Zur Rose (ROSE) Hoffnung auf gute Entwicklung

Zur Rose Group N 

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tolggoe28
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Hallo Carpe Diem

Hallo Carpe Diem

Ich kann eigentlich nur wiederholen was ich schon einmal ausführlich dazu geschrieben habe.

Zur Rose hat sehr Potenzial und ich kann bis auf die vergeigte KE keine Fehlentscheide in dieser Unternehmung erkennen. Es wird aber noch Zeit brauchen bis die Aktie anspringt. Wenn aber alle Anleger die Gunst dieser Aktie erkannt haben sollte man bereits investiert sein. Aktuell sehe ich aber noch keine Eile für meinen Wiedereinstieg. Ich möchte zuerst mal schauen ob sich da noch ein Aktienüberhang entwickeln wird.

Bei zur Rose kann ich mir Kurse von 200-300 in den nächsten 3-5 Jahren durchaus vorstellen sollte es durch die Expansion nicht zu weiteren KE kommen.

Paedaericco
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ich halte zur Rose eher für teuer bewertet

um den aktuellen Kurs zu rechtfertigen müsste zur Rose in etwa 5 Franken Gewinn pro Jahr machen (Annahme KGV 18). Das wären 45 Mio. Davon sind wir aber noch sehr sehr weit entfernt. Ich sehe den Kurs auch in 5 Jahren eher noch immer im zweistelligen Bereich.

die Homepage finde ich auch eher schwach. Ich wollte mal einige Medis bestellen, aber die welche ich wollte hatte es alle nicht. Haben also nicht wirklich ein breites Sortiment.

tolggoe28
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E-Commerce ist noch nicht so

E-Commerce ist noch nicht so etabliert und für schweizer Aktionäre offenbar Neuland

Shop Apotheke hat eine Kurs- Umsatzbewertung von 1.0

Zur Rose hinkt da mit 0.5 massiv hinterher obwohl sie den Lead hat.

Die KGV können in dieser Expansiongewalt überhaupt nicht herangezogen werden.

Zyndicate
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Zur Rose: Deutsches Gericht

Zur Rose: Deutsches Gericht prüft Zulässigkeit von Apothekenautomaten

Nach dem lokalen Verwaltungsgericht beschäftigt sich an diesem Mittwoch auch das Oberlandesgericht im deutschen Karlsruhe mit einem Apothekenautomaten von DocMorris, einer Zur-Rose-Tochter.

10.04.2019 06:42

Das Oberlandesgericht (OLG) prüft die Zulässigkeit des Arzneimittelautomaten in der Ortschaft Hüffenhardt im Neckar-Odenwald-Kreis. Dagegen geklagt haben Apotheker und der Landesapothekerverband. Vor dem Landgericht Mosbach waren die Klagen erfolgreich. Dagegen hat das Unternehmen Berufung eingelegt.

Die europaweit tätige Versandapotheke hatte vor zwei Jahren in Hüffenhard einige Wochen eine "pharmazeutische Videoberatung mit angegliederter Arzneimittelabgabe" angeboten. Kunden konnten per Video Kontakt mit einem Apotheker in den Niederlanden aufnehmen und Medikamente aus einem Automaten erhalten.

Das Landgericht Mosbach hat das untersagt: Die Abholung von Arzneimitteln von einem Lagerort, an dem der Kunde diese kurz davor angefordert habe, sei kein Versandhandel. Das Gericht sah auch einen Verstoss gegen die Apothekenbetriebsordnung. Die Kontrolle der Arzneimittel per Kamera genüge nicht. Insgesamt verhandelt das OLG sechs Verfahren (Az. 6 U 16/18, 6 U 35/18, 6 U 36/18, 6 U 37/18, 6 U 38/18, 6 U 39/18).

Das Verwaltungsgericht Karlsruhe hatte am vergangenen Donnerstag schon ein Betriebsverbot des Regierungspräsidiums bestätigt und es mit einem Verstoss gegen das Arzneimittelgesetz begründet (3K 5393/17).

