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CS Aktie - Credit Suisse Aktie 

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Colundro
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No risk no fun

Heute bei 10,38 eingestiegen. Riskant aber allemal ein Zock wert Wink

Hier noch ein aktueller Bericht von heute abend...

https://www.cash.ch/news/top-news/australien-die-cs-wagt-vorstoss-vermoe...

Zyndicate
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Ex-Mitarbeiter der Credit

Ex-Mitarbeiter der Credit Suisse angeklagt

Fünf Personen - darunter drei frühere Mitarbeiter der Credit Suisse und Mosambiks Ex-Finanzminister - sind in New York im Zusammenhang mit Krediten an das hochverschuldete Mosambik angeklagt worden.

04.01.2019 03:25

Ihnen wird Korruption, Geldwäsche und Wertpapierbetrug vorgeworfen.

Gemäss der am Donnerstag vor dem Bundesgericht in Brooklyn veröffentlichten Anklage geht es um Kredite von total rund zwei Milliarden Dollar. Mit dem Geld hätten vollumfänglich Entwicklungsprojekte in dem armen Staat etwa für den Thunfischfang, die Küstenüberwachung und Werften finanziert werden sollen. Rund 200 Millionen Dollar davon flossen demnach allerdings in persönliche Taschen und für Schmiergeldzahlungen von Beamten. Allein der frühere Finanzminister soll sieben Millionen Dollar eingestrichen haben.

Die drei früheren CS-Investmentbanker wurden im Zusammenhang mit der Anklage ebenfalls am Donnerstag in London festgenommen. Wie ein Sprecher der US-Staatsanwaltschaft sagte, die die Festnahme veranlasst hatte, seien alle drei gegen Kaution freigelassen worden. Die USA fordere ihre Auslieferung. Anwälte der drei Beschuldigten waren zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Die Credit Suisse teilte mit, man werde mit den Behörden weiter zusammenarbeiten. Den ehemaligen Mitarbeitern werde vorgeworfen, sich persönlich bereichert und die internen Kontrollen der Bank umgangen zu haben.

Vor fünf Tagen war im selben Fall Mosambiks von 2005 bis 2015 amtierender Finanzminister Manuel Chang in Südafrika verhaftet worden. Die USA verlangen auch dessen Auslieferung. Chang wies die Vorwürfe zurück.

Als fünfte Person in der Affäre ist ein libanesischer Geschäftsmann angeklagt, der in der Koordination der Entwicklungsprojekte beteiligt gewesen sein soll. Er wurde am Mittwoch am New Yorker John F. Kennedy Flughafen verhaftet und in Haft genommen.

Kredite vor IWF geheimgehalten

Credit Suisse und die russische VTB Bank hatten Mosambik 2013 und 2014 Kredite über insgesamt zwei Milliarden Dollar gewährt, die vor internationalen Gläubigern wie etwa dem Internationalen Währungsfonds (IWF) geheim gehalten wurden. Als die Geschäfte ans Licht kamen, stellte der IWF seine Zahlungen an Mosambik ein, das Land schlitterte in eine Währungs- und Schuldenkrise.

Die Anklage geht auf eine Untersuchung in drei Staatsunternehmen zurück, die gegründet wurden, um die Entwicklungsprojekte zu finanzieren. Die Firmen sollten mehr als zwei Milliarden Dollar an Darlehen aufnehmen, die von der Regierung zwischen 2013 und 2016 garantiert wurden. Gemäss Anklage sollten die Einnahmen ausschliesslich für die maritimen Projekte verwendet werden.

"In Wirklichkeit", heisst es in der Klage, "haben die Angeklagten das Projekt als Front geschaffen, um sich selbst zu bereichern, und haben absichtlich Teile der Krediterlöse umgeleitet, um sich selbst, mosambikanischen Regierungsbeamten und anderen mindestens 200 Millionen Dollar an Bestechungsgeldern und Schmiergeldern zu zahlen". Die Firmen gerieten schliesslich in Zahlungschwierigkeiten.

Zur Anklage kam es in New York, weil die umstrittenen Zahlungen über die Vereinigten Staaten erfolgt waren und damit die dortigen Strafverfolgungsbehörden zuständig sind. Die Angeklagten hatten weder in den USA gearbeitet noch gewohnt.

(SDA)

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gent
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Die CS entsorgt eine

Die CS entsorgt eine Milliarden-Altlast in den USA

Die Credit Suisse ist Berichten zufolge still und heimlich und vor allem günstig eine Altlast aus der Finanzkrise losgeworden. Um was es geht, ist nicht bekannt, aber es dürfte um Milliarden gegangen sein.

06.01.2019 15:43

Schriftzug und Loge der Credit Suisse am Flughafen Zürich.

Schriftzug und Loge der Credit Suisse am Flughafen Zürich.

Bild: cash

Die Schweizer Grossbank Credit Suisse hat sich in den USA hinter verschlossenen Türen einer Altlast aus der Finanzkrise entledigt.  In New York einigten sich die CS und das zuständige Justizministerium, eine Schadenersatzklage aussergerichtlich beizulegen, wie die Zeitungen "Zentralschweiz am Sonntag" und "Ostschweiz am Sonntag" berichten.

Zum Inhalt und allfälligen Details des Vergleichs wollten sich dem Bericht zufolge weder das Justizministerium noch die Credit Suisse äussern. Der ursprüngliche Streitwert belief sich auf 11,2 Milliarden Dollar. Informierten Kreisen zufolge ist die CS finanziell glimpflich davongekommen.

Zyndicate
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Credit Suisse startet

Credit Suisse startet Aktienrückkauf

Die Credit Suisse hat Details zum angekündigten Aktienrückkauf veröffentlicht. Per kommenden Montag werde eine zweite Handelslinie an der Schweizer Börse SIX eingerichtet, teilte die Grossbank am Freitag mit. Das Aktienrückkaufprogramm läuft ab dann bis spätestens Ende Dezember.

11.01.2019 07:31

Auf der zweiten Handelslinie kann ausschliesslich die CS durch die mit dem Aktienrückkaufprogramm beauftragte Bank als Käuferin auftreten und eigene Aktien zwecks Kapitalherabsetzung erwerben. Das Programm wird zudem ausschliesslich an der Schweizer Börse durchgeführt, und erstreckt sich nicht auf die an der NYSE kotierten American Depository Shares (ADS).

Die Credit Suisse hatte den milliardenschweren Aktienrückkauf am Investorentag Mitte Dezember angekündigt. Im laufenden und im kommenden Jahr will die Grossbank, wenn es das Marktumfeld zulässt, Aktien im Wert von bis zu 3 Milliarden aufkaufen. Für 2019 wurde bereits ein Aktienrückkauf von bis zu 1,5 Milliarden bewilligt. Für 2020 ist noch einmal ein Aktienrückkaufprogramm in derselben Grössenordnung vorgesehen.

Zum Schlusskurs vom Vortag bei 11,56 Franken würde das Rückkaufvolumen von bis zu 1,5 Milliarden Franken maximal 129,8 Millionen Aktien entsprechen bzw. bis zu 5,08 Prozent des Aktienkapitals und der Stimmrechte der Gruppe ausmachen.

Betont wurde, dass 2019 ein Rückkauf mindestens im Wert von 1 Milliarde Franken erwartet wird.

