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Lufthansa legt ein Jahr nach Streikmonat deutlich zu - Auslastung sinkt aber
11.04.2016 13:20

FRANKFURT (awp international) - Bei der Lufthansa ist es ein Jahr nach den Streiks vom März 2015 im Passagiergeschäft wieder besser gelaufen. Zusammen mit ihren Marken Swiss, Austrian Airlines und Eurowings beförderte Europas grösste Fluggesellschaft im abgelaufenen Monat rund 8,4 Millionen Fluggäste und damit 4,0 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie der Dax-Konzern am Montag in Frankfurt mitteilte. Ein Jahr zuvor hatten die Lufthansa-Piloten an zwei Tagen die Kurzstrecken- und an zwei Tagen die Langstreckenflüge bestreikt.

Die Auslastung der Jets verschlechterte sich indes um einen Prozentpunkt auf 76,5 Prozent. Die Ticketpreise gingen währungsbereinigt deutlich zurück. Dabei steigerte die neue Billigmarke Eurowings steigerte ihr Passagieraufkommen um 8,6 Prozent.

Im Frachtgeschäft zeigte die Entwicklung im März derweil deutlich nach unten: Die verkaufte Verkehrsleistung brach im Vergleich zum Vorjahresmonat um 10,5 Prozent ein. Trotz eines bereits verringerten Flugangebots verschlechterte sich die Auslastung der Frachträume dadurch um 5 Prozentpunkte auf 66,4 Prozent./stw/das

(AWP)

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Lufthansa kündigt wegen Streiks massive Ausfälle für Mittwoch an
26.04.2016 06:33

FRANKFURT (awp international) - Zehntausende Reisende müssen sich am Mittwoch auf Verzögerungen und Ausfälle im Flugverkehr einstellen. Die Lufthansa kündigte wegen eines Warnstreiks der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi an sechs deutschen Flughäfen massive Flugausfälle für den Tag an. So würden alle Interkontinentalflüge von und nach München gestrichen, teilte die Airline am Montagabend mit. Aber auch innerdeutsche und europäische Strecken seien betroffen, sodass es am Mittwoch nur rund 90 Flüge von und nach München geben werde. Auch Air Berlin wies darauf hin, dass es durch den Streik zu Verzögerungen und Flugausfällen kommen könne.

Verdi hat zu Warnstreiks an den Flughäfen Frankfurt, München, Düsseldorf, Köln/Bonn, Dortmund und Hannover aufgerufen. Mit den Ausständen will die Gewerkschaft den Druck im Tarifstreit über den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen erhöhen. Sie verlangt sechs Prozent mehr Geld. Auch in vielen anderen Bereichen wie Kitas, Krankenhäusern, Rathäusern und dem Nahverkehr sind die Beschäftigten derzeit immer wieder im Ausstand.

Wie die Airline weiter mitteilte, ist der grösste Teil der internationalen Flüge von und nach Frankfurt nicht betroffen. Am wichtigsten Drehkreuz des Landes müssten allerdings die meisten innerdeutschen Verbindungen und zahlreiche Europaflüge annulliert werden. Nach dem Ende des Streiks in Frankfurt sollen ab 15.00 Uhr die Lufthansa-Flüge wieder normal verkehren. Auch an den anderen betroffenen Flughäfen wird es nach Unternehmensangaben Annullierungen geben.

Bestreikt werden sollen etwa Werkstätten, Luftsicherheitskontrollen sowie Bodenverkehrsdienste wie Vorfeld, Fracht, Gepäck und Verwaltung. Noch einschneidender sind Arbeitsniederlegungen bei den Flughafenfeuerwehren, die für Frankfurt, München und Köln/Bonn angekündigt sind. Ohne Feuerwehr ist ein Flugbetrieb aus Sicherheitsgründen nicht möglich. Der Flughafenverband ADV hatte die Warnstreiks als "völlig unangemessen" kritisiert. Die Lufthansa veröffentlichte am Montagabend einen Sonderflugplan.

Verdi-Chef Frank Bsirske verteidigte die Massnahmen. "Wir haben die Aktionen bereits am Freitag angekündigt, um betroffenen Passagieren entgegenzukommen", sagte Bsirske den "Ruhr Nachrichten" (Dienstag). "Die Arbeitgeber sollten ihre Haltung und ihr Angebot überprüfen, damit in der dritten Verhandlungsrunde am Donnerstag und Freitag eine Lösung gefunden werden kann."

Lufthansa-Personalvorstand Bettina Volkens sagte laut Mitteilung, der Streik zeige erneut, "dass wir dringend Regeln für Arbeitskämpfe im Luftverkehr benötigen". Ihr Unternehmen fordere verbindliche Mediations- oder Schlichtungsverfahren vor Arbeitskämpfen.

Für innerdeutsche Flüge, die streikbedingt ausfallen, können Passagiere der Lufthansa zufolge Züge der Deutschen Bahn nutzen. Reisende, die für den 27. April einen Flug mit einer Airline der Lufthansa Group von und nach oder über Frankfurt, München, Düsseldorf, Köln/Bonn, Dortmund und Hannover gebucht haben, können ihr Ticket kostenfrei umbuchen - unabhängig davon, ob ihr Flug von dem Verdi-Streik betroffen ist.

Fluggäste von Air Berlin, die aufgrund des Streiks von einer Flugstreichung betroffen sind, können kostenfrei auf einen Flug mit der gleichen Strecke im Reisezeitraum vom 28. April bis einschliesslich 4. Mai 2016 umbuchen. Bei Flügen, die als Teil einer Pauschalreise gebucht wurden, sollten Kunden ihren jeweiligen Reiseveranstalter kontaktieren.

Im November hatten die Flugbegleiter der Muttergesellschaft Lufthansa den bislang heftigsten und mit sieben Tagen längsten Streik in der Geschichte des 60 Jahre alten Unternehmens organisiert. Die Kosten allein dafür schätzte Lufthansa auf rund 140 Millionen Euro, die sich zu den bereits aufgelaufenen 130 Millionen Euro aus drei Streikrunden der Piloten addierten. Deren Tarifkonflikt ist nach wie vor ungelöst, während für die Flugbegleiter der Schlichter Matthias Platzeck bis zum Sommer ohne Streikdruck nach einer Lösung sucht./rae/DP/zb

(AWP)

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Terrorangst macht Lufthansa und Easyjet zu schaffen - Kursrutsch
21.07.2016 12:10

(Ausführliche Fassung)

FRANKFURT (awp international) - Der Terror in Europa lastet auf dem Geschäft der Fluggesellschaften Lufthansa und Easyjet . Innerhalb weniger Stunden berichteten beide Unternehmen von Problemen in Folge der jüngsten Anschläge sowie der politischen Instabilität in der Türkei und im Nahen Osten. Zusätzlich leidet der britische Billigflieger unter den Folgen der Brexit-Entscheidung.

Die Aktienkurse der Fluglinien gaben am Donnerstagvormittag kräftig nach. Die Lufthansa-Papiere verloren zuletzt fast 8 Prozent an Wert und waren damit mit Abstand grösster Verlierer im Dax. Für die Easyjet-Aktien ging es um fast 5 Prozent nach unten. Damit haben sie seit dem Votum der Briten für Austritt aus der EU rund 30 Prozent an Wert eingebüsst. Auch die Aktien der British-Airways-Mutter IAG und des irischen Billigfliegers Ryanair konnten sich dem Abwärtssog nicht entziehen.

