ABB

ABB Aktie 

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Deutsche Bank bestätigt Kaufempfehlung

#ABB – Deutsche Bank bestätigt Kaufempfehlung!

(wirtschaftsinformation.ch) – Die Deutsche Bank hat heute Morgen das Kursziel von ABB (CHF 19.80) von CHF 24 auf CHF 23 gesenkt. Weil der zuständige Branchenanalyst weiterhin ein Aufwärtspotenzial von +16% sieht, hat er die Kaufempfehlung bestätigt. Im Bereich Robotics sei mit einer sequentiellen Verschlechterung zu rechnen. Zudem dürften die Margen auch in anderen Bereichen unter Druck bleiben. Insofern werden die am 25. Juli anstehenden Quartalszahlen kaum als positiver Kurskatalysator wirken, schreibt der Verfasser des Research-Kommentars. Für die Aktie spreche allerdings, dass der Abschluss der Devestition der Division Power Grid bevorstehe, heisst es weiter.

Elias
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ABB verkauft Solarwechselrichtergeschäft nach Italien

Der Industriekonzern verspricht sich vom Verkauf eine Anhebung der operativen Marge des Geschäftsbereichs Elektrifizierung um etwas mehr als 50 Basispunkte.

(AWP) Der Industriekonzern ABB (ABBN 18.685 -1.94%) trennt sich von seinem Geschäft mit Solarwechselrichtern. Der Bereich mit rund 800 Mitarbeitenden und einem Umsatz von zuletzt 290 Mio. $ wird an den italienischen Konzern Fimer verkauft. Der Verkauf soll die Zukunftsperspektiven des Bereichs verbessern und es ABB ermöglichen, das Geschäftsportfolio auf andere Wachstumsmärkte auszurichten, wie der Konzern am Dienstag mitteilte.

Durch die Transaktion rechnet ABB im zweiten Quartal mit einer nicht-operativen Belastung nach Steuern von rund 430 Mio. $. Etwa 75% davon würden sich im Cashflow von ABB widerspiegeln, als Mittelabfluss an Fimer. Ab dem zweiten Halbjahr rechnet der Konzern zudem mit Separations- und Abwicklungskosten von bis zu 40 Mio. $.

Das Geschäft mit Solarwechselrichtern ist Teil des Geschäftsbereichs Elektrifizierung. ABB ist damit in mehr als 30 Ländern aktiv und unterhält Produktions- und Entwicklungsstandorte in Italien, Indien und Finnland. Nach Abschluss wird mit einem positivem Effekt auf die Marge des Bereichs um rund 50 Basispunkte gerechnet.

Abschluss voraussichtlich 2020

Der Abschluss der Transaktion soll im ersten Quartal 2020 erfolgen. Er sei von Bedingungen abhängig, wie etwa der Separation der Bereiche sowie vorherigen Konsultationen mit den Arbeitnehmervertretungen.

Für die Kunden und Mitarbeitenden würden beide Unternehmen einen reibungslosen Übergang sicherstellen, hiess es weiter. Fimer werde alle bestehenden Garantieverpflichtungen erfüllen, und ABB werde die Käuferin für die Übernahme des Geschäfts und der damit verbundenen Verbindlichkeiten entschädigen.

Das Unternehmen Fimer mit Sitz in Vimercate nördlich von Mailand stellt neben Wechselrichtern auch Schweiss- und Ladestationen für Elektrofahrzeuge her. Mit der Übernahme will die Firma ihre strategische Ausrichtung auf das Solargeschäft stärken.

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Ausblick ABB: Quartalsumsatz

Ausblick ABB: Quartalsumsatz von 6,96 Milliarden US-Dollar erwartet

Der Industriekonzern ABB veröffentlicht am Donnerstag, 25. Juli, die Ergebnisse zum zweiten Jahresviertel 2019. Insgesamt haben acht Analysten zum AWP-Konsens beigetragen.

23.07.2019 14:03

Q2 2019E (in Mio USD) AWP-Konsens Q2 2018 Auftragseingang 7'260 7'133 Umsatz 6'964 6'731 operativer EBITA 814 855

FOKUS: ABB präsentiert die Zahlen zum zweiten Quartal 2019 zum ersten Mal gemäss der geänderten Divisionsstruktur. Über die sich nach dem Verkauf an Hitachi im Ablöseprozess befindende Division Stromnetze wird nur unter der Rubrik "nicht weiter geführtes Geschäft" berichtet. Die verbliebenen drei Divisionen wurden per April 2019 erneut in vier Divisionen aufgeteilt, nämlich Elektrifizierung, Industrieautomation, Antriebe sowie Robotik & Fertigungsautomation. Die Vergleichbarkeit der Ergebnisse mit dem Vorjahr ist entsprechend eher schwierig.

Unabhängig davon gehen die Analysten davon aus, dass sich die Dynamik in verschiedenen Geschäftsbereichen von ABB abgeschwächt haben dürfte. Die Krise der weltweiten Autoindustrie dürfte sich dabei insbesondere in der Division Robotik & Fertigungsautomation niedergeschlagen haben. Ausserdem wird erwartet, dass sich die Währungen negativ auf Umsatz und Auftragseingang ausgewirkt haben.