Es sei beabsichtigt, an einer zukünftigen ordentlichen Generalversammlung eine Kapitalherabsetzung durch Vernichtung der über die zweite Handelslinie zurückgekauften CS-Aktien zu beantragen, hiess es zudem am Freitag.

ys/cf

(AWP)

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CS-Schweiz-CEO erwartet für

CS-Schweiz-CEO erwartet für 2018 Vorsteuergewinn von rund 2,2 Milliarden

Die Grossbank Credit Suisse dürfte im Jahr 2018 im Schweiz-Geschäft einen Vorsteuergewinn von rund 2,2 Milliarden Franken erreichen. Das erklärte der Schweiz-Chef der Credit Suisse, Thomas Gottstein, am Dienstag an einem Branchenanlass in Zürich.

05.02.2019 16:34

Das erklärte Ziel für den Vorsteuergewinn 2018, nach Abschluss der dreijährigen Restrukturierung unter dem neuen Gruppenchef Tidjane Thiam, waren 2,3 Milliarden. Am Investorentag im Dezember noch sah sich das Management mit dem Ziel für 2018 auf Kurs. 2017 hatte die so genannte Swiss Universal Bank (SUB) einen Gewinn von rund 1,8 Milliarden ausgewiesen.

Die Credit Suisse wolle in der Schweiz in Bezug auf sowohl Geschäftsvolumen, als auch Vorsteuergewinn weiter wachsen, sagte Gottstein an einem "Finanz und Wirtschaft"-Forum in Zürich. Heute sei die Credit Suisse bezüglich der Geschäftsstellen die Nummer vier im Schweizer Retailbanking hinter der UBS, Raiffeisen und den Kantonalbanken.

Wachstumsmöglichkeiten sehe die CS nicht zuletzt durch Digitalisierung im Bankgeschäft: Es gehe nun darum, das digitale Angebot weiter auszubauen. "Wir wollen die Kundenbedürfnisse in der Digitalisierung umsetzen", sagte Gottstein.

Sorgen im Wirtschaftsumfeld bereite ihm derzeit vor allem die Entwicklung in Europa, sagte der CS-Manager weiter. So sei Italien wohl bereits in der Rezession, dazu kämen die Probleme in Frankreich und der Brexit.

Insgesamt stelle er fest, dass das grenzüberschreitende Geschäft vor allem mit Kunden aus Italien und Frankreich immer schwieriger werde, sagte Gottstein. Weitere Sorgen bereiteten ihm auch die Schwierigkeiten der Schweiz mit Europa - angesichts der Drohungen der EU gegen die Börse SIX im Zusammenhang mit der Börsenäquivalenz. Die Konflikte zwischen den USA und China würden sich dagegen wohl lösen können.

tp/ys/ra

(AWP)

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Credit Suisse erwartet leicht

Credit Suisse erwartet leicht höheren Steuersatz

Die Credit Suisse bereitet sich auf Anpassungen im US-Steuerregime vor und geht von einer höheren gesamten Steuerrate für die Bank aus. Der effektive Steuersatz für das Gesamtjahr 2018 dürfte den Schätzungen der CS zufolge bei rund 40 Prozent liegen, dies nach 36,8 Prozent nach neun Monaten. In den Schätzungen enthalten sei auch eine Belastung im Umfang von ungefähr 2 Prozentpunkten, die durch die Einführung der sogenannten Base Erosion Anti-Abuse Tax (BEAT) aus den USA herrühren könnte, teilte die CS am Mittwoch mit.

06.02.2019 07:34

Mit der BEAT-Steuer will der US-Gesetzgeber Gewinnminderungen einschränken, die sich ergeben, wenn Firmen Zahlungen aus den USA ins Ausland tätigen. Stand heute sei es wahrscheinlich, dass die Regel auch für die CS gelte, schreibt die Bank. Bis dies geklärt ist, geht die CS davon aus, dass sie von der neuen Steuer betroffen ist. Auch für 2019 geht die Bank von einem Einflusse der BEAT-Regel im Umfang von 2 Prozentpunkten und einer gesamten Steuerrate für das Jahr in Höhe von rund 30 Prozent aus.

mk/uh

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Credit Suisse verstärkt

Credit Suisse verstärkt Beraterteam im Wealth Management Lateinamerika

Die Credit Suisse verstärkt ihr Wealth-Management-Team in Lateinamerika mit vier neuen Kundenberatern. Damit hat das Institut das in Genf domizilierte Team im bisherigen Jahresverlauf bereits um fünf Personen aufgestockt.

06.02.2019 11:04

Per sofort wurde Ricard Castillo zum Head of Advisory & Sales und Mitglied des Management Committee im International Wealth Management (IWM) Lateinamerika ernannt. Er werde auch das Investment Consulting Team für die Region ConoSur (Argentinien, Chile und Uruguay) leiten, heisst es in einem internen Memo, das AWP vorliegt.

Als Senior Relationship Managers für ConoSur stossen den Angaben zufolge zudem Marco Pacheco Romero, Andres Martin Cazenave und Rodrigo Pitre Mendez zum Team.

sig/uh

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Urs Rohner kann sich CS

Urs Rohner kann sich CS schwer ohne Investmentbanking vorstellen

Urs Rohner, der Verwaltungsratspräsident der Credit Suisse, will offenbar das Investmentbanking nicht mehr weiter verkleinern.

10.02.2019 16:37

"Die Investmentbank insgesamt bleibt für uns wichtig", sagte er in einem Interview mit der "Schweiz am Wochenende". "Wir erachten eine Grösse von 60 Milliarden risikogewichteter Aktiven als vernünftige Grösse für unser Handelsgeschäft."

Und mit weniger könne man dieses Geschäft kaum betreiben. Das Investmentbanking bleibe wichtig, auch zur Unterstützung grosser Kunden in der Vermögensverwaltung. "Wir sind so aufgestellt, dass die Volatilitätsausschläge kleiner sind und nicht in einem Jahr auf einmal riesige Verluste anfallen können." Im Bereich Fusionen & Übernahmen sei die CS zudem mittlerweile die einzige europäische Bank, welche mit den Amerikanern mithalten könne.

Nach dem starken Stellenabbau der vergangenen Jahre und der Verlagerung von Tätigkeiten ins Ausland meinte Rohner in diesem Zusammenhang, dass "die Digitalisierung zu einer weiteren Reduktion heutiger Stellen" führen werde, dass auf der anderen Seite aber auch neue Jobs geschaffen würden.

Dass die tief bewertete Credit Suisse zu einem Übernahmeziel werden könnte, glaubt Rohner nicht. "Banken bewegen sich in einem stark regulierten Umfeld. Unfreundliche Übernahme sind heutzutage fast auszuschliessen." Er zeigt sich auch überzeugt, dass nach den Restrukturierungen die Kurse wieder steigen werden. "Wir müssen nun zeigen, dass wir die Ziele erreichen, die wir für die Aktionäre in Aussicht gestellt haben."

Weiter geht Rohner davon aus, dass der Handelskonflikt zwischen den USA und China nicht eskaliert und der Brexit einigermassen geordnet abläuft. "Dann sind wir meines Erachtens weit weg von einer globalen Rezession." Komme es anders, wäre dies "ein Desaster, dass sich die Politik nicht leisten sollte". "Wenn hier etwas schiefgeht, dann könnte es relativ schnell eine Rezession geben."

(AWP)

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Ausblick Credit Suisse: Q4

Ausblick Credit Suisse: Q4-Gewinn von 214 Millionen Franken erwartet

Die Grossbank Credit Suisse veröffentlicht am Donnerstag, 14. Februar, die Ergebnisse zum vierten Quartal 2018. Insgesamt haben 14 Analysten zum AWP-Konsens beigetragen.

