Roche

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Pharmaschwergewichte etwas

Pharmaschwergewichte etwas besser als der Markt - Fachkongress im Blick

Die defensiven Pharmaschwergewichte Roche und Novartis können sich am Montag mit weniger ausgeprägten Kursverlusten gegen den insgesamt klar schwächeren Markt stemmen. Auch der derzeit laufende Neurologen-Fachkongress AAN rückt die Titel etwas stärker in den Fokus. Novartis hatte bereits am Sonntag erste Daten aus seiner aktuellen Pipeline veröffentlicht.

06.05.2019 10:58

Von den beiden Pharmawerten halten sich Novartis gegen 10.10 Uhr mit einem Minus von 0,5 Prozent etwas besser als die Genussscheine von Roche, die um 1,0 Prozent zurückfallen. Für den Leitindex SMI geht es angesichts der wieder aufgekommenen Sorgen um die Handelsbeziehungen zwischen den USA und China zeitgleich um 1,8 Prozent abwärts.

Am Sonntag gab Novartis einen umfangreichen Überblick über seine derzeit laufenden Forschungsprogramme zur Behandlung des erblich bedingten Muskelschwunds SMA. Der Konzern hat dabei nach Ansicht von Analysten mit seiner Genersatztherapie überzeugende Daten geliefert. So beschreibt Analyst Michael Nawrath von der ZKB die vorgestellten Ergebnisse als durchweg positiv. Nawrath hebt zudem hervor, dass in den kommenden Tagen möglicherweise die FDA-Zulassung der Therapie anstehe.

Bei JPMorgan schränkt Analyst Richard Vosser ein, dass er vor allem die Daten aus den Studien STR1VE und SPR1Bt als positiv werte. Dabei wurden in dem SPR1NT-Programm Patienten mit der Gentherapie behandelt, noch bevor die Symptome aufgetreten sind. Die Daten aus der STR1VE-Studie wiederum hätten die guten Ergebnisse aus einer früheren Studie nochmals bestätigt, so der Experte. Schwieriger erachtet Vosser die Bewertung der STRONG-Daten. Hier habe Zolgensma von Novartis nur ähnlich wie die einzige bereits zugelassene Therapie abgeschnitten, fasst der Experte zusammen.

Beim Konkurrenten Roche stehen die AAN-Präsentationen zum SMA-Kandidaten Risdiplam noch aus. Allerdings hatte der Konzern am Freitagabend von der US-Zulassungsbehörde für das Medikament Kadcyla eine Zulassung zur Behandlung von Brustkrebs erhalten. Dabei geht es um eine ergänzende Therapie für Patienten, die an einer bestimmten Form von Brustkrebs leiden und bei denen nach einer bereits erfolgten Behandlung noch eine Resterkrankung festgestellt wurde.

Die Zulassung erfolge in einer Rekordzeit von zwölf Wochen nach der Einreichung des Antrags, wie der ZKB-Experte Nawrath in seinem Kommentar betont. Zudem stelle Kadcyla eine bessere Alternative zu Herceptin dar, das auch von Roche ist. Herceptin gehört zu jenen Blockbustern, deren Umsätze durch Nachahmerprodukte zusammenschmelzen. Dank der Zulassung kann Roche hier der Umsatzerosion entgegenwirken, so Nawrath weiter.

hr/ys

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Roche gibt an Fachkongress

Roche gibt an Fachkongress AAN Einblick in aktuelle SMA-Pipeline

Roche stellt am Neurologen-Fachkongress AAN in Philadelphia die aktuellsten Daten zu seinem Produktkandidaten Risdiplam vor. Unter dem Strich sieht der Konzern die Wirksamkeit und Sicherheit bei der Behandlung von Patienten mit dem erblich bedingten Muskelschwund Spinale Muskelatrophie (SMA) bestätigt.