EXPERTE SIEHT LUFTHANSA-DIVIDENDE IN GEFAHR

Lufthansa hatte am Mittwochabend in einer Börsenmitteilung die Gewinnaussichten für das laufende Geschäftsjahr gekappt. Nach einem starken Jahresbeginn hätten die Vorausbuchungen vor allem auf Langstreckenverbindungen nach Europa deutlich nachgelassen. "Eine vollständige Aufholentwicklung hält der Vorstand aus heutiger Sicht für nicht mehr wahrscheinlich", teilte der Dax-Konzern mit.

Analysten werteten die Gewinnwarnung der Lufthansa als schlimmes Zeichen. Der weiter geplante Ausbau des Flugangebots sorge bei immer schärferer Konkurrenz in der Branche für weiteren Druck auf die Renditen, erklärte Luftfahrt-Analystin Alexia Dogani von Goldman Sachs. Ihr Kollege Anand Date von der Deutschen Bank sieht bei der Lufthansa sogar die Dividende für 2016 und 2017 erheblich bedroht. Als Grund dafür nannte er neben dem geringeren Gewinn die gestiegenen Pensionsverpflichtungen. Dort machen der Lufthansa die anhaltenden Niedrigzinsen zu schaffen, die es schwer machen, zugesagte Pensionsleistungen für die Beschäftigten zu erwirtschaften.

LUFTHANSA BEGRENZT WACHSTUMSPLÄNE

Im dritten Quartal erwartet das Management jetzt eine "deutlich schwächere Entwicklung der Stückerlöse" im Passagiergeschäft. Bereinigt um Währungseffekte dürften sie im zweiten Halbjahr um 8 bis 9 Prozent niedriger liegen als im Vorjahr. Daher tritt die Lufthansa auch beim Ausbau des Flugangebots auf die Bremse. Im Gesamtjahr soll die Kapazität nun nur noch um 5,4 Prozent statt um 6 Prozent wachsen.

Im ersten Halbjahr war das Geschäft der umsatzstärksten Fluggesellschaft Europas hingegen besser gelaufen als ein Jahr zuvor. Zwar gab der Umsatz nach vorläufigen Zahlen von 15,4 auf 15,0 Milliarden Euro nach. Doch dank gesunkener Treibstoffkosten und weiterer Einsparungen legte der bereinigte Gewinn vor Steuern und Zinsen um 13 Prozent auf 529 Millionen Euro zu. Dennoch hält der Vorstand die im gesamten Vorjahr erwirtschaftete Marke von 1,8 Milliarden Euro nicht mehr für erreichbar. Bislang hatte Lufthansa eine leichte Steigerung angepeilt und musste diese Prognose nun einkassieren.

EASYJET SIEHT ÜBERANGEBOT AUF 'STRAND-ROUTEN'

Easyjet klagt derweil über hohe Überkapazitäten auf den Strecken nach West- und Südeuropa, weil viele Gesellschaften Verbindungen nach Nordafrika und in den Nahen Osten ausgedünnt hätten. Das Überangebot auf den "Strand-Routen" drücke auf die Erlöse. Im dritten Geschäftsquartal bis Ende Juni fiel der Umsatz trotz gestiegener Passagierzahlen und besser gefüllter Maschinen mit 1,2 Milliarden britischen Pfund (1,4 Mrd Euro) um 2,6 Prozent niedriger aus als ein Jahr zuvor.

Zudem dürfte die Schwäche der britischen Währung im laufenden Geschäftsjahr bis Ende September im Vergleich zum Vorjahreszeitraum rund 80 Millionen Pfund kosten, teilte der Ryanair -Rivale am Donnerstag in Luton bei London mit. Die Luftfahrtbranche in Grossbritannien befinde sich "in einer der schwierigsten Phasen seit Langem", sagte die Easyjet-Chefin Carolyn McCall. Sie will gleichwohl eine höhere Dividende an die Aktionäre auszahlen.

VORBEREITUNG AUF DEN BREXIT

Die britische Airline rüstet sich weiter für den Brexit. Für den Fall, dass Grossbritannien im Zuge des EU-Austritts aus dem europäischen Luftverkehrsbinnenmarkt ausscheidet, will sich der Billigflieger eine Fluglizenz nach EU-Recht sichern, kündigte McCall an. Dazu gebe es bereits einen Notfallplan, hiess es. Branchenkreisen zufolge prüft Easyjet dazu bereits die Gründung eines deutschen Ablegers./stw/ceb/cmy/das

(AWP)

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Lufthansa scheut konkretere Gewinnprognose - Zuversicht für Dividende
02.08.2016 07:40

FRANKFURT (awp international) - Die Lufthansa scheut angesichts von Terrorangst und Buchungseinbruch vor einem neuen konkreten Gewinnziel für 2016 zurück. Der Vorstand habe derzeit keine gute Sicht darauf, wie viele Menschen kurzfristig noch Flüge buchen werden, sagte Finanzchefin Simone Menne am Dienstag bei der Vorlage der Halbjahreszahlen in Frankfurt. Die Unsicherheit drücke auf die Ticketpreise. Ende Juli hatte die Lufthansa ihre Prognose für den bereinigten operativen Gewinn (bereinigtes Ebit) gekappt und geht nur noch von einem Ergebnis unter dem Vorjahreswert von 1,8 Milliarden Euro aus. "Wir werden uns im dritten Quartal sicher klarer zur Jahresprognose äussern", sagte Menne. Analysten erwarten derzeit im Schnitt etwa 1,45 Milliarden Euro.

Menne, die in Kürze zum Pharmakonzern Boehringer Ingelheim wechselt, versuchte unterdessen Ängste vor einem möglichen Ausfall der Dividende zu zerstreuen. "Alles was derzeit an Kennzahlen vorliegt, macht uns dividendenfähig und lässt eine Auszahlung zu", sagte sie. Das letzte Wort habe aber der Aufsichtsrat./stw/stb

(AWP)

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Pilotenstreiks gehen weiter - Lufthansa gibt vor Gericht nach

Die Pilotenstreiks bei der Lufthansa gehen nach einer Streikpause endgültig in die zweite Woche. Die Fluggesellschaft gab am Montagabend ihren Versuch auf, die Ausstände noch vor Gericht stoppen zu wollen.

Am Dienstag würden 816 Flüge auf der Kurzstrecke mit 82'000 Reisenden gestrichen, teilte Lufthansa mit. Es gehe um Flüge, die von Deutschland aus starten. Knapp 2200 Verbindungen könnten stattfinden. Am Mittwoch würden zudem 890 Verbindungen mit 98'000 Passagieren ausfallen. Dann werde auch auf der Langstrecke gestreikt. Flüge der Töchter Eurowings und Germanwings sowie der Konzerngesellschaften AUA, Swiss, Brussels und Air Dolomiti würden erneut nicht bestreikt.

Auch danach sind Arbeitsniederlegungen möglich, betonte die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC). "Streiks über Mittwoch hinaus sind möglich", sagte ein Sprecher.

Lufthansa scheiterte am Montagabend dabei, die Streiks noch vor Gericht stoppen. Sie hatte einen Antrag auf einstweilige Verfügung beim Arbeitsgericht München eingereicht und erklärt, sie halte Teile der Lohnforderung der Piloten für rechtswidrig. Konkret hatte Lufthansa kritisiert, dass die Forderung von VC, ab dem 13. Beschäftigungsjahr höhere Gehaltssteigerungen zu verlangen, gegen das allgemeine Gleichbehandlungsgebot verstosse. Jüngere Piloten würden diskriminiert.

