Novartis

Novartis Aktie 

Valor: 1200526 / Symbol: NOVN
  • 91.58 CHF
  • +0.28% +0.260
  • 12.12.2019 16:29:52
2'172 posts / 0 new
Letzter Beitrag
Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Online
Zuletzt online: 12.12.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 24'351
Novartis sieht längerfristige

Novartis sieht längerfristige Wirksamkeit von Cosentyx bei PsA bestätigt

Novartis sieht die längerfristige Wirksamkeit von Cosentyx in der Behandlung von psoriatischer Arthritis (PsA) durch neue Daten untermauert. So habe eine Behandlung mit dem Mittel zu einer schnellen und nachhaltigen Linderung und Behebung der Anzeichen und Symptome dieser chronisch entzündlichen rheumatischen Erkrankung geführt, teilte der Pharmakonzern am Donnerstag mit.

10.10.2019 08:00

Neue Zweijahresdaten vergleichen den Angaben zufolge die Wirkung von Cosentyx bei Patienten mit psoriatischer Arthritis. Dabei wurden Patienten mit und ohne Enthesitis unterschieden - eine krankhafte Störung der Sehnenansatzpunkte, die als Frühzeichen der psoriatischen Arthritis gilt.

Die Ergebnisse hätten gezeigt, dass bei Patienten, die mit dem Novartis-Mittel behandelt wurden, die Enthesitis schneller geheilt wurden als jene, die mit Placebo behandelt wurden.

hr/ys

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 10.12.2019
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'363
Novartis legt sich die Messlatte noch höher

Der Pharmakonzern weist auch für das dritte Quartal ein starkes Resultat aus und erhöht erneut den Ausblick.

(Reuters) Der Schweizer Pharmakonzern Novartis (NOVN 85.14 -0.43%) legt sich die Latte zu dritten Mal in diesem Jahr höher. Der Umsatz dürfte 2019 um einen hohen einstelligen Prozentbetrag steigen, teilte das Unternehmen aus Basel am Dienstag mit. Bislang war Novartis von einem Anstieg im einen mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich ausgegangen. Der bereinigte Betriebsgewinn soll im mittleren bis hohen Zehnprozentbereich zulegen statt im niedrigen bis mittleren Zehnprozentbereich. Die Vorgaben gelten unter Ausschluss von Wechselkurseffekten.

Im dritten Quartal steigerte Novartis die Verkaufserlöse währungsbereinigt um 13% auf 12,17 Mrd. $ und das bereinigte operative Ergebnis um 18% auf 3,75 Mrd. $. Unter dem Strich stand bei dem nach der Abspaltung des Augenheilgeschäfts Alcon (ALC 57.96 -0.24%) nun rein auf Arzneimittel ausgerichteten Konzern 2,04 Mrd. $ Gewinn – 8% mehr als vor einem Jahr.

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Online
Zuletzt online: 12.12.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 24'351
Novartis erhält EU

Novartis erhält EU-Zulassungserweiterung für Cosentyx

Novartis hat von der Europäischen Kommission eine Zulassungserweiterung für sein Mittel Cosentyx erhalten, welches gegen die chronische Autoimmunkrankheit Morbus Bechterew eingesetzt wird.

24.10.2019 08:09

Die Erweiterung bezieht sich vor allem auf eine flexiblere Dosierung des Mittels bei Patienten, die an aktiver Morbus Bechterew (Spondylitis ankylosans, AS) leiden, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Neu dürfe die Dosierung bei diesen Patienten bis auf 300 mg erhöht werden, was auch entsprechend im Beipackzettel neu angegeben werde, so Novartis weiter.

Die Entscheidung der Behörde basiert den Angaben zufolge auf den Daten der MEASURE 3-Studie, einem dreijährigen Programm, das die Verträglichkeit und Wirksamkeit von Cosentyx bei Patienten mit AS untersuchte. Die Ansprechraten waren demnach in der 300 mg-Dosierungsgruppe höher - insbesondere bei Patienten mit früherer Anti-TNF-Exposition - als bei der empfohlenen 150 mg-Dosis.

