Calida

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Calida mit enttäuschenden Zahlen
 

Die Wäscheherstellerin Calida hat im ersten Semester des Geschäftsjahres 2015 unter massiv negativen Wechselkurseffekten gelitten. Der Umsatz ging um 15 Prozent zurück.

Der Umsatz erreichte noch 168,1 Mio CHF. Das sind fast 15% weniger als im Jahr zuvor. Doch auch währungsbereinigt hätte der Umsatzrückgang 4,8 betragen. Die Gruppe erzielt rund 75% der Umsätze und Erträge in Euro.

Das operative Betriebsergebnis (EBIT) lag mit 3,4 Mio CHF um 63% unter dem Vorjahreswert. Rund zwei Drittel des Rückgangs seien währungsbedingt, teilte Calida am Freitag mit. Unter dem Strich erwirtschaftete das Unternehmen noch einen kleinen Gewinn von 0,7 Mio CHF. In der Vorjahresperiode hatte der Überschuss noch 5,2 Mio betragen.

Mit den Zahlen wurden die Erwartungen der Analysten verfehlt. Vontobel und ZKB hatten einen Nettoumsatz von 169,0 bzw. 169,6 Mio CHF und einen EBIT von 4,5 bzw. 5,0 Mio erwartet. Der Gewinn wurde von den Experten bei 2,8 bzw. 1,4 Mio gesehen.

Für das laufende Jahr geht die Gruppe unverändert von einem deutlich tieferen Geschäftsergebnis aus. Für das zweite Halbjahr 2015 könne mit einer dem ersten Semester vergleichbaren Geschäftsentwicklung und saisonal bedingt mit einer höheren Profitabilität gerechnet werden. Denn das erste Halbjahr sei traditionell das umsatzmässig schwächere und weniger profitable.

(AWP)

 

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Calida-VRP: Hauptaktionär will für mindestens drei Jahre sicheres Umfeld bieten
12.01.2016 20:05

Zürich (awp) - Die Besitzverhältnisse beim Bekleidungskonzern Calida sorgen weiterhin für Gesprächsstoff. Laut Verwaltungsratspräsident Thomas Lustenberger will der Ankeraktionär für mindestens drei Jahre an der Beteiligung festhalten, wie er in einem Interview mit "Finanz und Wirtschaft" (FuW, online 12.01.2016) sagte.

"Die Familie Kellenberger will als Ankeraktionär dem neuen CEO Reiner Pichler ein stabiles Umfeld bieten. Sie kann sich einen Aktienverkauf in den nächsten drei Jahren nicht vorstellen. Das ist die unterste Grenze", sagte Lustenberger gegenüber dem Blatt.

Der Verwaltungsrat (VR) habe verschiedene Projekte zur Akquisition, die von der Geschäftsleitung vorgelegt wurden, abgelehnt. Der VR sei der Meinung, die Gruppe solle sich jetzt einerseits auf die Integration von Lafuma fokussieren und anderseits auf die Entwicklung ihres eigenen, "sehr interessanten" Markenportfolios, so der VRP weiter.

Einen Wechsel der Marschrichtung sieht er darin nicht. "Das ist kein Strategiewechsel, das ist ein Fokuswechsel innerhalb der Strategie. Mit Lafuma haben wir vier neue Marken übernommen. Unser Portfolio beinhaltet gute und entwicklungsfähige Marken. Wir wollen unsere Kraft auf deren Entwicklung richten. Das ist ein Fokuswechsel, der vom gesamten VR mitgetragen wird", sagte Lustenberger.

"Wir wollen Lafuma ganz übernehmen, wenn es finanziell tragbar ist und wir uns mit den Minderheitsaktionären beim Preis einigen können." Lustenberger ist optimistisch, dass man sich mit Lafuma-Aktionär Christian Haas, der aus dem Calida-VR ausgeschieden ist, "finden" werde.

Die Familie Kellenberger, die einen Anteil von 34,7% an Calida hält, hatte im vergangenen Jahr den Verkauf ihrer Beteiligung geprüft. Dabei war es zu Meinungsverschiedenheiten mit Calida-Aktionär (16,4%) und VR-Mitglied Haas gekommen, der daraufhin das Gremium verlassen hat. Der Abgang von CEO Felix Sulzberger im Dezember wird mit der Ablehnung des VR zu seinen Akquisitionsplänen in Verbindung gebracht.

Die Calida-Aktien haben am Dienstag den tiefsten Stand seit knapp zwei Jahren markiert, gingen aber am Handelsende mit +0,2% aus dem Handel.

yr/cp

(AWP)

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Calida erzielt fast einen Drittel weniger Gewinn

Der starke Franken hat das Jahresergebnis des Wäsche- und Kleiderherstellers Calida in die Tiefe gezogen. Mit den Zahlen wurden die Erwartungen der Analysten dennoch übertroffen.

