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Implenia erhält Zuschlag für

Implenia erhält Zuschlag für Metro-Bau

Der Baukonzern Implenia hat zusammen mit französischen Partnern den Zuschlag für ein drittes Los der neuen Pariser Metro Linie 17 erhalten.

28.01.2019 07:53

Das Auftragsvolumen beträgt insgesamt rund 500 Millionen Franken, wie die Gesellschaft am Montag mitteilte. Konkret beauftrage die Société du Grand Paris (SGP) die Arbeitsgemeinschaft Avenir mit dem Los 1 zur Erschliessung des Flughafens le Bourget ans Pariser Metro-Netz. Die Arbeitsgemeinschaft besteht aus Implenia, Demathieu Bard Construction), Royal BAM Group und Pizzarotti. Die vier Gesellschaften sind alle mit je 25 Prozent an Avenir beteiligt.

Das Los umfasst einen rund 6 Kilometer langen Tunnel, zwei neue unterirdische Metro-Stationen, sechs Annexbauten, den TBM-Zwischen-Startschacht in Bonneuil-en-France sowie einen 750 Meter langen Voreinschnitt in Gonesse.

Das Auftragsportfolio von Implenia in Frankreich umfasst damit neu drei Lose des Grossprojektes Grand Paris Express, ein Los des Projektes HiLumi für das European Laboratory of Particle Physics (CERN) in Cessy, die Verlängerung der Metrolinie B in Lyon sowie den Sicherheitsstollen für den Fréjus Tunnel in Modane. Implenia arbeite bei allen Projekten mit französischen Partnern zusammen, hiess es weiter.

(AWP)

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Implenia erhält

Implenia erhält Millionenauftrag aus Norwegen

Der Baukonzern Implenia hat in Norwegen einen Auftrag zum Bau einer Strasse an Land gezogen. Das Auftragsvolumen betrage rund 25 Millionen Franken, teilte Implenia am Donnerstag mit. Der Auftrag, der für die Norwegische Strassenbehörde "Staten vegvesen" realisiert werde, beinhalte neben dem Bau einer Strasse als Lawinenschuitzmassnamen auch zwei Tunnels. Die Arbeiten beginnen noch im Februar 2019 und werden voraussichtlich im Dezember 2020 abgeschlossen sein.

07.02.2019 07:45

pre/ra

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Implenia erhält als Teil von

Implenia erhält als Teil von Arge Zugo Auftrag von SBB für 20 Millionen

Implenia wird als Teil der Arbeitsgemeinschaft Arge Zugo an der Verbesserung der Zufahrt zum Gotthard-Bahntunnel mitarbeiten. Eine Arbeitsgemeinschaft unter Federführung der Marti AG hat von der SBB den Auftrag erhalten.

28.02.2019 07:56

Konkret geht es um eine Doppelspur zwischen Zug Oberwil und Walchwil sowie die Sanierung der Strecke Zug-Arth-Goldau. Das gesamte Auftragsvolumen beträgt 100 Millionen Franken.

Implenia ist mit 20 Prozent an der Arbeitsgemeinschaft beteiligt und erhält so eine Auftragssumme von rund 20 Millionen Franken. Man werde die eigene Expertise im Bereich des Infrastrukturbaus in die Arbeitsgemeinschaft einbringen, teilte Implenia am Donnerstag mit.

Die Vorarbeiten starten im März. Der Abschluss des Projektes ist per Ende 2020 vorgesehen.

gab/ys

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Implenia kaufen?

Ich habe mir heute ein paar Stücke gegönnt. Die Probleme im Auslandgeschäft sind zwar noch nicht gelöst. Im laufenden Jahr dürfte dennoch ein Gewinn von rund CHF 3 pro Aktie möglich sein. Im nächsten Jahr schätzt ZKB einen Gewinn von CHF 3.88 pro Aktie, Vontobel sogar CHF 4.90 pro Aktie. Im nächsten Jahr liegt zudem eine Dividende von CHF 1.50 pro Aktie drin. Der Goodwill umfasst zwar die Hälfte des Eigenkapitals. ZKB meint jedoch, dass stille Reserven in ähnlicher Grössenordnung vorhanden sind. Insofern sehe ich aus Sicht der Bilanzqualität kein Problem. Mein persönliches Kursziel liegt bei CHF 40.

