Strom für Elektroauto woher ?

25 posts / 0 new
Letzter Beitrag
Crocc
Bild des Benutzers Crocc
Offline
Zuletzt online: 19.08.2019
Mitglied seit: 25.03.2015
Kommentare: 46
Strom für Elektroauto woher ?

 

Die Begeisterung für Elektroautos nimmt derart zu, dass bereits in naher Zukunft über Fahrverbote für Verbrennungsmotoren (Paris) diskutiert wird. Neue Techniken und Verbesserungen für die Umwelt sollen immer gefördert werden. Aber die Machbarkeit und der Markt dafür lassen sich nicht ausser Kraft setzen.
Ein E-Auto wird im Jahr ca. 5000 kWh Strom benötigen, dies entspricht etwa dem Verbrauch eines privaten Haushaltes.  Somit dürfte der Strombedarf um mindestens 50 bis 60 % zunehmen, wenn alle Transporte elektrisch fahren werden. Woher kommt dieser zusätzlich Strom innert 10 Jahren ?
Dazu benötigen wir europaweit ein kompatibles Versorgungsnetz mit Bandenergie; d.h. etwa jeder 4. Parkplatz müsste eine Stromversorgung anbieten. Für die Industrie bieten sich Chancen, aber auch grosse Investitionen. Aber wer organisiert eine flächende Infrastruktur, unser Staat ?
Die schnelle Umstellung auf E-Autos wird noch viele Hürden nehmen müssen. Denken wir  nur an die Finanzierung, die nötigen Rohstoffe, die Innovationen und Produktionskapazitäten. Wenn wir uns etwas vorgaukeln, das mit den Facts nicht übereinstimmt, erleiden wir Schiffbruch.

Crocc
Bild des Benutzers Crocc
Offline
Zuletzt online: 19.08.2019
Mitglied seit: 25.03.2015
Kommentare: 46
Elektroautos in 10 Jahren ?

Ich bin immer ein Optimist gewesen und hoffe es zu bleiben. Wenn wir aber jetzt erst zu forschen beginnen und Produktionen planen, wird das nix mit der schnellen Umstellung auf Strom. Und auf die "Dynamit"-Erfindung beim E-Auto können wir uns nicht verlassen. Energie ist meistens mit Sonne, Wind, etc. viel vorhanden, aber eben nicht in einer kalten, windarmen Winternacht. Dazu braucht es immense Stromspeicher aller Art, die nur gebaut werden, wenn sie gewinnbringend eingesetzt werden können. Es wird niemand Pumpspeicherwerke für Ueberschussenergie bauen, wenn die normalen Stauseen keinen Ertrag erbringen.
Wenn niemand die Versorgungsstrukturen plant, steuert und zum Erfolg führt, wird der Elektrobetrieb nur lokal möglich sein. Die volle Elektromobilität in der Schweiz dürfte mindestens 10 bis 20 Milliarden kWh jährlich benötigen, das lässt sich nicht herzaubern.

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 19.08.2019
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'165
Not macht erfinderisch / schwarze Schwäne

Mit dem Bau des Gotthardtunnels wurde begonnen, bevor es das Dynamit gab. Erst im Verlaufe der Bauarbeiten kam es auf die Baustelle. Sonst wäre das Projekt wohl gescheitert. Aber man hoffte damals zu Beginn, dass es mit dem technischen Fortschritt weiter rasch voran gehen werde. Und so war es dann auch.

Es kommen in den nächsten Jahren neue Arten von Batterien , Solaranlagen werden effizienter, Häuser werden zunehmend autark gebaut.

Car-Sharing und selbstfahrende Autos haben auch das Potential, grosse Veränderungen zu bringen.

 

CAU: Forschungsprojekt will Silizium-Batterie für die Elektromobilität entwickeln

http://www.ee-news.ch/de/erneuerbare/article/36751/cau-forschungsprojekt...

 

Schau ma mal, wie es weiter geht und was sich durchsetzen wird.