07.05.2019 07:17

SMA zählt zu den häufigsten Ursachen für genetische Mortalität bei Säuglingen weltweit. Die betroffenen Patienten haben Probleme beim Schlucken, beim Husten, beim Krabbeln oder beim Essen. Betroffene des Typs 1, der schwersten Form der SMA, erleben häufig ihren zweiten Geburtstag nicht.

Konkret kommt es bei SMA im Rückenmark zum Untergang wichtiger Zellen, der so genannten motorischen Nervenzellen oder Motoneuronen, die zur Kontrolle von Muskelbewegungen und Muskelkraft notwendig sind. Diese motorischen Nervenzellen regulieren die Muskelaktivität durch die Übertragung von Signalen an das zentrale Nervensystem.

Die Ursache für die Erkrankung ist eine Mutation im Survival-of-Motor-Neuron-1(SMN1)-Gen. Dieses Gen wiederum ist für die Bildung des Survival-Motor-Neuron(SMN)-Proteins verantwortlich, das für die normale Funktion der motorischen Nervenzellen erforderlich ist. Ohne eine angemessene Menge an SMN-Protein gehen die motorischen Nervenzellen im Rückenmark zugrunde.

Wie die Studienergebnisse von Roche nun zeigen, haben die Kinder, die im Rahmen der FIREFISH-Studie mit Risdiplam behandelt wurden, nach einer einjährigen Behandlung wichtige motorische Meilensteine erreicht. Dazu zählte etwa, dass die betroffenen Kinder mindestens 5 Sekunden lang ohne Unterstützung sitzen konnten. Weitere Ziele waren beispielsweise, dass die Säuglinge eine aufrechte Kopfstellung erreichten.

Wichtig ist auch, dass kein Säugling während der Behandlung die Fähigkeit zum Schlucken verloren hat. Zudem benötigte keines der behandelten Kinder permanente künstliche Beatmung.

Des weiteren präsentierte Roche noch neue Daten aus seiner Zulassungsstudie SUNFISH. Sie wurde mit Patienten im Alter zwischen 2 und 25 Jahren durchgeführt, die unter SMA des Typs 2 oder 3 leiden.

Wie Roche bereits zuvor berichtet hatte, wurde nach 12 Monaten Behandlung mit Risdiplam ein anhaltender medianer Anstieg des SMN-Proteins gegenüber dem Ausgangswert um mehr als das Zweifache beobachtet. Unter den Patienten, die bis zum Schluss an der Studie teilnahmen, verzeichnete mehr als die Hälfte eine Verbesserung der motorische Funktionen.

hr/ys

(AWP)

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Roche stösst bei Spark

Roche stösst bei Spark-Aktionären auf Widerstand

Mit dem 4,3 Milliarden schweren Übernahmeangebot stösst Roche bei den Aktionären von Spark Therapeutics auf eine überraschend geringe Akzeptanz. Müssen die Basler tiefer in die Tasche greifen?

14.05.2019 08:12

Von Lorenz Burkhalter

Es riecht nach Ärger: Wie am frühen Dienstagmorgen einer Medienmitteilung von Roche ganz nebenbei entnommen werden kann, wurden dem Basler Pharma- und Diagnostikkonzern bisweilen nur 21 Prozent der ausstehenden Aktien von Spark Therapeutics angedient.

Das sind weniger als die vor gut zwei Wochen vermeldeten 26 Prozent. Anfang April waren es sogar knapp 30 Prozent. Was hinter dieser rückläufigen Entwicklung steckt, darüber lässt sich bloss spekulieren. Eine mögliche Erklärung liefert der von Roche in der Medienmitteilung benutzte Begriff "gültig". Vermutlich hatten Anfang April Aktionäre Aktien angedient, die sie - aus was für Gründen auch immer - eigentlich gar nicht mehr besitzen.

Ein Zeichen von Widerstand bei Spark Therapeutics

Wie dem auch immer sein möge. Fakt ist: Dass Roche bisweilen nur 21 Prozent der ausstehenden Aktien von Spark Therapeutics auf Sicher hat, lässt vermuten, dass der 4,3 Milliarden Dollar teure Firmenkauf in Gefahr sein könnte.

