Leclanché

LECLANCHE N 

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Domtom01
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Auffällig

Bin mal mit ein wenig Spielgeld dabei. 

jiroen
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Domtom01 hat am 16.10.2019 16

Domtom01 hat am 16.10.2019 16:37 geschrieben:

Bin mal mit ein wenig Spielgeld dabei. 

Me too

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Blaues Hufeisen
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Hier noch der Bericht...

Zürich (awp) - Der Batterienhersteller Leclanché will angeblich ins Geschäft mit Batterien für Elektroautos einsteigen. Allerdings wollte das Unternehmen dies auf Anfrage der "Handelszeitung" ("HaZ", Vorabdruck zur Ausgabe vom 17.10.) nicht bestätigen.

Erster Kunde und Partner sei laut Insidern der weltgrösste Automobilhersteller Toyota. Die Akkus würden in einer ersten Kleinserie dem japanischen Autokonzern mit Hybridexpertise angeboten. Darüber hinaus sehe Leclanché seine Zukunft im Batteriegeschäft auch bei LKW-Herstellern und in der Bodeninfrastruktur von Flughäfen, hiess es in dem Bericht weiter.

ursinho007
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Die Windfähnchen

Aha, jetzt tönt es plötzlich anders hier im Forum. Bis zum heutigen Tag war ich der einzige, welcher trotz den Finanzierungsproblemen optimistisch in die Zukunft schaut.

Jetzt wollen plötzlich alle dabei sein. Ihr seid mir schöne Windfähnchen! Biggrin

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

robincould
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hat eine/r Zugriff auf

diesen Vorabdruck. Die Ideen sind nicht neu. Der potentielle Partnername schon.

jiroen
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Zurück zum Thema: hat jemand

Zurück zum Thema: hat jemand mehr Infos? Ich habe nix neues gefunden. Leclanché hat auch nichts kommuniziert. 

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libero2016
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Warum sollte Toyota LeClanché als Lieferant auswählen

Blaues Hufeisen hat am 16.10.2019 16:50 geschrieben:

Zürich (awp) - Der Batterienhersteller Leclanché will angeblich ins Geschäft mit Batterien für Elektroautos einsteigen. Allerdings wollte das Unternehmen dies auf Anfrage der "Handelszeitung" ("HaZ", Vorabdruck zur Ausgabe vom 17.10.) nicht bestätigen.

Erster Kunde und Partner sei laut Insidern der weltgrösste Automobilhersteller Toyota. Die Akkus würden in einer ersten Kleinserie dem japanischen Autokonzern mit Hybridexpertise angeboten. Darüber hinaus sehe Leclanché seine Zukunft im Batteriegeschäft auch bei LKW-Herstellern und in der Bodeninfrastruktur von Flughäfen, hiess es in dem Bericht weiter.

 

Ich liebäugle schon länger Aktien von LeClanché zu kaufen, finde aber bis heute kein Argument dafür.
Diese Meldung scheint mir unwirklich, wieso sollte Toyota(Japan) aus der Schweiz Akku kaufen, wenn die Panasonic im eigenen Land haben.

Zudem ist LeClanché nicht einmal unter den 10 top Batteriehersteller dabei.

siehe:  https://www.gevestor.de/details/batteriehersteller-diese-10-aktien-haben-zukunftschancen-766097.html

Ich hätte gerne eine Diskussion für dafür und dagegen LeClanché

ursinho007
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weltweit

libero2016 hat am 17.10.2019 08:56 geschrieben:

 

Diese Meldung scheint mir unwirklich, wieso sollte Toyota(Japan) aus der Schweiz Akku kaufen, wenn die Panasonic im eigenen Land haben.

 

Diese Frage kann man sich stellen. Aber grundsätzlich leben wir in einer globalisierten Welt und da spielt die geographische Lage, das heisst die Nähe eine untergeordnete Rolle. Gegenfrage: Warum haben sich ein Karibikstaat und Kanada für Leclanché entschieden? Schweizer Qualität hat weiterhin einen ausgezeichneten Ruf in der Welt. Also ist es eben nicht so unwirklich, wie es auf den ersten Blick erscheint.