(AWP)

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Veraison hat sich an Zur Rose

Veraison hat sich an Zur Rose beteiligt

Der aktivistische Investor Veraison Capital ist bei der Versandapotheke Zur Rose eingestiegen. Gregor Greber, Mitgründer von Veraison, bestätigte am Freitag gegenüber AWP einen entsprechenden Bericht.

12.04.2019 12:58

Die Höhe des Anteils oder die weiteren Pläne mit der Beteiligung wollte Greber aber nicht kommentieren. "Wir sprechen mit dem Verwaltungsrat und Management, nicht über sie." Im Bericht der Finanzmarktplattform "The Market" hiess es, die Beteiligungsgesellschaft halte laut ihrem Geschäftsbericht von 2018 einen Anteil von 1,2 Prozent an Zur Rose.

Damit läge die Beteiligung unter der meldepflichtigen Schwelle von 3 Prozent. Das Aktienpaket habe zu aktuellen Kursen einen Wert von rund 9,5 Millionen Franken und entspreche knapp 4 Prozent des Fondsvermögen von Veraison.

Veraison ist als aktivistischer Investor bekannt. Ein aktuelles Beispiel ist etwa der Machtkampf beim Röntgenspezialisten Comet. Dort hat Veraison für die Nachfolge von Hans Hess an der Spitze des Verwaltungsrates einen Gegenkandidaten zum vom Verwaltungsrat vorgeschlagenen Mann aufgestellt. Veraison ist unter anderem auch an den Firmen Ascom, Calida, Zehnder, Rieter und Orell Füssli beteiligt.

Die Gelegenheit zum Einstieg bei Zur Rose nutzte Veraison dem Bericht zufolge im Dezember bei der Kapitalerhöhung von Zur Rose. Die Grossaktionärin KWE Beteiligungen zog damals trotz vorheriger Zusage nicht mit. Die Hausbank der KWE hatte vergessen, den Zeichnungsauftrag auszuführen, hiess es zur Begründung. Im März zogen sich die beiden Vertreter von KWE aus dem Verwaltungsrat von Zur Rose zurück. Das wurde mit "unterschiedliche Auffassungen über die Art und Geschwindigkeit der Umsetzung der Wachstumsstrategie" begründet.

Seit dieser Ankündigung kursierten an der Börse Gerüchte, KWE könnte ihre gesamte verbleibende Beteiligung von rund 10,5 Prozent abstossen. Dabei dürfte KWE versuchen, für das Gesamtpaket einen einzelnen Abnehmer zu finden, schrieb "The Market" mit Verweis auf eine mit den Überlegungen vertraute Person.

(AWP)

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Zur Rose gelingt weitere

Zur Rose gelingt weitere Steigerung der Einnahmen

Die Versandapotheke Zur Rose hat im ersten Quartal den Umsatz weiter gesteigert, nicht zuletzt dank der Übernahme von Medpex.

17.04.2019 07:59

Entsprechend war der Verkauf von rezeptfreien Medikamenten in Deutschland der wichtigste Wachstumstreiber. Der Ausblick für das Gesamtjahr wurde vom Management bestätigt. Konkret verbesserte sich der Umsatz im ersten Jahresviertel inklusive der Medpex-Übernahme um 28 Prozent auf 381,1 Millionen Franken, teilte die Gruppe am Mittwoch mit. Ohne Medpex lag das Wachstum bei 9,9 Prozent.

Damit legte Zur Rose insbesondere im grössten europäischen Medikamente-Versandmarkt Deutschland zu. Das Deutschlandgeschäft wuchs um 46 Prozent auf 212,8 Millionen. Ohne Medpex stand in dem Land ein Plus von 13 Prozent zu Buche.

In der Schweiz wuchs der Umsatz dagegen lediglich um 3,6 Prozent auf 132,3 Millionen. Noch verhältnismässig gering war mit 7,9 Millionen der Beitrag aus dem neuen Segment "International".

