Aktien Schweiz Diverse

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ursinho007
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@wardawas

Du hast mir die Worte aus meinem Munde genommen. Genau: Persönlich entscheident ist einzig und allein, was die Differenz zwischen meinem Kauf- und Verkaufskurs ist. Ob es sich um eine Scheinfirma oder einen Börsenprimus handelt, ist für meinen persönlichen Gewinn/Verlust völlig egal.

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

sarastro
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Ist Mike Shiva hier?

wardawas hat am 31.08.2019 16:13 geschrieben:

Trotzdem darf man nicht vergessen, dass es bei einer Regel auch Ausnahmen gibt. Ich persönlich bin nach Deiner Analyse betreffend Titel ein Totalversager hatte oder habe NEV, Newron, Lumx, Addex, Relief, Asmallword Kuros usw....jedoch zeigt meine Entwicklung ein ganz anderes Bild (+ 210 % von investiertem Kapital) und ich halte bzw. handle nur Titel aus diesem Segment. Die Frage ist nur, wann ich einsteige und zu welchem Zeitpunkt ich diese "Schrottaktien" gemäss Forum wieder verlasse. Emotionen sind bei diesen Titeln fehl am Platz.
 

Aus dem Anhang img_4907.png kann man herauslesen, dass wardawas im Moment 100kCHF in Cash und „Security“ hat. Ich gehe davon aus, dass „Security“ aus Schrottaktien wie Addex, Kuros, LumX, Relief etc. besteht. Damit hat er eine Entwicklung von +210% vom investierten Kapital erzielt. Also hat er 47'619.05 CHF investiert, denn 210% von diesem Betrag ergeben 100'000 CHF. Leider konnte ich im Chart img_4907.png den Anfangsbetrag von 47'619.05 CHF nirgends finden.

Wie dem auch sei, gehen wir einmal vom Anfang seines Chart img_4907.png aus, wo man einen Anfangsbetrag von ungefähr 4'000 CHF herauslesen kann. Dieser Betrag ist also während 8 Jahren auf 100'000 CHF angewachsen. Gratulation! Das ergibt eine sagenhaft hohe Rendite von jährlich 49,53488%; zur Kontrolle: 4000 * Potenz(1+49.53488/100; 8) ergibt 100’000. Damit hat wardawas Warren Buffett um Längen geschlagen. Buffett hatte in seinen allerbesten Jahren eine Rendite von 29,5% erzielt, im Durchschnitt hat er laut Wikipedia nur eine Rendite von 20,2%. Mit wardawas haben wir also ein Genie in unserem Forum,  der viel besser als Warren Buffet investiert! Oder ist wardawas sogar Buffett selber? Kaum, denn Buffett kauft keine Schrottaktien.

Es gibt nur noch eine Möglichkeit. Hinter dem Nick wardawas hat sich der leibhaftige Mike Shiva versteckt. Nur Mike Shiva kann die Zukunft genau voraussehen. Nur Mike Shiva weiß genau (natürlich neben ursinho007), wann der Kurs einer Schrottaktie steigt oder fällt.

gertrud
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wardawas hat ganz klar eine

wardawas hat ganz klar eine gute Performance hingekriegt, aber als Spekulant / Trader / Zocker, und die habe ich nicht angesprochen mit meinem Post vom Freitagabend. Da ging es um Investoren. Die wenigsten von uns haben die Präsenzzeiten zum Traden.

Trotzdem etwas genauer hingeschaut:
wardawas hat 210% Performance über die Jahre mit den Totalversageraktien gemacht. Das ist sportlich. Darauf kann man stolz sein. 

Sportlich ist auch, wenn ich mit meiner Familie von der Schwägalp über die Tierwis auf den Säntis klettere. Das geht 3.5 Stunden und ist nicht ungefährlich. Und dann sind wir müd, verschwitzt und stolz wenn wir oben sind.
Aber es gibt auch eine Seilbahn von der Schwägalp auf den Säntis. Das ist risikolos, man braucht nicht aufzupassen und man ist fit und riecht nicht streng, wenn man oben im Restaurant den "Ghürotne" trinkt.

wardawas hat 210% mit Versageraktien gemacht.
In der selben Periode hat der SMIM  über 250% von alleine gemacht, mit Traden wäre noch mehr möglich gewesen. Ein ETF auf den SMIM ist so quasi die Seilbahn, in der die Hausfrau ohne eigene Anstrengung über und an dem Kletterer wardawas vorbeischwebt.
wardawas hat ohne Zweifel ein gutes Händchen und ein gutes Timing. Man stelle sich vor, wie seine Performance gewesen wäre, hätte er sein Talent nicht mit den losern vertan sondern auch noch eine gute Aktienwahl getroffen.

 

@Sarastro. Ich glaub wardawas schon. Seit nicht so streng. Sonst muss ich noch Angst haben, dass Du auch bei mir nachrechnest. Und meine Rechnungen sind schon vor dem Komma nicht genau.

wardawas
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Mike Shiva

@sarastro

Mit Dir zu diskutieren lohnt sich nicht.

Du bist mir einfach zu intelligent und mit Deinen Berechnungen um Welten voraus! In Deiner Welt gibt es ja nichts, was Du nicht schon weisst oder erlebt hast. Es ist unmöglich, dass sich eine "Schrottaktie" plötzlich entwickelt. Zudem kaufe ich die Schrottaktien immer nach grossen Rückschlägen, in der Hoffnung auf eine Erholung. Eigentlich bist ja Du Mike Shiva......mit Deinem Wissen, dass zB. Kuros schon fast tot ist und NIE eine Chance hat, Du Hellseher.

Nur zum besseren Verständnis meiner Kontoübersicht. Ich habe mit Fr. 4'000.00 angefangen und immer wieder Geld, dass nicht zum Leben oder Anlegen benötigt wird auf mein "Spielkonto" überwiesen. So kommt nun der Betrag von Fr. 47'000.00 zustande. Um den heutigen Stand zu sehen, braucht man nur Augen. Wenn ich nun "Glück" habe, entwickelt sich ja eine meiner "Schrottaktien" zum Pflänzchen........ich habe gehört, dass soll es auch geben.

Viel Spass im Leben Herr Stratege
Wardawas

PS: Wäre ich Warren Buffet, würde ich Dir hier gar nicht schreiben.

gertrud
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Nachlese

Ja, die erste Version war etwas hart formuliert, aber die Börse ist auch erbarmungslos, dass wissen alle, die schon mal eine mehrjährige Baisse erlebt haben. 

Es ging darum, wieviel Sinn es macht,  in einer Periode wo der SPI 110% zulegt - und gute Aktien natürlich noch mehr - sich  mehrheitlich mit Versageraktien zu beschäftigen. Wie Altan schreibt, die Cash User Jahresportfolios enthalten jedes Jahr überproportional Aktien, die im Forum oft diskutiert werden. Der Einfluss lässt sich also  nicht leugnen.

