Landis & Gyr

LandisGyr Gr N 

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Landis+Gyr erhält Auftrag aus

Landis+Gyr erhält Auftrag aus Costa Rica

Der Stromzählerhersteller Landis+Gyr hat einen Auftrag aus Costa Rica erhalten. Der Strom-, Wasser-, Sanitär- und Telekomversorger ESPH aus dem mittelamerikanischen Land habe die Automatisierungstechnologie für intelligente Stromnetze und die Datenservices von Landis+Gyr gewählt, teilte das Zuger Unternehmen am Dienstag in einem Communiqué mit.

11.09.2018 18:15

Landis+Gyr werde unter anderem intelligente Zähler und Verteilersensoren liefern, die unter anderem in der Strommessung oder der Einschaltung der Strassenbeleuchtung eingesetzt würden, hiess es. Zudem würden Datenhosting-Services und Projektmanagement-Support angeboten. Finanzielle Details wurden keine genannt.

jb/cf

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spesenmoos
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Landis

Ist ein Kauf - Ausverkaufspreis...

Zyndicate
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Landis+Gyr muss sich eine

Landis+Gyr muss sich eine neue Asien-Chefin suchen

Landis+Gyr muss sich eine neue Chefin für die Region Asien/Pazifik suchen. Ellie Doyle, Executive Vice President Asia Pacific, wird das Unternehmen per sofort verlassen, wie der Anbieter von Energiemanagementlösungen am Dienstag bekanntgab. Einen konkreten Grund für den Abgang nannte Landis+Gyr nicht, begleitete ihren Abgang aber mit guten Wünschen für die Zukunft.

02.10.2018 08:01

cf/ra

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IPO-Bank kündet Landis+Gyr

IPO-Bank kündet Landis+Gyr-Aktie die Liebe

Der Analyst der UBS empfiehlt die Aktie von Landis+Gyr nicht länger zum Kauf. Er räumt ein, die Aussichten falsch eingeschätzt zu haben. Brisant dabei: Die Grossbank brachte den Stromzählerhersteller an die Börse.

10.10.2018 08:26

Von Lorenz Burkhalter

CC BY-SA 4.0

Wer beim Börsengang von Landis+Gyr im Juli 2017 Aktien aus Emission zugeteilt erhielt, dem dürften angesichts der jüngsten Kursentwicklung Tränen der Verzweiflung in die Augen schiessen. Denn alleine seit Anfang Oktober büsste der Stromzählerhersteller aus Zug fast 15 Prozent seines Börsenwerts ein. Auf den Emissionspreis von 78 Franken bezogen beläuft sich das Minus gar auf 28 Prozent.

Umso mehr überrascht, dass die UBS ausgerechnet jetzt der Landis+Gyr-Aktie die Liebe kündet und sie von "Buy" auf "Neutral" herunterstuft. Neu lautet das 12-Monats-Kursziel noch 59 (zuvor 84) Franken.

UBS eine der beiden hauptverantwortlichen Banken beim Börsengang

Das Unternehmen habe nicht das Umsatzwachstum geliefert, das erwartet worden sei. Und auch die Nachfragebelebung in Europa sowie im asiatisch-pazifischen Raum könnte weiter auf sich warten lassen, so begründet der verantwortliche Analyst den drastischen Schritt.

Er hatte die Erstabdeckung der Aktie Ende August 2017 mit "Buy" und einem 12-Monats-Kursziel von 90 Franken aufgenommen und pries sie Anlegern als dividendenstarke Wachstumsperle zum Kauf an. Damals notierte die Aktie noch bei gut 73 Franken.

Ernüchternde Kursentwicklung der Landis+Gyr-Aktie seit dem Börsengang vom Juli 2017 (Quelle: www.cash.ch)

Die unerwartete Abkehr von der Kaufempfehlung lässt auch deshalb aufhorchen, weil es sich bei der Arbeitgeberin des UBS-Analysten um eine der beiden federführenden Banken beim Börsengang handelt. Die US-Investmentbank Morgan Stanley gab sich als zweite Bank von Beginn weg vorsichtiger und traute der Landis+Gyr-Aktie keine steigenden Kurse zu.

