Bucher

Bucher Industries N 

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Bucher leidet auch 2016 unter Gegenwind aus dem Agrarsektor
07.03.2017 18:13

(Zusammenfassung mit Aktienschlusskurs ergänzt)

Zürich (awp) - Der breit aufgestellte Industriekonzern Bucher hat im Geschäftsjahr 2016 wie bereits im Vorjahr unter dem Gegenwind aus dem Landwirtschaftssektor gelitten. Umsatz und Profitabilität gingen entsprechend erneut klar zurück. Schuld daran war die grösste Sparte Landmaschinen (Kuhn Group), welche auch die stärksten Umsatzeinbussen verzeichnete. Dagegen legten alle anderen vier Divisionen beim Umsatz zumindest in Franken zu. Wegen des Einbruchs des Gewinns fällt auch die Dividende für 2016 tiefer aus. Mit Blick nach vorne zeigt das Unternehmen aber eine gewisse Zuversicht.

"Ich bin für das Geschäftsjahr 2017 verhalten optimistisch", sagte denn auch CEO Jacques Sanche an der Bilanzmedienkonferenz. Hoffnungen zieht er insbesondere aus den zuletzt wieder etwas angestiegenen Preisen in der Milchwirtschaft, was das Geschäft der Kuhn Group stützen sollte, welche noch knapp 40% zum Konzernumsatz beiträgt.

Die Division habe sich aber auch im Geschäftsjahr 2016 angesichts des schwierigen Umfelds gut geschlagen, so Sanche. Er streicht dabei Rekordernten im Ackerbau mit weiter nachgebenden Preisen hervor, schlechte Ernten in Frankreich und Teilen Deutschlands und insbesondere die Zurückhaltung bei Investitionsentscheiden in den USA, um den zweistelligen Einbruch beim Umsatz und den Rückfall der EBIT-Marge von gut 10 auf noch 8% zu begründen.

AUFTRAGSBESTAND KLAR HÖHER ALS MITTE 2016

Konzernweit reduzierte sich der Umsatz um 4,4% auf 2,38 Mrd CHF, bereinigt um Währungs- und Akquisitionseffekte gar um 6,7%. Der Auftragseingang ging um 2,2% auf 2,39 Mrd zurück und bereinigt um 4,0%. Der Auftragsbestand lag hingegen per Ende Jahr mit 728 Mio CHF um beinahe 30% über dem Wert von Ende Juni 2016, wie der Landmaschinen-, Anlagen- und Fahrzeugbauer am Dienstag mitteilte.

Der EBIT sank im Vergleich zum Vorjahr um gut 18% auf 169 Mio CHF und die entsprechende Marge um 120 Basispunkte auf 7,1%. Die Hauptgründe für diesen Rückgang sind die Abnahme des Umsatzes bei den Landmaschinen sowie Einmalkosten bei den Kommunalfahrzeugen. Der Reingewinn reduzierte sich um gut 15% auf 118,4 Mio, entsprechend soll auch die Dividende um 50 Rappen auf 5 CHF gekürzt werden.

Von den übrigen Divisionen erreichte die zweitgrösste, Hydraulics, eine auf knapp 12% gesteigerte EBIT-Marge, während Emhart Glass (Glasverarbeitungsmaschinen) und Specials (Weinproduktionsanlagen und Fruchtsaftpressen) diese um 50 Basispunkte auf 7,1% bzw. um 300 Basispunkte auf 8,0% verbesserten.

Einzig die drittgrösste Sparte Municipal (Gemeindemaschinen, Kehr- und Winterdienstfahrzeuge) erlitt wie die Kuhn Group einen Rückgang, und dieser war mit 4,8 Prozentpunkten deutlich. Dies war auf Einmalkosten im Zusammenhang mit der Konzentration der Fahrzeugproduktion in Grossbritannien und Lettland in der Höhe von 7 Mio CHF zurückzuführen. Diese Verlagerung verläuft laut Sanche "sehr erfreulich".

MEHR UMSATZ BEI HÖHERER MARGE

Bucher prognostiziert für 2017 für alle Divisionen eine verbesserte EBIT-Marge, ausser für die Division Hydraulics. Dort soll sie in etwa stabil bleiben. Mit Blick auf den Umsatz stellt das Unternehmen für die Kuhn Group sowie für die Division Emhart Glass einen ähnlichen Wert wie 2016 in Aussicht, während die Verkäufe in den Divisionen Municipal, Hydraulics und Specials anziehen sollten.

Insgesamt ergibt sich für den Konzern damit die Prognose einer leichten Umsatzsteigerung bei einer verbesserten Marge. Auf die Frage, ob denn insgesamt die Talsohle durchschritten sei, sagte Sanche: "Das ist die Gretchenfrage." Die Visibilität in der Kuhn Group liege zwischen drei und sechs Monaten, von daher sei er mit Prognosen eher zurückhaltend. Der steigende Milchpreis sollte aber helfen, die Investitionen wieder anzukurbeln.

