Givaudan

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Givaudan verdient nach neun Monaten mehr als erwartet

Der Aromen- und Riechstoff-Hersteller Givaudan ist in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2016 weiter gewachsen. Die Prognose wurde übertroffen. Vorbörslich legt die Aktie um 0,1 Prozent zu.

Der Umsatz legte um 6,7 Prozent auf 3,52 Mrd Franken zu. Bereinigt um Währungs-, Akquisitions- und Devestitionseinflüsse stiegen die Verkäufe um 5,1 Prozent. In der Division Riechstoffe stieg der Umsatz um 8,7 Prozent auf 1,70 Mrd (bereinigt +7,5 Prozent), wie das Unternehmen am Montag mitteilt. In der Division Aromen resultierte ein Anstieg von 5,0 Prozent auf 1,82 Mrd (+3,0 Prozent).

Damit hat Givaudan die Prognosen der Analysten in etwa getroffen. Der AWP-Konsens für den Gruppenumsatz lag bei 3,51 Mrd Franken, für die Division Riechstoffe bei 1,71 Mrd und für die Division Aromen bei 1,81 Mrd.

Im dritten Quartal hat sich die Entwicklung damit etwas verlangsamt. Auf bereinigter Basis stieg der Umsatz im Vergleich zur Vorjahresperiode um 3,1 Prozent. Die Division Riechstoffe wies dabei ein bereinigtes Umsatzplus von 3,4 Prozent aus und die Sparte Aromen einen 2,9 Prozent höheren Umsatz.

Interims-Finanzchef

Weiter gab Givaudan einen anstehenden Wechsel auf der Position des VR-Präsidenten bekannt. Per März 2017 wird VRP Jürg Widmer sein Amt an den bisherigen Vize-Präsidenten Calvin Grieder abtreten. Als neuer Vize-Präsident ist Werner Bauer vorgesehen.

Eine Veränderung gibt es auch beim Management: CFO Matthias Währen wird per Ende 2016 zurücktreten. Als interner NaFrankenolger wird Tom Hallam, Head of Group Controlling & Business Development, den Posten ab Anfang 2017 übernehmen, heisst es weiter.

Die geltenden Mittelfristziele werden vom Konzern bestätigt. Demnach wird für 2015-2020 im Durchschnitt ein organisches Wachstum von 4-5 Prozent und eine Free-Cashflow-Rendite von 12-17 Prozent angepeilt.

(AWP)

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Ausblick Givaudan:

Ausblick Givaudan: Halbjahresumsatz im Schnitt bei 2'505 Mio CHF erwartet

Der Aromen- und Riechstoffhersteller Givaudan publiziert am Donnerstag, 20. Juli, das Geschäftsergebnis des ersten Halbjahres 2017. Analysten erwarten im Durchschnitt folgende Resultate:

19.07.2017 14:00

H1 17E In Mio CHF AWP-Konsens H1 16A Umsatz 2'505 2'334 -Aromen 1'357 1'202 -Riechstoffe 1'149 1'132 EBITDA 591 638 Reingewinn 367 368

FOKUS: Givaudan dürfte langsam aber sicher etwas Gegenwind von steigenden Rohstoffpreisen zu spüren bekommen. Analysten erwarten zwar erneut ein Umsatzwachstum, allerdings würden die Vergleichswerte schwieriger und besonders der Riechstoff-Bereich schwächle etwas, heisst es beispielsweise bei der Deutschen Bank. Bei den Aromen dürfte es vergleichsweise rund gelaufen sein. Zudem verbuchte Givaudan im Vorjahreszeitraum einen Sondergewinn aus Pensionsplanänderungen in Höhe von 55 Mio CHF.

Derweil dürften die 2016 übernommene Spicetec sowie Activ International für eine gewisse Verwässerung bei den Margen sorgen. Für die ZKB kommen noch vermehrte Marketingaufwendungen hinzu. Am Ausblick sollte das Management wie gewohnt festhalten.

ZIELE: Die mittelfristigen Ziele blieben bei der Bekanntgabe der Umsatzzahlen zum ersten Quartal im April wie üblich unverändert. Demnach streben die Genfer im Durchschnitt über den Zeitraum 2015 bis 2020 jährlich ein organisches Wachstum von 4 bis 5% an und wollen damit das Marktwachstum übertreffen. Die Free-Cashflow-Rendite soll gemessen an den Verkäufen in der Bandbreite von 12 bis 17% liegen. Die bestehende Dividendenpraxis soll im Rahmen dieser Ziele beibehalten werden.

PRO MEMORIA: Erst kürzlich gab Givaudan eine weitere ergänzende Übernahme bekannt. So soll die niederländische Vika übernommen werden, die Milchingredienzien, Fonds und Brühen herstellt. Im Geschäftsergebnis 2016 von Givaudan hätte sich der Umsatzbeitrag von Vika auf Pro-forma-Basis mit rund 64 Mio EUR niedergeschlagen. Finanziert wird die Übernahme aus den verfügbaren Mitteln. Der Abschluss der Transaktion ist für die zweite Jahreshälfte 2017 geplant.

Givaudan investiert darüber hinaus auch in kleinere Unternehmen. So unterstützt der Konzern das französische Start-up Sensorwake. Die Investition folge auf eine zweijährige Partnerschaft, während der Givaudan und Sensorwake gemeinsam eine Kollektion von Düften für das erste Produkt - einen Wecker, der den Benutzer mit seinem Lieblingsduft weckt - entwickelt wurden, hiess es Anfang Mai.

Ebenfalls Anfang Mai wurde der Grundstein für ein neues Verkapselungszentrum in Singapur gelegt. In Betrieb gehen soll das neue 500 Quadratmeter grosse Zentrum Mitte 2018.

Im ersten Quartal waren die Genfer noch erstaunlich stark gewachsen und hatten ein Umsatzplus von 7,7% ausgewiesen, auf vergleichbarer Basis waren es +3,5%. Die Dynamik zum Jahresstart bezeichnete der Konzern als "gut", das hohe Niveau der Projektpipeline und bei den Geschäftsabschlussraten sei beibehalten worden.

AKTIENKURS: Seit Anfang des Jahres hat die Aktie eine gewisse Berg- und Talfahrt hinter sich mit dem Tiefkurs im Februar bei 1'716 CHF und einem Hoch im Mai bei 2'106 CHF. Derzeit liegen die Titel bei 1'976 CHF und damit rund 6% über dem Jahresschlusskurs (1'866). Im Vergleich steht der SMI seit Beginn 2017 mit rund 10% im Plus.

Homepage: www.givaudan.com

dm/yl

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Givaudan mit höherem Umsatz

Givaudan mit höherem Umsatz und Gewinn im ersten Halbjahr - Ziele bestätigt

(Ergänzt um weitere Details) - Der Aromen- und Riechstoffhersteller Givaudan hat im ersten Halbjahr 2017 den Umsatz gesteigert und verdiente auch unter dem Strich mehr als im Vorjahr. Beide Divisionen trugen ihren Anteil zum Wachstum bei. Das Management bestätigt die bisherigen mittelfristigen Ziele.

