ABB

ABB Aktie 

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Blaues Hufeisen
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Deutsche Bank bestätigt Kaufempfehlung

#ABB – Deutsche Bank bestätigt Kaufempfehlung!

(wirtschaftsinformation.ch) – Die Deutsche Bank hat heute Morgen das Kursziel von ABB (CHF 19.80) von CHF 24 auf CHF 23 gesenkt. Weil der zuständige Branchenanalyst weiterhin ein Aufwärtspotenzial von +16% sieht, hat er die Kaufempfehlung bestätigt. Im Bereich Robotics sei mit einer sequentiellen Verschlechterung zu rechnen. Zudem dürften die Margen auch in anderen Bereichen unter Druck bleiben. Insofern werden die am 25. Juli anstehenden Quartalszahlen kaum als positiver Kurskatalysator wirken, schreibt der Verfasser des Research-Kommentars. Für die Aktie spreche allerdings, dass der Abschluss der Devestition der Division Power Grid bevorstehe, heisst es weiter.

Elias
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ABB verkauft Solarwechselrichtergeschäft nach Italien

Der Industriekonzern verspricht sich vom Verkauf eine Anhebung der operativen Marge des Geschäftsbereichs Elektrifizierung um etwas mehr als 50 Basispunkte.

(AWP) Der Industriekonzern ABB (ABBN 18.685 -1.94%) trennt sich von seinem Geschäft mit Solarwechselrichtern. Der Bereich mit rund 800 Mitarbeitenden und einem Umsatz von zuletzt 290 Mio. $ wird an den italienischen Konzern Fimer verkauft. Der Verkauf soll die Zukunftsperspektiven des Bereichs verbessern und es ABB ermöglichen, das Geschäftsportfolio auf andere Wachstumsmärkte auszurichten, wie der Konzern am Dienstag mitteilte.

Durch die Transaktion rechnet ABB im zweiten Quartal mit einer nicht-operativen Belastung nach Steuern von rund 430 Mio. $. Etwa 75% davon würden sich im Cashflow von ABB widerspiegeln, als Mittelabfluss an Fimer. Ab dem zweiten Halbjahr rechnet der Konzern zudem mit Separations- und Abwicklungskosten von bis zu 40 Mio. $.

Das Geschäft mit Solarwechselrichtern ist Teil des Geschäftsbereichs Elektrifizierung. ABB ist damit in mehr als 30 Ländern aktiv und unterhält Produktions- und Entwicklungsstandorte in Italien, Indien und Finnland. Nach Abschluss wird mit einem positivem Effekt auf die Marge des Bereichs um rund 50 Basispunkte gerechnet.

Abschluss voraussichtlich 2020

Der Abschluss der Transaktion soll im ersten Quartal 2020 erfolgen. Er sei von Bedingungen abhängig, wie etwa der Separation der Bereiche sowie vorherigen Konsultationen mit den Arbeitnehmervertretungen.

Für die Kunden und Mitarbeitenden würden beide Unternehmen einen reibungslosen Übergang sicherstellen, hiess es weiter. Fimer werde alle bestehenden Garantieverpflichtungen erfüllen, und ABB werde die Käuferin für die Übernahme des Geschäfts und der damit verbundenen Verbindlichkeiten entschädigen.

Das Unternehmen Fimer mit Sitz in Vimercate nördlich von Mailand stellt neben Wechselrichtern auch Schweiss- und Ladestationen für Elektrofahrzeuge her. Mit der Übernahme will die Firma ihre strategische Ausrichtung auf das Solargeschäft stärken.

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Ausblick ABB: Quartalsumsatz

Ausblick ABB: Quartalsumsatz von 6,96 Milliarden US-Dollar erwartet

Der Industriekonzern ABB veröffentlicht am Donnerstag, 25. Juli, die Ergebnisse zum zweiten Jahresviertel 2019. Insgesamt haben acht Analysten zum AWP-Konsens beigetragen.

