Deutsche Bank

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alpenland
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endlich ein Statement von der Führung
Zyndicate
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Deutsche Bank bibbert vor

Deutsche Bank bibbert vor neuem US-Stresstest

Hastiger Chefwechsel, Massenentlassungen, Abschied von globalen Ambitionen, Ratingherabstufung und das US-Geschäft nach Meinung der Notenbank in Washington "in einem schwierigen Zustand": Bei der Deutschen Bank wünschen sich nach dem turbulenten Frühling wahrscheinlich die allermeisten Mitarbeiter - von Bank-Chef Christian Sewing bis zum Auszubildenden - nichts sehnlicher als Ruhe.

06.06.2018 19:50

Doch dem einstigen Vorzeigeinstitut droht schon bald neues Ungemach: Noch in diesem Monat wird die Veröffentlichtung der Ergebnisse des Stresstests der Federal Reserve erwartet, dem sich die in den USA aktiven Banken seit der Finanzkrise 2008/09 regelmässig unterziehen müssen.

Es könnte schwierig werden für eine Bank, deren US-Geschäft schon auf der Liste der Problemfälle der Fed steht, bei diesem Stresstest nicht durchzufallen, mutmasst eine Person mit Kenntnis des Tests, die nicht namentlich genannt werden will. Bei der Prüfung stehen nämlich just jene Themen im Mittelpunkt, bei denen die Fed die Deutsche Bank ohnehin kritisch sieht: Kapital, Liquidität und Risikomanagement.

Im vergangenen Jahr hatte die Notenbank die Deutsche Bank Trust Corp getestet, eine Einheit des Frankfurter Konzerns, in der das Geschäft mit vermögenden Kunden und die Transaktionsbank - das Zahlungsverkehrsgeschäft - zusammengefasst sind. 2017 bestand diese den Check, 2016 aber nicht: "wegen schwerwiegender ungelöster aufsichtlicher Probleme, die den Kapitalplanungsprozess in kritischer Weise unterminieren".

Kein Ruhmesblatt

Schon das war kein Ruhmesblatt für die Deutsche Bank, doch in diesem Jahr wird es richtig ernst: Das Frankfurter Institut ist nämlich eine von sechs ausländischen Banken, bei der die Fed dieses Mal ganz genau hinschauen will und die Testergebnisse veröffentlichen wird. Im vergangenen Jahr waren diese sechs Geldhäuser zwar ebenfalls bereits auf Herz und Nieren unter die Lupe genommen worden, doch die Resultate blieben geheim.

Die Szenarien in dem Test sind die härtesten, die die Fed jemals angewandt hat. Die Notenbank hat die Latte angehoben, weil sich das konjunkturelle Umfeld in den USA verbessert hat, ein Absturz also umso heftigere Folgen für die Banken hätte. Der Test ist so konzipiert, dass er den Aufsehern breiten Raum gibt, Banken durchfallen zu lassen, selbst wenn sie gut kapitalisiert sind, aber das Risikomanagement zu wünschen übrig lässt.

Der aktuelle Test umfasst die DB USA Corp, eine Holding der Frankfurter in den USA mit einer Bilanzsumme von 133 Milliarden Dollar. Dazu zählen beispielsweise das Hypothekengeschäft und das durchaus grosse Handelsgeschäft an der New Yorker Wall Street. Gerade hier will der neue Chef Sewing in den nächsten Monaten kräftig Personal ausdünnen. Insgesamt sollen mehr als 7000 Investmentbanker vor die Tür gesetzt werden, vor allem im Handel, bei dem die Bank es seit der Finanzkrise nicht mehr geschafft hat, den grossen US-Adressen ernsthaft Paroli zu bieten. Nun erfolgt der mehr oder weniger geordnete Rückzug.

Gemessen an der Kapitalausstattung sieht es für die Deutsche Bank in den USA nicht schlecht aus: Veröffentlichten Daten zufolge verfügt ihre US-Holding über eine sogenannte harte Kernkapitalquote von rund 16 Prozent - im Vergleich zu den meisten Konkurrenten ist das sehr auskömmlich. Trotzdem ist fraglich, ob das der Fed reicht. Denn schon in der Vergangenheit und bei anderen Banken spielten am Ende qualitative und eben nicht quantitative Faktoren für die US-Aufseher eine grössere Rolle. In den Frankfurter Doppeltürmen jedenfalls ist die Spannung mit Händen zu greifen.

(Reuters)

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Zyndicate
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Deutsche Bank muss 205

Deutsche Bank muss 205 Millionen Dollar Strafe zahlen

US-Aufseher haben der Deutschen Bank wegen verbotener Absprachen am Devisenmarkt eine Millionenstrafe aufgebrummt. Das Geldhaus habe einer Zahlung von 205 Millionen US-Dollar (177 Mio Euro) wegen früherer Verstösse gegen New Yorker Finanzgesetze zugestimmt, teilte die dortige Finanzbehörde DFS am Mittwoch mit.

20.06.2018 17:57

Die Deutsche Bank zeigte sich in einem Statement erleichtert, dass die Ermittlung der DFS beigelegt werden konnte. Bei dem Vergleich sei die umfängliche Kooperation mit der Behörde anerkannt worden. Die Strafzahlung sei komplett durch bestehende Rückstellungen gedeckt.

Der Deutschen Bank waren von der New Yorker Aufsicht insbesondere mangelhafte interne Kontrollen zur Last gelegt worden: Händler und Verkäufer sollen in Online-Chats illegale Absprachen zu Währungsgeschäften getroffen und vertrauliche Kundendaten geteilt haben, um den Markt zum eigenen Vorteil zu steuern. In einigen Fällen seien auch Vorgesetzte an diesen Vergehen beteiligt gewesen.

Die Manipulationsvorwürfe beziehen sich auf den Zeitraum 2007 bis 2013, als das Institut zu den weltweit grössten Devisenhändlern zählte. Im Rahmen des nun erzielten Vergleichs musste sich die Deutsche Bank auch zu einem umfassenden Compliance-Programm verpflichten und der Aufsichtsbehörde DFS schriftlich Pläne zur Verbesserung der internen Kontrollmechanismen vorlegen./hbr/DP/stw

(AWP)

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sarastro
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2.Teil Stresstest durchgefallen

ohne Kommentar

alpenland
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1. Teil Stresstest bestanden

Die Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) hat den ersten Teil des US-Stresstests für große Geldinstitute bestanden. Wie die US-Notenbank am Donnerstag mitteilte, erfüllte die US-Tochter DB USA die Vorgaben deutlich.

Die Tochter der Deutschen Bank, DB USA, hat die US-Notenbank in der ersten Runde des US-Stresstests überzeugt. Die Deutsche Bank erklärte, dass selbst in einem sehr negativen Szenario die harte Kernkapitalquote (CET1) nicht unter 12,2 Prozent fallen und damit den Mindestwert von 4,5 Prozent deutlich übertreffen würde. Auch für alle anderen Kapitalquoten seien die Mindestwerte übertroffen worden. Den zweiten Teil der Belastungsprobe will die Fed am Donnerstag kommender Woche veröffentlichen.....

https://www.ariva.de/news/deutsche-bank-besteht-ersten-teil-des-us-stres...

