Mikron

Mikron Hldg N 

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jiroen
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gertrud hat am 20.03.2019 18

gertrud hat am 20.03.2019 18:00 geschrieben:

Du hast hoffentlich heute nicht verpasst Deine Gewinne mitzunehmen, jiroen.

 

Nein. 6% waren nicht genug. Ich bleibe investiert Blum 3

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gertrud
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Annualisert hättest Du eine

Annualisert hättest Du eine tolle Rendite gehabt.

Das Problem bei Mikron scheint, dass die neue 6x6 nicht so ankommt, wie erhofft. Wenn das so bleibt und Mikron wieder in die Stagnation fällt, nützt aller Diskount zum Buchwert nichts. Eine Firma, die soviele Jahre auf keinen grünen Zeig gekommen ist, muss mehr bringen, um wieder in den Fokus von Investoren zu kommen.

jiroen
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gertrud hat am 20.03.2019 18

gertrud hat am 20.03.2019 18:28 geschrieben:

Annualisert hättest Du eine tolle Rendite gehabt.

Das Problem bei Mikron scheint, dass die neue 6x6 nicht so ankommt, wie erhofft. Wenn das so bleibt und Mikron wieder in die Stagnation fällt, nützt aller Diskount zum Buchwert nichts. Eine Firma, die soviele Jahre auf keinen grünen Zeig gekommen ist, muss mehr bringen, um wieder in den Fokus von Investoren zu kommen.

Warten und Tee trinken. Ich sehe nicht viele Risiken, im aktuellen Stand investiert zu bleiben. 

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Buckdanny
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Veraison verkauft Anteile
gertrud
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Halte nicht so viel

Halte nicht so viel von Veraison. Ist mit ihren Ideen und Anlagen nicht besonders geschickt. Noch unbedarfter ist nur das Mikron Management, das Veraison 10CHF für 400K eigene Aktien bezahlt hat, um diese sich selber als Lohnbestandteil zu gönnen..
Solange es solche Männerriegen in der Schweizer Industrielandschaft gibt, kann selbst eine Veraison immer noch Gewinn machen.

jiroen
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gertrud hat am 22.03.2019 09

gertrud hat am 22.03.2019 09:45 geschrieben:

Halte nicht so viel von Veraison. Ist mit ihren Ideen und Anlagen nicht besonders geschickt. Noch unbedarfter ist nur das Mikron Management, das Veraison 10CHF für 400K eigene Aktien bezahlt hat, um diese sich selber als Lohnbestandteil zu gönnen..
Solange es solche Männerriegen in der Schweizer Industrielandschaft gibt, kann selbst eine Veraison immer noch Gewinn machen.

Allenfalls ist der Verkaufsdruck weg

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Buckdanny
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Dasjiroen hat am 22.03.2019

Dasjiroen hat am 22.03.2019 09:58 geschrieben:

gertrud hat am 22.03.2019 09:45 geschrieben:

Halte nicht so viel von Veraison. Ist mit ihren Ideen und Anlagen nicht besonders geschickt. Noch unbedarfter ist nur das Mikron Management, das Veraison 10CHF für 400K eigene Aktien bezahlt hat, um diese sich selber als Lohnbestandteil zu gönnen..
Solange es solche Männerriegen in der Schweizer Industrielandschaft gibt, kann selbst eine Veraison immer noch Gewinn machen.

Allenfalls ist der Verkaufsdruck weg

Das ob fühlt sich beiderseitig , mal schauen welche Richtung das geht. Könnte schon sein dass jetzt der Verkaufsdruck weg ist. 

 

 

BlackJack
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aufgepasst...

Einfach euch auch bewusst sein, es sind nur 16.7 Mio. Aktien, davon haben bereits die Amman Group Holding 42%, daher gibt es Tage, an denen die Handelbarkeit extrem eingeschränkt ist und ihr bleibt auf eurem Wunschkurs sitzen...

jiroen
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Diesmal habe ich verkauft.