Morbus Bechterew gehört zur Gruppe der axialen Spondyloarthritis (axSpA). Dabei handelt es sich um eine chronische Autoimmunkrankheit, die hauptsächlich die Lenden- und Brustwirbelsäule sowie die Kreuz-Darmbeingelenke betrifft.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 10.12.2019
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'363
Novartis erleidet Rückschlag mit Gentherapie Zolgensma

Novartis hat mit seiner Genersatz-Therapie Zolgensma, dem teuersten Medikament der Welt, in den USA einen Rückschlag erlitten.

Die US-Zulassungsbehörde FDA hat eine derzeit laufende Studie vorerst gestoppt. So dürfen keine weiteren Patienten für einen bestimmten Arm der STRONG-Studie rekrutiert werden, teilte Novartis am Mittwoch mit. Grund sind Entzündungserscheinungen in einer zuvor durchgeführten Tierstudie.

In der STRONG-Studie wird die Genersatz-Therapie Zolgensma (AVXS-101) einmalig in das Nervenwasser im Bereich des Rückenmarks (Intrathekale Verabreichung) verabreicht. Behandelt werden in der Studie Patienten im Alter von 2 bis 5 Jahren mit spinaler Muskelatrophie (SMA) Typ 2.

SMA ist eine seltene genetische neuromuskuläre Erkrankung. Sie betrifft den Teil des Nervensystems, der die willkürliche Muskelbewegung kontrolliert. Patienten, die an SMA Typ 2 leiden, können laut Novartis nie ohne Unterstützung laufen und brauchen häufig einen Rollstuhl.

Die Entscheidung der FDA folgt den Angaben zufolge einer Mitteilung von AveXis an die Gesundheitsbehörden und Studienleiter. So hätte eine von AveXis initiierte präklinische Studie gezeigt, dass es bei Tierversuchen zu einer mononukleäre Entzündung der dorsalen Wurzelganglien (DRG) gekommen ist. Diese können manchmal von einer Degeneration oder einem Verlust des neuronalen Zellkörpers begleitet werden.

Teuerste US-Therapie

Der vorläufige Rekrutierungsstopp betreffe jenen Arm der STRONG-Studie, in der Zolgensma in einer hohen Dosis verabreicht werde, heisst es weiter. Dagegen seien die Studien-Arme mit mittlerer und niedriger Dosierung bereits abgeschlossen und Ergebnisse daraus vorgelegt. Ziel des Programms ist es, die Wirksamkeit und Sicherheit von Zolgensma in der intrathekalen Verabreichung in unterschiedlichen Dosierung zu testen und zu vergleichen.

Der teilweise Stopp durch die FDA hat laut Novartis aber keinen Einfluss auf die Vermarktung von Zolgensma oder noch laufende Studien mit AVXS-101, in denen die Therapie intravenös (IV) verabreicht wird.

Novartis hat die Zolgensma-Entwicklerin AveXis 2018 für 8,7 Milliarden Dollar übernommen. Der Konzern erhofft sich von dem Medikament Milliardenumsätze. Bereits zugelassen ist die Therapie von Novartis für Kinder bis zu einem Alter von zwei Jahren, denen sie intravenös verabreicht wird. Mit einem Preis von mehr als 2,1 Millionen US-Dollar ist diese einmalige Therapie auch die teuerste in der US-Geschichte.

(AWP)

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 10.12.2019
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'363
Sandoz kauft japanische Aktivitäten von Aspen

Novartis-Tochter Sandoz übernimmt für 400 Millionen Euro das japanische Geschäft von Aspen Global Incorporated (AGI). AGI sei eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Aspen Pharmacare Holdings Limited.

Das teilte die Generika-Tochter des Pharmariesen Novartis am Montag mit. Die Übernahme bestehe aus Anteilen an Aspen Japan K.K. und den damit verbundenen Vermögenswerten. Sandoz werde nach Abschluss der Transaktion einen ersten Barausgleich in Höhe von 300 Millionen Euro leisten. Zudem habe sich das Unternehmen bereit erklärt, danach unter bestimmten Bedingungen aufgeschobene Zahlungen von maximal 100 Millionen Euro zu leisten. Der Abschluss der Transaktion sei an die Erfüllung bestimmter aufschiebender Bedingungen geknüpft und werde für das erste Halbjahr 2020 erwartet.

