AUSTRIAMICROSYS (AMS)

ams I 

Valor: 24924656 / Symbol: AMS
  • 43.55 CHF
  • -5.51% -2.540
  • 10.12.2019 14:03:09
4'255 posts / 0 new
Letzter Beitrag
Pesche
Bild des Benutzers Pesche
Offline
Zuletzt online: 10.12.2019
Mitglied seit: 30.11.2006
Kommentare: 2'370
Peter Enis hat am 03.11.2019

Peter Enis hat am 03.11.2019 20:40 geschrieben:

Die osram zahlen interessiert niemanden.....

mutig deine aussage von weiteren downsides....

dir ist schon bewusst,dass die osram übernahme bereits 10 mia mcap eingenommen hat im ams kurs......

Mir ists egal....für dich hoffe ich nochmals auf chf 35!

 

 

Wenn am 12. Nov. die Zahlen von OSRAM schlecht sind, wird das sich auf den Kurs von AMS auswirken. Dann wird ein schlechter Deal zu einem noch schlechteren Deal.

Geld stinkt, aber ich liebe den Geschmack

Peter Enis
Bild des Benutzers Peter Enis
Offline
Zuletzt online: 10.12.2019
Mitglied seit: 09.01.2019
Kommentare: 70
Ein schlechter deal noch schlechter????

Wie kommst du auf solche aussagen??um es auch dir noch persönlich mitzuteilen...ams kauft nicht den osram umsatz und interessiert sich nicht für den aktuellen geschäftsgang....osram wird in 2-3 jahren ein komplett anderer konzern sein wobei sich die beiden technologien verschmelzen und neue produkte kreiert werden....ein rein technologischer schritt....

bitte schaut nach vorn und tut nicht so als wäre die börse ein rücklaufindikator wie man es bei gewissen posts meinen könnte......

kekko was meinst du so als selbständiger mit hohem tech know how?

Kekkomachine
Bild des Benutzers Kekkomachine
Offline
Zuletzt online: 10.12.2019
Mitglied seit: 08.10.2018
Kommentare: 374
Die Fusion der Technologie

Die Fusion der Technologie beider Unternehmen macht durchaus Sinn. ungf. 75% des Umsatzes von OSRAM sind technologisch für AMS interessant. Das kann man nicht bestreiten. Das Ganze hätte jedoch auch sehr wohl durch eine Fusion angegangen werden. OSRAM steht vor einer strategischen Weiche und diese ist heute noch nicht gelegt (der CEO hat nun die Hände gebunden, es ist schwer nun Entscheide zu treffen welche nicht als Angriff gegen AMS empfunden werden), die hätten eine Fusion sehr warscheinlich nicht abgelehnt; aber Alex will halt Kontrolle.

Eine Fusion wäre um einige hunderte Millionen billiger gewesen; hätte beidseitig die Integration gefördert, die Risiken verteilt und schlussendlich, wobei sich hier im Forum wohl alle einig sind, hätte zu sehr interessanten Entwicklungen in der Produktpalette gebracht. Das Geld welches für die Übernahme verbraucht wird, hätte sehr schön in F&E investiert werden können. Das nennt sich Opportunitätskosten, lieber Alex, 1. Jahr Ökonomie an der Uni.

Es wird sehr schwer für AMS die 75% -Schwelle der Stimmrechte zu erreichen um den Gewinnabführungsvertrag zu durchsetzten. Wenn es AMS um die Technologie ging, hätten sie eine Fusion anstelle einer Übernahme einleiten sollen.

Übrigens: in allen Berechnungen, sei es in der AMS-Offerte/Präsentation der Übernahme, in den Zielsetzungen der Analysten etc. wird von einer 100%igen Gewinnabführung ausgegangen.

Fazit: Technologie: ja; aber bitte durch eine Fusion (oder wie wäre es mit einer Joint-Venture??)

Be fearful when others are greedy, and be greedy when others are fearful. - W. Buffet

Pesche
Bild des Benutzers Pesche
Offline
Zuletzt online: 10.12.2019
Mitglied seit: 30.11.2006
Kommentare: 2'370
Wo bleibt das neue Angebot...

Wo bleibt das neue Angebot....

Die 10 Arbeitstage in Bonn sind abgelaufen. Nun müsste AMS das neue Angebot öffentlich machen....

Oder hat IG Metall gewonnen?    

Geld stinkt, aber ich liebe den Geschmack

Pesche
Bild des Benutzers Pesche
Offline
Zuletzt online: 10.12.2019
Mitglied seit: 30.11.2006
Kommentare: 2'370
Am Mittwoch sagt mein Hund

Am Mittwoch sagt mein Hund ist es soweit. 4 Wochen soll die Frist laufen. Am 12.11. kommen noch die negativen OSRAM Zahlen, dann wird der letzte OSRAM Aktionär die Papiere für 41 geben. Für AMS sollte es diesmal reichen . ....

