AUSTRIAMICROSYS (AMS)

ams I 

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Gluxi
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Der Peter meldet sich, egal

Der Peter meldet sich, egal ob unter oder über 50.-

Pesche ist halt flexibel, dazu kommt mir dieses Sprichwort in den Sinn: «Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann»

Pesche
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Im Augenblick könnte ich mich

Im Augenblick könnte ich mich Kläpfen, ich hoffe aber immer noch auf einen Bieterstreit. Da sind die 35 wieder möglich  

Geld stinkt, aber ich liebe den Geschmack

Zyndicate
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AMS senkt

AMS senkt Mindestannahmeschwelle bei Osram-Deal

Der Halbleiterhersteller AMS gibt bei der geplanten Übernahme des Konkurrenten Osram Gas. Insbesondere soll die Mindestannahmeschwelle des Angebots auf 62,5 von 70 Prozent gesenkt werden, wie das Unternehmen am Montag mitteilt. Damit wolle man schneller zum Erfolg kommen, hiess es zur Begründung. Der Entscheid sei nach einer weiteren Analyse der Aktionärsstruktur von Osram gefällt worden.

16.09.2019 07:30

Gestützt sieht sich das Unternehmen, dessen Aktien an der Schweizer Börse kotiert sind, durch ein "umfassend positives Feedback" während einer zweiwöchigen globalen Investoren-Roadshow. Man sehe sich daher in seiner strategische Vision nochmals bestärkt. Das Übernahmeangebot von AMS läuft bekanntlich noch bis am 1. Oktober.

Neue Details gibt es auch zur Finanzierung des Deals. So will AMS "im Zeitraum Ende Oktober 2019" eine ausserordentliche Generalversammlung abhalten. An dieser solle über eine Kapitalerhöhung über 1,5 Milliarden Euro entschieden werden, so die Mitteilung weiter. Diese diene der teilweisen Refinanzierung der im Zusammenhang mit dem Angebot stehenden Brückenfinanzierung in Höhe von 4,2 Milliarden Euro.

Die Bieterschlacht um den zum Verkauf stehenden Beleuchtungshersteller Osram geht in diesen Tagen in die entscheidende Phase. Bis Dienstag (17.9.) müssen Vorstand und Aufsichtsrat von Osram bekannt geben, ob sie den Aktionären die Übernahme durch den Sensorhersteller AMS empfehlen werden.

AMS bietet 38,50 Euro je Aktie. Das wären insgesamt etwa 3,7 Milliarden Euro, gut 300 Millionen mehr als das von der Osram-Chefetage bislang favorisierte Konkurrenzangebot der US-Finanzinvestoren Bain Capital und Carlyle. Diese haben aber noch die Möglichkeit, ihr Angebot zu erhöhen.

rw/uh

(AWP)

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Elias
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Osram spricht sich für AMS-Offerte aus

Trotz Bedenken bevorzugt der Lichtkonzern das Angebot des Chipherstellers. Derweil erhöhen die Österreicher das Tempo für eine Übernahme.

(Reuters/AWP) Im Übernahmekampf um Osram (OSR 37.5 0.64%) empfiehlt der Lichttechnikkonzern seinen Aktionären trotz Bedenken das 4,3 Mrd. € schwere Angebot des Chipherstellers AMS (AMS 48.18 3.7%). «Die finanzielle Attraktivität der Offerte war dabei höher zu gewichten als Kritikpunkte», teilte Osram am Montag in München mit. Der österreichische AMS-Konzern überbietet mit 38,50 € je Aktie die Finanzinvestoren Bain Capital und Carlyle, die den Anteilseignern 35 € zahlen wollen. Beide Angebote laufen bis 1. Oktober. AMS senkte ferner zu Wochenbeginn die Mindestannahmeschwelle.

Während der Vorstand und sieben der zwölf Verwaltungsratsmitglieder von Osram ihre Bedenken gegen AMS hintanstellten, stimmten fünf Arbeitnehmervertreter in dem Kontrollgremium gegen AMS. Die Gewerkschaft IG Metall befürchtet unter AMS einen Stellenabbau. Osram beschäftigt weltweit rund 25’000 Mitarbeiter, davon rund 6500 in Deutschland. Die Österreicher müssen sich offenbar auf heftigen Widerstand aus der deutschen Belegschaft einstellen. Denn der Osram-Konzernbetriebsrat wertete es nun sogar als «feindlichen Akt», wie AMS um die Gunst der Anleger geworben habe. Das Angebot von Bain und Carlyle, das bereits im Juli vorlag, hatten Vorstand und Verwaltungsrat hingegen einstimmig empfohlen.

