LafargeHolcim

Lafarge Holcim Aktie 

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LafargeHolcim übertrifft

LafargeHolcim übertrifft Erwartungen der Analysten

Gute Geschäfte in Europa und Nordamerika haben dem Zementriesen LafargeHolcim einen guten Jahresstart beschert.

15.05.2019 06:51

Der Baustoffkonzern LafargeHolcim hat im ersten Quartal 2019 von einer stabilen Nachfrage in Asien, Europa und Nordamerika sowie von höheren Preisen profitiert. Einsparungen bei den Verwaltungskosten liessen den Gewinn überproportional steigen.

Der Umsatz betrug 5,96 Milliarden Franken, gegenüber dem Vorjahr ist das ein Plus von 2,2 Prozent. Auf vergleichbarer Basis (like for like), also bereinigt um Devestitionen, Zukäufe und Währungen, wurde ein Plus von 6,4 Prozent ausgewiesen.

Der wiederkehrende EBITDA (vor IFRS16) verbesserte sich um rund 15,5 Prozent auf 809 Millionen Franken, wie LafargeHolcim am Mittwoch mitteilte. Die entsprechende Marge stieg damit rein rechnerisch auf 13,6 Prozent von 12,0 Prozent im Vorjahreszeitraum. Nach IFRS 16 wurde ein Wert von 920 Millionen ausgewiesen.

Damit hat das Unternehmen die Erwartungen der Analysten auf allen Ebenen klar übertroffen. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 5,90 Milliarden Franken, das Like-For-Like-Wachstum bei 5,1 Prozent und für den bereinigten EBITDA bei 754 Millionen.

Höhere Verkaufsvolumen

Die Entwicklung der Verkaufsvolumen war in allen Bereichen auf vergleichbarer Basis positiv. Der konsolidierte Zement- und Klinkerabsatz stieg um 4,6 Prozent auf 50,1 Millionen Tonnen, die Zuschlagstofflieferungen um 1,7 Prozent auf 49,6 Millionen Tonnen und die Transportbetonvolumen um 2,9 Prozent auf 11,4 Millionen Kubikmeter, schrieb der Konzern weiter.

Die Region Europa habe sehr gute Ergebnisse verzeichnet, dank starkem Volumenwachstum in allen Segmenten und Preiserhöhungen in vielen Märkten. Nordamerika sei ebenfalls gut ins Jahr gestartet. Die Region habe gutes Volumenwachstum gesehen mehrere langfristige Aufträge verbuchen können. Lateinamerika habe ein abschwächendes Umfeld gesehen und trotzdem "robuste Ergebnisse" erzielt. Die dynamische Entwicklung in der Region Asien Pazifik habe sich fortgesetzt.

Ziele bestätigt

Das Management rechnet damit, dass sich die positive Dynamik des ersten Quartals auch im weiteren Verlauf des Jahres fortsetzen wird. Der Konzern bestätigt die Guidance und rechnet für das Jahr 2019 weiter mit einer positiven Marktentwicklung und einem Wachstum beim Nettoverkaufsertrag von 3 bis 5 Prozent. Der wiederkehrende betriebliche EBITDA auf vergleichbarer Basis soll ein Wachstum von mindestens 5 Prozent aufweisen.

(AWP)

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LafargeHolcim Outperform

ZÜRICH (dpa-AFX Analyser) - Die schweizerische Bank Credit Suisse hat die Einstufung für LafargeHolcim nach Zahlen zum ersten Quartal auf "Outperform" mit einem Kursziel von 70 Franken belassen. In Reaktion auf die Kennziffern des Baustoffkonzerns habe er seine Gewinnprognosen (EPS) für die Jahre 2019 bis 2021 marginal erhöht, schrieb Analyst Lars Kjellberg in einer am Mittwoch vorliegenden Studie./edh/he

Veröffentlichung der Original-Studie: 15.05.2019

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Baader Europe erhöht Kursziel

16.05.2019 | 08:50

#LAFARGEHOLCIM – Baader Europe erhöht Kursziel!

(wirtschaftsinformation.ch) – Als Reaktion auf das Quartalsupdate des Zementriesen LAFARGEHOLCIM (CHF 53.34) sind heute Morgen erneut Kurszieländerungen eingetroffen. Die Details finden Sie wie gewohnt im Premium-Abo des Börsengeflüsters. Eine aggressive Kaufempfehlung kommt vom Finanzhaus Baader Europe. Der zuständige Branchenanalyst hat das Kursziel von CHF 65.90 auf CHF 69 erhöht und die Einstufung „Buy“ bestätigt. Begründet wird die Kurszielerhöhung ebenfalls mit den Zahlen zum ersten Quartal. Der Verfasser des Research-Kommentars hat die Gewinnschätzungen für 2019 und darüber hinaus nach oben angepasst. So dürfte insbesondere der indische Markt für ein deutliches Wachstum sorgen, heisst es.

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LafargeHolcim zahlt Mehrheit

LafargeHolcim zahlt Mehrheit der Dividende in Aktien aus

Eine grosse Mehrheit der Aktionäre von LafargeHolcim lässt sich die Dividende 2018 in Form neuer Aktien auszahlen.

03.06.2019 07:11

72,98 Prozent der Ausschüttung erfolge in neuen Aktien, teilte der Baustoffkonzerns am Montag mit. Die restlichen 27,02 Prozent werden in bar ausbezahlt.

