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Novartis: Emricasan-Studie

Novartis: Emricasan-Studie von Conatus erreicht nicht primären Endpunkt

Novartis und die US-amerikanische Conatus Pharmaceuticals haben einen Rückschlag bei der Forschung zu einem Medikament für die Leberkrankheit nicht-alkoholische Steatohepatitis (NASH) hinnehmen müssen. Die Resultate der Phase-IIb-Studie ENCORE-LF zum Medikament Emricasan hätten den primären Endpunkt eines zwischenfallslosen Überlebens im Vergleich zu Placebo nicht erreicht, wie der Konzern am Montagabend nach US-Börsenschluss mitteilte.

24.06.2019 22:57

Novartis betonte jedoch, man bleibe bei der Entwicklung verschiedener Komponenten weiter engagiert. Man verfüge über eine der am weitest gefassten Pipelines auf dem Gebiet der nicht-viralen Leberkrankheiten.

Der Basler Konzern war die Entwicklungszusammenarbeit mit Conatus im Dezember 2016 eingegangen und hatte im Mai 2017 die globalen Lizenzrechte an dem Kandidaten Emricasan erworben.

yr/

(AWP)

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Novartis sieht langfristige

Novartis sieht langfristige Wirksamkeit von Migränemittel untermauert

Novartis sieht die Wirksamkeit seines Migräne-Mittels Aimovig durch Langzeitdaten untermauert.

01.07.2019 07:40

Wie der Konzern am Montag mitteilte, bestätigten zusätzliche Daten aus der LIBERTY-Studie die nachhaltige Wirksamkeit des Mittels. Patienten, die mit Aimovig behandelt wurden, hätten nach Woche 24 eine nachhaltige Verringerung der körperlichen Beeinträchtigung erlebt und eine verbesserte Fähigkeit, an den täglichen Aktivitäten teilzunehmen. Vor allem reduzierte Aimovig die Anzahl der monatlichen Migränetage sowie die migränespezifischen Medikationstage.

Novartis hat diese Daten zusammen mit den neuesten Ergebnissen aus der Phase-III-Studie STRIVE am neurologischen Fachkongress European Academy of Neurology (EAN) vorgestellt.

Die Daten der STRIVE-Studie wiederum zeigten, dass Aimovig bei Patienten, die an früheren präventiven Therapien gescheitert sind, die Zahl der akuten Migränemedikationstage um die Hälfte reduziert, wie der Konzern mitteilte. So hätten 55 Prozent der Patienten, die mit Aimovig behandelt wurden, bei der Anzahl der monatlichen Migränetage eine Verringerung um mindestens 50 Prozent erlebt.

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Novartis-Tochter Sandoz führt

Novartis-Tochter Sandoz führt Onkologie-Generikum in 13 EU-Ländern ein

Die Novartis-Tochter Sandoz führt in zahlreichen EU-Ländern sein Onkologie-Nachahmerprodukt Gefitinib ein.

02.07.2019 07:44

In den insgesamt 13 Ländern habe der ursprüngliche Hersteller AstraZeneca seine Marktexklusivität verloren, so dass Sandoz nun den Zugang zu grundlegenden Medikamenten erweitert.

Wie Sandoz am Dienstag mitteilte, wird Gefitinib bei erwachsenen Patienten mit einem bestimmten Lungenkrebs (NSCLC) eingesetzt, der eine bestimmte Mutation (EGFR-TK1) aufweist. Mit der Markteinführung baut Sandoz den Angaben zufolge sein Onkologieportfolio von mehr als 50 Medikamenten weltweit weiter aus.

Sobald AstraZeneca in weiteren Ländern die Marktexklusivität für sein Iressa (Gefitinib) verliert, wird Sandoz laut Mitteilung auch dort sein Nachahmerprodukt lancieren.

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Novartis verweist auf Daten

Novartis verweist auf Daten zur Kognition bei spezieller MS-Behandlung

Novartis hebt mit erneut präsentierten Daten den positiven Einfluss seines Mittels Mayzent auf die kognitiven Fähigkeiten von Patienten mit einer bestimmten Form der multiplen Sklerose (MS) hervor.

02.07.2019 07:33

So veranschaulichten die am Fachkongress EAN in Oslo vorgestellten Daten, dass Mayzent den kognitiven Rückgang bei Patienten mit sekundär progressive MS verhindern kann. Wie der Konzern am Dienstag weiter mitteilte, hätten die Ergebnisse aus der EXPAND-Studie auch gezeigt, dass eine frühzeitige Behandlung von MS wichtig sei, um bessere kognitive Ergebnisse zu erzielen.