VonRoll oder Blackstone z.B. sind auch so  Totalversager der letzten 10 Jahre, die im Forum aber kaum Beachtung mehr gefunden haben.
Man stelle sich vor, ALLE Versageraktien aus der Studie hätten im Forum keine Beachtung gefunden.  Wären in dem Fall nicht vielen Usern Verluste erspart geblieben?

Was sind die 20 Aktien Top Performer der letzten 10 Jahre? Sicher dabei:  Belimo, Temenos, Bucher, LEM, Straumann, Barry, Partners Group, Flughafen...
Man stelle sich vor, im Forum wären statt der Versageraktien die 20 Topaktien früh entdeckt und die meist diskutierten gewesen... Wären nicht alle von uns gerne dabeigewesen und hätten die 500-800% Gewinn bei LEM und Belimo mitgenommen?

Klar, der Spass, die Unterhaltung, die Spannung: 
Gerade Versageraktien können  spektakuläre Zwischenrallys einlegen, und sofort ist das jahrelange Siechtum, das schlechte Management, die falschen Prognosen oder die sanierungsbedürftige Bilanz vergessen.
Und weil diese scharfen Anstiege immer viele Posts auslösen, zieht das die Aufmerksamkeit neuer User auf die betreffende Versageraktie, und genau deshalb wird das Cash Forum auch so bleiben wie es ist und weiter treffsicher die Nieten diskutieren. Unterhaltsam, aber nur bedingt bereichernd. 
Gut so!

Wo sonst sollte ich meine Galligkeit ausleben . . .

 

 

 

Zyndicate
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Aluflexpack wächst und

Aluflexpack wächst und steigert Profitabilität

Der Börsenneuling Aluflexpack ist im laufenden Geschäftsjahr 2019 gut unterwegs. So stieg der Umsatz deutlich an und auch die operative Marge vor Einmaleffekten lag über dem Vorjahr.

02.09.2019 08:14

Für das Gesamtjahr zeigt sich Aluflexpack zuversichtlich.

Konkret wuchs der Nettoumsatz um fast 19 Prozent auf 101,3 Millionen Euro. Unter Ausklammerung der im September 2018 übernommenen türkischen Gesellschaft Arimpeks lag das organische Wachstum bei 10,6 Prozent.

Die Nachfrage habe sich in allen Endmärkten, aber insbesondere bei Kaffee und Tee, Pharma sowie Tiernahrung gut entwickelt, teilte das auf aluminiumbasierte Verpackungslösungen spezialisierte Unternehmen am Montag mit.

Bereinigt um Einmaleffekte im Zusammenhang mit dem Börsengang Ende Juni erhöhte sich der Betriebsgewinn um mehr als 25 Prozent auf rund 14 Millionen Euro. Die entsprechende EBITDA-Marge erreichte 13,8 Prozent, nach 12,5 Prozent im Geschäftsjahr 2018.

Für das Gesamtjahr geht das Management von einer Steigerung des Umsatz auf 200 bis 210 Millionen Euro aus. Im Vorjahr lag der Umsatz bei 192 Millionen Euro. Die EBITDA-Marge vor Einmaleffekten soll dabei "im Rahmen" des ersten Halbjahrs 2019 zu liegen kommen.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

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Immobilienfirma Hiag lässt

Immobilienfirma Hiag lässt Dividende ausfallen

Hiag hat im ersten Halbjahr 2019 aufgrund von Sondereinflüssen und ausserordentlichen Abschreibungen einen Millionenverlust erlitten. Daher soll die Dividende für das laufende Geschäftsjahr ausfallen.

02.09.2019 08:11

Inskünftig will sich die Firma wieder auf ihr Kerngeschäft Immobilienentwicklung fokussieren.

Konkret erzielte Hiag im Berichtssemester einen Verlust von 43,4 Millionen Franken, nachdem in der Vorjahresperiode noch ein Gewinn von 33,3 Millionen Franken resultiert hatte. Belastet wird das Ergebnis - wie bereits bekannt - zum einem vom Konkurs eines langfristigen Mieters und von Kosten im Zusammenhang mit der Einstellung des IT-Projekts.

Diese beiden Faktoren werden das Ergebnis auch im weiteren Jahresverlauf belasten. Bei Hiag Data werde für das ganze Jahr eine maximale Wertberichtigung von 42 Millionen Franken, zudem fielen im zweiten Halbjahr Betriebskosten von rund 10 Millionen Franken an, heisst es.

Die Neubewertungseffekte sind vor allem wegen des Konkurses der Chemiefirma Rohner mit -26,6 Millionen negativ. Da man keinen Nachmieter für das Gelände gefunden habe, müssten die Kosten für den Rückbau und die Sanierung des Areals in einen chemiefreien Zustand selbst getragen werden. Dies beeinträchtige den Liegenschaftsertrag, führe zu einer Wertänderung aus Neubewertung von Immobilienanlagen und bei den Betriebskosten.

Der Liegenschaftsertrag fällt insgesamt um 7,7 Prozent höher aus mit 30,4 Millionen Franken. Für das Gesamtjahr liege der annualisierte Liegenschaftsertrag jedoch trotz erfolgreicher Fertigstellung verschiedener Entwicklungsprojekte mit 60,0 Millionen Franken um 1,4 Prozent tiefer als im Vorjahr.

Die Leerstandsquote bleibt mit 14,4 Prozent per Mitte 2019 stabil (Ende 2018: 14,3%). Ende Juni 2019 setzte sich das Gesamtportfolio aus 115 Liegenschaften mit einer Bewertung von rund 1,51 (1,49 ) Milliarden Franken zusammen.

Grosses Portfolio stimmt zuversichtlich

Per Mitte 2019 setzte sich das Entwicklungsportfolio den Angaben zufolge aus rund 50 Projekten zusammen mit einer Nutzfläche von rund 643'000 Quadratmetern. Das erwartete Investitionsvolumen betrage rund 1,9 Milliarden. Davon sind sieben Projekte im Bau. Sieben weitere Entwicklungsprojekte mit einer Nutzfläche 60'000 Quadratmetern und einem Investitionsvolumen von rund 170 Millionen würden in den nächsten drei Jahren in Angriff genommen, heisst es.

Trotz der Schwierigkeiten sieht der Konzern optimistisch in die Zukunft. Hiag sei finanziell solide aufgestellt und verfüge über ein attraktives Immobilien- und Entwicklungsportfolio, heisst es. Damit könne man nach "dem ausserordentlich anspruchsvollen Geschäftsjahr 2019" gestärkt in die Zukunft blicken.

(AWP)

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Aevis Victoria steigert

Aevis Victoria steigert Gewinn markant

Der Umbau zur Beteiligungsgesellschaft zahlt sich für die Aevis Victoria Holding aus. Im ersten Halbjahr 2019 stiegen Umsatz und Gewinn deutlich.

04.09.2019 07:50

Dabei schenkte Aevis Victoria vor allem der Verkauf der auf medizinische Infrastruktur spezialisierten Tochter Infracore ein. Detaillierte Zahlen sollen am 13. September vorgelegt werden.

