Swisscom

Swisscom Aktie 

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Niemand will der Swisscom

Niemand will der Swisscom-Aktie zu Hilfe kommen

Die Aktie von Swisscom gilt als dividendenstark, steht nach dem Einstieg von Salt in den Festnetzbereich jedoch unter Verkaufsdruck. Entgegen den Gepflogenheiten wird sie einstweilen von keinem Analysten verteidigt.

21.03.2018 08:32

Von Lorenz Burkhalter

Als die Schweizer Börse SIX am Dienstagmorgen den Handel aufnahm, sah noch alles nach einem ganz gewöhnlichen Tag für die dividendenstarke Swisscom-Aktie aus. Doch dann überschlugen sich die Ereignisse: Kurz nach 10 Uhr kündigte der Mobilfunkanbieter Salt mit Pauken und Trompeten den Einstieg ins Festnetzgeschäft an.

Prompt gerieten die Kurse bei der Schweizer Marktführerin ins Rutschen. Als die Nachrichtenagentur Bloomberg im Laufe des Nachmittags dann auch noch von einem bevorstehenden Schulterschluss zwischen Sunrise Communications und UPC Schweiz berichtete, geriet die Aktie erst recht in einen Abwärtsstrudel.

Nach Tagestiefstkursen von 473,40 Franken ging die Swisscom-Aktie um 4,6 Prozent tiefer bei 479,30 Franken aus dem Handel. Seit Jahresbeginn errechnet sich damit gar ein Minus von fast 8 Prozent. Zur Freude der Leerverkäufer, berichtete der cash Insider kürzlich doch von grossen Wetten.

Diese Reaktion überrascht, war doch bei Salt schon seit über einem Jahr die Rede von einem Vorstoss ins Festnetzgeschäft. Denn nur so kann die Nummer drei im Mobilfunkmarkt Schweiz wie die Konkurrenz Kombi-Pakete anbieten.

Hohe Surfgeschwindigkeit zu Kampfpreisen

Für gewöhnlich lassen verteidigende Analystenkommentare nicht lange auf sich warten, wenn eine Aktie derart an der Börse abgestraft wird.

Doch weit gefehlt: J.P. Morgan bekräftigt die Underweight lautende Verkaufsempfehlung. Und das obwohl das Kursziel von 480 Franken im Laufe des Dienstagnachmittags unterschritten wurde. Die US-Investmentbank zeigt sich überrascht von den Kampfpreisen und der hohen Surf-Geschwindigkeit, mit welchen Salt ins Festnetzgeschäft vorstösst.

Allerdings könnten vorerst nur geschätzte 20 bis 30 Prozent der Schweizer Haushalte vom neuen Angebot profitieren. Ausserdem sei es Salt in den letzten Jahren auch im Mobilfunkbereich nicht gelungen, der Marktführerin Swisscom im grossen Stil Marktanteile abzujagen, so heisst es bei J.P. Morgan weiter.

Berechnungen der Deutschen Bank zufolge ist der Preis für das Festnetzangebot von Salt um 60 Prozent unter dem der Swisscom und immerhin um 53 Prozent unter jenem von Sunrise Communications angesetzt. Wie die Grossbank weiter schreibt, beträgt die Preisdifferenz bei den Kombi-Paketen hingegen "nur" rund 29 Prozent. Bei der Deutschen Bank wird die Swisscom-Aktie als fair bewertet bezeichnet und mit "Hold" sowie einem Kursziel von 509 Franken eingestuft.

Ist Sunrise stärker als die Marktführerin Swisscom betroffen?

Barclays macht in einem Kommentar hingegen den sich abzeichnenden Zusammenschluss zwischen Sunrise Communications und UPC Schweiz zum Thema. Dass die UPC-Mutter Liberty Global ein Joint-Venture zwischen den beiden Unternehmen und keine Übernahme von Sunrise anstrebt, deckt sich mit den bisherigen Erwartungen der britischen Grossbank. Darauf abgestützt hatte Barclays die Sunrise-Aktie erst letzte Woche auf "Underweight" heruntergestuft.

Wie es weiter heisst, dürfte der Vorstoss von Salt in den Festnetzbereich die Nummer zwei im Schweizer Mobilfunkmarkt stärker beeinträchtigen als die Swisscom. Anders als ihre Rivalin werde die Marktführerin nur wo nötig die Preise senken, um ihre Marktanteile zu verteidigen.

Dennoch empfiehlt Barclays nicht nur die Aktie von Sunrise Communications, sondern auch jene von Swisscom zum Verkauf.

Eine geballte Ladung Pessimismus

Wie Erhebungen der Nachrichtenagentur AWP zeigen, raten zehn von 19 Analysten zum Verkauf der Swisscom-Aktie. Sechsmal lautet das Anlageurteil "Halten" und nur in drei Fällen "Kaufen".

Dieser verbreitete Pessimismus überrascht, beträgt die Dividendenrendite nach dem jüngsten Kursrückgang doch attraktive 4,6 Prozent. Wäre da nicht die Aktie von Sunrise, welche gar 4,7 Prozent rentiert - und das erst noch steuerfrei aus Kapitaleinlagereserven.

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Swisscom übertrifft die

Swisscom übertrifft die Erwartungen

Swisscom hat im ersten Quartal mehr Umsatz, EBITDA und Reingewinn erwirtschaftet als von Analysten erwartet wurde. Zugelegt hat vor allem das Italiengeschäft, während der Umsatz in der Schweiz rückläufig war.

Aktualisiert um 07:40

Swisscom weist für die ersten drei Monate des Jahres 2018 einen 1,9 Prozent höheren Umsatz von 2,89 Milliarden Franken aus. Der operative Gewinn (EBITDA) ging derweil um 1,4 Prozent auf 1,06 Milliarden zurück. Unter dem Strich steht ein 1,6 Prozent höherer Reingewinn von 379 Millionen, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilt.

Konzernchef Urs Schaeppi spricht von einem "soliden Ergebnis", wobei die Branche in einem anhaltend schwierigen Umfeld stark gefordert sei. Dies gilt vor allem für das Schweizer Kerngeschäft, das sich um 1,8 Prozent zurückbildete. Begründet wird dies primär mit dem anhaltenden Rückgang bei der traditionellen Festnetztelefonie sowie dem Preisdruck.

Es sei jedoch gelungen, beim operativen Gewinn in der Schweiz dank "umsichtiger Planung, Effizienzsteigerungen und aktivem Kostenmanagement" einen Teil des Umsatzrückgangs zu kompensieren. Konkret wurden in der Schweiz gemäss Mitteilung im ersten Quartal 77 Vollzeitstellen abgebaut. Bekanntlich plant die Swisscom für das Gesamtjahr einen Abbau von 700 Stellen.

Zahlen über den Erwartungen

Gut lief das Geschäft hingegen in Italien, wo der Umsatz in der Berichtswährung Euro um 8,6 Prozent zunahm. Der EBITDA stieg laut den Angaben auf vergleichbarer Basis um 5 Prozent.

Mit den vorgelegten Zahlen hat Swisscom die Markterwartungen beim Umsatz übertroffen und bei den Gewinnzahlen erfüllt. Analysten hatten im Vorfeld im Schnitt (AWP-Konsens) mit einem Umsatz von 2,83 Milliarden, einem EBITDA von 1,06 Milliarden und einem Reingewinn von 373 Millionen gerechnet.

Für das Gesamtjahr 2018 bestätigt das Unternehmen die Ziele. So werden ein Umsatz von rund 11,6 Milliarden, ein EBITDA von rund 4,2 Milliarden sowie Investitionen von weniger als 2,4 Milliarden angepeilt. Unverändert sind auch die Angaben des Managements zur Dividende: Die Aktionäre sollen 22 Franken pro Papier erhalten, sofern die Ziele erreicht werden.

(AWP)

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Swisscom prüft Einstieg in

Swisscom prüft Einstieg in Computergaming-Wettkämpfe

Einige Zeit nach dem Einstieg der Kabelnetzbetreiberin UPC in Computergaming-Wettkämpfe will Konkurrentin Swisscom offenbar nachziehen. "Wir prüfen derzeit einen Einstieg in Gaming/E-Sports", sagte Swisscom-Sprecherin Sabrina Hubacher am Montagabend auf Anfrage zu einem entsprechenden Online-Artikel der "Handelszeitung".

23.07.2018 20:33

Man überlege, wie ein gesellschaftlich verantwortungsvolles Angebot aussehen könnte. "Allfällige Neuerungen würden wir zu gegebener Zeit kommunizieren", sagte Hubacher weiter. Ob es sich dabei um die Gründung einer eigenen Gaming-Liga handle, wie die "Handelszeitung" schrieb, wollte die Sprecherin nicht bestätigen. Laut der Zeitung hat die Swisscom die Marke "Swisscom eSports Hero League" im Markenregister eintragen lassen.

jb/

(AWP)

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buy

Die UBS hat heute Morgen die Einstufung von SWISSCOM (CHF 461.60) von „Neutral“ auf „Buy“ und das Kursziel von CHF 490 auf CHF 501 erhöht. Die Anleger seien gegenüber dem grössten Schweizer Telekomanbieter weiterhin skeptisch eingestellt, schreibt der zuständige Branchenexperte. Als Risikofaktoren würden das nachlassende Marktwachstum und der zunehmende Wettbewerb im Breitbandgeschäft gesehen. Der Studienverfasser hält diese Bedenken allerdings für übertrieben.

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Swisscom stärkt das

Swisscom stärkt das Italiengeschäft

Die Swisscom wächst in Italien: Die Tochtergesellschaft Fastweb übernimmt vom Anbieter Tiscali ein bestimmtes Frequenzband, das bei der nächsten Mobilfunkgeneration 5G eine wichtige Rolle spielen dürfte.

31.07.2018 06:57

 Zudem kauft Fastweb Tiscali die sogenannte Fixed-Wireless-Infrastruktur ab, eine Technologie zur Überbrückung der "letzten (Festnetz-)Meile" über die Luft.

Die Transaktion habe einen Gesamtwert von rund 150 Millionen Euro, teilte Swisscom am Montagabend mit. Finanziert werde er mit Barreserven von Fastweb. Der Deal, der noch von den zuständigen Behörden genehmigt werden muss, soll laut den Angaben im November 2018 über die Bühne gehen.

Mit dem Kauf wechseln laut der Mitteilung 835 Funktürme sowie 34 Mitarbeiter zu Fastweb.

Frequenzen als Hauptwert

Der grösste Wertanteil der Transaktion liege jedoch beim Frequenzspektrum von 40 MHz im 3,5 GHz Frequenzband, erklärte ein Swisscom-Sprecher auf Anfrage. Dieses sei wichtig im Hinblick auf die demnächst bevorstehende Auktion von 5G-Frequenzen in Italien. Insgesamt sei der Kauf ein wichtiger Schritt für Fastweb in der Konvergenzstrategie, also dem Anbieten von Festnetz- und Mobilfunkprodukten.

