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Britischer Markt bereitet Eon

Britischer Markt bereitet Eon Probleme

Der schwierige britische Markt bereitet dem Energieriesen Eon weiterhin Probleme und hat im ersten Halbjahr für einen Ergebnisrückgang im Geschäft mit Kundenlösungen gesorgt. Vor allem die neu eingeführte Preisobergrenzen führte dort zu deutlichen Einbussen, teilte der Essener Konzern am Mittwoch mit. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Umsatz im ersten Halbjahr zwar um rund 5 Prozent auf 16,1 Milliarden Euro. Das bereinigte Ebit sank allerdings im Vergleich zum starken Vorjahr um 12 Prozent auf rund 1,7 Milliarden Euro. Der bereinigte Konzernüberschuss lag mit rund 0,9 Milliarden Euro 16 Prozent unter dem Vorjahreswert.

07.08.2019 07:39

Die Prognose für das bereinigte Ebit und den bereinigten Konzernüberschuss hat das Management für das laufende Jahr bestätigt. Auch mit der Übernahme von Innogy komme Eon wie geplant voran. Man sei zuversichtlich, dass die Transaktion im September stattfinden könne, hiess es weiter./knd/jha/

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Fraport steigert Umsatz und

Fraport steigert Umsatz und und Gewinn wie erwartet - Prognose bestätigt

Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport profitiert weiter von der anhaltenden Reiselust. Im zweiten Quartal sei der Umsatz um gut 15 Prozent auf rund 979 Millionen Euro gestiegen, teilte das im MDax notierte Unternehmen am Mittwoch in Frankfurt mit. Der Gewinn zog um 13 Prozent auf fast 137 Millionen Euro an. Das Ergebnis fiel damit in etwa so aus wie es die von Bloomberg befragten Experten erwartet hatten. Der Konzern bestätigte zudem erwartungsgemäss die Prognosen für das Gesamtjahr./zb/jha/

07.08.2019 07:29

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Disney erleidet

Disney erleidet Gewinneinbruch trotz 'Avengers'-Erfolg

Der US-Unterhaltungsriese Walt Disney hat die Erwartungen im vergangenen Geschäftsquartal trotz des Erfolgsfilms "Avengers: Endgame" klar verfehlt. Verglichen mit dem Vorjahreswert brach der Gewinn um fast 40 Prozent auf 1,8 Milliarden Dollar (1,6 Mrd Euro) ein, wie der Konzern am Dienstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Auch die Erlöse blieben trotz eines - auch dank Zukäufen - sehr starken Anstiegs um fast ein Drittel auf 20,2 Milliarden Dollar unter den Prognosen. Anleger reagierten enttäuscht und liessen die Aktie nachbörslich zeitweise um knapp sechs Prozent fallen. Seit Jahresbeginn war der Kurs aber auch schon um 29 Prozent gestiegen.

07.08.2019 06:37

Zwar lieferte Disney mit dem Superhelden-Blockbuster "Avengers: Endgame" - der im Juli "Avatar" als erfolgreichsten Film der Kinogeschichte abgelöst hatte - im abgelaufenen Quartal einen riesigen Kassenschlager. Auch sonst legten die Erlöse in allen Sparten zu. Belastet wurde die Bilanz von Sonderkosten durch die Integration zugekaufter Geschäfte von 21st Century Fox und hohen Investitionen in den Auf- und Ausbau von Streaming-Diensten wie Disney+ und Hulu sowie der Online-Version des kriselnden Sportsenders ESPN. Insgesamt kletterten die Ausgaben um 55 Prozent auf 17,5 Milliarden Dollar.

In der Filmsparte - wo im Berichtszeitraum auch "Aladdin" und "Toy Story 4" erschienen - stand dem "Avengers"-Erfolg mit dem von Fox übernommenen Marvel-Actionstreifen "Dark Phoenix" ein Flop gegenüber, der Disney eine Abschreibung einbrockte. Auch das normalerweise florierende Geschäft mit Vergnügungsparks enttäuschte diesmal. Analysten hatten fest damit gerechnet, dass die mit grossem Spektakel als Ergänzung zum Disneyland-Resort in Kalifornien eröffnete Themenwelt "Star Wars: Galaxy's Edge" ein Hit wird. Doch stattdessen gingen Besucherzahlen und Betriebsgewinn in den USA zurück.

