Allianz Versicherung

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Allianz Suisse 2015 mit leichtem Volumenrückgang und höherem Betriebsergebnis
18.03.2016 11:00

Zürich (awp) - Die Allianz Suisse hat im Geschäftsjahr 2015 einen leichten Volumenrückgang hinnehmen müssen und gleichzeitig das Betriebsergebnis geringfügig verbessert. Auf Gruppenebene sanken die Bruttoprämien der Schweizer Allianz-Tochter um 0,6% auf 3,81 Mrd CHF während das operative Ergebnis um 0,5% auf 342 Mio zunahm. Abschreibungen bei der Veräusserung von Kapitalanlagen sowie das stark rückläufige Ergebnis im Lebengeschäft liessen unter dem Strich den Reingewinn um 6,1% auf 258 Mio zurückfallen.

Die beiden Sparten der Allianz Suisse hätten sich im Berichtsjahr nicht unterschiedlicher entwickeln können. Während in der Nichtlebensversicherung die eingeleiteten Wachstumsinitiativen vor allem ab Mitte Jahr ihre Wirkung entfaltet haben und das Volumen ansteigen liessen, drosselte die Gruppe in dem weiterhin von den tiefen Zinsen stark geprägten Lebengeschäft das Volumen.

SACHVERSICHERUNG WÄCHST

Im Sachgeschäft wuchsen die Prämieneinnahmen mit 1,2% auf 1,84 Mrd CHF (Markt: +0,5%). Wachstumstreiber waren die Motorfahrzeugversicherungen, die auf Jahressicht um 2,7% zulegten. Zudem sei das im Juni neu lancierte Produkt CombiRisk Business von den Unternehmenskunden sehr gut angenommen worden, so die Mitteilung.

"Im Sachgeschäft konnten wir im vergangenen Jahr grosse Fortschritte erzielen - sowohl was Produktinnovationen als auch digitale Initiativen anbelangt", wird CEO Severin Moser in der Mitteilung zitiert. Nun gelte es, den Schwung mitzunehmen. Insgesamt gewann die Gruppe in der Sachsparte netto rund 16'000 Kunden dazu.

Gleichzeitig profitierte die Allianz Suisse von einem positiven Schadenverlauf mit weniger Naturereignissen und Grossschäden. Die Kosten-/Schadenquote (Combined Ratio) sank daher um 1,5 Prozentpunkte auf nunmehr 89,5% und damit auf ein Zehnjahrestief. Dies drückt sich auch im operativen Gewinn aus, der um 9,3% auf 262 Mio CHF angestiegen ist. Der Jahresgewinn des Bereichs ging aber wegen Abschreibungen auf den Kapitalanlagen um 1,3% auf 192 Mio zurück.

VORSICHT IM LEBENGESCHÄFT

In der Lebensversicherung habe sich die Zinssituation weiter verschärft und man habe daher beim Schreiben von Neugeschäft Vorsicht walten lassen, so die Mitteilung. Die Prämien sanken um 2,3% auf 1,97 Mrd CHF. Der Rückgang hat sich beinahe gleichmässig auf das Einzel- (-2,0%) und das Kollektivlebengeschäft (-2,4%) verteilt. Insbesondere Einmaleinlagen schreibt die Allianz Suisse weniger. Sie legt den Fokus auf Produkte, die aus einem wählbaren Garantie- und einem Renditeteil bestehen und auch bei tiefen Zinsen positive Margen gewährleisten.

Im Zuge des SNB-Entscheids zu den Negativzinsen hat die Allianz Suisse, wie die Konkurrenz zumeist auch, die Zinsreserven verstärkt. Als Folge davon nahm der operative Gewinn um einen Fünftel auf 80,1 Mio CHF ab und der Gewinn ging um 18% auf 66,3 Mio zurück.

"Wir wollen im Sachgeschäft prämienseitig auch in diesem Jahr wieder über dem Marktniveau wachsen, obwohl die Herausforderungen gross bleiben werden", blickt Moser voraus. Derweil habe man sich den Herausforderungen im Lebengeschäft gestellt und die Hausaufgaben gemacht, indem die Zinsreserven gestärkt das Produktangebot dem neuen Umfeld angepasst wurde.

Ein Ende des Tiefstzinsniveaus sei nicht abzusehen und die Volatilität an den Finanzmärkten setze sich fort, warnt CFO Stefan Rapp. "Deshalb haben die Stabilität des Geschäfts und Sicherheit für unsere Kunden oberste Priorität", so Rapp mit Bezug auf die Lebensparte. So rufe die Allianz Suisse beispielsweise eine teilautonome Sammelstiftung ins Leben, um den KMU auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Vorsorgelösungen anzubieten.

mk/tp

(AWP)

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Allianz Suisse beziffert Unwetterschäden von Mai/Juni auf 10 Mio CHF
30.06.2016 12:40

Wallisellen (awp) - Die Versicherungsgesellschaft Allianz Suisse rechnet für die Unwetter von Ende Mai und Anfang Juni mit einer Schadenssumme von rund 10 Mio CHF. Der Hagelsturm "Elvira" und das Sturmtief "Friederike" hätten bei den Allianz-Versicherten rund 3'000 Schadenfälle verursacht, teilt das Unternehmen am Donnerstag mit.