Zwar sind die Rückgänge bei Gewinn und Umsatz im Gesamtjahr nicht ganz so markant wie im ersten Halbjahr. Dennoch resultiert beim Gewinn ein Minus von 28 Prozent.

Der Generalversammlung soll derweil eine unveränderte Dividende von 0,80 CHF je Aktie vorgeschlagen werden.

Unter dem Strich blieben damit noch 17 Millionen Franken übrig. Vor Zinsen und Steuern (EBIT) waren es 21,5 Millionen - rund 21 Prozent weniger als im Vorjahr. Dieser Rückgang sei vollumfänglich auf die negative Kursentwicklung zurückzuführen, schreibt Calida in einer Mitteilung vom Montag.

Der Umsatz sank um rund 13 Prozent auf 359 Millionen Franken. Auch hier sei der Grund die starke Aufwertung des Frankens, schreibt das Unternehmen. Calida erziele drei Viertel des Umsatzes im Euroraum. Aber auch ohne Währungseffekte wäre der Umsatz leicht gesunken - allerdings nur um rund 3 Prozent.

Mit den Zahlen wurden die Erwartungen der Analysten beim Umsatz leicht und bei den Gewinnzahlen deutlich übertroffen. Vontobel und ZKB hatten einen Nettoumsatz von 357,0 bzw. 356,8 Mio CHF und einen EBIT von 16,0 bzw. 17,0 Mio erwartet. Der Gewinn wurde von den Experten bei 10,6 bzw. 10,9 Mio gesehen.

Verschiedene Marken unterschiedlich betroffen

Die verschiedenen Marken des Unternehmens waren von den Währungsturbulenzen unterschiedlich betroffen: Die in der Schweiz starke Marke Calida bekam die Aufwertung des Frankens besonders zu spüren. Die Luxuslingerie-Marke Aubade hingegen war praktisch nicht betroffen. Bei dieser Marke fallen Umsatz, Kosten, Produktion und Beschaffung zu über 90 Prozent im Euroraum an.

Wie bereits angekündigt, kommt es bei Calida Anfang April zu einem Chefwechsel: Felix Sulzberger, der das Unternehmen seit 14 Jahren führt, tritt aufgrund von Meinungsverschiedenheiten mit dem Verwaltungsrat zurück. An seine Stelle tritt, wie im Dezember mitgeteilt, Reiner Pichler, der zuletzt Konzernchef des deutschen Modekonzerns s. Oliver war.

Die Investorengruppe Micalux, die rund 16 Prozent des Calida-Aktienkapitals hält, hat nun einen Antrag gestellt, den abtretenden Chef Sulzberger für ein weiteres Jahr in den Verwaltungsrat zu wählen. Der Calida-Verwaltungsrat werde den Antrag prüfen und zu gegebener Zeit Stellung nehmen, heisst es in der Mitteilung.

(SDA)

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Calida schlägt zwei neue VR-Mitglieder vor - Antrag von Micalux wird abgelehnt
23.03.2016 08:05

Sursee (awp) - Der Bekleidungskonzern Calida schlägt den Aktionären die Zuwahl von Jean-Paul Rigaudeau und Stefan Portmann in den Verwaltungsrat vor. Einstimmig lehnt der Verwaltungsrat dagegen den Vorschlag der Aktionärsgruppe Micalux ab, den scheidenden CEO Felix Sulzberger wieder in das Gremium zu wählen, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilt. Die übrigen VR-Mitglieder werden zur Wiederwahl vorgeschlagen und Thomas Lustenberger soll weiterhin das Präsidium innehaben.

Der Verwaltungsrat habe das Traktandierungsbegehren von Micalux zur Wiederwahl von Felix Sulzberger geprüft, so die Meldung. Aufgrund der Uneinigkeit bezüglich der künftigen strategischen Ausrichtung habe das Gremium einstimmig entschieden, dass ein Verbleib von Felix Sulzberger im Verwaltungsrat nicht förderlich sein würde. Das Begehren werde der Generalversammlung vom 21. April zur Beschlussfassung unterbreitet.

