Nestle

Nestle Aktie 

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Elias
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«Nestlé-Kurssprung sollte den vernünftigen Investor skeptisch st

Der Kursanstieg der Nestlé-Aktie in diesem Jahr kann kein gutes Ende nehmen, sagt Jacques Stauffer im Interview.

Die Märkte sind in Bezug auf die konstanten Schlagzeilen zum Handelskrieg und der Zinsentwicklung gesättigt. Grundsätzlich trachten alle Investoren nach etwas mehr Rendite, und dies verleitet sie, ungewollte Risiken einzugehen. Die Risiken liegen erfahrungsgemäss dort, wo sie nicht erwartet werden – zum Beispiel bei Nestlé mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von fast 35 und einer Rendite von 2,27 Prozent. Der Kurssprung von 35 Prozent seit Anfang Jahr sollte den vernünftigen Investor skeptisch stimmen.

Wie wird sich die Schweizer Börse kurzfristig entwickeln?

Viele risikoscheue Investoren und der Höhenflug des Schwergewichts Nestlé haben den SMI auf ein Allzeithoch geführt. Nestlé macht zurzeit fast 30 Prozent des SMI aus, vor wenigen Monaten lag das Gewicht des Lebensmittelgiganten noch bei 22 Prozent. Das kann kein gutes Ende nehmen, eine Korrektur ist in dieser Konstellation sehr wahrscheinlich.

Wie wird sich die Schweizer Börse kurzfristig entwickeln?

Viele risikoscheue Investoren und der Höhenflug des Schwergewichts Nestlé haben den SMI auf ein Allzeithoch geführt. Nestlé macht zurzeit fast 30 Prozent des SMI aus, vor wenigen Monaten lag das Gewicht des Lebensmittelgiganten noch bei 22 Prozent. Das kann kein gutes Ende nehmen, eine Korrektur ist in dieser Konstellation sehr wahrscheinlich.

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«Nestlé-Kurssprung sollte den

«Nestlé-Kurssprung sollte den vernünftigen Investor skeptisch stimmen»

Der Kursanstieg der Nestlé-Aktie in diesem Jahr kann kein gutes Ende nehmen, sagt Jacques Stauffer im Interview. Der CEO des Vermögensverwalters Parsumo Capital äussert sich auch zu SMI, Gold, Apple und Tesla.

https://www.cash.ch/news/top-news/boerse-nestle-kurssprung-sollte-den-vernuenftigen-investor-skeptisch-stimmen-1399137

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Nestlé übernimmt Beteiligung

Nestlé übernimmt Beteiligung an Anti-Allergie-Firma

Nestlé steigt bei der US-Firma Before Brands ein, die Lebensmittelallergien mit Nahrungsergänzungsmitteln vorbeugen will. Man übernehme eine Minderheitsbeteiligung an Before Brands, teilte Nestlé am Donnerstag in einem Communiqué mit.

26.09.2019 19:23

Zudem erhalte Nestlé die Vertriebslizenz für die Produkte ausserhalb der USA und die Möglichkeit, die Firma zu einem späteren Zeitpunkt komplett zu übernehmen. Before Brands verkauft kleine vorportionierte Dosen an Allergenen - etwa Erdnüsse, Garnelen oder Haselnüsse - die der Babynahrung beigemischt werden können.

Damit soll verhindert werden, dass die Kinder später eine Allergie gegen diese Nahrungsmittel entwickeln. Finanzielle Details gab Nestlé nicht bekannt.

(AWP)

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Nestlé schliesst Verkauf von

Nestlé schliesst Verkauf von Nestlé Skin Health ab

Nestlé hat den Verkauf seiner Hautpflegesparte abgeschlossen. Durch den Verkauf an ein Finanzkonsortium aus Schweden und Abu Dhabi nahm der Nahrungsmittelriese 10,2 Milliarden Franken ein.

02.10.2019 08:05

Die Sparte, die offiziell Nestlé Skin Health (NSH) heisst, ist für 10,2 Milliarden Franken an ein Konsortium um den Finanzinvestor EQT und die Abu Dhabi Investment Authority (ADIA) gegangen. Der Vollzug erfolge nun nach dem Erhalt der notwendigen Genehmigungen, teilte Nestlé am Mittwoch mit.

Der Nahrungsmittelriese hat sich damit nach fast 40 Jahren vom Geschäft mit Sonnenschutz, Akne- und Antifaltenmitteln, Hautkrebs- und Nagelpilzmedikamenten getrennt. Nestlé Skin Health war ursprünglich 1981 in Lausanne als Gemeinschaftsunternehmen mit L'Oréal unter dem Namen Galderma gegründet worden.

ra/ys

(AWP)

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Nestlé will mit Veggie-Boom

Nestlé will mit Veggie-Boom wachsen

Um von der wachsenden Nachfrage nach veganen Fleischalternativen zu profitieren, nimmt Nestlé pflanzliche Burger und Schnitzel ins Sortiment.

