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Ölpreise holen Verluste teils

Ölpreise holen Verluste teils auf - Konjunktursorge wegen Zollstreit-Eskalation

Nach dem Kurseinbruch infolge der weiteren Eskalation des Handelsstreits zwischen den USA und China haben sich die Ölpreise am Freitagmorgen ein Stück weit berappelt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 62,02 US-Dollar. Das waren 1,52 US-Dollar mehr als am Donnerstagabend. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 1,08 Dollar auf 55,03 Dollar.

02.08.2019 06:46

Trotz der Erholung kostete Brent damit aber immer noch fast zweieinhalb Dollar weniger als zum Höchstkurs vom Donnerstag. Bei WTI war es eine Differenz von knapp drei Dollar. Ursache des Preisrutsches sind wieder hochgekochte Konjunkturängste, nachdem US-Präsident Donald Trump am Donnerstagabend neue Strafzölle auf chinesische Waren ankündigt und Peking mit weiteren Schritten gedroht hatte.

Die für September angekündigten Strafzölle von 10 Prozent auf Güter im Wert von 300 Milliarden Dollar (270 Milliarden Euro) könnten auf 25 Prozent oder "deutlich darüber hinaus" erhöht werden, warnte Trump. Alles hänge vom Abschluss eines Handelsabkommens mit China ab.

Daraufhin waren Rohstoffpreise insgesamt stark unter Druck geraten. Der Handelsstreit der beiden grössten Volkswirtschaften der Welt war in den vergangenen Monaten bereits eine Belastung für die Weltwirtschaft. Der ohnehin schon trübe Ausblick für die globale Konjunktur habe sich weiter eingetrübt, sagte Analyst Stephen Innes von VM Markets. Lahmt die Wirtschaft wird auch weniger Öl als Grundstoff oder Zusatz vieler Produkte in fast allen Branchen benötigt.

Für zusätzliche Verunsicherung sorgt, dass Trump zudem am Freitagabend (19.45 MESZ) zu den Handelsbeziehungen mit der Europäischen Union äussern will. Händler befürchten auch eine Verschärfung des Tones im Handelskonflikt mit Europa./mis/zb

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Ölpreise sinken wieder

Ölpreise sinken wieder

Die Ölpreise sind zu Wochenbeginn nach einer zwischenzeitlichen Erholung am Freitag wieder gesunken. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 61,22 US-Dollar. Das waren 67 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 54 Cent auf 55,12 Dollar.

05.08.2019 08:02

Am Markt wurden die erneuten Preisrückgänge auf den Handelsstreit zwischen den USA und China zurückgeführt. Nachdem US-Präsident Donald Trump vergangene Woche neue Strafzölle auf chinesische Waren angekündigt hatte, wertete die Währung Chinas am Montag stark ab. Marktteilnehmer sprachen von einer weiteren Eskalation des Handelskonflikts, weil der Yuan-Kurs nicht frei schwankt, sondern staatlich beeinflusst ist. Bisher hatte die Notenbank Chinas eine starke Abwertung der eigenen Währung in aller Regel verhindert.

Die Spannungen zwischen den USA und Iran treten am Ölmarkt derzeit etwas in den Hintergrund. Wie am Wochenende bekannt wurde, hat Iran bereits vergangene Woche einen weiteren Öltanker im Persischen Golf festgesetzt. Die Herkunft des Schiffes ist derzeit unklar. Ausgangspunkt der Spannungen ist die Aufkündigung des Atomabkommens mit dem Iran durch die USA im vergangenen Jahr./bgf/jha/

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Ölpreise erholen sich etwas

Ölpreise erholen sich etwas

Die Ölpreise haben sich am Dienstagmorgen etwas von ihrem deutlichen Rückgang zum Wochenstart erholt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 60,44 US-Dollar. Das waren 63 Cent mehr als am Montag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 56 Cent auf 55,25 Dollar.

06.08.2019 07:59

Zur allgemeinen Beruhigung der Lage trug bei, dass China seine Währung Yuan etwas stützte. Am Montag hatte ein starker Kursrückgang des Yuan für eine zusätzliche Eskalation des Handelsstreits zwischen den USA und China gesorgt. Die USA bezichtigten China daraufhin der Währungsmanipulation.

