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Spotify wirft Apple unfairen

Spotify wirft Apple unfairen Wettbewerb vor

Musikstreaming-Marktführer Spotify wirft Apple unfairen Wettbewerb vor und hat Beschwerde bei der EU-Kommission eingelegt. Apple habe in seinem App Store Regeln eingeführt, die die Auswahl für Konsumenten einschränkten.

13.03.2019 11:45

In Apples App Store - und auch auf anderen Download-Plattformen wie etwa Googles Play Store für Android-Geräte - ist es üblich, dass App-Anbieter 70 Prozent der Erlöse bekommen, während 30 Prozent beim Betreiber bleiben. Das gilt auch für Käufe innerhalb von Apps. Bei Abo-Erlösen senkt Apple die Abgabe vom zweiten Jahr an auf 15 Prozent.

Musikstreaming-Anbieter zeigten sich schon lange unzufrieden damit, dass sie einen Teil der Abo-Erlöse an Apple abgeben müssen, während der Konzern bei seinem konkurrierenden Dienst den gesamten Betrag bekommt. "Wenn wir diese Steuer bezahlen, würde uns das zwingen, unsere Premium-Mitgliedschaft künstlich deutlich teurer zu machen als Apple Music", kritisiert Spotify-Chef Daniel Ek. Spotify bot die Abos in der iPhone-App eine Zeit lang teurer an als im Web. Inzwischen kann man das Premium-Abo auf dem iPhone gar nicht mehr abschliessen. Auch der Videostreaming-Dienst Netflix bietet seit Ende vergangenen Jahres Neukunden keine Möglichkeit mehr an, ein Abo direkt in der App zu erwerben.

Schikanen von Apple

Apple mache Spotify das Leben schwieriger, weil der Musikdienst nicht das Bezahlsystem des iPhone-Konzerns nutze, schreibt Ek. So habe Apple regelmässig App-Updates blockiert und Spotify von firmeneigenen Produkten wie der Assistenzsoftware Siri, dem vernetzten Lautsprecher HomePod und der Computer-Uhr Apple Watch ferngehalten. Ausserdem würden die Möglichkeiten, mit Nutzern zu kommunizieren, eingeschränkt.

"Wir wollen keine Sonderbehandlung", schreibt Ek und verweist darauf, dass etwa der Fahrdienstvermittler Uber oder der Essenlieferdienst Deliveroo auch keine Abgaben für die einzelnen Transaktionen in ihren jeweiligen Apps zahlen müssten.

Spotify schloss das vergangene Quartal mit 96 Millionen zahlenden Abo-Kunden ab, 9 Millionen mehr als drei Monate zuvor. Zusammen mit der Gratis-Version kam Spotify auf 207 Millionen Nutzer. Apple Music als Nummer zwei im Markt hat nach jüngsten Angaben mehr als 50 Millionen zahlende Nutzer - eine kostenlose Version hat der iPhone-Konzern nicht.

(AWP)

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Apple stellt neue iPad

Apple stellt neue iPad-Generation vor

(Ausführliche Fassung) - Apple hat die siebte Generation seines Tablet-Computers iPad auf den Markt gebracht. Neben einem neuen iPad Air mit einer Bildschirmdiagonale von 10,5 Zoll erneuert Apple auch nach längerer Zeit das iPad mini mit einem kleineren 7,9-Zoll-Display, wie das Unternehmen am Montag in New York mitteilte.

18.03.2019 15:05

Beide Geräte arbeiten mit dem von Apple entworfenen A12 Bionic Chip, der die Geräte im Vergleich zu den Vorgänger-Modellen deutlich schneller machen soll. Beim iPad Air werde damit eine 70-prozentige Leistungssteigerung und doppelte Grafikperformance erreicht, beim iPad mini stellt Apple gar eine Verdreifachung der Leistung in Aussicht. Beim iPad Air wurde ausserdem das Display vergrössert. Im Vergleich zu dem Vorgängermodell sei die Bildschirmfläche um fast 20 Prozent gewachsen und biete über eine halbe Millionen mehr Pixel. Bei neuen iPad-Modelle unterstützen nun die True-Tone-Technik von Apple, die bislang nur beim iPad Pro und iPhone eingesetzt wurde: Die Display-Darstellung wird der Farbtemperatur des Umgebungslichtes automatisch angepasst.

Im Gegensatz zur teueren iPad-Pro-Reihe verwendet Apple bei beiden neuen Modellen weiterhin das Fingerabdruck-Erkennungssystem TouchID und verzichtet auf die aufwendigere Gesichtserkennung FaceID. Die neuen iPads verfügen auch weiterhin über einen herkömmlichen Kopfhöreranschluss (3,5 mm Klinkenstecker). Wie die Pro-Modelle können die beiden neuen iPads mit einem Stift (Apple Pencil) bedient werden. Allerdings unterstützen sie die erste Generation des Apple Pencil, nicht die modernisierte zweite Generation. Dies eröffne den Nutzern des iPad mini und iPad Air neue Kreativitäts- und Produktivitätsmöglichkeiten, vom Zeichnen und Festhalten von Gedanken über das Markieren von Dokumenten bis hin zum Retuschieren von Fotos.

Apple hat nach eigenen Angaben weiterhin die Front- und Rückkameras verbessert. Ausserdem seien die iPad-Modelle mit speziellen Sensoren darauf vorbereitet, Erlebnisse in Augmented Reality (AR) zu bieten.

Das neu iPad mini wird in Deutschland ab 449 Euro mit WLAN angeboten. Mit einem zusätzlichen LTE-Mobilfunk-Modul kostet das Gerät 589 Euro. Das iPad Air startet bei 549 Euro für das WLAN-Modell und bei 689 Euro mit WLAN und LTE. Alle Preise beinhalten die Umsatzsteuer.

Das Hardware-Geschäft von Apple hatte zuletzt geschwächelt, vor allem weil der Absatz in China geradezu eingebrochen war. Ausserdem war auch der Absatz des wichtigsten Apple-Produktes, des iPhones, im Weihnachtsquartal schlechter als erwartet ausgefallen. Das iPad-Geschäft hatte sich aber in dem schwierigen Umfeld mit einem Umsatzplus von 17 Prozent auf 6,73 Milliarden Dollar gut behauptet. Genaue Absatzzahlen seiner Geräte nennt Apple nicht mehr./chd/DP/nas

(AWP)

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Video-Streamingdienst von

Video-Streamingdienst von Apple erwartet

Apple wird am Montag voraussichtlich einen eigenen Video-Streamingdienst und neue Abo-Angebote vorstellen.

25.03.2019 06:32

Der Schritt unterstreicht den Wandel des Apple-Geschäfts. Seit Jahren verdient der Konzern sein Geld vor allem mit dem Verkauf von Geräten, am wichtigsten ist das iPhone. Doch die Verkäufe des Smartphones sind zuletzt zurückgegangen und Apple sucht verstärkt nach neuen Erlösquellen.

Als eine davon machte der Konzern Video-Streaming aus. Vor rund zwei Jahren engagierte Apple zwei Top-Manager der Sony -Fernsehstudios, unter deren Aufsicht dort Hits wie "Breaking Bad" produziert wurden. Laut US-Medienberichten pumpte der iPhone-Konzern bisher rund zwei Milliarden Dollar in eigene Produktionen.

Das aufsehenerregendste unter den bisher bekanntgewordenen Projekten ist eine Serie über eine Rivalität im Frühstücksfernsehen mit Hollywood-Prominenz wie Reese Witherspoon und Jennifer Aniston. Apple zahlt ihnen nach Informationen der "Washington Post" 1,1 Millionen Dollar pro Folge - eine Grössenordnung, die bei Top-Serien im klassischen Fernsehen üblich ist. Und Hollywood-Regisseur M. Night Shyamalan ("The Sixth Sense", "Glass") hat einen noch komplett geheimen Thriller gedreht.

"Apple ist das einzige Unternehmen auf der Welt, dass ein paar Millionen Dollar für Entertainment springen lassen kann und ohne einen Hinweis auf einen Plan für Marketing oder Vertrieb Reese Witherspoon und M. Night Shyamalan an Bord bekommt", sagte ein informierter Hollywood-Insider der "Washington Post". Tatsächlich ist noch völlig unbekannt, wie Apples Geschäftsmodell für die Exklusiv-Produktionen aussehen wird. Darüber wird munter spekuliert. Eine Idee soll gewesen sein, sie nur auf Apple-Geräten zugänglich zu machen. Oder sollen sie Kunden für ein neues Video-Abo anlocken, nach dem Vorbild von Apple Music?

Nun hiess es in US-Medienberichten zuletzt aber auch, dass es verfrüht sei, den Vorstoss von Apple schon als einen Frontal-Angriff auf Netflix zu betrachten. So sind zwei Milliarden Dollar zwar eine Menge Geld - aber Netflix gab zuletzt pro Jahr um die acht Milliarden für Inhalte aus, einen wachsenden Teil davon für exklusiv nur bei dem Dienst verfügbare Filme oder Serien. Aktuell seien es sogar 1,4 Milliarden Dollar pro Monat, sagte jüngst Netflix-Chef Reed Hastings.

"Apples Fokus wird - zumindest vorerst - darauf liegen, anderen beim Verkauf ihrer Videostreaming-Abos zu helfen und einen Umsatzanteil davon zu bekommen", schrieb der gut vernetzte Medienreporter Peter Kafka beim Technologieblog "Recode". Apple könne künftig etwa gebündelte Pakete von Abos - zum Beispiel der Bezahlsender HBO, Showtime und Starz in den USA - günstiger verkaufen als die Einzelangebote. Im "Wall Street Journal" hiess es in der Nacht zum Montag, pro Sender-Abo sollen 9,99 Dollar fällig werden.

Eine weitere Ankündigung am Montag könnte ein neues Abo-Angebot für Nachrichten sein. Laut Medienberichten hat Apple dafür als Top-Adresse zumindest das "Wall Street Journal" an Bord holen können. Dagegen wollten die "Washington Post" und die "New York Times" nicht mitmachen. Das "Wall Street Journal" hatte wenige Wochen zuvor mit einem Bericht, wonach Apple von Verlagen die Hälfte der Abo-Erlöse einbehalten wolle, für heftige Kritik an dem iPhone-Konzern aus der Medienbranche gesorgt. Spekuliert wird auch über einen Abo-Dienst, der Zugriff auf diverse kostenpflichtige Spiele gewähren würde.

(AWP)

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So will Apple weniger

So will Apple weniger abhängig vom iPhone werden

Apple will mit einem eigenen Video-Streamingdienst und weiteren Abo-Angeboten seine Abhängigkeit vom iPhone-Geschäft verringern. Ebenfalls neu im Angebot: eine eigene Kreditkarte.