Rezeptfreien Arzneimittel stärkster Wachstumstreiber

Vor allem die rezeptfreie Arzneimittel (OTC) verkauften sich in Deutschland gut, heisst es im Communiqué. Und in diesem Geschäft habe sich insbesondere das Versandgeschäft der Anfang 2019 erworbenen Medpex mit einer Steigerung von mehr als 21 Prozent "sehr erfreulich" entwickelt.

Im Schweizer Geschäft drückten regulatorisch bedingte Preissenkungen auf Medikamente das Umsatzwachstum. Dennoch spricht das Management von einer "positiven" Entwicklung, die dank des eines Neukundenzuwachs im Ärztegeschäft (B2B) zustande gekommen sei. Im Retailgeschäft (B2C) hätten sich die Preissenkungen indes aufgrund höherpreisiger Medikamente im Specialty Care-Bereich stärker ausgewirkt als im B2B-Geschäft.

Internationalisierung weiter vorantreiben

Bei ihrer Expansion in weitere europäische Märkte sieht sich die Gruppe auf Kurs. Es sei gelungen, die Internationalisierung in europäischen Kernmärkten erfolgreich voranzutreiben, hiess es dazu. Nach der Akquisition von PromoFarma in Spanien im September 2018 übernahm Zur Rose im Februar 2019 den Marktplatz Doctipharma in Frankreich, der in PromoFarma integriert werde.

Wie bereits früher angekündigt, soll nun Italien als nächstes Ziel in Angriff genommen werden. Dies soll allerdings nicht über Akquisitionen geschehen, sondern über Apotheken-Partnerschaften. Zur Rose teilte nun mit, dass die Vorbereitungen für den Rollout im zweiten Quartal in Italien liefen. Man habe dazu bereits erste Partnerapotheken gewonnen.

Ferner kündigt die Versandapotheke eine Neuorganisation an. Künftig werde sich die Organisation nach Kundensegmenten ausrichten. Dabei werde nicht mehr nach rezeptpflichtigen und rezeptfreien Medikamenten gegliedert, sondern nach den Geschäftsmodellen B2C, Professional Services und Marktplatz, jeweils mit dem gesamten Apothekensortiment. Auch die Berichterstattung zu den Segmenten soll dann dieser Logik folgen.

Ausblick aus heutiger Sicht bestätigt

Bereits im November 2018 hatte Zur Rose nach mehreren Übernahmen den mittelfristigen Ausblick erhöht. Die Ziele wurden nun "aus heutiger Sicht" vom Management bestätigt. Die Gruppe erwartet also für 2019 weiterhin einen Umsatz von 1,6 Milliarden Franken, was einem Wachstum von über 30 Prozent entspricht. Auf Stufe EBITDA wird zudem ein ausgeglichenes Ergebnis angestrebt.

(AWP)

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alpenland
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diverse positive Nachrichten..

verhelfen zu Kursanstieg 

91,50 CHF +1.5% +1.40 CHF

Zur Rose: Berenberg Bank bestätigt kaufen bis 150 CHF cool

erwartet Positives vom E-Rezept

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2019/04/20/zur-rose-chef-mit-dem-e-rezept-sind-10-prozent-vom-rx-markt-moeglich

 

alpenland
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Nennwerterhöhung

Die Schweiz hat die Steuervorlage angenommen, daher kommt die Kap Erhöhung aus Eigenmitteln zum Tragen.

https://www.finanzen.ch/nachrichten/aktien/zur-rose-plant-im-falle-der-annahme-der-ahv-steuerreform-eine-nennwerterhoehung-aktie-legt-zu-1028151741

alpenland
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Portesa steigt ein

Portsea steigt bei Zur Rose ein

The Market-20.05.2019

Zur Rose hat einen neuen illustren Miteigentümer: Letzte Woche hat Portsea Asset Management gemeldet, 3,52% an der Versandapotheke ...

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Aktionärsgruppe bei Zur Rose

Aktionärsgruppe bei Zur Rose löst sich auf

Bei Zur Rose löst sich eine Aktionärsgruppe auf, die sich aus Verwaltungsräten und Geschäftsleitungsmitgliedern zusammengesetzt hat. Werfen diese Aktionäre nun Aktien auf den Markt?