Der Aktienreferenzpreis, der Ausgabepreis, das Bezugsverhältnis und die Anzahl der neu auszugebenden Aktien werden den Angaben zufolge am 11. Juni veröffentlicht.

Die Generalversammlung hatte den Aktionären die Möglichkeit gegeben, die Dividende für 2018 in bar, in Form neuer Aktien oder als Kombination von beidem zu erhalten. Ende Mai ist die Wahlperiode abgelaufen.

(AWP)

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So viel erhalten die

So viel erhalten die LafargeHolcim-Aktionäre als Aktiendividende

LafargeHolcim hat die Details für die Dividendenausschüttung in Form von Aktien bekanntgegeben.

11.06.2019 07:03

Demnach beträgt der Referenzpreis 49,01 Franken. Nach einem Abschlag von 8 Prozent liegt der Ausgabepreis bei 45,09 Franken. Aktionäre, die sich für das Geschäftsjahr 2018 für eine Dividende in Form von neuen Aktien von LafargeHolcim entschieden haben, erhalten für 22,545 Aktien einen neuen Anteil.

Um die Wahldividende auszuschütten, schafft der Konzern aus dem genehmigten Kapital rund 19,3 Millionen neue Aktien, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Die Lieferung der neuen Aktien sowie die Auszahlung der Ausschüttung in bar erfolge am 25. Juni 2019. Knapp 73 Prozent hatten sich für eine Ausschüttung in neuen Aktien entschieden.

(AWP)

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LafargeHolcim sollte weitere Teile veräussern

Bei LafargeHolcim hätten die bisherigen Devestitionen bereits einen bedeutenden Beitrag zur Konsolidierung der Bilanz geleistet. «Der CEO sollte noch weitergehen und den Ausstieg aus anderen Regionen erwägen, um die Konzernstruktur zu vereinfachen und die Bilanz zu stärken», sagte Samra.

Das gelte speziell für Aktivitäten in den aufstrebenden Märkten: in Asien, im Nahen Osten, in Afrika und vielleicht auch für «bestimmte» Aktivitäten in Lateinamerika.

https://www.fuw.ch/article/artisan-regt-aufspaltung-von-abb-an/

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UBS: Neutral von Sell

Auch LafargeHolcim (LHN 50.42 1.82%) verzeichnen Avancen. Die Aktien des Zementherstellers profitieren von einer Hochstufung der Empfehlung auf «Neutral» von «Sell» durch UBS

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LafargeHolcim: Thomas

LafargeHolcim: Thomas Schmidheiny reduziert seinen Anteil

Beim schweizerisch-französischen Zementkonzern LafargeHolcim reduziert Grossaktionär Thomas Schmidheiny seinen Anteil auf «minimal 7,2 Prozent» von zuletzt 10,9 Prozent.

12.06.2019 07:02

 Eine weitere Reduktion der Beteiligung sei zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht vorgesehen, teilte ein Sprecher von Schmidheiny am Dienstag mit. Die Transaktion erfolgt laut Mitteilung in zwei Tranchen: Eine erste Tranche im Umfang von rund 2,4 Prozent des Aktienkapitals wurde am Dienstag im Rahmen eines Block-Trades verkauft. Eine zweite Tranche im Umfang von 1,3 Prozent beinhalte eine derivative Struktur über Call-Optionen. Diese erlaube es Thomas Schmidheiny, an jeder Steigerung des Aktienkurses zu partizipieren.

Schmidheiny begründet den Verkauf mit einer Diversifizierung seines Beteiligungsportfolios, nachdem der "weit überwiegende Teil" seines Vermögens bis heute in LafargeHolcim investiert gewesen sei. Er habe sich gemeinsam mit seiner Familie auch im Hinblick auf eine "sorgfältige Vorsorge- und Erbplanung" entschieden, seine Beteiligung zu reduzieren.

"Dies ändert nichts daran, dass ich von den guten Perspektiven des Unternehmens überzeugt bin. In diesem Sinne kann LafargeHolcim auch weiterhin auf meine volle Unterstützung zählen", lässt sich der heute 73-jährige Schmidheiny in der Mitteilung zitieren. Im Jahr 2018 hatte Schmidheiny auf eine Wiederwahl in den Verwaltungsrat verzichtet.

(AWP)

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Ein zweiter LafargeHolcim

Ein zweiter LafargeHolcim-Grossaktionär macht Kasse

Nach Ankeraktionär Thomas Schmidheiny trennt sich mit dem US-Substanzinvestor Harris Associates gleich noch ein bekannter Grossaktionär bei LafargeHolcim von Aktien. Die Börse reagiert verstimmt.

Aktualisiert um 10:01

Von Lorenz Burkhalter

Harris Associates trennt sich beim Zementkonzern LafargeHolcim im grossen Stil von Aktien. Mittlerweile hält der gewiefte US-Substanzinvestor weniger als 3 Prozent der Stimmen. Das lässt sich einer Offenlegungsmeldung an die Schweizer Börse SIX entnehmen. Im vergangenen Dezember waren es noch fast 5 Prozent gewesen.

Im März vor drei Jahren hielten die Amerikaner in der Spitze sogar fast 7 Prozent. Sie bewiesen damals eine gute Nase und bauten ihr Aktienpaket zu Kursen unter 40 Franken kräftig aus. Nur wenige Wochen später kostete die Aktie bereits wieder 50 Franken und mehr.