Fastweb tritt erst seit letztem Jahr offensiv mit Mobilfunkangeboten am Markt auf, dies dank einer Zusammenarbeit mit Telecom Italia. Fastweb habe jedoch auch jetzt keine Ambition, der fünfte Mobilfunk-Netzbetreiber in Italien zu werden, sagte der Sprecher. Geplant seien jedoch Investitionen in 5G mit Fokus auf grössere Städte. Fastweb prüfe zudem Möglichkeiten, die sich in der bevorstehenden Auktion von Frequenzspektrum in Italien ergeben würden.

Zugleich schliesst Tiscali laut den Angaben einen Grosshandelsvertrag mit einem Volumen von 40 Millionen Euro mit Fastweb ab. Dieser ist auch Teil des Transaktionspreises von 150 Millionen Euro. 100 Millionen würden in bar entrichtet, je zur Hälfte 2018 und 2019. 10 Millionen seien zudem Schulden in Höhe von 10 Millionen gegenüber Lieferanten.

(AWP)

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Swisscom übertrifft die

Swisscom übertrifft die Markterwartungen bei den Halbjahreszahlen leicht

Die Swisscom hat im ersten Halbjahr etwas mehr Umsatz erzielt, unter dem Strich aber weniger verdient.

16.08.2018 07:45

Gewachsen ist der Telekomkonzern vor allem in Italien, während sich der Umsatz im Heimmarkt Schweiz zurückbildete. Die Ziele für das Gesamtjahr gelten unverändert.

Swisscom weist für das erste Semester einen 2,0 Prozent höheren Umsatz von 5,81 Milliarden Franken aus. Der operative Gewinn (EBITDA) ging hingegen um 5,2 Prozent auf 2,14 Milliarden zurück. Unter dem Strich steht ein 6,2 Prozent tieferer Reingewinn von 787 Millionen, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Die Swisscom habe im zweiten Quartal "trotz anhaltend starkem und von Promotionen getriebenem Wettbewerb" eine gute Leistung gezeigt, liess sich Konzernchef Urs Schaeppi zitieren. Der starke Wettbewerb zeigte sich vor allem im Schweizer Kerngeschäft, das sich um 1,9 Prozent zurückbildete. Begründet wurde dies unter anderem mit Preisdruck. Gut lief das Geschäft hingegen in Italien, wo der Umsatz in der Berichtswährung Euro (auf vergleichbarer Basis) um 9,5 Prozent zunahm.

Der Gewinnrückgang hat laut dem Unternehmen primär mit verschiedenen Sondereffekten und der Währungssituation zu tun. Insbesondere sei Fastweb im Vorjahr ein Ertrag aus einem Rechtsverfahren von über 100 Millionen Franken zugeflossen. Auf vergleichbarer Basis habe der Betriebsgewinn nur um 0,6 Prozent abgenommen.

Sparprogramm auf Kurs

Das Sparprogramm der Swisscom ist auf Kurs. Im ersten Halbjahr habe sich der Personalbestand in der Schweiz um 485 Vollzeitstellen reduziert, wobei es nur rund bei der Hälfte der Fälle zu Kündigungen kam. Wie früher angekündigt plant die Swisscom für das Gesamtjahr einen Abbau von 700 Stellen.

Mit den vorgelegten Zahlen hat Swisscom die Markterwartungen leicht übertroffen. Analysten hatten im Schnitt (AWP-Konsens) mit einem Umsatz von 5,75 Milliarden, einem EBITDA von 2,14 Milliarden und einem Reingewinn von 770 Millionen gerechnet.

Für das Gesamtjahr 2018 bestätigt das Unternehmen die Ziele. So werden ein Umsatz von rund 11,6 Milliarden, ein EBITDA von rund 4,2 Milliarden sowie Investitionen von weniger als 2,4 Milliarden angepeilt. Unverändert sind auch die Angaben des Managements zur Dividende: Die Aktionäre sollen 22 Franken pro Papier erhalten, sofern die Ziele erreicht werden.

(AWP)

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Sieg für Swisscom in Bern

Der Nationalrat hat die Entbündelung des Glasfasernetzes für Sunrise, UPC, Salt und Co abgelehnt

(AWP) Sieg für die Swisscom (SCMN 448 -0.6%): Der Nationalrat hat die Öffnung des Glasfasernetzes des «blauen Riesen» für die Konkurrenz abgelehnt. Damit schauen Sunrise (SRCG 89.6 -0.06%), UPC, Salt und Co in die Röhre. Der Bundesrat hatte sich für eine Regulierung bei Marktversagen ausgesprochen.

Bei der Beratung des Fernmeldegesetzes folgte der Rat am Donnerstag mit 127 zu 57 Stimmen seiner Kommission und strich einen Kernartikel des Gesetzes. Die einzelnen Fraktionen stimmten nicht geschlossen.

Der Bundesrat möchte zur Förderung des Wettbewerbs Fernmeldedienstanbieterinnen verpflichten können, anderen gegen eine angemessene Entschädigung den Zugang zu den gebäudeinternen Fernmeldeinstallationen zu gewähren – und zwar nicht nur zu Kupferleitungen, sondern auch zu Glasfaseranschlüssen. Der Zugang auf die sogenannte letzte Meile ist aus seiner Sicht eine essenzielle Voraussetzung für Wettbewerb und Wahlfreiheit.

Entwicklung beobachten

Der Nationalrat will am heutigen Zugangsregime nichts ändern. Die Entbündelung der letzten Meile soll vorderhand auf Kupferleitungen beschränkt bleiben. Der Bundesrat soll dem Parlament aber alle drei Jahre Bericht erstatten über die Entwicklung.

Damit setzte sich die Version durch, welche die Swisscom bevorzugt. Die anderen Anbieter wünschen sich eine Regulierung gemäss dem Bundesratsvorschlag. UPC, Sunrise, Salt, Green sowie einige kleinere Anbieter plädierten im Vorfeld dafür, diese Regelung möglichst bald umzusetzen.

Schutz vor Konkurrenz

Im Nationalrat plädierte Jürg Grossen (GLP/BE) für eine technologieneutrale Zugangsregelung im Sinne des Bundesrates. Er beantragte dem Rat jedoch, diese im Gesetz zu verankern und nicht lediglich die Kompetenz dafür an den Bundesrat zu delegieren. Die Gegnerinnen und Gegner wollten die staatlich kontrollierte Swisscom weiterhin vor Konkurrenz schützen, kritisierte er. Das Gesetz werde zu einem Swisscom-Gesetz.

Einzelne Ratsmitglieder forderten mit Einzelanträgen, dem Bundesrat zu folgen – unter ihnen Konsumentenschützerin Priska Birrer-Heimo (SP/LU). Die Swisscom habe beim Glasfaserausbau einen vom Steuerzahler finanzierten Wettbewerbsvorteil, argumentierte sie. Das sei schädlich für die Konsumentinnen und Konsumenten.

Wettbewerb funktioniert

Matthias Aebischer (SP/BE) dagegen stellte fest, es sei in Ordnung, wenn im Gesetz viel Swisscom stecke. Diese gehöre dem Bund, von ihr erwarte man eine Grundversorgung für alle. «Bis jetzt funktioniert das recht gut», sagte Aebischer. Massnahmen brauche es, wenn die Swisscom die marktbeherrschende Stellung ausnutzen sollte.

Auch Thomas Hurter (SVP/ZH) befand, der Wettbewerb funktioniere. Wo dies der Fall sei, müsse nicht reguliert werden. Adrian Amstutz (SVP/BE) gab zu bedenken, jemand müsse die Investitionen tätigen, und das sei primär die Swisscom. Sowohl die Gegner als auch die Befürworter einer technologieneutralen Regulierung führten die Versorgung in ländlichen Gebieten ins Feld.

Kupfer keine Zukunftstechnologie

Bundesrätin Doris Leuthard sagte am Ende der Diskussion zum umstrittenen Gesetzesartikel, es sei nicht im Interesse der Schweiz, die Swisscom so stark zu schützen. Die Entbündelung auf dem Kupfernetz habe zu besserer und günstigerer Versorgung geführt. Das Kupfernetz sei aber keine Zukunftstechnologie. Deshalb sollte die heutige Regelung auch für andere Technologien gelten.

Der Entscheid der vorberatenden Kommission habe sie etwas schockiert, sagte die Infrastrukturministerin. Ein Bericht alle drei Jahre werde nichts ändern. Es sei zu befürchten, dass es zu einer Re-Monopolisierung komme. Eine technologieneutrale Regulierung dagegen würde Investitionen in wenig erschlossenen Regionen befördern.

Schutz vor Massenwerbung

Der Nationalrat folgte aber seiner Kommission. Das tat er auch beim Zweckartikel des Gesetzes. Er will beim geltenden Recht bleiben, was die Werbung betrifft: Das Gesetz soll die Konsumentinnen und Konsumenten vor unlauterer Massenwerbung und Missbrauch durch Mehrwertdienste schützen. Der Bundesrat wollte anstelle von «Massenwerbung» den Begriff «unlautere Werbung» ins Gesetz schreiben.

Der Nationalrat wird die Beratungen am Freitag fortsetzen. Zur Debatte stehen unter anderem Regeln zum Roaming, zum Replay TV sowie Sperren für Kinderpornografie.

Am Ende der Beratungen vom Donnerstag gab es im Rat Standing Ovations für Bundesrätin Leuthard, die am Vormittag ihren Rücktritt per Ende Jahr angekündigt hatte.

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Swisscom mit Veränderung im

Swisscom mit Veränderung im Verwaltungsrat

Im Verwaltungsrat des Telekomkonzerns Swisscom kommt es zu einem Abgang.

20.09.2018 08:01

Valérie Berset Bircher, die im April 2016 als Personalvertreterin ins Gremium einzog, tritt per Ende Jahr zurück, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Der Grund für den Abgang ist laut den Angaben, dass Berset Bircher Anfang 2019 im Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) Leiterin für Internationale Arbeitsfragen wird. Verwaltungsratspräsident Hansueli Loosli bedauert den Abgang.

Es sei geplant, an der nächsten ordentlichen Generalversammlung vom 2. April 2019 eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger zur Wahl vorzuschlagen, hiess es weiter.

(AWP)

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Swisscom steigt in

Swisscom steigt in Computerspiele-Wettkämpfe ein

Einige Zeit nach dem Einstieg der Kabelnetzbetreiberin UPC in Computergaming-Wettkämpfe zieht Konkurrentin Swisscom nach. Der grösste Schweizer Telekomkonzern gründet eine eigene E-Sports-Liga.

