Tesla Motors

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Tesla-Chef prognostiziert ein

Tesla-Chef prognostiziert ein Rekordquartal

Der US-Elektroautobauer Tesla zeigt sich für das laufende Quartal optimistisch.

12.06.2019 06:53

Bei der Generalversammlung am Dienstag sagte CEO Elon Musk, dass er mit Rekordauslieferungen rechne. Zudem sei das Unternehmen auf dem Weg, sein Produktionsziel bis Jahresende zu erreichen. Die Tesla-Aktie legte im nachbörslichen Handel um rund vier Prozent zu.

Im Auftaktquartal waren die Auslieferungen um 31 Prozent eingebrochen. Tesla produzierte ausserdem zuletzt deutlich weniger Elektroautos als erhofft. Zu Jahresbeginn schlug ein Nettoverlust von 702 Millionen zu Buche, weil das aufstrebende Unternehmen aus dem Silicon Valley mit Problemen bei der Auslieferung seines Hoffnungsträgers Model 3 zu kämpfen hatte, von dem sich Tesla hohe Stückzahlen verspricht.

Für das zweite Quartal 2019 erwartet Tesla nach früheren Angaben die Auslieferung von 90.000 bis 100.000 Elektroautos, im ersten Quartal waren es knapp 63.000 Stück. In diesem Jahr will Tesla nach früheren Prognosen des Unternehmens 360.000 bis 400.000 Fahrzeuge absetzen.

(Reuters)

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Tesla schafft

Tesla schafft Rekordauslieferungen im zweiten Quartal

(Ausführliche Fassung) - Der US-Elektroautobauer Tesla hat das Ziel von Firmenchef Elon Musk erreicht und im zweiten Quartal einen neuen Auslieferungsrekord aufgestellt. Insgesamt wurden in den drei Monaten 95 200 Wagen an die Kundschaft gebracht, wie Tesla am Dienstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Damit übertraf das Unternehmen seinen bisherigen Bestwert von 90 700 Autos aus dem letzten Vierteljahr 2018 und auch die Erwartungen der Wall-Street-Analysten deutlich.

03.07.2019 09:05

Am Markt kam die Nachricht gut an, die Aktie legte im nachbörslichen US-Handel um über sieben Prozent zu. Nachdem Teslas Auslieferungen im Vorquartal überraschend um kräftige 31 Prozent gesunken waren, war das Unternehmen an der Börse zeitweise stark unter Druck geraten. Die jetzt vorgelegten Zahlen waren mit Spannung erwartet worden, um zu sehen, ob das schwache Vorquartal nur ein Ausrutscher war.

In den drei Monaten bis Ende Juni entfiel der Grossteil des Geschäfts mit 77 550 Auslieferungen wie erwartet auf Teslas Hoffnungsträger Model 3. Von den Vorgängermodellen S und X wurden zusammen 17 650 Stück ausgeliefert. Im Gesamtjahr 2019 will das Unternehmen weltweit zwischen 360 000 und 400 000 Elektroautos auf die Strasse bringen. Ob dieses Ziel erreicht werden kann, teilte das Unternehmen am Dienstag nicht mit. Im vergangenen Jahr hatte Tesla knapp 250 000 Fahrzeuge ausgeliefert. Tesla produzierte im zweiten Quartal 2019 insgesamt 87 048 Fahrzeuge, den mit Abstand grössten Teil davon machte ebenfalls das Model 3 aus.

Investoren bewerten das Unternehmen höchst unterschiedlich. Manche Anleger begeistern sich an der Vision von Tesla-Chef Elon Musk und verweisen auf die hohen Wachstumsraten. Skeptiker wundern sich dagegen, warum Tesla an der Börse inzwischen mehr wert ist als Branchenriesen wie General Motors , obwohl das Unternehmen nie profitabel war. Sie zweifeln auch am Charakter von Musk, der in der Vergangenheit durch unbedachte Äusserungen auf Twitter immer wieder in rechtliche Schwierigkeiten gekommen war./hbr/chd/DP/mis

(AWP)

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Tesla erneut mit hohem

Tesla erneut mit hohem Verlust - Aktie stürzt ab

Hohe Kosten für Produktion und Auslieferung des Hoffnungsträgers Model 3 haben den Elektroautobauer Tesla im zweiten Quartal überraschend tief in die roten Zahlen gebracht. Zwar drückte Tesla den Verlust im Jahresvergleich von 717,5 auf 408,3 Millionen Dollar (366,5 Mio Euro). Doch damit wurden die Erwartungen der Wall-Street-Analysten trotzdem weit verfehlt.

25.07.2019 06:31

Bei Anlegern kam der Geschäftsbericht überhaupt nicht gut an: Die Aktie stürzte im nachbörslichen Handel am Mittwoch um mehr als zehn Prozent ab. Seit Jahresbeginn ist der Kurs bereits um über 20 Prozent gefallen, obwohl es zuletzt eigentlich eine Weile wieder ziemlich steil bergauf gegangen war.

Tesla hatte die Börse zwar auf rote Zahlen eingestellt, doch mit so viel Verlust war nicht gerechnet worden. Auch der Umsatz konnte die Prognosen der Analysten nicht erfüllen - trotz eines starken Anstiegs um fast 60 Prozent im Jahresvergleich auf 6,4 Milliarden Dollar. Das Unternehmen kurbelt sein Geschäft mit dem ersten günstigeren E-Auto Model 3 seit einiger Zeit massiv an, was jedoch viel Geld kostet.

Das Auslieferungsziel von 360 000 bis 400 000 Fahrzeugen im Gesamtjahr 2019 bestätigte Tesla, obwohl dies trotz eines Rekordwerts im zweiten Quartal sehr ambitioniert erscheint. "Wir arbeiten daran, unsere Auslieferungen zu erhöhen", schrieb Firmenchef Musk in einem Brief an die Aktionäre. In den ersten sechs Monaten hat Tesla lediglich knapp 160 000 Fahrzeuge an die Kundschaft gebracht, vor allem zu Jahresbeginn gab es grosse logistische Schwierigkeiten bei den ersten Lieferungen des Model 3 nach Europa und China.

Tesla-Chef Elon Musk hatte Ende vergangenen Jahres die lange Durststrecke mit zum Teil sehr hohen Verlusten für beendet erklärt - doch der Konzern rutschte danach wieder in die roten Zahlen ab. Nun bereitete er Anleger auf weitere schwierige Quartale im kommenden Jahr vor. Im aktuellen Vierteljahr könne es eine "schwarze Null" geben, im Schlussquartal rechne man mit einem Gewinn. Die ersten beiden Quartale 2020 würden dann "hart", bevor die zweite Jahreshälfte "unglaublich" sein werde, prognostizierte der Tech-Milliardär. Tesla bereitet sich für den Anlauf der Produktion des nächsten Fahrzeugs vor - des Kompakt-SUV Model Y, das auf der 3er-Reihe basiert. Bisherige Produktionsstarts bei Tesla waren schwierig und teuer.

Musk wies abermals Zweifel an der Nachfrage bei Elektroautos zurück. Er sehe Potenzial für eine weltweite Produktion von 15 000 Model 3 pro Woche, sagte er in einer Telefonkonferenz mit Analysten. Zunächst einmal sei das Ziel, die wöchentliche Fertigung auf rund 8500 Fahrzeuge des Model 3 und rund 1500 Wagen der älteren und teureren Modelle S und X hochzufahren.

Der Absatzrückgang bei den lukrativeren Reihen S und X in diesem Jahr trägt zu den roten Zahlen bei. Eine Vermutung von Analysten ist, dass das Model 3 potenzielle Käufer der grösseren Tesla-Modelle auf sich zieht. Musk sagte, das Tesla-Management sei selbst nicht sicher, ob das passiere. Er mutmasste, vielleicht warteten Interessenten auch nur auf eine mögliche Auffrischung der Fahrzeuge - die aber nicht geplant sei. Gemessen an den Stückzahlen seien ohnehin Model 3 und Model Y die Zukunft.

