AUSTRIAMICROSYS (AMS)

ams I 

Valor: 24924656 / Symbol: AMS
  • 45.00 CHF
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cashspotter
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-10%....ich habe euch ja

-10%....ich habe euch ja gewarnt....Tassenrand hin oder her, die Börse hat eigene Gesetze!

Kekkomachine
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Na ja...

Peter Enis hat am 18.07.2019 00:48 geschrieben:

und der aktienkurs vom 24 juli bis ende jahr nicht mehr unter 50 chf notiert......

falls einer dieser punkte nicht eintrifft verlasse ich das forum und entschuldige mich bei jedem persönlich!

 

Peter Enis hat am 30.07.2019 22:51 geschrieben:

bitte versteht es doch auch noch......es geht ab dem q3 kein weg mehr an ams vorbei.....egal welches gerät von apple/samsung/huawei/google/xiaomi/oppo/oneplus auf den markt kommt,der anteil pro gerät erhöht sich dramatisch!

es kommt keine gewinnwarnung oder schwäche mehr und ich erwähne es zum letzten mal....unterschätzt die anc-voluminas und den blutdrucksensor ab 2020 nicht.....

ps. Apple plus 3 nach zahlen,nur so nebenbei auch wenn mich apple weniger interessiert!!

Schon das zweite Mal unter CHF 50....solche selbstsicheren Sätze und dann nicht die Konsequenzen ziehen...na ja lieber P.Enis...jedem das Seine, wenigstens wissen wir nun wie Glaubwürdig du bist Mosking

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Sjoker11
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Trüber Tag

Nun gut, schlechter Tag. Help

Nach starkem Aufbau tief runter, interessant man sollte dem Management mehr Folge leisten somit hätten wir nun weniger Verlust. Dash 1

Dafür kann man jetzt wieder Einsteigen, ich habe nochmals eine Tranche zugekauft. Hoffentlich die richtige Entscheidung Unknw

robstar2020
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@Walerian:

Gratulation, in Summe hattest du immer die höchste Trefferquote, auch wenn es nicht immer erfreuliche Kursziele waren.

Wie sieht jetzt dein weiterer Ausblick aus, kann man sich erholen, oder ist das Gesamtumfeld ausschlaggebend?

Kekkomachine
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Sjoker11 hat am 02.08.2019 09

Sjoker11 hat am 02.08.2019 09:15 geschrieben:

Dafür kann man jetzt wieder Einsteigen, ich habe nochmals eine Tranche zugekauft. Hoffentlich die richtige Entscheidung Unknw

Sehr gewagt, die Antwort der Chinesen wird noch kommen. Nun warnen die USA sogar die Staaten in Süd-Ost Asien über den Handel mit China. Übers Wochenende kann noch vieles über Twitter geschehen... Bomb

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pageup
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.

Kekkomachine hat am 31.07.2019 13:36 geschrieben:

Amphibolix hat am 31.07.2019 12:46 geschrieben:

Kekkomachine hat am 31.07.2019 12:20 geschrieben:

Am 26.07 hat mal wieder jemand aus dem Management bei AMS 14‘250 Aktien verkauft...

Genau diese Stückzahl hatte derjenige am 5. Februar zu 24.02 gekauft und damit in knapp 6 Monaten gut 400'000 verdient. Nicht schlecht.

Lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach Lol

 

Das muss man ihm lassen....sein Timing ist top!

 

Amphibolix
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Nicht vorhersehbar

Es ist weder für einen Pessimisten (Walerian) noch für einen Optimisten (z.B. Peter Enis) noch für Chartisten wie Swissrain, Gluxi, Pleanspei usw. vorhersehbar, wenn der Vollidiot auf der anderen Seite vom Teich wieder die Zollkeule schwingt und alles zur Sau macht. Der zerstört die ganze Wirtschaftsentwicklung, und keiner stoppt ihn. 

Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft

Kekkomachine
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Amphibolix hat am 02.08.2019

Amphibolix hat am 02.08.2019 09:31 geschrieben:

Es ist weder für einen Pessimisten (Walerian) noch für einen Optimisten (z.B. Peter Enis) noch für Chartisten wie Swissrain, Gluxi, Pleanspei usw. vorhersehbar, wenn der Vollidiot auf der anderen Seite vom Teich wieder die Zollkeule schwingt und alles zur Sau macht. Der zerstört die ganze Wirtschaftsentwicklung, und keiner stoppt ihn. 

Na ja...wenn man die News liest und ein wenig von Politik & Wirtschaft versteht, dann kann man sich eine Idee daraus machen, was nach einer 0.25% Zinssenkung (und einem stabilem Ausblick) passieren wird, wobei der Esel im weissen Haus mind. 0.5% und eine sehr milde Aussicht der Zinsen für die kommende Zeit forderte. Er versucht damit die FED in die Knie zu drücken, aber er spielt mit dem Feuer (und dem Geld seiner Leute, die ihn so gerne gewählt haben).

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Kekkomachine
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pageup hat am 02.08.2019 09

pageup hat am 02.08.2019 09:29 geschrieben:

Kekkomachine hat am 31.07.2019 13:36 geschrieben:

Amphibolix hat am 31.07.2019 12:46 geschrieben:

Kekkomachine hat am 31.07.2019 12:20 geschrieben:

Am 26.07 hat mal wieder jemand aus dem Management bei AMS 14‘250 Aktien verkauft...

Genau diese Stückzahl hatte derjenige am 5. Februar zu 24.02 gekauft und damit in knapp 6 Monaten gut 400'000 verdient. Nicht schlecht.

Lieber den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach Lol

 

Das muss man ihm lassen....sein Timing ist top!

 

Klar..daher gibt es auch Kommissionen, welche dem Insider-Trading nachgehen Pleasantry

Kommt nun eine promtpe Meldung (natürlich im richtigen Zeitpunkt wieder) vom AMS-Management, dass sie nun OSRAM wirklich kaufen wollen und eine Kapitalerhöhung über 1.5 Mia EUR durchführt wird...dan sehen wir die Tiefstkurse sehr schnell wieder

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Gluxi
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robstar2020 hat am 02.08.2019

robstar2020 hat am 02.08.2019 09:24 geschrieben:

Gratulation, in Summe hattest du immer die höchste Trefferquote, auch wenn es nicht immer erfreuliche Kursziele waren.

