Valartis Group I

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Valartis erhöht

Valartis erhöht Geschäftsertrag im Halbjahr und verringert Verlust

Die Finanzgruppe Valartis hat im ersten Halbjahr 2017 den Ertrag gesteigert. Den Konzernverlust, der durch Folgekosten der Restrukturierung der letzten Jahre verursacht wurde, hat das Unternehmen wie bereits früher berichtet massiv reduziert.

29.08.2017 07:59

Den Ertrag steigerte Valartis auf 4,4 Mio CHF von 2,1 Mio im Vorjahr. Der Erfolg aus Management Services stieg dabei auf 1,9 Mio von 1,6 Mio. Der Nettoerfolg aus Investitionsgesellschaften sank dagegen auf 1,4 Mio von 1,8 Mio. Der Erfolg aus assoziierten Gesellschaften belief sich auf 0,1 Mio nach einem Verlust von 0,7 Mio im Vorjahr. Der übrige ordentliche Erfolg betrug 1,0 Mio nach -0,5 Mio im ersten Halbjahr 2016.

Der Geschäftsaufwand sank in erster Linie wegen des Wegfalls von Beratungskosten auf 5,9 Mio von 10,5 Mio. Auf Stufe EBIT resultiert eine Verlust von 1,8 Mio (VJ -8,6 Mio).

Der Finanzertrag reduzierte sich auf 0,7 Mio von 4,3 Mio. Das Unternehmen nennt die tiefen Marktzinsen, das Fehlen attraktiver Wiederanlagemöglichkeiten für Anleihen sowie Marktkorrekturen als Gründe für die Reduktion. Der Finanzaufwand wiederum nahm wegen Währungskorrekturen auf 3,3 von 2,5 Mio zu.

Es resultiert ein Verlust der weitergeführten Geschäftsbereiche von 4,5 Mio nach 6,8 Mio im Vorjahr. Die nicht weitergeführten Geschäftsbereiche verzeichneten aus dem Vollzug des Verkaufs der Anteile an der assoziierten Gesellschaft Gebäudebesitz Rathausstrasse Wien einen Gewinnbeitrag nach Steuern von 4,3 Mio. Im Vorjahr hatte eine Verlustbeitrag von 39,7 Mio resultiert.

Das Konzernergebnis betrug somit -0,2 Mio verglichen mit -46,5 Mio im ersten Halbjahr 2016.

Zum Ausblick heisst es, dass die Gruppenstruktur auf die neuen Gegebenheiten ausgerichtet werde, was weitere Anpassungen in der Organisation und Infrastruktur erfordere. In strategischer und taktischer Hinsicht stehe für das zweite Halbjahr der Aufbau und das Management von Beteiligungen im Vordergrund.

Die Finanzgruppe steckte in den letzten Jahren in grossen finanziellen Schwierigkeiten. Nachdem sie unter Druck Verkäufe von Tochterbanken in Österreich und Liechtenstein getätigt hatte, galt sie im November des letzten Jahres als saniert. Das Kantonsgericht Zug hob in der Folge die Nachlassstundung wieder auf.

sig/rw

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Valartis rechnet für 2017 mit

Valartis rechnet für 2017 mit einem Jahresverlust von 1 bis 2,5 Mio CHF

Die Valartis-Gruppe hat im vergangenen Jahr ihre Restrukturierung vorangetrieben. Die entsprechenden Massnahmen zeigten zwar Wirkung, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch, trotzdem werde für das Gesamtjahr für die weitergeführten und nicht weitergeführten Geschäftsbereiche zusammen ein Verlust von 1 bis 2,5 Mio CHF entstehen. Damit wird der Konzernverlust aber deutlich geringer ausfallen als im Vorjahr (-38,1 Mio).

28.02.2018 08:09

Verschiedene Wertaufholungen bei langfristigen Investitionsaktiven hätten das Ergebnis positiv beeinfluss, heisst es. Zudem zahlten sich die Kosteneinsparungen aus.

Sämtliche Auszahlungen der Sicherungskonti (Escrow Accounts) aus den Verkaufstransaktionen 2016 seien im abgelaufenen Jahr ohne Einschränkungen erfolgt, schreibt Valartis weiter. Damit würden keine aussergewöhnlichen Abschreibungen mehr anfallen. Hingegen seien bestehende Forderungen teilwertberichtigt worden. Dies, weil deren Einbringlichkeit als gefährdet beurteilt wird. Darüber hinaus würden Fair-Value-Anpassungen aufgrund von Währungseffekten (USD) das Jahresergebnis negativ beeinflussen.

