Santhera Pharmaceuticals

Santhera Pharm Hl N 

Valor: 2714864 / Symbol: SANN
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Bargain
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GV

The Board proposes creation of new authorized capital in an amount of CHF 3,000,000

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@Bargain

@Bargain

Woher diese Info? Hast Du die GV-Unterlagen bereits erhalten?

Immer wieder Kapitalerhöhungen...mühsam.

Was ist Deine Meinung zum aktuellen Stand? jioren und Gertrud haben sich bereits zu Wort gemeldet.

kiwichris
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http://www.santhera.com
gertrud
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Aktionärssicht

Was ist aus Aktionärssicht besser: KE mit/ohne BR oder der Verkauf von Unternehmenswerten?
Mich würde der Antrag zur Schaffung von 3 Mio. authorisiertem Kapital stören, denn  das ist ein Blankoscheck für das Management. Sie können das innert Stunden einlösen. Für eine ordentliche KE würde es eine (ausserordentliche) GV brauchen und das Management müsste sich im Vorfeld den Aktionären erklären.

Was mir auffällt, ist der Antrag auf  1.5 mio "conditional" Kapital. Das würde ausreichen, um den Wandelpreis der SAN17 von heute gut CHF 61 auf ca. CHF 25 zu senken. Interessant.

 

mats
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@gertrud

@gertrud

3 Mio werde ich gutheissen.

Dass aber die Wandler der Obligation sollen von den Missleistungen des Management profitieren da bin ich aber dagegen. Klar es gibt auch Gründe warum man sich von dieser "Geisel" befreien sollte....

gertrud
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@ mats

Vielleicht verstehe ich Dich nicht richtig, aber ich finde, es ist kein eindeutiger Fall:

Szenario 1: Santhera ist klar erfolgreich. Dann sollten die Aktionäre gerne zusätzliches Geld einschiessen (was sie aber letzthin nicht taten). Und dann besser über eine KE mit Bezugsrecht, statt Aktien zu authorisieren, die dann in einer NachtundNebel accelerated book building action an irgendwen verschleudert werden.
Die Gläubiger zahlt man dann besser aus, da Geld aufzutreiben kein Problem ist.

Scenario 2: Santhera bleibt ein Hoffnungskandidat. Dann müsste man die Gläubiger mit harten 60 Mio. auszahlen, die schwer aufzutreiben sind, allenfalls durch Aktionärsvermögensverkäufe. Dann ist doch besser man "zahlt" sie durch Senkung des Wandelpreises in Aktien aus.

Wär ich also Aktionärin, würde ich genau umgekehrt wie Du stimmen: conditional ja, authorized nein.
Mich würde es stören, wie der Herr Meier in den letzten Monaten die Firma/das Projekt-Portfolio umgekrempelt hat, ohne die Aktionäre zu fragen. Der soll's mir nicht zu weit treiben, der Meier.
 

mats
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Keine Angst Gertrud der Meier

Keine Angst Gertrud der Meier und andere kriegen schon ihr Fett weg. ich denke einfach, das klassische Kapitalehöhungen im Biotech schlecht funktionieren, das hat man ja im Dezember gesehen.

Ich kenne ja die Details der Vertäge nicht, aber es ist doch zu begrüssen, dass die Grossaktionäre jetzt wenigstens etwas gegen das grenzenlose verwässern was tun. Doch vom Erfolg über zusätzliche Lizenzen bin ich doch vorerst mal skeptisch. Vielleicht kreigen sie ja im Mai oder Juni wenigstens die Zulassung bei Lhon in Südkorea durch. Dann sieht es für den Raum Asien und Australien zum auslizenzieren für den Hauptwirkstoff etwas besser aus.

Amphibolix
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Santhera vor zwei entscheidenden Jahren / FUW 29.04.19

29.04.2019 – 17:48 Unternehmen / Gesundheit

Santhera vor zwei entscheidenden Jahren

Analyse | Die Entwicklung der Medikamente hat 2018 mehr Geld verschlungen. Dieses Jahr will das Pharmaunternehmen einen ähnlichen Betrag investieren.

Rupen Boyadjian

Das auf seltene Krankheiten spezialisierte Biotech-Unternehmen Santhera (SANN 14.88 -0.8%) hat 2018 einen etwas grösseren Fehlbetrag eingefahren. Das ist auf höhere Entwicklungskosten zurückzuführen. Sie sind von 26,6 Mio. Fr. im Vorjahr auf 38,2 Mio. Fr. geklettert.