Mit der Übernahme des Japan-Geschäfts von Aspen könne Sandoz die Präsenz auf dem weltweit drittgrössten Generika-Marktplatz ausbauen. Die Übernahme ergänze das Portfolio und die Pipeline von generischen und biosimilaren Produkten für Krankenhäuser mit eigener Vertriebs-, Marketing- und medizinischer Organisation, hiess es weiter. Das Portfolio von Aspen bestehe aus patentfreien Medikamenten mit Schwerpunkt auf Anästhesie und Spezialmarken.

(AWP)

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Online
Zuletzt online: 12.12.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 24'351
Novartis weckt Hoffnungen für

Novartis weckt Hoffnungen für das Herzmittel Entresto

Das Novartis-Herzmittel Entresto, das im Sommer Studienziele verfehlte, dürfte bei bestimmten Patientengruppen trotzdem positiv wirken.

17.11.2019 17:12

Das Präparat hat zwar bei Patienten mit einer sogenannten diastolischen Herzinsuffizienz (HFpEF) in einer Studie die gesteckten Ziele knapp verfehlt. Allerdings deuten die Daten darauf hin, dass es in bestimmten Untergruppen zu einer stärkeren Senkung der Krankenhausaufenthalte und kardiovaskulärer Todesfälle führen kann, teilte der Konzern am Sonntag mit.

Novartis hatte im Sommer in seiner wichtigen PARAGON-Studie mit Entresto die gesteckten Ziele knapp verfehlt. Die Ergebnisse waren zwar klinisch wichtig, allerdings nicht statistisch signifikant. Dies wäre aber das Ziel der Studie gewesen. In der Studie wurde die Wirksamkeit und Sicherheit von Entresto dem aktiven Vergleichspräparat Valsartan gegenübergestellt.

Einen grösseren Nutzen habe Novartis bei Frauen mit HFpEF und bei HFpEF-Patienten beobachtet, die kürzlich wegen Herzinsuffizienz ins Krankenhaus eingeliefert worden seien, teilte Novartis nun mit. Einen grösseren Nutzen habe man auch bei Patienten mit einer linksventrikulären Ejektionsfraktion (LVEF) unter etwa 60 Prozent beobachtet.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 10.12.2019
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'363
Novartis erzielt Erfolg in den USA

Das Medikament des Pharmariesen bei Sichelzellenänamie erhält die Zulassung für den US-Markt.

(AWP) Das Novartis-Medikament Adakveo (Crizanlizumab) zur Behandlung von Sichelzellanämie ist in den USA von der Gesundheitsbehörde FDA zugelassen worden. Die FDA hatte im Juli einem beschleunigten Zulassungsverfahren für das Medikament zugestimmt. Nun sei die Entscheidung der Behörde bereits zwei Monate vor dem offiziellen Datum gefällt worden, teilte Novartis am Freitagabend mit.

Adakveo (Crizanlizumab) kann laut der Mitteilung die Häufigkeit von vaso-okklusiven Krisen (VOC), schmerzhaften und zum Teil lebensbedrohlichen Durchblutungsstörungen, bei Patienten mit Sichelzellenanämie deutlich verringern. Die Zulassung von Crizanlizumab bedeute einen wichtigen Fortschritt für Personen, die mit dieser Krankheit lebten, betont Novartis. Das Medikament werde nun in den kommenden Wochen den Patienten bereitgestellt.

Die Sichelzellenkrankeit ist eine erbliche Erkrankung der roten Blutkörperchen, die mit chronischer Entzündung einhergeht. In den USA leiden laut der Mitteilung rund 100’000 Personen unter der Krankheit. Rund 90% der Erkrankten haben afrikanische Vorfahren, die Krankheit komme allerdings auch unter Personen mit hispanischen, südasiatischen, südeuropäischen oder nahöstlichen Vorfahren vor, so Novartis.

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 10.12.2019
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'363
Novartis offenbar an Medicines Co. interessiert

Der Pharmakonzern hat laut Bloomberg bereits Gespräche mit dem amerikanischen Unternehmen über eine Übernahme geführt.