Platz für die Produktion des Model Y im kalifornischen Stammwerk Fremont solle unter anderem durch den Abbau von Lagerplatz bei Bauteilen der S- und X-Modelle freigemacht werden, sagte Musk. Tesla hatte eine Fertigungslinie des Model 3 bereits in ein grosses Zelt auf dem Hof verlagern müssen, weil die Fabrikfläche komplett ausgefüllt war.

In der Telefonkonferenz sagte Musk auch, dass Kunden in der EU aus regulatorischen Gründen länger als im Rest der Welt auf ein grosses Update des Assistenzsystems Autopilot mit einigen Funktionen zum automatisierten Fahren werden warten müssen. Nähere Details dazu gab es zunächst nicht.

Der langjährige Technik-Chef JB Straubel wird sich auf eine Berater-Position zurückziehen, gab Tesla ausserdem bekannt. In den vergangenen Monaten hatten diverse ranghohe Manager das Unternehmen verlassen./hbr/so/DP/zb

(AWP)

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Elias
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Neuer Wachstumstreiber Megapack-Energiespeichersystem?

Tesla ist in erster Linie für seine Elektroautos - die Model S, 3, X und Y - bekannt. Doch ein weiteres Geschäftsfeld befindet sich im Aufwind: Energiespeichersysteme. Passend dazu hat der Tech-Konzern ein neues Produkt speziell für Versorgungsprojekte vorgestellt.

• Tesla hat ein neues Batterieprodukt entwickelt
• Upgrade gegenüber Teslas Powerpacks
• "Megapack" extra für Projekte im Versorgungsbereich

Bekannt sind bereits die Powerpack-Energiespeichermodule - diese kamen in grosser Manier 2017 in Australien zum Einsatz. Schon im ersten Nutzungsjahr konnte das Stromnetz erheblich stabilisiert und sogar 40 Millionen US-Dollar gespart werden. Bei diesem Projekt verfügt der Energiespeicher über eine Kapazität von 129 Kilowattstunden. Das sollen die neuen Megapacks zukünftig toppen.

Megapack speziell für Versorgungsnetze

Die neuen Energiespeicher, die Tesla kürzlich in einem Blogbeitrag vorstellte, stellen ein wichtiges Upgrade der Powerpacks dar: So sollen die Megapacks eine Kapazität von drei Megawattstunden haben und weitere Vorteile mit sich bringen. Beispielsweise werde die Installation sowie der Anschlussprozess deutlich weniger komplex als bisher sein. Der neue Energiespeicher "baut auf der Technik des Powerpacks mit einer AC-Schnittstelle und einer 60-prozentigen Steigerung der Energiedichte auf, um im Vergleich zu anderen Batteriesystemen und traditionellen fossilen Kraftwerken erhebliche Kosten- und Zeitersparnisse zu erzielen", verkündet der US-Elektroautobauer.

Energiespeicher als neuer Wachstumstreiber Teslas?

Tesla geht mit grossen Schritten in seiner Energiespeichersparte voran: Im abgelaufenen Quartal wurde mit 415 Kilowattstunden Energiespeicherkapazität 81 Prozent mehr installiert als im Vergleichszeitraum 2018. Daneben findet offenbar auch die Powerwall mehr Anklang: Das Energiespeichersystem für private Haushalte wurde bereits an mehr als 50'000 Orten installiert, teilte Tesla mit. Erst vor einigen Wochen machte Tesla mit einem neuen Batterie-Patent auch schon auf sich aufmerksam. Dabei geht es um die Verlängerung der Lebensdauer einer Batteriezelle und der Analyse von Zellversagen. Dies zeigt gleichzeitig die Ambitionen, die der US-Konzern im Batteriesektor hegt.

Ebenso machten kürzlich Neuigkeiten zu Teslas Solardächern die Runde, als Elon Musk auf Twitter mit einem Fan in Kontakt trat: Er verriet dabei, dass die Produktion der speziellen Solardachziegel merklich gesteigert werden solle.

Redaktion finanzen.ch

 

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Gilli
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Tesla wurde verklagt

Tesla wird verklagt Wegen Solaranlagen welche in Brand gerieten:

 

https://www.pv-magazine.de/2019/08/21/nach-brand-von-photovo

Kurssturz, was haltet ihr davon, kurzsziel 180/150 US-$?

yell  surprise

 

 

 

 

 

Gilli
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Alles elektro?

Sache gibt es:

Auch die kleineren Geldbeutel werden jetzt bedient:

https://electrek.co/2019/08/14/tesla-model-3-south-korea-incentives/

 

 

 

 

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Tesla bietet eigene

Tesla bietet eigene Versicherungen an

Der Elektroautobauer hat ein Versicherungsangebot in Kalifornien angekündigt.

29.08.2019 06:59

Fahrer sollen nach Firmenangaben um bis zu 20 Prozent günstigere Versicherungstarife erhalten als bei der Konkurrenz. Details wurden nicht genannt.

Tesla-Chef Elon Musk macht sich für niedrigere Tarife in der Kfz-Versicherung stark. Er argumentiert mit einer verringerten Unfallgefahr als Folge neuer Technologien wie Fahrerhilfen und autonomem Fahren.

(Reuters)

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Musk strebt

Musk strebt Auslieferungsrekord an - Tesla-Aktie im Aufwind

Tesla -Chef Elon Musk hat seinem Elektroautokonzern mit der Aussicht auf neue Rekordzahlen kräftig Auftrieb an der Börse gegeben.

27.09.2019 06:31

"Wir haben die Chance, unser erstes Quartal mit 100 000 Auslieferungen zu erreichen", schrieb Musk in einer am Donnerstag vom Branchenblog "Electrek" veröffentlichten E-Mail an Tesla-Mitarbeiter.

Die Nachfrage sei stark, so dass Tesla 110 000 Bestellungen verbuchen könnte, hiess es in Musks Rundschreiben weiter. Die Herausforderung sei, die Autos zügig an die Kundschaft zu bringen. Dazu müsse Tesla zum Quartalsende so viele Ressourcen wie möglich aufbieten.

Anlegern gefiel das: Teslas Aktien gingen mit einem Plus von über sechs Prozent aus dem Handel. So stark hat der Kurs seit fast vier Monaten nicht mehr zugelegt. Im zweiten Quartal hatte Tesla gut 95 000 Autos ausgeliefert und damit seinen bisherigen Bestwert erreicht.

Musk braucht Rekorde, um seine hohen Ziele zu erreichen. 2019 will er insgesamt 360 000 bis 400 000 Wagen ausliefern. Dafür müssen im laufenden und kommenden Vierteljahr sechsstellige Zahlen her. Vor allem der günstigste Tesla Model 3 ist gefragt, doch hier sind die Gewinnspannen gering. Trotz des Booms gab es zuletzt Verluste.

(AWP)

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Tesla enttäuscht Anleger

Tesla enttäuscht Anleger trotz Auslieferungsrekords

Der US-Elektroautobauer Tesla hat einen Auslieferungsrekord erreicht, die Markterwartungen aber dennoch enttäuscht. Im dritten Quartal wurden 97 000 Autos an die Kundschaft gebracht, wie Tesla am Mittwoch nach US-Börsenschluss mitteilte.

03.10.2019 06:33

Das ist zwar ein Bestwert, aber lediglich ein Anstieg von knapp zwei Prozent gegenüber dem Vorquartal und weniger als der ehrgeizige Firmenchef Elon Musk zuletzt in Aussicht gestellt hatte.

Der Tech-Milliardär hatte am Donnerstag in einer von US-Medien verbreiteten E-Mail an Tesla-Mitarbeiter geschrieben, dass die Chance bestehe, erstmals über 100 000 Fahrzeuge pro Quartal auszuliefern.

Bei Anlegern kam das Ergebnis entsprechend schlecht an an, die Aktie fiel nachbörslich zeitweise um knapp sechs Prozent. Der Grossteil der ausgelieferten Autos entfiel mit 79 600 Stück wie erwartet auf den Hoffnungsträger Model 3, Teslas günstigstes Fahrzeug./hbr/DP/he

(AWP)

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Tesla darf mit Produktion in

Tesla darf mit Produktion in China starten

Tesla hat grünes Licht für die Aufnahme seiner Produktion in China erhalten.