Aus Sicht von Vorstand und Verwaltungsrat sei das unternehmerische Konzept von Bain und Carlyle insgesamt tragfähiger, heisst es in der gemeinsamen Stellungnahme beider Gremien zur AMS-Offerte. Während die Finanzinvestoren Osram als Ganzes erhalten wollen, will AMS sich Osram einverleiben. Der Sensorspezialist interessiert sich für das Opto-Halbleiter-Geschäft und die Autozuliefersparte. Von der Digitalsparte und der LED-Produktion für das Verbrauchergeschäft wollen sich die Österreicher trennen.

AMS plant Kapitalerhöhung pber 1,5 Mrd. €

AMS hat zwar zugesagt, Teile der Osram-Produktion aus Asien nach Deutschland zu verlagern und damit den Standort Regensburg zu stärken. Osram bezweifelt allerdings, dass dieser Plan aufgeht. Die angestrebte Verlagerung aus Malaysia nach Bayern sei schwieriger und für das Geschäft weniger erfolgversprechend als von AMS angenommen. Insgesamt seien die Kostensenkungen von 300 Mio. € im Jahr, die AMS bei einer Zusammenlegung beider Konzerne einkalkuliert, keineswegs sicher. Osram äusserte auch die Befürchtung, dass AMS mit einer Integration des dreimal so grossen deutschen Konzerns scheitern könnte. AMS setzte im vergangenen Jahr 1,4 Mrd. € um, Osram mehr als 4 Mrd. €. Ende Oktober wollen die Österreicher eine ausserordentliche Hauptversammlung einberufen. Dort will sich das Management die geplante Aktienemission von 1,5 Mrd. € genehmigen lassen, mit der der geplante Osram-Kauf für rund 4,3 Mrd. € zum Teil refinanziert werden soll.

Osram-Chef Olaf Berlien und fünf Verwaltungsratsmitglieder kündigten an, ihre Aktien nicht an AMS verkaufen zu wollen. Darunter seien zwei Vertreter der Anteilseigner, teilte Osram mit. Lediglich zwei weitere Verwaltungsratsmitglieder, die ebenfalls Osram-Aktien halten, wollten diese an AMS veräußern. In der Stellungnahme zum Angebot von Bain und Carlyle hatten alle diese Spitzenmanager noch einhellig angekündigt, ihre Anteile den Investoren anzudienen.

Tiefere Mindestannahmeschwelle

Indes geben die Österreicher bei der geplanten Übernahme Gas. Insbesondere soll die Mindestannahmeschwelle des Angebots auf 62,5 von 70% gesenkt werden, wie das Unternehmen am Montag mitteilt. Damit wolle man schneller zum Erfolg kommen, hiess es zur Begründung. Der Entscheid sei nach einer weiteren Analyse der Aktionärsstruktur von Osram gefällt worden.

Gestützt sieht sich das Unternehmen, dessen Aktien an der Schweizer Börse kotiert sind, durch ein «umfassend positives Feedback» während einer zweiwöchigen globalen Investoren-Roadshow. Man sehe sich daher in seiner strategische Vision nochmals bestärkt. Das Übernahmeangebot von AMS läuft bekanntlich noch bis am 1. Oktober.

 

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libero2016
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Elias hat am 16.09.2019 08:33

Elias hat am 16.09.2019 08:33 geschrieben:

 

AMS plant Kapitalerhöhung pber 1,5 Mrd. €

...Dort will sich das Management die geplante Aktienemission von 1,5 Mrd. € genehmigen lassen, mit der der geplante Osram-Kauf für rund 4,3 Mrd. € zum Teil refinanziert werden soll.

......

Kann man da schon sagen wie das mit der KE in etwa aussieht.
Habe noch Aktien von AMS, muss ich zusätzliche Aktien kaufen oder werden einfach neue herausgegeben. Interessant wäre zu welchem Preis, etc.