Diesmal habe ich verkauft. Wahrscheinlich zu früh, aber Gewinn ist Gewinn und ich befürchte einen Krash des gesamten Markts in den nächsten Tagen (Bauchgefühl). Danke Gertrud für den Tipp! Smile

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Et voila, nicht genug Geduld,

Et voila, nicht genug Geduld, wie immer New russian

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gertrud
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Kein Ruhmesblatt

gertrud hat am 01.08.2018 12:11 geschrieben:

Mit einem „bestem Dank für das Vertrauen»- Begleitbrief habe ich den Halbjahres Bericht von Mikron zugesandt bekommen.
Den habe ich jetzt mit Interesse gelesen. Wäre ich eine bezahlte Analystin, würde man das „Research“ nennen. Aber da ich nur ich bin, nennt man das lesen.
 

Was da in und zwischen den Zeilen steht ist interessant:
Mikron mag zwar nicht mehr krass unterbewertet sein wie vor einem Jahr, aber im Vergleich zu anderen Schweizer Machinenbauern ist Mikron günstig.
Mikron hat sich bezüglich Margen nicht sehr hohe Ziele gesetzt, und wenn die neue variable Maschinenplattform ankommt, was im Frühling 2019 bekannt werden sollte, dürfen sie sich nicht mit 5% EBIT zufrieden geben. Dann sind CHF 10 für eine MIKN zu wenig.

Also, Schweizer Präzisionsmaschinen, 1. August, Nationalfeiertag, ich darf auch mal:

Mikron @ 9.50, Kursziel 9 Monate, TrudiatisonLab Research: CHF 15.10 (Potential +59%)

Und dagegen lassen wir die besten Oesterreicher laufen:
AMS @ 71, Kursziel aktueller Durchschnitt mehrerer Profianalysten: CHF 110 (Potential +55%)

Ende April 2019 wird abgerechnet. Sollte TrudiatisonLab Research das genauere Kursziel erarbeitet haben, wird dieses junge Fintech Labor ab dann auch Auftragsanalysen anbieten.

Der Vollständigkeit halber sei hier noch das Resultat veröffentlicht:

AMS: Kursverlust seither 42%, Kurs liegt bei 37% der Analystenschätzung
Mikron: Kursverlust seither 16%, Kurs liegt bei 53% der Schätzung

Naja, ich habe gewonnen und die ganze windige Analystenschar geschlagen. Obwohl sich AMS grad heute nochmals mächtig angestrengt hat.
Aber so richtig aufgegangen ist diese Nationalfeiertagswette natürlich trotzdem nicht.

 

 

 

Zyndicate
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Mikron reduziert erneut

Mikron reduziert erneut Kapazitäten in Agno - Autoflaute hält an

Der Präzisionsmaschinenhersteller Mikron muss die Kapazitäten am Standort im Tessin weiter reduzieren. Als Grund nannte die Firma die nachlassende Nachfrage aus der Automobilindustrie.

19.11.2019 07:59

Der Personalbestand der Division Mikron Machining am Standort Agno werde punktuell angepasst, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Nicht betroffen von dieser Massnahme seien Innovationsprojekte und das Service-Geschäft der Division sowie die beiden anderen Divisionen Tool und Automation.

Im Oktober hatte Mikron für Agno bereits Kurzarbeit beantragt und auf den 1. November hin eingeführt. Betroffen davon war ein Arbeitsvolumen von 15 Prozent.

Da man nicht von einer raschen Erholung der Nachfrage aus dem Automobilsektor ausgehe, müsse die heutige Zahl der 370 Arbeitsstellen reduziert werden, heisst es. Dazu müssten auch etwa 25 Kündigungen ausgesprochen werden, die sozialverträglich umgesetzt werden sollen.

Mikron betont, dass über die vergangenen fünf Jahre der Personalbestand der Divisionen Machining und Tool in Agno dank einer guten Auftragslage kontinuierlich auf zurzeit insgesamt etwas über 500 Mitarbeitende ausgebaut worden sei. Die Markteinführung und Industrialisierung der neuen Maschinenplattform MultiX und der Ausbau des Servicegeschäftes sollen ohne Abstriche weiter vorangetrieben werden.

