Basilea

Basilea Pharmaceu N 

Valor: 1143244 / Symbol: BSLN
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ursinho007
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Bodenbildung

Der Kurszerfall scheint beendet zu sein und es bahnt sich eine Bodenbildung an.

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

Zyndicate
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Basilea erweitert Phase-II

Basilea erweitert Phase-II-Studie mit Krebsmedikament Derazantinib

Das Biopharmaunternehmen Basilea hat die laufende Phase-II-Zulassungsstudie mit dem Krebsmedikamenten-Kandidaten Derazantinib mit intrahepatischem Cholangiokarzinom (iCCA) erweitert.

01.07.2019 07:59

Die Studie werde um eine Studienkohorte für Patienten erweitert, deren Tumore Mutationen oder Amplifikationen des FGFR2-Gens aufwiesen, teilte Basilea am Montag mit. Die etwa 40 Patienten erhielten einmal täglich orales Derazantinib, dessen krebshemmende Wirkung mittels objektiver Ansprechrate, progressionsfreiem Überleben, Gesamtüberleben und Ansprechdauer beurteilt werde, hiess es weiter. Zudem würden Sicherheit und Verträglichkeit untersucht.

"Bisher konnte die klinische Wirksamkeit von FGFR-Inhibitoren bei iCCA-Patienten mit FGRF2-Genfusionen gezeigt werden", wird Marc Engelhardt, Basileas Chief Medical Officer, im Communiqué zitiert. Die Untersuchung der Aktivität von Derazantinib in einem breiteren Spektrum von FGFR2-abhängigen Tumoren sei daher wichtig, um das volle therapeutische Potenzial von Derazantinib bei iCCA zu beurteilen.

Im Januar 2019 hatte Basilea bereits gute Zwischenergebnisse zur Phase-II-Studie mit Derazantinib vorgelegt. Topline-Daten zur Kohorte mit iCCA-Patienten mit FGFR2-Genfusionen kündigt das Biopharmaunternehmen nun voraussichtlich für Mitte 2020 an.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

pee1983
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Basilea erweitert Phase-2-Studie

Basel, 01. Juli 2019 – Basilea Pharmaceutica AG (SIX: BSLN) gab heute bekannt, dass der erste Patient in eine neue Kohorte der laufenden Phase-2-Zulassungsstudie FIDES-01 mit dem panFGFR-Kinase-Inhibitor Derazantinib bei intrahepatischem Cholangiokarzinom (iCCA) aufgenommen wurde.1 ICCA ist ein Karzinom des innerhalb der Leber verlaufenden Teils des Gallengangs. Für Patienten mit fortgeschrittenem iCCA gibt es nur wenige Behandlungs­möglichkeiten, einhergehend mit einer ungünstigen Prognose. In die neue Studienkohorte sollen etwa 40 Patienten eingeschlossen werden, deren Tumore Mutationen oder Amplifikationen des FGFR2-Gens aufweisen. Die Patienten erhalten einmal täglich orales Derazantinib, dessen krebshemmende Wirkung mittels objektiver Ansprechrate, progressionsfreiem Überleben, Gesamtüberleben und Ansprechdauer beurteilt wird. Zudem werden Sicherheit und Verträglichkeit untersucht.

Dr. Marc Engelhardt, Basileas Chief Medical Officer, sagte: „Basierend auf präklinischen Modellen und klinischen Daten könnte Derazantinib bei einem breiten Spektrum von iCCA-Tumoren mit verschiedenen genetischen FGFR2-Veränderungen mit relevantem onkogenem Potenzial, darunter Genfusionen, Mutationen und Gen-Amplifikationen, einen Patientennutzen bieten. Bisher konnte die klinische Wirksamkeit von FGFR-Inhibitoren bei iCCA-Patienten mit FGRF2-Genfusionen gezeigt werden. Die Untersuchung der Aktivität von Derazantinib in einem breiteren Spektrum von FGFR2-abhängigen Tumoren ist daher wichtig, um das volle therapeutische Potenzial von Derazantinib bei iCCA zu beurteilen.“

Die Studie FIDES-01 (Fibroblast growth factor Inhibition with DErazantinib in Solid tumors) ist eine multizentrische, offene Phase-2-Zulassungsstudie mit Derazantinib zur Behandlung von Patienten mit inoperablem oder fortgeschrittenem iCCA mit Fusionen, Mutationen oder Amplifikation des FGFR2-Gens. Im Januar 2019 zeigte eine geplante Interimanalyse der Kohorte mit iCCA-Patienten mit FGFR2-Genfusionen eine vielversprechende Wirksamkeit und bestätigte auch das bereits früher beobachtete klinische Sicherheitsprofil und die Verträglichkeit des Medikamentenkandidaten.2 Topline-Daten zur Kohorte mit iCCA-Patienten mit FGFR2-Genfusionen werden für Mitte 2020 erwartet.