Geld stinkt, aber ich liebe den Geschmack

Gluxi
Bild des Benutzers Gluxi
Offline
Zuletzt online: 08.12.2019
Mitglied seit: 14.10.2009
Kommentare: 566
In den Artikeln ist immer von

In den Artikeln ist immer von "Insidern" oder "mit der Angelegenheit vertrauten Personen" die Rede. Dabei wäre "Pesches Hund" zum einen einfacher, bildlicher und man muss noch nicht mal auf Fremdwörter zurückgreifen.

München (awp/awp/sda/reu) - Im Übernahmepoker um Osram wird das neue Angebot des Chipkonzerns AMS nach Aussage von Insidern an diesem Mittwoch erwartet. An diesem Tag sei mit einer Freigabe der offiziellen Angebotsunterlage durch die deutsche Finanzaufsicht Bafin zu rechnen, sagten mehrere mit dem Vorgang vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag.

 

 

Die Bafin, AMS und Osram äusserten sich nicht dazu. Die Eckdaten der von AMS angekündigten Offerte sind bereits bekannt. Doch erst wenn die Bafin zustimmt, können die Osram-Aktionäre ihre Anteile zum Verkauf einreichen. Dafür sollen sie vier Wochen Zeit bekommen. Mit Spannung erwartet wird, wie sich die Grossaktionäre Allianz Global Investors (rund neun Prozent) und Sand Grove (5,75 Prozent) verhalten.

 

 

AMS war mit einer ersten Offerte an mangelndem Zuspruch der Aktionäre gescheitert. Nun will der österreichische Chip- und Sensorhersteller zwar wie im ersten Anlauf 41 Euro je Osram-Aktie bieten. Allerdings will das an der Schweizer Börse kotierte Unternehmen die Mindestannahmeschwelle auf 55 Prozent senken, nachdem es die zunächst festgelegte Schwelle von 62,5 Prozent verfehlt hatte. 20 Prozent der Osram-Aktien besitzt AMS bereits.

Kekkomachine
Bild des Benutzers Kekkomachine
Offline
Zuletzt online: 10.12.2019
Mitglied seit: 08.10.2018
Kommentare: 374
Wieso diese Insistenz?

Was möchte eigentlich AMS mit 55% von OSRAM anstellen? Dann sind sie halt Mehrheitsaktionär, können gewisse Abstimmungen und Entscheide beeinflussen, bekommen eine Dividende (wenn diese ausgeschättet wird); das wars. Wenn sie danach noch den rest der Aktien kaufen möchten, wird es dermassen teuer...das wäre ein Wahnsinn. Wenn sie bei 55% bleiben, wäre eine Jont-Venture sinnvoller gewesen. Alex hätte den Grossen in dieser neuen Firma spielen können und der Anteil an der Technologie bzw. an den Produkten sowie am Gewinn wären dieselben gewesen. Keine Verschuldung, keine horrenden Spesen. Das Kapital wäre direkt in die Entwicklung geflossen.

Dasselbe bei einer Fusion. Diese wäre nähmlich bei der Bewertung beider Unternehmen möglich gewesen und man hätte sicher einen Weg gefunden alle Stakeholder bzw. Anspruchsgruppen zu befriedeigen ohne grosses Hin und Her.

Wie sehen die Pro-Übernahme Forumsteilnehmer die Lage. Seht ihr wirklich einen 55%igen Anteil also so Wichtig? Was erhofft ihr euch danach? Ich rede hier nicht von Potential, von Trends oder Zukunft, ich rede hier rein technisch über was ihr euch konkret vorstellt wird danach passieren wenn nun (und dies ist mehr als Wahrscheinlich) AMS die 55% an OSRAM erreicht.

Be fearful when others are greedy, and be greedy when others are fearful. - W. Buffet

swissrain
Bild des Benutzers swissrain
Online
Zuletzt online: 10.12.2019
Mitglied seit: 21.10.2014
Kommentare: 128
Kekkomachine hat am 06.11

Kekkomachine hat am 06.11.2019 07:17 geschrieben:

Was erhofft ihr euch danach? Ich rede hier nicht von Potential, von Trends oder Zukunft, ich rede hier rein technisch über was ihr euch konkret vorstellt wird danach passieren wenn nun (und dies ist mehr als Wahrscheinlich) AMS die 55% an OSRAM erreicht.

Ist tatsächlich die Kernfrage, wie von Kekko gestellt: Was für Produkte sind denkbar, die AMS nur dann herstellen kann, wenn die Firma OSRAM besitzt? 

Ich nehme an, dass nicht gerade viele das Spezialwissen haben, diese Frage zu beantworten, auch nicht viele Investoren, und so tappen wohl alle im Dunkeln, auch die Investierten ... 

Kekkomachine
Bild des Benutzers Kekkomachine
Offline
Zuletzt online: 10.12.2019
Mitglied seit: 08.10.2018
Kommentare: 374
swissrain hat am 06.11.2019

swissrain hat am 06.11.2019 08:07 geschrieben:

Kekkomachine hat am 06.11.2019 07:17 geschrieben:

Was erhofft ihr euch danach? Ich rede hier nicht von Potential, von Trends oder Zukunft, ich rede hier rein technisch über was ihr euch konkret vorstellt wird danach passieren wenn nun (und dies ist mehr als Wahrscheinlich) AMS die 55% an OSRAM erreicht.