20.07.2017 07:28

Den Umsatz steigerte Givaudan in den ersten sechs Monaten 2017 um 2,3% auf 2,48 Mrd CHF, wie die Gesellschaft am Donnerstag mitteilte. In Lokalwährungen (LW) gerechnet sowie um Akquisitionen und Veräusserungen bereinigt resultierte gar ein Plus von 6,4%.

EBITDA GESUNKEN

Der Bruttogewinn nahm um 3,6% auf 1,13 Mrd zu. Die verwässernden Effekte der im Juli 2016 durchgeführten Akquisition des Spicetec-Geschäfts hätten teilweise durch Produktionsgewinne ausgeglichen werden können, heisst es weiter. Dennoch sank die Bruttomarge auf 45,6% von 46,8% im Vorjahr.

Das Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA verminderte sich dagegen um 6,5% auf 597 Mio CHF; daraus errechnet sich eine Marge von 24,0% nach 27,3% im Vorjahr. Das ist einerseits auf Kosten in Höhe von 24 Mio in Verbindung mit der Implementierung von "Givaudan Business Solutions" zurückzuführen. Anderseits verzeichnete der Konzern im Vorjahr im Zusammenhang mit der Änderung bei den Pensionsplänen einen einmaligen Nettogewinn von 55 Mio. In Lokalwährungen sank das EBITDA um 5,3%. Der freie Cashflow erreichte mit 132 Mio rund 10,8% (VJ 10,2%) der Verkäufe.

Unter dem Strich resultierte dennoch dank gesunkener Finanzierungskosten und eines tieferen Ertragssteueraufwands eine Steigerung des Nettogewinns um 4,5% auf 384 Mio.

BEIDE DIVISIONEN MIT UMSATZSTEIGERUNG

In beiden Geschäftsbereichen wurde ein Umsatzzuwachs verzeichnet. In der Division Riechstoffe stieg er dabei auf vergleichbarer Basis um 0,1% und in Franken um 0,4% auf 1,14 Mrd CHF. Das Wachstum sei trotz der hohen Vergleichszahlen im Vorjahr erzielt worden; damals verzeichnete die Division ein Plus von 9,7% respektive 10,7% in CHF. Dabei stiegen in der Berichtsperiode die Verkäufe im Konsumgütergeschäft um 0,8% auf vergleichbarer Basis. Dagegen sanken sie im Bereich Luxusgüterparfümerie um 0,4% und in den Bereichen Riechstoffingredienzien und Active Beauty um 2,7%.

Die Division Aromen erhöhte sich der Umsatz um 4,4% respektive 12,0% (Franken) auf 1,35 Mrd CHF. Unter Einschluss der übernommenen Spicetec und Activ International belief sich das Wachstum in lokaler Währung auf 13,6%. Dabei erhöhten sich die Verkäufe in Asien-Pazifik um 1,9%, in Europa, Afrika und Naher Osten um 4,7% und in Nordamerika um 8,9%. Dagegen sanken sie in Lateinamerika um 1,6%.

Insgesamt habe Givaudan "nachhaltig gute Ergebnisse" erzielt, heisst es in der Mitteilung weiter. Das Unternehmen habe das Jahr mit einer guten Geschäftsdynamik fortgesetzt und habe das hohe Niveau in ihrer Produktepipeline und bei den Geschäftsabschlussraten beibehalten können.

Mit den vorgelegten Zahlen hat Givaudan die Konsens-Schätzungen der Analysten auf Stufe Umsatz leicht verfehlt, der EBITDA und Gewinn lagen aber über den Erwartungen. Gemäss AWP-Konsens wurde im Durchschnitt ein Umsatz von 2,51 Mrd, ein EBITDA von 591 Mio und ein Reingewinn von 367 Mio CHF erwartet.

Die mittelfristigen Ziele bleiben derweil unverändert. Demnach streben die Genfer im Durchschnitt über den Zeitraum 2015 bis 2020 jährlich ein organisches Wachstum von 4 bis 5% an und wollen damit das Marktwachstum übertreffen. Die Free-Cashflow-Rendite soll gemessen an den Verkäufen in der Bandbreite von 12 bis 17% liegen. Die bestehende Dividendenpraxis soll im Rahmen dieser Ziele beibehalten werden.

sig/ra

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Givaudan schliesst Vika

Givaudan schliesst Vika-Übernahme ab

Der Aromen- und Riechstoffkonzern Givaudan hat die im Juli angekündigte Übernahme der niederländischen Vika abgeschlossen. Die Konditionen der Übernahme würden nicht offengelegt, aber im Geschäftsergebnis 2016 von Givaudan hätte sich der Umsatzbeitrag von Vika auf Pro-forma-Basis mit rund 64 Mio EUR niedergeschlagen, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag. Die Transaktion soll aus den verfügbaren Mitteln finanziert werden.

01.09.2017 07:49

Vika ist ein Anbieter von Milchingredienzien, Fonds und Brühen und bietet fleisch- und pflanzenbasierte Extrakte für Kunden in der Nahrungsmittel- und Getränkebranche an. Givaudan-CEO Gilles Andrier sieht laut Mitteilung die Position als führender Anbieter von natürlichen Lösungen mit der Vika-Übernahme gestärkt.

dm/ys

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alpenland
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Ist günstige als Konkurrenz KGV

Habe mir paar Ko C zugelegt. Denke die wird weiter steigen.

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neues ATH erreichbar ?

Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Givaudan vor der Berichtssaison der europäischen Nahrungsmittel- und Konsumgüterhersteller von 2100 auf 2180 Franken angehoben und die Einstufung auf "Overweight"....

 

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2017-09/41830055-jpmorgan-hebt-ziel-fuer-givaudan-auf-2180-franken-overweight-322.htm

alpenland
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Expansion China und Mexico
alpenland
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interessantes vom Cash Guru zu Givaudan

Givaudan -

Berenberg geht auf 2300 (2190) halten,

Baader-Helvea passt auf 2250 (2050) an. 

JP Morgan geht auf 2180 mit übergewichten.

Gerüchte halten sich, Bill Gates erhöhe seine Beteiligung.

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Bei Givaudan lief es besser

Bei Givaudan lief es besser als gedacht

Givaudan hat den Umsatz im dritten Quartal noch etwas mehr gesteigert als angenommen worden war.

Aktualisiert um 07:38

Der Umsatz auf vergleichbarer Basis legte von Januar bis September um 3,5 Prozent auf 3,76 Mrd CHF zu. Inklusive Währungs-, Akquisitions- und Devestitionseinflüsse stiegen die Verkäufe in Franken um 6,8 Prozent, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Mit den Zahlen hat Givaudan die Prognosen der Analysten ziemlich genau getroffen.

In der Division Aromen resultierte ein Anstieg von 4,7 Prozent auf 2,02 Mrd. Unter Einschluss der im Januar übernommenen Activ International sowie der im September abgeschlossenen Übernahme von Vika belief sich das Wachstum in Lokalwährungen sogar auf knapp 11 Prozent. Neben neuen Abschlüssen seien die Verkäufe von einer starken Geschäftsausweitung in Nordamerika, Europa sowie im Nahen Osten und Afrika getragen worden.

Auch die Region Asien-Pazifik verbuchte ein Wachstum. In Lateinamerika sanken derweil die Verkäufe, was einerseits den starken Vergleichszahlen, andererseits den schwierigen Marktbedingungen in Brasilien geschuldet sei. Bei den einzelnen Segmenten der Aromen-Sparte trugen sowohl die Milchprodukte und kulinarische Aromen als auch Getränke zur positiven Entwicklung bei.