12.10.2018 11:10

Dabei arbeite man mit dem weltgrössten E-Sports-Unternehmen ESL zusammen, gab die Swisscom am Freitag am Gaming- und Fantasyanlass Herofest in Bern bekannt. Mit der Swisscom Hero League wollen zum einen dem E-Sport eine professionelle Plattform bieten und zum anderen der breiten Bevölkerung zugänglich zu mache, erklärte Marketingchef Michel Siegenthaler. Neben einer Profiliga solle es auch eine Plattform für Gelegenheitsspieler geben.

Gaming sei mittlerweile ein Volkssport in der Schweiz. Über 3 Millionen Menschen würden regelmässig am Computer, an einer Konsole oder auf mobilen Geräten spielen. Mekka des E-Sports ist jedoch Südkorea, wo Gamer teilweise in Hallen vor grossem Publikum ihrer Leidenschaft nachgehen.

jb/kw

(AWP)

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Ausblick Swisscom: 9Mte

Ausblick Swisscom: 9Mte-Umsatz von 8,70 Milliarden Franken erwartet

Die Telekommunikationsanbieterin Swisscom publiziert am Donnerstag, 1. November die Neunmonatszahlen 2018. Insgesamt haben sieben Analysten zum AWP-Konsens beigetragen.

31.10.2018 13:30

9M 2018E (in Mio Fr.) AWP-Konsens 9M 2017A Nettoumsatz 8'701 8'604 EBITDA 3'226 3'354 EBIT 1'609 1'766 Reingewinn 1'190 1'269

FOKUS: Die Analysten gehen davon aus, dass die Swisscom für die ersten neun Monate 2018 einen leicht höheren Umsatz, jedoch tiefere Gewinnzahlen ausweisen wird. Bei den Gewinnzahlen hinkt jedoch der Vergleich, weil die Vorjahreswerte von Sondereffekten (u.a.Rechtsverfahren) beeinflusst waren.

Beim Umsatz erwarten die Experten, dass die gegenläufigen Trends innerhalb des Konzerns angehalten haben. So dürfte das Schweizer Geschäft weiter unter Druck gestanden haben - wegen der rückläufigen Festnetztelefonie, Rabatten auf Bündelangeboten, rückläufigen Roamingeinnahmen und Preisdruck im Geschäftskundensegment. Auf der anderen Seite wird von der Italientochter Fastweb ein neuerliches Wachstum erwartet.

Für beide Märkte - die Schweiz und Italien - interessiert, ob und wie stark sich der Wettbewerb verschärft hat. Konkret geht es um das neue Festnetzangebot von Salt in der Schweiz und das neue Mobilfunkangebot von Salts Mutterkonzern Iliad in Italien. Beide wurden in den letzten Monaten lanciert. Vor allem interessiert, ob die Swisscom Kunden verloren hat und ob sich im Mobile-Wachstum in Italien weitere Bremsspuren gezeigt haben.

Von Interesse wäre ein Update zum Sparprogramm, mit dem die Umsatzerosion in der Schweiz teilweise aufgefangen werden soll. Dieses Sparprogramm wurde im letzten Februar verschärft. Neu sollen im Zeitraum 2018 bis 2020 jährlich 100 Millionen Franken eingespart werden, davor lautete das Ziel auf 60 Millionen pro Jahr. Im laufenden Jahr rechnet das Management konkret mit einem Abbau von rund 700 Stellen.

Von grossem Interesse wären auch Aussagen zu den Gerüchten, wonach in Italien Gespräche über eine Partnerschaft mit einem Mobilfunkanbieter stattfinden oder stattgefunden haben (siehe PRO MEMORIA).

ZIELE: Für das Gesamtjahr peilt die Swisscom einen Umsatz von rund 11,6 Milliarden (Vorjahr: 11,66), einen EBITDA von rund 4,2 Milliarden (Vorjahr: 4,30) sowie Investitionen von weniger als 2,4 Milliarden Franken an. Werden die Ziele erreicht, lockt erneut eine Dividende von 22 Franken pro Papier.

Nachgelagert gibt es auch Ziele für Fastweb. Die Italientochter soll im Gesamtjahr einen Umsatz von über 2 Milliarden Euro sowie einen EBITDA von rund 700 Millionen erzielen.

PRO MEMORIA: Punkten konnte die Swisscom kürzlich auf dem politischen Parkett. So soll sie nicht verpflichtet werden, anderen Anbietern Zugang zu ihrem Glasfasernetz zu gewähren. Nach dem Nationalrat hat sich auch die Ständeratskommission dagegen ausgesprochen. Eine Niederlage gab es hingegen beim Replay-Fernsehen, das stärker reguliert werden soll.

Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete im Oktober, die Swisscom prüfe Optionen für ihre Italientochter Fastweb. Möglich sei auch ein Verkauf oder eine Partnerschaft mit einem Konkurrenten. So habe es Gespräche mit dem Besitzer des Mobilfunkanbieters Wind Tre gegeben.

Die Gerüchte kursierten auch in Zusammenhang mit der 5G-Auktion in Italien, wo Fastweb offenbar nur wenige Frequenzen ersteigerte.

Finanzchef Mario Rossi bekräftigte im September gegenüber AWP allerdings das Ziel, in Italien wachsen zu wollen. Im dortigen Geschäftskundensegment peilt die Gesellschaft einen Marktanteil von "35 bis 40 Prozent" an. Aktuell sind es rund 30 Prozent.

Kritisiert wurde die Swisscom im Spätsommer für Tarifänderungen. Sie erhöhte für gewisse Internetabos die Surfgeschwindigkeit und auch die Preise. "Man darf bei aller Kritik auch nicht vergessen, dass die Tarife in den letzten zehn Jahren um rund 50 Prozent gesunken sind", sagte Finanzchef Rossi gegenüber AWP.

Im Oktober lancierte die Swisscom zusammen mit der Mobiliar, Vaudoise, Clientis Zürcher Regionalbank und EY eine neue Online-Hypothekenbörse. Das Gemeinschaftsunternehmen heisst Credit Exchange AG, oder kurz CredEx. Die neue Plattform soll etwa Pensionskassen der Einstieg ins Hypotheken-Geschäft erleichtern.

AKTIENKURS: Die Swisscom "feierte" am 5. Oktober ein rundes Börsenjubiläum: Die Titel wurden damals seit genau 20 Jahren an der Schweizer Börse gehandelt. Die Kursentwicklung im laufenden Jahr sorgt allerdings bei Investoren für wenig Freude. Aktuell notieren die Papiere rund 12 Prozent unter dem Stand von Anfang Jahr. Immerhin haben sie sich zuletzt etwas von den Jahrestiefstständen gelöst.

Homepage: www.swisscom.ch

jl/ab/rw

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Swisscom-Tochter einigt sich

Swisscom-Tochter einigt sich mit Tiscali über Kauf

Fastweb aus Italien hat sich mit Ticali engültig über die Konditionen zur Übernahme der Fixed-Wireless-Sparte und der Eigentümerschaft am 3,5 Ghz-Frequenzspektrum von Tiscali geinigt.

13.11.2018 06:49

Dieses Frequenzband dürfte bei der nächsten Mobilfunkgeneration 5G eine wichtige Rolle spielen.

Fastweb übernimmt demnach wie im Juli angekündigt die Lizenz für die Frequenznutzung von Aria, einer 100%-igen Tochtergesellschaft von Tiscali, für 40 MHz auf dem 3,5-GHz-Band sowie die Fixed-Wireless-Access-Sparte (FWA) von Tiscali. Fastweb sichere sich mit dieser Übernahme einen langfristigen Zugang zum wertvollen 5G-Frequenzspektrum, teilte Swisscom am Montag mit.

Bei der Ankündigung der Transaktion wurde für diese ein Wert von rund 150 Millionen Euro genannt. Nun wird ein Transaktionwert von rund 198 Millionen Euro angegeben, 130 Millionen davon in bar - wovon 50 Millionen noch im laufenden und 80 Millionen im kommenden Jahr fällig werden - sowie 55 Millionen für eine Grosshandelsvereinbarung über vier bis fünf Jahre.

Denn gleichzeitig hat Tiscali mit Fastweb einen Grosshandelsvertrag abgeschlossen für den vollständigen Zugang zum glasfaserbasierten Netz von Fastweb. 13 Millionen des Transaktonwerts sind Schulden gegenüber Lieferanten. Fastweb finanziert die Transaktion mit eigenen Barreserven.

Marktdynamik verteuert Transaktion

Die im Vergleich zur Ankündigung vom Juli um rund 45 Millionen Euro höhere Summe erklärt Swisscom mit der jüngsten Marktdynamik. Gleichzeitig werde damit der Neustart von Tscali und die Umsetzung von Restrukturierungsplänen unterstützt.

Mit dem Kauf wechseln 835 Funktürme sowie 34 Mitarbeiter zu Fastweb. Der grösste Wertanteil der Transaktion liege jedoch beim Frequenzspektrum von 40 MHz im 3,5 GHz Frequenzband, erklärte im Juli ein Swisscom-Sprecher. Dieses sei wichtig im Hinblick auf die demnächst bevorstehende Auktion von 5G-Frequenzen in Italien. Insgesamt sei der Kauf ein wichtiger Schritt für Fastweb in der Konvergenzstrategie, also dem Anbieten von Festnetz- und Mobilfunkprodukten.

Der Vollzug der Transaktion soll in den nächsten Wochen erfolgen.

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Swisscom übernimmt «local.ch»

Swisscom übernimmt «local.ch»-Gesellschaft von Tamedia ganz

Der Telekommunikationskonzern Swisscom übernimmt das bisher mit Tamedia gehaltene Gemeinschaftsunternehmen Swisscom Directories vollständig.

19.12.2018 07:40

Damit wird eine 2015 vereinbarte Kaufoption ausgeübt. Für den 31 Prozent-Anteil von Tamedia zahlt Swisscom 220 Millionen Franken zuzüglich nicht-betriebsnotwendiger flüssiger Mittel, wie die beiden Unternehmen am Mittwoch mitteilten. Die Swisscom hielt bereits 69 Prozent der Anteile und wird damit alleinige Aktionärin.

Der Verzeichnisdienst Swisscom Directories (localsearch) ging 2015 aus dem Zusammenschluss von local.ch und search.ch hervor. Auf diesen Zusammenschluss hatten sich die Swisscom und das Verlagshaus Tamedia im Rahmen der Übernahme von Publigroupe durch die Swisscom im Jahr 2015 geeinigt.

Dabei hatten sich die beiden Unternehmen gegenseitig eine Verkaufs- bzw. eine Kaufoption für den Anteil von Tamedia an localsearch eingeräumt. Diese Optionen sind seit Mitte 2018 ausübbar. Der Vollzug der Transaktion soll im ersten Quartal 2019 erfolgen.

