BARRY CALLEBAUT (BARN)

Barry Callebaut N 

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Barry Callebaut mit

Barry Callebaut mit gedrosseltem Wachstumstempo im dritten Quartal

(Meldung ergänzt) - Barry Callebaut ist im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahrs 2017/18 nicht mehr so rasant gewachsen wie in den Vorquartalen. Der weltweit grösste Schokoladenproduzent wächst jedoch immer noch deutlich stärker als der Markt. Zum Wachstum beigetragen haben insbesondere Europa und das Gourmet&Spezialitäten-Geschäft. Die Mittelfristziele werden bestätigt.

13.07.2018 08:50

Barry Callebaut (BC) hat von Anfang September 2017 bis Ende Mai 2018 das Volumen der abgesetzten Schokolade um 6,9 Prozent auf 1,512 Millionen Tonnen gesteigert, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Damit ist das Unternehmen erneut deutlich stärker als der Markt gewachsen. Der globale Schokolademarkt wuchs in dieser Periode lediglich um 2,5 Prozent. Der Umsatz sank aufgrund tieferer Kakaopreise im Vergleich zum Vorjahr um 0,2 Prozent auf 5,18 Milliarden Franken. In Lokalwährungen betrug das Minus 2,4 Prozent.

Damit hat BC die Analystenerwartungen annähernd bestätigt. Die von AWP befragten Experten gingen im Durchschnitt von einem Mengenwachstum von 6,9 Prozent und einem Umsatz von 5,24 Milliarden Franken aus.

CEO Antoine de Saint-Affrique zeigt sich in der Mitteilung entsprechend zufrieden: "Nach dem sehr starken Ergebnis im ersten Semester dieses Geschäftsjahres sahen wir auch im dritten Quartal eine starke Dynamik, die von allen zentralen Wachstumstreibern, Regionen und Produktgruppen getragen wurde."

Auslaufende Effekte bremsen Wachstum im Q3

Nach jeweils einem Plus von 8 Prozent in den ersten zwei Quartalen, erreichte BC im dritten Quartal noch ein Volumenwachstum von 4,8 Prozent. Grund dafür sind vor allem auslaufende Wachstumsfaktoren aus dem letzten Geschäftsjahr. So nahmen in den letzten Monaten die positiven Volumen-Effekte von Akquisitionen und den grossen Outsourcingverträgen mit Mondelez und Garuda deutlich ab.

Beim Volumen konnte BC in allen Regionen und in allen Produktegruppen zulegen. In der für BC wichtigsten und grössten Region EMEA (Europa, Naher Osten und Afrika) stiegen die Verkaufsmengen um 8,1 Prozent auf 695'214 Tonnen dank einem starken Wachstum in Westeuropa und einem zweistelligen Wachstum in Osteuropa, wie es in der Mitteilung heisst.

In der Region Nord- und Südamerika erhöhte sich das Volumen vor allem aufgrund deutlich gesteigerter Verkäufe in Südamerika mit 5,3 Prozent auf 400'334 Tonnen ebenfalls kräftig. In der Region Asien-Pazifik nahmen die Volumen um fast 15 Prozent auf 79'542 Tonnen zu.

Im Geschäftsbereich Global Cocoa, in dem BC Kakao-Ausgangsstoffe vertreibt, erhöhten sich die Verkaufsmengen um fast 5 Prozent auf 337'763 Tonnen. Der Umsatz reduzierte sich aufgrund tieferer Kakaoproduktpreise um 8,5 Prozent auf 1,4 Milliarden Franken.

Bei den Produktegruppen legten die Gourmet&Spezialitätenprodukte mit einem Plus von 7,8 Prozent auf 184'324 Tonnen am deutlichsten zu. Weil in dieser Gruppe der Kakaopreis weniger ausschlaggebend ist als bei anderen Produkten, nahm bei diesen auch der Umsatz zu. Er erhöhte sich um 7,1 Prozent auf 888,4 Millionen Franken.

Stark steigende Kakaopreise

Bei den Preisen der Rohwaren meldet BC, dass im laufenden Jahr die Preise für Kakaobohnen im Durchschnitt 12,2 Prozent unter dem Preisdurchschnitt des Vorjahrs liegen. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahrs 2017/18 seien sie jedoch deutlich um fast 20 Prozent angestiegen.