26.03.2019 07:16

Im Auftrag des Konzerns gedrehte Serien und Filme sollen ab Herbst in dem Angebot "Apple TV Plus" exklusiv verfügbar sein. Im Herbst will Apple auch ein Spiele-Abo starten, mit dem mehr als 100 Games nutzbar sein werden. Zunächst in den USA und Kanada gibt es zudem in der App "Apple News Plus" für 9,99 Dollar im Monat Zugang zu 300 Magazinen und einigen Zeitungen. Im Heimatmarkt bietet Apple seinen Kunden künftig auch eine Kreditkarte an.

Apple gewann für einzelne Projekte bekannte Filmemacher wie Steven Spielberg und J. J. Abrams sowie Hollywood- und TV-Stars wie Oprah Winfrey, Jennifer Aniston und Reese Witherspoon. Viele von ihnen kamen selbst nach Cupertino, um kurz ihre Projekte vorzustellen.

Ein Preis für "Apple TV Plus" wurde zunächst nicht genannt. Die App soll aber zum Start gleich in mehr als 100 Ländern verfügbar sein. Damit konkurriert Apple - wenn auch zunächst in kleinerem Format - mit Diensten wie Netflix oder Amazon Prime Video. Die Apple-Aktie ging nach dem Event mit einem Minus von 1,2 Prozent aus dem US-Handel, das Papier von Netflix legte um 1,4 Prozent zu.

Die auf Apple-Geräten bereits vorhandene TV-App wird über den neuen Dienst hinaus ausgebaut. So bekommen Nutzer die Möglichkeit, einzelne Bezahlsender direkt dort zu abonnieren und zu nutzen. In den USA sind zum Beispiel HBO, Showtime und Hulu mit dabei. International sollen Kanäle aus den jeweiligen Ländern verfügbar sein, hiess es ohne weitere Details.

Die App soll zudem personalisierte Vorschläge auf Basis der bisher angesehenen Sendungen machen. Die App wird erstmals nicht nur auf Apple-Geräten, sondern auch auf Fernsehern von Samsung , LG und Sony verfügbar sein, sowie auf Streaming-Boxen von Roku und Amazons Fire TV. Zudem soll die App, die es bisher in zehn Ländern gibt, demnächst weltweit nutzbar werden.

Spiele und Kreditkarte

Das Spiele-Abo mit dem Namen "Apple Arcade" soll ebenfalls im Herbst kommen. Dabei soll es keine Werbung oder zusätzliche Gebühren geben. Zunächst gab es keine Angaben zum Abo-Preis oder den Spiele-Titeln. Laut Medienberichten sollen die Games exklusiv nur über das "Arcade"-Abo verfügbar sein. Analyst Piers Harding-Rolls von der Marktforschungsfirma IHS Markit verwies zugleich darauf, dass bei Smartphone-Spielen Gratis-Games dominieren.

Bei "Apple News Plus" würden alle einzelnen Abos zusammengerechnet rund 8000 Dollar im Jahr kosten, erklärte Apple. Familienmitglieder können für die 9,99 Dollar pro Monat mitlesen. Eine wichtige Funktion der App könnten personalisierte Vorschläge für neue Magazin-Ausgaben und einzelne Artikel sein. Das Layout der Artikel wird speziell an die Bildschirmgrösse von iPhone und iPad angepasst. Wie bereits durchsickerte die "New York Times" und die "Washington Post" nicht dabei - dafür aber das "Wall Street Journal" und die "Los Angeles Times".

Im Herbst soll die App in Australien und Grossbritannien starten. Ob und wann der Dienst nach Deutschland, Österreich oder die Schweiz kommen wird, wurde nicht gesagt. Apple hatte als Basis für das Angebot die App "Texture" gekauft, die Deals mit verschiedenen Magazin-Verlagen in den USA hatte.

Mit den Ankündigungen verstärkt Apple seine Bemühungen, mehr Geschäft mit Dienstleistungen zu machen. Aktuell ist das iPhone das wichtigste Produkt des Konzerns. Im vergangenen Geschäftsjahr brachte es mehr als 60 Prozent der Erlöse ein. Doch zuletzt waren die Verkäufe zurückgegangen - und auf jeden Fall sind die Zeiten des rasanten Wachstums im Smartphone-Geschäft vorbei. Deshalb will Apple die rund 1,4 Milliarden Geräte in den Händen seiner Kunden als Basis nutzen.

In den USA wird es zudem eine Apple-Kreditkarte geben, die der Konzern gemeinsam mit der Bank Goldman Sachs herausgibt. Der Konzern verspricht unter anderem strikten Datenschutz: "Apple weiss nicht, was und wo sie gekauft haben, und was sie dafür bezahlten." Zusätzlich zur virtuellen Version der Karte in Apple-Geräten soll es auch eine physische Karte aus Titan geben, auf der neben dem Chip nur der Name des Nutzers draufsteht - keine Nummern oder Unterschrift, damit diese Daten nicht gestohlen werden können. Diese Informationen sind aber über die App auf dem iPhone abrufbar.

(AWP)

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ITC-Richterin sieht Qualcomm

ITC-Richterin sieht Qualcomm-Patent durch Apple verletzt

(Ausführliche Fassung) - Apple droht im festgefahrenen Patentstreit mit dem Chipkonzern Qualcomm ein Rückschlag in den USA. Eine Richterin der US-Handelsbehörde ITC kam zu dem Schluss, dass einige Modelle von Apples iPhone ein Qualcomm-Patent verletzen. Sie werde Einfuhreinschränkungen empfehlen, schrieb die Richterin in ihrer am Dienstag veröffentlichten Entscheidung. Über ihren Vorschlag muss allerdings noch die gesamte sechsköpfige Kommission abstimmen, zudem kann ein ITC-Einfuhrverbot vom US-Präsidenten ausgehebelt werden.

27.03.2019 06:32

Die Richterin führte in ihrer Entscheidung nicht die einzelnen iPhone-Modelle auf. Es geht um Geräte mit Chips des Qualcomm-Rivalen Intel .

Wenige Stunden später zeigte sich in einem zweiten Verfahren zwischen den beiden Unternehmen, dass die Kommission solchen Empfehlungen nicht unbedingt folgt. Während der ITC-Richter im Oktober auch in dem Fall eine Patentverletzung durch Apple feststellte, erklärte die Kommission das Qualcomm-Patent nun für ungültig und stellte das Verfahren ein. Apple musste sich allerdings in dem Fall keine grossen Sorgen machen: Schon der Richter hatte sich im Herbst gegen ein Einfuhrverbot ausgesprochen, unter anderem mit Hinweis auf die Wettbewerbssituation.

Die ITC kann bei Patentverletzungen die Einfuhr von Geräten in die USA untersagen. Da Elektronik grösstenteils in Asien gefertigt wird, kann das für ein Unternehmen massive Probleme bedeuten. Zugleich gab es auch Fälle, in denen der US-Präsident eine ITC-Entscheidung kassierte. So hatte zum Beispiel Barack Obama 2013 sein Veto gegen ein Einfuhrverbot für einige iPhone- und iPad-Modelle eingelegt, das Samsung im damaligen erbitterten Patentstreit mit Apple erreicht hatte.

Der aktuelle Streit begann, als Apple Qualcomm 2017 mit dem Vorwurf verklagte, der Chipkonzern verlange zu hohe Gebühren für die Nutzung seiner Patente. Qualcomm wirft Apple im Gegenzug in mehreren Ländern die Verletzung diverser Patente vor. Der iPhone-Konzern erklärt, die Patentverletzungs-Klagen seien nur ein Manöver, um vom Druck auf das Geschäftsmodell von Qualcomm abzulenken. Die US-Wettbewerbsaufsicht FTC wirft Qualcomm ihrerseits unfairen Wettbewerb vor, weil der Konzern Chipdeals an grundsätzliche Lizenzvereinbarungen für seine Patente geknüpft habe. Qualcomm weist die Anschuldigungen zurück.

In Deutschland erzielte Qualcomm ein Verkaufsverbot für mehrere ältere iPhone-Modelle mit Chips des Konkurrenten Intel. Apple stoppte zeitweise ihren Verkauf, brachte sie aber wieder mit Chips von Qualcomm in den Handel zurück./so/DP/zb

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Apple holt sich Spezialisten

Apple holt sich Spezialisten für Elektroantriebe von Tesla

Apple hat einen ranghohen Spezialisten für elektrische Antriebe verpflichtet und gibt damit Spekulationen über die Autopläne des iPhone-Konzerns neue Nahrung.

31.03.2019 17:00

Michael Schwekutsch war bis zuletzt im Rang eines Vizepräsidenten für die Entwicklung von Antrieben und Batteriepacks beim Elektroautobauer Tesla zuständig. Jetzt arbeitet er, wie aus seinem Profil beim Karriere-Netzwerk Linkedin hervorgeht, für die Spezialprojekte-Gruppe von Apple. Zuvor hatte bereits das Branchenblog "Electrek" berichtet, Schwekutsch sei von Tesla zu Apple gewechselt.

Das Autoprojekt von Apple, das laut Medienberichten den Codenamen "Titan" bekam, ging bereits durch mehrere Phasen. Zunächst entwarf der Konzern Prototypen eines eigenen Elektroautos, dann wurde der Schwerpunkt auf die Entwicklung von Systemen zum autonomen Fahren gelegt.

Aktuell sind von Apple zu Roboterwagen umgebaute Lexus-SUV auf Testfahrten im Silicon Valley unterwegs. Jüngst weckte Apple mit dem Abbau Dutzender Stellen in dem Bereich erneut Zweifel an dem Projekt. Die Testfahrten gingen danach aber weiter.

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Gilli
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Apple sollte auch beim iPhone nicht eischlafen

Huwei in China schläft auch nicht, haben jetzt schon den grössten Anteil am Gesamt-Markt.

Huawei's latest iPhone killer also gives final rites to standalone cameras

27 Mar, 2019 9:22am

https://www.nzherald.co.nz/business/news/...d=3&objectid=12216678

cool

 

So wie einem das Licht nicht ohne die Dunkelheit bewusst würde,

so gibt es keine Situation,

in der nicht etwas POSITIVES zu entdecken wäre.

Frei nach I Ging

 

 

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Weitere Apple-Zulieferer

Weitere Apple-Zulieferer steigen auf saubere Energie um

Apple macht Fortschritte bei dem Plan, auch seine Zuliefererkette auf erneuerbare Energie umzustellen. Die Zahl der Zulieferer, die sich verpflichtet haben, ihre Arbeit für Apple komplett mit sauberer Energie zu betreiben, ist auf 44 gestiegen, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Vor einem halben Jahr waren es noch 29 Unternehmen gewesen.

