Evolva (EVE)

Evolva Hldg N 

Valor: 2121806 / Symbol: EVE
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Elias
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Evolva-Partner fahren Süssstofffabrik hoch

EverSweet ist nun in kommerziellen Mengen verfügbar. Die Schweizer Entwicklerin, der Lizenzeinnahmen winken, dämpft aber die Umsatzerwartungen.

Lange hat es gewährt, jetzt ist es endlich so weit: Der US Handels- und Nahrungsmittelriese Cargill und der niederländische Chemiekonzern DSM starten am Cargill-Standort Blair im US-Bundesstaat Nebraska in einem Joint Venture namens Avansya mit der Massenproduktion von EverSweet.

Das Know-how für die Produktion des Süssstoffs stammt von Evolva. In grossen Stahltanks produzieren Hefezellen via Fermentation Moleküle, die in der Stevia-Pflanze vorkommen. Im Vergleich mit synthetisch hergestellten Süssstoffen weist die natürliche Substanz ein Geschmacksprofil auf, das näher an das von Zucker kommt – ohne Kalorien.

https://www.fuw.ch/article/evolva-partner-fahren-suessstofffabrik-hoch/

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

refoh
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Vielen Dank Elias

Vielen Dank Elias

Für diesen wertvollen Beitrag zur Produktion von EverSweet.

Vielleicht ein bisschen aufstocken.

Da ich zur Zeit fast voll investiert bin, kann ich nur in kleinem Rahmen.

Ist gut so....

Querdenker
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Eversweet schafft den Durchbruch

Vielen Dank fürs teilen, lieber Elias. 

Sofern ich mich aber richtig entsinne, gab Evolva schon lange bekannt, dass Eversweet für die breite Masse und so für den kommerziellen Markt verfügbar gemacht werden soll und wird. Gehe ich richtig in der Annahme, dass aus diesem Grund der Markt auch nicht sonderlich euphorisch auf diese vermeintliche 'Erfolgsmeldung' reagiert? 

Man müsste Evolva sowie der Kommunikationsabteilung von neuem ein Kränzchen binden. Sie haben es immerhin geschafft, die Aktie in seichtere Gewässer zu steuern, wodurch die Volatilität des Titels etwas an Stabilität gewann. Dass der Kurs schmerzhaft tief notiert, ist durchaus ein fader Beigeschmack. Ich träume von dem Tag an welchem Evolva, den leicht naiven und doch sehr geduldigen Aktionären, eine Dividende ausschüttet.

„Ich weiss, dass ich nichts weiss“ 

~ Sokrates

MBC85
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FuW Artikel

Lange hat es gewährt, jetzt ist es endlich so weit: Der US Handels- und Nahrungsmittelriese Cargill und der niederländische Chemiekonzern DSM starten am Cargill-Standort Blair im US-Bundesstaat Nebraska in einem Joint Venture namens Avansya mit der Massenproduktion von EverSweet.

Das Know-how für die Produktion des Süssstoffs stammt von Evolva (EVE 0.1722 4.36%). In grossen Stahltanks produzieren Hefezellen via Fermentation Moleküle, die in der Stevia-Pflanze vorkommen. Im Vergleich mit synthetisch hergestellten Süssstoffen weist die natürliche Substanz ein Geschmacksprofil auf, das näher an das von Zucker (Zucker 0.1276 0.24%) kommt – ohne Kalorien.

Lizenzeinnahmen im Bereich von 5%

Evolva hat sich ausser mit den Produktionskenntnissen auch mit 17,2 Mio. Fr. an der Produktionsanlage beteiligt. Im Gegenzug erhält sie eine Umsatzbeteiligung. CEO Oliver Walker gibt die genaue Zahl nicht bekannt, sagt im Gespräch mit «Finanz und Wirtschaft» aber, der Anteil an den Nettoverkäufen liege im mittleren einstelligen Prozentbereich.