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 19.08.2019
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'165
Shenzhen zeigt die Zukunft der Mobilität

In der Millionenstadt Shenzhen ist jetzt ein wichtiger Schritt gelungen: Alle 16'359 Busse in der Stadt fahren seit Ende Dezember elektrisch, wie das US-Portal Quartz berichtet. Als nächstes sind die Taxis an der Reihe – auch hier kurven bereits zu 63 Prozent E-Modell durch die Stadt, und es sollen schnell mehr werden. Shenzhen wurde von China im Jahr 2009 zur Pilotstadt in Sachen E-Mobilität ernannt. Die dortigen Fortschritte sollen auf ganz China ausgerollt werden.

https://www.handelszeitung.ch/digital-switzerland/transport-china-metrop...

 

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 19.08.2019
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'165
Crocc hat am 16.10.2017 15:44

Crocc hat am 16.10.2017 15:44 geschrieben:

Wenn wir aber jetzt erst zu forschen beginnen

 

Die Forschung läuft schon lange. Es kommen immer wieder Beiträge im TV oder in der Fachpresse. Die Frage ist nur noch, welche der Technologieen sich durchsetzen werden.

 

 

 

Ersatz für Lithium-Ionen-Akkus

ETH und EMPA machen Batterien aus Abfall-Graphit

http://www.it-markt.ch/news/2017-10-13/eth-und-empa-machen-batterien-aus...

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

bonobolio
Bild des Benutzers bonobolio
Offline
Zuletzt online: 16.08.2019
Mitglied seit: 19.03.2009
Kommentare: 670
Brennstoffzellen für Elektro-Fahrzeuge

Spannende Prognose - bis in 5 Jahren sollen Brennstoffzellen den weltweiten Markt für Elektrofahrzeuge dominieren:

https://www.proactiveinvestors.com/companies/stocktube/12363/plug-power-ceo-says-fuels-cells-will-soon-dominate-electric-vehicles-12363.html

Crocc
Bild des Benutzers Crocc
Offline
Zuletzt online: 19.08.2019
Mitglied seit: 25.03.2015
Kommentare: 46
Ja, die Brennstoffzellen

Ja, die Brennstoffzellen-Autos sind eine gute Alternative zu den Accufahrzeugen. Vorteile sind die Produktion von Wasserstoff auf Vorrat, wenn die Sonne scheint, die grosse Reichweite und kurze Betankungszeiten. Es gibt aber erhebliche Risiken: Lecks im H2-Drucksystem führen zu Bränden und Explosionen, da sich der Wasserstoff bei Austritt selbständig entzündet. Also ist auch die Betankung nicht risikofrei und nicht geeignet für Selbstbedienung.

bonobolio
Bild des Benutzers bonobolio
Offline
Zuletzt online: 16.08.2019
Mitglied seit: 19.03.2009
Kommentare: 670
Audi setzt voll auf Brennstoffzellen

Audi setzt voll auf die Karte Brennstoffzellen:

https://www.cnet.com/roadshow/news/audi-increasing-investment-in-hydrogen-fuel-cell/

Bin sehr gespannt auf die heutigen Quartalszahlen von Plug Power (PLUG):

https://www.benzinga.com/news/earnings-previews/19/03/13311620/plug-powers-earnings-preview

bonobolio
Bild des Benutzers bonobolio
Offline
Zuletzt online: 16.08.2019
Mitglied seit: 19.03.2009
Kommentare: 670
Lang anhaltender Mega-Trend Elektro-Mobilität

Tolle Mitteilung, dass Volkswagen (VW) nun ebenfalls ganz stark auf Elektromobilität setzt, inklusive konkreten Aussagen und Zielen.