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Novartis schliesst Xiidra

Novartis schliesst Xiidra-Übernahme ab

Novartis hat die Anfang Mai angekündigte Übernahme des Augenmittels Xiidra von Takeda nun abgeschlossen. Mit dieser Übernahme will die Gruppe ihr Portfolio in der Augenmedizin stärken, wie es in der Mitteilung vom Montag erneut hiess.

01.07.2019 17:42

Laut früheren Angaben bezahlt Novartis an Takeda einmalig 3,4 Milliarden US-Dollar für Xiidra. Abhängig von der Erreichung gewisser Ziele - sogenannter Meilensteine - könnten weitere Zahlungen von bis zu 1,9 Milliarden fällig werden.

Xiidra sei die erste und einzige verschreibungspflichtige Behandlung, die die Symptome des trockenen Auges behandle, indem sie die durch die Krankheit verursachte Entzündung hemme, hiess es weiter. Die geplante Transaktion untermauere Novartis' Engagement, Patienten einen Zugang zu wichtigen Behandlungsansätzen zu gewähren.

Der Portfolio-Neuzugang Xiidra erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 0,4 Milliarden US-Dollar. Der Pharmakonzern sieht das Mittel gut positioniert, um ein Blockbuster zu werden, also Umsätze von mehr als einer Milliarde zu erzielen.

mk/ra

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Novartis stellt Forschung an

Novartis stellt Forschung an Alzheimer-Wirkstoff ein

Novartis erleidet in der Forschung für einen Wirkstoff gegen Alzheimer einen Rückschlag.

11.07.2019 22:45

Die gemeinsam mit Amgen und dem Banner Alzheimer Institut betriebenen Studien für einen Wirkstoff gegen die Krankheit seien eingestellt worden, teilte Novartis am Donnerstagabend mit.

Novartis, Amgen und das Institut führten Studien der Phase 2 und 3 mit dem BACE1 Inhibitor CNP520 durch. Die Zwischenergebnisse aus den Studie hätten ergeben, dass sich gewisse kognitiven Fähigkeiten bei den Probanden bei der Behandlung verschlechtert hätten. Dies führe zum Schluss, dass die möglichen Vorteile für die Patienten die Risiken nicht aufwögen.

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Für Crizanlizumab in den USA beschleunigtes Zulassungsverfahren

Novartis ist mit seinem Kandidaten Crizanlizumab zur Behandlung von Sichelzellanämie einen wichtigen Schritt weiter.

Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat den Zulassungsantrag angenommen und wird ihn im Zuge einer "Priority Review" beschleunigt bearbeiten, wie der Konzern am Dienstag mitteilte.

Die Behörde gewährt dem Wirkstoff das beschleunigte Verfahren auf Grundlage von Daten aus einer Phase-II-Studie. Sie hatten gezeigt, dass eine Behandlung mit Crizanlizumab zur Prävention von vaso-okklusiven Krisen (VOCs) führt. VOCs sind Gefässverschlüsse, die zu anfallsartigen schmerzhaften, zum Teil sogar lebensbedrohlichen Durchblutungsstörungen (Sichelzellkrisen) führen. Die Sichelzellenanämie wiederum ist eine erbliche Erkrankung der roten Blutkörperchen.

Durch das beschleunigte Zulassungsverfahren verkürzt sich die Überprüfungszeit der FDA auf sechs von standardmässig zehn Monaten. Im Falle einer Zulassung wäre Crizanlizumab der erste monoklonale Antikörper, der auf einen bestimmten Mechanismus bei Sichelzellkrankheiten abzielt.

(AWP)

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Novartis übertrifft

Novartis übertrifft Umsatzprognose

Novartis hat im zweiten Quartal mehr umgesetzt als von Analysten erwartet.

Aktualisiert um 07:23

Den Nettoumsatz hat Novartis im zweiten Quartal 2019 um 4 Prozent auf 11,8 Milliarden US-Dollar gesteigert. Zu konstanten Wechselkursen (kWk) ergab sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein Anstieg um 8 Prozent, teilte Novartis am Donnerstag mit.

Während die Pharmasparte Innovative Medicines von einer guten Entwicklung der Wachstumsträger wie etwa dem Herzmittel Entresto oder dem Schuppenflechtemittel Cosentyx profitierte, hat die Generikasparte Sandoz den Rückgang in den USA mit Zuwächsen im Rest der Welt mehr als wettgemacht.