Wie sieht jetzt dein weiterer Ausblick aus, kann man sich erholen, oder ist das Gesamtumfeld ausschlaggebend?

Ich bin nicht sicher, ob du das ernst oder ironisch meinst. Dass AMS heute tiefer steht, war bereits gestern, als Walerian seine Prognose von 48.- gemacht hat, sehr wahrscheinlich. Bei Tradegate stand AMS gestern ebenfalls bei ca. 48.-

Die Prognosen von Plena haben definitiv mehr Fleisch am Knochen. Aber ich will dir in deinen Anlageentscheiden natürlich nicht reinreden.

Chuck Norris
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Vergesst die Zahlen & den Ausblick nicht...

Der Trump kann schreiben was er will... letztendlich geht es bei ihm um die Wiederwahl und die wird nicht gelingen, wenn er die Weltwirtschaft an die Wand fährt. Daher abwarten, die werden sich schon noch einig.

Bei ams selbst läufts wie die Zahlen belegen... Der Ausblick Q3 ist Hammer (wovon schon 1/3 des Q's Vergangenheit ist...) und das beste Q steht noch bevor... Die Leerverkäufer sehen dies und auch den Ausblick 2020 und später... Daher diese decken sich ein. ams selbst kann ebenfalls noch 2% eigene Aktien zurückkaufen und werden dies nun hoffentlich beginnen bei diesen Kursen. 

Alles unter CHF 50.00 sind zu günstige Kurse und früher oder später stehen wir wieder klar darüber und näher den CHF 100.00 als den CHF 50.00. Wer somit langfristig denkt, kann sich beruhigt zurücklehnen. 

Ich selbst glaube nicht an eine baldige Übernahme und einen Kap.-Erhöhung. Wenn sie den Wunschbereich nicht erhalten, werden sie die Finger davon lassen, um nicht gegen ihr gesetztes Hauptziel des Schuldenabbaus und/oder dem Ziel nur sinnvolle/wertsteigernde Aquise zu betreiben zu verstossen.

 

@Kekko: Schade empfinde ich, dass wenn du keine ams-Aktien hast, du plötzlich nur noch Schwarz siehst und die Chancen ausblendest. Du hast ja ebenfalls bereits geschrieben, dass ams sogar vom Handelsstreit profitieren kann... Zählt das nun nicht mehr als "Nichtaktionär"?

ps: ich habe heute Morgen wieder eine kleine Tranche zugekauft, solche Chancen wirds hoffentlich nicht mehr viele geben.

Um via Börse auf ein kleines Vermögen zu kommen, investierst du ein Grosses...

Kekkomachine
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Chuck Norris hat am 02.08

Chuck Norris hat am 02.08.2019 09:59 geschrieben:

@Kekko: Schade empfinde ich, dass wenn du keine ams-Aktien hast, du plötzlich nur noch Schwarz siehst und die Chancen ausblendest. Du hast ja ebenfalls bereits geschrieben, dass ams sogar vom Handelsstreit profitieren kann... Zählt das nun nicht mehr als "Nichtaktionär"?

ps: ich habe heute Morgen wieder eine kleine Tranche zugekauft, solche Chancen wirds hoffentlich nicht mehr viele geben.

Leiber Chuck, ich habe verkauft aus den Gründen, welche ich am 30.07 erleuert habe. Und zwar alle Aktien, denn wie ich ebenfalls geschrieben habe, werde ich wieder einsteigen. Ich bin von AMS ganz und voll überzeugt, daran ändert sich nichts, aber die Gründe meines Verkaufs treffen nun ein und ich kann darin nichts positives sehen im Moment; ansonsten wieso sollte ich verkaufen?

AMS kann vom Handelstreit profitieren, das haben sie auch bewiesen und ich habe darüber schon lange vor den Q2 Zahlen hier geschrieben. Aber, nun ist das ganze auf einem anderen Niveau. Die 10% Zölle werden massiv die Supply-Chain von Apple und anderen OEMs zusetzten. Daran kommt keiner vorbei, und AMS leifert auch nicht 100% der Teile eines Smartphones. Die Chinesen werden auch zurückschlagen, und ich sehe leider US-Technologieaktien als sehr exponiert. Die USA haben auch Huawei immernoch in der Klemme, das wird der China-Regierung bald zu viel, und ein Chinese wird alles geben um sein Gesicht nicht zu verlieren (was hingegen bei Trump kein Begriff ist und er provoziert sie noch dazu).

Schaut euch mal den USD, den EUR oder den Yuan an, dann auch den CHF...erinnert dies nicht an ein Deja-vu?

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plenaspei
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Amphibolix hat am 02.08.2019

Amphibolix hat am 02.08.2019 09:31 geschrieben:

Es ist weder für einen Pessimisten (Walerian) noch für einen Optimisten (z.B. Peter Enis) noch für Chartisten wie Swissrain, Gluxi, Pleanspei usw. vorhersehbar, wenn der Vollidiot auf der anderen Seite vom Teich wieder die Zollkeule schwingt und alles zur Sau macht. Der zerstört die ganze Wirtschaftsentwicklung, und keiner stoppt ihn. 

Das stimmt!

Darum geht es bei der Charttechnik um Wahrscheinlichkeit.

Warum sonst wäre es mir möglich gewesen Anfangs May eine gelbe Ellipse zu zeichnen, welche genau zu Trumps Nachricht passt?

Damals haben sich die Meisten hier nur ab dem Korrekturziel von 33 gestört und das andere übersehen.

Es geht darum Bewegungen von Massen zu verstehen, mich fasziniert das.

Es gibt egal wo immer Trendsetters und solche die hinterherlaufen, das zu verstehen ist mein Ansporn.

 

Kekkomachine
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Making bold moves: Alexander Everke

https://www.theceomagazine.com/executive-interviews/it-electronics/makin...

Auszug:

Alexander adds that diversification requires courage, especially when entering the automotive space. “We need to invest significantly in research and design for the automotive sector, which we will recognise in three to four years,” he says. “We have to do it today. If we don’t, it will never happen.”

