novartis sieht sich nach der Abspaltung der Augensparte Alcon gut gewappnet für weiteres Wachstum. Den Aktionären verspricht der Konzern zudem eine starke und weiter steigende Dividende.

09.04.2019 07:29

Wie der Konzern am Dienstag mitteilte, soll die Marge des Pharmageschäftes weiter steigen. Den Aktionären verspricht das Unternehmen höhere Dividendenzahlungen.

Mit dem Abschluss der Alcon-Abspaltung, die mit Handelsstart am Dienstag umgesetzt wird, sei Novartis gut aufgestellt für weiteres Wachstum. Dabei sei auch geplant, die Marge in der Pharmasparte Innovative Medicines zu verbesserb. Diese soll bis 2022 im mittleren 30-Prozent-Bereich liegen.

Den Aktionären verspricht der Konzern zudem eine starke und weiter steigende Dividende, von der 2019er Basis ausgehend. Novartis hatte seinen Aktionären erst vor wenigen Wochen für das vergangene Geschäftsjahr 2,85 Franken je Anteilsschein ausgeschüttet.

Zudem werde man den Aktienrückkauf über 5 Milliarden US-Dollar, den Novartis 2018 im Juni 2018 angekündigt hatte, im laufenden Jahr abschliessen.

Durch die Abspaltung von Alcon sei Novartis nun in der Lage, sich voll und ganz auf seine Produkte zu konzentrieren. Zudem werde das Finanzprofil dadurch geschärft und der Konkurrenz stärker angeglichen, heisst es in der Mitteilung weiter.

Mit Blick auf die Pipeline wiederholt Novartis frühere Angaben, wonach in den kommenden zwei Jahren bis zu zehn potenzielle Blockbuster auf den Markt gebracht werden sollen. Weitere 20 Kandidaten befinden sich den Angaben zufolge in der Forschung und könnten ebenfalls Umsätze in Milliardenhöhe erreichen.

(AWP/Reuters)

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Sandoz darf

Sandoz darf Verstopfungsmittel vermarkten

Die Novartis-Generikatochter Sandoz hat mit dem japanischen Unternehmen Shionogi eine Vereinbarung für die Vermarktung des Verstopfungsmittels Rizmoic in wichtigen europäischen Ländern geschlossen.

11.04.2019 07:51

Rizmoic wird bei Opioid-induzierten Verstopfungen eingesetzt, wie es in einer Medienmitteilung vom Donnerstag hiess.

Die Vereinbarung gelte für Deutschland, Grossbritannien und die Niederlande. Ein Vorkaufsrecht für bestimmte andere europäische Märkte wurde demnach ebenfalls vereinbart. Den Angaben zufolge handelt es sich bei Rizmoic um ein innovatives Medikament zur Behandlung von Verstopfung durch Opioid-Schmerzmittel bei Patienten, die zuvor mit einem Abführmittel behandelt wurden. Die EU-Zulassung hatte das japanische Unternehmen Ende Februar 2019 erhalten.

Sandoz stärke durch diese Vereinbarung seine Franchise zur Schmerzbekämpfung. Zudem treibe die Novartis-Tochter damit ihre Strategie voran, in wichtigen Bereichen zu den Pionieren zu gehören.

(AWP)

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Novartis stösst mit

Novartis stösst mit Krebsmittel Kisqali in UK bei NICE auf Widerstand

(Ergänzt um Stellungnahme von Novartis) - Novartis stösst mit seinem Krebsmittel Kisqali (Ribociclib) in Grossbritannien auf den Widerstand der britischen Zulassungsbehörde National Institute for Health and Clinical Excellence (NICE). Wie die Behörde in einem ersten Empfehlungsschreiben vermerkte, könne sie das Mittel in Kombination mit Fulvestrant nicht als routinemässige Therapie empfehlen.

11.04.2019 14:39

In einer ersten Stellungnahme von Novartis, die AWP vorliegt, heisst es, man sei enttäuscht über die vorläufige Empfehlung.

Wie aus dem Schreiben des NICE hervorgeht, erachtet sie Schätzungen zur klinischen Wirksamkeit und zur Kosteneffizienz als sehr unsicher. Zudem lägen die Schätzungen für die Kosteneffizienz klar über der Bandbreite, die NICE normalerweise als angemessen erachtet, um den Einsatz eines Mittels im britischen Gesundheitssystem NHS zu empfehlen.

Gleichzeitig heisst es in dem Schreiben, das auf der Internetseite der NICE zu finden ist, dass die Behörde die Aufnahme von Kisqali zusammen mit Fulvestrant zur Behandlung von hormonrezeptorpositivem, HER2-negativem, lokal fortgeschrittenem oder metastasierendem Brustkrebs in den Cancer Drugs Fund ebenfalls nicht empfehle.

Da es sich bei dieser Beurteilung nicht um die endgültige Leitlinie von NICE für Ribociclib plus fulvestrant handelt, "bleiben wir an der Zusammenarbeit mit NICE interessiert, um Zugang zu diesem Medikament für diejenigen Frauen zu erhalten, die neue Behandlungsmöglichkeiten für diese unheilbare Krankheit benötigen", heisst es von Novartis weiter.

hr/yr

(AWP)

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