13.02.2019 14:00

Q4 2018E (in Mio Fr.) AWP-Konsens Q3 18A Q4 17A Geschäftsertrag 4'903 4'888 5'189 Gewinn vor Steuern 363 671 141 Reinergebnis 214 424 -2'126 Adj. Gewinn vor Steuern 628 856 569 - Swiss UB 536 523 438 - IWM 390 411 410 - APAC 64 186 199 - Global Markets -105 -22 -116 - IBCM 102 87 121 2018E (in Fr.) 2017A Dividende je Aktie 0,29 0,25

FOKUS: Das schwierige Marktumfeld für Grossbanken im vierten Quartal und besonders im Dezember dürfte auch die Credit Suisse zu spüren bekommen haben. Die Turbulenzen an den Aktienmärkten sorgten für weniger Risikoappetit bei den Investoren, und die Kunden waren weniger aktiv. Das zeigte sich bereits an den Ergebnissen der Konkurrenz: Die UBS etwa, die bereits vor drei Wochen ihren Jahresabschluss vorgelegt hat, erzielte ein Quartalsergebnis deutlich unter den Erwartungen der Analysten. In der vergangenen Woche kündigten zudem die französischen Institute BNP Paribas und Société Generale weitere Kosteneinsparungen an. Dies wegen eines schwachen Geschäfts vor allem in der Handelssparte.

Am Weltwirtschaftsforum sprach CS-Konzernchef Tidjane Thiam schon von einem "schwierigen vierten Quartal": Angesichts der Turbulenzen an den Börsen hätten Kunden ihre schuldenfinanzierten Investments zurückgefahren, sagte er in Davos zu "Bloomberg TV". Die verwalteten Vermögen hätten sich aber als widerstandsfähig erwiesen. Und seit Jahresbeginn hätten sich "die Dinge" verbessert.

Nachdem die Credit Suisse allerdings bereits im Dezember am Investorentag eine recht detailreiche Guidance für das Gesamtjahr 2018 gegeben hat und an dieser auch bis dato festhält, ist bereits etwas die Luft raus. So ist wohl klar, dass die Grossbank im vierten Quartal einen kleinen Gewinn auf Gruppenebene verzeichnet haben dürfte sowie einen Verlust in den Handelseinheiten (Global Markets und APAC Markets). Für das Gesamtjahr fährt die Bank erstmals nach drei Jahren wieder einen Gewinn ein.

Analysten gehen davon aus, dass sich der Fokus am kommenden Donnerstag daher eher auf den Start des laufenden Jahres sowie auf zukunftsgerichtete Aussagen richten wird. Auch die Vorbereitungen mit Blick auf den anstehenden Austritt Grossbritanniens aus der EU dürften die Experten interessieren: So berichtete etwa die Nachrichtenagentur Bloomberg mit Verweis auf Insider, nach dem Brexit solle ein "Trading Hub" für die EU in Madrid entstehen. Ein endgültiger Entscheid sei aber noch nicht gefallen.

Mit der Neuausrichtung der CS, die in den vergangenen drei Jahren umgesetzt wurde, geben sich sowohl Konzernchef Thiam als auch Verwaltungsratspräsident Urs Rohner äusserst zufrieden. Die Bank sei heute widerstandsfähiger - mit einer gestärkten Kapitalposition, wesentlich geringeren Risiken und einer tieferen Gewinnschelle. Denn das stabile Geschäft der Vermögensverwaltung wurde ausgebaut und die volatileren Marktaktivitäten im Investment Banking verkleinert. Gleichzeitig wurden die Kosten signifikant reduziert. Ein weiterer Stellenabbau - wie am Markt teilweise spekuliert - wurde bis dato nicht angekündigt.

Analysten haben nach dem Investorentag im Dezember allerdings das Fehlen einer klaren Vision sowie einer langfristige Strategie, wie es nach dem Konzernumbau weitergehen soll, bemängelt. Die Investoren fragen sich insbesondere, wie die Bank künftig die Erträge signifikant steigern kann.

ZIELE: Die Credit Suisse hat am Investorentag im Dezember die Guidance für das nun abgelaufene Geschäftsjahr 2018 sowie für die Jahre darüber hinaus teilweise angepasst und präzisiert. Nachfolgend eine Auswahl der aktuellen Ziele:

Guidance für 2018: . Gruppe Vorsteuergewinn 3,2-3,4 Mrd Fr. Operativer Geschäftsaufwand von rund 16,9 Mrd Fr. Rendite auf dem materiellen Eigenkapital von rund 6% Effektiver Steuersatz rund 40% . Swiss Universal Bank Vorsteuergewinn 2,2-2,3 Mrd Fr. . International Wealth Management Vorsteuergewinn 1,7-1,8 Mrd Fr. . APAC WMC Vorsteuergewinn 0,75-0,85 Mrd Fr. . APAC Markets Netto-Erträge rund 8-10% niedriger als im Vorjahr . IBCM Return on Regulatory Capital 14-15% . Global Markets GM: Vorsteuergewinn rund 450 Mio US-Dollar . Strategische Abwicklungseinheit (SRU) per Jahresende schliessen Vorsteuerverlust der SRU von rund 1,3 Mrd USD Ziele ab 2019: . Rendite auf dem materiellem Eigenkapital (RoTE): 10-11% für 2019, 11-12% für 2020, >12% für 2021 . Operative Gesamtkostenbasis für 2019 und 2020: zwischen 16,5 Mrd und 17 Mrd Fr. . Kapitalquoten für 2018 bis 2020: Kernkapitalquote (CET1, look-through) >12,5% CET1/Tier 1 Leverage Ratio >3,5% bzw. >5,0% . Kapitalmanagement 2019 und 2020: Jeweils mindestens 50% des Reingewinns an die Investoren zurückführen Anstieg der ordentliche Dividende um jeweils mindestens 5% Aktienrückkauf 2019 bis zu 1,5 Mrd Fr. bewilligt, 2020 in ähnlichem Umfang . Effektiver Steuersatz: 2019 rund 30 Prozent . Effizienz jedes Jahr um 2 bis 3 Prozent steigern

PRO MEMORIA: AKTIENRÜCKKAUF: Am Investorentag im Dezember kündigte das Management der Credit Suisse ein milliardenschweres Aktienprogramm an. Im laufenden und im kommenden Jahr sollen Aktien im Wert von bis zu 3 Milliarden Franken zurückgekauft werden. Für 2019 bewilligte der Verwaltungsrat bereits einen Rückkauf bis zu 1,5 Milliarden. Für 2020 ist noch einmal ein Aktienrückkaufprogramm in derselben Grössenordnung vorgesehen.

RECHTSFÄLLE/REGULIERUNG: Im Dezember wurde bekannt, dass die EU vier Banken ins Visier nimmt - darunter die Credit Suisse - wegen des Verdachts auf Absprachen beim Handel mit Dollar-Anleihen. Die Geldhäuser sollen zwischen 2009 und 2015 die Preise für bestimmte Anleihen abgesprochen haben.

Ebenfalls im Dezember erhielt die Credit Suisse - neben der UBS, der Deutschen Bank und Barclays - von den US-Aufsehern grünes Licht für ihren so genannten Notfallplan. Die geforderten "Testamente" - Abwicklungspläne im Fall eines Zusammenbruchs - waren eine Reaktion auf die Finanzkrise, als der Crash der Investmentbank Lehman Brothers 2008 die Weltwirtschaft erschütterte.