Der Gewinn wird von verschiedenen Sonderkosten belastet sein. So dürfte sich erneut die Akquisition von GE Industrial Solutions negativ bemerkbar machen, ebenso der kürzlich bekanntgegebene Verkauf des Solarwechselrichter-Geschäfts sowie auch Kosten für den laufenden Konzernumbau mit der Abschaffung der Matrixstruktur.

Weiter ist zudem die Frage nach dem Nachfolger für den ehemaligen CEO Ulrich Spiesshofer offen, welcher im April gegangen ist und seither interimistisch von VR-Präsident Peter Voser ersetzt wird. Einzelne Analysten spekulieren damit, dass der Name dieser Person bald bekanntgegeben wird, dass es aber noch eine Weile dauern könnte, bis er seine Aufgabe übernimmt. Dies deute auf einen externen Nachfolger, welcher noch bei einem anderen Unternehmen engagiert ist.

ZIELE: Für das Gesamtjahr 2019 stellte Finanzchef Timo Ihamuotila im April eine gegenüber dem Vorjahr verbesserte operative Marge (EBITA) in Aussicht, welche aber weiterhin von der Integration der Sparte Industrial Solutions von General Electric belastet sein werde. Die mit dem Verkauf der Sparte Stromnetze und der Auflösung der bisherigen Matrixstruktur verbundene Transformation des Unternehmen befindet sich laut Ihamuotila auf Kurs.

Peter Voser fügte zudem an der Generalversammlung vom Mai an: "Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, insbesondere im Europa, sehen wir Umsatzwachstum und Margen-Verbesserung im Jahr 2019." Er bestätigte dabei die bisherige Spannbreite für die mittelfristig angestrebte operative Gewinnmarge auf Stufe EBITA von 13 bis 16 Prozent.

Voser rechnet für ABB aber auch mit einem turbulenten Jahr 2019. "Es gibt deutlichen Gegenwind in einigen der Märkte, in denen wir tätig sind", sagte Peter Voser vor zwei Wochen in einem Interview.

PRO MEMORIA: Beim ABB kam es im April zu einem Wechsel an der Spitze. Der in den vergangenen Jahren immer wieder kritisierte Ulrich Spiesshofer gab seinen Posten als Konzernchef per sofort ab. Interimistisch übernahm VR-Präsident Peter Voser das Ruder. Spiesshofer warf das Handtuch zu einem überraschenden Zeitpunkt. Denn nur weniger Monate zuvor hatte der Konzern den von verschiedenen Aktionären immer wieder geforderten Verkauf der Stromnetzsparte in die Wege geleitet.

Die Profitabilität im ersten Quartal wurde durch die Integration der von General Electric übernommenen Sparte Industrial Solutions (GEIS) belastet. Hinzu kamen negative Effekte durch so genannte "Stranded Costs", die im Zusammenhang mit dem laufenden Devestitionsprozess der Stromnetzsparte anfielen. "Stranded Costs" sind laut ABB die vom Konzern für die Division Stromnetze erbrachte Dienstleistungen, die aber nicht die Kriterien für eine Bilanzierung als nichtfortgeführte Aktivitäten erfüllen.

ABB geht davon aus, dass der Grossteil dieser Kosten entweder auf die Stromnetze übertragen wird, oder mit dem im ersten Halbjahr 2020 erwarteten Abschluss der Transaktion wegfällt.

AKTIENKURS: Der Aktienkurs von ABB hat von den zahlreichen Änderungen keine Impulse bekommen. Im Vergleich zum Stand von Ende 2018 hat das Papier leicht nachgegeben, womit sich zum um rund 18 Prozent höheren Gesamtmarkt SMI eine doch recht grosse Diskrepanz ergibt. Bereits im Vorjahr hatten ABB mehr als 28 Prozent an Wert verloren.

yl/cf

(AWP)

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ABB mit Gewinneinbruch -

ABB mit Gewinneinbruch - leichtes Umsatzwachstum

Der Industriekonzern veröffentlichte am Morgen Ergebnisse zum zweiten Jahresviertel. Demnach konnte das Unternehmen im zweiten Quartal wachsen, generiert aber weniger Gewinn als im Vorjahresquartal.

25.07.2019 07:32

Der Auftragseingang legte um 4 Prozent zu auf 7,40 Milliarden US-Dollar und der Umsatz um 7 Prozent auf 7,17 Milliarden. Auf vergleichbarer Basis, also unter Ausklammerung der Portfolio- und Währungseffekte, zogen die Aufträge um 1 Prozent an und der Umsatz um 2 Prozent, wie ABB am Donnerstag mitteilte. Das Wachstum hat sich damit gegenüber dem ersten Quartal etwas beschleunigt.

