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Apple geht mit grossen neuen

Apple geht mit grossen neuen iPhones ins Weihnachtsgeschäft

Apple setzt für das kommende Weihnachtsgeschäft auf iPhones mit grossen Bildschirmen. Die neuen Modelle verzichten zudem komplett auf den traditionellen Home-Button, der einst die Smartphone-Bedienung prägte.

13.09.2018 06:32

In die Computer-Uhr Apple Watch baute der Konzern erstmals auch ein EKG-Messgerät ein, das Herzschläge aufzeichnet. Die Funktion wird aber zunächst nur in den USA verfügbar sein, wo sie von der Gesundheitsaufsicht FDA freigegeben wurde.

Das teure Vorjahresmodell iPhone X frischte Apple mit einem leistungsstärkeren Chip und verbessertem Bildschirm auf. Das iPhone Xs hat eine unveränderte Bildschirm-Diagonale von 5,8 Zoll. Nun gibt es zusätzlich aber auch die grössere Version iPhone Xs Max mit 6,5-Zoll-Display. Ihr Gehäuse ist in etwa so gross wie bei den bisherigen Plus-Modellen - aber der Bildschirm füllt mehr Platz aus.

Preise bis über 1700 Franken

Das teuerste der neuen iPhones - ein grosses Xs Max mit 512 Gigabyte Speicher - wird in der Schweiz 1739 Franken kosten. Zugleich beginnen die Preise für das iPhone Xs wie bei der Vorgängerversion bei 1199 Franken. Neu ist der unter anderem im wichtigen chinesischen Markt populäre Farbton Gold.

Auch der Nachfolger des günstigeren iPhone 8 - das neue iPhone Xr - bekam nun das Design, bei dem das 6,1 Zoll grosse Display praktisch die gesamte Frontseite ausfüllt. Damit blieb kein Platz mehr für den Home-Knopf mit einem Fingerabdruck-Sensor. Stattdessen wechselte Apple auch hier zur Gesichtserkennung FaceID. Die Preise für das Xr starten in der Schweiz bei 879 Franken.

Höhere Rechenleistung

Der neue hauseigene "A12"-Chip im Inneren der Geräte hat mehr Rechenkerne und wird daher mit komplexeren Anwendungen auf Basis von maschinellem Lernen fertig. Als Beispiel wurde eine App demonstriert, die in Echtzeit die Bewegungen eines Basketball-Spielers analysieren und Ratschläge geben kann. Apple setzt darauf, Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz auf den Geräten selbst laufen zu lassen, während Konkurrenten wie Google dafür stärker Cloud-Dienste einbinden.

Die Kameras bekommen neue Bildsensoren, was die Qualität der Aufnahmen verbessern soll. Mit den leistungsstärkeren Chips können zudem die Lichtverhältnisse genauer analysiert und die Fotos präziser darauf angepasst werden. Bei Porträtaufnahmen kann der Hintergrund nachträglich schärfer oder verschwommener gemacht werden.

Zwei Telefonnummern möglich

Die Modelle Xs und Xs Max haben erneut einen kontrastreiches Display mit OLED-Technologie. Beim iPhone Xr gibt es stattdessen einen günstigeren LCD-Bildschirm und ein Gehäuse aus Aluminium statt Edelstahl. Es wird auch in mehreren Farben wie Rot, Geld oder Blau angeboten.

Die neuen teureren Modelle bekommen als erste iPhones eine zusätzliche fest eingebaute eSIM-Karte, die auf Netze verschiedener Betreiber umprogrammiert werden kann. Damit wird man ein iPhone mit zwei Telefonnummern nutzen können. Nur bei den in China verkauften iPhones wird man anstelle einer eSIM zwei klassische SIM-Karten ins Gerät einschieben müssen.

Zwei Drittel des Umsatzes

Das iPhone ist das wichtigste Apple-Produkt und bringt rund zwei Drittel der Konzernerlöse ein. Vor einem Jahr zweifelten viele Marktbeobachter noch an, ob das iPhone X mit Preisen über 1000 Dollar bzw. Euro Erfolg haben kann. Doch es war bisher in jedem Quartal das bestverkaufte Modell und brachte Apple noch höhere Profite. Deswegen kommt das erweiterte Angebot im oberen Preissegment nun wenig überraschend. Zugleich behält Apple auch das iPhone 8 und das iPhone 7 im Angebot, das mit einem Preis von 519 Euro nun das günstigste Modell ist.

Bei der neuen Apple Watch ist es dem Konzern gelungen, die Computer-Uhr zu einem EKG-Messgerät zu machen. Ein Nutzer könne ein Elektrokardiogramm erstellen, indem er den Finger für eine halbe Minute an die Krone an der Gehäuse-Seite halte, erklärte Apple-Manager Jeff Williams. Apple ist der erste Anbieter, der einen EKG-Sensor in einer Computer-Uhr unterbringen konnte. Wann die Funktion auch international verfügbar sein wird, blieb offen. Die Apple Watch Series 4 kann dank neuer Sensoren nun auch erkennen, wenn ihr Besitzer gestürzt ist, und automatisch Hilfe rufen.

Aktie rutschte ins Minus

Für die vernetzten HomePod-Lautsprecher kommt ein Software-Update, dank dem man sie unter anderem zum Telefonieren nutzen können wird.

Andere von der Präsentation erwartete Produkte wie eine neue Version der AirPods-Ohrhörer, die bereits vor einem Jahr angekündigte Ladematte AirPower zum drahtlosen Aufladen von Apple-Geräten oder neue Mac-Laptops wurden nicht gezeigt. Die Aktie rutschte nach dem Event um gut ein Prozent im Minus - viele der Ankündigungen waren bereits in Medienberichten durchgesickert.

(AWP)

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Chinesische Spionage-Chips in

Chinesische Spionage-Chips in Servern? Apple und Amazon dementieren

Apple und Amazon haben mit Nachdruck einen Medienbericht zurückgewiesen, wonach sie Spionage-Chips aus China in ihren Servern entdeckt hätten.

05.10.2018 06:34

Der Finanzdienst Bloomberg berichtete am Donnerstag unter Berufung auf nicht namentlich genannte Regierungsmitarbeiter und Apple-Manager, dass die winzigen Bauteile es Angreifern erlaubt hätten, die Kontrolle über die Server zu übernehmen und Informationen abzugreifen. Rund 30 US-Unternehmen seien potenziell betroffen gewesen, hiess es.

Beim Namen genannt wurden davon allerdings zunächst nur Apple und Amazon. Sie reagierten mit ungewöhnlich ausführlichen Dementis. "Apple hat nie bösartige Chips, "manipulierte Hardware" oder absichtlich platzierte Schwachstellen in Servern gefunden", erklärte der iPhone-Konzern. Auch habe man - anders als bei Bloomberg dargestellt - nie das FBI über verdächtige Chips informiert. Nur einmal sei auf einem Server der von Bloomberg genannten Firma Super Micro im Apple-Labor ein infizierter Treiber gefunden worden. Dabei sei aber keine zielgerichtete Attacke gegen Apple festgestellt worden.

Amazon erklärte ebenfalls, man habe keine Bestätigung für Behauptungen über Spionage-Chips oder modifizierte Technik gefunden. Bloomberg hatte geschrieben, der Online-Händler habe die verdächtige Technik 2015 bei der Übernahme der Firma Elemental Technologies entdeckt.

Chinesische Militärhacker am Werk?

Zugleich ist aber auch der Bloomberg-Bericht sehr detailreich. Demnach laufen bereits seit drei Jahren geheime Ermittlungen der US-Behörden im Zusammenhang mit den Spionage-Chips. Die Ermittler hätten herausgefunden, dass sie in Fabriken in China in die Elektronik der Server von Super Micro eingeschleust worden seien und vermuteten chinesische Militärhacker dahinter. Deren Ziel sei es gewesen, langfristigen Zugang zu Geheimnissen von Unternehmen und Behörden zu bekommen, habe einer der Regierungsmitarbeiter erklärt. Um Kundendaten sei es nicht gegangen. Server mit Technik von Super Micro seien unter anderem in Banken, bei Anbietern von Cloud-Diensten und Web-Hostern im Einsatz.

Super Micro teilte mit, dem Unternehmen seien keine Ermittlungen zu den genannten Vorwürfen bekannt und man sei auch von keiner Regierungsbehörde kontaktiert worden. Derzeit verschärft sich der amerikanisch-chinesische Handelskonflikts und US-Präsident Donald Trump bemüht sich, amerikanische Unternehmen zu mehr High-Tech-Produktion im Heimatland zu bringen. Aus dem Apple-Dementi geht zugleich auch hervor, dass Bloomberg bereits mindestens seit November 2017 an der Geschichte dran war.

In einem weiteren Artikel in der Nacht zum Freitag schrieb Bloomberg, dass auch Facebook von einer anderen Art von Attacke auf Server von Super Micro betroffen gewesen sei. Dabei sei auf die Geräte präparierte Betriebs-Software geladen worden, mit der Angreifer Daten abzweigen könnten. Facebook erklärte Bloomberg, Hardware von Super Micro sei nur für Tests im Labor genutzt worden und werde abgebaut.

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Apple weist Bericht über

Apple weist Bericht über Spionage-Chips auch vor US-Kongress zurück

Apple hat den Bericht über angeblich vom Konzern entdeckte Spionage-Chips aus China in einem Brief an den US-Kongress noch einmal mit Nachdruck zurückgewiesen. Der Konzern habe nie bösartige Chips, Hardware-Manipulationen oder absichtlich platzierte Schwachstellen in irgendeinem Server gefunden, betonte Apple in dem Schreiben, das von der US-Website "Axios" veröffentlicht wurde. Auch habe man nie das FBI wegen solcher Sicherheitsbedenken kontaktiert oder sei von der Bundespolizei wegen entsprechender Ermittlungen angesprochen worden, bekräftigte der Konzern.

08.10.2018 22:04

Der Finanzdienst Bloomberg hatte berichtet, dass chinesische Hacker entsprechende Computerchips direkt in die Elektronik von Servern einer amerikanischen Firma eingebaut hätten, deren Rechner in grossen US-Konzernen sowie Behörden genutzt werden. Die winzigen Bauteile erlaubten es Angreifern, die Kontrolle über die Server zu übernehmen und Informationen abzuzapfen, hiess es unter Berufung auf anonyme Quellen. Bis zu 30 Unternehmen seien betroffen, namentlich genannt wurden Apple und Amazon , die die Berichte allerdings ungewöhnlich scharf dementierten.

