VOLKSWAGEN (VOW)

Volkswagen Aktie - VW Aktie 

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bonobolio
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Volkswagen und Elektromobilität

Tolle Mitteilung, dass Volkswagen (VW) nun ebenfalls ganz stark auf Elektromobilität setzt, inklusive konkreten Aussagen und Zielen.

Audi hat ja vor wenigen Tagen in die gleiche Kerbe geschlagen:

https://www.cnet.com/roadshow/news/audi-increasing-investment-in-hydrogen-fuel-cell/

Mein Top-Tip im Bereich Elektromobilität (Hydrogen & Brennstoffzellen) ist definitiv Plug Power (PLUG):

https://finance.yahoo.com/quote/PLUG?p=PLUG

Diese Firma hat letzte Woche erstmals den Break-Even vermeldet und hat diverse Grosskunden im Bereich Automobile (BMW, Honda, Mercedes):

https://www.plugpower.com/customer/whos-using-gendrive/

Elektromobilität ist meiner Meinung nach ein lang anhaltender Mega-Trend, auf den zu setzen sich lohnen wird...

Zyndicate
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VW-Kernmarke will bis zu 7000

VW-Kernmarke will bis zu 7000 Stellen streichen Milliarden sparen

Der Volkswagen-Konzern will bei seiner Kernmarke VW Pkw in den nächsten fünf Jahren zusätzlich 5000 bis 7000 Stellen streichen. VW will Routineaufgaben automatisieren und unter anderem auch damit ab 2023 eine Gewinnverbesserung von 5,9 Milliarden Euro jährlich erzielen, wie das Unternehmen am Mittwoch in Wolfsburg mitteilte.

13.03.2019 08:11

Stellen sollen beim altersbedingten Ausscheiden von Mitarbeitern nicht neu besetzt werden. Mit den bisherigen Sparprogrammen habe VW bereits viel erreicht, sagte der bei der Marke VW für das Tagesgeschäft zuständige Manager Ralf Brandstätter. "Aber wir müssen noch deutlich mehr tun, um die anstehenden Herausforderungen auch in der Zeit nach 2020 zu bewältigen", betonte er.

Hintergrund ist, dass VW derzeit viel Geld in moderne IT-Systeme investiert. Das eröffnet Spielraum für das Management, über Stellenstreichungen Kosten zu sparen. Bereits seit einigen Tagen steht ein weiterer Personalabbau bei der Marke VW im Raum. Zudem will Volkswagen die Modellvielfalt reduzieren und die Materialkosten senken.

Im Herbst 2016 hatte das Unternehmen mit der Arbeitnehmerseite bereits ein grosses Sparprogramm verabredet, das bis Ende 2020 läuft. Es sieht den weltweiten Abbau von 30 000 Stellen vor, 23 000 davon in Deutschland. Im Gegenzug sollen 9000 Arbeitsplätze in Zukunftsbereichen wie der Softwareentwicklung neu entstehen, betriebsbedingte Kündigungen sind bis 2025 ausgeschlossen. Das Programm sollte eine Ergebnisverbesserung von 3,7 Milliarden Euro ab 2020 bringen und die Produktivität der Werke deutlich erhöhen.

VW-Chef Herbert Diess will mit der neuen Sparrunde auch die Investitionen für den Schwenk zu Elektromodellen und Digitalisierung bezahlen. Die Marke VW verfehlte im vergangenen Jahr ihre Renditeziele, vor allem weil die Probleme rund um den neuen Abgas- und Verbrauchstest WLTP viel Geld kosteten. Weil Zulassungen nach dem neuen Prüftest fehlten, konnte lange Zeit nur ein eingeschränktes Modellangebot verkauft werden./men/jha/

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US-Börsenaufsicht SEC reicht

US-Börsenaufsicht SEC reicht Klage gegen Volkswagen ein

Die US-Börsenaufsicht SEC hat Volkswagen im Dieselskandal wegen angeblicher Verstösse gegen amerikanische Wertpapiergesetze verklagt.

15.03.2019 06:34

Tochterfirmen des Konzerns sollen bei der Ausgabe von Anleihen und anderen besicherten Wertpapieren gegen Informationsvorschriften verstossen haben. VW kündigte am Freitag an, sich mit "Nachdruck" zur Wehr zu setzen. Die Klage weise "erhebliche juristische und inhaltliche Mängel auf". Die Klage steht im Zusammenhang mit der im September 2015 in den USA aufgeflogenen Software-Manipulation von Abgastests.

"Volkswagen hat bereits vor über zwei Jahren milliardenschwere Vergleichsabkommen mit dem US-Justizministerium, fast allen US-Bundesstaaten sowie beinahe 600 000 Verbrauchern in den USA geschlossen", sagte ein VW-Sprecher. "Bedauerlicherweise versucht die SEC nun noch einmal draufzusatteln." VW hatte mehr als 23 Milliarden US-Dollar gezahlt, um die Rechtsstreitigkeiten aus dem Weg zu räumen. Zum Vergleich mit dem Justizministerium zählte auch ein Schuldeingeständnis des Konzerns, gegen US-Gesetze verstossen zu haben.