Schlankeres Produktportfolio

Gleichzeitig sollen aber das Maschinenportfolio schrittweise optimiert und weitere Investitionen in die Infrastruktur und die Betriebsmittel für die Eigenfertigung vorgenommen werden. Mikron will sich dabei sukzessive auf weniger Maschinentypen ausrichten.

Die beiden Divisionen Tool und Automation bleiben von dieser Neuausrichtung wie erwähnt unberührt. Mikron Tool treibe den Ausbau in Agno wie geplant voran und das Segment Automation habe den erfreulichen Geschäftsgang des ersten Semesters bestätigt.

Die Prognose vom vergangenen Juli, wonach im Gesamtjahr ein Umsatz über dem Vorjahresniveau sowie ein gehaltener operativer Gewinn zu erwarten sei, wird bestätigt. Im März hatte Mikron noch mit einer höheren Profitabilität gerechnet.

cf/jb

(AWP)

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Mikron rechnet für 2019 mit

Mikron rechnet für 2019 mit deutlich tieferem Reingewinn

Der Präzisionsmaschinenhersteller Mikron erwartet für 2019 wegen Steuereffekten einen deutlich tieferen Reingewinn als im Vorjahr.

12.12.2019 07:50

Die Prognosen vom November für den operativen Gewinn und den Umsatz werden gleichzeitig bestätigt. Die sehr unterschiedlichen operativen Ergebnisse der einzelnen Gesellschaften auf Stufe EBIT führten im Jahresabschluss 2019 zu einer höheren Steuerquote auf Gruppenstufe, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Während das Segment Automation weiterhin eine positive Entwicklung verzeichne, spüre das Segment Machining Solutions weiter deutlich die geringere Nachfrage aus der Automobilindustrie.

Diese dürfte sich nach Ansicht von Mikron kurzfristig auch nicht erholen, ebenso wenig die operativen Ergebnisse der betroffenen Gesellschaften. Deshalb müssten die aktivierten steuerlichen Verlustvorträge im Jahresabschluss 2019 möglicherweise wertberichtigt werden. Insgesamt würden diese Steuereffekte das Unternehmensergebnis nach Steuern im Vergleich zum Vorjahr "erheblich schmälern".

An der Prognose vom vergangenen Juli, wonach im Gesamtjahr ein Umsatz über dem Vorjahresniveau sowie ein gehaltener operativer Gewinn zu erwarten sei, wird festgehalten. Im März allerdings hatte Mikron noch mit einer höheren Profitabilität gerechnet.

Arbeitsplatzabbau bereits angekündigt

Bereits im November hatte Mikron wegen der Flaute in der Automobilindustrie eine Reduktion der Arbeitsplätze am Standort Agno angekündigt. Da man nicht von einer raschen Erholung der Nachfrage aus dem Automobilsektor ausgehe, müsse die heutige Zahl der 370 Arbeitsstellen reduziert werden, hiesss es damals. Dazu müssten auch etwa 25 Kündigungen ausgesprochen werden. Wie viele Stellen insgesamt abgebaut werden sollen, konnte Finanzchef Javier Perez-Freije gegenüber AWP im November nicht genau beziffern.

Im Oktober hatte Mikron für Agno bereits Kurzarbeit beantragt und auf den 1. November hin eingeführt. Betroffen davon war ein Arbeitsvolumen von 15 Prozent.

Mikron ist als kleiner Präzisionsmaschinenhersteller für Kunden in der Automobil-, der Pharma-, der Medizintechnik-, der Konsumgüter- oder der Nahrungsmittelindustrie mit einem Jahresumsatz von zuletzt rund 315 Millionen Franken konjunkturellen Schwankungen stärker ausgesetzt als ein grösseres Unternehmen.

(AWP)

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Mikron weniger profitabel

Mikron weniger profitabel wegen Flaute in Autoindustrie

Nach dem steilen Anstieg im Vorjahr ist der Präzisionsmaschinenhersteller Mikron 2019 von der Flaute in der Automobilindustrie gebremst worden.

