CS

CS Aktie - Credit Suisse Aktie 

Valor: 1213853 / Symbol: CSGN
  • 10.055 CHF
  • 05.08.2020 17:31:27
4'106 posts / 0 new
Letzter Beitrag
alpenland
Bild des Benutzers alpenland
Offline
Zuletzt online: 05.08.2020
Mitglied seit: 24.05.2006
Kommentare: 4'846
Ziel erhöht

Kepler Cheuvreux erhöht Kursziel für Credit Suisse von CHF 20,40 auf CHF 21.

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 05.08.2020
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'620
CS dürfte Aktienrückkauf ankündigen

Investorentag am Mittwoch

Die Credit Suisse dürfte gemäss der Sonntags-Zeitung an ihrem Investorentag am Mittwoch ein Aktien-Rückkaufprogramm in Milliardenhöhe ankündigen.

Zudem wolle die Grossbank eine Erhöhung der Dividende bekanntgeben, schreibt die Zeitung unter Berufung auf "Informationen aus dem Umfeld Thiams". Ein Credit Suisse-Sprecher wollte den Artikel am Sonntag auf AWP-Anfrage nicht kommentieren.

Die Credit Suisse hatte bereits Anfang November bei der Präsentation der Drittquartals-Zahlen angekündigt, dass die Aktionäre künftig mit einer Ausschüttung von 50 Prozent der CS-Gewinne rechnen können. Weitere Informationen soll es am Investorentag laut SoZ auch zu den zu hoch verzinsten "Coco-Bonds" geben. Bereits früher hatte die Credit Suisse ihre Absicht bekanntgegeben, solche Coco-Bonds in Milliardenhöhe zurückzukaufen und damit die Finanzierungskosten zu senken.

Beruhigt werden sollen am Investorentag offenbar auch die CS-Mitarbeitenden, wie die SoZ unter Berufung auf Insider schreibt. Es solle ihnen vermittelt werden, dass die "Zeiten der Restrukturierungen vorbei" seien.

Zwar solle weiterhin die Effizienz gesteigert werden, weiterer Stellenabbau solle aber über natürlich Abgänge und nicht über Entlassungen erfolgen. Die CS-Medienstelle war in den vergangenen Tagen Medienspekulationen entgegengetreten, wonach die Grossbank am Investorentag weitere Entlassungen ankündigen könnte.

(AWP)

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

alpenland
Bild des Benutzers alpenland
Offline
Zuletzt online: 05.08.2020
Mitglied seit: 24.05.2006
Kommentare: 4'846
nicht mehr normal, Banksters helfen nach ?

Bis gegen 10.25 Uhr verlieren Credit Suisse 3,7 Prozent auf 11,87 Franken, UBS büssen 2,4 Prozent auf 13,25 Franken ein und Julius Bär stehen 5,2 Prozent tiefer bei 41,27 Franken. Der Gesamtmarkt (SMI) verliert derweil 0,05 Prozent.

Mit ihrem Kurstaucher stehen die Schweizer Bankwerte nicht alleine da. So tauchten beispielsweise auch Deutsche Bank im selben Umfang und sackten gar auf ein Rekordtief. Auch der FTSE Bankenindex gab um die 3 Prozent nach.

Es sind die üblichen Faktoren, wie der schwelende Budgetstreit zwischen der EU und Italien oder die Querelen um den Brexit, welche sich bei einer Schwäche des Gesamtmarkts verstärkt bei den Valoren der Finanzinstitute niederschlagen.

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 31.07.2020
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 28'053
Aktienkauf: Thiam und Rohner

Aktienkauf: Thiam und Rohner tun es Ermotti gleich

Top-Manager der Credit Suisse haben nach dem Investorentag Aktien der Grossbank im Gesamtwert von 6,2 Millionen Franken gekauft.

Aktualisiert um 08:07

Dies ging am Mittwochabend aus den Offenlegungs-Meldungen der Schweizer Börse hervor. Zu den Käufern gehörten einem Insider zufolge Konzernchef Tidjane Thiam und weitere Miglieder der Geschäftsleitung sowie Verwaltungsratspräsident Urs Rohner. UBS-Chef Sergio Ermotti hatte nach dem Investorentag seines Instituts im Oktober Titel zum Gegenwert von 13,12 Millionen Franken erworben.

Investoren werten Aktien-Käufe von Managern üblicherweise als Vertrauensbeweis. Die UBS-Aktien haben im laufenden Jahr 30 Prozent an Wert verloren, Credit Suisse gar rund 35 Prozent. Credit Suisse hatte auf dem Investorentag milliardenschwere Aktienrückkäufe angekündigt, die kursstützend wirken.

Auch UBS-Chef Sergio Ermotti hatte nach dem Investorentag seines Instituts im Oktober Titel zum Gegenwert von 13,12 Millionen Franken erworben. Die Aktienkurse von Credit Suise und UBS haben in den letzten zwei Jahren massiv an Wert verloren.

(Reuters/AWP/cash)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 31.07.2020
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 28'053
EU geht gegen Banken wegen

EU geht gegen Banken wegen Verdacht auf Anleihenkartell vor

Die EU nimmt vier Banken - darunter die Credit Suisse - wegen des Verdachts auf Absprachen beim Handel mit Dollar-Anleihen ins Visier.

21.12.2018 06:58

Die Geldhäuser sollen zwischen 2009 und 2015 mehrfach sensible Geschäftsinformationen ausgetauscht und die Preise für bestimmte Dollar-Anleihen abgesprochen haben. Dadurch seien die Preise manipuliert worden, teilte die EU-Kommission, die in der EU das oberste Kartellamt ist, am Donnerstag in Brüssel mit. Die entsprechenden Kontakte der Händler untereinander seien hauptsächlich über Online-Chatrooms erfolgt.

Die Absprachen bezogen sich demnach offenbar auf den Handel mit supranationalen, staatlichen sowie halbstaatlichen Anleihen in Dollar. Die vier Banken seien von der Kommission darüber informiert worden, dass sie damit möglicherweise gegen EU-Kartellvorschriften verstossen haben.

Ihnen droht nun theoretisch eine Strafe von bis zu zehn Prozent ihres weltweiten Jahresumsatzes. Die EU kann allerdings in einem solchen Verfahren demjenigen die Strafe erlassen oder diese abmildern, der die Verfehlungen anzeigt.

Credit Suisse bestätigt Untersuchung

Die EU teilte keine Namen mit. Die Credit Suisse und die französische Grossbank Credit Agricole bestätigten allerdings auf Anfrage, dass sie Gegenstand der Untersuchungen seien.

Die Deutsche Bank, einer der grössten Anleihehändler der Welt, erklärte, man rechne nicht mit einer Geldstrafe und habe "in dieser Sache proaktiv mit der EU-Kommission zusammengearbeitet". Daher sei dem Institut Immunität gewährt worden. Da es sich um ein laufendes Verfahren handele, wollte das grösste deutsche Geldhaus keinen weiteren Kommentar zu dem Verfahren abgeben.

Neben der Deutschen Bank gehörten nach jüngsten Daten des Marktforschungsinstituts Coalition die US-Banken JP Morgan, Goldman Sachs und die Citigroup zu den grössten Anleihehändlern in Europa.

Chatrooms als Tatorte

Absprachen in Online-Chaträumen zwischen Händlern internationaler Banken spielten auch bei den vor einigen Jahren bekannt gewordenen Manipulationen des Referenzzinssatzes Libor und anderer wichtiger Zinssätze eine Rolle. Auch damals war die Deutsche Bank dabei und musste anschliessend in der EU, Grossbritannien und den USA Strafen von zusammen umgerechnet mehr als drei Milliarden Dollar zahlen.