In der Division Riechstoffe stieg der Umsatz um 2,2 Prozent auf 1,74 Mrd. Im Segment Luxusparfümerie war das Wachstum einem starken Neugeschäft in allen Kundengruppen zu verdanken. Im Bereich Konsumgüter legten sowohl die reifen als auch die Wachstumsmärkte überwiegend zu, darunter auch Lateinamerika. Derweil sanken die Verkäufe in Asien - die schwächeren Ergebnisse in Nord- und Südostasien belasteten das zweistellige Wachstum in Südasien.

Leicht rückläufig zeigte sich der Bereich Riechstoffingredienzen aufgrund geringerer Verkäufe bei einigen Schlüsselkunden. Das Segment Active Beauty wuchs indes dank der starken Verkäufe aktiver Kosmetik-Inhaltsstoffe zweistellig.

Ausblick steht

Im dritten Quartal hat sich die Entwicklung bei Givaudan insgesamt etwas beschleunigt. Auf vergleichbarer Basis stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahresquartal um 5,7 Prozent. Die Division Riechstoffe wies dabei ein Umsatzplus von 6,2 Prozent aus und die Sparte Aromen einen 5,2 Prozent höheren Umsatz. Im ersten Halbjahr hatte das Umsatzplus noch bei 2,3 Prozent gelegen.

Die geltenden Mittelfristziele werden vom Konzern wie erwartet bestätigt. Demnach soll für 2015-2020 im Durchschnitt der Markt mit einem Umsatzwachstum von 4-5 Prozent übertroffen und eine Free-Cashflow-Rendite von 12-17 Prozent erzielt werden. Auch die bestehende Dividendenpraxis werde beibehalten.

(AWP/Reuters)

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Givaudan steigert 2017 Umsatz

Givaudan steigert 2017 Umsatz - Gewinn zieht kräftig an, höhere Dividende

(Um weitere Details u.a. zu den Divisionen ergänzt) - Der Aromen- und Riechstoffhersteller Givaudan hat im Geschäftsjahr 2017 den Umsatz gesteigert und beim Gewinn auch dank tieferer Steuern in den USA kräftig zugelegt. Daran sollen auch die Aktionäre über die 17. Dividendenerhöhung in Folge teilhaben. An den mittelfristigen Zielen halten die Genfer wie erwartet fest.

26.01.2018 07:45

Das Jahr sei mit einer guten Geschäftsdynamik abgeschlossen worden, heisst es in der Mitteilung vom Freitag. Das Wachstum wurde über alle Produktsegmente und Regionen hinweg erzielt und das hohe Niveau der Pipeline und Geschäftsabschlussraten wurde beibehalten. Auch die zuletzt übernommenen Unternehmen hätten alle positiv zum Ergebnis beigetragen. Preiserhöhungen würden erfolgreich durchgesetzt, um höhere Produktionskosten voll auszugleichen.

UMSATZANSTIEG - GEWINN PROFITIERT VON STEUERN

Der Umsatz stieg auf vergleichbarer Basis um 4,9% auf 5,05 Mrd CHF, wobei die Verkäufe in Franken um 8,3% gestiegen sind. Der Reingewinn legte kräftig um 12% zu auf 720 Mio. Dies wohl nicht zuletzt auch dem deutlich tieferen Ertragssteueraufwand zu verdanken, der dank geringerer Steueraufwendungen in den USA nur noch 9% des Gewinns vor Steuern betrug nach 18% im Vorjahr.

Das Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA sank hingegen aufgrund von Sonderkosten im Zusammenhang mit dem "Givaudan-Business-Solutions-Programm" (GBS) um 3,3% auf 1'089 Mio CHF. Für GBS fielen 2017 Kosten von insgesamt 107 Mio CHF an, die Umsetzung verlaufe nach Plan. Die entsprechende Marge betrug damit nur noch 21,6%, nach 24,1% im Vorjahr.

Der freie Cashflow erreichte mit 594 Mio 11,8% der Verkäufe; 2016 waren es noch 12,8% gewesen. Der Verwaltungsrat wird der Generalversammlung die Ausschüttung einer höheren Bardividende von 58 CHF je Aktie vorschlagen, im Vorjahr waren es 56 CHF gewesen.

Mit diesen Zahlen hat Givaudan die Schätzungen der Analysten insbesondere beim Reingewinn deutlich übertroffen, bei der Dividende hatten sie mit etwas mehr gerechnet.

RIECHSTOFFE LEGEN IN ALLEN MÄRKTEN ZU

Die Division Riechstoffe meldet einen vergleichbaren Umsatzanstieg um 4,5% auf 2,34 Mrd CHF (+5,1% in CHF). Aufgrund der Kosten von GBS sank aber das EBITDA um 19% auf 486 Mio CHF, die Marge ging auf 20,7% nach 27,0% im Vorjahr zurück.

Bei den Riechstoffen (Luxusparfümerie und Konsumgüter) stieg der Umsatz um 4,8%. Die Riechstoffingredienzien und Active Beauty setzten 2,8% mehr um.

Mit Blick auf die Regionen war das Wachstum bei der Luxusparfümerie insbesondere vom Nahen Osten und Lateinamerika getrieben. Konsumgüter legten sowohl in den reifen als auch in den Wachstumsmärkten zu. Riechstoffingredienzien verzeichneten in Europa und Südamerika ein solides Wachstum, in Asien und Nordamerika blieben sie hinter dem Vorjahr zurück.

AROMEN PROFITIEREN AUCH VON ZUKÄUFEN

Die Division Aromen verzeichnete ein Umsatzplus von 5,3% auf 2,71 Mrd (+11% in CHF). Inklusive der im Juli 2016 übernommenen Spicetec, Activ International (Januar 17) und Vika (September 17) belief sich das Wachstum in Lokalwährungen auf 12%. Das EBITDA der Division stieg um 15% auf 603 Mio.

Alle Segmente lagen im positiven Bereich, Milchprodukte, Snacks und Getränke waren aber die Haupttreiber. Bei den Regionen verbuchte Givaudan robustes Wachstum in Asien-Pazifik und Nordamerika, Lateinamerika sei durch die schwache Konjunktur in Brasilien belastet worden. Das Wachstum in Europa, Afrika und dem Nahen Osten wird als gut bezeichnet.

Givaudan bekräftigt zudem erneut die seit August 2015 gültigen Mittelfristziele. Demnach streben die Genfer jährlich ein organisches Wachstum von 4 bis 5% an und wollen damit das Marktwachstum übertreffen. Die Free-Cashflow-Rendite soll gemessen an den Verkäufen in der Bandbreite von 12-17% liegen. Die bestehende Dividendenpraxis soll im Rahmen dieser Ziele beibehalten werden.

dm/ra

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Givaudan schliesst Kauf

Givaudan schliesst Kauf erster Naturex-Tranche ab

Der Aromen- und Riechstoffhersteller Givaudan hat die Übernahme einer Minderheitsbeteiligung am französischen Unternehmen Naturex abgeschlossen. Wie bereits angekündigt, will Givaudan nun auch die restlichen Anteile übernehmen. Die Geschäftsleitung und der Verwaltungsrat von Naturex unterstützt die Offerte.