11.04.2019 09:16

Damit hätten Zulieferer nun die Produktion von über 5,3 Gigawatt erneuerbarer Energie zugesichert, sagte die für Umweltschutz zuständige Apple-Managerin Lisa Jackson der dpa. Im Oktober 2018 lagen die Zusagen noch bei 3,7 Gigawatt. Das Zwischenziel, zum Jahr 2020 auf 4 Gigawatt sauberer Energie bei Zulieferern zu kommen, werde erreicht - derzeit sei etwa die Hälfte dieser Kapazität in Betrieb.

Im vergangenen Jahr hatte Apple bereits bekanntgegeben, dass alle eigenen Standorte des Konzerns wie Stores, Büros und Rechenzentren mit erneuerbaren Energien betrieben werden - beziehungsweise ihr Verbrauch durch die Erzeugung entsprechender Mengen grüner Energie ausgeglichen wird. Apple ziehe es aber generell vor, soweit möglich tatsächliche sauber produzierte Energie einzusetzen, betonte Jackson.

Unter den neu dazugekommenen Zulieferern sind der grosse Fertiger Foxconn und der Chiphersteller TSMC. Mit den neuen Zusagen laufe nun unter anderem die gesamte Endfertigung, in der die Geräte montiert werden, mit erneuerbarer Energie, sagte Jackson, eine frühere Chefin der US-Umweltbehörde EPA. "Wir haben auch Beispiele von Zulieferern, die zunächst bei ihrer Produktion für Apple auf saubere Energie umstiegen - und als sie dann erkannten, dass das profitabel bewerkstelligt werden kann, ihren kompletten Betrieb umstellten."

Apple hatte auch sogenannte Green Bonds ausgegeben - Anleihen für die Finanzierung von Umweltprojekten. Das Emissionsvolumen von 2,5 Milliarden Dollar sei nun komplett investiert und sei in 40 Initiativen geflossen, sagte Jackson. Damit finanzierte Apple zum Teil die Deckung des eigenen Strombedarfs mit Ökostrom. Das Geld trug aber auch zur Entwicklung der Technologie bei, mit der die Gehäuse einiger neuer Modelle von Mac-Computern aus Recycling-Aluminium hergestellt werden./so/DP/jha

(AWP)

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Grosser Patentprozess von

Grosser Patentprozess von Apple und Qualcomm beginnt in Kalifornien

Im festgefahrenen Patentstreit zwischen Apple und dem Chipkonzern Qualcomm hat ein möglicherweise entscheidender Prozess in Kalifornien begonnen. Das Gericht in San Diego startete am Montag mit der Auswahl der Geschworenen, wie US-Medien aus dem Gerichtssaal berichteten. Für beide Unternehmen geht es bei dem bereits seit zwei Jahren andauernden Konflikt um Milliarden. Durch das Verfahren könnte sich zudem ändern, wie viel Smartphone-Anbieter für Patente bezahlen.

15.04.2019 19:40

In dem Verfahren geht es um eine Klage von Apple aus dem Jahr 2017. Der iPhone-Konzern wirft Qualcomm darin unter anderem vor, der Chipkonzern verlange überhöhte Gebühren für Patentlizenzen und betreibe unfairen Wettbewerb. Apples Auftragsfertiger schlossen sich der Klage an und leisten seit 2017 keine Zahlungen mehr an Qualcomm. Der Chipkonzern beziffert die dadurch entgangenen Einnahmen zusammen mit Zinsen auf sieben Milliarden Dollar. Qualcomm weist die Vorwürfe zurück und erklärt, die Gegenseite habe Vertragsbruch begangen und wolle patentierte Erfindungen ohne Gegenleistung nutzen.

Apple stört sich unter anderem daran, dass Qualcomm für die Patentlizenzen einen Anteil vom Gerätepreis verlangt, statt nur vom Preis einzelner Bauteile. Damit profitiere der Chipkonzern auch ungerechtfertigterweise von Preiserhöhungen, die auf eigene Erfindungen von Apple zurückgingen. Zudem weigere sich Qualcomm, Chip-Konkurrenten wie Intel Patentlizenzen zu gewähren. Qualcomm entgegnet, da es um ein Portfolio von Patenten für viele verschiedene Technologien gehe, sei es angemessen, den Preis des Geräts für die Berechnung der Lizenzen heranzuziehen.

Qualcomm ist vor allem als ein führender Anbieter von Smartphone-Chips bekannt, die Patentlizenzen sind das zweite - und lukrativere - Standbein für den Konzern./so/DP/jha

(AWP)

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Apple und Qualcomm legen

Apple und Qualcomm legen Patentstreit bei

(Ausführliche Fassung) - Apple und der Chipkonzern Qualcomm haben ihren mehr als zwei Jahre langen Patentstreit beigelegt. Alle gegenseitigen Klagen werden fallengelassen, wie die Unternehmen am Dienstag mitteilten. Apple werde eine Zahlung an Qualcomm leisten, hiess es. Ein Betrag wurde nicht genannt. Zudem werde eine Patentvereinbarung für zunächst sechs Jahre abgeschlossen. Die Konditionen wurden nicht mitgeteilt.

16.04.2019 22:04

An der Börse reagierten Qualcomm-Anleger euphorisch: Der Kurs der Aktien sprang zuletzt um mehr als 21 Prozent nach oben. Der Apple-Kurs reagierte unter dem Strich hingegen kaum. Intel-Titel gerieten etwas unter Druck.

Die Einigung kam kurz nach Beginn eines grossen Prozesses in Kalifornien, der eine zentrale Rolle in dem Streit spielte. Apple warf Qualcomm vor, zu hohe Lizenzen für seine Patente zu verlangen und den Wettbewerb zu behindern. Qualcomm konterte mit dem Vorwurf, in Apple-Geräten würden von dem Konzern erfundene Technologien ohne Patentlizenz genutzt.

Die Auftragsfertiger von Apple hatten 2017 ihre Zahlungen an Qualcomm eingestellt. Der Chipkonzern bezifferte die dadurch entgangenen Einnahmen samt Zinsen auf sieben Milliarden Dollar.

In dem am Montag in San Diego begonnenen Prozess geht es um eine Klage von Apple aus dem Jahr 2017. Das Gericht hatte es am ersten Tag gerade geschafft, neun Geschworene auszuwählen und am Dienstag liefen Stellungnahmen der Apple-Anwälte, als überraschend die Einigung verkündet wurde.

Der Prozess war auf vier bis fünf Wochen angesetzt. Es wurde damit gerechnet, dass diverse Top-Manager wie Apple-Chef Tim Cook und Qualcomm-Chef Steve Mollenkopf in den Zeugenstand gerufen werden

Apple störte sich unter anderem daran, dass Qualcomm für die Patentlizenzen einen Anteil vom Gerätepreis verlangte, statt nur vom Preis einzelner Bauteile. Damit profitiere der Chipkonzern auch ungerechtfertigterweise von Preiserhöhungen, die auf eigene Erfindungen von Apple zurückgingen. Zudem weigere sich Qualcomm, Chip-Konkurrenten wie Intel Patentlizenzen zu gewähren. Qualcomm entgegnet, da es um ein Portfolio von Patenten für viele verschiedene Technologien gehe, sei es angemessen, den Preis des Geräts für die Berechnung der Lizenzen heranzuziehen.

Der Vergleich sieht jetzt vor, dass der sechsjährige Patentdeal um weitere zwei Jahre verlängert werden kann. Zudem gebe es eine mehrjährige Vereinbarung für Chiplieferungen. Apple bekommt damit eine Möglichkeit, schneller Geräte für den neuen superschnellen 5G-Datenfunk anbieten zu können. Bei den Chips dafür ist Qualcomm führend.

Qualcomm-Manager hatten wiederholt erklärt, sie gingen davon aus, dass der Streit mit einem Vergleich enden werde. Apple hatte sich bis zuletzt kampflustig gezeigt.

Qualcomm hatte bei seinen Klagen im vergangenen Dezember ein Verkaufsverbot für einige ältere iPhone in Deutschland erzielen können. Apple umging es dadurch, dass bei den hierzulande verkauften Geräten die Kommunikationschips wieder von Qualcomm stammen, statt von Intel.

Qualcomm ist vor allem als ein führender Anbieter von Smartphone-Chips bekannt, die Patentlizenzen sind das zweite - und lukrativere - Standbein für den Konzern. Das Geschäftsmodell von Qualcomm steht bereits unter Druck: Im Januar gab es einen Prozess zu einer Klage der US-Handelsbehörde FTC, die Qualcomm unfairen Wettbewerb durch Patentlizenzen als Voraussetzung für Chiplieferungen vorwirft. Dieses Verfahren wird nicht von Geschworenen, sondern von einer Richterin entschieden, ihr Urteil steht noch aus./so/DP/he

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Apple weitet Austausch von

Apple weitet Austausch von Macbook-Tastaturen aus

Apple hat weiter Ärger mit den Tastaturen seiner Macbook-Laptops. Nach fortlaufenden Nutzer-Beschwerden weitete der Konzern das Austausch-Programm am Dienstag auch auf Notebook-Modelle aus dem vergangenen und diesen Jahr aus.

21.05.2019 19:53

Apple hatte im Jahr 2015 einen neuen, besonders flachen Tastatur-Mechanismus eingeführt. Das erlaubte es dem Konzern, dünnere Geräte zu bauen. Zugleich beklagten sich viele Nutzer über Tasten, die klemmen oder nicht mehr funktionieren - zum Beispiel wenn Krümel oder auch nur Staubkörner in den Mechanismus rutschten.

Apple glaubte, das Problem mit der dritten Generation der sogenannten "Butterfly"-Tastaturen gelöst zu haben, bei denen der Mechanismus durch eine zusätzlichen Schutz durch eine dünne Abdeckung unter den Tasten bekam. Doch die Nutzer-Beschwerden setzten sich fort.

Bei neuen Geräten sollen die Probleme mit der Verwendung eine neuen Materials behoben werden, wie das "Wall Street Journal" unter Berufung auf das Unternehmen berichtete.

Zusammen mit der Ausweitung des Tastatur-Austauschs startete Apple auch ein Reparatur-Programm für Displays einiger Macbook-Pro-Computer aus dem Jahr 2016 und stellte ein neues Top-Modell des Macbook Pro mit acht Prozessor-Kernen vor./so/DP/he

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Apple droht ein

Apple droht ein Gewinneinbruch von 30 Prozent

Apple schlittert möglicherweise in den Handelskonflikt USA-China hinein. Laut Goldman Sachs käme eine Verbannung aus dem chinesischen Markt den US-Elektronikkonzern teuer zu stehen.