Am Rohölmarkt hatte die Furcht von konjunkturellen Auswirkungen des Streits am Montag für deutliche Preisrückgänge gesorgt./bgf/zb

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Preis für Opec-Rohöl erneut

Preis für Opec-Rohöl erneut gesunken

Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) ist erneut gefallen. Wie das Opec-Sekretariat am Mittwoch meldete, betrug der Korbpreis am Dienstag 59,71 US-Dollar je Fass (159 Liter). Das waren 83 Cent weniger am Montag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der wichtigsten Sorten des Kartells./jsl/jkr/jha

07.08.2019 13:04

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Ölpreise geben etwas nach

Ölpreise geben etwas nach

Die Ölpreise sind am Montag leicht gefallen. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 58,41 US-Dollar. Das waren zwölf Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 18 Cent auf 54,32 Dollar.

12.08.2019 07:45

Nach Einschätzung von Marktbeobachtern werden die Ölpreise weiter durch den Handelskonflikt zwischen den USA und China belastet. Der anhaltende Handelskrieg senke die Prognosen für das weltweite Wirtschaftswachstum, sagte Analyst Alfonso Esparza vom amerikanischen Handelshaus Oanda. Ausserdem reagiere der Ölmarkt sensibel auf die Rhetorik im Handelskonflikt. Zwar wolle Saudi-Arabien als führendes Förderland einen freien Fall der Ölpreise verhindern, sagte Esparza. Allerdings sah er kaum Möglichkeiten, wie dies umgesetzt werden könnte./jkr/stk

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Ölpreise geben etwas nach

Ölpreise geben etwas nach

Die Ölpreise sind am Dienstag leicht gesunken. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 58,43 US-Dollar. Das waren 14 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um zwölf Cent auf 54,81 Dollar.

13.08.2019 07:43

Seit Beginn des Monats ist der Preis für US-Öl um etwa fünf Prozent und der für Nordseeöl um etwa neun Prozent gefallen. Ursache ist der eskalierende Handelskonflikt zwischen den USA und China, der die Weltwirtschaft insgesamt belastet und damit die Nachfrage nach Rohöl bremst. Nach wie vor ist keine Lösung des Konflikts in Sicht.

Im weiteren Handelsverlauf dürfte aber auch die Entwicklung der Ölreserven in den USA wieder stärker in den Fokus rücken. Am Abend werden vom Interessenverband American Petroleum Institute (API) Daten zur Entwicklung des Lagerbestände erwartet. Analysten gehen davon aus, dass die amerikanischen Ölreserven in der vergangenen Woche gefallen sind. Ein Rückgang der Reserven dürfte die Ölpreise stützen./jkr/mis

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Ölpreise geben Teil der

Ölpreise geben Teil der Vortagesgewinne wieder ab

Die Ölpreise sind am Mittwoch gesunken und haben damit einen Teil der starken Gewinne vom Vortag wieder abgegeben. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 60,79 US-Dollar. Das waren 51 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 63 Cent auf 56,47 Dollar.

14.08.2019 08:06

Marktbeobachter sprachen von einer Gegenbewegung. Am Vortag hatte eine neue Entwicklung im Handelsstreit zwischen China und den USA für Auftrieb bei den Ölpreise gesorgt. Die US-Regierung machte im Konflikt zwischen den beiden grössten Volkswirtschaften der Welt einen Rückzieher, woraufhin der US-Ölpreis am Dienstagnachmittag in kurzer Zeit mehr als zwei Dollar nach oben geschossen war.

Angesichts drohender Preissteigerungen vor dem Weihnachtsgeschäft war von der US-Regierung eine Verschiebung neuer Strafzölle auf Elektronikgeräte und andere Importe aus China angekündigt worden. Am Mittwochmorgen berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf namentlich nicht genannte Vertreter Chinas, dass die Regierung in Peking trotz grosser Skepsis für die Erfolgsaussichten an den geplanten Handelsgesprächen mit den USA im September in Washington festhalten wolle.

Der Handelskonflikt zwischen den USA und China ist seit Monaten ein bestimmender Faktor für den Handel am Ölmarkt. Mehrfach hatte die Sorge vor einer Eskalation die Furcht vor einem Rückgang der Nachfrage nach Rohöl auf dem Weltmarkt geschürt und die Ölpreise belastet./jkr/fba

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Ölpreise legen leicht zu

Ölpreise legen leicht zu

Die Ölpreise sind am Montag im frühen Handel etwas gestiegen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 59,32 US-Dollar. Das waren 68 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 55 Cent auf 55,42 Dollar.