05.06.2019 08:01

Von Lorenz Burkhalter

In wenigen Wochen jährt sich das Debüt von Zur Rose auf dem Schweizer Börsenparkett zum dritten Mal. Rechtzeitig zu diesem Jubiläum fand die Aktie der Versandapotheke in den letzten Tagen zu Kursen von 100 Franken zurück. Ursprünglich zu 140 Franken ausgegeben, kostete die Aktie im März dieses Jahres zeitweise gerademal noch 80 Franken. Das Nachsehen hat vor allem, wer im Juli 2017 am ersten Handelstag bei Kursen von knapp 160 Franken eingestiegen ist.

Welchen Einstandspreis die Mitglieder des Verwaltungsrats und der Geschäftsleitung auf ihren Aktien haben, ist nicht bekannt. Bekannt ist seit dem frühen Mittwochmorgen aber, dass sich ihre Aktionärsgruppe knapp drei Jahre nach dem Börsengang aufgelöst hat. Als Gruppe, ihr gehört auch Firmenchef und Gründer Walter Oberhänsli an, hielten die Verwaltungsräte und Geschäftsleitungsmitglieder von Zur Rose knapp 5 Prozent am Unternehmen.

Auflösung der Aktionärsgruppe wirft vorerst keine hohen Wellen

Beobachter schliessen nicht aus, dass von diesen knapp 5 Prozent nun nach und nach Titel auf den Markt kommen. Für bis zu 100'000 Franken im Monat können sich Geschäftsleitungsmitglieder und Verwaltungsräte in der Schweiz von Aktien des eigenen Arbeit- oder Mandatgebers trennen, ohne meldepflichtig zu werden.

Grössere Titelverkäufe müssen der Schweizer Börsenbetreiberin SIX gemeldet werden. Sie führt ein öffentlich zugängliches Register. So sieht es zumindest das Schweizer Börsengesetz vor. Die letzten bekannten Titelverkäufe gehen in den August 2018 zurück.

Hier finden Sie die auffälligsten Management-Transaktionen für den Monat Mai

Noch wirft die Auflösung der besagten Aktionärsgruppe keine allzu hohen Wellen. Händler rechnen bei der Zur-Rose-Aktie am Mittwoch mit gehaltenen bis höheren Kursen. Dabei verweisen sie auf die positiven Vorgaben aus den USA sowie auf eine Vertiefung der Zusammenarbeit mit dem Schweizer Grossverteiler Migros.

Auch Ankeraktionär KWE vor dem Absprung?

Ein dominierendes Thema bleiben die Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Unternehmen selber und seinem Ankeraktionär KWE Beteiligungen. KWE hält gut 10 Prozent der Stimmen.

Erst im März gaben mit Vanessa Frey und Heinz Baumgartner die beiden Vertreter des Ankeraktionärs ihren Rücktritt aus dem Verwaltungsrat von Zur Rose bekannt. Man sei unterschiedlicher Auffassung über die Art und Geschwindigkeit der Umsetzung der Wachstumsstrategie, war damals der Mitteilung an die Medien zu entnehmen (cash berichtete).

Seither lautet für Beobachter die Frage nicht ob, sondern vielmehr wann KWE Beteiligungen das Aktienpaket bei neuen Investoren platzieren wird. Für gewöhnlich geht eine solche Aktienplatzierung mit rückläufigen Kursnotierungen einher. Seit der Publikumsöffnung im Juli 2017 hat die Zur-Rose-Aktie knapp 30 Prozent an Kurswert verloren.

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Zur Rose intensiviert

Zur Rose intensiviert Zusammenarbeit mit Migros

Die Versandapotheke Zur Rose und der Detailhändler Migros wollen enger zusammenarbeiten.

05.06.2019 08:04

Dafür soll eine gemeinsame Gesellschaft gegründet werden, wie Zur Rose am Mittwoch mitteilte. Konkret gehe es bei der Kooperation um zusätzliche Shop-in-Shop-Apotheken und einen Webshop, hiess es weiter.