23.07.2019 14:03

Q2 2019E (in Mio USD) AWP-Konsens Q2 2018 Auftragseingang 7'260 7'133 Umsatz 6'964 6'731 operativer EBITA 814 855

FOKUS: ABB präsentiert die Zahlen zum zweiten Quartal 2019 zum ersten Mal gemäss der geänderten Divisionsstruktur. Über die sich nach dem Verkauf an Hitachi im Ablöseprozess befindende Division Stromnetze wird nur unter der Rubrik "nicht weiter geführtes Geschäft" berichtet. Die verbliebenen drei Divisionen wurden per April 2019 erneut in vier Divisionen aufgeteilt, nämlich Elektrifizierung, Industrieautomation, Antriebe sowie Robotik & Fertigungsautomation. Die Vergleichbarkeit der Ergebnisse mit dem Vorjahr ist entsprechend eher schwierig.

Unabhängig davon gehen die Analysten davon aus, dass sich die Dynamik in verschiedenen Geschäftsbereichen von ABB abgeschwächt haben dürfte. Die Krise der weltweiten Autoindustrie dürfte sich dabei insbesondere in der Division Robotik & Fertigungsautomation niedergeschlagen haben. Ausserdem wird erwartet, dass sich die Währungen negativ auf Umsatz und Auftragseingang ausgewirkt haben.

Der Gewinn wird von verschiedenen Sonderkosten belastet sein. So dürfte sich erneut die Akquisition von GE Industrial Solutions negativ bemerkbar machen, ebenso der kürzlich bekanntgegebene Verkauf des Solarwechselrichter-Geschäfts sowie auch Kosten für den laufenden Konzernumbau mit der Abschaffung der Matrixstruktur.

Weiter ist zudem die Frage nach dem Nachfolger für den ehemaligen CEO Ulrich Spiesshofer offen, welcher im April gegangen ist und seither interimistisch von VR-Präsident Peter Voser ersetzt wird. Einzelne Analysten spekulieren damit, dass der Name dieser Person bald bekanntgegeben wird, dass es aber noch eine Weile dauern könnte, bis er seine Aufgabe übernimmt. Dies deute auf einen externen Nachfolger, welcher noch bei einem anderen Unternehmen engagiert ist.

ZIELE: Für das Gesamtjahr 2019 stellte Finanzchef Timo Ihamuotila im April eine gegenüber dem Vorjahr verbesserte operative Marge (EBITA) in Aussicht, welche aber weiterhin von der Integration der Sparte Industrial Solutions von General Electric belastet sein werde. Die mit dem Verkauf der Sparte Stromnetze und der Auflösung der bisherigen Matrixstruktur verbundene Transformation des Unternehmen befindet sich laut Ihamuotila auf Kurs.

Peter Voser fügte zudem an der Generalversammlung vom Mai an: "Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, insbesondere im Europa, sehen wir Umsatzwachstum und Margen-Verbesserung im Jahr 2019." Er bestätigte dabei die bisherige Spannbreite für die mittelfristig angestrebte operative Gewinnmarge auf Stufe EBITA von 13 bis 16 Prozent.

Voser rechnet für ABB aber auch mit einem turbulenten Jahr 2019. "Es gibt deutlichen Gegenwind in einigen der Märkte, in denen wir tätig sind", sagte Peter Voser vor zwei Wochen in einem Interview.

PRO MEMORIA: Beim ABB kam es im April zu einem Wechsel an der Spitze. Der in den vergangenen Jahren immer wieder kritisierte Ulrich Spiesshofer gab seinen Posten als Konzernchef per sofort ab. Interimistisch übernahm VR-Präsident Peter Voser das Ruder. Spiesshofer warf das Handtuch zu einem überraschenden Zeitpunkt. Denn nur weniger Monate zuvor hatte der Konzern den von verschiedenen Aktionären immer wieder geforderten Verkauf der Stromnetzsparte in die Wege geleitet.