Schon bei dessen Bekanntgabe Ende Februar wurden Stimmen laut, das Übernahmeangebot werde dem kommerziellen und strategischen Wert von Spark Therapeutics nicht gerecht. Und das, obwohl dem milliardenschweren Kaufpreis ein letztjähriger Produktumsatz von gerade einmal 65 Millionen Dollar gegenübersteht. Roche lässt sich den Vorstoss ins zukunftsträchtige Geschäft mit Gentherapien damit einiges kosten.

Und der Kauf von Spark Therapeutics könnte sogar noch teurer werden. Denn Beobachter werten die rückläufige Anzahl angedienter Aktien als Zeichen dafür, dass sich im Aktionariat der Amerikaner Widerstand gegen die geplante Übernahme durch Roche regt. Eine Nachbesserung des Angebots könnte Wunder wirken. Die Basler müssten sich dann aber den Vorwurf gefallen lassen, Spark Therapeutics überzahlt zu haben.

Auch Novartis negativ in den Schlagzeilen

Dass der Genussschein von Roche im vorbörslichen Handel von Julius Bär um 0,7 Prozent auf einen Mittelkurs von 260 Franken zulegen kann, erklären sich Beobachter mit der Möglichkeit, dass die Basler die Übernahme gegebenenfalls sogar absagen.

Roche ist nicht das einzige Schwergewicht aus dem Swiss Market Index (SMI), das zuletzt in die Schlagzeilen geriet. Am späten Montagnachmittag stand die Aktie des Platzrivalen Novartis unter Verkaufsdruck, nachdem mehr als 40 US-Bundesstaaten eine Klage gegen fast zwei Duzend Generikaproduzenten eingereicht hatten. Den Generikaproduzenten, unter ihnen auch der Novartis-Tochter Sandoz, werden Preisabsprachen vorgeworfen. Es geht um Milliarden von Dollar, die Patientinnen und Patienten in den USA über Jahre hinweg zu viel bezahlt haben sollen (cash berichtete).

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Roche lanciert neuen Test zur

Roche lanciert neuen Test zur Tuberkulose-Diagnose

Der Pharmakonzern Roche lanciert einen neuen Test für den Nachweis von Tuberkulose.

14.05.2019 07:33

Dieser sei Teil des Cobas-6800/8800-Systems und habe das CE-IVD-Kennzeichen, teilte Roche am Dienstag mit. Der neue Test liefere den Ärzten Informationen, um die Behandlung zu beschleunigen und die Ausbreitung von Infektionen zu reduzieren, so die Mitteilung weiter. Konkret ermögliche der Test den Nachweis von Tuberkulose, medikamentenresistenter Tuberkulose und nicht-tuberkulösen Mykobakterieninfektionen aus einer einzigen Patientenprobe.

Tuberkulose ist laut den Angaben von Roche die häufigste Todesursache bei Infektionskrankheiten weltweit.

(AWP)

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Roche vermeldet positive

Roche vermeldet positive Studiendaten zu Mittel Entrectinib

Die Roche-Tochter Genentech hat bei einer Phase I/II-Studie positive Ergebnisse erzielt. Das Prüfmedikament Entrectinib habe bei allen pädiatrischen Tumorarten Reaktionen gezeitigt, die neurotrophische Tyrosinrezeptorkinase (NTRK) oder anaplastische Lymphomkinase (ALK) Fusionen aufweisen, teilte das Unternehmen am Mittwochabend mit.