(AWP) Der Pharmakonzern Novartis (NOVN 89.66 0.52%) ist laut einem Agenturbericht an der Übernahme der amerikanischen Medicines Co. interessiert. Nebst Novartis gebe es aber noch weitere Interessenten, heisst es in einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg mit Verweis auf mit der Sache vertraute Personen. Ein Novartis-Sprecher teilt auf Anfrage der «Finanz und Wirtschaft» mit, die Gesellschaft kommentiere «grundsätzlich keine Marktspekulationen oder Gerüchte».

Demnach soll Novartis mit dem Unternehmen bereits Gespräche geführt und eine vertiefte Prüfung eingeleitet haben. Medicines Co. führt laut Bloomberg ein vielversprechendes Cholesterol im Produktportfolio und ist an der Börse in New York mit rund 4,7 Mrd. $ bewertet.

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Online
Zuletzt online: 12.12.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 24'351
Novartis will US-Firma

Novartis will US-Firma Medicines übernehmen

Novartis will die US-Biotechnologiefirma The Medicines Company für 9,7 Milliarden Dollar übernehmen.

25.11.2019 06:38

Das hätten die Spitzen beider Unternehmen einstimmig beschlossen, teilte Novartis am Sonntagabend in Basel mit. Man habe 85 Dollar je Medicines-Aktie angeboten. Die Transaktion werde voraussichtlich im ersten Quartal 2020 abgeschlossen sein. Finanziert werde die Übernahme durch vorhandenes Kapital sowie durch kurz- und langfristige Darlehen.

Das erfolgreichste Medikament von The Medicines aus New Jersey ist das cholesterinsenkende "Inclisiran" für Herzpatienten, das das wachsende Geschäft von Novartis mit seinem Herzinsuffizienz-Medikament "Entresto" ergänzen könnte.

Falls der Deal im erste Quartal 2020 abgeschlossen ist, soll "Inclisiran" laut Novartis ab 2021 Gewinne einbringen - es habe das Potenzial, eines der grössten Medikamente der Produktpalette zu werden.

Der Deal passt zur Unternehmensstrategie von Novartis-Chef Vas Narasimhan, durch Akquisitionen das Arzneimittelportfolio mit neuen Produkten und Technologien zu stärken. Die Konzernspitze erwartet, die Kernmargen in der Sparte innovative Arzneimittel in naher Zeit auf "Mitte dreissig" und mittelfristig auf "Mitte- bis Hochdreissiger" auszubauen.

Deal könnte Wachstum stützen

Novartis hatte in der Vergangenheit eine starke Kardiovaskulär-Sparte, verlor aber an Boden, als 2012 "Diovan" den Patentschutz verlor und das Unternehmen kein innovatives Folgeprodukt auf den Markt brachte, um die 6-Milliarden-Dollar-Lücke an Verkäufen pro Jahr zu bedienen.

Der Deal dürfte dazu beitragen, das von Patentabläufen bedrohte Wachstum von Novartis zu stützen und zu ähnlichen Medikamenten wie "Amgen" von Amgen und "Praluent" von Regeron Pharmaceuticals konkurrenzfähig zu bleiben.

The Medicines war nicht der erste grosse Einkauf des Schweizer Pharmakonzerns: In diesem Jahr zahlte das Unternehmen bis zu 5,3 Milliarden Dollar für Takedas "Xiidra", ein Medikament gegen trockene Augen. Im vergangenen Jahr kaufte der Pharmakonzern auch Endocyte mit Sitz in den USA für 2,1 Milliarden US-Dollar. Und mit dem AveXis-Deal im letzten Jahr fügte Novartis die Gentherapie "Zolgensma" zu seinem Portfolio hinzu. Das Medikament die aktuell mit 2,1 Millionen US-Dollar die teuerste einmalige Behandlung für spinale Muskelatrophie.

(Reuters)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Online
Zuletzt online: 12.12.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 24'351
Novartis betont eigenen

Novartis betont eigenen Pipeline-Umfang als Garant für langfristiges Wachstum

(Meldung um weitere Angaben aus der Unternehmenspräsentation ergänzt) - Novartis lässt am Investorentag Zahlen für sich sprechen. Eine umfangreiche und breite Pipeline soll das zukünftige Wachstum des Pharmakonzerns sichern.