Schon Ankeraktionär Schmidheiny trennte sich kürzlich von Aktien

Beobachter zeigen sich überrascht, dass Harris Associates ausgerechnet jetzt zu Kursen unter 50 Franken Kasse macht - zumal der US-Substanzinvestor schon der zweite Grossaktionär innerhalb von gerademal zwei Wochen ist, der sich von Aktien trennt.

Kursentwicklung der LafargeHolcim-Aktie seit Bekanntwerden der Grossfusion im März 2014 (Quelle: www.cash.ch)

Mit Thomas Schmidheiny reduzierte der frühere Holcim-Ankeraktionär seine Beteiligung von 10,9 auf 7,2 Prozent. Ein 2,4-Prozent-Paket wurde im Rahmen eines Block-Trades platziert, eine zweite Tranche im Umfang von 1,3 Stimmenprozent über eine Derivat-Struktur veräussert (cash berichtete). Händlern zufolge drückt die Beteiligungsreduktion bei LafargeHolcim auch zwei Wochen später noch auf die Kursentwicklung.

Die Börse reagiert verstimmt

Schmidheiny sorgte im Frühling 2014, kurz nach Bekanntwerden des Zusammenschlusses von Holcim mit der französischen Lafarge zum Weltmarktführer LafargeHolcim für Schlagzeilen, als er seinen Mitaktionären einen Aktienkurs von 100 Franken in Aussicht stellte.

Für Beobachter hat die Häufung von Aktienverkäufen aus dem Grossaktionariat des Zementkonzerns denn auch Signalwirkung. Gerade dem US-Substanzinvestor Harris Associates werde eine gute Nase für die LafargeHolcim-Aktie nachgesagt, so lautet der Tenor.

Die Börse reagiert dementsprechend verstimmt. Zur Stunde verliert die LafargeHolcim-Aktie weitere 0,4 Prozent auf 47,96 Franken. Die Tagestiefstkurse liegen gar bei 47,89 Franken. Händler schliessen allerdings nicht aus, dass die Aktie im Laufe des Nachmittags weiter unter Verkaufsdruck gerät.

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WIll LafargeHolcim das

WIll LafargeHolcim das Bauchemiegeschäft von BASF?

LafargeHolcim ist einer Meldung der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge am zum Verkauf stehenden Bauchemiegeschäft des deutschen Konzerns BASF interessiert.

01.07.2019 07:46

Der schweizerisch-französische Zementkonzern habe sich dem Bieterverfahren angeschlossen, hiess es unter Berufung auf Kreise.

Als weitere Interessenten in der zweiten Runde des Bieterverfahrens werden zudem die Buyout-Firmen Bain Capital und Cinven sowie Standard Industries gemeinsam mit Blackrock genannt. Auch Advent International, KKR & Co. und Lone Star Funds hätten einen Kauf erwogen. Zudem hätten auch Firmen mit einem existierenden Bauchemiegeschäft Interesse gezeigt. Die jüngste Runde der Angebote könnte die Sparte von BASF mit mehr als 3 Milliarden Euro bewerten, hiess es in der Meldung weiter.

Die Nachrichtenagentur verweist darauf, dass LafargeHolcim-CEO Jan Jenisch für das laufende Jahr eine Reihe von Ergänzungs-Akquisitionen ausserhalb des Zementgeschäfts angekündigt hatte. BASF hatte im vergangenen Herbst abgekündigt, den Bereich Bauchemie auf den Prüfstand zu stellen und hatte zuletzt bestätigt, dass man erste Schritte für einen Verkauf eingeleitet habe.

(AWP)

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LH startet Industrie-4.0-Konzept

LafargeHolcim will die Zementproduktion mithilfe von neuen Technologien effizienter machen. Über die nächsten vier Jahre sollen Automatisierungstechnologien, Robotik, künstliche Intelligenz und weitere Technologien in 270 integrierten Zement- und Mahlwerken in über 50 Ländern eingeführt werden.

09.07.2019

Dafür hat der Konzern 30 Pilotprojekte in verschiedenen Regionen gestartet, wie er am Dienstag mitteilte. Die Integration aller relevanten Module für die Initiative sollen im Schweizer Zementwerk in Siggenthal getestet werden.

Beispielsweise sollen in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Start-up Flyability Drohnen eingesetzt werden, die an besonders riskanten Stellen innerhalb des Werks Kontrollen durchführen. Dadurch könnten Inspektionen häufiger und kosteneffizienter durchgeführt werden, während sich die Sicherheit der Mitarbeitenden erhöhe, schrieb LafargeHolcim.

Effizienzsteigerung bis 20 Prozent Good

Von der Initiative "Plants of Tomorrow" verspricht sich der Zementkonzern eine operative Effizienzsteigerung von 15 bis 20 Prozent pro modernisierter Anlage. Beispielsweise sollen die Instandhaltungskosten um über 10 Prozent gesenkt werden, indem Betriebsabweichungen und Unregelmässigkeiten in Echtzeit erkannt werden.

Mit einem neuen digitalen Tool sollen operative Entscheidungen datengesteuert getroffen werden können. Das Tool kombiniere Daten aus mehreren Quellen und erlaube die Verwendung von maschinellen Lernanwendungen. Geplant sind auch neue Partnerschaftsmodelle mit Industrie- und Softwareunternehmen, für die LafargeHolcim eine neue Plattform eingeführt hat.

