AUSTRIAMICROSYS (AMS)

ams I 

Valor: 24924656 / Symbol: AMS
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gent
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Osram und AMS verhandeln über

Osram und AMS verhandeln über Rahmenabkommen

(Ausführliche Fassung) - Nach seinem Übernahmeangebot für Osram verhandelt der österreichische Halbleiterkonzern AMS mit dem Münchner Lampenhersteller jetzt über ein Rahmenabkommen für einen Zusammenschluss. Die Gespräche über das strategische Konzept, Standorte und andere Eckpunkte fänden auf verschiedenen Ebenen statt, hiess es am Dienstag aus Unternehmenskreisen. Diese Woche, spätestens nächste Woche sei mit der Vereinbarung zu rechnen.

13.08.2019 20:03

AMS braucht diese, um sein Übernahmeangebot bei der Finanzaufsicht Bafin anzumelden, und sieht sich unter Zeitdruck. Denn für Osram liegt bereits ein Übernahmeangebot der US-Finanzinvestoren Bain Capital und Carlyle vor, die Annahmefrist für die Aktionäre endet am 5. September. Weil AMS sein Gegenangebot noch innerhalb dieser Frist starten will und die Bafin 15 Werktage lang prüfen kann, will AMS sein Angebot der Bonner Behörde möglichst bis Donnerstag vorlegen.

Die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) begrüsste das Angebot von AMS - mit der Einschränkung, dass 38,50 EUR je Aktie noch "keine angemessene Gegenleistung für die hervorragenden Perspektiven darstellen, die Osram langfristig gesehen haben dürfte". SdK-Chef Daniel Bauer regte an, dass AMS den Osram-Aktionären neben Geld auch AMS-Aktien anbietet. So könnten sie vom Wachstum des neuen Konzerns profitieren.

Die US-Investoren bieten 35 Euro je Aktie. NordLB-Analyst Wolfgang Donie hält ein Nachbessern für möglich und riet Anlegern am Dienstag, erst einmal abzuwarten.

"Wir sind überzeugt, dass wir die gesteckte Mindestannahmequote von 70 Prozent erreichen", sagte AMS-Finanzvorstand Michael Wachsler-Markowitsch der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Mittwoch). AMS-Vorstandschef Alexander Everke betonte nach Angaben des Blattes, dass man derzeit offen mit dem Osram-Vorstand spreche. Er rechne damit, dass die im Juni getroffene Geheimhaltungsvereinbarung als Voraussetzung für die Einsicht in die Osram-Bücher in Kürze aufgehoben wird.

marsi24
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120.- auf 18.- auf 58.- auf ?

120.- auf 18.- auf 58.- auf ?

Bin mir ziemlich sicher ohne OSRAM an Board würden wir noch in diesem Jahr über 80.- stehen. Mit OSRAM sehe ich es so wie gertrud.

nanawolfer
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prognose von kekkomachine......

Kekkomachine hat am 15.08.2019 05:34 geschrieben:

Ich sehe kurzfristig die Möglichkeit, dass der Kurs auf CHF 38.80 fällt, von da her kann es entweder einen Rebound bis auf CHF 47.50 geben, oder weiter nach unten, zuerst auf ungf. CHF 32.10, dann sogar auf CHF 18.80 fallen.

Bild in der Beilage.

bis jetzt stimmt deine prognose sehr gut! hut ab! bin gespannt, was der kurs bei fr. 47,50 macht?

Kekkomachine
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Support bei 38.80

Ich sehe kurzfristig die Möglichkeit, dass der Kurs auf CHF 38.80 fällt, von da her kann es entweder einen Rebound bis auf CHF 47.50 geben, oder weiter nach unten, zuerst auf ungf. CHF 32.10, dann sogar auf CHF 18.80 fallen.

Bild in der Beilage.

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gent
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Bin erstmal raus und habe das

Bin erstmal raus und habe das kleine verbleibende Gewinn ins Trockene gebracht...

ghosthouse
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Put

Nachdem der Kurs wieder mal in die Tiefe rauschte, habe ich meinen call warrant mit Verlust verkauft und mit dem Rest den put warrant amspjb zu 0.54 gekauft. Ich lass den jetzt laufen, bis es wieder dreht.

Blaues Hufeisen
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Fast CHF 900 Mio. Bö.kap. vernichtet...

seitdem die Osram-Pläne angekündigt wurden. Bin zwar ebenfalls kein Fan dieses Deals. Dennoch ist jetzt aus meiner Sicht zu viel Skepsis im Aktienkurs eingepreist. Bin deshalb rein bei AMS.... Wer weiss, vielleicht (hoffentlich!) kippt der Deal, und dann gehts rasant bergauf...

Kekkomachine
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Blaues Hufeisen hat am 15.08

Blaues Hufeisen hat am 15.08.2019 12:30 geschrieben:

seitdem die Osram-Pläne angekündigt wurden. Bin zwar ebenfalls kein Fan dieses Deals. Dennoch ist jetzt aus meiner Sicht zu viel Skepsis im Aktienkurs eingepreist. Bin deshalb rein bei AMS.... Wer weiss, vielleicht (hoffentlich!) kippt der Deal, und dann gehts rasant bergauf...