Der Reingewinn stieg im Berichtszeitraum laut Mitteilung vom Mittwoch auf 202,1 Millionen Franken, nachdem im Vorjahr noch ein Verlust von 1,6 Millionen Franken angefallen war. Gleichzeitig reduzierten sich die Nettofinanzschulden auf 363,2 Millionen von 1,05 Milliarden Franken und das Eigenkapital stieg auf 596,4 Millionen von 445,0 Millionen Franken.

Die Eigenkapitalquote verdoppelt sich auf 48,3 Prozent, vor allem dank des Verkaufs eines 61-Prozent-Anteils an der Tochtergesellschaft Infracore. Gemäss Angaben vom März wurde Infracore mit rund einer Milliarde Franken bewertet.

Der Umsatz aus dem operativen Geschäft erhöhte sich den Angaben zufolge um 10,3 Prozent auf 345,1 Millionen Franken, was der positiven Entwicklung im Spitalsegment geschuldet sei.

(AWP)

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SIG: Onex-Gruppe verkauft

SIG: Onex-Gruppe verkauft Aktienpaket - Anteil sinkt auf 41,6 Prozent

(Meldung vom Vorabend aktualisiert nach Mitteilung des Unternehmens) - Im Aktionariat von SIG Combibloc kommt es zu einer Veränderung. Der frühere Besitzer und heutige Hauptaktionär Onex hat sich von einem grossen Aktienpaket getrennt. In einem beschleunigten Buchbildungsverfahren wurden rund 30 Millionen Papiere oder ein Anteil von 9,4 Prozent verkauft, wie das Unternehmen am Donnerstagmorgen mitteilte.

05.09.2019 07:50

Nach Abschluss der Transaktion, der voraussichtlich am 9. September 2019 erfolgen wird, beträgt die Beteiligung der Onex-Gruppe an SIG noch 41,6 Prozent, wie das Unternehmen am Donnerstagmorgen mitteilte. Der Streubesitz steige damit auf 56,8 Prozent.

Bereits am Vorabend hatten die an der Transaktion beteiligten Banken über den Verkauf berichtet und einen Platzierungspreis von 12 Franken pro Aktie genannt. Der Ertrag für die Onex-Gruppe betrage damit rund 360 Millionen Franken, wie es weiter hiess.

Nachfrage vorhanden

Laut den Banken war die Nachfrage nach den Papieren auch beim erhöhten Volumen vorhanden. Die Bücher seien gedeckt. Sie wurden am Mittwochabend um 18.30 Uhr britischer Zeit (19.30 Uhr CEST) geschlossen, hiess es weiter.

Die SIG-Papiere hatten bereits in den letzten beiden Handelsstunden am Mittwochnachmittag deutlich nachgegeben und waren von rund 12,80 Franken bis auf den Schlusskurs von 12,38 Franken (Tagesverlust -2,2%) abgesackt.

Die kanadische Private-Equity-Firma Onex hatte SIG Combibloc Ende 2014 für rund 3,75 Milliarden Euro gekauft und dann vor knapp einem Jahr an die Schweizer Börse SIX gebracht, wobei ein Ausgabepreis von 11,25 Franken erzielt wurde.

Damals hatte es geheissen, Onex wolle vorläufig einen Anteil von mindestens 50 Prozent am Hersteller von Getränkekartonmaschinen behalten.

rw/yr/kw

(AWP)

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Weko sanktioniert Stöckli mit

Weko sanktioniert Stöckli mit Busse wegen Preisabsprachen

Die Wettbewerbskommission (Weko) hat die Untersuchung gegen den Sportartikelhersteller Stöckli Swiss Sports mit einer einvernehmlichen Regelung abgeschlossen. Die hauptsächlich auf die Herstellung von Skis spezialisierte Firma bezahlt nun eine Busse wegen Preisabsprachen.

05.09.2019 08:15

Zwischen der Firma Stöckli und ihren Skihändlern bestanden laut Weko zwischen Ende 2003 bis Ende 2018 unzulässige vertikale Preisabreden betreffend der Stöckli Skis. Die Händler verpflichteten sich, die Schweizer Verkaufspreise von Stöckli nicht zu unterbieten. Solche Vereinbarungen verstossen jedoch gegen das das Kartellgesetz, heisst es in der Weko-Mitteilung vom Donnerstag.

Stöckli habe mit der Weko bei der Aufklärung des Falls "voll kooperiert", was sich nun deutlich sanktionsmildernd ausgewirkt habe. "Wir haben uns nach intensiver Prüfung dazu entschieden, eine einvernehmliche Regelung mit der Weko zu akzeptieren und so die aufwändige Untersuchung zu beenden", teilte die Firma mit. Für die unzulässigen Preisabreden zahlt Stöckli dennoch eine Busse von rund 140'000 Franken.

Händler nun frei in Preissetzung

Das Unternehmen habe dieser Regelung mit der Weko zugestimmt und sich verpflichtet, den Händlern keine Mindest- oder Festverkaufspreise mehr vorzuschreiben. Damit seien die Händler frei in ihrer Preissetzung. Zudem seien auch der Umgang mit dem Online-Handel, Querlieferungen zwischen Stöckli Vertriebshändlern sowie der Direkt- und Parallelimport von Stöckli-Produkten einvernehmlich geregelt worden.

Es sei für Stöckli wichtig festzuhalten, dass die von der Weko bemängelten Sachverhalte weder die Kunden noch die Fachhändler benachteiligt hätten und für sie auch kein Schaden entstanden sei, heisst es in der Stöckli-Stellungnahme.

Stöckli ist auch bekannt als Ausrüster von Skiathleten wie Viktoria Rebensburg und Ilka Stuhec sowie der Schweizer Skirennfahrerin Jasmin Flury.

pre/kw

(AWP)

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Poenina mit deutlichem

Poenina mit deutlichem Wachstum

Poenina hat durch die Übernahmen von Inretis im ersten Halbjahr den Umsatz fast verdoppelt.

10.09.2019 08:09

Im umsatzstärkeren zweiten Halbjahr wird eine zusätzliche Steigerung der Ertrags- und Rentabilitätskennzahlen erwartet.

Der Betriebsertrag verbesserte sich im Verglich zum Vorjahr um rund 89 Prozent auf 117,9 Millionen Franken und der EBIT verdoppelte sich auf 5,8 Millionen. Daraus errechnet sich eine Marge von 4,9 Prozent, nach 4,7 Prozent im Vorjahr. Der Gewinn schliesslich nahm um 96 Prozent auf 4,3 Millionen zu. Insgesamt lagen die Zahlen leicht über den Schätzungen.

Poenina hatte Inretis im November 2018 übernommen und zur Finanzierung eine Kapitalerhöhung vorgenommen. Inretis ist in den Kantonen Graubünden, Schaffhausen und Wallis sowie im Fürstentum Liechtenstein tätig.

Das erste Semester sei stark vom Integrationsprozess der neuen Gruppengesellschaften geprägt gewesen, so Poenina weiter. Dies werde die Gruppe auch im zweiten Halbjahr beschäftigen. Die vollen Synergieeffekte sollen sich nach weiteren Schritten im Ergebnis der Gruppe niederschlagen. Genannt werden in diesem Zusammenhang etwa die Optimierung und Harmonisierung der Geschäftsprozesse, die Modernisierung der IT-Infrastruktur sowie verstärkt gebündelte Einkaufstätigkeiten.

