MeyerBurger MBTN

Meyer Burger Aktie 

Valor: 10850379 / Symbol: MBTN
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Goldi
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Schlimmer als befürchtet...

Üüühhh...

Eine gute Nachricht, zahllose schlechte Nachrichten.

Auftragsrückgang, Margendruck, Verlust von Marktanteilen, China first, statt plus 5 mio minus 60 mio Franken Konzernergebnis.

Dann schnell 9,99% neues Aktienkapital generieren, um sich bei Oxford PV einzukaufen.

Die grösste Ueberraschung für mich: Der Verkauf des Wafergeschäfts. Das ist der einzige Teil von MB, der seit mindestens acht Jahren oder seit Beginn immer rentabel war. Das ist das Herzstück, das Rückgrat von Meyer Burger. Das wird mal schnell in einem Nebensatz verkauft. Wohl deshalb, weil man sonst nichts mehr zu verkaufen hat.

Symptomatisch auch, dass im Geschäftsbericht 2017 die PERC-Technologie hochgejubelt wurde. Sie ist so schön, sie ist so toll, die Zukunft, und wir sind Marktführer. Im Geschäftsbericht 2018: PERC ist sowas von gestern, und die Chinesen sind die Marktführer...

Die gute Nachricht ist die Perowskit Solarzelle. Sehr vielversprechend, tatsächlich die Technologie der Zukunft. MB kann sich mit Oxford PV eine gute Marktstellung in Europa schaffen. Mir bleibt die Frage: Weshalb sollte MB in diesem Fall nicht wieder von China plattgemacht werden?

Mal schauen, ob ich MBTN zu 49 Rappen kaufen soll oder nicht...

Goldi

Gran
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Die Zahlen sind schlecht und

Die Zahlen sind schlecht und der Kurs wird unter Druck kommen.

Aber die Pläne von Meyer Burger für die Zukunft finde ich nicht so schlecht.

tolggoe28
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Goldi hat am 21.03.2019 08:26

Goldi hat am 21.03.2019 08:26 geschrieben:

Üüühhh...

Eine gute Nachricht, zahllose schlechte Nachrichten.

Auftragsrückgang, Margendruck, Verlust von Marktanteilen, China first, statt plus 5 mio minus 60 mio Franken Konzernergebnis.

Dann schnell 9,99% neues Aktienkapital generieren, um sich bei Oxford PV einzukaufen.

Die grösste Ueberraschung für mich: Der Verkauf des Wafergeschäfts. Das ist der einzige Teil von MB, der seit mindestens acht Jahren oder seit Beginn immer rentabel war. Das ist das Herzstück, das Rückgrat von Meyer Burger. Das wird mal schnell in einem Nebensatz verkauft. Wohl deshalb, weil man sonst nichts mehr zu verkaufen hat.

Symptomatisch auch, dass im Geschäftsbericht 2017 die PERC-Technologie hochgejubelt wurde. Sie ist so schön, sie ist so toll, die Zukunft, und wir sind Marktführer. Im Geschäftsbericht 2018: PERC ist sowas von gestern, und die Chinesen sind die Marktführer...

Die gute Nachricht ist die Perowskit Solarzelle. Sehr vielversprechend, tatsächlich die Technologie der Zukunft. MB kann sich mit Oxford PV eine gute Marktstellung in Europa schaffen. Mir bleibt die Frage: Weshalb sollte MB in diesem Fall nicht wieder von China plattgemacht werden?

Mal schauen, ob ich MBTN zu 49 Rappen kaufen soll oder nicht...

Goldi

 

Ich finde die Mitteilung heute im Allgemeinen nur auf den ersten Blick schlecht. 