Grund dafür sei einerseits ein globaler Kakaoüberschuss, der aufgrund der leicht tieferen Kakaoproduktion in Westafrika geringer als erwartet ausfiel. Andererseits habe eine steigende Nachfrage und Aktivitäten von Fonds, die auf steigende Preise setzten, für einen Preisanstieg gesorgt.

Beim Ausblick zeigt sich BC zuversichtlich. "Angesichts der Markttrends und der Marktdynamik sehen wir weiterhin viele Wachstumschancen und sind zuversichtlich, dass diese, zusammen mit der sorgfältigen Umsetzung unserer Strategie des 'smarten Wachstums', es uns erlauben werden, unsere 4-Jahres-Ziele zu erreichen", lässt sich CEO de Saint Affrique in der Mitteilung zitieren.

Demnach geht BC weiterhin davon aus, ein durchschnittliches jährliches Verkaufsmengenwachstum von 4 bis 6 Prozent sowie ein über diesem Wachstum liegendes EBIT-Wachstum in Lokalwährungen zu erreichen. Die Angabe bezieht sich auf den Durchschnitt für die vier Geschäftsjahre 2015/16 bis 2018/19.

lie/mk

(AWP)

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Barry Callebaut schliesst

Barry Callebaut schliesst Vertrag mit britischem Biscuit-Hersteller ab

Der Schokoladenproduzent Barry Callebaut baut seine Präsenz in Grossbritannien weiter aus.

19.09.2018 08:01

So sei mit der Burton's Biscuit Company ein langfristiger Liefervertrag abgeschlossen worden, teilt das Unternehmen am Mittwoch mit. Gleichzeitig sollen die Anlagen zur Schokoladeproduktion des Keksherstellers in der Nähe von Liverpool übernommen werden.

Über die finanziellen Details der Vereinbarung sei Stillschweigen vereinbart worden, heisst es weiter. Der Vertrag beinhaltet die Lieferung von über 12'000 Tonnen Schokolade und Compound-Schokolade pro Jahr. Ausserdem soll die Produktion am bisherigen Standort in Wirral weitergeführt werden.

Die Burton's Biscuit Company ist den Angaben zufolge der zweitgrösste Kekshersteller in Grossbritannien. Die Transaktion soll unter Vorbehalt der Gehnehmigung durch die zuständigen Behörden bis Ende 2018 abgeschlossen werden.

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Barry Callebaut expandiert in

Barry Callebaut expandiert in Russland

Barry Callebaut expandiert in Russland - dem volumenmässig zweitgrössten Schokoladenmarkt weltweit. Der weltgrösste Schokoladenhersteller übernimmt das Unternehmen Inforum.

04.10.2018 07:35

Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Inforum setzte 2017 mit der Belieferung von Konsumentenmarken mit Schokolade, Glasuren und Füllungen umgerechnet 86 Millionen Franken (5,1 Milliarden Rubel) um. Das 1989 gegründete Unternehmen produziert an seinem Standort in Kasimov im Gebiet Ryazan und beschäftigt mehr als 300 Mitarbeitende, die mit der Übernahme zu Barry Callebaut wechseln werden, wie der Schokoladekonzern am Donnerstag mitteilte.

Barry Callebaut ist seit Ende der 1990er-Jahre in Russland tätig, zunächst allerdings nur als Importeur. Seit 2007 betreibt der Konzern eine Schokoladenfabrik im 60 Kilometer von Moskau entfernten Tschechow. In Moskau hat Barry Callebaut zudem ein Ausbildungszentrum für gewerbliche Anwender. Insgesamt arbeiten in Russland momentan rund 80 Mitarbeitende für den Schokoladenhersteller.

Mit dem Zukauft will Barry Callebaut nun seine Präsenz und seine Produktionskapazitäten in Russland ausbauen. Russland sei gemessen am Volumen der weltweit zweitgrösste Markt für Schokolade. Die Russen essen gemäss Euromonitor jährlich 4,8 Kilogramm Schokolade. Das Volumenwachstum liege zudem laut der Marktforschungsfirma Nielsen deutlich über dem globalen Wachstum, schrieb Barry Callebaut.