In einer Konferenzschalte mit Investoren erklärte Disneys Finanzchefin Christine McCarthy, dass die Parks in Florida wohl weniger Gäste angezogen hätten, da diese die dort anstehende Eröffnung des "Star Wars"-Bereichs abwarten würden. Konzernchef Bob Iger sagte, er habe keine langfristigen Sorgen hinsichtlich der Sternenkrieger-Attraktionen. In Kalifornien sei grosser Andrang befürchtet worden, zudem hätten die Hotels die Preise erhöht. Deshalb seien einige Menschen ferngeblieben, denen es einfach zu teuer wurde. Das dürfte die Geschäfte jedoch nicht dauerhaft belasten, sagte Iger./hbr/DP/zb

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Hohe Kosten für CO2

Hohe Kosten für CO2-Zertifikate belasten Uniper

Höhere Kosten für CO2-Zertifikate und der Wegfall positiver Sondereffekte haben sich beim Energiekonzern Uniper im ersten Halbjahr auf das operative Ergebnis ausgewirkt. Das bereinigte Ebit des Konzerns halbierte sich in den ersten sechs Monaten im Vergleich zum Vorjahr auf 308 Millionen Euro, wie Uniper am Donnerstag mitteilte. Für das zweite Halbjahr erwarte der Konzern allerdings eine Reihe von Effekten, die das operative Ergebnis stützen könnten. Daher hält das Unternehmen auch am bisherigen Ergebnis- und Dividendenausblick für 2019 fest.

08.08.2019 08:03

Der Umsatz stieg im ersten Halbjahr um 2 Prozent auf 36,72 Milliarden Euro. Der Konzernüberschuss lag mit 925 Millionen Euro deutlich über dem Vorjahr. In den ersten sechs Monaten 2018 stand unter dem Strich ein Verlust von 546 Millionen Euro. Die Nettoverschuldung des Konzerns stieg allerdings in Folge hoher Gasfüllstände und gestiegener Pensionsrückstellungen um 674 Millionen Euro auf knapp 3,2 Milliarden Euro./knd/stk

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Projektstopp und träge

Projektstopp und träge Nachfrage drücken auf Aurubis-Gewinn

(Ausführliche Fassung) - Die lahmende Weltwirtschaft und das Scheitern eines Investitionsprojekts haben den Kupferkonzern Aurubis im dritten Geschäftsquartal stark belastet. Der operative Vorsteuergewinn brach in den drei Monaten bis Ende Juni um 72 Prozent auf 22 Millionen Euro ein, wie der MDax-Konzern am Donnerstag in Hamburg mitteilte. Unter dem Strich verdienten die Hamburger mit 17 Millionen Euro ebenfalls fast drei Viertel weniger als ein Jahr zuvor. Dabei belasteten allein Aufwendungen für das FCM-Projekt, das wegen zu hoher Kosten gestoppt wurde, mit 30 Millionen Euro, wie bereits seit Mitte Juni bekannt ist. Hinzu kamen Kosten für Stillstände wegen der Wartung von Produktionsanlagen. Der Umsatz stieg hingegen leicht um 1 Prozent auf gut 3 Milliarden Euro.

08.08.2019 08:02

Die Jahresprognose für den operativen Vorsteuergewinn bestätigte das Unternehmen: Er dürfte 2018/19 um mehr als 15 Prozent sinken nach 329 Millionen Euro im vergangenen Jahr. Nach den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres stehen hier gerade einmal 125 Millionen Euro zu Buche.

Mit Blick auf das abgelaufene dritte Geschäftsquartal sprach der neue Konzernchef Roland Harings von mehreren, ausserordentlichen Belastungen. Neben den Belastungen aus der Einstellung des FCM-Projektes sei auch die operative Entwicklung in weiten Teilen hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Zudem habe die Nachfrage der Kunden geschwächelt. Hohe Schwefelsäurepreise - ein Nebenprodukt der Kupferproduktion - konnten all das nur teilweise abfedern.