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US-Ableger der Deutschen Bank

US-Ableger der Deutschen Bank fällt bei Fed-Stresstest durch

(Ausführliche Fassung) - Die Deutsche Bank hat den zweiten Teil des jährlichen Stresstests der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) mit ihrer US-Tochter erwartungsgemäss nicht bestanden. Die Aufseher bemängelten "erhebliche Schwächen", wie die Fed am Donnerstag nach US-Börsenschluss verkündete. Die Kapitalpläne wurden deshalb nicht genehmigt. Das könnte für die Deutsche Bank als Konzernmutter die unangenehme Folge haben, dass die US-Tochter nicht wie geplant Geld an sie ausschütten kann. Auch andere Grossbanken bekamen einen Rüffel.

29.06.2018 06:31

Beim zweiten Teil der Prüfung ging es vor allem um die internen Kontrollen und das Risikomanagement - Bereiche, in denen die Deutsche Bank schon länger Probleme hat. In der Fed-Mitteilung ist die Rede von "weitverbreiteten und wesentlichen Unzulänglichkeiten" bei der Kapitalplanung. Für die Banken ist das Urteil der Fed vor allem wichtig, weil davon für US-Institute geplante Dividenden und Aktienrückkäufe abhängen und für Töchter ausländischer Geldhäuser Gewinnausschüttungen an ihre Konzernmütter.

Die Deutsche Bank wies in einem Statement darauf hin, dass der Kapitalplan der Tochter DB USA nicht "auf quantitativer Basis", sondern aus "qualitativen Gründen" abgelehnt wurde. Das bedeutet, dass nicht die Kapitaldecke das Problem war, sondern Kontrollen und Infrastruktur. Hier habe man aber bereits Fortschritte erzielt, so die Bank. Die US-Tochter werde ihre Anstrengungen fortsetzen und weiterhin konstruktiv mit den Aufsichtsbehörden zusammenarbeiten, um deren und den eigenen Erwartungen gerecht zu werden. Die Deutsche Bank war schon 2015 und 2016 durch den Stresstest gerasselt, seitdem hat sich die Methodik aber verändert und ist nun weitaus umfassender.

Den ersten Teil der Belastungsprobe, bei der die Kapitalausstattung anhand simulierter Krisenszenarien getestet wird, hatte die Deutsche Bank in der Vorwoche noch meistern können. Dass es im zweiten Durchgang Schwierigkeiten geben würde, galt als wahrscheinlich. Laut Medienberichten wurde der US-Ableger der Deutschen Bank von der Fed und der Einlagensicherung FDIC bereits zuvor als Problemfall eingestuft. Das Institut musste in den letzten Monaten hohe Strafen wegen verschiedener Regelverstösse in den USA zahlen - dabei ging es auch um mangelnde interne Kontrollen und Aufsichtsversagen.

Den insgesamt 35 Banken, die am Stresstest teilnahmen, wurde von der Fed im Grossen und Ganzen ein gutes Zeugnis ausgestellt. Nach Einschätzung der Aufseher sind die grössten Geldhäuser in den USA krisenfest aufgestellt, so dass die Kreditvergabe an Unternehmen und Haushalte bei einem Finanzmarkt-Crash nicht abrupt ins Stocken geraten würde. Doch die Fed beanstandete nicht nur die Kapitalpläne der Deutschen Bank. So gelten die US-Schwergewichte Goldman Sachs und Morgan Stanley etwa zwar formal nicht als Durchfaller, dürfen ihre Dividenden und Aktienrückkäufe aber zunächst nicht erhöhen./hbr/DP/he

(AWP)

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alpenland
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nachdem die Amis sie runtergeknüppelt haben nun ...

https://www.cash.ch/news/top-news/spekulationen-jp-morgan-einstieg-bei-deutsche-bank-interessiert-1188763

 

diese Meldung hat heute einen Spike ausgelöst Eindeckungen der Shorties (es sollen ca. 6% aller Titel short sein !!

Ich nehme nicht an, dass das D zulassen würde, Merkel solle "beunruhigt sein".

Frage mich bloss, warum sie das bei der Runtermetzgete nicht war Sad

 

alpenland
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endlich die Wende bei der DB

die erhebliche Menge an Shorties (grosse Fonds usw) müssen sich nun eindecken Yes 3

https://www.ariva.de/news/deutsche-bank-ueberrascht-mit-starkem-gewinn-7076026

alpenland
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die wichtigsten

10:04 Barclays belässt Deutsche Bank auf 'Underweight' - Ziel 8 Euro
     09:50§Berenberg: Deutsche Bank weiter "Sell" - Kursziel aber 12 Euro
     09:04§How deep will Deutsche Bank CEO Sewing cut?
     08:46§Goldman senkt Ziel für Deutsche Bank auf 12,50 Euro - 'Neutral'
     08:35§Deutsche Bank: Sorgt das für den nächsten Kurseinbruch?

und am 
25-07-2018§Q2 2018 Earnings Release !!!! Smile
 

Euro am Sonntag-Aktien-Check: Deutsche Bank: Ein Schrittchen nach oben | Nachricht | finanzen.net

Dem neuen Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing gelingt mit einem überraschend hohen Quartalsgewinn ein Traumstart. Doch Anleger bleiben vorsichtig - die Bilanz könnte noch Schwachstellen offenbaren. 23.07.2018

https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/...ttchen-nach-oben-6409121

Zyndicate
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Rosskur beschert der

Rosskur beschert der Deutschen Bank weniger Gewinn

Gewinn trotz Generalüberholung: Die Deutsche Bank hat im zweiten Quartal unter dem Strich 401 Millionen Euro Gewinn gemacht.

Aktualisiert um 07:48

Vor Steuern erwirtschaftete das grösste deutsche Geldhaus ein Ergebnis von 711 Millionen Euro, wie die Deutsche Bank am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. Im Vorjahresquartal hatte die zuletzt kräftig durchgeschüttelte Bank, der der neue Chef Christian Sewing eine Rosskur verordnet hat, noch einen um 14 Prozent höheren Nettogewinn gemacht.

Sewing äusserte sich dennoch zufrieden mit dem Ergebnis: "Im zweiten Quartal haben wir den Umbau unserer Bank erheblich beschleunigt und gleichzeitig unter Beweis stellen können, wie stabil unser Geschäft weltweit ist", erklärte der 48-Jährige. Für das Gesamtjahr rechnet er weiterhin mit insgesamt stabilen Erträgen: 2017 hatte das Geldhaus 26,4 Milliarden Euro oder zwölf Prozent weniger eingenommen als im Vorjahr und zugleich das dritte Verlustjahr in Folge hinnehmen müssen.

Die Baustellen blieben im zweiten Quartal erwartungsgemäss die selben wie zuletzt: In der einstigen Paradedisziplin, dem Anleihenhandel, gingen die Erträge im Frühjahr um 17 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro zurück. Im Aktiengeschäft, das Sewing massiv eindampfen will, waren die Erträge zwischen April und Juni sechs Prozent niedriger und betrugen rund eine halbe Milliarde Euro. Sewing erklärte, er gehe davon aus, dass sein Institut im Handel mit Anleihen und Währungen gemessen an den Erträgen global die Nummer vier bleiben wird. Vorne liegen die grossen Wall-Street-Häuser wie JP Morgan oder Goldman Sachs, die den Deutschen zuletzt mit grossen Schritten immer weiter enteilt waren.