Über Derazantinib

Derazantinib (früher ARQ 087) ist ein in der Entwicklung befindlicher oraler, niedermolekularer panFGFR-Kinase-Inhibitor mit starker Aktivität gegen FGFR1, 2 und 3. FGFR-Kinasen sind wichtige Treiber der Proliferation, Differenzierung und Migration von Zellen. FGFR-Genveränderungen, beispielsweise Fusionen, Amplifikationen oder Mutationen, wurden als potenziell wichtige therapeutische Angriffspunkte für verschiedene Krebsarten identifiziert, darunter intrahepatisches Cholangiokarzinom (iCCA), Urothelialkarzinom, Brust-, Magen- und Lungenkrebs.3 Bei diesen Krebsarten wurden in 5 % bis 30 % der Fälle FGFR-Genveränderungen nachgewiesen.4 FGFR2-Genfusionen wurden in 13-22 % der iCCA-Fälle berichtet.5, 6 FGFR2-Mutationen und Amplifikationen sind weniger häufig und machen bei iCCA ungefähr 10 % aller FGFR2-Genveränderungen aus.6 Insgesamt entfallen auf iCCA 10-20 % aller primären Lebertumore.7 Basilea hat Derazantinib im April 2018 von ArQule Inc. einlizenziert. In zuvor durchgeführten klinischen Studien, darunter einer Biomarker-definierten Phase-1/2-Studie in iCCA-Patienten,2 zeigte Derazantinib Aktivität gegenüber Tumoren und ein handhabbares Sicherheitsprofil. In den USA und der EU hat Derazantinib Orphan-Drug-Status für iCCA.

Über das intrahepatische Cholangiokarcinom (iCCA)

Das intrahepatische Cholangiokarzinom (iCCA) ist eine Krebsart, die ihren Ursprung im Gallensystem hat. Die altersadjustierte Inzidenzrate von iCCA in den USA ist in den letzten zehn Jahren gestiegen und wird derzeit auf etwa 1.2 pro 100‘000 Einwohner geschätzt.8 Bei Patienten wird die Krankheit oft erst im fortgeschrittenen oder metastasiertem Stadium diagnostiziert, in dem eine operative Entfernung nicht mehr möglich ist. Der aktuelle Behandlungsstandard für die Erstlinientherapie ist eine Chemotherapie mit Gemcitabin und platinhaltigen Zytostatika. Die Prognose für Patienten mit fortgeschrittener Erkrankung ist ungünstig, mit einer mittleren Lebenserwartung von weniger als einem Jahr.9 Für Patienten, deren Erkrankung nach Erstlinien-Chemotherapie weiter voranschreitet, gibt es derzeit keine allgemein akzeptierte Standardbehandlung, daher besteht ein hoher medizinischer Bedarf in dieser Indikation.10

Bellavista
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einmal etwas anders

Für einmal reagiert Basilea auf eine Info über die Weiterführung der Studien positiv. Ehrlicherweise kann ich als "Laie" nicht abschätzen wie positiv die Nachricht für Basliea nun wirklich ist. Es ist ja immer noch ein langer Weg bis zu einem möglichen erfolgreichen Produkt am Markt. Wieso diese Meldung im Vergleich zu früheren, aus meiner Sicht vergleichbaren, nun vom Markt sooo viel positiver aufgenommen wird, kann mir vielleicht jemand aus dem Forum erklären, der die Tragweite der Mitteilung aus medizinischer Sicht und unternehmerischer Sicht (Chance auf Erfolg am Markt) besser erfassen kann.

Bin gespannt auf eure Einschätzungen. Und ja, ihr dürft euch auch darüber lustig machen, dass ich in Titel investiere, bei denen ich nicht verstehe, was die einzelnen Entwicklungsschritte und Erfolge auf dem Weg zu einem erfolgreichen Produkt schlussendlich im Moment bedeuten.