Der Juni 2016 sticht laut der Mitteilung aber im langjährigen Vergleich nicht besonders heraus, obwohl er als einer der feuchtesten Monate seit Beginn der Wetteraufzeichnungen gilt. Seit 2006 hat die Allianz Suisse demnach rund 200'000 Schadenfälle zu verzeichnen gehabt, die durch Naturereignisse wie Hagel, Überschwemmungen, Sturm, Blitz, Lawinen und Erdbeben verursacht wurden. Mehr als die Hälfte der Fälle trat in den Sommermonaten Juni und Juli auf.

Die Schadensumme aller Naturereignisse in diesem Zeitraum belief sich im Übrigen auf rund 640 Mio CHF, wovon fast exakt die Hälfte auf Hagelereignisse fiel.

"Durch die Klimaerwärmung wird die Luftfeuchtigkeit in der Atmosphäre immer grösser - deshalb rechnen wir künftig mit einer weiteren Zunahme von schweren Unwettern", lässt sich Markus Deplazes, Leiter Schaden der Allianz Suisse, in der Mitteilung zitieren.

rw/ra

(AWP)

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Allianz hat noch Milliarden für Übernahmen in Hinterhand

Europas grösster Versicherer Allianz hat ihrem Finanzchef zufolge 2,5 bis 3 Milliarden Euro für potenzielle Übernahmen in diesem Jahr zur Seite gelegt.

Die Allianz wolle vor allem in Spanien und Frankreich seine Marktstellung ausweiten, sagte Dieter Wemmer in einem Interview der "Börsen-Zeitung". Es seien aber derzeit keine naheliegenden Kaufobjekte auf dem Markt. Sollte der Münchner Dax-Konzern keine geeigneten Ziele finden, werde das Geld in Aktienrückkäufe gesteckt.

Wemmer ergänzte, das Votum in Grossbritannien für einen EU-Austritt könne die dortigen Allianz-Aktivitäten treffen. Es werde Folgen haben, wenn sich das Wirtschaftswachstum auf der Insel verlangsame. Manche Experten rechnen für nächstes Jahr mit einer Rezession in Grossbritannien. Die Dividende der dortigen Allianz-Tochter an die deutsche Mutter habe sich durch den Pfund-Verfall bereits verringert.

(Reuters)

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Unwetter und schwache Fonds belasten Allianz

Der deutsche Versicherungskonzern Allianz hat im zweiten Quartal einen Gewinnrückgang verbucht.

Der Überschuss schrumpfte um 46 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro, wie Europas grösster Versicherer am Freitag mitteilte. Der operative Gewinn ging um 17,2 Prozent auf 2,4 Milliarden zurück. Beides lag unter den Markterwartungen. Einerseits musste der Konzern im Frühjahr wie viele Konkurrenten mehr Geld in die Hand nehmen, um Unwetterschäden zu regulieren.

"Das zweite Quartal wurde insbesondere durch ausgesprochen hohe Schäden aus schweren Überschwemmungen und Stürmen in Europa geprägt", erklärte Vorstandschef Oliver Bäte. Zum anderen hält die Schwäche der Vermögensverwaltung an. Die wichtige US-Fondstochter Pimco hat die erhoffte Trendwende noch nicht geschafft: Hier ziehen die Kunden unter dem Strich weiter Milliarden ab.

Am Jahresziel rüttelt die Allianz allerdings nicht: Der operative Gewinn soll bei zehn bis elf (2015: 10,7) Milliarden Euro liegen, bekräftigte der Konzern.

(Reuters)

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Allianz und italienische SNAM steigen bei OMV-Tochter Gas Connect ein
22.09.2016 18:21

WIEN (awp international) - Europas grösster Versicherer Allianz und der italienische Gasnetz-Betreiber SNAM steigen bei der Gaspipeline-Tochter des österreichischen OMV-Konzerns ein. Ein Konsortium aus Allianz Capital Partners und SNAM übernähmen 49 Prozent der Anteile an der Gas Connect Austria (GCA), teilte OMV am Donnerstagabend mit.

Den Minderheitsanteil an der GCA übernimmt eine Gesellschaft, an der die Allianz 60 Prozent und die SNAM 40 Prozent hält. Die Transaktion erfolgt rückwirkend zum 1. Januar 2016. Der Abschluss wird bis zum Jahresende erwartet.

Den Angaben zufolge zahlt das Konsortium für die Beteiligung 601 Millionen Euro. OMV darf zudem die komplette Dividendenzahlung der Gas Connect für das Geschäftsjahr 2015 in Höhe von 80 Millionen Euro behalten./ivn/kre/APA/stw/jha/

(AWP)

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Allianz-Aktionären winkt milliardenschwerer Aktienrückkauf

Den Aktionären von Europas grösstem Versicherer Allianz winkt in diesem Jahr ein milliardenschwerer Extra-Geldsegen.