Volkswagen sieht sich - neben Klagen von Autokäufern - einer Reihe von Anlegerklagen gegenüber, vor allem im Kapitalanlegermusterverfahren von Aktionären vor dem Oberlandesgericht Braunschweig. Zuletzt bezifferte VW die Risiken aus solchen anhängigen Anlegerklagen weltweit im Geschäftsbericht auf rund 9,6 Milliarden Euro. Volkswagen hat immer wieder bestritten, gegen Informationspflichten verstossen zu haben. Mit einigen klagenden US-Anlegern hatten sich der Konzern bereits auf einen Vergleich geeinigt.

Im Geschäftsbericht hatte VW am Dienstag auch mitgeteilt, dass die US-Börsenaufsicht den Konzern im Januar 2017 informiert hatte, dass sie rund um die Begebung von Anleihen und vermögensbesicherte Wertpapieren (sogenannte ABS - Asset Backed Securities) ein förmliches Ermittlungsverfahren eingeleitet habe.

(AWP)

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Volkswagen + Plug Power?

Nach Audi, will jetzt auch Volkswagen massiv auf EV + FCEV setzen und gross investieren:

https://edition.cnn.com/2019/03/12/business/volkswagen-electric-cars/index.html

Volkswagen + www.plugpower.com ? Das wäre eine sackstarke Sache...

bonobolio
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Unabhängige Energieversorgung durch Brennstoffzellen

The global picture for Fuel Cell companies. Hydrogen Economy is emerging around the world in 2019. No country owns hydrogen, can’t be embargoed, sanctioned, surrounded by tanks or blockaded or sunk at sea. Every country has it and can make it. Our current stock holdings are first operationally proven company’s in the world to make hydrogen work for mankind .... and spare us from many future wars and conflicts. Green is the national and global passion, openly now. Soft green is the decentralization of ALL forms of energy production to fuel cells. We own the most desireable stock in the world no matter what its future name becomes, All our companies (e.g. Plug Power) are subject to buyout. Stay long.

Wasserstoff ist tatsächlich überall auf der Welt frei verfügbar. Wie wahr, Bitte an alle Politiker und Entscheidungsträger weiterleiten.      

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Volkswagen-Konzernchef kauft

Volkswagen-Konzernchef kauft VW-Aktien

VW -Chef Herbert Diess setzt auf die Aktien des weltgrössten Autobauers: Der Konzernlenker hat für gut zwei Millionen Euro VW-Aktien gekauft. Das gab Volkswagen am Montag bekannt.

18.03.2019 16:28

Seit längerem versucht Diess, bei der chronisch renditeschwachen Kernmarke VW Pkw das Ruder herumzureissen. Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass der Konzern bei seiner Kernmarke in den nächsten fünf Jahren zusätzlich 5000 bis 7000 Stellen streichen will. Ab 2023 soll so eine Gewinnverbesserung von 5,9 Milliarden Euro jährlich erzielt werden - was auch die Börse freuen dürfte. Bis zum Montagnachmittag legte die Aktie an der Frankfurter Börse um 0,85 Prozent auf 145,32 Euro zu.

Seit Beginn der Abgas-Affäre war die VW-Aktie von einem Hoch Mitte März 2015 bei 262,45 Euro auf ein Tief von 86,36 Euro im Mai 2015 abgestürzt. Nach dem dramatischen Einbruch ging es in den folgenden Jahren langsam bergauf. 2018 verlief jedoch nicht gut für den Autobauer: Seit dem Zwischenhoch Mitte April bei 179,60 Euro, dem höchsten Wert seit der Krise, verlor die Aktie rund 27 Prozent bis zu einem Tief Ende Oktober bei 131,44 Euro.

Aktien sind auch Teil der variablen Vergütung der Volkswagen-Vorstände. So verdiente Diess im vergangenen Jahr einschliesslich Versorgungsaufwand insgesamt knapp 8,5 Millionen Euro - bis zum 12. April 2018 wurde er als Vorstandsmitglied bezahlt, danach als Vorstandsvorsitzender. Die variable Vergütung machte dabei über 5,6 Millionen Euro aus.

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Hauptaktionär Porsche SE

Hauptaktionär Porsche SE stockt Anteile an Volkswagen auf

(Ausführliche Fassung) - Der grösste Aktionär des Volkswagen -Konzerns, die Porsche SE , baut seine Beteiligung am Wolfsburger Autobauer noch ein Stück aus. Statt der bisherigen 52,2 Prozent halte die Stuttgarter Holding nun 53,1 Prozent der Stimmrechte, sagte Vorstandschef Hans Dieter Pötsch am Dienstag. 400 Millionen Euro seien in den vergangenen Monaten investiert worden, um Aktien vom freien Markt zu kaufen. Das sei ein weiteres starkes Bekenntnis zu VW . "Wir sind weiterhin davon überzeugt, dass der Volkswagen-Konzern über ein erhebliches Wertsteigerungspotenzial verfügt", sagte Pötsch, der zugleich Aufsichtsratschef bei VW ist.