Volle Auftragsbücher

Das operative Geschäft habe sich derweil wie prognostiziert "erfreulich entwickelt". Die anhaltend hohe Nachfrage im Bereich der Gebäudetechnik habe für einen soliden Auftragseingang und volle Auftragsbücher gesorgt. Poenina erwähnt hier insbesondere die hohe Nachfrage im Grossraum Zürich und die vielen öffentlichen Bauten und infrastrukturellen Investitionen im Kanton Wallis.

Im Ausblick auf den Rest des Jahres gibt sich das Management zuversichtlich. Aufgrund des aktuell guten Marktumfelds, dem konstant hohen Auftragsvorrat und dem üblicherweise leistungsstärkeren zweiten Halbjahr wird nochmals eine leichte Verbesserung der Ergebnisse zum Jahresende hin erwartet.

Mittel- und langfristig sieht sich die Gruppe für die zukünftigen Chancen und Herausforderungen in der Baubranche gerüstet. Akquisitionen blieben Teil der Strategie, betont das Unternehmen.

(AWP)

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Interroll muss neuen

Interroll muss neuen Finanzchef suchen

Bei Interroll kommt es zu einem Abgang in der Konzernleitung.

10.09.2019 07:30

Finanzchef Daniel Bättig wird das Unternehmen per Ende November verlassen. Ein Nachfolger soll zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden.

Bättig war ab März 2013 als CFO von Interroll tätig. Er habe die Finanzen der Gruppe sehr erfolgreich geführt, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag. "Bei der Vorbereitung von Interrolls Akquisitionen der letzten Jahre spielte er eine Schlüsselrolle und realisierte eine Reihe von strategischen Konzernprojekten in den Bereichen Compliance und unternehmerische Verantwortung", wird CEO Paul Zumbühl im Communiqué zitiert.

(AWP)

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Romande Energie erleidet

Romande Energie erleidet Gewinneinbruch

Romande Energie hat im ersten Halbjahr 2019 den Umsatz zwar stabil gehalten. Der Gewinn hingegen ist wegen Absicherungsgeschäften und wegen der Beteiligung am Energiekonzern Alpiq regelrecht eingebrochen.

12.09.2019 07:56

Romande Energie verbuchte einen um 1 Prozent höheren Umsatz von 294,9 Millionen Franken, wie sie am Donnerstag mitteilt. Der operative Gewinn auf Stufe EBITDA sackte dagegen um 17 Prozent auf 64,1 Millionen und der Reingewinn sogar um 56 Prozent auf 12,6 Millionen ab.

Das leichte Umsatzplus begründet das Unternehmen mit Wachstum im Dienstleistungsgeschäft (Energy Services). Dieses habe 38 Prozent mehr zu den Verkäufen beigesteuert - allerdings auch dank Akquisitionen. Der Bereich trägt inzwischen rund 15 Prozent zu den gesamten Einnahmen bei.

Im eigentlichen Stromgeschäft lief es hingegen wegen "normalerer Regenfälle" nicht mehr gleich gut wie im Vorjahr, als wegen intensivem Niederschlag viel überschüssige Energie am Markt habe verkauft werden können.

Alpiq-Beteiligung geht ins Geld

Nun habe mit den eigenen Anlagen nur knapp ein Fünftel des Bedarfs gedeckt werden können, nachdem es im Vorjahr fast ein Viertel war. Der Rest sei zugekauft worden. Absicherungsgeschäfte, die in diesem Zusammenhang getätigt worden wurden, hätten die Profitabilität negativ beeinflusst, so die Mitteilung weiter. Zudem habe sich der Gewinn des Kraftwerks Hongrin-Léman, an dem die Gesellschaft beteiligt ist, in einen Verlust verwandelt.

Der Hauptgrund für den eingebrochenen Reingewinn ist hingegen laut den Angaben die Beteiligung an Alpiq, welche die Gesellschaft über die EOS-Holding besitzt. Der dreistellige Verlust bei Alpiq habe den eigenen Gewinn um 19,3 Millionen geschmälert, so die Mitteilung weiter.

Mit den vorgelegten Zahlen hat das Unternehmen die Erwartungen der Analysten von Research Partners auf allen Stufen verfehlt.

Beim Ausblick auf das Gesamtjahr bleibt das Unternehmen vage. Die Rede ist von einem schwierigen Umfeld. Im Brief an die Aktionäre wird immerhin konkretisiert, dass im zweiten Halbjahr ohne Sondereffekte eine zum Vorjahr vergleichbare operative Leistung möglich sein sollte.

(AWP)

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Spice Private Equity kehrt in

Spice Private Equity kehrt in Gewinnzone zurück

Spice Private Equity hat es in der ersten Jahreshälfte 2019 zurück in die schwarzen Zahlen geschafft.

18.09.2019 07:07

Unter dem Strich stand ein Gewinn von 3,4 Millionen Dollar nach einem Verlust von 9,7 Millionen Dollar im Vorjahreshalbjahr.

Der Marktwert des Fonds (FMV) erhöhte sich um 4,8 Millionen Dollar, nachdem er im Vorjahr noch um 7,1 Millionen gesunken war, wie aus dem am Mittwoch veröffentlichten Halbjahresbericht von Spice Private Equity hervorgeht. Zudem sanken die Ausgaben auf 2,1 Millionen von 3,0 Millionen Dollar.

Der Nettoinventarwert (NAV) der Beteiligungsgesellschaft belief sich Ende Juni auf 37,53 Dollar pro Aktie, verglichen mit 37,84 Dollar Ende 2018. Insgesamt sei der NAV auf 200 Millionen von 202 Millionen Dollar gesunken, was Spice Private Equity auf die Dividendenausschüttung von 5,1 Millionen und den Reingewinn von 3,4 Millionen Dollar im Halbjahr zurückführt.

(AWP)

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Immofonds steigert

Immofonds steigert Mietzinseinnahmen und Gewinn

Der börsenkotierte Immobilienfonds Immofonds hat im Geschäftsjahr 2018/19 mehr an Mieten eingenommen, dabei aber weniger Gewinn erzielt. Der Rückgang des Gewinns ist allerdings finanztechnischer Natur.

26.09.2019 08:00

Die Mieteinnahmen erhöhten sich um über 5 Prozent auf 74,7 Millionen Franken und der nach den Unterhaltskosten übrig bleibende Nettoertrag um gut 6 Prozent auf 45,4 Millionen, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Die Mietausfallquote ging dabei um 80 Basispunkte auf 4,2 Prozent zurück.

Wegen der geringeren realisierten und nicht realisierten Kapitalgewinnen reduzierte sich der Gewinn oder der Gesamterfolg um 14,5 Prozent auf 78,3 Millionen Franken. Die Ausschüttung bleibt dennoch unverändert bei 13,50 Franken pro Anteil.