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

ursinho007
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Das sage der CEO im Dez.18

Srivastanas Ziel bei seinem Amtsantritt 2014: die Produktpalette von Leclanché ausbauen. Man habe grosse Investitionen tätigen müssen, um ein marktfähiges Gesamtprodukt entwickeln zu können, so Srivastana. Der Inder wandelte Leclanché von einem reinen Hersteller von Batteriezellen zum Anbieter umfassender Energiespeicher-Lösungen. Das heisst: Von der Batteriezelle über das Modul bis zum fertigen Akkupack samt Softwarelösungen bietet Leclanché heute alles.Und genau darin unterscheide man sich von den Batterie-Giganten aus Asien, sagt Srivastava. Diese wollten weder Zeit noch Geld verschwenden, um spezifische Sonderanfertigungen herzustellen. Sie konzentrierten sich auf die reine Massenfertigung von Zellen. «Firmen wie Panasonic oder LG Chem haben einen grossen Binnenmarkt, den wir nicht haben. Also mussten wir uns etwas anderes überlegen», sagt Srivastava.

Das ist doch eine konkrete Antwort auf deine Frage.

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

libero2016
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Das heisst Leclanché verschwendet Zeit und Geld

Hier ein Artikel ist zwar schon ein paar Jahre alt, zeigt aber die Situation zwischen (schein)erfolgreiche Firmen Tesla und dauer Erfolg suchende Fimen wie Leclanché

https://www.nzz.ch/wirtschaft/kommentare/was-leclanche-von-tesla-lernen-kann-1.18547716

" ....Der US-Elektroauto-Pionier Tesla hat Ende April mit viel Pomp ein entsprechendes Produkt namens «Powerwall» angekündigt. Etwas weniger bekannt dürfte sein, dass auch eine Schweizer Firma mit der sogenannten Ti-Box eine derartige Batterie anbietet, nämlich das defizitäre, kotierte Unternehmen Leclanché. ....
.....
.......... Beide Firmen schreiben rote Zahlen, und die Kurse ihrer Aktien hoben nach Ankündigung der Batterieprojekte nicht ab. Leclanché kann trotzdem viel von Tesla lernen, zumindest was erfolgreiches Marketing betrifft. Obwohl die «Powerwall» keine eigentliche Neuheit ist, hat Tesla innert einer Woche 38 000 Reservationen erhalten. ..."

Übrigens, auch Panasonic arbeitet mit Tesla zusammen für die Lion-Akkus und bauen fertige Lösungen.

 

Also die Aussage dass nur Leclanché fertige Lösungen baut ist nicht ganz richtig.

Ich sehe das Problem eher im Konkurrenzkampf und Marketing.

Hätte Leclanché tatsächlich fertige Lösungen, die andere Batterienhersteller nicht haben, dann würde man sich auf die Leclanché Produkte stürzen.

 

 

Gluxi
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Ist es nicht einfach so, dass

Ist es nicht einfach so, dass die Wirtschaft die grosse Nachfrage nach Li-Ionen Akkus zur Zeit gar nicht decken kann? 

Tesla wird begrenzt in den Stückzahlen der verkauften Autos, weil sie mit der Akkuproduktion nicht hinterherkommen. Das gleiche bei anderen Automobilfirmen, welche Elektroautos herstellen. 

Toyota selber wurde von dem Elektroautoboom total überrascht. Die wollen das nun beschleunigen und früher mit reinen Elektroautos in den Markt kommen, jedoch der Engpass sind wieder die Akkus. 

Anfang dieses Jahres hatte Toyota noch folgendes gesagt:

Last week, at the Geneva Auto Show, a Toyota executive provided a curious explanation for the company’s refusal to launch a single battery electric vehicle. As Car and Driver reported, Toyota claims that it is limited by battery production capacity and that “Toyota is able to produce enough batteries for 28,000 electric vehicles each year — or for 1.5 million hybrid cars.”