In den vergangenen Jahren sind bei der Deutschen Bank zahlreiche Verstösse gegen Recht und Gesetz bekannt geworden. So ist sie unter anderem im Zusammenhang mit Tricksereien auf dem US-Hypothekenmarkt oder der Manipulation des weltweiten Devisenmarktes ins Visier geraten.

Erst Ende November hatten zudem zwei Tage lang Staatsanwälte und Beamte des Bundeskriminalamtes die Frankfurter Zentrale des Instituts durchsucht. Der Verdacht: Beihilfe zur Geldwäsche.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 31.07.2020
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 28'053
CS-Präsident Rohner: Hätte

CS-Präsident Rohner: Hätte Führungswechsel schneller durchziehen sollen

Der Verwaltungsratspräsident der Credit Suisse, Urs Rohner, gibt sich mit dem Umbau der Grossbank sehr zufrieden. Rückblickend hätte der Wechsel auf dem operativen Chefsessel ihm zufolge allerdings früher stattfinden sollen.

23.12.2018 16:45

"Aus heutiger Sicht hätte ich allerdings den Führungswechsel schneller durchziehen sollen", sagte Rohner in einem Interview mit der "Neuen Zürcher Zeitung" (Samstagausgabe). Auch der Umbau der Gruppe wäre ihm zufolge bereits früher sinnvoll gewesen. "Mit dem heutigen Kenntnisstand hätten wir früher eine Kapitalerhöhung durchgeführt und wären auch rascher auf das jetzige Geschäftsmodell umgeschwenkt."

Im Rückblick sei man immer schlauer. "Wenn wir damals alles gewusst hätten, was wir heute wissen, und dies im Marktumfeld möglich gewesen wäre, hätten wir uns 2009 für eine Kapitalerhöhung aussprechen sollen, statt Pflichtwandelanleihen zu emittieren." Diese Instrumente, die damals als Refinanzierungsmittel auch von der SNB und den Regulatoren gefördert wurden, hätten sich letztlich im Markt nicht durchgesetzt.

Rohner und Thiam wollen weitermachen

Allerdings hätten hängige Rechtsfälle die Bewegungsfreiheit der Bank in diesen Jahren stark eingeschränkt, so Rohner weiter. Die Probleme nach der Finanzkrise seien komplex und vielschichtig gewesen. "Wir konnten den Zeitplan nicht allein bestimmen, sondern hingen unter anderem vom amerikanischen Justizministerium ab."

Und mittlerweile sei der Umbau "in exemplarischer Form" durchgeführt worden. Der Verwaltungsrat und er seien mit Konzernchef Tidjane Thiam, der im Sommer 2015 von seinem langjährigen Vorgänger Brady Dougan übernommen hat, sehr zufrieden.

Thiam sei es gelungen, die Erträge in den Kerngeschäften zu steigern und die Kosten stark zu senken. Ferner habe er ein sehr gutes Managementteam zusammengestellt, das hervorragend kooperiere. Um das Ertragspotenzial auszuschöpfen, seien Banken darauf angewiesen, dass die Sparten zusammenarbeiteten.

Mit Blick auf mögliche Jobangebote für den amtierenden CEO, sagte Rohner, er wisse, dass Thiam die Arbeit bei der Credit Suisse sehr viel Freude bereite und dieser nicht beabsichtigte, die Bank zu verlassen. Vielmehr wolle Thiam die Früchte der Restrukturierungsphase ernten und die Bank in eine Wachstumsphase führen. Auch er selbst habe die Absicht, so Rohner, seine Arbeit bei der Grossbank fortzusetzen.

"Gute Gründe für Kurserholung"

Das bisher Erreichte scheint die Anleger allerdings nicht zu überzeugen. "Wir sind uns einig, dass die Entwicklung des Aktienkurses unerfreulich ist", so Rohner dazu. Man dürfe allerdings nicht vergessen, dass der Aktienkurs auch eine Folge des Marktumfelds ist. Alle Bankaktien, auch jene der amerikanischen Institute, hätten im laufenden Jahr viel an Terrain eingebüsst.

"Man kann nicht jahrelang von den Banken verlangen, dass sie kleiner werden und sich dann über rückläufige Gesamtumsätze wundern." Gleichzeitig gab er sich überzeugt, dass die Credit Suisse nach erfolgter Restrukturierung wieder wachsende Erträge und Gewinne haben wird, und sich dies auch auf den Aktienkurs auswirken werde. "Es gibt gute Gründe, die für eine Kurserholung sprechen."

Dass angesichts der niedrigen Marktkapitalisierung indes aktivistische Investoren die Bank angreifen könnten, wie etwa bei Nestlé oder ABB geschehen, davon geht Rohner nicht aus. "Unsere grossen Investoren stützen unseren Kurs."

ys/

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Colundro
Bild des Benutzers Colundro
Offline
Zuletzt online: 20.03.2020
Mitglied seit: 21.08.2014
Kommentare: 303
No risk no fun

Heute bei 10,38 eingestiegen. Riskant aber allemal ein Zock wert Wink

Hier noch ein aktueller Bericht von heute abend...

https://www.cash.ch/news/top-news/australien-die-cs-wagt-vorstoss-vermoe...

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 31.07.2020
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 28'053
Ex-Mitarbeiter der Credit

Ex-Mitarbeiter der Credit Suisse angeklagt

Fünf Personen - darunter drei frühere Mitarbeiter der Credit Suisse und Mosambiks Ex-Finanzminister - sind in New York im Zusammenhang mit Krediten an das hochverschuldete Mosambik angeklagt worden.

04.01.2019 03:25

Ihnen wird Korruption, Geldwäsche und Wertpapierbetrug vorgeworfen.

Gemäss der am Donnerstag vor dem Bundesgericht in Brooklyn veröffentlichten Anklage geht es um Kredite von total rund zwei Milliarden Dollar. Mit dem Geld hätten vollumfänglich Entwicklungsprojekte in dem armen Staat etwa für den Thunfischfang, die Küstenüberwachung und Werften finanziert werden sollen. Rund 200 Millionen Dollar davon flossen demnach allerdings in persönliche Taschen und für Schmiergeldzahlungen von Beamten. Allein der frühere Finanzminister soll sieben Millionen Dollar eingestrichen haben.

Die drei früheren CS-Investmentbanker wurden im Zusammenhang mit der Anklage ebenfalls am Donnerstag in London festgenommen. Wie ein Sprecher der US-Staatsanwaltschaft sagte, die die Festnahme veranlasst hatte, seien alle drei gegen Kaution freigelassen worden. Die USA fordere ihre Auslieferung. Anwälte der drei Beschuldigten waren zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Die Credit Suisse teilte mit, man werde mit den Behörden weiter zusammenarbeiten. Den ehemaligen Mitarbeitern werde vorgeworfen, sich persönlich bereichert und die internen Kontrollen der Bank umgangen zu haben.

Vor fünf Tagen war im selben Fall Mosambiks von 2005 bis 2015 amtierender Finanzminister Manuel Chang in Südafrika verhaftet worden. Die USA verlangen auch dessen Auslieferung. Chang wies die Vorwürfe zurück.

Als fünfte Person in der Affäre ist ein libanesischer Geschäftsmann angeklagt, der in der Koordination der Entwicklungsprojekte beteiligt gewesen sein soll. Er wurde am Mittwoch am New Yorker John F. Kennedy Flughafen verhaftet und in Haft genommen.

Kredite vor IWF geheimgehalten

Credit Suisse und die russische VTB Bank hatten Mosambik 2013 und 2014 Kredite über insgesamt zwei Milliarden Dollar gewährt, die vor internationalen Gläubigern wie etwa dem Internationalen Währungsfonds (IWF) geheim gehalten wurden. Als die Geschäfte ans Licht kamen, stellte der IWF seine Zahlungen an Mosambik ein, das Land schlitterte in eine Währungs- und Schuldenkrise.