Mit der Vernetzung und Datensteuerung hat LafargeHolcim schon in den letzten Jahren gute Erfahrungen gemacht, wie aus der Mitteilung weiter hervorging: Mit einem 2006 eingeführten System seien bereits 80 Millionen Franken eingespart worden. Aufgrund einer geringeren Anzahl von Betriebsausfällen seinen zusätzliche 3 Millionen Tonnen Zement verkauft worden.

tt/yr

(AWP)

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JPMorgan belässt LH auf 'Overweight' - Ziel 63 Franken

NEW YORK (dpa-AFX Analyser) - Die US-Bank JPMorgan hat LafargeHolcim auf "Overweight" mit einem Kursziel von 63 Franken belassen. Eine chinesische Tochter des Baustoffeproduzenten habe sich positiv zur Gewinnentwicklung im ersten Halbjahr geäußert, schrieb Analystin Elodie Rall in einer am Mittwoch vorliegenden Studie. Das operative Konzernergebnis dürfte sich damit im zweiten Quartal deutlich verbessert haben./gl/kro

Veröffentlichung der Original-Studie: 10.07.2019

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LafargeHolcim kauft

LafargeHolcim kauft Betonfertigteilhersteller in Rumänien

Der Baustoffkonzern LafargeHolcim übernimmt die rumänische Firma Somaco. Das Unternehmen sei im osteuropäischen Land ein führender Betonfertigteilhersteller, teilte LafargeHolcim am Montag mit.

15.07.2019 06:57

Es beschäftige 750 Mitarbeiter und habe zuletzt einen Nettoverkaufsertrag von 56 Millionen Euro erzielt. Verkäuferin ist laut den Angaben die Beteiligungsgesellschaft Oresa. Zum Preis wurden keine Angaben gemacht. Die Transaktion, die noch den Segen der Wettbewerbsbehörden braucht, werde voraussichtlich im vierten Quartal 2019 abgeschlossen.

Die gekaufte Firma Somaco betreibt gemäss der Mitteilung in Rumänien fünf Betonfertigteilwerke sowie ein Werk für Porenbetonsteine. Konkret würden Betonfertigteile für Brücken, Tunnel, U-Bahnen und Logistikplattformen sowie für den Wohnbau hergestellt.

LafargeHolcim erwartet, dass der rumänische Markt für Betonfertigteile in den kommenden Jahren weiter schnell wachsen wird, wie es weiter hiess. Bislang war der Konzern in Rumänien nur in den Bereichen Zement, Transportbeton und Zuschlagstoffe präsent.

Die Übernahme von Somaco ist laut den Angaben bereits die sechste Ergänzungsakquisition des Zementkonzerns im laufenden Jahr.

(AWP)

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JPM belässt LH auf 'Overweight' - Ziel 63 Franken

NEW YORK (dpa-AFX Analyser) - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für LafargeHolcim nach Zahlen der indischen Tochter ACC auf "Overweight" mit einem Kursziel von 63 Franken belassen. Die Ergebnisse seien stark ausgefallen, schrieb Analystin Elodie Rall in einer am Donnerstag vorliegenden Studie. Die Produktpreise seien wie erwartet stark gestiegen. Im Verein mit günstigeren Kosten habe die operative Marge (Ebitda) deutlich zugelegt./bek/gl

Veröffentlichung der Original-Studie: 18.07.2019

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LafargeHolcim ist nach Devestitionen profitabler

Der Baustoffkonzern erwirtschaftet auf einem tieferen Umsatz einen höheren operativen Gewinn.

(AWP)  LafargeHolcim (LHN 49.09 -1.76%) hat im zweiten Quartal 2019 organisches Wachstum erzielt und konnte die Profitabilität verbessern. Nach den Devestitionen in Asien lag der nominale Umsatz des Baustoffkonzerns jedoch tiefer. Der wiederkehrende Betriebsgewinn konnte verbessert werden und die Prognosen für das Gesamtjahr werden bestätigt.

Der Umsatz auf vergleichbarer Basis ist im Quartal gegenüber dem Vorjahr um 1,2 Prozent gewachsen, nach noch plus 5,8 Prozent im ersten Quartal. Nominell resultierte jedoch ein Minus von 4,6 Prozent auf 7,10 Milliarden Franken.

Der wiederkehrende EBITDA stieg hingegen um 3,9 Prozent auf 1,85 Milliarden Franken (auf vergleichbarer Basis +7,1%), wie LafargeHolcim am Mittwoch mitteilte.

Damit hat das Unternehmen die Erwartungen der Analysten einzig beim EBITDA übertroffen, bei Wachstum und Umsatz jedoch nicht erreicht. Der AWP-Konsens für den Umsatz lautete auf 7,31 Milliarden Franken mit einem Anstieg auf vergleichbarer Basis von 4,0 Prozent. Beim wiederkehrenden EBITDA wurde ein Wert von 1,83 Milliarden prognostiziert.

Der Konzerngewinn erreichte im ersten Halbjahr 1,13 Milliarden Franken, nach 394 Millionen im Vorjahr. Der geplante Schuldenabbau sei aufgrund der «stark wertsteigernden» Devestitionen in Südostasien schneller erreicht worden als geplant. Die Nettofinanzschulden beliefen sich per 30. Juni auf 11,34 Milliarden Franken. Das sind 4,79 Milliarden weniger als vor Jahresfrist.

Betriebsgewinn in Asien und Europa verbessert

Die Devestitionen hatten auch einen deutlichen Einfluss auf die Zahlen der Region Asien im ersten Halbjahr. Während der Absatz von Zement, Zuschlagstoffen und Transportbeton deutlich zurückging, verbesserte sich der wiederkehrende Betriebsgewinn um rund 11 Prozent. Auch in Europa stieg der EBITDA deutlich an, in Nordamerika geringer. Demgegenüber mussten Lateinamerika und Naher Osten und Afrika Einbussen hinnehmen.