Das Marktumfeld in der Schweiz sei mit einem steigenden Angebot an neuen Wohnungen und sinkenden Mietpreisen anspruchsvoller geworden, hiess es zum per Ende Juni ausgelaufenen Geschäftsjahr. Dank der Optimierung des Portfolios, der Reduktion der Leerstände, Zukäufen und zusätzlichen Erträgen aus im Vorjahr fertiggestellten Liegenschaften hätten die Mieteinnahmen aber zugelegt.

Der Marktwert der Liegenschaften nahm um 5 Prozent auf 1,6 Milliarden Franken zu. Dies ist je zur Hälfte auf Investitionen in neue Liegenschaften und auf marktbedingte Veränderungen zurückzuführen. Für insgesamt über 51 Millionen Franken kaufte Immofonds im Berichtsjahr zwei Liegenschaften in Zürich und eine in Regensdorf. Die Zahl der Wohnungen im Portfolio des Unternehmens lag per Ende Juni bei 3'711, sie verteilen sich auf 127 Liegenschaften.

Wechsel im Verwaltungsrat

Mit dem Geschäftsergebnis gibt Immofonds auch einen Wechsel im Verwaltungsrat bekannt. So wird anstelle des zurücktretenden Urs Bosisio die Umweltarchäologin Bettina Stefanini zur Wahl in das Gremium vorgeschlagen.

cf/mk

(AWP)

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SoftwareOne plant Börsengang

SoftwareOne plant Börsengang im vierten Quartal an der SIX

Das Stanser IT-Unternehmen SoftwareOne will sich dem Publikum öffnen und plant für das vierte Quartal die Kotierung an der Schweizer Börse SIX. Der Börsengang werde voraussichtlich nur bestehende Aktien umfassen, teilte SoftwareOne am Montag mit.

30.09.2019 07:38

Die Gründungsaktionäre werden nach dem IPO zusammen weiterhin den grössten Anteil halten, während KKR eine bedeutende Beteiligung beibehalten will. Der geplante Börsengang sei ein "natürlicher nächster Schritt in der Entwicklung von SoftwareOne, um den Bekanntheitsgrad und das globale Profil weiter zu stärken", hiess es weiter.

Das Unternehmen, das 5'300 Mitarbeitende beschäftigt, wurde im Jahr 2000 von Daniel von Stockar und Patrick Winter gegründet und ist gemäss eigenen Angaben ein führender globaler Anbieter von Software- und Cloud-Technologielösungen.

Bruttogewinn von 724 Millionen im 2018

Die Gruppe - einschliesslich der per 31. Januar 2019 erworbenen Comparex - steigerte den Bruttogewinn von 571 Millionen Franken im Jahr 2016 auf 724 Millionen im vergangenen Jahr. Das entspricht einem jährlichen durchschnittlichen Wachstum von 13 Prozent. Das bereinigte EBITDA der kombinierten Gruppe stieg von 92 Millionen in 2016 auf 187 Millionen in 2018, entsprechend einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 42 Prozent.

Im gleichen Zeitraum stieg die bereinigte EBITDA-Marge der kombinierten Gruppe auf 26 Prozent von 16 Prozent. Im Zeitraum von 2008 bis 2018 sei ein durchschnittliches jährliches Wachstum des Bruttogewinns von 29 Prozent erzielt worden, hiess es weiter.

SoftwareOne geht gemäss Mittelung davon aus, dass die höheren Margen von SoftwareOne auf Standalone-Basis ein starkes Potenzial nach oben für die kombinierte Gruppe illustrieren.

Aus geografischer Sicht entfielen im ersten Halbjahr 2019 34 Prozent des Bruttogewinns auf die Region DACH, 32 Prozent auf die übrige Region EMEA, 15 Prozent auf Nordamerika, 11 Prozent auf Asien/Pazifik und 8 Prozent auf Lateinamerika.

Die Gründungsaktionäre Daniel von Stockar, René Gilli und Beat Curti halten derzeit zusammen rund 38 Prozent der Aktien. Der amerikanische Investor KKR, Aktionär seit 2015, hält derzeit circa 21 Prozent, und Peruni Holding, der frühere Eigentümer von Comparex, hält rund 15 Prozent. Management und Mitarbeiter halten rund 10 Prozent. Weitere rund 16 Prozent umfassen weitere Aktionäre und Treasury-Aktien.

sig/tt

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The Native schliesst Nexway

The Native schliesst Nexway-Verkauf ab und verschiebt Ergebnis-Publikation

Die Beteiligungsgesellschaft The Native hat die für den heutigen Montag geplante Publikation des Halbjahresergebnisses auf Ende Oktober verschoben. Die SIX Swiss Exchange habe einem entsprechenden Gesuch stattgegeben.

30.09.2019 07:35

Grund für die Verschiebung sei eine Verspätung der Aufbereitung der Zahlen bei der Beteiligung an der in Deutschland kotierten E-Commerce-Firma Nexway. Diese müsse einerseits die Firma Nexway SAS in die Nexway AG integrieren und andererseits habe der Finanzchef von Nexway das Unternehmen verlassen.

The Native hatte Anfang August über einen Verkauf ihrer Nexway-Beteiligung berichtet. Gut zwei Wochen später liess The Native wissen, dass für den Verkauf von Nexway und von 70 Prozent an der Highlight Finance Corp. neue Modalitäten ausgehandelt worden seien. Die Transaktion löste den ursprünglich kommunizierten Verkauf via Call-Option ab. Die neue Transaktion sei "weitaus vorteilhafter", hiess es. Denn sie sehe für The Native nach Abschluss einen Schuldenabbau von 23 Millionen Euro vor sowie einen Erlös von 3,5 Millionen. Der Deal werde "voraussichtlich vor oder am" 30. September 2019 abgeschlossen sei und unterstehe weiterhin mehreren aufschiebenden Bedingungen.

Der Verkauf der 51 Prozent an Nexway sei nun abgeschlossen, hiess es heute. Den damit erzielten Schuldenabbau beziffert das Unternehmen auf rund 25 Millionen Franken und die Nettoeinnahmen auf 3,8 Millionen Franken.

Unter Ausklammerung von Nexway meldet The Native für das erste Semester 2019 einen Umsatz von 0,85 Millionen Franken sowie einen operativen Betriebsgewinn (EBIT) von 0,31 Millionen.

cf/tt

(AWP)

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Hiag übernimmt FCA

Hiag übernimmt FCA Switzerland-Areal in Zürich

Die Arealentwicklerin Hiag übernimmt im Zürcher Stadtteil Altstetten das Areal der FCA Switzerland AG. Das Areal umfasst rund 7'807 m2 und liegt in der fünfgeschossigen Wohnzone, wie Hiag am Montagabend mitteilte. Über den Kaufpreis wurde gemäss Hiag Stillschweigen vereinbart.