An der Börse zogen die im bisherigen Jahresverlauf mit einem Plus von rund 13% bereits stark gelaufenen Aktien am Berichtstag um weitere 0,5% leicht an.

cf/rw

(AWP)

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Bucher Industries wird von WEKO wegen möglicher Preisabsprachen untersucht
15.03.2017 07:46

Bern (awp) - Die Wettbewerbskommission (WEKO) hat gegen die zur Bucher-Industries-Gruppe gehörende Bucher Landtechnik AG eine Untersuchung wegen möglicher Wettbewerbsabsprachen eröffnet. Untersucht werden nach einer Anzeige mögliche Wettbewerbsabreden beim Vertrieb von Ersatzteilen für Traktoren der Marken New Holland, Case IH und Steyr, wie die WEKO am Mittwoch mitteilt. Die Untersuchung richte sich gegen die Bucher Landtechnik AG und deren konzernmässig verbundene Gesellschaften.

Bucher Industries lässt in einer eigenen Stellungnahme dazu lediglich verlauten, dass mit der WEKO kooperiert werde und dass das Unternehmen bestrebt sei, "vollumfänglich zur Aufklärung der Sachlage beizutragen".

Bei der Bucher Landtechnik AG in Niederweningen wurde gemäss WEKO eine Hausdurchsuchung durchgeführt. Im Zentrum der Untersuchung stünden Anhaltspunkte, dass die Bucher Landtechnik AG mit der Bindung des Bezugs von Ersatzteilen für Traktoren der genannten Marken an den Verkauf von Traktoren der entsprechenden Marken Parallelimporte verhindere. Weiter bestünden Anhaltspunkte dafür, dass Bucher Landtechnik den Wiederverkäufern Beschränkungen des geografischen Absatzgebietes für den Weiterverkauf auferlege.

Bucher Landtechnik gehört innerhalb von Bucher Industries zur Division Bucher Specials.

cf/rw

(AWP)

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Bucher erhält deutlich mehr

Bucher erhält deutlich mehr Bestellungen - Ziele bestätigt

(Mit weiteren Angaben zu den Divisionen ergänzt) - Der Industriekonzern Bucher hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2017 deutlich mehr Aufträge an Land gezogen und auch mehr Umsatz erzielt. Die Prognosen der Analysten wurden damit zum Teil markant übertroffen. Die Ziele für das Gesamtjahr gelten unverändert.

26.10.2017 08:23

Der Auftragseingang nahm in den ersten drei Quartalen um knapp 21% auf 2,04 Mrd CHF zu und der Umsatz um 7,7% auf 1,94 Mrd CHF, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilt. Bereinigt um Währungseffekte und bereinigt zusätzlich um Akquisitions- und Devestitionseffekte ergaben sich nur minimal tiefere Wachstumsraten. Der Auftragsbestand per Ende September lag mit 831 Mio CHF um 23% über dem Wert von Ende Juni.

Mit diesen Zahlen hat das Zürcher Unternehmen die Erwartungen der Analysten übertroffen, insbesondere beim Auftragseingang klar. Die Experten hatten im Schnitt (AWP-Konsens) mit einem Auftragseingang von nur 1,93 Mrd CHF und einem Umsatz von 1,92 Mrd CHF gerechnet.

BELEBTER LANDWIRTSCHAFTSMARKT

In den ersten neun Monaten hätten sich die Märkte belebt, heisst es zur Begründung. Dies galt insbesondere für die Landwirtschaft, für welche die grösste Bucher-Sparte Kuhn Group Maschinen herstellt. Das Segment erhielt 26% mehr Bestellungen (793 Mio CHF) und erzielte einen 9,7% höheren Umsatz (807 Mio).

Das Unternehmen verweist auf höhere Milch- und Fleischpreise, welche die Investitionsfreude der Landwirte erhöhten. Im Ackerbau seien hingegen die Getreidepreise tief geblieben. Regional trübten nur Frankreich, wo die Bauern die Nachwehen der schlechten Ernte 2016 spürten, sowie teilweise Nordamerika das positive Gesamtbild.

KLARES PLUS BEI MUNICIPAL

Die Sparte Municipal, die Kommunalfahrzeuge herstellt, verzeichnete sogar ein Plus beim Auftragseingang von 31%, beim Umsatz waren es 6,5%. Die Zunahme sei insbesondere vom Kehr- und Müllfahrzeuggeschäft getragen gewesen, schreibt die Gesellschaft dazu. Sie teilt ausserdem mit, dass die Konzentration der Kehrfahrzeugproduktion in Grossbritannien und Lettland grösstenteils vollzogen seien, womit die Produktionskapazität am Ende des dritten Quartals erhöht worden sei.