Das FCM-Projekt war eigentlich ein Hoffnungsträger der Salzgitter-Beteiligung. Investitionen von 320 Millionen Euro, unter anderem in den Bau von Anlagen in Hamburg und Olen, sowie die Möglichkeit, mehr Material zu verarbeiten, sollten die Gewinnentwicklung mittelfristig antreiben. Allerdings wäre das Projekt deutlich teurer geworden als geplant. Daher hatte das Unternehmen Mitte Juni die Reissleine gezogen. Der ehemalige Konzernchef Jürgen Schachler war in diesem Zuge zudem nur wenige Wochen vor einem ohnehin geplanten Abschied freigestellt worden.

Aurubis hält indes weiter an seiner Strategie fest, sich zu einem Multimetall-Anbieter weiter zu entwickeln. Laut Harings können zumindest Teile der im FCM-Projekt erstellten Pläne genutzt werden. Ein weitere Baustein der Strategie ist der bereits vor einigen Monaten vereinbarte Kauf der belgisch-spanischen Metallo-Gruppe für 380 Millionen Euro. Eine Freigabe durch die Wettbewerbshüter erwartet Aurubis bis zum Jahresende.

Zudem fliesst weiter Geld in die Wartung von Produktionsanlagen. Nachdem in Pirdop bereits im Mai Arbeiten an den Anlagen durchgeführt wurden, stünden nun Massnahmen in Lünen für 25 Tage im September sowie in Hamburg für 36 Tage im Oktober und November an. Diese werden den operativen Vorsteuergewinn voraussichtlich mit insgesamt rund 33 Millionen Euro belasten./mis/elm/jha/

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Generali-Deal beschert

Generali-Deal beschert Hannover Rück Gewinnsprung

Die Abwicklung des Lebensversicherers Generali Leben hat dem weltweit viertgrössten Rückversicherer Hannover Rück im zweiten Quartal einen kräftigen Gewinnsprung beschert. Unter dem Strich stand ein Überschuss von rund 369 Millionen Euro und damit 31 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie das im MDax gelistete Unternehmen am Donnerstag in Hannover mitteilte. Der neue Vorstandschef Jean-Jacques Henchoz sieht die Hannover Rück aber auch ohne den knapp 100 Millionen Euro schweren Sondereffekt auf Kurs, in diesem Jahr einen Überschuss von rund 1,1 Milliarden Euro zu erzielen. Auch eine weitere Sonderdividende sei möglich.

08.08.2019 08:02

Die Hannover-Rück-Beteiligung Viridium hatte im April den Lebensversicherer Generali Leben mit rund vier Millionen Verträgen übernommen, um diese als Abwickler bis zum Ablauf weiterzuführen. In diesem Zuge wurden stille Reserven aufgelöst, die bei dem Rückversicherer zu einem Sondergewinn führten. In ihrem eigentlichen Geschäft schlug bei der Hannover Rück eine Explosion in einer Fabrik in Philadelphia im Juni teuer zu Buche. Von den Prämieneinnahmen im Schaden- und Unfallgeschäft blieb auch deshalb weniger übrig als ein Jahr zuvor: Die kombinierte Schaden-Kosten-Quote verschlechterte sich von 95,6 auf 97,7 Prozent./stw/zb

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Symrise kann hohes

Symrise kann hohes Wachstumstempo nicht ganz halten

Das Wachstum des Herstellers von Duftstoffen und Aromen Symrise hat im zweiten Quartal etwas nachgelassen. Der Umsatz stieg in den ersten sechs Monaten des Jahres dank einer weiterhin guten Nachfrage der Kunden vor allem aus der Parfüm- und Tiernahrungsindustrie um 7,4 Prozent auf rund 1,7 Milliarden Euro, wie der MDax -Konzern am Donnerstag in Holzminden mitteilte. Damit lag das Wachstum im ersten Halbjahr unter den 9,3 Prozent des ersten Quartals. Im Gesamtjahr will das Unternehmen das erwartete Wachstum des Absatzmarktes von 3 bis 4 Prozent weiterhin übertreffen. Geplant sind konkret 5 bis 7 Prozent plus.