05.06.2018 07:36

In einem ersten Schritt habe Givaudan einen Minderheitsanteil von 40,6 Prozent an Naturex übernommen und diesen nun abgeschlossen, teilte Givaudan am Dienstag mit. Der Konzern bezahlte 135 Euro je Titel beziehungsweise 522 Millionen Euro für die Beteiligung der an der französischen Börse gelisteten Firma.

Für die restlichen Aktien unterbreitet Givaudan nun wie versprochen ein Barangebot zum selben Preis von 135 Euro je Aktie. Die vollständige Übernahme kostet somit insgesamt 1,29 Milliarden Euro.

Die in Avignon beheimatete Naturex produziert natürliche Inhaltsstoffe für Nahrungsmittel sowie für Gesundheits- und Körperpflegeprodukte. Weltweit beschäftigt das Unternehmen an 16 Produktionsstandorten 1'700 Mitarbeiter.

Die geplante Übernahme entspreche der Strategie von Givaudan, das Angebot an Naturprodukten zu erweitern, wurde CEO Gilles Andrier in früheren Mitteilung zitiert. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete Naturex einen Umsatz von 405 Millionen Euro.

mk/ra

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Givaudan startet Kauf der

Givaudan startet Kauf der ausstehenden Naturex-Aktien

Der Aromen- und Riechstoffhersteller Givaudan lanciert am (morgigen) 28. Juni sein Barangebot für die restlichen ausstehenden Aktien des französischen Unternehmens Naturex. Das Barangebot zum Preis von 135 Euro je Aktie laufe bis und mit 1. August 2018, teilte die Gesellschaft am Mittwoch mit.

27.06.2018 08:32

Am Vorabend erhielt die Gesellschaft von der französischen Finanzmarktbehörde AMF grünes Licht für die geplante Übernahme von Naturex.

Givaudan hatte Anfang Juni mitgeteilt, dass das Unternehmen bereits einen Minderheitsanteil von 40,6 Prozent an Naturex übernommen hatte. Der Schweizer Konzern bezahlte 135 Euro je Titel beziehungsweise 522 Millionen Euro für die Beteiligung der an der französischen Börse gelisteten Firma. Für die restlichen Aktien unterbreitete Givaudan ein Barangebot zum selben Preis von 135 Euro je Aktie. Die vollständige Übernahme kostet somit insgesamt 1,29 Milliarden Euro.

sig/rw

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Givaudan platziert Senior

Givaudan platziert Senior Debt Notes über 1,3 Mrd Euro

Der Aromen- und Riechstoffkonzern Givaudan hat am Markt Senior Debt Notes im Umfang von 1,3 Milliarden Euro platziert. Die beiden Tranchen der Schuldverschreibungen umfassen 500 Millionen Euro mit einer Laufzeit von sieben Jahren (Coupon 1,125%) und 800 Millionen mit einer Laufzeit von zwölf Jahren (Coupon 2%), wie das Unternehmen am Montag mitteilte.

10.09.2018 18:21

Wie bereits früher angekündigt, dienen die finanziellen Mittel zur Begleichung des Kaufpreises für die Übernahme der französischen Naturex, welche im vergangenen März angekündigt wurde. Für einen Kaufpreis von insgesamt 1,29 Milliarden Euro will Givaudan Naturex bis Ende Jahr vollständig übernehmen.

cf/kw

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Givaudan schliesst Übernahme

Givaudan schliesst Übernahme und Dekotierung von Naturex ab

Der Aromen- und Riechstoffhersteller hat die Übernahme von Naturex abgeschlossen. Die Aktien des französischen Unternehmens seien nach Vollendung des Squeeze-Out-Verfahrens am gestrigen Dienstag von der Euronext-Börse in Paris dekotiert worden, teilt das Unternehmen am Mittwoch mit. Der Integrationsprozess sei nun formell gestartet worden.

19.09.2018 07:54

Die Übernahme der auf die Produktion von natürlichen Inhaltsstoffen spezialisierten Naturex hatte Givaudan im März 2018 angekündigt. Der Preis für die Transaktion wurde auf 1,29 Milliarden Euro beziffert.

an/hr

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Ausblick Givaudan: Neun

Ausblick Givaudan: Neun-Monate-Umsatz von 4'032 Millionen Fr. erwartet

Der Aromen- und Riechstoffhersteller Givaudan publiziert am Dienstag, 9. Oktober die Umsatzzahlen für die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres 2018. Insgesamt haben sieben Analysten zum AWP-Konsens beigetragen.

08.10.2018 13:40

(in Mio Fr.) AWP-Konsens 9Mte 2017 Umsatz Gruppe 4'032 3'757 - Riechstoffe 1'856 1'740 - Aromen 2'173 2'017 (in Wacko org. Umsatzwachstum 5,1 3,5

FOKUS: Der Branchenprimus der Aromen- und Riechstoffindustrie dürfte auch im dritten Quartal 2018 ein schönes Wachstumstempo hingelegt haben, aber nicht so ein ausgeprägtes wie in den ersten beiden Jahresvierteln. Als Begründung wird eine zunehmend anspruchsvolle Vergleichsbasis aus dem Vorjahr genannt. Geholfen haben auch eine Akquisition sowie Preiserhöhungen.

Denn Givaudan rechnet für das laufende und das nächste Jahr mit 5 bis 6 Prozent höheren Rohstoffkosten. Um dies zu kompensieren, müssen die Genfer ihre Verkaufspreise um jeweils 1,5 bis 2,0 Prozent erhöhen. Vor allem ein Brand in einem BASF-Werk im Oktober 2017 hatte zu einem Versorgungsunterbruch bei dem für Givaudan wichtigen Inhaltsstoff Citral geführt.

ZIELE: Konkrete Jahresziele gibt Givaudan traditionell nicht heraus. Mit Bekanntgabe der Halbjahresergebnisse bekräftigten die Genfer erneut die seit August 2015 gültigen Mittelfristziele. Demnach strebt Givaudan jährlich ein organisches Wachstum von 4 bis 5 Prozent an und will damit das Marktwachstum übertreffen. Die Free-Cashflow-Rendite soll gemessen an den Verkäufen in der Bandbreite von 12-17 Prozent liegen. Die bestehende Dividendenpraxis soll im Rahmen dieser Ziele beibehalten werden.

PRO MEMORIA: Givaudan hat Mitte September die Übernahme und die Dekotierung der französischen von Naturex abgeschlossen. Die Übernahme der auf die Produktion von natürlichen Inhaltsstoffen spezialisierten Naturex hatte Givaudan im März 2018 angekündigt. Für die Firma mit einem Umsatz von 405 Millionen Euro blätterte Givaudan 1,29 Milliarden hin.

Finanziert wurde die Transaktion via die Ausgabe von vorrangigen Schuldscheindarlehen im Umfang von 1,3 Milliarden Euro. Die beiden Papiere wurden im September begeben.