Der Münchener Konzern dürfte bis zu drei Milliarden Euro in Form eines Aktienrückkaufs an die Anteilseigner zurückgeben, nachdem sie bis Jahresende keine grösseren Unternehmen gekauft hat. Es wäre der erste Aktienrückkauf in der Geschichte des Versicherers. Ein Allianz-Sprecher verwies am Montag auf Vorstandschef Oliver Bäte. Dieser hatte Ende November vor Analysten das Versprechen bekräftigt, das nicht ausgeschöpfte Budget für Übernahmen, das sich seit 2014 angesammelt hat, auszuschütten: "Wir werden das Geld nicht ohne Grund zurückhalten. Alles Kapital, das wir nicht brauchen, werden wir zurückgeben."

Formal darüber entscheiden muss der Aufsichtsrat, wenn die Geschäftszahlen für das abgelaufene Jahr vorliegen. Geplant ist das für Mitte Februar. Theoretisch wäre auch eine Ausschüttung als Sonderdividende möglich, doch das ist für das Unternehmen und die Aktionäre finanziell weniger vorteilhaft. Werden die Papiere dagegen zurückgekauft und anschliessend eingezogen, kann der Versicherungskonzern zugleich seinen Gewinn je Aktie steigern.

Die Allianz hatte das Budget zuletzt auf 2,5 bis 3,0 Milliarden Euro beziffert. 2,75 Milliarden Euro entsprächen knapp vier Prozent des Börsenwertes. Die Allianz müsste dafür zum aktuellen Kurs rund 17,5 Millionen eigene Aktien aufkaufen.

Das Versprechen stammt noch aus der Zeit von Bätes Vorgänger Michael Diekmann. Er hatte Ende 2014 angekündigt, das jährlich für Zukäufe zurückgelegte Geld alle drei Jahre - zum ersten Mal Ende 2016 - auszukehren. "Wir sind bei Fusionen und Übernahmen sehr diszipliniert gewesen", bilanzierte Bäte. Die Allianz habe nichts zu angemessenen Preisen gefunden. Vor Weihnachten war sie als Interessent für das Frankreich-Geschäft der italienischen Generali gehandelt worden. In Mailänder Finanzkreisen wurden Rückzugspläne aus Frankreich aber zurückgewiesen.

(Reuters)

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Presse: Allianz erwägt Übernahme von australischem Versicherer QBE
29.01.2017 19:24

DÜSSELDORF (awp international) - Der Versicherer Allianz ist einem Pressebericht zufolge am australischen Branchenkollegen QBE interessiert. Die Münchener befänden sich in informellen Gesprächen, berichtete das "Handelsblatt" (Montagausgabe) unter Berufung auf Finanzkreise. Allianz-Chef Oliver Bäte habe sich dazu kurz vor Weihnachten zu einem intensiven Austausch mit John Neal, dem CEO von QBE getroffen haben. Die Gespräche seien freundlich gelaufen, auch wenn es noch längst keine konkreten Übernahmeverhandlungen gewesen seien. Die Allianz war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Bäte habe ein Angebot von 15 Australische Dollar je Aktie ins Gespräch gebracht. Das entspräche einem Aufschlag von über 20 Prozent auf den Kurs von 12,33 Dollar, mit dem die Aktie am Freitag aus dem Handel in Sydney gegangen sei. Insgesamt hätte der Deal damit eine Dimension von 20 Milliarden Dollar, also umgerechnet gut 14 Milliarden Euro.

QBE zähle zu den Top-20 der Branche weltweit und sei besonders stark in Australien, Neuseeland und im asiatisch-pazifischen Raum vertreten. Zuletzt habe es dort aber auch Probleme gegeben, so dass sich das Management von einigen Bereichen dort getrennt habe./he

(AWP)

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Allianz will dieses Jahr 11

Allianz will dieses Jahr 11 Milliarden Euro verdienen

Der Versicherungskonzern Allianz nimmt in diesem Jahr einen Betriebsgewinn von mehr als elf Milliarden Euro ins Visier.

27.07.2017 07:26

Das operative Ergebnis werde am oberen Ende der ausgelobten Spanne von 10,3 bis 11,3 Milliarden Euro liegen. Dies teilte die Gruppe am Mittwochabend in München mit. 2016 hatte die Allianz operativ noch einen Gewinn von 11,1 Milliarden Euro Gewinn erwirtschaftet. Nur bei grossen Naturkatastrophen oder Krisen wäre das diesjährige Ziel gefährdet, hiess es. Analysten hatten der Allianz zuletzt einen Betriebsgewinn von nur knapp elf Milliarden Euro zugetraut.

Allein im zweiten Quartal lag der operative Gewinn mit 2,9 Milliarden Euro um 23 Prozent über dem Vorjahreswert. Vor allem in der Schaden- und Unfallversicherung lief das Geschäft glänzend. Der Versicherer musste viel weniger für die finanziellen Folgen von Naturkatastrophen ausgeben und die sogenannte Schaden-Kosten-Quote verbesserte sich deutlich auf 93,7 von 96,4 Prozent.

Aber auch die Vermögensverwaltung zeigt sich erholt, nachdem die US-Tochter Pimco eine jahrelange Krise offenbar überstanden hat. Von April bis Juni sammelte die Allianz in der Vermögensverwaltung 55 Milliarden Euro ein. Für Dritte verwaltete sie Ende Juni 1,41 Billionen Euro - fast acht Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Dazu kommt rund eine halbe Billion Euro, welche die Allianz selbst bei ihren Töchtern angelegt hat. Das zuletzt unter Druck geratene Ergebnis im Asset Management verbesserte sich im zweiten Quartal um 17 Prozent auf 584 Millionen Euro.