Inforum-Mitgründer Victor Voitov wird in der Übergangszeit als künftiger Verwaltungsratspräsident von Barry Callebaut NL Russland die Integration von Inforum in die Barry-Callebaut-Zeit unterstützen, hiess es weiter im Communiqué. Zuerst müssen aber noch die Wettbewerbsbehörden der Übernahme ihren Segen geben.

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S&P erhöht Rating für Barry

S&P erhöht Rating für Barry Callebaut auf "BBB-" von "BB+"

Der Schokoladenkonzern Barry Callebaut erhält eine höhere Einstufung seiner Kreditwürdigkeit durch die Ratingagentur Standard&Poor's (S&P). S&P hat das Rating für den Schokoladenkonzern von BB+ zu BBB- erhöht.

15.11.2018 08:10

Zugleich seien auch alle Ratings für unbesicherte Anleihen des Unternehmens auf BBB- hochgestuft worden, teilte Barry Callebaut am Donnerstag mit. Der Ausblick für die Einstufungen sei stabil. Damit werden die Anleihen des Schokoladenkonzerns von S&P neu als unteres mittleres Investment eingestuft und nicht mehr länger als spekulative Anlage.

Die Hochstufung spiegle die Fortschritte des Konzerns bei der operativen Leistung in Bezug auf Profitabilität und Cash-Flow-Generierung. Auch das Wachstumsmomentum in Schwellenländern und das über dem Branchenschnitt liegende Wachstum in reiferen Märkten unterstützten das Rating, schrieb Barry Callebaut.

Erst Mitte September hatte auch die Agentur Moody's das Unternehmen mit einer Bewertung von Baa3 wieder auf "Investment Grade"-Status gesetzt.

tt/kw

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Grossaktionäre von Barry

Grossaktionäre von Barry Callebaut stimmen Verkaufssperre zu

Nach dem Verkauf eines grossen Aktienpakets von Barry Callebaut haben die Familien-Aktionäre Renata Jacobs, Nathalie Albin-Jacobs und Nicolas Jacobs eine Verkaufssperre ihrer Anteile bis zum 15. März 2019 vereinbart.

23.11.2018 07:07

Dies teilte Barry Callebaut am Donnerstagabend in einem Communiqué mit. Die drei Familien-Aktionäre hatten am vergangenen Freitag ein Paket von 150'000 Barry Callebaut-Aktien an institutionelle Investoren veräussert. Damit wechselte ein Anteil von 2,7 Prozent am weltgrössten Schokoladenkonzern die Besitzer. Zum Schlusskurs vom letzten Donnerstag von 1'876 Franken entsprach das rein rechnerisch einem Wert von 281,4 Millionen Franken.

Barry Callebaut sei an der Transaktion nicht beteiligt gewesen, hiess es. Die Jacobs Holding besitzt gemäss früheren Angaben 50,11 Prozent an dem Unternehmen.

Der Verkauf durch die Familienmitglieder führte zu Spekulationen darüber, ob es mittelfristig auch Veränderungen beim Anteil der Jacobs Holding geben könnte. Hinter der Jacobs Holding ist Renata Jacobs im Geschäftsbericht als zweitgrösste Aktionärin von Barry Callebaut mit einer Beteiligung von mit 8,48 Prozent angegeben. Zudem wird Verwaltungsratsmitglied Nicolas Jacobs als Besitzer von 93'066 Aktien aufgeführt. Überdies ist Nicolas Jacobs auch Co-Verwaltungsratspräsident der Jacobs Holding.

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Barry Callebaut schliesst

Barry Callebaut schliesst Deal mit Burton's Biscuits ab

Der Schokoladenproduzent Barry Callebaut hat eine angekündigte Transaktion in Grossbritannien abgeschlossen.

10.12.2018 07:24

Diese umfasst einen Liefervertrag mit der Burton's Biscuit Company sowie die Übernahme einer Fabrik. Der behördliche Genehmigungsprozess sei mittlerweile abgeschlossen, geht aus einer Mitteilung vom Montag hervor. Die britische Wettbewerbsbehörde CMA hatte zuvor untersucht, ob die Übernahme eines Teils des Geschäfts von Burton's Biscuits zu einer substantiellen Einschränkung des Wettbewerbs führe.