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Swisscom erhält Zuschlag von

Swisscom erhält Zuschlag von Bund für Outsourcing von zwei BIT-Bereichen

(mit Aktienkurs ergänzt) - Das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT) lagert zwei Geschäftsbereiche an die Swisscom aus. Die Telekomriesin hat sich in einer öffentlichen Ausschreibung den Zuschlag gesichert. Konkret übernimmt sie den Bereich Software-Paketierung und Content Delivery Services / CMS, also Software zur Erstellung von Inhalten etwa auf Webseiten.

03.01.2019 10:11

Die Leistungen würden in den nächsten Monaten an die Swisscom übergeben werden, schrieb das BIT in einer Mitteilung vom Donnerstag. Für den CMS-Bereich beträgt der Preis 80,2 Millionen ohne Mehrwertsteuer, wie auf der Internetplattform Simap für öffentliche Ausschreibungen ersichtlich ist. Für die Software-Paketierung verlangt die Swisscom 65,6 Millionen Franken. Der Grundauftrag ist bei beiden auf 48 Monate ausgelegt und kann verlängert werden.

Ausgeschrieben war überdies das Outsourcing eines dritten Bereiches. Hier erfüllte gemäss den Angaben zufolge aber keine Firma die geforderten Kriterien.

Das BIT hatte die Auslagerung der Leistungen im März 2017 angekündigt. Nötig geworden sei dies wegen Grossvorhaben und Budgetkürzungen. Insgesamt wollte das BIT 32 Vollzeitstellen einsparen. Die Outsourcing-Firma sollte dabei die betroffenen Mitarbeitenden übernehmen. Von der Auslagerung an die Swisscom sind wegen zwischenzeitlichen Abgängen allerdings zurzeit nur noch neun Mitarbeitende betroffen, wie es weiter hiess.

An der Börse kommt der neue Auftrag gut an. Swisscom-Aktien legen gegen 10 Uhr um 1,3 Prozent zu, während der Leitindex SMI 0,2 Prozent gewinnt.

tt/lie

(AWP)

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Ausblick Swisscom:

Ausblick Swisscom: Jahresgewinn von 1'512 Millionen Franken erwartet

Die Telekommunikationsanbieterin Swisscom veröffentlicht am Donnerstag, 7. Februar das Geschäftsergebnis 2018. Zum AWP-Konsens haben insgesamt 13 Analysten beigetragen.

06.02.2019 14:00

2018E (in Mio Fr.) AWP-Konsens 2017A Nettoumsatz 11'681 11'662 EBITDA 4'206 4'295 EBIT 2'038 2'131 Reingewinn 1'512 1'568 (in Fr.) Dividende je Aktie 22,00 22,00

FOKUS: Die Analysten gehen davon aus, dass die Swisscom für 2018 einen Umsatz leicht über den Prognosen des Unternehmens und einen EBITDA ziemlich genau im Rahmen der Konzernziele ausweisen wird. Ausserdem wird mit einem Gewinn leicht unter Vorjahr gerechnet. Bei der Dividende wäre alles andere als eine Ausschüttung von 22 Franken, wie sie seit Jahren gilt, eine Riesenüberraschung.

Beim Umsatz ist eine offene Frage, ob und wie stark die gegenläufigen Trends innerhalb des Konzerns angehalten haben. So stand das Schweizer Geschäft zuletzt unter Druck - wegen der rückläufigen Festnetztelefonie, Rabatten auf Bündelangeboten, rückläufigen Roamingeinnahmen und Preisdruck im Geschäftskundensegment. Auf der anderen Seite wuchs die Italientochter Fastweb, wobei sich dieser Trend im dritten Quartal abgeschwächt hat.

Für beide Märkte - die Schweiz und Italien - interessiert, ob und wie stark sich der Wettbewerb verschärft hat. Konkret geht es um das Festnetzangebot von Salt in der Schweiz und das neue Mobilfunkangebot von Salts Mutterkonzern Iliad in Italien.

Von Interesse wären auch Neuigkeiten zum Sparprogramm, mit dem die Umsatzerosion in der Schweiz teilweise aufgefangen werden soll. Dieses Sparprogramm wurde im letzten Februar verschärft. Neu sollen im Zeitraum 2018 bis 2020 jährlich 100 Millionen Franken eingespart werden, davor lautete das Ziel auf 60 Millionen pro Jahr. 2018 wollte das Management rund 700 Stellen abbauen. Am Ende des dritten Quartals wurde vermeldet, seit Anfang Jahr habe sich der Personalbestand um 523 Vollzeitstellen reduziert. Nun interessiert, wie viele Jobs 2019 wegfallen sollen.

Von Interesse sind ausserdem die neuen Ziele für 2019.

ZIELE: Für das Gesamtjahr peilt die Swisscom einen Umsatz von rund 11,6 Milliarden (Vorjahr: 11,66), einen EBITDA von rund 4,2 Milliarden (Vorjahr: 4,30) sowie Investitionen von weniger als 2,4 Milliarden Franken an. Beim Erreichen der Ziele wurde eine Dividende von 22 Franken pro Papier in Aussicht gestellt.

Nachgelagert gibt es auch Ziele für Fastweb. Die Italientochter soll im Gesamtjahr einen Umsatz von über 2 Milliarden Euro sowie einen EBITDA von rund 700 Millionen erzielen.

PRO MEMORIA: Ein wichtiges Ereignis für die Swisscom und die gesamte Branche findet derzeit hinter verschlossenen Türen statt: die Auktion der 5G-Frequenzen. Wann die Öffentlichkeit über den Ausgang informiert wird, ist nicht bekannt.

Seit einigen Tagen kursieren wieder einmal Gerüchte, wonach Sunrise und UPC einen Zusammenschluss planen sollen. Davon wäre natürlich auch die Swisscom betroffen, weil damit potenziell ein stärkerer Herausforderer für die Marktführerin entstehen würde.

Einen Erfolg verbuchte die Swisscom im neusten Mobilfunktest des deutschen Branchenmagazins Connect, der eben publiziert wurde. Swisscom siegte hauchdünn vor Sunrise.

Einen weiteren Erfolg war, dass Coop Mobile vom Salt- auf das Swisscom-Netz wechselt. Dies wurde Anfang Januar bekannt.

Neuigkeiten gab es im Januar auch in Sachen Produkte. Die Swisscom erneuert ihr Handyabo-Angebot und schafft damit die ungeliebten Gebühren für die Nutzung des Handys in der EU ab.

Die Swisscom hält an ihrem Lieferanten Huawei fest, der in den USA auf der Anklagebank wegen Spionage sitzt. Man überlege sich derzeit keinen Wechsel, sagte Swisscom-Chef Urs Schaeppi im Januar. "Wir haben heute keinen Hinweis, dass Spionage in den Netzen betrieben wird", sagte er.

Im Dezember übernahm die Swisscom das bisher mit Tamedia gehaltene Gemeinschaftsunternehmen Swisscom Directories vollständig. Damit wurde eine 2015 vereinbarte Kaufoption ausgeübt. Für den 31 Prozent-Anteil von Tamedia zahlte Swisscom 220 Millionen Franken.

Im November erzielte die Swisscom einen politischen Sieg. Sie soll nicht verpflichtet werden, anderen Anbieterinnen bei allen Technologien Zugang zu den Teilnehmeranschlüssen zu gewähren. Nach dem Nationalrat sprach sich auch der Ständerat dagegen aus.

Ebenfalls im November schloss die Italientochter Fastweb die schon vor längerem angekündigte Transaktion mit Tiscali ab. Demnach übernahm Fastweb die Fixed-Wireless-Sparte (FWA) von Tiscali und die Eigentümerschaft am 3,5 Ghz-Frequenzspektrum.

AKTIENKURS: Die Swisscom-Papiere erholten sich im Herbst und lösten sich signifikant von den Jahrestiefstständen 2018. In den letzten Tagen ging es aber wieder deutlich abwärts und die Jahresbilanz 2019 ist klar negativ.

Homepage: www.swisscom.ch

jl/rw/an

(AWP)

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Swisscom hält Umsatz und

Swisscom hält Umsatz und Ausschüttung an Aktionäre stabil

Die Swisscom hat im letzten Jahr den Umsatz stabil gehalten, unter dem Strich aber etwas weniger verdient. Das Sparprogramm wird wie geplant fortgesetzt.

07.02.2019 07:39

Swisscom weist für 2018 einen 0,4 Prozent höheren Umsatz von 11,71 Milliarden Franken aus. Der operative Gewinn (EBITDA) nahm hingegen um 1,9 Prozent auf 4,21 Milliarden ab. Unter dem Strich steht ein 3,0 Prozent tieferer Reingewinn von 1,52 Milliarden, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Die Aktionäre sollen - wie üblich - eine Dividende von 22 Franken pro Aktie erhalten.

Damit wurden die Erwartungen der Analysten gut erfüllt: Diese hatten im Schnitt (AWP-Konsens) mit einem Umsatz von 11,68 Milliarden, einem EBITDA von 4,21 Milliarden und einen Reingewinn von 1,51 Milliarden gerechnet.

Die Resultate seien angesichts des anspruchsvollen Marktumfelds solide, kommentierte das Unternehmen die Zahlen. Gegenwind spürte die Swisscom vor allem im Schweizer Kerngeschäft, das sich um 2,7 Prozent zurückbildete. Gut lief es hingegen in Italien, wo der Umsatz in der Berichtswährung Euro um 8,2 Prozent stieg.

Den Gewinnrückgang in der Gruppe erklärt Swisscom hauptsächlich mit verschiedenen Sondereffekten und der Währungssituation. Insbesondere floss im Vorjahr ein Ertrag aus einem Rechtsverfahren zu. Auf vergleichbarer Basis habe der Betriebsgewinn nur um 0,8 Prozent abgenommen, hiess es.

Leicht weniger Stellen

Um dem Wettbewerbsdruck zu begegnen, läuft bekanntlich ein Sparprogramm. Dessen Ziele seien 2018 übertroffen worden. 2018 wurde der Personalbestand in der Schweiz laut den Angaben um 541 Vollzeitstellen reduziert.

Das Sparprogramm, mit dem jährlich bis 2020 100 Millionen eingespart werden sollen, wird wie geplant fortgesetzt. Das Unternehmen rechnet daher für 2019 mit einem leicht rückläufigen Stellenangebot in der Schweiz.

Im Ausblick auf das Geschäftsjahr 2019 gibt sich die Swisscom angesichts des intensiven Wettbewerbs und des Preisdrucks zurückhaltend. So werden ein Umsatz von rund 11,4 Milliarden Franken und Investitionen von rund 2,3 Milliarden (2018: 2,4 Mrd) in Aussicht gestellt.

Der EBITDA soll mit über 4,3 Milliarden deutlich über dem Vorjahr zu liegen kommen, allerdings primär wegen eines buchhalterischen Effekts (IFRS 16; Effekt von rund 200 Mio Fr.). Unter Ausklammerung dieses Effektes bleibt die Kennzahl damit weiter unter Druck. Ausserdem wird eine erneut unveränderte Dividende von 22 Franken versprochen, sollten die Ziele erreicht werden.