Dabei schwächte sich der Umsatz in der Division Robotik & Fertigungsautomation ab. Hier hat sich insbesondere der vom Abschwung in der Automobilindustrie und im Maschinenbau bemerkbar gemacht. Dies wurde aber durch das Umsatzplus in den Geschäftsbereichen Elektrifizierung, Industrieautomation und Antriebstechnik kompensiert, wie ABB weiter schrieb.

Nach Regionen betrachtet zeigte sich ein uneinheitliches Bild. In Europa blieb der Auftragseingang stabil und auf dem amerikanischen Kontinent verbesserten sich die Aufträge um 7 Prozent. Die Region Asien, Naher Osten und Afrika (AMEA) wies ein Minus von 3 Prozent aus. Hier legte Indien zu, während etwa China einen Rückgang bei den Ordern verbuchte.

Tieferer EBITA

Der operative Gewinn vor Abschreibungen (EBITA) verminderte sich dagegen um 4 Prozent auf 825 Millionen US-Dollar, während die entsprechende Marge auf 11,5 von zuvor 12,6 Prozent zurückging. Der Wert wurde unter anderem vom Einfluss der Integration der von GE übernommenen Sparte Industrial Solutions oder von den sogenannten "Stranded Costs" gedrückt. Dies sind laut ABB die vom Konzern für die Division Stromnetze erbrachten Dienstleistungen, die aber nicht die Kriterien für eine Bilanzierung als nichtfortgeführte Aktivitäten erfüllen.

Das Konzernergebnis war mit 64 Millionen Dollar deutlich geringer als im Vorjahr, als 681 Millionen erreicht wurden. ABB hat aus dem Verkauf des Solarwechselrichtergeschäfts eine Belastung von 455 Millionen verbucht. Der Konzerngewinn aus nicht fortgeführten Aktivitäten betrug 142 Millionen.

Fortschritte bei Restrukturierung

Bei der Ausgliederung des Stromnetzgeschäfts, der Integration von GE Industrial Solutions (GEIS) und der Einführung des neuen Betriebsmodells seien Fortschritte gemacht worden. Das Kostensparziel von 150 bis 200 Millionen Dollar im laufenden Jahr soll erfüllt werden. Auch das Einsparungsziel von insgesamt 500 Millionen durch die Neuausrichtung bis 2021 wurde bestätigt.

Mit Blick nach vorne bleibt ABB weiter vorsichtig. Beim Umsatz auf vergleichbarer Basis wird 2019 ein moderates Umsatzwachstum erwartet, das vom Auftragsbestand des Unternehmens gestützt werde, wie es hiess. Beim EBIT wird mit einer Verbesserung der Marge gerechnet. Dies werde unterstützt durch eine verbesserte Performance von GEIS, dem weiteren Wegfall von Stranded Costs, Verbesserungen im Nicht-Kerngeschäft und durch das Vereinfachungsprogramm von ABB.

Die makroökonomischen Zeichen seien für Europa und China uneinheitlich, während sich das Wachstum in den USA nachhaltiger darstellt. Die Absatzmärkte von ABB würden sich robust zeigen, wobei auf einigen Märkten Gegenwind herrsche, insbesondere in der Fertigungsindustrie. Der Ölpreis und Effekte aus der Währungsumrechnung würden das Unternehmensergebnis voraussichtlich weiterhin beeinflussen.

(AWP)

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ABB erhält millionenschweren

ABB erhält millionenschweren Modernisierungsauftrag aus Kasachstan

Der Elektrotechnikkonzern ABB hat einen mehrere Millionen Dollar schweren Auftrag zur Modernisierung einer Ölraffinerie in Kasachstan erhalten. Modernisiert werden soll die Ölraffinerie Shymkent, wie ABB am Dienstag mitteilt. Weitere Angaben zu den finanziellen Details der Order wurden nicht gemacht.

30.07.2019 08:21

Bei dem Digitalisierungs-Projekt komme die Lösung 'ABB Ability' zum Einsatz, womit Daten und Analysen zum Zustand der Anlagen in Echtzeit gewonnen und ausgewertet werden können. Der Betreiber PetroKazakhstan Oil Products (PKOP) erhalte auf diese Weise einen Einblick in die kritischen Anlagen und Produktionsprozesse, wie es weiter hiess.

pre/yr

(AWP)

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Sandvik-CEO wird als ABB-Chef gehandelt

Björn Rosengren soll beim Industriekonzern zuoberst auf der Liste als Nachfolge für Ulrich Spiesshofer stehen, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg.

Vielleicht steht bald ein Schwede an der ABB-Spitze: Gemäss einer Meldung der Nachrichtenagentur Bloomberg gilt Björn Rosengren als grösster Favorit für die Nachfolge von Ulrich Spiesshofer als CEO des Industriekonzerns. Der 60-Jährige ist derzeit Chef des grössten schwedischen Industriekonzerns Sandvik.

Seit 2015 steht Rosengren an der Spitze von Sandvik. Unter seiner Führung hat sich der Aktienkurs des Konzerns mit Sitz in Stockholm beinahe verdoppelt. Davor leitete er den finnischen Motorenbauer Wärtsilä. Bereits Mitte Mai war der schwedische Manager als Kandidat für den CEO-Posten bei ABB (ABBN 18.845 2.25%) gehandelt worden.