17.10.2019 10:07

Das kalifornische Unternehmen wurde in die Liste der von der Regierung genehmigten Autobauer aufgenommen, wie das chinesische Ministerium für Industrie und Informationstechnologie am Donnerstag mitteilte. Die Regierung gewährte Tesla ein Zertifikat, dass der Elektroautohersteller für den Start seiner Produktion in dem Land benötigt.

Das Unternehmen kann nun damit jederzeit beginnen. Bei Tesla war zunächst keine Stellungnahme erhältlich. Der Konzern hat in Shanghai ein Werk für zwei Milliarden Dollar gebaut - die erste ausländische Produktionsstätte von Tesla. Die Produktion dort soll noch im Oktober beginnen.

In Shanghai will Tesla bis Ende des Jahres mindestens 1000 Fahrzeuge des Modells 3s pro Woche bauen. So soll der Absatz im weltgrößten Automarkt angekurbelt und Einfuhrzölle für Autos aus den USA vermieden werden. Noch ist aber unklar, ob der Konzern seine Produktionsziele erreichen kann, da es noch Unsicherheiten etwa mit Blick auf Arbeitskräfte und Lieferanten gibt.

(Reuters)

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Tesla überrascht mit

Tesla überrascht mit Quartalsgewinn - Anleger begeistert

Der US-Elektroautobauer Tesla hat das dritte Quartal überraschend mit Gewinn abgeschlossen.

24.10.2019 06:39

Unterm Strich verdiente Tesla 143 Millionen Dollar (128 Mio Euro), wie die Firma am Mittwoch nach US-Börsenschluss im kalifornischen Palo Alto mitteilte. Damit konnte Tesla-Chef Elon Musk sein Versprechen schwarzer Zahlen doch noch erfüllen, was ihm Analysten in Erwartung hoher Expansionskosten nicht zugetraut hatten. Der Triumph verblasst jedoch bei näherer Betrachtung: Teslas Ergebnis fiel zwar positiv aus, liegt aber dennoch 54 Prozent niedriger als noch vor einem Jahr.

Anleger reagierten trotzdem begeistert und liessen die Aktie nachbörslich zeitweise um mehr als zwanzig Prozent steigen. Dabei gingen Teslas Erlöse stark zurück. Der Umsatz fiel trotz eines Rekords von 97 000 ausgelieferten Autos um acht Prozent auf 6,3 Milliarden Dollar. Es ist das erste Mal seit 2012, dass Teslas Erlöse im Jahresvergleich sanken. Dass der Konzern trotzdem einen Gewinn schaffte, lag daran, dass Musk diesmal etwas sparsamer agierte.

Tesla betonte, dass die betrieblichen Ausgaben im vergangenen Quartal so niedrig waren wie nie zuvor seit Produktionsstart des Hoffnungsträgers Model 3 im Jahr 2017. Ob diese Kostenkontrolle angesichts von Musks ambitionierten und aufwendigen Zielen lange anhalten wird, steht jedoch auf einem anderen Blatt. Teslas nächste Grossprojekte laufen bereits auf Hochtouren. Musk verkündete, dass der Aufbau einer Fabrik China schneller als geplant verlaufe und das E-SUV Model Y bereits im Sommer 2020 in die Serienfertigung gehen dürfte.

Zudem zeigte sich Musk im Brief an die Aktionäre "höchst zuversichtlich", dass Tesla 2019 mehr als 360 000 Fahrzeuge an die Kundschaft bringt. Das Erreichen dieser Marke schien zuletzt ungewiss, nachdem Tesla in den vergangenen Quartalen jeweils weniger Autos als von Analysten erwartet ausgeliefert hatte. Das Jahresziel des Herstellers liegt eigentlich bei 360 000 bis 400 000 Fahrzeugen. Experte Christopher Eberle von der Investmentbank Nomura bezeichnete den Geschäftsbericht als möglichen Wendepunkt aus Sicht von Investoren.

Tesla hat an der Börse eigentlich schon länger einen schweren Stand. Die Aktie ist seit Jahresbeginn um 24 Prozent gesunken, obwohl der Markt insgesamt deutlich im Plus liegt. Doch nach dem ersten Quartal ohne Verlust im laufenden Jahr kann Musk zumindest vorübergehend auftrumpfen. Im Aktionärsbrief ist zudem die Rede von "fundamentalen Fortschritten bei unserer operativen Effizienz" - trotz niedrigerer Preise des bei weitem meistverkauften und günstigsten Tesla-Modells 3 hätten sich die Gewinnspannen verbessert.

(AWP)

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Minister hält Zeitplan von

Minister hält Zeitplan von Tesla-Fabrik für ehrgeizig

Der Zeitplan für die geplante Fabrik des US-Elektroautobauers Tesla nahe Berlin ist nach Ansicht des Brandenburger Wirtschaftsministers Jörg Steinbach ehrgeizig.

14.11.2019 06:33

"Risiken in der absoluten Durchführung sehe ich ehrlich gesagt gar keine", sagte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. Die Frage sei, ob die Zeitachse, die Tesla sich vorgenommen habe, hundertprozentig tragen werde. Tesla müsse die Unterlagen "so vollständig und hoch qualitativ einreichen, dass auch eine schnellstmögliche Prüfung gegeben ist".

Tesla-Chef Elon Musk hatte das Projekt überraschend am Dienstagabend angekündigt. Die Fabrik soll in Grünheide auf einer Industriefläche nahe der Autobahn 10 entstehen. Tesla plant laut Steinbach, dass die Bauarbeiten im ersten Quartal 2020 beginnen, Produktionsstart solle 2021 sein. Bis die von Brandenburg geplanten EU-Beihilfen genehmigt sind, wird voraussichtlich noch einige Zeit vergehen. "Nach üblichen Verfahren gehen wir von eineinhalb bis zwei Jahren aus", sagte Steinbach: "Dieses ist kein Geld, mit dem wir gewunken haben und was die Entscheidung beeinflusst hat."

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sagte der "Passauer Neuen Presse" (Donnerstag), für Tesla sei wichtig, dass die Fabrik schnell errichtet werden könne und arbeitsfähig sei. Tesla habe keine konkreten finanziellen Unterstützungen, etwa im Bereich der Batteriezellenproduktion, beantragt.

Auf die Milliarden-Förderung für die Entwicklung und Produktion von Batterien in Europa werde wegen der Tesla-Ansiedlung nicht verzichtet, betonte Altmaier. In Deutschland und den europäischen Ländern gebe es rund 40 Unternehmen, die sich daran beteiligten: "Diese europäischen Förderprogramme werden selbstverständlich wie vorgesehen realisiert, denn wir brauchen eigenes Know-how für innovative und umweltfreundliche Batterien."

(AWP)

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Elon Musk muss sich

Elon Musk muss sich Verleumdungsprozess stellen

Elon Musk muss sich wegen der Beleidigung eines britischen Höhlenforscher als «Pädo-Typ» vor Gericht verantworten.

21.11.2019 06:50

Ein US-Bundesrichter in Los Angeles wies Musks Einsprüche gegen die Verleumdungsklage am Mittwoch (Ortszeit) zurück.

Der Richter setzte den Prozessbeginn auf den 3. Dezember fest. "Wir freuen uns auf den Prozess", teilte Musks Anwalt Alex Spiro mit.

Der britische Höhlenforscher Vernon Unsworth, der durch seine Beteiligung an der Rettungsaktion einer thailändischen Jungen-Fussballmannschaft weltweit Aufmerksamkeit erregte, hatte gegen Musk geklagt. Unsworth hatte ein von Musk angebotenes Mini-U-Boot zur Rettung der Fussballmannschaft abgelehnt und als "PR-Trick" bezeichnet.

Es bestehe "absolut keine Chance", dass das Mini-U-Boot in der Höhle funktionieren könne, hatte er erklärt. Musk solle sich das Boot "dorthin stecken, wo es wehtut".