23.05.2019 11:10

Von Marc Forster

Der Gewinn des kalifornischen Unternehmens würde um 29 Prozent zurückgehen, schrieb Goldman Sachs kürzlich in einem Kommentar für Investoren. Ein Vorgehen Chinas gegen Apple wäre die Retourkutsche des Regimes in Peking für das Vorgehen der US-Regierung gegen Huawei.

US-Präsident Donald Trump hat den chinesischen Netzwerkausrüster vergangene Woche ins Visier genommen. Amerikanische Firmen dürften Huawei nicht mehr ohne weiteres beliefern, sondern müssten Geschäfte mit dem Unternehmen bei den US-Behörden beantragen. Eine Folge davon könnte etwa sein, dass bei Google keine Updates mehr für Mobiltelefone von Huawei verfügbar wären.

Neue Turbulenzen würden bestende Probleme noch verstärken. Die Apple-Aktie ist bereits seit Anfang Mai von 211,75 auf 182,82 Dollar gefallen. Das erneute Aufflammen des US-chinesischen Konflikts hat massgeblich dazu beigetragen: Präsident Trump kündigte auf gewissen China-Importen 25 Prozent statt bisher 10 Prozent Zoll an. China antwortete ebenfalls mit Zöllen. Vor dieser Wendung Anfang Mai waren die Apple-Valoren unter anderem deswegen angestiegen, weil ein Durchbruch im Handelsabkommen erwartet wurde.

Die Apple-Aktie in den vergangenen zwölf Monaten (Grafik: cash.ch).

Laut Goldman Sachs könnte es aber aber noch deutlich schlimmer kommen. Apple produziert in China. Das iPhone wird bei der chinesischen Firman Foxconn zusammengebaut. Ein Verbot von Operationen in der Volksrepublik würde die Entwicklung eines neuen iPhones, das im Herbst vorgestellt werden könnte, beeinträchtigen.

In China macht bereits eine "Apple-Boykott"-Bewegung auf sich aufmerksam. Chinas Herrscher Xi Jinping wiederum schlug ebenfalls ernste Töne an: "Wir müssen verschiedene grosse Risiken und Herausforderungen aus dem In- und Ausland überwinden und neue Siege für den Sozialismus chinesischer Art erringen", zitierte ihn die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Mittwoch. Die internationale Lage werde "immer komplizierter". 

"Schon eine kurzfristige Massnahme, welche die Produktion betrifft, hätte längerfristige Folgen für das Unternehmen", schreibt Analyst Rod Hall in seinem Statement. Apple wäre wohl nicht in der Lage, Produktionskapazitäten kurzfristig aus China herauszuverlagern, schreibt Hall weiter.

Apple ist allerdings auch massiv von China abhängig, was den Absatz betrifft. Apple holte 2018 insgesamt 17 Prozent des Umsatzes aus China, dies sind 10,2 Milliarden Dollar. Verkäufe von Einzelprodukten weist Apple nicht aus. Allerdings sind offenbar vergangenes Jahr rund 39 Millionen iPhones auf die Märkte China, Hongkong, Macau und Taiwan gebracht worden, also der region "Greater China". 83 Prozent davon gingen nach Festlandchina selbst.

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Apple-Entwicklerkonferenz

Apple-Entwicklerkonferenz WWDC startet - Neues Software im Fokus

Apple gibt am Montag einen Ausblick auf künftige Software für iPhone, iPad und Mac-Computer. Die Entwicklerkonferenz WWDC beginnt im kalifornischen San Jose mit einer Präsentation der Neuerungen durch Apple-Chef Tim Cook und andere Top-Manager.

03.06.2019 06:38

Laut Medienberichten will der Konzern unter anderem seine Computer-Uhr Apple Watch unabhängiger vom iPhone machen und damit weitere Nutzer-Schichten für das Gerät erschliessen. Ausserdem soll demnach das betagte Multimedia-Programm iTunes auf dem Mac in einzelne Apps für Musik und Podcasts aufgespalten werden.

Apple steht zur WWDC unter Druck. Die iPhone-Verkäufe sinken, vor allem wegen des schwachen Markts in China. Das App-Store-Geschäft steht im Visier einer Wettbewerbs-Beschwerde in der EU und einer Verbraucherklage in den USA. Und manche Entwickler wollen sich nicht damit zufrieden geben, dass Apple bestimmte Funktionen wie den NFC-Chip auf dem iPhone oder die Daten zur Gerätenutzung exklusiv nutzt.

Doch trotz der Herausforderungen kann Apple die Entwickler mit einem schlagenden Argument locken. Es gibt über 1,4 Milliarden Geräte, die mit einem Apple-Betriebssystem laufen und mit Apps versorgt werden wollen. Dazu kommt: Apple-Kunden sind eher bereit, für Apps und Services Geld auszugeben als Nutzer von Android-Smartphones.

Die Apple-Konkurrenten haben vor einigen Wochen den Druck erhöht: Facebook sprang mit vollmundigen Versprechen auf den Datenschutz-Zug auf, den Apple jahrelang für sich reklamiert hatte. Microsoft -Chef Satya Nadella erklärte den Datenschutz zum Menschenrecht und lieh sich damit das Motto, das Apple-Chef Tim Cook seit Jahren verkündet. Und Google demonstrierte eine Version seines Assistant, die viel schneller reagiert als Apples Siri.

Die Zuschauer zu überraschen, wird für Apple in diesem Jahr nicht so einfach, denn schon vor Wochen sickerten viele Neuerungen durch. So berichteten das Blog "9to5Mac" und der Finanzdienst Bloomberg zum Beispiel, dass mit iOS 13 das iPad zum Zusatz-Display für einen Mac werden kann und auf den iPhones unter anderem die Mail- sowie die Karten-App, der Browser Safari und der Chatdienst iMessage neue Funktionen bekommen. Ausserdem soll es demnach einfacher werden, iPad-Apps auf den Mac zu bringen.

Apple wolle auch den Fokus auf Gesundheit ausbauen, unter anderem mit einer neuen Funktion zum Registrieren der Hörbelastung, schrieb Bloomberg. Apple schreckt allerdings auch nicht davor zurück, App-Entwicklern mit eingebauten eigenen Funktionen direkte Konkurrenz zu machen. So soll die Watch demnach Erinnerungen für die Einnahme von Medikamenten bekommen. So etwas bietet derzeit schon zum Beispiel der deutsche Dienst MyTherapy an.

Eine Antwort liefern muss Apple in diesem Jahr auch auf die Fortschritte der Konkurrenz in Sachen Fotografie. Vor allem Google sorgte für Furore mit dem Nachtmodus seines hauseigenen Smartphones Pixel 3, der die Nacht fast zum Tag macht - während auf dem iPhone das Bild deutlich dunkler erscheint. Google erreicht das mit Software und maschinellem Lernen, die Kamera-Hardware ist nicht besser als bei Apple.

Der Internet-Konzern sorgte auf seiner Entwicklerkonferenz Google I/O Anfang Mai auch für Aufsehen mit der Demonstration, wie seine Assistant-Software direkt auf einem Smartphone läuft, während die Konkurrenz wie Apples Siri oder Amazons Alexa die Sprachaufnahmen erst zur Erkennung an die Cloud schicken. Der blitzschnelle neue Assistant soll im Herbst zunächst mit neuen Pixel-Smartphones verfügbar sein. Auch hier ist ein Nachziehen eine Frage der Software: Apples Chip-Kapazitäten auf den iPhone-Prozessoren aus eigener Entwicklung bieten viel Potenzial.

Hardware steht normalerweise nicht im Mittelpunkt der WWDC, aber es gab auch schon Ausnahmen. Apple-Experten spekulieren, dass dies in diesem Jahr wieder der Fall sein dürfte und die Teilnehmer einen ersten Blick auf die neue Generation des Desktop-Rechners Mac Pro für anspruchsvolle Nutzer sowie einen passenden Monitor werfen könnten./so/chd/DP/zb

(AWP)

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Apple will Nutzer mit

Apple will Nutzer mit Software-Neuheiten überzeugen

Apple will seine Geräte mit zahlreichen neuen Funktionen attraktiver für die Nutzer machen. Unter anderem wird man auf dem iPhone künftig Videos umdrehen und mit Farbfiltern bearbeiten können.

04.06.2019 06:28

Die Computer-Uhr Apple Watch wird unabhängiger vom iPhone und damit auch interessanter für Nutzer von Android-Smartphones. Die iPad-Tablets bekommen erstmals ein eigenes Betriebssystem, das sie stärker wie einen vollwertigen PC-Ersatz nutzen lässt. Ausserdem stellte Apple am Montag nach Jahren wieder einen neuen Hochleistungscomputer der Mac-Pro-Reihe vor, der für professionelle Nutzer mit sehr hohen technischen Anforderungen gedacht ist.

Fast zeitgleich zur Präsentation bei der Eröffnung der hauseigenen Entwicklerkonferenz WWDC wurden Pläne von US-Behörden und Kongressabgeordneten bekannt, die Macht der grossen amerikanischen Tech-Konzerne stärker unter die Lupe zu nehmen.

Einen Fokus setzte Apple zum Start seiner Entwicklerkonferenz WWDC in San Jose auf den Datenschutz. So bekommen Nutzer die Möglichkeit, ihren Aufenthaltsort auch nur einmal mit einer App zu teilen - bisher kann man nur der permanenten Nutzung von Ortsdaten bei aktiver Anwendung zustimmen. Wenn eine App versucht, zu schummeln und trotzdem den Aufenthaltsort abzurufen, bekommt der Nutzer eine Warnmeldung.

Besseren Datenschutz verspricht der Konzern auch durch die Möglichkeit, sich bei anderen Apps und Diensten mit den Login-Daten ihrer Apple-Accounts anzumelden. Entwickler müssen die Funktion einbauen, wenn sie grundsätzlich die Anmeldung über Konten bei anderen Anbietern erlauben. Solche Login-Angebote gibt es unter anderem von Google und Facebook , aber auch von den deutschen Anbietern Verimi und NetID.

Bei vernetzter Haustechnik im Smarthome soll die Apple-Plattform HomeKit mit Hilfe der Installation in Internet-Routern künftig Geräte besser voneinander abschirmen, damit einzelne Anbieter Nutzer nicht ausspähen können. Dafür ausgestattete Router kommen zunächst unter anderem von Linksys.