Ich denke auch dass es bei eime No-Deal rasant hoch gehen wird. Aber im Moment ist es eine Wette gegen den Willen des Management von AMS, bzw. die arbeiten nun Tag und Nacht hart dran, dass das Deal stattfindet. OSRAM hat sich schon mal mit einer positiven Einstellung gezeigt; das 12-Monatige Stillhaltabkommen könnte ab heute bis Mitte nächste Woche aufgehoben werden, und ich nehme an es wird dazu kommen. Da wird der Kurs nochmals geprügelt.

Wo genau siehst du die Chance, dass der Deal scheitern wird?

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Gluxi
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Kekkomachine hat am 15.08

Kekkomachine hat am 15.08.2019 05:34 geschrieben:

Ich sehe kurzfristig die Möglichkeit, dass der Kurs auf CHF 38.80 fällt, von da her kann es entweder einen Rebound bis auf CHF 47.50 geben, oder weiter nach unten, zuerst auf ungf. CHF 32.10, dann sogar auf CHF 18.80 fallen.

Bild in der Beilage.

Bis jetzt hat die Aufwärtstrendlinie in Plenas Chart gehalten. Da wäre der Kurs zur Zeit bei knapp unter 36.-. Darauf wetten würde ich jedoch nicht. 

https://www.guidants.com/share?type=chart&id=3332363

Die 14.- von Plena scheinen mir immer mehr möglich, der Kurs fällt richtig schön dynamisch runter. Bei diesem tiefen Kurs wäre zum einen eine Kapitalerhöhung für die Altaktionäre immer wie schmerzhafter, zum anderen der Zinssatz, für welche AMS Geld von der UBS und HSBC bekommt wohl höher. Dazu weiss Getrud sicher mehr, mit was für Konditionen AMS etwa rechnen muss.

Mir scheint zumindest, das Pulver von AMS bei einem Bieterkampf mitzumachen, brennt mit dem bröckelnden Aktienkurs dahin.

 

Blaues Hufeisen
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@Kekkomachine

Wette gegen den Willen des Managements? Die Bude gehört immerhin den Aktionären, und die haben das letzte Wort. Spätestens bei der Kapitalerhöhung, die im Rahmen einer a.o. GV genehmigt weden müsste. Fakt ist, dass der sinkende Aktienkurs die Pläne gewaltig über den Hauffen werden kann. Die Verwässerung wegen der Kapitalerhöhung wird grösser, was die Versprechungen bezüglich Gewinnsteigerungen unterspült. Würde mich echt nicht wundern, wenn erneut zum Rückzug geblasen wird... Meine Strategie: Fällt der Aktienkurs weiter, kaufe ich munter zu. Steigt er, wovon ich ausgehe, freue ich mich ebenfalls Smile

Kekkomachine
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Blaues Hufeisen hat am 15.08

Blaues Hufeisen hat am 15.08.2019 13:58 geschrieben:

Wette gegen den Willen des Managements? Die Bude gehört immerhin den Aktionären, und die haben das letzte Wort.

Ja, aber AMS könnte es auch ohne eine KE durchziehen. Wäre sehr hart, aber möglich. Dazu kommt, dass ich als Schweizer bei der Bank wo ich die Titel von AMS üblicherweise kaufe, gar nicht zu den Stimmrechten komme (kann mir vorstellen, dass dies der Fall bei vielen Aktionären ist). Darüberhinaus hat sich noch kein Gross- bzw. Ankeraktionär bei AMS negativ zu der Übernahme gemeldet, was die sicher im Voraus schon hinterfragt haben. Ob die Kleinaktionäre es schaffen, ist sehr unwarscheinlich.

 

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gertrud
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Blaues Hufeisen hat am 15.08

Blaues Hufeisen hat am 15.08.2019 13:58 geschrieben:

.. Die Bude gehört immerhin den Aktionären  ..

Richtig.

Aber eben, Everke's Berater oder die Banken haben ganz eigene Interessen. Kein M&A Berater wird dem AMS Management abraten und damit auf ein mehrjähriges (inkl. Integrationsphase) Mandat  in Millionenhöhe für seinen Arbeitgeber verzichten. Das wäre sein Karriereende.
Wie gierig die Banken in Zeiten der Null-Zinsen auf so ein Geschäft sind kann man sich ja ausmalen (siehe auch unten). Und wenn die Expansion dann in die Hosen geht, stehen die selben Banken als (hochbezahlte) Retter in ein paar Jahren wieder vor der AMS Türe um  die Bilanz zu sanieren - siehe Aryzta - das war exakt dieselbe Schweinerei: Jahrelange Expansion finanziert mit Bankkrediten, Mörder-Verschuldung, und dann ein Kollaps mit der Vernichtung von Milliarden Aktionärswert. Und kommt mir nicht mit den Grossaktionären! Wieder Beispiel Aryzta: Die haben bis zuletzt auch nicht geschnallt, wie dramatisch die Lage war. Dachten im Ernst viel zu lange, es würde ohne KE gehen.