«Pädo-Typen»

Der Chef des US-Elektroautobauers Tesla setzte daraufhin eine Reihe von Twitter-Botschaften ab und nannte Unsworth unter anderem einen "Pädo-Typen". Später löschte Musk die Tweets wieder und entschuldigte sich. Allerdings legte er noch einmal nach und nannte den 64-jährigen Unsworth später einen "Kindervergewaltiger", der seine aus Thailand stammende Ehefrau als Zwölfjährige geheiratet habe. Unsworth wies die Anschuldigungen zurück und reichte Klage gegen Musk ein.

Musk hatte versucht, den Prozess abzuwenden, indem er argumentierte, der Begriff "Pädo-Typ" sei während seiner Kindheit in Südafrika ein übliches Schimpfwort gewesen. So werde ein "unheimlicher alter Mann" bezeichnet, der Begriff enthalte keinen konkreten Pädophilie-Tatvorwurf.

Der Richter Stephen Wilson wies Musks Einwände nun zurück. Die auf die "Pädo-Typ"-Beleidigung folgenden Äusserungen Musks liessen darauf schliessen, dass Musk den Kläger tatsächlich für einen Pädophilen halte, erklärte er.

(SDA)

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Tesla-Chef stellt

Tesla-Chef stellt batteriegetriebenen Pick-Up-Truck vor

Tesla-Chef Elon Musk hat einen futuristisch aussehenden Elektro-Pickup vorgestellt, mit dem der Branchenpionier in den wichtigsten Markt amerikanischer Autokonzerne vorstossen will. Die Form des Wagens überrascht.

22.11.2019 06:58

Das Fahrzeug mit dem Namen "Cybertruck" hat die ungewöhnliche dreieckige Form, die eher an einen Kampfjet als einen klassischen Pickup erinnert. Er soll über 1,7 Tonnen Gewicht auf der Ladefläche transportieren können und kommt in 2,9 Sekunden von 0 auf 60 Meilen pro Stunde (knapp 100 km/h).

In einem Video demonstrierte Tesla, wie der Pickup schneller beschleunigt als ein Porsche 911. Auch ein Tauziehen mit dem aktuellen Pickup-Bestseller F-150 von Ford gewann der "Cybertruck" im Video locker. Den Startpreis setzte Tesla eher niedrig bei knapp 40 000 Dollar (knapp 36 000 Euro) an.

Die Karosserie sei aus besonders hartem rostfreiem Stahl gefertigt, sagte Musk. Um zu zeigen, wie robust sie ist, schlug Tesla-Chefdesigner Franz von Holzhausen mit einem Vorschlaghammer auf die Wagentür ein, ohne eine sichtbare Delle zu hinterlassen. Die Demonstration der Festigkeit der Fenster ging allerdings schief: Das Glas zeigte Risse als von Holzhausen eine Metallkugel dagegen warf.

Die schweren Wagen mit meist offener Ladefläche sind der zentrale Geldbringer für Ford, General Motors und Fiat Chrysler in den USA. Das sei der Markt, den man angehen müsse, wenn man den Übergang zur Elektromobilität schaffen wolle, betonte Musk.

Zugleich ist nicht davon auszugehen, dass der Tesla-Pickup bald auf die Strasse kommt: Von der Vorstellung eines neuen Modells bis zum Produktionsstart vergehen üblicherweise mehrere Jahre. Aktuell bereitet die Firma die Markteinführung des Kompakt-SUV Model Y und eines Elektro-Sattelschleppers vor.

Tesla ist auch nicht der einzige Hersteller, der ein Auge auf das lukrative Marktsegment geworfen hat. So will die Firma Rivian im kommenden Jahr mit einem Elektro-Pickup in die Produktion gehen - und auch Ford und General Motors wollen ihre Marktposition mit elektrifizierten Versionen ihrer Modelle verteidigen.

(AWP)

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Teslas Elektro-Pick-up schon

Teslas Elektro-Pick-up schon 200'000 Mal reserviert

Tesla hat für seinen futuristisch anmutenden Elektro-Pick-up am ersten Wochenende rund 200'000 Reservierungen bekommen.

25.11.2019 08:00

Firmenchef Elon Musk nannte die Zahl in der Nacht zum Montag bei Twitter. Die Interessenten müssen für die unverbindlichen Reservierungen 100 Dollar beziehungsweise Euro hinterlegen, die sie zurückbekommen können. Mit dem Produktionsbeginn für den von Tesla "Cybertruck" genannten Pick-up wird für 2022 gerechnet.

Musk hatte den Wagen am Donnerstag (Ortszeit) vorgestellt. Die Demonstration der Fenstersicherheit ging dabei schief: Das "Tesla-Panzerglas" zeigte zahlreiche Risse, als bei der Show eine Metallkugel dagegen geworfen wurde. Der Tesla-Chef twitterte am Wochenende auch ein kurzes Video aus einem Testlauf, in dem zu sehen ist, wie die von Chefdesigner Franz von Holzhausen geworfene Metallkugel von dem Seitenfenster abprallt.

Tesla will mit dem "Cybertruck" in den wichtigsten Markt amerikanischer Autokonzerne vorstossen. Das Fahrzeug hat eine ungewöhnliche dreieckige Form, die eher an einen kantigen Tarnkappen-Kampfjet als einen klassischen Pick-up erinnert. Die Karosserie ist nach Musks Angaben aus besonders hartem rostfreiem Stahl gefertigt. Der Wagen soll mehr als 1,7 Tonnen Gewicht auf der Ladefläche transportieren können und kommt in der Spitzenausführung in 2,9 Sekunden von 0 auf 60 Meilen pro Stunde (knapp 100 km/h). Die Reichweite soll je nach Batteriekapazität zwischen 400 und 800 Kilometern liegen.

In einem Video bei der Präsentation demonstrierte Tesla, wie der Pick-up schneller beschleunigt als ein Porsche 911. Auch ein Tauziehen mit dem aktuellen Pick-up-Bestseller F-150 von Ford gewann der "Cybertruck" im Video. Den Startpreis setzte Tesla für ein Elektroauto eher niedrig bei knapp 40 000 Dollar (rund 36 000 Euro) vor Steuern an.

Die meisten Reservierungen hatte Tesla bisher bei seinem aktuellen Hoffnungsträger Model 3 bekommen - zum Produktionsstart 2017 hatten mehr als 400 000 Leute hatten damals noch 1000 Dollar hinterlegt.

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Fünf Antworten zur neuen

Fünf Antworten zur neuen Superbatterie von Tesla

Tesla baut nicht nur E-Flitzer, sondern bietet nun auch Stromspeicher für den Haushalt an: Ob die «Powerwall» auch eine «Wonderwall» ist, zeigen fünf Punkte.

06.12.2019 09:50

Marc Bürgi und Bernhard Fischer

Noch vor zehn Jahren war Tesla hierzulande unbekannt, heute gehören die US-Elektroautos zum Strassenbild. Dieses Kunststück will der Konzern im Solarmarkt wiederholen: Seit dieser Woche verkauft er in der Schweiz seine Powerwall-2-Batterien. Worum geht es genau? Hier sind die wichtigsten Antworten.

1. Was ist die Powerwall?

Es ist eine wiederaufladbare Batterie für den Heimgebrauch. Das Angebot richtet sich an Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer, die eine Solaranlage besitzen. Sie können mit den Akkus den überschüssigen Strom vom Dach sammeln und je nach Bedarf verwenden. Tesla verkauft die Batterien über derzeit 18 Energieunternehmen; darunter sind CKW, EKZ und Solvatec (Agrola). Produziert wird die Batterie in der Gigafactory 1 im US-Bundesstaat Nevada. Mit dem -Powerwall-2-Angebot vollzog Tesla hierzulande ein Comeback: Kurzzeitig verkaufte der Konzern 2015 in der Schweiz bereits das Vorgängermodell Powerwall 1. Zudem offeriert Tesla seit 2016 Powerpack--Batterien für Firmenkunden.