09.10.2019 21:06

Mit pflanzlichen Burgern, Würstchen und Schnitzeln ziele der Lebensmittelkonzern Nestlé vor allem auf junge Kunden ab, die ihren Fleischkonsum zwar reduzieren, aber nicht gänzlich darauf verzichten wollen. "Wir sehen in der Gesellschaft eine Entwicklung hin zu Flexitariern. Das ist ein genereller Trend", sagte Nestlé-Manager Reinhold Jakobi der Nachrichtenagentur Reuters. Mit dem Boom erhofft sich Nestlé auch anziehende Geschäfte.

Der Konzern hat bereits vegane Burger auf dem Markt – in Deutschland seit dem Frühjahr auch im Sortiment der Fast-Food-Kette McDonalds. Nun will Nestlé diese auch mit selbst entwickelten Ersatzprodukten für Käse und Speck ergänzen. Umsatzzahlen für die wachsende Kategorie gibt Nestlé nicht bekannt. Doch die beiden Marken, unter denen Nestlé die Produkte verkauft, verzeichneten hohe zweistellige Zuwachsraten, hatte Nestlé-Chef Mark Schneider erklärt. Daher wolle die Firma ihr Angebot weiter ausbauen. "Wir arbeiten an Würstchen, an Alternativen zu Hühnerfleisch, Nuggets, Schnitzel", sagte Jakobi. Er ist für die Sparte Nestlé Professional zuständig, in der das Geschäft mit Gastronomen gebündelt ist.

Andere Firmen sind längst auf den Trend aufgesprungen – etwa die US-Firma Beyond Meat, die verschiedene Burgerketten mit veganen Produkten beliefert. Ihr Aktienkurs hat sich seit dem Börsenstart im Frühjahr mehr als verdreifacht.

(Reuters)

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Nestlé wächst organisch mit 3

Nestlé wächst organisch mit 3,7% und plant neue Aktienrückkäufe

(Zusammenfassung) - Nestlé ist in den ersten neun Monaten 2019 mehr oder weniger im Rahmen der Erwartungen gewachsen und hält für das Gesamtjahr an seinen bisherigen Prognosen fest. Ausserdem sollen in den nächsten Jahren weitere Milliarden an die Aktionäre ausgeschüttet werden.

17.10.2019 12:30

Der Westschweizer Konzern hat vor allem von einer guten Performance in seinem grössten Markt USA und seiner Haustierfutter-Marke Purina profitiert. Das organische Wachstum als zentrale Wachstumskennzahl lag in der Berichtsperiode bei 3,7 Prozent, wie der weltgrösste Nahrungsmittel-Hersteller am Donnerstag mitteilte.

Beim organischen Wachstum werden Akquisitions- und Wechselkurseffekte herausgerechnet, entsprechend ist auch vom Wachstum aus eigener Kraft die Rede. Im dritten Quartal allein waren es ebenfalls 3,7 Prozent, wobei Nestlé damit deutlich über dem Konkurrenten Unilever lag, der - wie ebenfalls heute berichtet - lediglich um 2,9 Prozent wuchs.

Die 3,7 Prozent in der Neunmonatsperiode setzten sich zusammen aus einem Mengenwachstum (RIG) von 3,0 Prozent und Preissteigerungen von 0,7 Prozent. Der Gesamtumsatz stieg mit 2,9 Prozent auf 68,4 Milliarden Franken etwas weniger stark, weil sich die Wechselkursverschiebungen etwas zuungunsten des Produzenten von Maggi-Suppen, Nespresso-Kapselkaffe oder Cailler-Schokolade entwickelten.

Starbucks-Produkte in 34 Ländern

Alle Produktkategorien verzeichneten laut den Angaben ein positives Wachstum, allen voran die Purina-Produkte sowie Kaffee. Die dieses Jahr erfolgte Lancierung von Starbucks-Produkten ist gemäss den Verantwortlichen ein voller Erfolg. Bekanntlich hat Nestlé letztes Jahr für über 7 Milliarden Dollar die Rechte zur Vermarktung von Starbucks-Produkten erworben. Die seither neu entwickelten Produkte werden mittlerweile in 34 Ländern angeboten - seit einigen Wochen auch in der Schweiz, und zwar bei Coop.

Weniger gut läuft hingegen das Wassergeschäft, das in der Periode von Januar bis September lediglich ein Wachstum von 0,5 Prozent erzielte. Eigentlich gehöre das Wasser-Business mit Wachstumsraten von gewöhnlich fünf bis sieben Prozent zu den wachstumsstarken Produktkategorien des Unternehmens, sagte Konzernchef Mark Schneider an einem Call für Journalisten.

