Vifor Pharma N; gute Chance auf positive Entwicklung

Vifor Pharma N 

Valor: 36474934 / Symbol: VIFN
  • 174.05 CHF
  • -0.63% -1.100
  • 12.12.2019 17:19:56
75 posts / 0 new
Letzter Beitrag
Domtom01
Bild des Benutzers Domtom01
Offline
Zuletzt online: 12.12.2019
Mitglied seit: 09.01.2014
Kommentare: 2'918
und keiner merkt es

Sehr gut. Die einzige Aktie, die ich langfristig akkumuliere.

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 12.12.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 24'351
Vifor Pharma erhöht Ausblick

Vifor Pharma erhöht Ausblick für 2019

Das Pharmaunternehmen Vifor Pharma ist dank seiner Kassenschlager im ersten Halbjahr 2019 stärker gewachsen als bislang erwartet.

08.08.2019 07:40

Für das Gesamtjahr erhöht das Unternehmen seine Prognosen und sieht sich für sein Ziele im kommenden Jahr auf Kurs. Für die ersten sechs Monate weist das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 913,3 Millionen Franken aus, wie Vifor am Donnerstag mitteilte. Das sind 22,2 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Der Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Wertberichtigungen (EBITDA) stieg um 32,6 Prozent auf 254,6 Millionen Franken. Diese Steigerung ist dem Umsatzwachstum bei gleichzeitiger Kostenkontrolle zu verdanken. Vifor hatte Wachstumsraten von mindestens 11 bis 13 Prozent beim Umsatz, respektive 25 Prozent beim EBIDTA versprochen.

Unter dem Strich blieb im Halbjahr aus den fortgeführten Bereichen ein Gewinn von 65,2 Millionen Franken übrig, was 44,8 Prozent unter dem Vorjahreswert lag. Der Rückgang ist vor allem auf aussergewöhnliche Wechselkursgewinne im Vorjahr sowie einen höheren Steueraufwand zurückzuführen.

Auch im aktuellen Berichtszeitraum lieferten die drei Wachstumstreiber von Vifor, die Medikamente Ferinject/Injectafer und Veltassa sowie das Gemeinschaftsunternehmen Vifor Fresenius Medical Care Renal Pharma die massgeblichen Impulse.

Im Rahmen seines "Milestone 2020"-Programms hat sich Vifor zum Ziel gesetzt, einen Umsatz von mehr als 2 Milliarden Franken und einen EBITDA im hohen dreistelligen Millionenbereich zu erzielen. Dieses Ziel hat laut Mitteilung weiterhin Bestand. Dabei hat Vifor sein EBITDA-Ziel auf etwa 700 Millionen Franken konkretisiert.

Für 2019 hat Vifor die Prognose erhöht und erwartet nun ein Umsatzwachstum von mehr als 15 Prozent nach bislang 11 bis 13 Prozent. Der EBITDA soll um 25 bis 30 Prozent zulegen. Hier hatte Vifor zuvor ein Plus von 25 Prozent angepeilt.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Domtom01
Bild des Benutzers Domtom01
Offline
Zuletzt online: 12.12.2019
Mitglied seit: 09.01.2014
Kommentare: 2'918
So!

Sehen gute News aus. Hat sich abgezeichnet. 

Pesche
Bild des Benutzers Pesche
Offline
Zuletzt online: 11.12.2019
Mitglied seit: 30.11.2006
Kommentare: 2'372
Wie gross ist die "Gefahr"

Wie gross ist die "Gefahr" einer Übernahme durch ein Multi?

Bin mir am Überlegen ein Teil von meinen AMS in Vifor umzuschichten Good

 

Geld stinkt, aber ich liebe den Geschmack

Domtom01
Bild des Benutzers Domtom01
Offline
Zuletzt online: 12.12.2019
Mitglied seit: 09.01.2014
Kommentare: 2'918
keine Übernahme

Ich kann dir versichern, dass es nicht der Wunsch des Mgts ist, übernommen zu werden. Die stakeholder wohl auch nicht, die wissen, was noch kommt. Und ich "erahne" noch viele gute News!

Für mich nach wie vor "der" Titel, den man haben sollte. Mein einziges "Anker-Invest", und dies schon seit Jahren. Jedes Jahr kaufe ich hinzu. Und es ist die Firma, wo ich ein bisschen "mitlauschen" kann, was in der Entwicklung, im Qualitätsmanagement und auf der Personalebene vor sich geht.

Strong Buy

alpenland
Bild des Benutzers alpenland
Offline
Zuletzt online: 12.12.2019
Mitglied seit: 24.05.2006
Kommentare: 4'791
verkauft, schliesse mich der Meinung von GS an

 Goldman Sachs geht auf neutral (kaufen) 151 (150): auch für 2020 und 2021 wird kräftiges Wachstum erwartet, aber die bisherigen Kursgewinne haben vieles schon eingepreist.

