Forbo

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Forbo erhöht die Dividende

Die in den Bereichen Bodenbeläge sowie Antriebs- und Leichtfördertechnik tätige Forbo-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2015 einen Rückgang des Umsatzes verzeichnet.

In Lokalwährungen ergab sich indes ein leichtes Plus von 1,1%. Erneut hätten negative Währungseinflüsse das Geschäftsumfeld bestimmt, teilt das Unternehmen am Dienstag mit.

Der Umsatz reduzierte sich aufgrund der Frankenstärke um gut 100 Mio CHF und der EBIT um rund 18 Mio. Der EBIT ging entsprechend um 4,4% auf 142,8 Mio CHF zurück, die EBIT-Marge konnte indes um 30 Basispunkte auf 12,5% ausgebaut werden. Das Konzernergebnis sank um 6,4% auf 115,7 Mio CHF. Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung die Ausschüttung einer um einen Franken erhöhten Dividende von 17 CHF.

Damit hat das Unternehmen die Erwartungen der Analysten erfüllt. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 1,14 Mrd, für den EBIT bei 141 Mio und für den Reingewinn bei 113 Mio CHF.

Das Geschäftsjahr sei von der Frankenstärke geprägt gewesen. Trotz dieser Schwierigkeiten sei in beiden Geschäftsbereichen das Produktportfolio erweitert worden. Die beiden Geschäftsbereiche waren indes unterschiedlich erfolgreich.

Konservativer Ausblick für 2016

Im Bereich Movement Systems resultierte ein Umsatzwachstum in Konzernwährung um 1,6% auf 347,8 Mio, in Lokalwährungen lag das Plus bei 6,7%. Hier habe sich insbesondere die stärkere Präsenz in den Wachstumsmärkten bewährt, so Forbo.

Flooring Systems habe derweil in den Kernmärkten mit herausforderenden Marktverhältnissen gekämpft. In der Folge sanken die Verkäufe um fast 11% auf 791,3 Mio, entsprechend einem Minus von 1,1% in Lokalwährungen. Hier habe die geografische Gewichtung der Aktivitäten den negativen Währungseinfluss noch bestärkt.

Für das laufende Jahr 2016 zeigt sich das Unternehmen konservativ: es werde mit einem wiederum anspruchsvollen und herausfordernden Marktumfeld gerechnet. Forbo werde jedoch die bestehende Strategie fortsetzen. Insgesamt stellt das Unternehmen bei gleichbleibender Währungssituation eine leichte Steigerung des Umsatzes und des Konzernergebnisses aus fortzuführenden Geschäftsbereichen in Aussicht.

(AWP)

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Blaues Hufeisen
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18.04.2016 | 08:51#FORBO – Kurszielerhöhung durch Credit Suisse!

(wirtschaftsinformation.ch) – Der Branchenexperte der Credit Suisse geht davon aus, dass dieses Jahr für den Bauzulieferer FORBO (CHF 1‘130) viel besser werde als 2015. Das Segment Flooring Systems kehre wieder auf den Wachstumspfad zurück und Movement Systems sollte weitere Marktanteile dazugewinnen können. Daneben sieht der Studienverfasser in naher Zukunft aber keine bedeutenden Kurskatalysatoren, es sei denn, FORBO würde über Zukäufe nachdenken. Als Reaktion auf die insgesamt etwas bessere Einschätzung wurde das Kursziel von CHF 1‘300 auf CHF 1‘350 erhöht, die Einstufung lautet weiterhin „Outperform“.

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Forbo überzeugt mit starken Gewinnwachstum - Aktienrückkauf geplant
07.03.2017 18:12

(Zusammenfassung mit Aktienschlusskurs ergänzt)

Zürich (awp) - Die Forbo-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2016 Umsatz und Gewinn gesteigert. Die Spezialistin für Bodenbeläge sowie Antriebs- und Leichtfördertechnik vermochte in beiden Geschäftsbereichen profitabel zu wachsen. Die Aktionäre kommen nicht nur in den Genuss einer höheren Dividende, sondern auch eines neuen Aktienrückkaufs. An der Börse gab es kräftigen Applaus dafür.