 

Kekkomachine
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libero2016 hat am 16.09.2019

libero2016 hat am 16.09.2019 09:18 geschrieben:

Elias hat am 16.09.2019 08:33 geschrieben:

 

AMS plant Kapitalerhöhung pber 1,5 Mrd. €

...Dort will sich das Management die geplante Aktienemission von 1,5 Mrd. € genehmigen lassen, mit der der geplante Osram-Kauf für rund 4,3 Mrd. € zum Teil refinanziert werden soll.

......

Kann man da schon sagen wie das mit der KE in etwa aussieht.
Habe noch Aktien von AMS, muss ich zusätzliche Aktien kaufen oder werden einfach neue herausgegeben. Interessant wäre zu welchem Preis, etc.

 

Bei einer KE bekommst du üblicherweise Call-Optionen in dein Konto eingebucht, welche du dann entweder ausüben kannst, verkaufen, oder verfallen lässt (d.h. die Bank verkauft sie für dich am letzten Handelstag zum Marktpreis). Die Menge an Calls hängt von der Anzahl an Aktien und dem Ratio ab. In jedem Fall wird es eine Verwässerung geben, sollte es zu der KE kommen wie es nun praktisch sicher ist. Bei solch einer grossen KE, werden wohl die Aktionäre 1/2 ihres jetztigen Aktienkapitals nachschiessen müssen. Das war mein Grund auszusteigen; ich wollte nicht mehr investieren un vor allem nicht meinen Teil verwässert haben. Ich kann immernoch nun viel tiefer einsteigen als ich verkauft habe und werde noch abwarten wie es sich entwickelt. Danach ist AMS wieder eine Überlegung wert.

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Pesche
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@Kekkomachine

@Kekkomachine

Das heisst also: Ich muss aufhören mich zu Kläpfen, ich kann die Aktien für unter 35 wieder zurückkaufen wenn alles klapft..... Good

 

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Elias
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libero2016 hat am 16.09.2019

libero2016 hat am 16.09.2019 09:18 geschrieben:

Elias hat am 16.09.2019 08:33 geschrieben:

AMS plant Kapitalerhöhung pber 1,5 Mrd. €

...Dort will sich das Management die geplante Aktienemission von 1,5 Mrd. € genehmigen lassen, mit der der geplante Osram-Kauf für rund 4,3 Mrd. € zum Teil refinanziert werden soll.

......

Kann man da schon sagen wie das mit der KE in etwa aussieht.
Habe noch Aktien von AMS, muss ich zusätzliche Aktien kaufen oder werden einfach neue herausgegeben. Interessant wäre zu welchem Preis, etc.

 

Ende Oktober wollen die Österreicher eine ausserordentliche Hauptversammlung einberufen. Dort will sich das Management die geplante Aktienemission von 1,5 Mrd. € genehmigen lassen, mit der der geplante Osram-Kauf für rund 4,3 Mrd. € zum Teil refinanziert werden soll.

 

ams habe zwar Erfahrung mit der Integration von Firmen, aber bislang keine vergleichbar grosse Übernahme wie die von OSRAM gestemmt. Überdies sei fraglich, ob die angepeilten Kostensynergien von 300 Millionen Euro in so kurzer Frist zu heben seien. Das Vorhaben, die Front-End-Produktion von LED-Chips aus Kulim nach Regensburg zu verlagern, könnte der Effizienz in der Produktion schaden. Auch die hohe Brückenfinanzierung von 4,2 Milliarden Euro sieht OSRAM als Risiko, nämlich dann, wenn die geplante Refinanzierung mit Aktien und Anleihen nicht gelinge, wird in der Stellungnahme gewarnt.

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Chuck Norris
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Kekko... Aiaiaiai...

Bitte google nochmals bevor du deinen Kommentar als in Stein gemeisselt siehst und User wie Pesche dir glauben schenkt...

 

- Was heisst Verwässerung für dich?

- Was heisst Bezugsrecht für dich?

- Kennst du schon den Ausgabepreis? das genaue Verfahren?

 

Wenn du dich eingelesen hast, kannst du deinen Bericht oben nochmals überarbeiten.