Und was machen die beiden Grossaktionäre?

Grösster Aktionär des Stromzählerherstellers ist die Kirkbi AG. Hinter dieser verbergen sich die Erben des Spielzeugimperiums Lego rund um den dänischen Milliardär Kirk Kristiansen. Die Lego-Erben kauften sich im November 2017 ein, als die Aktie von Landis+Gyr schon einmal zur Schwäche neigte. Kurz zuvor trennte sich die Fondssparte der UBS von ihren Titeln (cash berichtete).

Zwischen November 2017 und Juni 2018 bauten sie ihre Beteiligung in mehreren Schritten auf 10,52 Prozent aus. Ihr Einstandskurs dürfte damit deutlich unter jenem des Medtech-Pioniers Rudolf Maag liegen. Dieser kaufte sich während und in den Tagen unmittelbar nach dem Börsengang vom Juli 2017 mit 10,17 Prozent bei Landis+Gyr ein.

Bleiben die Lego-Erben ihrer Strategie treu, müssten sie die jüngste Kursschwäche eigentlich erneut zum Ausbau ihres Aktienpakets nutzen. Ob sie dem schlechten Geld Gutes hinterherwerfen, ist allerdings fraglich. Im Hinblick auf die Veröffentlichung des Halbjahresergebnisses vom 26. Oktober gelten die Wachstumsvorgaben, Landis+Gyr strebt ein Umsatzwachstum von 3 bis 6 Prozent an, nämlich als nur schwer erreichbar. Sollte der Stromzählerhersteller anlässlich der Ergebnisveröffentlichung davon abkehren, könnte das dem Kurs der Aktie noch einmal zusetzen.

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Landis+Gyr leidet weiter

Landis+Gyr leidet weiter unter Lieferengpässen

Die Landis+Gyr Gruppe hat im Halbjahr per Ende September weiter unter den Lieferengpässen für Komponenten ihrer Produkte gelitten.

26.10.2018 07:55

CC BY-SA 4.0

Weil Aufträge verschoben werden mussten, verringerte sich der Umsatz. Für das Gesamtjahr hat das Management nun die Zielvorgaben heruntergeschraubt. Doch es gibt auch Lichtblicke: Die Restrukturierung in der Region Europa, Naher Osten und Afrika trug erste Früchte.

Der Umsatz von Landis+Gyr verringerte sich in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres um 1,5 Prozent auf 852,9 Millionen Dollar. In dem Rückgang spielgelten sich die branchenweiten Lieferengpässe von einigen elektronischen Komponenten wider, teilte der Anbieter von Energiemanagement-Lösungen am Freitag mit.

Infolgedessen hätten Kundenaufträge im Wert von rund 20 Millionen Dollar verschoben werden müssen. Derweil kamen weitere neue Aufträge herein: Insgesamt im Wert von 910 Millionen Dollar, das ist währungsbereinigt ein Plus von gut 10 Prozent.

Gewinnplus dank Verkauf

Das bereinigte Betriebsergebnis trat derweil auf der Stelle, es belief sich auf 106,8 Millionen Dollar nach 106,5 Millionen im Vorjahreshalbjahr. Damit verbesserte sich die entsprechende Marge auf 12,5 von 12,3 Prozent.

Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 59,2 Millionen Dollar, 5,1 Millionen mehr als im Vorjahr. Hier spülte allerdings der Verkauf von intelliHub in Australien zusätzliche 15,5 Millionen Dollar in die Unternehmenskasse. Im Vorjahreshalbjahr wiederum hatten noch Sonderkosten insbesondere vom Börsengang auf den Gewinn gedrückt. Der Anbieter von Energiemanagement-Lösungen hatte im Juli 2017 den Sprung aufs Schweizer Parkett gewagt.

Verlust in EMEA verringert

Derzeit arbeitet Landis+Gyr an der Restrukturierung des Geschäfts in der EMEA-Region (Europa, Naher Osten, Afrika). Hier habe man nun nahezu die Gewinnschwelle erreicht, schrieb das Unternehmen. Der bereinigte EBITDA-Verlust verringerte sich von 3,9 Millionen auf 0,4 Millionen Dollar.