Audi hat ja vor wenigen Tagen in die gleiche Kerbe geschlagen:

https://www.cnet.com/roadshow/news/audi-increasing-investment-in-hydrogen-fuel-cell/

Mein Top-Tip im Bereich Elektromobilität (Hydrogen & Brennstoffzellen) ist definitiv Plug Power (PLUG):

https://finance.yahoo.com/quote/PLUG?p=PLUG

Diese Firma hat letzte Woche erstmals den Break-Even vermeldet und hat diverse Grosskunden im Bereich Automobile (BMW, Honda, Mercedes):

https://www.plugpower.com/customer/whos-using-gendrive/

Elektromobilität ist meiner Meinung nach ein lang anhaltender Mega-Trend, auf den zu setzen sich lohnen wird...

bonobolio
Bild des Benutzers bonobolio
Offline
Zuletzt online: 16.08.2019
Mitglied seit: 19.03.2009
Kommentare: 670
Volkswagen + Plug Power?

Nach Audi, will jetzt auch Volkswagen massive auf EV + FCEV setzen und massiv investieren:

https://edition.cnn.com/2019/03/12/business/volkswagen-electric-cars/index.html

Volkswagen + www.plugpower.com ? Das wäre eine sackstarke Sache...

 

bonobolio
Bild des Benutzers bonobolio
Offline
Zuletzt online: 16.08.2019
Mitglied seit: 19.03.2009
Kommentare: 670
Unabhängige Energie durch Wasserstoff und Brennstoffzellen

The global picture for Fuel Cell companies. Hydrogen Economy is emerging around the world in 2019. No country owns hydrogen, can’t be embargoed, sanctioned, surrounded by tanks or blockaded or sunk at sea. Every country has it and can make it. Our current stock holdings are first operationally proven company’s in the world to make hydrogen work for mankind .... and spare us from many future wars and conflicts. Green is the national and global passion, openly now. Soft green is the decentralization of ALL forms of energy production to fuel cells. We own the most desireable stock in the world no matter what its future name becomes, All our companies (e.g. Plug Power) are subject to buyout. Stay long.

Wasserstoff ist tatsächlich überall auf der Welt frei verfügbar. Wie wahr, Bitte an alle Politiker und Entscheidungsträger weiterleiten.      

bonobolio
Bild des Benutzers bonobolio
Offline
Zuletzt online: 16.08.2019
Mitglied seit: 19.03.2009
Kommentare: 670
Korea setzt voll auf Wasserstoff + Brennstoffzellen

Korea geht mit gutem Beispiel voran und setzt voll auf Wasserstoff + Brennstoffzellen:

http://m.koreaherald.com/view.php?ud=20190320000572#cb

Da dürften einige Brennstoffzellen-Firmen (z.B. Plug Power) stark profitieren...

Crocc
Bild des Benutzers Crocc
Offline
Zuletzt online: 19.08.2019
Mitglied seit: 25.03.2015
Kommentare: 46
Plug-in, Brennstoffzelle oder Hybrid ?

Es ist riskant, exklusiv auf eine neue Technologie zu setzen. Die Investitionen in Schellladesysteme oder Wasserstofftankstellen sind flächendeckend enorm teuer und benötigen viel Rohstoffe. Deshalb sollte die Autoindustrie das heute Machbare produzieren. Ein E-Mobil mit 100 bis 200 Km Reichweite und einem Reachextender (kleiner Verbrennungsmotor mit Stromgenerator, wie eine Notstromgruppe) zum Nachladen für weitere Fahrten. So können wir jederzeit über 600 Km ohne Ladestopps fahren. MIt einem Oekotreibstoff sind die Abgase, die nur ausserorts anfallen, vertretbar.
Vorteile:  Diese Fahrzeuge mit Elektroextender entlastet die Agglomerationen von Lärm und Abgasen sofort (Keine Fahrverbote). Es kann an jeder Haussteckdose aufgeladen werden und es braucht keine Schnelladeinfrastruktur (auch keine H2-Tankstellen). Dieses E-Extendauto deckt alle Kundenbedürfnisse ab und ist preisgünstig, weil es nur einen kleineren Speicherakku benötigt (weniger teure Rohstoffe) und daher leichter ist. Es kann ab sofort in Grossserie hergestellt werden, zu einem erschwinglichen Preis für Alle. Diese bestehende Technologie kann auch auf Lieferwagen und LKW's angewandt werden.
Wieso baut und vermarkted das heute noch niemand erfolgreich ??