Auf dem iPhone, dem wichtigsten Apple-Produkt, wird unter anderem auch die Karten-App verbessert. Zunächst in den USA bekommen Nutzer die Möglichkeit, sich dreidimensionale Strassen-Ansichten anzusehen. Es ist so etwas wie Googles Street View in 3D.

Neuer Mac Pro

Das neue iPad-Betriebssystem vereinfacht unter anderem die Arbeit mit mehreren Apps gleichzeitig sowie die Textverarbeitung. Erstmals kann man auch USB-Sticks und Kameras an die Apple-Tablets anschliessen. Entwickler fanden in Vorab-Versionen von iPadOS zudem die erstmalige Unterstützung einer Computermaus.

Auf Mac-Computern wird die betagte Multimedia-App iTunes in einzelne Apps für Musik, Podcasts und Videoinhalte aufgeteilt. Ausserdem macht es Apple für Entwickler insgesamt deutlich einfacher, iPhone-Apps in Programme für den Mac umzuwandeln. Das könnte die Programm-Auswahl auf den Apple-Computern stark verbessern.

Wenn die Apple Watch attraktiver für Android-Nutzer wird, könnte das die Erfolgschancen anderer Smartwatch-Anbieter verschlechtern. Bisher brauchte man ein iPhone zum Beispiel, um Apps auf die Apple Watch zu laden. Künftig bekommt die Computer-Uhr einen eigenen App Store und auf ihr laufende Anwendungen brauchen keinen Gegenpart auf dem iPhone mehr. Die Apple-Uhr ist bereits die mit Abstand populärste Smartwatch, wurde aber zugleich durch die Verbreitung des iPhones zurückgehalten: Android-Smartphones haben einen Marktanteil von mehr als 80 Prozent.

Mit dem neuen Mac Pro will Apple verlorenen Boden im Geschäft mit Profi-Nutzern gutmachen. Er soll ausreichend Kapazität zum Beispiel für professionelle Videoaufbereitung oder Musik-Komposition bieten. Unter anderem kann man damit mit mehreren Videos in extrem hoher 8K-Auflösung gleichzeitig arbeiten. Zusammen mit dem Mac Pro stellte Apple auch einen neuen Monitor mit sehr präziser Farbwiedergabe und hoher Auflösung vor. Der Computer hat einen US-Preis ab 5999 Dollar, für den Monitor werden 4999 Dollar fällig - plus 999 Dollar für den passenden Standfuss.

Apple hatte den Mac Pro zuletzt 2013 aktualisiert - und sich damals mit einem innovativen Design in eine technische Sackgasse manövriert. Der Konzern war davon ausgegangen, dass in leistungsstarken Computern mehrere Grafikkarten zusammenarbeiten werden und entwarf ein kompaktes zylindrisches Gehäuse, in dem sie von durchströmender Luft gekühlt wurden. Doch in der Industrie setzte sich der Trend durch, den Arbeitsaufwand einer einzelnen hochgerüsteten Grafikkarte zu überlassen. Diese Modelle bekommt der Zylinder-Mac nicht gekühlt. Der neue Mac Pro erinnert nun äusserlich an den Vorgänger des Zylinder-Modells, der wegen der markanten Löcher im Metall-Gehäuse den Spitznamen "Käsereibe" bekam.

Die US-Demokraten im Abgeordnetenhaus kündigten unterdessen am Montag an, umfassend die Marktmacht der grossen Technologiefirmen wie Facebook, Google oder Amazon untersuchen zu lassen. Die Untersuchung soll unter anderem herausfinden, ob die Unternehmen Monopolstellungen ausnutzen oder wettbewerbsfeindliche Massnahmen ergriffen. In den USA macht sich parteiübergreifend ein Gefühl breit, dass bei Technologieriesen wie Apple oder Google zu viel Macht und Einfluss bei zu wenig Regulierung gebündelt sein könnte. Apple speziell wird vom Musikdienst Spotify und in einer Verbraucherklage vorgeworfen, als Betreiber des App Stores für das iPhone sich selbst einen Vorteil zu verschaffen.

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App-Entwickler verklagen

App-Entwickler verklagen Apple wegen App-Store-Konditionen

In der Debatte über Apples Rolle beim App-Vertrieb auf dem iPhone bekommt der Konzern neuen Druck durch eine Klage von zwei App-Entwicklern. In der in Kalifornien eingereichten Klageschrift werfen sie Apple unter anderem vor, einen zu hohen Anteil an den Erlösen der App-Anbieter zu kassieren. Die Entwickler streben eine Sammelklage an, der sich auch andere Anbieter anschliessen könnten.

06.06.2019 11:51

Apples Rolle als Betreiber des App Stores, der die einzige zugelassene Quelle für Anwendungen auf iPhone und iPad ist, geriet zuletzt verstärkt in die Kritik. So legte der Musikstreaming-Marktführer Spotify eine Beschwerde bei der EU-Kommission ein. Spotify prangert unter anderem an, dass der Dienst vom Erlös der auf einem iPhone abgeschlossenen Abos 15 bis 30 Prozent an Apple abgeben müsse, während der Konkurrent bei seinem Angebot Apple Music als Plattform-Anbieter den kompletten Betrag behalte.

In den USA gibt es zudem eine Klage von Verbrauchern, die fordern, dass Apple auch konkurrierende App Stores für iPhone und iPad zulassen müsse. Das Oberste Gericht der USA lehnte jüngst einen Antrag von Apple ab, diese Klage nicht zuzulassen.

Auch die beiden App-Entwickler verlangen, dass Apple weitere Quellen für Anwendungen auf dem iPhone zulässt. Sie kritisieren unter anderem, dass der aktuelle App Store mit zwei Millionen Anwendungen zu gross sei und Apps zu leicht in der Masse untergingen. Bei einer Öffnung könnten dagegen auch spezialisierte Plattformen entstehen, in denen Apps leichter zu finden wären, argumentieren sie. Einer der Entwickler verkauft im App Store eine App mit Vorschlägen für Kinder-Namen, der andere bietet eine Anwendung zum Basketball-Training mit einer monatlichen Gebühr an. Die Abgabe von 30 Prozent bezeichnen die Entwickler als "exorbitant".

Apple weist die Kritik an seiner App-Politik stets zurück und betont unter anderem, dass mehr als 80 Prozent der Anwendungen im App Store kostenlos seien und dem Konzern kein Geld brächten. Mit der Kontrolle über den App Store hat Apple zudem die Möglichkeit, böswillige Anwendungen herauszufiltern, bevor sie die Nutzer erreichen. Laut jüngst veröffentlichten Zahlen werden sechs von zehn eingereichten Apps von Apple zunächst abgelehnt, meist wegen Software-Fehlern oder aus Datenschutz-Gründen./so/DP/mis

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Apple kündigt Abgang von

Apple kündigt Abgang von Chefdesigner Jony Ive an

Der iPhone-Riese Apple verliert einen seiner wichtigsten und bekanntesten Manager. Die Aktie reagiert in den USA nachbörslich mit Kursverlusten auf die Meldung.

28.06.2019 06:33

Chefdesigner Jony Ive werde das Unternehmen verlassen, um eine eigene Firma zu gründen, teilte Apple am Donnerstag nach US-Börsenschluss mit. "Jony ist eine einzigartige Persönlichkeit in der Design-Welt und seine Rolle bei Apples Revival kann nicht stark genug betont werden", erklärte Konzernchef Tim Cook.

Der Abgang von Ive solle noch in diesem Jahr erfolgen, allerdings werde Apple zu den wichtigsten Kunden des neuen Unternehmens des 52-Jährigen zählen. Der Brite kam Anfang der 90er Jahre zu Apple und leitet dort seit 1996 das Design-Team. Er gilt als eine der Schlüsselfiguren im Konzern. Apples Aktie reagierte auf die Ankündigung seines Rücktritts nachbörslich mit Kursverlusten.

"Nach fast 30 Jahren und zahllosen Projekten bin ich am stolzesten, dass wir bei Apple ein Design-Team, Prozesse und eine Kultur geschaffen haben, die ihresgleichen sucht", sagte Ive laut Apple-Statement. Künftig sollen seine Kollegen Evans Hankey und Alan Dye für das Design-Team an Vorstand Jeff Williams berichten. Beide hätten schon seit vielen Jahren Führungsrollen inne, teilte der Konzern mit.

Enger Vertrauter von Steve Jobs

Ive war massgeblich an der Gestaltung einiger der erfolgreichsten Apple-Produkte beteiligt. Er galt als einer der engsten Vertrauten des verstorbenen Apple-Gründers Steve Jobs. Auch nach dessen Tod blieb Ive die treibende Kreativkraft des Unternehmens. Zur Legende wurde sein Design-Konzept des iMac, mit dem sich Apple Ende der 90er Jahre aus einer existenzbedrohenden Krise befreien konnte.

Es war eines der ersten Projekte, die der 1997 in das Unternehmen zurückgekehrte Steve Jobs in die Wege leitete. Mit seinen bunten, knubbeligen Geräte-Entwürfen brachte Ive das Unternehmen wieder zurück auf die Erfolgsspur. Ive kam 1967 in London zur Welt und studierte in Newcastle Produktdesign. Danach begann er seine Karriere im Londoner Designstudio Tangerine. Apple engagierte ihn zunächst als Berater, 1992 zog Ive dann ganz zur Firmenzentrale nach Cupertino.

Als erstes Projekt entwarf er in Kalifornien das Design von Apples Produktreihe Newton. Die Gestaltung des iPods, mit dem Apple in den Folgejahren die Musikindustrie umkrempelte, stammt ebenfalls aus Ives Feder. Alle seine Konzepte durchzieht als gemeinsamer Nenner die Reduktion auf das Wesentliche. In seiner minimalistischen Formensprache liess sich Ive Zeit seines Lebens von dem deutschen Industriedesigner Dieter Rams inspirieren, der viele Jahre Chefdesigner von Braun war.

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Apple will Smartphone-Modem

Apple will Smartphone-Modem-Chip-Geschäft von Intel kaufen

Apple ist in fortgeschrittenen Gesprächen mit Intel, um die Sparte für Modem-Chips in Smartphones zu kaufen.

23.07.2019 06:36

Das schreibt das "Wall Street Journal" unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Das Geschäft könnte den Bereich mit einer Milliarde US-Dollar oder mehr bewerten. Eine Einigung könnte in den nächsten Wochen kommen.

Für Apple wäre der Deal von Bedeutung, weil das Unternehmen schon länger versucht, bessere Chips für seine Smartphones zu entwerfen. Intel dagegen würde sich von einem Bereich trennen, der Geld verliert, heisst es in dem Bericht.

