Umfrage: Wie habt Ihr das Vermögen aufgeteilt?

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sarastro
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Umfrage: Wie habt Ihr das Vermögen aufgeteilt?

Ich lese in diesem Forum mitunter von Usern Bekenntnisse, wie sie investiert sind. Das ist eine sehr intime Angelegenheit. Trotzdem starte ich eine Umfrage: Wie habt ihr die Investitionen in Prozenten aufgeteilt?

Bitte nur ehrliche Antworten. Wir schreiben hier anonym.

Es kann das gesamte Vermögen oder auch nur die Aufteilung der Wertschriften angegeben werden.

sarastro
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Meine Vermögensallokation per Mitte 2019

Nun versuche ich das Eis zu brechen und gebe meine aktuelle Vermögensaufteilung bekannt.

Immobilien abzüglich Hypotheken: 50%

Aktienfonds/ETF: 21% (Details: ETF S&P500 9.17%, ETF Nasdaq100 3.77%, ETF MSCI World Technology 1.94%, ETF SMIM 1.62%, ETF MSCI World Financials 1.20%, ETF MSCI World Communications 1.01%, ETF Dax 0.93%, ETF MSCI World Utilities 0.55%, ETF MDax 0.46%, ETF SDax 0.10%)

Aktien: 14% (Details: Nestlé 2.92%, Novartis 2.01%, Roche GS 1.75%, Royal Dutch Shell 1.51%, Amazon 1.19%, Tencent 0.50%, Zurich 0.46%, ABB 0.41%, Canadian National Railway 0.40%, Richemont  0.38%, Swiss Re 0.30%, Alcon 0.27%, Sika 0.23%, Givaudan 0.19%, Lonza 0.19%, Glencore 0.19%, Wirecard 0.19%, Geberit 0.15%, LafageHolcim 0.15%, Swiss Life 0.13%, Idorsia 0.13%, SGS 0.11%, Swisscom 0.11%)

Cash: 15%

Es ist mir klar, dass diese Diversifikation nicht auf einen Schlag gelingt. Ich habe dafür zwei Jahrzehnte gebraucht. Daran muss ich auch weiterhin arbeiten.

John Doe
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Dank

Sarastro leistet neben einigen, wenigen Usern, meiner Meinung nach, einen grossen Teil an diesem Forum. So schafft er, wiederum nur meine Meinung, einen Mehrwert für alle interessierten Leser. Dafür Danke an Dich Sarastro!

 

Elias
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Durch meine Stillhalter

Durch meine Stillhalter-Dividendenstrategie ändert sich Aufteilung immer wieder, weill ich manchmal kaufen oder liefern muss / will. Die Immobile macht ca. 20% aus.

Letzte Woche habe ich alle 3a-Fonds der SGKB verkauft. SGKB (CH) Fund – Strategie Wachstum Valor 42’234’510.

Gestern habe ich alle ETF verkauft

 

Ich handle mit sehr wenigen Titeln, weil ich für die Eurex ein gewisses Volumen (min. 20K) brauche. Sonst lohnt es sich nicht. Ich habe die Depots auf verschiedenen Banken. Bei der Migrosbank ist es z.B. viel günstiger, die Titel ausüben zu lassen. Bei der Bank Linth gibt es seit kurzem eine Art "Halb-Tax".

Manchmal halte ich einen Titel auf allen Banken. Manchmal habe ich nur Short-Puts eines Titels auf allen Banken. Oder Short-Put und Short Call gleichzeitig (Short-Strangle) etc. etc.

Als Stillhalter gibt es wenig zu tun. Warten auf den 3. Freitag. Verfallstermin,

Meine Titelauswahl ist sehr übersichtlich

ABB

Holcim

Novartis

Roche

Swisscom

UBS

Zurich

 

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Gluxi
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Elias hat am 02.07.2019 10:00

Elias hat am 02.07.2019 10:00 geschrieben:

Ich handle mit sehr wenigen Titeln, weil ich für die Eurex ein gewisses Volumen (min. 20K) brauche. Sonst lohnt es sich nicht. Ich habe die Depots auf verschiedenen Banken. Bei der Migrosbank ist es z.B. viel günstiger, die Titel ausüben zu lassen. Bei der Bank Linth gibt es seit kurzem eine Art "Halb-Tax".

Hallo Elias

Darf ich fragen, was du für das Ausüben einer Option bei der Migrosbank bezahlst?