Und dass die Osram Aktionäre ihre Bude jetzt auf allen Kanälen schön reden, ist auch klar. Was besseres als ein reines Barangebot kann denen gar nicht passieren. Abkassieren, und danach die Sintflut.
Wenn das denn schon so eine oberschlaue Transaktion für beide Seiten sein soll: Wieso denn nicht via Merger / Aktientausch??? Zum Beispiel 20 Euro in bar und 0.5 AMS Aktien für eine Osram Aktie. Da müssten doch alle begeistert sein, bei den guten Aussichten der neuen Firma. Und die Neuverschuldung wäre kleiner, und die Altaktionäre müssten kein Geld nachschiessen.

 

@Gluxi

Das sind die Bedingungen von Bain and Carlyle für den von ihnen benötigten 1.3 Mrd Kredit:

... die Investmentbanken Credit SuisseGoldman SachsDeutsche BankNomura und Macquarie verlangt, um ihre Übernahmekredite abzusichern. Die Zinssätze von 7,75 Prozent (in Euro) und 9,75 Prozent (in Dollar) zeigen, wie riskant sie den Umbau sehen. Dabei haben Bain und Carlyle nur ein Drittel ihres vier Milliarden Euro schweren Investments fremdfinanziert, weit weniger als bei solchen Transaktionen üblich. 

Billiger als 9% wird AMS das nicht bekommen, zumal sie einen mehr als doppelt so hohen Kredit brauchen. 

gent
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Amphibolix hat am 31.07.2019

Amphibolix hat am 31.07.2019 12:46 geschrieben:

Kekkomachine hat am 31.07.2019 12:20 geschrieben:

Am 26.07 hat mal wieder jemand aus dem Management bei AMS 14‘250 Aktien verkauft...

Genau diese Stückzahl hatte derjenige am 5. Februar zu 24.02 gekauft und damit in knapp 6 Monaten gut 400'000 verdient. Nicht schlecht.

 

Den richtigen Moment getroffen oder wusste es im Voraus was da Kommt!!!!!

 

Gluxi
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gertrud hat am 15.08.2019 15

gertrud hat am 15.08.2019 15:09 geschrieben:

@Gluxi

Das sind die Bedingungen von Bain and Carlyle für den von ihnen benötigten 1.3 Mrd Kredit:

... die Investmentbanken Credit SuisseGoldman SachsDeutsche BankNomura und Macquarie verlangt, um ihre Übernahmekredite abzusichern. Die Zinssätze von 7,75 Prozent (in Euro) und 9,75 Prozent (in Dollar) zeigen, wie riskant sie den Umbau sehen. Dabei haben Bain und Carlyle nur ein Drittel ihres vier Milliarden Euro schweren Investments fremdfinanziert, weit weniger als bei solchen Transaktionen üblich. 

Billiger als 9% wird AMS das nicht bekommen, zumal sie einen mehr als doppelt so hohen Kredit brauchen. 

Danke Gertrud! Das gibt mal die Grössenordnung vor. Ich habe unterdessen noch diese Aussage in einem Interview vom AMS Finanzchef gefunden:

Dennoch betonen die Vorstände, auch im Hinblick auf die Finanzierung eine solide Basis zu haben. „Ein großer Vorteil für uns ist, dass wir unsere eigene Finanzkraft haben und generieren“, wirbt der Finanzchef. „Wir haben eine bessere Finanzierungsstruktur“, spielt Wachsler-Markowitsch auf die hohen Zinsen von 7,75 bis 9,75 Prozent an, die Bain/Carlyle zu stemmen haben.

https://www.faz.net/aktuell/finanzen/finanzmarkt/vorteil-ams-im-bieterka...

Vielleicht würde AMS somit doch einen besseren Kredit als für 9% bekommen. 

Was aber gegen einen Aktientausch / Merger spricht, weiss ich nun auch nicht. 

 

Kekkomachine
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Gluxi hat am 15.08.2019 15:51

Gluxi hat am 15.08.2019 15:51 geschrieben:

Was aber gegen einen Aktientausch / Merger spricht, weiss ich nun auch nicht. 

Ich kann mir vorstellen, dass es 1. um den CEO-Posten geht, da will wohl der Ex-Siemens Manager Everke nicht verhandeln, sondern sein eigenes Imperium aufbauen; 2. AMS möchte offensichtlich Teile von OSRAM Verkaufen können, und bei einem Merger wird dies schwieriger, denn dann muss man auch die Aktionäre von OSRAM davon überzeugen.

Persönlich hätte ich eine Fusion begrüsst. Damit wären keine neuen Schulden entstanden (oder nur sehr bescheidene, wenn man die Kosten des Mergers durch einen Kredit finanzieren wollte) und das Geld hätte profitabler investiert werden können.

Die Einstellung der AMS-Leitung gefällt mir immer weniger. Die Aktionäre tragen schlussendlich alles. Risiko, Kosten, Verluste nur die Profite bleiben aus (Dividendenausschüttung wurde ja bekanntlich bis auf Weiteres eingestellt). Kaum kommt etwas Licht am Ende des Tunnels, wird wieder gross spekuliert. Der Aktienkurs leidet massiv unter diesen Entscheidungen und wir sehen ja was der Markt von dieser Übernahme hält. Für mich, klarer Grössenwahn, oder eben Angst um Apple-Kunde (was von aussen nur Spekulationen sind). Diversifikation geht auch anders, nehmlich organisch (was ja AMS am beweisen war) oder durch kleinere Zukäufe; es muss nicht gerade eine um 1.2 Mia EUR schwerere Übernahme sein, als der Gesamtwert von AMS.