Bellavista

ursinho007
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Marktpotenzial

Kurz gesagt bedeuten die News, dass das Marktpotenzial vergrössert wird, was natürlich sehr positiv ist. Warum der Kurs diesmal positiv reagiert, ist möglicherweise der Umstand, dass das Abstossen in grösserem Stil von Biotech-Titeln aus dem angelsächsischen Raum ausgelaufen ist. Die erhöhte Nachfrage aufgrund der guten News kann deshalb nur durch höhere Kurs befriedigt werden. Auch die Leerverkäufer getrauen sich offenbar bei diesen Tiefstkursen nicht mehr.

Damit könnte die Bodenbildung bereits abgeschlossen sein und der Kurs läuft wieder über CHF 40.

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

Samui
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Leerverkäufer

...irgendwann werden sich die Leerverkäufer eindecken müssen und das wird den Kurs stützen.

...kommen dann wieder einmal Übernahmegerüchte, kann der Kurs sich nach Norden absetzten, Richtung 70 / 80 CHF???

...darum habe ich mir einen Call gekauft C strike 38 / 20-03-20

im besten Fall ein 10bagger und im schlimmsten Fall ein Verlust. 

Aber die Aktie kaufe ich nicht mehr, da habe ich noch genügend davon - im MINUS.

ursinho007
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?

Bis jetzt kein Eröffnungskurs.........

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ursinho007
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Nachfrage

15 Min. Verspätung, Nachfrage zu gross.......

Anstieg 1.75%, meinte für eine verspätete Eröffnung müsse die Differenz grösser sein.

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pee1983
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Re: Ursinho

Was meinst du mit grosser Nachfrage? Die 1915 Aktien die bis 09.16 Uhr gehandelt wurden, oder ?

ursinho007
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Grund der Verzögerung

Ja, wirklich gross nicht, aber dies führte zur Eröffnungsverzögerung.

Der Kursanstieg war dann allerdings nur 1.75%. Ich war der Meinung, dass eine grössere Kursdifferenz vorliegen müsse, bis es zu einer verzögerten Eröffnung oder einem Handelsstopp kommt.

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kirschbaum
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mmmmhhhhh

Leerverkäufer (FuW) wieder markant gestiegen. Und Kurs steigt trotzdem seit Tagen. Das gibt eine feine Rendie!

hans im glück
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und alle die denken es geht

und alle die denken es geht jetzt nach oben werden voll verarscht :-O

kirschbaum
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denk du nur so....

denk du nur so....

refoh
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Nur Newron Aktionäre...

hans im glück hat am 03.07.2019 12:44 geschrieben:

und alle die denken es geht jetzt nach oben werden voll verarscht :-O

 

Nur Newron Aktionäre können so blöd schwatzen.

hans im glück
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ach refohlinchen. kommst wohl

ach refohlinchen. kommst wohl mit deinem massiven Evolva verlust nicht klar was? 

kleiner tipp....leg dich nicht mit den leerverkäufer an.....cheers

refoh
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Klappe!

hans im glück hat am 04.07.2019 14:26 geschrieben:

ach refohlinchen. kommst wohl mit deinem massiven Evolva verlust nicht klar was? 

kleiner tipp....leg dich nicht mit den leerverkäufer an.....cheers

Mit Evolva bin ich quitt - keine Verluste - eben gerade noch verkaufen können, vor dem letzten Absturz.

Um dir jedoch die Schadenfreude nicht zu vergellen, bei Cytos habe ich einen totalen erlitten, leider.

So ist es eben, wenn man sich in solchen Werte engagiert die noch keine Gewinne machen.

Sie können zum 10- oder gar zum 100-Bagger werden.

Aber du musst auch mit einem Totalverlust rechnen können.

Nun, ich gönne dir einen Totalverlust überhaupt nicht, trotz deiner üblichen dummen Röhre.

anubis87
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FuW

Falls jemand nachlesen möchte:

Gestern war ein Beitrag zu Basilea in der FuW. Es wurde als Kaufgelegenheit betitelt.

ursinho007
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auch Profis

Niemand kann sich den Kursrückgang dieses Jahr erklären, selbst Profis nicht.

Basilea also ein klarer Kauf!