Tut mir leid, wenn ich eure schöne Auflistungen mit der Frage störe. Ich kann dann sonst die Frage wieder löschen Smile

 

Elias
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Gluxi hat am 02.07.2019 10:15

Gluxi hat am 02.07.2019 10:15 geschrieben:

Elias hat am 02.07.2019 10:00 geschrieben:

Ich handle mit sehr wenigen Titeln, weil ich für die Eurex ein gewisses Volumen (min. 20K) brauche. Sonst lohnt es sich nicht. Ich habe die Depots auf verschiedenen Banken. Bei der Migrosbank ist es z.B. viel günstiger, die Titel ausüben zu lassen. Bei der Bank Linth gibt es seit kurzem eine Art "Halb-Tax".

Hallo Elias

Darf ich fragen, was du für das Ausüben einer Option bei der Migrosbank bezahlst?

Tut mir leid, wenn ich eure schöne Auflistungen mit der Frage störe. Ich kann dann sonst die Frage wieder löschen Smile

 

Es kostet Fr. 40.00

Pro Ausübung bzw. Börsenauftrag. Einheitspreis. Dafür sind die Eurex-Kosten bei der MB mit Fr. 200 die höchsten. Darum lohnt sich der Roll-Over bei der MB nicht. Ausüben ist viel billiger

Bei 10 Kontrakten könnte es im schlechtesten Fall Fr. 400.00 kosten, falls jeder Kontrakt einzeln ausgeübt würde. Es passiert zum Glück selten, dass nicht alle Kontrakte ausgübt werden.

 

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Gluxi
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Merci Elias! Die Flatrate von

Merci Elias! Die Flatrate von 40.- ist zwar auch teuer, aber das es bei 10 Optionen je nach Ausführung dann das 10 fache kostet ist schon etwas übel.

Bei Swissquote kostet es 1.50 pro Kontrakt. Aber Ausüben geht nicht elektronisch und kostet dann mehr als deine Flatrate.

marabu
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Meine wohl etwas spezielle Vermögensanlage

Vorbemerkung

Ich habe mir einige Zeit überlegt, ob ich mich hier auch "offenlegen" soll. Man gibt doch etwas an Intimität preis, nicht zuletzt könnte man von Bekannten oder seinem Anlageberater (der zwar zugeteilt, aber von mir nicht in Anspruch genommen wird) erkannt werden. Nun gut, ich tu's trotzdem.

Mir sind zwar alle Börsenregeln für Anleger bekannt, halte mich aber trotzdem nicht konsequent daran. Diversifikation zB schützt nur vor unternehmensspezifischen Risiken, das Marktrisiko bleibt aber bestehen. Sicherheit? Ja, aber da habe ich meine speziellen Vorstellungen. Hauptpfeiler bildet bei mir der Immobilienanteil. Ein zweites Kriterium für mich ist die Marktkapitalisierung eines Unternehmens. Ich habe es durchaus schon mit Mid- oder Smallcaps versucht, diese aber schon mit "kleinerem" Gewinn wieder veräussert. Risikoreich sind bei mir die fehlende Branchendiversifikation als auch die länderspezifisch einseitige Ausrichtung meines Depots. Hier, spiele ich wohl etwas Casino.

Obwohl ich einzelne Titel schon Jahre hielt, so kann ich eintsprechend dem Marktumfeld relativ rasch Gewinne realisieren, innerhalb des Depots umschichten oder neue Titel dazunehmen. Mein "Jahresumsatz" kann etwa das 3-4 fache des Depotwertes betragen.

Gesamte Aktiven

60% Immobilien

40 % Wertschriften, Cash und Gold.

Wertschriften, Gold, Cash

Ich besitze keine Fonds, keine Staatsanleihen und keine Obligationen, also nur Aktien.

Per Ende Juni sah mein Depot prozentual wie folgt aus: (Heute hat sich zB der Cashbestand zulasten einer Aktienposition erhöht).