Die Anklage geht auf eine Untersuchung in drei Staatsunternehmen zurück, die gegründet wurden, um die Entwicklungsprojekte zu finanzieren. Die Firmen sollten mehr als zwei Milliarden Dollar an Darlehen aufnehmen, die von der Regierung zwischen 2013 und 2016 garantiert wurden. Gemäss Anklage sollten die Einnahmen ausschliesslich für die maritimen Projekte verwendet werden.

"In Wirklichkeit", heisst es in der Klage, "haben die Angeklagten das Projekt als Front geschaffen, um sich selbst zu bereichern, und haben absichtlich Teile der Krediterlöse umgeleitet, um sich selbst, mosambikanischen Regierungsbeamten und anderen mindestens 200 Millionen Dollar an Bestechungsgeldern und Schmiergeldern zu zahlen". Die Firmen gerieten schliesslich in Zahlungschwierigkeiten.

Zur Anklage kam es in New York, weil die umstrittenen Zahlungen über die Vereinigten Staaten erfolgt waren und damit die dortigen Strafverfolgungsbehörden zuständig sind. Die Angeklagten hatten weder in den USA gearbeitet noch gewohnt.

(SDA)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

gent
Bild des Benutzers gent
Offline
Zuletzt online: 20.07.2020
Mitglied seit: 10.11.2015
Kommentare: 71
Die CS entsorgt eine

Die CS entsorgt eine Milliarden-Altlast in den USA

Die Credit Suisse ist Berichten zufolge still und heimlich und vor allem günstig eine Altlast aus der Finanzkrise losgeworden. Um was es geht, ist nicht bekannt, aber es dürfte um Milliarden gegangen sein.

06.01.2019 15:43

Schriftzug und Loge der Credit Suisse am Flughafen Zürich.

Schriftzug und Loge der Credit Suisse am Flughafen Zürich.

Bild: cash

Die Schweizer Grossbank Credit Suisse hat sich in den USA hinter verschlossenen Türen einer Altlast aus der Finanzkrise entledigt.  In New York einigten sich die CS und das zuständige Justizministerium, eine Schadenersatzklage aussergerichtlich beizulegen, wie die Zeitungen "Zentralschweiz am Sonntag" und "Ostschweiz am Sonntag" berichten.

Zum Inhalt und allfälligen Details des Vergleichs wollten sich dem Bericht zufolge weder das Justizministerium noch die Credit Suisse äussern. Der ursprüngliche Streitwert belief sich auf 11,2 Milliarden Dollar. Informierten Kreisen zufolge ist die CS finanziell glimpflich davongekommen.

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 31.07.2020
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 28'053
Credit Suisse startet

Credit Suisse startet Aktienrückkauf

Die Credit Suisse hat Details zum angekündigten Aktienrückkauf veröffentlicht. Per kommenden Montag werde eine zweite Handelslinie an der Schweizer Börse SIX eingerichtet, teilte die Grossbank am Freitag mit. Das Aktienrückkaufprogramm läuft ab dann bis spätestens Ende Dezember.

11.01.2019 07:31

Auf der zweiten Handelslinie kann ausschliesslich die CS durch die mit dem Aktienrückkaufprogramm beauftragte Bank als Käuferin auftreten und eigene Aktien zwecks Kapitalherabsetzung erwerben. Das Programm wird zudem ausschliesslich an der Schweizer Börse durchgeführt, und erstreckt sich nicht auf die an der NYSE kotierten American Depository Shares (ADS).

Die Credit Suisse hatte den milliardenschweren Aktienrückkauf am Investorentag Mitte Dezember angekündigt. Im laufenden und im kommenden Jahr will die Grossbank, wenn es das Marktumfeld zulässt, Aktien im Wert von bis zu 3 Milliarden aufkaufen. Für 2019 wurde bereits ein Aktienrückkauf von bis zu 1,5 Milliarden bewilligt. Für 2020 ist noch einmal ein Aktienrückkaufprogramm in derselben Grössenordnung vorgesehen.

Zum Schlusskurs vom Vortag bei 11,56 Franken würde das Rückkaufvolumen von bis zu 1,5 Milliarden Franken maximal 129,8 Millionen Aktien entsprechen bzw. bis zu 5,08 Prozent des Aktienkapitals und der Stimmrechte der Gruppe ausmachen.

Betont wurde, dass 2019 ein Rückkauf mindestens im Wert von 1 Milliarde Franken erwartet wird.

Es sei beabsichtigt, an einer zukünftigen ordentlichen Generalversammlung eine Kapitalherabsetzung durch Vernichtung der über die zweite Handelslinie zurückgekauften CS-Aktien zu beantragen, hiess es zudem am Freitag.

ys/cf

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 31.07.2020
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 28'053
CS-Schweiz-CEO erwartet für

CS-Schweiz-CEO erwartet für 2018 Vorsteuergewinn von rund 2,2 Milliarden

Die Grossbank Credit Suisse dürfte im Jahr 2018 im Schweiz-Geschäft einen Vorsteuergewinn von rund 2,2 Milliarden Franken erreichen. Das erklärte der Schweiz-Chef der Credit Suisse, Thomas Gottstein, am Dienstag an einem Branchenanlass in Zürich.

05.02.2019 16:34

Das erklärte Ziel für den Vorsteuergewinn 2018, nach Abschluss der dreijährigen Restrukturierung unter dem neuen Gruppenchef Tidjane Thiam, waren 2,3 Milliarden. Am Investorentag im Dezember noch sah sich das Management mit dem Ziel für 2018 auf Kurs. 2017 hatte die so genannte Swiss Universal Bank (SUB) einen Gewinn von rund 1,8 Milliarden ausgewiesen.

Die Credit Suisse wolle in der Schweiz in Bezug auf sowohl Geschäftsvolumen, als auch Vorsteuergewinn weiter wachsen, sagte Gottstein an einem "Finanz und Wirtschaft"-Forum in Zürich. Heute sei die Credit Suisse bezüglich der Geschäftsstellen die Nummer vier im Schweizer Retailbanking hinter der UBS, Raiffeisen und den Kantonalbanken.

Wachstumsmöglichkeiten sehe die CS nicht zuletzt durch Digitalisierung im Bankgeschäft: Es gehe nun darum, das digitale Angebot weiter auszubauen. "Wir wollen die Kundenbedürfnisse in der Digitalisierung umsetzen", sagte Gottstein.

Sorgen im Wirtschaftsumfeld bereite ihm derzeit vor allem die Entwicklung in Europa, sagte der CS-Manager weiter. So sei Italien wohl bereits in der Rezession, dazu kämen die Probleme in Frankreich und der Brexit.

Insgesamt stelle er fest, dass das grenzüberschreitende Geschäft vor allem mit Kunden aus Italien und Frankreich immer schwieriger werde, sagte Gottstein. Weitere Sorgen bereiteten ihm auch die Schwierigkeiten der Schweiz mit Europa - angesichts der Drohungen der EU gegen die Börse SIX im Zusammenhang mit der Börsenäquivalenz. Die Konflikte zwischen den USA und China würden sich dagegen wohl lösen können.

tp/ys/ra

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 31.07.2020
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 28'053
Credit Suisse erwartet leicht

Credit Suisse erwartet leicht höheren Steuersatz

Die Credit Suisse bereitet sich auf Anpassungen im US-Steuerregime vor und geht von einer höheren gesamten Steuerrate für die Bank aus. Der effektive Steuersatz für das Gesamtjahr 2018 dürfte den Schätzungen der CS zufolge bei rund 40 Prozent liegen, dies nach 36,8 Prozent nach neun Monaten. In den Schätzungen enthalten sei auch eine Belastung im Umfang von ungefähr 2 Prozentpunkten, die durch die Einführung der sogenannten Base Erosion Anti-Abuse Tax (BEAT) aus den USA herrühren könnte, teilte die CS am Mittwoch mit.

