Komax

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Volle Auftragsbücher bei

Volle Auftragsbücher bei Komax - Gewinn sinkt

Der Spezialist für Kabelverarbeitungsmaschinen Komax hat im ersten Halbjahr den Umsatz nur knapp gehalten und einen Rückgang beim Gewinn erlitten.

24.08.2017 08:02

Verzögerungen bei der Umsetzung des hohen Bestellungseingangs verhinderten höheren Umsatz; höhere Kosten und eine Wertberichtigung drückten den Gewinn nach unten.

Der konsolidierte Umsatz ging um 0,8% auf 194,7 Mio CHF zurück. Da die Rechnungslegung auf Swiss GAAP FER umgestellt wurde, sind in den Vorjahreszahlen noch die Ergebnisse der im ersten Quartal 2016 verkauften Business Unit Medtech enthalten, auf Umsatzstufe sind dies 19,2 Mio. Lässt man die Betrachtung von Medtech weg, lag das organische Wachstum bei 8,7%, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilt.

Warten auf Auslieferungen

Der Auftragseingang legte um gut 22% auf 224,4 Mio CHF zu. Damit ergibt sich eine Book-to-Bill-Ratio von 1,15. Die hohe Rate sei darauf zurückzuführen, dass zwar diverse Bestellungen bereits produziert, aber noch nicht ausgeliefert worden seien. Damit seien sie auch noch nicht im Umsatz enthalten.

Dies betreffe sowohl grössere Anlagen als auch in der Schweiz produzierte Serienmaschinen für den stark wachsenden asiatischen Markt. Das Unternehmen spricht in diesem Zusammenhang von einer "verzögerten Umsatzerwirtschaftung", sieht im hohen Bestellungseingang indes einen Beleg für den Ausbau der Marktposition.

Der EBIT sank um gut 16% auf 25,4 Mio CHF und die EBIT-Marge um 240 Basispunkte auf 13,1%. Das starke Wachstum, neu eingeführte Produkte sowie der veränderte Produktmix hätten auf die Profitabilität gedrückt, heisst es dazu. Die Kosten seien zudem von höheren Abschreibungen und der Einführung des neuen ERP-Systems beeinflusst gewesen. Ausserdem sei die Mitarbeiterzahl markant gestiegen.

Wertberichtigung

Der Reingewinn nach Steuern lag bei 18,6 Mio, was einem Minus von knapp 19% entspricht. Dafür macht das Unternehmen eine ausserordentliche Wertberichtigung über 1,9 Mio CHF verantwortlich, welche für ein an ein assoziiertes Gesellschaft gewährtes Darlehen vorgenommen wurde.

Mit den vorgelegten Zahlen hat das Unternehmen die Erwartungen mit dem Auftragseingang deutlich und auch mit dem Umsatz übertroffen, mit den Gewinnziffern dagegen verfehlt.

"Der Bedarf an Automatisierungslösungen nimmt weiter zu und unsere Kunden sind bestrebt, manuelle Tätigkeiten auf Maschinen zu verlagern", lässt sich in der Mitteilung CEO Matijas Meyer zitieren. Er bezeichnet gleichzeitig das Marktumfeld als positiv. Insbesondere im Raum Asien/Pazifik und in Europa (inkl. Afrika) sei diese Dynamik im ersten Halbjahr 2017 hoch gewesen.

Unter den Erwartungen blieb dagegen die Region Nord-/Südamerika. Dort sei seit Monaten eine Zurückhaltung bei den Investitionen spürbar. Im ersten Halbjahr habe man deshalb in den USA nicht rentable Aktivitäten eingestellt und entsprechend Personal abgebaut.

Order geben Zuversicht

Zum erfolgreichen Ausbau der Marktposition habe unter anderem die Markteinführung der neuen Maschinenplattform Alpha 530/550 im Kerngeschäft von Komax (Crimp to Crimp) beigetragen, heisst es weiter. Die neuen Maschinen hätten die bisherigen Produkte, die in der Herstellung seit Jahren optimiert gewesen seien, schneller abgelöst als erwartet. Dieser Ablöseprozess, der im Vergleich zum Vorjahr insgesamt stark veränderte Produktmix sowie das intensive Wettbewerbsumfeld hätten die Profitabilität aber ebenfalls belastet.

