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Deutsche Bank will

Deutsche Bank will Personalabbau bei Postbank-Integration beschleunigen

Die Deutsche Bank will nach dem Scheitern des Commerzbank-Fusionsplans die Integration der Postbank beschleunigen. Der frühere Postbank-Chef und jetzt im Konzern für das Privat- und Firmenkundengeschäft zuständige Vorstand, Frank Strauss, sagte der "Financial Times" (Mittwoch), dass sich an den grundsätzlichen Plänen nichts ändert, es aber schneller gehen soll.

15.05.2019 07:27

"Zum Beispiel wollten wir die Personalkürzungen in unseren Zentralen binnen drei Jahren durchziehen und planen das nun in zwei Jahren zu schaffen." Die Deutsche Bank hatte sich nach einigem Hin und Her im Frühjahr 2017 entschieden, die kurz nach der Finanzkrise gekaufte Bonner Postbank doch nicht zu verkaufen, sondern in ihr Privat- und Firmenkundengeschäft einzugliedern. Im Mai 2018 wurde die DB Privat- und Firmenkundenbank AG mit aktuell 28 000 Vollzeitkräften im Handelsregister eingetragen.

Am Dienstag hatte der Dax-Konzern angekündigt, die Postbank-Tochter BHW und die wesentlich kleinere eigene Bausparkasse der Deutschen Bank zusammenzulegen Unter der Marke BHW entstehe somit Deutschlands zweitgrösste private Bausparkasse nach Marktführer Schwäbisch Hall, hiess es./stw/zb/jha/

(AWP)

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Deutsche-Bank-Chef kündigt

Deutsche-Bank-Chef kündigt harte Einschnitte an

Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing kündigt einen massiven Umbau des seit Jahren darbenden Investmentbankings an.

23.05.2019 10:30

"Wir sind zu harten Einschnitten bereit", sagte Sewing auf der Generalversammlung der grössten deutschen Bank am Donnerstag in Frankfurt. "Wir werden die Transformation beschleunigen - indem wir unsere Bank konsequent auf die profitablen und wachsenden Bereiche ausrichten, die für unsere Kunden relevant sind. Dafür stehe ich. Darauf können sie sich verlassen", rief er Tausenden Aktionären in der Frankfurter Festhalle zu. Konkret wurde der 49-Jährige, der die Bank seit gut einem Jahr führt, allerdings nicht.

Die Investmentbank des Konzerns hat sich in den vergangenen Jahren vom Prestigeobjekt zum Sorgenkind entwickelt. Vor allem in den USA, wo frühere Deutsche-Bank-Chefs mit den grossen Wall-Street-Häusern konkurrieren wollten, ist das Institut inzwischen weit abgeschlagen. Sewing hat bereits im vergangenen Jahr, kurz nachdem er auf dem Chefsessel in den Frankfurter Doppeltürmen Platz nahm, im Aktienhandel oder bei Dienstleistungen für Hedgefonds den Rotstift angesetzt. Vielen wichtigen Aktionären reicht das aber nicht, weil die Eträge erodieren und der Bereich kaum Gewinne erwirtschaftet.

Viel vor hat Sewing unter anderem mit der sogenannten Transaktionsbank, die Dienstleistungen im Zahlungsverkehr vor allem für Unternehmen anbietet, und der zum Konzern gehörenden Fondstochter DWS. "Es muss unser Ziel sein, hier einen der zehn grössten Vermögensverwalter der Welt zu formen." Dies sei erreichbar, "wenn wir organisch weiter wachsen und gleichzeitig offen sind für andere strategische Optionen, wenn sie sich uns bieten. Die Akquisitionswährung dafür haben wir mit dem Börsengang geschaffen." Die DWS verhandelt mit der UBS über eine mögliche Zusammenlegung mit deren Fondsparte. Auch andere grosse Vermögensverwalter sind an der DWS interessiert.

(Reuters)

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Aktionäre rechnen mit

Aktionäre rechnen mit Deutscher Bank ab

Die Aktionäre der Deutschen Bank haben auf der Generalversammlung kein gutes Haar an der Strategie des deutschen Geldhauses gelassen.

24.05.2019 06:06

Die Aktie im freien Fall, beim Gewinn meilenweit hinter der Konkurrenz und im öffentlichen Ansehen ganz tief unten. Abermals wurde eine schnelle Kursänderung gefordert. Andreas Thomae von der zur Sparkassengruppe gehörenden Fondsgesellschaft Deka sprach etwa von einem "Horrorfilm mit Überlänge". Auch Alexandra Annecke von Union Investment, dem Fondshaus der Volks- und Raiffeisenbanken, machte wie viele andere Anteilseigner ihrem Ärger Luft: "Es ist traurig und schockierend, was aus der Deutschen Bank geworden ist. Das einstige Vorzeigeinstitut ist nur noch ein Koloss auf tönernen Füssen."

Die im deutschen Aktienindex Dax notierte Aktie musste am Donnerstag einen neuen Tiefschlag verkraften. Während der seit einem Jahr amtierende Konzernchef Christian Sewing und der schon länger in der Kritik stehende Verwaltungsratsschef Paul Achleitner bei den Anteilseignern um Vertrauen warben, fiel das Papier wie ein Stein um bis zu vier Prozent auf ein Rekordtief von 6,35 Euro. Die gesamte Deutsche Bank ist an der Börse inzwischen weniger als 14 Milliarden Euro wert.