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Implenia zieht Grossauftrag

Implenia zieht Grossauftrag an Land

Der Baukonzern Implenia hat zusammen mit der Frutiger AG und der Ghelma AG Baubetriebe von den Kraftwerke Oberhasli (KWO) den Auftrag zum Bau einer Staumauer im Berner Oberland erhalten. Die Federführung liege bei der Fruttiger AG. Implenia sei mit 42,5 Prozent an der Arbeitsgemeinschaft ARGE Grimsel beteiligt, teilte der grösste Schweizer Baukonzern am Montag mit. Das Auftragsvolumen liege bei insgesamt knapp 100 Millionen Franken.

25.03.2019 07:58

Die bestehende Staumauer Spitallamm stammt aus dem Jahr 1932 und die rund 90 Jahre alte Talsperre soll nun ersetzt werden. Die neue doppelt gekrümmte Bogenstaumauer werde unmittelbar vor der bestehenden Mauer erstellt. Das neue Bauwerk biete die Möglichkeit, in einer späteren Phase zur Vergrösserung des Grimselsees erhöht werden zu können. Die Höhe der Mauer beträgt den Angaben zufolge 113 Meter. Die alte Staumauer bleibe weiterhin bestehen. Die Bauarbeiten starten im Sommer 2019 und dauern bis 2025.

pre/kw

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Implenia-Aktionäre segnen

Implenia-Aktionäre segnen alle Anträge ab

Die Aktionäre des Baukonzerns Implenia haben an der Generalversammlung alle Anträge des Verwaltungsrats angenommen. So wurde unter anderem die Ausschüttung einer Dividende von 0,50 Franken je Aktie gutgeheissen, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

26.03.2019 17:50

Die Reduktion gegenüber dem Vorjahr um 75 Prozent (Dividende für 2017 lag bei 2 Fr.) erklärt sich mit einem deutlichen Gewinneinbruch im Geschäftsjahr 2018. Grund dafür waren erhebliche Wertberichtigungen, die das Unternehmen in Norwegen und Deutschland, aber auch in Polen vornehmen musste. 2017 hatten bereits der Rechtsstreit um das Zürcher Letzigrund-Stadion sowie Kostensenkungsmassnahmen im Strassen- und Tiefbau für einen Gewinntaucher von über einem Drittel gesorgt.

An der GV wurden weiter der Jahresbericht, die Jahresrechnung und in einer Konsultativabstimmung der Vergütungsbericht 2018 gutgeheissen. Die bisherigen Verwaltungsratsmitglieder Hans Ulrich Meister (Präsident), Kyrre Olaf Johansen, Henner Mahlstedt, Ines Pöschel, Laurent Vulliet und Martin Fischer wurden für eine weitere Amtszeit bestätigt, neu in das Gremium wurde Barbara Lambert gewählt. Sie gehört unter anderem seit April 2018 auch dem Verwaltungsrat der Banque Pictet & Cie S.A. an.

cf/tt

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Implenia-CEO: "Wir haben alle

Implenia-CEO: "Wir haben alle Altlasten bereinigt" - 2019 ist ein Übergangsjahr

Der frühere Pharmamanager André Wyss steht dem Baukonzern Implenia seit einem halben Jahr als Konzernchef vor. Dieser erklärt sich im Gespräch mit der "Finanz und Wirtschaft" zur neuen Strategie, zu den Auslandengagements und den Perspektiven des grössten Schweizer Baukonzerns.

14.04.2019 16:05

Anfangen musste Wyss nach einer Überprüfung der Risiken vergangenen Dezember mit Wertberichtigungen und einer Gewinnwarnung, Ende Februar wurden dann die die neue Organisation und die Strategie vorgelegt. "Die Umsetzung läuft. Mit den Fortschritten sind wir zufrieden", erklärt Wyss, der gleichzeitig versichert: "Wir haben alle Altlasten bereinigt."