19.08.2019 07:42

Am Ölmarkt sorgt für etwas Erleichterung, dass sich der Handelsstreit zwischen den USA und China in den vergangenen Tagen zumindest nicht weiter zugespitzt hat. In den Wochen zuvor sind die Ölpreise teils stark durch den Disput belastet worden. Ausschlaggebend ist, dass mit jeder Eskalation des Konflikts negative Auswirkungen auf die globale Konjunktur verbunden werden. Dies dürfte sich in einer schwächeren Nachfrage nach Rohöl niederschlagen./bgf/fba

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Ölpreise steigen leicht

Ölpreise steigen leicht

Die Ölpreise sind am Mittwoch im frühen Handel leicht gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 60,38 US-Dollar. Das waren 35 Cent mehr als am Dienstag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 26 Cent auf 56,39 Dollar.

21.08.2019 07:57

In den vergangenen Tagen sind die Rohölpreise in der Tendenz moderat gestiegen. Für Unterstützung sorgte die etwas bessere Stimmung an den Finanzmärkten, wo Hoffnungen auf eine Deeskalation des Handelsstreits zwischen den USA und China aufgekommen waren. In den Wochen zuvor hatte der Streit dagegen zu deutlichen Preisrückgängen am Ölmarkt geführt. Es wurden negative Rückwirkungen auf die globale Konjunktur und die Erdölnachfrage befürchtet./bgf/jha/

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Ölpreise steigen vor Powell

Ölpreise steigen vor Powell-Rede leicht

Die Ölpreise sind am Freitag vor einer mit Spannung erwarteten Rede des US-Notenbankchefs Jerome Powell leicht gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 60,06 US-Dollar. Das waren 14 Cent mehr als am Donnerstag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um acht Cent auf 55,43 Dollar.

23.08.2019 07:59

An den Finanz- und Rohstoffmärkten richten sich die Blicke vor dem Wochenende auf die amerikanische Kleinstadt Jackson Hole. Auf der dortigen Notenbankkonferenz werden Hinweise auf die Geldpolitik der amerikanischen Zentralbank Fed erwartet. Der Vorsitzende der Fed wird sich am Nachmittag (MESZ) öffentlich äussern.

Nachdem die Fed ihren Leitzins Ende Juli erstmals seit der grossen Finanzkrise 2008 reduziert hat, sind die Erwartungen hoch. Anleger rechnen damit, dass die Fed ihre Geldpolitik schon Mitte September weiter lockert. Die Geldpolitik der US-Notenbank ist von grosser Bedeutung für die globale Konjunkturentwicklung und damit auch für die Nachfrage nach Rohöl./bgf/fba

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Ölpreise geben weiter nach

Ölpreise geben weiter nach

Die Ölpreise sind am Montag gesunken und haben damit an die Verluste vom Wochenschluss angeknüpft. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 58,76 US-Dollar. Das waren 58 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 61 Cent auf 53,56 Dollar.

26.08.2019 08:01

Am Markt werden die fallenden Ölpreise mit der jüngsten Eskalation im Handelskrieg zwischen den USA und China erklärt. Nur wenige Stunden nach einer Ankündigung neuer Strafzölle aus China hatte die US-Regierung angekündigt, ihre Strafzölle auf Importe aus China durchweg anzuheben.

Dagegen versucht China derzeit, die Wogen wieder etwas zu glätten. "Wir sind gewillt, die Probleme durch Beratungen und Kooperationen mit einer ruhigen Haltung zu lösen", sagte Liu He, chinesischer Vizepremierminister und in der Regierung für die Verhandlungen mit den USA zuständig, am Montag nach Angaben des Wirtschaftsmagazins "Caixin".

Der Handelskonflikt zwischen den beiden grössten Volkswirtschaften der Welt belastet immer stärker die Weltwirtschaft und bremst so die Nachfrage nach Rohöl. Mittlerweile ist der US-Ölpreis den vierten Handelstag in Folge gesunken. Dies ist die längste Phase sinkender Ölpreise seit mehr als fünf Wochen./jkr/jha/

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Ölpreise steigen leicht

Ölpreise steigen leicht

Die Ölpreise haben am Dienstag etwas zugelegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 58,93 US-Dollar. Das waren 23 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 25 Cent auf 53,89 Dollar.