Für die zweite Jahreshälfte erwartet Komax ein Ergebnis, das über demjenigen des ersten Semesters ausfallen wird. Dafür spreche der hohe Auftragsbestand sowie die weiterhin gute Dynamik in der Automobilindustrie.

(AWP)

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Investitionen bei Komax

Investitionen bei Komax belasten Betriebsergebnis

Der Maschinenhersteller Komax hat im vergangenen Geschäftsjahr operativ weniger verdinet, das Ergebnis nach Steuern aber verbessert.

20.03.2018 07:39

Der Betriebsgewinn (EBIT) sank hingegen aufgrund stark gestiegener Investitionen leicht um 0,6 Prozent auf 55,1 Mio CHF, entsprechend einer Marge von 13,5 Prozent (VJ 14,1 Prozent). Das Gruppenergebnis nach Steuern (EAT) stieg um 8,8 Prozent auf 42,1 Mio CHF, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Per Anfang 2017 hat Komax die Konzernrechnung auf Swiss GAAP FER umgestellt und die Vorjahreszahlen wurden auch um die verkaufte Sparte Medtech entsprechend angepasst.

Der Verwaltungsrat schlägt die Ausschüttung einer unveränderten Dividende von 6,50 CHF je Aktie vor, davon 1,50 CHF aus Kapitaleinlagereserven. Das entspricht einer Ausschüttungsquote von rund 59 Prozent, wie es weiter heisst. Mit den ausgewiesenen Zahlen hinter Komax den Erwartungen der Analysten zurückgeblieben. Der AWP-Konsens für den EBIT lag bei 56,6 Mio und für den Reingewinn bei 43,7 Mio CHF. Bei der Dividende wurde durchschnittlich mit einem Wert von 7,14 CHF gerechnet.

Bereits im Januar hatte der Maschinenhersteller provisorische Zahlen zum Umsatz und Auftragseingang mitgeteilt. Gemäss den definitiven Zahlen wuchs der Umsatz um 9,6 Prozent auf 408,5 Mio CHF und der Auftragseingang stieg um rund 22 Prozent auf 449,7 Mio. Die Investitionen wuchsen auch durch zwei getätigte Akquisitionen Practical Solution und Laselec deutlich um 26 Prozent auf 36,7 Mio CHF.

Für das Jahr 2018 ist das Management optimistisch und rechnet damit, ein Ergebnis zu erzielen, das die Erreichung der ambitionierten Mittelfristziele unterstütze, wie es weiter heisst. Es wird ein Wachstum über dem Markt erwartet und die Profitabilität soll leicht steigen. Bei der Umsetzung der Strategie 2017-2021 sei das Unternehmen auf Kurs. Die Nachfrage nach Automatisierungslösungen für die Kabelverarbeitung nehme weiterhin zu.

(AWP)

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Komax mit viel besserem

Komax mit viel besserem Ergebnis als vorausgesagt

Der Spezialist für Kabelverarbeitungsmaschinen Komax ist im ersten Halbjahr 2018 auf Wachstumskurs geblieben.

21.08.2018 07:59

Dank der nach wie vor hohen Nachfrage aus der Automobilindustrie und der gesteigerten Produktionskapazität fielen sowohl Umsatz wie Gewinn deutlich höher aus. Für die zweite Jahreshälfte erwartet das Unternehmen ein Ergebnis auf der Höhe des ersten Halbjahrs.

Komax hat im ersten Semester den Umsatz im Vergleich zur Vorjahresperiode um rund 22 Prozent auf 236,9 Millionen Franken und den Auftragseingang um 14 Prozent auf 256,0 Millionen Franken gesteigert, wie Komax am Dienstag mitteilte. Der Betriebsgewinn (EBIT) und das Gruppenergebnis erhöhten sich um 40 und 52 Prozent auf 35,7 respektive 28,3 Millionen Franken.