Der Konzern hat seine Guidance für 2019 bestätigt. Das Management des Zementkonzerns rechnet weiter mit einem Wachstum beim Nettoverkaufsertrag von 3 bis 5 Prozent. Der wiederkehrende betriebliche EBITDA auf vergleichbarer Basis soll ein Plus von mindestens 5 Prozent aufweisen. Zudem soll die Verschuldung im Verhältnis zum EBITDA bis Jahresende auf den Faktor 2 oder darunter sinken.

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LafargeHolcim verfehlt Umsatz

LafargeHolcim verfehlt Umsatz- und Wachstumserwartungen

Der Baustoffkonzern LafargeHolcim hat im zweiten Quartal 2019 mehr organisches Wachstum erzielt und konnte die Profitabilität verbessern. Nach den Devestitionen in Asien lag der nominale Umsatz jedoch tiefer.

31.07.2019 07:47

Der Umsatz auf vergleichbarer Basis ist im Quartal gegenüber dem Vorjahr um 1,2 Prozent gewachsen, nach noch plus 5,8 Prozent im ersten Quartal. Nominell resultierte jedoch ein Minus von 4,6 Prozent auf 7,10 Milliarden Franken.

Der wiederkehrende EBITDA stieg um 3,9 Prozent auf 1,85 Milliarden Franken (auf vergleichbarer Basis +7,1%), wie LafargeHolcim am Mittwoch mitteilte.

Damit hat das Unternehmen die Erwartungen der Analysten beim EBITDA leicht übertroffen, bei Wachstum und Umsatz jedoch nicht erreicht. Der AWP-Konsens für den Umsatz lautete auf 7,31 Milliarden Franken mit einem Anstieg auf vergleichbarer Basis von 4,0 Prozent. Beim wiederkehrenden EBITDA wurde ein Wert von 1,83 Milliarden prognostiziert.

Tiefere Kosten für Restrukturierung

Der Konzerngewinn erreichte im ersten Halbjahr 1,13 Milliarden Franken, nach 394 Millionen im Vorjahr. Insbesondere die Kosten für die Restrukturierung und die Einmalkosten lagen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit 71 Millionen Franken (VJ 300 Mio) deutlich tiefer. Das Sparprogramm bei den Vertriebsallgemeinkosten hatte der Konzern bereits im ersten Quartal abgeschlossen.

Der geplante Schuldenabbau sei aufgrund der "stark wertsteigernden" Devestitionen in Südostasien schneller erreicht worden als geplant. Die Nettofinanzschulden beliefen sich per 30. Juni auf 11,34 Milliarden Franken. Das sind 4,79 Milliarden weniger als vor Jahresfrist.

Betriebsgewinn in Asien und Europa verbessert

Die Devestitionen hatten auch einen deutlichen Einfluss auf die Zahlen der Region Asien im ersten Halbjahr. Während der Absatz von Zement, Zuschlagstoffen und Transportbeton deutlich zurückging, verbesserte sich der wiederkehrende Betriebsgewinn um rund 11 Prozent.

Auch in Europa stieg der EBITDA deutlich an. Hier hätten Preiserhöhungen und Effizienssteigerungen zu einer Margenverbesserung geführt, schrieb der Konzern. In Nordamerika war der Anstieg des Betriebsgewinns geringer. Demgegenüber mussten Lateinamerika und Naher Osten und Afrika Einbussen hinnehmen. Insgesamt stieg die Marge im ersten Halbjahr auf 17,2 von zuvor 16,2 Prozent.

Auch nach Divisionen zieht das Unternehmen eine positive Bilanz der ersten sechs Monate. Alle Geschäftssegmente hätten zu dem Erfolg und dem anhaltenden überproportionalen Wachstum der Profitabilität beigetragen, hiess es weiter. Insbesondere Transportbeton (+84%) und die Neue Division "Lösungen und Produkte" (+53%) konnten deutliche EBITDA-Steigerungen verbuchen, liegen bei der Marge aber weiter deutlich unter dem Schnitt. Zement bzw. Zuschlagstoffe verbesserten das Betriebsergebnis um 8,7 bzw. 7,7 Prozent.

Ausblick bestätigt

Erneut bekräftigt wurde mit dem Halbjahresabschluss die Guidance für 2019. Das Management rechnet weiter mit einem Wachstum beim Nettoverkaufsertrag von 3 bis 5 Prozent. Der wiederkehrende betriebliche EBITDA auf vergleichbarer Basis soll ein Plus von mindestens 5 Prozent aufweisen. Zudem soll die Verschuldung im Verhältnis zum EBITDA bis Jahresende auf den Faktor 2 oder darunter sinken.

Zudem will der Konzern im laufenden Jahr Investitionen und Ergänzungsakquisitionen im Volumen von 2 Milliarden Franken tätigen. Seit Jahresbeginn hat LafargeHolcim insgesamt sechs Unternehmen erworben, davon drei in Nordamerika.

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Anleger mit LafargeHolcim-Zahlen zufrieden

Die Aktien von LafargeHolcim notieren im Nachgang der Zahlen zum zweiten Quartal deutlich höher.

Der Baustoffhersteller aus Jona präsentierte hinsichtlich Umsatz zwar einen durchwachsenen Zahlenkranz, dem schwächer als erwarteten Umsatz konnte der Konzern aber eine erfreuliche Entwicklung bei der Profitabilität entgegenstellen.