Stockend ist der Absatz seit längerem in Nordamerika, zudem sei nun auch die Sommersaison in Europa enttäuschend verlaufen, hiess es. Entsprechend wird das Geschäft, das derzeit noch auf globaler Basis geführt wird, ab nächstem Jahr auf die einzelnen Zonen (Amerika, Europa, Asien etc.) aufgeteilt. Nestlé will dabei von der lokalen Expertise profitieren und schneller auf Änderungen der Konsumentenvorlieben reagieren können.

Zum Wassergeschäft von Nestle gehören bekannte Marken wie San Pellegrino oder Perrier. In der Schweiz sind es etwa die Marken Henniez oder Cristalp, wobei Nestlé Waters Schweiz rund 270 Mitarbeitende beschäftigt (Stand 2018). Der bisherige Leiter von Nestlé Waters, Maurizio Patarnello, wird das Unternehmen per Ende Jahr verlassen.

Aktie deutlich im Minus

Insgesamt zeigte sich Nestlé-Chef aber angetan vom Ergebnis: "Wir sind mit unserem Neunmonatsergebnis zufrieden und haben weitere Fortschritte auf dem Weg zu unseren Finanzzielen für 2020 erzielt", sagte er. Die Transformation des Portfolios sei "vollständig" auf Kurs. Entsprechend wurden auch die Ziele für das Gesamtjahr bestätigt.

Nestlé erwartet demnach ein organisches Umsatzwachstum von rund 3,5 Prozent und eine (bereinigte) operative Marge von mindestens 17,5 Prozent. Der Optimismus wird auch dadurch unterstrichen, dass der Konzern im Zeitraum von 2020 bis 2022 weitere bis zu 20 Milliarden an die Aktionäre auszuschütten gedenkt, hauptsächlich in Form von Aktienrückkäufen. Dies, nachdem ein Rückkaufprogrmamm über die gleiche Summe Ende Jahr auslaufen wird.

Die Summe von 20 Milliarden Franken sollte für den Konzern kein Problem sein. Er hat erst vor kurzem den Verkauf seiner Sparte Skin Health abgeschlossen und damit über 10 Milliarden Franken eingenommen. Zudem dürfte der freien operative Cashflow gemäss Analysten in den nächsten Jahren auf 11 bis 12 Milliarden pro Jahr steigen.

Trotz der Ankündigung geriet der Aktienkurs von Nestlé unter Druck. Um die Mittagszeit notierte das Papier in einem festeren Gesamtmarkt 0,9 Prozent tiefer bei 105,14 Franken. Händler begründeten dies mit möglicherweise etwas überzogenen Erwartungen einzelner Marktteilnehmer und Gewinnmitnahmen nach der sehr guten Performance bisher in diesem Jahr.

uh/rw

(AWP)

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Aktienrückkauf lastet auf Kreditwürdigkeit

Die Ratingagenturen Fitch und Moody's stufen den Konzern ab. Für das Management dürfte das kein Grund zur Sorge sein.

Moody’s und Fitch stufen Nestlé (NESN 102.58 0.08%) als weniger kreditwürdig ein. Sie senken das Rating auf Aa3 (nach Aa2) respektive A+ (nach AA–). Als Grund nennen beide Ratingagenturen die angekündigte Kapitalausschüttung an die Aktionäre von bis zu 20 Mrd. Fr. über die nächsten drei Jahre. Der Ausblick lautet unverändert «stabil».

Die Herabstufung spiegle die Verschlechterung der Kreditkennzahlen von Nestlé nach dem angekündigten Rückkaufprogramm, erklärte Moody’s am Dienstag. Wegen der Finanzpolitik des Konzerns sei eine weitere Herabstufung kurzfristig unwahrscheinlich.

Tatsächlich hat Nestlé unter CEO Mark Schneider ihre Kapitalstruktur verändert. Mitunter infolge des derzeit laufenden Rückkaufprogramms in der Höhe von 20 Mrd. Fr. hat sich die Nettoverschuldung in den vergangenen drei Jahren verdoppelt: Das Verhältnis zum Ebitda liegt derzeit auf 1,6 und damit deutlich über dem Zehnjahresschnitt von 0,9. «Wir könnten uns noch stärker verschulden», sagte Finanzchef François-Xavier Roger Ende August gegenüber «Finanz und Wirtschaft», aber das Verhältnis werde nicht einfach auf vier oder ähnlich steigen.

Das Nestlé-Management dürfte mit der Herabstufung demnach kein Problem haben. Roger hatte im Interview erklärt, dass sich der Konzern auch ein A-Rating vorstellen könne. CEO Schneider ergänzte anlässlich der Präsentation der Neunmonatszahlen vergangene Woche, dass das angekündigte Aktienrückkaufprogramm nur die Fortsetzung der bisherigen Finanzstrategie bedeute.