Die Verkäufe des bisher einzigen Medikaments, Raxone, wuchsen um 38% auf 31,7 Mio. Fr. (Vorjahr 22,9 Mio. Fr). Unter dem Strich resultiert ein Verlust von 54 Mio. Fr., nach 51,5 Mio. Fr. im Jahr davor.

Im laufenden Jahr ist mit Entwicklungsausgaben in etwa auf dem Niveau von 2018 zu rechnen, wie die Santhera-Spitze am Montag in Zürich bei der Präsentation der Jahreszahlen erklärte. Die Verkäufe von Raxone, die im ersten Quartal 2019 bereits 9,2 Mio. Fr erreichten (+19% gegenüber Vorjahr), sollen auf 35 bis 37 Mio. Fr. steigen und auch nächstes Jahr zunehmen. Das Medikament ist im vergangenen Jahr selbsttragend geworden. 45 bis 50 Mitarbeiter sind dafür zuständig. Sie kümmern sich vor allem um den Verkauf. Per Ende Jahr wies Santhera 115 Vollzeitstellenäquivalente aus.

Zulassungsantrag wird bald eingereicht

Raxone enthält den Wirkstoff Idebenone und ist zur Behandlung von Leber-hereditärer Optikusneuropathie (LHON) zugelassen, einer erblichen Augenkrankheit. Santhera will denselben Wirkstoff beim Muskelschwund Duchenne-Muskeldystrophie (DMD) einsetzen und unter dem Markennamen Puldysa vermarkten. Ein neuer Zulassungsantrag für die EU soll noch im zweiten Quartal eingereicht werden. Der Ausgang dieses Verfahrens ist für das Unternehmen zentral, da der Markt für DMD rund achtmal grösser als der für LHON ist. Bob Pooler von ValuationLab hat für beide Indikationen zusammen einen Spitzenumsatz von knapp 1 Mrd. Fr. geschätzt. Der Bescheid der Zulassungsbehörde müsste bis Mitte 2020 vorliegen.

«Wir hoffen, Puldysa im nächsten Jahr nach der Sommerpause lancieren zu können», sagt Santhera-CEO Thomas Meier. Typischerweise werden Deutschland und Österreich die ersten Länder sein, in denen das Medikament offiziell erhältlich sein wird. In Italien verkauft Santhera es bereits im Rahmen einer Sondergenehmigung. In England erhalten über 55 Patienten die Substanz im Rahmen eines Spezialprogramms kostenlos. Santhera erhebt damit Daten, die sie für die Zulassungsanträge verwenden kann.

Intensive Vorgespräche

Im Februar konnte die Gesellschaft Resultate einer Langzeituntersuchung präsentieren, die die Wirksamkeit über bis zu sechs Jahre belegen, wenn Idebeonone eingesetzt wird, um den Atmungsverlust der DMD-Patienten zu verlangsamen. Sie sollten die Aussichten auf die Zulassung verbessern.

Das Management will dieses Mal auf Nummer sicher gehen und hat zusätzliche Anstrengungen unternommen, um einen neuerlichen Fehlschlag wie die Ablehnung der EU-Zulassungsbehörde Ende 2017 zu vermeiden. Die US-Zulassungsbehörde hatte schon im Rahmen von Vorgesprächen 2016 beschieden, sie benötige umfangreichere Daten. Beide negativen Nachrichten hatten damals grosse Kursverluste ausgelöst. «Wir haben intensive Vorgespräche mit Zulassungsbehörden geführt», erklärt Meier. «Aber auch mit Patientenverbänden, damit sie wissen, mit welchen neuen Daten wir das erweiterte Dossier einreichen.» Die Verbände können sich im Verfahren äussern.

Warten auf Studienresultate für US-Antrag

Die Einreichung eines Zulassungsantrags in den USA ist von den Resultaten der laufenden grossen Phase-III-Studie abhängig. Sie werden erst für Mitte 2021 erwartet. Meier erklärte, die US-Gesundheitsbehörde FDA werde die Zulassung nur erteilen, wenn sie Daten für Patienten beurteilen könne, die bereits mit Steroiden behandelt werden, und Daten von Patienten, die keine Steroide nehmen. Deshalb müsse man die sogenannte Sideros-Studie abwarten. In Europa hingegen beantragt Santhera die Zulassungen für beide Patientengruppen separat.