AMS hat ein sehr starkes Produktportoflio, eine starke Innovationskraft und ist optimal für die Zukunft positioniert. Klar geht immer mehr, aber an einem Zeitpunkt wird es auch zu viel, und Übernahmen dieser Grössenordnung sind auch immer mit grossen Risiken verbunden, um so mehr wenn man in einen fallenden Markt investiert (Automotive) und stark von einem einzigen Kunden oder Segment abhängt. Ich denke, dass die Banken sich das Risiko auch gut bezahlen lassen.

 

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Chuck Norris
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Richtiger Fokus?

Was wissen wir schon...? Weder gelingen der Übernahme, Details der Finanzierung (wie Zins, Dauer, Vorgehen, Ausgabepreis usw.), Anzahl Teilverkäufe von Osram und und und und...

Es wird einfach mal auf Panik gemacht, ohne jegliches Vertrauen ins Management, welche wohl kaum ams an die Wand fahren wollen, sondern sich reglich Gedanken über Strategie, Können & Wollen, Synergien, Zukunft! usw gemacht haben. Ich glaube, die können rechnen und haben ein grosses Interesse, dass auch die Aktien steigen... die eigenen gesteckten Ziele sind hoch.

Meiner Meinung nach wird der Fokus falsch gelegt, man sieht nur die Risiken und blendet die Chancen aus. Ebenso wird das Q2, das zu erwartende Q3!!! und auch das meist beste Q4 ausgeblendet, geschweige denn an die Zukunft von ams für 2021 und ff gedacht... Weil die sieht Hammer aus. Das Management wird dies kaum aufs Spiel setzen, wenn sie nicht vom Mehrwert überzeugt sind. Wieviele Design-wins hat ams gewonnen in der Autoindustrie? (1 Mrd. bestätigt... aber wieviel zusätzlich. Everke hat in einem Interview preisgegeben, dass die Design-wins über Erwartungen sind, dieses Interview habe ich hier auch mal reingestellt)... und eben diese Autoindustrie mit zusätzlichen Funktionalitäten welche Osram liefert und/oder die Handybildschirme zu fokussieren plant ams, daher bei den Kunden bei welchen sie bereits den Fuss in der Türe haben... Die werden bestimmt nicht ins Blaue diese Summe investieren, sondern haben sich ihre Gedanken gemacht und wer weiss, vielleicht schon sehr konkrete Pläne/Abnehmer usw.

und wer weiss, vielleicht haben sie auch  Bain und Carlyle überzeugt? Dann werden die plötzlich via Hongkong Aktien zum Preis XY zeichnen... Nebst den Aktien von ams selbst... und schon partizipieren sie plötzlich als grosse Aktionäre mit bei ams... geben dafür ihre Kontakte für die Aufteilung preis, verzichten selbst auf einen Bieterkampf bei Osram und gut ist. Weniger Arbeit und trotzdem viel Ertrag. Auch  Bain und Carlyle  wird gerechnet haben und sind nicht Robin Hood, welche gerne Geld verteilt ohne es zurückzukommen. Daher den Preis für Osram scheint mir attraktiv. Weitere Hauptaktionäre welche bei Osram und ams an Boot sind werden sich ähnliche Gedanken machen... Ich bin überzeugt, ams weiss was sie tun und wenn hier mehr Klarheit zum Deal und dem Ausblick kommt, wird ams auch rasch wieder fair bewertet sein, sprich meine CHF 85.00 sind zeitnah in Reichweite.

Um via Börse auf ein kleines Vermögen zu kommen, investierst du ein Grosses...

Gluxi
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Mir kommt es eben gerade

Mir kommt es eben gerade umgekehrt vor: man sieht nur die Chancen und blendet die Risiken aus.

Du hebst speziel die Handybildschirme hervor. Auch AMS hat in der Präsentation zur Übernahme die Chancen dieser neuen MicroLED Bildschirme hervorgehoben. So wie ich verstehe, könnte man da z.B. ein FaceID hinter das Display integrieren. Das tönt super.

Bis jetzt forscht Osram erst an dieser Technologie. So wie andere, z.B. Samsung, Apple, Foxcomm, TSMC und sogar Facebook. 

Bis da von AMS/Osram ein verwertbares Produkt kommt, wird Jahre dauern. Vielleicht findet AMS dann auch eine Nische oder der Markt ist in Zukunft so gross für MicroLED, dass mehrere Player profitable Produkte anbieten. Das ist aber reine Spekulation. 

Mit den Sensoren hat AMS ein profitables Geschäftsfeld. Ob das mit Displays auch so sein wird? 

Ich bin übrigens auch noch in der AMS Aktie dabei. Ohne diese Übernahmegeschichte hätte ich "deine" 85.- dieses Jahr für realistisch angesehen. Nun wage ich keine Prognose mehr.