27.08.2019 07:33

Nach deutlichen Kursschwankungen zum Wochenauftakt haben sich die Ölpreise vorerst stabilisiert. Zuletzt hatten neue Entwicklungen im Handelskrieg zwischen den USA und China für Bewegung bei den Ölpreisen gesorgt. Unter anderem war von US-Präsident Donald Trump während des G7-Gipfels im französischen Biarritz auf ein Telefongespräch verwiesen worden, in dem China seinen Wunsch zu neuen Verhandlungen zum Ausdruck gebracht habe.

Im Verlauf des Monats hatte die Sorge vor einer Belastung der Weltwirtschaft durch den Handelskrieg der beiden grössten Volkswirtschaften der Welt die Ölpreise mehrfach belastet. Seit Anfang August ist der Preis für US-Öl mittlerweile mehr als sieben Prozent gefallen./jkr/jha/

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Ölpreise geben etwas nach

Ölpreise geben etwas nach

Die Ölpreise sind am Donnerstag leicht gesunken. Nach zum Teil deutlichen Gewinnen in den beiden vergangenen Handelstagen sprachen Marktbeobachter von einer leichten Gegenbewegung. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 60,17 US-Dollar. Das waren 32 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 23 Cent auf 55,55 Dollar.

29.08.2019 07:59

Am Dienstag und Mittwoch hatte ein massiver Rückgang der Ölreserven in den USA den Preisen noch deutlichen Auftrieb gegeben. In der vergangenen Woche waren die amerikanischen Lagerbestände an Rohöl nach Angaben der US-Regierung vom Vortag überraschend deutlich gesunken. Ausserdem waren die US-Bestände an Benzin und an Destillaten wie zum Beispiel Heizöl zurückgegangen. Experten sehen darin einen Hinweis auf eine stärkere Nachfrage in der grössten Volkswirtschaft der Welt. Dies dürfte die Sorge vor einer sinkenden Nachfrage wegen einer schwächeren Konjunktur dämpfen, hiess es./jkr/jha/

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Ölpreise geben leicht nach

Ölpreise geben leicht nach

Die Ölpreise sind am Montag mit leichten Abschlägen in den Handel gegangen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 58,96 US-Dollar. Das waren 29 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel geringfügig um vier Cent auf 55,06 Dollar.

02.09.2019 08:05

Starke Impulse gab es am Ölmarkt zunächst nicht. Leichte Belastung kam von neuen Strafzöllen im Handelsstreit zwischen den USA und China. Die neuen Zölle waren am Sonntag in Kraft getreten, in ihrer Höhe und Struktur aber schon länger bekannt gewesen. Der Handelsdisput hat die Erdölpreise in den vergangenen Wochen unter Druck gesetzt, weil negative Rückwirkungen auf die weltweite Konjunktur und die Rohölnachfrage befürchtet werden./bgf/mis

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Ölpreise steigen leicht

Ölpreise steigen leicht

Die Ölpreise sind am Mittwoch im frühen Handel leicht gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 58,48 US-Dollar. Das waren 22 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 27 Cent auf 54,21 Dollar.

04.09.2019 08:04

Am Markt wurde der schwächere US-Dollar als Grund für die leichte Preiserholung genannt. Da Erdöl in der amerikanischen Währung gehandelt wird, führt ein sinkender Dollarkurs ausserhalb des Dollarraums zu steigender Nachfrage. Das stützt meist die Rohölpreise. Am Dienstag hatte ein deutlich aufwertender Dollar die Ölpreise noch belastet.

Verunsichert sind Marktteilnehmer nach wie vor wegen der zahlreichen politischen Konfliktherde auf der Welt. Sorgen bereitet vor allem der Handelskonflikt zwischen den USA und China. Eine Einigung ist nicht in Sicht. Die konjunkturellen Gefahren des Konflikts sind hoch, wie eine scharfe Stimmungseintrübung in der US-Industrie am Dienstag gezeigt hat. Über kurz oder lang könnte sich der Disput in einer fallenden Ölnachfrage niederschlagen./bgf/mis

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Ölpreise legen weiter zu -

Ölpreise legen weiter zu - Saudi-Arabiens Energieminister abgesetzt

Die Ölpreise haben am Montag an die Gewinne der vergangenen Woche angeknüpft und weiter zugelegt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 62,07 US-Dollar. Das waren 53 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 58 Cent auf 57,10 Dollar.