Dass das Jahr 2018 nicht gut war, war eigentlich bekannt. Dass die Herren Analysten aber in ihrer Schätzung mal einfach Verjährungen von Steuergutschriften vernachlässigen ist bedenklich. OK, Meyer Burger hätte auch bereits vorahnen können, dass das 2HJ nicht gut läuft und bereits ein Teil im 1HJ berücksichtigen sollen wonach sich dann auch der Gewinn von 8Mio in einen Verlust verwandelt hätte.

Auf die Guidance zu Verzichten macht durchaus Sinn. Prognosen à la AMS mit monatlichen Korrekturen bringen niemanden etwas. 

Zu begrüssen ist die Weitsichtigkeit der Unternehmung sich mit neuen Technologien zu erschliessen und somit den Vorsprung der Konkurrenz zu manifestieren. Es wird langfristig gute PV brauchen mit noch mehr Leistung. Die KE ist verkraftbar. Allerdings wir mir jetzt auch schlüssig warum der Ankeraktionär auf die Aufhebung des genehmigten Kapital pocht. 

Dass das Wafergeschäft verkauft wird war längst bekannt. Weshalb dies nur noch am Rande erwähnte wurde.

Mir fehlt in der heutigen Berichterstattung etwas, dass eine weitere HJ-Linie für 200MW verkauft wurde.

Die verlierer von heute haben also durchaus die Chance die Gewinner von morgen zu werden. Leider fehlt vielen die Weitsicht. Dabei ist doch das Wetter heute so klar.

BlackJack
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eher schlecht als recht

Gran hat am 21.03.2019 08:37 geschrieben:

Die Zahlen sind schlecht und der Kurs wird unter Druck kommen.

Aber die Pläne von Meyer Burger für die Zukunft finde ich nicht so schlecht.

Diese Aussage "beisst" sich, einerseits sollen die Pläne nicht so schlecht sein, aber das Management ist nicht fähig Ziele fürs 2019 und weitere Jahre bekanntzugeben... D. h. für mich, mal schauen, vielleicht, vielleicht auch nicht und das ist natürlich eher schlecht... Die heutige Kursentwicklung wird es zeigen, was die Anlager von den Plänen halten, wohl eher tief rote Zahlen... Denke mal MBTN sollte übernommen werden, alles andere bringt's wohl nicht mehr wirklich...

tolggoe28
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Kommt jemand von euch mit an

Kommt jemand von euch mit an die GV? Will schon lange wieder einmal nach Thun.

ursinho007
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Auf den ersten Blick schlecht, aber.......

Der Kursverlauf zeigt es. Die Zahlen 2018 sind schlecht und keine Guidance ergab eine grottenschlechte Eröffnung mit einem Tief von 56 Rp.. Inzwischen ist der Schreck gewichen, weil man trotz fehlender Guidance die Zukunft positiver einschätzt. Der Einkauf bei Oxford PV darf als aussichtsreiche Investition in weiterentwickelte Technologie gesehen werden.

 

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

Goldi
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ursinho007

Bist Du investiert in MBTN?

Ich frage mich gerade akut, ob das nicht ein "dead cat bounce" ist. Von heute 9.06 Uhr bei 56 Rp auf aktuell 63,7 Rp. Denn alles was in Gegenwart und naher Zukunft stattfindet, ist eher schlecht. Nur die ferne Zukunft mit den Perowskit Tandemzellen ist gut, und die könnte ja innert einem Jahr wieder von den Chinesen plattgemacht sein, beziehungsweise in einem Jahr könnten die Chinesen auch auf diesem Gebiet Marktführer sein.

Darum: Hütet euch vor der weiteren Talfahrt heute. Bin fast sicher dass die kommt.

Goldi

ursinho007
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sieht so aus

Goldi, deine Vermutung scheint sich bereits zu realisieren!

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

Goldi
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ursinho007

Me häts oder me häts nöd. Angel

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Redi
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tolggoe28 hat am 21.03.2019

tolggoe28 hat am 21.03.2019 08:53 geschrieben:

Ich finde die Mitteilung heute im Allgemeinen nur auf den ersten Blick schlecht. 