06.02.2019 07:34

Mit der BEAT-Steuer will der US-Gesetzgeber Gewinnminderungen einschränken, die sich ergeben, wenn Firmen Zahlungen aus den USA ins Ausland tätigen. Stand heute sei es wahrscheinlich, dass die Regel auch für die CS gelte, schreibt die Bank. Bis dies geklärt ist, geht die CS davon aus, dass sie von der neuen Steuer betroffen ist. Auch für 2019 geht die Bank von einem Einflusse der BEAT-Regel im Umfang von 2 Prozentpunkten und einer gesamten Steuerrate für das Jahr in Höhe von rund 30 Prozent aus.

mk/uh

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 31.07.2020
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 28'053
Credit Suisse verstärkt

Credit Suisse verstärkt Beraterteam im Wealth Management Lateinamerika

Die Credit Suisse verstärkt ihr Wealth-Management-Team in Lateinamerika mit vier neuen Kundenberatern. Damit hat das Institut das in Genf domizilierte Team im bisherigen Jahresverlauf bereits um fünf Personen aufgestockt.

06.02.2019 11:04

Per sofort wurde Ricard Castillo zum Head of Advisory & Sales und Mitglied des Management Committee im International Wealth Management (IWM) Lateinamerika ernannt. Er werde auch das Investment Consulting Team für die Region ConoSur (Argentinien, Chile und Uruguay) leiten, heisst es in einem internen Memo, das AWP vorliegt.

Als Senior Relationship Managers für ConoSur stossen den Angaben zufolge zudem Marco Pacheco Romero, Andres Martin Cazenave und Rodrigo Pitre Mendez zum Team.

sig/uh

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 31.07.2020
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 28'053
Urs Rohner kann sich CS

Urs Rohner kann sich CS schwer ohne Investmentbanking vorstellen

Urs Rohner, der Verwaltungsratspräsident der Credit Suisse, will offenbar das Investmentbanking nicht mehr weiter verkleinern.

10.02.2019 16:37

"Die Investmentbank insgesamt bleibt für uns wichtig", sagte er in einem Interview mit der "Schweiz am Wochenende". "Wir erachten eine Grösse von 60 Milliarden risikogewichteter Aktiven als vernünftige Grösse für unser Handelsgeschäft."

Und mit weniger könne man dieses Geschäft kaum betreiben. Das Investmentbanking bleibe wichtig, auch zur Unterstützung grosser Kunden in der Vermögensverwaltung. "Wir sind so aufgestellt, dass die Volatilitätsausschläge kleiner sind und nicht in einem Jahr auf einmal riesige Verluste anfallen können." Im Bereich Fusionen & Übernahmen sei die CS zudem mittlerweile die einzige europäische Bank, welche mit den Amerikanern mithalten könne.

Nach dem starken Stellenabbau der vergangenen Jahre und der Verlagerung von Tätigkeiten ins Ausland meinte Rohner in diesem Zusammenhang, dass "die Digitalisierung zu einer weiteren Reduktion heutiger Stellen" führen werde, dass auf der anderen Seite aber auch neue Jobs geschaffen würden.

Dass die tief bewertete Credit Suisse zu einem Übernahmeziel werden könnte, glaubt Rohner nicht. "Banken bewegen sich in einem stark regulierten Umfeld. Unfreundliche Übernahme sind heutzutage fast auszuschliessen." Er zeigt sich auch überzeugt, dass nach den Restrukturierungen die Kurse wieder steigen werden. "Wir müssen nun zeigen, dass wir die Ziele erreichen, die wir für die Aktionäre in Aussicht gestellt haben."

Weiter geht Rohner davon aus, dass der Handelskonflikt zwischen den USA und China nicht eskaliert und der Brexit einigermassen geordnet abläuft. "Dann sind wir meines Erachtens weit weg von einer globalen Rezession." Komme es anders, wäre dies "ein Desaster, dass sich die Politik nicht leisten sollte". "Wenn hier etwas schiefgeht, dann könnte es relativ schnell eine Rezession geben."

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 31.07.2020
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 28'053
Ausblick Credit Suisse: Q4

Ausblick Credit Suisse: Q4-Gewinn von 214 Millionen Franken erwartet

Die Grossbank Credit Suisse veröffentlicht am Donnerstag, 14. Februar, die Ergebnisse zum vierten Quartal 2018. Insgesamt haben 14 Analysten zum AWP-Konsens beigetragen.

13.02.2019 14:00

Q4 2018E (in Mio Fr.) AWP-Konsens Q3 18A Q4 17A Geschäftsertrag 4'903 4'888 5'189 Gewinn vor Steuern 363 671 141 Reinergebnis 214 424 -2'126 Adj. Gewinn vor Steuern 628 856 569 - Swiss UB 536 523 438 - IWM 390 411 410 - APAC 64 186 199 - Global Markets -105 -22 -116 - IBCM 102 87 121 2018E (in Fr.) 2017A Dividende je Aktie 0,29 0,25

FOKUS: Das schwierige Marktumfeld für Grossbanken im vierten Quartal und besonders im Dezember dürfte auch die Credit Suisse zu spüren bekommen haben. Die Turbulenzen an den Aktienmärkten sorgten für weniger Risikoappetit bei den Investoren, und die Kunden waren weniger aktiv. Das zeigte sich bereits an den Ergebnissen der Konkurrenz: Die UBS etwa, die bereits vor drei Wochen ihren Jahresabschluss vorgelegt hat, erzielte ein Quartalsergebnis deutlich unter den Erwartungen der Analysten. In der vergangenen Woche kündigten zudem die französischen Institute BNP Paribas und Société Generale weitere Kosteneinsparungen an. Dies wegen eines schwachen Geschäfts vor allem in der Handelssparte.

Am Weltwirtschaftsforum sprach CS-Konzernchef Tidjane Thiam schon von einem "schwierigen vierten Quartal": Angesichts der Turbulenzen an den Börsen hätten Kunden ihre schuldenfinanzierten Investments zurückgefahren, sagte er in Davos zu "Bloomberg TV". Die verwalteten Vermögen hätten sich aber als widerstandsfähig erwiesen. Und seit Jahresbeginn hätten sich "die Dinge" verbessert.

Nachdem die Credit Suisse allerdings bereits im Dezember am Investorentag eine recht detailreiche Guidance für das Gesamtjahr 2018 gegeben hat und an dieser auch bis dato festhält, ist bereits etwas die Luft raus. So ist wohl klar, dass die Grossbank im vierten Quartal einen kleinen Gewinn auf Gruppenebene verzeichnet haben dürfte sowie einen Verlust in den Handelseinheiten (Global Markets und APAC Markets). Für das Gesamtjahr fährt die Bank erstmals nach drei Jahren wieder einen Gewinn ein.

Analysten gehen davon aus, dass sich der Fokus am kommenden Donnerstag daher eher auf den Start des laufenden Jahres sowie auf zukunftsgerichtete Aussagen richten wird. Auch die Vorbereitungen mit Blick auf den anstehenden Austritt Grossbritanniens aus der EU dürften die Experten interessieren: So berichtete etwa die Nachrichtenagentur Bloomberg mit Verweis auf Insider, nach dem Brexit solle ein "Trading Hub" für die EU in Madrid entstehen. Ein endgültiger Entscheid sei aber noch nicht gefallen.

