AUSTRIAMICROSYS (AMS)

ams I 

Valor: 24924656 / Symbol: AMS
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  • 15.11.2019 17:30:27
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Chuck Norris
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Bilanz wird 2021 oder 2022 gezogen...

Gerne könnt ihr mir folgende Zahlenwerte um die Ohren hauen, wenn ich daneben liegen sollte. Aber nach meinem heutigen Infostand gehe ich grob von folgenden "Mindest-Zahlenwerten" aus:

Umsatz 2019: 2 Mrd. / Gewinn pro Aktie CHF 2.00 (= Aktuell: KUV unter 1 bei einem Wachstumstitel wie ams...)

Umsatz 2020: 2.5 Mrd. / Gewinn pro Aktie CHF 3.50

Umsatz 2021: 3 Mrd. / Gewinn pro Aktie CHF 5.00 / Flotter Ausblick auf 2022... jetzt denke ich ans verkaufen. und wenn's noch länger dauern sollte, ich habe Zeit und brauche das Geld nicht zu diesem Zeitpunkt.

 

Da können Analysten, Leerverkäufer-Befürworter, Schreiberlinge hier im Forum, die Presse und wer auch immer sagen & schreiben was sie wollen. Dies ist und bleibt meine Meinung & Überzeugung. Wir werden ca. 2021/2022 sehen, wer recht behält. Meine ersten Aktien (und noch nicht viele) gibts ab CHF 85.00.

Meine Argumente sind immer noch die gleichen:

- Rund 1/4 leerverkaufte Aktien haben grossen Einfluss auf den Kurs. Beim Verkauf wie wir jetzt sehen, aber auch beim Rückkauf dieser mindestens 20 Mio. Aktien wird es spürbar werden... Dann gegen Norden.

- Marktpotential von ams ist längst nicht ausgeschöpft... Apple bleibt (mit mehr Geräten und teureren Komponenten, gemäss CEO-Interview sprach er von bisher 5$ auf rund 15$ bis 2021, diese Aussage ist rund 3/4 Jahre alt), Huawei, Xiaomi und Samsung (und weitere) werden ebenfalls die Abhängigkeit von Apple verkleinern und schöne Erträge liefern. Weitere Geschäftsfelder sind von mir noch nicht mal erwähnt.

- Die Refi bis 2022, bzw. bis 2025 ist zu guten Konditionen gesichert. Nun kann laufend optimiert und/oder zurückbezahlt werden wenn sinnvoll.

- Die Investition in Singapur ist abgeschlossen, daher fallen deutlich weniger zukünftige Kosten an.

- Der Börsengang in Hongkong ist auf's Eis gelegt, daher hier kriegen die Leerverkäufer (noch) keinen Teil ihrer 20 Mio. Aktien zurück

- ams darf bis 10% eigene Aktien zurückkaufen... Zudem erwarte ich nach der Ergebnispräsentation noch Käufe durch das Management selbst sowie mögliche neue Ankeraktionäre

- eine Übernahme ist jederzeit möglich... Daher ams übernimmt wen oder wird übernommen...

- Dies alles wissen auch die Leerverkäufer, welche früher oder später ihre Positionen abbauen/schliessen wollen, bzw. müssen wenn die Leihdauer erreicht wurde. Und aktuell sehe ich nicht, wie die 20 Mio. Stück zurückkaufen wollen/können, es sei den via Wandler... (daher zu Kursen ab >CHF 100.00)

 

So, dies mein Senf. Verabschiede mich wieder für längere Zeit, bis sich an dieser Ausgangslage was ändert, ein spannender/unentdeckter Pressebericht oder Management-Transaktionen kommen und/oder die Q1-Zahlen mit Ausblick Q2 vorliegen.

Viel Erfolg mit eurer Strategie.

