Sensirion N

Sensirion Hldg N 

Valor: 40670512 / Symbol: SENS
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Chuck Norris
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Sensirion N

Hätte es Put-Optionen, ich würde kaufen...

Hätte ich Sensirion-Aktien, ich würde in AMS wechseln... Unglaublich die Kursentwicklung, unglaublich was Sensirion N abliefern muss, um nur einigermassen diesen Kurs zu rechtfertigen.

Valor: 
40670512 - Sensirion
Chuck Norris
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Switch zu AMS?

Gratulation an die, welche seit dem Börsenstart bis jetzt Sensirion-Aktien hielten... Ich glaube aber, dass die Sensirion Aktie (zu hoch) gepusht wurde.

Wenn nicht demnächst die zukünftigen Erwartungen stark nach oben angepasst werden, spricht eigentlich nichts mehr für ein aktuelles Halten dieser Aktie. Wer im Segment bleiben will, könnte wahrscheinlich mit weniger Risiko und mehr Gewinnchancen in AMS umschichten.

Hier der Vergleich von den Analysten:

Sensirion Schätzung: https://www.finanzen.ch/schaetzungen/sensirion

AMS Schätzung: https://www.finanzen.net/schaetzungen/ams

 

Noch ein Lesetipp: Ein hohes KGV (z. B. 50...) ist schlechter als ein tiefes... (z. B. 10...)

Schauen wir mal, ein Switch zu AMS und vielleicht nach der Sensirion-Korrektur und dem AMS-Anstieg wieder zurück, wieso nicht?

Um via Börse auf ein kleines Vermögen zu kommen, investierst du ein Grosses...

refoh
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kaufen

65% im Plus - behalten!

Es mag sein, dass Sensirion früher oder später korrigieren wird.

Ich bin jedoch der Meinung, dass dieser Titel, mit enorm breiter Palette an Sensoren, von Durchfluss, Tragfähigkeiten bei Statik, Temperaturschwankungen und anderes mehr, grosser Entwicklung gegenüber steht.

Zyndicate
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Sensirion mit tieferer

Sensirion mit tieferer operativer Marge

Sensirion hat 2018 den Umsatz deutlich ausgeweitet. Das operative Ergebnis konnte jedoch auch unter Ausklammerung von Sondereffekten nicht mit dem Umsatzwachstum mithalten.

07.03.2019 07:41

Aufgrund der Kosten für den Börsengang schrieb das Unternehmen unter dem Strich einen Verlust. Der Umsatz wurde um 18 Prozent auf 174,8 Millionen Franken verbessert, wie das Unternehmen mit Sitz in Stäfa am Donnerstag mitteilt. Dabei belief sich das organische Wachstum auf 11 Prozent. Das akquisitorische Wachstum aufgrund des im Herbst 2017 von AIC übernommenen Sensormodulgeschäfts betrug 6 Prozent und 1 Prozent ist auf Währungseffekte zurückzuführen.

Unter anderem aufgrund einer tieferen Bruttomarge - diese sank von 57,5 Prozent im Jahr 2017 auf 53,2 Prozent im vergangenen Jahr - konnte Sensirion das operative Ergebnis nicht im selben Ausmass wie den Umsatz steigern. Der um die Kosten des Börsengangs bereinigte EBITDA belief sich auf 27,8 Millionen Franken, was einem Plus von 6,2 Prozent entspricht. Die adjustierte EBITDA-Marge sank von 17,7 Prozent auf 15,9 Prozent.

Unter dem Strich schrieb Sensirion einen Verlust von 4,4 Millionen Franken, was indes hauptsächlich auf die Kosten für den Börsengang und einem dabei durchgeführten Mitarbeiterbeteiligungsprogramm zurückzuführen ist. Bereits im Vorjahr resultierte ein Reinverlust von rund 0,8 Millionen Franken.

Fürs laufende Jahr rechnet Sensirion mit einem Umsatz im Bereich von 175 bis 190 Millionen Franken, einer stabile Bruttomarge zwischen 52 Prozent und 54 Prozent und einer bereinigte EBITDA-Marge im Bereich von 15-17 Prozent. Dabei geht das Management davon aus, dass - ausgelöst durch wirtschaftliche und politische Unsicherheiten sowie Lageroptimierungen bei den Kunden - weiterhin eine schwächere Marktnachfrage vorherrscht. Dagegen wird für die zweite Jahreshälfte ein positiver Trend erwartet, allerdings nur, sofern sich die geopolitischen Spannungen nicht verschärften, wie Sensirion schreibt.