09.09.2019 07:46

Am Ölmarkt rückt die Förderpolitik der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) und verbündeter Förderländer stärker in den Fokus. Vertreter der in der sogenannten "Opec+" zusammengefassten Ölstaaten treffen sich ab Mittwoch zu einem zweitägigen Treffen, um über die Fördermenge zu beraten. Marktbeobachter rechnen aber nicht mit einer Empfehlung für eine weitergehende Förderkürzung.

Im Fokus stand ausserdem die Absetzung von Saudi-Arabiens Energieminister Chalid al-Falih. Am Wochenende war eine entsprechende Anordnung von König Salman veröffentlicht worden. Nachfolger wird demnach Prinz Abdulasis. Es ist das erste Mal, dass ein Mitglied des Königshauses die Verantwortung für die wichtige Ölpolitik des Landes bekommt.

Al-Falih hatte vor einigen Tagen bereits den Posten als Vorsitzender des staatlichen Ölkonzerns Saudi Aramco verloren. Beobachter werteten den Schritt als Versuch, den immer wieder verschobenen Börsengang des weltgrössten Ölkonzerns voranzutreiben. Das "Wall Street Journal" berichtete unter Berufung auf Insider, dass Kronprinz Mohammed bin Salman mit den Fortschritten unter Al-Falihs Führung unzufrieden gewesen sei./jkr/stk

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Ölpreise legen weiter zu

Ölpreise legen weiter zu

Die Ölpreise haben am Dienstag an die deutlichen Gewinne vom Wochenauftakt angeknüpft. Am Morgen ging es mit den Notierungen aber nur noch leicht nach oben. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 62,82 US-Dollar. Das waren 23 Cent mehr als am Montag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 27 Cent auf 58,12 Dollar.

10.09.2019 07:40

Nach Einschätzung von Marktbeobachtern werden die Ölpreise weiterhin von Aussagen des neuen Ölministers von Saudi-Arabien, Prinz Abdulasis bin Salman, gestützt. Dieser hatte am vergangenen Wochenende klargestellt, dass es keinen radikalen Wechsel in der Förderpolitik des führenden Opec-Landes geben werde. Damit wird am Markt weiter damit gerechnet, dass Saudi-Arabien mit einer Förderkürzung die Ölpreise stützen will.

Mittlerweile kann der Preis für US-Rohöl bereits den fünften Handelstag in Folge zulegen. Am frühen Morgen wurde bei 58,39 Dollar je Barrel zeitweise der höchste Stand seit Ende Juli erreicht./jkr/jha/

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Ölpreise erholen sich etwas

Ölpreise erholen sich etwas nach Kursrutsch vom Vortag

Die Ölpreise haben am Mittwoch einen Teil des Kursrutsches vom Vortag wettgemacht. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 62,70 US-Dollar. Das waren 32 Cent mehr als am Dienstag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 36 Cent auf 57,76 Dollar.

11.09.2019 08:23

Meldungen über einen Rückgang der Ölreserven in den USA sorgten am Morgen für Preisauftrieb. Am Vorabend war bekannt geworden, dass der Interessenverband American Petroleum Institute in der vergangenen Woche einen Rückgang der amerikanischen Lagerbestände an Rohöl um 7,23 Millionen Barrel verzeichnet hat.

Am Nachmittag stehen die offiziellen Lagerdaten der US-Regierung auf dem Programm. Hier wird am Markt zwar auch mit einem Rückgang gerechnet, aber nur um 2,9 Millionen Barrel. Sinkende Ölreserven können ein Hinweis auf eine stärkere Nachfrage oder ein zu geringes Angebot sein und stützen in der Regel die Ölpreise.

Zuvor hatte am Dienstag die überraschende Entlassung des Nationalen Sicherheitsberaters John Bolton durch US-Präsident Donald Trump die Ölpreise auf Talfahrt geschickt. Bolton ist bekannt für seine äusserst harte Haltung gegenüber dem Iran, mit dem die USA wegen dessen Atomprogramm über Kreuz liegen. Möglicherweise geht mit der Entlassung eine etwas weniger strenge Haltung der USA gegenüber dem Opec-Land einher./jkr/jha/

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Ölpreise erholen sich etwas nach Talfahrt

Die Ölpreise haben sich am Donnerstag ein Stück weit von den starken Verlusten zur Wochenmitte erholt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 61,32 US-Dollar. Das waren 51 Cent mehr als am Mittwoch. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 55 Cent auf 56,30 Dollar.