ABB sagte auf Anfrage der «Finanz und Wirtschaft», sie kommentiere keine Gerüchte zu möglichen Kandidaten. Der Status sei derselbe wie bereits vor einer Woche. Anlässlich der Präsentation der Halbjahreszahlen hatte Verwaltungsratspräsident Peter Voser gesagt, die Suche nach einem neuen CEO schreite schneller voran als geplant.

Bei ABB hat derzeit Peter Voser auch die Position als CEO inne. Mitte April war Ulrich Spiesshofer per sofort von seinem Amt zurückgetreten. Spiesshofer führte ABB seit 2013 und war die vergangenen 14 Jahre für den Industriekonzern tätig.

https://www.fuw.ch/article/sandvik-ceo-wird-als-abb-chef-gehandelt/

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Börse reagiert positiv auf

Börse reagiert positiv auf Rosengren-Ernennung zum ABB-Konzernchef

Der Verwaltungsrat des ABB-Konzerns hat Björn Rosengren einstimmig zum neuen Konzernchef ernannt. An der Börse findet der Entscheid Zuspruch.

Aktualisiert um 08:10

Er werde ab März 2020 die Industriegruppe führen. Rosengren folgt damit auf Ulrich Spiesshofer, der unlängst zurückgetreten war. Der 60-jährige Rosengren ist laut einer Medieninformation der ABB-Gruppe vom frühen Montagmorgen schwedischer Staatsbürger.

Seit dem Jahr 2015 ist er Konzernchef des Technologiekonzerns Sandvik. Davor war er laut den Angaben bei dem Hersteller von Stromerzeugungssystemen Wärtsilä Corporation als CEO sowie bei dem Anbieter von Produktivitätslösungen Atlas Copco in verschiedenen Managementfunktionen tätig gewesen.

Im Communiqué wird er mit den Worten zitiert, dass er sich geehrt fühle, die Aufgaben bei ABB übernehmen zu dürfen. Er werde ab Februar 2020 bei ABB eintreten und ab März 2020 dann die Geschäfte als Konzernchef führen. Rosengren war schon seit Wochen als neuer Chef von ABB kolportiert worden.

Vorbörslich steigt der Kurs der ABB-Aktie um 1,2 Prozent und führt damit das Feld im SMI an.

ABB-Verwaltungsratspräsident Peter Voser, der seit dem Rücktritt von Spiesshofer auch als CEO amtet, werde sich ab dem Zeitpunkt März 2020 wieder ausschliesslich die Funktion des Verwaltungsratspräsidenten ausüben, hiess es weiter. Nach einer ausführlichen Suche sei der ABB-Verwaltungsrat davon überzeugt, dass Rosengren der beste Kandidat für diese Position sei, sagte Voser gemäss der Medieninformation. Rosengren verstehe es unter anderem, dezentrale Organisationen erfolgreich aufzubauen und zur Wertsteigerung von Unternehmen beizutragen.

Voser werde zudem am Montagmorgen an einer Telefonkonferenz allfällige Fragen zu dem Führungswechsel beantworten. Björn Rosengren hat einen berühmten Namensvetter in Schweden. Er sollte aber nicht mit dem schwedischen Politiker und einstigen schwedischen Minister gleichen Namens verwechselt werden.

(SDA/cash)

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ABB (Asea Brown Boveri) Underweight

NEW YORK (dpa-AFX Analyser) - Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für ABB nach Ernennung von Sandvik-Chef Björn Rosengren zum neuen Vorstandsvorsitzenden auf "Underweight" mit einem Kursziel von 19 Franken belassen. Die Probleme des Technologiekonzerns blieben dieselben, aber mit Rosengren komme ein fähiger Chef, der sie angehe, schrieb Analyst Andreas Willi in einer am Montag vorliegenden Studie./ajx/mis

Veröffentlichung der Original-Studie: 12.08.2019

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ABB Neutral Kursziel von 20,50 Franken

ZÜRICH (dpa-AFX Analyser) - Die Schweizer Großbank UBS hat die Einstufung für ABB nach der Ernennung von Björn Rosengren zum neuen Konzernchef auf "Neutral" mit einem Kursziel von 20,50 Franken belassen. Analyst Guillermo Peigneux Lojo rechnet laut einer am Montag vorliegenden Studie mit einer positiven Reaktion der Finanzmärkte auf die Personalie des Schweizer Industriekonzerns./bek/edh

Veröffentlichung der Original-Studie: 12.08.2019

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ABB und der ewige Traum von 35 Kursfranken

Ein Grossaktionär von ABB sieht die Aktien auf 35 Franken steigen.