Wachstum in allen Teilmärkten

Die Umsatzsteigerung des vergangenen Jahres stützt sich auf alle Märkte, in denen Sensirion tätig ist. Akquisitionsbedingt mit Abstand am deutlichsten zugelegt haben die Umsätze im Automobilmarkt. Dort betrug das Umsatzplus 31 Prozent, wovon 8 Prozent organisches Wachstum waren. Mit 53,9 Millionen Franken erzielte Sensirion 2018 über 30 Prozent des Umsatzes als Zulieferer der Automobilindustrie.

Ein gutes Wachstum weist Sensirion aber auch im Medizinalmarkt (+15%) und im sogenannten Industriemarkt (+14%), zu dem beispielsweise Sensoren für Gaszähler, Klimatechnik und Industrieautomatisationen zusammengefasst werden, aus, etwas moderater ist es im Unterhaltungselektronikmarkt (+3%).

Zwei neue Verwaltungsräte

An der kommenden Generalversammlung werden den Aktionären mit François Gabella und Franz Studer zwei neue Verwaltungsräte zur Wahl vorgeschlagen. Markus Glauser dagegen wird sich nicht mehr zur Wiederwahl stellen. Gabella war bis vor kurzem CEO von Lem, nun sitzt er beim Komponentenhersteller ebenfalls im Verwaltungsrat. Studer ist Investment Director der EGS Beteiligungen AG.

(AWP)

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Sensirion schraubt Umsatz-

Sensirion schraubt Umsatz- und Gewinnerwartungen nach unten

Bei Sensirion schlagen die Schwäche in der Autoindustrie und die anhaltenden Handelskonflikte aufs Geschäft durch: Für das laufende Jahr erwartet das Unternehmen nun weniger Umsatz und eine kleinere Marge als bislang.

11.07.2019 07:30

Die mittel- und langfristigen Wachstumsaussichten werden aber bestätigt.

Konkret geht Sensirion für 2019 nun von einem Umsatz zwischen 160 und 170 Millionen Franken aus, nach zuvor 175 bis 190 Millionen Franken. Davon sollen neu 9 bis 12 Prozent statt 15 bis 16 Prozent als Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA übrig bleiben, wie Sensirion am Donnerstag mitteilte. Bei der Bruttomarge erwartet das Unternehmen unverändert einen Wert von 52 bis 54 Prozent.

In der ersten Jahreshälfte ist der Umsatz laut Sensirion um rund 7 Prozent auf 83,5 Millionen Franken gesunken. Gegenüber der Vorperiode sei das ein Minus von 1 Prozent. Das vollständige Halbjahresresultat wird am 21. August veröffentlicht.

Schwache weltweite Industrieproduktion

Die aktuelle Krise in der Automobilindustrie, die deutlich schwächer als erwartete weltweite Industrieproduktion wie auch die anhaltenden globalen Handelsauseinandersetzungen drückten weiterhin auf die Nachfrage in allen Endmärkten, schrieb Sensirion. Im Gegensatz zu den Einschätzungen anfangs Jahr sehe man momentan keine Signale von den Kunden für die ursprünglich erwartete Erholung im zweiten Halbjahr.

Weiter sei der Produktionsstart eines wichtigen Projektes vom Kunden um einige Monate ins erste Halbjahr 2020 verschoben worden, was die Umsatzentwicklung 2019 zusätzlich belaste. Da die Sensirion-Produkte vor allem fixe Kosten haben, leidet die EBITDA-Marge überproportional unter dem Umsatzrückgang.

Die mittel- bis langfristigen Wachstumsaussichten bestätigte Sensirion allerdings. Die langfristigen Markttrends und Produktepipeline stimmten, hiess es. Im Automobilbereich habe das Unternehmen in den vergangenen Monaten einige wichtige Neuprojekte für Module gewinnen können, welche in etwa drei Jahren Umsätze beisteuern würden. Und im Industriebereich sehe man eine zunehmende Nachfrage nach höherwertigen Kombimodulen. An der Intensität der Forschungsaufwendungen sowie dem Ausbau der Produktion in China hält Sensirion deshalb fest.