Dass das Jahr 2018 nicht gut war, war eigentlich bekannt. Dass die Herren Analysten aber in ihrer Schätzung mal einfach Verjährungen von Steuergutschriften vernachlässigen ist bedenklich. OK, Meyer Burger hätte auch bereits vorahnen können, dass das 2HJ nicht gut läuft und bereits ein Teil im 1HJ berücksichtigen sollen wonach sich dann auch der Gewinn von 8Mio in einen Verlust verwandelt hätte.

Auf die Guidance zu Verzichten macht durchaus Sinn. Prognosen à la AMS mit monatlichen Korrekturen bringen niemanden etwas. 

Zu begrüssen ist die Weitsichtigkeit der Unternehmung sich mit neuen Technologien zu erschliessen und somit den Vorsprung der Konkurrenz zu manifestieren. Es wird langfristig gute PV brauchen mit noch mehr Leistung. Die KE ist verkraftbar. Allerdings wir mir jetzt auch schlüssig warum der Ankeraktionär auf die Aufhebung des genehmigten Kapital pocht. 

Dass das Wafergeschäft verkauft wird war längst bekannt. Weshalb dies nur noch am Rande erwähnte wurde.

Mir fehlt in der heutigen Berichterstattung etwas, dass eine weitere HJ-Linie für 200MW verkauft wurde.

Die verlierer von heute haben also durchaus die Chance die Gewinner von morgen zu werden. Leider fehlt vielen die Weitsicht. Dabei ist doch das Wetter heute so klar.

Ich schliesse mich deiner Meinung an. Das 2018 war ein sch... Jahr mit sehr vielen Unsicherheiten und Protektionismus.

Das fand ich ebenfalls spannend, dass die latenten Steuern so urplötzlich von den Analysten vergessen gehen, respektiv dass dies vorher nie ein Thema war. Ach ja, da werden übrigens noch einige kommen, denn vermutlich ist ja nur das erste der schlechten Jahre rausgefallen. Schön ist, dass dies nicht cashrelevant ist. Ohne diese Altlasten wäre MB schon sehr nahe an der Gewinnschwelle.

Eine Guidance erstellen, damt man schöne Papiere hat und diese nach der Niederschrfit bereits Makulatur sind, finde ich auch eher nebensächlich. Mehr Infos wird es dann vermutlich zur GV geben, wo, ich hoffe es, mindestens nochmals die Ziele fürs 2019 präsentiert werden.

Viel wichtiger für mich ist, dass MB an der Strategie, profitabel zu sein bei 250 Mio Umsatz, festhält und weiter daran arbeitet. Nur mit einer guten Kostenstruktur kann man zukünftig nachhaltiges Wachstum erzeugen.

Ich bin überzeugt von der Strategie von MB und dem Management und bleibe investiert oder kaufe evtl noch dazu!

Es genügt nicht, keinen Plan zu haben, man muss auch fähig sein, ihn umzusetzen

gertrud
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Meyer-Burger geht wohl mal

Meyer-Burger geht wohl mal als business case in die Lehrbücher ein, wie man es trotz Technologieführerschaft über 10 Jahre nie schafft, wirklich profitabel zu werden. Im Nachhinein weiss man natürlich immer, wo, wann und welche Fehler begangen wurden.
Die MBT Geschichte sei auch allen strenggläubigen AMS Jüngern zum Selbststudium empfohlen.

Aber vielleicht wird ja ab jetzt alles anders. Ich hab heute wieder eine Position an Bord genommen.

kirschbaum
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Der Mensch bleibt ein

Der Mensch bleibt ein unverbesserlicher Optimist. Sogar die so seriöse Gertrud hat zugegriffen, hoppla. 

ursinho007
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@gertrud

gertrud hat am 21.03.2019 12:06 geschrieben:

Meyer-Burger geht wohl mal als business case in die Lehrbücher ein, wie man es trotz Technologieführerschaft über 10 Jahre nie schafft, wirklich profitabel zu werden. Im Nachhinein weiss man natürlich immer, wo, wann und welche Fehler begangen wurden.
Die MBT Geschichte sei auch allen strenggläubigen AMS Jüngern zum Selbststudium empfohlen.