08.08.2019 08:02

Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sollen im Gesamtjahr 2019 vom Umsatz rund 21 Prozent hängen bleiben, wenn Kosten im Zusammenhang mit der Übernahme des US-Anbieters von Proteinspezialitäten ADF/IDF ausgeklammert werden. Im ersten Halbjahr waren es 20,8 Prozent oder absolut betrachtet ein Ebitda von 351 Millionen Euro. Abzüglich der Aufwendungen für die Übernahme blieben 342 Millionen Euro übrig. Während ersterer Wert auf dem Niveau der durchschnittlichen Analystenschätzungen lag, blieb der zweite etwas dahinter zurück. Unter dem Strich blieb für die Aktionäre von Symrise im ersten Halbjahr ein Gewinn von 146 Millionen Euro und damit etwas mehr als vor einem Jahr./mis/stk

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LM Group hebt Prognose an

LM Group hebt Prognose an

Die LM Group hat in der ersten Jahreshälfte 2019 mehr Reisen und Flüge verkauft. Der Umsatz stieg um knapp ein Fünftel, der Gewinn noch stärker.

08.08.2019 07:50

Für das Gesamtjahr traut sich die Gruppe nun ein höheres Umsatz- und Gewinnwachstum als bisher zu.

Das Bruttoreisevolumen stieg in den ersten sechs Monaten um 26 Prozent auf 1,461 Milliarden Euro, wie die frühere Lastminute.com am Donnerstag mitteilte. Der Gruppenumsatz nahm um 19 Prozent auf 165,6 Millionen Euro zu. Nicht mehr im Umsatz enthalten ist das Kreuzfahrtgeschäft unter der Marke Crocierissime. Das Geschäft wurde ausgegliedert und ins Geschäftsfeld LM Venture verschoben.

Noch steiler als beim Umsatz ging es bei den Profiten nach oben. Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA im Kerngeschäft verdoppelte sich auf 35,1 Millionen Euro, der bereinigte EBITDA verdreifachte sich auf 31,9 Millionen Euro. Unter dem Strich verblieb ein Reingewinn von 12,2 Millionen Euro nach 0,2 Millionen im Vorjahr.

Im Kerngeschäft mit der Reisevermittlung (OTA) stieg der Umsatz um knapp 27 Prozent auf 132,8 Millionen Euro. Beim Mediengeschäft wuchs der Umsatz um über ein Drittel auf 11,3 Millionen Euro. Im Metasuchgeschäft hob LM Group die Verbesserung beim EBITDA um fast ein Fünftel hervor.

Damit hat die LM Group insgesamt noch einen Zacken zugelegt. Im ersten Quartal war der Gruppenumsatz um 15 Prozent gewachsen und der EBITDA hatte sich mehr als verdoppelt. Die LM Group weist erst seit diesem Jahr ihre Ergebnisse vierteljährlich aus.

Für das Gesamtjahr schraubt das Unternehmen deshalb die Prognose nach oben: Der Umsatz soll voraussichtlich über 320 Millionen Euro liegen (zuvor über 300 Mio), gegenüber dem Vorjahr wäre das ein Plus von 12 Prozent. Der Betriebsgewinn im Kerngeschäft soll 68 bis 70 Millionen Euro betragen, der bereinigte EBITDA 63 bis 65 Millionen.

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Übernahmeangebot für Metro

Übernahmeangebot für Metro wohl nicht erfolgreich

(Ausführliche Fassung) - Der tschechische Milliardär Daniel Kretinsky ist mit seinem Übernahmeangebot für den Handelskonzern Metro offenbar gescheitert. Das freiwillige Angebot werde "höchstwahrscheinlich" nicht erfolgreich sein, hiess es am Donnerstag auf der Internetseite des Bieterkonsortiums EPGC. Die aktuellen Informationen über die Anzahl der eingereichten Aktien, sowie der Papiere, die dem Konsortium bereits gehören, deuteten darauf hin, dass die Mindestannahmeschwelle von 67,5 Prozent nicht erreicht werde. Die Aktie lag am Nachmittag mit 2,3 Prozent im Plus.