Der Anfang Dezember in einem Zeitungsinterview angekündigte Rücktritt des langjährigen CEO Felix Sulzbergers stand im Zusammenhang mit den unterschiedlichen Auffassungen bezüglich der Strategie.

an/rw

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Calida kauft weitere 11,63% der Lafuma-Aktien - Kaufpreis 16 EUR pro Anteil
06.04.2016 07:58

Sursee (awp) - Der Bekleidungskonzern Calida baut seine Beteiligung an Lafuma aus. Die Gruppe habe sich mit den Lafuma-Aktionären Comir und Sopracif bezüglich einer Übernahme von zusätzlichen 11,63% der Lafuma-Aktien zu 16 EUR je Aktie geeinigt, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Damit steige die Beteiligung von Calida an Lafuma auf 71,55%.

Der Vollzug des Kaufvertrags wird per Mitte April 2016 erwartet. Mit dem zusätzlichen Aktienanteil von Lafuma überschreite Calida die Beteiligungsschwelle von zwei Dritteln, was das qualifizierte Mehr für Generalversammlungsentscheide bedeute, heisst es weiter.

Die beiden Verkäuferparteien waren bislang mit dem ehemaligen Calida-Verwaltungsrat Christian Haas im Verwaltungsrat von Lafuma vertreten. Mit dem Vollzug des Kaufvertrags werde Haas auch aus diesem Amt zurücktreten, so die Meldung.

Die 2013 teilweise von Calida übernommene französische Lafuma-Gruppe erzielte im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 163 Mio EUR. Zu ihr gehören unter anderem die Surfmarke Oxbow, die Bergsport-Marke Millet Mountain und die Gartenmöbelsparte Furniture. Calida hatte verschiedentlich die Absicht betont, eine volle Übernahme von Lafuma anzustreben.

an/ra

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Calida steigert Umsatz und Gewinn im ersten Halbjahr

Solider Einstand für den neuen Calida-Chef Reiner Pichler: Der Kleider- und Wäschehersteller konnte sich im ersten Halbjahr deutlich steigern.

Calida steigerte von Januar bis Juni dem Umsatz um 6,4 Prozent auf 178,9 Millionen Franken. Der Betriebsgewinn stieg um 42,2 Prozent auf 3,4 Millionen Franken. Unter dem Strich blieben 3,5 Millionen.

Gut liefen im ersten Halbjahr vor allem die Verkäufe der Kernmarke Calida sowie der Gartenmöbel der Marke Lafuma. Das Resultat wird vom Unternehmen als positiv gewertet. Calida leidet generell unter dem Einkaufstourismus und dem schwachen Konsum.

Der Ausblick ist indes verhalten. Der Konzern geht davon aus den Gruppenumsatz über das ganze Jahr gegenüber dem Vorjahr lediglich zu halten. Damals setzte Calida 359 Millionen Franken um.

Die Ertragslage dürfte insbesondere durch Investitionen in die Marken und die Reorganisation unter dem neuen Chef Pichler negativ beeinflusst werden, wie Calida in einer Mitteilung am Mittwoch einräumt.

Ex-CEO wurde gespickt

Die Firma hat eine turbulente Zeit hinter sich. Ende April musste der langjährige Konzernchef Felix Sulzberger den Verwaltungsrat wegen eines Machtkampfs mit der Gründerfamilie verlassen.

Nach Indiskretionen zu Geschäftsentscheiden und einem über Monate andauernden Streit im Verwaltungsrat zogen die Aktionäre an der Generalversammlung die Reissleine und stimmten für den Rauswurf Sulzbergers. Kurz zuvor hatte dieser bereits die operative Führung abgegeben.

Unter dem neuen CEO Reiner Pichler setzt Calida vor allem auf die bestehenden Marken des Unternehmens. Akquisitionen stehen nicht mehr im Vordergrund. Sulzberger dagegen hätte das Wachstum mit weiteren Zukäufen forcieren wollen.

Calida feiert dieses Jahr sein 75-jähriges Bestehen. Die Bekleidungsgruppe zählt rund 3000 Mitarbeiter.

(SDA)

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Calida steckt 2016 einiges in Restrukturierung - 2017 wird ein Übergangsjahr
03.03.2017 07:50

Sursee (awp) - Die Wäscheherstellerin Calida hat im Geschäftsjahr 2016 einiges in die Restrukturierung des Konzerns gesteckt. Zudem habe man sich auf die Entwicklung des Mehrmarkenportfolios und die verstärkte Digitalisierung des Geschäfts konzentriert. Auch das kommende Jahr werde im Zeichen des Fokuswechsels stehen.

Während der Umsatz um 3,3% auf 370,9 Mio CHF stieg, lag das operative Betriebsergebnis (EBIT) mit 18,3 Mio um deutliche 15% unter dem Vorjahreswert. Auch unterm Strich verblieb Calida in der Berichtsperiode ein um 13% tieferer Reingewinn von 14,8 Mio - bzw. 13,9 Mio nach Minderheiten, wie es in einer Mitteilung vom Freitag heisst.