Unter dem Strich stand von April bis Juni ein Nettogewinn nach Anteilen Dritter von 2,0 Milliarden Euro. Weil die Steuerquote sank, waren das 83 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Umsatz der Allianz kletterte um zwei Prozent auf fast 30 Milliarden Euro.

(SDA)

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Chinesisches Interesse an

Chinesisches Interesse an Übernahme des Versicherers Allianz

Der chinesische Mischkonzern und Grossaktionär der Deutschen Bank, HNA, hat offenbar Interesse am Versicherer Allianz. Einem Medienbericht zufolge spielten die Asiaten einen umfangreichen Einstieg beim Versicherer Allianz durch.

06.09.2017 06:39

Der Konzern habe vor Wochen direkt beim Management der Allianz sondiert, ob ein Einstieg als Ankeraktionär, ja sogar als Mehrheitseigentümer denkbar sei, berichtete die "Süddeutsche Zeitung" vom Mittwoch unter Berufung auf Insider.

Das Management der Allianz habe das Ansinnen nach Rücksprache mit dem chinesischen Staatsfonds CIC, der drei Prozent an der Allianz hält, abgelehnt. Die Allianz wollte den Bericht nicht kommentieren.

Die Allianz ist einer der grössten Versicherungskonzerne der Welt. Sie betreut mehr als 86 Millionen Privat- und Unternehmenskunden. 2016 zählte der Konzern über 140'000 Mitarbeiter in mehr als 70 Ländern. Der Umsatz lag bei 122 Milliarden Euro.

(AWP)

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Allianz sieht sich trotz

Allianz sieht sich trotz Gewinnrückgang zum Jahresstart auf Kurs

Schwankende Finanzmärkte und der schwache US-Dollar haben Europas grösstem Versicherer Allianz zum Jahresstart im laufenden Geschäft einen Gewinnrückgang eingebrockt. Mit 2,76 Milliarden Euro fiel der operative Gewinn im ersten Quartal sechs Prozent geringer aus als ein Jahr zuvor, wie der Dax-Konzern am Dienstag in München mitteilte. Der Nettogewinn legte dank geringerer Steuern und gesunkener Umbaukosten jedoch um sieben Prozent auf 1,9 Milliarden Euro zu.

15.05.2018 07:41

Damit schnitt die Allianz besser ab als von Analysten erwartet. Vorstandschef Oliver Bäte sieht den Versicherer auf Kurs, in diesem Jahr wie geplant einen operativen Gewinn von 10,6 bis 11,6 Milliarden Euro zu erreichen.

Das schwere Sturmtief "Friederike", das im Januar in Deutschland und anderen europäischen Ländern gewütet hatte, warf die Allianz nicht aus der Bahn. Obwohl die Sturmschäden den Konzern rund 220 Millionen Euro kosteten, wuchs der operative Gewinn im Schaden- und Unfallgeschäft um ein Prozent. Die Lebens- und Krankenversicherung warf hingegen gut sieben Prozent weniger ab./stw/jha/

(AWP)

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Allianz-Chef Bäte will im

Allianz-Chef Bäte will im November neuen Strategieplan vorlegen

Allianz-Chef Oliver Bäte will noch in diesem Jahr einen neuen Strategieplan für sein Unternehmen präsentieren. "Wir arbeiten daran und werden die Ergebnisse Ende November vorstellen", sagte er dem "Handelsblatt" (Freitagsausgabe). Im Zentrum des zweiten Mehrjahresplans seiner Amtszeit sollen Kundenorientierung, einfachere Produkte und eine konsequente Digitalisierung stehen.

13.07.2018 07:03

Ziel es es, dass jeder Bereich die Wettbewerber bei der Kundenzufriedenheit übertrifft. In der Vergangenheit hatten Kunden immer wieder kritisiert, dass die Produktpalette des grössten europäischen Versicherers zu ausufernd sei. Nun, so verspricht der Vorstandschef, soll das Angebot an die Kunden kompakter und leichter zu verstehen werden./zb/fba

(AWP)

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Allianz doppelt von

Allianz doppelt von Brückeneinsturz in Genua betroffen

Der Versicherer Allianz ist gleich zweifach vom Brückeneinsturz im italienischen Genua betroffen. Der Konzern gehört nicht nur zu den Versicherern des Bauwerks, sondern ist auch an der Betreibergesellschaft Autostrade per l'Italia beteiligt, wie eine Allianz-Sprecherin am Samstag bestätigte. Zuvor hatte die "Welt am Sonntag" darüber berichtet. Beim Einsturz der Autobahnbrücke waren mindestens 41 Menschen getötet worden.

19.08.2018 15:31

Die Allianz gehöre als kleiner Partner einem Konsortium an, das das Bauwerk versichert habe, hiess es. Die Beteiligung bewege sich im einstelligen Prozentbereich.

Im Sommer 2017 hatte sich ein Konsortium aus Allianz, dem französischen Versorger EDF und dem niederländischen Fonds DIF mit 6,94 Prozent an Autostrade per l'Italia beteiligt. Auf den deutschen Versicherer entfallen 60 Prozent der Anteile an dem Konsortium.