Aber vielleicht wird ja ab jetzt alles anders. Ich hab heute wieder eine Position an Bord genommen.

Du beschreibst die Situation von MBT eher ernüchternd/negativ und trotzdem hast du gekauft? Was sind deine Überlegungen genau jetzt zu kaufen?

Ich bin ja von MBT langfristig weiterhin überzeugt, denke aber, dass es die nächsten Wochen zu neuen Tiefstkursen mangels Impulsen und Verleiderverkäufen kommen wird.

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

ursinho007
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etwas gemeinsam

gertrud hat am 21.03.2019 12:36 geschrieben:

 

Mich interessiert die Firma und das Thema, aber Meyer-Burger ist auch ideal zum Traden, und dafür ist auch meine Position gedacht.

Da MBT im Bereich erneuerbare Energie tätig ist, bin ich auch absolut an solchen Firmen interessiert, Leclanché lässt grüssen.

Ja man kann bei diesen Umsätzen gut traden. Aber wie schon geschrieben, denke ich, dass es die nächsten Tage/Wochen ohne neue Impulse zu bröckelnden Kursen kommen wird.

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

pee1983
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bescheidenes Handelsvolumen

ich staune heute nur über das bescheidene Handelsvolumen. Kommen die grosse Spieler erst nach 15.00 Uhr ?

kirschbaum
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@per; dürfte schon noch mehr

@per; dürfte schon noch mehr Volumen kommen. 

apropos Steuern: seid nachsichtig, schliesslich ist das Budgetieren von Steuern im grössten Ausgleichsempfänger-Kanton nicht einfach...

wobei Mikron dies geschafft hat....

tolggoe28
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Warum das Volumen so tief ist

Warum das Volumen so tief ist? Weil wir schon seid dem Zerfall vom 8.3. mit höheren Volumen beachtliche Bewegungen gesehen haben. Der Otto-Normalanleger positioniert sich nicht alle 5min neu.

Ich amüsiere mich gerade über folgenden Aussage:

Laut Finanzchef Manfred Hänser handelt es sich bei den im vergangenen Jahr vorgenommenen Wertberichtigungen auf latente Ertragssteuerguthaben in Höhe von 49 Millionen Franken um eine Bilanzkorrektur, die nach Diskussionen mit dem Prüfer PwC vorgenommen wurde. "Die Verlustvorträge bestehen aber weiter und sind unbefristet gültig", so der CFO. Diese Korrektur und das negative Finanzergebnis haben zu dem Nettoverlust geführt.

Ja natürlich bestehen die noch wo sollen die den hin? Diese bringen aber nur noch eine Steuerminderung zu Gunsten der Kaptial- und nicht mehr der Ertragssteuer und dies auch nur im Umfang bis zum regulären EK.

Gran
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21.03.19 13:00Vontobel

21.03.19 13:00
Vontobel Research

 

Zürich (www.aktiencheck.de) - Meyer Burger-Aktienanalyse von Aktienanalyst Michael Foeth von Vontobel Research:

Michael Foeth, Aktienanalyst von Vontobel Research, wird sein Votum und Kursziel für die Meyer Burger-Aktie (ISIN: CH0108503795, WKN: A0YJZX, Ticker-Symbol: M6YA, SIX Swiss Ex: MBTN, Nasdaq OTC-Symbol: MYBUF) überprüfen.