 

 

Um via Börse auf ein kleines Vermögen zu kommen, investierst du ein Grosses...

gertrud
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F1 hat am 05.02.2019 13:28

F1 hat am 05.02.2019 13:28 geschrieben:

...  3. Fähigkeit des Managments, rechtzeitig Nachfrageveränderungen wahrzunehmen und entsprechend zu reagieren ...

Das ist meiner Meinung nach die grosse Herausforderung an der sich das AMS Management messen lassen wird. Und sie haben das realisiert und geben deshalb keine Mittelfristprognosen mehr ab. 
Man sieht in den Quartalen 2018 wie gnadenlos sich unausgelastete Fabriken finanziell auswirken. Und das ist auch extrem schwierig: Hat man zuviel Kapazität, schreibt man sehr schnell Verluste, hat man zuwenig, kann man Chancen nicht rechtzeitig ergreifen. 

@Chuck: Ich weiss, Du kannst das, aber sich mit seiner Meinung für ein paar Jahre einigeln kann sich nicht halt jeder leisten.

Pascal.Zueger
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AMS-Chef ist unverdrossen optimistisch

«Wir werden weiter ‹big› gehen». Trotz eines kolossalen Absturzes der Aktie sieht AMS-CEO Alexander Everke den Sensorenhersteller auf dem richtigen Weg. Im cash-Video-Interview nimmt er zu brennenden Fragen Stellung.

Zum Artikel und Video-Interview: https://www.cash.ch/news/top-news/alexander-everke-ams-chef-ist-unverdrossen-optimistisch-1275988

 

Galaxy
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Übernahmekandidat AMS?

REUTERS 05/02/2019

Apple's Austrian roadkill looks like an M&A target

By Liam Proud
LONDON, Feb 5 (Reuters Breakingviews) - European chipmakers are a sorry bunch. Smartphone sales are slowing, while major customers like Apple are squeezing them on price. The best option for AMS, Austria's$1.9 billion sensor-chip specialist, may be a sale to a fellow supplier like STMicroelectronics.
AMS shares fell 16 percent on Tuesday after the maker of facial-recognition chips suspended dividends and said it wouldn't give a forecast for 2019 sales. The first problem is declining revenue: first-quarter sales will be between $350 million and $390 million, AMS reckons, compared with $491 million in the final three months of 2018. Second, behemoths like Apple are using their size to demand lower prices from suppliers: AMS's operating margin last year was 9 percent compared with 16 percent in 2017.

Selling may be a better option. Peer STM has about $700 million of net cash, using Refinitiv data, and will generate roughly $2.2 billion in EBITDA this year. That means it could pay a 25 percent equity premium for AMS, or $2.3 billion overall, absorb its debt pile and still keep leverage at an acceptable 1.1 times combined EBITDA. It'd gain extra negotiating clout with the likes of Apple and other phone and carmakers looking for sensor chips, and could rip out overlapping costs.
The returns look promising. Including debt and a 25 percent equity premium, STM's purchase price would be $3.7 billion. In return, it'd get AMS's $393 million of 2021 operating profit, using Refinitiv estimates. Taxed at Austria's 25 percent rate, the return is $295 million, or 8 percent before any cost or revenue synergies. Apple's Austrian roadkill could be an attractive M&A target.

 

gertrud
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Danke Galaxy!

Danke Galaxy. Wer würde sich denn jetzt alles freuen, wenn so ein Uebernahmeangebot zu - sagen wir grosszügige - 35 CHF käme?

Kekkomachine
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gertrud hat am 05.02.2019 15

gertrud hat am 05.02.2019 15:59 geschrieben:

Man sieht in den Quartalen 2018 wie gnadenlos sich unausgelastete Fabriken finanziell auswirken. Und das ist auch extrem schwierig: Hat man zuviel Kapazität, schreibt man sehr schnell Verluste, hat man zuwenig, kann man Chancen nicht rechtzeitig ergreifen. 