VR-Präsident This Schneider schrieb am Dienstag die höhere Ertragskraft verschiedenen Faktoren zu: Den in den letzten Jahren getätigten Investitionen in die Wertschöpfungskette und in Effizienzsteigerungen, den Kapazitätserweiterungen, sowie auch dem konstanten Ausbau des Produkteportfolios.

Konkret liest sich das so: Der Umsatz wuchs um 4,1% auf 1,19 Mrd CHF, das Betriebsergebnis auf der Stufe EBIT und das Konzernergebnis um jeweils gut 10% auf 157,2 Mio, resp. 127,6 Mio CHF.

Dabei lag die EBIT-Marge mit 13,3% um 0,8 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert. Forbo habe im Berichtsjahr auch von tieferen Rohmaterialpreisen profitiert, räumte Finanzchef Andreas Spreiter vor den Medien ein.

AKTIENRÜCKKAUF

Nach Aktienrückkäufen stieg der Gewinn pro Aktie markant um 20% auf 74,66 CHF. Davon erhalten die Aktionäre eine um 2 auf 19 CHF je Aktie erhöhte Dividende. Zudem will sich der Verwaltungsrat von der kommenden GV das Recht einräumen lassen, über drei Jahre weitere eigene Aktien im Umfang von maximal 10% zurückzukaufen.

"Es geht um eine grundsätzliche Autorisierung, wird sind aber nicht absolut dazu verpflichtet", erklärte Schneider. Darum wollte er sich nicht auf einen Zeitpunkt festlegen, wann es mit den Rückkäufen losgeht. Denn Schneider schliesst auch weiterhin die Option einer Akquisition nicht aus.

"Wenn wir nicht etwas ganz Grosses kaufen, dass gegen eine Milliarde Kaufpreis geht, können wir aber beides machen", wiegelte Schneider ab. "Also die Akquisition und einen Aktienrückkauf".

Auf der Suche ist man für das Segment Flooring Systems nach Gesellschaften mit einer eigenen Produktionsstätte in den USA oder in Asien. Anders sieht bei den Transportbändern aus: Movement Systems sei durchaus bereit, neue Produkte ins Portfolio aufzunehmen, so der VRP.

KAPAZITÄTSAUSBAU IN CHINA

Der grössere Geschäftsbereich Flooring Systems (Bodenbeläge) wuchs in Schweizer Franken wie in Lokalwährungen um 3,4% auf 818,0 Mio CHF. Dazu beigetragen hätten die wichtigen Kernmärkte USA und Frankreich sowie eine sich abzeichnende Erholung in den Niederlanden. Das Betriebsergebnis (EBIT) erhöhte sich um knapp 11,7% auf 122,7 Mio CHF und die Marge um 1,1 Prozentpunkte auf 15,0%.

Der Geschäftsbereich Movement Systems mit einem Anteil von 31% am Konzernumsatz wuchs um 5,7% auf 367,5 Mio CHF, respektive um 3,7% in Lokalwährungen. Dieses Wachstum sei "auf eine überzeugende Entwicklung in beinahe allen Märkten" zurückzuführen gewesen. Doch in den USA habe sich die abzeichnende Abschwächung des Marktumfelds im zweiten Halbjahr fortgesetzt.

Der Betriebsgewinn des kleineren Geschäftsbereiches wuchs um 5,6% auf 45,3 Mio CHF bei einer unveränderten Marge von 12,3%. Denn Investitionen in den Kapazitätsausbau in China bremsten die Margenentwicklung leicht. Das neue Werk am Standort Pinghu soll nach den Plänen im Herbst an den Start gehen.