«Unsere Rolle beschränkt sich künftig im Wesentlichen  auf die Einnahme von Lizenzgebühren», sagt Walker, der das Unternehmen seit Mitte des vergangenen Jahres leitet und zuvor den Posten des CFO innehatte. Eine Prognose zur Entwicklung des Absatzes von EverSweet will er nicht abgeben. Auch die privat gehaltene Cargill gibt sich bedeckt. «Es werden viele Tonnen», glaubt Walker. «Aber wie viele, das ist die ganz grosse Frage.»

Umsatzpotenzial auf 500 Mio. $ geschätzt

Cargill hat in den vergangenen rund zwei Jahren allen bedeutenden Getränke- und Nahrungsmittelherstellern Müsterchen verteilt. Gemäss Cargill und DSM laufen mehr als 300 Tests und Produktentwicklungsprojekte. Sie schätzen, der Markt für mithilfe von Fermentierung hergestellte Süssstoffe werde bis zum Jahr 2025 auf 3 Mrd. $ wachsen. Zwei Analysten trauen dem Joint Venture zu, dass es rund 500 Mio. $ davon ergattert.

Für Evolva würde das Lizenzeinnahmen von etwas mehr als 25 Mio. $ bedeuten. Walker glaubt, ein Marktanteil von 500 Mio. $ sei möglicherweise eher konservativ geschätzt angesichts von Cargills Marktmacht und dem Umstand, dass die nun eröffnete und bereits sehr grosse Produktionsanlage auch noch erweitert werden könnte. Sie dürfte zudem sehr tiefe Produktionskosten aufweisen. Allerdings machen die Betreiber auch hier keine Zahlen publik.

Umsatzerwartung gesenkt

Eine wichtige Frage ist, wie schnell bei Evolva die Einnahmen anziehen, wobei die Verkäufe eigener Produkte eine zentrale Rolle spielen. «Auch wenn die Wachstumsraten stattlich sind, der absolute Umsatz fällt noch eher bescheiden aus», sagt Walker zum aktuellen Stand. Er gibt sich zuversichtlich, dass er mit dem Ausbau der Produktpalette und der bearbeiteten Märkte aber laufend zunehmen wird. Die Erwartung für den Umsatz schraubt er gegenüber früheren Guidelines zurück.

Statt Einnahmen von 40 bis 60 Mio. Fr. schon 2020 bis 2021 stellt er nun den Cash Break-even in den Vordergrund. Das will er wie bereits zuvor kommuniziert zwischen 2021 und 2023 schaffen. «Wir werden die Gewinnschwelle wahrscheinlich eher gegen Ende dieser Periode erreichen», kündigt Walker an. Ein Umsatz von 35 Mio. Fr. reiche dazu aus. Der CEO schliesst aber nicht aus, dass die Einnahmen 2023 höher liegen.

2021 und 2022 entscheidend

Voraussichtlich noch nächstes Jahr wird Walker wie schon angekündigt 20 bis 30 Mio. Fr. an frischem Kapital aufnehmen müssen. «Das sollte dann aber bis zur Profitabilität reichen», versichert er. Die Schlüsselaktionäre stünden hinter dem Vorhaben.

Entscheidende Jahre werden 2021 und 2022 sein. Dann sollte nicht nur sichtbar werden, wie gut EverSweet bei den Konsumenten ankommt, sondern es werden auch erste nennenswerte Verkäufe von Nootkatone im Bereich der Schädlingsbekämpfung erwartet. Es ist der zweite Hoffnungsträger der Gesellschaft. Ausserdem geht Walker von einer Beschleunigung des Wachstums von Resveratrol ab 2021 aus. Es ist aktuell neben dem im Aromabereich bereits verkauften Nootkatone ein Umsatztreiber (vgl. Kasten).

CEO nennt Gründe für Verzögerungen

Wenn das Biotech-Unternehmen Ende 2023 profitabel wird, dann wäre das eine Verzögerung von rund vier Jahren auf den Fahrplan, wie Analysten ihn 2015 skizzierten. Im Grunde genommen ist Evolva in Gebieten tätig, die voll im Trend liegen: Die Reduktion von Zucker in den Lebensmitteln ist quasi in aller Munde, und die Substitution hoch giftiger Insektizide mit natürlichen Mitteln geniesst wachsende politische Aufmerksamkeit.