Toyota hat den Elektrotrend quasi verpennt. Warum also nicht Akkus bei den Firmen bestellen, welche liefern können? LECN wird sicher nicht der einzige Lieferant für Toyota sein. Vor kurzem war gerade eine Meldung über eine Zusammenarbeit mit Panasonic und auch einem Chinesen (habe den Namen vergessen) für Akkuproduktion.

Mir scheint das Gerücht jedenfalls durchaus plausibel.

gertrud
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Schaut Euch die

Schaut Euch die Grössenordnung an: Toyota - Leclanché, das ist wie wenn Starbucks mit meiner Oma wegen ihrer Linzerschnitten kooperieren würde

Nächste Woche am 24.10. ist einmal mehr Leclanché retten angesagt:
Da werden 17 Mio Schulden in Aktien zu ca. 1.30 CHF getauscht.
Und der Nennwert auf 0.10 CHF abgeschrieben.
Und über 100 Mio zusätzliche Aktien bewilligt, die nur darauf warten, den Markt zu fluten.

Danach kann man hoffen, dass diese CHF 1.30 ein Weilchen halten. Der Weg zum Pennystock ist allerdings ziemlich barrierefrei.

Diese halbgaren Meldungen der letzten 30 Tagen würde ich im Zusammenhang mit dieser Rettung sehen. Da ist noch schwacher Puls fühlbar, also beatmen wir nochmals.

Domtom01
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Jetons zurück gewechselt

Die Auffälligkeiten gestern haben mich getäuscht. Bin wieder raus, Spielgeld fast ganz zurück.

Spesen halt. 

robincould
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Hast du deinen Status bereits erklärt?

Warum der 1. November?

 

gertrud hat am 17.10.2019 16:19 geschrieben:

Schaut Euch die Grössenordnung an: Toyota - Leclanché, das ist wie wenn Starbucks mit meiner Oma wegen ihrer Linzerschnitten kooperieren würde

Nächste Woche am 24.10. ist einmal mehr Leclanché retten angesagt:
Da werden 17 Mio Schulden in Aktien zu ca. 1.30 CHF getauscht.
Und der Nennwert auf 0.10 CHF abgeschrieben.
Und über 100 Mio zusätzliche Aktien bewilligt, die nur darauf warten, den Markt zu fluten.

Danach kann man hoffen, dass diese CHF 1.30 ein Weilchen halten. Der Weg zum Pennystock ist allerdings ziemlich barrierefrei.

Diese halbgaren Meldungen der letzten 30 Tagen würde ich im Zusammenhang mit dieser Rettung sehen. Da ist noch schwacher Puls fühlbar, also beatmen wir nochmals.

 

ursinho007
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Jetzt der Artikel in der HaZ

https://www.handelszeitung.ch/tech/leclanche-steigt-den-automarkt-ein-au...

Der Markt traut dem "Braten" (noch) nicht. Warum Leclanché offiziell dazu nichts sagen will, wissen wir nicht, stellt es aber auch nicht in Abrede. Zudem ist die HaZ eine seriöse Zeitung, die kaum darüber schreiben würde, wenn die Quelle nicht vertrauenswürdig wäre.

Das Problem bei neuen Technologien ist, dass es Jahre braucht, bis der return of investment kommt. Diese Geduld haben viele Anleger nicht, sie wollen das schnelle Geld. Anil Srivastava ist seit 2014 CEO und musste bei 0 starten. Obwohl Leclancé seit 100 Jahren exisitiert, handelt es sich seit 2014 um ein start-up. Inzwischen scheint mir Leclanché gut aufgestellt zu sein. Die Aufteilung in 3 selbstständige Sparten sollte Mehrwert generieren. Es wurden nicht umsonst 90 neue Mitarbeiter eingestellt. Die nächsten Zahlen werden einen Umsatzsprung ausweisen.