(AWP)

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Sensirion macht im ersten

Sensirion macht im ersten Semester erneut Verlust

Die Automobilkrise, eine schwächelnde Konjunktur insgesamt sowie die Handelskonflikte machen dem Sensorenhersteller Sensirion zu schaffen.

21.08.2019 07:19

Der Umsatz von Sensirion ging in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres um 6,9 Prozent auf 83,9 Millionen Franken zurück. Im Juli hatte die Gesellschaft bereits einen Rückgang in etwa in der Grössenordnung in Aussicht gestellt. Der starke Rückgang war primär auf die Automobilsparte zurückzuführen, in welcher der Umsatz um 14 Prozent einbrach.

Infolge der aktuellen Krise in der Automobilindustrie, der deutlich niedrigeren weltweiten Industrieproduktion wie auch der anhaltenden globalen Handelsauseinandersetzungen habe Sensirion ein "herausforderndes" erstes Semester hinter sich, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch. "Wir spüren aktuell in allen Märkten eine reduzierte Nachfrage und eine weiterhin geringe Visibilität."

Nach wie vor gebe es auch keine Signale seitens der Kunden für die ursprünglich zu Beginn des Jahres erwartete Erholung im zweiten Halbjahr 2019. Sensirion habe aber weder Kunden noch laufende Projekte verloren.

Schätzungen verfehlt

Der um Sondereffekte bereinigte EBITDA, an dem das Unternehmen seine Profitabilität misst, brach auf 8,4 Millionen von 15,4 Millionen im Vorjahr ein. Damit sank die Marge auf 10,0 Prozent (VJ 17,1%).

Unter dem Strich resultierte ein Halbjahresverlust von 1,9 Millionen, der in etwa gleich hoch ausfiel wie 2018 (2,0 Mio). Belastet hatten im Vorjahr Kosten für den Börsengang und für ein damit zusammenhängendes Mitarbeiterprogramm. Der Sensorenhersteller ist seit März 2018 an der SIX kotiert.

Mit den aktuellen Zahlen verfehlte Sensirion die Schätzungen von Analysten. JPMorgen und Vontobel hatten im Vorfeld mit einem bereinigten EBITDA in der Höhe von 10,1 Millionen respektive 9,1 Millionen gerechnet sowie mit einem Reinverlust von 0,7 Millionen respektive 1,1 Millionen.

"Intensiviertes Kostenmanagement"

Mit Blick auf den weiteren Geschäftsverlauf hatte Sensirion Anfang Juli bereits die Erwartungen für 2019 gesenkt. Neu wird für das laufende Jahr insgesamt mit einem Umsatz zwischen 160 und 170 Millionen Franken gerechnet, nach zuvor 175 bis 190 Millionen Franken. Davon sollen 9 bis 12 Prozent statt 15 bis 16 Prozent als Betriebsgewinn auf Stufe bereinigtem EBITDA übrigbleiben. Bei der Bruttomarge erwartet das Unternehmen unverändert einen Wert von 52 bis 54 Prozent.

Die mittel- bis langfristigen Wachstumsaussichten allerdings werden bestätigt. Trotz aktuell schwierigem Marktumfeld blieben diese unverändert gut, heisst es dazu. Und die Markttrends, die Technologien und die Produktpipeline stimmten.

So seien im Automobilbereich in den vergangenen Monaten einige wichtige Neuprojekte für Module gewonnen worden. Und im Industriebereich gebe es eine zunehmende Nachfrage nach höherwertigen Kombimodulen. An der bisherigen F&E-Intensität und am laufenden Ausbau des Produktionsstandorts in China halte Sensirion fest. Gleichzeitig reagiere man auf das herausfordernde Marktumfeld mit einem "intensivierten Kostenmanagement".

(AWP)

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IPO-Banken zoffen sich um die

IPO-Banken zoffen sich um die Sensirion-Aktie

Keine zwei Wochen nach einer Verkaufsempfehlung durch die Credit Suisse rät mit J.P. Morgan bei der Aktie von Sensirion zum Einstieg. Die beiden IPO-Banken beurteilen die Zukunft des Sensorenherstellers unterschiedlich.