Bereits Mitte nächsten Jahres dürften nach Einschätzung Meiers die Daten einer zulassungsrelevanten Studie für den Wirkstoff Vamorolone vorliegen. «Dann entscheiden wir, ob wir die Option auf die Sublizenz ausüben und das Medikament lancieren», erklärt der CEO. Er hatte die Option Ende vergangenen Jahres von Idorsia (IDIA 20.14 2.49%) für 20 Mio. Fr. und 1 Mio. Santhera-Aktien gekauft. Der Wirkstoff könnte ebenfalls bei DMD eingesetzt werden, aber um den Verlust der Muskelfunktion zu verlangsamen. Läuft alles nach Plan, könnte das Unternehmen den Antrag in den USA Ende 2020 einreichen. Vamorolone könnte bei positivem Ausgang des Verfahrens Ende 2021 lanciert werden. In Europa würden die einzelnen Schritte jeweils ein Quartal später folgen.

Weitere Gelder nötig

Zentral ist für das kleine Pharmaunternehmen auch die Finanzierung. Per Ende Jahr wies es 22 Mio. liquide Mittel aus (Ende 2017: 45 Mio. Fr.). Erst Anfang April konnte es eine syndizierte Kreditlinie organisieren, die für neun Monate bis zu 15 Mio. Fr. zur Verfügung stellt. Ausserdem wurden alle noch verbliebenen 500’000 Namenaktien aus dem bestehenden genehmigten Aktienkapital privat platziert. Der Bruttoerlös betrug 7,1 Mio. Fr. Zusammen sollte das bis Ende Jahr reichen. Bis dahin wird Thomas Meier weitere Mittel beschaffen müssen, sei es über eine Aktienkapitalerhöhung oder den Verkauf von Sublizenzen.

Spätestens in zwei Jahren wird sich für Santhera sehr vieles entscheiden. Die Aktien haben nach der Präsentation der Zahlen zunächst mehr als 10% nachgegeben und handelten danach mit einem Abschlag von 4% bei rund 15 Fr. Ende Februar hatte sich der Kurs nach Bekanntwerden der positiven Daten zur Langzeitwirkung von Idebenone/Puldysa verdreifacht. Die Beteiligungspapiere notieren aber noch weit unter früheren Höchst. Positive Nachrichten können weitere Sprünge nach oben auslösen, negative aber auch einen neuerlichen Absturz. Die Valoren bleiben auf absehbare Zeit eine riskante Wette.

Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft

Bargain
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Wandler

Wie müsste man eine mögliche Senkung des WP auf 25.- interpretieren?

Dass San bis Laufzeitende mit einem Kurs von 25+ jedoch unter dem aktuellen WP rechnet? Dies z.B., weil sie sich über den Kapitalmarkt finanzieren werden und dadurch der WP schwer erreibar wäre? 

 

Bargain
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Conditional Capital

Könnten die beantragten1.5Mio. conditional capital mit den bestehenden 930'000 notfalls, sollten andere Finanzierungsmöglichkeiten scheitern, auch für eine neue Anleihe verwendet werden? Z.B. für die schaffung einer neuen Anleihe in Höhe von 90Mio., geringerem Kupon (1-3%), verlängerter Laufzeit (2025) und WP 37.5. San würde dadurch 90Mio. generieren, wovon 60Mio. für die Rückzahlung der bestehenden Anleihe verwendet werden könnten. 30Mio. könnten für die Entwicklung eingesetzt werden. Zudem würde San durch die längere Laufzeit an Flexibilität gewinnen. Wäre sowas für San überhaupt möglich/denkbar?

  Meier erwähnte in einem Interview einmal, dass er sich nicht mehr weiter verschulden wolle. Durch den tieferen WP würde eine Wandlung jedoch wahrscheinlicher, was im Interesse von San sein sollte.

gertrud
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Kreative Idee

Eine äusserst kreative Idee, Du kommst nur 2 Jahre zu früh damit, Bargain.

Vor der Fälligkeit zurückzahlen (zu 100%) darf Santhera die SAN17 nur, wenn der Aktienkurs 160% des WP für eine gewisse Zeit erreicht. Das wäre aktuell bei ca. CHF 97 und ist wohl nicht so bald realistisch.