Im Segment Hydraulics (Bestellungen: +18%; Umsatz: +12%) hätten alle Applikationen und Regionen zur guten Entwicklung beigetragen, wobei die Division in Deutschland und Nordamerika das stärkste Umsatzwachstum sah. Bei Emhart Glass (+19%; +2,2%) habe die "erfreuliche Entwicklung" des Markts für Glasformungsmaschinen angehalten. Auch habe sich der chinesische Markt langsam erholt, wenn auch auf tiefem Niveau.

Nur die kleine Sparte Specials, in der verschiedene Geschäfte angesiedelt sind, erhielt in der Berichtsperiode weniger Aufträge (-6,9%), verbuchte allerdings einen leicht höheren Umsatz (+1,7%). Insbesondere habe die Nachfrage nach Weinproduktionsanlagen in der nördlichen Hemisphäre und dabei vor allem in Frankreich unter dem schlechten Wetter gelitten.

AUSBLICK BESTÄTIGT

Für das Gesamtjahr 2017 werden die Ziele bestätigt. Das Management erwartet weiterhin eine Umsatzsteigerung und eine Verbesserung der Betriebsgewinnmarge.

Zu dieser Entwicklung sollen laut den Angaben drei der fünf Divisionen beitragen. Bei Emhart Glass zeichne sich hingegen eine tiefere Betriebsgewinnmarge ab, aufgrund zusätzlicher Massnahmen beim chinesischen Joint Venture. Auch bei Specials wird von einer "leicht tieferen Betriebsgewinnmarge" ausgegangen.

rw/tp

(AWP)

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Juckern hat am 26.10.2017 15

Juckern hat am 26.10.2017 15:36 geschrieben:

Bucn steigt auch seit 1 Jahr. Kennt jemand die Firma? ist das Nachhaltig? sollte man da einsteigen? 

 

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Bucher rechnet mit einem

Bucher rechnet mit einem höheren Gewinn

Der Industriekonzern Bucher hat im vergangenen Jahr Umsatz und Auftragseingang gesteigert.

31.01.2018 06:59

Alle Divisionen trugen zur positiven Umsatzentwicklung bei. Für das Berichtsjahr rechnet die Gruppe mit einer verbesserten Betriebsgewinnmarge und einer deutlichen Zunahme des Konzernergebnisses.

Der Umsatz stieg insgesamt um rund 11 Prozent auf 2,65 Mrd CHF. Bereinigt um Währungs- und Akquisitionseffekte ergab sich ein Plus von 9,4 Prozent, wie der Zürcher Landmaschinen-, Fahrzeug- und Anlagenbauer am Mittwoch mitteilt. Der Auftragseingang wuchs um 20 Prozent auf 2,87 Mrd CHF, und stieg bereinigt um 18 Prozent. Der Auftragsbestand lag per Ende Jahr mit 960 Mio CHF um 32 Prozent über dem Wert per Ende 2016.

Damit hat Bucher die Erwartungen der Analysten sowohl bei Umsatz und Auftragseingang leicht übertroffen. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 2,62 Mrd CHF und für den Auftragseingang bei 2,80 Mrd.

Die Nachfrage nach Bucher-Produkten habe markant zugelegt, heisst es in der Medienmitteilung weiter. Die bereits Ende 2016 gestiegenen Preise in der Milch- und Viehwirtschaft seien 2017 auf gutem Niveau stabil geblieben und hätten zu einer Erholung des Marktes für Landtechnik (Kuhn Group) geführt. Die Kommunalfahrzeuge (Bucher Municipal) hätten von konjunkturellen Verbesserungen und den damit verbundenen Investitionen der Städte und Kommunen profitiert.

Der Markt für hydraulische Systemlösungen und Komponenten (Bucher Hydraulics) habe sich sehr erfreulich gestaltet und die Glasbehälterindustrie (Emhart Glass) in den Schwellenländern habe wieder vermehrt Anlagen zur Glasformung nachgefragt. Die Geschäftsfelder von Bucher Specials hätten sich derweil heterogen gezeigt.

Für das Geschäftsjahr 2017 erwartet der Konzern eine verbesserte Betriebsgewinnmarge und eine deutliche Zunahme des Konzernergebnisses. Für das laufende Jahr 2018 rechnet das Management mit einer Steigerung des Umsatzes und einer höheren Betriebsgewinnmarge.

Das detaillierte Jahresergebnis 2017 wird am 6. März vorgelegt.

(AWP)

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Bucher mit deutlich mehr

Bucher mit deutlich mehr Gewinn und höherer Dividende

Bucher Industries hat im Geschäftsjahr 2017 den Gewinn deutlich gesteigert. Nebst dem klar höheren Umsatz waren dafür insbesondere optimierte Strukturen verantwortlich.