Damit ist Komax im Vergleich zur Vorjahresperiode erheblich profitabler geworden. Die EBIT-Marge erhöhte sich auf 15,1 Prozent nach 13,1 Prozent im Vorjahr.

Mit den Zahlen hat das Unternehmen die Erwartungen der Analysten bei allen Kennzahlen deutlich übertroffen. Die Experten hatten im Durchschnitt (AWP-Konsens) mit einem Umsatz von 221,6 Millionen, einem EBIT von 30,2 Millionen und einem Gruppenergebnis von 24,2 Millionen Franken gerechnet.

Komax begründete den Steigflug beim Umsatz einerseits mit der nach wie vor hohen Nachfrage aus der Industrie. Der stetig wachsende Druck bei den Kunden, den Automatisierungsgrad zu erhöhen, sei deutlich spürbar und habe in allen Regionen zum Umsatzwachstum beigetragen, hiess es dazu in der Mitteilung. Zulegen konnte Komax aber auch durch Zukäufe. Das akquisitorische Wachstum beträgt 2,7 Prozent.

Automatisierung in der Industrie hält an

Der Betriebsgewinn erhöhte sich unter anderem auch dank eines Verkaufs eines nicht mehr benötigten Gebäudes in Portugal. Komax hat beim Vergleich mit dem Vorjahr jedoch auch von einer schwachen Vorlage profitiert. Im ersten Halbjahr 2017 hatten zusätzlich zu höheren Investitionen in den Marktausbau verzögerte Auslieferungen, ein einseitiger Produktemix und eine Wertberichtigung auf einem Darlehen auf die Halbjahreszahlen gedrückt.

Mit dem aktuellen Halbjahreszahlen hat sich Komax-Management jedoch auch selbst überrascht. "Mit dem vorliegenden Ergebnis haben wir unsere eigenen Erwartungen übertroffen. Wir gingen davon aus, stärker als der Markt zu wachsen und ein Ergebnis in der Grössenordnung des zweiten Halbjahres 2017 zu erzielen", liess sich Komax-Chef Matijas Meyer in der Mitteilung zitieren.

Umsatzwachstum in allen Regionen

Trotz der deutlichen Ergebnisverbesserungen hat Komax auch im ersten Halbjahr die Ausgaben für Forschung und Entwicklung hoch gehalten. Mit 20,6 Millionen Franken sind sie gegenüber der Vorjahresperiode um 3,9 Millionen Franken angestiegen.

Zum Umsatzwachstum beigetragen haben alle Marktregionen. So legten die Verkäufe in Europa um 9,3 Prozent, in Asien um über 31 Prozent, in Nord-/Südamerika um fast 34 Prozent und in Afrika um über 44 Prozent zu. Das Verhältnis von Auftragsbestand zu Umsatz (Book to bill Ratio) beträgt 1,08.

Für die zweite Jahreshälfte zeigte sich das Management optimistisch. Aus heutiger Sicht gehe Komax davon aus, dass die Marktdynamik und der Trend zur Automatisierung weiter anhalten werde und das Unternehmen im zweiten Halbjahr 2018 ein Ergebnis im Rahmen der ersten sechs Monate dieses Jahres erzielen können, hiess es zum Ausblick in der Mitteilung.

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Komax übernimmt US-Firma

Komax übernimmt US-Firma Artos Engineering

Der Industriekonzern Komax übernimmt das US-Unternehmen Artos Engineering. Der Spezialist für die Automatisierung in der Kabelverarbeitung hat den Hauptsitz in Brookfield, Wisconsin, und beschäftigt 50 Mitarbeitende. Ein Kaufpreis wird nicht genannt.