Ist tatsächlich die Kernfrage, wie von Kekko gestellt: Was für Produkte sind denkbar, die AMS nur dann herstellen kann, wenn die Firma OSRAM besitzt? 

Ich nehme an, dass nicht gerade viele das Spezialwissen haben, diese Frage zu beantworten, auch nicht viele Investoren, und so tappen wohl alle im Dunkeln, auch die Investierten ... 

Meine Frage war eigentlich so gedacht: Wenn nun AMS die 55% an OSRAM besitzt, was erhoffen sich diejenigen, welche die Übernahme als positiv sehen (unter Betracht miner Überlegungen bzgl. Gewinnabführung, Kontrolle, und vor allem den Alternativen - siehe Joint-Venture bzw. Merger). Was passiert mit den restlichen 45% von OSRAM? Wieso ist die Kontrolle über die Firma so wichtig wenn es andere Möglichkeiten gibt und vor allem mit diesen Möglichkeiten genau das erreicht werden kann, was AMS möchte (wenigstens nehme ich das so an): bestehende Technologien integrieren bzw. neue entwickeln, Kundschaft im Automotivemarkt ausbauen, Abhängigkeit von Apple reduzieren, Fertigungskapazitäten sichern. Dabei könnte die Substanz von AMS beibehalten und der Verschuldungsgrad verringert werden.

Be fearful when others are greedy, and be greedy when others are fearful. - W. Buffet

Chuck Norris
Bild des Benutzers Chuck Norris
Offline
Zuletzt online: 10.12.2019
Mitglied seit: 09.03.2017
Kommentare: 502
Spannung steigt!

Gehe von einem positiven Entscheid aus, danach startet zeitnah die 4 wöchige Angebotsfrist. Und dann... wird ams rund 2/3 aller osram-Titel halten (auch wenn 55% genügen).

ams wird nun die Strategie sehr schnell bestimmen können, sprich die Geschäfstszweige verkaufen welche nicht im Fokus stehen, ohne grossen Zeitverlust und Diskussion. Danach wird der Fokus auf die strategische Ausrichtung von ams (ohne grossen Zeitverlust, ohne grosse Diskussion...) gelegt. ams übernimmt die Kontrolle mit dem Kapitaleinsatz, welcher machbar/nötig ist.

Zeitnah wird ams/osram die 5Mrd. Umsatz einfahren und eine schöne Gewinn-Marge ausweisen. Was passiert mit den Osram Aktionären, welche nicht verkaufen... siehe: https://www.offer-ams-osram.de/:

Was passiert mit meinen Osram-Aktien, wenn ich das Übernahmeangebot nicht annehme?

Die Osram-Aktien, für die dieses Übernahmeangebot nicht angenommen wird, können weiterhin u.a. an der Frankfurter Wertpapierbörse und der Münchener Wertpapierbörse gehandelt werden, solange die Börsennotierung fortbesteht. Es ist jedoch ungewiss, ob sich der Aktienkurs der Osram-Aktie nach Vollzug des Übernahmeangebots weiterhin auf dem derzeitigen Niveau bewegen oder ob er fallen oder steigen wird.

Der Vollzug des Übernahmeangebots wird darüber hinaus voraussichtlich zu einer weiteren Verringerung des Streubesitzes an Osram-Aktien führen. Vor diesem Hintergrund ist zu erwarten, dass Angebot und Nachfrage an Osram-Aktien nach Vollzug des Übernahmeangebots niedriger sein werden als gegenwärtig und dass hierdurch die Liquidität der Osram-Aktien sinken wird. Eine niedrigere Liquidität der Osram-Aktien im Markt könnte zu größeren Kursschwankungen der Osram-Aktien führen als in der Vergangenheit.

Außerdem kann der Vollzug des Übernahmeangebots, insbesondere die voraussichtliche weitere Verringerung des Streubesitzes an Osram-Aktien, dazu führen, dass Osramnicht mehr die Kriterien für den Verbleib der Osram-Aktien im MDAX erfüllt. Dies kann möglicherweise den Ausschluss der Osram-Aktien aus dem MDAX bedingen, wodurch zu erwarten ist, dass insbesondere institutionelle Investoren, die den MDAX-Index in ihrem Portfolio abbilden, keine weiteren Osram-Aktien erwerben und ihre bestehenden Osram-Aktien veräußern werden.

ams wird/kann hier sobald es die finanziellen Möglichkeiten zulassen stetig zukaufen wenn sie wollen. Ich gehe nicht davon aus, dass sich die Osram-Aktien höher als EUR 40.00 bewegen werden... Weil die Gewinne werden bei ams anfallen/verbucht. Wer entscheidet dies? Ach ja, ams... und was heisst dies nun für die ams Aktien?

Um via Börse auf ein kleines Vermögen zu kommen, investierst du ein Grosses...

Kekkomachine
Bild des Benutzers Kekkomachine
Offline
Zuletzt online: 10.12.2019
Mitglied seit: 08.10.2018
Kommentare: 374
Chuck Norris hat am 06.11

Chuck Norris hat am 06.11.2019 08:57 geschrieben:

Und dann... wird ams rund 2/3 aller osram-Titel halten (auch wenn 55% genügen).