Kostendisziplin im Blick

Langsam voran kam Sewing in seinen ersten Monaten als Vorstandschef nach der überraschenden Ablösung von John Cryan Anfang April beim Abbau der enormen Kosten des Geldhauses. Die bereinigten Kosten bliefen sich im zweiten Quartal auf 5,6 Milliarden Euro, was im Jahresvergleich einem Rückgang von einem Prozent entspricht. Für das Gesamtjahr geht Sewing weiterhin davon aus, dass die bereinigten Kosten auf 23 Milliarden Euro sinken werden.

Im Privatkundengeschäft, in dem Sewing im zweiten Quartal den erfolgreichen Abschluss der Vollintegration der Postbank in den Konzern melden konnte, beliefen sich die Erträge im zweiten Quartal auf rund 2,5 Milliarden Euro - ein Minus von einem Prozent. Die Vermögensverwaltung DWS schwächelt nach dem Teilbörsengang: hier beliefen sich die Erträge auf 561 Millionen Euro, was einem Rückgang von 17 Prozent entspricht. Die Bank begründete dies allerdings mit dem Ausfall von Gebühren für einen spezifischen Fonds, die normalerweise alle zwei Jahre anfallen.

Das verwaltete Vermögen der Sparte stieg im zweiten Quartal insgesamt um 14 auf 692 Milliarden Euro, weil Wechselkursveränderungen und die Wertentwicklung der verwalteten Vermögen die Abflüsse von rund 5 Milliarden Euro mehr als kompensierten. Die Bank hatte bereits Anfang vergangener Woche eine vorläufige Quartalsbilanz veröffentlicht, weil wichige Kennzahlen nach ersten Berechnungen deutlich über den - pessimistischen - Erwartungen der Analysten lagen. 

(Reuters)

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Dimi03
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saftiger Insider Kauf

soweit ich weiss, handelt es sich um 100000 Stück!! Aber auch das ist mmn ein gutes Zeichen für weitere steigende Kurse.

d) Aggregierte Informationen
     Preis§Aggregiertes Volumen
10,5102 EUR 1051015,2750 EUR
e) Datum des Geschäfts
2018-07-26; UTC+2
f) Ort des Geschäfts
     Name:     XETRA
      MIC: XETR§
27.07.2018 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de

alpenland
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saftiger Insider Kauf

das neue Aufsichtsratmitglied John Thain hat gestern um über 1 Mio Aktien zum Durchschnittskurs von 10,51 gekauft

auch kein schlechtes Zeichen finde ich

alpenland
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bleibt im Stoxx50 bei 12.50 €

 Damit die DeuBA nicht aus dem StoXX50 fliegt, müßte der Kurs ca. 12,50 betragen. Stichtag bzw. Tag der Entscheidung ob raus oder nicht ist übrigens der 3. September.
 

Ich gehe davon aus, dass sich das Managm alle Mühe geben wird !

Zyndicate
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Deutsche Bank fordert

Deutsche Bank fordert Mitarbeiter zu Reisebeschränkung auf

Der Finanzchef der Deutschen Bank möchte, dass die Mitarbeiter zweimal überlegen, bevor sie einen Flug buchen.

26.08.2018 13:41

James von Moltke drängte in einem Memo diese Woche die Beschäftigten bis zum Ende des Jahres jede Gelegenheit zu nutzen, nicht wesentliche Reisen einzuschränken. "Mit Ihrer Hilfe werden wir unsere Kostensenkungsziele erreichen", schrieb er in der E-Mail an die Mitarbeiter.

Die Reisebeschränkungen sind das jüngste Beispiel für die Kostensenkungsbestrebungen unter dem neuen CEO Christian Sewing, die auf Vergünstigungen wie Erster-Klasse-Bahn-Tickets und sogar tägliche Obstschalen abzielen. Sewing hatte im April versprochen, die Ausgaben im Jahr 2018 unter 23 Milliarden Euro zu halten, größtenteils durch den Abbau von mindestens 4000 Arbeitsplätzen bis Ende des Jahres. Eine striktere Haltung gegenüber Reisen ist ein wesentliches Element der Bemühungen von Sewing und von Moltke, die Sachaufwendungen zu reduzieren.

Im vergangenen Monat hatte der Finanzchef alle Mitarbeiter der Deutschen Bank eingeladen, eigene Vorschläge zur Kostenreduzierung einzureichen, wie eine mit der Angelegenheit vertraute Person berichtete. Mehr als 500 Einreichungen seien während der ersten 24 Stunden eingegangen, sagte die Person.

"Wir sind dankbar für die vielen Ideen der Mitarbeiter", schrieb von Moltke im Memo. "Unter diesen sind Reiseausgaben eines der am häufigsten angesprochenen Themen."

(Bloomberg)

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Deutsche Bank will weiterhin

Deutsche Bank will weiterhin global tätig sein

Trotz Rückbesinnung auf den Heimatmarkt, Teilabzug aus den USA und Job-Kahlschlag: Die Deutsche Bank will unter ihrem neuen Chef Christian Sewing nicht an ihrer weltweiten Aufstellung rütteln.

29.08.2018 13:01

"Unser globaler Anspruch wird unter meiner Führung nicht zur Debatte stehen", bekräftigte Sewing am Mittwoch in Frankfurt. Es sei vor dem Hintergrund der vielen politischen Krisen in aller Welt wichtig, dass die Deutsche Bank ihre Kunden bei ihren Geschäften in aller Herren Länder begleite. "Diese globale Aufstellung, davon bin ich zutiefst überzeugt, ist heute für unsere Volkswirtschaft so wichtig wie seit dem Fall der Mauer nicht mehr."

In Zeiten unübersehbarer Spannungen zwischen Europa und den USA wäre es aus seiner Sicht "geradezu riskant, die wichtige Funktion der Finanzierung und des Risikomanagements wenigen außereuropäischen Banken zu überlassen", erklärte Sewing, der im April die Führung des größten deutschen Geldhauses übernommen hatte. Die Deutsche Bank hat in den vergangenen drei Jahren Verluste eingefahren und ist weit hinter die Konkurrenz vor allem aus den USA zurückgefallen. Sewing hat der Bank eine Rosskur und die Rückbesinnung auf das Geschäft in Deutschland und Europa verordnet, was mit einem Schrumpfkurs des US-Geschäfts einhergeht.

Weltmarktführer sein, so wie es die Deutsche Bank vor der Finanzkrise 2008/09 in einigen Geschäftszweigen war, will Sewing längst nicht mehr: "Es wäre falsch zu sagen, wir wollen die Nummer eins, zwei oder drei sein. Das können wir natürlich nicht", sagte der 48-Jährige auf einer Finanzkonferenz. Es sei nicht sein Ziel, in allen Bereichen Spitze zu sein, jedoch halte sein Haus etwa beim Zahlungsverkehr, dem Clearing von Euro- und Dollargeschäften und insbesondere im Devisenhandel weiterhin Top-Positionen. Deshalb und weil die vielen Firmenkunden es verlangten, müsse die Deutsche Bank auch weiterhin im zuletzt schwächelnden Investmentbanking aktiv bleiben.