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

refoh
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FuW über Basilea

Hier der vollständige FuW-Text:

Zuerst ein Sprung von 30%, doch seither im Abwärtstrend – der Kursverlauf von Basilea (BSLN 36.14 0.39%) in diesem Jahr gibt Rätsel auf. Im Juni notierten die Titel auf dem niedrigsten Stand seit Ende 2011, im Fünfjahresvergleich haben sie nahezu 60% eingebüsst. Dabei hat sich das Chancen-Risiko-Profil des Basler Biotech-Unternehmens seit Januar verbessert.

Bob Pooler vom Analyseunternehmen ValuationLab, der die Entwicklung von Basilea seit Jahren begleitet, kann sich das Abschmelzen des Aktienkurses auch nicht erklären: «Basilea hat in den vergangenen Monaten nur gute Nachrichten geliefert.»

Skepsis gegen Antibiotika

Dazu gehörten eine Meilensteinzahlung von 10 Mio. $ von US-Vertriebspartner Astellas für das Medikament Cresemba, positive Interimresultate einer Phase-II-Studie des Krebsmittelkandidaten Derazantinib, die Ankündigung einer Kooperation mit Roche (ROG 276.25 -0.14%) für Derazantinib in Kombination mit Immuntherapie und eine kommerzielle Meilensteinzahlung von 5 Mio. $ vom Pharmakonzern Pfizer (PFE 43.37 0.16%) für Cresemba in Europa. Hinzu kam das Ergebnis 2018, das die Erwartung übertraf. Der Umsatz stieg 31%, der Betriebsverlust fiel mit 24 Mio. Fr. geringer aus als prognostiziert. Ende Jahr blieben 223 (Vorjahr: 311) Mio. Fr. Mittel in der Kasse.

 

zoom

CEO David Veitch kann im Gespräch eine gewisse Frustration über den Aktienkurs nicht verbergen: «Aus unserer Sicht hat sich nichts Fundamentales geändert.» Es könnte aber sein, dass Investoren kritischer geworden sind gegenüber Biotech-Unternehmen, die im Bereich Antibiotika forschen und entwickeln. Die Aktien kotierter US-Konkurrenten wie Tetraphase (–57% seit Jahresbeginn) und Paratek (–26%) haben Federn gelassen, Achaogen hat Mitte April gar Bankrott angemeldet.

In der Schweiz löste Polyphor (POLN 9.9 -7.48%) im Mai unrühmliche Schlagzeilen aus. Nachdem das Antibiotikum Murepavadin in Tests schwere Nebenwirkungen gezeigt hatte, verloren die Titel die Hälfte ihres Werts.

Hinzu kommt, dass sich viele grosse Pharmakonzerne aus den Gebieten Antibiotika und Antipilzmittel verabschiedet haben. Es gibt wenig Innovation, obschon Infektionen durch Bakterien oder Pilze für Krebspatienten unter Chemotherapie oft tödliche Folgen haben und immer häufiger auftreten. Paradoxerweise setzen Spitäler besonders neue Antibiotika nur spärlich ein, um zu verhindern, dass Bakterien früh eine Resistenz entwickeln.

Basilea, im März 2004 an die Börse gelangt (Emissionspreis 98 Fr. je Aktie), hat die Geduld der Investoren lange strapaziert. Immerhin sind, für ein kleines Biotech-Unternehmen eher selten, zwei Produkte im Markt: Cresemba gegen invasive Pilzinfektionen und Zevtera, ein derzeit gegen Lungenentzündung zugelassenes Antibiotikum. Kommerzialisiert werden sie in Zusammenarbeit mit insgesamt neun Lizenz- und Vertriebspartnern. Bislang hat Basilea 245 Mio. $ Voraus- und Meilensteinzahlungen erhalten.

Zudem baut das Unternehmen aus Diversifikations- und Synergiegründen in der Onkologie ein zweites Standbein auf. In der Pipeline sind drei Kandidaten in frühem klinischen Entwicklungsstadium, darunter am weitesten entwickelt das 2018 einlizenzierte Derazantinib, das derzeit bei Gallengangkrebs erprobt wird.