 

 

swissrain
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Summa summarum

Es ist ganz klar so, dass dieser Thread zu AMS seit einiger Zeit einige helle Köpfe angezogen hat, die überhaupt nicht mehr nach Charts suchen, sondern nach Fundamentalem, wer gerade einfällt: Kekkomaschine, Gluxi, Pesche, Gertrud, Chuck, und andere, die offensichtlich über Spezialwissen verfügen, und ihren Gedanken zu folgen, ist immer ein Schmaus, wenn ich dadurch einfach nur mitesen kann, ohne das Spezialwissen zu erwerben. Drum vielleicht wieder mal eine Zusammenfassung aus den letzten Tagen: 

- Analysten der Banken geben der Aktie viel Spielraum nach oben, das stimmt mich kritisch, denn sie wollen sie nach oben heben, um sie besser shorten zu können. 

- Ein unbekannter Manager der AMS hat die Aktie punktgenau verkauft, als sie zu fallen begann, und vor der Bekanntgabe der Übernahme. 

- Forumsteilnehmer sind grösstenteils auch mit bewundernswertem Spezialwissen kritisch gegenüber der Übernahme, und der Markt hat offensichtlich ihre Meinung total geteilt, und nur einer, Chuck Norris, glaubt an den Erfolg der Übernahme. 

Habe ich was vergessen in der Zusammenfassung? 

Ich habe selbst das Wissen nicht, um eine Vorausschau auf eine Firma zu wagen, noch viel weniger in den komplizierten Markt von Sensoren, es ist so ungeheuer komplex, dass ich sogar mit Spezialwissen in nur einen kleinen Teil einer Gesamtschau mir nie erlaube würde, eine Voraussage zu machen. Drum eben lese ich gerne mit, was die Koriphäen jede für sich sagt, und summa summarum ist der Ausblick nicht gut, bzw. unsicher, unklar, und drum ... finde ich, dass es gut ist, dort zu stehen nun, was man in der Börsensprache nennt:  

Sideline. Seitenlinie. Zuschauen. 

Man könnte nun spekulieren, auf das eine oder andere, aber zuschauen ist hier besser als teilnehmen.

Wenn wieder Klarheit herrscht, darf man wieder dabei sein. Aber dies ist nun ein Spiel nun um alles oder nichts. Ich bin kein Kenner, höchstens ein Philosoph, und dies schmeckt mir nach Verzweiflungtat, wenn ein Kleiner, der sich gedeihlich nennt, einen Goliath übernehmen will, da ist doch was nicht ganz gesund dran am Mindset.

Eher schon wäre angebracht: Der Kleine bringt sich zu Gedeihen, macht sich fit, geht ins Fitness, ... und vereinnahmt dann voll gestärkt und gerüstet und mit vollem Bauch. Aber nicht ausgemergelt und in Schulden bedeckt. Es braucht ja keine philosophische Grösse um zu merken, dass jeder von uns nur eine coole Frau daten würde, wenn er einigermassen fit daher kommt, und nicht gerade erst kürzlich auferstanden aus einem verfluchten Fuck- oder Trinkloch. Pardon, ich schreibe aus genau einem Land, wo die Kleinen immer sich gross zeigen. 

Da kompensiert doch ein Kleiner seine Kleinheit. Ich schlage vor: Psychoanalyse für das oberste Management von AMS. 

Ach ja, fast vergessen, ein Dummer kann nur den Chart anschauen. Die Aktie wird bei 37 testen, ob der Aufwärtstrend noch intakt bleiben soll, und dann wieder bei 30, ob jene starke Unterstützung bleiben soll. Ich plädiere für den Augenblick auf 30, das kann einige Zeit dauern, es braucht noch einige Shockers dazu, und dann sprechen wir wieder miteinander, wenn das so weit ist. Könnte länger dauern, bis sie dort ist. Und dann, weiter nach Süden.

Ich bin nicht clairvoyant, aber sehe die Aktie nun angeschlagen. Das Vertrauen ist beeinträchtigt, sogar wenn die Übernahme von Osram gediehen wäre. Die Aktie ist auf Schieflage.

Herr Everke, schlafen Sie gut. Pardon, Sie werden es. 

Kekkomachine
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Tim Cook hat nochmals seine

Tim Cook hat nochmals seine Sorgen für die bevorstehenden Tarife am 1. September bei einem Dinner mit Trump geäussert. Obwohl die Tarife auf iPhones, iPads und MacBooks auf den 15. Dezember aufegschoben wurden, würden diese immerhin noch AirPods, iWatch und weiteres Zubehör betreffen. Trump scheint dies mehr oder weniger egal zu sein, er möchte ja schlussendlich am liebsten, dass Apple in den USA produzieren würde.

Nun kommt auch wieder der Automotive-Sektor der EU unter das Rampenlicht im weissen Haus, mit aussagen wie "The European Union is worse than China, just smaller. It treats us horribly: barriers, tariffs, taxes". Perfektes Timing für AMS und die OSRAM-Übernahme! Marktmässig vom Regen in die Traufe.