Mit den Zahlen wurden die jedoch Erwartungen der Analysten von ZKB und Vontobel übertroffen.

Calida verweist auf die angekündigten Restrukturierungskosten bei der Millet Mountain Group in Höhe von 4,0 Mio CHF im Zuge des Fokuswechsels. Zudem seien gezielte Investitionen in die Marken Calida und Aubade getätigt worden. Der Generalversammlung wird dennoch eine unveränderte Dividende von 0,80 CHF je Aktie vorgeschlagen.

ALLE MARKEN AUSSER OXBOW MIT UMSATZPLUS

Bei den einzelnen Marken der Gruppe legten alle bis auf die Surf- und Lifestyle-Marke Oxbow zu. Hier kam es zu einem Umsatzrückgang um 3,5% auf 25,3 Mio EUR. Dennoch sei der Gewinnbeitrag dank Kostenmanagement und verstärktem Blick auf die Margen gestiegen.

Die umsatzstärkste Marke Calida legte beim Nettoerlös um 1,9% auf 130,6 Mio CHF zu. Trotz Investitionen in die Modernisierung sowie in das Marketing sei auch der operative Gewinnbeitrag verbessert worden.

Auch mit Luxuslingerie setzte die Gruppe immerhin etwas mehr um - der Umsatz von Aubade stieg um 0,2% auf 53,5 Mio EUR. Auch bei Aubade wurde investiert und zusammen mit dem französischen Modedesigner Christian Lacroix eine Lingerie-Serie kreiert.

Die Millet Mountain Group mit den Marken Millet, Eider und Lafuma steigerte den Umsatz um 2,9% auf 102,3 Mio EUR. Dies sei insbesondere der stark verbesserten operativen Effizienz zu verdanken, heisst es. Nicht zuletzt setzte die Outdoormöbelsparte mit 38,4 Mio EUR deutliche 8,7% mehr um.

VEREINFACHTE FÜHRUNGSSTRUKTUR - 2017 WIRD ÜBERGANGSJAHR

Im Zuge des Fokuswechsels und der jüngsten Übernahme von Reich Online werde zudem die operative Führungsstruktur vereinfacht, heisst es. Neu wird ein Executive Board mit den divisionsübergreifenden Funktionen eingeführt. Dieses besteht aus CEO Reiner Pichler, CFO Thomas Stöcklin, COO Daniel Gemperle und Personalchefin Manuela Ottiger. Die erweiterte Gruppenleitung besteht künftig aus dem Executive Board sowie sämtlichen General Managern der Divisionen, die neu mit Karin Stäbler eine Leiterin der Division Online Services erhält.

Beim Ausblick auf 2017 hält sich Calida recht bedeckt. Das laufende Jahr werde ein Übergangsjahr mit zusätzlichen Investitionen in das organische Wachstum sein, heisst es hierzu. Es könne aber trotz der weiterhin herausfordernden Entwicklung im europäischen Einzelhandel mit einer stabilen Entwicklung der Gruppe gerechnet werden.

dm/ra

(AWP)

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Calida übertrifft

Calida übertrifft Gewinnerwartungen

Die Textilherstellerin Calida hat im ersten Semester des Geschäftsjahres 2017 zwar weniger umgesetzt, den Gewinn aber deutlich verbessert.

26.07.2017 07:50

Für das zweite Halbjahr geht der Konzern von ähnlichen Werten wie im Vorjahr aus. Der Umsatz sank laut Mitteilung vom Mittwoch im Berichtshalbjahr um 1,9% auf 178,9 Mio CHF, währungsbereinigt waren es 0,5% weniger. Das operative Betriebsergebnis (EBIT) lag mit 5,8 Mio CHF um 18% über dem Vorjahreswert, beim Reingewinn waren es mit 5,9 Mio gar 71% mehr.

Die Entwicklung sei trotz grosser Marktherausforderungen robust verlaufen, schätzt sich die Gruppe selber ein. Die höheren Werte bei Betriebs- und Unternehmensgewinn werden dabei mit weiteren Verbesserungen der betrieblichen Effizienz begründet. Bei letzterem seien zudem positive ausserordentliche Effekte aus Steuern und der Bewertung von Fremdwährungspositionen dazugekommen

Mit den Zahlen wurden die Erwartungen von Analysten beim Umsatz zwar verfehlt, beim Gewinn hingegen (klar) übertroffen. Die Banken ZKB und Vontobel hatten im Vorfeld einen Nettoumsatz von 183,4/182,0, einen EBIT von 5,3/4,4 Mio sowie einen Reingewinn von 3,3/3,1 Mio CHF geschätzt.