Gleichwohl sei 2019 ein Übergangsjahr für Implenia. Der Konzern rechne nach wie vor einen Betriebsgewinn EBITDA von über 150 Millionen Franken vor Investitionen in die Umsetzung der Strategie. Diese schätzt Wyss auf rund 20 Millionen. 2018 erreichte der EBITDA knapp 90 Millionen Franken. "Diese Guidance ist offenbar als Enttäuschung aufgefasst worden", sagt der Implenia-Chef mit Blick auf den stark gesunkenen Aktienkurs.

Als eine Massnahme wurde bei Implenia von der Linien- zu einer Matrixorganisation gewechselt. Wyss gewinnt dem Schritt nur Gutes ab: Implenia habe heute sogar weniger Schnittstellen als früher, da zum Beispiel der ganze Tiefbau zusammengefasst worden sei. Auch im Hochbau haben man die Aktivitäten konzentriert. Und das Risikomanagement von Implenia - es war in der Vergangenheit nicht immer optimal - werde derzeit überarbeitet

Wollen ein Top-Player werden

Wachstumsmöglichkeiten für Implenia in der Schweiz sieht Wyss in erster Linie in der Immobilienentwicklung sowie im Infrastrukturbau: "Die Projekte werden grösser und komplexer, da sind wir gut aufgestellt."

Im internationalen Geschäft wolle Implenia in den kommenden zwei bis drei Jahren die bestehenden Engagements konsolidieren. "Danach werden wir schauen, in welchen Märkten sich Möglichkeiten für uns bieten." In diesen Märkten werde Implenia in erster Linie organisch wachsen. "Grössere Akquisitionen stehen nicht im Vordergrund. Kleine, ergänzende Zukäufe sind jedoch möglich", sagte Wyss.

Dieser sieht viele Chancen für Implenia auf den internationalen Märkten. "Die Urbanisierung und die Mobilität treiben die Nachfrage nach Bauleistungen. Die Internationalisierung und die Konsolidierung sind noch lange nicht abgeschlossen. Wir wollen ein Top-Player und ein führender multinationaler Baudienstleister werden."

Anzeichen dafür, dass Implenia selbst zu einem Übernahmeobjekt wird, sieht Wyss nicht: "Wir haben derzeit keine Anzeichen, dass jemand Interesse an uns hat."

ra/

(AWP)

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Implenia baut Wohnquartier in

Implenia baut Wohnquartier in Bad Homburg

Der Baukonzern Implenia hat einen Grossauftrag im hessischen Bad Homburg erhalten.

16.05.2019 07:45

Mit der Auftragsgeberin Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH wurde ein zweistufiger Construction-Management-Vertrag für den Bau des Wohnquartiers "Südcampus" in der Bäder- und Spielbank-Stadt nördlich von Frankfurt am Main geschlossen, wie der Baukonzern am Donnerstag mitteilte.

Das Auftragsvolumen liege im hohen zweistelligen Millionenbereich. In der ersten Phase sieht der Vertrag die Planung bis zur Einreichung der Baugenehmigung vor. In der zweiten Stufe erfolge dann der schlüsselfertige Bau des Wohnquartiers, hiess es.

Mit dem Projekt sollen über 500 Wohnungseinheiten mittleren Standards entstehen, eine Kindertagesstätte, Tiefgarage und Aussenanlagen sowie die zugehörigen Erschliessungsmassnahmen. Der Bau soll Anfang 2020 beginnen; die Fertigstellung ist für Ende 2022 geplant.

(AWP)

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Implenia erhält SBB-Auftrag

Implenia erhält SBB-Auftrag mit Volumen von rund 115 Mio Fr.

Der Baukonzern Implenia hat einen Auftrag an Land gezogen. Die Schweizerischen Bundesbahnen SBB betrauen Implenia mit dem Auftrag für den Vierspurausbau am Bahnhof in Liestal.

03.06.2019 18:45

Das Auftragsvolumen liegt bei rund 115 Millionen Franken, wie Implenia am Montagabend mitteilte.