22.02.2019 07:50

Artos bedient hauptsächlich Kunden in den Bereichen Industrieanwendungen, Automobilindustrie sowie Luft- und Raumfahrt, wie Komax am Freitag mitteilte. Das zugekaufte Unternehmen zeichne sich durch seine grosse Erfahrung bei der Entwicklung von innovativen Applikationen aus. Es wurde 1911 gegründet und habe im Laufe der Firmengeschichte mehr als 100'000 Kabelverarbeitungsmaschinen ausgeliefert, heisst es.

Komax setzt bei der Übernahme auf Kontinuität: John Olsen, Geschäftsführer und Mehrheitsaktionär von Artos, werde auch nach dem Verkauf das Unternehmen führen.

ra/uh

(AWP)

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Komax mit höherem Ergebnis

Komax mit höherem Ergebnis und Dividende - Verhaltener Ausblick

Der Maschinenhersteller Komax hat im Geschäftsjahr 2018 Umsatz und Profitabilität deutlich gesteigert und hebt nun die Dividende für die Aktionäre an.

14.03.2019 07:53

Der Ausblick ist jedoch verhalten und das Management rechnet für das erste Halbjahr mit einem Umsatzrückgang und einem "markant tieferen Ergebnis", wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag hiess. Der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT stieg 2108 gegenüber dem Vorjahr um 22 Prozent auf 67,3 Millionen Franken. Die entsprechende Marge verbesserte sich auf 14,0 Prozent (VJ 13,5%). Das Gruppenergebnis nach Steuern (EAT) legte um 23 Prozent auf 51,8 Millionen Franken zu.

Der Verwaltungsrat schlägt die Ausschüttung einer Dividende von 7,0 Franken je Aktie vor (VJ 6,50 Fr.), davon 0,80 Franken aus Kapitaleinlagereserven. Das entspricht einer Ausschüttungsquote von rund 52 Prozent, wie es weiter hiess.

Erwartungen verfehlt

Mit den ausgewiesenen Zahlen blieb Komax hinter den Erwartungen der Analysten zurück. Der AWP-Konsens für den EBIT lag bei 69,4 Millionen Franken und für den Reingewinn bei 54,8 Millionen. Bei der Dividende wurde durchschnittlich mit einem Wert von 7,45 Franken gerechnet.

Die Zahlen zu Umsatz und Auftragseingang wurden bereits im Januar veröffentlicht und wurden nun bestätigt. So wuchs der Umsatz um rund 17 Prozent auf rund 479,7 Millionen Franken und der Auftragseingang stieg um rund 10 Prozent auf 496,7 Millionen.

Wichtigstes Marktsegment für Komax ist die Automobilindustrie, auf die rund 80 Prozent vom Umsatz entfallen. Durch den Umbruch in dem sich die Industrie derzeit befinde sieht Komax eine Chance, für sich zusätzliche Alleinstellungsmerkmale zu schaffen. Entsprechend soll weiter in Forschung und Entwicklung und in den Ausbau der Kapazitäten investiert werden.

Verhaltener Ausblick

Für das Jahr 2019 ist das Management verhalten. Der Bestellungseingang in den ersten beiden Monaten sei unerwartet schwach gewesen, hiess es. Momentan rechne man damit, dass in den ersten sechs Monaten 2019 Bestellungseingang und Umsatz zwischen 10 und 20 Prozent tiefer ausfallen werden. Zudem werde von einem "markant tieferen Ergebnis" ausgegangen. Trotz der erwarteten Schwächephase will Komax weiter in Forschung und Entwicklung sowie in die Digitalisierung investieren, wodurch der EBIT im Jahresvergleich stärker fallen werde als der Umsatz.

Das Geschäftsjahr werde "sehr herausfordernd", wie es weiter hiess. Unterschiedliche wirtschaftliche und politische Faktoren in den einzelnen Regionen würden insbesondere in der Automobilindustrie momentan zu einer starken Verunsicherung führen. Diese Lage werde jedoch nur vorübergehend sein.

Bei der Umsetzung der Strategie 2017-2021 ist das Unternehmen zuversichtlich, die Ziele zu erreichen.

