Griechenland ........und sie werden zahlen....

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Arbeitslosigkeit in

Arbeitslosigkeit in Griechenland bleibt hoch

Die Arbeitslosigkeit in Griechenland geht schrittweise zurück sie ist, aber noch eine der höchsten in der EU. Sie betrug im Januar 2019 18,5 Prozent. Im gleichen Monat des Vorjahres waren 20,6 Prozent der Griechen ohne Job. Dies teilte das griechische Statistikamt (Elstat) am Donnerstag mit. Ihren Höhepunkt hatte die Arbeitslosigkeit mit 27,9 Prozent im Juli 2013 erreicht. 2010 richtete Griechenland wegen der Finanzkrise und einer unmittelbar bevorstehenden Pleite einen Hilferuf an die Partner im Euroland.

11.04.2019 12:03

Griechenlands letztes Spar- und Reformprogramm endete im August 2018. Athen versucht seitdem, wieder auf eigenen Beinen zu stehen und sich selbst Geld am Kapitalmarkt zu leihen. Am 5. März konnte das Land erstmals nach 2010 eine zehnjährige Anleihe in Höhe von 2,5 Milliarden Euro platzieren, allerdings zu einem relativ hohen Zinssatz von 3,9 Prozent./tt/DP/jha

(AWP)

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Tsipras droht am Sonntag

Tsipras droht am Sonntag Niederlage bei Parlamentswahl

Die konservative Nea Demokratia liegt in Umfrage deutlich vor der regierenden Syriza von Ministerpräsident Alexis Tsipras. Dabei zeigen die Reformbemühungen der griechischen Regierung langsam Wirkung.

Aktualisiert um 07:26

Griechenland steht bei der Parlamentswahl am Sonntag vor einem Regierungswechsel und einem Sieg der Konservativen. Dem seit 2015 amtierenden Ministerpräsidenten Alexis Zsipras und seiner linken Partei Syriza droht eine herbe Niederlage. Jüngste Umfragen ergaben für die konservative Nea Demokratia (ND) von Parteichef Kyriakos Mitsotakis 35 bis 40 Prozent der Stimmen und damit einen Vorsprung vor Syriza von neun Punkten. Wegen einer Besonderheit des Wahlsystems, nach der die stärkste Partei als Bonus zusätzliche Mandate erhält, könnten die Konservativen möglicherweise sogar allein regieren.

Tsipras hatte nach dem schlechten Abschneiden seiner Partei bei der Europawahl Ende Mai die regulär im Oktober fällige Wahl vorgezogen. Er könne das Ergebnis nicht ignorieren, begründete der 44-Jährige seinerzeit den Schritt. Bei der Europawahl landeten Mitsotakis und die ND fast zehn Punkte vor Syriza. Auch bei gleichzeitig stattfindenden Kommunal- und Regionalwahlen waren die Konservativen die klaren Sieger.

Reformbemühungen zeigen Wirkung - Wähler enttäuscht

2015 hatte Tspiras mit dem Versprechen die Wahl gewonnen, er werde die von den Gläubigern des hoch verschuldeten Landes erzwungene Sparpolitik beenden. Doch schon bald musste sich Tsipras den Geldgebern beugen. Er stand vor der Alternative, ein weiteres Hilfsprogramm und Sparauflagen zu akzeptieren oder den Staatsbankrott und den Ausstieg aus der Euro-Zone zu riskieren. Den europäischen Rettungsschirm konnte Griechenland, das seit 2010 im Rahmen dreier Hilfspakete von seinen Euro-Partnern und dem Internationalen Währungsfonds Kredite im Volumen von 280 Milliarden Euro erhalten hatte, im August verlassen. Die Staatsverschuldung liegt aber immer noch bei über 170 Prozent der Wirtschaftsleistung und ist mit Abstand die höchste in der Euro-Zone.

Doch die Reformanstrengungen zeigen Wirkung. Es gibt Lichtblicke auf dem Arbeitsmarkt, die Konjunktur zieht an, und Griechenland will seine Schulden früher zurückzahlen. Zudem führte die Regierung kürzlich einen Bonus für Rentner und Steuersenkungen ein. Doch die Wähler scheinen nicht zufrieden.