MANAGERLÖHNE: Ein heikles Thema bleiben mit Blick auf das abgeschlossene Jahr auch die Löhne und dabei insbesondere auch die variable Vergütung. In der vergangenen Woche berichtete die "Financial Times", der Pool für Bonuszahlungen werde auf dem Niveau des Vorjahres von rund 3,2 Milliarden Franken eingefroren. Gleichzeitig würde jedoch das Top-Management in den Genuss von Gehaltserhöhungen im zweistelligen Millionenbereich kommen. Konzernchef Thiam und sein Team hatten in der Vergangenheit auf Druck von Grossaktionären auf einen Teil ihrer Boni verzichtet, nachdem es bei der Bank drei Jahre in Folge wegen verschiedener Sonderfaktoren zu Milliardenverlusten gekommen war. Beim Thema Boni steht zudem auch immer wieder der starke Rückgang des Aktienkurses in der Kritik. Wirklich brisant wird das Thema aber erst am 22. März, wenn mit dem Geschäftsbericht auch der Vergütungsbericht veröffentlicht wird.

AKTIENKURS: Credit Suisse notieren bei 11,92 Franken (Stand Dienstag 14.30 Uhr). Im laufenden Jahr konnten die Aktie etwas zulegen und zwar mit rund plus 10 Prozent in etwa im Einklang mit dem Gesamtmarkt. Im vergangenen Jahr hatten der Titel allerdings fast 40 Prozent verloren.

Im ersten Jahr der dreijährigen Neuausrichtung unter dem damals neuen Konzernchef Thiam war die Aktie im Juli 2016 erstmals unter 10 Franken gefallen. Bis Anfang 2018 hatte sich der Titel daraufhin bis auf gut 18 Franken erholt, konnte das Niveau jedoch nicht halten.

Homepage: www.credit-suisse.com

jl/ys

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Die Credit Suisse überrascht

Die Credit Suisse überrascht endlich mal positiv

Die Credit Suisse schneidet im Schlussquartal besser als die Konkurrenz ab. Sowohl auf Gruppenebene als auch in der Vermögensverwaltung werden die Erwartungen übertroffen. Das verhilft der Aktie zu einer Kurserholung.

14.02.2019 08:23

Von Lorenz Burkhalter

Flickr, Lizenz CC BY-NC-ND 2.0

Nach enttäuschenden Jahresabschlüssen bei Julius Bär und UBS lag eigentlich auf der Hand, dass auch die Credit Suisse im Schlussquartal letzten Jahres nicht brillieren würde. Allerdings wartet die Nummer Zwei unter den Schweizer Grossbanken am frühen Donnerstagmorgen mit einem überraschend soliden Quartalsergebnis auf. Trotz einem rückläufigen Geschäftsertrag übertreffen sowohl der Vorsteuergewinn als auch der Reingewinn selbst die höchsten Analystenschätzungen.

Das gilt insbesondere für die beiden wichtigen Geschäftszweige "International Wealth Management" und "Swiss Universal Bank". Doch selbst im Investment Banking fällt der Vorsteuergewinn etwas höher als erwartet aus.

Dass die Jahresdividende mit 0,2625 Franken je Aktie am unteren Ende der Schätzungsbandbreite von 0,26 bis 0,33 Franken liegt, fällt angesichts des soliden Zahlenkranzes nicht so sehr ins Gewicht. Denn im vorbörslichen Handel von Julius Bär gewinnt die CS-Aktie denn an Fahrt. Zur Stunde rückt sie um 0,8 Prozent auf einen Mittelkurs von 12,11 Franken vor.

In Analystenkreisen werden insbesondere die auf der Kostenseite erzielten Fortschritte gelobt. Die Kosten seien im Schlussquartal um 7 Prozent tiefer als erwartet ausgefallen, schreibt beispielsweise die Royal Bank of Canada. Die Bank findet zudem sichtlich Gefallen am starken Ergebnisbeitrag aus dem "Wealth Management". Einziges Haar in der Suppe sei das etwas enttäuschende Abschneiden bei Global Markets, so heisst es weiter. Die CS-Aktie wird bei der Royal Bank of Canada weiterhin mit Outperform und einem Kursziel von 14,50 Franken zum Kauf empfohlen.

Wieviel Negatives steckt im Aktienkurs?

Seit Ende Dezember konnte die CS-Aktie zwar zu einer Gegenbewegung ansetzen und um knapp 12 Prozent zulegen. Allerdings errechnet sich im Jahresvergleich noch immer ein sattes Minus von fast 30 Prozent. Damit schneidet die Aktie deutlich schlechter als der um fast 3 Prozent höhere Swiss Market Index (SMI) ab.

Auf den diesjährigen Analystenerwartungen errechnet sich ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von gerademal 9. Das ist weniger als Anleger für die Aktien der beiden engsten Rivalen UBS und Julius Bär zu bezahlen bereit sind. Händler begründen die offensichtliche Diskrepanz mit der höheren Kapitalbindung sowie den dadurch verhalteneren Dividendenaussichten. Allerdings spiegle sich schon viel Negatives im Aktienkurs wider, so heisst es weiter. Im Wissen um das vergleichsweise solide Abschneiden der Grossbank trauen dieselben Händler der CS-Aktie eine kräftige Kurserholung zu.

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Credit Suisse prüft Verkauf

Credit Suisse prüft Verkauf von Teilen des Immobilienfonds Hospitality

Die Credit Suisse will ihren Immobilienfonds Credit Suisse Real Estate Fund Hospitality neu positionieren. Derzeit würden diesbezüglich verschiedene strategische Optionen geprüft. Dazu gehöre unter anderem auch der Verkauf von Teilportfolios, teilte die Credit Suisse Fund am Donnerstag mit.

21.02.2019 08:15

Weitere Details würden bekannt gegeben, sobald der Prüfungsprozess abgeschlossen sei, hiess es weiter.

Der umfassende Geschäftsbericht des Immobilienfonds Hospitality erscheint Ende März 2019.

sig/ra

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US-Analyst stuft die Credit

US-Analyst stuft die Credit-Suisse-Aktie herunter

Über Jahre hinweg riet J.P. Morgan zum Kauf der Credit-Suisse-Aktie. Nun gibt sich die US-Bank überraschend geläutert. cash verrät weshalb.

13.03.2019 08:26

Von Lorenz Burkhalter

Am Morgen des 8. Dezember 2016 vollzog J.P. Morgan eine geradezu spektakuläre Kehrtwende bei der Aktie der Credit Suisse. In einer mehrseitigen Unternehmensstudie stufte die US-Investmentbank die Aktie der Zürcher Bank von "Underweight" auf "Overweight" herauf. Das Kursziel wurde damals kräftig auf 18 (zuvor 13) Franken erhöht. Damals kostete die Aktie knapp 15 Franken.

Heute Mittwoch macht J.P. Morgan den damaligen Schritt zumindest teilweise wieder rückgängig. Die US-Investmentbank stuft die Aktie neuerdings nur noch mit "Neutral" und einem Kursziel von 14 Franken ein.

Investment Banking bindet (zu) viel Kapital

Er erachte die Konzernleitung um Tidjane Thiam zwar weiterhin als sehr fähig, habe sie das Private Banking und das Schweizer Retail Banking in den letzten Jahren kontinuierlich ausgebaut und die Kosten stärker als versprochen gesenkt, so schreibt der zuständige Bankenanalyst. Was die Strategie im Investment Banking anbetrifft, gibt er sich jedoch geläutert und bezeichnet diese mittlerweile gar als "wertvernichtend".