30.09.2019 20:15

Das Areal lasse eine "qualitativ hochwertige" Überbauung mit insgesamt rund 16'000 m2 Geschossfläche zu. Für eine Mietfläche von rund 1'800 m2 bestehe mit einem Detailhändler ausserdem bereits ein Vorvertrag, hiess es weiter.

kw/

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Rapid Nutrition rechnet mit

Rapid Nutrition rechnet mit Vorsteuergewinn von 1 Mio AUD

Die an der Schweizer Börse kotierte Rapid Nutrition hat am Donnerstag erste Indikationen für das Geschäftsjahr 2018/19 abgegeben. So wird erwartet, dass der Umsatz bei 3,1 Millionen und das Ergebnis von Steuern bei 1 Millionen australischen Pfund liegen wird.

03.10.2019 07:10

Der Anbieter von Nahrungsmitteln im Bereich Gewichtsreduktion, Diät-Management, Sport oder Liefe Science schaut mit Zuversicht in die nähere Zukunft. Das Unternehmen erreiche seine Wachstumsmeilensteine und daraus abgeleitet seien die Erwartungen für die nächsten zwölf Monate "sehr ermutigend", so das Communiqué.

Rapid Nutrition wird die endgültigen Ergebnisse im Oktober publizieren.

ra/jl

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Mobimo erwartet tiefen

Mobimo erwartet tiefen Ergebnisbeitrag aus Entwicklungstätigkeit für Dritte

Mobimo erwartet entgegen seiner ursprünglichen Prognosen im Geschäftsjahr 2019 nun doch einen tief bleibenden Ergebnisbeitrag aus der Entwicklungstätigkeit für Dritte.

15.10.2019 08:19

Der Grund seien Verschiebungen im Projektverlauf, teilte Mobimo am Dienstag mit.

Der Zeitbedarf behördlicher Bewilligungsverfahren schiebe die geplanten Gewinnrealisierungen über das Jahresende 2019 hinaus, heisst es in der Mitteilung. Im August hatte Mobimo bei der Präsentation der Resultate zum ersten Semester noch einen "substanziell höheren" Ergebnisbeitrag aus der Entwicklungstätigkeit für Dritte angekündigt.

Im ersten Halbjahr hatte Mobimo im Bereich "Entwicklungen und Verkauf Promotion" einen Erfolg von 2,4 Millionen Franken ausgewiesen nach 3,9 Millionen Franken im Jahr zuvor.

Insgesamt entwickle sich Mobimo im Geschäftsjahr 2019 aber "solide", betont das Unternehmen in der Mitteilung weiter. Die Einnahmen aus der Vermietung stiegen plangemäss an, die Fertigstellung und Integration der neuen Areale verlaufe wie erwartet reibungslos und die operative Tätigkeit in der Entwicklung und Bewirtschaftung des Portfolios schaffe unverändert die Basis für Bewertungsgewinne.

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Personalrochaden bei PSP

Personalrochaden bei PSP Swiss Property und Swiss Finance Property

PSP Swiss Property erhält einen neuen Investment-Chef.

15.10.2019 07:31

Reto Grunder wird Adrian Murer nachfolgen, der die Immobilienfirma verlässt. Der Jurist Grunder, zurzeit Head Acquisition & Sales bei PSP, wird auch in die Geschäftsleitung aufgenommen, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst. Murer scheidet derweil per Ende 2019 aus der Geschäftsleitung aus und verlässt das Unternehmen spätestens per Ende März 2020.

SFP will Trennung der strategischen und operativen Führung

Er wird im Frühjahr 2020 bei der Swiss Finance & Property Group AG (SFP) die Funktion des Group CEO übernehmen. Wie die auf Immobilien spezialisierte Investment- und Beratungsgesellschaft mitteilte, will sie die strategische und operative Führung personell trennen. Daher soll Murer nun die Stelle als CEO übernehmen.

Die beiden Gründer Hans-Peter Bauer und Adrian Schenker, die seit Jahren sowohl Präsident und Mitglied des Verwaltungsrats als auch CEO und stellvertretender CEO der Gruppe sind, wollen sich den Angaben zufolge auf strategische Projekte und Aufgaben im Verwaltungsrat sowie auf den Aufbau des Auslandgeschäfts fokussieren.

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Swiss Prime Site will

Swiss Prime Site will Finanzziele für 2019 erfüllen

Swiss Prime Site (SPS) blickt zuversichtlich nach vorn. Dank einer prall gefüllten Projektpipeline will die Immobiliengesellschaft die finanziellen Ziele für 2019 erfüllen.

23.10.2019 07:32

SPS erwartet SPS im 2. Halbjahr 2019 weitere signifikante über dem Wert des 1. Halbjahres liegende Neubewertungen. Bis Ende 2019 will Swiss Prime Site im Kerngeschäft "Immobilien" weiter wachsen. Wie der grösste Schweizer börsennotierte Immobilienkonzern anlässlich des "Capital Markets Day" am Mittwoch weiter mitteilte, verfügt SPS aktuell über ein Portfolio von 11,5 Milliarden Franken.

Die Gruppengesellschaften Jelmoli, Wincasa, Tertianum und Swiss Prime Site Solutions im Segment "Dienstleistungen" entwickelten sich dynamisch. Der Bereich Tertianum (Altersbetreuung), der bis Ende Jahr verkauft werden soll, konnte mittels Neueröffnungen und kleineren Zukäufen das Netzwerk auf über 80 Standorte vergrössern.

Swiss Prime Site Solutions verlängerte den Vermögensverwaltungsvertrag mit der Swiss Prime Anlagestiftung frühzeitig bis 2023.

Pipeline von 2 Milliarden

Die Projektpipeline von Swiss Prime Site weist ein Investitionsvolumen von 2,0 Milliarden Franken auf. Die 15 Vorhaben teilten sich hälftig in Objekte im Bau sowie Projekte in Entwicklung auf. Daraus erwartet SPS bis 2024 zusätzliche Mieterträge von 83 Millionen Franken.

Insbesondere bei Logistikliegenschaften sieht Swiss Prime Site grosses Potenzial. Der zunehmende Onlinehandel werde den Bedarf Feinverteilungszentren im Stadtgebiet weiter befeuern.

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Datacolor büsst Umsatz ein

Datacolor büsst Umsatz ein und schreibt weniger Gewinn

Die in der Farbmetrik tätige Datacolor hat im per Ende September abgeschlossenen Geschäftsjahr 2018/19 auf allen Stufen Resultate unter dem Vorjahr erzielt. Der Nettoumsatz sank um 2,9 Prozent auf 78,8 Millionen US-Dollar. In Lokalwährung betrug das Minus 2,2 Prozent, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

24.10.2019 06:55

Rückläufig war in der Folge auch die Profitabilität. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT verringerte sich um fast 10 Prozent auf 5,6 Millionen. Damit schrumpfte die Betriebsgewinnmarge auf 7,1 von 7,6 Prozent. Unter dem Strich resultierte ein gut 12 Prozent tieferer Reingewinn von 3,6 Millionen.

Zudem wurde in der Mitteilung auf eine "substanzielle Nettoliquidität" von 44,2 Millionen und eine Eigenkapitalquote von 63,1 Prozent verwiesen.