Barry Callebaut hatte im September verkündet, dass mit Burton's Biscuit Company ein langfristiger Liefervertrag über mehr als 12'000 Tonnen Schokolade und Compound-Schokolade pro Jahr abgeschlossen sei. Gleichzeitig werden die Anlagen zur Schokoladeproduktion des Keksherstellers in der Nähe von Liverpool übernommen. Die Integration der Fabrik in Moreton werde ab sofort beginnen, heisst es am Montag weiter.

Über die finanziellen Details der Vereinbarung war Stillschweigen vereinbart worden. Die Burton's Biscuit Company ist den Angaben zufolge der zweitgrösste Kekshersteller in Grossbritannien.

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Barry Callebaut steigert

Barry Callebaut steigert Verkaufsvolumen im 1. Quartal um 1,7 Prozent

Barry Callebaut ist im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2018/19 erneut gewachsen, wenn auch nicht mehr so stark wie vor zwölf Monaten. Das Verkaufsvolumen stieg im Zeitraum von September bis November um 1,7 Prozent auf 541'109 Tonnen.

23.01.2019 08:00

Damit hat Barry Callebaut an Schwung verloren. Vor einem Jahr hatte der Konzern noch ein starkes Volumenwachstum von 8 Prozent gezeigt.

In Europa, Afrika und dem Mittleren Osten stagnierten die Verkäufe auf 248'053 Tonnen, wie der weltgrösste Schokoladenkonzern am Mittwoch in einem Communiqué bekannt gab. Im Vorjahresquartal hatte Barry hier noch um gut 10 Prozent zugelegt. Man habe sich verstärkt auf profitablere Volumen bei den Industriekunden konzentriert. Zudem wurde die Produktesparte Getränke zugunsten profitablerer Aktivitäten verkleinert.

Dagegen gelang in Nord- und Südamerika ein starker Start ins Jahr mit einem Wachstum der Verkaufsmenge um 8 Prozent auf 147'909 Tonnen. Im verhältnismässig kleinen Asien-Geschäft nahm die verkaufte Menge um 3,8 Prozent auf 27'482 Tonnen zu, nachdem sie in der Vorjahresperiode um 17,4 Prozent gewachsen war.

Erwartungen verfehlt

Insgesamt stieg der Konzernumsatz leicht um 0,5 Prozent auf 1,881 Milliarden Franken. In Lokalwährungen wäre der Umsatz um 3,7 Prozent gestiegen und damit mehr als die Verkaufsmenge. Grund dafür sei ein besserer Produktemix. Gewinnzahlen werden an den ungeraden Quartalen nicht bekannt gegeben.

Mit den Zahlen hat Barry Callebaut die Erwartungen der Finanzgemeinde klar verfehlt. Analysten hatten im Schnitt gemäss der Nachrichtenagentur AWP mit einem Verkaufsvolumen von 2,8 Prozent und einem Umsatz von 1,93 Milliarden Franken gerechnet.

Beschleunigung erwartet

Allerdings wird der Schwung in den nächsten Monaten zunehmen. Die Gruppe erwartet in den kommenden Quartalen insgesamt eine Beschleunigung des Volumenwachstums aufgrund kürzlich unterzeichneter Auslagerungsvereinbarungen.

So hat Barry Callebaut Anfang Dezember einen Liefervertrag mit der britischen Burton's über jährlich mehr als 12'000 Tonnen Schokolade und Compound-Schokolade abgeschlossen. Zudem übernahm Barry Produktionskapazitäten in Grossbritannien. Weitere Auslagerungsverträge wurden in Indonesien und Russland vereinbart.

"Wir gehen davon aus, dass sich die Entwicklung der Verkaufsmenge in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahrs beschleunigen wird, da zusätzliche Volumen durch neue Outsourcing-Verträge in allen Regionen und kürzlich lancierte Innovationen hinzukommen", erklärte Konzernchef Antoine de Saint-Affrique in der Mitteilung.

Ausserdem hat der Konzern seine bisherigen Mittelfristziele bis 2021/22 verlängert, die Ende Geschäftsjahr ausgelaufen wären. Mittelfristig will Barry Callebaut ein jährliches Verkaufsmengenwachstum von 4 bis 6 Prozent sowie eine über diesem Wachstum liegende EBIT-Steigerung in Lokalwährungen erzielen.

jb/ra

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Barry Callebaut finalisiert

Barry Callebaut finalisiert Zukauf in Russland

Der Schokoladenhersteller Barry Callebaut hat die Übernahme der russischen Firma Inforum abgeschlossen.