19,54% Roche (Seit Februar kontinuierlich ausgebaut)

  7,05% Novartis (Bis vor einigen Wochen Schwergewicht im Depot)

 5,14% BMW

 7,34% BASF (Erste Position mit Gewinn veräussert, vor rund 2 Wochen neu aufgebaut)

 8,82% Royal Dutch Shell

 8,81% Xiaomi

 4,98% Construction Bank of China

 4,95% Gazprom Neft PJSC

 6,26% Gazprom PJSC

 7,35% Norilsk Nickel

14,43% Alibaba (Neu aufgebaut. Jetzt nach G20 Treffen beinahe wieder Break Even Point erreicht) Frühere Positionen jeweils mit Gewinn veräussert)

 5,25% Gold, physisch

 6,41% Cash

OMG, wird jetzt mancher denken! Extrem China- und Russlandlastig. Klar! Aber Börsengurus sagen ja immer, dass man nur dort kaufen soll, wo man sich auskennt. Ich spreche auch russisch und bereise das Land oft. Kultur, also auch die Denkweise der Menschen dort glaube ich gut zu kennen. Man mag es nicht glauben, aber ich habe noch nie Geld mit Russlandaktien verloren. Wichtig war immer das Bauchgefühl, beim "Donnern der Kanonen" zu kaufen und beim "Klingen der Glocken" Gewinne zu realisieren.

Für chinesische Geschichte und Kultur interessiere ich mich ebenfalls seit vielen Jahren.

Andererseits bereiste ich bis vor rund 8 Jahren häufig Nordamerika. Aus speziellen Gründe vermeide ich heute Anlagen dort. Ich fühle mich stark einer multipolaren Welt verpflichtet. Zudem liegt meiner Meinung nach die Zukunft im asiatischen Raum.

Es gibt keine Garantie für Erfolg. Mit Fehlern kann ich leben und in einzelne Titel bin ich nie "verliebt". Ich kann sie problemlos auch mit Verlust abstossen, was natürlich schon mehrmals vorgekommen ist. Trotzdem: Letztes Jahr bin ich sogar mit Gewinn - zugegebenermassen aber mit einem andersgewichteten Depot - über die Runden gekommen.

Viel Erfolg allerseits!

 

 

 

Bellavista
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soll ich, oder soll ich nicht

Hallo Marabu

Ich habe mir lange überlegt, ob ich auf deinen Beitrag antworten soll und vor allem was.

Es gibt doch so viele Aspekte an deinem "Outing". Ehrlicher Austausch mit Gleichgesinnten, nicht alles für sich alleine behalten müssen, schauen was die anderen so machen, Horizont Erweiterung, spannende Leute "kennenlernen" usw. Ich finde es auf jeden Fall sehr spannend, was du geschrieben hast und möchte deinen Schritt in keiner Weise werten. Mich selbst würde so ein Austausch nämlich auch interessieren. Aber ein Forum in der Anonymität bietet immer auch viel Fläche für fake news und dann verliert so ein Austausch eben an Qualität und  bringt  einen eigentlich nicht viel Neues. 

Wie dem auch sei, lege ich meine Karten auch offen. Allerdings nicht so detailliert in Prozentzahlen bei den Aktien, weil dies bei meinen volatilen Titeln täglich ändert ....*acute*

Immobilien: 

34 %

Cash:

60% (nach Immobilienverkauf aussergewöhnlich hoch, wird wieder in Immobilien reinvestiert)

Aktien: 

6% 

Basilea

Ypsomed

CS 

Evolva

Relief

Wisekey

Aryzta

LumX

 

Bellavista

ursinho007
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Immobilienanteil

Der Immobilienanteil ist bei praktisch allen ein Thema mit z.T. hohen Anteilen. Das ist angesichts des Zinsniveaus absolut logisch. Es war ja zweifellos auch ziemlich lukrativ in den vergangenen Jahren mit den allgemein stark steigenden Preisen in fast allen Regionen der Schweiz.

So ist bei mir dieser Anteil inzwischen bei rund 75% angelangt. Der Rest sind Aktien und Cash, keine Obligationen oder irgendwelche andere Finanzinstrumente. Bei den Aktien bin ich der Meinung, dass man den Fokus aktuell auf Goldminenaktien setzen sollte.

 

 

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

jiroen
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Cash 69%

Cash 69%

Aktien 31%

  • Cassiopea 68%
  • newron 24% (vor allem Überreste)
  • Santhera 8% (Überreste)

 

DISCLAIMER I'm long with Cassiopea, Obseva, Cosmo, Redhill Biopharma, Santhera.

gertrud
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Habe mich da wieder gelöscht,

Habe mich da wieder gelöscht, war eh nur eine Momentaufnahme.
Fand mich selber als am besten diversifiziert. Ich habe mir nach einigen aufregenden Zeiten vor vielen Jahren schon "peace of mind", oder einen guten Schlaf, als oberste Maxime noch vor Performance gesetzt. Ein wichtiges Element war, dass ich die minimale und maximale Grösse einer spekulativen Einzelposition und die maximale Anzahl Positionen für  mich definiert habe, und mich auch daran halte. Damit wachsen mit dem Vermögen automatisch nur die low-risk ETF Positionen.