Nach Ansicht von Sewing ist nach den Aufräumarbeiten der vergangenen Jahre nun der Punkt gekommen, die Bank wieder nachhaltig profitabel zu machen. Dies sei "das große Ziel", dafür müsse das Institut aber in den kommenden zwölf bis 18 Monaten noch "deutliche Fortschritte" machen. Dann werde es auch zu einer Neubewertung der Deutschen Bank an den Finanzmärkten kommen, glaubt Sewing. "Wenn wir das in den nächsten drei, vier Quartalen zeigen."

"Europa braucht starke Banken"

Die Herausforderungen für die Branche seien angesichts der strengen Regulierung, der Digitalisierung und des sich rasant ändernden Verhaltens der Kunden so groß wie seit Jahrzehnten nicht, sagte Sewing. Viele Banken dürfte dies überfordern. Der Konsolidierungsdruck in Europa werde "erheblich" zunehmen. "Europa braucht nicht möglichst viele Banken. Europa braucht vor allem starke Banken."

Zu den immer wieder hochkochenden Spekulationen um eine Fusion von Deutscher Bank und Commerzbank wollten sich weder Sewing noch der ebenfalls bei der Konferenz anwesende Commerzbank-Chef Martin Zielke äußern. Unions-Fraktionschef Volker Kauder hatte zuvor im "Handelsblatt" (Mittwochausgabe) einem Zusammengehen der beiden Frankfurter Großbanken eine Absage erteilt: "Ich glaube, dass unsere Weltmarktführer von zwei kräftigen Großbanken profitieren könnten. Wir müssen uns überlegen, wie wir in Deutschland wieder leistungsfähige Großbanken bekommen". Der Staat hält auch zehn Jahre nach der Finanzkrise noch 15 Prozent an der Commerzbank und hätte bei einer Fusion ein gewichtiges Wort mitzureden.

Zunächst steht den beiden deutschen Kreditinstituten aller Voraussicht nach aber noch ein Abstieg bevor: Die Commerzbank muss bei der im September anstehenden Neuordnung des deutschen Aktien-Leitindex Dax wohl ihren Platz für den Online-Zahlungsabwickler Wirecard räumen. Unabhängig davon fällt die Deutsche Bank vermutlich aus dem EuroStoxx50 heraus, dem Top-Index der Euro-Zone.

(Reuters)

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Deutsche Bank mit massivem

Deutsche Bank mit massivem Gewinnrückgang im dritten Quartal

24.10.2018 08:15

Frankfurt (awp/sda/reu/dpa) - Die Deutsche Bank hat im Sommer weniger verdient, hält im Gesamtjahr aber zum ersten Mal seit 2014 einen Gewinn für möglich. Das Vorsteuerergebnis sank im dritten Quartal auf 506 Millionen Euro nach 933 Millionen Euro im gleichen Vorjahreszeitraum.

Der seit April amtierende Institutschef Christian Sewing übertraf damit die Erwartungen des Kapitalmarktes. Analysten hatten im Schnitt mit einem Gewinn vor Steuern in Höhe von 328 Millionen Euro gerechnet.

Sewing sprach von einem "Meilenstein". "Wir sind auf gutem Wege, das Gesamtjahr 2018 mit einem Gewinn abzuschliessen - zum ersten Mal seit 2014", erklärte der Konzernchef am Mittwoch.

Unter dem Strich verdiente die Deutsche Bank zwischen Anfang Juli und Ende September 229 Millionen Euro. Im Vorjahresquartal hatten noch 649 Millionen Euro in der Kasse geklingelt.

Allerdings hatte die Finanzgemeinde ein noch schlechteres Resultat befürchtet. Die von der Bank selbst publizierten Analystenprognosen hatten im Schnitt bei 153 Millionen Euro gelegen. Grund dafür waren die niedriger als erwartet ausgefallenen Kosten für den Konzernumbau.

Stellenabbau geht weiter

Die Erträge gingen um 9 Prozent auf 6,2 Milliarden Euro zurück. Das operative Geschäft lief damit so schwach wie erwartet. Auf der anderen Seite schrumpften die bereinigten Kosten nur um 1 Prozent auf 5,5 Milliarden Euro.

"Wir haben die Kosten im Griff und verfügen über das Kapital, um wieder wachsen zu können", sagte Sewing. Die Bank kämpft derzeit mit dem Spagat, das Geschäft bei sinkender Stellenzahl zu halten beziehungsweise auszubauen.

Der Stellenabbau verlaufe nach Plan, erklärte der Konzernchef. Ende des dritten Quartals hatte die Bank 94'717 Vollzeitstellen. Das sind rund 2'800 weniger als Anfang Jahr. Bis zum Jahresende soll die Zahl der Stellen unter 93'000 sinken. Bis Ende 2019 sollen es deutlich weniger als 90'000 sein.

Anleihen- und Aktienhandel tauchen

Alle drei Teilsegmente der Bank hatten über den Sommer mit rückläufigen Erträgen zu kämpfen: Im traditionell für die Bank wichtigen Handel mit Anleihen brachen diese um 15 Prozent ein. Im Aktienhandel, den die Deutsche Bank ohnehin gerade massiv zurückfährt, ging es ebenfalls 15 Prozent nach unten.

Hier hatten auch die grossen US-Konkurrenten zuletzt kräftig Federn lassen müssen. JP Morgan, Goldman Sachs & Co. hatten im dritten Quartal dennoch viele Milliarden Dollar verdient. Insgesamt gingen die Erträge im Investmentbanking um 13 Prozent auf 3 Milliarden Euro zurück.

Im Privatkundengeschäft beliefen sich die Erträge nach der Integration der Postbank in den Gesamtkonzern auf 2,5 Milliarden Euro - ein Minus von 3 Prozent. In der zuletzt von Mittelabflüssen bei der Fondstochter DWS und dem Abgang wichtiger Fondsmanager gebeutelten Vermögensverwaltung standen per Ende September Erträge in Höhe von 567 Millionen Euro zu Buche. Das sind 10 Prozent weniger als vor einem Jahr.

Leichter Ertragsrückgang erwartet

In den ersten neun Monaten hat die Bank nun insgesamt einen Reingewinn von 750 Millionen Euro erzielt. Im Vorjahr hatte der Nettogewinn nach drei Quartalen bereits bei 1,7 Milliarden Euro gelegen, dann waren allerdings im Schlussquartal die Kosten aus dem Ruder gelaufen, so dass die Bank unter dem Strich einen Jahresverlust von 735 Millionen Euro erlitten hatte.

Die Deutsche Bank rechnet in diesem Jahr mit einem "leichten" Rückgang der Erträge. Bislang hat das grösste deutsche Geldhaus im laufenden Jahr stabile Erträge erwartet.

(AWP)

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Deutsche Bank wollte Risiken

Deutsche Bank wollte Risiken minimieren – und fährt Verluste ein

Die problembehaftete Deutsche Bank hatte eigentlich angestrebt, ihr Risiko im US-Aktiengeschäft zu minimieren. Aber stattdessen hat sie mit ihrer Wette Verluste eingefahren.

21.11.2018 20:03

Händler in New York haben Positionen in Höhe von Milliarden von Dollar in einem als zentrales Risikobuch bezeichneten Portfolio gebündelt, um Verluste zu vermeiden und möglicherweise mehr Geld zu verdienten, wie mit der Strategie vertraute Personen sagten. Dennoch seien die Wetten schief gegangen und führten in diesem Jahr zu einem Verlust von 60 Millionen Dollar, sagten die Personen, die darum baten, namentlich nicht genannt zu werden, weil die Details vertraulich seien.