Ich denke die OSRAM-Übernahme liegt in diesem Sinne der Entwicklung & Diversifikation, aber das Wachstum, die Profitabilität und vor allem die Verschuldung passen nicht dazu.

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Gluxi
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plenaspei hat am 01.08.2019

plenaspei hat am 01.08.2019 20:06 geschrieben:

wir kennen uns schon einige Jahre aus diversen Foren.

Wenn du meinen Chart von anfangs Mai nimmst so ist der Kurs genau in der gelben Ellipse.

Damals schrieb ich bei einem Kurs von Fr. 47.5; runter auf Fr. 33 am liebsten und dann rauf auf Fr. 54-57, eventuell auch mehr.

Hier würde 1/3 der Abwärtsbewegubg korrigiert, das heisst, hier reagieren Programme welche mit Fibos arbeiten und jeder der systematisch arbeitet sollte hier vernünftigerweise ein Stopp setzen.

Im Gründe sollte das letzte Hoch nochmals getestet werden, wenn das aber markant per Tagesschluss unterboten würde ist mit einem Schnellen Abverkauf zu rechnen.

Unter Fr. 82 per Tagesschluss sind die ca. Fr. 14 noch offen.

Hätte ich im May ab Fr. 54-57 und ca. Fr. 62 und ca. Fr. 72 einen Pfeil auf Fr. 14 gezeichnet, mit Stopp bei Fr. 82.

Wäre ich aus dem Forum verbannt worden.

Ich weiss, dass ich nicht immer einfach zu verstehen bin, ich bin schon über 20 Jahre mit meinem Mann zusammen☺️

Ich hoffe du kannst meine Idee nachvollziehen, das war eventuell nur eine Welle 4, erst über Fr. 82 ist diese vom Tisch.

Jetzt t ist auch meine 18 jährige Tochter bereit und wir suchen uns ein nettes Restaurant das noch Platz für 8 Personen hat, wird nicht einfach.

 

Herzliche Grüsse 

 

Liebe Plena

Zuerst bedanke ich mich bei deiner Tochter, dass sie dich warten liess und du so Zeit hattest zu schreiben Wink

Ich denke, ich kann deine Idee nachvollziehen. Der Ausblick von AMS ist jedoch zur Zeit sehr gut und mir scheint dafür die 18.- unglaublich tief. Wobei ich damals bei 120.- das selbe gedacht hatte, als du ein sehr tiefes Kursziel erwähnt hattest.

Ich habe heute Vorbörslich meinen Call weiter reduziert. Beim Rest warte ich nächste Woche ab. AMS ist vom Handelskonflikt nicht übermässig betroffen, das hat AMS bei den letzten Zahlen erwähnt. Das bei dem rasanten Anstieg nun Gewinne mitgenommen werden, kann ich nachvollziehen.

Kekkomachine
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Trump set to make announcement on European trade

President Donald Trump on Friday will make an announcement on European Union trade at 1:45 p.m. Eastern, according to the White House's daily guidance. Trump has threatened tariffs on European Union cars as well as food and alcohol.

***

Ah ja, und nur so nebenbei, China ist sich schon am positionieren: https://www.marketwatch.com/story/china-threatens-countermeasures-if-tru...

Das kann noch lange gehen bis zum 1. September es werden noch manche Wellen geschlagen denke ich. Schafft es die Aktie heute über CHF 47.50 zu schliessen, kann es seitwärts bis zu ungf. CHF 55.90 für eine Weile schwanken. Ansonsten sehe ich kurzfristig die CHF 42 als nächsten Support. Dies selbstverständlich bei "neutraler" News-Lage Scratch one-s head

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Sjoker11
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Kekkomachine hat am 02.08

Kekkomachine hat am 02.08.2019 11:44 geschrieben:

President Donald Trump on Friday will make an announcement on European Union trade at 1:45 p.m. Eastern, according to the White House's daily guidance. Trump has threatened tariffs on European Union cars as well as food and alcohol.

***

Ah ja, und nur so nebenbei, China ist sich schon am positionieren: https://www.marketwatch.com/story/china-threatens-countermeasures-if-tru...

Das kann noch lange gehen bis zum 1. September es werden noch manche Wellen geschlagen denke ich. Schafft es die Aktie heute über CHF 47.50 zu schliessen, kann es seitwärts bis zu ungf. CHF 55.90 für eine Weile schwanken. Ansonsten sehe ich kurzfristig die CHF 42 als nächsten Support. Dies selbstverständlich bei "neutraler" News-Lage Scratch one-s head

President Donald Trump on Friday will make an announcement on European Union trade at 1:45 p.m. Eastern, according to the White House's daily guidance. Trump has threatened tariffs on European Union cars as well as food and alcohol.

Wenn man seine Absichten wüsste, könnte man schlauer werden Lol Schlussendlich geht es nur darum die FED unter Druck zu setzen... Mal schauen was als nächstes passiert..

 

 

swissrain
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Kekkomachine hat am 02.08

Kekkomachine hat am 02.08.2019 16:44 geschrieben:

Das kann noch lange gehen bis zum 1. September es werden noch manche Wellen geschlagen denke ich. Schafft es die Aktie heute über CHF 47.50 zu schliessen, kann es seitwärts bis zu ungf. CHF 55.90 für eine Weile schwanken. Ansonsten sehe ich kurzfristig die CHF 42 als nächsten Support.

Unten ein Chart angehängt, der die Unterstützungen und die Widerstände zeigt. Vorerst gehe ich davon aus, dass die Aktie zwischen 48 und 56 eine Bullenflagge bilden wird. 

Eine allgemeine schlechte Stimmung in den Weltmärkten kann sie natürlich weiter bodigen, saisonal wäre es auch passend. Die 42 von Kekko genannt müssen einberechnet werden. 

Für die Aktie selbst ist aus meiner Sicht gegenwärtig die grösste Gefahr die Übernahme von Osram. Falls eine Kapitalerhöhung dafür stattfände, oder auch nur Gerüchte dazu gestreut werden, wird jeder auf den Verkaufsknopf drücken. Kritisch stimmt mich, dass ein Manager von AMS seine Aktien kürzlich veräusserte. Was weiss er? Und eben, da beginnt die Gerüchteküche schon. Es werden andere kommen, die sie gezielt zu ihrem Nutzen breit streuen. 