Die CS-Aktie (rot) im 12-Monats-Vergleich mit dem SMI (grün) (Quelle: www.cash.ch)

Gemäss Berechnungen des Analysten dürfte das Investment Banking bei der Credit Suisse im laufenden Jahr ganze 36 Prozent des Eigenkapitals binden, gleichzeitig aber gerademal 22 Prozent zum Vorsteuergewinn beitragen. Er befürchtet, dass die Grossbank insbesondere im Aktienhandel Geld verliert und diesen Bereich deshalb dringend verkleinern muss.

J.P. Morgan ist übrigens nicht die einzige Bank, welche die Aktie der Credit Suisse in diesen Tagen verhaltener einschätzt. Keine 24 Stunden ist es her, dass Keefe, Bruyette & Woods (KBW) die Aktie von "Market Perform" auf "Underperform" herunterstufte und das Kursziel auf 11 (zuvor 13,50) Franken zusammenstrich.

Credit-Suisse-Aktie wieder unter Druck

Der bekannte Spezialist für Finanzwerte argumentierte dabei mit der hohen Kapitalbindung sowie mit der hohen Abhängigkeit von der Entwicklung an den Finanzmärkten.

Nachdem die Credit-Suisse-Aktie das Jahr 2018 mit einem satten Minus von 38 Prozent beendete, setzte sie in den ersten zwei Monaten dieses Jahres zu einer kräftigen Gegenbewegung an. Allerdings ist ihr Kurs alleine in den vergangenen sieben Handelstagen um gut 5 Prozent gefallen. Damit errechnet sich seit Jahresbeginn mittlerweile ein Plus von weniger als 10 Prozent.

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Tidjane Thiam wird zu einem

Tidjane Thiam wird zu einem der bestbezahlten Bankchefs in Europa

Trotz eines Aktienkurseinbruchs streicht Credit-Suisse-Chef Tidjane Thiam für 2018 klar mehr Lohn ein als im Vorjahr.

Aktualisiert um 08:02

Thiam bekommt Festgehalt und Bonus von insgesamt 12,7 Millionen Franken, wie aus dem am Freitag veröffentlichten Geschäftsbericht der zweitgrößten Schweizer Bank hervorgeht. 2017 hatte der Druck von Großaktionären zu einem Rückgang der Gesamtvergütung auf 9,7 Millionen Franken beigetragen. Die Bezüge der gesamten zwölfköpfigen Geschäftsleitung kletterten 2018 um ein Drittel auf 93,5 Millionen Franken. Die Ausgaben für die Gehälter aller Mitarbeiter des Konzerns gingen dagegen um sieben Prozent zurück.

Größere Einbussen hatten die Credit-Suisse-Eigner zu verdauen. Der Aktienkurs der Bank brach im Jahresverlauf um 38 Prozent ein und wies damit die zweitschlechteste Kursentwicklung der europäischen Vergleichsgruppe auf, unterboten einzig von der Deutschen Bank. In dem ausgeklügelten Kompensationsmodell der Credit Suisse mussten die Manager deshalb Abstriche hinnehmen. Andere Kriterien wie die Über-Erfüllung der Sparziele sorgten aber dennoch für vollere Geldbeutel in der Führungsetage. 2018 schaffte Credit Suisse nach dem von Thiam angestoßenen dreijährigen Konzernumbau zudem erstmals seit 2014 einen Jahresgewinn.

Thiam gehört nun zu den bestbezahlten Bankchefs in Europa. Noch etwas mehr verdiente Sergio Ermotti. Der Chef des Erzrivalen UBS erhielt für 2018 Gehalt und Bonus von 14,1 Millionen Franken. Mit 4,6 Millionen Pfund (sechs Millionen Franken) verdiente HSBC-CEO John Flint nicht einmal die Hälfte. Dabei fuhr die britische Großbank um ein Vielfaches mehr Gewinn ein als die Schweizer Institute. Zudem hat sich der HSBC-Aktienkurs 2018 besser entwickelt als der aller vergleichbaren europäischen Banken. 

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Homemanager
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Kopfschüttel

Wenn man schon nur das liest:

"Andere Kriterien wie die Über-Erfüllung der Sparziele sorgten aber dennoch für vollere Geldbeutel in der Führungsetage."

Jetzt würde noch interressieren, wer den diese Sparziele definiert. Rofl.
Und mal der ethische Blickpunkt: je mehr Mitarbeiter ich auf die Strasse setzen kann, je mehr verdiene ich. Cool?

Endlich ein positiver Abschluss fürs Geschäftjahr (nach diversen Verlustjahren) und schon gehört man bei den Vergütungen zur Europäischen Spitzenklasse.

Kopfschüttel.

 

F1
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Gesundes Verhalten/Nachtrag

ist das ja nicht, was die Konzernspitze wiederum absahnt. Warum zum Teufel lässt sich die Konzernspitze immer wieder derart vergolden, wohl wissend, dass die Bevölkerung/Kunden dies absolut nicht goutieren? Und dann gleichzeitig dem mittleren/unteren Kader den Bonus kürzen, obschon es ja diejenigen sind, die die Alltagsaufgaben/Lasten tragen müssen. Die bei dieser Gelegenheit immer wieder geäusserte "Rechtfertigung" dieser ach so erfolgreichen Manager lautet dann immer wieder synchron, dass die Konkurrenz bzw. der internationale Markt halt dies eben so vorgebe. Dabei weiss man ja eigentlich grundsätzlich, dass Vergleichen jegwelcher Art unglücklich macht (auch im Alltags-Leben...)

Man kann noch so viele komplizierte Bonussysteme aufstellen wie man will, letztlich muss der sog. gesunde Menschenverstand als Massstab herhalten, wer für wieviel und was entschädigt werden soll. Offenbar ist aber dieser gesunde Menschenverstand in der heutigen Zeit völlig verloren gegangen. Dieser könnte m.M.nach so aussehen, als dass ein CEO einer schweizerischen Grossbank höchstens ein Bonus von 5 Mio. zugestanden werden sollte, dies notabene auch bei Übertreffen der Ziele. Die ihm direkt unterstellten Konzernmitglieder entsprechend weniger. 

Diese übermässige Bereicherung -nicht nur in der Bankbranche- ist ungesund, wird es gar in der Schweiz künftig auch "gilets jaunes" geben?? 

ÜBRIGENS: Bonussysteme sind sehr kompliziert und für Aktionäre nur schwer -wenn überhaupt- nachvollziehbar. Dabei gäbe es doch eine einfache und auch für Aktionäre eine transparente Lösung (mindestens meiner Meinung nach): Der Bonus für -und nur für die- Konzernstufe leitet sich allein aus dem im Jahreschnitt gemittelten Aktienkurs ab. Hat die Firma Erfolge auszuweisen, steigt normalerweise der Aktienkurs und umgekehrt. Das wäre fair für die Konzernspitze und Aktionäre.

Elias
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Credit Suisse verbucht Gewinnanstieg

Dank guter Entwicklungen in der Vermögensverwaltung verdient die Grossbank deutlich mehr. Sie übertrifft mit den Quartalszahlen die Erwartungen.

(AWP) Die Credit Suisse (CSGN 13.51 -1.24%) hat im ersten Quartal trotz eines schwierigen Marktumfelds mehr verdient und auch die Prognosen der Analysten übertroffen. Mit Blick in die Zukunft gibt sich die Grossbank vorsichtig optimistisch.