Als Konsequenz war die Deutsche Bank gezwungen, das Buch-Volumen zu senken. Ausserdem sei einer der verantwortlichen Händler auf eine andere Position gewechselt, sagten die Personen.

Trend zu zentralen Risikobüchern

Bei einigen der weltweit grössten Investmentbanken sind zentrale Risikobücher zu einem Trend geworden. Statt dass Dutzende von Mitarbeitern über zahlreiche Schreibtische hinweg an der Begrenzung potenzieller Verluste arbeiten, werden Handelstransaktionen an ein zentrales Risikobuch übertragen, wo sie von einem kleinen Team verwaltet werden, häufig mithilfe von komplizierten Algorithmen. Aber bei der Deutschen Bank habe ein Teil dieser Strategie nicht so gut funktioniert wie gewünscht, sagten die Personen.

Die Verluste sind für Europas grösste Investmentbank zwar zu verkraften, zeigen aber die Probleme des Geldhauses auf, sowohl im Aktiengeschäft - das seit 2015 Quartalsrückgänge aufweist - als auch in den USA, wo die Aufsichtsbehörden ihre Kontrollmechanismen unter die Lupe nehmen. Vorstandschef Christian Sewing hat den Aktienbereich zum Ziel von Kürzungen gemacht, seit er im April das Ruder bei der Bank übernommen hat.

"Isoliert auf die Verluste in zentralen Risikobüchern zu schauen, ist irreführend, da es andere in Verbindung stehende Handelsbücher oder ausgleichende Faktoren wie verdiente Provisionen nicht berücksichtigt, schrieb Kerrie McHugh, eine Sprecherin der Deutschen Bank in New York, in einer E-Mail.

(Bloomberg)

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Presse: Katar erwägt höhere

Presse: Katar erwägt höhere Beteiligung an der Deutschen Bank

Das Scheichtum Katar erwägt laut einem Pressebericht die Aufstockung seines Anteils an der Deutschen Bank . "Wir werden in Deutschland in eine grosse Finanzinstitution investieren", sagte Yousuf Mohamed Al-Jaida, Vorstandschef des staatlichen Qatar Financial Center, dem "Handelsblatt" (Montag) laut einem Vorabbericht. "Das wurde am Rande des Doha Forums besprochen und wird in Kürze bekanntgegeben", ergänzte er.

16.12.2018 21:09

Den Namen des Unternehmens wollte Al-Jaida dem Blatt zufolge zwar nicht nennen, aber er bestätigte, dass es sich um ein Institut handele, an dem Katar bereits beteiligt sei. Dieser Fakt und dass Christian Sewing, der Vorstandschef der Deutschen Bank, als einziger Top-Manager eines deutschen Konzerns am Doha Forum teilgenommen hat, deuten laut dem Blatt klar auf die Deutsche Bank.

Bislang sind Mitglieder der katarischen Herrscherfamilie al Thani über zwei Holdings mit insgesamt 6,1 Prozent an der Grossbank beteiligt. Dazu kommen Derivatepositionen, sodass der gesamte Anteil der al Thanis laut der Zeitung auf über neun Prozent geschätzt wird. Zu dieser privaten Beteiligung könnte jetzt Geld des Staatsfonds Qatar Investment Authority QIA kommen, schreibt das Blatt. Sewing war auf dem Doha Forum dem Bericht zufolge gemeinsam mit dem Finanzminister des Scheichtums Al Emadi aufgetreten, der im Board der QIA mit über Beteiligungen entscheidet./jha/

(AWP)

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Deutsche Banken sehen sich

Deutsche Banken sehen sich auch für Brexit ohne Austrittsabkommen gerüstet

Die Banken am Finanzplatz Frankfurt sehen sich auch für den Fall eines chaotischen Brexits angemessen vorbereitet. Zwar ist die Hoffnung gross, dass nach der Ablehnung des Austrittsabkommens mit der EU durch das britische Parlament noch eine einvernehmliche Lösung gefunden wird. "Es zeigt sich aber auch, dass die Unternehmen gut daran getan haben, sich auf den schlimmsten Fall, den harten Brexit vorzubereiten, denn mit der Entscheidung bleibt er das wahrscheinlichste Szenario", erklärte der Geschäftsführer der Finanzplatzinitiative "Frankfurt Main Finance", Hubertus Väth, in einer Stellungnahme nach der Abstimmung vom Dienstagabend.

16.01.2019 11:53

Banken brauchen für Dienstleistungen wie Einlagen- und Kreditgeschäft in der Europäischen Union rechtlich selbstständige Tochtergesellschaften in einem EU-Staat. Der nach bisheriger Planung für Ende März vorgesehene Brexit zwingt Finanzinstitute, die bislang in London angesiedelt sind, zumindest teilweise zur Neuaufstellung.

Nach jüngsten Angaben der deutschen Finanzaufsicht Bafin sind inzwischen mehr als 45 Finanzinstitute dabei, sich in Deutschland ein Standbein zu schaffen oder ihre Präsenz auszubauen. Zumeist geschieht das in Frankfurt als Deutschlands wichtigstem Finanzplatz.

Der Verband der Auslandsbanken in Deutschland sieht seine betroffenen Mitgliedsinstitute bereits gut aufgestellt. "Wir fragen uns aber, ob wir nicht noch weitere Massnahmen ergreifen müssen, um die Finanzstabilität in Europa zu gewährleisten", liess Verbandschef Stefan Winter mitteilen. Der Verband befürchtet einen "regulatorischen Flickenteppich", wenn die jeweiligen nationalen Behörden Massnahmen treffen, um bestimmte Bankgeschäfte auch nach dem Brexit zu ermöglichen. "Wir müssen so langsam über unseren Schatten springen und pragmatische Übergangslösungen für die EU27 finden, um Marktverwerfungen zu vermeiden", betonte UBS -Manager Winter.

Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing rechnet damit, "dass man den Ausstieg um mindestens drei Monate verschieben wird", wie er beim Neujahrsempfang seines Instituts am Dienstagabend in Berlin sagte. "Denn auch die übrige EU würde bei einem harten Brexit einen halben Prozentpunkt ihrer Wirtschaftsleistung verlieren - zu gross wären die Verwerfungen für den Handel, die Finanzierungsbedingungen und das Vertrauen der Investoren." Deutschlands grösstes Geldhaus teilte zugleich mit: "Wir sind ... auf alle Eventualitäten vorbereitet. Wir haben 2016 mit der Planung für den Brexit begonnen und in unseren Plänen stets das Risiko berücksichtigt, dass keine Vereinbarung mit der EU zustande kommt."