Wenig Konkurrenz

 

zoom

Auch die Vorgaben für 2019 liefern keinen Anlass für eine Zurückstufung der Basilea-Aktien. Während die über mehrere Jahre verbuchte Zahlung von GlaxoSmithKline (GSK 1641.6 1.03%) für Toctino (Mittel gegen Handekzeme) wegfällt, nehmen die cashgenerierenden Einnahmen mit Cresemba und Zevtera 22 bis 34% zu. Der übrige Ertrag steigt leicht. Dabei handelt es sich grösstenteils um Rückvergütungen der Gesundheitsbehörde Barda (Biomedical Advanced Research and Development Authority) für die angestrebte Marktzulassung von Zevtera in den USA. Basilea muss bloss rund 30% der erwarteten Kosten der Phase III tragen, respektive Barda beteiligt sich mit bis zu 128 Mio. $.

Den Gesamtumsatz veranschlagt Basilea auf 128 bis 138 Mio. Fr. Die Kostenbasis bleibt laut CEO weitgehend unverändert, statt 80 Mio. dürften 2019 noch 55 bis 65 Mio. Fr. «verbrannt» werden. Die Cash-Position wird Ende Jahr etwa 160 Mio. Fr. betragen – genug, um die geplanten Projekte auf zwei, drei Jahre zu finanzieren.

Cresemba geniesst bis mindestens 2027 Marktexklusivität und wird Umsatztreiber bleiben. Der CEO betont: «Mit viel Konkurrenz rechnen wir nicht, es gibt bei Antipilzmitteln kaum Produktneuheiten in der späten klinischen Entwicklung.» Die Zahl der Absatzmärkte werde bis 2021 von zwanzig auf mehr als sechzig steigen. Bob Pooler kalkuliert einen künftigen Spitzenumsatz von 800 Mio. Fr. für Cresemba, für Zevtera die Hälfte.

Zehn Jahre Exklusivität

Bei Zulassung 2022/23 in den USA hätte Zevtera laut David Veitch «zehn Jahre Marktexklusivität». Für den Eintritt in diesen mit Abstand umsatzstärksten Markt für neue, patentgeschützte Spital-Antibiotika laufen derzeit zwei Studien der Phase III. Kommerzialisiert werden soll das Produkt zu einem späteren Zeitpunkt wiederum mit einem Partner.

Basilea mag sich in manchem von andern Biotech-Unternehmen unterscheiden, doch eines bleibt gleich: Es braucht Geduld. Ein Gewinn auf Monatsbasis ist frühestens Ende 2020 absehbar. Rückschläge gehören besonders im Onkologiebereich zum Geschäft. Für Bob Pooler ist jedoch klar: «Basilea ist ein attraktives Value Play.» Das Abwärtsrisiko auf diesem Kursniveau sei gering. Für risikofähige Investoren mit breiten Schultern sind die Titel eine Kaufüberlegung wert.

Bellavista
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@refoh danke für den Artikel

Stimmt mich jedenfalls zuversichtlich, auch wenn es noch ein paar up's und down's geben kann. Vielleicht müsste der Bob mal hier im Forum lesen, wieso Basilea kursmässig nicht vom Fleck kommt. Da hat es ja doch ein paar, die dies genau analysiert  haben und die Gewichtung der Risiken anders vornehmen. Acute

Heute macht Basilea auf jeden Fall auch im Portfolio wieder mal etwas Freude. Ob dies auf den Fuw Artikel zurückzuführen ist? 

Bellavista

refoh
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@Basilea: Hoffentlich hält es...

Sollte heute nicht zu hoch gehen, damit wir morgens keine Korrektur hinnehmen müssen.

Wenn es allmählich noch ein bisschen steigt, so 10 Franken höher, wird es eng für die Shorter.

Die werden sich dann eindecken müssen.

Aber dazu bräuchte es innert einigen Tagen eine zusätzliche positive Meldung eines anderen Analisten oder Journalisten.

Und dann - gute Nacht für Jene, die uns jahrelang dermassen Sorge bereitet haben.

Nun ja, dran bleiben, weil es so schön ist.

Schon gesehen? Basilea reisst Newron mit.

Good luck

ursinho007
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Bestätigung

Ich habe nie an Basilea gezweifelt. Für mich war das schon immer einer der Top-Biotech-Titel. Es ist natürlich schön, wenn man von Profis in der persönlichen Einschätzung eines Titels bestätigt wird.

Für mich waren die Kursziele der Dummschwätzer von CHF 25.00 schon immer lächerlich und entbehren jeglicher Argumentation. Es ist schon erstaunlich, dass der Titel überhaupt unter CHF 40 gesunken ist.