23.01.2020 08:17

Zwar stieg der Umsatz um 4,1 Prozent auf 327,6 Millionen Franken, der Bestellungseingang brach aber um ein Fünftel auf 288,5 Millionen ein. Man habe den Rückgang erwartet, teilte das Unternehmen am Donnerstag in einem Communiqué mit. Denn im Vorjahr hatten einzelne Grossbestellungen zu einem Rekord beim Auftragseingang in Höhe von 362,3 Millionen Franken geführt.

Ab der Jahresmitte 2019 konnte das Segment Metallbearbeitungsmaschinen (Machining Solutions) die sehr starken Auftragsrückgänge aus der Automobilindustrie nicht kompensieren. Die Bestellungen des Segments sackten um über ein Viertel auf 119,4 Millionen Franken ab.

Gleichzeitig sei es dem Geschäftssegment Automation aber gelungen, neue Marktchancen zu nutzen - insbesondere in der Medizintechnik, hiess es. Um dem zukünftigen Wachstum in diesem Segment gerecht zu werden, habe Mikron beschlossen, den Standort Boudry mit einem modernen Montage- und Engineering Center zu erweitern. Dennoch schrumpfte in der Automation der Auftragseingang um 16 Prozent auf 169,2 Millionen Franken.

Betriebsgewinn flach

Beim Umsatz konnte die Automationssparte indes um 14 Prozent 177,2 Millionen Franken zulegen. Dagegen musste die Metallmaschinensparte einen Umsatzrückgang um 5,5 Prozent auf 151,5 Millionen Franken hinnehmen. Der Auftragsbestand der Gruppe lag mit 157,4 Millionen per Jahresende deutlich unter dem Rekordwert von Ende 2018 (195,7 Mio Franken).

Aufgrund der provisorischen Zahlen bestätigte Mikron die bisherigen Erwartungen zum Betriebsgewinn EBIT im Geschäftsjahr 2019 und rechnet mit einem Wert auf dem Niveau des Vorjahres (13,9 Millionen Franken). Damals hatte die EBIT-Marge 4,4 Prozent betragen.

Der Reingewinn dürfte dagegen auf rund 8 Millionen Franken fallen nach 12,2 Millionen im 2018. Grund dafür seien höhere Steuern als im Vorjahr.

Bereits im Dezember hatte Mikron vor einem Gewinnrückgang gewarnt. Die sehr unterschiedlichen operativen Ergebnisse der einzelnen Gesellschaften auf Stufe EBIT würden im Jahresabschluss 2019 zu einer höheren Steuerquote auf Gruppenstufe führen, teilte das Unternehmen damals mit. Die deutlich geringere Nachfrage aus der Automobilindustrie dürfte sich kurzfristig auch nicht erholen, ebenso wenig die operativen Ergebnisse der betroffenen Gesellschaften. Deshalb müssten die aktivierten steuerlichen Verlustvorträge im Jahresabschluss 2019 möglicherweise wertberichtigt werden.

Stellenabbau angekündigt

Schon im November hatte Mikron wegen der Flaute in der Automobilindustrie eine Reduktion der 370 Arbeitsplätze am Standort Agno angekündigt. Dazu müssten auch etwa 25 Kündigungen ausgesprochen werden.

Die detaillierten Abschlusszahlen 2019 werden am 16. März 2020 an der Medien- und Analystenkonferenz in Zürich bekannt gegeben.

(AWP)

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Mikron verdient 2019 deutlich

Mikron verdient 2019 deutlich weniger und kürzt Dividende

Der Präzisionsmaschinenhersteller Mikron hat im Geschäftsjahr 2019 den operativen Gewinn des Vorjahres gut gehalten. Der Reingewinn ging allerdings unter anderem wegen Steuereffekten deutlich zurück.