2. Was kann die Powerwall leisten?

Die Powerwall 2 speichert 13,5 kW Energie und gibt gleichzeitig 3,6 kWh davon ab. 3,6 kWH reichen aus, um mit zwei Staubsaugern eine Stunde lang zu saugen. Wer mehr Leistung möchte, kann bis zu zehn Batterien kombinieren – zum Stückpreis ohne Installation von 9500 Franken. Die Powerwall lässt sich auch draussen einsetzen und sowohl horizontal wie auch vertikal installieren – die rechteckigen Akkus könnten also auch die Hauswand schmücken. Tesla bietet zudem eine App, über die sich der Speicher steuern lässt.

3. Wird das Projekt ein Erfolg?

Das Produkt sei nicht bahnbrechend neu, sagt Photovoltaikexperte Jens Rümmele von der Aargauer Firma Solarmarkt. «In der Schweiz gibt es schon ähnliche Batterien auf dem Markt.» Der Preis und die Leistung seien jedoch konkurrenzfähig. Zwar funktioniere die Batterie nur einphasig und nicht wie sonst in der Schweiz üblich dreiphasig. Aber Tesla erfülle die technischen Standards – und das Unternehmen sei für cleveres Marketing bekannt. «Ich kann mir durchaus vorstellen, dass die Powerwall 2 in der Schweiz ein Erfolg wird», glaubt Rümmele. «Es gibt andere Systeme, die genauso gut sind», findet hingegen der St. Galler Solarprojektentwickler Heini Lüthi. Lühti  bezweifelt, dass Besitzer von Solaranlagen überhaupt ein Speichersystem benötigen. «In Autos sind diese Tesla-Batterien besser eingesetzt», so Lüthi.

4. Wie neu ist die Technologie?

Das Innenleben des Tesla-Akkus für die Wand unterscheidet sich kaum von dem, was heute in einem Smartphone steckt oder in bereits fahrenden Elektromobilen, wie auch Tesla sie produziert. Lithium-Ionen-basierte Batterien sind eine Technologie der 1980er Jahre. Der Chemie-Nobelpreisträger von 2019, John Goodenough, ist der Urvater der Energiezellen für Handys, Laptops und Kameras. Der einzige Fortschritt nach vierzig Jahren Batterieforschung ist, dass die Akkus kompakter und relativ zum Volumen -leistungsfähiger geworden sind. Eine Revolution ist das nicht. Dabei verhindert die Versessenheit auf die Lithium-Ionen-Tech-nologie auch viele Neuentwicklungen.

Das Geheimnis der Powerwall liegt vielmehr in der Produktidee und in der Ästhetik: flach, unauffällig und an der Wand hängend. Und dafür gemacht, Solarstrom auch im Eigenheim zu speichern.

Auf den nächsten Big Bang muss man indes noch warten. Woran derzeit getüftelt wird, übrigens auch in der Schweiz, ist die Erforschung alternativer Flüssigkeiten und Feststoffe mit Natriumionen und geschmolzenen Salzen. Und an unterschiedlichen Kombinationen chemischer Elemente des Periodensystems: mit anderen Ionen statt jenen von Lithium sowie mit sogenannten Elements of Hope, die nicht knapp sind und für die keine Kriege geführt werden müssen. Der Nachhaltigkeitsgedanke soll ja nicht zu kurz kommen. Besonders Firmen wie Tesla, die sich diesem Thema verschrieben haben, interessieren sich dafür. 

Forscher des Schweizer Materialforschungsinstituts Empa gehen von alternativen Speichern in Form von Becken aus, befüllt mit geschmolzenen Metallen oder Salzen: Energiespeicherwerke in Form eines Swimmingpools. Auch den Feststoff-Akkus (statt mit Flüssigkeiten) bescheinigt Empa eine grosse Zukunft.

5. Wieso verkauft Tesla auch Akkus?

Tesla sieht sich gar nicht so sehr als Autohersteller. Firmengründer Elon Musk will mit seinem Konzern vielmehr die Energieversorgung und Mobilität revolutionieren. Ein Element der Vision sind (selbstfahrende) Elektroautos – die beiden anderen Pfeiler sind die Produktion und die Speicherung von Sonnenstrom. In den USA verkauft Tesla bereits Solaranlagen, Solarspeicher und Elektroautos. In der Schweiz hat der Konzern erst Autos und jetzt Batterien im Angebot. In Zukunft will Tesla hierzulande auch Solardachziegel verkaufen. Entsprechende Bestellungen nimmt Tesla bereits entgegen – wann sie lanciert werden, steht noch nicht fest.

Dieser Artikel erschien zuerst in der «Handelszeitung» unter dem Titel «Powerwall = Wonderwall? Das leistet der Stromspeicher von Tesla»

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Für deutsche Tesla-Fabrik

Für deutsche Tesla-Fabrik sieht Politik noch Risiken

Für die geplante Gigafabrik von US-Elektroautohersteller Tesla gibt es nach Ansicht des Brandenburger Linksfraktionschefs Sebastian Walter noch Risiken.

16.12.2019 06:35

"Die Planungsverfahren, so wie sie hier jetzt dargestellt werden, (sind) in der Kürze der Zeit nur sehr, sehr schwer möglich", sagte Walter der Deutschen Presse-Agentur in Potsdam. "Es ist auch nicht klar, wie sich die Umweltbelastungen auswirken werden." Tesla will in Grünheide im Kreis Oder-Spree von 2021 an den Kompakt-SUV Model Y fertigen. Der Baubeginn soll im ersten Halbjahr 2020 sein.

Der Linksfraktionschef befürchtet ein Ungleichgewicht zwischen den Verhandlungspartnern. "Ich habe eher das Gefühl, dass das wirklich gerade ein Pokerspiel ist, was da stattfindet zwischen Tesla und der Landesregierung", sagte Walter. "Wir müssen gemeinsam mit der Landesregierung dafür sorgen, dass bei diesem Pokerspiel nicht die Leute am Ende verlieren, die Menschen in Brandenburg verlieren."

Walter forderte, die rot-schwarz-grüne Landesregierung solle Tesla Grenzen setzen. Er nannte als Beispiel, das Land solle die Waldflächen nicht verkaufen, sondern über Erbpacht reden. "Das gibt eine Sicherheit für den Investor, aber auch eine Sicherheit für uns als Land", sagte Walter. Er betonte zugleich, dass die Linke die Pläne für die Fabrik begrüsse: "Wir wollen diese Investition nicht verhindern."

In Grünheide sollen nach bisherigen Angaben der Landesregierung in einem ersten Schritt 3000 Menschen Arbeit finden. Der Finanzausschuss des Landtags berät an diesem Mittwoch über den Kaufvertrag. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hatte in einem Interview des "Tagesspiegels" Hilfe des Bundes in Aussicht gestellt, falls das Ministerium darum gebeten werde. An diesem Montag kommt im Landkreis Oder-Spree erstmals die kommunale Steuerungsgruppe zusammen, die sich mit den Auswirkungen der geplanten Fabrik auf kommunaler Ebene beschäftigen will.

(AWP)

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Tesla will Preise für Model 3

Tesla will Preise für Model 3 in China senken

Der Elektroautobauer Tesla will Insidern zufolge durch niedrigere Preise das China-Geschäft ankurbeln. Im Raum steht offenbar eine Reduktion von 20 Prozent.

18.12.2019 07:35

Tesla erwäge, den Verkaufspreis für das in China produzierte Model 3 im kommenden Jahr um 20 Prozent zu senken, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. So könnten mehr Teile aus lokaler Produktion verwendet werden, was Kosten sparen würde.

Mit niedrigeren Preisen könnte Tesla auch andere Anbieter unter Druck setzen, zumal der weltgrösste Markt für Elektroautos zuletzt an Schwung verloren hatte. Tesla betreibt in Shanghai eine seiner so genannten Gigafactories. Ein solches Grosswerk ist auch in Brandenburg geplant.

(AWP)

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Tesla-Rivale Rivian besorgt 1

Tesla-Rivale Rivian besorgt 1,3 Milliarden Dollar bei Investoren

Der mit Tesla konkurrierende US-Elektroautobauer Rivian hat eine weitere milliardenschwere Finanzspritze erhalten.

24.12.2019 06:32

Das Unternehmen teilte am Montag (Ortszeit) mit, bei seiner vierten Finanzierungsrunde im laufenden Jahr 1,3 Milliarden Dollar bei Investoren eingesammelt zu haben.