Die SBB baue in Liestal die Trasseekapazitäten aus, um Zugkreuzungskonflikte zu vermeiden und einen störungsfreieren und pünktlicheren Bahnverkehr zu erreichen. Teil eines insgesamt 380-Millionen-Franken-Ausbaupakets sei das Projekt Wendegleis, welches eine der Voraussetzungen für den S-Bahn-Viertelstundentakt Basel-Liestal sei.

Die Bauarbeiten zum Ausbau sollen im Sommer 2019 starten und bis 2025 dauern.

ys/ra

(AWP)

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Implenia verkauft

Implenia verkauft Immobilienprojekt an Swiss Life

Implenia verkauft das Projekt der Wohn- und Gewerbeüberbauung «KIM inno-living» in Winterthur Neuhegi an den Versicherer Swiss Life.

27.06.2019 07:55

Implenia realisiere nach der Entwicklungsphase nun auch das Projekt mit einem Investitionsvolumen von mehr als 140 Millionen Franken als Totalunternehmer, teilte der Konzern am Donnerstag mit.

"KIM inno-living" ist laut Mitteilung ein Teil der Gesamtentwicklung im Winterthurer Quartier Neuhegi und soll "attraktiven, modernen Wohnraum" und "publikumsorientierte Nutzungen" schaffen. Es entsteht auf einem Areal, das im Zuge der Übernahme der Sulzer-Immobilien zur Implenia-Gruppe kam.

Im Rahmen des "städtebaulich und architektonisch hochwertigen Gesamtprojekts" sollen über 200 Wohnungen oder rund 17'000 m2 vermietbare Fläche entstehen. Im Erdgeschoss werde es zudem auf rund 900 m2 publikumsorientierte Nutzungen geben. Das Gebäude wird sieben Vollgeschosse und ein Attikageschoss haben, ab dem ersten Obergeschoss entsteht dabei ein Holzbau.

Die Bauherrschaft strebt für die Überbauung eine "Minergie-P"-Zertifizierung an. Sie setzt dabei laut Mitteilung auf eine starke Wärmedämmung, eine gute Luftdichtigkeit der Gebäudehülle und eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des Gebäudes. Nachdem im Januar 2019 die rechtskräftige Baubewilligung erteilt wurde, erfolgte Anfang Juni der Baustart. Die Fertigstellung ist für Frühling 2022 geplant.

(AWP)

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Bei Implenia bricht der

Bei Implenia bricht der Gewinn massiv ein

Das Bauunternehmen Implenia hat im ersten Semester nach den Wertberichtigungen und Neubewertungen bei Projekten in Norwegen und Polen einen Gewinneinbruch verbucht.

20.08.2019 07:55

Auch die Einführung der neuen Organisation und die Umsetzung der Strategie belastet das Ergebnis. Der Umsatz konnte jedoch gesteigert werden und die Ziele für das Gesamtjahr werden bestätigt.

Implenia hat in den ersten sechs Monaten einen Umsatz von 2,18 Milliarden Franken erzielt und liegt damit um rund 2,8 Prozent über dem Vorjahreswert, wie der Konzern am Dienstag mitteilte. Das operative Ergebnis (EBIT) liegt unter Ausklammerung der Amortisationskosten (exkl. PPA) bei 11,4 Millionen (Vorjahr 27,2 Mio). Das operative Ergebnis (inkl. PPA) sank auf 9,3 Millionen, nach 18,1 Millionen im Vorjahr.

Unter dem Strich resultierte ein Konzernergebnis von 0,5 Millionen Franken, nach einem Gewinn von 8,9 Millionen im Vorjahr.

Mit dem Resultat hat Implenia die Erwartungen der Analysten beim Umsatz übertroffen und beim Betriebsergebnis verfehlt. Die Experten hatten laut AWP-Konsens einen Umsatz von 2,15 Milliarden Franken und ein EBIT (exkl. PPA) von 23,0 Millionen Franken erwartet.