Dieser Entscheid wurde nach einer erfolgreichen Pilotphase mit drei Shop-in-Shop-Apotheken in Migros-Filialen in den Städten Bern, Basel und Zürich gefällt. Neue Standorte seien vornehmlich in Gebieten ohne ärztliche Medikamentenabgabe vorgesehen, so die Mitteilung weiter. Der Fokus liege dabei auf der Westschweiz.

Zudem wollen die beiden Partner ihre Ressourcen im Bereich E-Commerce bündeln. Dazu werde künftig unter der Marke "Zur Rose" ein gemeinsamer Webshop für nicht-rezeptpflichtige Gesundheits- und Pflegeprodukte betrieben.

Im Rahmen der Kooperation wollen Zur Rose und die Migros-Gesundheitstochter Medbase zudem in Zusammenarbeit mit Krankenversicherern neue Modelle im Bereich der sogenannten "integrierten Versorgung" entwickeln. Dies soll den Versicherten einen flexiblen Medikamentenbezug in der Apotheke, der Arztpraxis oder über den Versandweg ermöglichen.

Details zur vereinbarten Kooperation sollen laut den Angaben in den nächsten Monaten erarbeitet werden.

(AWP)

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Zur Rose droht Ungemach vom

Zur Rose droht Ungemach vom neuen Apothekengesetz in Deutschland

Der Versandapotheke Zur Rose bläst derzeit in Deutschland ein starker regulatorischer Wind entgegen. So will das Bundeskabinett am (heutigen) Mittwoch ein Gesetz auf den Weg bringen, dass die stationären Apotheken stärken soll. Unter anderem soll den Online-Apotheken untersagt werden, Rabatte für verschreibungspflichtige Medikament zu gewähren.

17.07.2019 08:13

Falls das Gesetz in dieser Form durchgeht, wäre dies ein harter Schlag für Zur Rose. Für die Versandapotheke ist Deutschland der wichtigste Absatzmarkt. Gemäss früheren Angaben liegt der Marktanteil der Tochtergesellschaft "Doc Morris" bei verschreibungspflichtigen Medikamenten in Deutschland bei rund 40 Prozent.

An verschiedenen Fronten aktiv

Es ist zu erwarten, dass Zur Rose das neue Gesetz, falls es denn verabschiedet wird, auf juristischem Weg bekämpfen wird. So läuft derzeit etwa ein Schadenersatzverfahren von DocMorris gegen die Apothekerkammer Nordrhein über 15 Millionen Euro. Dieses Verfahren wird ebenfalls am Mittwoch vor dem Düsseldorfer Landgericht fortgesetzt.

Mit einstweiligen Verfügungen hatte die Apothekenkammer Nordrhein ab 2012 das Rabattverbot für verschreibungspflichtige Medikamente durchgesetzt. Im Jahr 2016 entschied aber der Europäische Gerichtshof zugunsten des Versandhändlers, der seine Praxis in der Folge wieder aufnahm. Im Rückblick hält das Unternehmen die Interventionen der Apothekerkammer für unangemessen und fordert Schadenersatz.

Vor gut einem Monat musste Zur Rose allerdings in Deutschland vor Gericht eine Niederlage hinnehmen. So bleibt gemäss dem Entschied des Oberlandesgerichts (OLG) Karlsruhe DocMorris der Betrieb eines Apothekenautomaten weiterhin untersagt.

an/ys

(AWP)

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Zyndicate
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Zur Rose rudert bei

Zur Rose rudert bei Gewinnaussichten etwas zurück

Die Versandapotheke Zur Rose ist im ersten Halbjahr vor allem dank der Übernahme von Medpex stark gewachsen. Für das Gesamtjahr zeigt sich die Gruppe gewinnseitig etwas vorsichtiger.

21.08.2019 07:34

Aufgrund von Kosten im Zusammenhang mit der Expansion verharrte das operative Ergebnis auf Stufe EBITDA aber im negativen Bereich.