AKTIENKURS: Nach einer Schwächephase im Februar tendierten die Givaudan-Aktien 2018 stetig nach oben und erreichten am Mittwoch bei 2'472 Franken ihr Jahreshoch. Aktuell notieren die Titel allerdings wieder tiefer bei rund 2'398 Franken (Freitag, 13.00 Uhr). Seit Jahresbeginn steht damit ein Plus von gut 5 Prozent zu Buche.

jl/ra

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Givaudan setzt Umsatzwachstum

Givaudan setzt Umsatzwachstum fort - Mittelfristziele bestätigt

(Ausführliche Fassung, insbesondere mit Angaben zu den Regionen) - Der Aromen- und Riechstoff-Hersteller Givaudan ist in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2018 weiter gewachsen. Alle Regionen und Produktsegmente haben zu diesem Wachstum beigetragen. Besonders die strategischen Fokusbereiche, zu denen auch die neu erworbenen Unternehmen zählten, haben zugelegt. Um die steigenden Produktionskosten auszugleichen, werden auch die Preise erhöht.

09.10.2018 07:41

Der Umsatz legte um 5,7 Prozent auf 4,07 Milliarden Franken zu. Inklusive Währungs-, Akquisitions- und Devestitionseinflüsse stiegen die Verkäufe in Franken um 8,4 Prozent. Nach Divisionen betrachtet zog der Umsatz in der Division Riechstoffe um 6,6 Prozent auf 1,88 Milliarden an, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. In der Division Aromen resultierte ein Anstieg von 4,8 Prozent auf 2,20 Milliarden. Damit hat Givaudan die Prognosen der Analysten ganz leicht übertroffen.

Riechstoffe legen stärker zu

Von den Divisionen wuchsen die Riechstoffe also wie schon im ersten Halbjahr deutlicher schneller als die Aromen. Hier trug unter anderem die im Juni erworbene Expressions Parfumées 27 Millionen Franken zu den Verkäufen bei. Besonders kräftig nach oben ging es dabei für die Sparte Luxusparfümerie, die ein Plus von fast 12 Prozent einfuhr.

Die Sparte Konsumgüter steigerte die Verkäufe um gut 5 Prozent mit einem ausgewogenen Wachstum über alle Kundengruppen und Regionen. Unter anderem legten Lateinamerika, Südostasien sowie Afrika und der Nahe Osten zweistellig zu. Derweil sanken die Verkäufe in Nordamerika. Die Sparte Richstoffingredienzien und Active Beauty wuchs um knapp 7 Prozent, wobei besonders Active Beauty zweistellig zulegte.

In der Division Aromen sei die Geschäftsdynamik in allen Regionen stark gewesen, hiess es weiter. Zudem trugen die im Mai übernommene Centroflora Nutra 6 Millionen und Naturex seit September 35 Millionen Franken zu den Verkäufen bei. Nach Segmenten leisteten sowohl Getränke, Milchprodukte und Süsswaren sowie Snacks einen positiven Beitrag.

Regional gesehen legte Lateinamerika mit knapp 14 Prozent Umsatzplus am stärksten zu. Besonders Brasilien sei mit einem starken zweistelligen Wachstum daran beteiligt, aber auch in Argenitinien, Mexiko und Kolumbien sei eine gute Dynamik festzustellen. Die Region Asien-Pazifik zog um knapp 6 Prozent an, insbesondere dank Indien und Thailand, aber auch China und Indonesien zeigten starkes Wachstum. In Europa, Afrika und Naher Osten zog das Wachstum noch um gut 4 Prozent an, Nordamerika hinkte aufgrund des hohen Vorjahresvergleichs mit gut 2 Prozent etwas hinterher.

Drittes Quartal - Ziele bestätigt

Im dritten Quartal hat sich die Entwicklung damit etwas beschleunigt. Auf vergleichbarer Basis stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahresquartal um 5,7 Prozent. Die Division Riechstoffe wies dabei ein Umsatzplus von 6,8 Prozent aus und die Sparte Aromen einen um 4,7 Prozent höheren Umsatz.

Die geltenden Mittelfristziele werden vom Konzern wie erwartet bestätigt. Demnach strebt Givaudan jährlich ein organisches Wachstum von 4 bis 5 Prozent an und will damit das Marktwachstum übertreffen. Die Free-Cashflow-Rendite soll gemessen an den Verkäufen in der Bandbreite von 12 bis 17 Prozent liegen. Die bestehende Dividendenpraxis soll im Rahmen dieser Ziele beibehalten werden.

dm/cf

(AWP)

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Givaudan investiert 20

Givaudan investiert 20 Millionen Franken in Expressions Parfumées in Grasse

Givaudan investiert 20 Millionen Franken in die Einrichtungen von Expressions Parfumées in der südfranzösischen Stadt Grasse. Der Genfer Aromen- und Riechstoffkonzern will damit die dortigen Forschungs- und Entwicklungslabors ausbauen und modernisieren bzw. die Produktionsanlagen mit neuer Robotik ausstatten und den Betrieb digitalisieren.

13.11.2018 06:51

Die Investition ziele darauf ab, das angestrebte starke Wachstum bei lokalen und regionalen Kunden zu unterstützen sowie die Palette von natürlichen Riechstoffen zu erweitern, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag. Die Expansion soll in der ersten Hälfte des Jahres 2020 abgeschlossen werden.

Givaudan hatte die Übernahmen des französischen Parfümkompositeurs Ende 2017 angekündigt und im vergangenen Juni dann abgeschlossen. Der Umsatzbeitrag für 2017 betrug denn damaligen Angaben zufolge rund 62,6 Millionen Euro. Das Unternehmen wurde 1982 gegründet und beschäftigte bei Bekanntgabe der Übernahme weltweit 200 Mitarbeiter.

uh/kw

(AWP)

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Givaudan erleidet einen

Givaudan erleidet einen Gewinnrückgang

Givaudan ist im Geschäftsjahr 2018 abermals kräftig gewachsen. Steigende Rohstoffkosten und Wechselkursverluste drückten aber auf die Profitabilität und bescherten den Genfern einen Gewinnrückgang.

25.01.2019 07:46

Steigende Rohstoffkosten und Wechselkursverluste drückten aber auf die Profitabilität und bescherten den Genfern einen Gewinnrückgang. Der Umsatz stieg um 9,4 Prozent auf 5,53 Milliarden Franken. Weniger positiv sah es auf Gewinnebene aus. Der Betriebsgewinn vor Abschreibern und Amortisationen (EBITDA) kletterte um 5,2 Prozent auf 1,15 Millionen Franken, wie der Konzern am Freitag in einem Communiqué bekannt gab.

Unter dem Strich ging der Reingewinn um 7,9 Prozent auf 663 Millionen Franken zurück. Das ist deutlich weniger als Analysten erwartet hatten. Sie gingen von 715 Millionen aus. Den Aktionären winkt trotzdem eine um 2 auf 60 Franken angehobene Dividende je Aktie. Somit wurde die Ausschüttung zum 17. Mal in Folge seit dem Börsengang im Jahr 2000 erhöht.

Bei den Riechstoffen war wieder besonders das Luxussegment gefragt. Die Düfte finden Verwendung in Haushaltsartikeln wie Parfüms, Seifen, Dusch- oder Hautcremes. Die Verkäufe stiegen in der Division um 7,8 Prozent auf 2,53 Milliarden Franken. Die Luxusparfümerie wuchs gar um 10,7 Prozent.