Mitsotakis verspricht niedrigere Unternehmenssteuer

Der Konservative Mitsotakis hat für den Fall seines Wahlsieges versprochen, jeden Spielraum im Haushalt für Steuersenkungen zu nutzen. "Sie haben den Menschen mehr Geld aus den Taschen genommen als nötig", sagte er unlängst im Reuters-Interview. "Ich habe vor, einiges davon den Menschen und den Unternehmen zurückzugeben." Er hoffe, dass so mehr investiert und das Wirtschaftswachstum vorangetrieben werde. Konkret plant Mitsotakis, die Unternehmensteuer in den kommenden zwei Jahren von derzeit 28 auf zwanzig Prozent zu senken. Die Steuer auf Dividenden soll auf fünf Prozent halbiert werden. Auch die Einkommen- und die Mehrwertsteuer sollen verringert werden.

Sollte Mitsotakis die Wahl gewinnen, würden die Griechen zu einer Tradition zurückkehren: Jahrzehntelang machten die Konservativen und die - heute weit abgeschlagene - sozialdemokratische Pasok die Regierung unter sich aus. Mit ihm wäre auch wieder eine der drei grossen Familien am Ruder, die über Generationen die Politik in Griechenland massgeblich beeinflussten. Wie die Familien Papandreou und Karamanlis stellte auch die Familie Mitsotakis bereits mehrere führende Politiker. So war Konstantinos Mitsotakis, der Vater des heutigen ND-Chefs, Anfang der 1990er Jahre Ministerpräsident. Und Kyriakos Mitsotakis' Schwester Dora Bakoyannis war unter anderem Aussenministerin.

(Reuters)

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Griechischer Wahlsieger

Griechischer Wahlsieger kündigt Steuersenkungen an

Der Sieger der griechischen Parlamentswahl, Kyriakos Mitsotakis, hat seinen Mitbürgern Steuersenkungen, Arbeitsplätze und höhere Renten in Aussicht gestellt.

Aktualisiert um 06:53

"Ich setze mich für weniger Steuern, viele Investitionen, für gute und neue Jobs sowie für Wachstum ein, das zu besseren Gehältern und höheren Renten in einem effizienten Staat führen wird", sagte der Chef der konservativen Nea Demokratia (ND) am Sonntag in einer Fernsehansprache. Der Wahlausgang habe ihm ein klares und starkes Mandat gegeben, Griechenland zu verändern.

Nach Auszählung von knapp dreiviertel aller Stimmen lag die ND bei 39,6 Prozent der Stimmen. Die Syriza-Partei des bisherigen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras kam auf 31,6 Prozent, wie aus Berechungen des Innenministeriums hervorging.

Dank einer Sonderregelung im Wahlrecht, die der Partei mit den meisten Stimmen zusätzliche Sitze im Parlament zusichert, kann die ND Nachwahlbefragungen zufolge mit 155 bis 167 der insgesamt 300 Parlamentsmandate rechnen. Sie könnte somit alleine regieren. 

Wieder eine der drei grossen Familien am Ruder

Mit Mitsotakis ist künftig wieder eine der drei grossen Familien am Ruder, die über Generationen die Politik in Griechenland massgeblich beeinflussten. Wie die Familien Papandreou und Karamanlis stellte auch die Familie Mitsotakis bereits mehrere führende Politiker. So war Konstantinos Mitsotakis, der Vater des heutigen ND-Chefs, Anfang der 1990er Jahre Ministerpräsident. Kyriakos Schwester Dora Bakoyannis war unter anderem Aussenministerin.

Tsipras hatte zuletzt zwar noch einen Bonus für Rentner und Steuersenkungen eingeführt. Zur Wiederwahl reichte das aber nicht. Umfragen hatten bereits auf einen deutlichen Sieg der ND hingedeutet. Im Januar 2015 war der heute 44-Jährige noch als Hoffnungsträger gewählt worden und hatte der ND unter ihrem damaligen Regierungschef Antonis Samaras das Amt abgejagt. Er versprach, die von den Gläubigern erzwungene Sparpolitik zu beenden.

Wahl wurde vorgezogen

In den Monaten darauf beugte er sich aber weiteren Kürzungs-Forderungen und trat zurück. Im September 2015 wurde er allerdings überraschend klar wiedergewählt. Syriza kam damals auf rund 35,5 Prozent der Stimmen, die Nea Demokratia auf rund 28 Prozent.