08.08.2019 15:37

Kretinsky und sein slowakischer Partner Patrik Tkac wollten Metro in einem rund 5,8 Milliarden Euro schweren Angebot übernehmen. Dabei bot EPGC für die Stammaktien 16,00 Euro und für die Vorzugsaktien 13,80 Euro. Aufsichtsrat und Vorstand haben die Offerte als zu niedrig zurückgewiesen und den Aktionären empfohlen, diese nicht anzunehmen. Auch die Grossaktionäre Schmitt-Ruthenbeck und Beisheim stellten sich gegen das Angebot.

Hoffnungen auf einen höheren Kaufpreis hatten Anleger in den vergangenen Tagen endgültig begraben müssen. Das Konsortium um Kretinsky hatte am Montagabend nochmals deutlich gemacht, weder den Preis zu erhöhen, noch die Mindestannahmeschwelle senken zu wollen, um der Offerte zum Erfolg zu verhelfen. Ein Gespräch mit Schmitt-Ruthenbeck sowie Beisheim war zuvor erfolglos verlaufen.

Die beiden langjährigen Grossaktionäre hatten vergangene Woche erklärt, ihre Aktien nicht verkaufen zu wollen, da sie Metro nicht angemessen bewertet sehen. Stattdessen haben sie sich entschlossen ihre Stimmen zusammenzulegen. Zusammen kommen sie auf mehr als ein Fünftel an Metro. Um ihre Interessen zu vertreten, haben die beiden Aktionäre zudem erklärt, auch selbst Aktien zukaufen zu wollen.

Investoren sehen das Angebot seit längerem skeptisch: So blieb der Aktienkurs von Metro seit Bekanntwerden der Kretinsky-Pläne unter der Schwelle von 16 Euro hängen. Anfang der Woche wich die Übernahmefantasie endgültig aus der Aktie, Anleger stellten sich bereits auf ein Scheitern ein, was die Aktie zwischenzeitlich unter 14 Euro drückte./nas/elm/fba

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Carl Zeiss Meditec bei

Carl Zeiss Meditec bei Umsatzprognose noch etwas optimistischer

Der Jenaer Medizintechnik-Konzern Carl Zeiss Meditec ist mit Blick auf seine Umsatzentwicklung noch ein bisschen optimistischer als zuletzt. Der Konzern hält nun auch einen Jahresumsatz leicht oberhalb der angepeilten Spanne von 1,35 bis 1,42 Milliarden Euro für möglich, wie er bei der Vorlage endgültiger Neunmonats-Zahlen am Freitag in Jena mitteilte. Mitte Juli bei den vorläufigen Zahlen hiess es noch, ein Erreichen des oberen Endes sei möglich.

09.08.2019 07:37

Die Prognose für die Ebit-Marge blieb dagegen unverändert: Diese dürfte den im April 2019 gesetzten Korridor von 15,0 bis 17,5 Prozent im laufenden Jahr übertreffen. Auch die Erwartungen für das neue Geschäftsjahr 2019/20 wurden bestätigt: Es werde nicht mit einer weiteren Margensteigerung gerechnet. Grund seien die geplanten strategischen Investitionen in Forschung und Entwicklung.

Neu vorgelegt hat Carl Zeiss Meditec noch das Nettoergebnis für den Zeitraum Oktober 2018 bis Juni 2019. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 109,7 Millionen Euro nach 81,9 im Vorjahr. Gut lief es bei dem Medizintechnik-Konzern vor allem mit Produkten und Verbrauchsmaterialien für die Augenchirurgie./stk/mis

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Salzgitter rutscht in die

Salzgitter rutscht in die roten Zahlen - Ergebnisprognose bestätigt

Der Stahlkonzern Salzgitter hat im zweiten Quartal die sich verschlechternden konjunkturellen Rahmenbedingungen zu spüren bekommen und musste deutliche Gewinneinbussen hinnehmen. So sank das Ergebnis vor Steuern um 83,3 Millionen auf 19,4 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Montag in Salzgitter mitteilte. Unter dem Strich rutschte Salzgitter mit 0,3 Millionen Euro sogar leicht in die Verlustzone. Im Vorjahresquartal hatte der Konzern noch einen Gewinn von gut 70 Millionen Euro geschrieben.