Das ist der eine Punkt. Sicherlich der wichtigste. Es ist unangefochten, dass Überkapazitäten zu Buche schlagen, und AMS leidet offensichtlich darunter (obwohl Herr Everke dies geschickt versucht zu minimieren in dem er behauptet, dass in Asien die Schwankungen an Personal mit dessen der Auslastung möglich sind). Hier ist jedoch ein weiterer wichtiger Faktor, welcher das Nettoergebnis zertrümmert:

"Das bereinigte Nettoergebnis für 2018 lag bei USD 12,1 Mio. und das bereinigte Nettoergebnis für das 4. Quartal 2018 bei USD 1,7 Mio. gegenüber USD 145,5 Mio. für 2017 und USD 161,3 Mio. für das 4. Quartal 2017 (bereinigt um die Wertänderung des Optionsbestandteils der Fremdwährungs­wandelanleihe) (einschließlich Wertänderung USD 106,6 Mio. für 2018 und USD 1,1 Mio. für das 4. Quartal 2018)"

Dazu kommen "Unallocated corporate costs" welche um 151% zugenommen haben sowie weitere Sonderpositionen wie bspw. "Restructuring costs" usw.

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walerian
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Everke hat auch noch seinen alljährlichen Senf dazugegeben: „big“ gehen, usw.                                    ZKB und Vontobel haben Freude an AMS und halten an ihren Kaufempfehlungen fest. Mir soll’s recht sein. Man konnte sich ja heute unter 23 wieder sehr gut eindecken. 

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Kurszielerhöhung CS!

In meinem Post vom 9.1.19 habe ich die Kurszielsenkungen des Herrn Sultania von CS zitiert um dessen Unglaubwürdigkeit zu zeigen. Nun macht sich der gute Mann auch noch lächerlich, indem er das Kursziel erstmals erhöht, nämlich von Fr. 16.- auf Fr. 16.80!!! Damit hätte er doch wohl bis zum 1. April 19 warten können Blum 3

Zyndicate
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Apple hüstelt und AMS hat die

Apple hüstelt und AMS hat die Grippe

(Zusammenfassung; wiederholt mit Schlusskurs) - Die schwache Nachfrage nach Apples iPhones trifft auch Zulieferer mit Schweizer Bezug. Zum Beispiel den Sensorenhersteller AMS.

05.02.2019 19:39

Die neuste Generation iPhones verkauft sich überraschend schlecht. Vor allem in China sind die Smartphones des US-Konzerns ein Ladenhüter.

Das bekommt auch der österreichische Sensorenhersteller AMS zu spüren, dessen Aktien an der Schweizer Börse gehandelt werden und der in Entwicklungszentren in der Schweiz rund 170 Mitarbeiter beschäftigt.

Das Unternehmen hat im Schlussquartal weniger Umsatz und deutlich weniger Gewinn erzielt. Und die Aktionäre erhalten für 2018 keine Dividende. An der Börse stürzten die AMS-Papiere ab und verloren am Dienstag 6,9 Prozent auf 25,12 Franken.

Prognosen schwierig

Konkret ging der Umsatz zwischen Oktober und Dezember um gut 8 Prozent auf 491,4 Millionen US-Dollar zurück. Der operative Gewinn auf Stufe EBIT (bereinigt) verringerte sich in der Folge um 58 Prozent auf 61,9 Millionen, und der Reingewinn (bereinigt) erreichte mit 1,7 Millionen nur noch einen Bruchteil des Vorjahreswerts.

Besser sehen die Gesamtjahreszahlen aus, weil sich die Nachfrageschwäche erst zum Jahresschluss zeigte. So stiegen die Verkäufe im Gesamtjahr etwa um gut ein Drittel auf 1,63 Milliarden Dollar.

AMS begründete den Umsatzschwund im Schlussquartal mit einer "Schwäche der Kundennachfrage im Consumer-Geschäft". Auch grosse Hersteller hätten Mühe gehabt, ihre eigene Geschäftsentwicklung vorauszusehen, sagte Firmenchef Alexander Everke am Dienstag vor den Medien in Zürich.