(AWP)

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Es mangelt in der Schweiz an

Es mangelt in der Schweiz an 5G-Antennen

Für eine schnelle Einführung des 5G-Mobilfunkstandards hat die Schweiz im Moment keine passende Infrastruktur.

10.02.2019 10:58

Eine rasche Einführung des neuen 5G-Mobilfunkstandards in der Schweiz ist laut der "NZZ am Sonntag" gefährdet. Die Schweiz brauche nämlich dafür noch einmal so viele Handyantennen, wie es bereits gibt.

"Wir gehen davon aus, dass ohne Anpassung der Anlagegrenzwerte rund 15’000 zusätzliche Mobilfunkstandorte neu gebaut werden müssen, sagte Christian Grasser, der Geschäftsführer des Branchenverbands Asut, gegenüber der Zeitung. Die bestehenden Anlagen stiessen an ihre Leistungsgrenzen, weil der mobile Datenkonsum stark steige und die Sendeleistungen sich aufgrund strenger Strahlenschutzvorschriften nicht erhöhen dürften.

"Rund zwei Drittel aller Standorte in der Schweiz und weit mehr als 90 Prozent der Standorte in Städten und Agglomerationen weisen nicht genügend Reserven auf, um 5G leistungsfähig einzusetzen", sagte Grasser weiter. Er bezweifele zudem, dass es innert nützlicher Frist möglich sein werde, die zusätzlich benötigten neuen Antennen aufzustellen.

(SDA/cash)

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Swisscom verlangte laut

Swisscom verlangte laut Comcom zu viel für Mitbenutzung des Netzes

(Meldung mit weiteren Angaben ergänzt) - Die Swisscom hat Mitbewerbern für die Mitbenutzung ihres Netzes in den Jahren 2013 bis 2016 zu hohe Preise verrechnet. Zu diesem Schluss kommt die Eidgenössische Kommunikationskommission (Comcom). Die Swisscom prüft, ob sie das Verdikt ans Bundesverwaltungsgericht weiterziehen wird.

12.02.2019 11:14

Die Initiative ging von den Swisscom-Konkurrenten Sunrise und Salt aus. Die hätten von der Comcom verlangt, die Zugangspreise zum Swisscom-Netz für die Jahre ab 2013 zu überprüfen, teilte die Kommission am Dienstag mit. Geprüft wurden eine Reihe von Diensten wie etwa die Entbündelung der letzten Meile, also den letzten Leitungsabschnitt von der Telefonzentrale bis zum Hausanschluss.

Neue Berechnungsmethode

Laut Fernmeldegesetz (FMG) ist die Swisscom als marktbeherrschende Anbieterin dazu verpflichtet, ihren Konkurrenten bestimmte Dienstleistungen zu Preisen anzubieten, die sich an den Kosten orientieren. Dabei werden die Kosten herangezogen, die der Swisscom bei Bereitstellung der Dienste entstanden sind.

Im vorliegenden Fall hat sich die Comcom in ihren Berechnungen aber nicht auf die realen Kosten, sondern auf hypothetische Kosten gestützt. Dabei gehe es um Kosten, mit denen eine effiziente Anbieterin rechnen müsse, wenn sie heute ein neues Netz mit der neuesten verfügbaren Technologie erstellen würde, erklärt die Comcom.

Dabei habe man sich erstmals auf ein Kostenmodell abgestützt, das nicht mehr auf Kupfer-, sondern auf Glasfaserleitungen beruhe. Denn neu sind für die Berechnung der Preise die Kosten der Glasfaserleitungen massgebend, auch wenn es etwa um Zugangspreise für Kupferleitungen geht.

Tiefere Preise

Für entbündelte Kupferanschlussleitungen hat die Comcom Preise berechnet, die 10 bis 25 Prozent unter jenen von Swisscom liegen. Für Mietleitungen zwischen zwei Standorten kommt die Kommission zu satten Preisreduktionen von 65 und 80 Prozent. Darüber hinaus hat die Comcom auch die Preise für die Netzzusammenschaltung (Interkonnektion) gesenkt, und zwar um durchschnittlich 10 Prozent.

Nichts zu beanstanden gab es indessen bei den Preisen für die Nutzung von Kabelkanalisationen der Swisscom. Zudem hätten die Untersuchungen in weiteren Bereichen, wie etwa für die Mitbenutzung von Swisscom-Telefonzentralen durch die Konkurrenz (Kollokation), zu keinen oder höchstens geringen Anpassungen geführt.

Swisscom prüft Weiterzug

Die Swisscom selbst prüft nun, ob sie sich gegen den Comcom-Entscheid zur Wehr setzen und die strittigen Grundsatzfragen ans Bundesverwaltungsgericht weiterziehen soll, wie es in einer Mitteilung des Telekomkonzerns heisst.

Die Comcom habe mittels eigener Kostenmodellierung tiefere Zugangspreise als Swisscom bestimmt. Die Berechnungen der Swisscom basierten derweil auf Vorgaben des Bundesrats und Entscheide des Bundesverwaltungsgerichts. Insbesondere die deutlichen Preissenkungen für Mietleitungen kritisiert der Konzern.

In der Rechnung hat die Swisscom für allfällige Preissenkungen Vorgesorge getroffen. Man habe wegen der Risiken in den Verfahren Rückstellungen gebildet, schrieb der Konzern. Die finanziellen Auswirkungen dürften sich auf einen tiefen zweistelligen Millionenbetrag pro Jahr belaufen, präzisierte ein Sprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP.

Der finanzielle Ausblick der Gruppe für das laufende Jahr bleibe indes unverändert, hiess es zudem.

mk/ys/jb

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Swisscom erhöht die Löhne für

Swisscom erhöht die Löhne für 2019 um 1,4 Prozent

Die Swisscom bezahlt ihren Mitarbeitenden ab April mehr Lohn. Sie hebt die Lohnsumme um 1,4 Prozent an. 2018 hatte es 1,1 Prozent mehr Lohn gegeben.

12.02.2019 14:24

Mitarbeitende "mit einer guten Leistung" erhielten mindestens 0,9 Prozent mehr Lohn, die restliche Lohnerhöhung erfolgt je nach Lohnband und Leistung, teilte der "blaue Riese" am Dienstag mit. Für Mitarbeitende im oberen Bereich des Lohnbandes würden Einmalzahlungen ausgerichtet.

Die mit den Sozialpartnern Syndicom und Transfair ausgehandelte Lohnerhöhung komme den rund 14'000 Mitarbeitenden der Swisscom zugute, die dem Gesamtarbeitsvertrag (GAV) unterstünden. Mit diesem Abschluss werde auch der Teuerung Rechnung getragen. Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) beispielsweise rechnet für das laufende Jahr mit einer Inflationsrate von 0,5 Prozent.

Die Gewerkschaft Syndicom und der Personalverband Transfair zeigten sich im Communiqué mit dem Verhandlungsergebnis zufrieden. Sie hoben besonders die allgemeine Gehaltserhöhung hervor sowie den Ausgleich der Teuerung.

In den kommenden Jahren müssten weitere Anstrengungen unternommen werden, um sicherzustellen, dass alle Mitarbeitenden von den Lohnmassnahmen profitieren könnten, fügte Transfair an.

tt/jb

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Swisscom senkt Tarife für

Swisscom senkt Tarife für Datenroaming in Übersee

Die Swisscom senkt die Tarife für Datenroaming in weiteren Ländern. Insbesondere in Übersee werden die Preise für Datenpakete reduziert.

28.03.2019 10:39

Am stärksten sinken die Preise für Datenroaming in der Zone "Welt 1" (61 Länder/Destinationen), wie die Swisscom am Donnerstag mitteilte. Diese umfasst neben den USA, Kanada und Australien grosse Teile von Südamerika, Osteuropa und Asien.

Die Preise der bestehenden Pakete sinken in dieser Zone bis zu 38 Prozent. Zusätzlich führe Swisscom für alle Kunden mit den Abos "inOne mobile go" und "inOne mobile premium" ein 10-GB-Paket ein, hiess es weiter. Umgerechnet auf 1 GB ist das den Angaben zufolge gegenüber dem bislang tiefsten Preis 70 Prozent günstiger.

Bei der umfassenden Zone "Welt 2" mit 89 Ländern (z.B. Vietnam, Tansania, Dominikanische Republik, Mauritius, weite Teile Afrikas etc.) starten die Pakete neu bei 6,90 Franken, was einer Preissenkung von bis zu 30 Prozent entspricht.

Auch in Europa selbst sinken die Preise für Datenpakete erneut. So kostet etwa das 200-MB-Paket noch 4,90 Franken statt wie bisher 7,90 Franken und das 1GB Paket gibt es für 14,90 Franken nach 19,90 Franken.

tt/

(AWP)

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Was spricht eigentlich noch

Was spricht eigentlich noch für die Swisscom-Aktie?

Als einzige SMI-Aktie weist Swisscom in diesem Jahr eine negative Performance auf. Doch die Aktie sinkt schon seit Jahren. Was Anleger jetzt über den «Obligationen-Ersatz» Swisscom wissen müssen.

10.04.2019 23:10

Von Ivo Ruch

Nicht einmal die bevorstehende Dividendenzahlung konnte die Swisscom-Aktie davon abhalten, in den letzten drei Monaten einen deutlichen Zickzack-Kurs zu fahren. Denn die jährliche Ausschüttung ist für viele Anleger mittlerweile der einzige Grund, um in Swisscom investiert zu sein. Mit der Kursentwicklung alleine, das zeigt der Blick einige Jahre zurück, konnten Investoren nicht wirklich Geld verdienen:

Niedergang seit 2014: die Swisscom-Aktie in den letzten zehn Jahren, Quelle: cash.ch

Seit nunmehr vier Jahren befindet sich die Swisscom-Aktie in einem Abwärtstrend. Den letzten Höhepunkt im November 2014 bei 588 Franken und den aktuellen Stand bei 464 Franken trennen 21 Prozent. Anfang 2000 stand die Aktie gar einmal bei fast 740 Franken.

Auf Erholungsversuche folgten jeweils wieder deutliche Korrekturen. Der Hauptgrund für diese Kursflaute: Swisscom bietet auf den ersten Blick kaum noch Wachstumsfantasien. In den letzten Jahren stagnierte der Umsatz, der Reingewinn nahm zwischen 2014 und 2018 um 10 Prozent ab. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet das Unternehmen erneut mit rückläufigen Einnahmen.