Weshalb geht es mit Evolva nicht schneller voran? «Wir haben zu Beginn viel Forschung und Entwicklung betrieben, uns dabei aber auch verzettelt», gesteht Walker ein. «Nun sind wir auf einige wenige ausgewählte Bereiche fokussiert.» Man habe auch unterschätzt, wie lange der Weg der Substanzen bis in die Verkaufsregale sei. «Die Mühlen in unserer Industrie mahlen mitunter auch mal langsam.» Nicht nur bei den Behörden, auch in der Produktentwicklung in den Unternehmen, die Evolvas Substanzen verwenden. Schliesslich dauere es oftmals auch eine Weile, bis die Konsumenten auf neue Produkte umsteigen.

Aktien notieren im Rappenbereich

Evolva muss noch beweisen, dass sie aus dem Megatrend zu gesünderen und natürlicheren Inhaltsstoffen Kapital schlagen kann. Angesichts der Leidensgeschichte und der zahlreichen Verzögerungen in der Vergangenheit ist mit Aktienkäufen eher Zurückhaltung angezeigt.

Ein wichtiges Indiz für ein Happy End dürften die Lizenzeinnahmen von EverSweet liefern, die Evolva in der zweiten Jahreshälfte 2020 und Anfang 2021 verbucht. Allerdings dürften sie sich noch auf geringem Niveau bewegen. Ein weiteres Kapitel stellt die Kapitalaufnahme voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2020 dar.

Wer darauf setzen will, dass Evolva auf die lange Frist mindestens teilweise reüssiert, sollte die Aktien jetzt auf gedrücktem Niveau kaufen. Es ist damit zu rechnen, dass die Partner Cargill und DSM ab jetzt regelmässig von Vertragsabschlüssen und geplanten Produkteinführungen berichten werden. Das könnte die Evolva-Titel stützen.

Der Kursverlauf entspricht seit Frühling 2015 quasi einem permanenten Sinkflug. Das Papier kostet noch knapp 17 Rp. Geht es mal aufwärts, sind schnell ansehnliche Gewinne möglich

Sansibar
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MBC85 hat am 19.11.2019 21:22

MBC85 hat am 19.11.2019 21:22 geschrieben:

Lange hat es gewährt, jetzt ist es endlich so weit: Der US Handels- und Nahrungsmittelriese Cargill und der niederländische Chemiekonzern DSM starten am Cargill-Standort Blair im US-Bundesstaat Nebraska in einem Joint Venture namens Avansya mit der Massenproduktion von EverSweet.

Das Know-how für die Produktion des Süssstoffs stammt von Evolva (EVE 0.1722 4.36%). In grossen Stahltanks produzieren Hefezellen via Fermentation Moleküle, die in der Stevia-Pflanze vorkommen. Im Vergleich mit synthetisch hergestellten Süssstoffen weist die natürliche Substanz ein Geschmacksprofil auf, das näher an das von Zucker (Zucker 0.1276 0.24%) kommt – ohne Kalorien.

Lizenzeinnahmen im Bereich von 5%

Evolva hat sich ausser mit den Produktionskenntnissen auch mit 17,2 Mio. Fr. an der Produktionsanlage beteiligt. Im Gegenzug erhält sie eine Umsatzbeteiligung. CEO Oliver Walker gibt die genaue Zahl nicht bekannt, sagt im Gespräch mit «Finanz und Wirtschaft» aber, der Anteil an den Nettoverkäufen liege im mittleren einstelligen Prozentbereich.

«Unsere Rolle beschränkt sich künftig im Wesentlichen  auf die Einnahme von Lizenzgebühren», sagt Walker, der das Unternehmen seit Mitte des vergangenen Jahres leitet und zuvor den Posten des CFO innehatte. Eine Prognose zur Entwicklung des Absatzes von EverSweet will er nicht abgeben. Auch die privat gehaltene Cargill gibt sich bedeckt. «Es werden viele Tonnen», glaubt Walker. «Aber wie viele, das ist die ganz grosse Frage.»