Meyer Burger habe in GJ 2018 mit einem Auftragseingang von CHF 327 Mio. (-42% im Jahresvgl.) die Erwartungen um 9% übertroffen. In H2/2018 sei der Auftragseingang sequenziell um 37% auf CHF 189 Mio. gestiegen. Dazu habe ein großer HJT-Auftrag im Dezember beigetragen (CHF 74 Mio.). Der Auftragsbestand habe bei CHF 241 Mio. gelegen. Da sich bei Photovoltaik weltweit Angebot und Nachfrage einem ausgewogenen Verhältnis nähern würden, steige die Bereitschaft zur Kapazitätserweiterung bei Mainstream-Technologien wieder, wie der jüngste PERC-Folgeauftrag für MB zeige.

Die PERC-Upgrade-Welle gehe zu Ende, über 50% der globalen installierten Basis seien aufgerüstet (Anteil MB: 55 bis 60%). Der nächste Schritt beim Upgrading der Mainstream-Kapazitäten könnte daher TOPCon sein (passivierte Kontakte) mit 23% Effizienz. MB habe Ende 2018 einen Durchbruch mit seinem neuen CAiA-Tool für diesen Zweck gehabt, die ersten Tools würden derzeit evaluiert. Gleichzeitig sei die Auftrags-Pipeline für hocheffiziente HJT-Zellen um 35% angewachsen.

Ergebnisse für GJ 2018 unterhalb der Erwartungen: Der Umsatz sei mit 407 Mio. (348 ohne Wafering) 4%, das EBITDA 25% unter den Erwartungen geblieben. Der Reingewinn sei durch eine Anpassung latenter Steuern negativ beeinflusst worden. Der op. Cashflow habe -23 Mio. (VontE: +1) betragen.

Während das Ergebnis für GJ 2018 deutlich unter den Erwartungen gelegen habe, sei der Auftragseingang höher gewesen. Zudem seien die Anzeichen einer sich verbessernden Nachfragedynamik positiv. Der Wettbewerb im Bereich Mainstream-Technologien (PERC) sei hart und die Preise stünden unter Druck. TOPCon könnte ab H2/2019 Erträge einbringen und eine weitere Upgrade-Welle auslösen. Das Interesse an HJT wachse, und 2019 würden weitere größere Aufträge erwartet. Die allgemeine Prognosesicherheit bleibe aber gering. Es sei keine Unternehmensprognose bekannt gegeben worden.

Das Kursziel von CHF 0,75 und das "hold"-Rating für die Meyer Burger-Aktie werden überprüft, so Michael Foeth, Aktienanalyst von Vontobel Research. (Analyse vom 21.03.2019)

Gran
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Noch ein anderer Bericht von

Noch ein anderer Bericht von Michael Foeth. ( Vontobel )

21.03.19 12:20
Vontobel Research

 

Zürich (www.aktiencheck.de) - Meyer Burger-Aktienanalyse von Aktienanalyst Michael Foeth von Vontobel Research:

Michael Foeth, Aktienanalyst von Vontobel Research, wird sein Votum und Kursziel für die Meyer Burger-Aktie (ISIN: CH0108503795, WKN: A0YJZX, Ticker-Symbol: M6YA, SIX Swiss Ex: MBTN, Nasdaq OTC-Symbol: MYBUF) überprüfen.

Meyer Burger sei eine bedeutsame Partnerschaft mit Oxford PV (gegr. 2010) eingegangen, um die Entwicklung von Tandem-Hetero-Junction-Zellen auf Perowskit-Basis voranzubringen. Perowskit-HJT-Zellen würden als die nächste Entwicklungsstufe der HJT-Technologie gelten und ermöglichen, dank verbesserter Lichtabsorption, eine Energieeffizienz von bis zu 43% - statt der bisher möglichen 29% bei herkömmlichen Modulen. Bisher habe Oxford nachweislich die 28%-Marke erreichen können.