Der Reingewinn stieg im Vergleich zum Vorjahr um 8% auf 749 Mio. Fr. Auf Vorsteuerebene lag der Gewinn bei 1,06 Mrd. Fr. Es sei das zehnte Quartal in Folge mit einem Gewinnwachstum im Vorjahresvergleich, da sich der Geschäftsmix auch unter schwierigen Marktbedingungen weiter bewähre, teilte die Credit Suisse am Mittwoch mit.

Das erste Quartal verlief sehr unterschiedlich: Auf einen schwierigen Januar und eine leichte Erholung im Februar sei ein starker März verfolgt, in dem der zweithöchsten Ertrag der letzten 39 Monate verzeichnet worden sei, liess sich Konzernchef Tidjane Thiam in der Mitteilung zitieren. Insgesamt war es der höchste Quartalsgewinn seit dem dritten Quartal 2015.

Zurückgegangen sind die Erträge: Diese sanken auf 5,39 Mrd. Fr. von 5,64 Mrd. Fr. im Vorjahr. Bei einem Geschäftsaufwand von 4,24 Mrd. Fr. ergibt sich ein Verhältnis aus Kosten und Erträgen (Cost-/Income-Ratio) von rund 79%.

Mit den Zahlen zum ersten Quartal wurden die Prognosen der Analysten übertroffen. Laut AWP-Konsens gingen die Experten im Durchschnitt von einem Gesamtertrag von 5,21 Mrd. Fr. sowie von einem Vorsteuergewinn von 994 Mio. Fr. und einem Konzerngewinn von 694 Mio. Fr. aus.

Insgesamt flossen der Bank in der Periode von Januar bis März Nettoneugelder in Höhe von 35,8 Mrd. Fr. zu, verglichen mit 0,5 Mrd. Fr. im vierten Quartal 2018. Im Vermögensverwaltungsgeschäft allein gab es insgesamt Zuflüsse von 9,6 Mrd. Fr. 27,6 Mrd. Fr. der Zuflüsse sind auf den Bereich Corporate & Institutional Clients der Swiss Universal Bank zurückzuführen, was die anhaltend positive Dynamik im Vorsorgegeschäft widerspiegle, hiess es.

Die verwalteten Vermögen standen per Ende März bei 1’431 Mrd. Fr. und damit über den 1’347 Mrd. Fr. per Ende 2018.

Von den Divisionen erzielten alle ausser Investment Banking & Capital Markets (IBCM) ein positives Ergebnis. Der Verlust erreichte in dem Bereich vor Steuern 93 Mio. Fr.

Mit Blick in die Zukunft hiess es zudem, die positive Dynamik von gegen Ende des ersten Quartals habe sich im April auf breiter Front fortgesetzt. Das Vertrauen der Kunden kehre allmählich zurück. Allerdings sei das Quartal noch nicht weit genug vorangeschritten, um abschliessende Rückschlüsse über die Entwicklung Gesamtjahr 2019 zu ziehen. Die Aussichten für das zweite Quartal 2019 werden aber «vorsichtig optimistisch» eingeschätzt.

 

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Elias
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Es hätte schlimmer kommen können

Analyse

Der Ertrag der Grossbank geht im ersten Quartal weniger stark zurück als erwartet. Niedrigere Kosten bringen mehr Gewinn.

Nicht so schlimm wie erwartet. So lässt sich das erste Quartal von Credit Suisse zusammenfassen. Die Grossbank machte in den ersten drei Monaten 2019 einen Ertrag von 5387 Mio. Fr., ein Rückgang von 4% im Vergleich zum Vorjahr. Der Analystenkonsens erwartete allerdings mit 4980 Mio. Fr. einiges weniger.

Gleichzeitig konnte die Bank ihre Kosten nach Abschluss der Restrukturierung Ende 2018 weiter senken, auch wenn nicht ganz so stark wie vom Markt erwartet. Unterm Strich steigert CS entgegen den Erwartungen so den Vorsteuergewinn im Vergleich zum Vorjahr leicht auf 1062 Mio. Fr. (+1%). Der Reingewinn steigt auch wegen eines tieferen Steuersatzes aufgrund interner finanzieller Optimierung ganze 8% auf 749 Mio. Fr.

https://www.fuw.ch/article/credit-suisse-verbucht-gewinnanstieg/

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Speedy3
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Ruhig geworden hier

Hey Elias, altes Haus bist ja hier im CS-Forum fast zum Alleinunterhalter geworden. Aber du machst das toll.

Bin übrigens gestern wieder bei Credit Suisse eingestiegen und alle die mich kennen, wissen was dies für den CS Kurs bedeutet.

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CS-Chef verspricht steigenden Aktienkurs

Tidjane Thiam und VRP Urs Rohner gehen an der GV auf den Unmut der Aktionäre betreffend die Aktienkursentwicklung ein. Sie geloben Besserung.

(AWP) Die Führungsspitze der Credit Suisse (CSGN 13.68 0.07%) hat am Freitag vor den Aktionären versucht, die schlechte Aktienkursentwicklung zu rechtfertigen, und verwies vor allem auf das schwierige Umfeld. Für die nächsten Jahre schürte das Management hingegen Zuversicht.

«Wir versprechen, dass wir von nun an unseren Buchwert pro Aktie erhöhen werden, was mit der Zeit zu einem Anstieg des Aktienkurses führen dürfte», sagte Konzernchef Tidjane Thiam in seiner Rede im Hallenstadion in Zürich.

Es sei berechtigt zu fragen, «warum der Aktienkurs dort ist, wo er ist», wenn die Strategie doch so erfolgreich sei, sagte Thiam. Die Entwicklung des Aktienkurses hänge jedoch nicht allein von der Entwicklung der Credit Suisse, sondern auch vom Branchenumfeld ab.

So habe der europäische Bankensektor in den letzten Jahren zwei Phasen mit grösseren Bewertungsrückgängen erlitten: Zwischen Sommer 2015 und 2016 verloren die Aktienkurse der europäischen Banken laut Thiam 48% und im vergangenen Jahr 33%.

 

 

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CSe holt Wissenschaftler für thematische Aktienanlagen

Der Beirat, in dem Experten aus Wissenschaft und Industrie Einsitz haben, solle fest in den Anlageprozess der Thematic Equitiy Funds eingebunden werden und habe bereits erfolgreich seine erste Sitzung abgehalten, teilte Credit Suisse am Montag mit.

Die CS hat folgende externe Mitglieder in den Beirat berufen: Roland Siegwart, Professor für Autonome Systeme an der ETH Zürich; Alexander Berentsen, Professor für Wirtschaftstheorie und Dekan der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Basel; Andreas Caduff, Gründer des Wearables-Herstellers Biovotion sowie Nicola Tomatis, CEO und Verwaltungsratsmitglied des Navigationstechnologieanbieters BlueBotics.