19.03.2019 12:58

Er schloss auch nicht aus, dass weitere solche Transaktionen folgen könnten. "Wir wollen uns durchaus offenhalten, auch in Zukunft weiter zu kaufen, wenn das opportun erscheint", sagte der Vorstandschef. Das solle dann in einem "überschaubaren einstelligen Bereich" bleiben. Konkrete Ziele oder Pläne dafür gebe es jedoch noch nicht.

Die Beteiligung am VW-Konzern, von dem sie einst noch deutlich mehr zu übernehmen versucht hatte, ist im Wesentlichen das Geschäft der von den Familien Porsche und Piëch kontrollierten Porsche SE. Sie weist deshalb auch kaum Umsätze aus. Trotz einiger kleinerer Beteiligungen hängt das Ergebnis immer noch nahezu ausschliesslich an der Entwicklung von VW in Wolfsburg.

Dank der weiterhin hohen Gewinne von Volkswagen verbuchte die Holding daher für 2018 selbst einen Gewinn von rund 3,5 Milliarden Euro, rund 200 Millionen Euro oder sechs Prozent mehr als im Jahr davor. 676 Millionen Euro sollen - sofern die Hauptversammlung zustimmt - als Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet werden. Das wären 138 Millionen Euro mehr als im vergangenen Jahr.

Zur Strategie der Porsche SE gehören Investitionen "mit Bezug zur automobilen Wertschöpfungskette", wie Pötsch am Dienstag sagte. Bisher grösstes Geschäft der Holding jenseits der VW-Beteiligung war 2017 die Übernahme der Karlsruher Firma PTV, die Software zur Verkehrsplanung entwickelt. Obwohl sie 2018 einen Verlust einfuhr, halte man unverändert an ihr fest, betonte Pötsch.

Für das laufende Jahr peilt die Porsche SE einen Gewinn von 3,4 Milliarden bis 4,4 Milliarden Euro an. Diesen Rahmen hatte Pötsch vor einem Jahr auch schon für 2018 vorgegeben, den Ausblick dann aber später unter anderem wegen des hohen Bussgeldes für die VW-Tochter Audi im Zusammenhang mit dem Dieselskandal nach unten korrigiert.

Vor Gericht droht der Porsche SE selbst noch Ungemach. In Sachen Diesel und auch im Zusammenhang mit der Übernahmeschlacht mit VW summieren sich die Schadenersatzforderungen von Anlegern in diversen Prozessen auf rund sechseinhalb Milliarden Euro. Die Holding hält sie aber allesamt für unbegründet oder unzulässig./eni/DP/tav

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Tausende VW-Mitarbeiter auf

Tausende VW-Mitarbeiter auf Betriebsversammlung erwartet

Zoff um den neuen Abgasprüfstandard WLTP, Milliardeninvestitionen in E-Mobilität und Digitalisierung, drohende Stellenstreichungen und Sparprogramme: Die Lage bei Volkswagen bleibt angespannt. In den nächsten fünf Jahren sollen zusätzlich 5000 bis 7000 Stellen wegfallen, ab 2023 sollen so die Kosten weiter sinken und der Gewinn um 5,9 Milliarden Euro jährlich steigen.

20.03.2019 06:30

Ziel ist, finanziellen Spielraum zu gewinnen, um zusätzliches Geld in Zukunftstechnologien stecken zu können. Das bedeutet neue Sorgen für die Beschäftigten - der verschärfte Sparkurs dürfte die Mitarbeiter daher bei der Betriebsversammlung am Mittwoch vor allem beschäftigen.

Laut Betriebsratskreisen werden wegen der aktuellen Lage bis zu 20 000 Mitarbeiter bei der Betriebsversammlung erwartet. Sowohl VW-Konzernchef Herbert Diess als auch Betriebsratsboss Bernd Osterloh werden zur Belegschaft sprechen.

Immerhin: die bis 2025 geltende Beschäftigungssicherung bekräftigte der Autobauer in der vergangenen Woche. Vorgesehen ist den Angaben zufolge, dass Stellen beim altersbedingten Ausscheiden von Mitarbeitern nicht neu besetzt werden. Personalvorstand Gunnar Kilian kündigte unlängst an, dass es Gespräche mit dem Betriebsrat geben werde, bei denen die Auswirkungen erarbeitet würden.

Das brachte Betriebsratschef Osterloh auf die Palme: "Ehe der Betriebsrat in Gespräche mit dem Vorstand einsteigt, wollen wir Antworten auf unsere Fragen hören", sagte er kürzlich. Der Vorstand sei bisher nicht in der Lage gewesen, die Grössenordnung von bis zu 7000 Stellen zu erläutern. Er sprach von Managementfehlern. Als Beispiel nannte er Milliardenverluste wegen des neuen Abgastests WLTP, die nicht die Belegschaft zu verantworten habe.

Die Marke VW verfehlte im vergangenen Jahr ihre Renditeziele, weil die Probleme rund um den Abgas- und Verbrauchstest viel Geld kosteten. Über längere Zeit konnte eine Reihe von Modellen nicht ausgeliefert werden, weil die entsprechenden Zulassungen fehlten. Dafür dürfe nicht allein die Belegschaft bluten, forderte IG Metall-Chef Jörg Hofmann in der vergangenen Woche. "Daher darf und wird es keine Entlassungen geben", sagte er "Braunschweiger Zeitung".