Das Konsortium habe im vergangenen Jahr gut eine Milliarde Euro für die Anteile bezahlt, schreibt die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf den Atlantia-Konzern, den Haupteigentümer von Autostrade per l'Italia. Demnach dürfte allein die Allianz gut 600 Millionen Euro in Autostrade per l'Italia investiert haben, hiess es.

sl/DP/tos

(AWP)

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Allianz-Fondsanbieter Pimco

Allianz-Fondsanbieter Pimco übernimmt Vermögensverwalter Gurtin

Der zur Allianz gehörende US-Fondsanbieter Pimco übernimmt den amerikanischen Vermögensverwalter Gurtin.

02.10.2018 21:04

Pimco teilte am Dienstag mit, künftig gemeinsam mit Gurtin Kommunalobligationen im Volumen von 38 Milliarden Dollar zu verwalten. Die Transaktion solle noch im vierten Quartal abgeschlossen werden. Details zum Kaufpreis wurden zunächst nicht genannt.

(Reuters)

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Geringere Katastrophenschäden

Geringere Katastrophenschäden bescheren Allianz Gewinnsprung

Europas grösster Versicherer Allianz hat ein Jahr nach der schweren Hurrikan-Serie in den USA im Sommer wieder deutlich mehr verdient. Unter dem Strich stand im dritten Quartal ein Überschuss von 1,9 Milliarden Euro und damit fast ein Viertel mehr als ein Jahr zuvor, wie der Dax-Konzern am Freitag in München mitteilte. Der operative Gewinn legte um gut ein Fünftel auf knapp 3 Milliarden Euro zu. Damit übertraf die Allianz auch die Erwartungen von Analysten, die im Schnitt mit einem geringeren Anstieg gerechnet hatten.

09.11.2018 07:27

Allianz-Chef Oliver Bäte sieht den Konzern damit auf Kurs, in diesem Jahr wie geplant einen operativen Gewinn von 10,6 bis 11,6 Milliarden Euro zu erreichen. Finanzchef Giulio Terzariol hatte im Sommer die Hoffnung geschürt, dass der Versicherer in der oberen Hälfte der Zielspanne landen könnte. Diese Einschätzung wiederholte die Allianz am Morgen zunächst jedoch nicht./stw/jha/

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Allianz Leben steigert

Allianz Leben steigert Kundenzahl erstmals auf über zehn Millionen

Deutschlands grösster Lebensversicherer Allianz hat die Zahl der Neukunden noch einmal stärker steigern können als im Vorjahr. Mit einem Plus von rund 130 000 in den ersten zehn Monaten dieses Jahres sei erstmals in der Allianz-Geschichte die Zahl von zehn Millionen Kunden überschritten worden, teilte das Unternehmen in Stuttgart mit. Im kompletten Jahr 2017 hatten rund 100 000 neue Kunden einen Vertrag abgeschlossen, in den Jahren davor waren es nach Unternehmensangaben stets zwischen 60 000 und 70 000.

11.11.2018 14:29

Vorstandschef Markus Faulhaber sagte, mit veränderten Anlagemodellen sowie neuen digitalen und flexiblen Angeboten gelinge es, entgegen dem allgemein rückläufigen Trend in der Branche neue Kunden zu gewinnen.

Insgesamt betreut die Allianz Leben für die gut zehn Millionen Kunden rund 13,6 Millionen Verträge - hauptsächlich Altersvorsorge, aber auch Pflege- und Risikolebensversicherungen. Gut jeder vierte Kunde habe aktuell mindestens zwei Verträge bei der Allianz Leben, hiess es./eni/DP/mis

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Allianz-Chef: 'Wir sind beim

Allianz-Chef: 'Wir sind beim Umbau zu langsam'

Allianz-Chef Oliver Bäte hat bei der Neuaufstellung des grössten europäischen Versicherers einmal mehr ein höheres Tempo gefordert. "Wir sind beim Umbau zu langsam. Es rumpelt ordentlich, wie Sie ja auch öfter schreiben", sagte der Konzernchef der "Süddeutschen Zeitung" (Donnerstagausgabe). "Aber die gute Nachricht ist, dass es konsequent in die richtige Richtung geht und gut überlegt ist." Bäte, der seit 2015 amtiert, will in den kommenden Jahren vor allem die Produktwelt des Konzerns vereinfachen und dabei die Vorteile der Digitalisierung nutzen.

17.01.2019 07:50

Der 53-Jährige will dabei weiter alte Zöpfe abschneiden. "Es gab viel Unsinn bei der Allianz. In der Autoversicherung hat sie sich zwei Jahrzehnte geweigert, mit der Werkstattbindung eine vernünftige Schadensteuerung zu machen, weil sie die Autoindustrie nicht verärgern wollte. Aber die Autoindustrie hatte damit gar kein Problem und hat uns gesagt, das machen andere doch auch. Jetzt bieten wir die Werkstattsteuerung an, und 50 Prozent unserer Kunden in der Kaskoversicherung schliessen Verträge mit Werkstattbindung ab."