Weitere Angaben zum Geschäftsgang wurden keine gemacht. Den ausführlichen Geschäftsbericht 2018/19 will das Unternehmen am 15. November veröffentlichen. Datacolor stellt Systeme her, mit denen Farben gemessen und aufeinander abgestimmt werden können.

rw/uh

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Hochdorf hat Konsortialkredit

Hochdorf hat Konsortialkredit mit Banken verlängert und erhöht

Der finanziell angeschlagene Milchverarbeiter Hochdorf hat seinen Kopf aus der Schlinge gezogen. Das Bankenkonsortium der Luzerner hat einen Konsortialkredit bis Ende September 2023 verlängert und angepasst sowie auf maximal 178 Millionen Franken erhöht. Und er kann um zwei Jahre verlängert werden.

23.10.2019 20:25

Damit sei die Finanzierung des Unternehmens nun sichergestellt, teilte Hochdorf am Mittwochabend mit. Der Bankenkredit über ursprünglich 151 Millionen Franken wäre am 31. Oktober abgelaufen.

Noch im Halbjahresbericht 2019 hatte Hochdorf die Verlängerung des Konsortialkredits sowie die erfolgreiche Umsetzung von Restrukturierungsmassnahmen als "erhebliche Unsicherheiten für den Weiterbestand des Unternehmens" bezeichnet.

Geschäft "weitgehend eingebrochen"

Grund für die Krise bei Hochdorf sind hauptsächlich die Probleme der 51%-Tochter Pharmalys, die sich deutlich schlechter als erwartet entwickelt. Und der Geschäftsgang im Bereich Baby Care in den Schwellenländern entwickele sich weiterhin "unerfreulich", erklärte Hochdorf am Mittwoch.

So sei etwa bei der Tochtergesellschaft Pharmalys Laboratories das Geschäft "weitgehend eingebrochen". Zudem habe der Betrieb der neuen Sprühturmlinie "neue technische Herausforderungen" gestellt. Hochdorf fokussiert jetzt auf die Geschäftsbereiche Baby Care und Dairy Ingredients, die Umsetzung der Restrukturierungsmassnahmen seien im Gange.

Aktuell führe Hochdorf unter anderem Verhandlungen zum Verkauf der ausländischen Tochtergesellschaften sowie einzelner Geschäftsbereiche, heisst es weiter. Das Unternehmen werde einen etwaigen Vertragsabschluss sofort kommunizieren.

ra/

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Umsatzwachstum bei Schneider

Umsatzwachstum bei Schneider Electric schwächt sich ab

MALMAISON (awp international) - Bei dem französischen Industriekonzern Schneider Electric hat sich das Umsatzwachstum im Sommer etwas abgeschwächt. Im dritten Quartal erzielte das Unternehmen Erlöse von gut 6,6 Milliarden Euro und damit 4,2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie es am Donnerstag in Rueil-Malmaison mitteilte. Damit schnitt Schneider immer noch etwas besser ab als von Analysten im Schnitt erwartet. Im ersten Halbjahr war das Wachstum allerdings deutlich kräftiger ausgefallen.

24.10.2019 08:26

Für die ersten neun Monate steht nun noch ein Umsatzplus von 6,2 Prozent zu Buche. Aus eigener Kraft belief sich der Umsatzzuwachs im dritten Quartal auf 3,1 Prozent und seit Jahresbeginn auf 4,6 Prozent.

An der Börse hat Schneider in den vergangenen Monaten kräftig zugelegt. Mit einem Kursplus von gut 40 Prozent seit Jahresbeginn gehört die Aktie zu den stärksten Werten im europäischen Auswahl-Index EuroStoxx 50 ./stw/niw/fba

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Aevis steigert Umsatz

Aevis steigert Umsatz deutlich - Höhere Ausschüttung vorgesehen

Aevis Victoria hat in den ersten neun Monaten 2019 deutlich mehr umgesetzt als im Vorjahr.

29.10.2019 08:03

Der Gesamtsatz für die Periode von Januar bis September lag bei 707,6 Millionen Franken, verglichen mit 469,1 Millionen im Vorjahr.

Darin eingerechnet ist allerdings der Gewinn aus dem Verkauf der Infracore-Beteiligung in Höhe von 193,8 Millionen Franken, teilte die Gruppe am Dienstag mit. Der Nettoumsatz (ohne Arzthonorare) kletterte um 56 Prozent auf 643,1 Millionen Franken. Der operative Umsatz stieg um 9,5 Prozent, bereinigt um Akquisitionen um 6,3 Prozent.

Die Klinikgruppe Swiss Medical Network steigerte den Nettoumsatz um 9,6 Prozent auf 385,9 Millionen Franken, das organische Wachstum betrug 6,3 Prozent. Die Hotelgruppe Victoria-Jungfrau Collection verbesserte sich um 2,3 Prozent auf 49,9 Millionen.

Für das letzte Jahresviertel 2019 stellt Aevis ein "starkes" Umsatzwachstum in Aussicht. Hintergrund seien die jüngst erfolgten Akquisitionen sowie die Wiedereröffnung des La Réserve Eden au Lac Zürich.

Am Erfolg des Unternehmens sollen auch die Aktionäre teilhaben: Es sei vorgesehen, die ordentliche Ausschüttung für das Geschäftsjahr 2019 deutlich zu erhöhen, hiess es weiter.

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SIG Combibloc: Aktionär Onex

SIG Combibloc: Aktionär Onex reduziert Beteiligung deutlich

Der SIG Combibloc-Aktionär Onex hat seine Beteiligung am Hersteller von Verpackungs- und Getränkekartonmaschinen reduziert.

Aktualisiert um 07:54

Im Rahmen eines beschleunigten Bookbuilding-Verfahrens wurden 31,4 Millionen SIG-Aktien oder rund 9,8 Prozent des Aktienkapitals an verschiedene institutionelle Investoren verkauft, wie es in einer Mitteilung des Unternehmens vom Donnerstag hiess.

Nach Abschluss der Transaktion, der voraussichtlich am 18. November 2019 zu den üblichen Vollzugsbedingungen erfolgen wird, beträgt die Beteiligung der Onex-Gruppe an SIG 31,8 Prozent und der Streubesitz steigt auf 67,1 Prozent, wie es weiter hiess.

Gleichzeitig mit dem Verkauf von Onex haben Mitglieder der Konzernleitung von ihrem Mitverkaufsrecht Gebrauch gemacht und waren mit 3,7 Prozent des Angebotsvolumens beteiligt. Ihr Anteil am Unternehmen beläuft sich nach der Transaktion auf 0,6 Prozent.

Die SIG-Aktien hatten am Mittwoch auf 14,04 Franken geschlossen. Rein rechnerisch hatte der Onex-Verkauf damit einen Wert von rund 441 Millionen Franken.

Der Verkauf war bereits am Vorabend durch eine Bookbuilding-Meldung der Credit Suisse bekannt geworden. Bereits im September hatte Onex seinen Anteil um 9,4 auf 41,6 Prozent reduziert.

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Carlo Gavazzi verzichtet auf

Carlo Gavazzi verzichtet auf Gewinnausblick für Gesamtjahr

Carlo Gavazzi verzichtet nach wie vor auf einen konkreten Ausblick auf das Ergebnis im Gesamtjahr 2019/20.