 

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

ursinho007
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Vieles ist möglich

gertrud hat am 17.10.2019 16:19 geschrieben:

Schaut Euch die Grössenordnung an: Toyota - Leclanché, das ist wie wenn Starbucks mit meiner Oma wegen ihrer Linzerschnitten kooperieren würde

Dein Vergleich ist ja lustig. Aber hält er einer genaueren Prüfung stand?

Bombardier (Mitarbeiter: 68.000, Umsatz: 16.24 Milliarden USD) ist doch etwas mehr als ein Oma-Laden und hat Leclanché auch als Lieferant genommen, siehe Meldung vom 2. Oktober.

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

gertrud
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Morgen wird Leclanché -

Morgen wird Leclanché - einmal mehr -  in letzter Minute gerettet. 

FEFAM hat das in den letzten Jahren mehrfach mit Wandeldarlehen getan, ich denke, das ist jetzt das letzte mal wo sie das im Alleingang tun. Sie wandeln nochmals 17 Mio @ 1.30 in Aktien.
Das Eigenkapital wird mit dem Verlustvortrag verrechnet und verschwindet deswegen zum grössten Teil.
Die Bilanz ist damit bereinigt, aber Leclanché deswegen noch nicht refinanziert.

Die ganze PR Offensive über die vielen Inseln, Züge, Busse und Fähren, die nur auf Leclanché Batterien warten - Leclanche braucht Geld, viel Geld, um die Vorleistungen für die Herstellung der Batterien zu finanzieren. Mitte Jahr hatte Leclanché mit 4 Mio gerade noch Liquidität für einen Monat und aktuell leihen sie sich verzweifelt working capital.
Und darum wird es ab dem Donnerstag gehen: Die Firma wieder zu Rekapitalisieren. Das soll und muss bis Ende Q1 geschehen. Es geht um eine Grössenordnung von 100 Mio CHF.

Interessant wird die Auslegung und Umsetzung der folgenden Passage sein:
   The Board will ensure that all current shareholders have the option to invest in the new entities on preferential terms based on Fair Market Valuation (FMV) at which new investors could participate. 

Wobei FEFAM als grösster "current shareholder" selber ein Interesse haben sollte, möglichst viel vom bisherigen Einsatz zu retten.

ursinho007
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Objektiv bleiben

gertrud hat am 23.10.2019 17:22 geschrieben:

 

Die ganze PR Offensive über die vielen Inseln, Züge, Busse und Fähren, die nur auf Leclanché Batterien warten -

Dass die Finanzierung schwierig ist, stimmt. Der Ankerakionär ist aber weiter dabei. Sähe dieser keine Chancen mehr, hätte er schon vor langer Zeit die Reissleine gezogen. Inzwischen ist aber Leclanché mit dem Umbau weit fortgeschritten. Der return of investment rückt in greifbare Nähe.

Konkrete Aufträge, welche Umsatz generieren dann gleich als PR Offensive, also als Nichts darzustellen, ist dann doch tendenziöse Darstellung und hat mit Objektivität wenig zu tun.

Ich bin überzeugt, dass die nächste Zahlenbekanntgabe einen Kurssprung  auslösen wird, weil dann ein grosser Umsatzsprung vermeldet werden kann. Diese Geduld muss man aufbringen.

 

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gertrud
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ursinho007 hat am 23.10.2019

ursinho007 hat am 23.10.2019 22:01 geschrieben:

...

Konkrete Aufträge, welche Umsatz generieren dann gleich als PR Offensive, also als Nichts darzustellen, ist dann doch tendenziöse Darstellung und hat mit Objektivität wenig zu tun.

...

 

Hier die Original Zitate aus den beiden letzten Meldungen, die ich als PR bezeichnet habe, während Du "konkrete Aufträge"  zu erkennen glaubst;

Zu Bombardier:

Die getroffene Vereinbarung habe ein potenzielles Geschäftsvolumen von mehr als 100 Millionen Euro über die nächsten fünf Jahre, teilte Leclanché am Mittwoch mit.