Das Arbeitsgericht wies die Beschwerde jedoch ab. Daraufhin hatte Lufthansa mit dem Landesarbeitsgericht München die nächste Instanz angerufen. Doch dann zog sie ihre Beschwerde zurück. "Die Lufthansa AG hat das Rechtsmittel gegen die Entscheidung des Arbeitsgerichts nach knapp eineinhalb Stunden Verhandlung zurückgenommen", teilte das Landesarbeitsgericht mit. Damit sei die Entscheidung des Arbeitsgerichts rechtskräftig.

Streik seit Mittwoch

Eine genaue Begründung für den Rückzug lieferte die Lufthansa nicht. Eine Sprecherin sprach von "juristischen Gründen", die man nicht kommentieren wolle. Für die Fluggesellschaft ist es bereits die zweite juristische Niederlage. Bereits vergangene Woche hatte sie versucht, die Streiks der Piloten vor Gericht aufzuhalten, scheiterte aber vor zwei Frankfurter Arbeitsgerichten.

VC hatte am Sonntagabend nach ergebnislosen Gesprächen mit Lufthansa abermals zu Streiks aufgerufen. Ein Angebot des Konzerns lehnte sie als "nicht verhandlungsfähig" ab. Lufthansa hatte ein Gehaltsplus von 4,4 Prozent in zwei Stufen bis 2018, eine Einmalzahlung von 1,8 Monatsgehältern und Neueinstellungen vorgeschlagen.

Die Pilotengewerkschaft verlangt für die 5400 Lufthansa-Piloten Tariferhöhungen von zusammen 22 Prozent über fünf Jahre bis April 2017. Sie hatte am vergangenen Mittwoch mit einer neuen Streikwelle begonnen und diese am Sonntag und Montag unterbrochen.

(SDA)

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Deutsche Lufthansa schafft 2016 erneut Rekordgewinn
16.03.2017 07:40

MÜNCHEN/FRANKFURT (awp international) - Die Lufthansa hat 2016 trotz Pilotenstreik und Terrorangst erneut einen Rekordgewinn erzielt. Dank eines Sondereffekts bei den Betriebsrenten blieb unter dem Strich mit 1,8 Milliarden Euro fast fünf Prozent mehr Gewinn übrig als ein Jahr zuvor, wie der Dax-Konzern am Donnerstag in München berichtete. Der um Sonderposten bereinigte operative Gewinn (bereinigtes Ebit) ging jedoch um rund vier Prozent auf 1,75 Milliarden Euro zurück und war damit etwa so hoch wie von Analysten erwartet. Die Dividende soll mit 50 Cent genauso hoch ausfallen wie im Vorjahr.

Fallende Ticketpreise und steigende Spritkosten dürften das operative Ergebnis 2017 erneut leicht sinken lassen, kündigte der Vorstand um Lufthansa-Chef Carsten Spohr an. Schon 2016 war auch der Umsatz des Konzerns leicht um 1,2 Prozent auf 31,7 Milliarden Euro gesunken.

Ein wichtiger positiver Sondereffekt von 652 Millionen Euro war im vergangenen Jahr die Entlastung bei den Betriebsrenten der Flugbegleiter, die nur noch Festbeiträge erhalten statt einer garantierten Rentenhöhe. Das am Mittwoch verabredete Abkommen mit den Piloten soll im laufenden Geschäftsjahr einen ähnlichen Einmaleffekt in hoher dreistelliger Millionenhöhe bringen, sagte Finanzvorstand Ulrik Svensson./stw/ceb/she

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Ein cash-Beitrag zu

Ein cash-Beitrag zu europäischen Luftfahrt-Aktien, u.a. Lufthansa:

http://bit.ly/2zvhA5h

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Lufthansa kündigt 1000 neue

Lufthansa kündigt 1000 neue innerdeutsche Flüge pro Monat an

Lufthansa-Chef Carsten Spohr hat ab Januar 1000 weitere innerdeutsche Flüge pro Monat angekündigt. Damit soll der Kapazitätsengpass behoben werden, der durch den Wegfall der Flüge der insolventen Air Berlin entstanden war und zu hohen Ticketpreisen auf gefragten Strecken wie Berlin-München oder Berlin-Köln geführt hatte. Spohr sagte der "Bild"-Zeitung (Montag): "Ich kann versprechen, dass mit neuen innerdeutschen Flügen wieder stabile Preise kommen."/and/DP/zb

13.11.2017 06:35

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Lufthansa wehrt sich gegen

Lufthansa wehrt sich gegen Vorwurf der Preistreiberei

(Ausführliche Fassung) - Die Deutsche Lufthansa wehrt sich nach dem Aus des Konkurrenten Air Berlin gegen Vorwürfe der Preistreiberei. "Was kolportiert wird über angebliche Preissteigerungen, ist nachweisbar nicht zutreffend", sagte Lufthansa-Vorstand Harry Hohmeister der Zeitung "Welt am Sonntag". Es handele sich um Einzelfälle, die es auch früher montagmorgens und freitagnachmittags gegeben habe. "Für etwa 95 Prozent der Passagiere hat sich beim Preis nichts geändert."

26.11.2017 20:25

Das Bundeskartellamt nimmt die Preise beim Branchenprimus unter die Lupe. "Wir haben die Deutsche Lufthansa gebeten, uns Informationen über ihre Preissetzung zur Verfügung zu stellen. Wir werden uns die Daten ansehen und dann darüber entscheiden, ob wir ein Verfahren einleiten", hatte der Chef der Behörde, Andreas Mundt, am Freitag der Deutschen Presse-Agentur gesagt.

Hohmeister sagte dazu, man habe keine Geheimnisse, gute Argumente und nichts zu verbergen. "Wir können dem Kartellamt alles zeigen", sagte er der "Welt am Sonntag". Der Lufthansa-Manager zog einen Vergleich zur Deutschen Bahn, deren Preissystem auch keine festen Tarife habe, sondern auf eine steigende Nachfrage flexibel reagiere. "Wir können aber nachweisen, dass sich bei uns im Preissystem nichts geändert hat. Auch nicht innerhalb der Zwischenstufen in den Preisklassen."

Lufthansa-Aufsichtsratschef Karl-Ludwig Kley sagte dem "Handelsblatt": "Die aktuelle Situation ist nicht von Dauer. Es fehlt derzeit einfach das Angebot von Air Berlin." Das führe dazu, dass es eine hohe Nachfrage gebe und oft nur noch teurere Buchungsklassen verfügbar seien.

Nach dem Ausscheiden von Air Berlin fehlen jeden Tag Zehntausende Plätze im Flugverkehr. Die Preise sind nach Einschätzung von Branchenfachleuten im Durchschnitt auf manchen Strecken um bis zu 30 Prozent gestiegen. Die Lufthansa hatte schon mehrfach betont, dass sie ihre Preisstruktur nicht verändert habe. Die höheren Durchschnittspreise entstünden durch die deutlich grössere Nachfrage. Die vollautomatischen Buchungssysteme riefen dadurch wesentlich schneller höhere Preisklassen für Tickets auf. Bei der Lufthansa gibt es - je nach Buchungszeitpunkt und Auslastung - 26 verschiedene Preisklassen für ein Ticket. Die Lufthansa verweist ausserdem darauf, dass sie Kapazitäten aufgestockt habe und trotz hoher Kosten sogar Jumbos im Inlandsverkehr einsetze, um den Mangel auszugleichen.

"Der Wegfall von Air Berlin schadet dem Wettbewerb und verknappt momentan das Angebot insbesondere auf vielen innerdeutschen Flugstrecken. Uns liegen Beschwerden über erhebliche Preiserhöhungen zum Nachteil der Kunden vor", hatte Mundt indes erklärt. Im Fokus stehe dabei die Preispolitik der Deutschen Lufthansa.