bonobolio
Bild des Benutzers bonobolio
Offline
Zuletzt online: 16.08.2019
Mitglied seit: 19.03.2009
Kommentare: 670
China investiert massiv in Wasserstoff + Brennstoffzellen

China investiert massiv in Wasserstoff (H2) + Brennstoffzellen (Fuel Cells):

https://www.bloomberg.com/opinion/articles/2019-03-23/now-china-wants-to-lead-the-world-in-hydrogen-fuel-cells

Die wollen die Infrastruktur bereit haben und parat sein, wenn's los geht...

Elektromobilität ist als langfristier Mega-Trend identifiziert!

Mein Top-Tip in dieser Branche ist www.plugpower.com

 

bonobolio
Bild des Benutzers bonobolio
Offline
Zuletzt online: 16.08.2019
Mitglied seit: 19.03.2009
Kommentare: 670
Elektro-Mobilität als Mega-Trend

Die Elektro-Mobilität hat sich als langfristiger Mega-Trend etabliert:

https://fuelcellsworks.com/news/plug-power-announces-commercial-launch-of-the-30-kilowatt-hydrogen-progen-engine/

Da wird noch was gehen in den kommenden Monaten und Jahren...

Crocc
Bild des Benutzers Crocc
Offline
Zuletzt online: 19.08.2019
Mitglied seit: 25.03.2015
Kommentare: 46
Zukunft für E-Mobile

Die E-Autos werden sich durchsetzen, weil die erlaubten Abgase immer weiter gesenkt werden. Von der Technik haben wir den Plug-in mit immens teurer Schnelllade-Infrastruktur. Wasserstoff mit Brennstoffzelle ist eine elegante Lösung mit grosser Reichweite und kurzer Tankzeit; allerdings mit einigen Gefahren. Eine weitere gute Variante ist ein Plug-in mit etwa 100 km Reichweite und einem eingebauten Reachextenter (Verbrennungsmotor mit Generator und Oekotreibstoff) zum Nachladen für weitere Strecken ohne Wartezeiten und ohne Ladeinfrastruktur.
Entscheiden werden die Angebote und der Ausbau der Versorgung europaweit. Weiter sind die Preise, Unterhalt und Betriebsdauer wichtig für die Konsumenten. Wer schafft eine Grossserie und kann sie auch verkaufen ?

bonobolio
Bild des Benutzers bonobolio
Offline
Zuletzt online: 16.08.2019
Mitglied seit: 19.03.2009
Kommentare: 670
Audi wettet ganz gross auf Brennstoffzellen
bonobolio
Bild des Benutzers bonobolio
Offline
Zuletzt online: 16.08.2019
Mitglied seit: 19.03.2009
Kommentare: 670
Angela Merkel will Brennstoffzellen
Crocc
Bild des Benutzers Crocc
Offline
Zuletzt online: 19.08.2019
Mitglied seit: 25.03.2015
Kommentare: 46
Brennstoffzellen fördern ?

Brennstoffzellen brauchen grosse Mengen an Wasserstoff unter hohem Druck. Der kann zwar mit Solarpanels hergestellt und gespeichert werden, aber er muss an ein aufzubauendes Tankstellennetz geliefert werden. Die Betankung in Selbstbedienung ist auch nicht risikofrei. Eine erhöhte Brand- und Explosionsgefahr im Autoverkehr ist ebenfalls vorhanden. Dazu ist die Brennstoffzelle weniger geeignet für das zukünftige autonome Fahren. Die Investitionen sind enorm hoch und die Fahrzeughersteller sind daran nicht flächendeckend interessiert.
Nein, wir brauchen sofort ein Plug-in E-Auto mit 100 km Reichweite, das normalerweise zuhause aufgeladen wird, mit einem Reach-Extender (Verbrennungsmotor mit Stromgenerator) für längere Strecken ausserorts. Diese Kombination braucht keine zusätzliche Infrastruktur, auch keine Schnellader. Der Akku ist preisgünstig, weil er klein und leichter ist. Im üblichen Kurzverkehr ist es leise und ohne Abgase, was unsere Städte sofort entlastet. Für sporadische Langstrecken wird der Akku mit Oekobrennstoff nachgeladen, sodass keine Wartezeiten entstehen.
Wieso baut bisher noch niemand diesen Plug-in mit Reach-Extender; er ist preisgünstiger (ohne neue Infrastruktur) als alles andere und deckt alle Bedürfnisse ab ? MIt dem richtigen Marketing ist er sofort in Grossserie herstellbar !