DER ÜBLICHE AUSBLICK

Für das laufende Jahr 2017 geht Forbo von einem ähnlichen, jedoch schwer prognostizierbaren Marktumfeld aus. Vor diesem Hintergrund rechnet das Unternehmen mit einer leichten Steigerung des Umsatzes und des Konzerngewinns. Das ist die Standardformulierung von Forbo.

An der Börse kam das alles sehr gut an: Bis Handelsschluss gewannen die Forbo-Papiere 8,2% auf 1'505 CHF. Forbo habe einmal mehr über-erfüllt und mit einer starken Dividendenerhöhung überrascht, so der Tenor bei den Analysten. Zudem werde die aktionärsfreundliche Politik fortgeführt.

ra/rw

(AWP)

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Forbo kauft Teile des

Forbo kauft Teile des Aktienkapitals zurück

Die Industriegruppe Forbo lanciert ein Aktienrückkaufprogramm im Umfang von bis zu knapp 129 Millionen Franken.

15.11.2017 07:41

Es sei beschlossen worden, bis zu maximal 90'000 Namenaktien oder 5% des Aktienkapital zu einem Festpreis von 1'430 CHF je Namenaktie zurückzukaufen, teilt Forbo am Mittwoch mit.

Forbo wurde von der Generalversammlung vom vergangenen April zu diesem Schritt ermächtigt, wobei gar der Rückkauf von bis zu 10% des Aktienkapitals möglich wäre. Die Angebotsfrist dauert vom 16. bis am 29. November, der Vollzug der Transaktion ist für den 1. Dezember geplant.

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Forbo beendet Aktienrückkauf

Forbo beendet Aktienrückkauf zum Festpreis - gut 63'000 Aktien angedient

Die Industriegruppe Forbo hat das vor rund zwei Wochen lancierte Aktienrückkaufprogramm zum Festpreis beendet. Insgesamt seien im Rahmen des Angebots 63'105 oder 3,5% des Aktienkapitals angedient worden, teilt das Unternehmen am Donnerstag mit. Forbo hatte 1'430 CHF je angediente Aktie geboten.

30.11.2017 07:30

Dieser Preis lag unter dem damaligen Aktienkurs von 1'486 CHF am Vorabend der Ankündigung, worauf die Aktie am Folgetag auf 1'460 CHF zurückkam. Dort schloss sie auch am gestrigen Mittwoch. Forbo hätte insgesamt bis zu 90'000 Aktien zurückgekauft, diese Maximalquote wurde nun aber nicht angedient.

cf/rw

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Forbo erfüllt Prognosen nicht

Forbo erfüllt Prognosen nicht ganz

Forbo weist für das Geschäftsjahr 2017 sowohl einen höheren Umsatz als auch bessere Gewinnzahlen aus als fürs Jahr davor. Die Erwartungen der Analysten vermochte das Unternehmen indes dennoch nicht ganz zu erfüllen.

06.03.2018 07:30

Der Umsatz von Forbo stieg um 5,1% auf 1,264 Mrd CHF, wobei beide Geschäftsbereiche zum Umsatzwachstum beitrugen. Die Verkäufe von Bodenbelägen und Bauklebstoffen, die in der Sparte Flooring Systems zusammengefasst sind, legten um 4,7% auf 856,6 Mio CHF zu. In der Sparte Movement Systems, welche das Geschäft mit Förderbändern und Antriebsriemen umfasst, betrug das Umsatzplus 6,1% auf 389,8 Mio CHF. Leicht Rückenwind erhielt Forbo bei der Umsatzentwicklung durch die Wechselkurse.

Nicht ganz so stark wie der Umsatz erhöhte sich das Betriebsergebnis (EBIT). Es kam mit 163,3 Mio CHF um 3,9% über dem Vorjahreswert zu liegen. Allerdings ist dieser Wert bereits um die Einmalkosten bereinigt, welche Forbo im Zusammenhang mit einem Kartellverfahren in Frankreich 2017 verbucht hatte. Inklusive diesem Posten beträgt der EBIT 79,9 Mio CHF.