06.03.2018 06:49

Die Aktionäre sollen über eine höhere Dividende am Gewinnanstieg beteiligt werden. Der EBIT kletterte im Vergleich zum Vorjahr um einen Drittel auf 226 Mio CHF und die entsprechende Marge um 150 Basispunkte auf 8,6%. Die Hauptgründe für den Margenanstieg seien der höhere Umsatz sowie optimierte Strukturen, teilte der Landmaschinen-, Anlagen- und Fahrzeughersteller am Dienstag mit.

Der Reingewinn zog um über 41% auf 168 Mio CHF an, entsprechend soll auch die Dividende um 30% auf 6,50 CHF je Aktie erhöht werden. Der Dividenden-Antrag berücksichtige eine kontinuierliche Dividendenpolitik, das Konzernergebnis sowie die Aussichten für das laufende Berichtsjahr.

Insgesamt sei das Geschäftsjahr geprägt gewesen von einer Erholung im wichtigen Markt Landtechnik, dies nach drei schwierigen Jahren. Verantwortlich dafür waren gestiegene Preise in der Milch- und Viehwirtschaft.

Erwartungen übertroffen

Damit hat Bucher die Erwartungen der Analysten übertroffen. Der AWP-Konsens für den EBIT lag bei 215,8 Mio CHF und für den Reingewinn bei 157,5 Mio. Auch die Erwartungen für die Dividende lagen eher tiefer.

Bereits im Januar hatte die Gruppe den Umsatz gemeldet. Dieser erhöhte sich rund 11% auf 2,65 Mrd CHF. Bereinigt um Währungs- und Akquisitionseffekte ergab sich ein Plus von 9,4%. Verantwortlich für den klaren Rückgang war vor allem die grösste Sparte Landmaschinen (Kuhn Group). Der Auftragseingang wuchs um 20% auf 2,87 Mrd CHF, und stieg bereinigt um 18%.

Weiter bestätigt das Unternehmen den Ausblick vom vergangenen Februar. Demnach wird für 2018 mit einer Steigerung von Umsatz und Marge gerechnet. Insgesamt erwartet Bucher ein überwiegend positives Marktumfeld.

(AWP)

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Bucher expandiert in China

Bucher expandiert in China

Über die Division Bucher Hydraulics hat Bucher in China ein Joint Venture vereinbart zur Übernahme von 80 Prozent an Wuxi Deli Fluid Technology, einem Hersteller von hydraulischen Pumpen und Kompaktaggregaten.

09.05.2018 06:55

Damit werde die Position in China und das weltweite Produktangebot verstärkt, teilt Bucher Industries am Mittwoch mit. Die Transaktion muss noch von den chinesischen Behörden bewilligt werden.

Wuxi Deli Fluid Technology Co., Ltd. (Wuxi Deli) mit Sitz in Wuxi in der Provinz Jiangsu, China, wurde 2004 gegründet. Zu Wuxi Deli gehört das Unternehmen Wuxi Deli Hydraulics Co., Ltd., das 1956 als Staatsbetrieb gegründet und 2000 in eine private Kapitalgesellschaft umgewandelt wurde. 2017 erzielte Wuxi Deli im Hydraulikbereich mit etwa 320 Mitarbeitenden einen Umsatz von rund 40 Millionen Franken.

Das Joint Venture soll in die Organisation von Bucher Hydraulics eingegliedert werden und unter dem Namen Bucher Hydraulics (Wuxi) Co., Ltd. auftreten.

(AWP)

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Bucher profitiert von einer

Bucher profitiert von einer günstigen Wirtschaftslage

Die Industriegruppe Bucher Industries hat im ersten Halbjahr Umsatz und Gewinn deutlich gesteigert.

25.07.2018 06:50

Alle Divisionen leisteten hierzu ihren Beitrag. Rückenwind kam zudem von der Währungsentwicklung. Die Prognose für das Gesamtjahr wird bestätigt. Der Auftragseingang stieg in der Berichtsperiode um rund 20 Prozent auf 1,52 Milliarden Franken, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Der Umsatz erhöhte sich um 19 Prozent auf 1,56 Milliarden Franken, währungsbereinigt belief sich das Plus auf rund 14 Prozent. Insbesondere der Euro-Anstieg habe einen Grossteil des Einflusses ausgemacht.

Der EBIT verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um 24 Prozent auf 142 Millionen, wobei die entsprechende Marge auf 9,1 Prozent nach 8,7 Prozent im Vorjahr zunahm. Der Reingewinn schliesslich erhöhte sich um knapp 28 Prozent auf 111 Millionen.

Damit hat Bucher die Erwartungen der Analysten zumeist übertroffen, einzig die EBIT-Prognose wurde nur knapp erreicht. Der AWP-Konsens für den Auftragseingang lag bei 1,43 Milliarden Franken, für den Umsatz bei 1,51 Milliarden, den EBIT bei 143,1 Millionen und den Reingewinn bei 109,2 Millionen.