Vor gut vier Jahren stieg Cevian Capital unter lautem medialem Getöse bei ABB ein. Genauso wie es sich für einen für seine aktive Einflussnahme bei Unternehmen berüchtigten Finanzinvestor eben gehört. Schon damals liessen die Vertreter des neuen Grossaktionärs die Öffentlichkeit wissen, dass das schweizerisch-schwedische Industriekonglomerat in mehrere voneinander unabhängige Unternehmen aufgespaltet eigentlich 35 Franken je Aktie wert sein müsste.

Mit diesen Zerschlagungsplänen stiess Cevian Capital beim Verwaltungsrat zunächst auf taube Ohren. Im vergangenen Dezember erzielte der Grossaktionär dann aber einen Etappensieg, als ABB einen Verkauf von gut 80 Prozent des Stromnetzgeschäfts an das langjährige japanische Partnerunternehmen Hitachi bekanntgab.

An der Börse hielt die Freude über diesen Etappensieg nur kurz. Nach einem frühen Vorstoss auf über 20 Franken gingen die Aktien an diesem Tag letztendlich sogar mit einem Minus von fast 2 Prozent aus dem Handel - obwohl Analysten den Verkaufserlös von rund 7,6 bis 7,8 Milliarden Dollar damals als ziemlich gut beurteilten.

Die Aktien von ABB (rot) schneiden im Zwölf-Monate-Vergleich deutlich schlechter als der SMI (grün) ab. (Quelle: cash.ch)

Vor wenigen Tagen kosteten die Papiere zeitweise nur noch 17,25 Franken. Das ist so wenig wie seit über drei Jahren nicht mehr. Nur die Ernennung von Björn Rosengren zum zukünftigen Firmenchef verhinderte einen noch schlimmeren Kursrutsch. Als profunder Branchenkenner und erfahrener Turnaround-Manager galt Rosengren schon seit längerer Zeit als Wunschkandidat des Grossaktionariats.

Es überrascht deshalb kaum, steht seitens von Cevian Capital auch jetzt wieder ein Aktienkurs von 35 Franken im Raum - was als nicht ganz uneigennütziges Wunschdenken eines Grossaktionärs abgetan werden muss. Denn der neue Firmenchef tritt kein einfaches Erbe an. Sowohl seinem Vorgänger Ulrich Spiesshofer, als auch dessen Vorgänger Joe Hogan blieb es verwehrt, ABB wieder auf Kurs zu bringen. Kommt erschwerend hinzu, dass die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Vergangenheit auch schon einfacher waren.

Was die Börse interessiert, sind rasche Erfolge. Stattdessen ist vielmehr Geduld gefragt. Selbst bei einer Zerschlagung in mehrere voneinander unabhängige Unternehmen ist ABB niemals 35 Franken je Aktie wert. Wenigstens ein Ass hat Rosengren allerdings noch im Ärmel: Sobald die Milliarden aus dem Verkauf des Stromnetzgeschäfts fliessen, kann er den Aktien seines Arbeitgebers über ein Aktienrückkaufprogramm neues Leben einhauchen. Ich plädiere an dieser Stelle dafür, dass ABB allen seinen Aktionären handelbare Put-Warrants zuteilt. Wer an seinen Aktien festhalten will, kann die Put-Warrants abstossen und erzielt so wenigstens einen kleinen Erlös.

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alpenland
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nächste Abspaltung ?

ABB: Kommt schon bald die nächste Abspaltung?
In Stockholm kursieren Gerüchte, die Industriegruppe könnte unter dem künftigen CEO Björn Rosengren den Verkauf der Division Elektrifizierung planen. Der grösste Aktionär von ABB soll das Projekt unterstützen.

Mark Dittli
05.09.2019, 11.11 Uhr

Elias
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ABB finden nicht aus dem Tief

Die Aktien von ABB gehören auch am Montag zu den schwächeren Werten im SMI. Die Titel setzen damit ihre Talfahrt der vergangenen Tage fort.

Kursdämpfend wirkt, dass sich weitere Analysten dem Reigen der pessimistischer gewordenen Investoren angeschlossen haben.

Um 9.40 Uhr verlieren ABB 0,7 Prozent auf 17,95 Franken, dies bei mässigem Handelsvolumen. Der Gesamtmarkt (SMI) steht aktuell 0,44 Prozent höher. Seit Jahresanfang haben die Titel damit rund 4 Prozent abgegeben.

Im Verlaufe der vergangenen Woche hatten gleich drei Broker ihre Kursziele für die ABB-Valoren nach unten gesenkt. Diesen haben sich nun zu Wochenbeginn mit Deutsche Bank und HSBC zwei weitere Institute angeschlossen. Erstere erwartet, dass der Kapitalgüterhersteller am 23. Oktober eine Wachstumsabschwächung für das dritte Quartal, insbesondere im Bereich Robotics, zeigen wird. Mit Ausnahme des Bereichs Electrification Products, der dank Kosteneinsparungen eine Margensteigerung erreicht haben sollte, sehen die Experten sowohl bei Industrial Automation als auch Robotics signifikant tiefere Margen.