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Apple schickt Kamera-Autos

Apple schickt Kamera-Autos auf deutsche Strassen

Apple wird am kommenden Montag erstmals seine Kamera-Autos auch auf Strassen deutscher Städte schicken. Gut 80 Fahrzeuge sollen bis Mitte September Aufnahmen für den Kartendienst des iPhone-Konzerns machen. Die Daten sollen in erster Linie das Kartenmaterial verbessern, wie Apple am Dienstag erläuterte. Die Bilder könnten in Zukunft aber auch im neuen Panorama-Dienst Look Around zum Einsatz kommen - Apples Konkurrenzangebot zu Google Street View.

23.07.2019 06:30

Apple informiert auf einer Website, in welchen Gegenden die Fahrzeuge demnächst unterwegs sein werden. Vor Deutschland fuhren die Kamerawagen in Europa bereits Strassen in Grossbritannien, Frankreich, Italien, Spanien, Portugal, Kroatien und Slowenien ab. Vor dem Start in Deutschland war Apple mit dem bayerischen Datenschutzbeauftragten in Kontakt. Die Daten aus den Fahrzeugen werden auf Apples Server in den USA geladen.

Bei Look Around können Nutzer sich auf dem Bildschirm durch dreidimensionale Darstellungen von Strassenzügen bewegen. Die Funktion soll im Herbst zunächst für einige ausgewählte Gebiete wie die Umgebung von San Francisco verfügbar sein. Nutzer können auch die Löschung von Rohdaten mit der Abbildung von Personen oder Häuser beantragen. Diese Möglichkeit bietet der Konzern vor einer möglichen Einführung in Deutschland und direkt zum Start der Kamerawagen-Fahrten an. Gesichter und Autokennzeichen werden bei Look Around - wie auch etwa bei Googles Street View - automatisch verpixelt. Die Software dafür kam im ersten Look-Around-Material aus der Umgebung von San Francisco nach Angaben von Apple auf eine fast 100-prozentige Trefferquote.

Apple kann aus Fotos der Fahrzeuge unter anderem Informationen wie Namen von Strassen oder Geschäften sowie zu Verkehrszeichen und Strassenführung herausziehen. Die Fahrzeuge sind neben Foto-Kameras mit Laser-Radaren ausgestattet, die ihre Umgebung in 3D abtasten. Die auch unter dem Namen Lidar bekannten Geräte werden unter anderem in selbstfahrenden Autos eingesetzt. Die Fahrzeuge zeichnen zudem per GPS ihren Aufenthaltsort auf. Andere Daten werden laut Apple nicht erhoben. Bei Google hatten die Kamera-Fahrzeuge seinerzeit zur präziseren Orientierung auch die Kennungen und Signalstärken von Wifi-Netzwerken registrieren sollen, speicherten aber auch Fragmente unverschlüsselter WLAN-Übertragungen. Das wurde vom Hamburger Datenschutzbeauftragten Johannes Caspar aufgedeckt, Google sprach von einem Fehler./so/DP/zb

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Apple kauft Intels Geschäft

Apple kauft Intels Geschäft mit Smartphone-Modems

Apple holt sich eine weitere Schlüsseltechnologie seiner iPhones ins eigene Haus: Der Konzern kauft Intel die Mehrheit seiner auf Smartphone-Modems spezialisierten Sparte ab.

26.07.2019 07:00

Mit dem etwa eine Milliarde Dollar schweren Deal werden rund 2200 Mitarbeiter zu Applewechseln, ein grosser Teil davon in Deutschland. Intel wird weiterhin die Möglichkeit haben, Mobilfunk-Modems zum Beispiel für PCs, autonome Autos sowie vernetzte Geräte im Internet der Dinge zu entwickeln, wie die Unternehmen am Donnerstag mitteilten.

Die Modems sorgen dafür, dass sich die Smartphones in Mobilfunk-Netze einwählen können. Das allein macht sie zu einem zentralen Bauteil - und mit den kommenden superschnellen 5G-Netzen wird ihre Bedeutung noch weiter steigen.

Der Zukauf passt zu Apples Strategie, die wichtigsten Technologien für seine Geräte selbst in der Hand zu haben. Das Paradebeispiel dafür war die Entscheidung, die Prozessoren für seine iPhones und iPads sowie die Computer-Uhr Apple Watch selbst zu entwickeln. Das gibt dem Konzern unter anderem die Möglichkeit, die Leistung und Architektur der Chips an die Bedürfnisse der Geräte anzupassen. Dabei konnte Apple mehrfach die Innovationstempo vorgeben: So bekamen die iPhones seinerzeit als erste Smartphones Chips mit 64-Bit-Technologie für mehr Leistung sowie Prozessoren auf Basis von 7-Nanometer-Technik, bei der Schaltkreise enger gesetzt werden können.

Apple angewiesen auf Zulieferer

Bei den Modems ist Apple bisher dagegen stark auf Zulieferer angewiesen gewesen - vor allem Qualcomm und IntelQualcomm ist ein bekannter Name in der Branche und liefert neben Modems auch die Hauptprozessoren vieler Android-Smartphones. Das Geschäftsmodell des Konzerns ist jedoch umstritten, vor allem wegen seiner Politik, den Kauf einer Lizenz für seine Patente zur Voraussetzung für Chip-Lieferungen zu machen.

Qualcomm lieferte zeitweise exklusiv Modem-Chips für iPhones, dann holte Apple aber Intel als zweiten Lieferanten ins Boot. Intel war in das Geschäft mit dem Kauf der entsprechenden Sparte der deutschen Halbleiter-Firma Infineon eingestiegen. Zwischen Apple und Qualcomm entbrannte unterdessen ein langer Streit. Der iPhone-Konzern warf dem Chip-Spezialisten unter anderem überhöhte und unfaire Preise vor, Qualcomm konterte mit dem Vorwurf der Patentverletzung.

Der festgefahrene Streit wurde vor einigen Monaten überraschend beigelegt - noch während Anwälte von Apple und Qualcomm Spitzen im zentralen Prozess in Kalifornien austauschten. Laut Medienberichten könnte eine entscheidende Rolle dafür gespielt haben, dass Intel Probleme bei Modems für den kommenden 5G-Datenfunk hatte. Demnach musste Apple sich auf einen Deal mit Qualcomm einlassen, um wenigstens die iPhone-Modelle des Jahres 2020 mit 5G-Modems ausstatten zu können. Intel kündigte dagegen nach Bekanntgabe von Apples Einigung mit Qualcomm an, aus dem Geschäft mit Smartphone-Modems auszusteigen.

Mit der Kontrolle über die Intel-Sparte könnte Apple nun auch eigene Smartphone-Modems entwickeln. Selbst wenn das der Plan ist, dürften noch einige Jahre vergehen, bis die Bauteile aus eigener Entwicklung in iPhones auftauchen. Zugleich bekommt der iPhone-Konzern mit dem Zukauf aber auch einen Patentschatz in die Hand, der als Abschreckung gegen mögliche künftige Patentklagen von Qualcomm dienen könnte.

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Das iPhone hält die

Das iPhone hält die Spitzenstellung in der Schweiz

Das Smartphone des US-Herstellers Apples ist laut einer Studie immer noch das verbreitetste Handy im Land.

29.07.2019 07:30

Trotz immer zahlreicherer Konkurrenz hält das iPhone die Spitzenstellung in der Schweiz.  Insgesamt würden knapp 41 Prozent aller Befragten ein iPhone benutzen, stellte der Internetvergleichsdienst Moneyland in einer repräsentativen Umfrage bei 1'500 Personen in der Schweiz fest. Auf Platz zwei folge Samsung mit einem Marktanteil von 35 Prozent.

Hinter den zwei Grossen belegt der chinesische Hersteller Huawei den dritten Platz: Knapp 9 Prozent der Schweizer Bevölkerung habe ein Huawei-Gerät, teilte Moneyland am Montag mit. Dahinter folgen Nokia (3,5 Prozent) und Sony (3,3 Prozent). Unter ferner liefen sind die übrigen Smartphonemarken Fairphone, Google Pixel, Honor, HTC, LG, Oppo, Wiko und Xiaomi, auch wenn Oppo und Xiaomi nun mit 5G-Geräten von sich reden machen.

Besonders beliebt sei das iPhone bei den Frauen, von denen 44 Prozent ein solches Gerät besitzen. Bei den Männern sind es dagegen lediglich mehr als 37 Prozent. Die Smartphones von Samsung hingegen seien bei Männern (gut 35 Prozent) ähnlich beliebt wie bei Frauen (knapp 35 Prozent), hiess es weiter.

iPhone bei Jungen am populärsten

Bei der jüngsten Altersgruppe im Alter zwischen 18 und 25 Jahren ist das iPhone besonders populär: Jede zweite junge Person hat ein Apple-Handy. In der Gesamtbevölkerung sind es hingegen nur 41 Prozent.

Ganz anders sehe es bei Samsung aus: Nur gerade ein Viertel der jungen Befragten hätten ein Smartphone der Südkoreaner. Huawei hinwiederum sei bei den Jungen deutlich populärer als bei älteren Generationen, schrieb Moneyland.

Bei der mittleren Altersgruppe im Alter zwischen 26 und 49 Jahren seien die Unterschiede gegenüber der Gesamtbevölkerung nicht wesentlich. Dagegen sei bei der ältesten befragten Altersgruppe der 50- bis 74-Jährigen die Smartphones von Samsung (37 Prozent) etwas beliebter als die iPhones (36 Prozent).

Auffällig sei auch, dass die wiederbelebte Marke Nokia bei älteren Konsumenten verbreiteter sei: Immerhin 5,4 Prozent der befragten Personen im Alter zwischen 50 und 74 Jahren würden ein Nokia-Smartphone verwenden. "Das erste Handy der älteren Befragten war wohl eines von Nokia. Gerade etwas ältere Kunden kennen die Marke Nokia noch gut und kaufen jetzt wieder Nokia-Geräte", erklärte Telekomexperte Ralf Beyeler.

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Apple stoppt Auswertung von

Apple stoppt Auswertung von Siri-Aufnahmen durch Menschen weltweit

(Ausführliche Fassung) - Apple hat als erster Anbieter von Sprachassistenten angekündigt, die Nutzer ausdrücklich um eine Erlaubnis zum nachträglichen Anhören von Mitschnitten durch Mitarbeiter zu fragen. Die Funktion solle in einem späteren Software-Update umgesetzt werden, teilte der iPhone-Konzern dem Tech-Blog "TechCrunch" in der Nacht zum Freitag mit. Bis dahin werde die Praxis weltweit gestoppt und auf den Prüfstand gestellt.