Damit ist laut Experten primär Apple gemeint. Denn es ist ein offenes Geheimnis, dass der US-Konzern der mit Abstand wichtigste Kunde von AMS ist. Konkret produziert AMS etwa 3D-Sensoren für iPhones. Offiziell bestätigt wird das nicht, und es wird auch kein Umsatzanteil des "Hauptkunden" genannt.

Hoher Schuldenberg

Die Nachfrageschwäche von Apple erwischte AMS auch auf dem falschen Fuss, weil das Unternehmen in den letzten Monaten hohe Investitionen in Singapur getätigt hatte. Es sitzt nun auf einem Schuldenberg von 1,36 Milliarden Dollar. Diesen abzubauen, sei ein "Kernthema" im laufenden Jahr 2019, hiess es.

Immerhin schlägt die Unterauslastung in Singapur, wo rund 7'000 der 10'000 AMS-Angestellten arbeiten, nicht voll auf die Kosten durch, wie der Firmenchef weiter sagte. "Mit Nachfrageschwankung bewegt sich auch die Grösse der Belegschaft", so Everke. "In Asien geht das."

Keine rasche Belebung

Das ist auch wichtig, weil sich keine rasche Belebung des Geschäfts abzeichnet. Für das laufende erste Quartal 2019 geht das Management von Verkäufen zwischen 350 und 390 Millionen US-Dollar aus. Die EBIT-Marge soll im niedrigen einstelligen Prozentbereich zu liegen kommen.

Zum Vergleich: Im Vorjahr waren Verkäufe von 452,7 Millionen und eine Marge von 17 Prozent ausgewiesen worden. Begründet wurde die Prognose mit den erwarteten niedrigen Produktionsvolumina etwa im Smartphone-Geschäft und einer geringen Auslastung der stark erweiterten Produktionskapazitäten. Auf längerfristigere Aussagen verzichtet das Management wegen der volatileren Nachfrage im Übrigen nun vollständig.

"Wir nehmen die aktuellen Schwierigkeiten nicht auf die leichte Schulter", sagte CEO Everke. "Ich bin aber nach wie vor von unserer Strategie überzeugt." Er geht davon aus, dass eine breitere Kundenbasis mehr Stabilität bringen wird. Konkret erwähnte er Aufträge von Android-Smartphoneherstellern, die gewonnen worden seien.

Nicht an Hongkonger Börse

Ausserdem gab AMS bekannt, dass die Pläne für eine Zweitkotierung an der Hongkonger Börse verschoben werden. Diese hätte im zweiten Quartal 2019 über die Bühne gehen sollen. Begründet wurde dies mit dem volatilen Kapitalmarktumfeld. Das Management geht allerdings davon aus, dass die Pläne zu einem späteren Zeitpunkt weiterverfolgt werden.

rw/uh

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Gluxi
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gertrud hat am 05.02.2019 17

gertrud hat am 05.02.2019 17:09 geschrieben:

Danke Galaxy. Wer würde sich denn jetzt alles freuen, wenn so ein Uebernahmeangebot zu - sagen wir grosszügige - 35 CHF käme?

Ich jedenfalls nicht. Zum Glück gibt es da auch Regeln:

Welchen Anforderungen hat ein Pflichtangebot zu genügen?

Materiell müssen Pflichtangebote den folgenden Anforderungen genügen:

Vollangebot: Pflichtangebote müssen sich auf alle Arten von kotierten Beteiligungspapieren einer Zielgesellschaft erstrecken, d.h. auf alle kotierten Aktien, Partizipationsscheine und Genussscheine der Zielgesellschaft.