Die Lufthansa verweist ausserdem darauf, dass sie Kapazitäten aufgestockt habe und trotz hoher Kosten sogar Jumbos im Inlandsverkehr einsetze, um den Mangel auszugleichen. Der Chef der Fluglinie, Carsten Spohr, hatte vor kurzem 1000 neue innerdeutsche Flügen pro Monat angekündigt, sobald die EU-Wettbewerbsbehörde grünes Licht gebe. Dann würden sich auch die Preise wieder stabilisieren.

Die Zustimmung aus Brüssel ist erforderlich für den geplanten Verkauf grosser Teile der insolventen Air Berlin an die Lufthansa-Tochter Eurowings und den britischen Konkurrenten Easyjet . Eine erste Entscheidung in Brüssel könnte nach Einschätzung aus Branchenkreisen schon am 7. Dezember fallen. Möglich ist aber auch, dass die EU-Kartellbehörde eine vertiefte Prüfung verlangt. Dann würde sich das Verfahren weitere 90 Arbeitstage hinziehen. Die Neuordnung des deutschen Luftverkehrs und damit die Normalisierung der Ticketpreise könnten sich so noch hinziehen./kf/rs/DP/he

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Lufthansa liebäugelt mit

Lufthansa liebäugelt mit Übernahme des Billigfliegers Norwegian

Die Lufthansa denkt über eine Übernahme des norwegischen Billigfliegers Norwegian nach. "Es steht eine weitere Konsolidierungswelle an. Das heisst, dass wir auch mit Norwegian in Kontakt stehen", sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr der "Süddeutschen Zeitung" (Montag). Ob dann eine Übernahme stattfinde, sei "eine Frage des strategischen Mehrwertes, des Preises und der wettbewerbsrechtlichen Möglichkeiten". Die norwegische Gesellschaft gilt als Vorreiter für Billigflüge auf der Langstrecke.

18.06.2018 08:51

Zuletzt hatte Norwegian zwei Übernahmeangebote der British-Airways-Mutter International Airlines Group (IAG) abgelehnt. Der Konzern, zu dem bereits die Fluglinien Iberia, Vueling, Aer Lingus und Level gehören, hat bereits eine Beteiligung von mehr als vier Prozent an der norwegischen Airline aufgebaut. Allerdings konnten sich die beiden Seiten nicht über einen Preis für eine Übernahme einigen.

Die Lufthansa baut bereits ihre Tochter Eurowings als drittgrösste Billigfluggesellschaft Europas auf. Spohr zufolge soll Eurowings auch weitere Langstreckenverbindungen aufnehmen. Er habe was dies betrifft "noch viel Fantasie für die Zukunft", sagte er dem Blatt./stw/jha/

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Lufthansa sieht sich trotz

Lufthansa sieht sich trotz teuren Kerosins auf Kurs

Die Lufthansa hat die teure Integration von Air-Berlin-Teilen und höhere Treibstoffkosten im zweiten Quartal dank höherer Ticketpreise weitgehend wettgemacht. Der operative Gewinn (bereinigtes Ebit) lag mit 982 Millionen Euro gut drei Prozent niedriger als ein Jahr zuvor, wie der Dax-Konzern am Dienstag in Frankfurt mitteilte. Das ist etwas mehr als von Analysten im Schnitt erwartet. Für das laufende Jahr rechnet Vorstandschef Carsten Spohr weiterhin damit, dass der operative Gewinn nur leicht hinter den fast 3 Milliarden Euro aus dem Rekordjahr 2017 zurückbleibt./stw/jha/

31.07.2018 07:34

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Lufthansa bleibt zum

Lufthansa bleibt zum Sommerausklang im Aufwind

Gut ein Jahr nach der Pleite von Air Berlin hat die Lufthansa im September weiter zugelegt. Dank ihres vergrösserten Flugangebots und eines steigenden Ticketabsatzes beförderte die Kranich-Linie samt ihren Töchtern wie Swiss, Austrian Airlines in dem letzten Sommermonat rund 13,7 Millionen Fluggäste und damit fast neun Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie der Dax-Konzern am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. Alle Airlines des Konzerns legten zu. Die Auslastung der Maschinen verbesserte sich um 0,8 Prozentpunkte auf 84,5 Prozent.

10.10.2018 13:22

Im Frachtgeschäft ging es hingegen erneut abwärts. Bei einem vergrösserten Angebot sank die Verkehrsleistung um 1,6 Prozent auf 923 Millionen Tonnenkilometer. Die Auslastung der Frachträume verschlechterte sich um fünf Prozentpunkte auf 63,4 Prozent.

Im August 2017 hatte die damals zweitgrösste Fluggesellschaft Air Berlin nach jahrelangen Verlusten Insolvenz angemeldet. Dank eines staatlichen Massekredits hielt sie sich in den nachfolgenden Wochen zwar noch in der Luft, fuhr ihr Flugangebot aber schrittweise zurück. Die Lufthansa konnte sich in dieser Zeit vor Nachfrage nach Flugtickets kaum retten, die Ticketpreise zogen vor allem auf innerdeutschen Strecken stark an. Später übernahm die Lufthansa 77 Flugzeuge und viele Mitarbeiter von Air Berlin./stw/fba

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Bei Lufthansa fallen jeden

Bei Lufthansa fallen jeden Tag gut 60 Flüge aus

Bei der Lufthansa fallen nach eigenen Angaben im Schnitt pro Tag mehr als 60 Flugverbindungen aus. Konzernweit seien in diesem Jahr etwa 18 000 Flüge gestrichen worden, was einer zweiwöchigen Schliessung des grössten Lufthansa-Drehkreuzes in Frankfurt entspreche, sagte Lufthansa-Vorstand Harry Hohmeister dem "Hamburger Abendblatt" (Mittwoch). Zusätzlich habe es zahlreiche Verspätungen gegeben, die dazu führten, dass Passagiere ihre Anschlussflüge nicht erreichen konnten. Der Manager kündigte an, mehr Reservemaschinen einzusetzen, damit es zu weniger Verspätungen kommt.

17.10.2018 08:01

Den Ärger der Passagiere verstehe er, sagte Hohmeister: "Unsere Kunden erwarten zu Recht Zuverlässigkeit von uns." Seit diesem Sommer gebe es zwei Reserveflugzeuge in Frankfurt. Aber das reiche nicht, um die angespannte Situation am Boden und in der Luft zu kompensieren. "Wir werden die Zahl weiter erhöhen - übrigens auch in München", sagte Hohmeister.

Ein Grossteil der Ursachen für Ausfälle und Verspätungen liege nicht bei den Airlines, sondern an anderer Stelle - zum Beispiel bei der Flugsicherung, den Sicherheitskontrollen oder der Gepäckbeförderung. Hohmeister forderte eine gerechtere Aufteilung der Verspätungskosten innerhalb der Branche: "Wir werden auch mit unseren Systempartnern wie Flughäfen und Flugsicherungen über die Gebühren sprechen."

Der Lufthansa-Konzern hatte bereits im Sommer seine Kunden um Entschuldigung für die massenhaften Verspätungen und Flugausfälle gebeten. Die Stammgesellschaft Lufthansa hatte nach früheren Angaben bereits im ersten Halbjahr mehr Flüge gestrichen als im Gesamtjahr 2017. Neben dem schlechten Wetter und fortgesetzten Fluglotsenstreiks hatte Lufthansa seinerzeit auch Engpässe an Flughäfen und bei den Flugsicherungen als Gründe genannt./sl/DP/fba

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Lufthansa hält trotz Chaos

Lufthansa hält trotz Chaos-Sommer Kurs auf Gewinnziel

Die Lufthansa steuert trotz des teuren Flugchaos im Sommer auf den zweithöchsten Jahresgewinn ihrer Geschichte zu.