Das definitive Jahresergebnis wird am 10. April veröffentlicht.

gab/uh

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Valartis weist trotz höheren

Valartis weist trotz höheren Erträgen einen Verlust aus

Valartis hat im ersten Halbjahr 2018 zwar den Ertrag gesteigert, doch unter dem Strich resultiert dennoch ein leicht höherer Verlust als im Vorjahr.

28.08.2018 07:08

Letzteres hatte die Gruppe bereits Mitte August vorangekündigt. Den Ertrag steigerte Valartis auf 6,5 Millionen Franken von 4,4 Millionen im Vorjahr. Dabei stieg vor allem der Nettoerfolg aus Investitionsgesellschaften auf 2,2 Millionen von 1,4 Millionen, während der Erfolg aus den Management Services auf 1,1 Millionen von 1,9 Millionen gesunken ist, wie die Gesellschaft am Dienstag mitteilte.

Der Geschäftsaufwand nahm indessen auf 4,83 Millionen Franken von 5,8 Millionen ab. Valartis habe beim Personal gespart, hiess es. Daraus resultiert auf Stufe EBIT ein Plus von 1,8 Millionen nach einem Verlust im Vorjahr in demselben Umfang.

Das Finanzresultat lag mit einem Minus von 1,9 Millionen erneut im tiefroten Bereich. Die Gründe dafür seien die tiefen Zinsen, das Fehlen von attraktiven Investementmöglichkeiten im Geschäft mit Bonds sowie Korrekturen am Markt.

Unter dem Strich weist die Gesellschaft daher einen Verlust von 0,4 Millionen nach 0,2 Millionen im Vorjahr aus - angkündigt hatte Valartis, dass der Verlust zwischen 0,3 bis 0,6 Millionen liegen dürfte. Die Gruppe steckte in den letzten Jahren in grossen finanziellen Schwierigkeiten. In den Gesamtjahren 2015 und 2016 schrieb man mit 58,4 Millionen, respektive 38,1 Millionen Franken tiefrote Zahlen.

Im Ausblick auf das Gesamtjahr gibt sich Valartis zurückhaltend. Man werde den Fokus auf die Bereiche Private Equity, Immobilien-Projektmanagement und Financial Services legen und dabei nach neuen, profitablen Ertragsquellen Ausschau halten. Dabei will Valartis der Strategie entsprechend auf neue Beteiligungen und Projekte setzen.

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Valartis erwartet für 2018

Valartis erwartet für 2018 Konzernverlust zwischen 6 und 7,5 Mio Fr.

Die Finanzgruppe Valartis erwartet für das Geschäftsjahr 2018 einen deutlich höheren Verlust als im Vorjahr. Dieser dürfte zwischen 6 und 7,5 Millionen Franken ausfallen nach einem Konzernverlust von 1,8 Millionen im Vorjahr.

14.03.2019 20:15

Fair-Value-Anpassungen aufgrund von Währungseffekten, die Marktentwicklung in den Handelsbeständen sowie eine Wertminderung bei einem Immobilienprojekt belasteten das Jahresergebnis, wie das Unternehmen am Donnerstagabend mitteilte.

Hingen schlugen sich Kosteneinsparungen im Geschäftsaufwand von mehr als 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr positiv nieder. Hinzu kam eine Wertaufholung auf einer langfristigen Investitionsliegenschaft.

Es handelt sich laut Valartis um ungeprüfte Zahlen. Das Jahresergebnis und der Geschäftsbericht werden am 9. April 2019 veröffentlicht.

ys/

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Valartis vergrössert 2018

Valartis vergrössert 2018 Verlust und halbiert Dividende

Die Valartis-Gruppe hat das Geschäftsjahr 2018 wie angekündigt tief in den roten Zahlen abgeschlossen. Der Verlust vergrösserte sich auf 6,9 Millionen Franken nach einem Minus von 1,8 Millionen Franken im Jahr davor. Die Finanzgruppe hatte bereits Mitte März einen Jahresverlust zwischen 6 und 7,5 Millionen in Aussicht gestellt.

09.04.2019 07:46

Belastet wurde das vergangene Geschäftsjahr durch ein klar ins Minus gerutschtes Finanzergebnis, aber auch durch höhere Abschreibungen und Wertberichtigungen, wie der am Dienstag publizierten Konzernrechnung zu entnehmen ist. Das operative Geschäft habe sich "im Rahmen der Erwartungen" entwickelt. Die Aktionäre sollen nun noch eine Dividende von 10 Rappen pro Aktie erhalten nach 20 Rappen im Vorjahr.