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Kekkomachine
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Guten Morgen an die Schweizer

Guten Morgen an die Schweizer-Kolleginnen und Kollegen! Smile

In Asien sieht es sehr düster aus, im Moment stehen die meisten Indexe zwischen -2 und -3%; aber das seht ihr ja sicher schon selber. Die Stimmung ist wieder einmal im Bereich "Weltuntergang", ich denke es sind eher Gewinnmitnahmen, aber es stimmt schon, dass nun der Handelskrieg recht zu bedenken gibt. Anscheinend hat Donny entgegen der Meinung seiner Berater gehandelt, was nun wirklich bedenklich ist, denn die Massnahmen werden einen grösseren Impakt haben, als der Mann wohl verstehen kann.

Hier noch einen Artikel generell zu AMS & Co.

https://theprint.in/tech/smartphones-business-might-be-struggling-but-th...

Auszug den ich interessant finde: "Alphabet Inc.’s Google will also release an updated Pixel smartphone that comprises an innovative 3-D motion sensor array that lets users control the handset without touching the screen. Much of the underlying hardware will be supplied by Infineon."

Ich bleibe langfristig für AMS positiv eingestellt und werde nun mit freude bald auf Einkaufstour gehen, Schnäppchen sind angesagt!

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Pesche
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Stempelsteuer auf AMS Aktien

Stempelsteuer auf AMS Aktien.

Frage:

Ist es richtig dass mir die Migrosbank den Steuersatz 0.15% für ausländische Aktien verrechnet und nicht 0.075% inländische Aktien. Mir es es bis heute nicht aufgefallen dass AMS als ausländische Aktien angeschaut wird..... obwohl AMS in der Scheiz kotiert ist.

Geld stinkt, aber ich liebe den Geschmack

Gluxi
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Hallo Pesche

Hallo Pesche

Das ist so richtig. Für die Stempelsteuer wird auf die ISIN Nummer geschaut und die ist bei AMS folgende: AT0000A18XM4.

Schweizer Aktien fangen mit "CH" an, bei allen anderen bezahlst du mehr Stempelsteuer. Ich finde es aber auch recht verwirrend, dass man für einen SPI Titel den Stempelsteuersatz für ausländische Aktien bezahlen muss.

Pesche
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Gluxi hat am 06.08.2019 17:07

Gluxi hat am 06.08.2019 17:07 geschrieben:

Hallo Pesche

Das ist so richtig. Für die Stempelsteuer wird auf die ISIN Nummer geschaut und die ist bei AMS folgende: AT0000A18XM4.

Schweizer Aktien fangen mit "CH" an, bei allen anderen bezahlst du mehr Stempelsteuer. Ich finde es aber auch recht verwirrend, dass man für einen SPI Titel den Stempelsteuersatz für ausländische Aktien bezahlen muss.

DANKE Gluxi

Ich fürchtete schon die MB macht etwas falsch  Biggrin

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Chuck Norris
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Mike Shiva sagt...

ams wird bald rund 8'442'000 eigene Aktien besitzen mit EP um CHF 45.00...

Mike Shiva sieht, dass ams ein vernünftiges Angebot "NUR" für den Wunschbereich von OSRAM macht... Die Aktie geht ab... ams geht mit den 8'442'000 umgerechnet zu CHF 90.00 an die Hongkonger-Börse und hat 760 Mio. Cash für die Teilübernahme... Ein möglicher Restbetrag wird via kleiner Kap.-Erhöhung oder Darlehen (via neuer günstiger Wandelobli oder Anleihe oder Bankkredit gestemmt). Dem Aktienkurs passt dies, weil schlussendlich wird der ausgegebene Franken sinnvoll investiert und es gibt mehr Umsatz/Ertrag, man sieht die Synergie-Effekte und rühmt das Management, welches durch den Aktienrückkauf und die Wiederausgabe via Hongkong den OSRAM-Wunsch-Teil dadurch mit schönem Discount erwerben kann (schliesslich verdiente man 100% mit den Aktien...).

Schauen wir mal, ob Mike Shiva recht behält... Und wenn ams den Wunsch-OSRAM-Teil nicht kaufen kann... ist das auch nicht schlecht für die Aktie wenn die Q3-Vorgaben erreicht werden und der Ausblick Q4 und dann auch 2020/2021 überzeugt... dann kann Hongkong zu CHF 90.00 oder mehr immer noch Realität werden.

Fazit: Ich sehe immer noch ein enormes Potential in ams! Und auch die Leerverkäufer werden nun zeitnah ihre rund 8 Mio. ausstehenden Aktien zurückkaufen (nebst ams selbst, welche auch noch 2% Aktien zurückkaufen kann und Excel-Stand-heute noch nicht damit begonnen hat)

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Nun geht's um die Wurst

München, 07. Aug (Reuters) - Der größte Aktionär von Osram pokert um ein höheres Übernahmeangebot für den Münchner Lichtkonzern. Osram-Aktien seien mehr wert als die 35 Euro, die die Finanzinvestoren Bain Capital und Carlyle zahlen wollen, erklärte Allianz Global Investors (AllianzGI), einer der beiden Vermögensverwalter des Münchner Versicherungsriesen. AllianzGI hält knapp 9,3 Prozent an Osram. Ohne ihre Anteile dürfte es für Bain Capital und Carlyle fast unmöglich werden, wie geplant 70 Prozent der Osram-Aktien einzusammeln. "Aufgrund der aktuell vorliegenden Informationen ist AllianzGI derzeit entgegen der Empfehlung von Vorstand und Aufsichtsrat der Osram nicht bereit, das Angebot anzunehmen", teilte die Fondsgesellschaft am Mittwochabend mit.

Bain Capital wollte sich dazu zunächst nicht äußern, Carlyle war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Die Offerte läuft noch bis zum 5. September. Bis zum vergangenen Freitag war sie nur für 0,9 Prozent der Osram-Aktien angenommen worden.