Was mich etwas erstaunt hat war die Tatsache, dass ich die Einzige bin, die einen ordentlichen Teil Festverzinsliche hält.
Finde die Initiative von Sarastro eigentlich sehr interessant, und es zeigt doch nur, wie unterschiedlich die Ausgangslagen von den einzelnen Foristen sind. Und wenn man das weiss, kann man auch besser die Vielfalt der Beiträge zulassen, ohne gleich Glaubenskriege loszuzetteln.

Ich würde mir wüschen, dass interessante Mid Caps etwas mehr Beiträge bekämen, zulasten der übervertretenen Exoten. Aber da muss ich mich auch an der eigenen Nase nehmen.

marabu
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Getrud's Beitrag

Bitte lasse Dich wegen den sehr unterschiedlichen Vermögensaufteilungen hier nicht verunsichern! DIE RICHTIGE gibt es nämlich ohnehin nicht! Sonst müsssten alle die gleiche Strategie wählen und alle wären bald gleich reich oder gleich arm. Neu zu verteilen gibt es bekanntlich nur ein globales Wirtschaftswachstum von etwas um die 3%.

Und genau gleich wie bei den Aussagen "Die Geschichte wiederholt sich immer wieder", bzw. "Die Geschichte wiederholt sich nicht"  ist jeder Glaubensstreit darüber unsinnig.

Ein jeder von uns macht seine eigenen Erfahrungen in einem unterschiedlichen Umfeld. Allerdings darf man sicher behaupten, dass langjährige Anleger ihre zT bitteren Anfängererfahrungen machen mussten. Auch bei mir war dies der Fall.

Dein als auch Sarastros relativ breit diversifiziertes Depot verspricht statistisch zweifellos die grösste Sicherheit. Bei einem Crash grösser als derjenige von 2008 (Von dem sprechen nicht wenige Apologeten rund um die Börse) allerdings werden auch bei Euch die Ziegel vom Dach fliegen. Trotzdem: Ihr habt ein ausgewogenes Wachstum/Risiko Investment.

Ich gehöre zu jenen, die glauben, dass sich die Geschichte nicht wiederholt. Damit meine ich natürlich nicht die typisch menschlichen Verhaltensmuster, welchen wir uns alle nicht entziehen können und die das aktuelle Geschehen beeinflussen. Emotionen, basierend auf der ewigen Gier nach mehr, auf gekränktem Stolz, auf Selbstbestätigung des eigenen Ego's...

  Viele Parameter ändern sich mit der Zeit. Da wären zum Beispiel die veränderten Rahmenbedingungen:

- Die geostrategische Gesamtlage (1930 war ein Drittel der Welt Teil des British Empire; 1950 spielte Deutschland global keine bedeutende Rolle mehr; 1992 glaubten sich die USA als Hegemon ohne Konkurrenz - viele sprachen bereits vom "Ende der Geschichte"; 2014 prognostizierte man den nahen Zusammenbruch der Russischen Föderation; 2015 begann der Niedergang des erträumten Europas; 2018 rüttelte China am technologischen Vorsprung der USA und letztere begann einen verzweifelten Kampf gegen den Aufstieg Chinas).

- Die fast in time möglichen Informationsflüsse rund um den Erdball mit der Möglichkeit, sekundenschnell auf Veränderungen zu reagieren.

- Netzwerke und der Einbezug künstlicher Intelligenz in vielen Lebensbereichen.

- Und meiner Meinung von ganz grosser Bedeutung das veränderte Wertesystem vor allem im so genannten Westen, den ich persönlich nicht als  Einheit sehe, sondern als ein Mosaik mit teilweise sehr unterschiedlichen Interessen.

So bleibt es spannend. Ich wünsche allen Anlegern viel Glück!

marabu
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@Gertrud - Bitte

Könntest Du dein Depot mit der prozentualen Verteilung nicht nochmals hochladen?

Deine Beiträge sind zweifellos unter der Rubrik "wertvoll" zu klassifizieren.

Eine gute Informationsplattform - das Gleiche gilt übrigens für jedes Medium - zeichnet sich dadurch aus, dass es ein Spektrum an Meinungen wiedergibt und kein Framing betreibt.

Diesbezüglich gehört dem Cash Moderationsteam ein Kränzchen gewidmet!