Die Initiative sei von der Fondsgesellschaft T. Rowe Price angeführt worden, zudem hätten sich Amazon, Ford und der Vermögensverwalter Blackrock beteiligt.

Damit bauten einige bestehende Geldgeber ihr Engagement aus. Amazon hatte im Februar bereits 700 Millionen Dollar in das Unternehmen investiert, Ford im April 500 Millionen Dollar.

Rivian sitzt wie Ford im US-Bundesstaat Michigan und machte bislang vor allem mit der Entwicklung eines E-SUV und -Pick-ups auf sich aufmerksam. Ford will im Rahmen einer strategischen Partnerschaft auch Rivians begehrte "Skateboard"-Produktionsplattform für Elektroautos mitnutzen.

(AWP)

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Tesla liefert erste Fahrzeuge

Tesla liefert erste Fahrzeuge aus neuem Werk in Shanghai aus

Weniger als ein Jahr nach Baubeginn hat der US-Konzern Tesla die ersten Autos aus seinem neuen Werk in Shanghai ausgeliefert.

30.12.2019 06:32

Bei einer Zeremonie am Montag wurden 15 lokal hergestellte E-Autos vom Typ Model 3 an Mitarbeiter von Tesla übergeben.

Nach Baubeginn im Januar war die neue "Gigafactory" in Rekordzeit hochgezogen worden. Die Produktion in China ermöglichst es Tesla, seine Autos ohne hohe Einfuhrzölle deutlich billiger auf den grössten Automarkt der Welt zu bringen. Das Werk in Shanghai soll am Ende eine Kapazität von jährlich 500'000 Autos haben, auch wenn anfänglich deutlich weniger produziert werden dürfte.

China verfolgt einen massiven Ausbau der Elektromobilität und ist heute schon der weltweit grösste Markt für Elektrofahrzeuge. 2018 wurden in der Volksrepublik erstmals eine Million Fahrzeuge verkauft, die durch neue Energien angetrieben werden. Zuletzt entwickelte sich der Markt wegen der schwächelnden Wirtschaft aber schleppend.

Besonderer Kaufanreiz ist die bevorzugte Zulassung von E-Autos in grossen Städten. Nummernschilder für Benziner werden derweil verlost oder müssen teuer ersteigert werden.

Die Käufer müssen oft jahrelang warten, während Elektrofahrzeuge eher zugelassen werden. Auch gibt es in Städten wie Peking ein Fahrverbot jeweils an einem Tag der Woche, das für E-Autos nicht gilt. Tesla profitiert beim Verkauf des Model 3 in China zudem künftig von einer Befreiung von der Kaufsteuer in Höhe von zehn Prozent.

Tesla plant derzeit auch den Bau einer "Gigafactory" in Deutschland. In Grünheide (Kreis Oder-Spree) bei Berlin soll von 2021 an das Kompakt-SUV Model Y herstellt werden. Der Baubeginn für die Fabrik auf einer 300 Hektar grossen Fläche soll im ersten Halbjahr 2020 sein.

(AWP)

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Tesla will mehrere Modelle in

Tesla will mehrere Modelle in Deutschland produzieren

Der US-Elektroautobauer Tesla will in seiner geplanten Fabrik in Brandenburg gleich mehrere Modelle herstellen.

05.01.2020 15:29

In Grünheide bei Berlin sollen im Jahr geschätzt 500'000 Tesla-Elektrofahrzeuge der Modelle 3 und Y sowie künftiger Modelle gebaut und montiert werden, heisst es in der Bekanntmachung des Landesamts für Umwelt im Amtsblatt für Brandenburg. Die Inbetriebnahme solle im Juli 2021 erfolgen. Im abgelaufenen Jahr 2019 hatte das Unternehmen insgesamt rund 367'500 Fahrzeuge ausgeliefert.

Mit der Bekanntmachung im Amtsblatt ist das Genehmigungsverfahren für das geplante Werk offiziell eröffnet. In der Fabrik im Kreis Oder-Spree sollen ein Presswerk, eine Giesserei, Karosserierohbau, Lackiererei, Sitzefertigung, Kunststoff- und Batteriefertigung sowie die Fertigung von Antrieb und Endmontage untergebracht werden. Auch ein zentrales Versorgungsgebäude und eine Abwasserbehandlungsanlage sind demnach geplant.

Angaben zu geplanten Arbeitsplätzen für die Tesla-Fabrik finden sich im Amtsblatt nicht. Auf seiner Webseite hat Tesla über 30 Jobs für eine "Gigafactory Berlin" ausgeschrieben, darunter einen Construction Superintendent, einen Construction Project Manager und einen Mechanical Engineering Lead.

Nach bisherigen Angaben der Brandenburger Landesregierung sind in einer ersten Stufe in Grünheide (Kreis Oder-Spree) über 3000 Arbeitsplätze geplant, Oder-Spree-Landrat Rolf Lindemann (SPD) hatte im Dezember von bis zu 4000 Menschen gesprochen.

Mehr zum Thema:

Tesla übertrifft Erwartungen im Schlussquartal - Aktie steigt kräftig

Bisher hat der Tesla-Vorstand den Kaufvertrag mit dem Land Brandenburg über die Fabrikfläche in Grünheide noch nicht unterzeichnet. Danach muss auch noch der Haushaltsausschuss des Brandenburger Landtags dem Deal zustimmen.

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) sieht mehrere Standortvorteile für die Ansiedlung weiterer Unternehmen. "Es gibt ein riesengrosses Interesse in der Industrie, klimaneutral zu produzieren und erneuerbare Energien aus Brandenburg direkt im Land zu verbrauchen und in Brandenburg zu investieren", sagte Woidke der Deutschen Presse-Agentur. Das Ziel müsse sein, erneuerbare Energien regional zu gewinnen und "teure Stromtransporte über gigantische Leitungen" zu sparen. Er nannte auch die Stabilität des politischen Systems als Vorteil für Brandenburg.

Die Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg machen allerdings Defizite in der Qualität des Standorts aus und fordern etwa den Ausbau des digitalen Breitbandnetzes und eine bessere Mobilfunkversorgung.

(AWP)

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Elektro-SUV-Showdown an der

Elektro-SUV-Showdown an der weltgrössen Elektronikmesse

Der SUV gilt vielen als Inbegriff des Spritschluckers - doch inzwischen kündigt sich ein Wettkampf der Elektroauto-Hersteller in der nach wie vor populären Fahrzeugklasse an.

06.01.2020 09:10

Der Showdown zum Start der Technik-Messe CES in Las Vegas zeigt dabei, wie die Anbieter die Kunden mit neuen Ideen für sich gewinnen wollen. So präsentierte die Firma Fisker einen SUV mit Solarzellen im Dach und einem Innenraum aus Recycling-Materialien. Der chinesische Hersteller Byton brachte die Serienversion seines ersten Modells M-Byte mit einem riesigen Display im Cockpit mit nach Las Vegas. Das Fahrzeug soll Mitte des Jahres in die Produktion gehen. Der Fisker Ocean wurde für 2022 angekündigt.

Die Solarzellen im Dach sollen pro Jahr bis zu 1600 zusätzliche Kilometer ermöglichen, wie Firmenchef Henrik Fisker sagte. Für den Teppich im Innenraum sollen Plastikflaschen wiederverwendet werden, für eine Zierleiste im Cockpit ausrangierte Bekleidung wie T-Shirts.

Das alles solle den Fisker Ocean besonders nachhaltig machen. Zugleich macht Fisker eine Kampfansage an die Branche mit einem Startpreis von 37 500 Dollar vor Steuern und Elektroauto-Vergünstigungen. Bytons M-Byte soll auf dieser Basis 45 000 Dollar beziehungsweise 45 000 Euro kosten - und damit ebenfalls die etablierten Premium-Anbieter unter Druck setzen.