Meyer Burger werde einen Anteil von bis zu 18,8% an Oxford PV erwerben (bezahlt in Form von MB-Aktien) und werde max. 62,29 Mio. neuer Aktien (= 9,99% der ausstehenden) emittieren, die auf Basis des aktuellen Kurses rund CHF 40 Mio. entsprechen würden. Zudem besitze Meyer Burger die Option, seinen Anteil auf 31.6% zu erhöhen. Die Kapitalerhöhung werde bei bestehenden Meyer Burger-Aktionären einen Verwässerungseffekt von bis zu 11% nach sich ziehen. Oxford PV werde "at equity" konsolidiert werden.

Für die Entwicklung und spätere Produktion erwerbe Oxford PV von Meyer Burger zudem eine 200-MW-HJTProduktionslinie zum Marktpreis. Die Produktion von Tandem-Modulen mit 27%-iger Effizienz solle per Ende 2020 aufgenommen werden.

Der Analyst halte die Partnerschaft für positiv und wichtig, um eine nachhaltige Technologiestrategie und Führungsposition sicherstellen zu können. Allerdings sei eine Bewertung in dieser frühen Phase schwierig. Zu den zu erwägenden Risiken würden die Akzeptanz der Tandemtechnologie sowie der Wettbewerbs- und Preisentwicklungen durch den Markt und der Zeitpunkt derselben zählen. Langfristig könnte die Technologie von Oxford auslizenziert werden, wodurch Meyer Burger potenziell HJT-Aufträge erhalten könnte. Wenngleich Meyer Burger am Erfolg partizipiere, könnten kurzfristig auch Verluste entstehen.

Das Kursziel von CHF 0,75 und das "hold"-Rating für die Meyer Burger-Aktie werden überprüft, so Michael Foeth, Aktienanalyst von Vontobel Research. (Analyse vom 21.03.2019)

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«Wir haben endlich wieder

«Wir haben endlich wieder eine Vision»

Der Solartechniker Meyer Burger kann die Anleger mit den Jahreszahlen nicht überzeugen. Auf die Frage nach der Rückkehr in die schwarzen Zahlen angesprochen, holt CEO Hans Brändle erst einmal tief Luft.

https://www.cash.ch/news/top-news/ceo-meyer-burger-wir-haben-endlich-wieder-eine-vision-1302736

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Gilli
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M.B. Absturz 6 %

Am 19.3. eine Kooperation und 1 neuen Auftrag, und dieser Scheisskurs heute bei grossem Volumen von 8 Millionen ?

Shok

 

 

pee1983
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Meyer Burger Vision

Trotz allem gefäll mir die Vision :

Meyer Burger setzt Hoffnung in eine neue Partnerschaft mit der britischen Oxford PV. Zusammen wollen sie die Technologie für die Massenfertigung von Perowskit-Tandemsolarzellen vorantreiben, wie am Donnerstag bekannt wurde.

Diese neue Technologie soll die Kosten in der Solarenergie deutlich senken, weil sie einen höheren Wirkungsgrad ermöglicht. Konkret wird ein grösserer Anteil des Sonnenlichts in nutzbare Energie umgewandelt, indem zwei Schichten von Solarzellen übereinander gelagert werden. "Wir haben endlich wieder eine Vision. Wir werden unseren Ansprüchen gerecht, Technologietreiber der Solarindustrie zu sein", sagt Hans Brändle mit Blick auf die strapazierten Nerven der Meyer-Burger-Aktionäre.

Pesche
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pee1983 hat am 21.03.2019 17

pee1983 hat am 21.03.2019 17:57 geschrieben:

Trotz allem gefäll mir die Vision :

Meyer Burger setzt Hoffnung in eine neue Partnerschaft mit der britischen Oxford PV. Zusammen wollen sie die Technologie für die Massenfertigung von Perowskit-Tandemsolarzellen vorantreiben, wie am Donnerstag bekannt wurde.