Was meinst du damit? Genügen für was?

Be fearful when others are greedy, and be greedy when others are fearful. - W. Buffet

Chuck Norris
Bild des Benutzers Chuck Norris
Offline
Zuletzt online: 10.12.2019
Mitglied seit: 09.03.2017
Kommentare: 502
@Kekko

Für das rasche durchbringen/umsetzen der neuen strategischen Zielvorgaben. Die Generalversammlung wählt den Aufsichtsrat (Verwaltungsrat), daher 1 Stimme mehr genügt... Bei 55% ist klar, wer entscheidet. Es könnte sogar reichen, den einen oder anderen 2/3 Mehrheitsentscheid an der Generalversammlung zu gewinnen, da oft nicht allzu viele Stimmrechtsvertreter auch wirklich mitentscheiden.

Egal, ich glaube daran das ams weit mehr als 55% einsammeln wird, weil das Risiko eines Nichteintretens seitens der Osram-Aktionäre und den Auswirkungen auf deren Kurs (siehe meinen Beitrag oben) doch sehr ungewiss scheint. Ich tippe auf rund 65% der angebotenen Aktien, wenn sich das Osram-Management nicht (mehr) quer stellt.

 

Anderes Thema: https://www.it-markt.ch/news/2019-11-05/huawei-ist-noch-nicht-ueber-den-berg

Ich mag mich noch gerne an Everkes Interview-Satz erinnern bezüglich Ihren Kunden im Smartphone-Markt: "Wir beliefern alle..."

 

Um via Börse auf ein kleines Vermögen zu kommen, investierst du ein Grosses...

Kekkomachine
Bild des Benutzers Kekkomachine
Offline
Zuletzt online: 10.12.2019
Mitglied seit: 08.10.2018
Kommentare: 374
Chuck Norris hat am 06.11

Chuck Norris hat am 06.11.2019 08:57 geschrieben:

Weil die Gewinne werden bei ams anfallen/verbucht. Wer entscheidet dies? Ach ja, ams... 

Dies stimmt so nicht Chuck. AMS braucht mind. 75% in Deutschland um einen Gewinnabführungsvertrag einzuleiten.

Und du hast meine Frage nicht verstanden oder siehst das Ganze nur einseitig. Wieso muss man OSRAM ganz kaufen, um 1. einen Teil davon abzuspalten, 2. die ganze Verunsicherung über Monate (wenn nicht Jahre, denn da sind noch die Gewerkschaften) hinaus ziehen und Substanz vernichten, 3. die Verschuldung in die Höhe treiben, 4. sehr hohe Risiken eingehen; wenn das Ziel auch durch eine Fusion oder eine J-V erreicht werden könnte? Wobei unterschätzten viel zu viele Unternehmen die Last der Integration. Wenn das eine Unternehmen feindlich übernommen wird, wird es für das andere sehr schwer. Das alles konnte man vermeiden.

Ein Bieterkampf mit sich selber?! Zwei Versuche der Übernahme und keine Ergebnisse? Ein neuer Versuch mit 55% Anteil als Schwelle? (das riecht nach "ich kann nicht verlieren und muss das hinkriegen, koste es was es soll") In den USA wäre der CEO schon seit langer Zeit auf der Strasse gelandet. In Österreich hingegen trinkt man gemütlich Tee, schmaust ein Stück Strudel mit Sahne und sieht dem ganzen zu.

Und ja; AMS wird auch aus meiner Sicht die 55% (oder was auch immer) erreichen, desshalb bin ich ja auch raus, und zwar schon seit ein paar Monaten.

Be fearful when others are greedy, and be greedy when others are fearful. - W. Buffet

Pesche
Bild des Benutzers Pesche
Offline
Zuletzt online: 10.12.2019
Mitglied seit: 30.11.2006
Kommentare: 2'370
Kekkomachine hat am 06.11

Kekkomachine hat am 06.11.2019 16:20 geschrieben:

Chuck Norris hat am 06.11.2019 08:57 geschrieben:

Weil die Gewinne werden bei ams anfallen/verbucht. Wer entscheidet dies? Ach ja, ams... 

Dies stimmt so nicht Chuck. AMS braucht mind. 75% in Deutschland um einen Gewinnabführungsvertrag einzuleiten.

 

Der ist gut, bei einem Verlust von .....XXYY Milionen. Da können die noch lange warten auf eine Gewinnabführung.... 

Geld stinkt, aber ich liebe den Geschmack

Kekkomachine
Bild des Benutzers Kekkomachine
Offline
Zuletzt online: 10.12.2019
Mitglied seit: 08.10.2018
Kommentare: 374
Pesche hat am 06.11.2019 16

Pesche hat am 06.11.2019 16:25 geschrieben:

Kekkomachine hat am 06.11.2019 16:20 geschrieben:

Chuck Norris hat am 06.11.2019 08:57 geschrieben:

Weil die Gewinne werden bei ams anfallen/verbucht. Wer entscheidet dies? Ach ja, ams... 

Dies stimmt so nicht Chuck. AMS braucht mind. 75% in Deutschland um einen Gewinnabführungsvertrag einzuleiten.