 

Fakt ist:

- ams kauft eine existierende Firma welche hoffentlich bald Gewinne schreibt wenn ams diese übernommen hat. Mehr Aktionäre UND mehr Gewinn... = Im Idealfall bleibt nach der Übernahme der Gewinn pro Aktie gleich oder wird zeitnah sogar grösser... = Eine Verwässerung hast du vielleicht bei den Stimmrechten, nicht aber zwingend im Wert der einzelenen Aktie. Wenn du aber die gleichen Stimmrechte nach wie vor willst, wirst du die Bezugsrechte ausüben... Wenn dir die Stimmrechte egal sind, verkaufst du deine Bezugsrechte (dies im Falle dass die Kap.-Erhöhung über uns Aktionäre läuft... sieht ja nicht "nur" danach aus...) und solltest (in der Theorie...) soviel Geld dafür erhalten, wie die Aktie sinkt (bei tieferem Ausgabepreis... was auch wieder nicht zwingend ist) = Kein Verlust.

Für mich ist dein Text oben bisher dein schwächster Kommentar, weil er aus meiner Sicht schlicht Unwahr ist, bzw. Dinge annimmt welche noch nicht klar sind.

 

Um via Börse auf ein kleines Vermögen zu kommen, investierst du ein Grosses...

gertrud
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Kekko hat schon recht, ausser

Kekko hat schon recht und da ist nichts Unwahres drin, ausser dass er halt Call statt Bezugsrecht schreibt, und dass er den geplanten Pflichtwandler nicht in Betracht zieht (was heisst, dass die Altaktionäre weniger als 50% nachschiessen müssen, aber dafür zwangsverwässert werden. Muss man dann sehen, wenn die genauen Bedingungen bekannt werden).
Die Kernaussage von Kekko versteh ich so: Wenn jemand nicht noch mehr von seinem Geld in AMS investieren will, als er jetzt schon drin hat, steigt er jetzt besser aus und kauft sich während der KE mit dem selben Betrag wieder ein. Das  würde ich auch so sehen.

Chuck, Du hast auch recht. Aber nur in der Theorie des Idealfalls. Und da dieser im Fall AMS kaum eintritt, wäre Dein Beitrag mindestens so unwahr wie die etwas realistischeren Annahmen von Kekko.

Wie "der Markt" die Sache sieht, ist ja heute wieder eindeutig sichtbar. Und der Markt hat bekanntlich immer recht.

Kekkomachine
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Chuck Norris hat am 16.09

Chuck Norris hat am 16.09.2019 10:19 geschrieben:

- ams kauft eine existierende Firma welche hoffentlich bald Gewinne schreibt wenn ams diese übernommen hat. Mehr Aktionäre UND mehr Gewinn... = Im Idealfall bleibt nach der Übernahme der Gewinn pro Aktie gleich oder wird zeitnah sogar grösser... = Eine Verwässerung hast du vielleicht bei den Stimmrechten, nicht aber zwingend im Wert der einzelenen Aktie. Wenn du aber die gleichen Stimmrechte nach wie vor willst, wirst du die Bezugsrechte ausüben... Wenn dir die Stimmrechte egal sind, verkaufst du deine Bezugsrechte (dies im Falle dass die Kap.-Erhöhung über uns Aktionäre läuft... sieht ja nicht "nur" danach aus...) und solltest (in der Theorie...) soviel Geld dafür erhalten, wie die Aktie sinkt (bei tieferem Ausgabepreis... was auch wieder nicht zwingend ist) = Kein Verlust.

Lieber Chuck, wir wissen ja alle dass du ein grosser AMS-Fan bist, ich bin es ja eigentlich auch, aber nicht bei dieser Übernahme. Ich habe eine generelle Zusammenfassung der KE gemacht, da die Frage von libero eher auf die Ausgabe neuer Aktien gerichtet war.

Noch zu deinem Kommentar: ich weiss wie eine KE von sich geht, ich wollte es auch hier vereinfachen bzw. auf die Frage von libero kurz eingehen. Firmenbewertungen sind Teils meines Jobs, von daher könnte ich hier den ganzen Tag davon reden, glaub mir, dafür habe ich leider keine Zeit. Es muss auch nicht immer positiv sein Chuck. Du kannst es nicht ausklammern, dass die OSRAM-Übernahme sehr viele Risiken birgt und ja, für AMS sogar eine Grösse zu gross sein könnte. Der Aktienkurs sagt dies auch klar aus. Das ist ja dein wichtigster Indikator, da du ja immer auf den Aktienkurs schwörst. Fakt ist, niemand weiss hier wie die KE genau aussehen wird, nur schon von daher wollte ich als Aktionär mit mehr als 1'100 Aktien nicht dabei sein. Stimmrechte sind mir egal, die bekomme ich als Schweizer sowieso nicht durch meine Bank zugeteilt (dies ist auch ein Argument, denn sehr viele Aktionäre werden gar nicht abstimmen, d.h. das Ganze liegt in den Händen von denen die damit viel Geld machen werden).