Das Restrukturierungsprojekt Phoenix, das jährliche Einsparungen von 20 Millionen Dollar bringen sollte, sei abgeschlossen. Im Zuge des Projekts wurden kleinere Vertriebsstandorte geschlossene, verschiedene Back-Office-Funktionen gebündelt und die Produktivität gesteigert. Nun soll ein zweites Programm weitere Einsparungen bis 2020 von jährlich rund 25 Millionen Dollar bringen. Das Projekt Lightfoot soll Fertigungsaktivitäten bündeln und teilweise auslagern.

Ausblick gesenkt

Mit den Zahlen verfehlte Landis+Gyr die Erwartungen der Analysten, die von der Nachrichtenagentur AWP befragt worden waren (AWP-Konsens), in Bezug auf den Umsatz. Diese hatten im Schnitt 859,9 Millionen Dollar erwartet. Beim Gewinn dagegen konnte Landis+Gyr die Prognosen toppen, die Experten hatten einen bereinigten EBITDA von 100,7 Millionen Dollar sowie einen Reingewinn von 37,0 Millionen vorausgesagt.

Das Management hatte die Anleger bereits darauf vorbereitet, dass das erste Jahreshälfte schwächer ausfallen dürfte als die zweite. Denn die Lieferengpässe bei den Komponenten hatten bereits im vorigen Geschäftsjahr belastet. Zwar solle das zweite Halbjahr stärker ausfallen, wie es in der Mitteilung vom Freitag hiess. Allerdings bleibe die Situation bezüglich der Lieferkette herausfordernd und führe zu grössere Unsicherheit als normalerweise.

Das Management nahm die Prognose deshalb etwas zurück. Neu geht das Unternehmen noch von einem Umsatzwachstum zwischen einem und 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr aus, zuvor waren noch 3 bis 6 Prozent angepeilt worden. Weiter stellt das Management noch ein bereinigtes EBITDA zwischen 217 und 237 Millionen Dollar in Aussicht, während zuvor noch eine etwas engere Spanne von 222 bis 232 Millionen Dollar angegeben worden war.

(AWP)

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Landis+Gyr geht Partnerschaft

Landis+Gyr geht Partnerschaft mit US-Firma ein

Die im Bereich Energie-Management-Lösungen tätige Landis+Gyr geht mit dem amerikanischen Unternehmen Sense eine Partnerschaft ein.

17.01.2019 06:46

Gemäss der Vereinbarung wird Landis+Gyr die Technologie von Sense für die eigene Internet of Things (IoT)-Plattform "Gridstream Connect" verwenden. Dies ermöglicht den Stromversorgern, ihren Kunden einen umfassenden Service für das Energie-Management im eigenen Heim anzubieten, wie Landis+Gyr am Mittwoch mitteilte. Unter anderem können die Kunden eine App von Sense nutzen, welche den Energieverbrauch von verschiedenen Geräten zu Hause überwacht und misst.

Zusammen mit Schneider Electric, Energy Impact Partners, Shell Ventures, Prelude Ventures, Capricorn Investment und iRobot beteiligt sich Landis+Gyr zudem an einer Finanzierungsrunde B für Sense im Umfang von 20 Millionen US-Dollar. Seit der Gründung im Jahr 2013 habe Sense damit Mittel in der Höhe von gut 40 Millionen Dollar generiert.

(AWP)

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iruch
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Macht die Lego-Familie Dampf bei Landis+Gyr?

Macht die Lego-Familie Dampf bei Landis+Gyr?

Landis+Gyr kündigt ambitionierte Mittelfristziele und Aktienrückkäufe an. Damit will der Stromzählerhersteller der eigenen Aktie neues Leben einhauchen - mit Erfolg. Dahinter könnten die Erben der Lego-Dynastie stecken.

https://www.cash.ch/news/top-news/investorentag-macht-die-lego-familie-dampf-bei-landisgyr-1271102

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Landis+Gyr erhält von Ameren

Landis+Gyr erhält von Ameren Missouri Auftrag für 1,4 Mio Smart Meter

Der Stromzählerproduzent Landis+Gyr hat in den USA einen weiteren Auftrag an Land gezogen. Landis liefert laut Mitteilung vom Montagabend dem Strom- und Gasdienstleister Ameren Missouri 1,4 Millionen intelligente Zähler, sogenannte Smart Meter, und unterstützt das Unternehmen beim Aufbau eines Kommunikationsnetzes für Anwendungen im Internet der Dinge.