16.03.2020 08:01

Der operative Gewinn (EBIT) zog um 1,4 Prozent auf 14,1 Millionen Franken leicht an, wogegen die entsprechende Marge um 10 Basispunkte auf 4,3 Prozent zurückging, wie Mikron am Montag mitteilte.

Dividende deutlich gekürzt

Der Reingewinn brach dagegen um 28 Prozent auf 8,8 Millionen ein. Belastet habe hier die notwendige Wertberichtigung kapitalisierter Verlustvorträge. Damit liegen die Gewinnzahlen aber leicht über den im Januar zusammen mit dem Umsatz bereits genannten Richtgrössen. Die Dividende wird auf 6 Rappen von 20 Rappen deutlich gekürzt, wobei 3 Rappen aus den Reserven aus Kapitaleinlagen bezahlt werden. Begründet wird die Kürzung mit der aktuellen Wirtschaftslage.

Bereits im Dezember hatte Mikron vor einem Gewinnrückgang gewarnt. Die sehr unterschiedlichen operativen Ergebnisse der einzelnen Gesellschaften auf Stufe EBIT würden im Jahresabschluss 2019 zu einer höheren Steuerquote auf Gruppenstufe führen, hiess es damals.

Bereits bekannt war der Umsatz. Dieser stieg um 4,1 Prozent auf 327,6 Millionen Franken, der Bestellungseingang brach dagegen um einen Fünftel auf 288,5 Millionen ein. Dieser Rückgang war allerdings wegen des nach einigen Grossbestellungen rekordhohen Auftragseingangs im Jahr 2018 erwartet worden.

Von den beiden Divisionen legte die grössere Automationssparte umsatzmässig um 14 Prozent auf 177,2 Millionen Franken zu. Dagegen verzeichnete die Metallmaschinensparte (Machinig) einen Umsatzrückgang um 5,5 Prozent auf 151,5 Millionen.

Das Segment Automation habe den guten Auftragsbestand zu Jahresbeginn und die allgemein positive Entwicklung in den Kernmärkten gut zu nutzen gewusst. Das Segment Machining Solutions hingegen habe unter dem starken Nachfragerückgang im Maschinengeschäft - insbesondere aus der Automobilindustrie - gelitten.

Coronavirus hat signifikanten Einfluss

Ein Ausblick auf das Geschäftsjahr 2020 sei sowohl was den Bestellungseingang als auch den Umsatz und die Rentabilität angehe sehr schwierig. Die tiefe Kapazitätsauslastung der Sparte Machining Solutions und die notwendigen Anpassungen würden die Resultat im laufenden Jahr "erheblich belasten".

Die Auswirkungen des Coronavirus seien zudem noch nicht abschätzbar. Unglücklicherweise habe der Ausbruch des Virus seit Beginn des Jahres 2020 Mikron aber signifikant getroffen, heisst es im Geschäftsbericht. Verschiedene bereits fertiggestellte Produktionslinien könnten nicht wie vorgesehen im ersten Quartal kommissioniert werden. Ausserdem seien die Verkaufs- und Serviceaktivitäten seit Jahresbeginn eingeschränkt.

Die rückläufigen Produktionszahlen und die ungewissen Aussichten in der Automobilindustrie führten zudem zu einem Rückgang der Investitionen über die gesamte Lieferkette.

(AWP)

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Gesunkene Nachfrage aus der

Gesunkene Nachfrage aus der Automobilindustrie zwingt Mikron zu Kapazitätsanpassungen

Der Präzisionsmaschinenhersteller Mikron nimmt wegen der Nachfrageflaute in der Autoindustrie weitere Kapazitätsanpassungen am Tessiner Maschinenbaustandort Agno vor.

17.04.2020 07:50

Das Werkzeuggeschäft von Mikron Tool und das Segment Mikron Automation sind von dieser Massnahme nicht betroffen. Gespräche mit Arbeitnehmervertretern und Sozialpartnern würden aufgenommen, teilte Mikron am Freitag mit. Ziel dieser Gespräche sei es, die Kapazitäten an die gesunkene Nachfrage aus der Automobilindustrie und an die neuen Marktbedingungen anzupassen, heisst es weiter. Mittelfristig sei keine Erholung der Nachfrage aus der Automobilindustrie zu erwarten.