Mit der Neuausrichtung der CS, die in den vergangenen drei Jahren umgesetzt wurde, geben sich sowohl Konzernchef Thiam als auch Verwaltungsratspräsident Urs Rohner äusserst zufrieden. Die Bank sei heute widerstandsfähiger - mit einer gestärkten Kapitalposition, wesentlich geringeren Risiken und einer tieferen Gewinnschelle. Denn das stabile Geschäft der Vermögensverwaltung wurde ausgebaut und die volatileren Marktaktivitäten im Investment Banking verkleinert. Gleichzeitig wurden die Kosten signifikant reduziert. Ein weiterer Stellenabbau - wie am Markt teilweise spekuliert - wurde bis dato nicht angekündigt.

Analysten haben nach dem Investorentag im Dezember allerdings das Fehlen einer klaren Vision sowie einer langfristige Strategie, wie es nach dem Konzernumbau weitergehen soll, bemängelt. Die Investoren fragen sich insbesondere, wie die Bank künftig die Erträge signifikant steigern kann.

ZIELE: Die Credit Suisse hat am Investorentag im Dezember die Guidance für das nun abgelaufene Geschäftsjahr 2018 sowie für die Jahre darüber hinaus teilweise angepasst und präzisiert. Nachfolgend eine Auswahl der aktuellen Ziele:

Guidance für 2018: . Gruppe Vorsteuergewinn 3,2-3,4 Mrd Fr. Operativer Geschäftsaufwand von rund 16,9 Mrd Fr. Rendite auf dem materiellen Eigenkapital von rund 6% Effektiver Steuersatz rund 40% . Swiss Universal Bank Vorsteuergewinn 2,2-2,3 Mrd Fr. . International Wealth Management Vorsteuergewinn 1,7-1,8 Mrd Fr. . APAC WMC Vorsteuergewinn 0,75-0,85 Mrd Fr. . APAC Markets Netto-Erträge rund 8-10% niedriger als im Vorjahr . IBCM Return on Regulatory Capital 14-15% . Global Markets GM: Vorsteuergewinn rund 450 Mio US-Dollar . Strategische Abwicklungseinheit (SRU) per Jahresende schliessen Vorsteuerverlust der SRU von rund 1,3 Mrd USD Ziele ab 2019: . Rendite auf dem materiellem Eigenkapital (RoTE): 10-11% für 2019, 11-12% für 2020, >12% für 2021 . Operative Gesamtkostenbasis für 2019 und 2020: zwischen 16,5 Mrd und 17 Mrd Fr. . Kapitalquoten für 2018 bis 2020: Kernkapitalquote (CET1, look-through) >12,5% CET1/Tier 1 Leverage Ratio >3,5% bzw. >5,0% . Kapitalmanagement 2019 und 2020: Jeweils mindestens 50% des Reingewinns an die Investoren zurückführen Anstieg der ordentliche Dividende um jeweils mindestens 5% Aktienrückkauf 2019 bis zu 1,5 Mrd Fr. bewilligt, 2020 in ähnlichem Umfang . Effektiver Steuersatz: 2019 rund 30 Prozent . Effizienz jedes Jahr um 2 bis 3 Prozent steigern

PRO MEMORIA: AKTIENRÜCKKAUF: Am Investorentag im Dezember kündigte das Management der Credit Suisse ein milliardenschweres Aktienprogramm an. Im laufenden und im kommenden Jahr sollen Aktien im Wert von bis zu 3 Milliarden Franken zurückgekauft werden. Für 2019 bewilligte der Verwaltungsrat bereits einen Rückkauf bis zu 1,5 Milliarden. Für 2020 ist noch einmal ein Aktienrückkaufprogramm in derselben Grössenordnung vorgesehen.

RECHTSFÄLLE/REGULIERUNG: Im Dezember wurde bekannt, dass die EU vier Banken ins Visier nimmt - darunter die Credit Suisse - wegen des Verdachts auf Absprachen beim Handel mit Dollar-Anleihen. Die Geldhäuser sollen zwischen 2009 und 2015 die Preise für bestimmte Anleihen abgesprochen haben.

Ebenfalls im Dezember erhielt die Credit Suisse - neben der UBS, der Deutschen Bank und Barclays - von den US-Aufsehern grünes Licht für ihren so genannten Notfallplan. Die geforderten "Testamente" - Abwicklungspläne im Fall eines Zusammenbruchs - waren eine Reaktion auf die Finanzkrise, als der Crash der Investmentbank Lehman Brothers 2008 die Weltwirtschaft erschütterte.

MANAGERLÖHNE: Ein heikles Thema bleiben mit Blick auf das abgeschlossene Jahr auch die Löhne und dabei insbesondere auch die variable Vergütung. In der vergangenen Woche berichtete die "Financial Times", der Pool für Bonuszahlungen werde auf dem Niveau des Vorjahres von rund 3,2 Milliarden Franken eingefroren. Gleichzeitig würde jedoch das Top-Management in den Genuss von Gehaltserhöhungen im zweistelligen Millionenbereich kommen. Konzernchef Thiam und sein Team hatten in der Vergangenheit auf Druck von Grossaktionären auf einen Teil ihrer Boni verzichtet, nachdem es bei der Bank drei Jahre in Folge wegen verschiedener Sonderfaktoren zu Milliardenverlusten gekommen war. Beim Thema Boni steht zudem auch immer wieder der starke Rückgang des Aktienkurses in der Kritik. Wirklich brisant wird das Thema aber erst am 22. März, wenn mit dem Geschäftsbericht auch der Vergütungsbericht veröffentlicht wird.

AKTIENKURS: Credit Suisse notieren bei 11,92 Franken (Stand Dienstag 14.30 Uhr). Im laufenden Jahr konnten die Aktie etwas zulegen und zwar mit rund plus 10 Prozent in etwa im Einklang mit dem Gesamtmarkt. Im vergangenen Jahr hatten der Titel allerdings fast 40 Prozent verloren.

Im ersten Jahr der dreijährigen Neuausrichtung unter dem damals neuen Konzernchef Thiam war die Aktie im Juli 2016 erstmals unter 10 Franken gefallen. Bis Anfang 2018 hatte sich der Titel daraufhin bis auf gut 18 Franken erholt, konnte das Niveau jedoch nicht halten.

Homepage: www.credit-suisse.com

jl/ys

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 31.07.2020
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 28'053
Die Credit Suisse überrascht

Die Credit Suisse überrascht endlich mal positiv

Die Credit Suisse schneidet im Schlussquartal besser als die Konkurrenz ab. Sowohl auf Gruppenebene als auch in der Vermögensverwaltung werden die Erwartungen übertroffen. Das verhilft der Aktie zu einer Kurserholung.

14.02.2019 08:23

Von Lorenz Burkhalter

Flickr, Lizenz CC BY-NC-ND 2.0

Nach enttäuschenden Jahresabschlüssen bei Julius Bär und UBS lag eigentlich auf der Hand, dass auch die Credit Suisse im Schlussquartal letzten Jahres nicht brillieren würde. Allerdings wartet die Nummer Zwei unter den Schweizer Grossbanken am frühen Donnerstagmorgen mit einem überraschend soliden Quartalsergebnis auf. Trotz einem rückläufigen Geschäftsertrag übertreffen sowohl der Vorsteuergewinn als auch der Reingewinn selbst die höchsten Analystenschätzungen.

Das gilt insbesondere für die beiden wichtigen Geschäftszweige "International Wealth Management" und "Swiss Universal Bank". Doch selbst im Investment Banking fällt der Vorsteuergewinn etwas höher als erwartet aus.

Dass die Jahresdividende mit 0,2625 Franken je Aktie am unteren Ende der Schätzungsbandbreite von 0,26 bis 0,33 Franken liegt, fällt angesichts des soliden Zahlenkranzes nicht so sehr ins Gewicht. Denn im vorbörslichen Handel von Julius Bär gewinnt die CS-Aktie denn an Fahrt. Zur Stunde rückt sie um 0,8 Prozent auf einen Mittelkurs von 12,11 Franken vor.