Das bei einer KE kein Verlust für Kleinaktionäre entsteht bezweifle ich in der Realität sehr. In Theorie (wie du das korrekt schreibst) sollte das stimmen, doch wir leben nicht in der Theorie. Ich bezweifel ausserdem dass AMS die Integrations- bzw. Restrukturierungskosten für OSRAM umfassend berechnen konnte bzw. veröffentlicht hat, das ist eine weitere Blackbox die mir nicht gefällt. Fakt ist, lieber Chuck, ich kann nun zu jeder Zeit weider einsteigen und habe meinen Gewinn schon eingefahern, wobei das Risiko für mich auf null ging und ich nun zu einem viel kleinerem Risiko wieder einsteigen kann. Jedem das Seine, aber ich bin mit meinem Entscheid sehr zufrieden und versuche auch niemandem mein Denken auf den Rücken zu binden.

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libero2016
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Man weiss ja, dass AMS für 1.5Mia Euro eine Aktienemission...

Man weiss ja, dass AMS für 1.5Mia Euro eine Aktienemission machen würde.
AMS hat heute ca. 84Mio Aktien im Umlauf.
Kann man da nicht, 1.5Mia Euro / 85Mio Aktien teilen, macht ca. €17 pro Aktie.
Das wäre dann der Preis, den man bei der KE pro Aktie die man besitzt  zahlen müsste.

Mir geht es um den theoretischen Betrag pro Aktie das man beitragen müsste.
Je nachdem würde ich aussteigen, weil ich nicht noch mehr in AMS investieren möchte.

 

Kekkomachine
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libero2016 hat am 16.09.2019

libero2016 hat am 16.09.2019 11:54 geschrieben:

Man weiss ja, dass AMS für 1.5Mia Euro eine Aktienemission machen würde.
AMS hat heute ca. 84Mio Aktien im Umlauf.
Kann man da nicht, 1.5Mia Euro / 85Mio Aktien teilen, macht ca. €17 pro Aktie.
Das wäre dann der Preis, den man bei der KE pro Aktie die man besitzt  zahlen müsste.

Mir geht es um den theoretischen Betrag pro Aktie das man beitragen müsste.
Je nachdem würde ich aussteigen, weil ich nicht noch mehr in AMS investieren möchte.

Kurz gefasst: nein. Wir kennen nicht die Konditionen, bzw. zu welchem Preis die neuen Aktien emittiert werden (ich kann mir vorstellen, dass der Discount jedoch relativ hoch sein wird, um mehr Aktionäre davon zu überzeugen) von daher auch, Chuck, meine Annahme der Verwässerung. Die Aktionäre werden bei einem Discount effektiv enteignet; üblicherweise liegt dieser bei 0-5%, hier dürfte er allerdings höher liegen, nehme ich an. dazu hat Gertrud volkommend Recht: der Pflichtwandler ist auch ein Game-Changer und wird den Altaktionären einfach aufgebunden und wir kennen noch nicht mal die Konditionen dazu. Eine Zumutung. Für das Management scheint alles klar zu sein, die Aktionäre werden jedoch blind hin und her gerissen.

Ich wollte kein Geld nachschmeissen, da war mir das Risiko zu hoch selbst bei märchenhaften Aussichten wie oft bei AMS durch Chuck erklärt. AMS ist und bleibt eine hoch-interessante Aktie, aber jeder muss selber wissen wie weit er sehen möchte und sich in Zeitabschnitten fragen, ob er zum jetztigen Zeitpunkt die Aktie wieder kaufen würde und warum. Das hat nichts mit den Aktien im Depot oder mit Verlust/Gewinn-Zone zu tun. Für mich war es damals klar und ich bereue es heute nicht, selbst wenn der Kurs noch höher gestiegen wäre, denn als Unternehmer muss ich genau wissen was mit meinem Geld passiert. Smile

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plenaspei
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Vom Hoch bis bis zu 37 sehen

Vom Hoch bis bis zu 37 sehen wir eine perfekte 5wellige BW.