02.08.2019 07:31

Bei Assistenzsoftware wie Amazons Alexa, dem Google Assistant und Siri wurden Fragmente von Mitschnitten seit Jahren zum Teil auch von Menschen angehört und abgetippt, um die Qualität der Spracherkennung zu verbessern. Es geht dabei zum Beispiel um Fälle, wo die Sprachassistenten versagten, falsche Erkennung von Aktivierungswörtern oder neue Sprachen und Dialekte. Die Anbieter betonen, dass die Aufnahmen davor anonymisiert werden. Den Nutzern war die Praxis allerdings weitestgehend nicht bewusst, bis vor einigen Monaten erste Medienberichte dazu auftauchten.

Apple verwies schon länger in einem Sicherheitsdokument darauf, dass auch "eine geringe Anzahl von Transkriptionen" für die Verbesserung des Dienstes eingesetzt werden könne. Nach dem Papier im Bereich für Entwickler musste man allerdings suchen - und die Nutzer werden bei der Einrichtung von Siri bisher nicht explizit auf diese Möglichkeit hingewiesen.

In einem Bericht der Zeitung "Guardian" vergangene Woche erzählte der Mitarbeiter eines Apple-Dienstleisters, auf den Aufnahmen seien zum Teil sehr private Details zu hören. So schnappe Siri auch Fragmente von Gesprächen mit medizinischen oder geschäftlichen Inhalten, mögliche kriminelle Aktivitäten oder auch Nutzer beim Sex auf, sagte er.

Die fehlerhaften Aktivierungen, bei denen die Software glaubt, die Weckworte "Hey, Siri" gehört zu haben, sind dabei ein besonderes Problem. Denn dabei können Sätze und Unterhaltungen aufgezeichnet werden, die nicht an die Sprachassistentin gerichtet waren. Beim nachträglichen Anhören sollen die Mitarbeiter herausfinden, welche Worte oder Geräusche die versehentliche Aktivierung auslösten, um die Software entsprechend anzupassen.

Nach früheren Angaben von Apple wurde weniger als ein Prozent der Aufnahmen in meist nur wenige Sekunden langen Fragmenten von Menschen ausgewertet.

Erst am Donnerstag war bekannt geworden, dass Google nach einem ähnlichen Bericht über seinen Assistant bereits Anfang Juli das Anhören der Mitschnitte durch Menschen in der EU ausgesetzt hat. Dieser Stopp gilt noch mindestens bis Ende Oktober, wie der Hamburger Datenschützer Johannes Caspar mitteilte. Er leitete wegen der Praxis ein Verwaltungsverfahren gegen den Internet-Konzern ein, um das Anhören der Mitschnitte durch Google-Mitarbeiter oder Dienstleister zu untersagen./so/DP/zb

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Marktforscher: Apple führt

Marktforscher: Apple führt weiter klar im Geschäft mit Computer-Uhren

Im Geschäft mit Computer-Uhren kann nach wie vor kein Wettbewerber zu Apple aufschliessen. Im vergangenen Quartal wurden nach Berechnungen der Marktforschungsfirma Strategy Analytics 5,7 Millionen Geräte verschiedener Modelle der Apple Watch verkauft - 50 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

07.08.2019 13:09

Der Anteil von Apple am Smartwatch-Markt sei damit von 44,4 auf 46,4 Prozent gestiegen, wie Strategy Analytics am Mittwoch mitteilte. Samsung folgt demnach auf dem zweiten Platz mit zwei Millionen verkauften Computer-Uhren und knapp 16 Prozent Marktanteil. Der südkoreanische Smartphone-Marktführer konnte unter anderem mit einem im Frühjahr herausgebrachten neuen Modell den Absatz mehr als verdoppeln. Beim Fitnessband-Pionier Fitbit sanken die Verkäufe der hauseigenen Smartwatches binnen eines Jahres von 1,3 auf 1,2 Millionen Geräte.

Unter den drei grössten Anbietern finden sich damit keine, die das auf Android basierende Google -Betriebssystem Wear OS nutzen. Google stellt es bereits seit 2014 Herstellern wie Fossil zur Verfügung, es konnte aber anders als Android bei Smartphones nicht zur dominierenden Plattform aufsteigen. Die Apple Watch ist seit dem Marktstart im Frühjahr 2015 die bestverkaufte Computer-Uhr./so/DP/stk

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Apple bietet bis zu eine

Apple bietet bis zu eine Million Dollar für Sicherheitslücken

Apple schraubt die Belohnung für das Auffinden von Sicherheitslücken in seiner Software auf bis zu eine Million Dollar hoch. Diesen Betrag soll es für besonders schwerwiegende Schwachstellen geben, über die ein Angreifer ohne Zutun des Nutzers auf den Kern des Betriebssystems zugreifen könnte.

09.08.2019 06:39

Bisher konnte man bei Apple maximal 200 000 Dollar bekommen, während auf dem Markt zum Teil Millionen für iPhone-Schwachstellen geboten wurden. Bei Apple gibt es die Belohnungen künftig auch nicht nur für Lücken im iPhone-System iOS, sondern auch bei Software anderer Apple-Geräte.

Für Schwachstellen, die in Vorabversionen neuer Betriebssysteme gefunden werden, legt Apple noch einmal 50 Prozent drauf, wie der zuständige Manager Ivan Krstic in der Nacht zum Freitag auf der IT-Sicherheitskonferenz Black Hat in Las Vegas ankündigte.

Zudem sollen Experten vom kommenden Jahr an für ihre Nachforschungen speziell vorbereitete iPhones mit freierem Zugang zum System als in Verbrauchergeräten bekommen können.

Für Apple ist die Datensicherheit vor allem bei iPhone ein wichtiges Verkaufsargument. Der Konzern betreibt dafür einen hohen Aufwand unter anderem mit einem separaten Datentresor im Prozessor. Zugleich gibt es Unternehmen, die behaupten, dank entdeckter Sicherheitslücken Schutzmechanismen der iPhones aushebeln zu können. Solche Firmen bieten ihre Dienste typischerweise Sicherheitsbehörden an./so/DP/zb

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Apple-Abhängigkeit von China

Apple-Abhängigkeit von China ist gestiegen

Apples Abhängigkeit vom Fertigungsstandort China ist in den vergangenen Jahren gestiegen.

29.08.2019 06:56

Damit ist der iPhone-Hersteller auch stärker den geplanten neuen Zöllen von US-Präsident Donald Trump ausgesetzt. Eine Analyse der Angaben des US-Konzerns zu seinen Lieferketten in den vergangenen fünf Jahren durch die Nachrichtenagentur Reuters zeigt, dass 2015 knapp 45 Prozent der Apple-Zulieferer in der Volksrepublik sassen - die Firmen also, die Bauteile wie Glas, Alu-Gehäuse, Kabel und Elektronik-Bauteile bereitstellen.

Der Anteil stieg bis 2019 auf 47,6 Prozent. Auch die Zahl der Standorte von Auftragnehmern wie Foxconn oder Pegatron nahm zu, bei Foxconn etwa von 19 Standorten 2015 bis 29 in diesem Jahr.

Zwar hat Apple in den vergangenen Jahren auch auf Werken in andere Ländern wie Indien oder Brasilien zurückgegriffen. Allerdings sind diese Fabriken kleiner. Allein die geforderten Volumina machen es Experten zufolge schwierig, die Fertigung in andere Staaten zu verlegen: Ausserhalb Chinas "gibt es wenige Orte auf der Welt mit einer Infrastruktur, um jeden Tag 600.000 Smartphones zu bauen", sagte Dave Evans, Chef des Lieferketten-Unternehmens Fictiv mit Sitz in San Francisco. Zudem erlaubt die Dichte der Zulieferer in China die Fertigung von Millionen von Geräten im Jahr bei nur geringen Lagerbeständen.

Trump hat im Handelsstreit mit China neue Aufschläge angekündigt. Ab dem 1. September sollen etwa Funkkopfhörer und Smartwatches um 15 Prozent teurer werden. Apples wichtigstes Produkt, das iPhone, wäre den Ankündigungen zufolge ab dem 15. Dezember betroffen. Apple nahm zu der Reuters-Analyse nicht Stellung. 

(Reuters)

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Apple lädt zu Neuheiten-Event

Apple lädt zu Neuheiten-Event am 10. September - iPhones erwartet

Apple wird die nächste iPhone-Generation vermutlich am 10. September vorstellen. Der Konzern lud für diesen Tag zu einem Neuheiten-Event in seinem Hauptquartier ein. Wie immer machte Apple dabei am Donnerstag keine Angaben dazu, was präsentiert werden soll - aber im September wird seit Jahren das neue iPhone gezeigt.

29.08.2019 22:24

Nach bisherigen Medien- und Analystenberichten bekommen die nächsten iPhone-Spitzenmodelle unter anderem ein zusätzliches Ultra-Weitwinkel-Objektiv. Das verbesserte Kamerasystem werde auch neue Funktionen möglich machen, schrieb der Finanzdienst Bloomberg vergangene Woche. So sollten alle drei Kameras - mittlere Brennweite, Teleobjektiv und Ultra-Weitwinkel - gleichzeitig ausgelöst werden, um daraus bessere Fotos kombinieren zu können. Ausserdem solle dadurch die Qualität der bei schwachem Licht aufgenommenen Fotos verbessert werden.

Der 10. September als Termin wurde bereits erwartet, nachdem ein entsprechender Hinweis in einer Vorab-Version neuer Software gefunden wurde.

Das iPhone ist das mit Abstand wichtigste Apple-Produkt und machte zuletzt auch nach einem Absatzrückgang noch knapp die Hälfte des Konzern-Geschäfts aus. Apple versucht zugleich, sich mit dem Ausbau des Service-Geschäfts aus der Abhängigkeit vom iPhone-Absatz zu lösen./so/DP/fba

(AWP)

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Neues iPhone - und was der

Neues iPhone - und was der Apple-CEO sonst präsentieren wird

Von Apple wird am Dienstag die nächste Generation seiner iPhones erwartet. Sie sollen laut Medienberichten unter anderem mit neuen Kamera-Funktionen und einem zusätzlichen Ultra-Weitwinkel-Objektiv ausgestattet werden.

10.09.2019 06:57

Das iPhone ist nach wie vor das wichtigste Apple-Produkt, die Verkäufe gehen jedoch schon seit einiger Zeit zurück. Das verbesserte Kamerasystem solle auch neue Funktionen möglich machen, schrieb der Finanzdienst Bloomberg. So sollten alle drei Kameras - mittlere Brennweite, Teleobjektiv und Ultra-Weitwinkel - gleichzeitig ausgelöst werden können, um daraus bessere Fotos zu kombinieren.