In der Mitteilung geht AllianzGI mit der Führung von Osram hart ins Gericht: "Nachdem sich AllianzGI im vergangenen Jahr um einen konstruktiven Dialog mit dem Vorstand und dem Aufsichtsrat von Osram bemüht hat, ist es umso bedauerlicher, dass die beiden Gremien kein ausreichendes Vertrauen in das von ihnen geführte Unternehmen zu haben scheinen, sondern stattdessen vorziehen, es zu einem Preis zu verkaufen, der nach einem Abschlag aussieht." Ein Osram-Sprecher verwies darauf, dass Vorstand und Aufsichtsrat das Angebot der beiden Finanzinvestoren als fair und angemessen bewertet hatten. Zu den Vorwürfen wollte er sich nicht äußern.

Die Fondsmanager hatten bereits auf der Hauptversammlung gegen die Entlastung von Vorstandschef Olaf Berlien gestimmt. Die Stellungnahme ist für AllianzGI ungewöhnlich - ihre Beteiligung an Osram ist allerdings auch ungewöhnlich hoch. Das Paket ist mehr als 300 Millionen Euro wert. Doch den Kunden der Allianz-Tochter würden bei einem Verkauf der Aktien an Bain und Carlyle Verluste drohen. Als AllianzGI 2017 die Schwelle von fünf Prozent überschritt, notierte die Osram-Aktie bei 67 Euro, als sie Ende 2018 weiter aufstockte, bei knapp 40 Euro. Die Papiere sind auf mehrere Publikumsfonds von AllianzGI verteilt. Bei einem Scheitern des Angebots droht der Aktie laut Analysten aber ein noch stärkerer Kursverfall.

Für Bain und Carlyle wird die vier Milliarden Euro schwere Übernahme damit immer mehr zum Hürdenlauf. Zuletzt hatte sich bereits der österreichische Sensor-Hersteller und Osram-Rivale AMS zu Wort gemeldet und erklärt, er könne sich ein konkurrierendes Übernahmeangebot vorstellen. Zunächst war dabei von 38,50 Euro je Osram-Aktie die Rede. In München wird der Vorstoß als Störfeuer gewertet. Er dürfte allerdings einige zögernde Aktionäre zusätzlich verunsichern.

 

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AMS, OSRAM & Co.

Es ist schon riskant auf was Allianz sich hier einlässt; scheitert die Übernahme, dann fällt die OSRAM Aktie wie ein Stein und das Management muss ausgetauscht bzw. eine neue Strategie erarbeitet werden. Andererseits ist es nun klar, dass sie bei diesem Angebot von Bain und Carlyle, sehr viel Geld verlieren.

Für AMS bedeutet dies nun, dass eine evtl. Übernahme sogar teurer wird, da Bain und Carlyle nun dazu verpflichtet sind, ihr eigenes Angebot anzupassen, da sie die Schwelle von 70% nicht herabsetzen können und ohne die Zusage von Allianz das Erreichen dieser Schwelle wohl unmöglich sein wird.

Die Lage spitzt sich zu, aber sie gefällt mir immer weniger in Bezug auf AMS; schade denn die Aktie ist nun stark und könnte eigentlich sehr schönen Auftrieb bekommen. Das noch kein Angebot von AMS kommuniziert wurde kann aus meiner Sicht daher sein, dass Ankeraktionäre sich dagegen wehren, welche keine Kapitalerhöhung durchmachen möchten und lieber eine Reduktion der Schulden begrüssen würden; denn ich glaube kaum, dass AMS so lange braucht um festzustellen ob nun OSRAM die M&A Kriterien erfüllt oder nicht.

Ich bin übrigens davon überzeugt, dass eine Rezession in den kommenden 12-18 Monaten in Europa und Teilen der Welt (veilleicht sogar in den USA) eintreffen wird, da könnte man OSRAM für einen Bruchteil des heutigen Preises erwerben.

Ich warte mal ab, bin jedoch nach wie vor bereit wieder einzusteigen, sobald sich die Lage etwas geklärt hat.

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phraser
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Osram-Bieter beissen auf Granit
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EANS-Adhoc: ams AG ams unterbreitet OSRAM Vorschlag für Übernahm