In Analystenkreisen werden insbesondere die auf der Kostenseite erzielten Fortschritte gelobt. Die Kosten seien im Schlussquartal um 7 Prozent tiefer als erwartet ausgefallen, schreibt beispielsweise die Royal Bank of Canada. Die Bank findet zudem sichtlich Gefallen am starken Ergebnisbeitrag aus dem "Wealth Management". Einziges Haar in der Suppe sei das etwas enttäuschende Abschneiden bei Global Markets, so heisst es weiter. Die CS-Aktie wird bei der Royal Bank of Canada weiterhin mit Outperform und einem Kursziel von 14,50 Franken zum Kauf empfohlen.

Wieviel Negatives steckt im Aktienkurs?

Seit Ende Dezember konnte die CS-Aktie zwar zu einer Gegenbewegung ansetzen und um knapp 12 Prozent zulegen. Allerdings errechnet sich im Jahresvergleich noch immer ein sattes Minus von fast 30 Prozent. Damit schneidet die Aktie deutlich schlechter als der um fast 3 Prozent höhere Swiss Market Index (SMI) ab.

Auf den diesjährigen Analystenerwartungen errechnet sich ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von gerademal 9. Das ist weniger als Anleger für die Aktien der beiden engsten Rivalen UBS und Julius Bär zu bezahlen bereit sind. Händler begründen die offensichtliche Diskrepanz mit der höheren Kapitalbindung sowie den dadurch verhalteneren Dividendenaussichten. Allerdings spiegle sich schon viel Negatives im Aktienkurs wider, so heisst es weiter. Im Wissen um das vergleichsweise solide Abschneiden der Grossbank trauen dieselben Händler der CS-Aktie eine kräftige Kurserholung zu.

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 31.07.2020
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 28'053
Credit Suisse prüft Verkauf

Credit Suisse prüft Verkauf von Teilen des Immobilienfonds Hospitality

Die Credit Suisse will ihren Immobilienfonds Credit Suisse Real Estate Fund Hospitality neu positionieren. Derzeit würden diesbezüglich verschiedene strategische Optionen geprüft. Dazu gehöre unter anderem auch der Verkauf von Teilportfolios, teilte die Credit Suisse Fund am Donnerstag mit.

21.02.2019 08:15

Weitere Details würden bekannt gegeben, sobald der Prüfungsprozess abgeschlossen sei, hiess es weiter.

Der umfassende Geschäftsbericht des Immobilienfonds Hospitality erscheint Ende März 2019.

sig/ra

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 31.07.2020
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 28'053
US-Analyst stuft die Credit

US-Analyst stuft die Credit-Suisse-Aktie herunter

Über Jahre hinweg riet J.P. Morgan zum Kauf der Credit-Suisse-Aktie. Nun gibt sich die US-Bank überraschend geläutert. cash verrät weshalb.

13.03.2019 08:26

Von Lorenz Burkhalter

Am Morgen des 8. Dezember 2016 vollzog J.P. Morgan eine geradezu spektakuläre Kehrtwende bei der Aktie der Credit Suisse. In einer mehrseitigen Unternehmensstudie stufte die US-Investmentbank die Aktie der Zürcher Bank von "Underweight" auf "Overweight" herauf. Das Kursziel wurde damals kräftig auf 18 (zuvor 13) Franken erhöht. Damals kostete die Aktie knapp 15 Franken.

Heute Mittwoch macht J.P. Morgan den damaligen Schritt zumindest teilweise wieder rückgängig. Die US-Investmentbank stuft die Aktie neuerdings nur noch mit "Neutral" und einem Kursziel von 14 Franken ein.

Investment Banking bindet (zu) viel Kapital

Er erachte die Konzernleitung um Tidjane Thiam zwar weiterhin als sehr fähig, habe sie das Private Banking und das Schweizer Retail Banking in den letzten Jahren kontinuierlich ausgebaut und die Kosten stärker als versprochen gesenkt, so schreibt der zuständige Bankenanalyst. Was die Strategie im Investment Banking anbetrifft, gibt er sich jedoch geläutert und bezeichnet diese mittlerweile gar als "wertvernichtend".

Die CS-Aktie (rot) im 12-Monats-Vergleich mit dem SMI (grün) (Quelle: www.cash.ch)

Gemäss Berechnungen des Analysten dürfte das Investment Banking bei der Credit Suisse im laufenden Jahr ganze 36 Prozent des Eigenkapitals binden, gleichzeitig aber gerademal 22 Prozent zum Vorsteuergewinn beitragen. Er befürchtet, dass die Grossbank insbesondere im Aktienhandel Geld verliert und diesen Bereich deshalb dringend verkleinern muss.

J.P. Morgan ist übrigens nicht die einzige Bank, welche die Aktie der Credit Suisse in diesen Tagen verhaltener einschätzt. Keine 24 Stunden ist es her, dass Keefe, Bruyette & Woods (KBW) die Aktie von "Market Perform" auf "Underperform" herunterstufte und das Kursziel auf 11 (zuvor 13,50) Franken zusammenstrich.

Credit-Suisse-Aktie wieder unter Druck

Der bekannte Spezialist für Finanzwerte argumentierte dabei mit der hohen Kapitalbindung sowie mit der hohen Abhängigkeit von der Entwicklung an den Finanzmärkten.

Nachdem die Credit-Suisse-Aktie das Jahr 2018 mit einem satten Minus von 38 Prozent beendete, setzte sie in den ersten zwei Monaten dieses Jahres zu einer kräftigen Gegenbewegung an. Allerdings ist ihr Kurs alleine in den vergangenen sieben Handelstagen um gut 5 Prozent gefallen. Damit errechnet sich seit Jahresbeginn mittlerweile ein Plus von weniger als 10 Prozent.

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 31.07.2020
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 28'053
Tidjane Thiam wird zu einem

Tidjane Thiam wird zu einem der bestbezahlten Bankchefs in Europa

Trotz eines Aktienkurseinbruchs streicht Credit-Suisse-Chef Tidjane Thiam für 2018 klar mehr Lohn ein als im Vorjahr.

Aktualisiert um 08:02

Thiam bekommt Festgehalt und Bonus von insgesamt 12,7 Millionen Franken, wie aus dem am Freitag veröffentlichten Geschäftsbericht der zweitgrößten Schweizer Bank hervorgeht. 2017 hatte der Druck von Großaktionären zu einem Rückgang der Gesamtvergütung auf 9,7 Millionen Franken beigetragen. Die Bezüge der gesamten zwölfköpfigen Geschäftsleitung kletterten 2018 um ein Drittel auf 93,5 Millionen Franken. Die Ausgaben für die Gehälter aller Mitarbeiter des Konzerns gingen dagegen um sieben Prozent zurück.

Größere Einbussen hatten die Credit-Suisse-Eigner zu verdauen. Der Aktienkurs der Bank brach im Jahresverlauf um 38 Prozent ein und wies damit die zweitschlechteste Kursentwicklung der europäischen Vergleichsgruppe auf, unterboten einzig von der Deutschen Bank. In dem ausgeklügelten Kompensationsmodell der Credit Suisse mussten die Manager deshalb Abstriche hinnehmen. Andere Kriterien wie die Über-Erfüllung der Sparziele sorgten aber dennoch für vollere Geldbeutel in der Führungsetage. 2018 schaffte Credit Suisse nach dem von Thiam angestoßenen dreijährigen Konzernumbau zudem erstmals seit 2014 einen Jahresgewinn.