30.10.2018 07:17

Sowohl das operative Ergebnis (bereinigtes Ebit) als auch der Nettogewinn dürften die Rekordwerte von 2017 in diesem Jahr nur leicht verfehlen, teilte der Dax-Konzern am Dienstag in Frankfurt mit. Bei den Plänen für 2019 tritt der Vorstand jedoch auf die Bremse, auch wegen der explodierenden Kerosinpreise. Das Flugangebot soll im kommenden Sommer nur noch um 3,8 Prozent wachsen - etwa halb so stark wie für 2018 geplant.

Im dritten Quartal steigerte die Lufthansa ihren Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum aufgrund veränderter Rechnungslegung nur um 1,5 Prozent auf 9,96 Milliarden Euro. Der operative Gewinn ging auch wegen Sonderkosten für die Integration grosser Teile der insolventen Air Berlin und der vielen Verspätungen und Flugausfälle im Sommer um elf Prozent auf 1,35 Milliarden Euro zurück. Der Überschuss sank um zehn Prozent auf 1,07 Milliarden Euro. Analysten hatten mit etwas höheren Ergebnissen gerechnet.

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Lufthansa will um Beteiligung

Lufthansa will um Beteiligung an Alitalia kämpfen

Die Lufthansa will im Bieterrennen um Alitalia die Rivalen Delta und Easyjet ausstechen. "Wir kämpfen um den Markt Italien und damit auch um die Alitalia", sagte Vorstand Harry Hohmeister am Montag im Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters.

28.01.2019 13:54

Das Management der Swiss-Muttergesellschaft habe in letzter Zeit "vertiefte Gespräche" mit Politikern in Italien und den Verantwortlichen bei der staatlichen Bahngesellschaft Ferrovie dello Stato (FS) über eine Mehrheitsbeteiligung an Alitalia geführt.

FS stieg bei der insolventen staatlichen Schwester Alitalia Ende 2018 unter der Massgabe ein, Airlines als Miteigentümer zu finden. In dem seit der Pleite 2017 laufenden Verkaufsprozess hat jetzt Medienberichten zufolge Delta die Nase vorn. Auch der britische Billigflieger Easyjet hatte Interesse bekundet.

Die Lufthansa war lange Zeit der neue Wunscheigentümer der italienischen Staatskommissare, die zeitweise über die Zukunft Alitalias verhandelten. Doch der deutsche Platzhirsch stellte harte Bedingungen: Alitalia sollte erst unter staatlicher Verantwortung mit dem Abbau Tausender Stellen saniert werden - doch schon in der Vergangenheit scheiterten Sanierungsversuche am Widerstand der starken Gewerkschaften. Und die Lufthansa wäre nur zum Einstieg bereit, wenn sie das Sagen bekommt und akzeptiert keine staatlichen Miteigentümer. Diese Bedingungen gälten weiter, erklärte der frühere Swiss-Chef Hohmeister. "Wir sind an Alitalia interessiert, aber unter den richtigen Voraussetzungen - die haben sich nicht grundsätzlich geändert." Langfristig wolle die Lufthansa 100 Prozent übernehmen.

Lufthansa für europäische Lösung

Kurz vor einer entscheidenden Sitzung bei Alitalia am Dienstag, bei der sich FS auf einen bevorzugten Investor festlegen will, trommelt der Lufthansa-Manager für den Plan der Kranich-Airline. Die starke wirtschaftliche Stellung der Lufthansa allein sollte "schon Argument genug für die Verantwortlichen bei Alitalia sein, darüber nachzudenken, ob sie eher Teil eines starken europäischen Systems sein möchten oder einen anderen Weg gehen wollen." Ein europäischer Verbund sei allein schon aus volkswirtschaftlichem Interesse wichtig, damit das Industrieland Italien in ein weltweites Netz eingebunden sei.

Der andere Weg wäre eine Minderheitenbeteiligung von Delta, die als amerikanisches Unternehmen nach EU-Vorschriften nicht Mehrheitseignerin einer europäischen Airlines werden kann. Doch erfahrungsgemäss sei es schon wegen der vielen verschiedenen Interessengruppen wie Politik und Gewerkschaften in der Luftfahrt schwer, mit Minderheitseignern zu arbeiten, setzt Hohmeister dagegen. "Die Ansätze, jeder wirft mal 20 Prozent in die Kasse, und dann sehen wir, wie es weitergeht, sind nicht besonders nachhaltig." Delta soll nach Zeitungsberichten einen deutlich geringeren Stellenabbau als die Lufthansa planen, die Hohmeister auf aktuell noch weniger als 3000 beziffert. Eine Teilhaberschaft von Delta wäre kurzfristig womöglich der leichtere Weg, sagte der Lufthansa-Manager. "Dafür hat sich Alitalia schon öfter entschieden, das aber war langfristig nie erfolgreich."

Unter dem Dach der Lufthansa könne Alitalia operativ eigenständig bleiben und als Premiummarke weiterentwickelt werden. "Uns geht es nicht um die volle Integration der Alitalia als Kapazitätsprovider. Sondern sie soll ein eigenes Gesicht und auch eine eigene Identität behalten", ergänzte Hohmeister. "Uns geht es darum, dass Alitalia keine Marktanteile mehr verliert, denn irgendwann ist eine Übernahme nicht mehr werthaltig und lohnt sich nicht mehr", mahnte er.

Der Personalabbau sollte sozialverträglich gestaltet werden. Die Lufthansa sei bereit, neben Stellenabbau auch Auslagerungen und alternative Angebote für entsprechend flexible Beschäftigte im Konzern zu suchen. Darüber habe es bisher aber keine Gespräche gegeben: "In die Diskussion müsste man zunächst ernsthaft eintreten. Aber wenn sich die Verantwortlichen hier gar nicht bewegen wollen, dann kann man auch keine konstruktive Lösung erreichen."

(AWP)

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Teures Kerosin trübt

Teures Kerosin trübt Gewinnaussichten der Lufthansa

Die Lufthansa hat 2018 trotz hoher Treibstoffkosten und teurer Flugausfälle den zweithöchsten Gewinn ihrer Geschichte eingeflogen. Der operative Gewinn (bereinigtes Ebit) lag mit gut 2,8 Milliarden Euro rund vier Prozent niedriger als im Rekordjahr 2017, wie Europas grösste Fluggesellschaft am Donnerstag in Frankfurt mitteilte.

14.03.2019 08:19

Doch die gestiegenen Kerosinpreise dürften im laufenden Jahr noch stärker auf das Ergebnis drücken. So dürfte der operative Gewinn trotz der Erwartung steigender Erlöse eher sinken. Lufthansa-Chef Carsten Spohr peilt für 2019 daher einen operativen Gewinn in der Spanne von 2,4 bis 3,0 Milliarden Euro an. Analysten rechnen bisher im Schnitt mit einem Wert auf Vorjahreshöhe also rund 2,8 Milliarden Euro.

Im abgelaufenen Jahr steigerte die Lufthansa ihren Umsatz um sechs Prozent auf 35,8 Milliarden Euro. Der Nettogewinn ging um acht Prozent auf knapp 2,2 Milliarden Euro zurück. Damit verdiente der Dax-Konzern mehr als von Analysten erwartet. Die Anteilseigner sollen eine mit 80 Cent je Anteilsschein stabile Dividende erhalten./stw/zb

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Wegen Software-Panne bei

Wegen Software-Panne bei Flugsicherung streicht Lufthansa Flüge

Die Software-Probleme bei der Deutschen Flugsicherung (DFS) haben nach Angaben der Lufthansa zu Wochenbeginn auch Auswirkungen auf den Flugbetrieb. Allein Lufthansa müsse am Montag in Frankfurt 22 Flüge streichen. Davon seien insgesamt 2000 Passagiere betroffen, wie ein Sprecher der Lufthansa am Sonntagabend mitteilte. Passagiere sollten sich vor ihrem Abflug über den aktuellen Status ihres Fluges informieren, hiess es weiter.