Die Aktionäre erteilten Achleitner und Sewing dennoch die Entlastung, auch ein Antrag auf Abberufung Achleitners scheiterte. Die Bank, die im kommenden März 150 Jahre alt wird, kommt auch unter Sewing nicht aus der Krise. Auf seiner zweiten Generalversammlung als Konzernlenker kündigte der 49-Jährige abermals einen Umbau der darbenden Investmentbank an. "Wir sind zu harten Einschnitten bereit", rief er den enttäuschten Aktionären zu, rund 4000 hatten sich auf den Weg in die Festhalle gemacht.

"Wir werden die Transformation beschleunigen - indem wir unsere Bank konsequent auf die profitablen und wachsenden Bereiche ausrichten, die für unsere Kunden relevant sind. Dafür stehe ich. Darauf können Sie sich verlassen." Konkret wurde Sewing allerdings nicht.

Investmentbanking das Sorgenkind

Die Investmentbank des Konzerns war vor der Finanzkrise eine Gewinnmaschine, hat sich in den vergangenen Jahren aber zum Sorgenkind entwickelt. Vor allem in den USA, wo frühere Deutsche-Bank-Chefs mit den grossen Wall-Street-Häusern auf Augenhöhe konkurrieren wollten, ist das Institut inzwischen abgeschlagen. Sewing hat vergangenes Jahr im Aktienhandel oder bei Dienstleistungen für Hedgefonds den Rotstift angesetzt. Vielen wichtigen Aktionären reicht das aber nicht, weil die Erträge weiter erodieren, ohne dass ein Ende des Abwärtstrends in Sicht wäre.

Besonders viel Kritik musste - wie schon in den Vorjahren - Achleitner einstecken. Seit der Österreicher vor sieben Jahren als Chefkontrolleur antrat, ist der Aktienkurs um mehr als 70 Prozent in die Knie gegangen. Einen Rückzug oder Rücktritt schloss der 62-Jährige trotzdem aus: Er habe nicht vor, Investoren und Kunden des Instituts im Stich zu lassen, sagte er. "An einem Denkmal liegt mir nichts, am Wohl der Deutschen Bank aber schon."

Dafür bekam er von den Aktionären keinen Applaus, Buh-Rufe blieben allerdings auch aus. Selbstkritisch räumte er ein: "Natürlich habe ich Fehler gemacht in den letzten sieben Jahren." An den globalen Ambitionen der Investmentbank will der frühere Deutschland-Chef der US-Bank Goldman Sachs festhalten. Achleitners Vertrag läuft noch drei Jahre.

Der 62-Jährige erhielt schliesslich 71,6 Prozent der abgegebenen Stimmen zur Entlastung, wie Achleitner selbst als Leiter der Hauptversammlung bekanntgab. Zuvor hatte es Zweifel gegeben, ob der Österreicher entlastet wird. Konzernchef Sewing wurde mit 75,2 Prozent entlastet. Üblich sind Quoten von mehr als 90 Prozent.

(SDA)

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Insider: Deutsche Bank

Insider: Deutsche Bank reduziert US-Aktienhandelsgeschäft auf Minimum

Die angeschlagene Deutsche Bank will in den USA nur noch wenige ausgewählte Kunden im Aktienhandelsgeschäft betreuen.

18.06.2019 06:17

Die Deutsche Bank will Insidern zufolge ihr Aktienhandelsgeschäft in den USA auf das Allernotwendigste reduzieren. Es sollten dort nur noch Geschäfts- und hochvermögende Kunden bedient werden, sagten drei mit den Plänen vertraute Personen am Montag der Nachrichtenagentur Reuters. Es sei auch über einen kompletten Rückzug aus dem amerikanischen Aktienhandelsgeschäft beraten worden. Man habe jedoch eine Option bevorzugt, die die Beibehaltung einer Präsenz in dem Markt vorsehe.

Es sei noch nicht klar, wie viele der rund 9000 US-Mitarbeiter von dem Vorhaben betroffen seien, verlautete weiter aus den Kreisen. Eine endgültige Entscheidung sei noch nicht gefällt worden. Die Pläne sollten bei der Bekanntgabe der Halbjahreszahlen im Juli vorgestellt werden. Die Deutsche Bank teilte in einer E-Mail mit, dass das Geldhaus an Massnahmen arbeite, um ihren Umbau zu beschleunigen und ihre nachhaltige Profitabilität zu verbessern.

Vorstandschef Christian Sewing hatte auf der Hauptversammlung im Mai gesagt, dass der Konzernumbau beschleunigt werden soll. Das Geldhaus werde zu gegebener Zeit darüber informieren. Sewing hatte vor den Aktionären "harte Einschnitte" angekündigt. Die Investmentbank müsse mehr auf ihre Stärken ausgerichtet werden, hatte der 49-Jährige erklärt und Einschnitte im Aktienhandel und im Handel mit Staatsanleihen angedeutet. 

(Reuters/cash)

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