(AWP)

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CS Sector Perform

NEW YORK (dpa-AFX Analyser) - Das Analysehaus RBC hat das Kursziel für Credit Suisse nach Zahlen von 14 auf 15 Franken angehoben und die Einstufung auf "Sector Perform" belassen. Mit den Ergebnissen zum ersten Quartal habe die Großbank auf Basis höherer Erträge die Erwartungen übertroffen, schrieb Analystin Anke Reingen in einer am Montag vorliegenden Studie. Zudem stütze ein proaktiveres Management den Ausblick. In der Folge erhöhte die Analystin ihre Gewinnschätzungen./stk/tih

Veröffentlichung der Original-Studie: 28.04.2019 / 18:39 / ET
Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: 29.04.2019 / 00:15 / ET

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Förberg nicht an Credit Suisse interessiert

Mit Blick auf die Bankenbranche ist Cevian derweil eher zurückhaltend, was eine mögliche Beteiligung anbelangt. «Bei allen Objekten prüfen wir, wie wahrscheinlich es ist, dass wir Veränderungen durchsetzen können. (…) Im Fall von Banken ist es schwierig, sich ein gutes Bild der Risiken zu machen, die in der Bilanz schlummern», sagte Förberg, auf die Frage, ob sich Cevian die Credit Suisse (CSGN 12.03 0.12%) im Hinblick auf eine mögliche Beteiligung anschaue. Wenn die Gefahr bestehe, dass die Risiken zu gross sind, komme das Objekt als Investment nicht in Frage.

https://www.fuw.ch/article/cevian-gegen-weitere-abspaltung-bei-abb/

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Credit Suisse (CS) buy

FRANKFURT (dpa-AFX Analyser) - Die Deutsche Bank hat die Aktie der Credit Suisse nach einer Exkursion mit dem Versicherer auf "Buy" mit einem Kursziel von 17 Franken belassen. Credit Suisse profitiere von besonders reichen Kunden im Bereich Vermögensmanagement, schrieb Analyst Benjamin Goy in einer am Mittwoch vorliegenden Studie. Dieser Anstieg und der wachsende Anspruch solcher Kunden habe die Nachfrage nach Qualitätsprodukten gesteigert und zugleich die Preisfestlegung für Kunden der Vermögensverwaltung angetrieben./ck/zb

Veröffentlichung der Original-Studie: 14.05.2019

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CS-Chef skeptisch gegenüber

CS-Chef skeptisch gegenüber grenzüberschreitenden Fusionen

Credit Suisse-Chef Tidjane Thiam hält nichts von grenzüberschreitenden Zusammenschlüssen von Banken.

31.05.2019 06:45

"Wir sind sehr skeptisch gegenüber internationalen Übernahmen und Fusionen über Grenzen hinweg", sagte der Franko-Ivorer Tidjane Thiam in einem Interview mit der Westschweizer Wirtschaftszeitung "l'Agefi" vom Freitag. Dagegen sei man offen für eine inländische Konsolidierung in Märkten, in denen die CS bereits tätig sei. "Wir können auch mit solchen Banken zusammenarbeiten - aber ohne sie zu kaufen - zum Beispiel indem wir unser computergestütztes Compliance-System und unsere Plattformen zur Verfügung stellen", sagte Thiam.

Der Brexit sei indes eine böse Überraschung. Zudem führe er zu einem Vertrauensverlust gegenüber dem Vereinigten Königreich, der nicht so schnell verschwinden werde, sagte Thiam. Die Auswirkungen auf die Credit Suisse sind jedoch beschränkt. Lediglich 2 Prozent des Umsatzes seien gefährdet. "Wir sind hier weniger exponiert als der Durchschnitt", sagte der CS-Chef.

Auf die Frage, ob er Schweizer Staatsbürger werden möchte, sagte Thiam: "Das möchte ich tun, sobald die notwendigen Voraussetzungen erfüllt sind." Sein Deutsch sei mittlerweile brauchbar, sein Schweizerdeutsch hingegen nicht, auch wenn er allmählich anfange, mehr zu verstehen.

(AWP)

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Speedy3 hat am 26.04.2019 12

Speedy3 hat am 26.04.2019 12:52 geschrieben:

Bin übrigens gestern wieder bei Credit Suisse eingestiegen und alle die mich kennen, wissen was dies für den CS Kurs bedeutet.

 

Good

 

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CS setzt sich gegen Weko zur Wehr

Anders als andere Grossbanken hat sich die Credit Suisse im Fall der Devisenkartelle nicht mit der Wettbewerbskommission Weko geeinigt. Das Verfahren wird daher weitergeführt. Die Bank will die Vorwürfe entkräften.

Die Credit Suisse habe die Vorwürfe intern untersucht und sei zum Schluss gekommen, dass nicht gegen Schweizer Wettbewerbsrecht verstossen worden sei, schreibt ein CS-Sprecher am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP.

Die Bank arbeite bei der Untersuchung weiterhin eng mit der Weko zusammen und werde alles daran setzen, die erhobenen Vorwürfe zu entkräften, heisst es weiter. Andere Aufsichtsbehörden hätten Untersuchungen im Zusammenhang mit Devisengeschäften gegen die CS eingestellt, ohne Massnahmen gegen die Bank zu ergreifen.

Die Weko hat mehrere ausländische Banken mit insgesamt 90 Millionen Franken gebüsst, weil ihre Händler im Devisenkassahandel vereinzelt ihr Verhalten in Bezug auf bestimmte Währungen koordiniert haben. Vor drei Wochen hatte bereits die EU-Kommission im gleichen Fall Bussen verteilt. Die Credit Suisse gehörte dabei nicht zu den betroffenen Banken.

Die Vorwürfe der Weko gegen CS-Mitarbeiter im Devisengeschäft gehen auf das Jahr 2012 zurück. Die Weko habe genug Anhaltspunkte, um das Verfahren weiterzuführen, sagte Weko-Direktor Patrik Ducrey zu AWP. Wann das Verfahren abgeschlossen werde, sei noch nicht absehbar. Das könne noch dieses, aber auch erst nächstes Jahr sein.

(AWP)

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CS fordert von britischer

CS fordert von britischer Steuerbehörde Geld zurück

Die Credit Suisse fordert von der britischen Steuerbehörde vor Gericht Geld zurück, das sie vor Jahren als Steuer auf Bonuszahlungen bezahlt hat.

17.06.2019 11:20

Dabei geht es um einen Betrag in Höhe von mindestens 239 Millionen Pfund (rund 300 Millionen Franken), wie die "Sunday Times" (Ausgabe vom 16.6.) und die "Financial Times" (Ausgabe vom 17.6.) unter Berufung auf mit der Sache betrauten Personen berichteten.

Das Geld, das die Credit Suisse zurückfordert, hatte die Bank an die vom britischen Staat für das Einsammeln von Steuern beauftragte HM Revenue & Customs überwiesen, wie es in den Medienberichten weiter heisst. Es handelte sich demnach um eine zusätzliche Steuer, die für die von Dezember 2009 bis April 2010 gewährten Bonuszahlungen an britische Investmentbanker erhoben wurde. Mit dieser Steuer habe die damalige Labour-Regierung im Anschluss an die Finanzkrise versucht, die britischen Staatsfinanzen aufzubessern.

Die Credit Suisse kritisiert dem "Sunday Times"-Bericht zufolge die Abgabe als ungerecht und diskriminierend. Denn betroffen seien nur jene Bonuszahlungen gewesen, die in diesem bestimmten Zeitraum von vier Monaten zugesprochen wurden. Die Abgabe sei daher rechtswidrig und verstosse gegen EU-Gesetze, zitierte die Zeitung aus ihr vorliegenden Gerichtsunterlagen.

Bei der Credit Suisse selbst bestätigte ein Sprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP das Gerichtsverfahren. Zum laufenden Verfahren gibt die Bank jedoch keine weiteren Kommentare ab.