Thiam gehört nun zu den bestbezahlten Bankchefs in Europa. Noch etwas mehr verdiente Sergio Ermotti. Der Chef des Erzrivalen UBS erhielt für 2018 Gehalt und Bonus von 14,1 Millionen Franken. Mit 4,6 Millionen Pfund (sechs Millionen Franken) verdiente HSBC-CEO John Flint nicht einmal die Hälfte. Dabei fuhr die britische Großbank um ein Vielfaches mehr Gewinn ein als die Schweizer Institute. Zudem hat sich der HSBC-Aktienkurs 2018 besser entwickelt als der aller vergleichbaren europäischen Banken. 

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Homemanager
Bild des Benutzers Homemanager
Offline
Zuletzt online: 20.04.2020
Mitglied seit: 30.11.2006
Kommentare: 142
Kopfschüttel

Wenn man schon nur das liest:

"Andere Kriterien wie die Über-Erfüllung der Sparziele sorgten aber dennoch für vollere Geldbeutel in der Führungsetage."

Jetzt würde noch interressieren, wer den diese Sparziele definiert. Rofl.
Und mal der ethische Blickpunkt: je mehr Mitarbeiter ich auf die Strasse setzen kann, je mehr verdiene ich. Cool?

Endlich ein positiver Abschluss fürs Geschäftjahr (nach diversen Verlustjahren) und schon gehört man bei den Vergütungen zur Europäischen Spitzenklasse.

Kopfschüttel.

 

F1
Bild des Benutzers F1
Offline
Zuletzt online: 14.07.2020
Mitglied seit: 13.11.2018
Kommentare: 42
Gesundes Verhalten/Nachtrag

ist das ja nicht, was die Konzernspitze wiederum absahnt. Warum zum Teufel lässt sich die Konzernspitze immer wieder derart vergolden, wohl wissend, dass die Bevölkerung/Kunden dies absolut nicht goutieren? Und dann gleichzeitig dem mittleren/unteren Kader den Bonus kürzen, obschon es ja diejenigen sind, die die Alltagsaufgaben/Lasten tragen müssen. Die bei dieser Gelegenheit immer wieder geäusserte "Rechtfertigung" dieser ach so erfolgreichen Manager lautet dann immer wieder synchron, dass die Konkurrenz bzw. der internationale Markt halt dies eben so vorgebe. Dabei weiss man ja eigentlich grundsätzlich, dass Vergleichen jegwelcher Art unglücklich macht (auch im Alltags-Leben...)

Man kann noch so viele komplizierte Bonussysteme aufstellen wie man will, letztlich muss der sog. gesunde Menschenverstand als Massstab herhalten, wer für wieviel und was entschädigt werden soll. Offenbar ist aber dieser gesunde Menschenverstand in der heutigen Zeit völlig verloren gegangen. Dieser könnte m.M.nach so aussehen, als dass ein CEO einer schweizerischen Grossbank höchstens ein Bonus von 5 Mio. zugestanden werden sollte, dies notabene auch bei Übertreffen der Ziele. Die ihm direkt unterstellten Konzernmitglieder entsprechend weniger. 

Diese übermässige Bereicherung -nicht nur in der Bankbranche- ist ungesund, wird es gar in der Schweiz künftig auch "gilets jaunes" geben?? 

ÜBRIGENS: Bonussysteme sind sehr kompliziert und für Aktionäre nur schwer -wenn überhaupt- nachvollziehbar. Dabei gäbe es doch eine einfache und auch für Aktionäre eine transparente Lösung (mindestens meiner Meinung nach): Der Bonus für -und nur für die- Konzernstufe leitet sich allein aus dem im Jahreschnitt gemittelten Aktienkurs ab. Hat die Firma Erfolge auszuweisen, steigt normalerweise der Aktienkurs und umgekehrt. Das wäre fair für die Konzernspitze und Aktionäre.

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 05.08.2020
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'620
Credit Suisse verbucht Gewinnanstieg

Dank guter Entwicklungen in der Vermögensverwaltung verdient die Grossbank deutlich mehr. Sie übertrifft mit den Quartalszahlen die Erwartungen.

(AWP) Die Credit Suisse (CSGN 13.51 -1.24%) hat im ersten Quartal trotz eines schwierigen Marktumfelds mehr verdient und auch die Prognosen der Analysten übertroffen. Mit Blick in die Zukunft gibt sich die Grossbank vorsichtig optimistisch.

Der Reingewinn stieg im Vergleich zum Vorjahr um 8% auf 749 Mio. Fr. Auf Vorsteuerebene lag der Gewinn bei 1,06 Mrd. Fr. Es sei das zehnte Quartal in Folge mit einem Gewinnwachstum im Vorjahresvergleich, da sich der Geschäftsmix auch unter schwierigen Marktbedingungen weiter bewähre, teilte die Credit Suisse am Mittwoch mit.

Das erste Quartal verlief sehr unterschiedlich: Auf einen schwierigen Januar und eine leichte Erholung im Februar sei ein starker März verfolgt, in dem der zweithöchsten Ertrag der letzten 39 Monate verzeichnet worden sei, liess sich Konzernchef Tidjane Thiam in der Mitteilung zitieren. Insgesamt war es der höchste Quartalsgewinn seit dem dritten Quartal 2015.

Zurückgegangen sind die Erträge: Diese sanken auf 5,39 Mrd. Fr. von 5,64 Mrd. Fr. im Vorjahr. Bei einem Geschäftsaufwand von 4,24 Mrd. Fr. ergibt sich ein Verhältnis aus Kosten und Erträgen (Cost-/Income-Ratio) von rund 79%.

Mit den Zahlen zum ersten Quartal wurden die Prognosen der Analysten übertroffen. Laut AWP-Konsens gingen die Experten im Durchschnitt von einem Gesamtertrag von 5,21 Mrd. Fr. sowie von einem Vorsteuergewinn von 994 Mio. Fr. und einem Konzerngewinn von 694 Mio. Fr. aus.

Insgesamt flossen der Bank in der Periode von Januar bis März Nettoneugelder in Höhe von 35,8 Mrd. Fr. zu, verglichen mit 0,5 Mrd. Fr. im vierten Quartal 2018. Im Vermögensverwaltungsgeschäft allein gab es insgesamt Zuflüsse von 9,6 Mrd. Fr. 27,6 Mrd. Fr. der Zuflüsse sind auf den Bereich Corporate & Institutional Clients der Swiss Universal Bank zurückzuführen, was die anhaltend positive Dynamik im Vorsorgegeschäft widerspiegle, hiess es.

Die verwalteten Vermögen standen per Ende März bei 1’431 Mrd. Fr. und damit über den 1’347 Mrd. Fr. per Ende 2018.

Von den Divisionen erzielten alle ausser Investment Banking & Capital Markets (IBCM) ein positives Ergebnis. Der Verlust erreichte in dem Bereich vor Steuern 93 Mio. Fr.

Mit Blick in die Zukunft hiess es zudem, die positive Dynamik von gegen Ende des ersten Quartals habe sich im April auf breiter Front fortgesetzt. Das Vertrauen der Kunden kehre allmählich zurück. Allerdings sei das Quartal noch nicht weit genug vorangeschritten, um abschliessende Rückschlüsse über die Entwicklung Gesamtjahr 2019 zu ziehen. Die Aussichten für das zweite Quartal 2019 werden aber «vorsichtig optimistisch» eingeschätzt.

 

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 05.08.2020
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'620
Es hätte schlimmer kommen können

Analyse

Der Ertrag der Grossbank geht im ersten Quartal weniger stark zurück als erwartet. Niedrigere Kosten bringen mehr Gewinn.