24.03.2019 22:13

Ein Software-Problem bei den Fluglotsen schränkt den Luftverkehr schon seit Tagen über weiten Teilen Deutschlands ein. Die Sicherheit des Luftverkehrs sei aber nicht gefährdet, hatte die DFS betont. Bereits seit Mittwochabend hat das bundeseigene Unternehmen die Verkehrsmenge für den Luftraum um ein Viertel reduziert, der von Langen bei Frankfurt aus kontrolliert wird.

Die betroffene Software stellt nach früheren DFS-Angaben den Lotsen alle für den Flugverlauf wichtigen Daten jedes Fluges zur Verfügung. Das sind beispielsweise Flugzeugtyp, Flugstrecke und die erwartete Überflugzeit. Die übrigen Sicherungssystems stünden uneingeschränkt zur Verfügung, und auch die übrigen Zentren der Flugsicherung für andere Lufträume seien nicht betroffen./sl/DP/mis

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Lufthansa mit deutlichem

Lufthansa mit deutlichem Verlust im ersten Quartal - Prognose bleibt

(Ausführliche Fassung) - Lufthansa hat im ersten Quartal belastet von hohen Treibstoffkosten und Überkapazitäten ein spürbares Minus eingeflogen. Der bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) sei von plus 52 Millionen Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum auf minus 336 Millionen Euro gefallen, teilte das Unternehmen am Montagabend mit. Der Aktienkurs der Fluggesellschaft geriet nach den Neuigkeiten auf der Handelsplattform Tradegate unter Druck und büsste mehr als 2 Prozent ein.

15.04.2019 20:38

Das Ergebnis sei unter anderem durch um 202 Millionen Euro gestiegene Treibstoffkosten belastet worden, hiess es in der Mitteilung weiter. Zudem hätten marktweite Überkapazitäten in Europa zu einem hohen Preisdruck geführt. Gleichzeitig sei das erste Quartal 2018 noch vom Kapazitätsrückgang nach dem Marktaustritt von Air Berlin geprägt gewesen und bilde daher eine starke Vergleichsbasis. Die Stückerlöse hätten sich sowohl bei den Netzwerkairlines als auch Eurowings deutlich negativ entwickelt.

Doch schon für das laufende Quartal gibt sich Lufthansa zuversichtlich. Wegen der guten Buchungslage und einer deutlichen Verlangsamung des marktweiten Kapazitätswachstums sei wieder mit einem Anstieg der Stückerlöse zum Vorjahr zu rechnen. Daher bestätigte der Konzern seine Prognose für die bereinigte Ebit-Marge von 6,5 bis 8,0 Prozent für das Gesamtjahr.

he/la

(AWP)

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Harte Konkurrenz: Lufthansa

Harte Konkurrenz: Lufthansa senkt Gewinnziel für 2019

(Ausführliche Fassung) - Der heftige Preiskampf im europäischen Luftverkehr durchkreuzt die Gewinnpläne der Lufthansa . Wegen eines "aggressiven" Geschäftsausbaus von Billigairlines und der dadurch fallenden Ticketpreise dürfte der operative Gewinn (bereinigtes Ebit) in diesem Jahr nur 2,0 bis 2,4 Milliarden Euro erreichen, teilte Europas grösste Fluggesellschaft am späten Sonntagabend in Frankfurt mit. Bisher war das Management von etwa 2,4 bis 3,0 Milliarden Euro ausgegangen.

17.06.2019 07:46

In ihrem Rekordjahr 2017 hatte die Lufthansa operativ rund 3,0 Milliarden Euro verdient, ein Jahr darauf waren es immerhin noch gut 2,8 Milliarden Euro. Von der Nachrichtenagentur Bloomberg befragte Analysten hatten für 2019 zuletzt immerhin noch rund 2,7 Milliarden auf dem Zettel. An der Börse dürfte dies den Kurs der zuletzt bereits stark gefallenen Aktie weiter drücken. So rechnet der Bernstein-Analyst Daniel Roseka mit Kurverlusten, da der Konzern wie schon vor Kurzem schlechte Nachrichten über eine Adhoc-Mitteilung verbreiten musste.

Der Experte fürchtet, dass mit der Gewinnwarnung das kurzfristige Vertrauen der Investoren verloren gegangen ist. Angesichts der vielen Probleme dürfte es Lufthansa-Chef Carsten Spohr schwerfallen, bei dem anstehenden Kapitalmarkttag in der kommenden Woche die Gunst der Anleger wieder schnell zu gewinnen. Dazu brauche es mehr als nur einen halbwegs optimistischen langfristigen Ausblick. Auch RBC-Experte Damian Brewer geht davon aus, dass der Aktienkurs wegen des verloren gegangenen Vertrauens weiter sinken dürfte.

Dabei könnte es zu überzogenen Reaktionen und einem Kurseinbruch bis auf 12 Euro kommen. Damit würde die Lufthansa wie schon im Jahr 2011 nur noch mit etwa der Hälfte des Nettoinventarwerts bewertet.

Am Freitag hatte die Lufthansa-Aktie den Xetra-Handel mit einem Kurs von 17,69 Euro beendet - der Börsenwert des Unternehmens sank damit in diesem Jahr um rund zehn Prozent auf rund 8,4 Milliarden Euro. Damit gehört die Aktie im bisherigen Jahresverlauf bereits jetzt zu den schwächsten Dax -Werten, nachdem sie 2018 mit einem Abschlag von 37 Prozent ebenfalls zu den grössten Verlierern gezählt hatte.

In der Mitteilung vom Sonntag hiess es, dass das Geschäft auf der Langstrecke weiter gut läuft. Die Billigtochter Eurowings dürfte dagegen wegen des harten Wettbewerbs nun die Gewinnschwelle verfehlen und operativ rote Zahlen schreiben, kündigte der Dax-Konzern mit Blick auf 2019 an. Denn Konkurrenten seien bereit, erhebliche Verluste hinzunehmen, um ihre Marktanteile auszubauen. Dies geht auch an Eurowings nicht spurlos vorüber. Die Billigtochter des Konzerns konkurriert auf vielen Strecken mit Anbietern wie Ryanair und Easyjet .

Die Lufthansa-Führung rechnet damit, dass der europäische Markt mindestens bis Ende 2019 so herausfordernd bleibt. Nachdem das Management um Spohr den Ausbau des Flugangebots bei Eurowings für 2019 bereits vor einigen Wochen gestoppt hatte, peilt es nun auch für die Netzwerk-Airlines ein geringeres Wachstum an. Der Umsatz dürfte 2019 in der Folge nur noch im niedrigen einstelligen Prozentbereich zulegen. Bisher hatte das Management ein Plus von 4 bis 6 Prozent im Auge gefasst.

Für den Rückgang sind auch die sinkenden Ticketpreise verantwortlich. Im laufenden zweiten Quartal dürften die Durchschnittserlöse vor allem bei Eurowings "deutlich" sinken, hiess es. Für das Gesamtjahr geht die Konzernführung dort von einem Rückgang im mittleren einstelligen Prozentbereich aus, bei den konzerneigenen Netzwerk-Airlines Lufthansa, Swiss und Austrian sagt das Management währungsbereinigt einen leichten Rückgang voraus.