Nebst einem negativen Analystenkommentar (cash berichtete) belastete auch der Dividenden-Knick den Aktienkurs von Swisscom in den letzten Tagen. Unter dem Strich resultierte das in einem Minus von 7 Prozent zwischen Mittwoch und Montag. Mittlerweile steht der Titel bei 466 Franken. Im Vergleich zum Jahresanfang ergibt das knapp -1 Prozent, während der Schweizer Gesamtmarkt (SPI) 16 Prozent zulegen konnte.

Dabei ist es nur ein schwacher Trost, dass auch Konkurrentin Sunrise nicht auf Touren kommt. Sie wird belastet von den grossen Übernahmeplänen mit UPC Schweiz. Seit der Ankündigung des Deals ist die Sunrise-Aktie von über 80 Franken auf mittlerweile 73 Franken gefallen. Wie an der Generalversammlung vom Mittwoch klar wurde, dürfte die geplante Kapitalerhöhung jedoch einen schweren Stand haben. Kommt die Übernahme doch noch, würde das für Swisscom eine grössere Konkurrenz bedeuten. Vorerst reagierte die Swisscom-Aktie auf die News jedoch positiv.

Stagnation auf hohem Niveau

Im Schweizer Telekommarkt mit Mobilfunk, Internet, Festnetz und Fernsehen ist Swisscom zwar klare Marktführerin, doch der Anteil ist kaum noch steigerungsfähig. Laut eigenen Angaben kommt Swisscom im Mobilfunk auf einen Anteil von 60 Prozent, im Breitband auf 67 Prozent und im TV auf 35 Prozent.

Einerseits ist der hiesige Markt begrenzt, andererseits machen internetbasierte Dienstleistungen von Skype oder Whatsapp die klassische Mobiltelefonie mehr und mehr überflüssig. Zudem nimmt der Preisdruck laufend zu. Sunrise und Salt bieten teils deutlich günstigere Produkte an. Mobilfunkabos für weniger als 30 Franken pro Monat sind weit verbreitet, Telefonieren und Surfen im Ausland ist bei vielen Produkten inklusive. Und ein Festnetztelefon gehört dank Flatrate-Handys längst nicht mehr zur Grundausstattung eines Schweizer Haushalts.

Marktbeobachter sehen deshalb einerseits die Bündelangebote als wichtigen Wachstumsmotor. Sie liefern mehr Umsatz pro Kunde, die Kundentreue ist höher als bei Einzelprodukten. Dies auch deshalb, weil Schweizerinnen und Schweizer relativ wenig preissensibel sind. Andererseits dürfte auch die Wichtigkeit der italienischen Tochtergesellschaft Fastweb zunehmen. Ihr Umsatz-Anteil wird laut Berechnungen der Zürcher Kantonalbank (ZKB) von aktuell rund 20 Prozent in den kommenden Jahren steigen.

Wachstum ist ebenfalls von anderer Seite vorstellbar: Swisscom wird immer mehr zum IT-Dienstleister für Firmenkunden, zum Beispiel in der Bereitstellung von Cloud-Diensten. Die zusätzliche Digitalisierung der Geschäftswelt bietet hier noch mehr Potenzial. Dazu gehört etwa die zukunftsträchtige 5G-Technologie. So ist es denkbar, dass in Zukunft ganze Fabriken über das Mobilnetz gesteuert werden können.

Die Dividende über Alles

Für den weiteren Verlauf der Swisscom-Aktie ist ohnehin die stabile, hohe Dividende zentral. Seit 2011 bezahlt Swisscom dieselbe Dividende von 22 Franken. Längst ist die Frage unter Anlegern nicht mehr, ob wieder einmal eine Dividendenerhöhung drinliegt. Sondern: Kann die Ausschüttung gehalten werden? Zwar liegt die Dividendenrendite seit Jahren in der attraktiven Bandbreite zwischen 4 und 5 Prozent. Das ist aber auch nur der Fall, weil der Aktienkurs nicht wirklich vom Fleck gekommen ist. Ab einem Niveau von 550 Franken würde die Dividendenrendite unter 4 Prozent fallen.

Der Bund ist gleichzeitig Hauptaktionär, Regulator und Kunde von Swisscom. Diese komplizierte Konstellation ist aber Garant für die sichere Dividende, da der Staat an attraktiven Ausschüttungen interessiert ist. Ermöglicht wird die Dividende durch den hohen Cashflow. Dieser ist auch stabil, wenn die Umsätze wie zuletzt rückläufig sind. Wichtig ist dabei die Kostendisziplin. Bis 2020 sollen jährlich 100 Millionen eingespart werden. Aus diesem Umstand heraus wird die Swisscom häufig auch als "Obligationen-Ersatz" bezeichnet. Weil die Schweizer Bundesobligationen derzeit im Minus rentieren, ist dieses Label mehr als berechtigt.

Mehr als ein defensiver Anker im Portfolio wird Swisscom nicht so schnell. Der nächste Kursimpuls dürfte am 2. Mai aus Anlass der Erstquartalszahlen zu erwarten sein. Es sei denn, die Aktienmärkte werden wieder deutlich unruhiger. Dann kommt die Zeit der Swisscom-Aktie schneller zurück - so wie zuletzt im Dezember, als sie gegen den stark negativen Trend zulegen konnte. Bis dahin kann der Titel getrost noch etwas liegengelassen werden.

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Swisscom schaltet 5G-Netz

Swisscom schaltet 5G-Netz live

Swisscom hat den Startschuss für 5G gefeuert. Seit Mitternacht ist das erste Mobilnetz mit dem neuen schnellen Übertragungsstandart in der Schweiz in Betrieb.

17.04.2019 07:51

Dies teilte Swisscom am Mittwoch mit. Zunächst wurde das 5G-Netz an 102 Standorten in den ersten 54 Ortschaften live geschaltet. Darunter sind Basel, Bern, Chur, Davos, Genf, Lausanne und Zürich. Bis Ende des Jahres soll die gesamte Schweiz mit 5G versorgt werden. Den Plänen der Swisscom zufolge sollen damit bis Ende Jahr rund 90 Prozent der Bevölkerung abgedeckt werden. Die ersten 5G-fähigen Geräte kommen in den nächsten Monaten auf den Markt.

Die 5G-Frequenzen wurden im Februar für insgesamt rund 380 Millionen Franken versteigert.

(AWP)

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Swisscom arbeitet profitabler

Der grösste Telecomkonzern der Schweiz erzielt im ersten Quartal zwar etwas weniger Umsatz, aber steigert den Gewinn. Die Zahlen liegen über den Erwartungen.

(AWP)  Die Swisscom (SCMN 474.7 -1%) hat im ersten Quartal etwas weniger umgesetzt, unter dem Strich aber etwas mehr verdient. Die Ziele für das Gesamtjahr werden bestätigt. Swisscom weist für das Startquartal einen 0,9% tieferen Umsatz von 2,86 Mrd. Fr.  aus. Der operative Gewinn (Ebitda) nahm hingegen um 5,8% auf 1,12 Mrd. zu, wie der Telekomkonzern am Donnerstag mitteilte.

Dies hatte zwar hauptsächlich buchhalterische Gründe (IFRS 16). Doch auch ohne diesen Effekt hätte sich diese Kennzahl um 1,4% verbessert. Unter dem Strich steht ein 1,1% höherer Reingewinn von 383 Mio.

Italien legt zu

Beim Umsatz hat sich das Muster der Vergangenheit fortgesetzt: Swisscom erodiert in der Schweiz und wächst in Italien. Hierzulande sank der Umsatz um 1,9% auf 2,16 Milliarden Franken, was mit anhaltendem Preisdruck in verschiedenen Segmenten und dem Rückgang der Festnetztelefonie erklärt wird.

Dagegen geht es bei der italienischen Breitbandtochter Fastweb, die auch im Mobilfunk tätig ist, erneut aufwärts. Der Umsatz kletterte um 4,5%.

Die verbesserte Profitabilität wird mit einem verbesserten Ergebnis von Fastweb und dem Sparprogramm in der Schweiz erklärt. Letzteres soll auch wie geplant fortgesetzt werden. Dieses ist auch mit einem Stellenabbau verbunden. Im ersten Quartal wurden in der Schweiz gut 100 Vollzeitstellen abgebaut.

Erwartungen übertroffen

Insgesamt hat die Swisscom die Erwartungen der Finanzgemeinde übertroffen. Analysten hatten im Schnitt (AWP-Konsens) mit einem Umsatz von 2,81 Mrd. Fr., einem Ebitda von 1,07 Mrd. und einem Reingewinn von 371 Mio. gerechnet.

Die Ziele für das Gesamtjahr sind unverändert. So peilt die Swisscom einen Umsatz von rund 11,4 Mrd. Fr. an nach 11,7 Mrd. Fr. im Vorjahr an. Beim Ebitda rechnet die Swisscom mit über 4,3 Mrd. Fr. Von den angepeilten Investitionen von 2,3 Mrd. Fr. sollen zudem rund 1,6 Mrd. Fr. in der Schweiz getätigt werden. Ausserdem wird eine erneut unveränderte Dividende von 22 Fr. versprochen, sollten die Ziele erreicht werden.

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

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Swisscom gewinnt Habib Bank

Swisscom gewinnt Habib Bank Zürich als Kunden

Die Swisscom verantwortet ab Ende 2019 die IT- und Backoffice-Prozesse sowie den Zahlungsverkehr und die Wertschriftenabwicklung der Habib Bank Zürich. Der Telekomkonzern übernimmt dabei auch die Koordination und Führung sämtlicher Lizenzen und Sublieferanten, wie er am Montag mitteilte. Finanzielle Details zum Auftrag wurden in dem Communiqué keine genannt.

03.06.2019 10:26

kw/rw

(AWP)

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Swisscom-Präsident: Haben es

Swisscom-Präsident: Haben es immerhin geschafft, Gesamtumsatz stabil zu halten

Für den Telekomkonzern Swisscom ist stabiler Umsatz ein Erfolg. "Im Preiskampf, in dieser harten Wettbewerbssituation, in der wir uns befinden, ist es das", sagte Präsident Hansueli Loosli in einem Interview mit der "Finanz und Wirtschaft" (Samstagausgabe) auf eine entsprechende Frage.

07.07.2019 16:44

"Wir haben es immerhin geschafft, den Gesamtumsatz stabil zu halten, in Jahren, wo Einnahmen aus Festnetz, Roaming und SMS weggebrochen sind." Das Telekomgeschäft sei härter geworden, und die Preise würden weiter erodieren. Das bedeute neue Leistungen auf den Markt bringen und weiterhin Kosten senken.

Natürlich sei Wachstum zwar ein Thema. "Aber bedenken Sie, in unserer Branche machen wir nach zehn Jahren nur noch 20 Prozent des Umsatzes mit dem ursprünglichen Geschäft", sagte Loosli. Kaum eine andere Branche erlebe solchen Preisdruck und rapiden technischen Wandel.