Währungseffekte belasten

Der Geschäftsertrag ging in der Berichtsperiode allerdings auf 9,7 Millionen Franken zurück nach 12,0 Millionen im Jahr davor. Im Bereich Management Services litt Valartis unter anderem unter negativen Währungseffekten bei den Dienstleistungen, zudem hätten Projekte in Entwicklung nicht fertig gestellt werden können.

Auch der Erfolg aus der Investitionsliegenschaft ging wegen Währungseffekten deutlich zurück. Im Erfolg aus assoziierten Gesellschaften wirkte sich dagegen der Verkauf der Bahamas-Tochter der Banque Cramer klar positiv aus - an der Cramer-Mutter Norinvest hält Valartis 25 Prozent.

Den Geschäftsaufwand konnte das Unternehmen um 18 Prozent auf 11,3 Millionen Franken senken. Dabei hätten sich die Anpassung der Organisationsstruktur und weitere Kostensenkungsmassnahmen sowie die Senkung der Beratungskosten positiv ausgewirkt.

Eigenkapital gesunken

Das konsolidierte Eigenkapital ging per Ende Jahr auf 124 Millionen (Vorjahr 135 Millionen) zurück, dies wegen des Jahresverlusts und aufgrund der im Eigenkapital verbuchten negativen Währungseffekte des Rubels auf der Stufe der voll konsolidierten Gruppengesellschaft ENR Russia. Die Valartis-Bilanzsumme belief sich per Jahresende auf 164 Millionen nach 177 Millionen im Vorjahr.

Die ENR Russia habe im vergangenen Jahr bei ihrer Investition in ein russisches Bürogebäude in St. Petersburg einen Anstieg des Verkehrswertes in lokaler Währung um 4 Prozent verzeichnet. Der starke Rückgang des Währungskurses habe sich jedoch negativ ausgewirkt. Zudem habe ENR ein Immobilienprojekt wegen des verspäteten Erreichens von Meilensteinen wertberichtigen müssen.

Die Valartis Gruppe beschäftigte Ende 2018 in der Schweizer Front- und Serviceorganisation sowie im russischen Real Estate Management in Moskau und St. Petersburg insgesamt 56 Mitarbeitende, zwei Mitarbeitende mehr als noch ein Jahr davor.

tp/tt

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Valartis kauft bis zu 359'000

Valartis kauft bis zu 359'000 Aktien zurück - Hauptaktionärin nimmt teil

Der Aktienrückkauf der Valartis-Gruppe konkretisiert sich. Nach dem Willen des Verwaltungsrats sollen im Juni bis zu 359'000 Aktien für je 10,30 Franken zurückgekauft werden.

28.05.2019 08:35

Der Höchstbetrag entspreche 7,18 Prozent des Kapitals, geht aus einer Mitteilung der Finanzgruppe vom Dienstag hervor. Der Verwaltungsrat werde der Generalversammlung im kommenden Jahr, am 19. Mai 2020, eine Kapitalherabsetzung durch Vernichtung der im Rahmen des Rückkaufs zurückgekauften Aktien beantragen.

Zuvor hatten die Valartis-Aktionäre Mitte Mai an der diesjährigen ordentlichen Generalversammlung ein neues Aktienrückkaufprogramm von bis zu 470'000 Aktien genehmigt. Der Aktienkurs lag am Montagabend bei 10,40 Franken.

VRP verkauft indirekt

Das Rückkaufangebot gilt vom 11. Juni bis und mit 25. Juni 2019, wie es am Dienstag weiter heisst. Daraufhin werde das Ergebnis am 26. Juni publiziert. Die Auszahlung des Nettopreises sowie die Lieferdung der Aktien würden mit Valuta 27. Juni stattfinden.

Die Hauptaktionärin plane in einem noch zu bestimmenden Umfang an diesem Rückkauf teilzunehmen. Verwaltungsratspräsident Gustav Stenbolt und Vize Philipp LeibundGut halten indirekt über die MCG Holding 50,22 Prozent.

Für die Nebag AG, welche 3,16 Prozent hält, habe man indes keine Kenntnis bezüglich eines möglichen Verkaufs von Aktien, so Valartis.

ys/kw

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Valartis kehrt im Halbjahr in

Valartis kehrt im Halbjahr in die Gewinnzone zurück

Die Valartis-Gruppe rechnet für das erste Halbjahr mit einer Rückkehr in die schwarzen Zahlen. Der Geschäftsverlauf habe sich grundsätzlich erfreulich entwickelt.