Aus dem Verkauf der Hautpflegesparte für 10,2 Mrd. Fr. und dem hohen operativen Cashflow verfügt Nestlé über sehr hohe flüssige Mittel. Würden sie nicht investiert oder an die Aktionäre ausgeschüttet, sondern für die Schuldenreduktion verwendet, würde die Verschuldung wieder deutlich zurückgehen. Das widerspricht den Absichten der Unternehmensführung, die sich dazu bekannt hat, sich zu den derzeit günstigen Konditionen vermehrt mit Fremdmitteln finanzieren zu wollen.

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Presse: Nestlé prüft Optionen

Presse: Nestlé prüft Optionen für zwei chinesische Marken

Nestlé prüft Optionen für die chinesischen Marken Hsu Fu Chi und Yinlu. Das berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstagabend unter Berufung auf Kreise. Dabei sei auch ein Verkauf der Einheiten nicht ausgeschlossen.

29.10.2019 20:56

Der Wert der Mehrheitsbeteiligungen wird dem Bericht zufolge auf mehr als 1 Milliarde Dollar veranschlagt. Es seien aber noch keine finalen Entscheidungen getroffen worden, hiess es weiter.

Nestlé hatte die Firmen 2011 erworben und hatte in letzter Zeit mit geringen Wachstumsraten in diesem Markt zu kämpfen. Yinlu stellt etwa trinkfertige Erdnussmilch und konsumfertigem Reisporridge in Konserven her, Hsu Fu Chi ist ein Süsswarenproduzent.

yr/

(AWP)

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Plant Nestlé-Chef Schneider

Plant Nestlé-Chef Schneider noch weitere Verkäufe?

Mit dem Verkauf des US-Glacégeschäfts verbessert sich das Wachstumsprofil von Nestlé nur geringfügig. Allerdings geht mit der Transaktion die Hoffnung einher, dass schon bald weitere Bereichsverkäufe folgen könnten.

12.12.2019 08:14

Von Lorenz Burkhalter

Nach einer mehrwöchigen Nachrichtenflaute kann Nestlé-Chef Mark Schneider mit einer weiteren Erfolgsmeldung aufwarten: Obwohl Glacé auf den ersten Blick so gar nicht zur kalten Jahreszeit passt, gibt er den Verkauf der US-Speiseeisaktivitäten für 4 Milliarden Dollar ans Joint-Venture Froneri bekannt.

Dadurch verbessern sich die Wachstumsaussichten seines Westschweizer Arbeitgebers zwar nur marginal. Allerdings gewinnt Froneri bedeutend an Grösse, was es dem Joint-Venture zukünftig einfacher macht, sich im hart umkämpften Markt für Speiseeis gegen mächtige Rivalen wie etwa Unilever durchzusetzen.

Bei den Anlegern kann Schneider mit diesem Schritt denn auch punkten. Im vorbörslichen Handel von Julius Bär gewinnt die Nestlé-Aktie zur Stunde 0,6 Prozent auf 103,65 Franken.

Finanzielle Auswirkungen aus Sicht von Nestlé vernachlässigbar

Auch in Analystenkreisen stösst der Verkauf des US-Speiseeises auf positive Resonanz. Die Neuigkeiten kämen zu einem Zeitpunkt, als der Konzernumbau bereits weit fortgeschritten schien, schreibt etwa Jefferies und gibt sich überrascht. Berechnungen der US-Investmentbank zufolge führt der Verkauf bei Nestlé zwar zu einer leichten Verwässerung der zukünftigen Gewinne. Im Gegenzug verspricht sie sich jedoch eine Verbesserung des organischen Umsatzwachstums um 5 bis 10 Basispunkte. Jefferies empfiehlt die Nestlé-Aktie wie bis anhin mit einem Kursziel von 118 Franken zum Kauf.

Die britische Barclays hält die finanziellen Auswirkungen aus Sicht von Nestlé hingegen für vernachlässigbar. Dennoch begrüsst die Grossbank die Neuigkeiten, glaubt sie doch, dass Froneri als Käuferin in den Genuss umfangreicher Skalen- und Synergieeffekte kommt. Davon würde auch Nestlé profitieren, sind die Westschweizer mit 44,5 Prozent doch Junior-Partner des Joint-Ventures. Barclays stuft die Aktie mit "Overweight" und einem Kursziel von 115 Franken ein.

Wertvolle Impulse für die Aktie?

Noch bis Ende August galt die Nestlé-Aktie als der diesjährige Überflieger unter den Titeln aus dem Swiss Market Index (SMI). Allerdings ist sie seither deutlich vom damaligen Rekordhoch bei 113,20 Franken zurückgefallen. Zuletzt drohten gar wieder Kurse unter 100 Franken.