Angaben dazu, wie viele Stellen von den Anpassungen betroffen sein werden, wurden in der Mitteilung nicht gemacht. Mikron halte aber am Maschinenbaustandort Agno fest, heisst es weiter. Die Markteinführung der neuen Maschinengeneration Mikron Multix werde weiter vorangetrieben. Durch den Ausbau dieser Plattform werde das Produktportfolio in den kommenden Jahren sukzessive erneuert, ergänzte Mikron.

Bereits im November 2019 hatte Mikron im Werk Agno Kurzarbeit eingeführt und den Personalbestand reduziert.

Parallel zu Kapazitätsreduktionen in Agno hat Mikron auch an den beiden Maschinenbau- und Automationsstandorten in Deutschland erste Kapazitätsanpassungen vorgenommen respektive teilweise Kurzarbeit eingeführt.

(AWP)

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Mikron rechnet mit operativem

Mikron rechnet mit operativem Verlust im ersten Semester 2020

Der Maschinenbauer Mikron hat für das erste Halbjahr 2020 eine Gewinnwarnung abgegeben. Aufgrund des "dramatischen" Einbruchs der Nachfrage aus der Automobilindustrie wird Mikron in die roten Zahlen rutschen.

09.07.2020 07:58

Neu stellt Mikron für die Periode Januar bis Juni einen Rückgang der EBIT-Marge auf rund minus 5 Prozent in Aussicht. Im Vorjahr hatte die Marge noch bei plus 4,8 Prozent gelegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

Dazu kommen die bereits früher angekündigten Restrukturierungskosten in Höhe von rund 15 Millionen Franken. Diese fallen mit dem Verkauf der Einheiten in Berlin und Kaunas (Litauen) an.

Der Einbruch in Automobilindustrie habe sich durch die Corona-Pandemie noch verschärft, erklärte Mikron. Das Unternehmen hatte schon im Mai gewarnt, man werde daher in diesem Jahr in die roten Zahlen rutschen.

Das ausführliche Halbjahresergebnis wird Mikron am 23. Juli veröffentlichen.

sig/ra

(AWP)

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Mikron behält Standorte in Berlin und Litauen nun doch

Der Bieler Maschinenbauer Mikron bläst den anfangs Juli angekündigten Verkauf der Standorte in Berlin und im litauischen Kaunas ab.

17.08.2020 08:09

Als Käuferin war die Münchner Firma Callista Private Equity vorgesehen. Aufgrund unterschiedlicher Auffassung über die Umsetzung der Transaktion sei nun einvernehmlich entschieden worden, auf die Transaktion zu verzichten, teilte Mikron am Montag mit.

Die beiden Standorte mit insgesamt rund 70 Mitarbeitern arbeiten ausschliesslich für die Automobilindustrie. Das Werk in Berlin will Mikron nun in Eigenregie redimensionieren, während Kaunas weiterbetrieben werden soll.

Die damit verbundenen Kosten sind laut Mikron bereits vollständig in der Rechnung zum ersten Semester 2020 enthalten. Auch beim Umbau von Berlin in eigener Regie sei also nicht mit zusätzlichen Restrukturierungskosten im zweiten Halbjahr zu rechnen.

Für das zweite Halbjahr wird deshalb weiterhin ein Verlust auf Stufe EBIT in der Grössenordnung des ersten Halbjahres (vor Restrukturierungskosten) erwartet. Dieser lag bei 5,7 Millionen Franken.

(AWP)

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Mikron-CEO: Gute Auslastung

Mikron-CEO: Gute Auslastung bei Automation auch dank Anlagen für Covid-Tests

Der Maschinenbauer Mikron spürt noch nichts von einer Erholung der Industrieproduktion in einzelnen europäischen Ländern, arbeitet aber zumindest in einer Division mit einer hohen Auslastung.