Kein weiterer Korrekturbedarf

Die Divisionen Entwicklung und Hochbau hätten überzeugende Ergebnisse geliefert und würden über qualitativ hochstehende Entwicklungsprojekte, respektive Auftragsvolumina verfügen, schrieb der Konzern weiter. In den Divisionen Tiefbau und Spezialitäten würden die Ende 2018 kommunizierten Massnahmen bei den Projekten in Norwegen und Polen wie gewünscht wirken.

Die entsprechenden Projekte liefen aber, wie angekündigt - ohne Deckungsbeitrag weiter und würden damit die Gesamtmarge dieser Divisionen belasten. Die korrigierten Projekte in Südbaden (Division Hochbau) waren per Ende 2018 abgeschlossen. Positiv sei zu vermerken, dass es keine weiteren, unerwarteten Korrekturen gab.

Die Strategieumsetzung laufe nach Plan und die Divisionen würden ihre länderübergreifenden Aufgaben wahrnehmen. Auch die Prioritäten in Richtung profitables Wachstum und Sicherstellung der Wertschöpfung seien gesetzt und würden eingeführt. Kurzfristig seien bereits Erfolge im Einkauf erreicht worden.

Die Division Entwicklung steigerte den EBITDA um 19 Prozent auf 27,4 Millionen Franken. Im Hochbau habe die Auftragsqualität zugenommen. Die selektive Akquisition habe zu einem geringeren Auftragsvolumen geführt und der Umsatz sank um 1,4 Prozent auf 1,1 Milliarden Franken. Das EBITDA blieb mit 21,3 Millionen stabil.

Die Division Tiefbau steigerte den Umsatz um 7,7 Prozent auf 1,12 Milliarden Franken und der EBITDA betrug 18,5 Millionen nach 5,3 Millionen im Vorjahr. Die Ende 2018 kommunizierten Korrekturen in Norwegen haben wie bekannt negative Effekte auf das Ergebnis. Die bereinigenden Massnahmen in Norwegen würden greifen, schrieb Implenia weiter.

Die Division Spezialitäten ging um 14 Prozent auf 119,6 Millionen Franken zurück und der EBITDA sank auf 6,5 von 11,6 Millionen im Vorjahr. Die Strategieüberprüfung in dieser Division soll bis Ende Jahr abgeschlossen werden.

Ausblick bestätigt

Für das laufende Jahr rechnet Implenia mit einer positiven Marktentwicklung in all ihren Heimatmärkten. Der Tiefbau werde ein insgesamt stärkeres Wachstum als der Hochbau zeigen.

Vor diesem Hintergrund sei man zuversichtlich und das Ziel eines operativen Ergebnisses auf Stufe EBITDA von über 150 Millionen Franken wird bestätigt. Dies jedoch vor Investitionen in die Strategieumsetzung, die weiterhin auf rund etwa 20 Millionen geschätzt werden. Auch die mittelfristige EBITDA-Zielmarge von 5,25 bis 5,75 Prozent wird bestätigt.

(AWP)

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Implenia gewinnt

Implenia gewinnt Infrastrukturauftrag in Schweden im Umfang von 355 Mio Fr.

Der Baukonzern Implenia hat einen Infrastrukturgrossauftrag in Schweden gewonnen. Der Auftrag beläuft sich auf rund 3,5 Milliarden Schwedische Kronen oder rund 355 Millionen Franken, wie Implenia am Montag mitteilte.

02.09.2019 08:01

Er umfasst die Detailplanung und Ausführung für den zweigleisigen Ausbau der Bahnstrecke zwischen Varberg und Hamra, inklusive eines Tunnelprojekts unter der Stadt Varberg. Die Bauzeit beträgt gemäss Mitteilung insgesamt rund sechs Jahre.

Bereits im Sommer 2018 hatte Implenia von der Schwedischen Transportbehörde Trafikverket im Rahmen dieses Infrastrukturprojekts einen Auftrag für die Entwurfsplanung und Projektierung über rund 200 Millionen Schwedische Kronen (rund 20 Mio Fr.) erhalten.

sig/uh

(AWP)

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Veraison verlangt Aufspaltung

Veraison verlangt Aufspaltung von Implenia

Die Investmentgesellschaft Veraison pocht auf eine Aufspaltung des Baukonzerns Implenia.