Diese neue Technologie soll die Kosten in der Solarenergie deutlich senken, weil sie einen höheren Wirkungsgrad ermöglicht. Konkret wird ein grösserer Anteil des Sonnenlichts in nutzbare Energie umgewandelt, indem zwei Schichten von Solarzellen übereinander gelagert werden. "Wir haben endlich wieder eine Vision. Wir werden unseren Ansprüchen gerecht, Technologietreiber der Solarindustrie zu sein", sagt Hans Brändle mit Blick auf die strapazierten Nerven der Meyer-Burger-Aktionäre.

Was für ein Armutszeugnis, wenn man sagt "Wir haben endlich wieder eine Vision ........." Was hatten dann die Leute bis heute........ Haben die auf den lieben Gott gewartet oder sich dem Suff ergeben. Ich hatte meine Vision bei 1,65 dann habe ich mit 20 % Gewinn verkauft... 

Geld stinkt, aber ich liebe den Geschmack

Link
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Brändle = Pauli 2? 

Brändle = Pauli 2? Scratch one-s head

tolggoe28
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Ich glaube die Sache mit der

Ich glaube die Sache mit der Vision war eher so gemeint, dass man nun nach HJ etwas Neues in den Händen hält. HJ ist ja schon einige Jahre alt und nicht mehr Visionär. Dort geht es mehr darum um die Standarddurchsetzung und der damit verbundenen Marktanteilen.

Wir leben aktuell in einer Bewegung pro Klima. Kinder gehen auch heute wieder auf die Strasse um uns "Alten", bin zwar auch noch nicht alt, gehörig Druck zu verschaffen. VW und Co. bekennen sich endlich zu Elektro und wenn ich so über die Dächer von Winterthur schaue kann man die Solarzellen an einer Hand abzählen. Ob der ganze Wandel dann wirklich umweltschonender ist können erst Langzeiterkenntnisse zeigen.

Jetzt genau in dieser Zeit eine Vision in Händen zu halten ist ein beträchtlicher Vorteil. Wir werden die Elektrokapazitäten gehörig erhöhen müssen um der kommenden Nachfrage gerecht zu werden. Einen Gewinner aus diesem Hype sehen wir jetzt schon "Paladium" Wieso also ausgerechnet das Solarsegment dabei aussen vor bleiben soll wäre mir schleierhaft. Zellen mit höchster Leistung sowieso.

Das Timing stimmt meines Erachtens selbst wenn wir am Zenit der Konjunktur stehen. Die Investitionen werden in diesem Segment kaum abreissen weil sie unumgänglich sind. 1 Mrd hat Meyer Burger an Offerten draussen. Selbst wenn ein Bruchteil davon käme, muss täglich mit neuen Aufträgen gerechnet werden. 

Redi
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Link hat am 21.03.2019 22:37

Link hat am 21.03.2019 22:37 geschrieben:

Brändle = Pauli 2? Scratch one-s head

Nehme ich so nicht wahr. Ich habe das Inverview gesehen und ich sah einen überzeugten CEO mit klaren Vorstellungen, aber trotzdem sehr bodenständig und realistisch. Zudem zeigen die vergangenen Entscheide, dass vieles richtig gemacht wurde, aber leider aktuell noch nicht in Bestellungen umgemünzt werden kann.

Wie gesagt hat aus meiner Sicht die Kostenstruktur mitunter oberste Prio, so dass auch bei geringeren Umsätzen einen Profit rausschaut. Ist dies geschehen, kann man auch sehr gerne wieder hochskalieren, falls dies der Markt nachfragt.

Habe ich das richtig gelesen/verstanden, dass die latenten Steuern kein Ablaufdatum haben? Ich war der Meinung, dass Verlustvorträge lediglich die letzten sieben Jahre mit Gewinnen verbucht werden können. Welche Jahre sind wohl so wertberichtigt worden?

@Tolggoe: woher hast du die Info, dass mehr als 1 Mrd Offerten draussen sind?