Umsatzpotenzial auf 500 Mio. $ geschätzt

Cargill hat in den vergangenen rund zwei Jahren allen bedeutenden Getränke- und Nahrungsmittelherstellern Müsterchen verteilt. Gemäss Cargill und DSM laufen mehr als 300 Tests und Produktentwicklungsprojekte. Sie schätzen, der Markt für mithilfe von Fermentierung hergestellte Süssstoffe werde bis zum Jahr 2025 auf 3 Mrd. $ wachsen. Zwei Analysten trauen dem Joint Venture zu, dass es rund 500 Mio. $ davon ergattert.

Für Evolva würde das Lizenzeinnahmen von etwas mehr als 25 Mio. $ bedeuten. Walker glaubt, ein Marktanteil von 500 Mio. $ sei möglicherweise eher konservativ geschätzt angesichts von Cargills Marktmacht und dem Umstand, dass die nun eröffnete und bereits sehr grosse Produktionsanlage auch noch erweitert werden könnte. Sie dürfte zudem sehr tiefe Produktionskosten aufweisen. Allerdings machen die Betreiber auch hier keine Zahlen publik.

Umsatzerwartung gesenkt

Eine wichtige Frage ist, wie schnell bei Evolva die Einnahmen anziehen, wobei die Verkäufe eigener Produkte eine zentrale Rolle spielen. «Auch wenn die Wachstumsraten stattlich sind, der absolute Umsatz fällt noch eher bescheiden aus», sagt Walker zum aktuellen Stand. Er gibt sich zuversichtlich, dass er mit dem Ausbau der Produktpalette und der bearbeiteten Märkte aber laufend zunehmen wird. Die Erwartung für den Umsatz schraubt er gegenüber früheren Guidelines zurück.

Statt Einnahmen von 40 bis 60 Mio. Fr. schon 2020 bis 2021 stellt er nun den Cash Break-even in den Vordergrund. Das will er wie bereits zuvor kommuniziert zwischen 2021 und 2023 schaffen. «Wir werden die Gewinnschwelle wahrscheinlich eher gegen Ende dieser Periode erreichen», kündigt Walker an. Ein Umsatz von 35 Mio. Fr. reiche dazu aus. Der CEO schliesst aber nicht aus, dass die Einnahmen 2023 höher liegen.

2021 und 2022 entscheidend

Voraussichtlich noch nächstes Jahr wird Walker wie schon angekündigt 20 bis 30 Mio. Fr. an frischem Kapital aufnehmen müssen. «Das sollte dann aber bis zur Profitabilität reichen», versichert er. Die Schlüsselaktionäre stünden hinter dem Vorhaben.

Entscheidende Jahre werden 2021 und 2022 sein. Dann sollte nicht nur sichtbar werden, wie gut EverSweet bei den Konsumenten ankommt, sondern es werden auch erste nennenswerte Verkäufe von Nootkatone im Bereich der Schädlingsbekämpfung erwartet. Es ist der zweite Hoffnungsträger der Gesellschaft. Ausserdem geht Walker von einer Beschleunigung des Wachstums von Resveratrol ab 2021 aus. Es ist aktuell neben dem im Aromabereich bereits verkauften Nootkatone ein Umsatztreiber (vgl. Kasten).

CEO nennt Gründe für Verzögerungen

Wenn das Biotech-Unternehmen Ende 2023 profitabel wird, dann wäre das eine Verzögerung von rund vier Jahren auf den Fahrplan, wie Analysten ihn 2015 skizzierten. Im Grunde genommen ist Evolva in Gebieten tätig, die voll im Trend liegen: Die Reduktion von Zucker in den Lebensmitteln ist quasi in aller Munde, und die Substitution hoch giftiger Insektizide mit natürlichen Mitteln geniesst wachsende politische Aufmerksamkeit.