«Cybertruck» schon ab knapp 40'000 Dollar

Auch der Elektroauto-Vorreiter Tesla setzt die Preise inzwischen noch tiefer an und will sein Pickup-Modell "Cybertruck" schon ab knapp 40'000 Dollar verkaufen. Tesla bekam Konzernchef Elon Musk zufolge inzwischen über 140'000 Reservierungen für den Cybertruck. Einer Abwärtsspirale beim Preis würden dabei allerdings schon durch die Batteriekosten Grenzen gesetzt, schränkte Byton-Manager Andreas Schaaf ein. "Niemand kann zaubern." Zum Vergleich: Mercedes veranschlagt bei seinem Elektro-SUV EQC einen Preis von rund 70 000 Euro ab Werk.

Byton setzt als Kaufargument auf ein fast von Tür zu Tür reichendes Display mit einer Diagonalen von 47 Zoll (knapp 120 Zentimeter) sowie digitale Dienste. Dafür muss die Firma aber App-Entwickler überzeugen, ihre Anwendungen für die Fahrzeuge anzupassen. Dazu wurde in Las Vegas am Sonntag (Ortszeit) eine Entwicklerplattform an den Start gebracht.

Mehr zum Thema:

Tesla-Rivale Rivian besorgt 1,3 Milliarden Dollar bei Investoren

Tesla übertrifft Erwartungen im Schlussquartal - Aktie steigt kräftig

Ausserdem wird in den USA der Unterhaltungskonzern Viacom CBS, zu dem unter anderem das Hollywood-Studio Paramount und der TV-Sender MTV gehören, Filme und andere Videoinhalte auf den grossen Bildschirm bringen - wenn auch zunächst nur im stehenden Auto. "Wir wollen überall präsent sein, wo unsere Nutzer auf Inhalte zurückgreifen wollen", sagte Ted Schilowitz von Viacom CBS. Im Fisker Ocean soll es dagegen nur zwei eher kompakte Bildschirme geben.

Wechselbereitschaft der Kunden hoch

Und Henrik Fisker machte klar, dass er nicht viel vom Auto als Entertainment-Wunderwelt hält: "Letztendlich ist mit dem Auto zu fahren, vielleicht auch auf einer holperigen Strecke, etwas ganz anderes als es sich zu Hause im Sessel mit einem iPad oder Smartphone bequem zu machen."

Laut Umfragen seien aber 40 Prozent der Nutzer bereit, für bessere Konnektivität die Automarke zu wechseln, betonte Schaaf. In China seien es sogar fast zwei Drittel. Hier sehe Byton die Chance, auch als neue Marke in den Markt zu kommen. Die in China beheimatete Firma hat inzwischen 60 000 Reservierungen für das erste Modell. Byton will es in diesem Jahr in China und bis Mitte 2021 auch in den USA und Europa auf den Markt bringen.

Für den europäischen Markt stünden bereits Vereinbarungen mit Autohandelsgruppen und anderen Infrastruktur-Anbietern, sagte Schaaf in Las Vegas. Darunter seien viele Handelspartner, die Fahrzeuge etablierter Premium-Hersteller verkauften.

(AWP)

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US-Elektrobauer Tesla soll

US-Elektrobauer Tesla soll rund 41 Millionen für Fabrikgelände zahlen

(Ausführliche Fassung) - Der US-Elektroautohersteller Tesla soll das 300-Hektar-Gelände für seine geplante "Gigafabrik" in Grünheide in Brandenburg für knapp 41 Millionen Euro erhalten. Das geht nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur vom Mittwoch aus einer Vorlage für den Landtags-Haushaltsausschuss hervor, über die zuvor die "Bild"-Zeitung und die "B.Z." berichtet haben. Der Kaufpreis entspricht rund 13,50 Euro pro Quadratmeter, im angrenzenden Gewerbegebiet Freienbrink liegt der Richtwert dagegen bei 40 Euro pro Quadratmeter, im Europarc Dreilinden laut Land bei 310 Euro. Dort ist das Gelände aber bereits erschlossen. Ein Gutachten zum Grundstückswert steht allerdings noch aus.

08.01.2020 12:16

Tesla will östlich von Berlin bis zu 500 000 Fahrzeuge der Typen Model 3 und Y sowie künftiger Modelle im Jahr bauen. Der Start der Produktion ist für Juli 2021 vorgesehen, wie aus dem Bericht der neugegründeten Tesla Manufacturing Brandenburg zur Umweltverträglichkeit hervorgeht. Das Gelände, das Tesla kaufen will, umfasst genau 304 Hektar. Es liegt in einem Waldgebiet. In der ersten Baustufe ist zunächst geplant, nur 152 Hektar zu nutzen.

Kurz vor Weihnachten hatten sich die rot-schwarz-grüne Landesregierung und Tesla nach Angaben der Landesregierung über den Kauf geeinigt. Der Tesla-Vorstand will laut Regierung erst bis Mitte Januar entscheiden, ob er den Vertrag billigt. Der Haushaltsausschuss des Landtags berät bereits an diesem Donnerstag über die Einwilligung - das kann er, auch wenn der Vertrag noch nicht unterschrieben ist.

Die Linksfraktion im Landtag warnte, sie werde keine Blanko-Vollmacht ausstellen. "Der Ausschuss soll den Grundstücksverkauf an Tesla auf Grundlage einer nicht nachvollziehbaren Vorlage genehmigen", kritisierte Haushaltspolitiker Ronny Kretschmer in einer Mitteilung. Der Kaufpreis solle erst durch ein Wertgutachten festgelegt werden, das das Land bis Ende Januar über einen Gutachter erstellen lassen wolle. "Bisher gab es nur eine Wertermittlung durch den Landesbetrieb Forst - und deren Ergebnis liegt weit unter dem Bodenrichtwert von 40 Euro pro Quadratmeter, der offiziell für das angrenzende Güterverkehrszentrum Freienbrink angegeben wird." Auch eine Klausel zur Weiterveräusserung sei nebulös und müsse geklärt werden./vr/DP/mis

(AWP)

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Tesla-Aktie verliert den

Tesla-Aktie verliert den Rückhalt eines langjährigen Fans

Die Aktie von Tesla ist in den letzten Monaten rasant gestiegen. Ein langjähriger Tesla-Unterstützer bläst nun zum Rückzug.

10.01.2020 11:47

Analyst Ben Kallo von Robert W. Baird hatte seit Mai 2016 ein "Kaufen"-Rating auf der Aktie des Elektroautoherstellers Tesla - auch als bei der Firma bisweilen tumultartige Zustände herrschten.

Doch damit ist nun Schluss. Kallo setzte sein Tesla-Rating auf "Hold". Der Grund ist der rasante Kursanstieg der Tesla-Aktie in den letzten Monaten. Seit Ende Oktober ist die Aktie über 50 Prozent gestiegen. Im noch jungen Börsenjahr 2020 alleine beträgt der Anstieg fast 20 Prozent.

Laut Baird sei das "Chancen-Risiko-Verhältnis" bei der Aktie nun "ausgeglichener". Und deutlicher: "Wir empfehlen, bei der Tesla-Aktie Gewinne mitzunehmen", so Kallo in einer Kundennotiz und fügt an, dass er in den letzten zwei harten Tesla-Jahren nun "Schlachten-erprobt" sei. Allerdings erhöhte Kallo das Kursziel für die Aktie von 325 Dollar auf 355 Dollar (derzeit: 498 Dollar). Short-Positionen auf die Tesla-Aktie empfiehlt Kallo allerdings nicht.

Zu Jahresbeginn gab Tesla bekannt, dass die Firma im abgelaufenen Jahr seine Verkaufsziele erreicht hat. Der am Finanzmarkt wegen seiner Eskapaden oft mit Misstrauen beäugte Tesla-Chef Elon Musk konnte sich mit den Zahlen bestätigt fühlen. Bereits im vorhergehenden Quartal hatte er seine Kritiker mit schwarzen Zahlen überrascht.

Tesla ist an der Börse nun erstmals mehr wert als die beiden grössten US-Autobauer General Motors GM und Ford zusammen. Angetrieben wird der Höhenflug der Tesla-Aktien auch von Fortschritten in einer neuen Fabrik in China.