Laut der unterzeichneten Absichtserklärung liefert Leclanché Zellen aus Lithium Titanat Oxid (LTO) und Lithium Graphit/NMC (GNMC) in Modul- und Packtechnologie aus europäischer Fertigung, die im Bombardier-Zügen eingesetzt werden sollen. Nach der Lieferung der ersten Pilot-Batteriesysteme werde Leclanché Batteriesysteme für rund zehn verschiedene Bahnprojekte bereitstellen, hiess es weiter.

 

Zu Toyota:

Zürich (awp) - Der Batterienhersteller Leclanché will angeblich ins Geschäft mit Batterien für Elektroautos einsteigen. Allerdings wollte das Unternehmen dies auf Anfrage der "Handelszeitung" ("HaZ", Vorabdruck zur Ausgabe vom 17.10.) nicht bestätigen.

Erster Kunde und Partner sei laut Insidern der weltgrösste Automobilhersteller Toyota. Die Akkus würden in einer ersten Kleinserie dem japanischen Autokonzern mit Hybridexpertise angeboten. Darüber hinaus sehe Leclanché seine Zukunft im Batteriegeschäft auch bei LKW-Herstellern und in der Bodeninfrastruktur von Flughäfen, hiess es in dem Bericht weiter.

Ich glaube es ist eindeutig, wer von uns beiden hier tendenziös interpretiert, einverstanden? Ich sehe keinen einzigen konkreten Auftrag, abgesehen von einer Pilotanlage für Bombardier.
Alles andere  sind Absichten und Zukunftspläne. Die garantiert nicht eintreffen werden, wenn Leclanché wegen mangelnder Finanzierung nicht produzieren kann. Und diese Meldungen und Perspektiven wurden veröffentlicht, damit die aoGV heute besser über die Runden kommt. Das nennt man PR.

Wobei ich Leclanché einen Turnaround herzlich wünsche.

 

 

jiroen
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Sorry aber Toyota ist keine

Sorry aber Toyota ist keine PR Meldung von Leclanché. 

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jiroen
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Ja, aber nicht unbedingt die

Ja, aber nicht unbedingt die Geschäftsleitung oder die PR-Abteilung. Und Leclanché hat bisher noch nichts bestätigt.

 

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ursinho007
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Toyota und Bombardier

Ich wehre mich nur dagegen, dass gertrud alles pauschal als PR-Aktion abtut, als ob rein nichts Handfestes dahintersteckt.

1. Bombardier: Die Pilotanlage ist beauftragt und dies sicher nicht aus Spass, sondern, weil Bombardier konkret von Leclanché beliefert werden will.

2. Toyota: Wie jiroen schon geschrieben hat: Diese Meldung wurde nicht von der Führung lanciert.

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ursinho007
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Alles auf Kurs

2019-10-24 / 17:19 CET/CEST Generalversammlung Leclanché SA: Aktionäre genehmigen an der ausserordentlichen Generalversammlung von Leclanché alle Anträge zur Stärkung der Bilanzsstruktur.