Die LafargeHolcim-Aktien notieren um 9.35 Uhr 1,5 Prozent höher auf 49,80 Franken. Der Gesamtmarkt gemessen am SPI tendiert derweil seitwärts. Im vorbörslichen Handel standen die Titel des Baustoffherstellers noch leicht unter Druck.

Nach Ansicht der ZKB präsentierte der Baustoffriese ein durchaus starkes zweites Quartal. Die Bank führt die bessere Profitabilität neben den "weitgehend intakten" Märkten auf weitere Kosteneinsparungen sowie auf die Erhöhung der Absatzpreise zurück. Auch habe sich der Free Cashflow im ersten Halbjahr deutlich verbessert. Der gestrige Verkaufsdruck auf die Aktie wegen den verhaltenen Halbjahreszahlen von HeidelbergCement sei "zu Unrecht" erfolgt, so die ZKB-Experten. Sie bestätigen ihre Einstufung "Übergewichten".

Laut den Analysten der Bank Vontobel sei auch das Festhalten von LafargeHolcim an den Prognosen für das Gesamtjahr trotz der Umsatzschwäche durchaus gerechtfertigt, da der "sehr starke" Auftragsbestand und eine gute Preisdynamik stützend wirken dürften. Daher bleibt Vontobel bei der "Kauf"-Empfehlung und einem Kursziel von 60 Franken.

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3 x buy Kursziele: CS 70, JPM 61, GS 59

LafargeHolcim Outperform

ZÜRICH (dpa-AFX Analyser) - Die Schweizer Bank Credit Suisse hat die Einstufung für LafargeHolcim auf "Outperform" mit einem Kursziel von 70 Franken belassen. Der Zementkonzern setze seine Strategie 2022 erfolgreich um, schrieb Analyst Lars Kjellberg in einer am Donnerstag vorliegenden Studie. Das Branchenumfeld stütze./ajx/zb

Veröffentlichung der Original-Studie: 01.08.2019

 

LafargeHolcim overweight

NEW YORK (dpa-AFX Analyser) - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für LafargeHolcim nach Halbjahreszahlen von 63 auf 61 Franken gesenkt, aber die Einstufung auf "Overweight" belassen. Ihre reduzierten Schätzungen für das operative Ergebnis (Ebitda) des Zementkonzerns reflektierten den Gegenwind von der Währungsseite, schrieb Analystin Elodie Rall in einer am Dienstag vorliegenden Studie. Das Kursziel basiere nun auf den Schätzungen bis Ende 2020./ajx/fba

Veröffentlichung der Original-Studie: 06.08.2019

 

LafargeHolcim buy

NEW YORK (dpa-AFX Analyser) - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat LafargeHolcim von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 52 auf 59 Franken angehoben. Das neue Management des Baustoffkonzerns habe in puncto Kostensenkungen, Schuldenabbau und Umwandlung von Gewinn in Liquidität geliefert, schrieb Analyst Patrick Creuset in einer am Dienstag vorliegenden Studie. Dies hätten die guten Geschäftszahlen für das erste Halbjahr gezeigt. Allerdings habe der Markt diese erfreulichen Entwicklungen bislang nicht ausreichend gewürdigt. Nunmehr sei das Risiko-Rendite-Profil der Aktien attraktiv./la/mis

Veröffentlichung der Original-Studie: 12.08.2019

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Ziele werden möglicherweise übertroffen

LafargeHolcim-Chef Jan Jenisch zeigt sich offen für weitere Zukäufe. Derweil würden die für das Gesamtjahr gesteckten Ziele mit Leichtigkeit erreicht und möglicherweise übertroffen.

Wir haben wieder Bewegungsspielraum", sagte Jenisch in einem am Montag veröffentlichtem Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg. "Wenn etwas grösseres passen sollte, dann geht das in Ordnung. Ich werde aber keine Kompromisse eingehen."

"Wir werden eine gesunde Bilanz beibehalten", sagte Jenisch weiter. Er werde vorsichtig agieren und die Zeit der transformativen Abschlüsse sei vorbei. Zudem bestätigte er die von Konzern gesteckten Ziele einer Verschuldungsquote (Nettoverbindlichkeiten/EBITDA) von unter 2x. Nach eigenem Bekunden ist der Konzern in der Vergangenheit knapp an einer Rating-Herunterstufung vorbeigeschrammt.

Den laufenden Verkaufsprozess der Bauchemiesparte von BASF wollte Jenisch gegenüber der Agentur nicht kommentieren. Er habe aber keinen Zweifel daran gelassen, dass Bauchemie eine passende Ergänzung zur LafargeHolcim-Division "Lösungen und Produkte" sei, so der Bericht weiter. Das Preisschild sei angesichts der Grösse "nicht deftig".

Ziele werden möglicherweise übertroffen

Jenisch sieht die Division als Wachstumstreiber und setzt auf neue Materialien. "Wir werden bei der Entwicklung neuer Baumaterialien dabei sein. Bauchemie kann ein Teil davon sein oder wir können Partnerschaften eingehen", wurde Jenisch zitiert. "Es gibt auf diesem Weg viele Möglichkeiten."

Die für das Gesamtjahr gesteckten Ziele würden mit Leichtigkeit erreicht und möglicherweise übertroffen, sagte Jenisch weiter. Die Mittelfristziele für 2022 könnten früher erreicht werden.