01.04.2019 18:30

Konkret will Ameren Missouri den Angaben zufolge für das Gridstream Connect-Projekt 1,27 Millionen intelligente Elektrizitätszähler sowie rund 130'000 Gaszähler von Landis+Gyr einsetzen. Der Vertrag beinhalte ausserdem die Erweiterung des bestehenden Zählerdaten-Managementsystems (MDMS) sowie des Command Center-Systems für Zählerdatenerfassung und -verarbeitung.

Der Roll-out des Netzwerkprojekts soll im Januar 2020 beginnen.

mk/uh

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Landis+Gyr steigert Umsatz

Landis+Gyr steigert Umsatz und Profitabilität

Landis+Gyr hat im vergangenen Geschäftsjahr etwas mehr Umsatz erzielt und dabei die Profitabilität verbessert. Im neuen Geschäftsjahr soll es ähnlich weitergehen.

06.05.2019 07:51

Der Umsatz nahm um 1,6 Prozent auf 1,77 Milliarden US-Dollar zu, wie der Hersteller von Stromzählern am Montag mitteilte. Währungsbereinigt betrug das Plus laut den Angaben gar 3,1 Prozent. Der Auftragseingang legte derweil währungsbereinigt um gut ein Drittel auf 2,08 Milliarden zu.

Dabei wurde die Profitabilität deutlich gesteigert. Der bereinigte operative Gewinn (EBITDA) erhöhte sich um gut 14 Prozent auf 237,9 Millionen, womit eine Marge von 13,5 Prozent (VJ 12,0) erreicht wurde. Der EBITDA lag somit leicht über den Prognosen des Managements.

Unter dem Strich steht ein markant höherer Reingewinn von 122,2 Millionen Dollar (VJ 46,4 Mio). In der Folge sollen die Aktionäre eine Dividende von 3,15 Franken pro Papier erhalten. Im Vorjahr wurden pro Titel nur 2,30 Franken ausgeschüttet.

Alle Regionen legen zu

Alle Regionen hätten einen Beitrag zum positiven Trend beim Umsatz und Auftragsbestand geleistet, hiess es weiter. Zur höheren Profitabilität trugen unter anderem Sparprogramme bei. Besonders wichtig sei gewesen, dass die beiden Regionen Europa (EMEA) und Asien die Rückkehr in die Gewinnzone geschafft hätten.

"Insgesamt spiegeln diese Ergebnisse die operativen Verbesserungen wider, welche wir umgesetzt haben", liess sich CEO Richard Mora zitieren. Beim Reingewinn wirkten sich laut den Angaben nebst den operativen Verbesserungen auch die Einbringung eines Geschäftsbereichs (intelliHUB) in ein Joint Venture positiv aus.

Unterschiedliche Semester

Im neuen Geschäftsjahr 2019/20 peilt das Unternehmen ein Umsatzwachstum (in Lokalwährungen) von 2 bis 5 Prozent an. Der bereinigte Betriebsgewinn (EBITDA) soll bei 240 bis 255 Millionen zu liegen kommen. Beim Free Cashflow wird ein Wert von 120 bis 135 Millionen angestrebt (VJ 123,5 Mio) und damit weniger als die mittelfristigen Ziele vorsehen (über 150 Mio).

Das Management geht laut den Angaben im Übrigen davon aus, dass die erste Hälfte des Geschäftsjahrs "deutlich schwächer" ausfallen wird als die zweite. Begründet wurde dies mit dem "Timing von Projekten in einigen Schlüsselmärkten".