15.05.2019 23:13

In der Studie habe Entrectinib bei allen behandelten Kindern und Jugendlichen die Tumore geschrumpft. Das Sicherheitsprofil von Entrectinib habe dabei dem in früheren Analysen entsprochen. Die Daten sollen gemäss der Roche-Tochter nun auf dem Jahreskongress der American Society of Clinical Oncology (ASCO) in Chicago vorgestellt werden.

kw/

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Roche-Tochter Genentech

Roche-Tochter Genentech kooperiert künftig mit Parvus bei Autoimmunerkrankungen

Die Roche-Tochter Genentech ist eine weltweite Lizenz- und Kollaborationsvereinbarung mit dem US-Unternehmen Parvus Therapeutics eingegangen. Zusammen wollen die Unternehmen neue Navacim-Therapeutika zur Behandlung von entzündlichen Darmerkrankungen (IBD), Autoimmunerkrankungen (ALD) und Zöliakie (CD) entwickeln.

16.05.2019 14:27

Im Rahmen der Vereinbarung ist Parvus laut Mitteilung vom Donnerstag zu Einmal- und Meilensteinzahlungen in Höhe von mehr als 800 Millionen US-Dollar berechtigt.

Wie es weiter heisst, sieht die Vereinbarung vor, dass Parvus die präklinische Entwicklung und die klinische Entwicklung bis Phase-I durchführt. Genentech werde für die klinische Entwicklung ab Phase-II und darüber hinaus verantwortlich sein, einschließlich der globalen Zulassungsanträge und der weltweiten Vermarktung von Produkten.

Navacims sind den Angaben zufolge eine Präzisionsmedizinplattform, die entwickelt wurden, um einen natürlich vorkommenden immunregulierenden Mechanismus des Immunsystems auszulösen, der sich zum Schutz vor Autoimmunerkrankungen entwickelt hat.

hr/tt

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Roche erhält FDA-Zulassung

Roche erhält FDA-Zulassung für Cobas-Test bei sexuell übertagbaren Krankheiten

Der Pharmakonzern Roche erhält von der US-Arzneimittelbehörde FDA eine erweitere Zulassung für das Testsystem Cobas 6800/8800. Neu kann der Test auch bei sexuell übertragbaren Krankheiten eingesetzt werden, wie Roche am Donnerstag in den USA mitteilte. Damit könnten in einem Test bis zu vier Geschlechtskrankheiten mit einer Patientenprobe getestet werden.

23.05.2019 16:21

pre/cf

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Elias
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Zulassung in Kanada für Tecentriq-Kombo

Roche bekommt Zulassung in Kanada für Tecentriq-Kombo bei bestimmtem Lungenkrebs

Roche hat für sein Immuntherapeutikum Tecentriq in Kombination mit Bevacizumab, Paclitaxel und Carboplatin in Kanada die Zulassung erhalten.

Künftig darf diese Kombination als Erstlinientherapie bei Erwachsenen mit einer bestimmten Form von metastasierendem Lungenkrebs (NSCLC) eingesetzt werden, wie Roche am Mittwoch mitteilte.

Voraussetzung ist, dass der Tumor bei diesen Patienten bestimmte Mutationen nicht aufweist und sie vorher keine systemische Chemotherapiebehandlung hatten.

 

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Roche lanciert neues Produkt

Roche lanciert neues Produkt im Krebs-Bereich

Der Pharmakonzern Roche lanciert gemeinsam mit GE Healthcare ein Produkt zur Überwachung von Krebspatienten.

31.05.2019 07:21

Das "Navify Tumor Board 2.0" ermögliche den interdisziplinären Teams, welche über die Behandlung von Tumorpatienten entscheiden, eine bessere Übersicht über sämtliche Patientendaten, teilte Roche am Freitag mit.

Das Instrument sei das erste gemeinsam mit GE Healthcare entwickelte Produkt. Es vereinige die Daten aus den verschiedenen laufenden medizinischen Untersuchungen der Patienten mit den bereits bestehenden Angaben. Die Ärzte erhielten dadurch ein umfassenderes Bild.

(AWP)

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Roche legt verschiedene Daten

Roche legt verschiedene Daten aus Brustkrebs-Studien vor

Der Pharmakonzern Roche legt am Krebskongress ASCO Daten aus verschiedenen Brustkrebs-Studien vor.