Die Profitabilität im ersten Quartal wurde durch die Integration der von General Electric übernommenen Sparte Industrial Solutions (GEIS) belastet. Hinzu kamen negative Effekte durch so genannte "Stranded Costs", die im Zusammenhang mit dem laufenden Devestitionsprozess der Stromnetzsparte anfielen. "Stranded Costs" sind laut ABB die vom Konzern für die Division Stromnetze erbrachte Dienstleistungen, die aber nicht die Kriterien für eine Bilanzierung als nichtfortgeführte Aktivitäten erfüllen.

ABB geht davon aus, dass der Grossteil dieser Kosten entweder auf die Stromnetze übertragen wird, oder mit dem im ersten Halbjahr 2020 erwarteten Abschluss der Transaktion wegfällt.

AKTIENKURS: Der Aktienkurs von ABB hat von den zahlreichen Änderungen keine Impulse bekommen. Im Vergleich zum Stand von Ende 2018 hat das Papier leicht nachgegeben, womit sich zum um rund 18 Prozent höheren Gesamtmarkt SMI eine doch recht grosse Diskrepanz ergibt. Bereits im Vorjahr hatten ABB mehr als 28 Prozent an Wert verloren.

yl/cf

(AWP)

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ABB mit Gewinneinbruch -

ABB mit Gewinneinbruch - leichtes Umsatzwachstum

Der Industriekonzern veröffentlichte am Morgen Ergebnisse zum zweiten Jahresviertel. Demnach konnte das Unternehmen im zweiten Quartal wachsen, generiert aber weniger Gewinn als im Vorjahresquartal.

25.07.2019 07:32

Der Auftragseingang legte um 4 Prozent zu auf 7,40 Milliarden US-Dollar und der Umsatz um 7 Prozent auf 7,17 Milliarden. Auf vergleichbarer Basis, also unter Ausklammerung der Portfolio- und Währungseffekte, zogen die Aufträge um 1 Prozent an und der Umsatz um 2 Prozent, wie ABB am Donnerstag mitteilte. Das Wachstum hat sich damit gegenüber dem ersten Quartal etwas beschleunigt.

Dabei schwächte sich der Umsatz in der Division Robotik & Fertigungsautomation ab. Hier hat sich insbesondere der vom Abschwung in der Automobilindustrie und im Maschinenbau bemerkbar gemacht. Dies wurde aber durch das Umsatzplus in den Geschäftsbereichen Elektrifizierung, Industrieautomation und Antriebstechnik kompensiert, wie ABB weiter schrieb.

Nach Regionen betrachtet zeigte sich ein uneinheitliches Bild. In Europa blieb der Auftragseingang stabil und auf dem amerikanischen Kontinent verbesserten sich die Aufträge um 7 Prozent. Die Region Asien, Naher Osten und Afrika (AMEA) wies ein Minus von 3 Prozent aus. Hier legte Indien zu, während etwa China einen Rückgang bei den Ordern verbuchte.

Tieferer EBITA

Der operative Gewinn vor Abschreibungen (EBITA) verminderte sich dagegen um 4 Prozent auf 825 Millionen US-Dollar, während die entsprechende Marge auf 11,5 von zuvor 12,6 Prozent zurückging. Der Wert wurde unter anderem vom Einfluss der Integration der von GE übernommenen Sparte Industrial Solutions oder von den sogenannten "Stranded Costs" gedrückt. Dies sind laut ABB die vom Konzern für die Division Stromnetze erbrachten Dienstleistungen, die aber nicht die Kriterien für eine Bilanzierung als nichtfortgeführte Aktivitäten erfüllen.

Das Konzernergebnis war mit 64 Millionen Dollar deutlich geringer als im Vorjahr, als 681 Millionen erreicht wurden. ABB hat aus dem Verkauf des Solarwechselrichtergeschäfts eine Belastung von 455 Millionen verbucht. Der Konzerngewinn aus nicht fortgeführten Aktivitäten betrug 142 Millionen.