Ich habe mir ein iPhone XR gekauft um der AMS-Aktie mal zu helfen Mosking , mehr kann ich im Moment leider nicht beitragen. Dazu noch: mit meiner Entscheidung nicht auf die XI-Generation der iPhones zu warten bin ich wohl nicht alleine. Wieso  sollte man jetzt ein iPhone XI (oder was auch immer der Name sein wird) kaufen, wenn im kommenden Jahr wichtige Neuigkeiten erwartet werden. Der Zyklus ist nun nicht mehr Jahr-um-Jahr, sondern mit diesen grossen technologischen Neuigkeiten (Front-Rear ToF, 5G, Bezel-free, Fingerabdrucksenosr unter dem Bildschirm, neues Face ID, etc) wird aus meiner Ansicht, die 2019 Generation irrilevant sein. Damit möchte ich sagen: sind die Erwartungen von AMS nicht etwas optimistisch in Bezug auf Apple? Was wenn nun Tarife kommen, die neuen Apple-Produkte nicht nur preislich unattraktiver verden sondern auch technologisch gegenüber der übernächsten Generation insignifikant wird? Apple's Strategie die Preise immer höher zu schrauben ist dementsprechend komplett fehl am Platz. Die Euforie wird sehr nüchtern sein, denke ich. Ich bin kein Smartphone-Freak, wechsle mein Gerät wenn es sein muss oder wenn ich einen markanten Mehrwert damit erreichen kann, aber selbst die Freaks werden nicht Apple's Verkauszahlen magisch retten können. Samsung wird durch die US-Tarife profitieren und auch technologisch sind sie im Moment an Apple vorbei...hoffen wir, das AMS nun einen guten Draht zu Samsung hat, denn für 2020 wird das Android-Segment noch wichtiger als erwartet ausfallen.

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Gluxi
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AMS: Deutsche Gewerkschaft IG

AMS: Deutsche Gewerkschaft IG Metall lehnt Osram-Übernahme durch AMS ab

In der Bieterschlacht um Osram hat sich die IG Metall trotz eines verbesserten Angebots von AMS gegen eine Übernahme durch den österreichischen Halbleiterkonzern ausgesprochen. "Auf Basis der uns bis heute vorliegenden Fakten lehnt die IG Metall eine Übernahme von Osram durch AMS weiter klar ab", erklärte eine Sprecherin der Gewerkschaft am Montag.

https://www.cash.ch/news/boersenticker-firmen/ams-deutsche-gewerkschaft-...

 

Pesche
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Gluxi hat am 19.08.2019 13:12

Gluxi hat am 19.08.2019 13:12 geschrieben:

AMS: Deutsche Gewerkschaft IG Metall lehnt Osram-Übernahme durch AMS ab

In der Bieterschlacht um Osram hat sich die IG Metall trotz eines verbesserten Angebots von AMS gegen eine Übernahme durch den österreichischen Halbleiterkonzern ausgesprochen. "Auf Basis der uns bis heute vorliegenden Fakten lehnt die IG Metall eine Übernahme von Osram durch AMS weiter klar ab", erklärte eine Sprecherin der Gewerkschaft am Montag.

https://www.cash.ch/news/boersenticker-firmen/ams-deutsche-gewerkschaft-...

 

Für die Deutschen ist eine Übernahme durch eine Österreichische Firma ein Tiefschlag. Wacko

Geld stinkt, aber ich liebe den Geschmack

Zyndicate
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Kampf um Osram:

Kampf um Osram: Finanzinvestoren wollen AMS offenbar überbieten

Die Finanzinvestoren Bain Capital und Carlyle erwägen Kreisen zufolge eine Erhöhung ihres Angebots für den Lichtkonzern Osram, sollte der österreichische Chipkonzern AMS formal ein Gebot vorlegen.

Aktualisiert um 06:36

Die beiden Finanzinvestoren beratschlagten einen solchen Schritt derzeit mit Beratern sowie finanzierenden Banken, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Montag unter Berufung auf mit der Situation vertraute Personen. Einen Entscheid dazu gebe es noch nicht.

Anleger zeigten sich dennoch bereits erfreut: Der Aktienkurs von Osram legte auf der Handelsplattform Tradegate in einer ersten Reaktion um knapp zwei Prozent im Vergleich zum Xetra-Schlusskurs auf 35,29 Euro zu.

Bain und Carlyle bieten aktuell 35 Euro je Osram-Aktie. AMS will 38,50 Euro zahlen. Allerdings verhindert derzeit eine Stillhaltevereinbarung mit Osram, dass die Österreicher ihr Angebot offiziell vorlegen können. Es gilt dabei als wahrscheinlich, das Osram diese Vereinbarung, die ein AMS-Gebot bis 2020 ausschliesst, noch in dieser Woche aufheben wird, um das Risiko möglicher Aktionärsklagen zu senken.

Bain und Carlyle prüfen den Kreisen zufolge auch, ob eine Erhöhung in Richtung oder auf das Niveau des AMS-Gebots ausreichend sei, um die Osram-Aktionäre zu überzeugen. AMS sowie die beiden Finanzinvestoren wollten die Informationen Bloomberg zufolge nicht kommentieren.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

gertrud
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Da keimt etwas Hoffnung

Wenn Bain und Carlyle überbieten und sich AMS gleich zurückziehen, könnte es ja doch noch einen vergoldeten Herbst 2019 geben.