Befürworten starke Nummer 2

Die Swisscom habe zwar Wachstumstreiber, wie etwa Fastweb oder das Cloud-Geschäft. Aber es dauere länger, weil Kunden auch investieren müssten. Der Bereich IT-Sicherheit wachse ebenfalls, sogar das TV-Geschäft leicht.

Mit Blick auf die anstehende Konsolidierung innerhalb der Branche, sagte der Verwaltungsratspräsident, wichtig sei eine klare Strategie, und diese werde wegen einer Fusion nicht über den Haufen geworfen. Bekanntlich will Liberty Global ihre Tochter UPC Schweiz an Sunrise verkaufen. Der Deal war im Februar angekündigt worden.

"Wir bereiten uns vor, doch noch ist unklar, wie es sich wettbewerbsrechtlich entwickeln wird, auch im Sunrise-Aktionariat ist einiges offen", sagte Loosli. Aber: "Wir befürworten eine starke Nummer zwei."

Null Hinweise auf Probleme mit Huawei

Die Swisscom arbeitet indes im Festnetz weiterhin mit Huawei-Technik. "Wir arbeiten in Teilen unserer Infrastruktur mit Huawei", erklärte der Swisscom-Präsident. "Wir müssen dafür sorgen, dass alles Notwendige für die Datensicherheit getan wird."

Man habe aber "null Hinweise, dass etwas schiefläuft". Zudem finde der Handelskrieg auf einer höheren Ebene statt, und zwar zwischen den USA und China. Ob die Amerikaner es besser machen oder die Chinesen, sei eine Glaubensfrage.

ys/

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Korr: Mobilezone und Swisscom

Korr: Mobilezone und Swisscom gewinnen Kanton Basel-Stadt als Kunden

(Meldung vom Vortag korrigiert; Mobilezone hat seine gestrigen Angaben zum Auftragsvolumen auf 11 von 20 Mio Fr. gesenkt) - Mobilezone und Swisscom haben die Verwaltung des Kantons Basel-Stadt als Grosskunden gewonnen. Die beiden Unternehmen werden ab dem 1. Oktober 2019 die Verwaltungsstellen und Betriebe des Kantons mit Mobilgeräten und Zubehör beliefern, sind aber auch für deren Inbetriebnahme und Reparatur zuständig, wie einer Mitteilung von Mobilezone vom Dienstag zu entnehmen ist.

17.07.2019 08:21

Den Auftrag haben Mobilezone und Swisscom im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung gewonnen. Das Volumen der Ausschreibung belaufe sich auf 11 Millionen Franken, erklärte ein Sprecher von Mobilezone auf Anfrage von AWP. Es sei aber nicht garantiert, dass dieses im vollen Umfang ausgeschöpft wird. Für Mobilezone sei dieser über drei Jahre laufende Auftrag gewichtig, ergänzte der Sprecher.

Konkret können ab Oktober die autorisierten Mitarbeiter des Kantons Basel-Stadt Mobilgeräte und Zubehör über die Online-Plattform von Mobilezone bestellen. Ausserdem können sie über die Plattform auch Mobilgeräte und Zubehör zu Vorzugskonditionen für ihre Privatbedürfnisse beziehen.

sig/ra

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Verkaufsempfehlung

Weitere Kurseinbussen für die Swisscom-Aktie?

Die Swisscom-Aktie ist defensiv und dividendenstark. Dennoch fällt die Kursbilanz in diesem Jahr mager aus. Eine britische Grossbank hält nun sogar noch tiefere Kurse für möglich.

Die Aktie von Swisscom weist eine Dividendenrendite von 4,7 Prozent auf. Gleichzeitig führt das Tagesgeschäft des Schweizer Marktführers unter den Telekommunikationsanbietern nahezu ein Eigenleben fernab der Wirtschaftsentwicklung.

Allerdings halfen diese Qualitäten der Aktie in diesem Jahr nicht viel. Denn während der Swiss Market Index (SMI) seit Jahresbeginn um 14 Prozent zulegen konnte, hinkt sie dem Vergleichsindex mit einem Plus von weniger als 1 Prozent weit hinterher.

 

Trotz dieser ziemlich mageren Kursbilanz sieht die britische Barclays die Aktie auf 400 Franken zurückfallen. Das entspräche aus heutiger Sicht einem empfindlichen Rückschlag um mehr als 15 Prozent. Deshalb empfiehlt sie die Aktie auch mit "Underweight" zum Verkauf.

Rückläufige Serviceerträge, enttäuschendes Firmenkundengeschäft

Dass Swisscom der Öffentlichkeit am gestrigen Donnerstag ein eher enttäuschendes Halbjahresergebnis vorlegte, spielt der Grossbank dabei in die Hände. Mit einem Umsatz von 5,56 Milliarden Franken verfehlte das Unternehmen die bei 5,73 Milliarden Franken liegenden Markterwartungen ziemlich deutlich.

Barclays macht einerseits rückläufige Serviceerträge, andererseits aber auch eine überraschende Verschlechterung im Geschäft mit Firmenkunden für die Differenz zwischen der effektiven Umsatzentwicklung und den Markterwartungen verantwortlich.

Der Umsatzrückgang liess sich dank Fortschritten auf der Kostenseite abfedern. Von den geplanten Kosteneinsparungen in Höhe von 100 Millionen Franken in diesem Jahr erzielte Swisscom alleine in der ersten Jahreshälfte bereits 70 Millionen Franken. Dessen ist man sich auch bei Barclays durchaus bewusst.

Wettbewerb macht keine Strategieanpassungen notwendig

Dennoch fühlt sich die britische Grossbank vom eher enttäuschenden Halbjahresergebnis in ihrer Verkaufsempfehlung bestärkt. Sie rechnet zukünftig mit einem noch intensiveren Wettbewerb, insbesondere im Schweizer Firmenkundengeschäft. Mit einem geschätzten Marktanteil von 80 Prozent hat Swisscom in diesem Bereich denn auch einiges zu verlieren.

Wie Swisscom-Chef Urs Schäppi anlässlich der Telefonkonferenz vom Donnerstagnachmittag einräumte, dürfte der Wettbewerb auch nach dem Zusammenschluss der beiden Rivalen Sunrise und UPC Schweiz "virulent" bleiben. Eine Anpassung der Strategie hält Schäppi deswegen allerdings nicht für notwendig.

Wurde die Swisscom-Aktie am Donnerstag im frühen Handel mit einem Minus von fast 3 Prozent für das eher enttäuschende Halbjahresergebnis abgestraft, konnte sie im weiteren Tagesverlauf wieder etwas Boden gutmachen. Wie sich die Aktie in Zukunft abschneidet, und ob die britische Barclays mit ihrem Kursziel Recht bekommt, dürfte nicht zuletzt von der Ergebnisentwicklung abhängig sein. Der Schweizer Marktführer muss den Beweis antreten, dass er sich gegen die Konkurrenz durchsetzen kann.

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Benjamin Franklin

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Swisscom gewinnt drei neue

Swisscom gewinnt drei neue Bankkunden für Zahlungssysteme

Die Swisscom hat drei neue Kunden aus der Bankenbranche gewonnen. Dabei handelt es sich um die Basler Kantonalbank, die Bank Cler und die Neobank Yapeal. Diese nutzen nun das Outsourcing-Angebot von Swisscom für den Anschluss an internationale Zahlungsverkehrssysteme.

02.10.2019 12:11

Die Anbindung an Zahlungssysteme wie Swift unter Einhaltung aller rechtlicher und regulatorischer Vorgaben ist laut Swisscom eine technisch immer anspruchsvollere Pflichtaufgabe für Banken. Daher habe der Telekomkonzern das neue Outsourcing-Angebot "Financial Messaging Service Bureau" entwickelt, wie einer Mitteilung vom Mittwoch zu entnehmen ist.

Seit Anfang September 2019 werde dieser Service nun von der Basler Kantonalbank, der Bank Cler sowie von Yapeal genutzt. Die Swisscom übernehme dabei die Anbindung an lokale und globale Zahlungsverkehrssysteme und durchleuchte für die Banken ein- und ausgehende Finanztransaktionen unter Einhaltung regulatorischer Anforderungen. Ein zentrales Element des Services sei dabei die Software des Zürcher Herstellers AnaSys, wie es weiter hiess.

sta/pre

(AWP)

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Elias
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Swisscom-Zahlen weniger schwach als befürchtet

Weniger Umsatz und Reingewinn im Heimmarkt: Der Telecomkonzern legt rückläufige Zahlen vor, kann aber in Italien wachsen.

Ersteinschätzung von Eflamm Mordrelle um 7.45 Uhr

Swisscom lässt sich auch im dritten Quartal nicht vom Kurs abbringen. In einem gesättigten Schweizer Telecom-Markt muss die Marktführerin zwar erneut Umsatz einbüssen, kann die Profitabilität – auch ohne Berücksichtigung des Sondereffekts von IFRS16 – aber auf gutem Niveau halten und die Markterwartungen bei allen Messgrössen übertreffen. Wieder einmal fungiert das Italiengeschäft mit Fastweb als Wachstumslokomotive für die ex-Monopolistin. Der Ausblick bleibt erwartungsgemäss unverändert, die 2019er-Dividende von 22 Fr. ist sicher.

(AWP) Die Swisscom (SCMN 500.6 -0.08%) hat in den ersten neun Monaten einen Rückgang bei Umsatz und Reingewinn hinnehmen müssen. Der Betriebsgewinn stieg dagegen dank eines Sondereffekts. Während die Erosion im Heimmarkt Schweiz weiterging, konnte der «Blaue Riese» in Italien wachsen.

Der Umsatz schrumpfte in den ersten neun Monaten um 2,7% auf 8,46 Mrd. Fr., wie der Schweizer Branchenprimus am Donnerstag in einem Communiqué mitteilte. Der operative Gewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (Ebitda) stieg indes um 4% auf 3,36 Mrd. Fr.

Das Plus ist hauptsächlich einer Änderung der Buchführung für operatives Leasing (IFRS 16) zu verdanken. Auf vergleichbarer Basis wäre der Ebitda in den ersten neun Monaten genau auf dem Vorjahresniveau gelegen, schrieb die Swisscom.

Unter dem Strich erzielte die Swisscom einen Reingewinn von 1,18 Mrd. Fr. Das ist ein Rückgang um 2,6% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Mit den Zahlen hat die Swisscom die Erwartungen der Finanzgemeinde auf allen Ebenen übertroffen. Analysten hatten im Schnitt (AWP-Konsens) mit einem Umsatz von 8,41 Milliarden, einem Ebitda von 3,35 Milliarden und einem Reingewinn von 1,16 Mrd. Fr. gerechnet.

Erosion in der Schweiz

«Die Swisscom weist ein solides Ergebnis und eine gute Marktperformance aus – dies trotz Marktsättigung, intensivem Wettbewerb und anhaltend hohem Preisdruck in allen Segmenten», erklärte Konzernchef Urs Schaeppi im Communiqué.