12.09.2019 07:51

Marktbeobachter erklärten den Anstieg mit weiteren Signalen der Entspannung im Handelskonflikt zwischen den USA und China. Nachdem zunächst die Regierung in Peking Ausnahmen von Strafzöllen auf Waren aus den USA verkündet hatte, legte die US-Regierung in der Nacht zum Donnertag nach. US-Präsident Donald Trump verschob die für Anfang Oktober angekündigte Anhebung der Strafzölle auf chinesische Importe im Umfang von 250 Milliarden Dollar um zwei Wochen auf Mitte Oktober und bezeichnete dies als "Geste des guten Willens".

Zuvor hatte der Handelskonflikt die Ölpreise immer wieder belastet. Seit etwa einem Jahr schwelt der Konflikt zwischen den beiden grössten Volkswirtschaften der Welt. Immer neue Eskalationsstufen hatten die Sorge vor einem Abflauen der Weltwirtschaft und damit vor einer geringeren Nachfrage nach Rohöl geschürt.

Der Anstieg der Ölpreise erfolgte, nachdem sie am Mittwoch noch stark unter Druck geraten waren und die Notierung für US-Öl zeitweise um mehr als zwei Dollar je Barrel abrutschte. Als Auslöser für den Kursrutsch gilt ein Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg über eine mögliche Lockerung der US-Sanktionen gegen das Opec-Land Iran. Demnach soll US-Präsident Donald Trump vor der Entlassung seines Sicherheitschefs John Bolton eine solche Massnahme ins Gespräch gebracht haben. Eine Lockerung der Sanktionen könnte einen Anstieg der iranischen Ölexporte zu Folge haben./jkr/jha/

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Elias
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Experten rechnen mit sprunghaft steigendem Ölpreis

Es war ein Angriff auf das Herz der Industrie: Nach den Drohnenattacken vom Samstag ist die Ölproduktion Saudi-Arabiens um die Hälfte eingebrochen. Das dürfte den Preis an den Weltmärkten nach oben treiben.

Der Drohnenangriff auf zwei Ölanlagen in Saudi-Arabien sorgt nicht nur politisch für neue Spannungen - auch die globale Wirtschaft wird von den Attacken heftig getroffen. Schließlich ist Saudi-Arabien das wichtigste Ölförderland der Welt.

Analysten rechnen damit, dass der Ölpreis schon am Montag bei Eröffnung der Märkte um fünf bis zehn Dollar pro Barrel (159-Liter-Fass) nach oben schießt. Wie es dann weitergeht, hängt maßgeblich davon ab, wie schnell Saudi-Arabien sein Erdölangebot wieder aufstocken kann.

In einem Szenario mit siebentägiger Förderunterbrechung rechnet Bob McNally von der Analysefirma Rapidian Energy mit einem Preisanstieg von 15 bis 20 Dollar pro Fass. Nach 30 Tagen könnte der Ölpreis sogar schon wieder über die 100-Dollar-Marke steigen. Das wäre ein enormer Preissprung, der die ohnehin schwächelnde Weltwirtschaft tiefer in die Krise stürzen könnte. Zuletzt kostete ein Barrel der Sorte WTI an den Märkten rund 55 Dollar.

Die Angriffe stellten eine neue Dimension dar, sagte Analyst Christyan Malek von der US-Großbank JP Morgan. Der Markt werde dies nun einpreisen und der Preis in den nächsten drei bis sechs Monaten auf 80 bis 90 Dollar pro Fass steigen.

Fünf Prozent des weltweiten Ölangebots betroffen

Bei den Angriffen am frühen Samstagmorgen waren in den Anlagen des Staatskonzerns Saudi Aramco in Bakiak und Churais Feuer ausgebrochen. Die Ölproduktion musste an beiden Standorten vorübergehend eingestellt werden. Nach Angaben des saudi-arabischen Energieministers, Prinz Abdulasis bin Salman, war die Hälfte der gesamten Produktion des Konzerns betroffen, geschätzt 5,7 Millionen Barrel Rohöl pro Tag. Das entspricht nach Expertenangaben rund fünf Prozent des weltweiten Angebots.