Mindestpreis: Pflichtangebote müssen zu einem Mindestpreis erfolgen, damit die Angebotspflicht nicht durch ein inakzeptabel tiefes Angebot ausgehebelt werden kann. Der gebotene Preis muss mindestens gleich hoch sein wie der höhere der folgenden Beträge: a) der Börsenkurs (d.h. der volumengewichtete Durchschnittskurs der börslichen Abschlüsse der letzten 60 Börsentage vor Veröffentlichung des Angebots bzw. der Voranmeldung) oder b) der höchste Preis, den die Anbieterin in den letzten zwölf Monaten für Beteiligungspapiere der Zielgesellschaft bezahlt hat. Die Möglichkeit, Aktionären mit bedeutender Beteiligung ausserhalb des Übernahmeangebots einen höheren Preis zu zahlen (sog. Kontrollprämie) wurde im Zuge der am 1. Mai 2013 in Kraft getretenen Gesetzesrevision abgeschafft.

https://www.takeoverpractice.ch/uebernahmerecht-kurz-erklaert

Man könnte wohl Schlussfolgern, je länger AMS auf diesen tiefen Kurs gedrückt wird, umso höher steigt die Wahrscheinlichkeit einer Übernahme.

Ich bleibe jedenfalls langfristig dabei. Bei diesem Kurs stimmt das Chance/Risiko Verhältnis für mich und ich sehe keine Aktie, welche da zur Zeit besser wäre.

 

tolggoe28
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Vielleicht ist es nur meine

Vielleicht ist es nur meine persönliche Wahrnehmung. Aber jedes Mal wenn sich die Übernahmen in der Hausse häuften war das Ende des Zyklus nicht mehr weit entfernt und die Übernahmen dann zu sündhaft teuren Preisen in den Bücher. Das mal eine Übernahme zu sinnvollen Kursen getätigt wurde kam selten zu standen. Zur Rose mag das noch gelungen sein im letzten Jahr. Bei den Halbleiter war aber schon Panikstimmung im Dezember drin und die Auslastung niedrig. Wer will dann solch einen Laden kaufen. Die Hausse ist noch nicht vorbei zumal im Index der USA nicht und die dort angesiedelten Giganten immens überteuert. Was soll noch kommen? Ich glaube eine Übernahme wird nicht kommen und der Kurs wird bei den 28.80 spätestens hängen bleiben. Kurse unter 20.- werden wir auch wieder sehen spätestens wenn der Zyklus endet. Die CS mag vielleicht etwas verrückt erscheinen aber blickt etwas weiter über den Tellerand.

Kekkomachine
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Gluxi hat am 06.02.2019 09:46

Gluxi hat am 06.02.2019 09:46 geschrieben:

Mindestpreis: Pflichtangebote müssen zu einem Mindestpreis erfolgen, damit die Angebotspflicht nicht durch ein inakzeptabel tiefes Angebot ausgehebelt werden kann. Der gebotene Preis muss mindestens gleich hoch sein wie der höhere der folgenden Beträge: a) der Börsenkurs (d.h. der volumengewichtete Durchschnittskurs der börslichen Abschlüsse der letzten 60 Börsentage vor Veröffentlichung des Angebots bzw. der Voranmeldung) oder b) der höchste Preis, den die Anbieterin in den letzten zwölf Monaten für Beteiligungspapiere der Zielgesellschaft bezahlt hat. Die Möglichkeit, Aktionären mit bedeutender Beteiligung ausserhalb des Übernahmeangebots einen höheren Preis zu zahlen (sog. Kontrollprämie) wurde im Zuge der am 1. Mai 2013 in Kraft getretenen Gesetzesrevision abgeschafft.

https://www.takeoverpractice.ch/uebernahmerecht-kurz-erklaert

 

a) wäre wohl sehr sehr tief gegnüber dem durchschnittlichen Kurs zu dem die meisten hier gekauft haben

b) kommt nur in Frage, wenn der Anbieter schon Aktien gekauft hat und dies in den letzten 12 Monaten. Dies ist ein Schutz bei sequentiellen und regelmässigen Aktienkäufen des Anbieters. Wenn daher bspw. ein Angebot durch einen Konkurrent vorgelegt wird, welcher keine Aktie in den letzen 12 Monaten gekauft hat, dann wird der Mindestpreis nach a) berechnet.