Unsicherheit wegen Strafzöllen

Die Wirtschaftslage sei grossteils günstig gewesen, schrieb das Unternehmen weiter. Die angekündigten Strafzölle hätten aber zu Unsicherheiten über die zukünftige Entwicklung geführt. Die tiefen Einkommen der amerikanischen Landwirte habe die Bereitschaft zu investieren gehemmt. Der Markt für Kommunalfahrzeuge zog in Europa und insbesondere in den wichtigen Märkten Grossbritannien, Frankreich, Deutschland und Russland stark an.

Die aussergewöhnlich hohe Nachfrage nach hydraulischen Lösungen habe sich im ersten Halbjahr fortgesetzt, so Bucher weiter. Glasformungsmaschinen wurden in Europa, Nordamerika sowie in Asien ebenfalls stark nachgefragt. Die Märkte von Bucher Specials zeigten sich insgesamt erfreulich; nur der Markt für Landtechnik in der Schweiz sei leicht rückläufig gewesen.

Für das Gesamtjahr 2018 bestätigt Bucher die bisherige Guidance. Der Konzern rechnet für das laufende Jahr mit einer Steigerung des Umsatzes und des Konzernergebnisses. Die Rechnungslegung wird per 1. Januar 2019 von IFRS auf Swiss GAAP FER umgestellt.

(AWP)

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Aston Martin legt schwaches

Aston Martin legt schwaches Börsendebüt hin

Aston Martin hat am Mittwoch ein schwaches Börsendebüt erlebt. Der erste Kurs der Aktie entsprach mit 1900 Pence exakt dem Ausgabepreis, den der Sportwagenbauer angesichts der zurückhaltenden Nachfrage nur im mittleren Bereich der angepeilten Zielspanne festlegen konnte. Von da aus ging es anschliessend rasch bergab. Am Ende war die Aktie für 1810 Pence zu haben.

03.10.2018 18:33

Ursprünglich hatte Aston Martin eine Preisspanne von 1750 bis 2250 Pence angepeilt, woraus sich nach Angaben des Unternehmens eine maximale Bewertung von 5,07 Milliarden Pfund ergeben hätte. Experten hatten dies aber schon damals als zu hoch kritisiert. Tatsächlich kam der Sportwarenbauer bei dem Emissionspreis dann auch nur auf eine Marktkapitalisierung von rund 4,3 Milliarden Pfund.

Laut dem Marktbeobachter Neil Wilson von Markets.com ist der Sportwagenbauer bei der Emission im Vergleich mit dem Wettbewerber Ferrari fair bewertet worden. Seiner Einschätzung nach sieht es nun so aus, als ob es Aston Martin damit aber nicht in den britischen Leitindex FTSE 100 schaffen wird. Langfristig sieht er angesichts der Wachstumsziele des Konzerns jedoch Luft nach oben für die Aktie./tih

(AWP)

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Bucher zeigt weiterhin gutes

Bucher zeigt weiterhin gutes Wachstum

Der Industriekonzern Bucher hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2018 deutlich mehr Aufträge an Land gezogen und auch mehr Umsatz erzielt.

25.10.2018 06:55

Dabei hat sich das Wachstumstempo in den letzten drei Monaten gegenüber dem sehr starken ersten Halbjahr nur minim verlangsamt.

Der Auftragseingang nahm um gut 15 Prozent auf 2,36 Milliarden Franken zu und der Umsatz um gut 16 Prozent auf 2,25 Milliarden, wie der Hersteller von Landmaschinen, Anlagen und Fahrzeugen am Donnerstag mitteilte. Damit hat Bucher die Erwartungen der Analysten in etwa erfüllt. Der AWP-Konsens für den Auftragseingang lag bei 2,35 Milliarden und für den Umsatz bei in 2,28 Milliarden.

Die ersten neun Monaten des laufenden Jahres seien von einem nach wie vor guten Investitionsklima geprägt gewesen, schreibt Bucher zum Geschäftsgang. Im wichtigen Teilmarkt Landwirtschaft sei die Nachfrage trotz der wirtschaftspolitischen Spannungen zwischen den USA und China sowie der Trockenheit in Teilen Europas global gesehen leicht angestiegen.

Das hohe Wachstumstempo der ersten sechs Monate gab im dritten Quartal nur leicht nach. So lagen die um Währungs- und Akquisitionseffekte bereinigten Werte für den Auftragseingang bei jeweils über 12 Prozent noch immer klar im zweistelligen Bereich.

Kuhn Group wächst solide

In der Landwirtschaft, in der die grösste Sparte Kuhn Group tätig ist, gab es regional gesehen unterschiedliche Entwicklungen. In den USA hätten die Landwirte weiterhin mit tiefen Getreide- und Milchpreisen zu kämpfen gehabt. Wie bereits im Juli angekündigt machte sich aber auch der Handelsstreit zwischen den USA und China negativ bemerkbar.