Das saudi-arabische Energieministerium sprach am Wochenende von einem vorübergehenden Effekt, der zudem durch die Einspeisung vorhandener Ölreserven in den Markt teilweise kompensiert werde.

Ob Saudi Aramco die Förderung tatsächlich so schnell wieder unter Kontrolle bekommt, ist fraglich. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete unter Berufung auf einen Insider, es werde vermutlich eher Wochen als Tage dauern, bis die Förderung wieder wie gewohnt laufe.

Aramco soll an die Börse

Am Standort Abkaik befindet sich die größte Ölraffinerie von Aramco. Sie liegt rund 60 Kilometer südwestlich des Saudi-Aramco-Hauptsitzes in der Stadt Dahran. In Churais liegt eines der Hauptölfelder des staatlichen Unternehmens, das sich auf seinen Börsengang vorbereitet. Dieser war ursprünglich für 2018 geplant, wurde aber aufgrund des Rückgangs der Rohölpreise auf dem Weltmarkt verschoben.

Zu den Anschlägen bekannten sich die schiitischen Huthi-Rebellen aus dem Nachbarland Jemen, die von Saudi-Arbiens Erzfeind Iran unterstützt werden. In einer Erklärung des Huthi-Fernsehsenders al-Massirah wurde über "eine große Operation gegen Raffinerien in Bakiak und Churais" gesprochen.

US-Außenminister Mike Pompeo schrieb hingegen auf Twitter, es gebe "keinen Beweis, dass die Angriffe aus dem Jemen kamen". Der Iran müsse für seine "Aggressionen zur Rechenschaft gezogen werden". Die Regierung in Washington werde zusammen mit seinen Verbündeten dafür sorgen, dass die weltweite Energieversorgung sichergestellt sei.

 

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

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Ölpreise steigen nach Angriff

Ölpreise steigen nach Angriff auf Saudi-Arabien stark

Nach dem Drohnenangriff auf die grösste Erdölraffinerie in Saudi-Arabien vom Wochenende sind die Ölpreise am Montag stark gestiegen. In den ersten Handelsminuten stiegen die Rohölpreise zunächst massiv um bis zu zwanzig Prozent. Am Morgen kosteten die beiden wichtigsten Ölsorten der Welt dann rund zehn Prozent mehr als am Freitag. Am Markt war die Rede von erhöhten Risikoaufschlägen.

16.09.2019 08:09

Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 66,54 US-Dollar. Das waren 6,32 Dollar mehr als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 5,29 Dollar auf 60,14 Dollar. In der Spitze hatten die Rohölpreise ein Viermonatshoch erreicht.

Am frühen Samstagmorgen hatten mehrere Explosionen Anlagen des staatlichen Ölkonzerns Saudi Aramco in Churais und Abkaik erschüttert. Experten sehen in der Drohnenattacke einen Angriff auf das Zentrum der saudischen Ölindustrie. Nach Angaben von Saudi Aramco ist der Komplex die grösste Raffinerie des Landes und die grösste Rohölstabilisierungsanlage der Welt.

Ein Militärsprecher der Huthis hatte den Angriff mit zehn Drohnen als "legitime Antwort" auf die anhaltende Militärkampagne Saudi-Arabiens im Jemen bezeichnet. Das arabische Königreich führt im Jemen eine von den USA unterstützte Militärkoalition an, die gegen die Huthis kämpft. Diese werden wiederum vom Iran unterstützt.

Betroffen von dem Anschlag ist eine Tagesproduktion von etwa 5,7 Millionen Barrel. Das entspricht rund fünf Prozent des weltweiten Angebots an Erdöl. Der Wegfall gilt als einer der grössten abrupten Ausfälle aller Zeiten.

Als entscheidend für die weitere Ölpreisentwicklung sehen Fachleute an, wie schnell es Saudi-Arabien gelingt, die ausgefallene Produktion zumindest überwiegend wieder herzustellen. In der Zwischenzeit dürfte Saudi-Arabien auf seine zahlreichen und gut gefüllten Lagerstätten zurückgreifen.

US-Präsident Donald Trump genehmigte am Wochenende die Freigabe von nationalen Ölreserven im Falle von Engpässen. Die Energieagentur IEA in Paris sieht zunächst keine Versorgungsprobleme. Vorerst seien die Märkte gut mit reichlich kommerziellen Beständen versorgt. Die Auswirkungen auf den deutschen Markt und für die deutsche Autofahrer dürften sich nach Einschätzung des Mineralölwirtschaftsverbandes (MWV) in Grenzen halten.