03.06.2019 07:27

Dabei geht es um neue und aktualisierte Daten aus den verschiedenen Pipeline-Programmen, wie der Konzern am Montag mitteilte.

So bestätigten die nun vorgestellten Daten zu Tecentriq in Kombination mit Chemotherapie bisherige Ergebnisse aus der Phase-III-Studie IMpassion130. In dieser Studie wurde die Kombination als Erstbehandlung bei von Erwachsenen mit inoperablem lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem dreifach-negativem Brustkrebs (TNBC) untersucht.

Die nun präsentierten Daten stimmen den Angaben zufolge mit der ersten Zwischenanalyse überein, die Roche bereits im Herbst 2018 vorgelegt hatte. So wurde bei dem Ziel des Gesamtüberlebens keine statistische Signifikanz erreicht.

Als zweiten Schwerpunkt hebt Roche in der Mitteilung die Ergebnisse einer End-of-Study-Analyse der Phase-III-Studie CLEOPATRA hervor. Hier wurde die langfristige Wirksamkeit und Sicherheit von Perjeta in Kombination mit Herceptin und einer Docetaxel-Chemotherapie bei Patienten mit bisher unbehandeltem HER2-positivem metastasierendem Brustkrebs (mBC) getestet.

Nach acht Jahren zeigen die Ergebnisse der Mitteilung zufolge einen mittleren OS-Nutzen von 57,1 Monaten im Perjeta-Arm gegenüber 40,8 Monaten im Kontrollarm (Placebo, Herceptin und Chemotherapie).

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Roche-Grippemittel Xofluza

Roche-Grippemittel Xofluza unterstreicht in Studie die Wirksamkeit

Roche hat für das Grippemittel Xofluza weitere Daten aus der laufenden Phase-III-Studie BLOCKSTONE vorgelegt. Die Daten unterstreichen die Wirksamkeit des Medikaments und damit wurde in den Tests ein primärer Endpunkt erreicht.

04.06.2019 07:43

Verglichen mit einer Placebo-Behandlung sei die Ansteckungsgefahr von Probanden, die mit an Grippe erkrankten Personen unter einem Dach lebten, mit der präventiven Einnahme von Xofluza signifikant geringer gewesen, teilte der Pharmakonzern am Dienstag mit. Darüber hinaus habe sich Xofluza als gut verträglich erwiesen und es seien keine Sicherheitsprobleme aufgetreten.

Die Details der neusten Erkenntnisse aus der BLOCKSTONE-Studie will Roche an einem nächsten Medical Meeting präsentieren, wie es weiter hiess. Das Mittel ist bereits in Japan für die Behandlung von Grippekrankheiten des Tys A und B bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zugelassen. In den USA können Personen ab dem zwölften Lebensjahr bei akutem Gripperisiko das Medikament einnehmen.

Darüber hinaus hat die US-Gesundheitsbehörde FDA einen ergänzenden Zulassungsantrag für das Medikament angenommen. Im Falle eines positiven Entscheids wäre Xofluza das erste antivirale Medikament, das speziell auch bei Patienten ab 65 Jahren mit einem hohen Komplikationsrisiko eingesetzt werden könnte. Roche erwartet den Entscheid dazu bis zum 4. November 2019.

mk/hr

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Roche overweight

NEW YORK (dpa-AFX Analyser) - Die US-Bank JPMorgan hat Roche nach Präsentationen auf der US-Krebsforschungstagung (ASCO) auf "Overweight" mit einem Kursziel von 320 Franken belassen. Die Reaktionen auf die Daten zum Mittel Venclexta zur Behandlung der chronisch lymphatischen Leukämie seien sehr positiv gewesen, schrieb Analyst Richard Vosser in einer am Mittwoch vorliegenden Studie. Einmal auf dem Markt, dürfte das Mittel schnell vermehrt zum Einsatz kommen./mis/ajx

Veröffentlichung der Original-Studie: 05.06.2019

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Roche: Peter Voser tritt als

Roche: Peter Voser tritt als Verwaltungsrat ab - Neuer Diagnostics-Chef

Gewichtige Änderungen beim Pharmakonzern Roche: Die Sparte Diagnostics erhält einen neuen Chef. Und Peter Voser zieht sich aus dem Verwaltungsrat zurück.