Als Beispiel, wie die Allianz künftig ihre Produkte handhaben will, nannte er den neuen europäischen Direktversicherer. "Wir haben vor fast 20 Jahren den Direktversicherer Allianz 24 gegründet und danach wieder eingeklappt. Diesmal ist das ganz anders", sagte der frühere McKinsey-Berater. "Wir haben lange darüber nachgedacht, wie das mit unseren Vertretern zusammenpasst, wie wir die Kundenzuordnung und die Provisionssysteme anpassen müssen und wie wir verhindern, dass wir uns selbst Konkurrenz machen."

Die europäische Direktversicherung solle als Musterbeispiel für andere Produkte dienen. "Wir vereinheitlichen Produkte und Prozesse mit einer einheitlichen IT, die auch funktioniert. Dabei bauen wir auf der vorhandenen Infrastruktur auf. Das ist strategisch auch deshalb von grosser Bedeutung, weil das die Basis sein wird, von der aus wir alternative Produkt- und Prozessmodelle auch für das alte Kerngeschäft entwickeln", sagte er dem Blatt. Das sei notwendig, um auch der zunehmenden Konkurrenz durch über Plattformen wie Amazon vertriebenen Versicherungen Herr zu werden.

Immer wieder aufkommenden Kritik an seinem Führungsstil und dem zu schnellen Umbau des Konzerns entgegnete Bäte, dessen Vertrag erst vor kurzem bis 2024 verlängert wurde: "Wir nehmen uns die Zeit dafür, die Leute abzuholen. Man kann nicht alle gewinnen, aber 80 Prozent, die wichtig sind im Management. Und die, die nicht mitmachen wollen, muss man nach Hause schicken." Bäte dementierte dabei aber einmal mehr Spekulationen über ein Programm zum massiven Stellenabbau in Deutschland. "Das ist kompletter Unsinn. Darum geht es nicht."

Bäte, der erst der zehnte Chef des 1890 gegründeten Versicherers ist, räumte aber auch Fehler in seinen ersten vier Jahren an der Konzernspitze ein. "Ich habe einiges unterschätzt. Zum Beispiel, wie schwierig es ist, unsere Sachversicherung in Deutschland zu modernisieren, und wie viel Widerstand gegen Veränderungen es da gab. Ich habe auch unterschätzt, wie viel Fingerspitzengefühl man braucht, um damit umzugehen."/zb/jha/

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Anleger ziehen

Anleger ziehen Milliardensummen bei Allianz-Fondstöchtern ab

Die Turbulenzen an den Finanzmärkten haben bei den Investmentfonds der Allianz Ende 2018 deutliche Spuren hinterlassen. Anleger hätten im vierten Quartal netto 31 Milliarden Euro bei den Allianz-Töchtern Pimco und Allianz Global Investors abgezogen, teilte der Dax-Konzern am Freitag bei der Bilanzvorlage in München mit. Weil zudem die Kurse sanken, schrumpfte das für Dritte verwaltete Vermögen insgesamt um 51 Milliarden Euro.

15.02.2019 07:57

Allerdings gingen den Fonds dabei vor allem die Zuwächse aus den ersten drei Quartalen wieder verloren. Für das Gesamtjahr 2018 summierten sich die Nettomittelabflüsse nur auf 3 Milliarden Euro. Das gesamte verwaltete Vermögen blieb auf Jahressicht mit 1,96 Billionen Euro praktisch stabil. Das operative Ergebnis der Sparte wuchs trotz eines Rückgangs im vierten Quartal im Gesamtjahr um fast vier Prozent auf 2,5 Milliarden Euro.

Das Unternehmen habe seine Margen ausgeweitet, sagte Finanzvorstand Giulio Terzariol. Dies spreche für die nachhaltige Ertragskraft in dem Geschäft. Die Allianz hatte ihre US-Tochter Pimco nach mehreren Jahren mit hohen Mittelabflüssen zuvor wieder auf Wachstumskurs gebracht. Diese Entwicklung wurde Ende 2018 jäh ausgebremst./stw/jha

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Allianz erhöht Dividende

Allianz erhöht Dividende deutlich

Europas grösster Versicherer Allianz hat seinen Gewinn 2018 dank geringerer Katastrophenschäden kräftig gesteigert.

15.02.2019 07:17

Unter dem Strich verdiente der Dax-Konzern knapp 7,5 Milliarden Euro und damit fast zehn Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie er am Freitag in München mitteilte.

Der operative Gewinn wuchs um knapp vier Prozent auf 11,5 Milliarden Euro. Die Dividende soll um 12,5 Prozent auf 9 Euro je Aktie steigen. Während der operative Gewinn die Erwartungen von Analysten traf, fällt die Dividende höher aus als gedacht.

Für das neue Jahr nimmt sich Vorstandschef Oliver Bäte allerdings kaum Steigerungen vor. Der operative Gewinn soll wie schon 2018 rund 11,5 Milliarden Euro erreichen, mit einem Spielraum von einer halben Milliarde nach oben und unten. Experten hatten hier im Schnitt zuletzt schon 11,9 Milliarden Euro auf dem Zettel.