Nicht so schlimm wie erwartet. So lässt sich das erste Quartal von Credit Suisse zusammenfassen. Die Grossbank machte in den ersten drei Monaten 2019 einen Ertrag von 5387 Mio. Fr., ein Rückgang von 4% im Vergleich zum Vorjahr. Der Analystenkonsens erwartete allerdings mit 4980 Mio. Fr. einiges weniger.

Gleichzeitig konnte die Bank ihre Kosten nach Abschluss der Restrukturierung Ende 2018 weiter senken, auch wenn nicht ganz so stark wie vom Markt erwartet. Unterm Strich steigert CS entgegen den Erwartungen so den Vorsteuergewinn im Vergleich zum Vorjahr leicht auf 1062 Mio. Fr. (+1%). Der Reingewinn steigt auch wegen eines tieferen Steuersatzes aufgrund interner finanzieller Optimierung ganze 8% auf 749 Mio. Fr.

https://www.fuw.ch/article/credit-suisse-verbucht-gewinnanstieg/

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Speedy3
Bild des Benutzers Speedy3
Offline
Zuletzt online: 13.06.2019
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 2'516
Ruhig geworden hier

Hey Elias, altes Haus bist ja hier im CS-Forum fast zum Alleinunterhalter geworden. Aber du machst das toll.

Bin übrigens gestern wieder bei Credit Suisse eingestiegen und alle die mich kennen, wissen was dies für den CS Kurs bedeutet.

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 05.08.2020
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'620
CS-Chef verspricht steigenden Aktienkurs

Tidjane Thiam und VRP Urs Rohner gehen an der GV auf den Unmut der Aktionäre betreffend die Aktienkursentwicklung ein. Sie geloben Besserung.

(AWP) Die Führungsspitze der Credit Suisse (CSGN 13.68 0.07%) hat am Freitag vor den Aktionären versucht, die schlechte Aktienkursentwicklung zu rechtfertigen, und verwies vor allem auf das schwierige Umfeld. Für die nächsten Jahre schürte das Management hingegen Zuversicht.

«Wir versprechen, dass wir von nun an unseren Buchwert pro Aktie erhöhen werden, was mit der Zeit zu einem Anstieg des Aktienkurses führen dürfte», sagte Konzernchef Tidjane Thiam in seiner Rede im Hallenstadion in Zürich.

Es sei berechtigt zu fragen, «warum der Aktienkurs dort ist, wo er ist», wenn die Strategie doch so erfolgreich sei, sagte Thiam. Die Entwicklung des Aktienkurses hänge jedoch nicht allein von der Entwicklung der Credit Suisse, sondern auch vom Branchenumfeld ab.

So habe der europäische Bankensektor in den letzten Jahren zwei Phasen mit grösseren Bewertungsrückgängen erlitten: Zwischen Sommer 2015 und 2016 verloren die Aktienkurse der europäischen Banken laut Thiam 48% und im vergangenen Jahr 33%.

 

 

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 05.08.2020
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'620
CSe holt Wissenschaftler für thematische Aktienanlagen

Der Beirat, in dem Experten aus Wissenschaft und Industrie Einsitz haben, solle fest in den Anlageprozess der Thematic Equitiy Funds eingebunden werden und habe bereits erfolgreich seine erste Sitzung abgehalten, teilte Credit Suisse am Montag mit.

Die CS hat folgende externe Mitglieder in den Beirat berufen: Roland Siegwart, Professor für Autonome Systeme an der ETH Zürich; Alexander Berentsen, Professor für Wirtschaftstheorie und Dekan der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Basel; Andreas Caduff, Gründer des Wearables-Herstellers Biovotion sowie Nicola Tomatis, CEO und Verwaltungsratsmitglied des Navigationstechnologieanbieters BlueBotics.

(AWP)

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 05.08.2020
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'620
CS Sector Perform

NEW YORK (dpa-AFX Analyser) - Das Analysehaus RBC hat das Kursziel für Credit Suisse nach Zahlen von 14 auf 15 Franken angehoben und die Einstufung auf "Sector Perform" belassen. Mit den Ergebnissen zum ersten Quartal habe die Großbank auf Basis höherer Erträge die Erwartungen übertroffen, schrieb Analystin Anke Reingen in einer am Montag vorliegenden Studie. Zudem stütze ein proaktiveres Management den Ausblick. In der Folge erhöhte die Analystin ihre Gewinnschätzungen./stk/tih

Veröffentlichung der Original-Studie: 28.04.2019 / 18:39 / ET
Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: 29.04.2019 / 00:15 / ET

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 05.08.2020
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'620
Förberg nicht an Credit Suisse interessiert

Mit Blick auf die Bankenbranche ist Cevian derweil eher zurückhaltend, was eine mögliche Beteiligung anbelangt. «Bei allen Objekten prüfen wir, wie wahrscheinlich es ist, dass wir Veränderungen durchsetzen können. (…) Im Fall von Banken ist es schwierig, sich ein gutes Bild der Risiken zu machen, die in der Bilanz schlummern», sagte Förberg, auf die Frage, ob sich Cevian die Credit Suisse (CSGN 12.03 0.12%) im Hinblick auf eine mögliche Beteiligung anschaue. Wenn die Gefahr bestehe, dass die Risiken zu gross sind, komme das Objekt als Investment nicht in Frage.

https://www.fuw.ch/article/cevian-gegen-weitere-abspaltung-bei-abb/

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 05.08.2020
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'620
Credit Suisse (CS) buy

FRANKFURT (dpa-AFX Analyser) - Die Deutsche Bank hat die Aktie der Credit Suisse nach einer Exkursion mit dem Versicherer auf "Buy" mit einem Kursziel von 17 Franken belassen. Credit Suisse profitiere von besonders reichen Kunden im Bereich Vermögensmanagement, schrieb Analyst Benjamin Goy in einer am Mittwoch vorliegenden Studie. Dieser Anstieg und der wachsende Anspruch solcher Kunden habe die Nachfrage nach Qualitätsprodukten gesteigert und zugleich die Preisfestlegung für Kunden der Vermögensverwaltung angetrieben./ck/zb

Veröffentlichung der Original-Studie: 14.05.2019

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 31.07.2020
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 28'053
CS-Chef skeptisch gegenüber

CS-Chef skeptisch gegenüber grenzüberschreitenden Fusionen

Credit Suisse-Chef Tidjane Thiam hält nichts von grenzüberschreitenden Zusammenschlüssen von Banken.

31.05.2019 06:45

"Wir sind sehr skeptisch gegenüber internationalen Übernahmen und Fusionen über Grenzen hinweg", sagte der Franko-Ivorer Tidjane Thiam in einem Interview mit der Westschweizer Wirtschaftszeitung "l'Agefi" vom Freitag. Dagegen sei man offen für eine inländische Konsolidierung in Märkten, in denen die CS bereits tätig sei. "Wir können auch mit solchen Banken zusammenarbeiten - aber ohne sie zu kaufen - zum Beispiel indem wir unser computergestütztes Compliance-System und unsere Plattformen zur Verfügung stellen", sagte Thiam.

Der Brexit sei indes eine böse Überraschung. Zudem führe er zu einem Vertrauensverlust gegenüber dem Vereinigten Königreich, der nicht so schnell verschwinden werde, sagte Thiam. Die Auswirkungen auf die Credit Suisse sind jedoch beschränkt. Lediglich 2 Prozent des Umsatzes seien gefährdet. "Wir sind hier weniger exponiert als der Durchschnitt", sagte der CS-Chef.

Auf die Frage, ob er Schweizer Staatsbürger werden möchte, sagte Thiam: "Das möchte ich tun, sobald die notwendigen Voraussetzungen erfüllt sind." Sein Deutsch sei mittlerweile brauchbar, sein Schweizerdeutsch hingegen nicht, auch wenn er allmählich anfange, mehr zu verstehen.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Seiten