Wenn sich hingegen in den Monaten vor der Fälligkeit im Januar 2022 abzeichnet, dass die Refinanzierung nicht gesichert ist, dann werden solche Umschuldungen durchaus eine Option. Wie bei Meyer-Burger vor ein paar Jahren sind dann allerdings die Gläubiger am langen Hebel und können die Bedingungen fast nach Belieben diktieren.

Bargain
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Wandler

Danke für die Antwort, Gertrud

Wäre es auch denkbar/machbar, dass die aktuelle Anleihe durch eine “neue“, attraktivere ersetzt würde?

Überlegung:

San gibt eine neue Anleihe über 37.2Mio., Laufzeit 2025 und einem WP von 40.- aus. Für die Wandlung stehen die 930'000 bestehenden conditional zur Verfügung. Mit den beantragten 1.5Mio. conditional würde der WP der aktuellen Anleihe ebenfalls auf 40.- gesenkt und die restlichen Bedingungen der neuen Anleihe angepasst. Da attraktiv, würden die Gläubiger das Angebot annehmen und in die neue Anleihe wandeln. Es entstünde nur eine Anleihe. 

Pos. für San:

- Generierung von 37.2Mio. cash

- Zeitgewinn durch verlängerung der Laufzeit

Pos. für Aktionäre:

- “Vorerst“ keine Ausgabe weiterer Aktien nötig

Pos. für bestehende Gläubiger:

- Attraktive Wandlung in neue Anleihe

 

1724Hermann
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News

Santhera und Uni Basel forschen gemeinsam auf dem Gebiet der Muskeldystrophie

Pratteln/Basel (awp) - Das Spezialitätenpharmaunternehmen Santhera und das Biozentrum der Universität Basel spannen in der Gentherapieforschung zu neuromuskulären Erkrankungen zusammen. Gemeinsam forschen sie in der Behandlung von Patienten mit LAMA2-defizienter kongenitaler Muskeldystrophie (LAMA2 MD oder MDC1A), wie es in der Mitteilung vom Dienstag hiess.

Das Projekt wird mit öffentlichen Geldern der Schweizerischen Agentur für Innovationsförderung, Innosuisse, unterstützt. Santhera und Innosuisse wollen insgesamt 1,2 Millionen Franken in die präklinische Forschungskooperation stecken.

In der Kooperation wird weiter an dem von Prof. Markus Rüegg und seinen Mitarbeitenden vom Biozentrum der Universität Basel neu entwickelten gentherapeutischen Ansatz zu LAMA2 MD geforscht. Dieser habe in Tiermodellen bereits zur Regeneration der Basalmembran von Muskelfasern, zur Wiederherstellung von Muskelkraft und -grösse, zu einem erhöhten Gesamtgewicht sowie einer deutlich verlängerten Überlebensdauer geführt, hiess es. Nun soll die Machbarkeit dieses Gentherapieansatzes mittels standardisierter viraler Vektoren als Grundlage für die spätere klinische Arbeit untersucht werden.

jiroen
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Auf Basis unseren bisherigen

Auf Basis unseren bisherigen Arbeiten gehen wir davon aus, dass dieser neuartige Gentherapieansatz und Omigapil komplementär wirken könnten. 

Ja ja... Herr Meier, Sie sind ein guter Redner

DISCLAIMER I'm long with Cassiopea (since Oct 2016), Obseva (Sep 2019), Cosmo (Sep 2019), Newron (Feb 2016), Redhill Biopharma (Oct 2019), Santhera (Feb 2017). Not shorting any stock.

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Die wollen doch lediglich,

Die wollen , dass Santhera mit “Gentherapie“ in Verbindung gebracht wird...

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@jiroen und Bargain

@jiroen und Bargain

Begeisterung sieht anders aus...

1724Hermann
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News

Santhera geht Lizenzvereinbarung mit Chiesi Group über bis zu 105 Mio Fr. ein.

Pratteln (awp) - Das Spezialitätenpharma-Unternehmen Santhera hat eine Lizenzvereinbarung mit der Chiesi Group abgeschlossen. Im Zuge dieser Vereinbarung wird Chiesi das Santhera-Mittel Raxone zur Behandlung der Augenerkrankheit LHON einlizenzieren. Der Gesamtwert der Transaktion könne bis zu 105 Millionen Franken erreichen, teilte Santhera am Donnerstag mit.