12.08.2019 08:03

Vor allem die Stahlgeschäfte verschlechterten sich deutlich. Die Unternehmen leiden derzeit unter einer schwächeren Nachfragen, Preisdruck sowie hohen Rohstoffkosten. An seiner Ergebnisprognose hält Salzgitter fest und erwartet für 2019 weiter ein Vorsteuerergebnis von 125 Millionen bis 175 Millionen Euro. Nach dem ersten Halbjahr stehen hier 145,3 Millionen Euro zu Buche, was deutlich weniger ist als die im Vorjahr erzielten 198,6 Millionen Euro. Beim Umsatz zeigte sich Salzgitter hingegen etwas pessimistischer und erwartet einen gegenüber dem Vorjahr leicht niedrigeren Umsatz oberhalb von 9 Milliarden Euro. Bislang hatte Salzgitter einen geringfügig höheren Umsatz oberhalb von 9,5 Milliarden Euro angestrebt./nas/mis

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Scout24 verdient mehr dank

Scout24 verdient mehr dank Auto-Handel

Der Onlinemarktplatz-Betreiber Scout24 hat seinen Umsatz im ersten Halbjahr gesteigert. Dazu trugen vor allem die starken Portale Auto24 und Immobilienscout24 bei. Das teilte das Unternehmen am Dienstag in München mit. Die Erlöse verbesserten sich in den ersten sechs Monaten um fast ein Fünftel auf rund 300 Millionen Euro.

13.08.2019 07:59

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit wuchs um 10,9 Prozent auf 154 Millionen Euro. Das auf die Aktionäre der Muttergesellschaft entfallende Konzernergebnis betrug 52 Millionen Euro. 66,4 Millionen Euro waren es noch ein Jahr zuvor. Die Prognose für das Gesamtjahr bestätigte der Vorstand. Der Umsatz soll 2019 um 15 bis 17 Prozent zulegen./knd/mis

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Henkel senkt nach

Henkel senkt nach enttäuschendem Quartal die Jahresprognosen

Der Konsumgüterkonzern Henkel wird für das laufende Geschäftsjahr pessimistischer. So erwartet das Unternehmen keine Belebung der industriellen Nachfrage mehr, teilte Henkel am Dienstag in Düsseldorf bei der Vorlage der Zahlen zum zweiten Quartal mit. Zudem entwickele sich das Geschäft mit Haar- und Hautpflege enttäuschend. Die Aktien fielen im vorbörslichen Handel um mehr als 5 Prozent.

13.08.2019 07:43

Henkel erwartet nun für 2019 ein Umsatzwachtum aus eigener Kraft von im günstigsten Fall 2 Prozent. Dabei sind Währungsschwankungen sowie Zu- und Verkäufe herausgerechnet. Im schlechtesten Fall dürften die Entwicklung stagnieren. Der Konzern war zuvor von einem Plus von 2 bis 4 Prozent ausgegangen. Das bereinigte Ergebnis je Aktie dürfte nun im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich sinken, was im ungünstigsten Fall ebenfalls mehr ist als erwartet. Die Prognose für die bereinigte Umsatzrendite bekräftigte Henkel.

Im zweiten Quartal stagnierte der Umsatz bei 5,1 Milliarden Euro, organisch musste das Unternehmen einen Rückgang von 0,4 Prozent hinnehmen. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) sank von 926 Millionen Euro auf 846 Millionen Euro und fiel schlechter aus als von Analysten erwartet./nas/mis

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Axel Springer mit weniger

Axel Springer mit weniger Gewinn und Umsatz

Axel Springer hat im ersten Halbjahr wegen der schwächeren Entwicklung bei seinen Job-Portalen und wegen Investitionen weniger umgesetzt und weniger verdient.

14.08.2019 07:58

Die Umsätze sanken um 1,9 Prozent auf 1,53 Milliarden Euro und der bereinigte Gewinn (Ebitda) fiel um 2,7 Prozent auf 344,8 Millionen Euro. Der Konzern bekräftigte seine Geschäftsziele für 2019, die er allerdings im Juni gesenkt hatte.

Der US-Finanzinvestor KKR steigt künftig mit mindestens 27,8 Prozent bei Springer ein. Der Anteil kann noch steigen, denn die übrigen Aktionäre können ihre Papiere KKR noch bis zum 21. August andienen. "Wir fokussieren uns auf langfristiges Wachstum", sagte Springer-Chef Mathias Döpfner. "Hier wird uns die geplante strategische Partnerschaft mit KKR zusätzliche Freiräume verschaffen."