Dem Bloomberg-Bericht zufolge laufen bereits seit drei Jahren geheime Ermittlungen der US-Behörden im Zusammenhang mit den Spionage-Chips. Die Ermittler hätten herausgefunden, dass sie in Fabriken in China in die Elektronik der Server der Firma Super Micro eingeschleust worden seien und vermuteten chinesische Militärhacker dahinter.

Das Dementi von Apple in dem Brief an den Kongressausschuss für Handel und Energie war noch ausführlicher als in den bisherigen Stellungnahmen. So habe die Überwachung der ausgehenden Datenverbindungen von Servern nie irgendwelche verdächtigen Übertragungen festgestellt. Apple überprüfe zudem die Sicherheitsinfrastruktur seiner Zulieferer, bevor man eine Geschäftsbeziehung mit ihnen eingehe. Bloomberg habe auf vielfache Nachfragen keine konkreten Angaben zu den angeblichen Spionage-Chips machen können, kritisierte der Konzern. Bloomberg hatte nach den Dementis vergangene Woche erklärt, man stehe weiterhin hinter dem Bericht./so/DP/stk

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Neues iPad und Mac-Laptop von

Neues iPad und Mac-Laptop von Apple erwartet

Von Apple wird am Dienstag die Vorstellung eines neuen Modells des Tablet-Computers iPad Pro sowie eines Nachfolgers des Einsteiger-Laptops MacBook Air erwartet.

30.10.2018 06:32

Der Konzern selbst machte wie immer keine Angaben dazu, worum es bei der Präsentation in New York (ab 15.00 Uhr MEZ) gehen wird. Nach Informationen des Finanzdienstes Bloomberg aber soll unter anderem eine neue Version des teureren und leistungsstärkeren Tablets iPad Pro gezeigt werden, bei der das Display praktisch die gesamte Frontseite ausfüllt.

Ähnlich wie bei den neuen iPhones soll die Gesichtserkennung zum Entsperren des Geräts den Fingerabdrucksensor ablösen, hiess es unter Berufung auf informierte Personen. Ausserdem erwartet wird ein Nachfolger für das Notebook MacBook Air - das günstigste Laptop-Modell von Apple, das technisch in die Jahre gekommen ist. Bloomberg zufolge soll auch eine neue Version des Desktop-Computers Mac mini vorgestellt werden.

Das iPad Pro hatte Konzernchef Tim Cook vor einigen Jahren als Apples Vision für die Zukunft des Personal Computers vorgestellt. Apple packte immer leistungsstärkere Prozessoren in die Geräte, damit zum Beispiel auch Fotografen oder Musikprofis damit arbeiten können. Jetzt soll das iPad Pro laut Bloomberg neben der äusserlichen Neugestaltung erneut mehr Rechenleistung bekommen.

Neuer Anschluss

Zudem werde der vom iPhone bekannte "Lightning"-Anschluss durch einen USB-C-Port wie bei aktuellen Modellen der Laptop-Reihe MacBook Pro ersetzt, hiess es. Apple war 2012 vom ursprünglichen breiteren iPhone-Anschluss mit 30 Kontakten auf "Lightning" umgestiegen. Damals wurde der Wechsel auch damit begründet, dass die Geräte immer kompakter werden.

Apple musste in den vergangenen Jahren feststellen, dass der Tablet-Markt anders funktioniert als das Smartphone-Geschäft. Die iPads sind zwar die populärsten Tablet-Computer, doch der Markt insgesamt wurde nicht so gross, wie anfangs erwartet. Nachdem Gründer Steve Jobs 2010 das erste iPad-Modell vorstellte, zogen die Verkäufe zunächst steil an, das bisher beste Quartal gab es im Weihnachtsgeschäft 2013 mit gut 26 Millionen verkauften Geräten. Allerdings stellte sich auch heraus, dass die Nutzer ihre iPads deutlich später ersetzen als iPhones.

Mac-Verkäufe sinken

Zudem sehen viele mit immer grösser werdenden Smartphone-Bildschirmen keinen Bedarf an einem weiteren Gerät. Zuletzt wurden im Ende Juni beendeten Quartal rund 11,5 Millionen iPads verkauft.

Die Mac-Verkäufe sanken in dem Quartal im Jahresvergleich um 13 Prozent auf 3,7 Millionen Geräte. Das lag auch daran, dass das Einstiegsmodell MacBook Air an Attraktivität verlor. Unter anderem hat es einen deutlich schlechteren Bildschirm als das kleinere und teurere MacBook und das grössere und leistungsstärkere MacBook Pro. Der Nachfolger des aktuellen MacBook Air werde ein 13-Zoll-Display mit einer höheren Auflösung und einem schmaleren Rahmen rund um den Bildschirm bekommen, schrieb Bloomberg.

Der Mac mini, ein kleiner Tischrechner ohne eigenen Bildschirm, solle mit neuen Prozessoren und Funktionen stärker auf professionelle Nutzer ausgerichtet werden, hiess es weiter. Spekuliert wird auch über eine aufgefrischte Version der drahtlosen AirPods-Ohrhörer. Und möglicherweise stellt Apple doch noch die bereits vor mehr als einem Jahr für 2018 angekündigte Ladematte AirPower vor, mit der Akkus vom iPhone und der Computer-Uhr des Konzerns gleichzeitig aufgefüllt werden können.

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Apple-Prognose enttäuscht

Apple-Prognose enttäuscht Börse - Keine Angaben zu iPhone-Absatz mehr

Apple hat die Börse mit seiner Umsatzprognose für das wichtige Weihnachtsgeschäft enttäuscht - und wird künftig keine Absatzzahlen mehr zu seinen Geräten veröffentlichen.

02.11.2018 06:56

Die Zahl binnen drei Monaten verkaufter iPhones, iPads und Mac-Computer sei kein guter Gradmesser für den Erfolg des Apple-Geschäfts, begründete Finanzchef Luca Maestri den Schritt. Konzernchef Tim Cook griff zu einem Alltagsbeispiel: An der Supermarkt-Kasse werde man auch nicht gefragt, wie viele Artikel im Einkaufswagen liegen.

Vor allem die iPhone-Verkaufszahlen wurden stets sehr aufmerksam beobachtet. Es ist das mit Abstand wichtigste Produkt von Apple und die Absatzentwicklung galt als Indikator dafür, wie neue Modelle - und deren Preise - bei den Verbrauchern ankamen. Zugleich wurde die Aussagekraft der Absatzzahlen in der Vergangenheit auch schon durch Lieferengpässe relativiert.

Mit der Änderung bereits ab dem laufenden Weihnachtsquartal wird Apples Geschäft ein grosses Stück weniger transparent für Beobachter und Konkurrenten. Viele Rivalen - wie etwa Smartphone-Marktführer Samsung - veröffentlichen bereits keine Absatzzahlen für ihre Geräte mehr. Es gibt lediglich Schätzungen von Analysten.

Im vergangenen Quartal waren die iPhone-Verkäufe im Jahresvergleich kaum gewachsen. Apple setzte rund 46,9 Millionen iPhones ab - das waren nur gut 200 000 mehr als im Vorjahresquartal. Die Erlöse des iPhone-Geschäfts sprangen aber um 29 Prozent auf rund 37,2 Milliarden Dollar hoch. Das liegt daran, dass im vergangenen Jahr das neue iPhone X erst im November auf den Markt kam - und jetzt schon seit September das Nachfolgemodell XS und die grössere und teurere Version XS Max verkauft wurden. Der durchschnittliche Preis eines verkauften iPhones stieg auf 793 Dollar von 618 Dollar vor einem Jahr.

Besser als gesamter Smartphone-Markt

Das iPhone schlug sich damit besser als der Smartphone-Markt insgesamt, der nach Berechnungen der Marktforschungsfirma IDC im vergangenen Quartal um sechs Prozent schrumpfte. Apple sehen die Analysten von IDC bei einem Marktanteil von 13,8 Prozent. Für Samsung errechneten sie einen Absatzrückgang von 13,8 Prozent auf 72,2 Millionen Computer-Handys und einen Marktanteil von noch 20,3 Prozent. Auf dem zweiten Rang behauptete sich vor Apple der chinesische Anbieter Huawei, der laut IDC seine Verkäufe um fast ein Drittel steigern konnte und mit 52 Millionen abgesetzten Smartphones auf einen Marktanteil von 14,6 Prozent kam.

Für das Weihnachtsquartal stellte Apple ein Umsatzplus von maximal gut fünf Prozent auf 93 Milliarden Dollar in Aussicht. Analysten hatten mit mehr gerechnet, unter anderem, da Apple mehr teurere Geräte im Angebot hat als vor einem Jahr. So kommen demnächst neue Modelle des Laptops MacBook Air und des iPad Pro in den Handel. Zugleich wird seit Kurzem ein weiteres Apple-Telefon verkauft - das iPhone XR, das einige hundert Dollar beziehungsweise Euro günstiger ist als die XS-Modelle.

Einige Marktbeobachter glaubten schon, Apple könne in diesem Weihnachtsgeschäft die Marke von 100 Milliarden Dollar Umsatz in einem Quartal knacken. Die Enttäuschung über die Prognose liess die Aktie im nachbörslichen Handel am Donnerstag um mehr als vier Prozent fallen. Nach der Ankündigung zu den Absatzzahlen weitete sich das Minus auf mehr als sechs Prozent aus. Zwischenzeitlich könnte der Börsenwert von Apple mit einem Kursverlust von über sieben Prozent auch unter die im August erreichte Marke von einer Billion Dollar gefallen sein. Angesichts der laufenden Aktienrückkäufe wird der aktuelle Börsenwert aber erst ermittelt werden können, wenn Apple demnächst die neue Zahl ausstehender Anteilsscheine nennt.

Finanzchef Maestri begründete die Umsatzprognose unter anderem mit dem teuren Dollar. Die ungünstigen Wechselkurse würden die Umsätze bei der Umrechnung in die US-Währung um rund zwei Milliarden Dollar drücken, prognostizierte er. Zum anderen sei Apple nicht sicher, ob es bei einigen Geräten nicht Lieferengpässe geben könnte - und zudem könnten wirtschaftliche Turbulenzen in Schwellenländern das Geschäft bremsen.