Schon im Herbst 2016 hatte VW mit der Arbeitnehmerseite ein grosses Sparprogramm für die Kernmarke verabredet, das bis Ende 2020 läuft und den weltweiten Abbau von 30 000 Stellen vorsieht. "Dass in den letzten Tagen darüber hinaus über einen weiteren Arbeitsplatzabbau bei Volkswagen öffentlich diskutiert wurde, bevor es auch nur substanzielle und intern abgestimmte Planungen gibt, halte ich für einen Fehler", kritisierte Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD), der auch im Aufsichtsrat des Konzerns sitzt. Von den neuen Kürzungsplänen dürfte vor allem das VW-Stammwerk Wolfsburg betroffen sein.

Auch mit der Politik und den Mitbewerbern ist Volkswagen in Sachen E-Mobilität nicht in allen Punkten einig. Alle bisherigen Pläne zur Verkaufsförderung sowie zum Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Autos reichten nicht aus, heisst es in einem Volkswagen-Strategiepapier.

Demnach regt der Branchenprimus die E-Auto-Förderung bis mindestens 2025 an - besonders für Geringverdiener und Kleingewerbe. "Eine Umsetzung dieses Programms läuft klar auf Wettbewerbsverzerrung hinaus", kritisierte ein BMW -Manager. Nach Einschätzung der Bundesregierung ist Volkswagen "mit diesen Vorstellungen auf dem falschen Weg"./bch/tst/DP/zb

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bonobolio
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Korea setzt voll auf Wasserstoff + Brennstoffzellen

Korea geht mit gutem Beispiel voran und setzt voll auf Wasserstoff + Brennstoffzellen:

http://m.koreaherald.com/view.php?ud=20190320000572#cb

Da dürften Brennstoffzellen-Firmen wie Plug Power stark profitieren...

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VW erwartet Aufstockung und

VW erwartet Aufstockung und Verlängerung von E-Förderung

(Ausführliche Fassung) - Der Volkswagen -Konzern rechnet mit einer stärkeren Förderung der Elektromobilität und einer Ausweitung von Steueranreizen bis ins nächste Jahrzehnt. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) wolle "Bedingungen festlegen für eine steuerliche Förderung von batterieelektrischen Fahrzeugen und Plug-in-Hybriden, die längerfristig angelegt sind", sagte der Cheflobbyist des VW -Konzerns, Thomas Steg, dem "Tagesspiegel" (Sonntag).

24.03.2019 14:09

"Eine über Jahre verlässlich errichtete Förderkulisse schafft Vertrauen", sagte der frühere Regierungssprecher. Nach "Tagesspiegel"-Informationen gibt es im Finanzministerium Überlegungen, die Förderung bis ins Jahr 2030 aufrecht zu erhalten. Im Finanzministerium war dazu am Sonntag keine Stellungnahme zu erhalten.

Volkswagen hatte mit einem Forderungskatalog für Unruhe in der Branche gesorgt. Der grösste Autobauer der Welt sprach sich unter anderem für eine Förderung elektrischer Kleinwagen aus - zum Ärger der Wettbewerber BMW und Daimler , die vor allem Fahrzeuge der Ober- und Luxusklasse produzieren. Nach offenem Streit einigten sich VW, BMW und Daimler, dass E-Mobilität Priorität habe. In der Startphase könnten reine E-Autos und Plug-in-Hybride gefördert werden.

Die Nachfrage nach Elektroautos in Deutschland ist immer noch gering. Hauptgründe sind der vergleichsweise hohe Preis der Fahrzeuge sowie eine unzureichende Lade-Infrastruktur. Auch aus Klimaschutzgründen soll die Elektromobilität aber ausgebaut werden.

Mitte Februar hatte Scholz angekündigt, E-Autos als Dienstwagen länger steuerlich zu fördern als bisher geplant. Er verwies darauf, dass die Hälfte aller Autos in Deutschland als Dienstwagen verkauft werde. Er habe sich daher entschlossen, dass die Steuer-Förderung von Elektroautos und Plug-in-Hybriden als Dienstwagen nicht 2021 ende, sondern vielleicht über das ganze nächste Jahrzehnt ausgedehnt werde, sagte Scholz in einem Interview. Er erwäge auch eine Ausweitung auf Lieferwagen mit Elektroantrieb, die innerstädtisch unterwegs sind.

Der japanische Autobauer und VW-Rivale Toyota setzt bei alternativen Antriebsarten weiter auf die Brennstoffzellen-Technologie. "Wir müssen jetzt mit der Brennstoffzelle anfangen, nicht irgendwann später", sagte Konzernsprecher Hisashi Nakai der "Welt am Sonntag".