24.08.2020 08:32

"Wir haben erfreulicherweise weiterhin eine konstant gute Auslastung bei Mikron Automation, wo wir in den USA und in der Schweiz auch Anlagen für die Herstellung von Covid-19-Tests bauen", sagte CEO Bruno Cathomen in einem Interview mit dem Finanzportal Moneycab. Bei der Division Mikron Machining könne man indes noch nicht von einer Erholung sprechen, so Cathomen, auch wenn die angefragten Servicedienstleistungen und der gestiegene Bedarf an Ersatzteilen erste Anzeichen einer Trendwende gäben.

Auf die Frage, ob es in Asien rund laufe, antwortete der Mikron-Chef folgendermassen: "Nein. Asien bleibt für uns, wie für viele unserer Konkurrenten ein sehr anspruchsvoller Markt. Wir sind in der Division Machining stark von Covid betroffen und spüren die immer noch tiefe Nachfrage und Verunsicherung in unserem Werk in Agno."

Das Automationsgeschäft, welches aus den zwei Standorten Shanghai und Singapur betrieben werde, habe sich hingegen im Jahr 2020 auf einem relativ tiefen Niveau befriedigend entwickelt. "Covid macht es aber nach wie vor schwer, beispielsweise fertige Anlagen in Betrieb zu nehmen", fügte er an.

Bei der Frage nach den Dividendenplänen verwies Cathomen auf die Entscheidungsgewalt der Generalversammlung. "Wie viele andere Firmen hat auch Mikron als Folge der Covid-Pandemie Restrukturierungsmassanahmen beschlossen. Parallel dazu wurde beschlossen, auf eine Dividende zu verzichten. Die aktuellen Aussichten sind insgesamt trotzt der sehr guten Auftragsbücher von Mikron Automation sehr unsicher und speziell für das Segment Machining Solutions weiterhin schwierig. Darum verzichte ich hier lieber auf Spekulationen."

(AWP)

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Mikron-CEO Bruno Cathomen

Mikron-CEO Bruno Cathomen tritt auf Mitte 2021 zurück

Mikron-Chef Bruno Cathomen hat beschlossen, per Mitte 2021 von seiner Funktion zurückzutreten. Bis zur Übergabe an den Nachfolger werde er als CEO im Unternehmen verbleiben, teilte der Maschinenbauer am Montag mit.

12.10.2020 08:10

Bruno Cathomen hat Jahrgang 1967 und ist seit neun Jahren Firmenchef von Mikron. Der Verwaltungsrat dankt ihm in der Mitteilung für sein Engagement und die bisher geleisteten Dienste. Die Suche nach einem Nachfolger werde unmittelbar gestartet, heisst es weiter.

(AWP)

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Hans
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Aktie müsste doch mal

Kenne Mikron auch von innen, Aktie müsste doch mal endlich durchstarten! ...oder verschenken die ihre Innovationen?

https://youtu.be/xxiFiIJH8Nw

Gruss Hans

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Mikron 2020 mit

Mikron 2020 mit Umsatzeinbruch - Verlust erwartet, Lage bessert sich

Der Präzisionsmaschinenhersteller Mikron hat 2020 die Corona bedingte Flaute in der Automobilindustrie deutlich zu spüren bekommen. Der Umsatz brach ein und unter dem Strich erwartet das Unternehmen einen Verlust.

27.01.2021 08:00

Der Umsatz der Gruppe sank 2020 im Vergleich zum Vorjahr um gut 21 Prozent auf 257,8 Millionen Franken, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. Der Auftragseingang gab im Verhältnis nur leicht um 7,3 Prozent auf 267,3 Millionen nach. Erfreulicherweise habe sich die Auftragslage des Werkzeuggeschäfts gegen Ende 2020 etwas erholt. Der Auftragsbestand der Gruppe liegt sogar mit 161,6 Millionen um 2,7 Prozent über dem Vorjahr.

Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT habe sich im zweiten Halbjahr leicht positiv entwickelt, daher rechnet Mikron für das Gesamtjahr mit einem EBIT inklusive Restrukturierungskosten in etwa auf Niveau des Halbjahresergebnisses. Im ersten Semester hatte das Unternehmen einen Verlust von 21,6 Millionen Franken verbucht.