Guter Start von iPhone XS Apple

Im vergangenen Vierteljahr bescherte der Start des neuen iPhone XS Apple noch einen kräftigen Sprung bei Umsatz und Gewinn. Der Konzern verdiente 14,1 Milliarden Dollar - rund 32 Prozent mehr als vor einem Jahr. Der Umsatz stieg dabei im Ende September abgeschlossenen vierten Geschäftsquartal um ein Fünftel auf 62,9 Milliarden Dollar.

Auch das Geschäft mit Mac-Computern machte die teureren Pro-Modelle profitabler. Bei den Stückzahlen gab es im Jahresvergleich zwar einen Rückgang um zwei Prozent auf 5,3 Millionen Geräte - aber der Umsatz legte um drei Prozent auf 7,4 Milliarden Dollar zu.

Beim iPad gab es den gegenteiligen Effekt: Die Stückzahlen sanken um moderate 6 Prozent - aber der Umsatz sackte nach dem Start eines attraktiveren günstigen Modells noch stärker um 15 Prozent ab. Solche Details wird man künftig nicht mehr erfahren: Apple will nur noch die addierten Umsätze des Geräte-Geschäfts sowie die Kosten veröffentlichten.

Das Service-Geschäft, in dem unter anderem Erlöse aus dem Streaming-Dienst Apple Music, dem App-Download oder dem Online-Speicherdienst iCloud verbucht werden, steigerte den Umsatz im vergangenen Quartal um 31 Prozent auf 9,98 Milliarden Dollar./so/DP/zb

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Presse: Apple kürzt

Presse: Apple kürzt Produktionsauftrag für neues iPhones XR

Das neue günstige iPhone XR ist laut einem Medienbericht nicht so gefragt wie von Apple erwartet. Die dafür abgestellten Produktionskapazitäten bei den beiden führenden Fertigern Foxconn und Pegatron seien nicht komplett ausgelastet, schrieb die japanische Wirtschaftszeitung "Nikkei" am Montag unter Berufung auf informierte Personen. So seien bei Foxconn 60 Produktionslinien für das iPhone XR eingerichtet worden - von denen aktuell nur rund 45 in Betrieb seien. Das bedeute, dass pro Tag rund 100 000 weniger Telefone produziert würden als es die vorherige optimistischere Prognose vorsah.

05.11.2018 12:33

Bei Pegatron seien Pläne für einen Ausbau der Produktion auf Eis gelegt worden, hiess es unter Berufung auf Kreise in der Zuliefererbranche weiter. Der Fertiger Wistron, der oft bei Produktionsengpässen einspringe, werde in diesem Weihnachtsgeschäft keine Aufträge für das iPhone XR bekommen.

Das iPhone XR hat das Design des Top-Modells XS, ist aber 300 Euro günstiger mit einem Preis ab 849 Euro. Es hat dafür nur eine Haupt-Kamera statt zwei beim XS und dem grösseren XS Max, sowie einen günstigeren LCD-Bildschirm anstelle eines OLED-Displays. Analysten gehen davon aus, dass das Ende Oktober erschienene XR-Modell einen grossen Anteil an den iPhone-Verkäufen haben wird.

Spekulationen über eine schwächelnde iPhone-Nachfrage auf Grundlage von Informationen aus der Zuliefererbranche erwiesen sich in der Vergangenheit oft als ungenau. Der "Nikkei"-Bericht scheint aber eine andere Qualität zu haben, da er sich auf Angaben aus dem Kreis der Endfertiger und nicht der vielen Komponenten-Anbieter bezieht.

Apple hatte zuletzt die Analysten mit der Umsatzprognose für das laufende Weihnachtsgeschäft enttäuscht und zugleich angekündigt, ab diesem Quartal die Absatzzahlen seiner Geräte nicht mehr zu nennen./so/DP/jha

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Gilli
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Also das ist doch immer ....

die gleiche Kloacke in die da von Bashern getreten wird, eine Leier zum einschlafen, denn Apple hat für alles MEHRERE Zulieferer, das

hat sogar der Apple CEO schon so bestätigt. Man kann daraus nichts ableiten, z.B. kann Apple bei einem Lieferanten 1/3 der Zulieferungen kürzen,

dafür bei einem anderen 50 % Auträge erhöhen.

Klaro  Yes 3

 

 

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Apple kürzt

Apple kürzt Produktionsauftrag für alle neuen iPhones

Die Hinweise darauf, dass die neuen iPhone-Modell weniger populär sind als von Apple erwartet, verstärken sich.

19.11.2018 14:12

Der Konzern habe in den vergangenen Wochen die Produktionsaufträge sowohl für die beiden Top-Modelle iPhone XS und XS Max sowie auch für das etwas günstigere iPhone XR gesenkt, schrieb das "Wall Street Journal" am Montag. Bereits vor zwei Wochen hatte die japanische Wirtschaftszeitung "Nikkei" von Orderkürzungen beim iPhone XR berichtet.

Solche Informationen aus der Zuliefererkette sind schon in der Vergangenheit immer wieder aufgetaucht - und wurden oft von Apples offiziellen Absatzzahlen widerlegt. Apple machte zwar nie Angaben zum Verkauf einzelner Modelle - aber die Entwicklung beim durchschnittlichen iPhone-Preis gab einen Hinweis auf die Nachfrage nach meist teureren neuen Geräten. Im diesjährigen Weihnachtsgeschäft wird es aber anders laufen: Apple wird sich ab jetzt nicht mehr zu den Absatzzahlen äussern, sondern nur Angaben zum Umsatz machen. Damit wird man - ähnlich wie bei Rivalen wie Samsung - auf Schätzungen von Experten angewiesen sein.

Apple hatte die Analysten bereits bei der Vorstellung aktueller Geschäftszahlen mit der Umsatzprognose für das laufende Weihnachtsgeschäft enttäuscht.

Beim iPhone XR habe Apple Ende Oktober den Produktionsauftrag an mehrere Fertiger von ursprünglich rund 70 Millionen Geräten bis Februar 2019 um bis zu ein Drittel gesenkt, schrieb das "Wall Street Journal". Vergangene Woche habe der Konzern dann Zulieferer von einer weiteren Kürzung informiert, hiess es. Apple wies bei ähnlichen Berichten in der Vergangenheit auch darauf hin, dass die Zuliefererkette sehr gross sei und man keine weitreichenden Schlussfolgerungen auf Basis von Informationen aus einigen Teilen davon ziehen dürfe.

Das iPhone XR hat das Design des Top-Modells XS, ist aber 300 Euro günstiger mit einem Preis ab 849 Euro. Es hat dafür nur eine Haupt-Kamera statt zwei beim XS und dem grösseren XS Max, sowie einen günstigeren LCD-Bildschirm anstelle eines OLED-Displays. Analysten gingen ursprünglich davon aus, dass das Ende Oktober erschienene XR-Modell einen grossen Anteil an den iPhone-Verkäufen in diesem Weihnachtsgeschäft haben wird.

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Pesche
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Der Untergang von Qualcomm

Der Untergang von Qualcomm ist eingeläutet......

Geld stinkt, aber ich liebe den Geschmack

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Qualcomm erreicht iPhones

Qualcomm erreicht iPhones-Verkaufsverbot in Deutschland

Der Chipkonzern Qualcomm hat in seinem Patentstreit mit Apple ein Verkaufsverbot in Deutschland erstritten. Dieses wird den Absatz mehrerer älterer iPhone-Modelle einschränken.

20.12.2018 22:41

Betroffen sind die Reihen iPhone 7 und 8 sowie das iPhone X aus dem vergangenen Jahr. Um die neueren Modelle iPhone XS und XR geht es nicht.

Die beiden Unternehmen sind allerdings uneins über das Ausmass des Verkaufsverbots. Qualcomm forderte am Donnerstagabend, die betroffenen Geräte müssten bei allen Einzelhändlern in Deutschland eingezogen und vernichtet werden. Apple hatte zuvor dagegen mitgeteilt, dass auch diese Modelle über Mobilfunk-Betreiber und andere Händler weiterhin verfügbar bleiben sollen. Lediglich in den 15 deutschen Apple Stores sollen das iPhone 7 und das iPhone 8 nicht mehr verkauft werden. Das iPhone X hatte Apple in seinem Angebot bereits selbst durch das XS ersetzt.

Das Landgericht München stellte am Donnerstag die Verletzung eines Qualcomm-Patents durch Apple fest. Qualcomm kann das Verkaufsverbot aber erst vollstrecken, wenn eine Sicherheitsleistung von mindestens 668,4 Millionen Euro hinterlegt wird. Der Betrag gilt jeweils für zwei Verfahren, in denen es um das Patent ging. Qualcomm teilte mit, das Geld werde "in den nächsten Tagen" hinterlegt. Apple will auch erst dann den Verkauf in den Apple Stores stoppen.

Zudem muss Apple Schadenersatz an Qualcomm zahlen, wie das Gericht entschied. Der Betrag soll später festgelegt werden.

Qualcomm erzielte damit einen ersten spürbaren Erfolg in dem weltweit ausgetragenen Streit mit Apple. Der iPhone-Konzern hatte bis zuletzt betont, dass er sich nicht auf einen Vergleich einlassen wolle.

Qualcomm hatte erklärt, dass man ein eventuelles Verkaufsverbot schnell umsetzen werde. Zwar war da noch nicht die erhebliche Sicherheitsleistung bekannt. In Branchenkreisen wurde aber davon ausgegangen, dass der Konzern die erforderliche Summe zügig aufbringen werde, um das Verkaufsverbot auszulösen.

Bei dem Patent geht es um eine Technologie, die den Stromverbrauch von Telekommunikations-Chips anpasst, damit der Akku länger hält. Aus Sicht von Qualcomm ist es nicht möglich, dieses Patent durch eine Software-Änderung zu umgehen. Der Hersteller des entsprechenden Bauteils in den in Deutschland verkauften iPhones, die US-Firma Qorvo, verweist im Gegenzug darauf, dass man für das sogenannte envelope tracking eine eigene Lösung verwende, die Qualcomms Patent nicht verletze.

"Die Kammer hat nicht aufgeklärt, wie genau die technische Ausgestaltung dieses Chips ist", räumte der Vorsitzende Richter Matthias Zigann ein. "Wenn die Verteidigung nur dadurch geschehen kann, dass man ein Geheimnis offenbart", müsse man es entweder offenlegen - und dann sei es kein Geheimnis mehr. "Oder man offenbart das Geheimnis nicht und verliert dann möglicherweise den Prozess, wie auch heute geschehen."