Was den Ausblick auf die zweite Jahreshälfte betrifft, könne man von einer stabilen Entwicklung mit Umsatz- und Betriebsgewinnwerten im Rahmen des Vorjahres ausgehen, heisst es. Namhafte Investitionen in die Weiterentwicklung von E-Commerce und Digitalisierung könnten kurz- bis mittelfristig aber die Profitabilität beeinflussen.

(AWP)

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Bei der Pyjama-Aktie braucht

Bei der Pyjama-Aktie braucht es Sitzleder

Was viele Anleger nicht wissen: Calida ist einer der besten Dividendenzahler der Schweiz. Die Aktie hingegen sorgt für weniger Freude.

08.11.2017 16:03

Von Ivo Ruch

Einmal im Jahr ist für Calida-Aktionäre Bescherung. Denn wer mehr als 20 Aktien des Textilunternehmens besitzt, hat jährlich Anrecht auf ein Pyjama. Es besteht die Wahl zwischen Frauen-, Männer- und Kinder-Modellen. Alle im Wert von durchschnittlich ungefähr 100 Franken. Bei 20 Aktien und einem aktuellen Kurs von 36 Franken ergibt das eine "Natural-Dividendenrendite" von knapp 14 Prozent.

Zwar bieten auch andere Schweizer Unternehmen attraktive Natural-Dividenden an. Aber bei kaum einer Firma ist das Verhältnis zwischen Wert des "Bhaltis" und Aktienkurs so günstig wie bei Calida.

Das hat auch damit zu tun, dass Calida an der Börse nicht vom Fleck kommt, weder in diesem Jahr (plus 3 Prozent), noch in den letzten drei Jahren (Performance unverändert). Seit April 2016 ist Reiner Pichler CEO von Calida, aber auch er konnte der Aktie nicht wirklich Leben einhauchen.

Langfristiger Seitwärtstrend: Die Calida-Aktie in den letzten zehn Jahren (Quelle: cash.ch)

 

Investitionen in den Onlinehandel

Ein Problem von Calida ist der schwierige und umkämpfte Markt für Unterwäsche und Outdoorbekleidung. Einerseits gelten diese beiden Bereiche nicht unbedingt als Wachstumsmärkte, andererseits verschiebt sich der Kleiderkauf in hohem Tempo ins Internet.

Aber: Das E-Commerce-Geschäft von Calida macht erst 7 Prozent der Verkäufe aus, auch wenn sich der Anteil im ersten Halbjahr 2017 verdoppelt hat. Dieser Kanal soll weiter ausgebaut werden, wie Calida im Juli mitteilte. Namhafte Investitionen in die Weiterentwicklung von E-Commerce und Digitalisierung könnten jedoch kurz- bis mittelfristig aber die Profitabilität beeinflussen.

Ein zweites Problem ist die breite Produktpalette, weshalb Calida auch als Gemischtwarenladen bezeichnet wird. Zum Portfolio gehören mittlerweile die Marken Aubade, Calida, Eider, Lafuma, Millet und Oxbow. Das Angebot reicht von den erwähnten Pyjamas über Luxus-Dessous bis hin zu Bergsportbekleidung und Surfwear. Aber auch Gartenmöbel gehören seit der Übernahme von Lafuma zum Sortiment.

Hier ist es die Aufgabe des Managements, die Restrukturierung erfolgreich voranzutreiben und das Portfolio an den richtigen Stellen zu stärken. Die Bank Vontobel schrieb jüngst in einer Analyse, Investitionen in die Marke Calida und die Expansion von Lafuma Möbel sollten sich ab 2018 auszahlen. Schon die zweite Jahreshälfte 2017 könnte für eine Belebung im Geschäftsgang sorgen.

Bewertung wird attraktiver

Vorerst brauchen die Aktionäre von Calida wohl noch etwas Geduld. Weder die Bank Vontobel noch die Zürcher Kantonalbank (ZKB) trauen der Aktie derzeit grosse Sprünge zu. Die ZKB bezeichnete die Aktie auch als relativ teuer. Allerdings dürften Restrukturierungen und Margenverbesserungen in den kommenden Jahren das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV, es liegt in diesem Jahr bei vergleichsweise hohen 18) wieder sinken lassen, so die Meinung der ZKB.

Ein weiterer Minuspunkt ist das geringe Handelsvolumen der Calida-Aktie an der Schweizer Börse. Das hat auch damit zu tun, dass die Unternehmensanteile in den Händen von Grossaktionären sind. Dazu gehört die Familie Kellenberger mit 35 Prozent und die Beteiligungsgesellschaft Veraison Capital (16 Prozent).