Der Umsatz stieg im ersten Halbjahr um 28 Prozent auf 772 Millionen Franken. Unter Ausklammerung der Medpex-Übernahme lag das Wachstum bei 10,9 Prozent, wie Zur Rose am Mittwoch mitteilte. Der bereinigte EBITDA blieb im ersten Semester mit -2,4 Millionen nach -9,0 Millionen im Vorjahr im negativen Bereich. Unter dem Strich resultierte ein praktisch unveränderter Reinverlust von 17,1 Millionen Franken.

Deutschland wächst stark

Insbesondere im grössten europäischen Medikamente-Versandmarkt Deutschland legte Zur Rose zu. Dort stieg der Umsatz um 41 Prozent auf 481 Millionen Franken, wobei Zur Rose von der 2018 übernommenen Medpex profitierte. Im Heimmarkt Schweiz erhöhte sich der Umsatz um 4,3 Prozent auf 273,3 Millionen. Hier hätten regulatorisch verordnete Preissenkungen auf Medikamente von 4 Prozent das Umsatzwachstum gebremst.

Einen Umsatzanstieg von 34,5 Prozent auf 17,9 Millionen verzeichnete das Segment "Übriges Europa". Hier werde die Expansion in den europäischen Kernmärkten Frankreich, Italien und Spanien weiter vorangetrieben, heisst es dazu.

Ausblick vorsichtiger

Etwas zurückhaltender zeigt sich Zur Rose bei den Zielen für das laufende Jahr. Die Gruppe geht für 2019 weiterhin von einen Umsatz von 1,6 Milliarden Franken aus, was einem Wachstum von 30 Prozent entspricht. Beim operativen Gewinn soll neu "mindestens" die EBITDA-Marge aus dem Vorjahr von -1,0 Prozent erreicht werden. Zuvor hatte Zur Rose ein ausgeglichenes Ergebnis in Aussicht gestellt.

Weiter in Kraft bleiben dagegen die Mittelfristziele bis 2022. Demnach will Zur Rose einen Umsatz von rund 2,5 Milliarden Franken erzielen, was gegenüber 2018 eine Verdopplung bedeuten würde. Die EBITDA-Marge soll bis dann 5 bis 6 Prozent erreichen.

(AWP)

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alpenland
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Shorties mit kalten Füssen

Geht es nach den Analysten von Mainfirst, wird sich dieser Aufwärtstrend noch stärker akzentuieren. In einer aktuellen Studie raten die Experten zum Kauf der Titel mit einem Kursziel von 159 Franken, was gegenüber dem aktuellen Kurs beinahe einer Verdoppelung entspricht. Grosses Potenzial biete die 2020 oder 2021 anstehende Einführung des E-Rezepts in Deutschland, so die Studie. Die Aktien leiden laut Marktbeobachtern immer wieder unter Leerverkäufen. Es sei gut möglich, dass die Verkäufer nun aber kalte Füsse bekommen, je näher die Einführung rücke, heisst es.

swissrain
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Cash-Bericht zu Zur Rose
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Zur Rose gewinnt weiter an

Zur Rose gewinnt weiter an Schwung - Umsatzprognose bestätigt

Zur Rose hat im dritten Jahresviertel weiter an Dynamik gewonnen. An der Umsatzprognose für das Gesamtjahr wird festgehalten.

23.10.2019 08:03

Für das Gesamtjahr 2019 erwartet die Gruppe inklusive Medpex weiterhin einen Umsatz von 1,6 Milliarden Franken.

Der Umsatz stieg über die ersten neun Monate 2019 um 12,5 Prozent auf genau 1,00 Milliarden Franken, wie Zur Rose am Mittwoch mitteilte. Inklusive der noch nicht konsolidierten Medpex-Übernahme wäre es gar eine Zunahme von 30 Prozent auf 1,16 Milliarden gewesen. Gewinnzahlen präsentiert Zur Rose wie üblich zu den ungeraden Quartalen keine.

Damit gewann die Versandapotheke gegenüber dem ersten Halbjahr im dritte Quartal sogar noch an Schwung. Während im ersten Semester der Umsatz um 9,9 Prozent und in Lokalwährungen um 11,5 Prozent stieg, lag das Wachstum im dritten Jahresviertel bei 15,9 bzw. 18,4 Prozent. Und inklusive Medpex lag das Wachstum im dritten Quartal bei 35 nach 28 Prozent im ersten Semester.