Ein deutliches Plus zeigten die Genfer auch bei den Aromen. Diese kommen in der Nahrungsmittelindustrie zum Einsatz, etwa für Fertigprodukte, aber auch für Fruchtsäfte, Joghurts, Desserts oder Kaugummis. Der Spartenumsatz erhöhte sich um 10,8 Prozent auf 3 Milliarden Franken.

Wie erwartet bestätigte Givaudan die Mittelfristziele. Die Genfer Gruppe strebt unverändert ein jährliches Wachstum aus eigener Kraft von 4-5 Prozent an, was über dem Marktdurchschnitt liegt.

(SDA)

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skyscraper
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Steigender Keil

Schon spannend.. gerade heute Stuft CS auf Sell.

https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2019-03/46170505-credit-sui...

und gleichzeitig setzt Vontobel das Kursziel deutlich hoch. Mosking

https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2019-03/46169955-givaudan-n...

 

Ein Blick auf den Chart lässt einen steigenden Keil erkennen, der mit Schlusskurs heute so richtig zugespitzt wurde.

Würde mich nicht wundern wenn morgen sich noch ein Analyst zu Wort meldet. Wink

 

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Givaudan kooperiert mit

Givaudan kooperiert mit koreanischer Kosmetik-Firma

Givaudan verstärkt seine Aktivitäten im Bereich Inhaltsstoffe für Kosmetika und vereinbart eine langfristige Partnerschaft mit Bio FD&C, einem koreanischen Kosmetikunternehmen.

21.03.2019 08:37

Als Teil der Vereinbarung wird ein nicht näher quantifizierter Minderheitsanteil an dem koreanischen Kosmetikunternehmen erworben. Angaben zu den finanziellen Details werden keine gemacht.

Damit will Givaudan sein Engagement im Bereich pflanzliche Zellkulturen und Phytopeptide ausbauen, wie der Aromen- und Duftstoffhersteller am Donnerstag mitteilte. Ziel ist die gemeinsame Forschung und Entwicklung in diesem Bereich, um alterungshemmende Inhaltsstoffe anbieten zu können. Auch auf der kommerziellen Seite soll das Geschäft in Südkorea durch die Zusammenarbeit ausgebaut werden und Givaudan werde Bio FD&C bei der weltweiten Vermarktung seines Portfolios unterstützen.

(AWP)

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Givaudan wächst dank Zukäufen

Givaudan wächst dank Zukäufen über den Prognosen

Nicht zuletzt dank Akquisitionen hat der Aromen- und Dufthersteller Givaudan im ersten Quartal den Umsatz stärker gesteigert als prognostiziert wurde.

09.04.2019 07:05

Der Umsatz von Givaudan stieg im ersten Jahresviertel um 16,6 Prozent auf 1,525 Milliarden Franken. Auf vergleichbarer Basis, also ohne Währungseinflüsse, Akquisitionen und Veräusserungen, stiegen die Verkäufe um 6,3 Prozent, wie Givaudan am Dienstag mitteilte.

Das Jahr habe mit einer guten Geschäftsdynamik begonnen und das Wachstum sei über alle Produktsegmente und Regionen hinweg erzielt worden. Auch die kürzlich übernommenen Unternehmen hätten zum Wachstum beigetragen, hiess es im Communiqué weiter. Zudem arbeite das Unternehmen weiterhin daran, Preiserhöhungen an die Kunden weiterzugeben, um die gestiegenen Rohstoffkosten auszugleichen.

Der Aromen- und Dufthersteller Givaudan ist im ersten Quartal 2019 weiter gewachsen. Nicht zuletzt dank Akquisitionen legten die Genfer dabei in beiden Divisionen zu. Aber auch organisch wuchs der Branchenprimus weiter. Die Erwartungen der Analysten wurden damit mehrheitlich übertroffen.

Wachstum in beiden Divisionen

Im Duft-Segment stiegen die Verkäufe um 12,1 Prozent auf 677 Millionen Franken. Auf vergleichbarer Basis lag das Plus bei 8,7 Prozent. Die von Givaudan fabrizierten Düfte kommen etwa in Parfüms, Seifen, Dusch- oder Hautcremes zu Einsatz. Dabei habe die im Juni 2018 akquirierte Expressions Parfumées einen Umsatzbeitrag von 22 Millionen geleistet und die im September übernommene Naturex 3 Millionen. Organisch sei das Wachstum auf höhere Volumen und Preiserhöhungen zurückzuführen.

Beim Aromen-Segment steigerten die Genfer die Verkäufe um 20,4 Prozent auf 848 Millionen Franken - auf vergleichbarer Basis lag das Plus bei 4,3 Prozent. Die Aromen von Givaudan finden Verwendung in der Nahrungsmittelindustrie, so etwa in Fruchtsäften, Joghurts, Desserts oder Kaugummis. Dabei habe die im Mai 2018 akquirierte Centroflora Nutra 4 Millionen zum Umsatz beigetragen und Naturex gar 111 Millionen.

Erwartungen mehrheitlich übertroffen

Mit den vorgelegten Zahlen hat Givaudan die Schätzungen der Analysten mehrheitlich übertroffen. Gemäss AWP-Konsens gingen diese im Vorfeld von einem Gesamtumsatz von 1'502 Millionen Franken aus. Bei den Aromen waren es 850 Millionen und bei den Riechstoffen 652 Millionen. Organisch wurde ein Zuwachs von 4,8 Prozent prognostiziert.

Die mittelfristigen Ziele bleiben wie üblich unverändert. Demnach streben die Genfer im Durchschnitt über den Zeitraum 2015 bis 2020 jährlich ein organisches Wachstum von 4 bis 5 Prozent an und wollen damit das Marktwachstum übertreffen. Die Free-Cashflow-Rendite soll gemessen an den Verkäufen in der Bandbreite von 12 bis 17 Prozent liegen.

Die bestehende Dividendenpraxis soll im Rahmen dieser Ziele beibehalten werden. Seit dem Börsengang im Jahr 2000 konnten sich die Aktionäre bisher jedes Jahr über eine erhöhte Ausschüttung freuen.

(AWP)

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Givaudan eröffnet

Givaudan eröffnet Innovationszentrum in der Schweiz

Der Aromen- und Duftstoffhersteller Givaudan hat in Kemptthal sein neues Flaggschiff-Innovationszentrum eingeweiht. Die Investition dafür beliefen sich auf 120 Millionen Franken und seien die bisher grössten des Konzerns in die Forschung, teilten die Genfer am Montag mit.

17.06.2019 11:09

Das Forschungszentrum mit 12'000 Quadratmeter an Arbeitsfläche sei Teil des globalen Innovations-Ökosystems von Givaudan zur Förderung von Know-how und der Zusammenarbeit mit Kunden, Partnern und Start-ups, hiess es weiter. Man wolle dadurch die Bestrebungen zur Schaffung differenzierter und nachhaltiger Aromen-, Geschmacks- und Riechstofflösungen beschleunigen.

Ausserdem hat das Zentrum gemäss Communiqué von Leadership in Energy and Environmental Design (LEED), einem Zertifizierungssystem für ökologisches Bauen, ein Gold-Zertifikat erhalten.

jl/ra

(AWP)

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Givaudan verkauft im Halbjahr

Givaudan verkauft im Halbjahr mehr als erwartet

Der Givaudan-Konzern hat im ersten Halbjahr die Umsatzvoraussagen der Experten leicht übertroffen, hinkt beim Gewinn der Prognose aber hintennach.