Vor rund sechs Wochen hatte Tsipras nach dem schlechten Abschneiden bei der Europawahl die regulär im Oktober fällige Parlamentswahl vorgezogen. Damals landete die ND fast zehn Punkte vor Syriza. Auch bei gleichzeitig abgehaltenen Kommunal- und Regionalwahlen waren die Konservativen klar vorn.

Das Land hat seit 2010 im Rahmen dreier Hilfspakete von seinen Euro-Partnern und dem Internationalen Währungsfonds Kredite im Volumen von 280 Milliarden Euro erhalten und damit einen Staatsbankrott angewendet. Die Staatsverschuldung liegt aber noch immer bei über 170 Prozent der Wirtschaftsleistung und ist mit Abstand die höchste in der Euro-Zone. Gleiches gilt für die Arbeitslosenquote von 18 Prozent.

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Arbeitslosigkeit in Griechenland sinkt - Jugendarbeitslosigkeit hoch

Die Arbeitslosigkeit in Griechenland ist Stand April im Vergleich zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres von 19,8 auf 17,6 Prozent gesunken. Damit waren in dem krisengebeutelten Land rund 834 000 Menschen ohne Job. Die Jugendarbeitslosigkeit ist jedoch weiterhin hoch. In der Gruppe der 15- bis 24-Jährigen lag sie bei 30,4 Prozent, wie das griechische Statistische Amt am Donnerstag mitteilte. Die entsprechenden Daten werden stets zwei bis drei Monate später veröffentlicht. Griechenland hat rund 10,8 Millionen Einwohner.

11.07.2019 12:21

Die griechische Wirtschaft befindet sich erstmals seit der fast zehn Jahre währenden schweren Finanz- und Schuldenkrise des Landes in einem vorsichtigen Aufschwung. Im vergangenen Jahr hatte das Land das dritte Hilfsprogramm seiner Gläubiger abgeschlossen und steht seither wieder stärker auf eigenen Beinen.

Der nun erfolgte Regierungswechsel, der sich bereits seit Mai angebahnt hatte, stimmte die Märkte positiv. Die Rendite für griechische Staatsanleihen fiel mit gut 2 Prozent auf ein Rekordtief. Bei den Parlamentswahlen am vergangenen Sonntag hatte die konservative Partei Nea Dimokratia das Parlament mit absoluter Mehrheit vom linken Ministerpräsidenten Alexis Tsipras übernommen. Konservativen-Chef Kyriakos Mitsotakis steht für eine proeuropäische, wirtschaftsfreundliche Politik./axa/DP/stk

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Griechenland-Anleihe mit

Griechenland-Anleihe mit hoher Nachfrage

Griechenland hat mit der Emission einer siebenjährigen Anleihe 2,5 Milliarden Euro eingenommen.

17.07.2019 06:47

Die Nachfrage nach dem Bond war nach Angaben der zuständigen Behörde vom Dienstag sehr hoch. Die Angebote für das Staatspapier hätten sich auf über 13 Milliarden Euro belaufen. Griechenland profitierte dabei von den rekordniedrigen Finanzierungskosten. Der neue konservative Ministerpräsident, Kyriakos Mitsotakis, wertete die Auktion als einen Beweis für das Vertrauen in die Wachstumsaussichten des Eurolandes.

Es ist der dritte Vorstoss an den Anleihenmarkt, seit im August 2018 das dritte Hilfsprogramm für das hochverschuldete Land auslief. Die Renditen griechischer Staatspapiere sind mittlerweile auf Rekordniveaus gesunken. Inzwischen werfen siebenjährige Schuldentitel nur noch 1,47 Prozent ab. Zum Jahresstart waren es noch vier Prozent. Das Land hat im laufenden Jahr bereits zweimal den Kapitalmarkt angezapft. Im Januar wurde eine fünfjährige Anleihe begeben, im März ein zehnjähriger Bond, womit zusammen rund fünf Milliarden Euro eingesammelt wurden.

Mitsotakis hat den Griechen Steuersenkungen, Arbeitsplätze und höhere Renten versprochen. Am Montag kamen Griechenlands neuer Finanzminister, Christos Staikouras, und der Chef des Euro-Rettungsschirms ESM, Klaus Regling, in Athen zu Gesprächen zusammen. Thema war unter anderem die Lage der griechischen Wirtschaft.