Ausserdem solle dadurch die Qualität der bei schwachem Licht aufgenommenen Fotos verbessert werden. Hier schnitten die iPhones zuletzt schlechter ab als Spitzen-Modelle mit dem Google -System Android. Auch die Qualität der iPhone-Videos solle weiter verbessert werden und näher an die professioneller Kameras rücken, hiess es.

Das neue Basis-Modell, der Nachfolger des aktuellen iPhone XR, soll den Berichten zufolge den Namen iPhone 11 tragen. Die Nachfolgemodelle der Top-Versionen XS und XS Max bekämen den Namenszusatz "Pro", den Apple auch bei seinen Mac-Computern und iPads verwendet.

Im Inneren werde es die nächste leistungsstärkere Generation von Apples Prozessoren geben, schrieb Bloomberg weiter. Der Sensor für die Gesichtserkennung FaceID solle verbessert werden, um das Entsperren der Geräte auch aus einem weiteren Winkel als jetzt zu erlauben - zum Beispiel, wenn das iPhone auf dem Tisch liegt.

Ausserdem solle man künftig die AirPods-Ohrhörer in ihrem Gehäuse drahtlos auf der Rückseite der neuen iPhones aufladen können, hiess es unter Berufung auf informierte Personen. Allerdings schrieb der angesehene Branchenanalyst Ming-Chi Kuo kurz vor dem Event, die Funktion sei möglicherweise gestrichen worden, weil die aus Apples Sicht nicht effizient genug gewesen sei. Konkurrent Samsung hatte es im Frühjahr mit dem Modell Galaxy S10 möglich gemacht, andere Geräte drahtlos aufzuladen - und damals auch ein Ultra-Weitwinkel-Objektiv eingebaut.

iPhone-Verkäufe gehen zurück

Des Weiteren will Apple den Berichten zufolge der günstigen Version seiner iPad-Tablets einen grösseren Bildschirm spendieren und die Computer-Uhr Apple Watch auffrischen. Unter anderem könnte es neue Gehäuse-Varianten aus Titan und aus Keramik geben.

Die Apple Watch hatte sich zu einem Bestseller entwickelt, während die iPhone-Verkäufe zurückgehen. Das Telefon ist nach wie vor das wichtigste Apple-Produkt, sein Anteil am Geschäft des Konzerns sank aber von einst rund zwei Dritteln auf etwa 50 Prozent. Nach Berechnungen der Marktforschungsfirma Canalys sank der iPhone-Absatz im vergangenen Quartal im Jahresvergleich um 13 Prozent auf 36 Millionen Geräte. Vom iPhone XP seien seit dem Marktstart im Herbst 2018 bis Ende Juni rund 47 Millionen Geräte verkauft worden und von den Modellen XS und XS Max jeweils 20 und 28 Millionen.

Das Wachstum im Smartphone-Markt hat sich stark in Schwellenländer verlagert, wo zum Teil eher günstigere ältere iPhone-Modelle verkauft werden.

Apple setzt unter anderem auf Abo-Dienste, um sich unabhängiger vom iPhone zu machen. Auf dem Event im Apple-Hauptquartier in Cupertino (ab 19.00 Uhr MESZ) könnte es auch Details zum anstehenden Videostreaming-Dienst Apple TV+ geben, für den der Konzern Hollywood-Stars wie Jennifer Aniston und Reese Witherspoon verpflichtet hat.

Bei Hardware hat Apple Bloomberg zufolge weitere Geräte in der Pipeline: Für kommendes Jahr seien die nächste Generation der populären AirPods-Ohrhörer sowie ein günstigeres Modell des vernetzten Lautsprechers HomePod in Arbeit. Spekuliert wurde zuletzt auch über eine neue Version der Streaming-Box Apple TV.

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Apple stellt neue iPhones mit

Apple stellt neue iPhones mit besseren Kameras vor

(Meldung ergänzt, Preise in der Schweiz, Reaktion der Börse) - Apple setzt bei seiner neuen iPhone-Generation stark auf bessere Kameras, um die zuletzt gesunkenen Verkäufe seines wichtigsten Produkts anzukurbeln. Das iPhone 11, das als Einstiegsmodell das aktuelle iPhone XR ersetzt, bekommt unter anderem einen Nacht-Modus.

11.09.2019 06:35

Dieser soll für gute Bilder bei dunklen Lichtverhältnissen sorgen. Das zusätzliche Ultra-Weitwinkel-Objektiv soll nicht nur genutzt werden, um mehr ins Bild zu bekommen, sondern auch zur Verbesserung der Fotos.

Die Börse reagierte auf die Ankündigungen leicht positiv. Die Apple-Aktie stieg am Dienstag nach dem Launch-Event auf dem Firmencampus in Cupertino in Kalifornien um 1,2 Prozent.

Der Nachfolger des aktuellen Top-Modells iPhone XS bekam den Namen iPhone 11 Pro. Das am Dienstag vorgestellte Gerät hat nun drei Kameras - Standard-Brennweite, Teleobjektiv und Ultra-Weitwinkel.

Für die Bildbearbeitung verbesserte Apple noch einmal den Prozessor der Geräte mit dem A13-Chip aus eigener Entwicklung. Nun sollen unter anderem auch Zeitlupen-Selfies mit der Front-Kamera der iPhones möglich sein.

Das iPhone 11 kostet in der Schweiz ab 809 Franken mit 64 Gigabyte Speicher und ist damit 70 Franken billiger als das XR bei seiner Einführung vor einem Jahr. Das Pro verkauft Apple ab 1199 Franken und das Pro Max ab 1299 Franken. Damit sind die Preise der Top-iPhones stabil geblieben. Die neuen Modelle kommen am 20. September auf den Markt.

Uhr mit neuem Display

Bei der neuen Generation der Computer-Uhr Apple Watch bleibt der Bildschirm erstmals die ganze Zeit an. Bisher war er normalerweise schwarz, um Strom zu sparen, und sprang erst an, wenn der Bewegungssensor erkannte, dass der Arm hochgehoben wird. Für die Funktion setzt Apple bei der "Series 5" der Uhr ein neues Display ein, das weniger Strom verbraucht.

Die Batterie soll damit 18 Stunden halten. Die Uhr bekommt auch einen Kompass. Die Notruf-Funktion funktioniert nun in allen Ländern. Die Alu-Gehäuse werden neu aus Recycling-Aluminium hergestellt. Erstmals gibt es Gehäuse aus Titan und wieder auch aus Keramik.

Die neue Apple Watch der Serie 5 wird ab 449 Franken verkauft. Apple behält auch die Series 3 aus dem Jahr 2017 im Programm und verkauft sie für 219 Franken - das ist der bisher günstigste Preis für eine Apple Watch.

Eigener Streamingdienst

Apple treibt zudem seinen Wandel zu einem Unterhaltungskonzern voran. Der iPhone-Hersteller kündigte am Dienstag an, seinen bereits zuvor in Aussicht gestellten Streamingdienst Anfang November in 100 Ländern zu starten, darunter auch in der Schweiz. Damit will Apple Platzhirschen wie Netflix und Walt Disney Konkurrenz machen.

Noch machen iPhone-Verkäufe die Hälfte des Apple-Umsatzes aus. Doch der Absatz schwächelt, und die Vorbereitungen auf den neuen Mobilfunkstandard 5G ziehen sich hin. Der Fokus auf den Streamingdienst zu Beginn der Veranstaltung am Dienstag unterstreicht, dass Apple sein Geschäfts neu ausrichtet.

Bisher hat sich der Konzern im Vorteil gegenüber Handy-Herstellern wie Samsung und Produzenten von Betriebsprogrammen wie Android von Google gesehen, weil er Hard- und Software aus einer Hand anbietet. Nun sollen Dienstleistungen als dritte Säule hinzukommen.

Abo für Spieler

Apple TV+ wird sechs Franken im Monat kosten. Für Käufer eines iPhones, iPads oder Mac-Computers sei der Streamingdienst ein Jahr lang kostenlos. Mit dem Preis unterbietet Apple Rivalen wie Netflix.

Apple verpflichtete für den Dienst unter anderem Hollywood-Stars wie Reese Witherspoon und Jennifer Aniston. Zugleich hatten Branchenbeobachter betont, dass Apple am Anfang eigentlich nur weniger als die Rivalen verlangen könne, weil der Konzern zumindest am Anfang ein schmaleres Inhalte-Angebot haben werde. Netflix etwa kostet in der günstigsten Tarifoption 11.90 Franken im Monat.

Apple setzt verstärkt auf Abo-Modelle, während die iPhone-Verkäufe zuletzt zurückgingen. Am Dienstag kündigte der Konzern auch den Start des Spiele-Abos Apple Arcade an, das ebenfalls sechs Franken im Monat kosten wird und am 19. September startet. Die über 100 Games von Apple Arcade sollen exklusiv nur bei dem Dienst verfügbar sein.

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Trump stellt Apple

Trump stellt Apple Zollerleichterungen in Aussicht

US-Präsident Donald Trump macht Apple Hoffnung auf weitere Ausnahmen von den amerikanischen Zusatzzöllen auf Waren aus China im laufenden Handelskonflikt mit Peking.

21.11.2019 08:33

Er prüfe das, sagte Trump bei einem Besuch in der Fabrik in Texas, in der Apple seine Mac-Pro-Computer für den US-Markt montieren lässt.

Der US-Präsident wies wie schon zuvor darauf hin, dass Apples Smartphone-Rivale Samsung nicht von den Zöllen betroffen sei. Das sei nicht fair und Apple sollte auf der selben Basis behandelt werden wie der südkoreanische Konzern, sagte Trump.

Apple bekam Ausnahmen von den US-Strafzöllen für mehrere Schlüsselkomponenten des neuen Mac Pro zugesprochen, der demnächst auf den Markt kommen sollen. Apple hat bei der US-Regierung aber auch die Freistellung von weiteren Zusatzzöllen beantragt, die im Dezember unter anderem die Apple Watch, die iMac-Computer und einige iPhone-Bauteile treffen könnten.

Apple-Geräte werden hauptsächlich in China produziert. Gründe sind die Nähe zu Zulieferern sowie die hohe Zahl qualifizierter Arbeitskräfte - bei nach wie vor deutlich niedrigeren Gehältern als im Westen.

Die auf professionelle Nutzer ausgerichteten Mac-Pro-Computer lässt Apple unterdessen bereits seit der vergangenen Generation in Texas montieren. Trump sprach bei dem Besuch von einer neuen Fabrik.

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