Das Gericht entschied entsprechend anhand von Qualcomms Darstellung der Umsetzung der Technologie in den Apple-Geräten. In weiteren Verfahren zu Software-Patenten für Details der Suchfunktion auf dem iPhone traf das Gericht zunächst keine Entscheidung.

Qualcomm klagt gegen Apple in Deutschland in mehr als einem Dutzend Verfahren in München und Mannheim. Bisher wurde eines davon ausgesetzt, in einem wurde die Klage abgewiesen. Apple sprach am Donnerstag von einem "verzweifelten Versuch" Qualcomms, von den tatsächlichen Differenzen zwischen den beiden Unternehmen abzulenken. Man wolle gegen das Urteil in Berufung gehen.

Der Streit begann, als Apple Qualcomm mit dem Vorwurf verklagte, der Chipkonzern verlange zu hohe Gebühren für die Nutzung seiner Patente. Apple argumentiert, weil der Chipkonzern keinen Festpreis, sondern einen Anteil vom Verkaufspreis der Geräte haben wolle, versuche er, auf ungerechtfertigte Weise von Apples eigenen Innovationen zu profitieren.

Qualcomm bekommt seitdem kein Geld mehr von den iPhone-Auftragsfertigern und wirft Apple vor Gericht die Verletzung diverser Patente vor. Die Firma ist vor allem bekannt als Anbieter von Prozessoren und Funkchips, beansprucht aber auch die Erfindung vieler anderer Technologien in Smartphones für sich.

Beide Unternehmen streiten unter anderem auch in den USA und China. Apple sowie mehrere iPhone-Auftragsfertiger werfen Qualcomm vor, durch zwielichtige Wettbewerbspraktiken überhöhte Lizenzgebühren kassiert zu haben. Die Hersteller wie etwa Foxconn wollen in den USA neun Milliarden Dollar bei Qualcomm einklagen. Der Prozess solle Mitte April beginnen, sagte ihr Anwalt Theodore Boutrous diese Woche.

Bei dem Betrag handele es sich hauptsächlich um die Lizenzgebühren in Höhe von fünf Prozent vom Gerätepreis für mehrere Jahre. Qualcomm versuche, mit "trivialen Klagen auf der Peripherie" Apple und die Fertiger zu einem Vergleich zu zwingen, meinte Boutrous.

In China erreichte Qualcomm auf Basis von zwei Software-Patenten vor einigen Wochen ein Verkaufsverbot für mehrere Modelle vom iPhone 6 bis zum iPhone X aus dem vergangenen Jahr. Apple setzte den Verkauf jedoch fort und verwies darauf, dass durch ein Software-Update das Patent nicht verletzt werde. Qualcomm pochte darauf, dass in der einstweiligen Verfügung ausdrücklich bestimmte Modelle aufgeführt worden seien, die deshalb nicht mehr angeboten werden dürften.

In den USA soll im Januar auch ein Prozess zu einer Klage der US-Handelsbehörde FTC gegen die Qualcomm-Praktiken beginnen. Qualcomm hat zudem mit erheblichen finanziellen Einbussen zu kämpfen, weil grosse iPhone-Fertiger bereits 2017 die Lizenzzahlungen einstellten.

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Gilli
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APPLE: Wo sind dienotwendigen Innovationen?

 

In Sachen Innovationen, ja da hat Huawei - aus China - heute einen grossen Vorsprung auf Apple, leider

 

Einer meiner Söhne hat seit 3 Jahren ein Huwei-Smartphones, sehr interessante Tech-Ausstattung, und dies zum ca. 1/3 Preis eines diesbezüglichen iPhones.

Innovation's Fähigkeiten i.S. Smartphones:

Er ist Informatiker, so freut es mich natürlich, dass ich diesbezüglich Innovationstechniken immer noch von ihm etwas dazu lernen kann einerseits, anderseits gibt ihm das meine Wertschätzung - ganz so nebenbei - erzeugt bei ihm ein gutes Selbstwertgefühl, und das ist sehr, sehr wertvoll im wirklich "richtigen" LEBEN dann.

Huawei ist unglaublich innovativ.

Denn per Zufall" gibt es diese nicht einfach so vom Himmel fallend geschenkt, es hat immer einen Sinn dahinter, den es zu erforschen gilt. Für eigene Investitionen (in Aktien z.B.) ist des dann auch sehr hilfsreich. Ich sah letzte Woche einen Bericht im TV wie die Chinesen global Innovationen auf jedem Gebiet still und heimlich strukturiert ausspionieren und dann im Eigenbau (noch verbessert) dann in der Praxis umsetzten. Die neue "Seidenstrasse" erfordert gewaltige Investitionen, die würde China niemals tätigen, wenn sie in Zukunft schon bald nicht den Westen mit solchen Produkten überschwemmen gedenkten.

Auch i.S. Werbung:

Huwei hat für jedes Land im Westen eine eigene Website. Dazu sind die Menschen auf den Fotos Weisse, nicht Chinesen, das ist Beachtung des zukünftigen Kunden, er fühlt sich WERTGESCHÄTZT. Von den Politiker/Innen, so etwa i.d. Schweiz wie auch in Deutschland, nein da sehe ich heutzutage recht wenig, viel zu wenig Beachtung der Bürger allgemein, die regieren schon viel zu lange direkt am Volk vorbei, leider.

Eigenartig: 1 Tag nach dem APPLE-Kursdesaster schaut Euch mal diese Huwei-Website an, die mir ohne direkt danach zu suchen, plötzlich unverhofft untergekommen ist:

https://consumer.huawei.com/ch/phones/mate20-lite/

Auf meinem iPhone geladen ist sie jedoch noch vielseitiger mit allen Innovationen im Detail gezeigt. Ich bin Schweizer und es ladet es ladet automatisch die Schweizer Seite. Wie steht es damit in Deutschland?

Euer Feedback würde mich freuen. Und, ich beobachte natürlich Apple interessiert weiter, denn das war ein goldenes Ei das ich mir da ab 2005 kontinuierlich ins eigene "Nest" gelegt habe, mittels genau 31 Zukäufen seither, und per November 2018 mit 26 Verkäufen alles verkauft. Wie gesagt, ich habe es auch erst lernen müssen, in keinen Titel sich zu verlieren, zu lernen rechtzeitig wieder los zu lassen. Genauso ist es ja doch auch in einer Liebes-Partnerschaft, und nicht erst, wenn der Apfel bereits vom Baum gefallen ist.

ALLEN ein gutes, jetzt einschenkendes Händchen im 2019 Apple Inc. - Die Story geht weiter 25309239

Apple Inc. - Die Story geht weiter 25309239

 

 

Gilli
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Apple wie weiter?

Apple: Was spricht jetzt noch für Apple? 

 

03. Januaar 2019
 

https://www.lynxbroker.de/analysen/...yia46b7tkxs&newsletter=true

cool

 

 

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Schwaches Chinageschäft

Schwaches Chinageschäft verdirbt Apple die Umsatzprognose

Der US-chinesische Handelsstreit schlägt auf einen amerikanischen Vorzeigekonzern zurück: Wegen schwacher Geschäfte in China hat Apple erstmals seit der Einführung des iPhones seine Umsatzprognose verfehlt.

03.01.2019 06:59

Im ersten Quartal des Geschäftsjahres (zum 29. Dezember) rechnet der Konzern nur noch mit einem Umsatz von 84 Milliarden Dollar statt der ursprünglich erwarteten 89 bis 93 Milliarden. "Wir haben einige Herausforderungen in den Schwellenländern erwartet, aber wir haben die Stärke der wirtschaftlichen Abwärtsbewegung unterschätzt, vor allem in China", schrieb Konzernchef Tim Cook am Mittwoch in einem Brief an Investoren. Nachbörslich brachen die Apple-Aktien um fast acht Prozent ein.

Dass es bei Apple nicht ganz rund läuft, hatten Analysten schon vermutet, nachdem einige Zulieferer des einst wertvollsten börsennotierten Unternehmens im November ihre Prognosen senkten. Auch Apple-Chef Cook hatte zu diesem Zeitpunkt schon vor einem langsameren Wachstum in Märkten wie Brasilien, Indien und Russland gewarnt, China aber explizit nicht zu dieser Kategorie gezählt. Doch zuletzt wurde immer deutlicher, dass der Handelsstreit grössere Spuren in der chinesischen Wirtschaft hinterlässt. Die Industrieproduktion schrumpfte im Dezember erstmals seit zwei Jahren und Chinas Zentralbank warnte am Mittwoch, dass das Wirtschaftswachstum im vierten Quartal unter 6,5 Prozent gefallen sein könnte.

Aggressive Preisstrategie

In dem Handelsstreit, in dem sich die USA und China geradezu mit Zöllen für verschiedene Güter überboten, seien Apple-Produkte nicht das Ziel der chinesischen Regierung gewesen, sagte Cook in einem Interview mit dem TV-Sender CNBC. Vielleicht hätten sich einige chinesische Konsumenten aber bewusst gegen den Kauf eines Produktes eines US-Unternehmens entschieden. "Das viel grössere Thema ist jedoch die Verlangsamung der chinesischen Wirtschaft und die Handelsspannungen, die das verstärken", sagte Cook. Apple erhält in China immer mehr Konkurrenz von einheimischen Smartphone-Herstellern, etwa Huawei. Der Konzern, der neben Handys auch Netzwerkausrüstung anbietet, steht in den USA unter Druck. Wegen des Verdachts, die Handys und Netzwerke könnten eine Hintertür für Spionage enthalten, haben die USA den Konzern von Regierungsaufträgen zum Aufbau von Telekomnetzen ausgeschlossen.

Apples Probleme in China sind nach Ansicht von Experten aber teilweise hausgemacht. Trotz der Anzeichen, dass sich die chinesische Konjunktur abschwächt, hielt der Konzern an seiner Preisstrategie fest und setzte vor allem auf teure Geräte. Der starke Dollar trieb die Preise für die Smartphones und Tablets des US-Konzerns in China noch weiter in die Höhe.

"Die Frage für die Investoren wird sein, inwieweit Apples aggressive Preisstrategie die Situation noch verschlimmert hat und was das für die längerfristige Preismacht des Konzerns bedeutet", sagte James Cordwell, Analyst bei Atlantic Equities. Hal Eddins, Chefvolkswirt beim Apple-Investor Capital Investment Counsel, hält den Verweis auf den Handelsstreit sogar für eine Spitze Cooks gegen US-Präsident Donald Trump. "Er nutzt die Handelsturbulenzen vielleicht auch nur als Ausrede für manche Fehler, die Apple im vergangenen Jahr selbst gemacht hat."