11.06.2019 07:30

Thomas Schinecker übernimmt die Leitung von Roche-Diagnostics per Anfang August von Michael Heuer, der in den Ruhestand tritt. Er wird damit auch Mitglied der Roche-Geschäftsleitung. Heuer übernahm den Chefposten im vergangenen Jahr. Sein Nachfolger Schinecker ist 44 Jahre alt und leitet derzeit laut den Angaben die Roche-Geschäftseinheit Centralised and Point of Care Solutions. Die Diagnostics-Sparte ist bei Roche die kleinere der beiden Sparten neben Pharma.

Zu einer Veränderung kommt es auch in der erweiterten Geschäftsleitung: Stephan Feldhaus gibt die Leitung Group Communications per Ende September ab, um seine berufliche Laufbahn ausserhalb des Unternehmens fortzusetzen. Seine Nachfolge tritt Barbara Schädler an, die derzeit für Eon tätig ist.

Voser mit ABB beschäftigt

Auch im Verwaltungsrat von Roche kommt es zu einer Veränderung. Peter Voser gebe sein Amt per Ende Juni ab, so die Mitteilung weiter. Begründet wird dies mit Vosers zusätzlicher Aufgabe als Interims-CEO von ABB. Voser sass seit 2011 im Roche-Verwaltungsrat.

Voser hatte im letzten April den Job als ABB-CEO zusätzlich zum Verwaltungsratspräsidium übernommen, nachdem Firmenchef Ulrich Spiesshofer überraschend zurückgetreten war.

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Roche-Tochter Genentech

Roche-Tochter Genentech vermeldet positive Daten für Gazyva bei Lupus-Nephritis

Die Roche-Tochter Genentech hat für die Phase-II-Studie zu Gazyva (Obinutuzumab) bei der Behandlung der Nierenkrankheit Lupus-Nephritis positive Ergebnisse gemeldet. Die Studie habe sowohl den primären als auch den sekundären Endpunkt erreicht, hiess es in einer Mitteilung am Dienstag.

11.06.2019 07:31

Die Studie habe belegt, dass Gazyva im Vergleich zu Plazebo in Kombination mit der Standard-Behandlung eine erhöhte Wirksamkeit gezeigt habe. Dabei wurde die Wiederherstellung der Nierenfunktion nach einem Jahr als primärer Endpunkt gemessen, schrieb das Unternehmen weiter. Auch der zweite Endpunkt, die komplette oder teilweise Verbesserung der Nierenfunktion, gemessen anhand von serologischen Markern, wurde laut den Angaben erreicht.

Während des Analysezeitraums seien zudem keine neuen Sicherheitssignale aufgetreten. Die vollständigen Resultate der Studie sollen an einem zukünftigen Medizinkongress vorgestellt werden, schrieb Genentech weiter.

Lupus-Nephritis ist eine Entzündung der Nieren, die bei Patienten auftritt, die bereits an der seltenen Autoimmunkrankheit Lupus erythematodes leiden. Derzeit gebe es keine von der FDA zugelassenen Medikamente zur Behandlung dieser potenziell lebensbedrohlichen Krankheit, so Genentech.

yr/rw

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Roche mit Erfolgsmeldung in

Roche mit Erfolgsmeldung in den USA

Die FDA erteilt Mabthera eine «priority review» für zwei Erkrankungen bei Kindern. Damit wird der Antrag von Roche auf die Zulassung beschleunigt.