20.09.2019 08:07

Von Lorenz Burkhalter

Als sich Sensirion im März letzten Jahres dem Publikum öffnete, rührten J.P. Morgan und die Credit Suisse noch gemeinsam die Werbetrommel für den Sensorenhersteller aus Stäfa. Die beiden Hauptverantwortliche des Börsengangs zogen am selben Strang. Doch das war einmal.

Am frühen Freitagmorgen überrascht J.P. Morgan mit einer Heraufstufung der Aktie von "Neutral" auf "Overweight", was einer Kaufempfehlung gleichkommt. Die US-Investmentbank zeigt sich zuversichtlich, dass die Sensorennachfrage seitens der Automobilindustrie in der ersten Jahreshälfte die Talsohle erreicht hat und veranschlagt neu ein Kursziel von 48 (zuvor 40) Franken. Dass die dies- und nächstjährigen Gewinnschätzungen für Sensirion erneut reduziert werden, will allerdings so gar nicht zum höheren Kursziel passen.

Für J.P. Morgan ein Kauf, für die Credit Suisse ein Verkauf

Mit der Kaufempfehlung stemmt sich J.P. Morgan gegen die Credit Suisse. Keine zwei Wochen ist es her, dass letztere die Wiederabdeckung der Aktie mit einer "Underperform" lautenden Verkaufsempfehlung und einem Kursziel von nur 28 Franken aufnahm (cash berichtete). Zur Erinnerung: Die beiden mit dem Börsengang betrauten Banken platzierten die Aktie im März vor einem Jahr zu 36 Franken im Publikum.

Anders als J.P. Morgan warnt die Credit Suisse vor weiterem Margendruck, sollte sich der Abschwung in den Absatzmärkten von Sensirion fortsetzen. Mitte Juli sah sich der Sensorenhersteller aus Stäfa gar zu einer Umsatz- und Gewinnwarnung gezwungen. Diese Nachricht liess den Aktienkurs damals alleine am Tag der Bekanntgabe vorübergehend um 10 Prozent abtauchen.

Aufstieg und Fall der Sensirion-Aktie seit dem ersten Handelstag vom März 2018 (Quelle: www.cash.ch)

Noch schwerer wiegt aus Sicht der Credit Suisse aber die Möglichkeit eines Markteintritts deutlich grösserer Rivalen. Und auch vor den Folgen des rasanten technologischen Wandels warnt die Grossbank. Beides scheint für J.P. Morgan zumindest vorderhand kein Thema zu sein.

Während die US-Investmentbank den Sensorenhersteller über die nächsten Jahre mit jährlich 12 Prozent wachsen sieht, geht die Credit Suisse gerademal von einem Umsatzwachstum von knapp 7 Prozent aus.

Machen Ankeraktionäre bald Kasse?

Im vorbörslichen Handel von Julius Bär werden für die Sensirion-Aktie keine Kurse gestellt. Allerdings ist davon auszugehen, dass die Kaufempfehlung der Aktie neues Leben einhaucht.

Das dürfte vor allem die Ankeraktionäre um den früheren Bachem-Chef und Saurer-Verwaltungsrat Gottlieb Knoch freuen. Er hält 5,5 Prozent der Stimmen. Doch auch die beiden Finanzinvestoren 7-Industries und EGS Beteiligungen sind noch immer mit an Bord. Und das, obschon die Verkaufssperre auf ihren Aktienpaketen bereits sechs Monate nach dem Börsengang ausgelaufen ist. Gemeinsam mit den beiden Firmengründern Moritz Lechner und Felix Mayer kontrollieren die Finanzinvestoren 33,3 Prozent der Stimmen.

Einige Beobachter sehen in der Kaufempfehlung seitens von J.P. Morgan denn auch einen möglichen Hinweis für eine bevorstehende Beteiligungsreduktion durch die bisherigen Ankeraktionäre. Diese hätten vor gut einem Jahr sogar 70 Franken oder mehr für ihre Aktien lösen können. Mittlerweile kostet die Aktie nur noch gut die Hälfte.

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