(AWP)

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Komax erleidet

Komax erleidet Geschäftseinbruch im ersten Halbjahr

Der Maschinenhersteller Komax erlitt wie angekündigt einen Geschäftsrückgang im ersten Halbjahr 2019. Wegen der schwächelnden Autoindustrie sank sowohl der Bestelleingang als auch der Umsatz.

06.08.2019 08:01

Da man aber weiterhin in Forschung und Entwicklung investiere, brach der operativen Gewinn (EBIT) um mehr als die Hälfte ein. Man habe ein herausforderndes erstes Halbjahr 2019 hinter sich, hiess es in der Medienmitteilung vom Dienstag. Gleichzeitig gibt sich das Unternehmen zuversichtlich, in der zweiten Jahreshälfte beim Bestellungseingang, Umsatz und EBIT besser als in den ersten sechs Monaten abzuschneiden.

Wie Komax weiter ausführt, werden mehr als 80 Prozent des Umsatzes in der Automobilindustrie erzielt. "Die aktuelle Schwächephase dieser Industrie hat das Halbjahresergebnis 2019 von Komax stark beeinflusst." Zu den verschiedenen Einflussfaktoren zählt das Unternehmen etwa den Handelskonflikt zwischen den USA und China, das neue Abgas- und Verbrauchsprüfverfahren (WLTP) und den Brexit. Dadurch seien Kunden momentan mehrheitlich zurückhaltend und zögerten Investitionsprojekte hinaus.

In der Folge ist der Bestellungseingang in den ersten sechs Monaten um 19,2 Prozent gefallen auf 206,7 Millionen Franken. Den Umsatz beziffert Komax in den Mitteilung auf 203,3 Millionen Franken, ein Rückgang um 14,2 Prozent.

Umsatzrückgang und Investitionen drücken EBIT

Gleichzeitig habe man aber weiter stark in Forschung und Entwicklung investiert. Das habe mit dazu geführt, dass der EBIT um 54,2 Prozent auf 16,4 Millionen Franken abgesackt ist. Daraus ergebe sich eine EBIT-Marge von 8,0 Prozent nach 15,1 Prozent im Vorjahreszeitraum.

Schon bei der Vorlage der Jahreszahlen 2018 im März hatte Komax einen Rückgang beim Umsatz und Bestellungseingang in dieser Spanne in Aussicht gestellt. Seinerzeit war die Aktie um annähernd 17 Prozent eingebrochen.

Wegen des zuletzt konstanten Bestellungseingangs sei man aber zuversichtlich, im zweiten Halbjahr 2019 einen höheren Bestellungseingang, Umsatz und EBIT zu erzielen als in den ersten sechs Monaten. "Für die kommenden Jahre sieht sich Komax gut positioniert, den anhaltenden Trend zur Automatisierung zu nutzen und zu wachsen" heisst es in der Mitteilung.

Den detaillierten Halbjahresabschluss und Ausblick 2019 wird Komax am 20. August vorlegen.

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Komax erwartet Besserung in

Komax erwartet Besserung in zweiter Jahreshälfte

Komax leidet 2019 nach den hohen Ergebnissen im Jahr davor unter der Schwäche auf dem Automobilmarkt.

20.08.2019 08:05

Wie bereits bekannt, erzielte die Gruppe im ersten Halbjahr weniger Umsatz und ein deutlich tieferes Betriebsergebnis. Wenig überraschend brach auch der Gewinn ein. In der zweiten Jahreshälfte ist Besserung in Sicht.

Der Gewinn des ersten Halbjahres sank um 62 Prozent auf 10,7 Millionen Franken, wie es in der Mitteilung vom Dienstag hiess. Bereits Anfang August liess die Gruppe verlauten, dass das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT um 54 Prozent auf 16,4 Millionen Franken und die Marge auf 8,0 von 15,1 Prozent abgenommen hätten.