Was jedoch bei AMS passieren könnte, ist das durch ein Angebot (oder durch mehr oder weniger gerechtfertigte Gerüchte) die Short-Positionen plötzlich sofort und zu 100% geschlossen werden, da die Short-Seller sich nicht bei einer Übernhame an Bord befinden möchten. D. h. der Kurs könnte, wie schon bei VW damals, weit über den Übernahmepreis hinaus steigen, bevor er sich dann normalisiert.

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Pieti
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Was läuft denn da ab....?  

Was läuft denn da ab....?   Wäre hätte das vor 24h noch für möglich gehalten.

Sind das nun Deckungskäufe, Spekulationskäufe bezügl. Übernahmen oder entschiedene Investitionen aufgrund einer positiven Aussicht...??

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Das läuft ja heute wie geschmiert.

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Respekt walerian.....Deine

Respekt walerian.....Deine Prognose war 100% richtig...

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Pieti hat am 06.02.2019 12:04

Pieti hat am 06.02.2019 12:04 geschrieben:

Was läuft denn da ab....?   Wäre hätte das vor 24h noch für möglich gehalten.

Sind das nun Deckungskäufe, Spekulationskäufe bezügl. Übernahmen oder entschiedene Investitionen aufgrund einer positiven Aussicht...??

Walerian kauft im grossen ("big") Stil zu. 

Wir sind nun schon höher als vor den Quartalszahlen. 

walerian
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Gluxi hat am 06.02.2019 12:43

Gluxi hat am 06.02.2019 12:43 geschrieben:

Pieti hat am 06.02.2019 12:04 geschrieben:

Was läuft denn da ab....?   Wäre hätte das vor 24h noch für möglich gehalten.

Sind das nun Deckungskäufe, Spekulationskäufe bezügl. Übernahmen oder entschiedene Investitionen aufgrund einer positiven Aussicht...??

Walerian kauft im grossen ("big") Stil zu. 

Wir sind nun schon höher als vor den Quartalszahlen. 

Ich sehe gerade ich halte bereits 2,8 %. Ich lege jetzt einen Stopp ein sonst werde ich noch meldepflichtig.

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walerian hat am 06.02.2019 13

walerian hat am 06.02.2019 13:14 geschrieben:

Ich sehe gerade ich halte bereits 2,8 %. Ich lege jetzt einen Stopp ein sonst werde ich noch meldepflichtig.

Lol

Hier noch zur weiteren Belustigung:

HAMBURG (dpa-AFX Analyser) - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat das Kursziel für AMS nach Zahlen zum vierten Quartal von 19,00 auf 20,50 Franken angehoben und die Einstufung auf "Hold" belassen. Der österreichische Halbleiterhersteller habe die Erwartungen erfüllt, allerdings leide das Unternehmen auf kurze Sicht immer noch unter Gegenwind, schrieb Analyst Robin Brass in einer am Mittwoch vorliegenden Studie. Das etwas höhere Kursziel basiere auf seiner Prognose für die Free-Cashflow-Rendite in diesem Jahr./la/bgf

Und falls jemand das Transcript vom Conference Call lesen will:

https://seekingalpha.com/article/4238369-ams-ag-amssy-ceo-alexander-ever...

Kekkomachine
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Es wäre ermutigend wenn wir

Es wäre ermutigend wenn wir über 27.70 schliessen würden...! Good

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Soeben wird mir mitgeteilt. Chuck bereite eine Übernahme vor, er biete 85 CHF pro Aktie. 

amd07
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AMS

Hallo  

wer oder was ist Chuck ??

Bitte um Klärung, Besten Dank.

Pieti
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Chuck Norris .... Forum Teilnehmer.... war nur ein Spass :-)

amd07 hat am 06.02.2019 16:36 geschrieben:

Hallo  

wer oder was ist Chuck ??

Bitte um Klärung, Besten Dank.

 

maxim
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(Kein Betreff)

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Sieht sehr spannend aus!

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Kekkomachine
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Deckungskäufe oder doch nicht?