Bei Umsatz und Betriebsgewinn hielt der Trend der Vergangenheit an: Die Swisscom erodiert in der Schweiz und wächst in Italien. Hierzulande sank der Umsatz um 3,3% auf 6,37 Mrd. Fr.. Der Betriebsgewinn Ebitda schrumpfte im Schweizer Kerngeschäft um 1,5%. Grund dafür seien der anhaltende Preisdruck in verschiedenen Segmenten und der Rückgang der Festnetztelefonie, hiess es.

Bei den Kundenzahlen konnte die Swisscom lediglich noch im Fernsehgeschäft zulegen. Die Zahl der TV-Anschlüsse stieg noch um 2% auf 1,54 Millionen. Die Märkte für TV und Breitband seien gesättigt und stark von Sonderangeboten getrieben, hiess es.

Beim Breitband verlor die Swisscom im Vergleich zum Vorjahr 3’000 Anschlüsse, obwohl sie im dritten Quartal neue Kunden anlocken konnte.

Auch im Mobilfunk ging die Kundenzahl um 51’000 auf 6’358 Millionen zurück trotz der hohen Nachfrage nach Bündelangeboten. Das Abo inOne mobile mache bei den Privatkunden 60% aller Mobilfunkabos und 65% aller Festnetz-Breitbandanschlüsse aus.

Der rückläufige Trend bei der traditionellen Festnetztelefonie verlangsame sich bei Privatkunden, schrieb die Swisscom. Dennoch sank die Zahl der Festnetz-Telefonieanschlüsse um 11% auf 1,64 Millionen.

Fastweb gewachsen

Dagegen ging es bei der italienischen Breitbandtochter Fastweb, die auch im Mobilfunk tätig ist, wiederum aufwärts. Der Umsatz kletterte um 4,5% auf 1,58 Mrd. €. Der Ebitda legte gar 6,7% zu. Besonders im Mobilfunk konnten die Italiener kräftig wachsen. Hier schoss die Zahl der Kunden um ein Drittel nach oben.

Zudem verlässt Verkaufs- und Servicechef Marc Werner die Swisscom, um neuer Konzernchef von Galenica (GALE 59.55 0.42%) zu werden. Nun werden auf den 1. Januar die Geschäftsbereiche Verkauf und Service sowie Produkte und Marketing zum neuen Bereich Retail Customers zusammengelegt. Dessen Führung übernimmt der bisherige Produkte- und Marketingchef Dirk Wierzbitzki.

Ausblick bestätigt

Für das Gesamtjahr 2019 hält das Swisscom-Management an seinem bisherigen Ausblick fest: Der Umsatz soll rund 11,4 Mrd. Fr. erreichen nach 11,7 Milliarden im Vorjahr. Beim Ebitda rechnet die Swisscom weiter mit über 4,3 Mrd. Fr.

An Investitionen plant der Konzern ohne die Ausgaben für die 5G-Frequenzen wie bisher 2,3 Mrd. Fr.. Mit den neuen Frequenzen, wofür der Konzern 196 Mrd. Fr. bezahlt hat, sind es 2,5 Mrd. Fr. Wenn die Ziele erreicht werden, verspricht die Swisscom erneut eine unveränderte Dividende von 22 Franken pro Aktie.

 

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Swisscom macht mit weniger

Swisscom macht mit weniger Umsatz mehr Betriebsgewinn

(Ausführliche Fassung) - Die Swisscom hat in den ersten neun Monaten einen Rückgang bei Umsatz und Reingewinn hinnehmen müssen. Der Betriebsgewinn stieg dagegen dank eines Sondereffekts. Während die Erosion im Heimmarkt Schweiz weiterging, konnte der "Blaue Riese" in Italien wachsen.

31.10.2019 08:13

Der Umsatz schrumpfte in den ersten neun Monaten um 2,7 Prozent auf 8,46 Milliarden Franken, wie der Schweizer Branchenprimus am Donnerstag in einem Communiqué mitteilte. Der operative Gewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) stieg indes um 4 Prozent auf 3,36 Milliarden Franken.

Das Plus ist hauptsächlich einer Änderung der Buchführung für operatives Leasing (IFRS 16) zu verdanken. Auf vergleichbarer Basis wäre der EBITDA in den ersten neun Monaten genau auf dem Vorjahresniveau gelegen, schrieb die Swisscom.

Unter dem Strich erzielte die Swisscom einen Reingewinn von 1,18 Milliarden Franken. Das ist ein Rückgang um 2,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Mit den Zahlen hat die Swisscom die Erwartungen der Finanzgemeinde auf allen Ebenen übertroffen. Analysten hatten im Schnitt (AWP-Konsens) mit einem Umsatz von 8,41 Milliarden, einem EBITDA von 3,35 Milliarden und einem Reingewinn von 1,16 Milliarden Franken gerechnet.

Erosion in der Schweiz

"Die Swisscom weist ein solides Ergebnis und eine gute Marktperformance aus - dies trotz Marktsättigung, intensivem Wettbewerb und anhaltend hohem Preisdruck in allen Segmenten", erklärte Konzernchef Urs Schaeppi im Communiqué.

Bei Umsatz und Betriebsgewinn hielt der Trend der Vergangenheit an: Die Swisscom erodiert in der Schweiz und wächst in Italien. Hierzulande sank der Umsatz um 3,3 Prozent auf 6,37 Milliarden Franken. Der Betriebsgewinn EBITDA schrumpfte im Schweizer Kerngeschäft um 1,5 Prozent. Grund dafür seien der anhaltende Preisdruck in verschiedenen Segmenten und der Rückgang der Festnetztelefonie, hiess es.

Bei den Kundenzahlen konnte die Swisscom lediglich noch im Fernsehgeschäft zulegen. Die Zahl der TV-Anschlüsse stieg noch um 2 Prozent auf 1,54 Millionen. Die Märkte für TV und Breitband seien gesättigt und stark von Sonderangeboten getrieben, hiess es.

Beim Breitband verlor die Swisscom im Vergleich zum Vorjahr 3'000 Anschlüsse, obwohl sie im dritten Quartal neue Kunden anlocken konnte.

Auch im Mobilfunk ging die Kundenzahl um 51'000 auf 6'358 Millionen zurück trotz der hohen Nachfrage nach Bündelangeboten. Das Abo inOne mobile mache bei den Privatkunden 60 Prozent aller Mobilfunkabos und 65 Prozent aller Festnetz-Breitbandanschlüsse aus.

Der rückläufige Trend bei der traditionellen Festnetztelefonie verlangsame sich bei Privatkunden, schrieb die Swisscom. Dennoch sank die Zahl der Festnetz-Telefonieanschlüsse um 11 Prozent auf 1,64 Millionen.

Fastweb gewachsen

Dagegen ging es bei der italienischen Breitbandtochter Fastweb, die auch im Mobilfunk tätig ist, wiederum aufwärts. Der Umsatz kletterte um 4,5 Prozent auf 1,58 Milliarden Euro. Der EBITDA legte gar 6,7 Prozent zu. Besonders im Mobilfunk konnten die Italiener kräftig wachsen. Hier schoss die Zahl der Kunden um ein Drittel nach oben.

Zudem verlässt Verkaufs- und Servicechef Marc Werner die Swisscom, um neuer Konzernchef von Galenica zu werden. Nun werden auf den 1. Januar die Geschäftsbereiche Verkauf und Service sowie Produkte und Marketing zum neuen Bereich Retail Customers zusammengelegt. Dessen Führung übernimmt der bisherige Produkte- und Marketingchef Dirk Wierzbitzki.

Ausblick bestätigt

Für das Gesamtjahr 2019 hält das Swisscom-Management an seinem bisherigen Ausblick fest: Der Umsatz soll rund 11,4 Milliarden Franken erreichen nach 11,7 Milliarden im Vorjahr. Beim EBITDA rechnet die Swisscom weiter mit über 4,3 Milliarden Franken.

An Investitionen plant der Konzern ohne die Ausgaben für die 5G-Frequenzen wie bisher 2,3 Milliarden Franken. Mit den neuen Frequenzen, wofür der Konzern 196 Millionen Franken bezahlt hat, sind es 2,5 Milliarden Franken. Wenn die Ziele erreicht werden, verspricht die Swisscom erneut eine unveränderte Dividende von 22 Franken pro Aktie.

jb/kw

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Swisscom gewinnt Mobilfunk

Swisscom gewinnt Mobilfunk-Netztest vor Sunrise

Swisscom vor Sunrise und Salt: Laut dem neusten Test des deutschen Branchenmagazins Connect bietet der Schweizer Branchenprimus das beste Mobilfunknetz des Landes an.

03.12.2019 06:32

Sunrise muss sich nur ganz knapp mit der Silbermedaille zufrieden geben. Der Anbieter Salt wiederum, erreicht zwar auch dieses Jahr nur den dritten Platz, ist bei den Rufaufbauzeiten und der Sprachqualität allerdings deutlich näher an seine Mitbewerber herangerückt. Insgesamt kommt die Swisscom gemäss dem Ranking auf 974 von möglichen 1'000 Punkten, Sunrise auf 967 und Salt auf deren 923.

Connect schreibt dabei von "bemerkenswert hohen Erfolgsquoten", die Sunrise und Swisscom in grossen und kleinen Städten sowie auf den Verbindungsstrassen bei den Rufaufbauzeiten und der Sprachqualität erreichen.

Bei Sunrise seien 100 Prozent der Testanrufe bei den Walktests in Gross- und Kleinstädten gelungen, Swisscom habe dasselbe in den Grossstädten geschafft und die 100-Prozent-Marke nur knapp verpasst.

Auch bei der Datennutzung hätten Swisscom und Sunrise sich erneut "ein Kopf-an-Kopf-Rennen auf höchstem Niveau" geliefert. Salt folge mit "relativ geringem Abstand dahinter".

So hätten bei den Fahrtests in den Grossstädten Sunrise und Swisscom praktisch gleichauf gelegen. Bei den Lauftests in den selben Orten habe Sunrise knapp die Nase vorne gehabt, bei den Fahrtests in den kleineren Städten und auf den Strassen wiederum die Swisscom.

International ganz vorne

Mit ihren Resultaten schneiden alle drei Schweizer Anbieter im internationalen Vergleich sehr gut ab. Der dritte Platz in der Schweiz wäre immer noch der erste in Deutschland, wie Connect schrieb.

Die Messungen in der Schweiz fanden vom 10. bis 30. Oktober 2019 statt. Die Drivetests wurden in 18 Grossstädten und 33 Kleinstädten mit zwei Messfahrzeugen absolviert. Jedes Fahrzeug war gemäss dem Magazin mit sechs Smartphones vom Typ Samsung Galaxy S9 bestückt.

kw/rw

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