Es genügt nicht, keinen Plan zu haben, man muss auch fähig sein, ihn umzusetzen

tolggoe28
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21-03-2019 11:05

21-03-2019 11:05

Meyer Burger-CEO: "Sind durch ein Tal der Tränen gegangen"

Seit dem Abschluss mit REC im Dezember habe sich die Qualität der Gespräche mit Kunden klar gebessert. "Wir haben einen Pipeline von rund 1 Milliarde an seriösen Projekten", so der Manager weiter. "Das heisst zwar nicht, dass wir das als Umsatz verbuchen können. Da wird noch einiges wegfallen und auch dazukommen." Aber der Markt gehe wirklich in Richtung Heterojunction.

 

 

 

 

 

 

tolggoe28
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Tja so kanns gehen im

Tja so kanns gehen im Würgegriff der Leerverkäufer. Hineinkaufen und herauskaufen lassen, das habe ich schon länger nicht mehr gesehen. Die immer schlechter werdende Martkgrundstimmung tat noch sein Übriges dazu. Immerhin kein Pseudo-Erholungsversuch am Schluss und auf dem Tief geschlossen. Allerdings ohne Volumen. 

Auf rot folgt grün. So war es zumindest in den letzten 11 Handelstagen gemäss dem Candlestick Chart. Zudem stimmte so gar keine Trendableitung daraus. Schwierig schwierig.

Wir werden es sehen. Das Börsenrad dreht sich auch nächste Woche wieder weiter und übernächste Woche und in einem Monat ja sogar in einem Jahr. Wer hätte das gedacht. 

ursinho007
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Traden

gertrud hat am 21.03.2019 12:06 geschrieben:

 Ich hab heute wieder eine Position an Bord genommen.

und bist du fleissig am Traden?......welche Bandbreite siehst du die nächsten Tage?.....ich meine so zw. 0.6 und 0.66, wobei wenn die 0.6 nicht halten, es dann einen deutlichen Stock tiefer gehen könnte. Seit den Zahlen scheint mir das Traden hier schwieriger geworden zu sein.

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

Mr.Wrong
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Partner gefunden...

Gwatt (awp) - Der neue Partner des Solarzulieferers Meyer Burger, die britische Oxford PV, will ihre im Rahmen einer Kreuzbeteiligung erhaltenen Meyer Burger-Aktien wieder verkaufen. Die rund 62,3 Millionen Meyer Burger-Aktien sollen über ein beschleunigtes Bookbuilding-Verfahren am Markt platziert werden, wie Meyer Burger am Mittwoch mitteilte.

 

Meyer Burger hatte erst vor knapp einer Woche bekanntgegeben, einen Partner für die Entwicklung von Solarzellen der nächsten Generation gefunden zu haben. Gemeinsam mit der britischen Oxford PV sei ein Kooperationsvertrag unterzeichnet worden, um gemeinsam die Technologie für die Massenfertigung von Perowskit-Tandemsolarzellen voranzutreiben.

 

Dazu wird sich Meyer Burger an Oxford PV mit bis zu 18,8 Prozent beteiligen, was über die Ausgabe von bis zu 62,29 Millionen neuer Meyer Burger-Namenaktien aus dem bestehenden genehmigten Kapital finanziert werden soll. Die Kapitalaufnahme entspricht bis zu knapp 10 Prozent des Aktienkapitals. Und diese Aktien will nun Oxford wieder verkaufen.

 

Die definitive Anzahl Aktien, die Meyer Burger an Oxford PV ausgeben wird, soll nach Beendigung des Bookbuilding-Verfahrens bekanntgegeben werden.

 

Meyer Burger wird mit der Beteiligung zum grössten Aktionär von Oxford PV und hat eine Option, die Beteiligung zur gleichen Bewertung auf 31,6 Prozent des Kapitals und 24,0 Prozent der Stimmrechte aufzustocken. Firmenchef Hans Brändle wird künftig dem Verwaltungsrat von Oxford PV angehören.

 

cf/

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