VW setzt auf Elektroautos. Der Batterieantrieb sei "auf absehbare Zeit die beste und effizienteste Möglichkeit für weniger CO2 im Strassenverkehr", hatte Konzernchef Herbert Diess gesagt. BMW-Chef Harald Krüger hatte sich dagegen für Technologieoffenheit ausgesprochen. Er schloss nicht aus, dass die Politik die Hersteller dazu verpflichten könnte, Brennstoffzellen-Autos anzubieten.

"Wir können verstehen, wenn sich jemand auf eine Technologie konzentrieren will", sagte Toyota-Sprecher Nakai der "Welt am Sonntag". "Aber wir glauben, dass wir beides brauchen, die Batterie und die Brennstoffzelle. Das ist nicht nur eine Frage des Geschäfts, sondern auch eine des Klimaschutzes."

In einer Brennstoffzelle reagiert ein Brennstoff - meist Wasserstoff, es gibt aber auch andere - mit Sauerstoff, wodurch elektrische Energie freigesetzt wird. Dieser Antrieb der Zukunft für Autos hat sich bisher aber noch nicht wirklich durchsetzen können.

Toyota glaubt den Angaben zufolge, dass die Kosten mit steigender Marktdurchdringung so sinken, dass auch Wasserstoff-Modelle unterhalb von Mittel- und Oberklasse konkurrenzfähig werden: "Auch wenn wir Zeit brauchen, es wird auch Kompaktautos mit Brennstoffzellen geben", sagte Toyota-Sprecher Nakai. Toyota baut unter anderem den Prius. Zur Gruppe gehören auch der Kleinwagenspezialist Daihatsu und der Nutzfahrzeughersteller Hino./sl/DP/mis

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VW-Nutzfahrzeuge stecken 1,8

VW-Nutzfahrzeuge stecken 1,8 Milliarden Euro in Mobilitätsdienste

Die Volkswagen -Sparte für leichte Nutzfahrzeuge will sich mit Milliardeninvestitionen vom reinen Autobauer zum Anbieter von Mobilitätsdienstleistungen wandeln. Allein im laufenden Jahr sollten 1,8 Milliarden Euro in die Entwicklung neuer Mobilitätsdienste, den Umbau der Werke und neue Produkte fliessen, sagte Markenchef Thomas Sedran am Donnerstag in Hannover.

28.03.2019 10:33

Die konzernweite Entwicklung für das autonome Fahren werde in Hannover gebündelt, für die geplante Allianz mit Ford bei den leichten Nutzfahrzeugen seien erste Verträge geschlossen - darunter für den Nachfolger des Pickups Amarok. "Mit unserer neuen Strategie verfolgen wir einen klaren Plan und erhöhen das Tempo deutlich", betonte Sedran.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr verbuchte die Sparte den Angaben zufolge das zweitbeste Ergebnis ihrer Geschichte: Der Umsatz lag mit 11,9 Milliarden Euro auf Vorjahresniveau, das operative Ergebnis gab allerdings von 853 Millionen Euro ein Jahr zuvor auf 780 Millionen nach. Das begründete die Marke etwa mit den Schwierigkeiten mit dem neuen Abgas-Prüfstandard WLTP. Der Absatz stieg auf rund 500 000 Fahrzeuge./tst/DP/jha

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Mega-Trend Elektro-Mobilität

Elektro-Mobilität etabliert sich immer mehr als langfristiger Mega-Trend:

https://fuelcellsworks.com/news/plug-power-announces-commercial-launch-of-the-30-kilowatt-hydrogen-progen-engine/

Ist das nicht ein Gefährt aus dem Hause Volkswagen auf dem untersten Bild? Hören wir hier bald von einer neuen Zusammenarbeit?

 

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Korr: Volkswagen hat mehr als

Korr: Volkswagen hat mehr als 300 000 alte Diesel umgetauscht

(Berichtigt wurde im zweiten Absatz, letzter Satz, der Bezug des Rabatts. Es geht um den Umstieg auf einen VW-Gebrauchtwagen rpt VW-Gebrauchtwagen) - Für Volkswagen haben die Wechselrabatte zum Umtausch älterer Diesel die eigenen Erwartungen übertroffen. Seit August 2017 seien konzernweit mehr als 300 000 ältere Diesel der Abgasnormen Euro 1 bis Euro 5 getauscht worden, teilte Volkswagen am Donnerstag mit. Die Wechselprämien für Neuwagen liefen wie vorgesehen Ende April aus, die Prämien für Gebrauchtwagen von VW und Audi würden "bis auf Weiteres" verlängert, sagte Konzern-Vertriebsleiter Christian Dahlheim. "Unsere Kunden entscheiden sich zuletzt zunehmend für Gebrauchtwagen." Ende Januar hatte Volkswagen die Wechselrabatte auf ganz Deutschland ausgedehnt - aber nur bis Ende April.

28.03.2019 15:55

Bis dahin war die sogenannte Wechselprämie Kunden in besonders belasteten Städten vorbehalten. Bei der Inzahlungnahme eines Dieselfahrzeugs mit Euro-4- oder Euro-5-Abgasnorm werden bei der Marke VW zusätzlich zum Restwert zwischen 500 und 7000 Euro für Neuwagen gezahlt. Bei Audi sind bis zu 9000 Euro drin. Beim Kauf eines Jahreswagens sind die Prämien geringer. Darüber hinaus gilt weiter der Umweltprämie genannte Rabatt bei Verschrottung eines Diesels mit der Abgasnorm Euro 1 bis Euro 4 und Umstieg auf einen VW-Gebrauchtwagen.