Als Konzernergebnis weist Forbo fürs Jahr 2017 38,7 Mio CHF aus. Bereinigt um die Einmaleffekte würde es bei 129,8 Mio CHF liegen, was verglichen mit 2016 einem Plus von 1,7% entspricht.

Keine Dividendenerhöhung

Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung eine Ausschüttung einer im Vergleich zum Vorjahr stabilen Dividende von 19,00 CHF, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Mit den Zahlen hat Forbo die Erwartungen der Analysten beim Umsatz zwar übertroffen, beim Konzerngewinn indes verpasst. Am unteren Ende der Erwartungen bewegt sich auch die in Aussicht gestellte Dividende.

Für das laufende Jahr geht Forbo von einem ähnlichen Umfeld wie 2017 aus. Wirtschaftliche und vor allem politische Rahmenbedingungen könnten sich schnell ändern, hält das Unternehmen fest. Vor diesem Hintergrund halte man an der bewährten Strategie fest und rechne 2018 bei gleichbleibender Währungssituation und ähnlichem wirtschaftlichen Umfeld mit einer leichten Steigerung von Umsatz und Konzernergebnis.

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Forbo setzt bestehendes

Forbo setzt bestehendes Aktienrückkaufprogramm fort

Der Bodenbelags- und Förderbandhersteller Forbo will sein bereits laufendes Aktienrückkaufprogramm fortsetzen.

06.06.2018 07:27

Der Verwaltungsrat habe beschlossen, das bestehende Aktienrückkaufprogramm 2017 bis 2020 im Rahmen eines Rückkaufs über eine zweite Handelslinie fortzuführen, teilt das Unternehmen am Mittwoch mit.

Die Generalversammlung 2017 hatte dem Verwaltungsrat die Ermächtigung zum Rückkauf von bis zu 10 Prozent eigener Aktien über einen Zeitraum von drei Jahren erteilt, um so das Kapital herabzusetzen. Dies kann über eine zweite Handelslinie an der SIX Swiss Exchange geschehen oder auf anderem Weg.

Steigen Sie jetzt bei Oerlikon ein, Herr Pieper?

Im Rahmen dieses Programms hatte Forbo im November 2017 bereits gut 63'000 Aktien oder 3,51 Prozent des Aktienkapitals zurückerworben. Folglich können bis zum Auslaufen des Programms weitere 6,49 Prozent des Kapitals zurückgekauft werden.

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Forbo steigert sich

Forbo steigert sich überraschend stark

Die Industriegruppe Forbo hat im ersten Semester Umsatz und Gewinn kräftig gesteigert.

27.07.2018 07:29

Dazu trugen auch Wechselkurseinflüsse bei. Der Umsatz legte um 10,3 Prozent auf 668,8 Millionen Franken zu. In Lokalwährungen hätte das Plus 5,8 Prozent betragen. Vom Umsatz blieben 11,3 Prozent als operativer Gewinn (EBIT) übrig, 0,1 Prozentpunkte mehr als im Vergleichshalbjahr. Damit kletterte der EBIT um 10,9 Prozent auf 75,3 Millionen Franken, wie der Hersteller von Bodenbelägen, Bauklebstoffen sowie Antriebs- und Fördertechnik am Freitag mitteilte.

Die Ertragszahlen hätten trotz deutlich höherer Rohmaterialpreise gesteigert werden können, da diese Mehrkosten dank der erfolgreichen Markteinführung von innovativen Produkten, einer höheren Servicequalität sowie Effizienzsteigerungen kompensiert worden seien, schrieb Forbo.