Im August hatte Apple als erstes US-Unternehmen die Marke von einer Billion Dollar Börsenwert geknackt. Doch seitdem liess die Aktie stetig Federn. Apple wurde in Sachen Börsenwert erst vom Software-Riesen Microsoft entthront und inzwischen auch vom Online-Händler Amazon überholt.

(Reuters)

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Apple geht in Berufung gegen

Apple geht in Berufung gegen iPhone-Verkaufsverbot

Apple will das Verkaufsverbot für mehrere ältere iPhone-Modelle in Deutschland wie angekündigt kippen. Der Konzern hat Berufung gegen das entsprechende Urteil vom 20. Dezember eingelegt, wie eine Sprecherin des Münchner Landgerichts am Freitag bestätigte. Der Chipkonzern Qualcomm hatte am Vortag das Verkaufsverbot in Kraft gesetzt, indem er als Sicherheit Wertpapiere im Wert von 1,34 Milliarden Euro hinterlegte.

04.01.2019 13:35

Das Verkaufsverbot betrifft die Modelle iPhone 7 und 8 sowie das iPhone X von 2017. Das Landgericht München hatte die Verletzung eines Qualcomm-Patents durch Apple festgestellt.

Die Unternehmen zeigen allerdings unterschiedliche Auffassungen über das Ausmass des Verkaufsverbots. Die Geräte sind weiterhin bei Mobilfunk-Anbietern und anderen Händlern verfügbar. Apple stoppte lediglich den Verkauf des iPhone 7 und des iPhone 8 in den 15 deutschen Stores des Konzerns und inzwischen auch auf der eigenen Website. Das iPhone X hatte Apple in seinem Angebot bereits selbst durch das XS ersetzt. Qualcomm hält dagegen, dass Apple die betroffenen Geräte laut Gerichtsurteil auch bei allen Einzelhändlern in Deutschland einziehen müsse.

Die von Qualcomm hinterlegte Sicherheitsleistung von jeweils 668,4 Millionen Euro für die beiden Verfahren, in denen es um das Patent ging, soll den iPhone-Konzern gegen mögliche Verluste absichern, falls er in dem Prozess am Ende Recht bekommen sollte. Apple legte Berufung in beiden Verfahren ein, sagte die Gerichtssprecherin.

Bei dem Patent geht es um eine Technologie, die den Stromverbrauch von Telekommunikations-Chips anpasst, damit der Akku länger hält./so/DP/jha

(AWP)

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CES: Apple als Zaungast mit

CES: Apple als Zaungast mit Datenschutz-Werbung

Apple ist auch in diesem Jahr wieder nicht als Aussteller bei der Technik-Messe CES in Las Vegas dabei - der iPhone-Konzern zeigt aber mit einem Datenschutz-Werbebanner kaum unübersehbar Präsenz. "Was auf deinem iPhone passiert, bleibt auf deinem iPhone", heisst es auf einer Hauswand neben dem Messegelände.

07.01.2019 06:32

Apple beansprucht für sich, die Privatsphäre der Nutzer mehr zu respektieren als etwa Facebook oder Google. Die CES-Aktion bekräftigt die aggressivere Gangart von Konzernchef Tim Cook, der unter anderem den Datenschutz bei Facebook direkt kritisierte. Die Werbung lehnt zugleich an den bekannten Spruch "Was in Las Vegas passiert, bleibt in Las Vegas" an.

Apple steigt damit in den Werbe-Wettstreit zur CES ein. Schon im vergangenen Jahr pflasterte Google den Anzeigenplatz in der Stadt mit Werbung für seinen Sprachassistenten zu. In diesem Jahr fahren die Monorail-Wagen mit dem Schriftzug "Hey Google" - dem Weckwort des Google Assistant - direkt an dem Apple-Banner vorbei./so/DP/zb

(AWP)

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Apple bringt iTunes-Inhalte

Apple bringt iTunes-Inhalte auf Samsung-Fernseher

Apple macht Filme und TV-Sendungen auf Samsung-Fernsehern und damit erstmals direkt auf Geräten eines anderen Herstellers verfügbar.

07.01.2019 06:32

Neue TV-Geräte werden ab Frühjahr auch die Übertragung von Inhalten vom iPhone und anderen Geräten über Apples AirPlay-2-Technologie unterstützen, teilte Samsung am Sonntag vor Beginn der Technik-Messe CES in Las Vegas mit. Bisher mussten sich auch Besitzer von Samsung-Fernsehern mit Internet-Anschluss die Extra-Box Apple TV kaufen, wenn sie Inhalte aus der iTunes-Plattform sehen wollten.

Der Schritt könnte ein weiterer Hinweis auf einen Strategiewechsel bei Apple sein. Die Service-Angebote des Konzerns dienen oft dazu, den Verkauf der eigenen Geräte anzukurbeln, weil sie nur auf ihnen laufen. Seit einigen Wochen läuft aber der Streaming-Dienst Apple Music - zunächst nur in den USA - auch auf den vernetzten Echo-Lautsprechern von Amazon . Und die Kooperation mit Samsung ist eine ähnliche Entscheidung, die in den Absatz der Apple TVs schneiden könnte. Apple versucht zugleich schon seit einiger Zeit, in seinem Geschäft unabhängiger vom Geräteverkauf zu werden und mehr Geld mit Diensten zu verdienen.

Auch Samsung kann von dem Deal profitieren: Apple hat in seiner iTunes-Plattform eine grosse Auswahl von Filmen in hoher 4K-Qualität. Samsung und andere Hersteller verkaufen zwar viele 4K-Fernseher, das Angebot an entsprechenden Inhalten ist aber nach wie vor nicht sehr gross. Mit der iTunes-Kooperation bekommen Nutzer einfacheren Zugang dazu. Die Ankündigung scheint sich allerdings zunächst nur auf den US-Markt zu beziehen.

(AWP)

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Presse: Apple fährt

Presse: Apple fährt Produktion neuer iPhone-Modelle zurück

Die Nachfrage nach den neuen iPhone-Modellen des Technologiekonzerns Apple bleibt laut einem Pressebericht offenbar mau. Apple habe seine Zulieferer angewiesen, die Produktion für das kommende Quartal um rund 10 Prozent zu drosseln, berichtet die japanische Zeitung "Nikkei" am Mittwoch unter Berufung auf mit der Sache vertraute Quellen. Die Anweisung habe Apple bereits vor der jüngsten Umsatzwarnung aus der vergangenen Woche gegeben, hiess es. Betroffen sind die drei neuesten Modellreihen vom günstigsten Modell XR bis zum Topmodell XS Max.

09.01.2019 08:07

Nikkei zufolge ist es damit das zweite Mal innerhalb weniger Monate, dass Apple seine iPhone-Prognose zurückfährt. So erwarte der Techkonzern dem Bericht zufolge für das März-Quartal ein Produktionsvolumen von 40 bis 43 Millionen iPhones nachdem er zuvor 47 bis 48 Millionen prognostiziert hatte. Das wäre deutlich weniger als die im Vorjahreszeitraum verkauften 52,2 Millionen, so der Bericht. Das Unternehmen äusserte sich zunächst nicht dazu.

Apple hatte jüngst einräumen müssen, dass das Weihnachtsgeschäft deutlich schlechter lief als erwartet. Der iPhone-Konzern senkte die Umsatzprognose für die vergangenen drei Monate auf 84 Milliarden US-Dollar, während er noch im November 89 bis 93 Milliarden erwartet hatte. Die kräftige Korrektur gehe vor allem auf die schwächeren iPhone-Verkäufe in China zurück, hatte Konzernchef Tim Cook betont. Allerdings hatte er auch eingestanden, dass in einigen Märkten weniger Nutzer ihre alten iPhones durch die neuen Modelle ersetzten./nas/stw/jha/

(AWP)

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Apple-Chef Tim Cook steigert

Apple-Chef Tim Cook steigert Gehalt kräftig

Apple-CEO Tim Cook hat im vergangenen Geschäftsjahr gut ein Fünftel mehr Gehalt bezogen. Derweil machen Spekulationen die Runde, dass das Unternehmen Produktionspläne für drei neue iPhone-Modelle zusammenstreicht.

Aktualisiert um 06:56

Der Top-Manager bekam 15,7 Millionen Dollar und strich damit 22 Prozent mehr Geld ein als im Vorjahr, wie Apple am Dienstag (Ortszeit) mitteilte. Damit steigerte er seine Einnahmen das zweite Jahr in Folge. Grund war vor allem ein zwölf Millionen Dollar schwerer Bonus, der mit dem Erreichen bestimmter Finanzziele verknüpft war.

Apple hatte sich im Ende September abgelaufenen Geschäftsjahr zwar gut geschlagen, Aktionäre zuletzt jedoch mit einer seltenen Senkung der Umsatzprognose nervös gemacht. Insbesondere die Sorge vor schwächeren iPhone-Verkäufen in China, die auch mit dem Handelsstreit zwischen den beiden weltweit grössten Volkswirtschaften zu tun haben könnten, brachten Apple an der Börse zeitweise stark unter Druck.

In einem am Dienstag ausgestrahlten Interview des US-Finanzsenders CNBC bemühte sich Cook nun, grössere Bedenken zu zerstreuen. Die Märkte reagierten kurzfristig "recht emotional", antwortete er auf eine Frage nach den jüngsten Kursverlusten der Aktie. Apples "langfristige Gesundheit" und die "Produkt-Pipeline" seien jedoch nie besser gewesen, so Cook. Auch hinsichtlich der Gespräche zwischen den USA und China im Handelsstreit sei er "sehr optimistisch".

Allerdings streicht Apple streicht einem Medienbericht zufolge seine Produktionspläne für drei neue iPhone-Modelle zusammen. Für den Zeitraum Januar bis März 2019 werde das eigentlich vorgesehene Volumen um rund zehn Prozent gekürzt, berichtete die "Nikkei Asian Review" am Mittwoch. Betroffen seien die Modelle XS, XS Max und XR. Der US-Technologiekonzern habe Ende Dezember seine Fertigungsunternehmen um die Kürzung gebeten. Viele Analysten und Kunden halten die neuen iPhones für überteuert. Laut Nikkei dürfte sich die Produktion von alten und neuen iPhone-Modellen in den ersten drei Monaten 2019 auf 40 bis 43 Millionen Stück belaufen. Zuvor sei mit 47 bis 48 Millionen kalkuliert worden.