Auch HSBC geht davon aus, dass die Abschwächung des makroökonomischen Umfelds insbesondere bei Robotics und Industrial Automation ihren Zoll verlangt hat. Die Experten rechnen, dass im gegenwärtig schwierigen Umfeld der Anteil der Geschäftsbereiche, die entweder ertüchtigt, verkauft oder in Joint-Ventures überführt werden muss, zugenommen hat. Der designierte CEO Björn Rosengren, der am 1. März 2020 bei ABB die Geschäftsleitung übernehmen wird, habe diesbezüglich bei Sandvik erfolgreich Erfahrungen gesammelt, meinen die HSBC-Analysten.

Vergangen Woche hatten Oddo BHF, JPMorgan und Société Générale ihre Kursziele für ABB nach unten revidiert.

(AWP)

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Ist der Boden erreicht?

Ein enttäuschender Zykliker ist ABB. Der Industriekonzern hat in diesem Jahr an der Börse in einem sehr positiven Gesamtmarkt 4 Prozent eingebüsst. In den letzten drei Wochen fiel die Aktie gar um 12 Prozent auf aktuell unter 17,80 Franken. Allein in der vergangenen Woche haben drei Analysten ihre Kursziele gesenkt, am Montag kamen mit Deutsche Bank und HSBC zwei weitere hinzu. Erwartet wird eine Wachstumsabschwächung im dritten Quartal, insbesondere im Bereich Robotics.

Kursentwicklung ABB-Aktie seit Jahresbeginn, Quelle: cash.chDoch diese negative Erwartungshaltung bei ABB könnte der Aktie auch dienlich sein: "Der Kursrückfall ist aus unserer Sicht zu stark ausgefallen und somit ist einiges an Negativem schon eingepreist", so Estermann von der LUKB. Seiner Meinung nach wird ABB die inzwischen gesenkten Konsensprognosen im dritten Quartal knapp erreichen. Und sollte beim Handelskonflikt zwischen USA und China eine Annäherung stattfinden, erwartet Estermann gar eine positive Reaktion beim ABB-Kurs.

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Domtom01
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Ja

Aber es bleibt eine langweilige Aktie, die kurz- bis mittelfristig nur aufgrund äusserer Umstände grössere Moves machen kann. Wenn ich schlafen will, lege ich mich ins Bett.

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Domtom01 hat am 09.10.2019 10

Domtom01 hat am 09.10.2019 10:36 geschrieben:

Aber es bleibt eine langweilige Aktie, die kurz- bis mittelfristig nur aufgrund äusserer Umstände grössere Moves machen kann. Wenn ich schlafen will, lege ich mich ins Bett.

 

Oder man schreibt Calls auf die Aktien, welche man im Depot hat. Das gibt im Verlaufe eines Jahres mehr als die Dividende.

Noch mehr holt man mit einem Short-Strangle (Short-Put und Short Call) heraus.

 

Als Stillhalter legt man sich fast zwangsläufig ins Bett. Es ist eine langweilige Strategie. Aber sie lohnt sich.

 

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Domtom01
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das stimmt

So geht es natürlich auch. Hast du ja an anderer Stelle schon ausführlich dargelegt. 

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Bei ABB zeichnet sich die nächste Enttäuschung ab

Gut zwei Wochen vor der Quartalsergebnisveröffentlichung vergeht kaum ein Tag, ohne dass nicht wenigsten ein Analyst seine Gewinnschätzungen für ABB mit dem Rotstift überarbeitet. Neu ist dieses Phänomen bei weitem nicht. Solche Abwärtsanpassungen lassen sich - zumindest gefühlt - schon seit Jahren immer wieder beobachten. Und trotzdem kommt es vor, dass der schweizerisch-schwedische Industriekonzern die Analystenerwartungen selbst dann noch verfehlt.

So locker wie in den letzten Tagen sass den Analysten der Rotstift übrigens noch selten. Egal ob bei J.P. Morgan, HSBC oder der Citigroup - wo immer man auch hinschaut, werden die Gewinnschätzungen gekürzt.

Ergebnisängste setzten den Aktien von ABB in den letzten Tagen sichtlich zu (Quelle: www.cash.ch)

Helvea ging am gestrigen Dienstag sogar noch einen Schritt weiter und stufte die Aktien von ABB kurzum von "Buy" auf "Add" herunter. Gleichzeitig strich Analyst Luis Pereira sein Kursziel im Zuge einschneidender Gewinnschätzungsreduktionen auf 19 (zuvor 21,70) Franken zusammen. Damit beträgt das rechnerische Aufwärtspotenzial keine sieben Prozent mehr. Überzeugung sieht anders aus.

Eigentlich schreit die augenscheinliche Häufung von Abwärtsanpassungen geradezu nach einer nahenden Enttäuschung. Allerdings nimmt die Wahrscheinlichkeit, dass die Papiere von ABB in zwei Wochen mit Kursverlusten auf den Zahlenkranz reagieren, mit jedem weiteren den Rotstift ansetzenden Analysten ab.

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ABB-Aktie steigt nach

ABB-Aktie steigt nach Quartalszahlen

ABB erleidet zwar einen Gewinnrückgang, übertrifft die Erwartungen der Analysten jedoch deutlich. Obwohl der Zahlenkranz nicht einfach zu beurteilen ist, setzt die Aktie zu einer Kurserholung an.