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 12.12.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 24'351
Vifor erhält von S&P in

Vifor erhält von S&P in Ersteinstufung die Bewertung "BBB-"

Vifor Pharma hat von der Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) eine Ersteinstufung erhalten. Die Experten bewerten den Pharmakonzern mit der Einstufung "BBB-", der Ausblick wird in einer Einschätzung vom Montag auf "stabil" gesetzt.

09.09.2019 07:45

Vifor sieht sich laut einer gleichentags publizierten Stellungnahme verpflichtet, auch in Zukunft ein Rating im Bereich "Investment Grade" zu haben.

ra/uh

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Domtom01
Bild des Benutzers Domtom01
Offline
Zuletzt online: 12.12.2019
Mitglied seit: 09.01.2014
Kommentare: 2'918
Neue Jahreshöchstkurse

Der Chart zeigt eindrücklich, wie volatil, aber auch relativ stark Vifor ist. Für mich die Langfrist-Aktie par excellence. Für die nächste Zeit ist mit Rückschlägen in den Bereich von ca. Fr. 125.- bis 100 zu rechnen, wenn es zum Börsen-Crash kommt. Mittelfristig sollten die 200.- anvisiert werden können.

Vifor ist eine der Pharmas, die am effizientesten wirtschaften und über die hier spärlich geschrieben wird. Zu Unrecht, denn wer langfristig sicher in eine Aktie investieren will, hat mit dieser Gesellschaft einen ausgezeichneten Kandidaten.

 

 

Domtom01
Bild des Benutzers Domtom01
Offline
Zuletzt online: 12.12.2019
Mitglied seit: 09.01.2014
Kommentare: 2'918
Erratum

Da schreibe ich irgendeine Information, und keiner sieht/liest den Irrtum. Sagt auch etwas über das Interesse an Vifor aus. Ist aber für das Jahr 2019 richtig.

Vifor hat heute kein Jahreshoch erreicht. Aber der Rest ist für mich schon stimmig.

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 10.12.2019
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'363
«Wir sind wie ein Magnet»

Vifor Pharmas Joint Venture mit FMC wird immer wichtiger. Executive Chairman Etienne Jornod erklärt, weshalb.

Das Gemeinschaftsunternehmen zwischen Vifor Pharma und Fresenius Medical Care (FMC) spielt eine zentrale Rolle in der Vifor-Strategie. Im ersten Halbjahr überraschte es mit einem hohen Wachstum und sorgte dafür, dass Vifor einmal mehr die Erwartungen übertreffen konnte.

Die Wachstumsraten dürften in der zweiten Jahreshälfte nicht mehr so fulminant ausfallen wie in der ersten. Der Umsatz des Phosphatbinders Velphoro schnellte 127% auf 81 Mio. Fr. empor, Mircera legte um 29% auf 276 Mio. Fr. zu. Dafür waren Sondereffekte verantwortlich, die nun abflauen. Eine Änderung von Anwendungsrichtlinien in den USA trieb die Verkäufe von Velphoro an. Mircera profitierte von der Ausweitung der Verkäufe an Dialysezentren, die nicht FMC gehören.

https://www.fuw.ch/article/wir-sind-wie-ein-magnet/

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 10.12.2019
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'363
Eine Kiste guter Rotwein mit einem Dankeskärtchen

Über das Wochenende meldete sich Etienne Jornod in den Finanzmedien zu Wort. Wie schon bei früheren Gelegenheiten geizte der langjährige Verwaltungsratsvorsitzende von Vifor Pharma nicht mit optimistischen Aussagen zur Geschäftsentwicklung.

Jornod zufolge entwickelt sich insbesondere die Zusammenarbeit mit der deutschen Fresenius Medical Care im Bereich der Dialyse sehr gut. Ausserdem will er den Erfolg der letzten Jahre mit den Medikamenten gegen Eisenmangel mit dem teuer erkauften Kaliumbinder Veltassa wiederholen.

An der Börse liess die Reaktion auf diese Aussagen nicht lange auf sich warten. Alleine am Montag schoss der Kurs der Aktien in der Spitze um mehr als 6 Prozent nach oben und stieg tags darauf dank Anschlusskäufen auf ein neues Jahreshoch.

Kurssprung der Vifor-Aktien nach den Aussagen Jornods vom Wochenende (Quelle: www.cash.ch)

So weit, so gut. Dass sich am Dienstag ein nicht namentlich bekanntes Verwaltungsratsmitglied den Kurssprung nutzte und sich von 250 Aktien trennte, ist allerdings etwas unschön. Noch am Freitag hätte der Titelverkäufer nicht wie der Schweizer Börse SIX gemeldet 40'270 Franken, sondern keine 39'000 Franken gelöst. Wäre ich der besagte Verwaltungsrat, ich würde Jornod vermutlich eine Kiste guten Rotweins mit einem Dankeskärtchen ins Büro stellen.