Fortschritte bei Restrukturierung

Bei der Ausgliederung des Stromnetzgeschäfts, der Integration von GE Industrial Solutions (GEIS) und der Einführung des neuen Betriebsmodells seien Fortschritte gemacht worden. Das Kostensparziel von 150 bis 200 Millionen Dollar im laufenden Jahr soll erfüllt werden. Auch das Einsparungsziel von insgesamt 500 Millionen durch die Neuausrichtung bis 2021 wurde bestätigt.

Mit Blick nach vorne bleibt ABB weiter vorsichtig. Beim Umsatz auf vergleichbarer Basis wird 2019 ein moderates Umsatzwachstum erwartet, das vom Auftragsbestand des Unternehmens gestützt werde, wie es hiess. Beim EBIT wird mit einer Verbesserung der Marge gerechnet. Dies werde unterstützt durch eine verbesserte Performance von GEIS, dem weiteren Wegfall von Stranded Costs, Verbesserungen im Nicht-Kerngeschäft und durch das Vereinfachungsprogramm von ABB.

Die makroökonomischen Zeichen seien für Europa und China uneinheitlich, während sich das Wachstum in den USA nachhaltiger darstellt. Die Absatzmärkte von ABB würden sich robust zeigen, wobei auf einigen Märkten Gegenwind herrsche, insbesondere in der Fertigungsindustrie. Der Ölpreis und Effekte aus der Währungsumrechnung würden das Unternehmensergebnis voraussichtlich weiterhin beeinflussen.

(AWP)

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ABB erhält millionenschweren

ABB erhält millionenschweren Modernisierungsauftrag aus Kasachstan

Der Elektrotechnikkonzern ABB hat einen mehrere Millionen Dollar schweren Auftrag zur Modernisierung einer Ölraffinerie in Kasachstan erhalten. Modernisiert werden soll die Ölraffinerie Shymkent, wie ABB am Dienstag mitteilt. Weitere Angaben zu den finanziellen Details der Order wurden nicht gemacht.

30.07.2019 08:21

Bei dem Digitalisierungs-Projekt komme die Lösung 'ABB Ability' zum Einsatz, womit Daten und Analysen zum Zustand der Anlagen in Echtzeit gewonnen und ausgewertet werden können. Der Betreiber PetroKazakhstan Oil Products (PKOP) erhalte auf diese Weise einen Einblick in die kritischen Anlagen und Produktionsprozesse, wie es weiter hiess.

pre/yr

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Sandvik-CEO wird als ABB-Chef gehandelt

Björn Rosengren soll beim Industriekonzern zuoberst auf der Liste als Nachfolge für Ulrich Spiesshofer stehen, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg.

Vielleicht steht bald ein Schwede an der ABB-Spitze: Gemäss einer Meldung der Nachrichtenagentur Bloomberg gilt Björn Rosengren als grösster Favorit für die Nachfolge von Ulrich Spiesshofer als CEO des Industriekonzerns. Der 60-Jährige ist derzeit Chef des grössten schwedischen Industriekonzerns Sandvik.

Seit 2015 steht Rosengren an der Spitze von Sandvik. Unter seiner Führung hat sich der Aktienkurs des Konzerns mit Sitz in Stockholm beinahe verdoppelt. Davor leitete er den finnischen Motorenbauer Wärtsilä. Bereits Mitte Mai war der schwedische Manager als Kandidat für den CEO-Posten bei ABB (ABBN 18.845 2.25%) gehandelt worden.

ABB sagte auf Anfrage der «Finanz und Wirtschaft», sie kommentiere keine Gerüchte zu möglichen Kandidaten. Der Status sei derselbe wie bereits vor einer Woche. Anlässlich der Präsentation der Halbjahreszahlen hatte Verwaltungsratspräsident Peter Voser gesagt, die Suche nach einem neuen CEO schreite schneller voran als geplant.