Beobachter begrüssen deshalb den 4 Milliarden Dollar schweren Verkauf des Speiseeisgeschäfts ans Joint-Venture an Froneri, in der Hoffnung, dass Nestlé-Chef Mark Schneider den Umbau seines Arbeitgebers im kommenden Frühjahr fortsetzen wird.

Mit einem Kursplus von fast 30 Prozent steht die Nestlé-Aktie bei den Blue Chips im oberen Drittel der diesjährigen Gewinnerliste. Den Dividendenabgang von Mitte April aufgerechnet, notiert erstere sogar um 32 Prozent über dem Stand von Anfang Januar.

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Nestlé beendet wie geplant

Nestlé beendet wie geplant Aktienrückkauf - Neues Programm beginnt am 3.1.

Der Lebensmittelkonzern Nestlé hat sein Aktienrückkaufprogramm über 20 Milliarden Franken wie geplant beendet. Ausserdem wird ein neuer Rückkauf gestartet - wie im Oktober bereits angekündigt.

30.12.2019 18:35

Im Rahmen des Rückkaufprogramms, das seit dem 4. Juli 2017 lief, wurden rund 225,2 Millionen Aktien zu einem Durchschnittspreis von 88,82 Franken je Stück zurückgekauft, teilte die Gesellschaft am Montagabend mit.

An den Generalversammlungen 2018 und 2019 war die Vernichtung von rund 136,2 Millionen Aktien beschlossen worden. Das Aktienkapital reduzierte sich dadurch auf aktuell 297,6 Millionen Franken. Die nächste ordentliche GV im Jahr 2020 werde über die Vernichtung der restlichen 89,0 Millionen Aktien bestimmen, hiess es.

Weitere 20 Mrd Fr.

Bereits im Oktober hatte Nestlé zudem ein weiteres Aktienrückkaufprogramm angekündigt. Der Konzern will im Zeitraum von 2020 bis 2022 weitere bis zu 20 Milliarden Franken in Form von Aktienrückkäufen an die Aktionäre ausschütten.

Nun wurden Details kommuniziert. Geplant ist, den Rückkauf an oder ab dem kommenden Freitag, den 3. Januar zu starten, wie es am Montagabend weiter hiess. Bis Ende Dezember 2022 sollte dieser zudem beendet sein.

Ein Rückkaufvolumen von 20 Milliarden entspreche - basierend auf dem Schlusskurs vom vergangenen Freitag - 188,0 Millionen Namenaktien bzw. 6,31 Prozent des derzeitigen Aktienkapitals und der Stimmrechte von Nestlé.

Abhängig von Marktumfeld

Das Volumen der monatlichen Rückkäufe sei abhängig von den Marktbedingungen, so Nestlé. Sollte während der Dauer des Aktienrückkaufs eine oder mehrere Sonderdividende ausgeschüttet werden oder sollten in diesem Zeitraum grössere Akquisitionen stattfinden, werde der Gesamtbetrag des Rückkaufprogramms entsprechend reduziert.

Für den Aktienrückkauf werde die bestehende zweite Handelslinie an der Schweizer Börse SIX weitergeführt. Der Verwaltungsrat beabsichtigt zudem, an den Generalversammlungen die Kapitalherabsetzungen durch Vernichtung der zurückgekauften Namenaktien zu beantragen.

ys/cf

(AWP)

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Nestlé will knapp zwei

Nestlé will knapp zwei Milliarden in Reduktion von Neuplastik stecken

Nestlé will Verpackungen aus Neuplastik zunehmend durch solche aus rezykliertem Kunststoffen ersetzen.

16.01.2020 08:48

Dafür nimmt der Nahrungsmittelriese bis 2025 knapp 2 Milliarden Franken in die Hand. Davon stehen 1,5 Milliarden Franken für den Aufpreis für alternative Materialien bereit, wie Nestlé am Donnerstag mitteilte. Die meisten Kunststoffe liessen sich nur schwer für Lebensmittelverpackungen recyclen. Die Folge davon sei ein begrenztes Angebot an wiederverwendbaren lebensmittelverträglichen Kunststoffen.

Nestlé wolle für solche Materialien einen Markt schaffen. Dafür beziehe der Konzern bis 2025 bis zu 2 Millionen Tonnen lebensmittelverträgliche recycelte Kunststoffe. Alleine im Jahr 2018 summierten sich die Plastikverpackungen von Nestlé laut eigenen Angaben auf 1,7 Millionen Tonnen.

Unter dem Strich will der Konzern die höheren Kosten für solche Materialien mit operativen Effizienzsteigerungen ausgleichen. Der Aufwand solle sich so nicht auf den Gewinn auswirken.