Gründe für den Einbruch waren einerseits hohe Investitionen in die Forschung und Entwicklung und andererseits die Schwächephase in der Automobilindustrie, wo Komax über 80 Prozent des Umsatzes erwirtschaftet. Dieser ging im Halbjahr um 14 Prozent auf 203,3 Millionen Franken zurück, während die Bestellungseingänge um beinahe einen Fünftel auf 206,7 Millionen abnahmen. Auch davor hatte die Firma gewarnt.

Rückgang mit Ansage

Auf die Nachfrage aus der Autobranche drückten etwa der Handelskonflikt zwischen den USA und China, das neue Abgas- und Verbrauchsprüfverfahren (WLTP) und die Unsicherheiten um den Brexit. Dadurch übten sich die Kunden in Zurückhaltung und zögerten Investitionsprojekte hinaus, hiess es. All das hatte sich bereits im März abgezeichnet. Damals hatte Komax anlässlich der Bilanzmedienkonferenz darauf hingewiesen, dass die Bestellungen zurückgehen dürften.

Den stärksten Umsatzrückgang verzeichnete Komax in der grössten Region Europa, wo die Verkäufe um einen Fünftel zurückgingen. Aber auch die Märkte Asien und Afrika mit Umsatzrückgängen von jeweils gut 18 Prozent waren klar rückläufig. Gut entwickelten sich dagegen sowohl Nord- als auch Südamerika, wo Komax im Umsatz insgesamt um 7,5 Prozent zulegen konnte. Einen Beitrag dazu hatte die Übernahme der US-Firma Artos Engineering geleistet.

Komax möchte die Präsenz auf den Weltmärkten auch in Zukunft weiter ausbauen und damit in einzelnen Regionen näher an die Kunden heranrücken. So wird das Unternehmen zum Beispiel in Thailand künftig mit einer eigenen Gesellschaft präsent sein.

Weiterhin hohe Investitionen

Gleichzeitig investiert Komax stark in die Forschung und Entwicklung, um die Technologieführerschaft auszubauen, wie es hiess. Insgesamt 19,7 Millionen Franken oder knapp einen Zehntel des Umsatzes wendete man im ersten Halbjahr dafür auf. Das war nur unwesentlich weniger als im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres. Investiert wurde etwa in die Produktion und die Entwicklung in Rumänien, der Schweiz, Deutschland und Ungarn. In anderen Bereichen sei dagegen gespart worden, so Komax.

Mit Blick auf die zweite Jahreshälfte gibt sich Komax etwas zuversichtlicher: Sowohl beim Bestellungseingang, Umsatz und EBIT werde man besser als in den ersten sechs Monaten abschneiden, bekräftigte die Gruppe die früheren Aussagen. Neu sind die Jahresprognosen zum Umsatz und der Marge: Beim Umsatz wird ein Bereich von 415 bis 430 Millionen Franken (2018: 480 Mio) und bei der Marge von 8 bis 9 Prozent (14,0%) angestrebt.

Positiv bleibt Firmenchef Matijas Meyer bezüglich den mittelfristigen Aussichten. In der Mitteilung zeigt er sich davon überzeugt, dass es für Komax mit Blick auf den anhaltenden Trend zur Automatisierung in den kommenden Jahren viel Wachstumspotenzial geben werde.

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Komax erwartet Besserung in

Komax erwartet Besserung in zweiter Jahreshälfte

Komax leidet 2019 nach den hohen Ergebnissen im Jahr davor unter der Schwäche auf dem Automobilmarkt.

20.08.2019 08:05

Wie bereits bekannt, erzielte die Gruppe im ersten Halbjahr weniger Umsatz und ein deutlich tieferes Betriebsergebnis. Wenig überraschend brach auch der Gewinn ein. In der zweiten Jahreshälfte ist Besserung in Sicht.

Der Gewinn des ersten Halbjahres sank um 62 Prozent auf 10,7 Millionen Franken, wie es in der Mitteilung vom Dienstag hiess. Bereits Anfang August liess die Gruppe verlauten, dass das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT um 54 Prozent auf 16,4 Millionen Franken und die Marge auf 8,0 von 15,1 Prozent abgenommen hätten.