bonobolio
Bild des Benutzers bonobolio
Offline
Zuletzt online: 16.08.2019
Mitglied seit: 19.03.2009
Kommentare: 670
Angela Merkel will Brennstoffzellen

https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/umweltschutz-merkel-fordert-radikalen-wandel-in-der-verkehrspolitik-/24171516.html?ticket=ST-4949445-4cxyRcATQQcDrZ6usyQW-ap6

Zitat Angela Merkel: „Das können wir nur durch einen radikalen Wandel zu Elektromobilität oder Wasserstoff oder ganz anderen Dinge erreichen“, sagte Merkel am Dienstag in einer Schülerdiskussion in Berlin."

Plug Power (PLUG) steht in den Startlöchern => Dieser Wachstumsaktie traue ich noch unglaublich viel Kurspotenzial zu...:

https://finance.yahoo.com/quote/PLUG?p=PLUG

Crocc
Bild des Benutzers Crocc
Offline
Zuletzt online: 19.08.2019
Mitglied seit: 25.03.2015
Kommentare: 46
Brennstoffzellen fördern ?

Brennstoffzellen benötigen Wasserstoff aus Hochdruckflaschen, die an einem flächendeckenden Tanknetz aufgefüllt werden müssen. Dazu braucht es H2-Werke mit grossen Tanklagern und Tanklastwagen zur  Versorgung. Dies alles unter Hochdruck mit hochexplosivem Wasserstoff, der sich bei einem Leck selbst entzündet. Nebst den Sicherheitsbedecken braucht es eine sehr teure Infrastruktur europaweit, um dieser Technik zum Durchbruch zu verhelfen.
Auch Kanzlerin Merkel, die technisch versiert ist, sollte sich nochmals informieren und das heute Machbare ohne teure Infrastruktur fördern:  Das ist ein Plug-In E-Mobil mit etwa 100 Km Reichweite (kleinerer, günstiger Akku spart Resourcen und ist leichter), das an der Haussteckdose (Solarpanel möglich) geladen wird, kombilniert mit einem zuschaltbaren Verbrennungsmotor (Biobrennstoffe möglich) mit Ladegenerator für längere Distanzen. Vorteile: keine Abgase und Lärm innerorts, keine Schnelladestationen nötig, deckt alle Bedürfnisse der Kunden, keine erhöhten Brand- oder Unfallrisiken, diese Technik kann auch bei Transportern und Lastwagen eingebaut werden und ist ausgereift; Produktion kann sofort beginnen und erfüllt tiefere Abgaswerte problemlos und Fahrdistanzen von 600 Km und mehr sind ohne Wartezeiten jederzeit möglich. Diese Installation eignet sich auch für künftiges autonomes Fahren. Es ist viel zu tun, packen wir es jetzt an ...

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 19.08.2019
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'165
Vulkansteine speichern grünen Strom im Hafen

"Welcome to the new stone age - Willkommen im neuen Steinzeitalter" steht in großen Buchstaben auf einem bunkerähnlichen Bau mitten im Hamburger Hafen: Es handelt sich um einen weltweit einmaligen Energiespeicher, der dort am Mittwoch in Betrieb gegangen ist. Dort soll nicht benötigter Strom aus erneuerbaren Quellen bis zu eine Woche gespeichert werden.