W1 = lila Fibo 0-100% bei 45.3 161.8% 37.75, nach Charttechnik sehr einfach zu traden.

 

Aktuell läuft vermutlich die W2 siehe rote Fibo, MOB ist da erst kurz vor dem Hoch bei 57.

Um das Risiko kleiner zu halten würde ich den MOB vorerst bei 51 dem letzten Zwischenhoch.

Solange das Hoch hält solllten die gelben Bereiche angelaufen werden.

Spes
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Vielen Dank für die Chart,

Vielen Dank für die Chart, sehr interessant. Mich würde interssieren wie deine Strategie in einem solchen Falle aussieht. Kaufst du zum selben Zeitpunkt und welche Instrumente verwendest du? Tradest du CFDs?

Peter Enis
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Super

Mega toll diese zeichnung....

maschine putze

uf di 7ni

bsorgige ide stadt

wow!!

Gluxi
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Peter Enis hat am 13.09.2019

Peter Enis hat am 13.09.2019 13:06 geschrieben:

und der peter meldet sich dann über chf 50 wieder!

Und schon ist der Peter wieder da. Das sich der Peter nicht an sein Wort hält, wissen wir bereits.

Im Gegensatz zu deinem obigen Geschreibsel finden viele (mich eingeschlossen) die Postings von Plenaspei sehr interessant. Eigentlich sind die Postings von Plena so ziemlich das Gegenteil von deinen. Viel Information in wenig Worte gefasst und die gute Kinderstube fehlt auch nicht. Bei dir bestehen die Postings aus 50% Beleidigungen, 20% Punkte und Ausrufezeichen und der Rest ist eine Mischung aus Annahmen und persönlicher Meinung. 

Wer weiss, vielleicht besteht noch Hoffnung. Mir scheint sogar, dass die Punkte schon weniger geworden sind. Du scheinst an dir zu arbeiten. 

 

gertrud
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Habe heute Morgen

Habe heute Morgen soviel abgegeben, wie ich im Falle einer KE wieder einschiessen müsste. Damit bin ich etwas relaxter, was auch immer jetzt kommt, und meine totale Exposure wird nicht grösser, als sie vor diesem unseligen Uebernahmeversuch war.

libero2016 hatte vor ein paar Tagen schon recht hier: Man kann ziemlich genau ausrechnen, wieviel man "nachschiessen" muss, wenn man durch die KE geht. Pro 1000 Aktien sind das 12'900CHF, wenn der Pflichtwandler an den Altaktionären vorbei platziert wird. Das ist nach meinen Verständnis der aktuelle Plan von AMS.
Falls die ganzen 1.5 Mrd Euro von den Altaktionären finanziert werden sollen, wären das dann 19'500 CHF pro 1000 AMS.

Was man heute noch nicht wissen kann ist, wie das Verhältnis und der Bezugspreis sind, also wieviele Aktien man nach der KE haben wird.

swissrain
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Drehpunkte

gent hat am 19.09.2019 18:14 geschrieben:

Genau heute Morgen als es noch im Plus war. Wie schaft Ihr das alle, immer das Maximum heraus zu holen???!!!

gent, niemand holt das Maximum heraus, sonst wäre er steinreich in kurzer Zeit und nicht hier auf dem Forum. Im Falle von Gertruds Verkauf wissen wir noch nicht, ob sie das Maximum herausgeholt hat, oder ob die Aktie bis Ende Oktober noch an die Oberlinie ihres alten Widerstandes bei 56 läuft. 

Vielleicht denkt sie das aber auch nicht, und will sich nun einfach erleichtern. Ich nehme an, sie geht von einem ähnlichen Chart aus wie ich, als Trading-Basis, dass sich die Aktie vorerst in ein Seitwärts-Dreieck hineinbegibt, bis zum Paukenschlag einer allfälligen Kaptital-Erhöhung, und dann denkt sie, wird die Aktie um 17 fallen, so ca. auf die alte Unterstützung bei 30. Sie denkt an eine ABC-Korrektur, von der wir nun im B wären. 

Sie hat sich nun befreit von einem Teil, und falls die Aktie weiter nach oben läuft, macht sie wenigstens noch die Hälfte des Gewinnes mit, und falls sie nach unten wieder korrigiert, ist sie nicht so betroffen, und kann weiter unten kräftig nachkaufen. Ich kann ihre Strategie verstehen und unterstützen, ich habe nämlich ähnlich gehandelt. 