Die Strafzölle Chinas beeinträchtigten den Export von amerikanischen Landwirtschaftsprodukten, was sich auf die Einkommen der Landwirte und damit auf deren Investitionsbereitschaft niederschlug. Die Division hat zudem unter den langen Trockenperioden in Nord- und Nordosteuropa gelitten, was zu Ernteausfällen geführt hat. Von den drei grösseren Sparten von Bucher wuchs Kuhn Group in den ersten neun Monaten zwar am geringsten, verzeichnete aber dennoch ein mehr als solides organisches Plus von 9,3 Prozent beim Umsatz.

Die Nachfrage im zweitgrössten Segment Hydraulics, Anbieter von Hydrauliksystemen, hat sich laut Bucher in allen drei Hauptregionen Europa, Nordamerika und Asien auf "aussergewöhnlich hohem Niveau" bewegt. Und auch die drittgrösste Sparte Municipal, welche Kommunalfahrzeuge wie Kehr- und Winterdienstmaschinen herstellt, verzeichnete einen guten Geschäftsgang. Die Wachstumsraten für Umsatz und Auftragseingang lagen in beiden Divisionen deutlich im zweistelligen Bereich.

Die beiden kleinsten Sparten Emhart Glass, der Produzent von Maschinen für die Herstellung von Glasverpackungen, und Bucher Specials, wo unter anderem das Handelsgeschäft mit Traktoren und spezialisierten Landmaschinen angesiedelt ist oder die Anlagen zur Herstellung von Wein, Fruchtsäften und Bier, trugen ebenfalls zum Bild eines rund laufenden Wachstumsmotors bei Bucher bei.

Für das Gesamtjahr 2018 bestätigt Bucher die bisherigen Ziele. Der Konzern rechnet demnach für das laufende Jahr mit einer Steigerung des Umsatzes und des Konzernergebnisses. Insgesamt dürfte die Wachstumsdynamik anhaltend positiv bleiben, bei jedoch etwas abnehmender Dynamik. So dürfte etwa die Kuhn Group von einem tieferen Umsatzniveau in den USA, von hohen Stahlkosten, von "Herausforderungen in der Lieferkette und beim Personal" belastet werden.

(AWP)

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Bucher steigert den Umsatz

Bucher steigert den Umsatz markant

Der Industriekonzern Bucher hat vergangenes Jahr mehr Aufträge an Land gezogen, mehr Umsatz erzielt, und auch beim Gewinn zeichnet sich eine klare Steigerung ab.

31.01.2019 07:00

Für das laufende Jahr 2019 stellt das Unternehmen hingegen nur Zahlen im Rahmen des Vorjahres in Aussicht. Der Umsatz stieg im vergangenen Jahr um knapp 16 Prozent auf 3,07 Milliarden Franken. Bereinigt um Währungs- und Akquisitionseffekte ergab sich ein Plus von 13,4 Prozent, wie der Zürcher Landmaschinen-, Fahrzeug- und Anlagenbauer am Donnerstag mitteilte.

Der Auftragseingang nahm um fast 12 Prozent auf 3,21 Milliarden zu und stieg bereinigt um 9,3 Prozent. Der Auftragsbestand lag per Ende Jahr mit 1,14 Milliarden fast ein Fünftel über dem Wert per Ende 2017.

Damit hat Bucher die Erwartungen der Analysten leicht übertroffen. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 3,03 Milliarden und für den Auftragseingang bei 3,18 Milliarden.

Konkrete Angaben zum Gewinn 2018 liegen noch nicht vor, diese werden erst am 6. März vorgelegt. Das Management geht allerding davon aus, dass eine "deutliche Zunahme" des Konzernergebnisses drin liegen sollte.

Dynamik lässt nach

Alle Divisionen hätten zu dieser positiven Entwicklung beigetrage, wurde betont. Vor allem die erste Jahreshälfte sei von einer starken konjunkturellen Dynamik geprägt gewesen. Gegen Ende des Berichtsjahrs habe diese etwas nachgelassen.

Diese Abschwächung zeigt sich auch im Ausblick. Der Umsatz und das Ergebnis 2019 dürften sich laut den Angaben "im Rahmen des guten Geschäftsjahrs 2018 bewegen". Konkret geht das Unternehmen also nicht von Wachstum aus. Begründet wurde diese Prognose mit dem hohen Auftragsbestand und der erwarteten Konjunkturlage.

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UBS sieht +31% Gewinnpotenzial

01.02.2019 | 08:48

#BUCHER – UBS sieht +31% Gewinnpotenzial!