(Vielleicht hat Everke seinen alten Siemens-Spezies ja auch nur einen Gefallen getan und versucht die Offerte von B&C mit einem (Schein)-Angebot hochzudrücken - aber sowas wollen wir hier nicht unterstellen)

Chuck Norris
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Norges Bank glaubt an ams...

Langer Schwede kurzer Finn, die Norweger glauben an ams...

Sonst hätten die Value-Manager kaum Aktien zugelegt: https://www.six-exchange-regulation.com/de/home/publications/significant-shareholders.html#notificationId=TAJ8J00064

 

Ps: Die Norges Bank hat von 2.98% auf 3.27% erhöht. Wie viele andere Ankeraktionäre knapp unter 3% es gibt, habe ich hier auch schon erläutert und aufgezeigt, dass nur rund 10 Mio. Aktien "frei" verfügbar sind... Und dem Gegenüber ist immer noch eine beachtliche Zahl "leerverkauft". Jeder Kurs unter CHF 50.00 ob mit oder ohne Osram bleibt ein Schnäppchen auf 2-4 Jahre betrachtet, die Norweger habens geschnallt.

Um via Börse auf ein kleines Vermögen zu kommen, investierst du ein Grosses...

Schang_Hai
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Gewerkschaften

In Deutschland und Frankreich läuft ohne Gewerkschaften nichts. Solange sich AMS nicht mit ihnen einigen kann, läuft nichts. Da AMS nur die Sonsortechnik interessiert, muss wohl ein Käufer für den Rest her. Das ist aber der Gewerkschaft zu unsicher.

Somit ist mit Widerstand zu rechnen. Der AMS Titel wird wohl weiter Achterbahn fahren.

Schnallen wir uns alle an!

swissrain
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Liftknopf

Ich bin halt immer noch nur Chartist und versuche im Chart-Bau Hinweise für das Nächste zu sehen, dabei nun gerade könnte man sehen: 

a) eine A-B-C Korrektur, in einem aufsteigenden Kanal, der immer noch intakt ist

b) einen braven Unterbau, der erstellt wird, könnte eine Bärenflagge sein oder auch ein Boden 

c) und eine reine Spekulation nun, dass AMS hier aufgeben wird, wenn bö Bain und Carlyle überbieten, weil sie einfach mehr Kohle reinschmeissen können

... dann wäre es einen Zock wert, kann gut gehen, und wenn schlecht, mit einem vertretenswerten Verlustrisiko. - Kurz gesagt, ich bin wieder rein, aber muss halt dann tapfer sein, wenn es daneben ging. 

Pesche
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swissrain hat am 21.08.2019

swissrain hat am 21.08.2019 16:01 geschrieben:

Ich bin halt immer noch nur Chartist und versuche im Chart-Bau Hinweise für das Nächste zu sehen, dabei nun gerade könnte man sehen: 

a) eine A-B-C Korrektur, in einem aufsteigenden Kanal, der immer noch intakt ist

b) einen braven Unterbau, der erstellt wird, könnte eine Bärenflagge sein oder auch ein Boden 

c) und eine reine Spekulation nun, dass AMS hier aufgeben wird, wenn bö Bain und Carlyle überbieten, weil sie einfach mehr Kohle reinschmeissen können

... dann wäre es einen Zock wert, kann gut gehen, und wenn schlecht, mit einem vertretenswerten Verlustrisiko. - Kurz gesagt, ich bin wieder rein, aber muss halt dann tapfer sein, wenn es daneben ging. 

Aus dieser Unsicherheit habe ich einen Teil der AMS vor 10 Tagen verkauft.

Wenn AMS aussteigt hoffe ich dass ich schnell genug wieder kaufen kann.

Wenn AMS auf Teufel komm raus die Bude will kann ich bei unter 20 wieder einsteigen.

Geld stinkt, aber ich liebe den Geschmack

Peter Enis
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Baaaaaaaaaam

Lassed den profitabelsten sensorik/photonik konzern entstehen......

kekko:auf keinen fall aktien kaufen........gründe:

rezession

trump

china

automarkt

huawei

managementverkäufe

du bist echt besser als dä Globi

Zyndicate
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AMS kann für Osram mitbieten

AMS kann für Osram mitbieten

Der an der Schweizer Börse kotierte Sensoren- und Chiphersteller AMS kann im Übernahmepoker um den deutschen Lampenhersteller Osram mitmachen.

21.08.2019 21:50

Osram hat den Weg für ein Übernahmeangebot des österreichischen Unternehmens freigemacht. Die Münchner hoben das bestehende Stillhalteabkommen mit AMS auf und unterschrieben eine Kooperationsvereinbarung, wie Osram am Mittwochabend in einem Communiqué mitteilte. In der Kooperationsvereinbarung seien Schutzzusagen für Mitarbeiter, Standorte und wesentliche Unternehmensteile enthalten. Weil AMS einen Blick in die Geschäftsbücher von Osram werfen durfte, mussten sich die Österreicher verpflichten, ihre Offerte nur mit Zustimmung von Osram offiziell vorzulegen.