Vulkangestein gegen "Dunkelflaute"

Der Bunker ist das Herz des Elektrothermischen Energiespeichers (ETES). Er sei gefüllt mit 1.000 Tonnen Vulkangestein, sagte Markus Tacke, Chef des Windanlagenbauers Siemens Gamesa: "Wenn über einen längeren Zeitrum der Wind nicht ausreichend weht und die Sonne nicht ausreichend scheint, braucht man Speicher wie ETES, um eine sogenannte Dunkelflaute zu überbrücken."

Mit überflüssigem Strom werden dort die Vulkansteine bis auf 800 Grad aufgeheizt. Wird Strom wieder benötigt, treibt Dampf mithilfe der Hitze dann Turbinen an. Energie kann so bis zu 20 Mal günstiger gespeichert werden als in Batterien.

Ein Tag Energie für 12.000 Haushalte

Die Kapazität des Speichers reicht aus, um rund 12.000 Haushalte einen Tag lang zu versorgen. Besonders für Norddeutschland sei das wichtig, sagte Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) am Mittwoch. Denn hier werde bereits jetzt 80 Prozent des Stroms über Windräder und Solaranlagen erzeugt - aber eben nicht immer zur richtigen Zeit. Der Speicher sei "eine genial einfache und kluge Idee, um die Energiewende im Norden voranzubringen". Der Klimawandel könne mit Speichern wie diesem gestoppt werden.

Ingesamt hat Siemens Gamesa - mit Unterstützung der Stadt und vom Bund - mehr als 20 Millionen Euro in die Anlage investiert.

 

https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Vulkansteine-speichern-gruenen-St...

 

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

bonobolio
Bild des Benutzers bonobolio
Offline
Zuletzt online: 16.08.2019
Mitglied seit: 19.03.2009
Kommentare: 670
Airport-Tuggers von Plug Power (PLUG)

Für langsamere Fahrzeuge wie die Gepäck-Heber/Zieher an Flughäfen bietet sich ein neuer Markt:

https://www.bizjournals.com/albany/news/2019/08/15/plug-power-fedex-airport-vehicles-hydrogen-fuel.html?ana=yahoo&yptr=yahoo

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 19.08.2019
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'165
Das schnellste Auto der Welt kommt aus Kroatien

Mate Rimac zeigt, wie man schnell und günstig elektrische Sportwagen baut. Porsche plant eine enge Zusammenarbeit.

Mate Rimac weiss, was seine Besucher sehen wollen. In der Montagehalle steht ein halb fertiges Exemplar seines elektrischen Supersportwagens Concept 2 parat. Rimac empfängt in seiner Firmenzentrale in einem wenig schmucken Gewerbegebiet am Rande des Zagreber Vororts Sveta Nedelja den kroatischen Premierminister Andrej Plenkovic plus vier Minister. Im Showroom, einer ehemaligen Citroën-Autohalle, zeigt der Chef seinen Gästen stolz seine zwei Superflitzermodelle: den Concept 1 und den Concept 2.

Letzterer gilt mit der Höchstgeschwindigkeit von 412 Kilometer pro Stunde und einer Beschleunigung von 0 auf 100 in 1,97 Sekunden als das schnellste Auto der Welt – und das ausschliesslich mit Batterieantrieb.

Eine Chance für das Land

Dann macht Mate Rimac, was er am besten kann: Vollgas geben. Äusserlich stets freundlich lächelnd, inhaltlich knallhart undiplomatisch, redet er den Politikern ins Gewissen: «Kroatien hat jetzt die Chance, das nächste Ziel der neuen Autoindustrie zu werden.» Das Referat des 31 Jahre jungen Start-up-Unternehmers ist ganz schön frech. Seine Botschaft an die Regierenden lautet: Bisher habt ihr es verschlafen, Autohersteller ins Land zu locken. Wacht jetzt gefälligst auf, sonst verpasst ihr auch die nächste Runde.

Tempo, Tempo, Tempo. Das ist Rimacs Welt. Porsche-Vizechef Lutz Meschke ist einen der Zweisitzer gefahren: «Dieses Auto ist unfassbar, es ist beeindruckend, wo die Ingenieure ­diese Traktion herbringen.» So etwas aus dem Mund eines Porsche-Managers? Der Ritterschlag für jeden Autobauer.