18.09.2019 07:40

Er fordere eine "konsequente Trennung des Entwicklungs- vom Baugeschäft", erklärte Veraison-Mitgründer Gregor Greber in einem am Mittwoch publizierten Interview mit dem Online-Portal "The Market".

"Das Entwicklungsgeschäft mit der Landbank sollte in eine zweite Gesellschaft an die Aktionäre ausgegliedert und mittels Spin-off an die Börse gebracht werden", so Greber. Denn die Entwicklungs-Division - sie sei "hervorragend" geführt und positioniert - verfüge über grosse und attraktive Landbank-Reserven. Diesen Wert gelte es zu sichern.

Die Landreserven stehen mit 199 Millionen Franken in der Implenia-Bilanz. Greber zitiert externe Analysten, die den fairen Wert dieser Landreserven und der Entwicklungssparte bei mehr als 400 Millionen sehen.

Mit Implenia-Präsident Hans Ulrich Meister stehe Veraison in einem "konstruktiven Dialog". Meister habe zugesichert, dass die Substanz der Landbank-Reserven nicht zur Quersubventionierung oder Finanzierung des Baugeschäfts genutzt werden dürfe.

Keine Aussage zum Auslandsgeschäft

Zur Frage, ob Implenia das problembehaftete Auslandgeschäft beenden solle, wollte sich Greber "zum jetzigen Zeitpunkt" nicht äussern. Auf einen Verkauf des gesamten Baugeschäfts drängt Greber indes nicht. Denn das Implenia-Management sei überzeugt, dass es das Projekt- und Risikomanagement nun im Griff habe. "Wir freuen uns über diese Überzeugung", sagte Greber.

Der aktivistische Investor hatte sich vergangene Woche mit dem langjährigen Grossaktionär Max Rössler zusammengetan und eine Beteiligung von 18,1 Prozent gemeldet. Die Aktionärsgruppe wolle Implenia "auf dem Weg zurück zum Erfolg" unterstützen sowie den Wert der Gruppe sicherstellen und erhöhen, hiess es am vergangenen Freitag.

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Implenia will

Implenia will Immobilienportfolio besser nutzen und für Investoren öffnen

Das Management des Baukonzerns Implenia sieht sich bei der Umsetzung ihrer Unternehmensstrategie auf Kurs. In der Division Entwicklung soll durch die Gründung einer Immobiliengesellschaft ein neues Anlageinstrument geschaffen werden. Damit soll das Immobilienportfolio besser genutzt und für Investoren geöffnet werden, wie es am Dienstag in einer Medienmitteilung zum Investorentag hiess.

01.10.2019 08:06

Alle vier Divisionen würden zum integrierten Geschäftsmodell beitragen und davon profitieren, hiess es weiter. Die im August genannten Ziele für das Betriebsergebnis im Gesamtjahr werden bestätigt. Implenia geht weiter von einem EBITDA von mehr als 150 Millionen Franken aus. Dies jedoch vor Investitionen in die Strategieumsetzung, die weiterhin auf rund etwa 20 Millionen geschätzt werden. Auch die mittelfristige EBITDA-Zielmarge von 5,25 bis 5,75 Prozent wird bestätigt.

Neue Immobiliengesellschaft zur Nutzung des Portfolios

Die grösste nun angekündigte Neuerung betrifft die Division Entwicklung, die zu einem führenden Immobilienunternehmen werden soll. Anstatt die entwickelten und baureifen Projekte nur zu verkaufen sollen kontinuierliche Erträge generiert werden. Dazu wird eine Immobiliengesellschaft gegründet, die durch eine Management-Einheit innerhalb von Implenia geführt wird. Rund 25 Prozent des bestehenden Immobilienportfolios soll in die neue Gesellschaft eingebracht werden. Der aktuell erwartete Marktwert betrage "substantiell über 100 Millionen Franken".