23.10.2019 08:31

Von Lorenz Burkhalter

ABB erleidet im dritten Quartal einen Gewinnrückgang in Höhe von 15 Prozent. Doch damit schneidet der schweizerisch-schwedische Industriekonzern auf den Stufen operativer Gewinn (EBITA) und Reingewinn besser ab, als Analysten befürchtet hatten. Beim Reingewinn werden sogar die höchsten Schätzungen übertroffen.

Allerdings ist der vorliegende Zahlenkranz von einer Vielzahl einmaliger Faktoren geprägt und deshalb nur schwierig zu lesen. Neben Kosten für die Vereinfachung der Organisationsstruktur fielen auch solche für die Ausgliederung und den Verkauf des Stromnetzgeschäfts an. Im Gegenzug trugen einmalige Erträge überdurchschnittlich stark zum Quartalsgewinn bei. Hinzu kommt, dass viele Analysten ihre Schätzungen unmittelbar vor der Ergebnisveröffentlichung noch mit dem Rotstift überarbeitet haben.

Im vorbörslichen Handel von Julius Bär legen die Anleger ihre Vorsicht langsam ab. Zur Stunde notiert die ABB-Aktie zum Mittelkurs bei 19,56 Franken und damit 0,4 Prozent höher.

Björn Rosengren übernimmt schon bald das Ruder

Als ABB Mitte August den langjährigen Sandvik-Chef Björn Rosengren zum Nachfolger von Firmenchef Ulrich Spiesshofer ernannte, liess das Unternehmen durchblicken, dass Rosengren am 1. Februar des nächsten Jahres eintreten werde. Den CEO-Job soll er am 1. März übernehmen.

Es wartet auf Rosengren bei seinem zukünftigen Arbeitgeber viel Arbeit. Er muss ABB nach dem Verkauf des Stromnetzgeschäfts an die japanische Hitachi neu erfinden. Gleichzeitig stehen Forderungen von Grossaktionären im Raum, die die verbleibenden Geschäftsaktivitäten am liebsten auf zwei voneinander unabhängige Unternehmen verteilt sähen.

Und dann wäre da noch die allgemeine Unzufriedenheit über die Aktienkursentwicklung. Mit einem mageren Plus von 3 Prozent seit Jahresbeginn zählt die ABB-Aktie zu den SMI-Komponenten mit der schwächsten Entwicklung in diesem Jahr. Im langjährigen Vergleich öffnet sich die Schere zum breiten Markt sogar noch weiter.

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ABB weiter stark

An der Spitze der Blue Chips stehen ABB (+3,1 Prozent). Der Elektrotechnikkonzern befindet sich seit der Veröffentlichung des Quartalsberichts am Vortag im Aufwind. Analysten haben sich positiv über die Ergebnisse geäussert. Zuletzt habe SEB Equities den Titel zudem auf "Buy" von "Hold" hochgestuft, heisst es am Markt.

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ABB erhält Grossauftrag für

ABB erhält Grossauftrag für Offshore-Windpark in Grossbritannien

ABB hat einen Auftrag in Grossbritannien an Land gezogen. Konkret soll der Offshore-Windpark Dogger Bank mit ABB-Technologie ans britische Stromnetz angeschlossen werden, wie der Konzern am Mittwoch mitteilt. Finanzielle Angaben werden keine gemacht, es ist aber von einem grossen Auftrag die Rede.

30.10.2019 08:37

Der Dogger-Windpark in der Nordsee soll laut den Angaben dereinst 4,5 Millionen Haushalte mit Strom versorgen. Es sei damit das weltweit bedeutendste Offshore-Windparkprojekt, so die Mitteilung. Auftraggeber seien das britische Energieunternehmen SSE Renewables und der norwegische Stromversorger Equinor.

Beim Projekt komme die Höchstspannungsgleichstrom-Übertragungstechnik (HGÜ) zum Einsatz, schreibt ABB weiter. ABB werde dabei die "HVDC-Light-Konvertersysteme", Projektpartner Aibel zwei HGÜ-Offshore-Konverterplattformen liefern.

Die HGÜ-Technik ist laut den Angaben besonders geeignet für die Übertragung von Offshore-Windenergie über grosse Distanzen zum Festland. Sie sei eine "hocheffiziente Alternative" zum Wechselstrom für die Übertragung grosser Strommengen.

rw/mk

(AWP)

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ABB verkauft zwei Joint Ventures in Shanghai

Der Industriekonzern ABB macht bei der stetigen Optimierung des Geschäftsportfolios einen weiteren Schritt. So werden die Anteile an zwei Joint Ventures in Shanghai verkauft.

Sämtliche Anteile an der Shanghai ABB Breakers Co. Ltd und an der Shanghai ABB Guangdian Electric Co. Ltd würden verkauft, teilte ABB am Donnerstag mit. Ein entsprechender Vertrag mit dem Joint Venture-Partner Shanghai Guangdian Electric Group (SGEG) bei beiden Gesellschaften sei unterzeichnet worden. Finanzielle Einzelheiten werden keine bekanntgegeben.