01.02.2019 07:15

Die Integration werde sofort starten, teilte Barry Callebaut am Freitag mit.

Der Schokoladenkonzern hatte den Zukauf Anfang Oktober 2018 angekündigt. Inforum setzte 2017 mit der Belieferung von Konsumentenmarken mit Schokolade, Glasuren und Füllungen umgerechnet 86 Millionen Franken (5,1 Milliarden Rubel) um, wie es damals hiess. Mit der Übernahme will Barry Callebaut in Russland, dem volumenmässig zweitgrössten Schokolademarkt weltweit, expandieren.

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Barry Callebaut holt sich

Barry Callebaut holt sich viel frisches Geld

Der Schokoladenkonzern Barry Callebaut hat sich neues Geld beschafft. So sei das erste Schuldscheindarlehen über insgesamt 600 Millionen Euro erfolgreich bei schweizerischen und internationalen Banken platziert worden.

13.02.2019 07:32

Das teilte das Barry Callebaut am Mittwoch mit. Zwei Drittel des Erlöses sollen für Nachhaltigkeitsprojekte verwendet werden.

Die durchschnittliche Laufzeit der in zwei Tranchen platzierten Papiere liegt bei 7,8 Jahren bei einem durchschnittlichen Zinssatz von 1,47 Prozent. Dank der Transaktion verbessere sich die Verschuldungs- und Liquiditätsstruktur des Konzerns weiter, so die Mitteilung. Aufgrund der erfolgreichen Platzierung werde zudem erwogen, die ausstehende Anleihe in Höhe von 250 Millionen Euro mit einer Laufzeit bis 2021 vorzeitig zu tilgen.

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Barry Callebaut eröffnet

Barry Callebaut eröffnet neuen Standort in China

Barry Callebaut (BC) treibt seine Expansion in China voran und hat dazu einen neuen Standort in Beijing/China eröffnet. Der weltgrösste Schokoladekonzern will damit die Vertriebsaktivitäten in den kleineren Millionenstädten des Riesenreiches intensivieren, wie er am Freitag mitteilte. BC unterstreiche damit die Absicht zum Ausbau der Präsenz in der Region und die strategische Bedeutung des chinesischen Marktes.

08.03.2019 06:57

China zählt für den Zürcher Konzern, der mehrheitlich im Besitz der Jacobs Holding und der Familie Jacobs steht, seit gut zehn Jahren zu den wichtigsten Zielmärkten. 2008 wurde in Suzhou eine Schokoladenfabrik eröffnet, wobei die Büros später nach Shanghai verlegt wurden. Der Standort in Shanghai werde derzeit ausgebaut und werde weiterhin der Hauptsitz von BC in China bleiben, heisst es weiter. Shanghai war ausserdem der Ausgangsort für die weltweite Lancierung 2017 von Ruby, dem vierten Schokoladentypus (nach schwarzer, weisser und Milchschokolade).

Allerdings ist China bezüglich Schokoladenkonsum ein eher schwieriges Pflaster. Die dortige Schokoladenindustrie habe in jüngster Zeit zwar ein Verkaufsmengenwachstum verzeichnet, der Schokoladenkonsum pro Kopf stagniere aber bei 100 Gramm, so die Mitteilung. Laut des Branchen-Analysebüros Nielsen wuchs die Schokoladenbranche in China in den letzten zwölf Monaten volumenmässig um 4,5%.

Zum neuen Standort in Beijing gehört auch eine zweite sogenannte Chocolate Academy von BC in China, die zweiundzwanzigste weltweit. Die Akademien dienen BC als Schulungs- und Ausbildungszentren für gewerbliche Anwender und Fachleute, die ihre Fähigkeiten in der Verarbeitung von Schokolade verbessern und mehr über neue Trends, Techniken und Rezepturen erfahren möchten.

uh/cf

(AWP)

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Barry-Callebaut-Aktien im

Barry-Callebaut-Aktien im Aufwind nach Halbjahresresultaten

Die Aktien von Barry Callebaut werden am Donnerstag von der starken Gewinnentwicklung beflügelt. Der Schokoladenkonzern hat mit seinen Halbjahresresultaten die Erwartungen von Analystenübertroffen. Als Wermutstropfen bezeichnen die Experten allerdings die Entwicklung des freien Cashflows.