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Domtom01
Bild des Benutzers Domtom01
Offline
Zuletzt online: 12.12.2019
Mitglied seit: 09.01.2014
Kommentare: 2'918
Was trinkst du? - nicht ganz ernst gemeint

Also hat der besagte Manager bestenfalls 1'270 Franken fürsch gemacht. Und davon sollte er deiner Meinung nach noch eine gute Kiste Wein für den Chef kaufen?

Trinkst du guten Wein? Jetzt bitte keine Diskussion darüber, dass guter Wein nicht teuer sein muss. Ja, aber...

Was hättest du denn für einen Wein geschenkt?

Domtom01
Bild des Benutzers Domtom01
Offline
Zuletzt online: 12.12.2019
Mitglied seit: 09.01.2014
Kommentare: 2'918
Bin sonst nicht der News-Kleber, aber wenn es niemand macht, ...

Vifor-Aktien weiten am Dienstag nach positiven Studiendaten ihre Führungsrolle unter den Blue Chips weiter aus.

Mit Kursgewinnen von mehr als 50 Prozent sind sie bereits die Nummer zwei in diesem Jahr. Nun sorgen gut aufgenommene Daten mit dem Produktkandidaten Avacopan dafür, dass sich das Plus den 60 Prozent annähert.

Gegen 9.25 Uhr kosten die Titel um die 170 Franken*, was einem Anstieg um 4,0 Prozent entspricht. Sie sind damit der mit Abstand stärkste Blue Chip im frühen Handel. Der Gesamtmarkt (SPI) notiert zeitgleich um 0,17 Prozent höher.

Am Morgen hatte Vifor mitgeteilt, dass das Gemeinschaftsunternehmen Vifor Fresenius Medical Care Renal Pharma (VFMCRP) zusammen mit dem Partner ChemoCentryx in einer zulassungsrelevanten Phase-III-Studie die gesteckten Ziele in der Behandlung von Patienten mit ANCA-Vaskulitis (AAV) erreicht hat. Dabei wurde der Produktkandidat Avacopan mit der Standardtherapie mit Glukokortikoiden in der Behandlung dieser Entzündungen der Blutgefässwände verglichen.

ANCA-Vaskulitis beschreibt eine Gruppe von systemischen Autoimmunerkrankungen, bei der es zu Entzündungen und auch der Zerstörung kleiner Blutgefässe kommt. Dies führt zu Organschäden und -versagen. Am meisten davon betroffen sind die Nieren, aber auch Lunge, Nerven, Darm, Ohr, Nase und Rachen können in Mitleidenschaft gezogen werden. Die Krankheit kann tödlich sein, wenn sie nicht behandelt wird.

Analysten werten die Daten als grundsätzlich positiv. So habe sich der Vifor-Kandidat gegenüber der derzeit gängigen Therapie als nicht unterlegen erwiesen, was bei klinischen Studien ein wichtiges Kriterium ist.

Von exzellenten Nachrichten spricht Analyst Bruno Bulic von Baader Helvea. Er gehe für das Mittel von Spitzenumsätzen von bis zu 490 Millionen Franken im Jahr 2025 aus, so der Experte weiter. Bislang habe der Markt den Kandidaten aber weitestgehend ignoriert, so dass die aktuellen Ergebnisse die Aktie deutlich anschieben könnten.

Für James Gordon von JPMorgan lagen die vorgelegten Daten über den Erwartungen.

Bei der Commerzbank schlägt Daniel Wendorff etwas zurückhaltendere Töne an. In der Advocate-Phase-III-Studie habe die Behandlung mit dem Vifor-Kandidaten eine statistisch signifikante Verbesserung der Nierenfunktion in den Wochen 26 und 52 im Vergleich zum Glukokortikoid-Standard gezeigt. Wendorff prognostiziert mit 200 Millionen Franken im Jahr 2026 allerdings einen klar tieferen Spitzenumsatz als der Helvea-Experte.

Auch bei Vontobel geht Analyst Stefan Schneider von einem tieferen Spitzenumsatz aus. Für Europa rechne er mit einem Wert von 180 Millionen.

hr/rw

Zürich (awp)

 

um die 170 Franken* : Von mir angepasst, da im Originaltext falsche Zahlen

mueret00
Bild des Benutzers mueret00
Offline
Zuletzt online: 12.12.2019
Mitglied seit: 10.11.2015
Kommentare: 112
Guter Wert, aber zu viel Kursschwankungen

Schön. Die Kursschwankungen gehen allerdings auf meine Nerven.

Ich finde gut, dass die Eisenpräparate solide Umsätze und Gewinne generieren, die Firma aber jetzt grössere Risiken eingeht. Wobei halt anzumerken bleibt, dass bei Vifor keinerlei MedChem-Kompetenzen liegen (muss man so sagen) - das wird ja alles bei Evotec und co eingekauft.

Ich habe meine Evotecs zu früh verkauft. LOL

Na ja. Ich bleibe jetzt lieber längerfristig bei Vifor drin... halten + Dividenden reinvestieren.

Seiten