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Landis+Gyr mit mehr Umsatz

Landis+Gyr mit mehr Umsatz und Gewinn im Halbjahr

Die Landis+Gyr Gruppe ist im ersten Halbjahr dank Umsatzzunahmen in den Regionen EMEA und vor allem Asien Pazifik gewachsen und hat unter dem Strich deutlich mehr verdient.

29.10.2019 08:00

Für das Gesamtjahr gibt sich das Unternehmen aber vorsichtiger und kürzt seine Prognose für das Umsatzwachstum. Im Detail stieg der Umsatz um 3,4 Prozent auf 862,8 Millionen US-Dollar, wie Landis+Gyr am Dienstag mitteilte. Dabei verzeichnete der Nettoumsatz wie erwartet in der Region Americas (-4,1%) aufgrund des Timings von Projekten einen Rückgang, während EMEA (+10,5%) und Asien Pazifik (+32%) ein starkes Wachstum erzielten.

Verringert hat sich im Berichtszeitraum dagegen der Bestellungseingang um 7,1 Prozent auf 818,9 Millionen Dollar. Entsprechend lag der Auftragsbestand per Ende September mit 2,51 Milliarden klar unter dem Stand Ende des letzten Geschäftsjahres.

Der bereinigte EBITDA stieg derweil um fast 17 Prozent auf 124,9 Millionen Dollar zu, einschliesslich eines Einmaleffekts in Höhe von 5,6 Millionen aus einem brasilianischen Mehrwertsteuer-Urteil. Zusätzlich wirkte sich gemäss Mitteilung der Rückgang der Kosten der Lieferkette um 8,8 Millionen positiv aus. Die entsprechende Marge verbesserte sich auf 14,5 Prozent von 12,5 Prozent. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 71,8 Millionen Dollar und damit 21,3 Prozent mehr als im Vorjahr.

Mit den vorgelegten Resultaten wurden die Markterwartungen auf Stufe EBITDA und Reingewinn deutlich übertroffen. Im Schnitt (AWP-Konsens) hatten Analysten mit einem Umsatz in Höhe von 860,6 Millionen, einem bereinigten EBITDA von 115,9 Millionen und einem Reingewinn von 54,5 Millionen Dollar gerechnet.

Ausblick gesenkt

Für den Rest des Geschäftsjahres 2019 bleibt das Unternehmen "positiv eingestellt", obwohl regulatorische Verzögerungen den Start einiger Projekte in den USA verlangsamen könnten, wie es heisst. Entsprechend wurde auch der Umsatzausblick etwas gesenkt. Die Prognose für EBITDA und Free Cashflow (ohne M&A) bleiben jedoch unverändert.

So erwartet Landis+Gyr neu ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 1-4 Prozent gegenüber bisher 2-5 Prozent. Der bereinigte EBITDA für den Konzern sollte zwischen 240 Millionen und 255 Millionen US-Dollar liegen. Für den Free Cashflow (ohne M&A) wird ein Wert zwischen 120 Millionen und 135 Millionen erwartet, wobei mindestens 75 Prozent des Free Cashflows (ohne M&A) als Dividende ausgeschüttet werden sollen.

(AWP)

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Landis+Gyr ernennt Elodie

Landis+Gyr ernennt Elodie Cingari zur Finanzchefin

Der Finanzchef (CFO) von Landis+Gyr, Jonathan Elmer, zieht sich im Laufe dieses Jahres aus der Geschäftsleitung des Stromzählerproduzenten zurück. Seine Position übernimmt Elodie Cingari, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.

17.01.2020 07:50

Diese stösst neu zu Landis+Gyr. Zuletzt war sie Group CFO der Hoerbiger Gruppe und leitete davor die Finanzabteilungen verschiedener globaler Geschäftseinheiten von Unternehmen wie Alstom oder GE. Sie passe perfekt in die Konzernleitung und bringe einen grossen Erfahrungsschatz mit, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag.

Elmer wiederum, der sich seit 2012 um die Finanzen des Stromzählerproduzenten kümmert, wird in den Ruhestand gehen. Er wird das Unternehmen im Verlauf der nächsten 12 Monaten verlassen und Cingari in der Zwischenzeit schrittweise seine bisherigen Aufgaben übergeben.

tv/kw

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