Continental

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Continental erhöht nach

Continental erhöht nach schwachem Jahr Dividende kräftig - Gewinnrückgang

Der Autozulieferer und Reifenhersteller Continental will die Aktionäre nach einem schwachen Jahr mit einer höheren Dividende bei der Stange halten. Die Ausschüttung soll je Aktie um 25 Cent auf 4,75 Euro steigen, wie der Dax -Konzern am Donnerstag in Hannover mitteilte. Analysten hatten eine stabile Dividende erwartet. Der auf die Aktionäre entfallende Nettogewinn fiel um knapp 3 Prozent auf 2,90 Milliarden Euro.

07.03.2019 08:48

Mit der Ausschüttung geht Conti etwas über die angestrebte Ausschüttungsquote von bis zu 30 Prozent hinaus. Damit trage man auch der Gesamtwertentwicklung des Unternehmens Rechnung, hiess es vom Unternehmen. Der Aktienkurs war vergangenes Jahr unter anderem wegen zwei Gewinnwarnungen um mehr als 46 Prozent abgerutscht. In diesem Jahr hat das Papier dagegen bisher knapp 20 Prozent zugelegt.

Zahlen zum Tagesgeschäft hatte Conti bereits mitgeteilt. Der Umsatz war vom starken Euro gebremst um 0,9 Prozent auf 44,4 Milliarden Euro gestiegen, das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern allerdings um 13,3 Prozent auf 4,12 Milliarden gesunken. Die Verschuldung fährt Conti bereits seit längerem zurück und hat daher nicht mehr so hohe Zinsaufwendungen zu schultern./men/mis

(AWP)

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Continental wegen

Continental wegen Marktschwäche mit deutlichem Gewinneinbruch

Der Autozulieferer und Reifenhersteller Continental hat im ersten Quartal wegen der Schwäche der internationalen Märkte einen herben Gewinneinbruch erlitten. Der den Aktionären zuzurechnende Überschuss sackte um über ein Fünftel auf 575 Millionen Euro ab, wie das Dax-Unternehmen am Donnerstag in Hannover mitteilte. Der Umsatz war wie vom Konzern bereits mitgeteilt um knappe 0,3 Prozent auf 11,05 Milliarden Euro gestiegen. Wenn der Rückenwind vom schwächeren Euro und Zu- wie Verkäufe ausgeklammert würden, wäre der Erlös jedoch um 2 Prozent gesunken. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern fiel um gut 17 Prozent auf 884 Millionen Euro.

09.05.2019 08:34

Die Prognose bestätigte das Management um Chef Elmar Degenhart. Der Konzern rechnet insbesondere in der zweiten Jahreshälfte mit einer Belebung des Umfelds. Im Vorjahr war die Nachfrage und mit ihr die Automobilproduktion in China wegen des US-chinesischen Handelsstreits deutlich unter Druck gekommen. Auch in Europa lief mit der Einführung des neuen Abgas- und Verbrauchsprüfverfahrens WLTP die Autokonjunktur nicht mehr so rund wie zuvor./men/mis

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Continental mit Gewinnwarnung

Continental mit Gewinnwarnung wegen schwacher Autoindustrie

(Ausführliche Fassung) - Der Autozulieferer und Reifenhersteller Continental bekommt die kriselnde Autoindustrie voll zu spüren. Beim Umsatz und Ergebnis muss das Unternehmen nun seine Ziele zusammenstreichen, wie der Dax -Konzern am Montagabend in Hannover mitteilte. Weil die weltweite Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen in diesem Jahr wohl um 5 Prozent sinken dürfte statt stabil zu bleiben, wird der Umsatz wohl nur noch 44 bis 45 Milliarden Euro erreichen, zuvor waren 45 bis 47 Milliarden Euro angepeilt.

22.07.2019 21:40

Bei der um Sondereffekte bereinigten Marge des Ergebnisses vor Zinsen und Steuern rechnet das Conti-Management um Vorstandschef Elmar Degenhart nur noch mit einem Wert zwischen 7 und 7,5 Prozent. Conti war schon vorsichtig ins Jahr gegangen mit der ursprünglichen Zielsetzung von 8 bis 9 Prozent.

Auch bei der für Investoren wichtigen Entwicklung des Bargeldzuflusses muss Finanzchef Wolfgang Schäfer zurückstecken, statt 1,4 bis 1,6 Milliarden Euro Zufluss vor Zukäufen sowie der Abspaltung der Antriebssparte bleiben wohl nur 1,2 bis 1,4 Milliarden in der Kasse. Die Conti-Aktie sackte nachbörslich auf der Handelsplattform Tradegate um 4,5 Prozent ab.