Fusion/Übernahme/Beteiligung 11.08.2019 Premstätten - * Durch Zusammenschluss von ams und OSRAM entsteht ein weltweit führender Anbieter von Sensoriklösungen und Photonik mit erheblichen Vorteilen für Kunden * Bedeutender Entwicklungssprung für beide Unternehmen: Nutzung europäischer Sensorik- und Beleuchtungstechnologie ermöglicht Wachstum, Margenverbesserung und weitere Investitionen * Angebotspreis von EUR38,50 entspricht Prämie von 33% gegenüber unbeeinflusstem OSRAM Aktienkurs (EUR28,92) und 10% gegenüber Angebot von Bain Capital und The Carlyle Group (EUR35,00) * Kosten- und Umsatzsynergien in erwarteter laufender jährlicher Höhe von mehr als EUR300 Mio. auf Vorsteuerbasis bedeuten signifikante Wertsteigerung * Erwarteter positiver Ergebniseffekt je ams-Aktie ab dem ersten Jahr nach Abschluss; erwartete Rendite oberhalb Kapitalkosten von ams ab zweitem Jahr nach Abschluss * EUR4,2 Mrd. zugesagte Brückenfinanzierung und EUR1,5 Mrd. Kapitalerhöhung mit Bankübernahmevertrag ergeben erwarteten Pro-Forma-Verschuldungsgrad zum Dezember 2019 von 4,3x bzw. 3,2x Nettoverschuldung/EBITDA, letzterer bereinigt um laufende Synergien * Verbesserte Qualität der Cash Flows durch diversifizierte Umsätze und Synergien unterstützt zügige Verringerung des Verschuldungsgrads und erleichtert weitere Investitionen ins Geschäft * Identifikation des besten Eigentümers für das Digital-Geschäft und schrittweiser Ausstieg aus Consumer General Lighting LED-Geschäft * Bereitschaft zu einer verbindlichen Vereinbarung mit Schutzklauseln und Zusagen für Mitarbeiter sowie weitere Investitionen in Deutschland * ams hat OSRAM um Aufhebung des Stillhalteabkommens gebeten, um Übernahmeangebot unterbreiten zu können, das Vorteile für alle Stakeholder bietet Premstätten, Österreich (11. August 2019) -- ams (SIX: AMS), ein weltweit führender Anbieter von Hochleistungssensorik, hat heute einen mit Finanzierungsgarantien versehenen Vorschlag ("Vorschlag") für ein Bar- Übernahmeangebot ("Angebot") für 100% des Aktienkapitals der OSRAM Licht AG ("OSRAM") zum Preis von EUR38,50 je Aktie (die "Transaktion") vorgelegt. Der Vorschlag enthält ein Paket umfangreicher Zusagen für sämtliche Stakeholder von OSRAM. ams ist zuversichtlich, dass der Vorschlag Osram ermöglicht, das Stillhalteabkommen vom 4. Juni 2019 aufzuheben. Danach plant ams, ein Übernahmeangebot zu unterbreiten. Erfüllt ams M&A-Kriterien Die Transaktion erfüllt alle Kriterien, die ams öffentlich für große Transaktionen genannt hat: strategisch schlüssig, deutlich wertsteigernd, positiver finanzieller Beitrag, mit einer nachhaltigen Kapitalstruktur umsetzbar sowie passend zu ams' Finanzmodell. Strategisch schlüssig: Der Zusammenschluss von ams und OSRAM schafft einen weltweit führenden Anbieter von Sensorlösungen und Photonik mit einem Umsatz von rund EUR5 Milliarden. Dies ermöglicht ams einen schnelleren Markterfolg bei neuen bahnbrechenden optischen Lösungen, beschleunigt die Diversifizierung des Umsatzes von ams und stärkt die weltweite Fertigungsplattform mit deutlichen Skalen- und Kostenvorteilen. Zudem werden die komplementären Vertriebsstärken beider Unternehmen zur besseren Marktdurchdringung genutzt. Deutlich wertsteigernd: Die Transaktion führt zu einer deutlichen Wertschaffung durch Kosten- und Umsatzsynergien in einer erwarteten jährlichen laufenden Höhe auf Vorsteuerbasis von mehr als EUR240 Millionen beziehungsweise EUR60 Millionen. Die erwarteten COGS-Synergien von mehr als EUR120 Millionen ergeben sich in erster Linie aus der Konsolidierung der kombinierten weltweiten Fertigungsinfrastruktur. Die erwarteten OPEX-Synergien von mehr als EUR120 Millionen resultieren in erster Linie aus einer Zusammenführung von Verwaltungsfunktionen, IT und F&E-Programmen. Die erwarteten Umsatzsynergien von mehr als EUR60 Millionen ergeben sich aus der Verbesserung der Marktdurchdringung auf gemeinsamer Basis. ams geht davon aus, dass der Großteil dieser Synergien innerhalb der ersten 24 Monate nach Abschluss der Transaktion gehoben werden kann. Um dies zu erreichen, geht ams von einmaligen Integrationskosten von etwa EUR400 Millionen aus. Längerfristig erwartet ams eine deutliche Steigerung der Einnahmen durch Synergien aus der schnelleren Erschließung neuer Geschäftsfelder für optische Lösungen und Photonik. Die Transaktion bewertet OSRAM mit einem Unternehmenswert von EUR4,3 Milliarden. Dies entspricht 14,6x bereinigtes EBITDA zum September 2019 auf Basis von Konsensus-Schätzungen (EUR297 Millionen) und 7,3x bereinigtes EBITDA zum September 2019 bereinigt um laufende Kosten- und Erlössynergien (EUR597 Millionen). Positiver finanzieller Beitrag: Die Transaktion steigert nach ams' Erwartung den Gewinn je Aktie von ams bereinigt um Kostensynergien ab dem ersten Jahr nach ihrem Abschluss. Die Transaktionsrendite, einschließlich der Kostensynergien, liegt nach Erwartung von ams ab dem zweiten Jahr nach Abschluss über den Kapitalkosten von ams. Nachhaltige Kapitalstruktur: Die Finanzierung der Transaktion ist abgesichert durch eine Brückenfinanzierung in Höhe von EUR4,2 Milliarden, zugesagt von HSBC und UBS, die als Joint Global Coordinators, Mandated Lead Arrangers und Bookrunners mandatiert sind. ams ist weiterhin der Beibehaltung einer nachhaltigen Kapitalstruktur verpflichtet und beabsichtigt, die Brückenfinanzierung durch eine Kombination aus Eigen- und Fremdkapitalemissionen zu refinanzieren. ams plant, neues Eigenkapital in Höhe von EUR1,5 Milliarden (in CHF begeben) zu begeben, das von HSBC und UBS als Joint Global Coordinators und Joint Bookrunners vollumfänglich insbesondere in Form einer Bezugsrechtsemission übernommen worden ist. ams beabsichtigt, diese Kapitalmaßnahme in einer außerordentlichen Hauptversammlung im vierten Quartal 2019 genehmigen zu lassen. Bei Pro-forma-Berücksichtigung der Aktienemission geht ams davon aus, dass sich durch die Transaktion ein erwarteter Pro-Forma- Verschuldungsgrad zum Dezember 2019 von rund 4,3x Nettoverschuldung/EBITDA bzw. 3,2x Nettoverschuldung/EBITDA bereinigt um Umsatzsynergien ergibt. Im Einklang mit ams Finanzmodell: Die Transaktion steht im Einklang mit dem Finanzmodell von ams, wobei das kombinierte Geschäft ein zweistelliges Umsatzwachstum zum Ziel hat, welches das mittelfristige ams-Ziel einer bereinigten EBIT-Marge von mehr als 25% unterstützt (vor akquisitionsbedingtem Aufwand und Aufwand für aktienbasierte Vergütung). Schlüssige strategische Begründung Schaffung eines weltweit führenden Anbieters von Sensorlösungen und Photonik: Durch die Transaktion kann ams seine optischen Sensor- und Beleuchtungslösungen in Bezug auf Performance, Baugröße, Energieeffizienz und Kosten verbessern. Dabei profitiert ams von dem Trend, Sensoren und Beleuchtungsquellen zunehmend als eine Sensorlösung zusammenzustellen, die Emitter, optischen Pfad, Empfänger, Treiber-ICs, integrierte Algorithmen und Applikationssoftware umfasst. OSRAM bringt dabei eine führende Marktposition in den Bereichen Hochleistungs- und Infrarot-LEDs und EEL ein, die das ams-Portfolio an Hochleistungs-VCSELs und VCSEL-Arrays hervorragend ergänzt. Damit wird ams ein führender Anbieter für optische Halbleiter und der einzige Anbieter eines kompletten Lösungsspektrums für neue, schnell wachsende Anwendungen. Diese beinhalten 3D-Sensorik, Sensorik im Fahrzeuginnenraum, industrielle Bildsensorik, assistiertes und autonomes Fahren, Mensch-Maschine-Schnittstelle im Fahrzeug, digitale Beleuchtung für Fahrzeuge, Consumer-AR/VR-Applikationen und den Bereich persönliche Gesundheit. Schnellerer Markterfolg bei bahnbrechenden neuen optischen Lösungen: Die Transaktion positioniert ams für umfassenden Markterfolg in bahnbrechenden Innovationsfeldern wie: 1) die nächste Generation