Die Pharmasparte steuerte 9,33 Milliarden Dollar zu Konzernumsatz bei, ein Plus von 5 Prozent (+9% kWk). Sandoz hat im zweiten Quartal 2,44 Milliarden umgesetzt, was in etwa dem Vorjahresniveau entspricht (-1%/+3% kWk).

Unter dem Strich hat Novartis einen Kern-Betriebsgewinn von 3,6 Milliarden US-Dollar erzielt (+14%/+20% kWk). Der Kern-Reingewinn verbesserte sich um 13 Prozent (+19% kWk) auf 3,1 Milliarden. Damit hat Novartis die durchschnittlichen Analystenerwartungen übertroffen.

Beim Reingewinn stehen 6,8 Milliarden zu Buche nach 7,8 Milliarden im Vorjahreszeitraum. Während sich in der aktuellen Berichtsperiode die Abspaltung von Alcon mit 4,7 Milliarden positiv bemerkbar macht, hatte Novartis im Vorjahreszeitraum einen ausserordentlichen Zuschuss durch den Ausstieg aus dem Joint-Venture mit GSK.

Für das Gesamtjahr hat der Pharmakonzern seinen Ausblick erneut angehoben. Neu wird zu konstanten Wechselkursen ein Betriebsgewinnwachstum im niedrigen bis mittleren Zehnprozentbereich erwartet. Bisher rechnete das Management mit einem Plus im hohen einstelligen Prozentbereich. Für den Umsatz wird neu mit einer Steigerung im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich angepeilt - bisher im mitteleren einstelligen Prozentbereich. Schon zum ersten Quartal hatte Novartis seine Gewinnschätzung erstmals leicht nach oben angepasst.

Mit einem Kursplus von gut 18 Prozent seit Jahresbeginn rangieren Novartis derzeit im Mittelfeld der Blue Chips. Damit haben sich die Titel deutlich besser gehalten als die des Konkurrenten Roche, dessen Genussscheine mit einem Plus von 9 Prozent deutlich schwächer abgeschnitten haben. Der Leitindex SMI hat zeitgleich knapp 17 Prozent gewonnen.

(cash/AWP/SDA)

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Novartis erhält Zulassung in

Novartis erhält Zulassung in China für Gilenya

Novartis hat für seinen Blockbuster Gilenya in China die Zulassung erhalten.

19.07.2019 07:52

Nachdem vor wenigen Wochen bereits das Bahn- und Busantennen-Portfolio von Kathrein übernommen wurde, ist es diesmal das Antennen-Portfolio für sicherheitsrelevante Anwendungen. Sowohl Erwachsene als auch Kinder ab dem Alter von 10 Jahren dürfen damit behandelt werden, wenn sie an der schubförmigen Form der MS (RMS) leiden.

In China wird MS als eine seltene Krankheit gesehen. Etwa 30'000 MS-Patienten gibt es laut Novartis in dem Land.

Gleichzeitig hat die Novartis-Tochter Sandoz von der US-Gesundheitsbehörde FDA eine vorläufige Zulassung für seine generische Version von AstraZenecas Farxiga (Dapagliflozin) erhalten. Farxiga ist ein Mittel zur Behandlung von Typ-2-Diabetes.

Eine vorläufige Zulassung bedeutet, dass der Antrag die Kriterien zwar erfüllt, zunächst aber noch Patentfragen geklärt werden müssen, bevor die Behörde das Mittel vollständig zulassen kann. Eine vorläufige Zulassung erlaubt es dem Antragsteller nicht, das Nachahmerprodukt auf den Markt zu bringen.

(AWP)

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Sandoz rekrutiert ersten

Sandoz rekrutiert ersten Patienten für Denosumab-Studie

Die Novartis-Tochter hat für ihr Biosimilar Denosumab einen ersten Patienten rekrutiert. In einer integrierten Phase-I/lll-Studie soll der Wirkstoff zur Behandlung von Osteoporose getestet werden.

22.07.2019 08:00

Ziel sei es, mit Denosumab die gleiche Wirksamkeit, Sicherheit und Immunogenität wie beim Referenzmittel Xgeva von Amgen zu erzielen.

Wie es in der Medienmitteilung vom Montag weiter heisst, verursacht Osteoporose jährlich 8,9 Millionen Knochenbrüche, einschliesslich lähmender Hüftfrakturen.

In der ROSALIE-Studie wurde nun der erste Patient von geplanten etwa 520 Patienten rekrutiert. Wie Novartis weiter erklärt, konzentriert sich die Studie vor allem auf Patientinnen mit postmenopausaler Osteoporose.

(AWP)

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