Weshalb geht es mit Evolva nicht schneller voran? «Wir haben zu Beginn viel Forschung und Entwicklung betrieben, uns dabei aber auch verzettelt», gesteht Walker ein. «Nun sind wir auf einige wenige ausgewählte Bereiche fokussiert.» Man habe auch unterschätzt, wie lange der Weg der Substanzen bis in die Verkaufsregale sei. «Die Mühlen in unserer Industrie mahlen mitunter auch mal langsam.» Nicht nur bei den Behörden, auch in der Produktentwicklung in den Unternehmen, die Evolvas Substanzen verwenden. Schliesslich dauere es oftmals auch eine Weile, bis die Konsumenten auf neue Produkte umsteigen.

Aktien notieren im Rappenbereich

Evolva muss noch beweisen, dass sie aus dem Megatrend zu gesünderen und natürlicheren Inhaltsstoffen Kapital schlagen kann. Angesichts der Leidensgeschichte und der zahlreichen Verzögerungen in der Vergangenheit ist mit Aktienkäufen eher Zurückhaltung angezeigt.

Ein wichtiges Indiz für ein Happy End dürften die Lizenzeinnahmen von EverSweet liefern, die Evolva in der zweiten Jahreshälfte 2020 und Anfang 2021 verbucht. Allerdings dürften sie sich noch auf geringem Niveau bewegen. Ein weiteres Kapitel stellt die Kapitalaufnahme voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2020 dar.

Wer darauf setzen will, dass Evolva auf die lange Frist mindestens teilweise reüssiert, sollte die Aktien jetzt auf gedrücktem Niveau kaufen. Es ist damit zu rechnen, dass die Partner Cargill und DSM ab jetzt regelmässig von Vertragsabschlüssen und geplanten Produkteinführungen berichten werden. Das könnte die Evolva-Titel stützen.

Der Kursverlauf entspricht seit Frühling 2015 quasi einem permanenten Sinkflug. Das Papier kostet noch knapp 17 Rp. Geht es mal aufwärts, sind schnell ansehnliche Gewinne möglich

Die haben noch viele viele eigene Aktien die sie auf dem Markt schmeissen werden! Das reicht aber immer noch nicht, wie angekündigt eine KE..iiiii

Goldi
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Kopfschüttel...

Da dachte ich, ich verfolge Evolva aufmerksam, und dann diese Aussage:

"Voraussichtlich noch nächstes Jahr wird Walker wie schon angekündigt 20 bis 30 Mio. Fr. an frischem Kapital aufnehmen müssen. «Das sollte dann aber bis zur Profitabilität reichen», versichert er. Die Schlüsselaktionäre stünden hinter dem Vorhaben."

Bis jetzt hat dieser Walker bei jeder Gelegenheit betont, dass es keine Kapitalerhöhung brauche.

Nun sagt er, dass es "wie schon angekündigt" eine Kapitalerhöhung brauche. Das verpackt er in die erste substantiell gute Nachricht seit langem, damit man es möglichst überlesen solle.

Goldi fühlt sich etwas verarscht.

hans im glück
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hans im glück hat am 21.08

hans im glück hat am 21.08.2019 13:55 geschrieben:

wer gestern gekauft hat und heute bei 0.18 raus ist hat alles richtig gemacht. KE kommt mitte nächstes Jahr zu 100%. 

da war meine Prognose wohl ein bisschen genauer als ursli seine 30 Räppli bis Dezember......uuuups

Link
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Hauptsache der CEO Walker

Hauptsache der CEO Walker kassiert seine Bonis.

Einen seriösen CEO würde Evolva gut tun. Bisher hatte die Firma diesbezüglich kein Glück. Evolva wurde jedes Mal in die Wand gefahren; die Kleinaktionären belogen. Gut, eigentlich sind wir selber schuld. Heute würde ich keinen Rappen in Evolva stecken...die FUW ist da teils anderer Meinung. Ich staune.

Sansibar
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Link hat am 20.11.2019 06:29

Link hat am 20.11.2019 06:29 geschrieben:

Hauptsache der CEO Walker kassiert seine Bonis.