250 Millionen für Start-ups

Zudem will der Nahrungsmittelmulti die Entwicklung von innovativen neuen Materialien, Nachfüllsystemen und Recyclinglösungen fördern. Zusätzlich zu den eigenen Forschungsaktivitäten lanciert Nestlé deshalb einen Risikokapitalfonds für nachhaltige Verpackungen. Dieser investiert in Start-ups. Dotiert wird der Fonds mit 250 Millionen Franken.

Als weltgrösster Nahrungsmittelhersteller zählt Nestlé auch zu den grössten Plastikverschmutzern. Der Konzern wurde deshalb auch wiederholt von Umweltschützern kritisiert. Im Jahr 2018 verpflichtete sich Nestlé auch dazu, alle Verpackungen bis 2025 recyclingfähig oder wiederverwendbar zu machen. Zudem soll der Bedarf an Neuplastik in derselben Zeitspanne um ein Drittel sinken.

"Kein Plastik sollte auf einer Mülldeponie oder in der Umwelt enden", sagte Nestlé-Chef Mark Schneider im Communiqué. Er lud andere ein, sich dem Konzern anzuschliessen bei seinen Bemühungen, einen breiteren Markt für lebensmittelverträglich recycelte Kunststoffe zu schaffen und die Innovation zu fördern. Nestlé versprach zudem, weitere Initiativen zu entwickeln und regelmässig über die erzielten Fortschritte zu berichten.

(AWP)

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Nestlé geht im Fleischersatz

Nestlé geht im Fleischersatz-Geschäft Partnerschaften in Kanada ein

Nestlé investiert weiter ins Geschäft mit Fleischersatz-Produkten. Der Nahrungsmittel-Konzern hat dazu mit den kanadischen Herstellern Burcon Nutrascience und Merit Functional Foods eine Partnerschaft vereinbart. Finanzielle Details dazu werden in der Mitteilung vom Freitag nicht genannt.

24.01.2020 08:42

Mit der Unterstützung von Burcon und Merit werde Nestlé weitere "wohlschmeckende" Fleisch- und Milchersatzprodukte basierend auf pflanzlichen Proteinen entwickeln, heisst es weiter. Nestlé erhalte so Zugang zu einer Reihe neuer hochwertiger Zutaten in diesem Bereich.

Burcon Nutrascience ist auf die Herstellung pflanzlicher Proteine etwa aus Erbsen, Raps, Soja, Hanf, Sonnenblumenkernen und weiterer Nutzpflanzen spezialisiert. Die 2019 gegründete Merit Functional Foods entwickelt Proteinzutaten und -mischungen.

Bei Nestlé selber arbeiten weltweit rund 300 Wissenschaftler, Ingenieure und Produktentwickler in acht Forschungs- und Entwicklungszentren an der Herstellung neuer Produkte auf pflanzlicher Basis.

mk/uh

(AWP)

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Nestlé übernimmt von Allergan

Nestlé übernimmt von Allergan Magen-Darm-Medikament Zenpep

Der Nahrungsmittelkonzern Nestlé baut den Bereich therapeutische Produkte aus und übernimmt vom Pharmakonzern Allergan dessen Magen-Darm-Medikament Zenpep. Allergan habe damit 2018 einen Umsatz von 237 Millionen US-Dollar erwirtschaftet, teilte Nestlé am Montag mit. Zum Preis wurden keine Angaben gemacht.

27.01.2020 07:56

Zenpep ist laut den Angaben in den Vereinigten Staaten erhältlich. Es ist ein Medikament für Menschen, die Nahrung nicht richtig verdauen können, weil ihre Bauchspeicheldrüse nicht genügend Enzyme zum Abbau von Fett, Proteinen und Kohlenhydraten liefert. Mit Zenpep werde das bestehendes Angebot an Ernährungsprodukten ergänzt, so Nestlé weiter.

Der Kauf steht im Zusammenhang mit der Fusion von Allergan und Abbvie bzw. wettbewerbsrechtlichen Vorgaben dazu, wie einer separaten Mitteilung des Pharmakonzerns zu entnehmen ist. Nestlé erwartet den Vollzug der Zenpep-Übernahme zusammen mit dem Vollzug des Allergan-Abbvie-Deals. Dieser wird von Allergan und Abbvie für das laufende Quartal erwartet.

rw/uh

(AWP)

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Nestlé verfehlt beim

Nestlé verfehlt beim organischen Wachstum die Prognosen - Dividende erhöht

Nestlé ist im vergangenen Geschäftsjahr 2019 so schnell gewachsen wie seit 2015 nicht mehr. Zudem verdiente der Nahrungsmittelkonzern auch mehr. Im laufenden Jahr 2020 soll sich das Wachstum weiter beschleunigen.