Aufgrund des lokalen Charakters des Geschäfts sei der Konzern von den Handelsspannungen und dem Brexit kaum betroffen. "Unser Geschäft ist nicht nur abhängig vom Volumen, sondern auch von den Preisen", so der CEO. Insgesamt sei die Geschäftslage gut.

(AWP)

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LafargeHolcim will CO2

LafargeHolcim will CO2-Ausstoss in Europa senken

LafargeHolcim investiert 160 Millionen Franken in verbesserte Anlagen und Technologien, um verstärkt emissionsarme Brennstoffe und recycelte Materialien in seinen Prozessen und Produkten zu nutzen.

18.09.2019 07:24

Zudem werde LafargeHolcim weitere Mittel für die Einführung von CO2-effizienten Materialien und Services bereitstellen, teilte der Konzern am Mittwoch mit. Beispielsweise wurden bereits in Frankreich, Polen und Rumänien emissionsarme Produkte zur Bodenstabilisierung entwickelt.

Insgesamt soll so der jährliche CO2-Ausstoss in Europa bis 2022 um weitere 15 Prozent auf vergleichbarer Basis sinken, was 3 Millionen Tonnen entspricht. Über die kommenden drei Jahre will LafargeHolcim laut den Angaben an über 80 Projekten in 19 europäischen Ländern arbeiten.

(AWP)

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LH winkt angeblich bei BASF-Bauchemie ab

Der Baustoffhersteller verabschiedet sich laut einem Medienbericht aus dem Bieterrennen um die deutsche BASF-Bauchemie.

Der Schweizer Baustoffhersteller LafargeHolcim (LHN 45.62 0.57%) ist Kreisen zufolge nicht mehr am Kauf des Bauchemiegeschäfts von BASF (BAS 62.05 0.73%) interessiert. Damit sei der letzte Interessent aus dem Unternehmenslager abgesprungen, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag mit Verweis auf Insider.

LafargeHolcim habe sich angesichts der von BASF angepeilten Bewertung gegen ein Gebot entschieden. Zuletzt wurde über eine Summe von rund 3 Mrd. € spekuliert. Bereits im September hatte sich Standard Industries, der Partner von LafargeHolcim bei diesem Vorhaben, zurück gezogen.

Wie bereits bekannt, will sich BASF von dem Bereich trennen. Auf einer Investorenkonferenz Ende September sagte Konzernchef Martin Brudermüller, BASF wolle die Sparte bis Ende des Jahres verkaufen. Es gebe bestätigte Angebote, er erwarte bis Ende des Jahres, die Verträge zu unterzeichnen.

Bloomberg hatte im August berichtet, dass sich einige Finanzinvestoren aus dem Bieterverfahren zurückgezogen haben. Als Grund wurde genannt, BASF würde nicht ausreichende Informationen zur Sparte zur Verfügung stellen. Wie Bloomberg weiter berichtet, scheint jetzt noch der Finanzinvestor Cinven im Rennen zu sein. Cinven besitzt bereits ein ähnliches Geschäft und könnte auf Synergien hoffen, wenn beide Einheiten zusammengelegt werden.

Sprecher von LafargeHolcim, BASF und Cinven haben sich auf Anfrage von Bloomberg dazu nicht äussern wollen.

Im vergangenen Jahr hat das Bauchemiegeschäft von BASF dem Unternehmen einen Umsatz von 2,4 Mrd. € eingebracht, der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) lag bei 245 Mio. €.

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Desinvestitionen

LafargeHolcim profitierten von Spekulationen in der australischen Tagespresse, wonach sich der führende Zementhersteller von seinen Geschäftsaktivitäten in Australien und Neuseeland trennen könnte. Experten schätzen den Wert dieser Geschäftsaktivitäten auf umgerechnet bis zu 2 Milliarden Franken.

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JPM belässt LH auf 'Overweight' - Ziel 59 Franken

NEW YORK (dpa-AFX Analyser) - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für LafargeHolcim vor Zahlen zum dritten Quartal auf "Overweight" mit einem Kursziel von 59 Franken belassen. Die vom Baustoffhersteller erhobenen Markterwartungen seien erreichbar, schrieb Analystin Elodie Rall in einer am Donnerstag vorliegenden Studie. Falls es tatsächlich so komme, könnten die Prognosen der Analysten für das Gesamtjahr nach oben geschraubt werden./la/he

Veröffentlichung der Original-Studie: 17.10.2019 / 18:54

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LafargeHolcim-Zahlen tragen

LafargeHolcim-Zahlen tragen die Handschrift des Firmenchefs

LafargeHolcim übertrifft die Erwartungen der Analysten im dritten Quartal ziemlich deutlich. Firmenchef Jenisch drückt dem Baustoffkonzern immer mehr seinen persönlichen Stempel auf. Der Kurs der Aktie steigt.

Aktualisiert um 11:13

Von Lorenz Burkhalter

Die Nachfragesituation in den Absatzmärkten von LafargeHolcim war auch schon einfacher. Dennoch gelingt es dem Zementhersteller aus Jona, die Analystenerwartungen im zurückliegenden dritten Quartal zu übertreffen.

Der wiederkehrende Nettoumsatz wächst im Jahresvergleich um 4,9 Prozent, der wiederkehrende operative Gewinn (EBITDA) sogar um 6,4 Prozent. Damit stellt der Weltmarktführer die bei 3,9 und 4,7 Prozent liegenden Erwartungen klar in den Schatten.