 

Der ist gut, bei einem Verlust von .....XXYY Milionen. Da können die noch lange warten auf eine Gewinnabführung.... 

Habe ich ja auch betont, dass zuerst ein mal ein Gewinn geschweige denn eine Dividende erwirstchaftet werden muss. Fakt ist, niemand im Forum, von denen die die Übernahme als positiv sehen, konnte bis jetzt antworten was mit den restlichen 45% passieren soll und vor allem, wieso eine Übernahme besser als eine Fusion oder eine J-V in diesem Fall ist.

Be fearful when others are greedy, and be greedy when others are fearful. - W. Buffet

Kekkomachine
Bild des Benutzers Kekkomachine
Offline
Zuletzt online: 10.12.2019
Mitglied seit: 08.10.2018
Kommentare: 374
Allianz verkauft seine Anteile

München (Reuters) - Der bisher zweitgrößte Aktionär von Osram hat seine Beteiligung an dem Münchner Lichtkonzern deutlich reduziert. 

Allianz Global Investors (AllianzGI), der Vermögensverwalter des Münchner Versicherungsriesen, meldete am Mittwoch einen Anteil an Osram von 5,01 Prozent. Zuletzt hatte AllianzGI 9,36 Prozent gehalten, nur die österreichische AMS hält mit 19,99 Prozent mehr. Die Fondsgesellschaft hatte eine Schlüsselrolle beim Scheitern des Übernahmeangebots der Finanzinvestoren Bain Capital und Carlyle gespielt, als sie deren Offerte über 35 Euro je Osram-Aktie als zu niedrig bezeichnet hatte. 

Wann und wie sich AllianzGI von den Aktien getrennt hat, blieb zunächst offen. Der Chip- und Sensor-Hersteller AMS hatte parallel zu seiner ersten, ebenfalls gescheiterten Offerte systematisch Aktien von anderen Osram-Aktionären aufgekauft. Ein neuer Anlauf von AMS zur Übernahme von Osram wurde noch für den Mittwoch erwartet. Der britische Hedgefonds Sand Grove, der aus Übernahmesituationen Kapital zu schlagen versucht, hatte in der vergangenen Woche ein Osram-Anteilspaket von 5,75 Prozent gemeldet.

https://www.reuters.com/article/deutschland-osram-allianz-idDEKBN1XG2H8

Be fearful when others are greedy, and be greedy when others are fearful. - W. Buffet

Chuck Norris
Bild des Benutzers Chuck Norris
Offline
Zuletzt online: 10.12.2019
Mitglied seit: 09.03.2017
Kommentare: 502
4 Wochen!!!

https://ams.com/-/ams-start-of-offer-period-osram

Ich freue mich!

 

@Kekko: Lies nochmals meine letzten Posts, dort steht genau, wieso ich für die Übernahme bin und was mit den restlichen 45% passiert... Wenn ams 5 Mrd. Umsatz macht, zeitnah mindestens 1 Mrd. Gewinn raus kommt... Da profitiert der ams-Aktionär letztendlich am meisten mit der Übernahme. Und auch die Verschuldung wird in 3-4 Jahren niemanden mehr jucken, weil stark abgebaut und die Zahlen ich versuchs in Trumps Worten "GROSSARTIG" sein werden.

Um via Börse auf ein kleines Vermögen zu kommen, investierst du ein Grosses...

Elias
Bild des Benutzers Elias
Online
Zuletzt online: 10.12.2019
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'363
AMS legt offiziell zweite Offerte für Osram vor

AMS gibt wie erwartet eine neuerliche Offerte für den deutschen Lichtkonzern Osram ab. Die dafür nötige Freigabe der deutschen Finanzaufsicht Bafin ist laut den Angaben von AMS nun eingetroffen.

Diese galt als letzte Hürde für das zweite Angebot.  Die Osram-Aktionäre können ihre Anteile nun vom (heutigen) 7. November bis zum 5. Dezember anbieten, wie aus der am Donnerstag veröffentlichten offiziellen Offerte hervorgeht.

Die Bedingungen für das Gebot bleiben so, wie sie am 18. Oktober angekündigt wurden. Demnach bietet der an der Schweizer Börse kotierte österreichische Sensorhersteller wie beim ersten Versuch 41,00 Euro je Osram-Aktie.

AMS will sich diesmal zudem damit zufriedengeben, wenn mindestens 55 Prozent der Osram-Anteile angedient werden. Der erste Anlauf war daran gescheitert, dass die AMS die selbst gesetzte Mindestschwelle von 62,5 Prozent der Anteile verfehlt hatte. Die AMS-Offerte bewertet Osram insgesamt mit rund 4,6 Milliarden Euro. AMS besitzt bereits knapp 20 Prozent der Anteile.

Umfassendes Abkommen geplant

Finanziell erhoffen sich die Österreicher aus dem Zusammenschluss beim Umsatz und den Kosten ein Synergiepotenzial von über 300 Millionen Euro pro Jahr. Dem stehen einmalige Kosten für die Eingliederung von Osram in Höhe von rund 400 Millionen gegenüber. Finanzieren will man den Deal über eine bereits zugesagte Brückenfinanzierung in Höhe von 4,4 Milliarden Euro und eine Kapitalerhöhung im Umfang von 1,6 Milliarden Euro.