Experten hatten skeptisch auf die Wechselangebote reagiert, für den Auto-Branchenfachmann Ferdinand Dudenhöffer geht es um reine Verkaufsanreize. Im Kampf gegen drohende Diesel-Fahrverbote werde dies nicht helfen, urteilte Dudenhöffer damals./tst/DP/jha

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VW testet autonomes Fahren in

VW testet autonomes Fahren in Hamburg

Der VW -Konzern hat am Mittwoch in Hamburg seine erste Teststrecke für autonomes Fahren in einer deutschen Grossstadt vorgestellt. Ab sofort sind fünf Elektro-Golf autonom in der Hansestadt unterwegs, bestückt mit Laserscannern, Kameras, Ultraschallsensoren und Radaren, teilte VW-Forschungschef Axel Heinrich in der Hansestadt mit. Es wird jedoch immer ein Fahrer an Bord sein, um die Touren zu überwachen und bei Bedarf eingreifen zu können.

03.04.2019 12:09

Die Autos fahren zunächst auf einem drei Kilometer langen Teilstück einer neun Kilometer langen Strecke, die Hamburg eigens für Testzwecke definiert hat und mit zusätzlicher Infrastruktur aufrüstet. Die Ergebnisse der Fahrten sollen in die Forschungsprojekte des Konzerns zum autonomen Fahren und zur Optimierung des Individualverkehrs eingehen./egi/DP/fba

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Angela Merkel will Wasserstoff + Brennstoffzellen

Angela Merkel will Wasserstoff und Brennstoffzellen:

https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/umweltschutz-merkel-fordert-radikalen-wandel-in-der-verkehrspolitik-/24171516.html?ticket=ST-5064018-VWZfATB4lWXvRTNY3NYZ-ap6

Zitat Angela Merkel: "Das können wir nur durch einen radikalen Wandel zu Elektromobilität oder Wasserstoff oder ganz anderen Dinge erreichen“, sagte Merkel am Dienstag in einer Schülerdiskussion in Berlin."

Gestrige PLUG-Runde mit der Politik und Vertretern der Wirtschaft:

https://www.plugpower.com/2019/04/plug-power-ceo-discusses-commercial-fuel-cells-with-clean-air-act-advisory-committee/

Sehr spannende Anwendungsmöglichkeiten von Wasserstoff und Brennstoffzellen...

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Presse: Volkswagen prüft

Presse: Volkswagen prüft Anteilskauf an chinesischem Autobauer JAC

Der Volkswagen -Konzern soll laut einem Medienbericht an einem Einstieg beim chinesischen Autobauer Anhui Jianghuai Automobile (JAC) interessiert sein. VW hat bereits eine Partnerschaft mit JAC für Elektro-Fahrzeuge unter der Marke Sol im Land. Doch nun hätten die Wolfsburger die US-Investmentbank Goldman Sachs als Berater für einen möglichen Anteilskauf eingeschaltet, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

10.04.2019 09:20

Bisher hat VW keine Anteile an JAC Motor. Volkswagen beobachte die Auswirkungen der Öffnung für ausländische Anteilseigner in China sorgfältig und werde dahingehend alle möglichen Optionen für langfristigen Erfolg im Land zusammen mit allen Interessensgruppen prüfen, sagte ein Unternehmenssprecher.

JAC hat nach Daten der Nachrichtenagentur Bloomberg derzeit einen Börsenwert von 12,7 Milliarden Yuan oder umgerechnet 1,7 Milliarden Euro. China hatte vor einem Jahr die Beschränkungen für ausländische Anteilseigner an chinesischen Produktionsfirmen gelockert. Für Pkw dürfen ausländische Investoren dann ab 2022 mehr als die Hälfte der Anteile an chinesischen Gemeinschaftsunternehmen besitzen.

Der BMW-Konzern hatte sich daraufhin die Mehrheit an seinem chinesischen Joint Venture BBA gesichert, auch bei weiteren deutschen Autobauern wird spekuliert, dass sie Interesse an dem Ausbau ihrer Anteile haben. Daimler etwa strebt nach Informationen von Bloomberg beim Gemeinschaftsunternehmen BBAC einen Anteil von 65 Prozent an.

Der Volkswagen-Konzern hat neben der Partnerschaft mit JAC zwei grössere Gemeinschaftsunternehmen mit den Herstellern FAW und SAIC. China ist für den VW-Konzern mit rund 40 Prozent Anteil an den Auslieferungen von Pkw und Nutzfahrzeugen der bedeutendste Einzelmarkt./men/mne/jha/

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Zwei Länder für neues VW-Werk

Zwei Länder für neues VW-Werk im Ausland in engerer Auswahl

Die Suche von Volkswagen nach einem Standort für ein neues Werk im Ausland ist auf der Zielgeraden. In der engeren Auswahl sind nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur das EU-Land Bulgarien und die Türkei. Eine Entscheidung ist demnach noch nicht gefallen - das Thema dürfte aber auch den Aufsichtsrat auf seiner Sitzung nach Ostern beschäftigten. Das Rennen sei offen, hiess es aus gut informierten Kreisen. In beiden Ländern sind die Personalkosten weitaus niedriger als in Deutschland. Es geht um eine Milliardeninvestition. Der Konzern äusserte sich nicht dazu.