Aktualisiert um 07:20

Der Aromen- und Riechstoffhersteller Givaudan ist im ersten Halbjahr 2019 weiter deutlich gewachsen. Nicht zuletzt trugen Akquisitionen dazu bei. Aber auch organisch resultierte beim Branchenprimus ein Plus. Allerdings fielen die Zahlen auf Gewinnebene deutlich unter den Erwartungen aus.

Konkret stieg der Umsatz um 16 Prozent auf 3,09 Milliarden Franken, auf vergleichbarer Basis waren es plus 6,3 Prozent. Damit nicht ganz schritthalten konnte die Entwicklung auf Gewinnebene. Der Betriebsgewinn EBITDA stieg um 9,9 Prozent auf 660 Millionen Franken und die entsprechende Marge sank auf 21,3 Prozent, nach 22,5 im Vorjahreszeitraum.

Unter dem Strich resultierte ein um 2,3 Prozent höherer Reingewinn von 380 Millionen Franken. Damit wurden die Erwartungen beim Gewinn verfehlt. Die Analysten waren gemäss AWP-Konsens von einem EBITDA von 712 Millionen ausgegangenen und einer entsprechenden Marge von 23,2 Prozent. Der Reingewinn wurde bei 436 Millionen gesehen.

Beide Divisionen trugen zum Wachstum bei. Die Verkäufe im Riechstoff-Segment stiegen um 11 Prozent auf 1,36 Milliarden Franken. Auf vergleichbarer Basis lag das Plus bei 8,6 Prozent. Die Düfte finden Verwendung in Haushaltsartikeln wie Parfüms, Seifen, Dusch- oder Hautcremes.

Ziele bestätigt

Einen noch deutlich stärkeren Zuwachs verzeichneten die Genfer bei den Aromen. Diese kommen in der Nahrungsmittelindustrie zum Einsatz, etwa für Fertigprodukte, aber auch für Fruchtsäfte, Joghurts, Desserts oder Kaugummis. Der Sparten-Umsatz lag 19 Prozent höher bei 1,73 Milliarden Franken. Auf vergleichbarer Basis wuchs das Segment um 4,4 Prozent.

Wie erwartet bestätigte Givaudan die Mittelfristziele. Der weltgrösste Aromen- und Duftstoffhersteller strebt unverändert ein jährliches organisches Wachstum über dem Marktdurchschnitt von 4 bis 5 Prozent an. Die für die Anleger besonders wichtige Free-Cashflow-Rendite soll gemessen an den Verkäufen in der Bandbreite von 12 bis 17 Prozent liegen. Im ersten Semester 2019 lag diese bei 4,8 Prozent.

Die Givaudan-Aktien tendieren seit Jahresbeginn mit einem Plus von gut 20 Prozent stark nach oben. Den Höchststand erreichten sie dabei Mitte Juni bei 2'835. Aktuell notieren die Titel mit rund 2'750 Franken wieder etwas tiefer. Den Gesamtmarkt übertreffen sie aber immer noch deutlich. Dieser legte seit Anfang Jahr gemessen am SMI gut 16 Prozent zu.

(AWP/cash)

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Givaudan übernimmt deutsche

Givaudan übernimmt deutsche Luxusparfüm-Firma

Der Aromen- und Riechstoffhersteller Givaudan übernimmt die deutsche Drom.

24.07.2019 07:35

Die Firma mit Hauptsitz in der Nähe von München kreiere Düfte für Konsumgüter und Luxusparfüms, wie Givaudan am Mittwoch mitteilte. Drom verfüge über Produktionsstätten in China, Deutschland, den USA sowie Brasilien und beschäftige weltweit 489 Mitarbeiter. Zum Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht.

Im Givaudan-Geschäftsergebnis 2018 hätte Drom einen Umsatzbeitrag von rund 110 Millionen Euro geliefert. Das Genfer Unternehmen plane, die Transaktion mit verfügbaren Mitteln zu finanzieren. Der Abschluss der Transaktion werde für das dritte Quartal erwartet.

(Reuters)

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DuPont will Ernährungssparte

DuPont will Ernährungssparte verkaufen - Chance für Givaudan?

DuPont erwägt Insidern zufolge einen grossen Verkauf. Der US-Spezialchemiekonzern erwägt, die Sparte für Nahrungszusatzstoffe auf den Markt zu bringen.

07.08.2019 07:00

Das berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstag unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Ziehe man die Bewertung von Wettbewerbern heran, könne der Geschäftsbereich mit mindestens 20 Milliarden US-Dollar bewertet werden. Die DuPont-Aktie legte auf die Meldung hin um gut 3 Prozent zu. Neben einem Verkauf könnte auch eine Abspaltung in Frage kommen, berichtete Bloomberg weiter. Auch ein so genannter Reverse Morris Trust - eine in den USA steuerfreie Fusion mit einem anderen Unternehmen - sei möglich. Für letzteres Konstrukt kämen etwa die Duftstoff- und Aromenhersteller International Flavors & Fragrances (IFF) oder Givaudan in Frage.

DuPont wird an der Börse mit rund 50 Milliarden US-Dollar bewertet. DowDupont hatte den Spezialchemiekonzern jüngst abgespaltet und heisst jetzt Dow Inc . DuPont würde sich durch die Abspaltung der Sparte Nutrition & Biosciences auf die Herstellung von Materialien für die Bau-, Transport- und Elektronik-Industrie konzentrieren.

(AWP)

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Givaudan übernimmt britischen

Givaudan übernimmt britischen Riechstoffhersteller

Der Aromen- und Duftstoffkonzern Givaudan übernimmt die britische Fragrance Oils.

21.08.2019 06:46

Diese stellt Spezialriechstoffe für die Luxusparfümerie sowie für Körper- und Haushaltspflegeanwendungen her. Die Übernahmebedingungen würden nicht offengelegt, erklärte Givaudan am Mittwoch in einem Communiqué.

Fragrance Oils besitzt den Angaben zufolge eine Produktionsstätte in Radcliffe (GB) und beschäftigt mehr als 250 Mitarbeitende. Das Unternehmen verkaufe seine Produkte in mehr als 90 Länder, insbesondere in wachstumsstarke Exportmärkte.

Im Geschäftsergebnis 2018 von Givaudan hätte sich der Umsatzbeitrag von Fragrance Oils auf Pro-forma-Basis auf etwa 50 Millionen Pfund belaufen, heisst es weiter. Der Zukauf sei mit eigenen Mitteln finanziert worden.

(AWP)

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Givaudan schliesst Übernahme

Givaudan schliesst Übernahme von vietnamesischen Konkurrenten ab

Der Aromen- und Riechstoffhersteller Givaudan hat die Akquisition des vietnamesischen Aromenherstellers Golden Frog abgeschlossen. Givaudan hatte die Transaktion bereits Ende Mai angekündigt.

02.09.2019 06:58

Der Umsatzbeitrag von Golden Frog hätte sich im Geschäftsergebnis 2018 von Givaudan auf Pro-forma-Basis mit rund 10 Millionen Franken niedergeschlagen, teilte Givaudan am Montag mit. Angaben zum Übernahmepreis wurden keine gemacht. Die Transaktion sei mit eigenen verfügbaren Mitteln finanziert worden, hiess es lediglich.