11.04.2019 09:14

Bis 9.10 Uhr gewinnen die Barry-Titel 2,8 Prozent auf 1'922 Franken. Die Papiere haben seit Jahresbeginn bereits über einen Fünftel zugelegt. Der Gesamtmarkt gemessen am SPI steht derweil 0,07 Prozent tiefer.

Analysten heben vor allem den höher als erwartet ausgefallenen Betriebsgewinn hervor. Der EBIT stieg von September bis Februar auf 301,3 Millionen Franken, der AWP-Konsens lag bei 291,9 Millionen. Barry Callebaut sei wiederum eine starke Entwicklung beim operativen Gewinn gelungen, auch begünstigt von der Entwicklung der Combined Ratio und einem tiefen Kakaobohnenpreis, kommentiert die ZKB ("Marktgewichten").

Laut Baader Helvea ("Hold") war der starke Gewinn jedoch zumindest teilweise vom Markt erwartet worden. Goldman Sachs ("Buy") geht nun davon aus, dass die Gewinnerwartungen für das Gesamtjahr leicht angehoben werden. Allerdings werde das teilweise auf der anderen Seite von einer schwächeren Entwicklung beim freien Cashflow (FCF) ausgeglichen.

Dieser lag im Berichtszeitraum im negativen Bereich, was allerdings mit einem Rechnungslegungseffekt zu tun hat. So müssen die Kakaobohnen in einer frühen Phase der Wertschöpfungskette erfasst werden. Dazu kommt ein saisonaler Effekt, da der Konzern die Bohnen früher gekauft hat. Dieser Effekt sollte sich laut Barry Callebaut aber bis zum Ende des Geschäftsjahres normalisieren. Es bleibe abzuwarten, ob sich der Abfluss in der zweiten Jahreshälfte umkehren könne, schreibt Vontobel ("Hold").

Für eine positive Investorenreaktion sprechen laut der UBS ("Buy") weiter die Beschleunigung beim Verkaufsvolumen sowie der verbesserte Produktmix.

tt/ra

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Barry Callebaut bekommt neues

Barry Callebaut bekommt neues Verteilzentrum in Belgien

Barry Callebaut bekommt ein neues Verteilzentrum in Belgien. Im dritten Quartal 2021 soll der Bau, der auf über 60'000 Quadratmetern ein Tief- und ein vollautomatisches Hochregallager enthält, bereit sein.

04.07.2019 07:46

Das Verteilzentrum werde als logistische Drehscheibe für die weltweite Schokoladendistribution dienen, teilte Barry Callebaut am Donnerstag in einem Communiqué mit. Der Neubau werde von der Firma Warehouses De Pauw (WDP) realisiert, die eine Investition rund 100 Millionen Euro plane, hiess es weiter.

Barry Callebaut werde das Verteilzentrum langfristig mieten. Damit könne der Schokoladenhersteller Aktivitäten von mehreren Standorten in Belgien an einem Ort bündeln. Dies werde die Effizienz der Produktdistribution erhöhen, schrieb der Zürcher Konzern.

jb/kw

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Barry Callebaut steigert

Barry Callebaut steigert Verkaufsvolumen in neun Monaten um 5,0 Prozent

(ausführliche Fassung) - Der weltgrösste Schokoladeproduzent Barry Callebaut hat sein Wachstum weiter beschleunigt. In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2018/19 verkaufte der Konzern 1,6 Millionen Tonnen Schokolade, 5,0 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode.

11.07.2019 08:00

Wie erwartet habe sich das Wachstum der Verkaufsmenge im dritten Quartal beschleunigt, sagte Unternehmenschef Antoine de Saint-Affrique in einer Mitteilung vom Donnerstag. Das Plus habe 11 Prozent betragen, konkretisierte ein Unternehmenssprecher gegenüber der Nachrichtenagentur AWP. Damit übertraf Barry Callebaut den globalen Markt für Schokoladenerzeugnisse erneut deutlich, wie aus der Mitteilung weiter hervorging.