Der Autobauer Opel zeigte sich enttäuscht, dass ein ungeregelter Austritt Grossbritanniens ein Stück wahrscheinlicher geworden sei. "Wir sind an einem funktionierenden Freihandel interessiert", sagte ein Sprecher in Rüsselsheim. Konkrete Details zu Vorbereitungen in den beiden britischen Werken der Opel-Schwestermarke Vauxhall wollte er nicht nennen. Der Autohersteller bereite sich weiterhin auf verschiedene Szenarien vor./ben/ceb/DP/mis

(AWP)

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Presse: Deutsche Bank wusste

Presse: Deutsche Bank wusste früh von umstrittenen Dividenden-Deals

Die Deutsche Bank wusste laut einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" schon früh von umstrittenen Dividendengeschäften anderer Finanzfirmen zu Lasten des deutschen Staates. Das Geldhaus sei bereits im März 2007 informiert gewesen, dass Banken und Fonds den Fiskus mit "Cum-Ex"-Geschäften systematisch um Steuern brachten, berichtete die Zeitung am Donnerstagabend auf ihrer Internetseite. Das gehe aus internen Mails hervor. Den Recherchen von SZ, NDR und WDR zufolge sah die Deutsche Bank aber davon ab, die Bundesregierung zu warnen und entschied sich stattdessen, bei den Aktien-Geschäften als Dienstleister mitzuverdienen.

18.01.2019 06:34

Die Deutsche Bank erklärte auf dpa-Anfrage, sie habe an einem organisierten "Cum-Ex"-Markt weder als Käufer noch als Leerverkäufer von geliehenen Wertpapieren teilgenommen. Als grosser Marktteilnehmer sei das Geldhaus jedoch in solche Geschäfte von Kunden eingebunden gewesen. Die Bank kooperiere mit den zuständigen Behörden.

Bei den umstrittenen Aktiengeschäften nutzten Investoren eine Lücke im Gesetz, um den Staat über Jahre um Milliardensummen an Steuern zu prellen: Rund um den Dividendenstichtag wurden Aktien mit ("cum") und ohne ("ex") Ausschüttungsanspruch rasch zwischen mehreren Beteiligten hin- und hergeschoben. Am Ende war dem Fiskus nicht mehr klar, wem die Papiere überhaupt gehörten. Die Folge: Finanzämter erstatteten Kapitalertragsteuern, die gar nicht gezahlt worden waren.

Europaweit soll sich der Schaden auf mehr als 55 Milliarden Euro belaufen. Die Deutsche Bank zahlte im Zusammenhang mit "Cum-Ex"-Geschäften Ende 2018 vier Millionen Euro Bussgeld. In Deutschland schloss der Staat 2012 das Steuerschlupfloch./als/DP/he

(AWP)

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Fed untersucht wohl Rolle der

Fed untersucht wohl Rolle der Deutschen Bank bei Danske-Skandal

(Ausführliche Fassung) - Die US-Notenbank nimmt nach Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg die Deutsche Bank wegen ihrer Rolle beim Geldwäsche-Skandal der Danske Bank ins Visier. Die Federal Reserve prüfe, ob die US-Niederlassung der grössten deutschen Bank die bei ihr durchgeleiteten Vermögen der estländischen Danske-Sparte richtig kontrolliert habe, berichtete Bloomberg unter Berufung auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen.

23.01.2019 08:13

Die Untersuchung der Fed, bei der auch die Bankenaufsicht beheimatet ist, sei noch in einem frühen Stadium. Eine Sprecherin der Deutschen Bank wollte die Informationen dem Bericht zufolge nicht kommentieren - auch von der Fed habe es keinen Kommentar gegeben. Die Deutsche Bank war eine der sogenannten Korrespondenzbanken für die Filiale des dänischen Geldhauses in Estland, die im Mittelpunkt eines der grössten Geldwäsche-Skandale Europas steht.

Dabei geht es um mutmassliche Verstösse gegen Vorschriften zur Vermeidung von Geldwäsche. In der estnischen Filiale der Danske-Bank sollen 200 Milliarden Euro gewaschen worden sein. Als Korrespondenzbank half das grösste deutsche Geldinstitut bei der Abwicklung des Zahlungsverkehrs. Weil der Deutschen Bank Transaktionen wiederholt verdächtig vorkamen, beendete sie 2015 die Geschäftsbeziehung mit der estnischen Danske-Filiale.

Das wirft Fragen auf: Kam der Schritt zu spät? Hätte den Deutsche-Bank-Mitarbeitern früher etwas auffallen müssen? Waren die internen Kontrollen ausreichend? Deutsche-Bank-Vize Karl von Rohr hatte der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" dazu im Dezember gesagt: "Eine Korrespondenzbank hat die Pflicht, die Transaktionen hinsichtlich Sanktionen und Verdachtsmomenten für Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung zu prüfen. Dafür stehen uns aber nur sehr begrenzt Informationen zur Verfügung".

Die Hauptverantwortung trage die Hausbank. "Die Danske Bank hat die Pflicht, ihre Kunden zu kennen, denn sie pflegt den direkten Kontakt. Dänemark ist in der EU, Estland ist ein Euroland; da müssen wir davon ausgehen können, dass die Bank nach vernünftigen Standards geführt wird und den regulatorischen Anforderungen entspricht", sagte von Rohr. Ende des vergangenen Jahres hatte es immer wieder Berichte gegeben, dass die Deutsche Bank tiefer in den Skandal verwickelt sein könnte als gedacht.

Für die Deutsche Bank kamen die Berichte über die möglicherweise tiefere Verwicklung in den Danske-Skandal zur denkbar ungünstigen Zeit, da Ende November Ermittler in einem anderen Fall in einer aufsehenerregenden Razzia die Deutsche-Bank-Zentrale durchsucht hatten. Mitarbeiter sollen Kunden dabei geholfen haben, Briefkastenfirmen in Steuerparadiesen zu gründen und auf diesem Weg Gelder aus Straftaten zu waschen, so der Verdacht der Fahnder.

Vorstandschef Christian Sewing hatte vergangene Woche beim Neujahrsempfang der Bank in Berlin gesagt: "In beiden Fällen hatten wir die Vorgänge aufgearbeitet, lange bevor sie an die Öffentlichkeit kamen". Im Fall der Danske Bank habe man eine weitere interne Untersuchung auf den Weg gebracht. An der Börse sorgten die Berichte und die Razzia für massive Kursverluste - das Vertrauen der Investoren, dass die Bank ihre Probleme in den Griff bekommt, schwand zunehmend. Die Aktie stürzte Ende des vergangenen Jahres auf das Rekordtief von 6,678 Euro.

Inzwischen hat sich das Papier wieder etwas erholt, kostet aber mit 7,86 Euro immer noch rund ein Drittel weniger als zum Amtsantritt Sewings im vergangenen Jahr. Sewing hatte im April den glücklosen John Cryan an der Spitze der Bank abgelöst und gilt als letzte Hoffnung für Aufsichtsratschef Paul Achleitner. Dieser hat in seinen jetzt knapp sechs Jahren an der Spitze des Aufsichtsgremiums bereits zweimal die Konzernleitung ausgetauscht. Ihm gelang es bisher nicht, die Bank zu stabilisieren. Seit seinem Start sank der Kurs der Aktie um rund zwei Drittel - noch deutlicher kann ein Misstrauensvotum der Investoren kaum aussehen.

Mit einem Börsenwert von rund 16 Milliarden Euro spielt die Deutsche Bank am Kapitalmarkt selbst in Europa nur noch in der zweiten Liga - von den grossen US-Häusern wie JPMorgan oder Bank of America ganz zu schweigen. Immerhin soll es im vergangenen Jahr den ersten Gewinn seit 2014 gegeben haben. Sewing hatte erst vor kurzem beteuert, dass die Bank ungeachtet der laufenden Ermittlungen "auf dem besten Weg zum ersten Jahresgewinn seit 2014" ist. Dazu beigetragen habe, dass man die Kosten und Rechtsrisiken reduziert habe.