Die vietnamesische Gesellschaft produziert den Angaben zufolge natürliche Aromen, Extrakte und ätherische Öle für die Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie. Golden Frog verfügt über einen Hauptsitz und Produktionsstätten in der Region von Ho-Chi-Minh-Stadt, beschäftigt 156 Mitarbeitenden und beliefert die ASEAN-Märkte.

"Der Erwerb von Golden Frog steht im Einklang mit unserer 2020 Strategie, unsere Fähigkeiten im Bereich Naturstoffe weiter zu stärken und unsere Präsenz in den wachstumsstarken Märkten der Region Asien-Pazifik zu erhöhen", wird Monila Kothari, Regional Commercial Head APAC, in der Mitteilung zitiert.

(AWP)

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Givaudan läutet

Givaudan läutet Berichterstattung mit starken Zahlen ein

Givaudan blickt auf ein überraschend solides drittes Quartal zurück. Der Aromen- und Duftstoffhersteller wächst stärker als erwartet. Erklimmt seine Aktie ein neues Rekordhoch?

10.10.2019 08:19

Von Lorenz Burkhalter

Der Aromen- und Duftstoffhersteller Givaudan ist das erste Unternehmen aus dem Swiss Market Index (SMI), das seinen Zahlenkranz für das zurückliegende dritte Quartal vorlegt. Und dieser Zahlenkranz kann sich sehen lassen: Mit 6,5 Prozent fällt das organische Umsatzwachstum im dritten Quartal höher als von Analysten erwartet aus. Diese hatten bloss mit einem Wachstum von gut 5 Prozent gerechnet.

Auf ein unerwartet starkes drittes Quartal blickt das Genfer Unternehmen insbesondere im Geschäft mit Riechstoffen zurück. Das lässt auf eine starke Gewinnentwicklung hoffen, gilt dieser Geschäftszweig doch als margenstark.

Im vorbörslichen Handel von Julius Bär gewinnt die Givaudan-Aktie denn auch 0,7 Prozent auf einen Mittelkurs von 2755 Franken. Bis zum bisherigen Rekordhoch von Mitte Juni bei 2835 Franken ist es bloss noch ein Katzensprung.

Bei Goldman Sachs gewinnt man der Umsatzentwicklung ausschliesslich positive Aspekte ab. Das Wachstum übertreffe die Erwartungen über alle Geschäftszweige und Regionen hinweg und zeuge von guter Qualität. Positiv hebt die US-Investmentbank insbesondere die Absatzentwicklung in Nordamerika hervor, hätten einige andere Konkurrenten dort zuletzt doch von einer Nachfrageschwäche gesprochen. Aus Bewertungsgründen stuft Goldman Sachs die Aktie von Givaudan mit "Sell" und einem 12-Monats-Kursziel von gerade mal 2200 Franken ein.

Givaudan legt vor, können andere SMI-Firmen mithalten?

Zurückhaltender äussert sich die Credit Suisse. Der Schweizer Grossbank zufolge verfehlt die Umsatzentwicklung die Erwartungen im dritten Quartal sogar leicht. Dennoch begrüsst die Credit Suisse, dass es Givaudan möglich war, steigende Rohmaterialkosten über Preiserhöhungen den Kunden weiterzugeben. Auch die Grossbank empfiehlt die Givaudan-Aktie mit "Underperform" zum Verkauf. Das Kursziel lautet sogar nur 2000 Franken.

Beobachter zeigen sich erfreut darüber, dass Givaudan als erstes der 20 im SMI vertretenen Unternehmen mit einem überzeugenden Zahlenkranz für das dritte Quartal vorlegen kann. Das gebe im Hinblick auf die anlaufende Unternehmensberichterstattung Hoffnung, so heisst es. Allerdings gilt das Tagesgeschäft des Genfer Aromen- und Duftstoffherstellers als weitestgehend von der Konjunkturentwicklung unabhängig.

Gut möglich deshalb, dass das herausforderndere Wirtschaftsumfeld im dritten Quartal bei anderen SMI-Firmen deutlich stärkere Spuren im Tagesgeschäft hinterlassen hat. Mit dem Pharmakonzern Roche und dem Nahrungsmittelmulti Nestlé werden nächste Woche ebenfalls ausschliesslich weitestgehend von der Konjunktur unabhängige Unternehmen mit Zahlen aufwarten. Gemeinsam tragen die beiden Schwergewichte beim SMI mehr als einen Drittel zur Gesamtkapitalisierung bei. Für Bewegung dürfte damit gesorgt sein.

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Givaudan strauchelt über den

Givaudan strauchelt über den eigenen Erfolg

Der Aromen- und Duftstoffhersteller Givaudan legt ein starkes Jahresergebnis vor. Einigen Analysten dürfte das nicht genügen. Sie hatten sich mehr erhofft. Auch die Börse reagiert unterkühlt.

24.01.2020 08:15

Von Lorenz Burkhalter

Der Aromen- und Duftstoffhersteller Givaudan erzielt im Geschäftsjahr 2019 beeindruckende Fortschritte: Der Umsatz wächst im Jahresvergleich um 12 Prozent auf 6,2 Milliarden Franken, der operative Gewinn (EBITDA) um gut 11 Prozent auf 1,28 Milliarden Franken und der Reingewinn immerhin noch um 6 Prozent auf 702 Millionen Franken.

Allerdings hatten sich einige Analysten noch deutlichere Steigerungsraten erhofft. Beim operativen Gewinn (EBITDA) reichten einige Schätzungen bis zu 1,35 Milliarden Franken, beim Reingewinn sogar bis zu 783 Millionen Franken.

Für enttäuschte Gesichter sorgt insbesondere die um 2 Franken höhere Jahresdividende von 62 Franken je Aktie. Sie liegt am ganz unteren Ende der Erwartungsbandbreite von 62 bis 70 Franken und entspricht zu momentanen Kursen gerade mal einer Rendite von 2 Prozent.

Im vorbörslichen Handel von Julius Bär verliert die Givaudan-Aktie denn auch 1,2 Prozent auf 3052,50 Franken. Ein freundlicher Gesamtmarkt verhindert bisweilen einen stärkeren Kursrutsch.

Warten auf die neuen Jahresvorgaben

Nun heisst es: Warten auf die neuen Jahresvorgaben. Denn für gewöhnlich macht Givaudan so früh im neuen Jahr zwar Aussagen zur zukünftigen Entwicklung der Rohmaterialpreise, nicht aber zur Umsatz- und Margenentwicklung. Stattdessen vertröstet das Genfer Unternehmen wie üblich auf die Mittelfristziele.

Ob die neuen Jahresvorgaben die ambitioniert hohen Erwartungen erfüllen können, wird sich zeigen müssen. Analysten gehen durchschnittlich von einem organischen Umsatzwachstum in Höhe von 4,5 Prozent und einer Verbesserung der operativen Marge (EBITDA) um 80 Basispunkte.

Mit einem Kursplus von gut 34 Prozent blickt die Givaudan-Aktie auf ein starkes 2019 zurück. In den letzten Tagen wurden zeitweise sogar neue Höchstkurse von bis zu 3133 Franken bezahlt.

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