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

refoh
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Geld-Blog vom Tagi

Hier eine frische Empfehlung vom Tagi für Basilea und "Also", wäre doch auch eine Idee - oder?

 

Aktien von kleinen Biotech-Unternehmen sind nicht jedermanns Sache. Oft haben sie kein Produkt im Markt, die Forschungs- und Entwicklungsrisiken sind hoch. Flüssige Mittel werden oft rascher verbrannt, als den Aktionären lieb ist. Basilea ist da insofern eine Ausnahme, als es zwei Produkte kommerzialisiert hat, eines gegen Pilzinfektionen und ein Antibiotikum gegen Lungenentzündung bei Krebspatienten, die eine Chemotherapie machen. Die beiden Mittel dürften 2019 für Basilea mindestens 100 Millionen Franken Einnahmen generieren. Doch eine Erfolgsstory war Basilea bislang trotzdem nicht. Die Aktien notieren klar unter dem Emissionspreis von 2004. Dieses Jahr weist der Trend seit Mitte Januar nach unten, obschon die Gesellschaft keine einzige negative Meldung veröffentlicht hat. Im Gegenteil, das Ergebnis 2018 übertraf die Erwartungen, der Ausblick ist gut, und in der Forschungspipeline mit Krebsmitteln gibt es Fortschritte. Ich denke, unter einem Börsenkurs von 50 Franken sind Basilea-Papiere eine Kaufüberlegung wert. Sie eignen sich jedoch nur für risikofähige Investoren. Kaufen

 

Geschäfte mit der Cloud

Das Geschäftsmodell von Also ist nicht sonderlich sexy. Der IT-Distributor versteht sich darauf, Waren vom Hersteller zum Arbeitnehmer zu bringen, etwa Smartphones von Apple zur Swisscom-Filiale. Darin allerdings ist das Unternehmen mit Sitz im innerschweizerischen Emmen ziemlich gut. Das liegt nicht zuletzt an der straffen Führung des Chefs Gustavo Möller-Hergt. Er trimmt das Unternehmen auf Profitabilität. Darüber hinaus zielt der Deutsch-Peruaner auf neue Geschäftsfelder, beispielsweise in der Cloud, also durch Dienstleistungen über das Internet, oder im Internet der Dinge, in dem Maschinen miteinander kommunizieren. Services rund um die beiden Felder versprechen deutlich höhere Gewinnspannen als das angestammte Distributionsgeschäft. Für mich ist Möller-Hergt der richtige Mann an der Spitze des Unternehmens, um den Kraftakt der Transformation zu stemmen. Als Beimischung ins ­Depot sind die Tech-Titel, die mit einer Dividendenrendite von 2,8 Prozent locken, eine Überlegung wert. Dosiert kaufen

ursinho007
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Chance/Risiko

refoh hat am 13.07.2019 23:02 geschrieben:

Hier eine frische Empfehlung vom Tagi für Basilea

Auch in diesem Artikel wird deutlich, dass der Kursrutsch dieses Jahr völlig unlogisch ist, da Basilea das laufende Jahr nur positive News brachte.

Der aktuelle Kurs ist also gegen unten sehr stark abgesichert, gegen oben (mind. CHF 50) besteht eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit.

Was will man mehr?

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

Samui
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wer verkauft bei 38?

jeder Anlauf über 38 wird gestoppt.

Man kann wohl nur noch hoffen, dass BSLN unter die Fittiche einer grossen Pharma kommt.

Übernahme für 70?? Dann gäbe es einen Sprung nach oben.

ursinho007
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Dampfkochtopf

Es ist so: die Leerverkäufer haben jetzt ihre Barriere bei CHF 38 aufgestellt, in der Hoffnung, wenn sie zähe daran festhalten, die guten News vergessen gehen und wieder Verleiderverkäufe einsetzen werden.

Schon möglich, dass es ihnen nochmals gelingt. Dass diese Strategie aber noch längere Zeit "vehebet" ist unmöglich, wenn Basilea weiterhin gute News bringt, wie wir das bis heute gewohnt sind. Mit jedem Mal, wo die Leerverkäufer den Deckel noch mehr gedrückt halten, steigt der Druck noch mehr. Wenn sie aufgeben müssen, wird der Kursanstieg einfach um so fulminanter sein.

Ich freue mich auf diesen Tag. Ob das schon morgen, in einem Monat oder in 1 Jahr ist, sollte dem erfahrenen Investor im Gegensatz zum Zocker egal sein. Einfach in einer weiteren Schwächephase weiter zukaufen, sollte es nochmals dazu kommen.