Siehe angehängten Chart. Prophezeiung ist schwierig, vor allem wenn sie die Zukunft betrifft. 

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gent
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Genau heute Morgen als es

Genau heute Morgen als es noch im Plus war. Wie schaft Ihr das alle, immer das Maximum heraus zu holen???!!!

 

Pesche
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In den nächsten Stunden muss

In den nächsten Stunden muss endlich  Bain und Carlyle sagen ob Sie weitermachen.

Ich könnte mir vorstellen Bain und Carlyle ziehen sich zurück um der Politik "Investieren in den USA" gerecht zu werden.

Dann könnte man endlich einmal den DT ein kleines Kopfnicken geben und mein Hund würde einmal nicht knurren wenn er etwas von DT hört. 

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Pesche
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Pesche
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AMS hat schon über 3% OSRAM

AMS hat schon über 3% OSRAM Aktien selber gekauft

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Mr. Stock Exchange
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Short Zock

Was denkt ihr, ein Short-Zerti auf AMS - es sieht ja gegenwärtig schon eher so aus, als würde der Deal zustande kommen - natürlich, ist ne riskante Sache, aber das 'Downrisiko' ist momentan definitiv grösser als ein weiterer Anstieg! Oder anders gefragt - wo seht ihr AMS wenn der Deal zustande kommt? 20% tiefer im Bereich CHF 37 - 40? Oder wird die Aktie gar nicht gross korrigieren?

Zyndicate
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AMS lanciert Modul zur

AMS lanciert Modul zur Laufzeitmessung von Handykameras

Der Halbleiterhersteller AMS hat eine neues integriertes Modul zur direkten Laufzeitmessung (TOF) lanciert. Das weltweit kleinste Modul dieser Art ermögliche genaue Messungen im Bereich von 2 Zentimetern bis 2,5 Metern, teilte AMS am Mittwoch in einem Communiqué mit.

25.09.2019 06:59

Der neu in den Markt eingeführte TMF8801 sei "perfekt" für kompakte und platzsparende Designs. Das Modul biete damit eine erweiterte Entfernungserkennung für Handykameras, hiess es weiter.

TOF-Kameras sind 3D-Kamerasysteme, die mit dem Laufzeitverfahren Distanzen messen.

ra/ys

(AWP)

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Elias
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Bain will AMS-Offerte für Osram kontern

Mit einem neuen Partner will der Finanzinvestor beim Lichtkonzern zum Zuge kommen.

(AWP) Der Finanzinvestor Bain Capital will laut Kreisen mit dem neuen Partner Advent das Angebot des österreichischen Halbleiterherstellers AMS (AMS 45.42 -2.78%) für Osram (OSR 38.69 1.95%) ausstechen. Schon an diesem Mittwoch könne eine erste Ankündigung dafür kommen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg zur Wochenmitte unter Berufung auf eingeweihte Personen.

Das Gebot soll demnach höher liegen als die von AMS offerierten 38,50 € je Aktie. Der bisherige Bain-Partner Carlyle werde nicht an einer neuen Offerte beteiligt sein. Die Finanzinvestoren bieten derzeit 35 €. Am Markt drehte die Osram-Aktie ins Plus. Sie legten um fast zwei Prozent zu. AMS (-2,5%) grenzten derweil ihre Abgaben etwas ein.

Die Finanzinvestoren wollten sich Bloomberg zufolge zu den Informationen nicht äussern. Der Münchener Lichtkonzern Osram steht schon länger zum Verkauf, bisher wäre bei 38,50 € je Aktie ein Verkaufspreis von insgesamt rund 3,7 Mrd. € zu erzielen.

Bis Montagabend hatte sich AMS auch über Aktienkäufe am Markt 5,52 % an Osram gesichert. Bain und Carlyle waren bis Ende vergangener Woche 1,68 % angedient worden. Die Frist läuft noch jeweils bis zum 1. Oktober, üblicherweise entscheiden sich Anteilseigner erst kurz vor Schluss.