21.11.2019 07:39

Man sehe jedoch weiterhin "intakte Wachstumschancen" in wichtigen Ländern und Prioritätsmärkten. Das aktuelle Umfeld sei gekennzeichnet durch eine abgeschwächte Produktionstätigkeit und allgemein steigende Handelsbarrieren sowie durch zunehmende Unsicherheit wegen der geopolitischen Spannungen, erklärte das Unternehmen in dem am Donnerstag publizierten Halbjahresbericht.

Die vor drei Wochen publizierten Umsatz- und Gewinnzahlen zum ersten Semester wurden bestätigt. Demnach ging der Umsatz um 0,3 Prozent auf 75,8 Millionen Franken zurück. Bereinigt um die negativen Währungseffekte wurde jedoch ein Anstieg um 3 Prozent verbucht.

Neu nennt Carlo Gavazzi die regionale Umsatzverteilung. So nahmen in Europa die Verkäufe um 5,6 Prozent zu. Die Entwicklung in den nordischen, ost- und südeuropäischen Ländern sei dank mehrerer Aktivitäten und Initiativen im Gebäudeautomationsmarkt erfolgreich gewesen, hiess es dazu. Der Europa-Umsatz machte rund zwei Drittel des Gesamtumsatzes von Carlo Gavazzi aus.

Dagegen resultierten in Amerika und Asien/Pazifik Rückgange von 1,8 bzw. 2,5 Prozent. Das Minus in Nord- und Südamerika begründet das Unternehmen mit dem Rückgang der Produktion in den USA, was durch die Handelsbarrieren noch verstärkt worden sei. In Asien/Pazifik habe sich die Entwicklung der Industrieautomation verlangsamt.

Prioritätsmärkte wachsen schneller

Überdurchschnittliches Wachstum verzeichnete Carlo Gavazzi in den Prioritätsmärkten, wobei die Bereiche Energie, Heizung, Lüftung und Air Conditioning (HVAC) oder Smart Building gar zweistellig zulegten.

Der Auftragseingang entwickelte sich nicht ganz so gut wie der Umsatz. Er blieb in Lokalwährungen stabil, in Schweizer Franken ergab sich jedoch ein Minus von 3,7 Prozent auf ebenfalls 75,8 Millionen Franken.

Deutlich schwächer als im Vorjahr fielen die Gewinnziffern aus. Der operative Gewinn (EBIT) nahm um über 18 Prozent auf 5,3 Millionen Franken ab und der Reingewinn um mehr als 28 Prozent auf 3,3 Millionen. Beeinflusst worden sei das Ergebnis von Sondereffekten wie dem stärkeren Franken oder dem neuen Rechnungslegungsstandard IFRS 16 zur Kapitalisierung von Leasingverträgen und Investitionen in IT-Systeme.

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Bankensoftware-Firma Avaloq

Bankensoftware-Firma Avaloq engagiert Banken für Besitzerwechsel

Die Schweizer Bankensoftware-Firma Avaloq treibt einen Verkauf oder Börsengang voran. Der Finanzinvestor Warburg Pincus habe Goldman Sachs und Barclays als Berater mandatiert, sagten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Warburg Pincus, die 45 Prozent an Avaloq hält, dürfte den Verkaufsprozess im ersten Quartal 2020 starten.

21.11.2019 19:20

Avaloq erzielte 2018 bei einem Umsatz von 579 Millionen Franken einen bereinigten Betriebsgewinn von 90 Millionen Franken. Zu den Kunden zählen etwa die Deutsche Bank, die Bank Vontobel, Barclays, oder HSBC. Hauptkonkurrent ist die Genfer Temenos. Neben Warburg Pincus sind auch Avaloq-Gründer Francisco Fernandez sowie Manager und Mitarbeiter des Unternehmens an der Schweizer Bankensoftware-Firma beteiligt.

Warburg Pincus, Avaloq und die Banken lehnten eine Stellungnahme ab. Avaloq-Chef Jürg Hunziger hatte im Juni erklärt, das Unternehmen peile in den nächsten zwei bis vier Jahren einen Börsengang oder Verkauf an.

rw/

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Mehrzuteilungsoption bei

Mehrzuteilungsoption bei SoftwareOne nur teilweise ausgeübt

Im Rahmen des Börsengangs des Schweizer IT-Unternehmens SoftwareOne wurde die Mehrzuteilungsoption, der so genannte "Greenshoe", nur teilweise ausgeübt. Der Angebotspreis betrug 18,00 Franken pro Aktie, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.

25.11.2019 07:59

Einschliesslich der im Zusammenhang mit der Mehrzuteilungsoption platzierten Aktien seien im Zuge des IPO insgesamt knapp 41,8 Mio bestehende Aktien aus dem Besitz von KKR und Raiffeisen Informatik sowie von Mitarbeitern und weiteren Aktionären platziert worden. Das Platzierungsvolumen belaufe sich somit auf insgesamt 752 Millionen Franken.

Der Streubesitz der Aktien wiederum beläuft sich nun auf rund 26 Prozent. Ausgenommen hiervon seien allerdings Anteilsscheine mit Sperrfrist. Vor Ausübung des Greenshoe betrug der Free Float noch 24,3 Prozent. Wäre er vollständig ausgeübt worden, so wäre er laut frühreren Angaben auf 28,0 Prozent gestiegen.

Die wichtigen Ankeraktionäre KKR und Raiffeisen Informatik hielten nun noch Anteile von knapp 15 Prozent, respektive 7,9 Prozent, hiess es weiter. Das grösste Aktienpaket verbleibe allerdings mit knapp 31 Prozent bei den Gründungsaktionären Daniel von Stockar, Beat Curti und René Gilli.

Der Anteil der Erben von SoftwareOne-Mitgründer Patrick Winter beläuft sich auf 7,8 Prozent. Derjenige von aktuellen und früheren Mitarbeitern beträgt nun insgesamt 9,4 Prozent.

Sperrfrist von zwölf Monaten

SoftwareOne sowie sämtliche Mitglieder des Verwaltungsrates und der Geschäftsleitung haben sich zu einer Sperrfirst von zwölf Monaten ab dem ersten Handelstag verpflichtet. Die verkaufenden Aktionäre haben ausserdem einer Sperrfrist von sechs Monaten ab dem ersten Handelstag zugestimmt.

Der IPO der Stanser IT-Bude ging am 25. Oktober über die Bühne. Die Aktien des Börsenneulings notieren nun unter dem Tickersymbol SWON an der hiesigen Börse. Nachdem die Papiere mit einem Ausgabepreis von 18,00 Franken je Aktie an den Start gegangen waren, notierten sie zuletzt (Schlusskurs vom Freitag) bei 19,64 Franken.

SoftwareOne hilft Firmen dabei, die Software von anderen Anbietern zu verwalten. Es setzt dabei auf Partnerschaften mit Anbietern wie Microsoft, Adobe, IBM oder Oracle. Weltweit arbeiten 5'300 Personen beim Unternehmen mit Hauptsitz im Kanton Nidwalden, wo 70 Personen arbeiten.

kw/

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