(Reuters)

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Arbeitslosigkeit in

Arbeitslosigkeit in Griechenland sinkt weiter

Die Arbeitslosigkeit in Griechenland sinkt weiter - bewegt sich aber weiter auf einem hohen Niveau. Im Mai ging die Arbeitslosenquote auf 17,2 Prozent zurück, wie das griechische Statistikamt (Elstat) am Donnerstag mitteilte. Im gleichen Monat des Vorjahres hatte sie noch 19,4 Prozent betragen. Die höchste Arbeitslosenquote wurde Juli 2013 mit 27,9 Prozent ermittelt.

08.08.2019 14:34

Vor der weltweiten Finanzkrise 2008 waren 7,3 Prozent der Arbeitnehmer offiziell ohne Job gewesen, kurz vor Ausbruch der Staatsschuldenkrise in Griechenland 2010 waren es zu Jahresbeginn mehr als zehn Prozent. Griechenland steht seit fast einem Jahr nicht mehr unter einem Rettungsschirm internationaler Geldgeber und kann sich zunehmend wieder selbst finanzieren./tt/DP/stk

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Neue griechische Regierung

Neue griechische Regierung kündigt Steuersenkungen an

Die neue griechische Regierung hat Steuersenkungen für seine Bürger und Unternehmen angekündigt. Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis erklärte am Samstag seine Pläne.

08.09.2019 16:00

Demnach sollen Jahreseinkommen von bis zu 10'000 Euro ab dem Jahr 2020 nur noch mit neun statt bisher 22 Prozent besteuert werden. Die Unternehmenssteuer soll zudem von 28 auf 24 Prozent sinken. Obendrein sollen Pensionäre am Ende des Jahres 2020 eine Sonderzahlung bekommen und die Belastungen für Selbstständige sollen mittelfristig sinken.

Der konservative Mitsotakis hatte sich bei der Parlamentswahl im Juli gegen den linken Amtsinhaber Alexis Tsipras durchgesetzt und im Wahlkampf angekündigt, jeden Spielraum im Haushalt für Steuersenkungen zu nutzen. Griechenland leidet noch immer unter der höchsten Arbeitslosenquote in der EU. Zudem mussten die Bürger im Gegenzug für milliardenschwere Rettungshilfen von EU und dem Internationalen Währungsfonds IWF zahlreiche soziale Einschnitte hinnehmen.

Hoffen auf Entgegenkommen

Mitsotakis sagte am Samstag ausserdem, sein Land werde in den Jahren 2019 und 2020 - wie mit seinen Geldgebern vereinbart - einen (primären) Haushaltsüberschuss von 3,5 Prozent erreichen. Für 2021 hingegen hoffe er auf ein Entgegenkommen, den Überschuss auf zwei Prozent senken zu dürfen. Athen werde bis dahin seine Kreditwürdigkeit - etwa durch eine Modernisierung des Staates und den Abbau von Bürokratie - unter Beweis gestellt haben.

"Griechenland ist nicht länger das schwarze Schaf Europas", sagte Mitsotakis weiter. "Mit einer Welle mutiger Reformen werden wir starke Glaubwürdigkeit erlangen."

Die Privatisierung staatlicher Unternehmen solle zudem voranschreiten, sagte der Regierungschef. Dabei gehe es etwa um den Verkauf des Gas-Unternehmens Depa und den Verkauf von Anteilen der landesgrössten Erdöl-Raffinerie Hellenic Petroleum und des Internationalen Flughafen Athen.

Unter Beobachtung

Griechenland hatte 2010 wegen eines sehr hohen Haushaltsdefizits und strauchelnden Wirtschaft den Zugang zu den Kapitalmärkten verloren. Seitdem musste es mit Milliarden-Krediten gestützt werden. Die europäischen Partner und der IWF forderten im Gegenzug dafür aber Reformen - vor allem in der Verwaltung und in der Wirtschaft. Im Sommer 2018 endete das Hilfsprogramm. Das Land steht aber weiterhin unter Beobachtung, um sicherzustellen, dass es seine Haushaltsvorgaben einhält.

(AWP)

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