 

AMS und Osram befinden sich laut den Angaben derzeit ausserdem in Gesprächen über den Abschluss eines sogenannten Business Combination Agreement ("BCA"), das die Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen weiter vertiefen soll. Dieses soll auch Schutzklauseln für die Osram-Angestellten enthalten.

(AWP)

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Kekkomachine
Bild des Benutzers Kekkomachine
Offline
Zuletzt online: 10.12.2019
Mitglied seit: 08.10.2018
Kommentare: 374
Chuck Norris hat am 07.11

Chuck Norris hat am 07.11.2019 07:59 geschrieben:

@Kekko: Lies nochmals meine letzten Posts, dort steht genau, wieso ich für die Übernahme bin und was mit den restlichen 45% passiert...

Wir reden aneinander vorbei... Dash 1

 

Be fearful when others are greedy, and be greedy when others are fearful. - W. Buffet

Bellavista
Bild des Benutzers Bellavista
Offline
Zuletzt online: 10.12.2019
Mitglied seit: 09.08.2006
Kommentare: 3'343
Pause an der Seitenlinie

Bin heute bei 47.40 wieder raus. Mir ist die Lage zu risikobeladen und kann diese schlicht nicht beurteilen. Deshalb habe ich den Gewinn mal mitgenommen und warte ab, bis klar ist wo die Reise hingeht. Die mögliche KE möchte ich nicht mitmachen, auch wenn es hier verschiedene Szenarien geben kann.

Bellavista

Pesche
Bild des Benutzers Pesche
Offline
Zuletzt online: 10.12.2019
Mitglied seit: 30.11.2006
Kommentare: 2'370
Hat jemand die Zahlen der

Hat jemand die Zahlen der Leerverkäufe von AMS? 

DANKE

Geld stinkt, aber ich liebe den Geschmack

Amphibolix
Bild des Benutzers Amphibolix
Offline
Zuletzt online: 09.11.2019
Mitglied seit: 07.03.2015
Kommentare: 281
Leerverkäufer

War per Ende Oktober nicht in den Top Ten gem. FuW. Genaueres kann ich auch nicht sagen.

Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft

Pieti
Bild des Benutzers Pieti
Online
Zuletzt online: 10.12.2019
Mitglied seit: 27.11.2013
Kommentare: 59
Morgen kommen Osram Zahlen

Ich habe am Donnerstag meine Position verkauft. Ist mir alles zu undurchsichtig.

Bin mal gespannt auf die Osram Zahlen von morgen. Je nach Zahlen und Ausblick, werden die Osram-Aktien AMS für € 41.- nachgeworfen.

Chuck Norris
Bild des Benutzers Chuck Norris
Offline
Zuletzt online: 10.12.2019
Mitglied seit: 09.03.2017
Kommentare: 502
Info's

ams scheint hier ein Top-Produkt zu haben (News auf ams Homepage per heute): https://ams.com/-/as621x-temperature-sensors

Zu Osram eine spannende Einschätzung der Kursziele von Analysten VOR den Zahlen: EUR 41 scheint mir ganz ok zu sein:

https://www.aktiencheck.de/exklusiv/Artikel-OSRAM_Licht_41_oder_29_Euro_Kursziele_und_Ratings_Analysten_Q4_Zahlen_auf_einen_Blick_Aktiennews-10563596

Q&A with AMS CEO Alexander Everke: https://www.digitimes.com/news/a20191024PD204.html

 

 

Um via Börse auf ein kleines Vermögen zu kommen, investierst du ein Grosses...

Elias
Bild des Benutzers Elias
Online
Zuletzt online: 10.12.2019
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'363
Osram zieht vor Gericht

Der Betriebsrat des deutschen Konzerns ficht das Übernahmeangebot von AMS an.

(Reuters) Der Konzernbetriebsrat von Osram (OSR 40.15 -0.37%) will die Übernahme des Münchner Lichtkonzerns durch die österreichischen AMS (AMS 46.61 -0.41%) auf gerichtlichem Weg torpedieren. Das Arbeitnehmergremium habe beim zuständigen Oberlandesgericht Frankfurt (OLG) Beschwerde gegen die Finanzaufsicht BaFin eingelegt, die die Offerte zugelassen hatte, und eine einstweilige Verfügung beantragt. «Der Konzernbetriebsrat weiss um die Schwierigkeit des Rechtswegs, sieht sich aber verpflichtet, jedes nicht von Vornherein aussichtslose Mittel zu ergreifen, um das Traditionsunternehmen Osram und die Arbeitsplätze im Unternehmen zu erhalten», hiess es in der Mitteilung vom Montag.

Auch inhaltlich sieht der Betriebsrat die Übernahme durch den österreichischen Chip- und Sensor-Hersteller trotz einiger Zugeständnisse von AMS kritisch: Es bestehe weiter die Gefahr, dass Osram danach zerschlagen werde, wichtige Mitarbeiter das Unternehmen verliessen und damit Erfahrung verlorengehe. «Ein deutsches Traditionsunternehmen ist in seiner Substanz gefährdet.» Wichtige Themen, die mit dem Betriebsrat besprochen worden seien, hätten im offiziellen Angebot keinen Niederschlag gefunden.