Um die Zeit zu überbrücken, bis die Calida-Aktie wieder Gewinn abwirft, können sich die Aktionäre zumindest an der hochwertigen Textildividende erfreuen. Die Bardividende von 80 Rappen pro Aktie ist dabei noch nicht einmal eingerechnet.

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arnie
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Naturaldividende

Da hier im Forum die Frage auftauchte wie das Pyjama (ab 20 Aktien als Naturaldividende) bezogen werden kann, möchte ich euch die Antwort von Calida nicht vorenthalten.

 

Sehr geehrter Herr Arnie,

Vielen Dank für Ihre Nachricht und Interesse an CALIDA.

Mit der Einladung zur jährlichen GV erhalten Sie einen Coupon mit welchem Sie Ihr Pyjama bestellen können. Das von Ihnen gewählte Produkt wird dann zu Ihnen nach Hause geschickt.

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Freundliche Grüsse
 

ARNOLD IS NUMERO UNO

lotus-elan
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@ Arnie

@ Arnie

Danke dir für die Rückfrage bei Calida.

Da ich nicht so gerne an die GV gehe, ist Deine Antwort wo Du hier reingesetzt hast, für mich, ein Segen.

Ich werden nun CALIDA aktien kaufen. 

Danke

Lächle und es wird zurück gelächelt

Krokodil
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Und was trägt Krokodil?

Und was trägt Krokodil?

arnie
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Das ist eine sehr gute Idee.

Das ist eine sehr gute Idee. Die nächste GV ist aber erst im Mai 2018.

ARNOLD IS NUMERO UNO

Bellavista
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GV Behaltis

Es gibt ja schon einige Forumsteilnehmer, die in Calida investiert sind.

Wir könnten uns ja im nächsten Frühsommer einmal auf einer Pyjama-Party treffen und schauen, wer das schönste "Pischi" ausgewählt hat und darin dann auch noch die beste Figur macht. Weiss gar nicht, ob Gertrud auch bei Calida mitdabei ist.... Wenn schon, dann wäre uns wahrscheinlcih auch die Teilnahme von Link sicher. Dance 4

Bellavista

Bellavista
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Krokodil trägt ...

ich würde sagen etwas in der Art. Ein Einteiler drängt sich fast auf. Allerdings müsstes du vielleicht deinen Schwanz einrollen oder sonstwie verstecken, damit du nicht auffällst. 

https://www.manor.ch/de/shop/kinder/maedchen-4-14/pyjamas-nachthemden-mo...

Ich freue mich auf eine farbenfrohe Pischi-Party. 

Bellavista

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Calida steigert 2017 Umsatz

Calida steigert 2017 Umsatz und Gewinn - Stabile Dividende

Die Wäscheherstellerin Calida konnte im Geschäftsjahr 2017 trotz des schwierigen Umfelds wachsen. So stieg der Umsatz um 2,6% auf 380,6 Mio CHF. Das operative Betriebsergebnis (EBIT) lag mit 21,6 Mio gar um 18% über dem von Sonderkosten belasteten Vorjahreswert. Unter dem Strich verblieb Calida ein um 14% höherer Reingewinn von 16,9 Mio, heisst es in einer Mitteilung vom Montag.

05.03.2018 07:56

Der Generalversammlung wird eine unveränderte Dividende von 0,80 CHF je Aktie zur Auszahlung vorgeschlagen.

Mit den Zahlen wurden die Erwartungen der Analysten auf Stufe Umsatz übertroffen. Vontobel und ZKB hatten einen Nettoumsatz von 373 Mio bzw. 375 Mio CHF und einen EBIT von 21,8 Mio bzw. 18,3 Mio erwartet. Die Schätzungen für den Reingewinn lagen mit 13,9 Mio und 17,9 Mio aufgrund von Unsicherheiten bezüglich Sonderkosten weit auseinander.

Für 2018 rechnet Calida bei anhaltend herausfordernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen insgesamt mit einer stabilen Entwicklung von Umsatz und Profitabilität. Auch im laufenden Jahr sollen "substantielle Investitionen" in die Entwicklung der Marken und in das gezielte Vorantreiben der Digitalisierung getätigt werden.

Weiter teilt Calida mit, dass Verwaltungsrat Jean-Paul Rigaudeau an der kommenden Generalversammlung aus persönlichen Gründen nicht mehr zu Wiederwahl antreten wird. An seiner Stelle wird Nathalie Gavenau zur Zuwahl in das Gremium nominiert.

an/mk

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Calida baut Beteiligung an

Calida baut Beteiligung an Lafuma weiter aus

Die Bekleidungsherstellerin Calida baut ihre Beteiligung an der französischen Sportbekleidungsgruppe Lafuma weiter aus.