Apple wollte sich auf Reuters-Anfrage nicht zu dem Bericht äußern. 

(SDA/Reuters)

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Apple in China unter Druck -

Apple in China unter Druck - Elektronikhändler senken iPhone-Preise

Apple gerät im schwächelnden China-Geschäft womöglich immer stärker unter Druck. Mehrere grosse Elektronikhändler in der Volksrepublik senkten im Laufe der Woche ihre Preise für die neuen iPhone-Modelle.

11.01.2019 12:26

Dabei gab es Nachlässe von bis zu 118 Dollar für das neue iPhone XR in der Version mit 64 Gigabyte. Auch über das Wochenende sollte es Angebotsaktionen geben, hiess es in den Läden am Freitag.

Solche Preissenkungen sind ausserhalb grosser Verkaufstage wie dem inzwischen weltweit verbreiteten "Black Friday" oder dem chinesischen "Singles' Day" unüblich. Sie sind deswegen weitere Hinweise dafür, dass sich die iPhone-Nachfrageflaute in China auch zu Jahresanfang fortsetzt. Apple äusserte sich zunächst nicht dazu. Die Preise im Apple-Online-Shop blieben unverändert.

Umsatzziel verfehlt

Hinter den Preisabschlägen könnten Branchenexperte Mo Jia vom Analysehaus Canalys zufolge mehrere Möglichkeiten stecken. Apple könnte die Einkaufspreise für die Händler gesenkt haben, um den Markt für günstigere iPhones auszutesten, vermutet er.

"Oder Apple könnte unter Druck stehen, seine iPhone-Lager zu räumen." Apple ist in China hinter heimische Rivalen wie Huawei zurückgefallen, die billigere Handys anbieten.

Apple hatte zuletzt erstmals seit der Einführung des iPhones vor mehr als zehn Jahren seine Umsatzprognose verfehlt. Zu den Problemen im abgelaufenen Quartal verwies der Konzern in der vergangenen Woche auf schwache Geschäfte in China. Der dortige Abwärtstrend im Zuge der Konjunkturabkühlung sei durch den Handelsstreit mit den USA noch verschärft worden.

Einige Experten halten Apples Probleme wegen der Hochpreisstrategie aber teilweise auch für hausgemacht. Auch für dieses Jahr plant der Technologieriese laut dem "Wall Street Journal" drei neue Modelle, darunter auch eine neue Version des schwächelnden XR.

jb/

(AWP)

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Apple tritt auf die Bremse

Apple tritt auf die Bremse bei Neueinstellungen

Apple will nach dem schlechter als erwartet gelaufenen Weihnachtsgeschäft offenbar auf die Bremse bei Neueinstellungen treten.

17.01.2019 06:42

Davon würden einige Bereiche betroffen sein, sagte Konzernchef Tim Cook nach einem Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg bei einem Auftritt vor Mitarbeitern. Einen kompletten Einstellungsstopp halte er hingegen nicht für die richtige Lösung. Schlüsselbereiche wie die Arbeit an Künstlicher Intelligenz würden zudem weiter kräftig zulegen. Im Ende September abgeschlossenen vergangenen Geschäftsjahr war die Apple-Belegschaft von 123 000 auf 132 000 Vollzeitstellen gewachsen.

Apple hatte Anfang des Monats mitgeteilt, dass der Konzern im Weihnachtsquartal seine eigene Umsatzprognose deutlich verfehlt hat. Der iPhone-Konzern senkte die Umsatzschätzung für die vergangenen drei Monate auf 84 Milliarden Dollar (rund 73 Mrd Euro), während noch im November 89 bis 93 Milliarden erwartet worden waren. Die kräftige Korrektur gehe vor allem auf die schwächeren iPhone-Verkäufe in China zurück, hiess es.

Cook war vor den Mitarbeitern kurz nach der Prognosesenkung aufgetreten. Von dem Treffen waren bisher kaum Informationen durchgesickert. Nur der gut vernetzte Tech-Blogger John Gruber berichtete, Apple habe laut Cook im vergangenen Jahr elf Millionen iPhone-Batterien ausgetauscht, während der Konzern normalerweise von einer bis zwei Millionen ausgehe. Apple hatte als einen der Gründe für das schwächere Abschneiden im Weihnachtsgeschäft auch genannt, dass einige Kunden vom Angebot zum günstigen Batterietausch Gebrauch gemacht hätten, statt sich ein neues Telefon zu kaufen.

Der Konzern hatte den Preis für den Austausch der Batterien zeitweise drastisch gesenkt, nachdem bekanntgeworden war, dass die Leistung von iPhones mit alternden Akkus zum Teil per Software gedrosselt wurde. Apple erklärte, das sei nötig gewesen, damit sich die Geräte unter starker Auslastung nicht abschalten, Kritiker warfen dem Konzern dagegen vor, die Nutzer so zum Kauf eines neuen Handys zu drängen.

(AWP)

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Apple darf nicht sagen, dass

Apple darf nicht sagen, dass alle iPhones verfügbar sind

Apple darf in seinem Patentstreit mit dem Chipkonzern Qualcomm nicht mehr behaupten, dass nach einem Verkaufsverbot für einige ältere iPhone-Modelle in Deutschland alle Telefone bei Mobilfunk-Anbietern und anderen Händlern verfügbar bleiben. Diese Aussage sei irreführend, entschied das Landgericht München nach dpa-Informationen in einer einstweiligen Verfügung auf Antrag von Qualcomm.

21.01.2019 10:50

Qualcomm hatte im Dezember ein Verkaufsverbot für die iPhone-Modelle 7, 8 und X in Deutschland erstritten. Es wurde Anfang Januar vollstreckt, nachdem Qualcomm eine Sicherheitsleistung von gut 1,3 Milliarden Euro hinterlegt hatte - für den Fall, dass Apple das Berufungsverfahren gewinnen sollte.

Apple hatte schon im Dezember erklärt, dass während des Widerspruchsverfahrens in seinen eigenen Stores die iPhones 7 und 8 nicht verfügbar sein werden. Das iPhone X hatte Apple in seinem eigenen Angebot bereits durch das neue XS ersetzt. Dagegen würden alle Modelle bei Netzbetreibern und Resellern an 4300 Standorten verfügbar bleiben, hiess es. Als das Verkaufsverbot im Januar in Kraft trat, verwies Apple noch einmal auf die Stellungnahme von Dezember.

Qualcomm hatte dagegen darauf verwiesen, dass Apple in dem Urteil von Dezember auch verpflichtet worden sei, die Geräte aus den Vertriebskanälen zurückzurufen.

Am Montag waren die betroffenen iPhone-Modelle weiterhin auf den Websites vieler Mobilfunk-Anbieter und Händler bestellbar. Dies könnte zum Beispiel dadurch möglich sein, dass sie nicht bei Apple direkt, sondern bei Zwischenhändlern in anderen Ländern bezogen werden. Für Qualcomm untergräbt ein weiterer Verkauf der Geräte den Effekt des Urteils von Dezember, für das der Chipkonzern viel Geld hinterlegen musste.

Der Streit begann vor rund zwei Jahren, als Apple seinem Zulieferer Qualcomm in einer Klage überhöhte und unfaire Lizenzforderungen für Patente vorwarf. Der Chipkonzern konterte mit dem Vorwurf von Patentverletzungen. Neben Deutschland gibt es Verfahren auch in China, ein Prozess in Kalifornien ist für Mitte April angesetzt.

Parallel läuft in Kalifornien ein Prozess zur Klage der US-Wettbewerbsaufsicht FTC gegen Qualcomm, in der es um das Geschäftsmodell des Chipkonzerns - und damit auch das Verhältnis zu Apple - geht.

Von Apple gab es am Montag zunächst keinen Kommentar zu der einstweiligen Verfügung vom vergangenen Donnerstag. Qualcomm erklärte am Wochenende dem Finanzdienst Bloomberg, die Entscheidung spreche für sich. Das Landgericht teilte mit, es gebe derzeit keine Informationen zu dem Fall heraus./so/DP/fba

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Marktforscher: Apple trotz

Marktforscher: Apple trotz Rückgangs Nummer eins im Smartphone-Markt

Apple hat im vergangenen Weihnachtsgeschäft nach Berechnungen von Marktforschern trotz eines Rückgangs der iPhone-Verkäufe wieder die Spitzenposition im Smartphone-Markt erklommen. Mit 71,7 Millionen iPhones habe der Konzern zwar 7,3 Prozent weniger Telefone als vor einem Jahr abgesetzt, berichtete die Marktforschungsfirma Canalys in der Nacht zum Mittwoch. Das habe aber gereicht, um Samsung zu überholen - die Verkäufe der Südkoreaner seien um 5,3 Prozent auf 70,3 Millionen Geräte gesunken. Beide Firmen veröffentlichen selbst keine Absatzzahlen mehr.

30.01.2019 06:32

Schon in den vergangenen Jahren war es oft so, dass Apple im Weihnachtsquartal nach dem Start neuer iPhone-Modelle die Spitzenposition im Smartphone-Markt übernahm. Die restliche Zeit verkaufte dagegen Samsung mit Abstand die meisten Computer-Handys. Diesmal kommt Apples Führung allerdings trotzdem recht überraschend, da der Konzern eingestehen müsste, dass sein Weihnachtsquartal deutlich schlechter als erwartet gelaufen war.

Den Rest der Top 5 füllen die chinesischen Anbieter Huawei, Oppo und Xiaomi aus, wie Canalys berichtete. Insgesamt sei der Smartphone-Markt im Schlussquartal 2018 um 6,3 Prozent auf 362,5 Millionen verkaufte Geräte geschrumpft./so/DP/jha

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Apples Facetime-Panne wird

Apples Facetime-Panne wird von New Yorker Staatsanwältin untersucht

Die Software-Panne bei Apple , durch die man unter Umständen Nutzer des Telefoniedienstes Facetime belauschen konnte, wird zum Fall für die New Yorker Staatsanwaltschaft. Sie wolle Apples Umgang mit der Sicherheitslücke untersuchen, kündigte Generalstaatsanwältin Letitia James am späten Mittwoch (Ortszeit) an. Unter anderem hatte es Medienberichte gegeben, wonach ein Teenager und seine Mutter den Konzern bereits vergangene Woche versucht hätten, den Konzern auf den Fehler hinzuweisen. Sie seien aber an mehreren Stellen nicht weitergekommen.