12.04.2019 06:40

Zuvor hatten die VW-Pläne bereits den Betriebsrat auf den Plan gerufen: Die Arbeitnehmerseite sorgt sich um die Auslastung bestehender Fabriken und rief dazu auf, statt neu zu investieren lieber einen der bisherigen Standorte umzunutzen. Dies könnte eines der Motorenwerke in Salzgitter, im polnischen Polkowice (Polkwitz) oder im ungarischen Györ sein. Nach bisherigen Informationen soll die Entscheidung über ein neues Werk erst in der nächsten Planungsrunde des Aufsichtsrats im November endgültig getroffen werden.

Vor allem die Bulgaren machen sich Hoffnungen: Am Tag vor dem Besuch von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Sofia Anfang April nahm eine Volkswagen-Besuchergruppe nach dpa-Informationen einen deutschsprachigen Kindergarten in der Hauptstadt unter die Lupe. Auch das gehört zu den Standortbedingungen, die Volkswagen vor einer Entscheidung prüft - der Autokonzern will bei der Auswahl des künftigen Standorts nichts dem Zufall überlassen.

Angesichts hoher Investitionen in die Elektromobilität stehen die Motorenwerke des Autoriesen besonders unter Druck. E-Motoren erfordern nach früheren Angaben von VW-Konzernchef Herbert Diess 30 Prozent weniger Arbeit. Das dürfte sich auf die Beschäftigtenzahl auswirken, allerdings hatte Volkswagen betont, sich an der demografischen Kurve orientieren und auf Altersteilzeit setzen zu wollen. Unlängst allerdings war bekannt geworden, dass bis zu 7000 Stellen etwa wegen der Automatisierung in der Verwaltung zusätzlich gestrichen werden könnten.

Der Autobauer hatte Mitte November angekündigt, seine Investitionen in Elektromobilität, autonomes Fahren und Digitalisierung in den kommenden fünf Jahren auf knapp 44 Milliarden Euro aufzustocken. Davon seien 30 Milliarden Euro für die Elektromobilität bestimmt, sagte Diess damals. Er kündigte auch an, die Produktion des Skoda Karoq und des Seat Ateca solle in ein neues, zusätzliches Mehrmarkenwerk verlagert werden, ein Standort in Osteuropa werde gesucht. Gleichzeitig soll die Passat-Produktion aus Emden zu Skoda Tschechien verlagert werden, während in den VW-Werken Zwickau, Hannover und eben auch Emden künftig E-Autos gebaut werden.

Das neue Werk soll auch für Entlastung bei Skoda sorgen: Schon im vergangenen Jahr hatte der Vorstandschef der VW-Tochter, Bernard Maier, gesagt, in Europa seien die Kapazitäten der Skoda-Werke vollständig ausgelastet. Eine mögliche Lösung könne unter anderem der Bau einer neuen Fabrik sein. Der Volkswagen-Betriebsrat verlangte seinerzeit, die Kosten einer möglichen Neuinvestition in Osteuropa sollten mit denen für mögliche Auslastungsprobleme bei den Motorenwerken verglichen werden. Im Motorenwerk Salzgitter entsteht derzeit eine Pilotanlage zur Fertigung von Batteriezellen für Elektroautos./tst/DP/zb

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Neuer Golf 8 kommt zum Start

Neuer Golf 8 kommt zum Start in kleinerer Stückzahl

Der neue Golf 8, die nächste Generation des VW -Dauerbrenners, wird in diesem Jahr in kleinerer Stückzahl produziert als geplant. Zum Marktstart im laufenden Jahr sollten über 10 000 Fahrzeuge von den Bändern rollen - ursprünglich geplant waren 80 000 Stück, wie das Nachrichtenmagazin "Spiegel" unter Berufung auf interne Papiere schrieb. Gründe seien Probleme mit der Software und der Elektronik. Demnach geht der neue Golf Ende des Jahres mit abgespeckter Technik an den Start, zahlreiche elektronische Funktionen sollten dagegen erst später laufen.

12.04.2019 13:31

Bei VW sprach man von einer flacheren Anlaufkurve beim neuen Golf. Der bei der Kernmarke fürs Tagesgeschäft zuständige Manager Ralf Brandstätter hatte schon im März gesagt, bei der Einführung des Golf 8 laufe nicht alles rund. Für den geplanten Produktionsanlauf des Kassenschlagers vor Ende des Jahres sei noch viel zu tun, sagte er. Konzernchef Herbert Diess lobte auf der Plattform "Linkedin" kürzlich das Engagement und die "Intensität der Arbeit" der zuständigen Teams. Der Golf werde "im Volumensegment bei Vernetzung und Fahrerassistenz neue Massstäbe setzen".