15.06.2018 08:09

Nachdem Calida den Anteil im März dieses Jahres auf knapp 80 Prozent erhöht hatte, hat man sich mit dem langjährigen Ankeraktionär CDC Entreprises Elan PME auf die Übernahme weiterer 8,54 Prozent geeinigt. Der entsprechende Kaufvertrag werde in den nächsten Tagen vollzogen, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag. Pro Titel bezahlt Calida 17,99 Euro.

Nach der Transaktion wird Calida mit insgesamt 87,7 Prozent an Lafuma beteiligt sein. Calida hatte im Jahr 2013 eine Mehrheit an der französischen Lafuma-Gruppe übernommen und die Beteiligung in der Folge weiter ausgebaut. Am Freitag gab Calida auch bekannt, dass CDC Entreprises Elan aus dem Verwaltungsrat von Lafuma austreten wird.

(AWP)

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Calida setzt im Halbjahr mehr

Calida setzt im Halbjahr mehr um - E-Commerce ausgebaut

Die Textilherstellerin Calida blickt auf ein ereignisreiches erstes Halbjahr zurück. So hat das Unternehmen mehr umgesetzt, während es den Gewinn trotz diverser Investitionen mehr oder weniger stabil halten konnte. Für den weiteren Geschäftsverlauf stellt Calida weiterhin die verschiedenen Marken und deren klare Positionierung in den Vordergrund.

25.07.2018 07:58

Den Umsatz für das erste Halbjahr 2018 beziffert Calida in der Medienmitteilung vom Mittwoch auf 194,3 Millionen Franken, ein Plus von 10,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Währungsbereinigt betrug der Zuwachs 3,5 Prozent.

Das operative Betriebsergebnis (EBIT) lag mit 5,5 Millionen Franken um 5,7 Prozent unter dem Vorjahreswert, beim Reingewinn war es mit 4,4 Millionen etwa ein Viertel weniger. Allerdings fielen im aktuellen Berichtszeitraum positive ausserordentliche Effekte des Vorjahres, wie Steuern und die Bewertung von Fremdwährungspositionen weg, was den deutlichen Rückgang mit erklärt.

Mit den Zahlen liegt Calida beim Umsatz etwas über den Erwartungen der Analysten, beim EBIT darunter und beim Reingewinn mehr oder weniger in der Mitte der geschätzten Werte.

Fokus auf E-Commerce trägt Früchte

Mit Blick auf die Gewinnentwicklung betont die Bekleidungsherstellerin, dass dieser stark von Investitionen in die Vertriebsorganisation, E-Commerce und Marketing geprägt gewesen sei. So habe die Weiterentwicklung des Online-Vertriebskanals im ersten Halbjahr 2018 einen Schwerpunkt in der Unternehmensstrategie dargestellt. Die Integration des im Vorjahr erworbenen deutschen Online-Händlers Reich wurde mit der Zusammenführung der Online-Plattformen auf www.calida.com abgeschlossen.

Der Mitteilung zufolge hat Calida im E-Commerce ein Wachstum von gut 60 Prozent erzielt, der Anteil des Online-Geschäfts am Gesamtumsatz erhöhte sich im Vorjahresvergleich von 7,1 Prozent auf 10,2 Prozent.

Darüber hinaus hebt die Textilherstellerin in der Mitteilung die ausgebaute Beteiligung an der in Paris kotierten französischen Tochtergesellschaft Lafuma hervor. So habe man in zwei Schritten den Anteil auf aktuell 87,7 Prozent erhöht.

Angesichts weiterer erheblicher Investitionen in E-Commerce, Internationalisierung, Vertriebsorganisation und Marketing geht das Unternehmen für den weiteren Geschäftsverlauf davon aus, dass sich diese in der Bilanz zeigen werden. Für die zweite Jahreshälfte rechnet Calida mit einer stabilen Umsatzentwicklung und leicht tieferen Erträgen.

hr/rw

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Calida-CEO: Wir sind mit

Calida-CEO: Wir sind mit allen Marken der Gruppe profitabel

Die Textilindustrie in Europa steht seit längerem unter Druck. Die Umsätze stagnieren oder sind rückläufig. Die Schweizer Textil-Gruppe Calida entzieht sich nach eigenen Angaben diesem Trend. "Wir sind in den letzten zwei Jahren immer schneller gewachsen als der Markt", sagte Calida-CEO Reiner Pichler in einem Interview des St. Galler Tagblatts.