ABB hatte die Anteile im Rahmen der Übernahme von General Electric Industrial Solutions (GEIS) im Jahr 2018 übernommen und hielt an beiden Gemeinschaftsunternehmen je 60 Prozent. Die langjährige Zusammenarbeit mit SGEG soll über mehrjährige wechselseitige Lieferverträge fortgesetzt werden. Der Abschluss des Verkaufs ist für das vierte Quartal 2019 vorgesehen.

SGEG stellt Nieder- und Mittelspannungsschalter, Schaltanlagen und Transformatoren her.

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Das Ende des 20-Franken-Fluchs?

Unter der Führung von Ulrich Spiesshofer hat es die ABB-Aktie über sechs Jahre nie geschafft, sich nachhaltig von der 20-Franken-Marke zu lösen. So wurde Spiesshofer bisweilen etwas spöttisch "Mister 20 Franken" genannt. Inzwischen leitet VR-Präsident Peter Voser den Industriekonzern ad interim, kommenden Februar wird der Schwede Björn Rosengren übernehmen. Tatsächlich ist nun Bewegung in den Aktienkurs gekommen: Plus 15 Prozent sind es in den letzten vier Wochen, aktuell kostet die Aktie 21,55 Franken.

Kursentwicklung ABB-Aktie in den letzten 52 Wochen, Quelle: cash.ch

 

Für Schwung sorgten Ende Oktober die Quartalszahlen, die trotz eines Gewinnrückgangs die Erwartungen übertreffen konnten (cash berichtete). Künftig könnte sich die Marge verbessern, da die Kosten für den laufenden Konzernumbau sowie die Integration der vom US-Konzern GE übernommenen Elektrosparte Industrial Solutions langsam wegfallen werden. Auch am Investors Day vergangene Woche verbreitete die ABB-Führung Zuversicht, durch Fokus auf Trendthemen wie Datenzentren soll das Marktwachstum von 3 Prozent übertroffen werden.

Aber: Die konjunktursensitive ABB muss in den nächsten Monaten in einem eintrübenden Umfeld wohl auch Rückschläge einstecken, was die Aktie wieder zurückwerfen könnte. Der 20-Franken-Fluch ist noch nicht überwunden.

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Abspaltungsfantasien treiben ABB-Aktien in die Höhe

Die ABB-Aktien setzen am Mittwochnachmittag zu einer kräftigen Kurserholung an. Grund dürften die Aussagen von VR-Präsident Peter Voser über mögliche Abspaltungen von Konzernteilen sein.

Demnach wolle sich der Traditionskonzern möglicherweise von weiteren Geschäftsbereichen trennen. Konkrete Pläne hierfür lägen allerdings nicht auf dem Tisch.Um 13:50 Uhr gewinnen ABB Namen 3 Prozent auf 22,06 Franken. Der Gesamtmarkt (SMI) notiert im Gegenzug um 0,8 Prozent über dem Schlussstand vom Vortag.

Voser liess bereits am Montagabend vor Wirtschaftsjournalisten in Frankfurt durchblicken, dass nach der Abspaltung der Sparte Power Grids weitere Bereichsverkäufe folgen könnten. Er berichtete von entsprechenden Forderungen der beiden Grossaktionäre Cevian Capital und Artisan Partners und räumte ein, dass die Synergien zwischen den heutigen Divisionen nicht sehr gross seien.

Vor knapp einem Jahr gab ABB dem Druck der beiden Finanzinvestoren nach und gab den Verkauf der Sparte Power Grids an das Partnerunternehmen Hitachi bekannt. In einem ersten Schritt sollen gut 80 Prozent des Bereichs für rund 7,6 bis 7,8 Milliarden Dollar an die Japaner übergehen. Der Erlös soll an die Aktionäre zurückgeführt werden. Allerdings wurde die Abspaltung noch immer nicht vollzogen.

Aufspaltung seit längerem gefordert

Schon seit Monaten fordern Vertreter von Artisan Partners eine Aufspaltung der verbleibenden ABB in mindestens zwei voneinander unabhängige Unternehmen. Der Finanzinvestor ist für seine aktive Einflussnahme berüchtigt.

In wenigen Monaten, besser gesagt per Anfang März, stösst der langjährige Sandvik-Chef Björn Rosengren als neuer CEO zu ABB. Beobachter erhoffen sich in diesem Zusammenhang eine strategische Neuausrichtung, die auch die Abspaltung von Geschäftsbereichen umfassen könnte. Die Aussagen von Verwaltungsratspräsident Voser könnten jedenfalls in diese Richtung deuten, so lautet der Tenor.

Mit einem Kursplus von gut 18 Prozent seit Jahresbeginn bewegen sich die Aktien von ABB bei den Standardwerten aus dem Swiss Market Index nur im unteren Mittelfeld.

(AWP)

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