Gründe für den Einbruch waren einerseits hohe Investitionen in die Forschung und Entwicklung und andererseits die Schwächephase in der Automobilindustrie, wo Komax über 80 Prozent des Umsatzes erwirtschaftet. Dieser ging im Halbjahr um 14 Prozent auf 203,3 Millionen Franken zurück, während die Bestellungseingänge um beinahe einen Fünftel auf 206,7 Millionen abnahmen. Auch davor hatte die Firma gewarnt.

Rückgang mit Ansage

Auf die Nachfrage aus der Autobranche drückten etwa der Handelskonflikt zwischen den USA und China, das neue Abgas- und Verbrauchsprüfverfahren (WLTP) und die Unsicherheiten um den Brexit. Dadurch übten sich die Kunden in Zurückhaltung und zögerten Investitionsprojekte hinaus, hiess es. All das hatte sich bereits im März abgezeichnet. Damals hatte Komax anlässlich der Bilanzmedienkonferenz darauf hingewiesen, dass die Bestellungen zurückgehen dürften.

Den stärksten Umsatzrückgang verzeichnete Komax in der grössten Region Europa, wo die Verkäufe um einen Fünftel zurückgingen. Aber auch die Märkte Asien und Afrika mit Umsatzrückgängen von jeweils gut 18 Prozent waren klar rückläufig. Gut entwickelten sich dagegen sowohl Nord- als auch Südamerika, wo Komax im Umsatz insgesamt um 7,5 Prozent zulegen konnte. Einen Beitrag dazu hatte die Übernahme der US-Firma Artos Engineering geleistet.

Komax möchte die Präsenz auf den Weltmärkten auch in Zukunft weiter ausbauen und damit in einzelnen Regionen näher an die Kunden heranrücken. So wird das Unternehmen zum Beispiel in Thailand künftig mit einer eigenen Gesellschaft präsent sein.

Weiterhin hohe Investitionen

Gleichzeitig investiert Komax stark in die Forschung und Entwicklung, um die Technologieführerschaft auszubauen, wie es hiess. Insgesamt 19,7 Millionen Franken oder knapp einen Zehntel des Umsatzes wendete man im ersten Halbjahr dafür auf. Das war nur unwesentlich weniger als im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres. Investiert wurde etwa in die Produktion und die Entwicklung in Rumänien, der Schweiz, Deutschland und Ungarn. In anderen Bereichen sei dagegen gespart worden, so Komax.

Mit Blick auf die zweite Jahreshälfte gibt sich Komax etwas zuversichtlicher: Sowohl beim Bestellungseingang, Umsatz und EBIT werde man besser als in den ersten sechs Monaten abschneiden, bekräftigte die Gruppe die früheren Aussagen. Neu sind die Jahresprognosen zum Umsatz und der Marge: Beim Umsatz wird ein Bereich von 415 bis 430 Millionen Franken (2018: 480 Mio) und bei der Marge von 8 bis 9 Prozent (14,0%) angestrebt.

Positiv bleibt Firmenchef Matijas Meyer bezüglich den mittelfristigen Aussichten. In der Mitteilung zeigt er sich davon überzeugt, dass es für Komax mit Blick auf den anhaltenden Trend zur Automatisierung in den kommenden Jahren viel Wachstumspotenzial geben werde.

(AWP)

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Paddington
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ich bin raus

hallo zusammen

habe die heutige stärke zum ausstieg genutzt. leider war ich schon früher und nicht erst bei 161 dabei...seither ein massiver anstieg. in meinen augen zu stark, da der automobilsektor weiter leiden wird und die 2. jahreshälfte wohl zu positiv gesehen wird. denke, dass wir wieder unter 200 fallen werden. zudem schlechter gesamtmarkt und starker franken...

Paddington
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Wie bei autoneum?

Wenn wir autoneum anschauen, dann ist es für die von der autoindustrie abhängigen unternehmen schwierig. Kommt bald eine gewinnwarnung bei komax? Von 160 auf 230 sind schon grosse vorschusslorbeeren...

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