23.11.2018 08:24

Die Calida-Gruppe hat im ersten Halbjahr den Umsatz um 10,7 Prozent auf 194,3 Millionen Franken gesteigert. Für Calida-Chef Reiner Pichler ist das ein eindeutiger Beleg für die erfolgreiche Strategie seiner Gruppe, die einerseits Wäsche herstellt andererseits mit der Millet Mountain Gruppe aber auch Sportbekleidung und -artikel.

Wegen den Restrukturierungskosten sei 2017 das Geschäft der Millet Moutain Gruppe zwar tatsächlich rückläufig gewesen, sagte Pichler. "Organisch jedoch wachsen die Marken der Millet Mountain Group." Ebenso falsch sei die Annahme, dass bei der Hauptmarke Calida die Verkaufszahlen stagnierten. Calida sei im ersten Semester 2018 um 3,7 Prozent gewachsen. "Im Verhältnis zum insgesamt rückläufigen Wäschemarkt schlagen wir uns sehr gut."

Pichler bestätigte darum auch die Guidance für das Gesamtjahr. "Für 2018 werden wir unsere Ziele wie geplant erreichen - obwohl der warme Sommer es uns nicht leicht gemacht hat." Im März lautete der Ausblick, dass sich Umsatz und Profitabilität im laufenden Jahr stabil entwickeln sollen.

Investitionen in nachhaltige Textilien

Zur Zukunft des Unternehmens sagte Pichler, dass die Gruppe weiter in Innovationen wie den 3D-Druck, kompostierbare Textilien oder Jacken aus Recyclingmaterial investieren will. Beim Vertrieb konzentriere sich das Unternehmen auf Omnichannel - auf die Verzahnung von Online mit stationärem Handel. Einen Abbau im Filialnetz schliesst Pichler dabei aus. "Der stationäre Handel wird in Kombination mit Online wichtiger. Darum werden wir weiter in unser Filialnetz investieren."

Auch kein Thema ist für Pichler ein Wiederaufbau der Produktion in der Schweiz. Tatsächlich gebe es zwar einen Trend in der europäischen Textilindustrie, dass wieder vermehrt in Europa produzierte werde. Calida habe diesen Schritt jedoch schon längst vollzogen. "Für die Marke Calida produzieren wir schon lange fast ausschliesslich in Europa."

Die Gruppe wachse aber auch ohne Produktion in der Schweiz. Mit den zentralen Bereichen wie Design, Marketing, Vertrieb, Logistik, Service, Produktentwicklung oder IT finde ein grosser Teil der Wertschöpfung bereits in der Schweiz statt, sagte Pichler. "Wir bauen am Hauptsitz darum auch die Belegschaft auf, in den letzten zwei Jahren um jeweils 3 bis 5 Prozent pro Jahr - das wird auch 2019 der Fall sein."

lie/cf

(AWP)

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Zyndicate
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Marco Gadola als VR-Präsident

Marco Gadola als VR-Präsident bei Calida vorgeschlagen

Bei Calida kommt es zu Änderungen im Verwaltungsrat. So wird an der kommenden Generalversammlung der bisherige Vizepräsident Marco Gadola als neuer Präsident vorgeschlagen. Gadola wird ab 2020 auch VR-Präsident bei DKSH.

27.02.2019 08:09

Diest teilt Calida am Mittwoch mit. Er übernimmt das Amt von Thomas Lustenberger, der von seiner Funktion zurücktritt.

Aus Altersgründen wird zudem Erich Kellenberger aus dem Verwaltungsrat ausscheiden. Er vertritt seit 1986 die Interessen der Aktionärsgruppe um die Gründungsfamilie Kellenberger, die eine Beteiligung von 34,3 Prozent an Calida hält. An seiner Stelle wird seine Ehefrau Dijana Kellenberger zur Zuwahl vorgeschlagen.

Ausserdem wird auch Beat Grüring, Mitinhaber und Geschäftsführer von der Einzelhandelsgruppe Tally Weijl, aus dem Gremium ausscheiden. Als Ersatz wird hier Lukas Morscher zur Wahl vorgeschlagen. Die weiteren amtierenden Verwaltungsratsmitglieder Nathalie Gaveau, Stefan Portmann und Valentin Chapero Rueda, stellen sich gemäss Mitteilung zur Wiederwahl.

Die Geschäftszahlen von Calida für das Jahr 2018 werden am 1. März publizieret. Die ordentliche Generalversammlung findet am 15.April statt.

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Babette
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Auch hier - kaufen!

Auch hier dürfte in Bälde so richtig Bewegung rein kommen. +10% liegen locker drin.

b.

Babette
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closing über 30.-- und

..die Post geht ab!

b.

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