Entscheidend für die weitere Ölpreisentwicklung dürfte auch sein, welche geopolitischen Konsequenzen sich für die ölreiche Region im persischen Golf ergeben. US-Präsident Trump drohte den Urhebern mit einem Vergeltungsschlag. US-Aussenminister Mike Pompeo hatte den Iran für die Angriffe in Saudi-Arabien verantwortlich gemacht. Saudi-Arabien und Iran sind seit langem verfeindet. Die USA betrachte die Saudis als Partner in der Golfregion, während sie mit Iran wegen dessen Atomprogramm im Clinch liegen./bgf/men

(AWP)

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Ölpreise stabil nach starkem

Ölpreise stabil nach starkem Rückgang

Die Ölpreise haben sich am Mittwoch zunächst stabilisiert, nachdem sie am Vortag kräftig nachgegeben hatten. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 64,54 US-Dollar. Das war geringfügig weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 29 Cent auf 59,05 Dollar.

18.09.2019 08:13

Am Dienstag waren die Preise kräftig um rund vier Dollar gefallen, nachdem sich eine rasche Wiederherstellung der Produktionskapazitäten Saudi-Arabiens abzeichnete. Nach Angaben des staatlichen Ölkonzerns Saudi Aramco ist ein Teil der durch den Drohnenangriff vom Wochenende getroffenen Ölanlage in Abkaik bereits wieder hergestellt. Die Kapazität vor den Angriffen von 4,9 Millionen Barrel je Tag werde voraussichtlich Ende September erreicht. Das ist schneller, als befürchtet worden war.

Der Angriff auf die grösste Ölanlage Saudi-Arabiens hatte zu Wochenbeginn zu starken Preisanstiegen am globalen Rohölmarkt geführt. Das Königreich ist der grösste Erdölexporteur der Welt. Die Erleichterung darüber, dass die Lage offenbar zügig in den Griff zu bekommen ist, hat die Preise wieder fallen lassen. Sie liegen aber immer noch höher, als vor dem Angriff./bgf/fba

(AWP)

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Saudi-Arabien: Ölproduktion

Saudi-Arabien: Ölproduktion bis Ende September wiederhergestellt

Nach dem Angriff auf Öl-Anlagen in Saudi-Arabien soll die Ölproduktion des Landes bereits bis Ende September wieder komplett hergestellt werden.

18.09.2019 06:52

Der saudiarabische Energieminister Prinz Abdulasis bin Salman sagte am Dienstag, dass das Land seine Rolle als sicherer Versorger der globalen Ölmärkte behalten werde. Ende September wolle Saudi-Arabien eine Kapazität von elf Millionen Barrel Öl pro Tag erreichen und bis Ende November zwölf Millionen. Auch die Methan- und Erdgasproduktion werde zum Monatsende wieder auf dem normalen Niveau liegen. Zuvor hatten Insider davon gesprochen, dass es Monate dauern könnte, bis die Förderung wiederhergestellt werde.

Der weltgrösste Erdölexporteur müsse nun strenge Massnahmen ergreifen, um weitere Angriffe zu verhindern, fügte der Minister hinzu. Die Öl-Versorgung der Kunden laufe wieder auf vollen Touren, da das Land auf Lagerbestände zurückgegriffen habe. Die Reparaturarbeiten an den Anlagen seien nicht so umfangreich wie ursprünglich erwartet.

US-Präsident Donald Trump erklärte, er denke, dass eine Freigabe der strategischen amerikanischen Erdöl-Reserven nicht nötig sei. Er sei bereit, zur Stützung der Märkte die Reserven anzuzapfen, sehe derzeit aber keinen Grund, da die Ölpreise nicht stark gestiegen seien.

Die USA vermuten einem Insider zufolge den Ausgangspunkt für die Angriffe auf saudiarabische Öl-Anlagen im Südwesten des Irans. Die Regierung in Teheran hat Vorwürfe zurückgewiesen, hinter dem Angriff zu stecken. Dieser hatte die saudiarabische Öl-Produktion getroffen und zu einem Anstieg der Öl-Preise geführt. Der Iran und Saudi-Arabien sind Erzrivalen.

(Reuters)

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