(wirtschaftsinformation.ch) – Die UBS hat heute Morgen das Kursziel von BUCHER (CHF 302.60) von CHF 400 auf CHF 395 gesenkt. Angesichts des erwarteten Kursanstiegs von +31% hat der zuständige Branchenanalyst die Kaufempfehlung aber bekräftigt. Der Industriekonzern habe mit der gestrigen Vorlage der Umsatz- und Auftragszahlen bestätigt, dass Preiserhöhungen den negativen Einfluss von steigenden Rohstoffpreisen und Löhnen mehr als ausgleichen werden. Zudem habe der französische Markt gerade im vierten Quartal wieder deutlich mehr an Schwung gewonnen. Dieser positive Trend dürfte sich im laufenden Jahr fortsetzen, gibt sich der Verfasser des Research-Kommentars überzeugt.

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Auch Bucher erhöht die

Auch Bucher erhöht die Dividende

Der Industriekonzern Bucher Industries hat im Geschäftsjahr 2018 den Gewinn wie schon im Jahr davor markant gesteigert. Die Aktionäre profitieren von einer weiteren Erhöhung der Dividende.

Aktualisiert um 06:58

Bereits Ende Januar mit der Publikation des Umsatzes hatte Bucher mitgeteilt, dass der Gewinn "deutlich" zugenommen habe. Konkret weist das Unternehmen nun eine Steigerung des operativen Gewinns (EBIT) um knapp 23 Prozent auf 278 Millionen Franken aus, während die EBIT-Marge um einen halben Prozentpunkt auf 9,1 Prozent angezogen hat.

Der Reingewinn erhöhte sich um über 28 Prozent auf 215 Millionen, wie der Landmaschinen-, Anlagen- und Fahrzeughersteller am Mittwoch mitteilte. Wie bei vielen anderen Schweizer Unternehmen soll auch die Dividende erhöht werden, nämlich auf 8,00 Franken. Nach zwei Senkungen für die Jahre 2015 und 2016 ist dies die zweite Erhöhung in Folge. Damit hat Bucher die Erwartungen der Analysten übertroffen.

Bereits bekannt war wie erwähnt der Umsatz. Dieser kletterte im vergangenen Jahr um knapp 16 Prozent auf 3,07 Milliarden Franken. Bereinigt um Währungs- und Akquisitionseffekte ergab sich ein noch immer stattliches Plus von 13,4 Prozent. Alle Sparten des Mischkonzerns haben dabei zweistellig zugelegt, wobei der Bereich Municipal (Kommunalfahrzeuge) mit +27 Prozent obenaus schwang. So waren etwa Winterdienstgeräte wegen des langen und schneereichen Winters gefragt.

Die gewichtige Landtechniksparte (Kuhn Group), welche knapp 40 Prozent zu den Verkäufen beisteuert, konnte da nicht ganz mithalten (+12%). Die Märkte hätten sich unterschiedlich entwickelt, hiess es dazu. So spürten etwa die Bauern in Nordamerika die chinesischen Strafzölle, wogegen sich der brasilianische Markt erholt hat. Robust zeigte sich die Entwicklung in der europäischen Milch- und Viehwirtschaft und auch der wichtige Markt Frankreich erholte sich.

Auftragseingang bei Bucher etwas verhaltener

Etwas bescheidener nahm der Auftragseingang zu, nämlich um knapp 12 Prozent auf 3,21 Milliarden Franken. Bereinigt ergab sich ein Wachstum von 9,3 Prozent.

Vor allem die erste Jahreshälfte sei von einer starken konjunkturellen Dynamik geprägt gewesen, wurde das Jahr 2018 insgesamt bilanziert. Gegen Ende des Berichtsjahrs habe diese etwas nachgelassen. Deshalb ist auch nicht damit zu rechnen, dass sich das hohe Wachstum im laufenden Jahr verteidigen lässt.

Die eher vorsichtige Prognose vom Januar für das Gesamtjahr 2019 wurde heute bestätigt. Der Umsatz und das Ergebnis 2019 dürften sich "im Rahmen des guten Geschäftsjahrs 2018 bewegen". Konkret geht das Unternehmen also nicht von Wachstum aus.

(AWP)

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Bucher kauft chinesischen

Bucher kauft chinesischen Hersteller von Kanalreinigungsfahrzeugen Zynkon

Die Industriegruppe Bucher baut das Geschäft mit Kommunalfahrzeugen der Division Bucher Municipal in China aus und kauft den Hersteller von Kanalreinigungsfahrzeugen Zynkon.

08.05.2019 06:56

Mit dem Zukauf erhalte Bucher den Zugang zum wachsenden chinesischen Markt für Kanalreinigungsfahrzeuge, teilte die Gruppe am Mittwoch mit. Die Nachfrage nach einem besser unterhaltenen Kanalsystem in China werde zu weiterem Wachstum führen.

Die Hauptprodukte von Zynkon sind den Angaben zufolge Hochdruckspühlfahrzeuge, Saugreinigungsfahrzeuge und kombinierte Saugspühleinheiten, die für den chinesischen Markt hergestellt werden. Diese ergänzten die Palette von Bucher Municipal.