Bei ABB hat derzeit Peter Voser auch die Position als CEO inne. Mitte April war Ulrich Spiesshofer per sofort von seinem Amt zurückgetreten. Spiesshofer führte ABB seit 2013 und war die vergangenen 14 Jahre für den Industriekonzern tätig.

https://www.fuw.ch/article/sandvik-ceo-wird-als-abb-chef-gehandelt/

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Börse reagiert positiv auf

Börse reagiert positiv auf Rosengren-Ernennung zum ABB-Konzernchef

Der Verwaltungsrat des ABB-Konzerns hat Björn Rosengren einstimmig zum neuen Konzernchef ernannt. An der Börse findet der Entscheid Zuspruch.

Aktualisiert um 08:10

Er werde ab März 2020 die Industriegruppe führen. Rosengren folgt damit auf Ulrich Spiesshofer, der unlängst zurückgetreten war. Der 60-jährige Rosengren ist laut einer Medieninformation der ABB-Gruppe vom frühen Montagmorgen schwedischer Staatsbürger.

Seit dem Jahr 2015 ist er Konzernchef des Technologiekonzerns Sandvik. Davor war er laut den Angaben bei dem Hersteller von Stromerzeugungssystemen Wärtsilä Corporation als CEO sowie bei dem Anbieter von Produktivitätslösungen Atlas Copco in verschiedenen Managementfunktionen tätig gewesen.

Im Communiqué wird er mit den Worten zitiert, dass er sich geehrt fühle, die Aufgaben bei ABB übernehmen zu dürfen. Er werde ab Februar 2020 bei ABB eintreten und ab März 2020 dann die Geschäfte als Konzernchef führen. Rosengren war schon seit Wochen als neuer Chef von ABB kolportiert worden.

Vorbörslich steigt der Kurs der ABB-Aktie um 1,2 Prozent und führt damit das Feld im SMI an.

ABB-Verwaltungsratspräsident Peter Voser, der seit dem Rücktritt von Spiesshofer auch als CEO amtet, werde sich ab dem Zeitpunkt März 2020 wieder ausschliesslich die Funktion des Verwaltungsratspräsidenten ausüben, hiess es weiter. Nach einer ausführlichen Suche sei der ABB-Verwaltungsrat davon überzeugt, dass Rosengren der beste Kandidat für diese Position sei, sagte Voser gemäss der Medieninformation. Rosengren verstehe es unter anderem, dezentrale Organisationen erfolgreich aufzubauen und zur Wertsteigerung von Unternehmen beizutragen.

Voser werde zudem am Montagmorgen an einer Telefonkonferenz allfällige Fragen zu dem Führungswechsel beantworten. Björn Rosengren hat einen berühmten Namensvetter in Schweden. Er sollte aber nicht mit dem schwedischen Politiker und einstigen schwedischen Minister gleichen Namens verwechselt werden.

(SDA/cash)

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ABB (Asea Brown Boveri) Underweight

NEW YORK (dpa-AFX Analyser) - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für ABB nach Ernennung von Sandvik-Chef Björn Rosengren zum neuen Vorstandsvorsitzenden auf "Underweight" mit einem Kursziel von 19 Franken belassen. Die Probleme des Technologiekonzerns blieben dieselben, aber mit Rosengren komme ein fähiger Chef, der sie angehe, schrieb Analyst Andreas Willi in einer am Montag vorliegenden Studie./ajx/mis

Veröffentlichung der Original-Studie: 12.08.2019

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ABB Neutral Kursziel von 20,50 Franken

ZÜRICH (dpa-AFX Analyser) - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für ABB nach der Ernennung von Björn Rosengren zum neuen Konzernchef auf "Neutral" mit einem Kursziel von 20,50 Franken belassen. Analyst Guillermo Peigneux Lojo rechnet laut einer am Montag vorliegenden Studie mit einer positiven Reaktion der Finanzmärkte auf die Personalie des Schweizer Industriekonzerns./bek/edh

Veröffentlichung der Original-Studie: 12.08.2019

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ABB und der ewige Traum von 35 Kursfranken

Ein Grossaktionär von ABB sieht die Aktien auf 35 Franken steigen.