von Consumer- und Automotive- Displays: kleine MicroLED-Displays mit kompletter Sensor-Display-Integration, anwendbar in Smart Watches, AR/VR und im Fahrzeug; 2) autonomes Fahren: LIDAR- Lösungen auf Basis von VSCEL und EEL, Verwendung von Front- und Rücklichtsystemen als sog. LIDAR-Hubs; 3) digitale Automotive- Beleuchtungslösungen: miniaturisierte Lichtprojektoren für Lichtlösungen am und im Fahrzeug; 4) Bildsensorik der nächsten Generation: ultrakleine Wafer-Level- Kameras für AR/VR-Brillen sowie Displays im Automotive-Markt; und 5) Biosensorik: Sensorik auf der Haut oder im Ohr basierend auf Laserquellen und Detektoren sowie Lösungen, um die Herausforderung der nicht-invasiven Überwachung von Blutzuckerwerten anzunehmen. Beschleunigte Diversifizierung der Umsatzverteilung: Die Transaktion trägt maßgeblich dazu bei, den Umsatz von ams zu diversifizieren und damit eine ausgewogenere und weniger schwankungsanfällige Zusammensetzung von Erträgen und Cashflows zu erreichen; dabei ergibt sich ein Anteil des Bereichs Consumer von 35% und des Bereichs Automotive von 45% (pro forma durch den Beitrag von OSRAM). Das gemeinsame Automobilgeschäft wird eine führende Rolle in neuen, schnell wachsenden Märkten wie assistiertes und autonomes Fahren, Mensch-Maschine- Schnittstelle im Fahrzeug und digitale Beleuchtungssysteme für Fahrzeuge spielen. In diesen hängt das Umsatzwachstum maßgeblich von der Marktdurchdringung neuer Anwendungen und weniger vom Volumenwachstum des Fahrzeugmarkts ab. Verbesserte Fertigungsinfrastruktur mit deutlichen Skalen- und Kostenvorteilen: Die Transaktion baut auf den erheblichen Investitionen in modernste Produktionsanlagen auf, die von beiden Unternehmen kürzlich getätigt wurden. OSRAM hat in große Standorte mit niedrigen Lohnkosten in Malaysia und China investiert, die Präsenz von ams in Singapur attraktiv ergänzen. Durch die Kombination und Optimierung der Fertigungskapazitäten beider Unternehmen kann eine bessere Auslastung erreicht und das Insourcing bestimmter Komponenten erleichtert werden, was die erwarteten mittelfristigen Umsatzsynergien unterstützt. Dazu beabsichtigt ams insbesondere, die gesamte Front-End-LED- Produktion in Regensburg zusammenzuführen. Dies wird zur Schaffung neuer Arbeitsplätze sowie zu weiteren Investitionen in die Technologieentwicklung in dieser Region führen. Darüber hinaus plant ams, die Back-End-LED-Produktion in Asien zusammenzulegen, wodurch die Fertigungsinfrastruktur in Asien optimiert und die Situation offener Produktionskapazitäten adressiert wird. Nutzung komplementärer Stärken zur besseren Marktdurchdringung: Die Transaktion bringt zwei Unternehmen zusammen, die über ausgesprochen komplementäre Go-To- Market-Organisationen und bestehenden engen Kundenbeziehungen zu führenden globalen OEMs in den Bereichen Mobile und Consumer, medizinische Bildgebung, Automotive sowie im Industriemarkt verfügen. Durch den Zusammenschluss ist ams hervorragend aufgestellt, um der gemeinsamen Kundenbasis Sensorlösungen und Photonikprodukte anbieten zu können. Dabei kann ams die sich ergänzenden Produktportfolios beider Unternehmen nutzen, die auf in Europa entwickelter und weltweit produzierter Technologie basieren. Attraktives Angebot für OSRAM ams hat die Entwicklung von OSRAM und den strategischen Transformationsprozess des Unternehmens über einen längeren Zeitraum eng verfolgt. Auf dieser Grundlage nahm ams Anfang Mai 2019 Kontakt zum Vorstand von OSRAM auf, um eine mögliche Basis für die potentielle Übernahme von OSRAM zu erkunden. Dies wurde von OSRAM begrüßt. Am 29. Mai 2019 hat ams dem Vorstand von OSRAM einen unverbindlichen Vorschlag unterbreitet. Dieser unverbindliche Vorschlag stand unter anderem unter dem Vorbehalt des zufriedenstellenden Abschlusses einer üblichen Due-Diligence- Prüfung. OSRAM gewährte ams daraufhin entsprechenden Zugang. Als Voraussetzung für die Gewährung der Due Diligence schloss ams am 4. Juni 2019 eine übliche Geheimhaltungsvereinbarung ab, die ein 12-monatiges Stillhalteabkommen beinhaltet. Diese Stillhaltevereinbarung verhindert derzeit, dass ams ein Übernahmeangebot für OSRAM abgeben kann, solange bis die Vereinbarung von OSRAM aufgehoben worden ist. Am 11. August 2019 hat ams OSRAM einen Vorschlag vorgelegt und ist bereit, bis zum 15. August 2019 ein Übernahmegebot zu unterbreiten, die Aufhebung des Stillhalteabkommens vorausgesetzt. Parallel dazu möchte ams so schnell wie möglich ein Business Combination Agreement mit OSRAM abschließen. ams ist gerne bereit, in diese Vereinbarung umfangreiche Zusicherungen für die Mitarbeiter und Produktionsstandorte in Deutschland einzuschließen. "Dieser Vorschlag sollte alle Stakeholder von OSRAM überzeugen. Deshalb gehen wir davon aus, dass OSRAM das Stillhalteabkommen aufheben und seinen Aktionären die Möglichkeit geben wird, von unserem Angebot zu profitieren. Dies ermöglicht OSRAM und uns, eine gewinnbringende Kombination der Unternehmen zu schaffen. Gemeinsam können wir uns mit unseren erstklassigen Mitarbeitern, Produkten und Technologien als ein weltweit führender Anbieter von Sensorlösungen und Photonik etablieren und unseren Kunden erhebliche Vorteile bieten. Wir verfolgen einen langfristigen Plan, der auf weiteren Investitionen und Wachstum basiert und den wir aus einer Position der Stärke heraus umsetzen können", erläutert Alexander Everke, CEO von ams. Umfangreiche Zusicherungen an alle Stakeholder von OSRAM Der Vorschlag ist mit umfassenden Zusicherungen verbunden, die zur Absicherung der Mitarbeiter und Produktionsstandorte von OSRAM in Deutschland dienen sollen. ams verpflichtet sich dabei unter anderem, die weitere Berücksichtigung der Eckpunkte der Vereinbarung "Zukunftskonzept Deutschland" zu unterstützen, die im Juli 2017 mit der Gewerkschaft IG-Metall und den Arbeitnehmern von OSRAM abgeschlossen wurde. ams plant Investitionen in den Produktionsstandort Regensburg durch die Zusammenlegung der Front-End-LED-Produktion am Standort. So können neue Arbeitsplätze geschaffen werden, wovon die lokale Wirtschaft profitiert. Zusätzlich bekräftigt ams, für einen Zeitraum von fünf Jahren vorhandene Tarifverträge ebenso wie Betriebsvereinbarungen und ähnliche Abkommen anzuerkennen. Daneben sollen keine Änderungen an bestehenden Pensionszusagen vorgenommen werden. Darüber hinaus plant ams, eine Standortsicherungsvereinbarung für alle deutschen Produktionsstandorte für einen Zeitraum von drei Jahren abzuschließen. Der Geschäftsbereich Digital von OSRAM wird von ams nicht als Kernbereich angesehen. Den besten Besitzer für den Bereich zu identifizieren, für den das Geschäft von strategischer Bedeutung ist, wird nach Ansicht von ams Investitionen in das Geschäft ermöglichen, als besten Weg, um langfristig Arbeitsplätze zu sichern. ams stimmt der Einschätzung von OSRAM zu, dass das Consumer General Lighting LED-Geschäft optimiert werden muss. Deshalb plant ams, sich schrittweise aus diesem Bereich zurückzuziehen. Die so verfügbaren finanziellen Mittel können daraufhin in die Weiterentwicklung der europäischen Technologiebasis des gemeinsamen Unternehmens investiert werden. ams verpflichtet sich zudem, München als bedeutsamen Standort zu erhalten und wichtige Unternehmensfunktionen zwischen München und Premstätten aufzuteilen. Zeitplan Die Aufhebung des Stillhalteabkommens durch OSRAM vorausgesetzt plant ams, bis 15. August 2019 ein Übernahmeangebot mit Beginn der Angebotsfrist vor dem 5. September 2019 abzugeben. Das Angebot würde unter dem Vorbehalt einer Mindestannahmeschwelle durch die Aktionäre von 70% sowie üblichen Abschlussbedingungen, darunter der Zustimmung der Aufsichtsbehörden stehen. ams erwartet, die Transaktion in der ersten Hälfte 2020 abschließen zu können.