31.01.2019 06:32

Apple hatte dann am Dienstag die Funktion für Gruppenanrufe in Facetime deaktiviert, nachdem das Problem über Twitter und Technologieblogs bekannt wurde. Durch den Softwarefehler konnte ein Anrufer dem Angerufenen zuhören, noch bevor dieser den Anruf annahm. Dazu musste man die eigene Telefonnummer noch einmal schnell über die Gruppentelefonie-Funktion hinzufügen, während der Anruf rausging. Zudem konnte das Telefon des Angerufenen auch noch ohne Warnung auf Videotelefonie umschalten, wenn er statt der Annahme des Anrufs den Aus-Knopf oder die Lautstärke-Tasten drückte.

Inzwischen wurde auch eine erste Klage im Zusammenhang mit der Panne bekannt. Ein Anwalt aus Texas zog vor Gericht mit dem Vorwurf, über die Schwachstelle hätten vertrauliche Unterhaltungen mit Mandanten belauscht werden können.

Die Funktion für Gruppenanrufe, bei denen bis zu 32 Nutzer hinzugefügt werden können, wurde erst Ende Oktober mit der Version 12.1 des iPhone-Systems iOS hinzugefügt. Zunächst blieb unklar, ob auch der Software-Fehler schon seit dieser Zeit bestand.

Für Apple ist es eine schmerzhafte Panne, denn der iPhone-Konzern wirbt gerade mit der Komplett-Verschlüsselung und Sicherheit seiner Dienste. Facetime ist nur auf Geräten von Apple verfügbar./so/DP/zb

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Apple zieht internen Facebook

Apple zieht internen Facebook-Apps den Stecker

Die Kontroverse um eine Marktforschungs-App von Facebook , die sich die gesamten Aktivitäten auf einem Smartphone verschaffte, beeinträchtigt nun die Software-Entwicklung bei dem Online-Netzwerk.

31.01.2019 06:31

Facebook hatte die App auf iPhones an Apple vorbei platziert - über eine Funktion, die es Unternehmen erlaubt, hauseigene Anwendungen auf Geräte von Mitarbeitern zu bringen. Die App auf diesem Wege an externe Studienteilnehmer zu verteilen sei ein Verstoss gegen die Regeln des Dienstes gewesen, betonte Apple - und entzog Facebook am Mittwoch die Zertifikate dafür.

Seitdem liefen auch interne Test-Apps zum Beispiel für künftige Versionen von Instagram oder Messenger nicht mehr auf iPhones der Facebook-Mitarbeiter, berichteten unter anderem das Technologie-Blog "The Verge" und der Finanzdienst Bloomberg. Betroffen sei auch die App, über die Facebook den Transport von Mitarbeitern organisiert.

Die App "Facebook Research" konnte mit den von ihr angeforderten Berechtigungen unter anderem auf Unterhaltungen in Chat-Diensten, verschickte Fotos und Videos, Adressen besuchter Webseiten und auch Daten aus Ortungs-Anwendungen zugreifen, sagte IT-Sicherheitsexperte Will Strafach nach einer Analyse der Anwendung dem Blog "TechCrunch". Unklar blieb zunächst, an welchen Informationen Facebook tatsächlich interessiert war. Nutzer der App im Alter zwischen 13 und 35 Jahren hätten für die Teilnahme bis zu 20 Dollar im Monat bekommen, hiess es.

Facebook betonte, die Nutzer seien über die Datensammlung informiert worden - und bei Minderjährigen sei auch die Bestätigung der Eltern eingefordert worden. Zugleich kündigte das Online-Netzwerk an, die seit 2016 eingesetzte App zur Erforschung von Online-Gewohnheiten einzustellen. Facebook ist daran interessiert, frühzeitig Trends im verhalten der Nutzer zu erkennen, um seine Dienste daran anzupassen./so/DP/zb

(AWP)

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Apple-Topmanagerin verlässt

Apple-Topmanagerin verlässt das Unternehmen

Apples Einzelhandelschefin Angela Ahrendts, die vor fünf Jahren von der britischen Modemarke Burberry zum iPhone-Konzern gestossen war, verlässt den Konzern.

06.02.2019 06:34

 Den Job übernimmt Personalchefin Deirdre O'Brien zusätzlich zu ihren bisherigen Aufgaben, wie Apple nach US-Börsenschluss am Dienstag mitteilte. Die 58-jährige Ahrendts kam zu Apple vom Spitzenjob bei der britischen Modemarke Burberry. Zu ihren weiteren Plänen gab es keine konkreten Angaben. Es hiess lediglich, sie wolle neue private und berufliche Ziele angehen.

Unter Ahrendts wurde unter anderem ein Umbau der Apple Stores angestossen, bei dem sie stärker auch als ein Ort für Kurse und Events gestaltet wurden. Eine der ersten Aufgaben von Ahrendts bei Apple war es, den Verkauf der Computer-Uhr Apple Watch zu organisieren. Ihre Erfahrung in der Luxusmode-Industrie war für Ahrendts dabei von Nutzen.

Apple hat inzwischen mehr als 500 eigene Läden und mehr als 70 000 Mitarbeiter im Einzelhandelsbereich. Ahrendts bekam im Gegensatz zu ihren Vorgängern auch die Verantwortung für den Online-Handel des Konzerns übertragen. Sie geht im April. Ahrendts' Verpflichtung war im Herbst 2013 angekündigt worden, während sie ihren ersten Arbeitstag bei Apple am 1. Mai 2014 hatte. Ihr Vorgänger, der britische Supermarkt-Manager John Browett, hatte Apple nach nur rund einem halben Jahr wieder verlassen.

O'Brien ist schon seit 30 Jahren bei Apple. Bevor sie zur Personalchefin ernannt wurde, leitete sie die Abteilung, die die Nachfrage nach Apple-Produkten vorhersagt und für zeitgemässe Belieferung der Einzelhandelskanäle sorgt. Der Wechsel an der Spitze des Einzelhandelsgeschäfts kommt, während Apple gegen Absatzrückgänge bei seinem wichtigsten Produkt - dem iPhone - ankämpft.

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iruch
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Marktforscher: iPhone-Absatz in China um ein Fünftel gefallen

Marktforscher: iPhone-Absatz in China um ein Fünftel gefallen

Die iPhone-Verkäufe in China sind nach Berechnungen von Marktforschern im vergangenen Weihnachtsquartal um ein Fünftel abgesackt.

https://www.cash.ch/news/top-news/mobiltelefone-marktforscher-iphone-absatz-china-um-ein-fuenftel-gefallen-1279642

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Marktforscher: iPhone-Absatz

Marktforscher: iPhone-Absatz in China um ein Fünftel gefallen

(neu: Aussagen von Tim Cook zu China im 5. und 6. Absatz) - Die iPhone-Verkäufe in China sind nach Berechnungen von Marktforschern im vergangenen Weihnachtsquartal um ein Fünftel abgesackt. Apple habe im weltgrössten Smartphone-Markt mit rund 11,8 Millionen verkauften Telefonen den vierten Rang belegt und habe einen Marktanteil von 11,5 Prozent, berichtete die Analysefirma IDC am Montag. Es ist die erste Schätzung zum Ausmass des Rückgangs, der Apple die vergangenen Quartalszahlen verhagelte.

12.02.2019 13:27

An der Spitze des Marktes habe der Smartphone-Anbieter und Netzwerkausrüster Huawei seinen Vorsprung noch ausbauen können, erklärte IDC. Der Absatz sei um 23,3 Prozent auf 30 Millionen Smartphones gestiegen - das habe Huawei einen Marktanteil von 29 Prozent eingebracht. Huawei steht derzeit im Visier mehrerer westlicher Regierungen, die die Firma wegen Sicherheitsbedenken vom Aufbau der Netze des superschnellen 5G-Datenfunks fernhalten wollen. Huawei weist die Vorwürfe zurück.

Auf den Plätzen zwei und drei der Smartphone-Rangliste von IDC liegen die chinesischen Marken Oppo und Vivo, die jeweils fast ein Fünftel des Marktes halten. Xiaomi schliesst die Top 5 mit zehn Prozent Marktanteil ab. Apple ist damit der einzige der grossen fünf Smartphone-Anbieter in dem Riesenmarkt, der nicht aus China kommt. Alle anderen Marken zusammen kommen auf gerade einmal gut ein Zehntel des Marktes. Insgesamt sanken die Smartphone-Verkäufe in China im Schlussquartal 2018 demnach im Jahresvergleich um 9,7 Prozent auf gut 103 Millionen Geräte.

Der iPhone-Absatz sei vom hohen Preis der Geräte im Vergleich zu einheimischer Konkurrenz gedrückt worden, urteilte IDC. Der Konzern hatte den Einbruch in China als Grund dafür genannt, dass die Prognosen für das wichtige Weihnachtsquartal verfehlt wurden - nennt aber selbst keine Absatzzahlen mehr. Zugleich hiess es, die Nutzerbasis in dem Land insgesamt sei gestiegen. Das zeugt von Interesse an gebrauchten iPhones.

Apple-Chef Tim Cook sagte dem Rundfunksender NPR, die Kursverluste des Yuan zum US-Dollar hätten die Gerätepreise in China zusätzlich steigen lassen. Der Konzern fange nun diesen Effekt mit Preissenkungen auf: "Wir werden sehen, was uns das bringt." Apple hatte im vergangenen Quartal rund 16 Prozent seiner Umsätze in China erwirtschaftet - ein Jahr zuvor war es noch gut ein Fünftel gewesen.

Der Konzern ist bisher nicht direkt von dem amerikanisch-chinesischen Handelskonflikt betroffen. Das könnte sich jedoch ändern, wenn der Streit mit der Einführung weiterer Strafzölle eskalieren sollte. Cook zeigte sich abermals zuversichtlich, dass es eine Lösung geben wird. "Es ist im Interesse beider Seiten, zur einer Einigung zu finden."