12.06.2019 07:42

Das Krebsmedikament Mabthera/Rituxan von Roche erhält von der US-Gesundheitsbehörde FDA den Status "priority review" für granulomatöse Polyangiitis (GPA) und mikroskopische Polyangiitis (MPA) bei Kindern ab zwei Jahren. Damit sagt die Behörde zu, den Antrag für eine Zulassung beschleunigt zu bearbeiten.

Wie der Pharmakonzern am Mittwoch mitteilte, gibt es derzeit bei Kindern keine zugelassene Behandlung für diese beiden seltenen Blutgefässerkrankungen. Der Antrag von Roche zur Gewährung des "priority review"-Status basiert auf den Daten der Phase-IIa-Studie "PePRS" wie es weiter hiess.

Sollte das Mittel von der FDA auch für Kinder zugelassen werden, wäre dies die erste pädiatrische Zulassung. Mabthera/Rituxan ist derzeit für vier Indikationen bei Autoimmunerkrankungen zugelassen, darunter auch seit 2011 für GPA und MPA bei Erwachsenen. Seit 2006 wird das Mittel bei rheumatoider Arthritis verwendet, seit 2018 bei der Hauterkrankung Pemphigus vulgaris (Blasensucht).

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Roche meldet Studienerfolg

Roche meldet Studienerfolg bei seltener Hauterkrankung

Roche kann Forschungsfortschritte mit dem Krebsmittel Rituxan gegen die Krankheit Phemphigus Vulgaris vorweisen.

13.06.2019 07:21

Das Roche-Logo an einem Gebäude beim Bahnhof Basel.

Das Roche-Logo an einem Gebäude beim Bahnhof Basel.

Bild: cash

Der Pharmakonzern Roche meldet einen Studienerfolg für sein Krebsmedikament Rituxan (rituximab; Mabthera) bei der Behandlung der seltenen Hautkrankheit Phemphigus Vulgaris (Blasensucht), einer Autoimmun-Krankheit.

Das Medikament habe sich bei der nachhaltigen Verbesserung der Krankheit überlegen gezeigt gegenüber der bisherigen Standard-Behandlung, teilte Roche am Donnerstag mit. Der Konzern stützt sich dabei auf die Resultate einer Studie mit Patienten unter dem Namen "PEMPHIX". Rituxan habe in dieser Studie sowohl die primären als auch die sekundären Ziele erreicht.

In den USA ist Rituxan zur Behandlung von Pemphigus Vulgaris durch die Gesundheitsbehörde FDA bereits vor rund einem Jahr zugelassen worden.

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Roche erhält für Krebsmittel

Roche erhält für Krebsmittel Rozlytrek erste Zulassung in Japan

Roche hat in Japan für sein Krebsmittel Rozlytrek (Entrectinib) die Zulassung erhalten. Das Gesundheitsministerium (Ministry of Health, Labour and Welfare; MHLW) habe das Mittel als erstes Land zur Behandlung von soliden Tumoren mit NTRK-Fusionen zugelassen, teilte Roche am Dienstag mit.

18.06.2019 08:27

Die Zulassung basiert den Angaben zufolge in erster Linie auf den Daten aus der zulassungsrelevanten Phase-II-Studie STARTRK-2. Sie hätten gezeigt, dass Rozlytrek bei mehr als der Hälfte der Menschen mit NTRK-fusionspositiven soliden Tumoren diese geschrumpft hat.

Rozlytrek ist laut Roche das erste tumoragnostische Medikament, das in Japan zugelassen wurde und auf NTRK-Genfusionen abzielt, die in einer Reihe schwer zu behandelnder solider Tumorarten wie Bauchspeicheldrüse, Schilddrüse, Speicheldrüse, Brust, Dickdarm und Lunge nachgewiesen wurden.

Neben der aktuellen Zulassung befindet sich das Mittel auch in Japan in der Zulassungsprüfung für die Behandlung von Menschen mit einer bestimmten Form von Lungenkrebs (NSCLC), bei dem es ebenfalls zu einer bestimmten Mutation gekommen ist (ROS1).

hr/kw

(AWP)

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