Es sei im Interesse der Aktionäre und weiteren Anspruchsgruppen von Osram, AMS die Veröffentlichung des Kaufangebots zu ermöglichen, schreibt Osram weiter. Das AMS-Angebot liege mit 38,50 Euro je Osram-Aktie um 10 Prozent höher als das noch laufende Angebot des Bieterkonsortiums von Bain Capital und The Carlyle Group. Das Angebot von AMS bewerte Osram mit einem Unternehmenswert von rund 4,3 Milliarden Euro.

Die beiden US-Finanzinvestoren Bain Capital und Carlyle bieten lediglich 35 Euro je Aktie, was Osram mit 4 Milliarden Euro bewertet. Die Kaufofferte der Amerikaner liegt bereits seit Ende Juli offiziell vor und läuft derzeit bis 5. September.

Aktionäre können auf AMS umschwenken

AMS sieht eine Mindestannahmeschwelle von 70 Prozent und eine Annahmefrist bis voraussichtlich Anfang Oktober 2019 vor. Die Annahmeschwelle beinhalte nicht die eigenen Aktien der Osram, schrieb das deutsche Unternehmen. AMS muss das Übernahmeangebot bei der deutschen Finanzaufsicht Bafin anmelden.

Wenn die Bafin den Österreichern bis 5. September grünes Licht gibt, verlängert sich die Laufzeit der Offerte von Bain und Carlyle so, dass beide Angebote parallel laufen, voraussichtlich bis Anfang Oktober. Einige Verfahrensbeteiligte rechnen mit einem Wettbieten.

Sofern AMS sein Angebot vor Ablauf der Annahmefrist der Offerte von Bain Capital und The Carlyle Group veröffentlichen werde, könnten diejenigen Aktionäre, die ihre Aktien bereits den Amerikanern geliefert hätten davon zurücktreten und das Angebot von AMS annehmen, schreibt Osram weiter. AMS seinerseits erklärte, die Angebotsfrist beginne voraussichtlich vor Ende des Angebots von Bain Capital und The Carlyle Group am 5. September 2019.

München soll Co-Hauptsitz werden

Die Spitzen von AMS und Osram seien überzeugt, dass die Schaffung eines weltweit führenden Anbieters von Sensoriklösungen und Photonik erhebliche Vorteile für die Kunden bieten würden, schreiben die Österreicher. Ein Zusammenschluss beider Unternehmen ermögliche eine erhebliche Wertsteigerung.

AMS werde bestehende Betriebsvereinbarungen, Tarifverträge und ähnliche Vereinbarungen in Deutschland fortsetzen, darunter das im Juli 2017 mit der IG Metall und den Arbeitnehmervertretern von Osram beschlossene Eckpunktepapier "Zukunftskonzept Deutschland".

Darüber hinaus werde AMS die deutschen Produktionsstandorte für einen Zeitraum von mindestens drei Jahren weiterführen. München solle Co-Hauptsitz des gemeinsamen Unternehmens neben dem österreichischen Premstätten werden und eine bedeutende Präsenz weltweiter Unternehmensfunktionen erhalten.

5-Milliarden-Konzern

Der Chip-Hersteller interessiert sich gemäss früheren Angaben vor allem für das Autozuliefer- und das Photonik-Geschäft von Osram. Nach einer Übernahme wollen die Österreicher im Osram-Werk in Regensburg neue Arbeitsplätze schaffen, indem die Produktion von "Front-End-LEDs" dort gebündelt wird. Das Digitalgeschäft und das Konsumrgeschäft mit LEDs soll hingegen verkauft werden.

Vergangene Woche rechnete AMS im neuen Verbund mit Synergie- und Sparpotenzial von jährlich über 300 Millionen Euro. Bereits ab dem ersten Jahr nach Abschluss werde sich ein positiver Ergebniseffekt einstellen und ab dem zweiten Jahr eine über den Kapitalkosten liegende Rendite, versprach AMS damals. Allerdings entstünden zunächst einmal Integrationskosten in Höhe von rund 400 Millionen Euro.

Am Ende soll ein Konzern mit einem Umsatz von rund 5 Milliarden Euro entstehen, der ein jährliches Wachstum im zweistelligen Prozentbereich und eine um Sonderfaktoren bereinigte EBIT-Marge von über 25 Prozent anstrebt. AMS alleine wies 2018 einen Umsatz von 1,4 Milliarden und eine Marge von 9 Prozent aus.

(AWP)

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Kekkomachine
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Peter Enis hat am 21.08.2019

Peter Enis hat am 21.08.2019 23:00 geschrieben:

Lassed den profitabelsten sensorik/photonik konzern entstehen......

kekko:auf keinen fall aktien kaufen........gründe:

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du bist echt besser als dä Globi

P.Enis die Aktie steht auf CHF 40.11, bist du immernoch da?! Wo bleiben deine Versprechen?

Be fearful when others are greedy, and be greedy when others are fearful. - W. Buffet

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