Damit schaffe man ein neues Anlageinstrument mit attraktiven Entwicklungsprojekten aus dem eigenen Portfolio, wie es weiter hiess. Investoren könnten durch Aktienkäufe und Kapitalerhöhungen daran teilhaben. Implenia erhöhe damit die Flexibilität in der Finanzierung durch Eigen- und Fremdkapital. Über die Zeit werde Implenia nur noch einen Minderheitsanteil an der neuen Gesellschaft halten. Sie werde aktuell aber nicht kotiert, wobei ein separater Börsengang denkbar sei, sobald die Gesellschaft ein grösseres Volumen erreicht habe.

Operative Verbesserungen

Gruppenweit will Implenia operative Verbesserungen erreichen. Dies erstreckt sich etwa auf die Bereiche Digitalisierung, Lean Construction sowie Partnerschaften mit Lieferanten und Subunternehmern, wodurch kurz- und langfristige Einsparungen im Einkauf erreicht werden sollen.

Zudem soll das Risiko-Management im Projekt-Geschäft verbessert werden. Die Entscheidungsfindung und die Projektsteuerung erfolge basieren auf einem Mehraugenprinzip mit vordefinierten Meilensteinen. Hierbei würden Projekte bereits in der Auswahl in verschiedene Klassen kategorisiert und Entscheide würden je nach Projektklasse in stufengerechten Gremien getroffen.

yr/tt

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Implenia gewinnt Auftrag für

Implenia gewinnt Auftrag für Holzhochhaus über 100 Millionen Franken

Der Baukonzern Implenia hat einen Auftrag zum Bau des höchsten Holzhochhauses der Schweiz erhalten. Zusammen mit den Partnern Duplex Architekten sowie WaltGalmarini Ingenieure erstellt der Konzern für den Auftraggeber V-ZUG Immobilien im Rahmen des Tech Clusters Zug ein Gebäude in der Höhe von 80 Metern. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf rund 100 Millionen Franken, wie Implenia am Montagabend mitteilte.

30.09.2019 20:40

Beim Bau des sogenannten "Projekt Pi" würden die Vorteile des nachwachsenden Rohstoffes Holz mit bewährten Bauweisen kombiniert, hiess es weiter. Das Rahmentragwerk aus Buchenholz erinnere dabei an typische Stahlbautragwerke. Durch Photovoltaikmodule in der Fassade werde das Gebäude ausserdem zum Energieproduzenten und decke einen Teil seines Strombedarfs selbst.

kw/

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Veraison pocht auf

Veraison pocht auf Aufspaltung von Implenia

Die Investmentgesellschaft Veraison lässt bei Implenia nicht locker und erhöht den Druck.

03.10.2019 08:10

Die Aktionäre des Baukonzerns sollen selbst darüber befinden, ob das Entwicklungsgeschäft mit seinen wertvollen Landreserven vom Rest des Unternehmens abgespalten werden soll.

Die am Dienstag von Implenia vorgeschlagene Ausgliederung eines Teils des Immobilienportfolios kommt bei der Aktionärsgruppe um Veraison und Max Rössler grundsätzlich gut an. Der eingeschlagene Weg sei richtig, müsse aber konsequenter umgesetzt werden, fordern diese in einem Communiqué vom Donnerstag.

Daher werde man eine ausserordentliche Generalversammlung einberufen. An dieser sollen die Aktionäre mittels Konsultativabstimmung über den Punkt befinden. Vorgeschlagen werde die Bildung einer "Real-Estate-AG" mittels Spin-off und "unverzüglichem" Börsen-Listing. Die Abspaltung solle mit einer Aktiendividende oder einer ähnlichen Struktur erfolgen.

Veraison und Co. setzten Implenia ganz schön unter Druck: Die Investmentgesellschaft schlägt mit Peter Bodmer, Andreas Alsen und Leo Mittelholzer zudem drei Personen zur Zuwahl in den Verwaltungsrat vor. Die sollen den aktuellen Verwaltungsratspräsidenten Hans Ulrich Meister sowie Verwaltungsratsmitglied Ines Pöschel ersetzen.

Besagte Aktionärsgruppe hatte sich Mitte September zusammengetan und zuletzt an der Schweizer Börse eine Beteiligung von 17,3 Prozent an Implenia gemeldet.

(AWP)

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