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Allianz Suisse gewinnt Kunden

Allianz Suisse gewinnt Kunden und steigert Gewinn

(Zusammenfassung) - Die Allianz Suisse hat im vergangenen Jahr Kunden dazugewonnen und einen höheren Gewinn erzielt. Der Versicherer wächst vor allem im Geschäft mit KMU-Kunden und will da künftig weiter zulegen.

20.03.2019 13:16

Das Prämienvolumen der Schweizer Allianz-Tochter nahm im Jahr 2018 um 1,6 Prozent auf 3,72 Milliarden Franken zu. Gewachsen ist vor allem das Sachgeschäft, wo die Einnahmen um 4,1 Prozent angestiegen sind.

Die Treiber waren da das Motorfahrzeuggeschäft und die Rechtsschutzversicherung. Beim Thema Rechtsschutz ist die Allianz Suisse nach der Übernahme der "DAS Schweiz" am hiesigen Markt neu in die Top-3 vorgestossen.

Marktanteile gewonnen

"Doch auch ohne den DAS-Zukauf sind wir mit 3,1 Prozent klar stärker als der Markt gewachsen und haben so Marktanteile dazugewonnen", sagte Allianz-Suisse-Chef Severin Moser am Mittwocch im Gespräch mit AWP.

Noch in den Kinderschuhen steckt die im Jahr 2017 lancierte Cyber-Versicherung. Sie schützt KMU etwa vor dem Verlust und Diebstahl von Daten oder auch Betriebsunterbrüchen nach Cyber-Attacken.

"Wir haben viele Anfragen von Kunden, die sich zum Thema Cyber-Risiken informieren", sagte Moser. Seit gut einem Jahr habe man jedoch vermehrt auch Verträge abschliessen können. "Wir bewegen uns aber in der Cyber-Versicherung, was die Prämieneinnahmen angeht, noch immer auf tiefem Niveau."

Vorsicht im Lebengeschäft

Im Lebengeschäft neigt die Allianz Suisse aufgrund der tiefen Zinsen weiterhin zur Vorsicht. Die Einnahmen gingen um 1,2 Prozent auf 1,72 Milliarden Franken zurück. Wie andere Versicherer auch setzt man verstärkt auf kapitaleffiziente Vorsorgeprodukte.

Zweistelliges Prozentwachstum wurde mit Produkten für die dritte Säule mit jährlichen Prämienzahlungen erzielt. Im Gegensatz zu Bankangeboten biete dieses Produkt auch Schutz vor Invalidität oder Hinterlassen- und Todesfallrisiken.

Noch im Frühling bringt die Allianz Suisse ein neuartiges 3a-Produkt auf den Markt, in welches die Kunden je nach Finanzlage flexibler einzahlen können.

Fokus auf KMU

Insgesamt sind bei der Tochter des deutschen Versicherungskonzerns 2018 netto, also unter Berücksichtigung von Zu- und Abgängen, rund 15'000 Kunden dazugekommen. Damit zählt die Gruppe nun insgesamt 1,08 Millionen Kunden.

Den Fokus legt Allianz Suisse auf kleinere und mittlere Unternehmen. "Mit ein paar wenigen Mitbewerbern sind wir der einzige Versicherer, der den KMU die gesamte Palette an Versicherungsschutz bieten kann", sagte Moser.

Das sei mit ein Grund, weshalb man in der beruflichen Vorsorge (BVG) am Vollversicherungsmodell festhalte, fuhr Moser fort. Dieser Rundumschutz ist vor allem bei KMU beliebt.

Und tatsächlich seien nach dem per Anfang 2019 vollzogenen Rückzug der Axa aus der Vollversicherung mehr Anfragen bei der Allianz Suisse nach diesem Angebot eingegangen. Doch auch hier verfolge man im Neugeschäft eine vorsichtige Zeichnungspolitik, erklärte Moser.

Weniger Schäden

Der Jahresgewinn von Allianz Suisse nahm im vergangenen Jahr um 9,4 Prozent auf 272,4 Millionen Franken zu. Die Rechnung blieb von Schäden aus Naturereignissen weitestgehend verschont und der Schaden-Kosten-Quote verbesserte sich um einen Prozentpunkt auf 91,7 Prozent.

Im Lebenteil musste die Allianz Suisse die Reserven für Zinsgarantien im Vergleich zum Vorjahr weniger verstärken, was sich ebenfalls positiv auf das Ergebnis auswirkte. Demgegenüber fiel das mit den Kapitalanlagen erzielte Ergebnis um einen Fünftel zurück. Im vierten Quartal belastete der Kursrückschlag an den Börsen auch die Aktienpositionen der Allianz Suisse.

mk/rw

(AWP)

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Sachversicherungsparte

Sachversicherungsparte schiebt die Allianz an

Der Versicherungskonzern Allianz hat dank kräftiger Zuwächse in der Sachversicherungssparte im ersten Quartal besser abgeschnitten als von Analysten erwartet.

Aktualisiert um 07:57

Die Allianz sieht sich dank kräftiger Zuwächse in der Sachversicherungssparte auf Kurs. Das operative Ergebnis stieg im ersten Quartal um 7,5 Prozent auf 3,0 Milliarden Euro, wie Deutschlands grösster Versicherungskonzern am Dienstag in München mitteilte. Von Reuters befragte Analysten hatten ihr im Schnitt nur knapp 2,9 Milliarden zugetraut.