Auch der neue vollelektrische ID, dessen Produktion Ende 2019 in Zwickau startet, wird laut VW zum Produktionsstart einen "Erstumfang an Online-Funktionalitäten" erhalten. Updates sollten die Funktionen stetig erweitern./tst/DP/jha

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VW-Vertriebschef: Sehen

VW-Vertriebschef: Sehen Belebung auf chinesischem Absatzmarkt

Der Autobauer Volkswagen rechnet in seinem grössten Einzelmarkt China nach dem Einbruch der Verkaufszahlen wieder mit einer Erholung. "Wir sehen eine Belebung im April, aber es ist noch keine Goldrauschstimmung", sagte Marken-Vertriebschef Jürgen Stackmann am Montag in Shanghai vor dem Beginn der Automesse in der Hafenmetropole. China hatte Anfang April den Mehrwertsteuersatz um drei Prozentpunkte gesenkt.

15.04.2019 07:08

Im vergangenen Jahr war der chinesische Automarkt zum ersten Mal seit über zwanzig Jahren zurückgegangen, vor allem weil der Zollstreit mit den USA die Autokäufer verunsichert. Nach aktueller Schätzung rechne der Autobauer im Land mit einem Absatz etwa auf Vorjahresniveau, sagte Stackmann. Vor allem im zweiten Halbjahr soll sich der Markt wieder erholen. "Für den Weltmarkt sind wir optimistisch, dass wir vielleicht einen Tick wachsen können."/men/mis

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Deutsche Autobauer setzen auf

Deutsche Autobauer setzen auf schnelle Erholung in China

Die deutschen Autobauer setzen nach einer Schwächephase in China auf eine Erholung ihres wichtigsten Absatzmarktes.

16.04.2019 07:11

Man sei "vorsichtig optimistisch", sagte der angehende Daimler -Konzernchef Ola Källenius am Dienstag auf der Automesse in Shanghai. Nach Wachstum im ersten Quartal rechne der Konzern auch für das Gesamtjahr mit Zuwächsen.

Ähnlich äusserte sich BMW -Finanzchef Nicolas Peter. Auf dem wichtigsten Einzelmarkt China werde das Unternehmen trotz der aktuellen Marktschwäche mehr Autos verkaufen. "Wir werden zwischen fünf und zehn Prozent in diesem stagnierenden Markt wachsen und damit Segmentanteile gewinnen", sagte Peter.

Entspannung im Zollstreit

"Wir haben leichte Signale, dass sich die Bedingungen am chinesischen Markt in den kommenden Wochen, vielleicht schon im Mai, entspannen könnten", hatte Volkswagen-China-Chef Stephan Wöllenstein bereits am Montag im Vorfeld der Messe gesagt. VW ist als Hersteller von kleinen und mittleren Fahrzeugen am stärksten von der derzeitigen Kaufzurückhaltung in China betroffen.

Im vergangenen Jahr hatte der chinesische Automarkt zum ersten Mal seit mehr als zwanzig Jahren einen Rückgang verzeichnet. Vor allem der Zollstreit zwischen den USA und China verunsicherte Verbraucher und liess sie beim Kauf zögern. Zudem warteten Kunden zuletzt auch auf eine angekündigte Mehrwertsteuersenkung zum 1. April, und die nicht mehr so rasant wachsende chinesische Konjunktur dämpfte die Kauflust. Im März gingen die Verkäufe an Privatkunden im Land im Vergleich zum Vorjahresmonat um zwölf Prozent auf 1,78 Millionen Wagen zurück - es war der zehnte Rückgang in Folge.

Anzeichen einer Entspannung sind nach Einschätzung von BMW-Finanzchef Peter auch im Zollstreit zwischen den USA und China zu erkennen: "Unser Eindruck ist auch, da könnte eine Lösung in den kommenden Wochen oder Monaten kommen." Im vergangenen Jahr hatten zwischenzeitlich erhobene Sonderzölle auf Autos aus US-Produktion den Dax -Konzern mit 270 Millionen Euro belastet. BMW importiert vor allem SUVs der X-Modellreihe aus den USA nach China.

China stark bei E-Autos

"Immer, wenn die Steuern für Verbraucher nach unten gehen, ist das grundsätzlich positiv", kommentierte Källenius am Dienstag das neue chinesische Konjunkturprogramm. Die genauen Auswirkungen seien aber schwer vorherzusagen. Langfristig werde das Wachstum in China sicher wieder anziehen. Mit steigendem Wohlstand könnten sich mehr und mehr Chinesen Autos im Luxus- und Premium-Segment leisten.

Die "Auto China", die jedes Jahr im Wechsel in Shanghai und Peking stattfindet, zählt zu den weltweit wichtigsten Ausstellungen der Branche. Im Zentrum steht auch in diesem Jahr die Elektromobilität. China gilt als Vorreiter bei E-Autos. Die deutschen Konzerne müssen in den kommenden Jahren viel Geld in die Hand nehmen, um aufzuholen.

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