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

gertrud
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Nur ungern stör ich

Nur ungern stör ich Dich beim Freuen, ursinho007.
Aber solange Basilea mehr Geld für die Pipelineentwicklung im Casino der Onkologie verspielt, als sie mit Cresemba einnehmen, bleibt Dein Kochtopf auf Sparflamme. Mindestens solange, bis die Refinanzierung der Wandelanleihe 2022 gesichert und bekanntgegeben ist.

Und dass Cresemba so performt, wie sich Du und Bob Pooler sich das vorstellen, muss sich erst noch weisen.

Also, kann gut sein, dass alles aufgeht.
Aber Deine  nicht risikoadjustierte Freude ist etwa so gerechtfertigt, wie die von Sarizotan bei Newron. Und diesen Vergleich magst Du jetzt sicher nicht.

ursinho007
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unseriöser Vergleich

gertrud hat am 18.07.2019 07:36 geschrieben:

 

Aber Deine absolut nicht risikoadjustierte Freude ist etwa so gerechtfertigt, wie die von Sarizotan bei Newron. Und diesen Vergleich magst Du jetzt sicher nicht.

Wegen des Schlussabschnittes muss ich auf deinen Beitrag reagieren.

Die Führung und Mitarbeiter von Basilea haben doch schon eine ganz andere Qualität als die von Newron um Marktschreier Weber. Basilea musste noch nie einen Rückschlag bekanntgeben. Alles läuft seit Jahren nach Plan, was in dieser Branche doch sehr erstaunlich ist. Im Onkologiebereich läuft es nach den letzten News auch gut. Klar besteht immer ein Risiko. Bei Newron ist bis heute so ziemlich alles schiefgelaufen und es besteht vor dem endgültigen Aus praktisch nur noch ein letzter Strohhalm.

Entweder weisst du auch, dass dein Vergleich stark hinkt und hast es nur geschrieben, um mir eine Antwort zu entlocken oder ich muss meine Meinung von dir etwas nach unten korrigieren.

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Domtom01
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lahme Ente

Ob es einem gefällt oder nicht: BSLN war, ist und bleibt eine lahme Ente, entwickelt sich unterdurchschnittlich, sogar mit der so viel gescholtenen NEWRON (1 Mt, 6 Mte, 12 Mte). Sogar EVE hat sich teilweise besser entwickelt, und das will was heissen. Anders formuliert: Man hat bei BSLN nichts verpasst, wenn man nicht dabei war, im Gegenteil!

Schon erstaunlich, wie sich gewisse "Aktien-Auskenner" zu Euphorie-Extasen hinreissen lassen, wenn es mal ein wenig nach oben zuckt. Sehen vor lauter Selbstherrlichkeit das Wesentliche nicht.

ursinho007
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nichts geändert

ursinho007 hat am 17.07.2019 23:59 geschrieben:

Es ist so: die Leerverkäufer haben jetzt ihre Barriere bei CHF 38 aufgestellt, in der Hoffnung, wenn sie zähe daran festhalten, die guten News vergessen gehen und wieder Verleiderverkäufe einsetzen werden.

Schon möglich, dass es ihnen nochmals gelingt. Dass diese Strategie aber noch längere Zeit "vehebet" ist unmöglich, wenn Basilea weiterhin gute News bringt, wie wir das bis heute gewohnt sind. Mit jedem Mal, wo die Leerverkäufer den Deckel noch mehr gedrückt halten, steigt der Druck noch mehr. Wenn sie aufgeben müssen, wird der Kursanstieg einfach um so fulminanter sein.

Ich freue mich auf diesen Tag. Ob das schon morgen, in einem Monat oder in 1 Jahr ist, sollte dem erfahrenen Investor im Gegensatz zum Zocker egal sein. Einfach in einer weiteren Schwächephase weiter zukaufen, sollte es nochmals dazu kommen.

An diesen Aussagen hat sich nichts geändert. Die Leerverkäufer haben ein weiteres Mal erfolgreich den Anstieg abgeblockt. Die Wahrscheinlichkeit, dass es das letzte Mal war, steigt kontinuierlich. Wie heisst doch das alte Sprichwort "Der Kurg geht zum Brunnen, bis er bricht".

 

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

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