Den Umsatz, also die Summe aus Beitragseinnahmen und Fondsgebühren, steigerte die Allianz von Januar bis März um neun Prozent auf 40,3 Milliarden Euro. Ohne Zukäufe und Währungseffekte wären es 7,5 Prozent gewesen. "Allianz hat sehr gute Ergebnisse im ersten Quartal erzielt und ist auf einem guten Weg, die Jahresziele für 2019 zu erreichen", erklärte Vorstandschef Oliver Bäte.

Der Versicherer strebt für das laufende Jahr ein operatives Ergebnis von elf bis zwölf (2018: 11,5) Milliarden Euro an. Die Experten erwarten einen Gewinn nahe dem oberen Ende der Spanne. Der Nettogewinn lag im ersten Quartal mit 2,0 Milliarden Euro nur leicht über Vorjahr, weil niedrigere Kapitalerträge ausserhalb des Kerngeschäfts und höhere Steuern die operativen Zuwächse auffrassen.

Frisches Kapital bei Pimco

Am stärksten kam die Allianz in der Schaden- und Unfall-Sparte voran. Ein Prämienwachstum von sechs Prozent, geringere Schäden aus Naturkatastrophen und eine verbesserte Kostenquote resultierten in einem operativen Gewinnzuwachs von 14 Prozent. "Es zeigt, dass wir global gut aufgestellt sind" sagte Finanzvorstand Giulio Terzariol. Mit fast 1,5 Milliarden Euro erwirtschaftet die Allianz knapp die Hälfte des Gewinns in der Sach-Sparte.

Die Lebensversicherung steht trotz eines deutlich grösseren Neugeschäfts unter Druck. Die Allianz habe aber die sinkenden Margen aus Kapitalanlagen durch höhere Gebühren und Verwaltungskostenzuschläge infolge des steigenden Anlagevolumens wettgemacht. Das operative Ergebnis der Sparte verbesserte sich leicht auf 1,1 Milliarden Euro.

Die Vermögensverwaltungs-Töchter Pimco und Allianz Global Investors zogen zwischen Januar und März fast 18 Milliarden Euro frisches Kapital an. Insgesamt verwaltet die Allianz damit 2,1 Billionen Euro, so viel wie noch nie. "Dies ist ein gutes Vorzeichen für eine starke Ertragsentwicklung", so Terzariol. Im ersten Quartal bröckelte das operative Ergebnis der Sparte aber um vier Prozent auf 573 Millionen Euro, unter anderem weil Pimco im Vorgriff auf die geplante Expansion mehr Personal einstellte. 

(Reuters)

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Allianz sieht sich nach

Allianz sieht sich nach erstem Halbjahr auf Kurs

Der deutsche Versicherungsriese Allianz hat seinen operativen Gewinn im zweiten Quartal gesteigert und sieht sich auf Kurs zu seinen Zielen für 2019.

02.08.2019 07:17

Das operative Ergebnis stieg von April bis Juni um fünf Prozent auf 3,2 Milliarden Euro, wie die Allianz am Freitag in München mitteilte. Vor allem die Lebens- und Krankenversicherungs-Sparte sorgte für den Zuwachs, während das Ergebnis in der Sachversicherung leicht abbröckelte.

Nach den ersten sechs Monaten stünden mit 6,1 Milliarden Euro mehr als die Hälfte der für 2019 angepeilten elf bis zwölf Milliarden Euro zu Buche, erklärte die Allianz. Der Nettogewinn lag im zweiten Quartal mit 2,1 Milliarden Euro um 13 Prozent über Vorjahr und über den von Refinitiv erhobenen Prognosen der Analysten.

(Reuters) 

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Allianz wird Softwareanbieter

Allianz wird Softwareanbieter - Bündnis mit Microsoft

Die Allianz will sich in einem Bündnis mit Microsoft zum führenden Software-Anbieter für das Geschäft mit dem Risiko entwickeln. Europas grösster Versicherer wird wesentliche Teile seines hauseigenen Software-Systems ABS anderen Unternehmen der Versicherungsbranche auf Microsofts Cloud-Servern anbieten. Darüber hinaus will die Allianz den Quellcode ihres Systems als Open-Source-Software offen legen, sodass externe Entwickler neue Funktionen entwickeln und einbauen können. Das teilten beide Unternehmen am Donnerstag in München mit.

14.11.2019 08:09

Microsoft gehört mit seiner Plattform Azure zusammen mit Amazon und Google zu den global führenden Cloud-Anbietern. Nicht teilen will die Allianz ihre Kundendaten: "Wir können beim Datenschutz keine Kompromisse eingehen", sagte Allianz-Vorstandsmitglied Christoph Mascher. "Das ist für uns eine nicht verhandelbare Vorbedingung." Auch die Allianz-Policen werden nicht zum Kopieren freigegeben.

"Wir sehen auch in anderen Industrien den Trend zu offenen Plattformen", sagte Jean-Philippe Courtois, Vizepräsident und Leiter des weltweiten Vertriebs bei dem US-Konzern. "Wir als Microsoft glauben an diese Industrie-Ökosysteme."/cho/DP/zb

(AWP)

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