Wurden die Zielvorgaben für das laufende Jahr nach der Veröffentlichung der Halbjahreszahlen von Ende Juli von Analysten noch als nur schwer erreichbar eingestuft, so werden diese von einigen mittlerweile sogar als eher konservativ eingestuft. Das Schlussquartal wird es zeigen.

Zumindest in einem Punkt ist man sich in Analystenkreisen aber einig: Die Zahlen tragen die Handschrift von Firmenchef Jan Jenisch. Jenisch stiess vor gut zwei Jahren vom Bauchemiespezialisten Sika zu LafargeHolcim.

Starke Gewinnentwicklung in der Schlüsselregion Asien/Pazifik

Nach einem frühen Vorstoss bis auf 50,16 Franken gewinnt die LafargeHolcim-Aktie zur Sutnde noch 2,2 Prozent auf 49,98 Franken. Beobachter erklären sich die einsetzenden Gewinnmitnahmen mit dem Ausbleiben von Neuigkeiten rund um weitere Bereichsverkäufe.

Der Zürcher Kantonalbank zufolge blickt LafargeHolcim denn auch auf ein sehr gutes drittes Quartal zurück. Sie spielt damit auf das enttäuschende Ergebnis des Konkurrenten Cemex vom Vorabend an. Die Zürcher Bank macht Anhaltspunkte für eine Erhöhung der Absatzpreise aus und berichtet von Effizienzsteigerungen. Die LafargeHolcim-Aktie wird bei der Zürcher Kantonalbank schon eine ganze Weile mit "Übergewichten" zum Kauf empfohlen.

Bei den drei US-Investmentbanken Morgan Stanley, Citigroup und Goldman Sachs wiederum hebt man die sehr starke Gewinnentwicklung in den Regionen Asien/Pazifik und Lateinamerika hervor. Zudem werden die Fortschritte bei der Barmittelgenerierung begrüsst. Alle drei Investmentbanken haben Kaufempfehlungen für die Aktie ausstehend, Morgan Stanley und Citigroup gar mit einem Kursziel von 60 Franken.

Sind die Erwartungen zu pessimistisch?

Die Bank Vontobel findet hingegen sichtlich Gefallen an der Nachfragebelebung gegen Ende des dritten Quartals sowie an den Fortschritten bei der Barmittelgenerierung. Angesichts des Aufwärtspotenzials von rund 20 Prozent zum 60 Franken lautenden Kursziel rät auch die Zürcher Bank zum Kauf der Aktie.

Wie die UBS schreibt, erwies sich das Tagesgeschäft im dritten Quartal als widerstandsfähiger als gedacht. Rückblickend bezeichnet die grösste Schweizer Bank auch die Angst vor negativen Währungsfluktuationen als übertrieben. Von den Markterwartungen für das Gesamtjahr lasse sich für das Schlussquartal auf ein Nullwachstum beim wiederkehrenden operativen Gewinn (EBITDA) schliessen. Das könnte sich nun möglicherweise als zu pessimistisch erweisen, so die UBS weiter. Sie stuft die LafargeHolcim-Aktie wie bis anhin nur mit "Neutral" und einem 12-Monats-Kursziel von 48 Franken ein.

Barclays gibt sich diesbezüglich etwas zurückhaltender. Die britische Grossbank rechnet nicht damit, dass sich die Markterwartungen auf Basis des vorliegenden Zahlenkranzes grossartig nach oben bewegen. Sie begründet dies zum einen mit dem Ausbleiben einer Erhöhung der LafargeHolcim-eigenen Zielvorgaben, zum anderen aber auch mit den etwas vorsichtigeren Aussagen des Unternehmens zum Marktumfeld. Das Anlageurteil lautet weiterhin "Equal Weight", das Kursziel 52 Franken.

Keine Vorschusslorbeeren für Jenisch

Als am 22. Mai 2017 bekannt wurde, dass LafargeHolcim den früheren Sika-Chef Jan Jenisch verpflichten konnte, reagierte die Börse zwar geradezu euphorisch. So ging die Aktie seines zukünftigen Arbeitgebers alleine an diesem Tag um gut 6 Prozent höher aus dem Handel.

Rückblickend kann trotz des überzeugenden Leistungsausweises bei Sika aber kaum von Vorschusslorbeeren gesprochen werden. Kostete die Aktie damals knapp 58 Franken, waren es zuletzt keine 50 Franken mehr.

Gerade in Analystenkreisen rechnet man sich nun aber gute Chancen aus, dass die Aktienkursentwicklung im Zuge der positiven Ergebnisüberraschungen der letzten Quartale wieder an Fahrt gewinnt. In diesem Zusammenhang wird auch auf die Möglichkeit weitreichender Veränderungen im Beteiligungsportfolio von LafargeHolcim hingewiesen, selbst wenn es dazu anlässlich der Veröffentlichung der Drittquartalszahlen keine Neuigkeiten gibt.

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LafargeHolcim overweight

NEW YORK (dpa-AFX Analyser) - Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für LafargeHolcim von 59 auf 61 Franken angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Nach starken Zahlen zum dritten Quartal hob Analystin Elodie Rall in einer am Montag vorliegenden Studie ihre Schätzungen für den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) für die Jahre 2019 und 2020 um jeweils ein Prozent an. Um die Erwartungen für das Schlussquartal zu erfüllen, sei es für den Baustoffkonzern ein leichter Weg./tih/zb

Veröffentlichung der Original-Studie: 25.10.2019

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Noch einsteigen??

Habe leider den einstieg bei 40 verpasst. Lohnt sich ein einstieg noch?

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