(Reuters)

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Medienfusion in den USA: CBS

Medienfusion in den USA: CBS und Viacom schliessen sich zusammen

Die US-Firmen CBS und Viacom schliessen sich zu einem grossen Medienunternehmen zusammen, das künftig die Produktion von Kinofilmen und Serien sowie Kabelfernsehen aus einer Hand anbieten wird. Die Fusion wird über einen Aktientausch durchgeführt, teilten die beiden Unternehmen mit. Das Resultat sei eines "der führenden Unternehmen der Unterhaltungsindustrie" mit einem Umsatz von zusammengerechnet mehr als 28 Milliarden US-Dollar.

13.08.2019 22:00

Zu Viacom gehören unter anderem das Kinostudio Paramount Pictures und die Fernsehsender MTV, Nickelodeon, BET und Comedy Central. Zu CBS gehören zahlreiche Fernsehsender, der Verleger Simon & Schuster sowie der erfolgreiche Pay-TV-Sender Showtime. Das fusionierte Unternehmen werde "eine der wenigen Firmen mit der Breite und Tiefe an Inhalten und Reichweite sein, um die Zukunft der Industrie mitzugestalten", erklärte Viacom-Cehf Bob Bakish, der auch das neue Unternehmen führen wird. Der bisherige Interimschef von CBS, Joe Ianniello, werde den CBS-Unternehmensteil weiter führen, hiess es.

Die Familie des Medienmoguls Sumner Redstone ist an beiden Unternehmen beteiligt. Seine Tochter Shari Redstone werde die Chefin des Verwaltungsrates der neuen Firma sein, hiess es.

Die Fusion ist gewissermassen eine Rolle rückwärts: Die beiden Firmen waren bis zu einem Split im Jahr 2006 ein Unternehmen gewesen. Seither hatte sich CBS jedoch zunehmend erfolgreich am Markt positioniert, während das Internet Viacoms Geschäften zusetzte./jbz/DP/he

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Arzneihersteller Stada macht

Arzneihersteller Stada macht gute Geschäfte

Der Pharmakonzern Stada hat im ersten Halbjahr gute Geschäfte gemacht. Dank einer starken Nachfrage nach rezeptfreien Markenprodukten und Nachahmerarznei in europäischen Kernmärkten stieg der Umsatz um 11 Prozent auf 1,26 Milliarden Euro. Vor allem in Deutschland, Grossbritannien, Frankreich, Italien und Spanien seien Erlöse und Marktanteile gewachsen, teilte der Konzern am Mittwoch in Bad Vilbel mit. Bereinigt um Einmaleffekte wie Restrukturierungskosten stieg der Betriebsgewinn (Ebitda) binnen Jahresfrist um 13 Prozent auf 295 Millionen Euro. Dabei hätten sich Effizienzzuwächse ausgewirkt. Angaben zum Nettogewinn gab es nicht.

14.08.2019 08:32

Das Unternehmen, das 2017 von Finanzinvestoren gekauft wurde, will nun mit neuen Medikamenten den Umsatz weiter steigern. In den kommenden Monaten werde Stada in Deutschland das Erkältungsmittel Grippostad Complex, eine neue Variante des konzerneigenen Kassenschlagers, auf den Markt bringen, sagte Chef Peter Goldschmidt. Ebenso werde ein neues Mittel gegen Osteoporose eingeführt und ein Portfolio aus Hautpflegeprodukten und einem Hustenmittel, das Stada vom britischen Pharmakonzern GSK übernommen hatte.

Unter den Finanzinvestoren Bain und Cinven, die Stada nach einer Übernahmeschlacht gekauft hatten, ist die Beschäftigung unterdessen gestiegen. In Vollzeitstellen gerechnet wuchs sie um gut 200 auf 10 435 per Ende Juni. Goldschmidt hatte bereits angekündigt, im laufenden Jahr Hunderte Mitarbeiter einzustellen. Während in Marketing und Vertrieb Arbeitsplätze aufgebaut werden sollen, plane man in Verwaltung und Produktion Stellen abzubauen oder zu verlagern./als/DP/stk

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