Besonders das Segment Mikron Machining Solutions habe erheblich unter der generellen Unsicherheit und der tiefen Nachfrage nach Fertigungssystemen gelitten. Mikron Automation habe sich indessen besonders im Hauptmarkt Pharma- und Medizintechnik gut gehalten. In beiden Segmenten seien aber hohe Restrukturierungskosten angefallen. Die getroffenen Massnahmen hätten sich aber bereits positiv auf das Ergebnis ausgewirkt und auch Auftragseingang und Umsatz hätten sich im Vergleich zum ersten Halbjahr verbessert.

Einen konkreten Ausblick auf das laufende Jahr gab das Management nicht ab. Die detaillierten Abschlusszahlen 2020 werden am 10. März 2021 bekannt gegeben.

dm/gab

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Mikron rutscht tief in die

Mikron rutscht tief in die roten Zahlen

Der Präzisionsmaschinenhersteller Mikron hat 2020 durch die Corona- und Automarktkrise einen hohen Verlust eingefahren. Die Zeichen stehen jedoch auf Erholung.

10.03.2021 06:58

Die Nachfrage hat sich im Schlussquartal und zu Jahresbeginn verbessert und im Gesamtjahr wird ein leichter Umsatzanstieg und eine Rückkehr in die Gewinnzone erwartet.

Das operative Ergebnis (EBIT) ohne Restrukturierung wies einen Verlust von 4,7 Millionen Franken aus, nachdem im Vorjahr noch ein Gewinn von 14,1 Millionen erzielt worden war, wie Mikron am Mittwoch mitteilte. Inklusive Sonderkosten für die Restrukturierung belief sich der Verlust gar auf 20,8 Millionen Franken.

Auf Dividende wird verzichtet

Das Reinergebnis lag mit 22,1 Millionen Franken im Minus nach einem Gewinn von 8,8 Millionen im Vorjahr. Auf eine Dividende verzichtet das Unternehmen deshalb, nachdem im Vorjahr noch 6 Rappen pro Aktie ausgeschüttet wurden.

Bereits im Januar hatte Mikron die Umsatzzahlen veröffentlicht und einen Verlust angekündigt. Der Umsatz der Gruppe war um gut 21 Prozent auf 257,8 Millionen Franken zurückgegangen. Die Auftragslage hatte sich gegen Jahresende erholt und der Auftragsbestand per Ende Jahr lag sogar mit 161,6 Millionen um 2,7 Prozent über dem Vorjahr.

Bei den beiden Divisionen gab es unterschiedliche Auswirkungen in der Krise. Mikron Automation habe sich grösstenteils erfolgreich gehalten. Das Segment sei insbesondere im Pharma und Medtech-Sektor aktiv.

Im Bereich Machining Solutions, der Bereits vor der Pandemie unter der Schwäche der Automobilindustrie litt, sei es zu einem fast kompletten Stillstand gekommen. Hier habe die Reorganisation und die Verlagerung der Produktion an einen Standort Wirkung gezeigt. Der Service und Werkzeugbereich habe unter den Reisebeschränkungen gelitten.

Ausblick verhalten optimistisch

Der Ausblick auf das Geschäftsjahr 2021 fällt verhalten optimistisch aus. Die Nachfrage nach Mikron-Maschinen habe sich verbessert und im Gesamtjahr wird ein leichte Umsatzanstieg und eine Rückkehr in die Gewinnzone erwartet. Automation sei mit einem soliden Auftragsbestand ins Jahr 2021 gestartet.

Bei Mikron Machining Solutions habe sich die Nachfrage deutlich belebt, es wird mittelfristig jedoch kein signifikanter Anstieg aus dem angestammten Kundensegment Automobil erwartet. Auch insgesamt sei die Unsicherheit mit Blick auf die Pandemie weiter hoch und das Marktumfeld bleibe volatil.

(AWP)

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