Rimac ist eine Art Daniel-E-Düsentrieb. Mit einer Mischung aus Talent, Enthusiasmus und Sturheit hat er seine wilden Visionen wahr gemacht. Aus dem Nichts. Deshalb wird er auch als Elon Musk des Balkans bezeichnet. Aber während derzeit kein deutscher Autohersteller einen Cent in Musks Firma Tesla investieren würde, hält Porsche seit 2018 zehn Prozent an Rimac.

Schon jetzt hat die Rimac-Story grosse Strahlkraft über Kroatien hinaus. Die Videos von Wettrennen, bei denen der Stromflitzer den Ferrari und Bugatti mit ihren dröhnenden Verbrennermotoren davonfährt, gehen um die Welt. Nun kann man über Sinn und Unsinn solcher Wahnsinnskarren und ihren Energieverbrauch streiten.

Doch für Rimac erfüllen sie einen wichtigen Zweck: Nur mit ihnen konnte der Nobody aus dem Niemandsland der Autoindustrie zeigen, was er kann. Seine Ultra-Autos sind das perfekte Werbe-Utensil, denn die Firma ist auch als Zulieferer tätig. Sie baut Hochleistungsbatterien und Antriebsstränge für Hersteller wie Aston Martin, Hyundai, Renault, Seat sowie die Hypercar-Bauer Pininfarina und Koe­nigsegg.

Mate Rimac ist in Bosnien geborener Kroate und in Frankfurt aufgewachsen. Als Jugendlicher zog er nach Kroatien, an der Universität Zagreb studierte er Elektroingenieurwesen. Als er den Professoren von seinem Traum erzählte, superschnelle Elektroautos zu bauen, schüttelten sie den Kopf.

Er wagte es trotzdem. Heute beschäftigt er 550 Menschen. Weil sie sich keinen Zulieferer leisten konnten, mussten sie jedes Teil selbst entwickeln und produzieren. Immer mit der ­Vorgabe, möglichst wenig Geld auszugeben.

Shok  «Es ist erstaunlich, wie schnell das Fahrzeug entstanden ist – zu welchen Kosten, mit welchen Materialien und mit welcher Qualität», sagt Porsche-Mann Meschke. Mit Porsche bahnt sich eine enge Zusammenarbeit an.

Bald ohne Lenkrad?

Wenn die Regierung mitmacht, könnte Rimac ein neues Werk bauen, das nicht nur handgefertigte Unikate für Hyperautos herstellt, sondern industrielle Komponenten fertigt. Und das nicht nur in Kleinserie für Porsche, sondern auch im Volumensegment für Hyundai. Denn auch der koreanische Hersteller will sich an Rimac beteiligen – zusammen wollen sie schon 2020 Fahrzeuge mit Batterie sowie mit Brennstoffzelle auf die Strasse bringen.

Parallel dazu arbeitet Rimac an seinem nächsten Superflitzer, dem Concept 3. Er soll auch autonom fahren. Allzu viele Exemplare werde es aber von der dritten Generation nicht geben, betont Rimac. «Denn ich weiss nicht, wie lange es noch Sinn macht, Autos mit Lenkrad zu bauen.»

Erstellt: 12.08.2019, 22:49 Uhr

https://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/standarddas-schnellste-auto-der-...

 

 

 

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Crocc
Bild des Benutzers Crocc
Offline
Zuletzt online: 19.08.2019
Mitglied seit: 25.03.2015
Kommentare: 46
Schnellstes Auto der Welt

Interessanter Bericht über Mate Rimac, es werden laufend Fortschritte gemacht bei de E-Mobilität. Allerdings liegen die Anforderungen der Kunden bei grosser Reichweite, kurzen Ladezeiten und ausreichender Lade-Infrastruktur europaweit. Auch die Rohstoffe und der Energiebedarf zur Produktion sind entscheidend. Schlussendlich muss das E-Auto gefallen, bald lieferbar und bezahlbar sein.