AMS hatte die 4,6 Mrd. € schwere Offerte offiziell am Donnerstag vorgelegt, nachdem die BaFin die zehntägige Frist zur Genehmigung hatte verstreichen lassen. Damit galt das Angebot als zulässig. Die Österreicher nutzten dabei eine Lücke im Übernahmegesetz (WpÜG), um eine zwölfmonatige Sperrfrist zu umgehen, nachdem ihr erstes Angebot gescheitert war. Bieter ist nun formal eine andere Bietergesellschaft von AMS, für die die Sperrfrist nach Ansicht der BaFin nicht gilt. An der fraglichen Stelle im Gesetz ist nur vom Bieter die Rede, an vielen anderen Stellen schliesst es dagegen «mit ihm verbundene Unternehmen» in die Regelungen ein. Das Bundesfinanzministerium hat die Existenz dieser Lücke bereits eingeräumt.

Der Betriebsrat hält die Argumentation der BaFin für nicht haltbar: Die Vorschrift solle dem umworbenen Unternehmen eine Atempause schaffen, um sich wieder auf das operative Geschäft konzentrieren zu können. Die Zulassung des zweiten Angebots sei «skandalös», heisst es in der Mitteilung. «Wegen der Dreistigkeit des Vorgehens von AMS und der erheblichen Konsequenzen für Osram ist das Ermessen der BaFin auf Null reduziert. Sie muss eingreifen.»

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Peter Enis
Bild des Benutzers Peter Enis
Offline
Zuletzt online: 10.12.2019
Mitglied seit: 09.01.2019
Kommentare: 70
In Cullulus Namen....

lieber betriebsrat....so schwer das zu ertragen sein wird,aber die Anpassung des Gesetz damit diese"bubentrickli"zukünftig nicht mehr möglich sein werden, wird Tatsache.....NACH der Osram Übernahme...Es tut sogar dem Peter leid!

und jetzt ab id stadt,bsorgige mache und nachher uf di 7ni,maschine putze.....

 

Kekkomachine
Bild des Benutzers Kekkomachine
Offline
Zuletzt online: 10.12.2019
Mitglied seit: 08.10.2018
Kommentare: 374
Elias hat am 11.11.2019 21:06

Elias hat am 11.11.2019 21:06 geschrieben:

Der Betriebsrat des deutschen Konzerns ficht das Übernahmeangebot von AMS an.

(Reuters) Der Konzernbetriebsrat von Osram (OSR 40.15 -0.37%) will die Übernahme des Münchner Lichtkonzerns durch die österreichischen AMS (AMS 46.61 -0.41%) auf gerichtlichem Weg torpedieren.

Das sieht ja nach einer traumhaften Übernahme mit einer vorbildlichen Integration aus! Der Fall wird wahrscheinlich als Beispiel in den Uni-Büchern in ein paar Jahren stehen..

Jedenfalls, ich habe mir mal das WpÜG oberflächlich durchgelesen. Es ist effektiv eine rechtliche Lücke vorhanden und diese ist der Begriffsbeschreibung zuzurechnen (wirklich? das Gesetz ist 18 Jahre alt...hat das niemand bemerkt!?). In der Schweiz wäre dies ein klarer Fall für die Jurisprudenz. Der Sinn des Artikels und der Willen des Gesetzgebers werden bevorzugt...wie dies in Deutschland angegangen wird, ist mir unbekannt.

Nun kommen daher noch Gerichtskosten dazu...viel Glück AMS!

Dass ein Hedge Fond sich einkauft ist nicht unüblich in dieser Situation. Oft werden HF auch als Giftpillen bei einer Übernahme eingesetzt, oder eben durch den Käufer, was jedoch hier keinen Sinn ergibt, denn AMS könnte durch seine Tochtergesellschaft oder direkt auch Aktien kaufen. Jedenfalls, neigt alles dazu, dass die Übernahme noch schwieriger und noch kostspieliger wird; ob man nun dafür ist oder nicht, man muss zugeben, dass es sehr viel Gegenwind gibt und geben wird.

Be fearful when others are greedy, and be greedy when others are fearful. - W. Buffet

Chuck Norris
Bild des Benutzers Chuck Norris
Offline
Zuletzt online: 10.12.2019
Mitglied seit: 09.03.2017
Kommentare: 502
Österreicher...

Der Wiederstand ist natürlich teilweise gross  (gerade bei denen Bereichen, welche im gemeinsamen Unternehmen wenig Chancen auf Verbleib haben), UND weil es Österreicher sind welche ein deutsches Traditionsunternehmen übernehmen... Aber das Management von Osram empfiehlt die Übernahme nun: https://www.cash.ch/news/top-news/chipkonzern-am-ziel-kehrtwende-osram-empfiehlt-ams-uebernahmeangebot-zur-annahme-1430958

Kommt sehr gut!