Bei E-Rezept in Deutschland auf Kurs

Der grösste Wachstumsschub kam dabei erneut aus der grössten Region Deutschland. Inklusive Medpex stieg hier der Umsatz um 45 Prozent auf 720,7 Millionen Franken. In der Schweiz stiegen die Verkäufe derweil um 5,0 Prozent auf 409,4 Millionen.

Auf Kurs sieht sich die Gruppe auch mit Blick auf die bevorstehende Einführung des elektronischen Rezepts in Deutschland. Man treibe diesbezüglich verschiedene Pilotprojekte voran und die Tochter DocMorris habe im Oktober eine entsprechende strategische Kooperation mit der Hausärztlichen Vertragsgemeinschaft abgeschlossen, heisst es im Communiqué.

Gruppenleitung wird verstärkt

Zur Rosse wird zudem die Gruppenleitung erweitern. In Zukunft wird Betül Susamis Unaran die neue geschaffen Stelle "Chief Strategy and Digital Officer" übernehmen. Zuletzt war sie gemäss Communiqué für die digitale Agenda von Novartis Pharmaceuticals verantwortlich.

Sie wird den am 1. November zur Zur Rose-Gruppe stossen und ab den 1. Mai 2020 der Gruppenleitung angehören. Gruppen-Chef Walter Oberhänsli sieht darin eine "wichtige Verstärkung im Hinblick auf künftige Herausforderungen sowie die geografische Expansion".

Ausblick zum Umsatz bestätigt

Für das Gesamtjahr 2019 geht die Gruppe inklusive Medpex weiterhin von einen Umsatz von 1,6 Milliarden Franken aus, was einem Wachstum von 30 Prozent entspricht. Zum operativen Gewinn auf Stufe EBITDA machte die Gruppe im Communiqué allerdings keine Angaben mehr.

Bei den Halbjahreszahlen hatte sich die Gruppe etwas zurückhaltender gezeigt als davor. So wurde damals nur noch eine EBITDA-Marge von "mindestens" -1,0 Prozent wie im Vorjahr in Aussicht gestellt. Zuvor ging die Gruppe noch von einem ausgeglichenen Ergebnis aus.

Bestätigt wurden derweil die Mittelfristziele bis 2022. Demnach will Zur Rose einen Umsatz von rund 2,5 Milliarden Franken erzielen, was gegenüber 2018 eine Verdopplung bedeuten würde. Die EBITDA-Marge soll bis dann 5 bis 6 Prozent erreichen.

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alpenland
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sollte schon was bringen

* Zwei Gemeinschaftsunternehmen der Versandapotheke ZUR ROSE<ROSEG.S> und der Migros-Tochter Medbase nehmen Anfang 2020 den Betrieb auf. Es handle sich um die Shop-in-Shop-Apotheken in Migros-Filialen und einen Webshop für Gesundheits- und Pflegeprodukte.

 

Little Ghost
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Sehe ich auch so. Allgemein

Sehe ich auch so. Allgemein machen sie vieles richtig. Skeptisch zu betrachten ist vor allen Dingen die Verschuldung.

Ich bin seit Frühling dabei und sehe hier durchaus schönes Potenzial mit einem Anlagehorizont von drei Jahren.

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Zur Rose schliesst Zahlung

Zur Rose schliesst Zahlung für Medpex-Übernahme vorzeitig ab

Die Zur Rose Gruppe hat die Zahlung für die Übernahme von Medpex vorzeitig abgeschlossen. Die mit dem Kauf abgemachten beiden Earn-out-Komponenten 2019 und 2020, die Bestandteil des Kaufpreises sind, werden bereits Ende 2019 mit einer einmaligen Zahlung entrichtet.

27.12.2019 08:03

Die Earn-out-Zahlung werde "in der im Halbjahresabschluss 2019 veranschlagten Höhe" geleistet und beträgt nach Angaben des Finanzchefs Marcel Civica insgesamt 39 Millionen Euro. Die Gründer von Medpex hätten das Geschäft seit der Übernahme erfolgreich vorangetrieben und die vereinbarten Wachstumsziele erreicht, teilte die Versandapotheke am Freitag mit.