 

Gluxi
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Ich druck mir das jetzt mal

Ich druck mir das jetzt mal aus und lege es unters Kopfkissen Wink

gertrud
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swissrain hat am 04.08.2019

swissrain hat am 04.08.2019 03:27 geschrieben:

Für die Aktie selbst ist aus meiner Sicht gegenwärtig die grösste Gefahr die Übernahme von Osram. Falls eine Kapitalerhöhung dafür stattfände, oder auch nur Gerüchte dazu gestreut werden, wird jeder auf den Verkaufsknopf drücken. Kritisch stimmt mich, dass ein Manager von AMS seine Aktien kürzlich veräusserte. Was weiss er? 

Wie wahr!

Das haben die HSBC und die UBS dem Management schöngerechnet, denn für diese Banken ist es ein Riesengeschäft die Übernahme und die KE zu organisieren. 

Bleibt nur zu hoffen, dass es nichts wird.

Kekkomachine
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Die 42 werden heute getestet

EUR 400Mio Kosten (selbstverständlich ungf., da es bei einer M&A dieser Grösse ein richtiger Honigtopf für die Banken ist); 100% Cash-Angebot (hätte auch etwas Aktien-Swap geben können, da ja auch die KE in HongKong in Diskussion stand); Gegenwind von Grossaktionär Allianz, Kleinaktionärverband bzw. Gewerkschaften, und das alles bei einem Nicht-Übernahme-Abkommen über 12 Monate, welches zuerst aufgelöst werden muss (d.h. dass nun auch noch das Mangement und der Aufsichtsrat von OSRAM das Angebot genehmigen muss und kann wohl noch mehr versuchen herauszuholen).

Es kam genau so als ich befürchtete. Deswegen bin ich auch raus und zwar zu 100%. Die Aktionäre werden regelrecht ausgepumpt: höheres Risiko, geringeres Wachstum, keine Dividende (nun erst recht und für viel länger als angenommen), noch mehr Kapitaleinsatz; das soll nicht jedem gefallen..

Für mich war das nicht-bindliche Angebot vor ein paar Wochen, ein Fehler, nun kommt das richtige Angebot und ist genau gleich; Fazit: die M&A Kriterien sind ein Marketingargument welches schön- oder schlechtgeredet werden kann. Wenn man sich das Ganze von Aussen ausrechnet, stimmt die Kapitalstruktur und das Wachstum nicht mit den versprochenen Zielen von AMS überein.

Ach ja, noch dazu: das bestehende Angebot von Bain & Carlyle müsste sowieso verbessert werden, da es so nicht erfolgreich sein würde; die Preis-Schlacht ist nun offen...

Be fearful when others are greedy, and be greedy when others are fearful. - W. Buffet

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