Eurowings will den Angaben zufolge nun weitere Massnahmen ergreifen, um die Wende zu schaffen - auch weil ihre Betriebskosten nicht so schnell sänken wie geplant. Details werde die Airline in Kürze bekanntgeben. Eigentlich sollte die Billigtochter, die grosse Teile von Air Berlin übernommen hat, 2019 in die Gewinnzone fliegen.

Auch im Frachtgeschäft läuft es schlechter als gedacht: Die Frachtsparte Lufthansa Cargo hat bereits drei ältere Frachtflugzeuge aus dem Flugplan genommen und rechnet in diesem Jahr nur noch mit einem stagnierenden Umsatz. Von den Erlösen dürften nur etwa 3 bis 5 Prozent als operativer Gewinn beim Konzern hängenbleiben, hiess es. Das ist etwa halb so viel wie bisher angepeilt.

Abseits des laufenden Geschäfts fürchtet der Konzern wegen einer neuen Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs zudem höhere Steuerzahlungen für frühere Jahre. Deshalb will das Management im Zwischenbericht für das erste Halbjahr eine Rückstellung von 340 Millionen Euro bilden./stw/zb/jha/

(AWP)

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Lufthansa zerstreut Traum vom

Lufthansa zerstreut Traum vom Condor-Deal - Eurowings-Gewinn 2021

(neu: Condor-Deal unwahrscheinlich, Aktienkurs) - Die Lufthansa stutzt ihre Billigtochter angesichts anhaltender Verluste deutlich zurecht. So gibt Eurowings die Verantwortung für ihre Langstreckenflüge an den Mutterkonzern ab und die belgische Brussels Airlines wird doch nicht Teil der Billigmarke, wie der Vorstand um Lufthansa-Chef Carsten Spohr beim Kapitalmarkttag des Konzerns am Montag in Frankfurt ankündigte. Finanzchef Ulrik Svensson versuchte die Erwartung zu zerstreuen, dass sich Eurowings bald den Ferienflieger Condor einverleiben wird.

24.06.2019 16:31

"Eurowings wird sich selbst sanieren, und danach können wir über Zukäufe sprechen", sagte Svensson zu der Idee, dass Condor für Eurowings die Rolle einer Langstrecken-Sparte übernehmen könnte. Es sei unwahrscheinlich, dass die Lufthansa mit ihrem Gebot für Condor zum Zuge komme. So habe die Ferienfluglinie eine alte Flugzeugflotte, was hohe Investitionen nach sich ziehen würde.

Der klamme Reisekonzern Thomas Cook hat seine gesamten Airlines samt Condor zum Verkauf gestellt, um dringend benötigtes Geld für Investitionen zu bekommen. Die Lufthansa hatte später ein unverbindliches Gebot für Condor abgegeben. Spohr rechnete damals schon mit kartellrechtlichen Auflagen der EU-Kommission. Svensson warnte nun davor, dass eine Eingliederung von Condor bei Eurowings "komplex" wäre - und dies in einer Zeit, in der der Konzern versuche, seine Strukturen zu straffen.

Denn auch so soll Eurowings jetzt erst im Jahr 2021 über die Gewinnschwelle fliegen - was der Vorstand ursprünglich schon für 2019 angepeilt hatte. Der Preiskampf unter Europas Billigfliegern zwingt das Management zum Handeln.

Am Finanzmarkt setzte sich der Sinkflug der Lufthansa-Aktie am Montag fort. Am Nachmittag lag das Papier mit 0,97 Prozent im Minus bei 14,67 Euro und gehörte damit zu den schwächeren Titeln im Dax . Seit dem Jahreswechsel hat die Aktie rund ein Viertel an Wert verloren, nachdem sie bereits 2018 zu den grössten Verlierern im Leitindex gehört hatte. Da half es dem Aktienkurs nur kurz, dass sich der Konzern durch eine Umstellung bei der Dividendenberechnung mehr Flexibilität sichern will.

Nachdem der Lufthansa-Vorstand vor gut einer Woche sein Gewinnziel für 2019 zusammengestrichen hatte, stand die Entwicklung bei Eurowings schnell wieder im Fokus. Denn die Kampfpreise, mit denen der britische Billigflieger Easyjet sowie die irische Ryanair samt ihrer Tochter Laudamotion um Passagiere buhlen, hinterlassen bei der Lufthansa-Tochter tiefe Spuren in der Bilanz.

Immerhin habe Eurowings in Deutschland zuletzt weniger Geld pro Flugzeug verloren als die Konkurrenten, sagte Spohr. Doch auch jetzt, ein Jahr nachdem sie für viel Geld grosse Teile der pleite gegangenen Air Berlin integriert hat, ist Eurowings noch nicht auf Gewinnkurs. Für den Gesamtkonzern rechnet der Vorstand in diesem Jahr daher nur noch mit einem operativen Gewinn (bereinigtes Ebit) von 2,0 bis 3,0 Milliarden Euro, nachdem er im März noch von 2,4 bis 3,0 Milliarden ausgegangen war.

Auch deshalb zieht Spohr bei Eurowings die Reissleine. Ab dem Winterflugplan soll sich die Gesellschaft auf Kurz- und Mittelstreckenflüge konzentrieren, etwa zu Zielen innerhalb Europas, ans Mittelmeer und auf die Kanaren. Langstreckenflüge der Billigmarke mit ihren derzeit sieben Grossraumjets soll es zwar weiterhin geben, sagte ein Sprecher. Streckenplanung und Ticketvermarktung übernehme jedoch der Mutterkonzern, wo Vorstandsmitglied Harry Hohmeister das Geschäft der hauseigenen Netzwerk-Airlines Lufthansa, Swiss und Austrian Airlines lenkt.

Zugleich vollzieht der Vorstand bei Brussels Airlines eine Rolle rückwärts. Die Lufthansa-Tochter mit ihren 48 Flugzeugen wird jetzt doch nicht bei Eurowings integriert, sondern soll ebenfalls stärker an die Netzwerk-Airlines andocken.

Für die Tochter Eurowings, die dank der Übernahme der Air-Berlin-Teile und Brussels zum drittgrössten Billigflieger Europas mit fast 200 Flugzeugen aufgestiegen war, bedeutet das eine deutliche Schrumpfung. Ohne die Brussels-Maschinen und die Langstreckenjets plant Eurowings für das laufende Jahr nur noch mit 139 Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen. Einen Ausbau des Flugangebots hatte der Vorstand bereits vor einigen Wochen abgeblasen.

Um sich für die Preisschlacht der Konkurrenz zu wappnen, soll Eurowings unter der Führung von Thorsten Dirks kräftig an der Kostenschraube drehen. Er soll deutsche Flugbetriebe von Eurowings und ihrer Schwester Germanwings zusammenlegen und die Flotte komplett auf die A320-Reihe von Airbus und deren Neuauflage A320neo umstellen.

Bis zum Jahr 2022 soll die Billigtochter ihre Kosten je Sitzplatzkilometer - abseits vom Treibstoff - um 15 Prozent senken. Im Jahr 2021 soll die Tochter im operativen Geschäft die Gewinnschwelle erreichen. Mittelfristig hofft der Vorstand, dass Eurowings rund sieben Prozent ihres Umsatzes als operativen Gewinn einstreichen kann. Davon ist die Airline noch weit entfernt: Für 2019 geht der Vorstand davon aus, dass diese sogenannte bereinigte Ebit-Marge mit minus vier bis minus sechs Prozent im roten Bereich liegt.