Im gesamten Jahr 2018 sank der Smartphone-Absatz in China laut IDC um 10,5 Prozent auf knapp 398 Millionen Geräte. In Indien hingegen sehen die Marktforscher weiter kräftiges Wachstum mit einem Plus von 14,5 Prozent auf 142,3 Millionen verkaufte Computer-Handys. Chinesische Anbieter sind auch hier stark, allen voran Xiaomi als Nummer eins mit einem Marktanteil von knapp 29 Prozent. Den weltweiten Marktführer Samsung sieht IDC auf Rang zwei mit gut 22 Prozent Marktanteil. Danach folgen die chinesischen Marken Vivo (10 Prozent), Oppo (7,2 Prozent) und Transsion (4,5 Prozent)./so/DP/fba

(AWP)

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Apple bastelt an neuer News

Apple bastelt an neuer News-Plattform

Apple verhandelt mit US-Medienhäusern über ein neues Abo-Angebot, bei dem Inhalte verschiedener Anbieter für eine monatliche Gebühr zugänglich wären. Von den Erlösen will Apple aber die Hälfte selbst behalten.

13.02.2019 07:15

Der iPhone-Konzern wolle bei diesem "Netflix für News" allerdings einen aussergewöhnlich hohen Erlösanteil von etwa 50 Prozent behalten, schrieb das "Wall Street Journal" am späten Dienstagabend unter Berufung auf informierte Personen. Das stosse auf Widerstand bei den Verlagshäusern. Sie seien zudem unzufrieden damit, dass sie nach Apples Plänen weder E-Mail-Adressen, noch Kreditkartennummern der Abonnenten bekommen würden, hiess es weiter.

Der Anteil der Medienunternehmen solle zwischen ihnen gemäss der Zeit, die Nutzer mit ihren Inhalten verbringen, aufgeteilt werden, berichtete das "Wall Street Journal" weiter. Apple habe in Gesprächen mit Verlegern einen monatlichen Preis von rund zehn Dollar genannt - auch wenn er sich noch ändern könne, hiess es. Mit mehreren grossen Medien wie der "New York Times" und der "Washington Post" gebe es noch keine Einigung. Beim "Wall Street Journal" selbst seien die jüngsten Verhandlungen mit Apple trotz Bedenken "produktiv" gewesen. Von Apple gab es zunächst keinen Kommentar zu dem Bericht.

Die Website "Buzzfeed" schrieb wenig später, der Abo-Service für Nachrichteninhalte könne bei einem Apple-Event am 25. März vorgestellt werden. Über ein solches Angebot wird bereits seit einiger Zeit spekuliert. Apple kaufte vor knapp einem Jahr bereits die App "Texture", die auf Abo-Basis Zugang zu diversen Magazinen gewährte.

Beim Verkauf digitaler Inhalte wie Apps, Musik oder virtueller Güter in Spielen hat sich eine Umsatzaufteilung etabliert, bei der 70 Prozent an die Autoren und 30 Prozent an den Plattform-Betreiber gehen. Apple senkte vor einiger Zeit allerdings den Anteil bei Abo-Gebühren auf 15 Prozent nach dem ersten Jahr. Die Abgaben sorgten zum Beispiel dafür, dass Netflix im vergangenen Jahr damit aufhörte, seine Abos auch über die Apple-Plattform zu verkaufen.

(AWP)

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Apple verkauft in Deutschland

Apple verkauft in Deutschland ältere iPhones nun mit Qualcomm-Chip

(Ausführliche Fassung) - Apple wird in Deutschland die von einem Verkaufsverbot betroffenen älteren iPhone-Modelle 7 und 8 mit anderen Chips wieder in den Handel bringen. Hintergrund ist der Patentstreit mit dem Chipkonzern Qualcomm, der Anfang des Jahres den Absatz der Geräte nach einem Gerichtsurteil stoppen liess. In Deutschland sollen nun Versionen mit Kommunikations-Chips von Qualcomm statt von Intel verkauft werden, wie Apple am Donnerstag mitteilte. Man habe keine andere Wahl, um sicherzustellen, dass alle Modell am Markt erhältlich blieben.

14.02.2019 10:04

Zugleich machte Apple deutlich, dass der grundsätzliche Streit weitergehe. "Qualcomm versucht, Apple mit Verkaufsverboten zur Annahme erpresserischer Forderungen zu zwingen", erklärte der Konzern. Man werde weiter dafür kämpfen, "was richtig ist". Apple wirft Qualcomm überhöhte Lizenzgebühren und unfairen Wettbewerb vor. Qualcomm verklagte Apple daraufhin vor vielen Gerichten mit dem Vorwurf der Patentverletzung - unter anderem auch in Deutschland.

Das Münchner Landgericht entschied im Dezember, dass ein Chip zum Power-Management der Firma Qorvo ein Qualcomm-Patent verletzt und verfügte ein Verkaufsverbot. Die Qorvo-Technik ist mit den Kommunikations-Chips von Intel integriert, deshalb musste Apple den Lieferanten komplett austauschen. Intel betonte, dass Technologien des Unternehmens selbst nicht betroffen sind.

Auch die Firma Qorvo betont, dass ihre technische Lösung das Patent von Qualcomm nicht verletze - weigerte sich aber, Details im Münchner Verfahren preiszugeben, aus Sorge, dass Qualcomm Geschäftsgeheimnisse erfährt. Somit fällte das Gericht sein Urteil, ohne die Technologie direkt zu prüfen.

Vor einigen Tagen hatte bereits die Website "WinFuture" berichtet, die älteren iPhone-Modelle würden mit technischen Änderungen in den Handel zurückkehren.

Auch nachdem das Verkaufsverbot in Kraft trat, konnte man die betroffenen Modelle iPhone 7, 8 und X weiterhin bei Händlern und Mobilfunk-Betreibern kaufen. Darüber gab es Streit: Qualcomm beharrte darauf, dass es ein generelles Verkaufsverbot für Deutschland gibt - und Apple alle Geräte aus den Handelskanälen einziehen müsse. Von Qualcomm gab es am Donnerstag zunächst keine Stellungnahme zu dem Apple-Vorstoss.

Apple selbst nahm das iPhone 7 und 8 - sowie die grösseren "Plus"-Versionen - aus dem Angebot seiner Stores und auf der Website. Das iPhone X hatte der Konzern in seinem eigenen Sortiment bereits durch die neueren Modelle XS und XR ersetzt.

Im April startet in den USA ein grosser und möglicherweise entscheidender Prozess zwischen Apple und Qualcomm in Kalifornien. Im Januar lief dort bereits ein Verfahren zu einer Klage der US-Wettbewerbsaufsicht FTC gegen Qualcomm. Sie wirft dem Chipkonzern vor, Smartphone-Hersteller zum Kauf teurer Lizenzen für Qualcomm-Patente zu drängen, wenn sie mit Chips beliefert werden wollen. Qualcomm bestreitet das. Das Urteil, das in diesem Fall von einer Richterin und nicht von Geschworenen gesprochen wird, steht noch aus./so/DP/mis

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Diesjährige iPhones bekommen

Diesjährige iPhones bekommen laut Analystenbericht drei Kameras

(Ausführliche Fassung) - Apple wird bei seinen nächsten iPhone-Modellen nach Informationen eines renommierten Analysten auf den Branchentrend zu noch mehr Kameras aufspringen. Die diesjährigen Geräte würden noch ein Ultra-Weitwinkelobjektiv zusätzlich zu den beiden bisherigen bekommen, schrieb Ming-Chi Kuo von der Firma TF International Securities in einem am Sonntag veröffentlichten Bericht.

18.02.2019 14:47

Andere Hersteller wie Samsung oder Huawei bauen bereits drei - und zum Teil auch vier - Kameras in ihre Smartphones ein, um die Bildqualität zu verbessern. Google andererseits hielt bisher an nur einem Objektiv in seinen Pixel-Telefonen fest und setzt stattdessen auf Software auf Basis Künstlicher Intelligenz, um die Fotos zu optimieren.

Zu weiteren Verbesserungen bei Apple gehöre, dass ein iPhone mit seiner Batterie drahtlos andere Geräte werde aufladen können, schrieb Ming-Chi Kuo. Ausserdem wolle Apple die Gesichtserkennungs-Funktion FaceID durch weiterentwickelte Hardware verbessern. Die Zusammensetzung der Modellpalette - zwei Versionen mit OLED-Display, eine mit günstigerem LCD-Bildschirm - bleibe dabei unverändert. Auch an dem hauseigenen "Lightning"-Anschluss der iPhones werde Apple festhalten und nicht - wie etwa beim iPad Pro - auf USB-C umsteigen. Ob die Prognosen stimmen, dürfte man erst in einem guten halben Jahr herausfinden: Der Konzern stellt die neuen iPhones seit Jahren jeweils im September vor.

Das iPhone ist das wichtigste Apple-Produkt und bringt seit Jahren mehr als 60 Prozent der Erlöse ein. Zuletzt sorgte ein Absatzeinbruch in China dafür, dass Apple seine Prognose für das gesamte Weihnachtsgeschäft deutlich verfehlte. Die Konkurrenz in dem Markt ist in den vergangenen Jahren immer härter geworden - vor allem durch chinesische Anbieter, die technisch hochgerüstete Telefone günstiger verkaufen.

Ming-Chi Kuo gilt als gut vernetzt in der Zuliefererkette und lieferte in den vergangenen Jahren immer wieder korrekte Informationen zu künftigen Apple-Geräten. Seine Berichte sind zwar für zahlende Kunden gedacht - traditionell bekommen aber auch spezialisierte Blogs wie "Macrumors" oder "Apple Insider" Zugang dazu.

Nach Informationen des Analysten will Apple in diesem Jahr die Modellpalette der MacBook-Pro-Laptops ausbauen und plant eine grössere Version mit einem 16 bis 16,5 Zoll grossen Display. Bisher gibt es Modelle mit 13 und 15 Zoll Bildschirmdiagonale. Die neue Version des für Profi-Nutzer gedachten Desktop-Computers Mac Pro solle ebenfalls in diesem Jahr auf den Markt kommen - und auch wieder ein Computer-Display direkt von Apple. Im Monitor-Markt war der Konzern seit mehreren Jahre nicht mehr präsent.

Der Analyst rechnet damit, dass im ersten Halbjahr schliesslich auch die Ladematte AirPower auf den Markt kommt. Sie war von Apple vor eineinhalb Jahren für das Jahr 2018 angekündigt worden - erschien aber bisher nicht. Ausserdem stehe ein Update der kabellosen AirPods-Ohrhörer an. Beim Basis-Modell des iPad-Tablets solle die Bildschirm-Diagonale von 9,7 auf 10,2 Zoll wachsen./so/DP/mis

(AWP)

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