 

marabu
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@All

Vorschlag: Wäre doch allgemein interessant zu erfahren, weshalb man auf eine Investition setzt (strategisch) oder welche Bereiche man meidet!? Zusätzlich "kurzfristig" (spekulativ), "mittelfristig" oder "langfristig"

marabu
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Veränderung Depotzusammensetzung

- Gewinn realisiert bei Gazprom Neft. Mit Shell und Gazprom PJSC immer noch stark im Energiesektor investiert.

- neu: Stadler Rail (wollte Abebben der ersten Euphorie abwarten. Investition langfristig) 

- aufgestockt Xiaomi. Firma sehr aktiv wachstumsorientiert und auf asiatische Mittelschicht fokussiert. Man muss sich aber bewusst sein, dass der Titel sehr volatil ist. Chinesische Anleger sind spekulativ orientiert - Spielernaturen...

marabu
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Aufrichtig, in aller Bescheidenheit...

... muss man feststellen, das ein derartiges Thema hier fehl am Platz scheint.

Die Interessengruppe hier ist anders strukturiert. Vielleicht noch jung, eben erst im Aufbau (riskanten Aufbau?) eines Vermögens begriffen. Deshalb sind die Interessen zwangsläufig anders gelagert. Völlig verständlich! Wer nicht über ein Salär über Fr. 250'000 verfügt, muss einen riskanteren Kurs fahren.

Dieser kleine Beitrag - und es soll zum Thema mein letzter sein - ist nicht wertend gemeint.

Aber der alte Börsenspruch hat wohl ewige Wahrheit: "Wer viel Geld hat, kann spekulieren, wer wenig Geld hat, darf nicht spekulieren, wer kein Geld hat, muss spekulieren". Andre Kostolani.

Elias
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marabu hat am 17.07.2019 08

marabu hat am 17.07.2019 08:33 geschrieben:

... muss man feststellen, das ein derartiges Thema hier fehl am Platz scheint.

Die Interessengruppe hier ist anders strukturiert. Vielleicht noch jung, eben erst im Aufbau (riskanten Aufbau?) eines Vermögens begriffen. Deshalb sind die Interessen zwangsläufig anders gelagert. Völlig verständlich! Wer nicht über ein Salär über Fr. 250'000 verfügt, muss einen riskanteren Kurs fahren.

Dieser kleine Beitrag - und es soll zum Thema mein letzter sein - ist nicht wertend gemeint.

Aber der alte Börsenspruch hat wohl ewige Wahrheit: "Wer viel Geld hat, kann spekulieren, wer wenig Geld hat, darf nicht spekulieren, wer kein Geld hat, muss spekulieren". Andre Kostolani.

 

Es zeigt immerhin auf, wie unterschiedlich die Strategien und Diversifizierungen sind.

Man investiert mehr oder weniger Zeit dafür. Je nachdem erträgt man andere Meinungen nicht so gut.

Börse, Politik, Wirtschaft, Umwelt, Technologien etc. sind chaotische Systeme. Keiner weiss, was kommt.

Wir haben oft nicht die gleichen Börsenstrategien. Anlagehoizonte, etc. Dadurch werden die Diskussionen schwierig. Darum poste ich nur noch News. Weil die für mich Neuigkeitswert haben. Die Meinungen anderer sind sicher interessant, haben mir aber selten weiter geholfen.

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Benjamin Franklin

marabu
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Treffer!

@ Elias

Wie recht Du hast!!

Think.positive
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Voilà

Danke für die interessante Umfrage, Sarastro!

Hier die Zusammensetzung meines privaten Portfolios (ich habe nur Aktien, ETF und Cash):

Zurich: 15%

Swiss Re: 15%

Meyer Burger: 10%

Swisscom: 7%

Novartis: 6%

Roche: 6%

ABB: 6%

Lonza: 5%

Evolva: 3%

Basilea: 2%

ETF MSCI World: 3%

Cash: 22%

Obige Darstellung ist eine aktuelle Momentaufnahme und zeigt nicht mein investiertes Kapital (bei dieser Darstellung wären MB, Basilea und Evolva stärker vertreten, aber da sitze ich auf Buchverlusten). Ich bin dran, eine breitere Diversifizierung zu erreichen und plane weitere ETF zu kaufen.

Ein beträchtlicher Anteil meines Vermögens liegt zudem in der Pensionskasse, welche ebenfalls mit einem grossen Aktienanteil jongliert.