"Wir sind sehr gut kapitalisiert, verfügen über hohe Liquiditätsreserven, und unsere Markt- und Kreditrisiken sind so gering wie selten zuvor", sagte Sewing. Konkrete Zahlen nannte er nicht, die Bank stellt die Jahresbilanz am 1. Februar vor. Viel erwarten die Experten dabei aber aktuell nicht. Die von dem Institut selbst erfassten Analysten rechnen aktuell mit einem Gewinn von knapp 400 Millionen Euro - und damit nicht einmal mit einem Zehntel dessen, was zum Beispiel die Schweizer Grossbank UBS verdiente. JPMorgan brauchte 2018 gar nur rund fünf Tage, um auf diesen Gewinn zu kommen./zb/mis/fba

(AWP)

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US-Demokraten nehmen Deutsche

US-Demokraten nehmen Deutsche Bank ins Visier

Hochrangige Vertreter der US-Demokraten wollen nach der Übernahme der Mehrheit im Repräsentantenhaus die Geschäftsbeziehungen zwischen Donald Trump und der Deutschen Bank unter die Lupe nehmen.

24.01.2019 07:15

Dabei wollen die Vorsitzenden des Finanzausschusses und des Geheimdienstkomitees, Maxine Waters und Adam Schiff, die Kräfte bündeln. "Wir werden zusammen arbeiten", sagte Schiff dem US-Politikblatt "Politico" am Mittwoch (Ortszeit).

Eine Sprecherin der Deutschen Bank teilte auf Nachfrage mit, dass das Institut seine rechtlichen Verpflichtungen ernst nehme und sich weiter verpflichtet sehe, bei berechtigten Untersuchungen zu kooperieren. Bisher verweigerte die Deutsche Bank aber Einsicht in ihre Geschäftsbeziehungen zu Trump mit Verweis auf das Bankgeheimnis. US-Recht verbiete es, Details offenzulegen.

Abgeordnete der Demokraten dringen schon lange auf eine Untersuchung der Geschäfte zwischen Deutscher Bank und US-Präsident Trump sowie möglicher Verbindungen nach Russland. Bisher waren sie jedoch stets abgeblitzt, da Trumps Republikaner Senat und Repräsentantenhaus kontrollierten. Letzteres hat sich mit den Zwischenwahlen geändert. Nun können die Oppositionspolitiker, die Trumps "Geldspur" auf möglicherweise dubiose Verbindungen prüfen wollen, selbst Untersuchungen einleiten.

Die Deutsche Bank steht im Fokus, da sie zeitweise als Trumps Hausbank galt und ihm vor seiner Präsidentschaft hohe Kredite gewährte. Dies soll zudem in einer Zeit geschehen sein, in der viele andere Geldhäuser mit dem durch mehrere Pleiten vorbelasteten Immobilien-Mogul nichts zu tun haben wollten. Für zusätzlichen Argwohn der Demokraten sorgt wegen des Verdachts von Absprachen zwischen der Trump-Kampagne und Russland ein russischer Schwarzgeld-Skandal, in den die Deutsche Bank verwickelt war.

(SDA)

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Deutsche Bank kehrt in

Deutsche Bank kehrt in Gewinnzone zurück

Die Deutsche Bank hat 2018 nach drei Verlustjahren in Folge wieder Gewinn gemacht.

01.02.2019 07:01

Wie das grösste deutsche Geldhaus am Freitag in Frankfurt mitteilte, lag das Ergebnis unter dem Strich bei 341 Millionen Euro. Im vergangenen Jahr hatte das Institut einen Nettoverlust von 735 Millionen Euro hinnehmen müssen. Vorstandschef Christian Sewing äusserte sich zufrieden: "Die Rückkehr in die Gewinnzone zeigt, dass die Deutsche Bank auf dem richtigen Weg ist."

Nun gehe des darum, die nächsten Schritte zu tun: "Wir werden 2019 die Kosten weiter senken und gleichzeitig in Wachstum investieren. So werden wir unsere Profitabilität auch über das laufende Jahr hinaus substanziell steigern." Die Aktionäre sollen trotz des Gewinns nur eine stabile Dividende von 11 Cent je Aktie bekommen.

Wie andere grosse Institute litt die Deutsche Bank im vierten Quartal unter den Turbulenzen an den Finanzmärkten und rutschte in die roten Zahlen. Das Minus belief sich auf netto 409 Millionen Euro. Vor allem der Handel mit Wertpapieren schwächelte. Hier steht ein Minus von 23 Prozent auf 786 Millionen Euro zu Buche. 

(Reuters)

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Deutsche Bank schwach nach

Deutsche Bank schwach nach neuem Bericht über Bankenfusion

Die Aktien der Deutschen Bank haben am Freitag die hohen Verluste vom Vortag noch ausgeweitet. Der Kurs verlor 1,3 Prozent, nachdem er am Donnerstag bereits um mehr als 6 Prozent abgesackt war. Die "Wirtschaftswoche" berichtet unter Berufung auf informierte Kreise, eine Vorentscheidung über eine Fusion von Deutscher Bank und Commerzbank solle bis zur Europawahl Ende Mai fallen.

08.02.2019 09:52

Mit den nicht abreissenden Berichten über einen solchen Deal rückten die operativen Probleme der Deutschen Bank immer wieder in den Fokus des Marktes, sagte ein Händler. Hinzu komme, dass die kolportierte Fusion faktisch eine Übernahme der Commerzbank durch die Deutsche Bank wäre - und die Deutsche Bank folglich teuer zu stehen kommen könnte.

In den Hintergrund rücke angesichts dieser Entwicklung das nach wie vor schlechte Umfeld für die Banken generell, so der Händler. Die Kapitalmarktzinsen stünden unter starkem Abwärtsdruck und belasteten das Anleihen- und Kreditgeschäft der Geldhäuser. Am Vortag war die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen mit 0,105 Prozent auf den niedrigsten Stand seit Ende 2016 gefallen. Alle Laufzeiten bis inklusive neun Jahren werfen mittlerweile eine negative Rendite ab./bek/fba

(AWP)

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Grossaktionäre fordern

Grossaktionäre fordern Einschnitte in der Investmentbank

Vier der zehn grössten Anteilseigner der Deutschen Bank haben einem Zeitungsbericht zufolge Einschnitte beim Investmentbanking gefordert.

14.02.2019 08:13

Vor allem die Sparte des Geldinstituts in den USA stünde im Visier der Investoren, berichtete die "Financial Times" am Donnerstag ohne genauere Angabe von Quellen. Mindestens vier Mitglieder des Aufsichtsrates teilten diese Meinung, hiess es in dem Bericht.

"Wir haben unser Geschäft in der Corporate & Investment Bank und in den USA bereits 2018 angepasst", teilte die Bank in einer Reaktion auf den Bericht mit. "Wir haben unsere Anpassungen vor dem Zeitplan abgeschlossen und haben nun eine gute Grundlage für Wachstum." 

(Reuters)

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Deutsche Bank zahlt 1,9

Deutsche Bank zahlt 1,9 Milliarden Euro an Boni aus

Die Deutsche Bank zahlt an ihre rund 90.000 Mitarbeiter für das zurückliegende Geschäftsjahr insgesamt 1,9 Milliarden Euro an Boni aus.