Vor gut vier Jahren stieg Cevian Capital unter lautem medialem Getöse bei ABB ein. Genauso wie es sich für einen für seine aktive Einflussnahme bei Unternehmen berüchtigten Finanzinvestor eben gehört. Schon damals liessen die Vertreter des neuen Grossaktionärs die Öffentlichkeit wissen, dass das schweizerisch-schwedische Industriekonglomerat in mehrere voneinander unabhängige Unternehmen aufgespaltet eigentlich 35 Franken je Aktie wert sein müsste.

Mit diesen Zerschlagungsplänen stiess Cevian Capital beim Verwaltungsrat zunächst auf taube Ohren. Im vergangenen Dezember erzielte der Grossaktionär dann aber einen Etappensieg, als ABB einen Verkauf von gut 80 Prozent des Stromnetzgeschäfts an das langjährige japanische Partnerunternehmen Hitachi bekanntgab.

An der Börse hielt die Freude über diesen Etappensieg nur kurz. Nach einem frühen Vorstoss auf über 20 Franken gingen die Aktien an diesem Tag letztendlich sogar mit einem Minus von fast 2 Prozent aus dem Handel - obwohl Analysten den Verkaufserlös von rund 7,6 bis 7,8 Milliarden Dollar damals als ziemlich gut beurteilten.

Die Aktien von ABB (rot) schneiden im Zwölf-Monate-Vergleich deutlich schlechter als der SMI (grün) ab. (Quelle: cash.ch)

Vor wenigen Tagen kosteten die Papiere zeitweise nur noch 17,25 Franken. Das ist so wenig wie seit über drei Jahren nicht mehr. Nur die Ernennung von Björn Rosengren zum zukünftigen Firmenchef verhinderte einen noch schlimmeren Kursrutsch. Als profunder Branchenkenner und erfahrener Turnaround-Manager galt Rosengren schon seit längerer Zeit als Wunschkandidat des Grossaktionariats.

Es überrascht deshalb kaum, steht seitens von Cevian Capital auch jetzt wieder ein Aktienkurs von 35 Franken im Raum - was als nicht ganz uneigennütziges Wunschdenken eines Grossaktionärs abgetan werden muss. Denn der neue Firmenchef tritt kein einfaches Erbe an. Sowohl seinem Vorgänger Ulrich Spiesshofer, als auch dessen Vorgänger Joe Hogan blieb es verwehrt, ABB wieder auf Kurs zu bringen. Kommt erschwerend hinzu, dass die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Vergangenheit auch schon einfacher waren.

Was die Börse interessiert, sind rasche Erfolge. Stattdessen ist vielmehr Geduld gefragt. Selbst bei einer Zerschlagung in mehrere voneinander unabhängige Unternehmen ist ABB niemals 35 Franken je Aktie wert. Wenigstens ein Ass hat Rosengren allerdings noch im Ärmel: Sobald die Milliarden aus dem Verkauf des Stromnetzgeschäfts fliessen, kann er den Aktien seines Arbeitgebers über ein Aktienrückkaufprogramm neues Leben einhauchen. Ich plädiere an dieser Stelle dafür, dass ABB allen seinen Aktionären handelbare Put-Warrants zuteilt. Wer an seinen Aktien festhalten will, kann die Put-Warrants abstossen und erzielt so wenigstens einen kleinen Erlös.

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Benjamin Franklin

alpenland
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nächste Abspaltung ?

ABB: Kommt schon bald die nächste Abspaltung?
In Stockholm kursieren Gerüchte, die Industriegruppe könnte unter dem künftigen CEO Björn Rosengren den Verkauf der Division Elektrifizierung planen. Der grösste Aktionär von ABB soll das Projekt unterstützen.

Mark Dittli
05.09.2019, 11.11 Uhr

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