Einen seriösen CEO würde Evolva gut tun. Bisher hatte die Firma diesbezüglich kein Glück. Evolva wurde jedes Mal in die Wand gefahren; die Kleinaktionären belogen. Gut, eigentlich sind wir selber schuld. Heute würde ich keinen Rappen in Evolva stecken...die FUW ist da teils anderer Meinung. Ich staune.

Und die Beteiligung an Ever Sweet ist ein Geheimnis! 5% sind nur Analisten schätzungen, es können auch nur 3% Prozent sein und wir sind immer noch in der Mitte von 10. Zudem fällt auf, dass Evolva bei Ever Sweet noch einen zehnten an Cargill bezahlt, zwecks Werbung.... 3mio Einnahmen und 5 Mio Gebühren, die aber mit erhöhten Einnahmen auch steigen.

Wo arbeitet der letzte CEO von Evolva? Bestimmt hat der eine Beschäftigung unter dem Dach von DSM oder Cargill abgestaubt!

ursinho007
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Ein Lacher

Kann ich mir heute morgen nicht verkneifen, wenn ich die Kommentare vor Börseneröffnung hier lese. Alle total negativ und der Markt sieht es sehr positiv: Evolva steigt bei negativer Börsenstimmung um über 8%.

 

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

hans im glück
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ursinho007 hat am 20.11.2019

ursinho007 hat am 20.11.2019 09:46 geschrieben:

Kann ich mir heute morgen nicht verkneifen, wenn ich die Kommentare vor Börseneröffnung hier lese. Alle total negativ und der Markt sieht es sehr positiv: Evolva steigt bei negativer Börsenstimmung um über 8%.

 

und nun frage dich einmal wieso das so ist?

gertrud
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ursinho007 hat am 20.11.2019

ursinho007 hat am 20.11.2019 09:46 geschrieben:

Kann ich mir heute morgen nicht verkneifen, wenn ich die Kommentare vor Börseneröffnung hier lese. Alle total negativ und der Markt sieht es sehr positiv:

Das waren keine CHF 200K heute Morgen, da reichen 5-10 pensionierte FuW Leser, die beim Frühstück mal eben einen kleinen Zock wagen..

Abwarten, wie das "der Markt" in 2-3 Wochen sieht.

Sansibar
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gertrud hat am 20.11.2019 09

gertrud hat am 20.11.2019 09:54 geschrieben:

ursinho007 hat am 20.11.2019 09:46 geschrieben:

Kann ich mir heute morgen nicht verkneifen, wenn ich die Kommentare vor Börseneröffnung hier lese. Alle total negativ und der Markt sieht es sehr positiv:

Das waren keine CHF 200K heute Morgen, da reichen 5-10 pensionierte FuW Leser, die beim Frühstück mal eben einen kleinen Zock wagen..

Abwarten, wie das "der Markt" in 2-3 Wochen sieht.

Versuch mal für 200k die wieder loszuwerden, wenn das Bullenreiten vorbei ist

Sansibar
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gertrud hat am 20.11.2019 09

gertrud hat am 20.11.2019 09:54 geschrieben:

ursinho007 hat am 20.11.2019 09:46 geschrieben:

Kann ich mir heute morgen nicht verkneifen, wenn ich die Kommentare vor Börseneröffnung hier lese. Alle total negativ und der Markt sieht es sehr positiv:

Das waren keine CHF 200K heute Morgen, da reichen 5-10 pensionierte FuW Leser, die beim Frühstück mal eben einen kleinen Zock wagen..

Abwarten, wie das "der Markt" in 2-3 Wochen sieht.

Versuch mal für 200k die wieder loszuwerden, wenn das Bullenreiten vorbei ist

Ro-man
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Oli sahnt ab

... ich hab da so eine Vermutung, wie das der Markt in ein paar Wochen sieht, dazu brauche ich nicht mal meine Kristallkugel rauszukramen...

hauptsache Oliver und die anderen Evolva Versager können wiedermal ein paar Tage so tun als würden sie eine echte Firma leiten...