"Für das zweite Halbjahr sind wir nun weniger optimistisch als zuvor. Grund dafür ist der fortlaufende Abwärtstrend der Automobilproduktion in Europa, Nordamerika und insbesondere in China. Auch die weiter ungelösten Handelskonflikte tragen zu wirtschaftlicher Unsicherheit bei", sagte Schäfer.

Das zweite Quartal lief deutlich schwächer für die Hannoveraner. Von April bis Juni erzielte Conti einen Umsatz von 11,2 Milliarden Euro nach 11,4 Milliarden im Vorjahreszeitraum. Die bereinigte operative Marge lag mit 7,8 Prozent deutlich unter dem Vorjahreswert von 10,2 Prozent. Allerdings seien diese Zahlen noch im Rahmen der Analystenerwartungen, gab Conti an.

Vor allem für die Autozuliefersparte, die direkt vom Produktionsvolumen der Autohersteller abhängt, werden die Aussichten aber immer düsterer. Unerwartete Veränderungen des Abrufverhaltens von Kunden führten zu Volumenrückgängen bei bestimmten Produkten der Sparte, hiess es. Im zweiten Halbjahr könnte es zudem zu Rückstellungen für Gewährleistungsfälle kommen, warnte Conti vor weiterer Belastung der operativen Ergebnisse. Die Ursachen für diese möglichen Gewährleistungskosten und damit deren konkrete Höhe sei zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht aufgeklärt.

Die Hannoveraner schätzen die operative Marge 2019 in ihrem grössten Geschäftsbereich nun nur noch auf 4,2 bis 4,8 Prozent - im ohnehin schon schwachen Vorjahr lag sie bei 7 Prozent. Das Geschäft mit Reifen und Kunststofftechnik ist ohnehin rentabler, kann sich den Problemen aber auch nicht ganz entziehen. Auch hier senkte der Konzern die Erwartungen, allerdings nur leicht.

Conti reiht sich mit den trüben Aussichten ein in eine ganze Welle von Gewinnwarnungen und Prognosesenkungen aus der Autoindustrie, aber auch aus anderen Branchen. Seit der chinesische Markt für Autobauer und Zulieferer nicht mehr rund läuft und auch der europäische Markt gegen Produktionsrückgänge kämpft, hat die einst so erfolgsverwöhnte Branche arg zu knabbern. Conti musste bereits im vergangenen Jahr zweimal den eigenen Geschäftsausblick kappen. Zuletzt fielen auch Premiumautobauer wie Daimler und BMW mit schlechten Nachrichten auf.

Analysten hatten mit weiteren schwachen Zahlen aus der Autobranche und auch mit weiteren Gewinnwarnungen gerechnet. Der Zollstreit zwischen den USA und China schwelt weiter, die Weltkonjunktur kühlt in vielen Regionen merklich ab. Hinzu kommen Kosten für Rückrufe von Dieselautos, zudem muss sich die Branche für die schärferen Emissionsregeln beim klimaschädlichen Abgasbestandteil Kohlendioxid (CO2) in der EU 2020 und 2021 wappnen./men/fba

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Continental-Chef schliesst

Continental-Chef schliesst betriebsbedingte Kündigungen nicht aus

Der Chef des Automobilzulieferers Continental schliesst im Kampf gegen den Abschwung betriebsbedingte Kündigungen nicht aus. Das sagte er in einem Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FAS). Die Automobilindustrie und damit die deutsche Wirtschaft sieht der Manager vor harten Zeiten. "Die Stimmung ist angespannt. Die Industrie muss sich bis 2021 auf ein Situation ohne Wachstum einstellen." Je tiefer die Rezession, desto härter müsste die Branche gegensteuern. Degenhart sieht deshalb die Politik gefordert: "Wir würden uns wünschen, dass die Industrie unterstützt wird, bevor wir heftiger in die Rezession rutschen. Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt für stimulierende Massnahmen."

08.09.2019 16:04

Ausserdem wird bei Conti auch die Schliessung ganzer Standorte diskutiert. In einem ersten Schritt praktiziere der Konzern in einigen Betrieben Kurzarbeit, darüber hinausgehende Massnahmen verhandele der Vorstand gerade mit dem Betriebsrat: "Bereiche, die absehbar nicht ausreichende Beiträge zu Wachstum oder Gewinn leisten, stellen wir auf den Prüfstand, notfalls trennen wir uns davon."

Im Konzern hat Degenhart "strikte Kostendisziplin" angeordnet; "angefangen mit weniger Reisen und mehr Videokonferenzen", wie der Conti-Chef erläuterte: "Projekte, die nicht unbedingt sein müssen, werden geschoben, Arbeitskonten werden ausgeglichen, die Zahl der Leiharbeiter reduziert und Kurzarbeit wo sinnvoll genutzt."/nas

(AWP)

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