07.08.2019 08:02

Das teilte die Firma am Mittwoch mit. Die Finanzboutique erwartet einen Gewinn von 2,5 bis 3,0 Millionen Franken nach einem Verlust von 0,4 Millionen Franken im Vorjahreszeitraum.

Auch wenn sich das operative Geschäft wie geplant entwickelt habe, sei der Halbjahresgewinn vor allem auf die Erholung des russischen Rubels zurückzuführen. Der Rubel habe im Vergleich zu 2018 um 9 Prozent an Wert zugelegt. Daraus ergäben sich Wertaufholungen auf verschiedenen langfristigen Investitionsaktiven, hiess es weiter.

Das definitive Halbjahresergebnis und der Halbjahresbericht 2019 sollen am 28. August 2019 veröffentlicht werden.

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Valartis im Halbjahr wieder

Valartis im Halbjahr wieder in Gewinnzone

Die Finanzgruppe Valartis hat im ersten Halbjahr 2019 wieder einen Gewinn erzielt, nachdem im Vorjahr noch ein Verlust resultiert hatte. Der Halbjahresgewinn ist vor allem auf die Erholung des russischen Rubelwertes zurückzuführen, wie die Gesellschaft am Mittwoch mitteilte.

28.08.2019 08:05

Unter dem Strich erzielte das Unternehmen in der Berichtsperiode einen Reingewinn von 3,3 Millionen Franken, nach einem Verlust von 0,4 Millionen im Vorjahr. Die Entwicklung des Halbjahresgewinns erklärt sich vor allem mit der Erholung der russischen Währung, die im Vergleich zum Geschäftsjahr 2018 um 9 Prozent an Wert gewann. Somit ergaben sich Wertaufholungen auf verschiedenen langfristigen Investitionsaktiven.

Valartis hatte bereits Anfang Monat bekannt gegeben, dass der Gewinn im ersten Semester zwischen 2,5 bis 3,0 Millionen liegen dürfte.

Rückläufig war allerdings der Geschäftsertrag, der um 42 Prozent auf 4,4 Millionen abnahm. Dabei stiegen die Erträge aus Management Services auf 2,3 Millionen Franken von 1,1 Millionen. Die Erträge aus Managementdienstleistungen umfassen Honorare für die Entwicklung und das Management von Immobilienprojekten, Managementgebühren für Verwaltungs- und Buchhaltungsdienstleistungen sowie Anlagegebühren für im Ausland vertriebene Investmentfonds.

Der Ertrag aus der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilie lag dagegen mit 1,9 Millionen deutlich unter dem Wert des Vorjahres von 3,4 Millionen. Der Ertrag beinhaltet Mieterträge und, nur für die Vorperioden, den Effekt von eingebetteten Derivaten auf den Mietverträgen. Per Jahresende 2018 war es nicht mehr erforderlich, eingebettete Derivate zu erfassen.

Kosten gesenkt

Die Kosten hatte das Unternehmen im Griff. Der Geschäftsaufwand nahm aufgrund weiterer Kostensenkungsmassnahmen um 3,6 Prozent auf 5,4 Millionen ab. Während dabei der Personalaufwand bei 2,7 Millionen stabil blieb, sank der Sachaufwand um 7 Prozent auf 2,6 Millionen.

Das Finanzergebnis fiel Mitte 2019 deutlich höher als in der Vorperiode aus: Es belief sich per 30. Juni 2019 auf ein Nettoergebnis von 4,0 Millionen gegenüber einem Nettoverlust von 4,6 Millionen per 30. Juni 2018. Diese Veränderung ist gemäss Mitteilung im Wesentlichen auf die Markt- und Währungsentwicklung für die Bewertung der Handelsbestände und den Währungseffekt der Bewertung des Finanzierungsdarlehens für die als Finanzinvestition gehaltene Immobilie zurückzuführen.

Das Eigenkapital der Gruppe beträgt per 30. Juni 123 Millionen verglichen mit 124 Millionen per Ende 2018. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote (Eigenkapital in Prozent der Bilanzsumme) von 73,1 Prozent nach 75,6 Prozent per 31. Dezember 2018.

Bezüglich des Ausblicks auf das Gesamtjahr bleibt Valartis vage. Die Schwerpunkte in den Fronteinheiten Private Equity, Immobilien-Projektmanagement und Beratung im Bereich Finanzdienstleistungen für das Jahr 2019 lägen auf der Fortsetzung des Aufbaus neuer profitabler Aktivitäten sowie auf der Weiterentwicklung bereits laufender Projekte, heisst es dazu lediglich.

sig/jb

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