Zur Rose übernahm Medpex im Januar 2019 für 197,8 Millionen Franken. Dazu kommt eine Earn-out-Komponente. Diese hätte zwischen 0 bis 100 Millionen Euro betragen können, sagt Civica auf Anfrage von AWP. "Und nun zahlen wir 39 Millionen Euro."

Mit dem vorzeitigen Abschluss des Earn-out bezwecke die Zur Rose-Gruppe, das Know-how der Gründer so rasch als möglich für das gesamte Segment Deutschland zu nutzen. Die Medpex-Gründer sollen daher im Segment Deutschland führende Management-Positionen übernehmen. Zur Bindung an die Zur Rose-Gruppe nehmen sie in wesentlichem Umfang an einem Management-Aktienprogramm teil und werden so ihr bereits bestehendes Aktienpaket deutlich erhöhen.

pre/ra

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Zyndicate
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Zur Rose verstärkt das

Zur Rose verstärkt das Management

Die Versandapotheke Zur Rose ernennt Bernd Gschaider zum Chief Operations Officer. In der neu geschaffenen Stelle sei der Deutsche für die Leitung, Steuerung und Organisation der Logistikprozesse zuständig.

13.01.2020 07:59

Den Angaben zufolge war Gschaider seit 2016 für Amazon tätig, wo er zuletzt ab 2018 als "Country Director Logistics" die Verantwortung für die "letzte Meile" in Deutschland und Österreich innegehabt habe. Und davor sei er 18 Jahre bei der Robert Bosch GmbH in leitenden Funktionen in der Türkei, Frankreich und Deutschland tätig gewesen.

Zur Rose erachtet die Ernennung Gschaiders als wichtigen Schritt mit Blick auf die Herausforderungen der Zukunft. "Im Hinblick auf die weitere Integration der Logistikaktivitäten für den deutschen Markt und die geografische Expansion ist die Position des Chief Operations Officer von strategischer Bedeutung", wird denn auch CEO Walter Oberhänsli in der Mitteilung zitiert.

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alpenland
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attraktive Halteposition
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die Rose blüht auf

Markt: Zur-Rose-Aktien nach Umsatzzahlen gesucht

Zürich (awp) - Die Aktien der Versandapotheke Zur Rose sind am Mittwoch mit deutlichen Gewinnen in den Handel gestartet. Das Unternehmen hatte vorbörslich ein starkes Umsatzwachstum vermeldet und seine Ziele für 2022 bestätigt.

m 9.40 Uhr gewinnen die Zur-Rose-Aktien 2,9 Prozent auf 126,00 Franken. Damit summieren sich die Kursgewinne im laufenden Jahr auf rund 17 Prozent und das bisherige Tageshoch von 127 Franken bedeutet der höchste Stand seit Ende 2018. Der Gesamtmarkt SPI liegt am Mittwoch ebenfalls 0,5 Prozent im Plus.

Zur Rose habe die Wachstumserwartungen erfüllen können, schreibt die UBS in einem ersten Kommentar. Positiv wird dabei insbesondere das organische Wachstum von 10,4 Prozent im Schlussquartal hervorgehoben. Die Ankündigung, im laufenden Jahr bei der EBITDA-Marge am unteren Ende der Zielbandbreite zu landen, zeige aber auch, dass dies mit etwas höheren Kosten einhergehe.

Mit einem Wachstum von 14,9 Prozent in Lokalwährung sei Zur Rose schneller gewachsen als prognostiziert, heisst es bei der ZKB. Dies werde jedoch von einem etwas negativeren Währungseffekt aufgewogen. Im Heimmarkt Schweiz habe sich die Neukundengewinnung im B2B-Geschäft im zweiten Halbjahr zwar etwas verlangsamt, insgesamt bleibe die Entwicklung aber weiterhin auf einem dynamischen Niveau.

an/rw

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