13.02.2020 07:42

Nestlé wuchs 2019 aus eigener Kraft um 3,5 Prozent, wie der weltgrösste Nahrungsmittelhersteller am Donnerstag mitteilte. Die 3,5 Prozent setzten sich zusammen aus einem Mengenwachstum (RIG) von 2,9 Prozent und Preissteigerungen von 0,6 Prozent. Der Gesamtumsatz stieg derweil um 1,2 Prozent auf 92,6 Milliarden Franken. Nettozukäufe verringerten den Umsatz um 0,8 Prozent, die Wechselkurseffekte reduzierten ihn um 1,5 Prozent.

Wachstumstreiber waren die Heimtierprodukte von Purina. Auch Kaffee habe eine gute Dynamik verzeichnet, unterstützt durch die hohe Nachfrage nach Starbucks-Produkten, die bislang in über 40 Ländern eingeführt worden seien, heisst es. Insgesamt hätten Starbucks-Produkte im Jahr 2019 einen zusätzlichen Umsatz von über 300 Millionen Franken generiert.

Vegetarische und pflanzliche Lebensmittel wie pflanzliche Burger hätten ein starkes zweistelliges organisches Wachstum und einen Umsatz von nahezu 200 Millionen Franken erzielt.

Schwächelnde Wassersparte

Kaum vorwärts ging es dagegen bei der Wasser-Sparte. Dies widerspiegle den Preisdruck im Mainstream-Segment und die schwache Nachfrage in Europa, so Nestlé. Hier hat Nestlé bereits einen Umbau angekündigt.

Zum Jahresende verlor der Konzern insgesamt zwar etwas an Schwung, er wuchs organisch noch um 3,0 Prozent im Schlussquartal. In den Vorquartalen war es jeweils um 3,7, 3,9 und 3,4 Prozent vorwärts gegangen. Allerdings hatte Nestlé dies bereits aus verschiedenen Gründen erwartet.

Margenziel erreicht

Operativ machte der Hersteller von Nespresso-Kaffee, Cailler-Schokolade und Buitoni-Pizza weitere Fortschritte, so dass ihm eine kräftige Margensteigerung gelang. Vom Umsatz blieben 17,6 Prozent als bereinigter operativer Gewinn übrig, das sind 60 Basispunkte mehr als noch im Vorjahr. Das Mittelfristziel bis 2020 von 17,5 bis 18,5 Prozent wurde damit wie erwartet bereits ein Jahr früher erreicht.

Zudem spülte der Verkauf der Hautpflegesparte Skin Health Milliarden in die Firmenkasse. Unter dem Strich blieben so 12,6 Milliarden Franken als Reingewinn, fast ein Viertel mehr als im Vorjahr.

Dividende von 2,70 Franken

Die Aktionäre sollen über eine Dividende von 2,70 Franken nach 2,45 Franken im Vorjahr von dem Gewinn profitieren. Das ist die 25. Dividendenerhöhung in Folge.

Mit den vorgelegten Zahlen erfüllte Nestlé die Erwartungen der Finanzgemeinde knapp. Von der Nachrichtenagentur AWP befragte Analysten hatten im Schnitt einen Umsatz von 93,3 Milliarden Franken bei einem organischen Wachstum von 3,6 Prozent, eine EBIT-Marge von 17,7 Prozent sowie einen Reingewinn von 12,3 Milliarden Franken erwartet. Zudem rechneten sie mit einer Dividende von 2,68 Franken pro Aktie.

Für das laufende Jahr gibt sich Nestlé zurückhaltender als bisher. Neu wird noch eine weitere Steigerung beim organischen Wachstum erwartet. Bislang hatte Nestlé ein organisches Wachstum im mittleren einstelligen Bereich in Aussicht gestellt.

Für 2021/2022 werde dann aber eine anhaltende Beschleunigung in Richtung eines nachhaltigen mittleren einstelligen Wachstums erwartet. Die zugrunde liegende operative Ergebnismarge soll sich kontinuierlich verbessern. Zudem soll es auch Steigerungen sowohl beim zugrunde liegenden Gewinn je Aktie zu konstanten Wechselkursen als auch bei der Kapitaleffizienz erwartet.

Nestlé bezeichnete es zudem als noch zu früh, um die finanziellen Auswirkungen des Ausbruchs des Coronavirus zu beziffern.

Die Nestlé-Aktie hat im bisherigen Jahresverlauf mit einem Plus von rund 4 Prozent ähnlich wie der Leitindex SMI zugelegt. Die Titel notieren mit aktuell rund 109 Franken nahe an ihrem Jahreshoch von 109,62 Franken. Das bisherige Allzeithoch stammt vom 6. September und liegt bei 113,20 Franken. Im Vorjahr hatten die Titel um fast einen Drittel zugelegt.