Um via Börse auf ein kleines Vermögen zu kommen, investierst du ein Grosses...

Kekkomachine
Bild des Benutzers Kekkomachine
Offline
Zuletzt online: 10.12.2019
Mitglied seit: 08.10.2018
Kommentare: 374
Chuck Norris hat am 12.11

Chuck Norris hat am 12.11.2019 08:06 geschrieben:

 Aber das Management von Osram empfiehlt die Übernahme nun

Was bleibt ihnen denn übrig? Sie würden sich ja selbst wiedersprehen...! Dash 1

 

Be fearful when others are greedy, and be greedy when others are fearful. - W. Buffet

Elias
Bild des Benutzers Elias
Online
Zuletzt online: 10.12.2019
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 17'363
AMS-Aktien gehen auf Tauchstation

Der Lichtkonzern Osram empfiehlt seinen Aktionären nun die Annahme des neuen Übernahmeangebots des Chipkonzerns AMS.

Das Übernahmeangebot des österreichischen Chipherstellers AMS für den Münchner Lichtkonzern Osram hat eine weitere Hürde genommen. Die obersten Osram-Gremien, Vorstand und Aufsichtsrat, empfehlen eine Annahme. AMS ist zuversichtlich, dass der Deal nun gelingt.

Die Offerte von 41 Euro pro Osram-Aktien wird in einer Osram-Mitteilung vom Dienstag als "angemessen" und für die Aktionäre als "attraktiv" bezeichnet. Der Abschluss der Transaktion wird für April 2020 erwartet.

Eine Basis für das Ja der Osram-Gremien war eine umfassende Zusammenschlussvereinbarung mit dem an der Schweizer Börse SIX kotierten Unternehmen. Darin sei unter anderem festgelegt worden, dass Mitarbeiter in Deutschland bis Ende 2022 vor fusionsbedingten Kündigungen geschützt seien.

Zudem solle die Marke Osram im Unternehmensnamen des neuen Konzerns reflektiert werden. Und München werde ausserdem Co-Konzernzentrale und solle die Hälfte der Zentralfunktionen erhalten.

Wie AMS separat mitteilte, sollen ausserdem die bestehenden Produktionsstandorte in Deutschland mindestens drei Jahre lang weiter betrieben werden. Und das Osram-Management solle angemessen in der neuen Unternehmensleitung vertreten sein.

Der Zusammenschluss wird den Angaben zufolge von aussen überwacht. Als Monitorin wurde Brigitte Ederer eingesetzt, die unter anderem Vorstandsmitglied bei Siemens war.

Zweiter Anlauf

AMS hatte vergangene Woche einen zweiten Anlauf gestartet, Osram zu übernehmen. Eine erste Offerte war an der Mindestannahmequote gescheitert.

Die Österreicher kommen Osram nun in gewissen Punkten entgegen. Nachdem das Münchener Traditionsunternehmen beim ersten Versuch erhebliche Kritik an der Strategie und am unklaren Integrationsprozess geäussert hatte, überarbeitete AMS das Angebot. So wird insbesondere die Osram-Digitalsparte nicht mehr komplett und endgültig zur Disposition gestellt.

Aktionäre können ihre Papiere bis zum 5. Dezember andienen. Die Mindestannahmeschwelle liegt bei 55 Prozent, wobei AMS schon knapp 20 Prozent hält. Das Unternehmen zeigte sich in der Mitteilung "zuversichtlich", dass dieser Wert nun erreicht wird.

Widerstand vom Betriebsrat

Widerstand gibt es aber bekanntlich von Mitarbeiterseite. Am Vortag war bekannt geworden, dass der Osram-Betriebsrat vor Gericht zieht.

Laut Händlern ist dies auch eine Erklärung dafür, warum die AMS-Aktien am Dienstag tauchen (minus 5 Prozent). Es bestehe in diesem Zusammenhang ein "gewisses Risiko", dass AMS erst in einem Jahr einen erneuten Übernahmeversuch starten dürfe, schrieb etwa der Analyst der ZKB.

Alleine steht Osram derweil auf wackligen Füssen. Das vergangene Geschäftsjahr 2018/19 (per Ende September) schloss der Lichtkonzern mit einem Nettoverlust von 405 Millionen Euro ab - nach einem Gewinn von 137 Millionen Euro im Vorjahr. Osram litt vor allem unter der schwachen Autokonjunktur, auch sank die Nachfrage nach traditionellen Lichtquellen für Scheinwerfer weiter.

Seine Sparziele übertraf das Unternehmen, das im laufenden Jahr weiter auf die Kostenbremse drücken will. Osram hält weitere "strukturelle Anpassungen" für nötig, Stellenabbau inklusive.

Für das neue Geschäftsjahr 2019/20 geht Osram von einer gewissen Stabilisierung aus. Der Umsatz könnte auf vergleichbarer Basis etwa auf dem Niveau des Vorjahres von knapp 3,5 Milliarden Euro liegen (-3% bis +3%). Die bereinigte operative Marge (EBITDA-Marge) wird bei 9 bis 11 Prozent erwartet, nach 8,9 Prozent im Vorjahr.

(AWP)

 

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Seiten