Das Ende eines weiteren Monats steht vor der Tür und der persönliche Revenue ist einmal mehr gesichert, jeder Monat an dem es fürs nichts tun Schotter von uns Kleinaktionären gibt ist für die Penner ein guter Monat.

 

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le clou
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gertrud hat am 20.11.2019 08

gertrud hat am 20.11.2019 08:54 geschrieben:

ursinho007 hat am 20.11.2019 09:46 geschrieben:

Kann ich mir heute morgen nicht verkneifen, wenn ich die Kommentare vor Börseneröffnung hier lese. Alle total negativ und der Markt sieht es sehr positiv:

Das waren keine CHF 200K heute Morgen, da reichen 5-10 pensionierte FuW Leser, die beim Frühstück mal eben einen kleinen Zock wagen..

Abwarten, wie das "der Markt" in 2-3 Wochen sieht.

Kann ursinho nur Recht geben - Dreiviertel sind negativ hier und das stimmt mich ganz gut - und dass ihr noch abwarten wollt find ich auch in Ordnung - stimmt mich noch besser Smile

unterdessen sind doch schon 1,6 Mio Aktien umgegangen und das bei steigenden Kursen - und vor US Eröffnung - tja diese Pensionierten haben auch immer wie mehr Kohle Wink

hans im glück
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die kleinen werden wieder

die kleinen werden wieder sowas von verarscht....aber eben, die braucht es auch. 

Goldi
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19 Rappen

Heute sind aber viele Pensionierte unterwegs!

Biggrin

Goldi

ursinho007
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gertrud hat am 20.11.2019 09

gertrud hat am 20.11.2019 09:54 geschrieben:

ursinho007 hat am 20.11.2019 09:46 geschrieben:

Kann ich mir heute morgen nicht verkneifen, wenn ich die Kommentare vor Börseneröffnung hier lese. Alle total negativ und der Markt sieht es sehr positiv:

Das waren keine CHF 200K heute Morgen, da reichen 5-10 pensionierte FuW Leser, die beim Frühstück mal eben einen kleinen Zock wagen..

Abwarten, wie das "der Markt" in 2-3 Wochen sieht.

Tja, liebe gertrud, inzwischen sind bereits überCHF 500'000 umgesetzt. Das müssen schon eher reiche Pensionierte sein, wenn sie zw. CHf 50'000 und 100'000 für eine einzelne so risikobehaftete Aktie an einem Morgen ausgeben.

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Bellavista
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Die Pensionierten FUW Leser haben

halt grosse Lust  an der KE mitmachen zu können. Da kann man am Morgen bei Gipfeli und Kaffee rätseln wie wohl die konkreten Bedingungen sein werden, ob man besser die Bezugsrechte veräussert oder doch im Vorfeld noch Aktien dazu kaufen soll, um in erhöhtem Masse an dem finanziellen Reibach partizipieren zu können. 

Ich denke, dass bei 0.20 vorläufig Ende der Fahnenstange sein wird und es dann wieder auf 0.16, 0,17 runtergehen wird. Aber eigentlich ist er mir langsam egal. Die Äusserung des CEO's, dass man die KE schon  angekündigt habe, finde ich hanebüchen. Wenn er dies seinem Hund beim Gassigehen erzählt, ist dies noch nicht wirklich "angekündigt". Vielleicht liegt die "Ankündigung" aber schon länger auf dem Tisch der Kommunikationsabteilung und niemand bearbeitet sie......

Bis die finanziellen Vorleistungen von Evolva (17 Mio.)  d.h. die Beteiligung an den Erstellungskosten bei Cargill wieder eingespielt sind, wird der Patentschutz und das vertragliche Anrecht auf Lizenzgebühren wohl schon langsam abgelaufen sein und DSM und Cargill können dann den Hahn bei der Produktion schamlos öffnen und für sich alleine abkassieren. Ich gehe mal davon aus, dass diese Vertragsverhandlungen dem damaligen CFO und heutigen CEO zuzuschreiben sind. Auf eine Qualifikation verzichte ich lieber...