(cash/AWP)

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Nestlé ist Übernahme von

Nestlé ist Übernahme von Allergan-Medikament Zenpep einen Schritt näher

Der Nahrungsmittelkonzern Nestlé ist der Übernahme des Magen-Darm-Medikaments Zenpep vom Pharmakonzern Allergan einen Schritt näher gekommen. Abbvie und Allergan haben mit der US-Wettbewerbsbehörde Federal Trade Commission (FTC) eine vorläufige Konsensvereinbarung über die Fusionsvereinbarungen getroffen, wie es in einer Mitteilung vom Dienstagabend heisst.

17.03.2020 22:10

Demnach verpflichten sich die Unternehmen zu Devestitionen. Wie bekannt soll Nestlé Zenpep übernehmen. Dies ist ein Medikament für Menschen, die Nahrung nicht richtig verdauen können, weil ihre Bauchspeicheldrüse nicht genügend Enzyme zum Abbau von Fett, Proteinen und Kohlenhydraten liefert. Zudem soll das Schweizer Unternehmen auch Viokace übernehmen, ein weiteres Bauchspeichel-Enzym. Weiter sieht die Vereinbarung vor, dass Brazikumab, ein in der Entwicklung befindlicher IL-23 Inhibitor, an AstraZeneca verkauft wird.

Nestlé hatte bereits Ende Januar zu Zenpep informiert. Laut der jetzigen Mitteilung von Abbvie und Allergan wird mit einem Abschluss der Transaktion im Mai gerechnet, zuvor wurde das erste Quartal als Termin genannt.

yr

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Nestlé-Chef warnt Mitarbeiter

Nestlé-Chef warnt Mitarbeiter vor "aufziehendem Sturm"

Der Nahrungsmittelriese Nestlé schwört seine Mitarbeiter angesichts der Coronavirus-Krise auf schwierige Zeiten ein. "Bitte machen Sie sich auf den Sturm gefasst - denn er wird kommen", hiess es in einer der Nachrichtenagentur Reuters am Montag vorliegenden internen Mitteilung von Konzernchef Mark Schneider an die Belegschaft.

23.03.2020 11:38

Er forderte die Mitarbeiter auf, alle notwendigen Anstrengungen zu unternehmen, um die Kunden mit den benötigten Lebensmitteln und Getränken zu versorgen. In den noch nicht betroffenen Gebieten müssten Lagerbestände mit kritischen Produkten aufgebaut werden. "Dies ist der Moment für zusätzliche Anstrengungen, um die zusätzliche Meile zu gehen", so Schneider.

Der weltweit grösste Nahrungsmittelhersteller ist bekannt für Maggi-Suppen, KitKat-Schokoladenriegel oder Nescafé-Instant-Kaffee und beschäftigt weltweit über 290'000 Mitarbeiter.

(AWP)

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Wdh: Nestlé-GV wegen

Wdh: Nestlé-GV wegen Coronavirus-Pandemie ohne Präsenz der Aktionäre

(Stellt klar, wer der Stimmrechtsvertreter ist) - Der Nahrungsmittelkonzern führt zwar wie geplant am 23. April seine Generalversammlung durch. Wegen der Coronavirus-Pandemie findet diese aber ohne die Aktionäre statt, wie Nestlé am Dienstag mitteilte.

24.03.2020 07:53

Die Aktionäre können ihr Stimmrecht durch den unabhängigen Stimmrechtsvertreter Hartmann Dreyer, Rechtsanwälte und Notare, ausüben. Stimminstruktionen können schriftlich oder über das digitale Aktionärs-Portal übermittelt werden, heisst es in der Mitteilung weiter.

sig/tv/yr

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Nestlé-CEO Ulf Mark Schneider

Nestlé-CEO Ulf Mark Schneider hat 2019 fast 10 Millionen Franken verdient

Nestlé-CEO Ulf Mark Schneider hat für das Geschäftsjahr 2019 eine Gesamtentschädigung von 9,85 Millionen nach 9,33 Millionen Franken im Vorjahr erhalten. Das Grundsalär betrug unverändert 2,4 Millionen Franken. Dazu kamen Boni und Bezugsrechte auf Aktien im Gegenwert von 7,5 Millionen, wie aus dem am Dienstag publizierten Geschäftsbericht hervorgeht.

24.03.2020 08:35

Werden auch noch Beiträge der Firma in die Pensionskasse eingerechnet, belief sich das Salär von Scheider auf 10,35 Millionen Franken verglichen mit 9,97 Millionen im Vorjahr.

Die Entschädigung für die gesamte Nestlé-Geschäftsleitung stieg 2019 auf 42,0 Millionen von 41,7 Millionen Franken. Verwaltungsratspräsident Paul Bulcke erhielt im abgelaufenen Jahr insgesamt 3,49 Millionen Franken. Das sind 0,56 Millionen weniger als im Vorjahr. Dem gesamten Verwaltungsrat wurden 8,97 Millionen ausbezahlt (-0,58 Mio).

sig/ra

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