(AWP)

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Credit Suisse prüft

Credit Suisse prüft Alternativen für InvestLab AG

Die Grossbank Credit Suisse könnte ihre Fonds-Plattform InvestLab verkaufen. Man befinde sich in fortgeschrittenen Gesprächen mit Blick auf strategische Alternativen, um die Weiterentwicklung von "Credit Suisse InvestLab" voranzutreiben, teilte die Bank am Montag mit. Es sei aber noch keine endgültige Entscheidung getroffen.

17.06.2019 11:08

Mit der Mitteilung reagiere die Credit Suisse "auf Spekulationen über den Verkauf der InvestLab AG". Denn zuvor hatte das Branchenportal "Inside Paradeplatz" berichtet, die Bank werde die Fonds-Vertriebsplattform mit 30 Spezialisten diese Woche an Allfunds verkaufen.

Laut dem Bericht steckt hinter der Gesellschaft das Private Equity-Haus Hellman&Frieman und der Singapurer GIC-Staatsfonds. Wie der Deal genau aussieht, sei offen. Vermutlich würde die CS entweder Geld erhalten oder eine Beteiligung an Allfunds, schreibt "Inside Paradeplatz". Mit der Veräusserung seien aus Kostengründen die Jobs der 30 CS-Spezialisten in Gefahr.

Die Bank selbst wollte den Bericht nicht weiter kommentieren.

ys/ra

(AWP)

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Credit Suisse verkauft

Credit Suisse verkauft Fondsplattform Investlab

Die Credit Suisse verkauft ihre Anlagefonds-Plattform Investlab an die spanische Allfunds.

Aktualisiert um 07:35

Somit soll eine gebündelte grössere Plattform entstehen. Die Grossbank wird diese künftig zum Vertrieb von Fonds und ETF nutzen und daran einen Minderheitsanteil übernehmen.

Die Transaktion umfasse die Übertragung aller Anteile an Credit Suisse InvestLab, inklusive Servicevereinbarungen, sowie der Vertriebsvereinbarungen der Credit Suisse an die Allfunds Group, teilte die Grossbank am Dienstag mit. Gleichzeitig werde Credit Suisse Minderheitsaktionärin des zusammengeführten Geschäfts mit einer Beteiligung von bis zu 18 Prozent. Finanzielle Details wurden keine genannt.

Operativ wird die Credit Suisse InvestLab, eine offene Anlagefonds-Plattform für Asset Manager und Distributoren, mit Allfunds zusammengeschlossen. Somit entstehe eine globale Fondsvertriebsplattform mit betreuten Vermögen von insgesamt mehr als 570 Milliarden Franken. Die zusammengeschlossene Plattform solle einerseits die globale Präsenz der Vermögensverwaltung der Grossbank nutzen sowie andererseits die technologischen Innovationen von Allfunds.

Als Minderheitsaktionärin wird die CS Einsitz in den Verwaltungsrat nehmen, und die geschaffene Plattform zum Vertrieb von Anlagefonds und ETFs nutzen.

Bank bestätigte Gespräche

Die Transaktion unterliegt kartellrechtlicher und regulatorischer Freigaben, und soll gestaffelt implementiert werden: Die Übertragung von InvestLab werde voraussichtlich im dritten Quartal 2019 abgeschlossen und die Übertragung der verbundenen Vertriebsvereinbarungen im ersten Quartal 2020.

Bei einem Abschluss im dritten Quartal - und unter Voraussetzung, dass alle anderen Einflussfaktoren gleich blieben - wird davon ausgegangen, dass die Transaktion für das Geschäftsjahr 2019 einen "beschränkten positiven Einfluss auf das regulatorische Kapital" haben und die Rendite auf dem materiellen Eigenkapital (RoTE) um 0,5 Prozent erhöhen werde.

Anfang vergangener Woche hatte bereits das Branchenportal "Inside Paradeplatz" geschrieben, die Bank werde die Fonds-Vertriebsplattform InvestLab mit 30 Spezialisten an Allfunds verkaufen. Daraufhin bestätigte die Bank fortgeschrittene Gespräche mit Blick auf "strategische Alternativen" für InvestLab.

Laut dem Bericht von "Inside Paradeplatz" steckt hinter Allfunds das Private Equity-Haus Hellman&Frieman und der Singapurer GIC-Staatsfonds. Mit der Veräusserung seien aus Kostengründen die Jobs der 30 CS-Spezialisten in Gefahr, hiess es damals.

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Credit Suisse: Bloss ein

Credit Suisse: Bloss ein Sturm im Wasserglas?

Die Credit Suisse besteht den zweiten Teil des US-Stresstests nur unter Vorbehalten. Analysten zeigen sich allerdings mehrheitlich entspannt. Vorbörslich legt der Aktienkurs der Grossbank sogar etwas zu.

28.06.2019 08:16

Von Lorenz Burkhalter

Die gute Nachricht zuerst: Die Credit Suisse hat auch den zweiten und wichtigeren Teil des US-Stresstests bestanden. Die schlechte Nachricht ist jedoch: Anders als bei der Rivalin UBS geschah dies bei ihr nur unter Vorbehalten. Die US-Notenbank bemängelt Schwächen im Prozess der Kapitalbildung. Die Credit Suisse erhält nun bis zum 27. Oktober Zeit, um die Mängel aus der Welt zu schaffen (cash berichtete).

Bankenanalysten bleiben entspannt

Dass sich die Credit-Suisse-Aktie am Freitagmorgen im vorbörslichen Handel von Julius Bär unbeeindruckt von diesen Neuigkeiten zeigt, hat einen guten Grund. In Analystenkreisen bezeichnet man das nicht ganz lupenreine Abschneiden im US-Stresstest als blossen "Sturm im Wasserglas". Zur Stunde gewinnt die Aktie gar 0,1 Prozent auf einen Mittelkurs von 11,76 Franken, nachdem sie schon tags zuvor gut im Markt lag.

Wie der für Goldman Sachs tätige Bankenanalyst schreibt, erachtet er die Vorbehalte der US-Notenbank als leicht negativ für die Credit Suisse. Er rechnet allerdings nicht mit einer grösseren Beeinträchtigung des Tagesgeschäfts und zeigt sich zuversichtlich, dass die Grossbank die Sache rasch klären kann. Der Analyst empfiehlt die CS-Aktie denn auch weiterhin mit einem 12-Monats-Kursziel von 18,50 Franken zum Kauf.

Dividendenpolitik nicht in Frage gestellt

Noch entspannter gibt sich seine Berufskollegin bei der Royal Bank of Canada. Sie schreibt, dass die US-Notenbank den Ausschüttungsplänen der Schweizer Grossbank keine Absage erteilt habe. Ausserdem zeigt sich die Bankenanalystin erfreut über das mit Abstand beste Abschneiden aller Banken bei der Kernkapitalquote (CET1) in einem sehr negativen Szenario. Die CS-Aktie wird bei der Royal Bank of Canada wie bis anhin mit Sector Perform und einem Kursziel von 15 Franken eingestuft.

Aus Sicht hiesiger Beobachter ist vor allem die Erkenntnis wichtig, dass die Ergebnisse des US-Stresstests die Ausschüttungspolitik der Credit Suisse nicht in Frage stellen.

Mit einem Kursplus von 9 Prozent seit Jahresbeginn hinkt die CS-Aktie dem Swiss Market Index (SMI) zwar deutlich hinterher, kann es mit der um fast 6 Prozent tieferen Aktie der Erzrivalin UBS aber problemlos aufnehmen.

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