05.12.2019 08:37

Wie der Konzern am Donnerstag vor der Investorenveranstaltung am Nachmittag mitteilte, befinden sich derzeit etwa 60 Projekte in der Phase II. Davon dürften in den kommenden zwei Jahren jeweils mehr als zehn in die Phase III oder ein zulassungsrelevante Programme überführt werden.

Davon wiederum dürften mehr als 90 Prozent sogenannte "First in Class" oder "First in Indication" sein, also zu den Vorreitern in puncto Behandlung und Indikation gehören.

Zwischen 2020 und 2022 wird Novartis den Angaben zufolge mehr als 80 Zulassungsanträge einreichen. Zudem sieht das Unternehmen mehr als 25 potenzielle Kassenschlager in seiner Pipeline, also Therapien und Medikamente, die einen jährlichen Umsatz von mehr als einer Milliarde Umsatz erzielen.

Breite Pipeline angestrebt

Wichtig ist dabei, dass Novartis sich bemüht, eine möglichst breite Pipeline in seinen jeweiligen Kern-Gebieten aufzubauen. Dazu zählt das Unternehmen sowohl die Onkologie als auch Therapien im Bereich der Herz-Kreislauferkrankungen, der Immunologie, der Neurowissenschaften, der Augenheilkunde (Ophtalmologie) und der Atemwegserkrankungen.

Darüber hinaus stärke man aber die neueren Therapieansätze wie etwa Zell- und Gentherapie oder auch die Radioligandtherapie. Auch hier treibe Novartis seine Forschung weiter voran.

Das Forschungsinstitut Novartis Institutes for BioMedical Research (NIBR) dürfte zudem etwa 90 innovative neue molekulare Einheiten (NMEs) liefern. Damit verfüge Novartis auch über ein vielfältiges Frühphasenportfolio. So habe das NIBR-Team mehrere neue therapeutische Plattformen entwickelt, um schwierige Angriffspunkte und Krankheiten in der Onkologie und anderen therapeutischen Bereichen zu behandeln.

Neue Indikationen für lancierte Mittel

Für die bereits lancierten Mittel wie Cosentyx, Beovu, Piqray und Kisqali geht Novartis davon aus, noch an die 40 weitere Indikationen zu erforschen.

Schon in absehbarer Zukunft geht Novartis davon aus, sein Mittel Ofatumumab zur Behandlung von schubförmiger MS auf den Markt zu bringen. Auch Fevipiprant bei Asthma, die Radioligandtherapie Lu-PSMA-617 bei Prostatakrebs, Adakveo bei Sichelzellkrankheiten und Canakinumab bei Lungenkrebs zählt der Konzern in der Mitteilung zu den kurzfristig erwarteten Markteinführungen.

hr/rw

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Online
Zuletzt online: 12.12.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 24'351
Novartis erreicht gesteckte

Novartis erreicht gesteckte Ziele bei Asthma-Mittel

Novartis vermeldet in einer zulassungsrelevanten Phase-III-Studie zu einem Asthma-Mittel entscheidende Fortschritte. Ziel des Mittels war eine Verbesserung der Lungenfunktion bei Asthma-Patienten.

06.12.2019 08:14

Novartis hat mit seiner Dualkombination QMF149 in der zulassungsrelevanten Phase-III-Studie PALLADIUM die gesteckten Ziele erreicht. So habe diese inhalierbare Kombination zu einer Verbesserung bei den betroffenen Asthma-Patienten geführt, wenn sie die Lösung einmal täglich angewandt haben, wie der Konzern am Freitag mitteilte.

Ziel war es, eine Verbesserung der Lungenfunktion bei diesen Patienten zu erreichen. Aber auch die Asthmakontrolle konnte mit der Kombination verbessert werden. QMF149 wurde in der Studie mit der Standardtherapie verglichen.

QMF149 besteht den Angaben zufolge aus Indacaterolacetat und Mometasonfuroat (IND/MF). Dabei erweitert Indacaterol die Bronchien. Bei Mometasonfuroat handelt es sich um ein stark wirksames Glucocorticoid, das auch zur Behandlung von Asthma bronchiale eingesetzt wird.

In der von Novartis getesteten Kombination QMF149 führt eine mittlere und hohe Dosierung zu einer Verbesserung der Lungenfunktion. Die Verbesserung war gegenüber der gängigen Standardtherapie mit Mometasonfuroat überlegen.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Seiten