22.03.2019 08:17

Das geht aus dem am Freitag veröffentlichten Geschäftsbericht der Deutschen Bank hervor. Für 2017 hatte die Belegschaft, die damals allerdings noch um einiges grösser war, 2,3 Milliarden Euro bekommen. 2018 hatte der Konzern einen Gewinn von 341 Millionen Euro eingefahren, im Jahr zuvor hatte ein Verlust von 735 Millionen Euro zu Buche gestanden.

Das Top-Management um den seit April amtierenden Bank-Chef Christian Sewing verzichtete dieses Mal wegen des erreichten Gewinns nicht auf seinen Bonus. Die Vorstände bekommen zusammen 55,7 Millionen Euro von ihrem Arbeitgeber überwiesen, nachdem das oberste Führungsgremium drei Jahre lang keinen Bonus erhalten hatte. 2017 hatte die Vergütung der Top-Manager bei 29,8 Millionen Euro gelegen.

Sewing selbst bekam 2018 ein Gesamtgehalt von sieben Millionen Euro, das erhöhte Salär als Vorstandsvorsitzender jedoch nur für neun Monate. Deshalb ist das Gehalt des 48-Jährigen nur bedingt mit dem seines Vorgängers John Cryan vergleichbar. Der Brite hatte 2017, in seinem letzten vollen Jahr an der Spitze des Instituts, ein Grundgehalt von 3,4 Millionen Euro bezogen, 400.000 Euro weniger als 2016. Cryan erhielt für das Jahr 2018, in dem er lediglich noch drei Monate für die Bank gearbeitet hatte, eine Gesamtvergütung von 1,9 Millionen Euro. 

(Reuters)

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Fokus auf Investmentbanking

Fokus auf Investmentbanking laut Medien bei Gesprächen Commerzbank und DB

Bei den Fusionsgesprächen der Commerzbank und der Deutschen Bank dreht sich laut dem "Wall Street Journal" zunächst viel um das Investmentbanking. Zunächst wollten die Verantwortlichen der Commerzbank ein klares Bild über die Bereitschaft der Deutschen Bank ihr Investmentbanking zu restrukturieren, wie das Blatt am Sonntag (online) unter Berufung auf mit den Gesprächen vertraute Personen schrieb. Insgesamt seien die Gespräche bisher konstruktiv verlaufen. Allerdings stünden die Diskussionen der schwierigen Punkte noch am Anfang.

24.03.2019 22:12

Beide Banken hofften, die Sondierungsgespräche in etwa binnen eines Monats beenden zu können. Falls die Fusionspläne dann weiter verfolgt würden, würde wie üblich eine tiefere Prüfung folgen.

Nach monatelangen Spekulationen hatten die Geldhäuser vor einer Woche offiziell Gespräche über einen möglichen Zusammenschluss aufgenommen. Zuvor hatte es immer wieder Medienberichte über politischen Druck gegeben. Die Geldhäuser betonten denn auch, ein Zusammengehen sei keineswegs ausgemachte Sache. Arbeitnehmer befürchten den Abbau tausender Stellen bei einer Fusion./mis

(AWP)

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Deutsche Bank prüft Sparpläne

Deutsche Bank prüft Sparpläne

Die Deutsche Bank untersucht einem Pressebericht zufolge ihr Kostenprogramm. Der Vorstand prüfe mit Blick auf die Entwicklungen im ersten Quartal, ob die bisherigen Sparpläne ausreichten, berichtete das "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe) unter Berufung auf Finanzkreise. An anderer Stelle sei zu hören, dass die Bank ehrgeizigere Kostenziele ausgegeben habe. Der Grund sei den Insidern zufolge eine schwache Geschäftsentwicklung im ersten Quartal, die vor allem den Wertpapierhandel getroffen habe. Die Bank habe sich auf Anfrage dazu nicht äussern wollen. Der Aktienkurs reagierte zunächst nicht auf die Neuigkeiten./he

27.03.2019 20:51

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Presse: Deutsche Bank erwägt

Presse: Deutsche Bank erwägt für Commerzbank-Fusion Milliarden-Kapitalerhöhung

Die Deutsche Bank würde sich für den Fall einer Fusion mit der Commerzbank laut einem Pressebericht möglicherweise bis zu 10 Milliarden Euro frisches Kapital beschaffen. Der Dax-Konzern diskutiere intern über die Ausgabe neuer Aktien im Umfang von 3 bis 10 Milliarden Euro, berichtete die "Financial Times" (FT) am Donnerstag in ihrer Online-Ausgabe und berief sich dabei auf mit der Sache vertraute Personen. Im Höchstfall ginge es dabei um rund 40 Prozent des bisherigen Börsenwerts des grössten deutschen Geldhauses.

28.03.2019 12:47

Ein Sprecher der Deutschen Bank wollte auf Anfrage solche Überlegungen nicht bestätigen. "Es ist zum aktuellen Zeitpunkt viel zu früh, um eine glaubhafte Aussage darüber zu treffen, ob es überhaupt einen potenziellen Kapitalbedarf gibt", sagte er auf Nachfrage. An der Börse wirkte sich die Nachricht allerdings deutlich aus: Die Deutsche-Bank-Aktie sackte kurz nach Mittag um rund vier Prozent ins Minus./stw/jha/

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Presse: Regulierer drängen

Presse: Regulierer drängen Deutsche Bank zu mehr Einschnitten bei US-Tochter

Aufsichtsbehörden in Europa drängen die Deutsche Bank laut einem Pressebericht zu weiteren Einschnitten bei ihrer Investmentbank in den USA. Die bisherigen Massnahmen bei der US-Tochter gehen den zuständigen Regulierern offenbar nicht weit genug, wie die "Financial Times" (FT, Montag) berichtete. Sie seien besorgt, dass der Bereich zu gross und unprofitabel bleibe. Dies sei auch Thema in informellen Gespräche mit Vertretern des Geldinstituts gewesen, hiess es weiter.

15.04.2019 08:00

Die Aufseher hätten bereits vor zwei Jahren deutlich gemacht, dass das Investmentbanking des Geldhauses und die Geschäfte mit Unternehmenskunden schrumpfen müssten, zitiert das Blatt einen führenden Vertreter eines Aufsichtsgremiums. An dieser Haltung der Regulierer würde auch ein möglicher Zusammenschluss von Deutscher Bank und Commerzbank nichts ändern. In den Fusionsgesprächen sei die Zukunft der Investmentbank der Deutschen Bank auch kein Thema, sagte eine mit der Sache vertraute Person dem Blatt.

Die Deutsche Bank hat nach eigenen Angaben bereits die Zahl der Stellen im Investmentbanking und ihren Schuldenstand erheblich zurückgefahren. Dies zeige bereits Wirkung. Laut "FT" hatten im Februar auch vier der zehn grössten Aktionäre der Deutschen Bank von Konzernchef Christian Sewing verlangt, die Sanierungsschritte im Investmentbanking zu beschleunigen. Der Zeitung zufolge lehnte die Deutsche Bank eine Stellungnahme zu den kolportierten Forderungen der Aufseher ab, auch Commerzbank , Europäische Zentralbank, Bafin und die Bundesbank wollten den Bericht nicht kommentieren./tav/stw/fba

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