Dabei wird Santhera den Angaben zufolge eine Vorauszahlung von 50 Millionen Franken sowie kurz- bis mittelfristige Umsatzmeilensteinzahlungen von bis zu 55 Millionen Franken erhalten. Der Abschluss der Transaktion steht unter dem Vorbehalt der üblichen Genehmigungen und wird laut Santhera derzeit für das dritte Quartal 2019 erwartet.

Die Chiesi Group werde die Rechte an Raxone bei LHON und allen anderen ophthalmologischen Indikationen weltweit mit Ausnahme der USA und Kanadas, wo Santhera die Rechte behält, einlizenzieren. Zudem habe Chiesi die Option, das Raxone-Geschäft vollständig zu übernehmen. Voraussetzung hierfür seien der Abschluss bestimmter Erstattungs- und Zulassungsverpflichtungen seitens Santhera.

Für Santhera selbst biete diese Transaktion die Möglichkeit, sich auf die Kernbereiche der langfristigen Wachstumsstrategie zu konzentrieren und die neuromuskulären und pulmonalen Programme im klinischen Stadium voranzutreiben, so die Mitteilung.

gertrud
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Da gehen sie nun

Da gehen sie nun hin, die Vermögenswerte, und werden "monetarisiert". Aus Sicht der Gläubigerin ist das nicht so toll.
Sei's drum: Ohne Risiko gibt es halt keine 18% Rendite p.a.

spesenmoos
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nicht meckern

Alles gut. Gratuliere Santhera zu diesem Move. Eine Kapitalerhöhung wäre viel schmerzhafter und weniger erfolgreich gewesen.

Kanada/USA haben sie noch die Rechte. Sie haben nicht alles versilbert. Zudem ist die Liquidität sichergestellt. Die Wandelanleihe müsste auch wieder am Kurs anziehen. Evtl. gibt es ja ein vorzeitiger Rückkauf. 

Wenn der Markt kapiert was Sache ist, zieht die Aktie auf 20.- und der Wandler Richtung 90.-

Feriengast
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Nur For Augenanwendungen

Santhera behält sich ja die Rechte in den USA und Canada und für alle anderen Anwendungen ausser im Bereich der Augenheikunde.

Wir können also auf DMD weiter hoffen.

gertrud
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@ spesenmoos

Ich würde noch so gerne Deine Freude über den Move teilen, aber ich kann wirklich nicht sehen, wieso der Verkauf des Asset für den Wandler irgendwie positiv sein sollte. Es geht eine (wenn auch nicht formale) Sicherheit unwiederbringbar verloren.

Einverstanden, für die Aktionäre vermindert sich die Gefahr einer grösseren KE, zumindest auf dem momentanen tiefen Kursniveau. Deshalb steigt auch der Kurs der SANN heute, das ist folgerichtig. Allerdings könnte es selbst für die Aktionäre eine trügerische und vorübergehende Freude sein.
Wenn sie nicht mehr bereit sind, die Firma zu finanzieren, müssten sie sich grundsätzliche Fragen stellen.
Siehe Kuros, wo die Aktionäre sich weigern, weitere Aktien nur schon zu genehmigen.

Aber ja, ich meckere nicht, ich versteh den Herrn Meier ja und er hat seine "Monetarisierung" auch angetönt. Nur schon für dieses Wort muss man ihn ja lieben.

jiroen
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Es ist eine Lösung wie eine

Es ist eine Lösung wie eine andere - aber jetzt ist die Firma noch mehr abhängig von den nächsten Etappen: Zulassung Puldysa und gute Ergebnisse für Vamorolone. Falls beide scheitern... Gute Nacht

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Pat
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jiroen hat am 23.05.2019 15

jiroen hat am 23.05.2019 15:18 geschrieben:

Es ist eine Lösung wie eine andere - aber jetzt ist die Firma noch mehr abhängig von den nächsten Etappen: Zulassung Puldysa und gute Ergebnisse für Vamorolone. Falls beide scheitern... Gute Nacht

Um eine Firma weiter zu bringen ist man gezwungen Entscheidungen zu treffen. Ob diese Entscheidung die Richtige war/ist, sieht man zum heutigen Zeitpunkt noch nicht, was man aber sehen kann ist, dass eine weitere KE in den Hintergrund geratet.

Mit Zulassungen kann immer alles passieren, was für so kleine Biotech's der Untergang bedeutet.