Unter dem Strich verdiente das Unternehmen 58,7 Millionen Franken, das ist ein Zuwachs von 8,9 Prozent. Mit den vorgelegten Zahlen hat das Unternehmen die Erwartungen der Analysten übertroffen. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 641,5 Millionen, für den EBIT bei 69,2 Millionen und für den Reingewinn bei 55,0 Millionen Franken.

Nach Sparten betrachtet wuchs die Sparte Flooring Systems, in der das Geschäft mit Bodenbelägen und Bauklebstoffen zusammengefasst ist, um 11,3 Prozent. Im Geschäft mit Förderbändern Movement Systems resultierte ein Plus von 8,2 Prozent.

Der Ausblick für das Gesamtjahr 2018 wird bestätigt. Das Management rechnet weiter mit einem moderaten Umsatzwachstum sowie einer Steigerung des Konzernergebnisses im selben Ausmass wie im Vorjahr. Die Gesamtsituation bleibe weiterhin anspruchsvoll, schrieb das Unternehmen. Die Währungssituation, die Rohmaterialpreisentwicklung sowie die Entwicklung einzelner Märkte bleibe volatil.

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Forbo steigert Gewinn bei

Forbo steigert Gewinn bei knapp stabilem Umsatz

Forbo schaut auf ein durchwachsenes erstes Halbjahr 2019 zurück. So hat die Gruppe den Umsatz währungsbereinigt stabil halten können. Den Gewinn konnte das Unternehmen leicht steigern.

26.07.2019 07:30

Für den weiteren Geschäftsverlauf bestätigt Forbo das Ziel, Umsatz und Gewinn leicht zu steigern. Der Umsatz belief sich auf 649,4 Millionen Franken. In Lokalwährungen ist dies ein Minus von 0,6 Prozent und in Konzernwährung ein Rückgang um 2,9 Prozent, wie Forbo am Freitag mitteilte. Der erstarkte Schweizer Frankens hat bei der Umrechnung der lokalen Ergebnisse (LW) in die Konzernwährung im Vergleich zum ersten Semester 2018 zu einem negativen Währungseffekt geführt.

Beim Gruppenumsatz entfielen 438,3 Millionen Franken auf die grössere Division Flooring Systems, also das Geschäft mit Bodenbelägen und Bauklebstoffen. Das lag um 5,3 Prozent (-2,3% in LW) unter dem Vorjahreswert.

Sowohl interne als auch externe Faktoren hätten den Umsatz belastet, so Forbo in der Mitteilung. So hätten einerseits verschiedene operative Herausforderungen die Umsatzentwicklung gehemmt, andererseits habe eine schwächere Baukonjunktur in diversen Ländern den Geschäftsgang belastet. Dies habe sich zudem über alle Regionen erstreckt, heisst es weiter.

In der Sparte Movement Systems, die das Geschäft mit Förderbändern und Antriebsriemen umfasst, standen Erlöse von 211,1 Millionen Franken zu Buche - ein Plus von 2,4 Prozent (+3,2% in LW). Hier wiederum haben die Regionen Asien/Pazifik und Amerikas einen überdurchschnittlichen Beitrag zu der Entwicklung geleistet.

Höherer Gewinn dank hochwertiger Produkte

Auf Gewinnseite weist Forbo ein operatives Betriebsergebnis (EBIT) von 77,3 Millionen Franken aus, was 2,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum ist. Der Reingewinn von 61,2 Millionen lag um 4,3 Prozent über dem Vorjahreswert.

Die Margen hat Forbo den Angaben zufolge dank qualitativ hochstehender Produkte verbessert. So stieg die EBIT-Marge auf 11,9 Prozent (Vorjahr: 11,3%).

Für das laufende Jahr betont Forbo erneut die steigenden Herausforderungen. Bereits bei der Vorlage der Jahreszahlen 2018 hatte das Unternehmen darauf hingewiesen. Beim Ausblick bleibt es denn auch dabei, dass man eine leichte Steigerung des Konzernergebnisses anstrebe.

(AWP)

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