(Bloomberg/cash)

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E-Autos überholen

E-Autos überholen Verbrennungsmotoren im Jahr 2030

Im Jahr 2030 könnten laut einer Studie erstmals mehr Autos mit Elektro-Antrieben als mit Verbrennungsmotoren verkauft werden.

15.01.2020 06:40

Die Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG) rechnet dabei batteriebetriebene Wagen und Fahrzeuge mit Hybrid-Antrieben zusammen. Treiber für die Entwicklung seien dabei unter anderem der Druck durch Vorgaben der Regulierer zum Schadstoffausstoss sowie sinkende Batteriekosten. So dürfte der Batteriepreis zwischen 2014 und 2030 um 80 Prozent fallen, prognostizierte BCG.

Der Anteil verschiedener Typen von Fahrzeugen mit Elektromotoren werde dabei von Region zu Region unterschiedlich sein, betonen die BCG-Experten. So werde in China und Europa zum Jahr 2030 gut jedes Vierte neue Fahrzeug nur mit Batterien betrieben werden, während der Anteil von Wagen mit Benzinmotoren auf rund ein Drittel sinken werde. In den USA dürften dagegen nach der Prognose Benziner dann noch auf einen Anteil von 47 Prozent bei Neuwagen kommen - und reine Batterie-Antriebe auf gut ein Fünftel.

(AWP)

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Tesla eröffnet «Bürgerbüro»

Tesla eröffnet «Bürgerbüro» zur geplanten Gigafabrik

Der US-Elektroautobauer Tesla öffnet am Donnerstag in Grünheide bei Berlin ein Informationsbüro für Fragen von Bürgern zur geplanten Gigafabrik.

15.01.2020 12:11

Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) bestätigte am Mittwoch in Potsdam eine entsprechende Information der Stadt. Steinbach sagte im Wirtschaftsausschuss des Landtags, so gebe es die Möglichkeit des Dialogs. "Ich hoffe, dass sich mit diesem Bürgerbüro die Situation jetzt auch ein bisschen entspannt", sagte er mit Blick auf beginnende Proteste vor Ort. Der Freie-Wähler-Abgeordnete Philip Zeschmann warnte davor, dass die Stimmung kippen könnte.

Tesla will in der Fabrik bis zu 500'000 Fahrzeuge der Typen Model 3 und Y sowie künftiger Modelle pro Jahr bauen, zunächst sollen es etwa 150 000 Fahrzeuge pro Jahr sein. Der Minister rechnet damit, dass das Gelände nach Abschluss der Rodung von Wald Mitte März fertig vorbereitet für den Bau sei. Der Tesla-Vorstand hat den Kaufvertrag mit dem Land bisher noch nicht unterschrieben. Steinbach sagte, dies solle laut Tesla bis Ende dieser Woche geschehen. Das Bürgerbüro öffnet nach Angaben der Stadt Grünheide (Kreis Oder-Spree) zwischen 16. Januar und 4. Februar dienstags und donnerstags von 17 bis 19 Uhr.

(AWP)

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Herabstufung lastet auf Tesla

Herabstufung lastet auf Tesla-Aktien

Eine Herabstufung durch die Experten von Morgan Stanley lastet auf den Tesla-Aktien, die im vorbörslichen US-Handel um 3,2 Prozent nachgeben.

16.01.2020 13:29

Die Fachleute stuften die Papiere auf "underweight" von "equal-weight" herab. In den ersten beiden Wochen des Jahres haben die Papiere fast ein Viertel an Wert gewonnen. Mirabaud-Analyst Neil Campling sprach in dem Zusammenhang von einem "klassischen Short-Squeeze" - dabei müssen Leerverkäufer sich am Markt eindecken, um ihre ausgeliehenen Aktien zurückgeben zu können.

Fast zehn Prozent der Tesla-Papiere sind derzeit an Leerverkäufer verliehen.

(Reuters/cash)

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SpaceX-Rakete explodiert –

SpaceX-Rakete explodiert – und alle sind zufrieden

Eine Rakete des privaten Raumfahrtunternehmens SpaceX ist bei einem Test kurz nach dem Start in Cape Canaveral in einem grossen Feuerball explodiert - doch die Mission war ein voller Erfolg.

20.01.2020 07:24

Bei dem Test am Sonntag simulierte SpaceX ein Notfall-Rettungssystem seiner "Dragon"-Kapsel - ein letzter und gelungener grosser Test, bevor auch Astronauten an Bord sollen. Etwas mehr als eine Minute nach dem Start spaltete sich die Raumkapsel mit Puppen an Bord ab und katapultiere sich weg von der Trägerrakete, die anschliessend mit Absicht zur Explosion gebracht wurde. Anschliessend fiel das Modul wieder zurück Richtung Erde, grosse Fallschirme bremsten es. Neun Minuten nach dem Start landete es im Atlantik.

SpaceX-Chef Elon Musk sprach der "New York Times" zufolge von einer "bildschönen, perfekten Mission". Damit sei nun der Weg geebnet für den ersten bemannten "Dragon"-Flug zur Internationalen Raumstation ISS in den kommenden Monaten. SpaceX und Boeing wurden von der US-Raumfahrtbehörde Nasa damit beauftragt, Weltraumfähren für Astronauten zu bauen.

Vergangenen Monate gab es beim "Starliner" von Boeing bei einem wichtigen Test allerdings Probleme: Die unbemannte Kapsel gelangte nach dem Start in eine falsche Umlaufbahn und konnte deshalb nicht zur ISS reisen.

(AWP)

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Tesla einigt sich mit

Tesla einigt sich mit Brandenburg auf Kaufvertrag

Die Ansiedlung einer Fabrik des Elektroauto-Pioniers Tesla in Brandenburg kommt voran. Der Konzern und das Bundesland stimmten dem Kaufvertrag zu.

19.01.2020 18:50

Darin geht es um den Erwerb des rund 300 Hektar grossen Grundstücks südöstlich von Berlin, wie beide Seiten am Sonntag bestätigten. Dieser sieht vor, die bislang dem Landesforstamt gehörende Liegenschaft zum gutachterlich ermittelten Grundstückswert von vorläufig 40,91 Millionen Euro zu veräussern.

Die Vertragsparteien einigten sich der Staatskanzlei in Potsdam zufolge einvernehmlich darauf, noch ein zweites externes Gutachten erstellen zu lassen. Der endgültige Kaufpreis soll dem Ergebnis dieses zweiten Gutachtens angepasst werden, sollte ein abweichender Wert herauskommen.

Tesla will bisherigen Angaben zufolge im brandenburgischen Grünheide in der vollen Ausbaustufe pro Jahr 500.000 E-Autos für den Export nach ganz Europa bauen und dafür mehrere Milliarden Euro investieren. Der Zuschlag für Grünheide hat vor allem auch bei den deutschen Autokonzernen für Aufmerksamkeit gesorgt. Der bisherige Zeitplan sieht vor, dass bereits 2021 die ersten E-Autos vom Band rollen.

Das als Industriefläche ausgewiesene Gelände werde derzeit auf Kampfmittel aus dem 2. Weltkrieg untersucht, so die Landesregierung. Dort können sich noch US-Blindgänger befinden. 

(Reuters)

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Tesla weist Berichte über

Tesla weist Berichte über plötzliche Beschleunigung zurück

Der Autobauer Tesla hat Berichte über eine unabsichtliche Beschleunigung seiner E-Autos zurückgewiesen.

20.01.2020 21:35

Eine entsprechende Petition für Ermittlungen sei "komplett falsch und von einem Leerverkäufer von Tesla eingebracht worden", schrieb das US-Unternehmen auf seinem Firmenblog. Die Mehrheit der entsprechenden Beschwerden sei in den vergangenen Jahren mit der Nationalen Behörde für Verkehrssicherheit (NHTSA) bereits diskutiert worden.

"In jedem Fall, den wir gemeinsam mit ihr geprüft haben, haben die Daten eine korrekte Funktion des Fahrzeugs belegt." Die NHTSA hatte am Freitag angekündigt, eine Petition zu prüfen, die 127 Kundenbeschwerden mit 123 Fahrzeugen umfasse. Darin werde der Rückruf von 500'000 Teslas gefordert.

(Reuters)

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