Auch bei den klassischen Fluglinien dreht der Vorstand weiter an der Kostenschraube. Ihre Stückkosten sollen wie gehabt pro Jahr um ein bis zwei Prozent sinken. Ausserdem sollen Neuerungen im Ticketverkauf die Stückerlöse bis zum Jahr 2022 um drei Prozent nach oben treiben.

Spohr zeigte sich überzeugt, dass der Preiskampf unter Europas Airlines in dieser Weise nicht für immer anhält. Nach den Insolvenzen von Gesellschaften wie Air Berlin und Germania erwartet Spohr, dass es weitere Fusionen und Übernahmen in der Branche gibt. "Am Ende werden wenige starke Airlines fairen Wettbewerb miteinander treiben."/stw/elm/he

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Presse: Lufthansa prüft

Presse: Lufthansa prüft schlankere Struktur

Die Lufthansa erwägt einem Medienbericht zufolge eine neue Struktur, um effizienter zu werden. So prüfe der Konzern einen Umbau zur Holding, berichtet das "Handelsblatt" ohne nähere Quellenangabe. Die britische IAG diene als Beispiel für eine solche Verschlankung. Der Aufsichtsrat der Lufthansa treibe die Pläne voran.

28.07.2019 19:14

"Ganz generell überprüft die Lufthansa Group in regelmässigen Abständen die gegenwärtigen Konzernstrukturen, um die Zukunftsfähigkeit des Konzerns sicherzustellen", kommentierte die Lufthansa laut Handelsblatt die Gerüchte. /fba

(AWP)

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Lufthansa-Konzern baut

Lufthansa-Konzern baut Touristik-Angebot an Drehkreuzen aus

Der Lufthansa-Konzern baut sein touristisches Langstreckenangebot an den Drehkreuzen München und Frankfurt aus. Unter der Marke Eurowings sollen im Sommer 2020 von Frankfurt aus die US-Ziele Phoenix in Arizona und Anchorage in Alaska angeflogen werden, wie die Swiss-Mutter am Mittwoch mitteilte.

07.08.2019 13:06

Von München hebt die Touristikmarke des Kranich-Konzerns neu nach Las Vegas und Orlando ab. In München kommen als neue Ziele der Stamm-Marke Lufthansa die Städte Seattle, Detroit und das indische Bangalore hinzu.

Ursprünglich wollte der Konzern die Marke Eurowings von seinen beiden deutschen Drehkreuzen fernhalten, änderte die Strategie aber bereits zum Sommer 2018 in München und zum anstehenden Winterflugplan 2019/2020 auch in Frankfurt. Die Verlagerung von Düsseldorf und Köln/Bonn setzt auch den klassischen Ferienflieger Condor unter Druck.

Die Eurowings-Langstreckenflieger werden von der deutsch-türkischen Gesellschaft Sun Express geflogen, deren Kosten deutlich unter denen der Lufthansa liegen. An der Verteilung der Jets auf die Standorte München, Frankfurt und Düsseldorf ändere sich nichts, erklärte ein Konzernsprecher. Lufthansa hat die Vermarktung und Organisation der Eurowings-Langstrecke wieder an sich gezogen./ceb/DP/stk

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Lufthansa-Schlichtung

Lufthansa-Schlichtung geplatzt - Parteien ringen weiter

Nach der geplatzten Schlichtung bei der Lufthansa suchen Unternehmen und die Kabinengewerkschaft Ufo nach neuen Ansatzpunkten. In der Nacht zum Mittwoch hatte der Konzern seine Zustimmung zu der umfassenden Schlichtung für die rund 21 000 Flugbegleiter der Kerngesellschaft Lufthansa zurückgezogen. Als Grund nannte ein Unternehmenssprecher die Weigerung der Gewerkschaftsspitze, auch für vier Konzerntöchter in Deutschland eine unbefristete Friedenspflicht während der Schlichtung bei der Muttergesellschaft zuzusagen. Diese war erst in der vergangenen Woche von beiden Seiten vereinbart und am Donnerstag gemeinsam präsentiert worden.

20.11.2019 06:32

Das Unternehmen hält aber weiterhin an der sogenannten "kleinen Schlichtung" fest, die es einseitig ausgelöst hat. Diese kann sich dann ausschliesslich um die wenigen Tarifthemen drehen, für die Ufo in der vorvergangenen Woche einen zweitägigen Streik mit 1500 Flugausfällen veranstaltet hatte. Zu diesen Forderungen gehörten mehr Spesen und Zulagen für die Flugbegleiter sowie Wechselmöglichkeiten für Saisonkräfte in reguläre Arbeitsverhältnisse.

Am vergangenen Dienstag hatten beide Seiten dann eine weit umfassendere Schlichtung zu mehr Themen sowie eine darüber hinaus gehende Moderation bei der Lufthansa-Kerngesellschaft vereinbart. Auch wurden erste finanzielle Verbesserungen für die Saisonbeschäftigten per Tarifvertrag festgeschrieben.

Ihren jeweiligen Schlichter hatten beide Seiten auch am Donnerstag noch nicht benannt und sich auf ein langes und kompliziertes Verfahren eingestellt. Ebenfalls war der frühere Ufo-Chef Nicoley Baublies entgegen vorheriger Vereinbarungen nicht wieder als Purser bei der Fluggesellschaft eingestellt worden, wie am Rande einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Lufthansa-Arbeitsdirektorin Bettina Volkens bekannt wurde.

Die Ufo will nach Baublies Worten zunächst die neue Situation intern bewerten. Der Verzicht auf die Schlichtung könne nicht das letzte Wort sein, sagte der Ufo-Sprecher. Offenbar hätten die Falken im Lufthansa-Vorstand erneut die Oberhand gewonnen.

Baublies wies darauf hin, dass für die vier Lufthansa-Töchter keine Friedenspflicht gelte und daher Streiks erneut möglich seien. Dies müsse aber wohl überlegt sein. Man sei jederzeit zu Verhandlungen mit dem jeweiligen Management der Tochtergesellschaften über weitgehende Friedenspflichten bereit gewesen. Bei der Lufthansa selbst sei die Kabine in der Friedenspflicht, aber dennoch in einem genau geregelten Rahmen zu Warnstreiks berechtigt./ceb/DP/zb

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Lufthansa erteilt Qatars

Lufthansa erteilt Qatars Avancen eine Abfuhr

Die Lufthansa hat kein Interesse an einem Einstieg des Konkurrenten Qatar Airways als Aktionär des Dax-Konzerns.

02.12.2019 09:56

"Wir haben die Lufthansa in Deutschland nicht privatisiert, um sie in Qatar wieder verstaatlichen zu lassen", sagte ein Sprecher am Montag mit Blick auf Äußerungen von Qatar-Chef Akbar al-Baker am Wochenende. Dieser hatte nach einem Bericht der Nachrichtenagentur dpa am Rande eines Besuchs von Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil in Doha erklärt, Qatar Airways würde gerne in Lufthansa investieren, wenn es eine Möglichkeit dazu gäbe. Auch prüfe der Golf-Carrier eine Partnerschaft.

Lufthansa-Chef Carsten Spohr kritisiert häufig, dass die Fluggesellschaften der Golf-Staaten Qatar, Emirates oder Etihad wegen staatlicher Subventionen den Airlines in Europa unfairen Wettbewerb machen können. Umgekehrt sieht die Lufthansa wegen deren Dominanz an ihrem Heimatmarkt keine Chancen, in den Emiraten eine Marktposition aufzubauen. Aktien der Lufthansa legten wegen des Interesses Qatar um mehr als ein Prozent zu.

(Reuters)

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