Der Kursanstieg nach den Q4 Ergebnissen ist doch recht markant. Klar, man zahlt an der Börse die Preise der Zukunft, doch diese ist bei AMS noch recht schleierhaft. Ja, die Aktie wurde zerhämmert, das ist mir auch klar und auch aus meiner Sicht, sollte der Preis höher stehen für die Ausgangslage. Aber: mich würde es nicht wundern, dass diese Volumen Insider-Käufe sind, und dass bald ein Teilverkauf der Umgebungssensorensparte bekannt gegeben wird. Dasselbe ist ja kürzlich auch bei MBTN passiert. Ausserdem hat am 5. Februar mal endlich wieder jemand bei AMS Aktien selber gekauft...gutes Zeichen!

Ein Teilverkauf könnte sehr nützliches Geld in die Kasse spühlen und damit sollte AMS die Schulden etwas zurückbezahlen.

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jiroen
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Alors? Wann kommt dieses

Alors? Wann kommt dieses Short Squeeze?

DISCLAIMER I'm long with Cassiopea (since Oct 2016), Obseva (Sep 2019), Cosmo (Sep 2019), Newron (Feb 2016), Redhill Biopharma (Oct 2019), Santhera (Feb 2017). Not shorting any stock.

Gluxi
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jiroen hat am 12.02.2019 12

jiroen hat am 12.02.2019 12:42 geschrieben:

Alors? Wann kommt dieses Short Squeeze?

Wenn die Short Seller ihre Positionen (in Panik) schliessen. Das könnte z.B. passieren, wenn Walerian wieder im grossen Stil einkauft. Er hat aber Angst, über die Meldeplichtschwelle zu kommen. Ein Dilemma.

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Gluxi hat am 12.02.2019 14:16

Gluxi hat am 12.02.2019 14:16 geschrieben:

jiroen hat am 12.02.2019 12:42 geschrieben:

Alors? Wann kommt dieses Short Squeeze?

Wenn die Short Seller ihre Positionen (in Panik) schliessen. Das könnte z.B. passieren, wenn Walerian wieder im grossen Stil einkauft. Er hat aber Angst, über die Meldeplichtschwelle zu kommen. Ein Dilemma.

Da helfe ich gerne:

@Walerian:

Einfach Anzahl Stk. und Limit angeben, entsprechenden Betrag auf mein Konto überweisen und ich halte deine Position in meinem Depot. 

Lol

 

Was man nicht mehr verkaufen kann, heisst Investment.

Kekkomachine
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Am 17.01.2019 habe ich meine

Am 17.01.2019 habe ich meine Meinung zu dem möglichen Wendepunkt aus dem Downtrendkanal geäussert. Die Aktie hat gestern genau auf CHF 29.44 geschlossen, auf dem Preis, wo ich den möglichen Wendepunkt sehe. Es wird nun sehr spannend...durchbricht die Aktie diesen Kanal dauerhaft, ist die Luft nach oben vorläufig bis CHF 34 frei. was einen möglichen Short-Squeeze angeht, denke ich, dass es technisch möglich wird ab Preisen über CHF 30. Dafür braucht es jedoch meiner Meinung nach auch einen positiven Impuls, welcher die Lage in der Zukunft etwas klarer wiedergibt oder sogar aufbessert. Bis heute wurden wohl kaum grosse Short-Positionen abgebaut.

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Kekkomachine hat am 13.02

Kekkomachine hat am 13.02.2019 07:34 geschrieben:

 was einen möglichen Short-Squeeze angeht, denke ich, dass es technisch möglich wird ab Preisen über CHF 30. Dafür braucht es jedoch meiner Meinung nach auch einen positiven Impuls, welcher die Lage in der Zukunft etwas klarer wiedergibt oder sogar aufbessert. Bis heute wurden wohl kaum grosse Short-Positionen abgebaut.

Das ist auch meine Meinung. Aber was soll da schon  kommen. Nada, leider.

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