Das Interesse an Santhera, zeigt mir einmal mehr das Volumen von heute.

Bargain
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Aktie/Wandler

Aktie: rot

Wandler: grün

Wie ist das rational erklärbar?

Dem einen oder anderen Aktionär scheint das “Alles oder Nichts“ Vorgehen wohl doch nicht ganz zu behagen. Wieso ist man dann in Sann investiert?

Könnten die Ankeraktionäre die Veräusserung von Vermögenswerten zur Bedingung gemacht haben, um weiterem authorized capital zuzustimmen? 

Domtom01
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keine Hexerei

Mehr Vertrauen in den Wandler im Verhältnis zur Aktie. Zudem haben einige die Gelegenheit wahrgenommen, sich von der Aktie zu trennen. Es bleibt noch genug Fleisch am Knochen (Substanz wurde geschmälert, ist aber noch genügend (?) vorhanden).  Ich bin da jetzt auch nicht mehr dabei, kann sich aber jederzeit wieder ändern. Ist ein volatiler Spielball. 

Bargain
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Vorläufige Ergebnisse

Wann werden eigentlich vorläufige Studienergebnisse publiziert? Kann dies ein Unternehmen selber entscheiden oder wird dies nur dann gemacht, wenn die Zulassungsbehörde eine Zwischenanalyse für das Einreichen eines Zulassungsantrags fordert?

Gruss

1724Hermann
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News

Santhera reicht Zulassungsantrag für DMD-Mittel Puldysa bei EMA ein.

Pratteln (awp) - Santhera hat einen wichtigen Schritt unternommen. Wie das Spezialitätenpharma-Unternehmen am Montag mitteilte, hat es bei der Europäischen Arzneimittelbehörde für seinen Wirkstoff Puldysa (Idebenon) einen Antrag auf Marktzulassung eingereicht.

Ziel ist es, Puldysa zur Behandlung von Atmungsfunktionsverlust bei Patienten mit der fortschreitenden Muskelschwäche Duchenne-Muskeldystrophie (DMD) einzusetzen. Santhera strebt eine bedingte Marktzulassung (sog. conditional marketing authorization, CMA) an. Konkret richtet sich Santhera mit dem Antrag an Patienten, die keine Glukokortikoid-Steroide verwenden.

Der Zulassungsantrag stützt sich der Mitteilung zufolge auf Daten aus insgesamt drei Studien, darunter auch Ergebnisse aus der kürzlich abgeschlossenen SYROS-Studie, einer Erhebung von Langzeitdaten.

Gleichzeitig bestätigt Santhera in der Meldung die bisherigen Pläne, wonach auch bei der US-Gesundheitsbehörde FDA ein Zulassungsantrag (new drug application, NDA) eingereicht werden soll, sobald die derzeit laufende doppelblinde, Placebo-kontrollierte Phase-III-Studie (SIDEROS) abgeschlossen ist. In der SIDEROS-Studie wird die Wirksamkeit und Verträglichkeit von Idebenon bei Patienten mit DMD getestet, die gleichzeitig Glukokortikoid-Steroide einnehmen.

jiroen
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EMA-Zulassungsantrag Puldysa
  • EMA-Zulassungsantrag Puldysa
  • SIDEROS: 80% rekrutiert, 100% für Q4, besser als ich gedacht hätte
  • FDA-Zulassungsantrag: nach SIDEROS

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jiroen
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Update Offene Fragen

Update Offene Fragen

Produkte/Pipeline

  • Raxone in LHON: Geschäft wird für 50-100M verkauft
  • Puldysa in DMD (DELOS): Zulassungsantrag (CMA) in Europa: 27. Mai 2019
  • Puldysa in DMD (SIDEROS): 80% rekrutiert, Abschluss Q4-2019
  • Omigapil: nächste Schritte? Wann beginnt die Zulassungsstudie? Keine Infos
  • POL6014: keine Frage
  • Vamorolone: Rekrutierung auf Kurs? => Abschluss Rekrutierung für Ende 2019 geplant. 

Finanzierung

Was ist geplant, um die laufenden Studien usw. zu finanzieren?

  • Neue KE? OFFEN
  • Verkauf des OPHTALMO-GESCHÄFTS? Ja, für 50 bis 100M

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hans im glück
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wie lange dauert es nun bis

wie lange dauert es nun bis der entscheid kommt?

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