Bellavista

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Die finanzielle 0 wurde auch

Die finanzielle 0 wurde auch schon wieder nach hinten verschoben,der Herr legt sich nicht fest.

Zuerst redet man von 2021-23 und auf nachfragen dann lieber auf Ende 23, weil er genau weiss, dass bis dahin schon wieder vergessen ist.

 

ursinho007
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schlecht verhandelt

Der Deal mit Cargill ist sicher schlecht verhandelt worden. Trotzdem gehe ich davon aus, dass damit Evolva stetig soviel Geld zufliesst, dass wir uns doch noch etwas freuen dürfen. Es kommt halt auch hier wieder darauf an, bei welchen Kursen man persönlich eingestiegen ist. Meine angekündigten 30 Rp. werden mit grosser Wahrscheinlichkeit wieder erreicht. Falls die Nootkatone-Zulassung nicht mehr dieses Jahr kommt, dann war der gesetzte Zeitpunkt (31.12.2019) zu optimistisch.

Gegenüber der KE sollte man nicht so negativ eingestellt sein. Wer sowas nicht will, darf niemals in ein Start-up investieren.

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Ke= Gutes Geld, schlechtem

Ke= Gutes Geld, schlechtem nachwerfen!

Ro-man
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Ich will doch nur spiel'n

Lasst uns tippen, soll ja auch wiedermal Spass machen hier... Evolva Aktienkurs bei Börsenschluss 20.11.2019:

Ro man tippt: CHF 0.171

Die warme Luft von Oliver wird bis 17:30 restlos verpuffen und die nun konkret angekündigte KE wird den Kurs in den nächsten Wochen wieder auf 0.15 drücken.

Bellavista
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Tippen mti Ro-man

Mein Tipp bis heute Abend: CHF 0.195

Bellavista

ursinho007
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Mein Tipp

CHF 0.181

Viele haben die fixe Vorstellung, dass eine KE schlecht ist. Das ist aber nicht immer so, siehe ganz aktuell Kuros. Seit die genauen Bedingungen der KE bekannt sind, steigt der Kurs. Entscheidender ist bei einem Start-up, ob man davon ausgeht, dass das Unternehmen in absehbarer Zeit die Gewinnschwelle erreicht oder nicht..

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Per
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ursinho007 hat am 20.11.2019

ursinho007 hat am 20.11.2019 12:35 geschrieben:

CHF 0.181

Viele haben die fixe Vorstellung, dass eine KE schlecht ist. Das ist aber nicht immer so, siehe ganz aktuell Kuros. Seit die genauen Bedingungen der KE bekannt sind, steigt der Kurs. Entscheidender ist bei einem Start-up, ob man davon ausgeht, dass das Unternehmen in absehbarer Zeit die Gewinnschwelle erreicht oder nicht..

entscheidend ist doch ob mit dem geld einer KE mehrwert für die firma geschaffen werden kann oder ob man zb löcher damit stopft.

gertrud
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Und was können wir heute

Und was können wir am heutigen Tag lernen?

Es gibt viel mehr Pensionierte FuW Leser mit Spielgeld als man gemeinhin annehmen würde.

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Gehört auch die Gertrud dazu?

Gehört auch die Gertrud dazu? Sicher nicht als pensionierte, aber vielleicht als Hausfrau.

ursinho007
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Volumen

gertrud hat am 20.11.2019 18:15 geschrieben:

Und was können wir am heutigen Tag lernen?

Dass ursinho007 mit seinen Prognosen immer fast goldrichtig liegt.

Spass beiseite. Beim heutigen Volumen kann für diesen kleinen Nebenwert kaum von Spielgeld gesprochen werden. Aber du könntest schon noch recht bekommen in den nächsten Wochen, falls das grosse Schweigen wieder ausbricht, dass der Kurs wieder Richtung CHF 0.15 abbröckelt. Ich habe immer noch die Hoffnung, dass die Zulassung von Nootkatone vor Jahresende kommt. Schauen wir mal................

 

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

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