An der ausserordentlichen Generalversammlung wurde bestätigt, dass Leclanché über einen Auftragsbestand von insgesamt mehr als CHF 100 Mio. und über qualifizierte Pipeline-Projekte zur Auslieferung im Jahr 2020 und darüber hinaus von über CHF 160 Mio. verfügt. - Die Aktionäre bewilligten die Herabsetzung des Nennwerts je Aktie von CHF 1,50 auf CHF 0,10; diese Massnahme stärkt die Bilanz von Leclanché. - Die Aktionäre stimmten zu, weitere Darlehen von FEFAM[1], dem grössten Aktionär der Gesellschaft, im Umfang von CHF 17,4 Mio. in Eigenkapital umzuwandeln. - Die Aktionäre beschlossen die Schaffung von genehmigtem und bedingtem Kapital, um den Finanzbedarf zur Umsetzung der Wachstumsstrategie zu decken. *YVERDON, Schweiz, 24.Oktober 2019* - Leclanché SA (SIX: LECN), einer der weltweit führenden Anbieter von Energiespeicherlösungen, gibt bekannt, dass die Aktionäre an der heutigen ausserordentlichen Generalversammlung den Traktanden zur Stärkung der Bilanz des Unternehmens zugestimmt haben. *Stefan Müller, Verwaltungsratspräsident von Leclanché*, kommentierte: "_Wir danken unseren Aktionären für die Annahme der Anträge, die zur Verbesserung der Bilanz des Unternehmens beitragen werden. Zudem sind wir sehr dankbar, dass FEFAM unserer Vision und Strategie weiterhin unterstützt. Leclanché ist nun in einer starken Position, um Wachstumskapital anzuziehen."_ Angesichts der nach wie vor angespannten Liquiditätssituation konzentriert sich das Management darauf, den Unternehmensverlust zu reduzieren. 2019 wird dies vom Erhalt von CHF 34 Mio. aus Lizenzumsätzen des indischen Joint Venture, ausstehenden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie der Finanzierung des stationären Projekts in Saint Kitts und Nevis abhängig sein. *Anil Srivastava, CEO von Leclanché*, ergänzte: "_Unsere jüngsten Erfolge im E-Transportgeschäft, einschliesslich des angekündigten Grossauftrags von Bombardier Transport, schaffen einen wiederkehrenden und berechenbaren Umsatzflusses, der zu nachhaltigem, profitablem Wachstum führen soll."_

 

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Domtom01
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Nichts unter Kontrolle

Wer zwischen den Zeilen liest, weiss, warum man hier nicht einsteigen soll.

- ..., um eine Überschuldung des Unternehmens zu vermeiden = um drohenden Konkurs zu vermeiden!

- ... Fefam (hatte sich) verpflichtet, 17,4 Millionen Franken seiner Schulden in Eigenkapital umzuwandeln = Viel Spass!

- ... Herabsetzung des Aktien-Nennwerts von 1,50 auf 0,10 Franken je Aktie = Pennystock- und Überschuldungsproblematik

- ... sowie die Schaffung von genehmigtem und bedingtem Kapital = zusätzliche Verwässerung

- ... Im Mai hatten die Aktionäre die Nennwertreduktion an der Generalversammlung noch abgelehnt = Götterdämmerung

- ... Die Liquiditätssituation von Leclanché sei aber nach wie (vor) angespannt, betonte das Unternehmen im Communiqué. = Wir stecken bis zum Hals im ...

- ... Daher konzentriere sich das Unternehmen darauf, den Verlust zu reduzieren. = Hörte sich schon anders an. Na ja, Selbstzweifel des Mgts

- ... Einen Einfluss darauf hätten der Erhalt von 34 Millionen Franken aus Lizenzumsätzen = Was jetzt? Ist das doch nicht so sicher? Konjunktiv!

- ... Wie Leclanché weiter mitteilt, liegt der aktuelle Auftragsbestand des Unternehmens bei mehr als 100 Millionen Franken. Die "qualifizierte Pipeline-Projekte" zur Auslieferung im Jahr 2020 und darüber hinaus betrage mehr als 160 Millionen. = das berühmte Pfeifen im Wald.

 

So sehe / lese ich das. Aber ich bin ja auch nur ein nichtinvestierter, visionsloser Seitenliniensteher.

 

ursinho007
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Geduld und Risiko klar!

Einen Betrieb von seiner 100-jährigen Tradition komplett neu zu erfinden geschieht halt nicht von heute auf morgen. Der Neustart läuft erst 5 Jahre!

Aber wenn sie den Finanzierungsengpass überwunden haben, sehen wir goldigen Zeiten entgegen. Da muss jeder selber entscheiden, ob er dieses Risiko eingehen will oder nicht. Ich finde die Pionierleistung von Leclanché spannend. Inzwischen ist Leclanché gut und breitgefächert aufgestellt. Die Aufteilung in drei selbständige Einheiten macht Sinn und wird für uns Aktionäre Mehrwert schaffen.

Einfach mal den nächsten Zahlenkranz abwarten. Wer rechnen kann, weiss was uns da kursmässig erwartet!

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

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