Das privat geführte Unternehmen Zynkon hat den Sitz in der chinesischen Stadt Wuhan und erzielte im vergangenen Jahr mit rund 110 Mitarbeitenden einen Umsatz von umgerechnet 14 Millionen Franken. Einen Preis für den Zukauf nennt Bucher in der Mitteilung nicht. Der aktuelle Geschäftsführer soll in seiner Position verbleiben.

mk/cf

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Weko büsst Bucher Landtechnik

Weko büsst Bucher Landtechnik mit 150'000 Franken

Die Wettbewerbskommission (Weko) büsst die Bucher Landtechnik AG wegen unzulässiger absoluter Gebietsschutzabreden mit Händlern.

17.07.2019 07:59

Das Unternehmen hat von Juli 2016 bis April 2017 mit ihren Händlern beim Vertrieb von Traktorersatzteilen unzulässige absolute Gebietsschutzabreden getroffen und damit Importe behindert. Die im März 2017 eröffnete Untersuchung wurde nun mit einer einvernehmlichen Regelung abgeschlossen, wie die Weko am Mittwoch mitteilte. Das kooperative Verhalten habe eine Sanktionsminderung zur Folge gehabt. Bucher Landtechnik gehört zu Bucher Industries.

Bucher Landtechnik habe in der Vergangenheit ihre Händler dazu verpflichtet, sämtliche Ersatzteile für Traktoren der Marke New Holland bei ihr zu beziehen. Zudem habe ein Anreizsystem bestanden, das die Bezugsmenge mit den Rabattkonditionen für New-Holland-Traktoren verknüpfte. Das Unternehmen habe sich nun verpflichtet, von diesen Praktiken abzusehen.

Bucher Landtechnik ist Generalimporteur unter anderem der Marken New Holland, Case IH und Steyr und verkauft diese an den Fachhandel. Bucher Industries produziert darüber hinaus mit der Kuhn Group Landmaschinen.

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Bucher steigert Umsatz nach

Bucher steigert Umsatz nach neun Monaten

Der Industriekonzern Bucher ist in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2019 weiter gewachsen.

24.10.2019 06:37

Das Wachstumstempo aus dem ersten Semester hat sich allerdings verlangsamt. Und beim Auftragseingang herrscht weiterhin Flaute.

Der Umsatz legte in der Berichtsperiode um 4,9 Prozent auf 2,36 Milliarden Franken zu, wie der Hersteller von Landmaschinen, Anlagen und Fahrzeugen am Donnerstag mitteilte. Bereinigt um Währungs- und Akquisitionseffekte ergab sich ein organisches Wachstum von 5,1 Prozent. Dieses liegt damit unter dem Wert der ersten sechs Monate (+6,5 Prozent).

Nach Divisionen betrachtet hat die grösste Sparte Landmaschinen (Kuhn Group) den Umsatz des Vorjahres knapp gehalten, während die übrigen vier Divisionen allesamt mehr oder weniger kräftig zulegten. Dies ist insbesondere dem hohen Auftragsbestand zu Beginn des Jahres zu verdanken.

Weniger rosig sieht es beim Auftragseingang aus, welcher um 6,0 Prozent auf 2,22 Milliarden zurückging. Hier entwickelte sich die Division Kuhn Group in etwas mit dem Gesamtkonzern. Mit Aufträgen in der Höhen von 805 Millionen Franken trug diese über ein Drittel zum Bestellungseingang des Konzerns bei.

Die Entwicklung bei der Kuhn Group war insbesondere durch die schwierige Lage der landwirtschaftlichen Produzenten im wichtigen Markt USA beeinträchtigt. Die Strafzölle Chinas beeinträchtigten den Export von amerikanischen Landwirtschaftsprodukten, was sich auf die Einkommen der Landwirte und damit auf deren Investitionsbereitschaft niederschlug.

Gewinnprognose gesenkt

Die Märkte hätten sich in den ersten neun Monaten sehr unterschiedlich entwickelt, schreibt Bucher zur Geschäftsentwicklung. Insgesamt habe die Nachfrage auf hohem Niveau abgenommen, was sich im sinkenden Auftragseingang niederschlage.

Mit den vorgelegten Zahlen hat Bucher die Erwartungen der Analysten beim Umsatz genau erreicht, beim Auftragseingang hingegen verpasst. Der AWP-Konsens lag für den Umsatz bei 2,36 Milliarden und für den Auftragseingang bei 2,25 Milliarden.

Für das Gesamtjahr 2019 nimmt Bucher die bisherige Gewinnprognose zurück. Neu geht das Unternehmen davon aus, dass Betriebs- und Reingewinn die Vorjahreswerte nicht ganz erreichen. Bisher sollten sie in der Grössenordnung des Vorjahres ausfallen. Beim Umsatz geht das Unternehmen weiterhin davon aus, dass die Marke von 2018 in etwa erreicht wird.

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