Der grösste Osram-Aktionär Allianz (ALV 207.8 -1.02%) Global Investors hatte Insidern zufolge signalisiert, sein Paket von mehr als neun Prozent AMS anzudienen, wenn es keine höhere Offerte gebe. AMS peilt in dem laufenden Übernahmekampf 62,5 % der Anteile an, Bain und Carlyle haben in ihrer Offerte die Schwelle auf 70 % gesetzt.

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

SwissPremium
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Bieterkrieg

Habe ich das richtig im Kopf. Hat AMS nicht mal gesagt, dass sie sich auf keinen Bieterkrieg einlassen. Ist somit bei einem Angebot von Bain Capital und Advent die Sache vom Tisch? Somit müsste der Kurs sich danach wieder nach oben orientieren. 

"Der grösste Osram-Aktionär Allianz Global Investors hatte Insidern zufolge signalisiert, sein Paket von mehr als neun Prozent AMS anzudienen, wenn es keine höhere Offerte gebe."

Elias
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Neue Bieter kommen AMS in die Quere

Ein Konsortium kündigt einen «bedeutenden Aufschlag» auf das AMS-Gebot an. Das Rennen um Osram ist wieder offen.

Bain und Advent kommen AMS im Wettbewerb um den Kauf des deutschen Leuchtenherstellers Osram in die Quere. Die beiden Kapitalgeber haben in einem Schreiben an Osram einen «bedeutenden Aufschlag» gegenüber der AMS-Offerte in Aussicht gestellt. Noch handelt es sich um eine unverbindliche Absichtserklärung. Beide meinten es jedoch ernst, ist aus Finanzkreisen zu vernehmen. Jetzt muss AMS im Bieterrennen den nächsten Zug entscheiden. Anleger können sich zurücklehnen.

AMS versteht sich auf Sensoren, die analoge Signale aus der realen Welt in digitale von Smartphone, Tablet & Co. übersetzen. Osram kann mit Licht umgehen. Beide Technologien werden künftig wohl verschmelzen. Der österreichische Chiphersteller AMS, dessen Aktien an der Schweizer Börse kotiert sind, bietet daher 38.50 € je Osram-Titel, 10% mehr als das ursprüngliche Bieterkonsortium aus Bain und Carlyle. Der US-Kapitalgeber Carlyle sei nicht bereit gewesen, sein Angebot zu erhöhen, heisst es. Daher hat Bain nun mit Advent zusammengespannt, diese ist ebenso ein US-Private-Equity-Fonds.

https://www.fuw.ch/article/neue-bieter-kommen-ams-in-die-quere/

 

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pageup
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AMS kann keine Osram-Aktien mehr kaufen

 

AMS kann derzeit über die Börse keine weiteren Aktien des Münchner Lichtkonzerns kaufen, weil deren Kurs seit der Ankündigung einer Gegenofferte durch die Finanzinvestoren Bain Capital und Advent über 38,50 Euro liegt. Sonst müssten die Österreicher allen anderen Osram-Aktionären den höchsten Preis bieten, für den sie die Papiere am Markt erworben haben. Am Donnerstag schwankte die Aktie zwischen 38,60 und 38,82 Euro.

In den vergangenen Wochen hatte AMS für rund 150 Millionen Euro gut vier Prozent an Osram aufgekauft. Im Zuge des Übernahmeangebots hatten AMS bis Mittwochabend nur 2,3 Prozent der Osram-Aktionäre ihre Papiere angedient. Insgesamt hat AMS damit Zugriff auf 6,7 Prozent an dem Übernahmeobjekt.

AMS muss bis Dienstag (1. Oktober) auf 62,5 Prozent an Osram kommen, damit die Übernahme nicht scheitert. Die meisten großen Investoren warten allerdings bis zum letzten Moment, ehe sie sich entscheiden. Die Ankündigung von Bain und Osram, wonach sie ein Gebot mit einem "bedeutsamen Aufschlag" auf die 38,50 Euro planen, dürfte zahlreiche institutionelle Anleger weiter zögern lassen. Die Privatanleger, die rund 20 Prozent an Osram halten, versucht AMS derzeit mit Rundfunkspots, Plakaten, Briefen und mit einer Telefon-Hotline zu motivieren, ihre Osram-Aktien zu verkaufen.

https://www.cash.ch/news/top-news/chipkonzern-ams-kann-keine-osram-aktien-mehr-kaufen-1406189

 

libero2016
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Frage kann/darf AMS sein Angebot noch erhöhen und Wann?

Weiss das Jemand...

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