Über den Zeitraum von September bis Mai insgesamt setzte Barry Callebaut 5,48 Milliarden Franken um, ein Plus von 5,7 Prozent. Von der Nachrichtenagentur AWP befragte Analysten hatten zwar bei Barry Callebaut eine Beschleunigung erwartet, allerdings keine so deutliche. Sie hatten im Schnitt mit einem Gruppenumsatz von 5,42 Milliarden Franken gerechnet sowie mit einem Volumen von 1,56 Millionen Tonnen entsprechend eines Zuwachses von 3,7 Prozent.

Industriekunden kurbeln Geschäft an

Zu Beginn des Geschäftsjahres war Barry Callebaut mit einem Plus bei den Verkaufsvolumen von 1,7 Prozent noch kaum vom Fleck gekommen. Auch nach einer Beschleunigung im zweiten Quartal auf 2,4 Prozent lag der Zuwachs noch deutlich unter den mittelfristig angepeilten 4 bis 6 Prozent. Die erst kürzlich verlängerten Mittelfristziele, die auch eine über dem Wachstum liegende EBIT-Steigerung in Lokalwährungen beinhalten, wurden denn auch erneut bestätigt.

Im dritten Quartal verliehen unter anderem der Zukauf des russischen Unternehmens Inforum sowie die Auslagerung der Schokoladenproduktion der britischen Burton an Barry Callebaut dem Konzern Schwung. Allein die industriellen Produkte steigerten die Verkäufe in den ersten neun Monaten um 6,3 Prozent.

In der Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) stiegen die Verkäufe unterstützt vom Wachstum der Industriekunden um 5,3 Prozent. In der Region Nord- und Südamerika betrug das Plus 6,0 Prozent, in Asien-Pazifik 10 Prozent. Auch dort beflügelten regionale Industriekunden das Geschäft.

Höhere Rohwarenpreise

Der Umsatz wurde zusätzlich von höheren Rohmaterialpreisen sowie einer Rechnungslegungsänderung beeinflusst, wie es im Communiqué hiess. Die Preise für Kakaobohnen stiegen in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahr im Schnitt um 4,0 Prozent.

In nächster Zeit dürften sich Angebot und Nachfrage beim Kakao global die Waage halten, schrieb Barry Callebaut. Auch beim Zucker und den Milchprodukten war es mit den Preisen nach oben gegangen, beim Zucker um 46 Prozent, bei den Milchprodukten um 25 Prozent.

Vorzeitige Rückzahlung

Weiter gab Barry Callebaut bekannt, nach dem Einstieg in den Markt für Schuldscheindarlehen die ausstehende vorrangige Anleihe von 250 Millionen Euro, die eigentlich 2021 fällig wird, vorzeitig Anfang August zurückzuzahlen. Im Februar hat der Konzern sein erstes Schuldscheindarlehen über 600 Millionen Euro platziert.

Die Einmalbelastung für den Nettofinanzaufwand schätzt das Unternehmen auf 33 Millionen Franken im laufenden Geschäftsjahr. Ab dem kommenden Geschäftsjahr dürfte sich der Nettofinanzaufwand um etwa 10 Millionen verbessern.

tt/ys

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Barry Callebaut legt

Barry Callebaut legt Grundstein für neue Fabrik in Indien

Der weltgrösste Schokoladenhersteller Barry Callebaut baut seine Kapazitäten in Indien markant aus.

23.07.2019 07:24

In Baramati, rund 250 Kilometer südöstlich von Mumbai gelegen, ist der Grundstein für eine neue Fabrik mit einer jährlichen Produktionskapazität von mehr als 30'000 Tonnen gelegt worden.

Die neue Schokoladenfabrik werde nach ihrer Fertigstellung Mitte 2020 über modernste Produktionslinien zur Herstellung von Schokolade und Compound-Schokolade in verschiedenen Lieferformaten verfügen, schrieb Barry am Dienstag in einer Medienmitteilung. Das neue Werk erhält zudem auch ein Forschungs- und Entwicklungslabor.

Insgesamt handle es sich beim Vorhaben um die grösste Investition von Barry Callebaut in Indien, so die Mitteilung weiter. "Die neue Fabrik wird einer unserer grössten Standorte in Asien sein. Sie ermöglicht, der wachsenden Nachfrage der indischen Kunden nach hochwertiger Schokolade gerecht zu werden", wird Ben De Schryver, Präsident von Barry Callebaut in der Region Asien-Pazifik, zitiert.

(AWP)

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